Wieder Einsatz des SEK?

Heute morgen um die übliche Uhrzeit, also 5:00 war in Rheinhausen ein Knall bzw. Schuss zu vernehmen.

Hat das SEK etwas schon wieder das Vereinsheim der Satudarah in Rheinhausen gestürmt? Warum an einem Samstag um 5:00 morgens die Anwohner aus dem Schlaf reißen?

Wenn das wirklich schon wieder ein Einsatz war, frage ich mich warum, die immer um 5:00 morgens gemacht wird. Als hätten die Anwohner nicht schon genug unter den Polizeieinsätzen gelitten wird schon wieder gegen die Nachtruhe verstoßen. Ob dieser Eingriff in die Grundrechte der Anwohner durch irgendetwas gerechtfertigt ist?

Habe mal folgendes ans Innenministerium geschrieben:

Guten Tag,

wobei so gut ist mein Tag nicht. Heute morgen (04.05.2013) wurde ich schon wieder um 5:00 Uhr durch eine Explosion geweckt.

Ich dachte natürlich sofort an das SEK und fragte mich erstens, warum die scheinbar immer um 5:00 Uhr zuschlagen, schließlich dürften sich die Verbrecher darauf einstellen. Zweitens fragte ich mich was dieser erneute Verstoß gegen das Grundrecht der Nachtruhe (Körperliche Unversehrtheit) sollte. Schließlich wird man aus dem Schlaf gerissen und nicht jeder kann dann wieder einschlafen.

Die Verhältnismäßigkeit der Mittel ist hier keineswegs gewahrt, weil die Anwohner durch solche Aktionen terrorisiert werden. Und das vollkommen unnötig, da nichts dagegen spricht eine derartige Durchsuchung erst um 7:00 Uhr durchzuführen.

Vielleicht sollten sich die SEK einfach den Schlüssel geben lassen. Dann müssen sie nicht jedes Mal eine unschuldige Tür zerstören und dabei Lärm erzeugen.

Gruß

Ulrich Scharfenort

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Petition zum Abstellen des Trinkwassers durch die Stadtwerke Duisburg im Dezember 2012

Einige werden sich vielleicht noch erinnern, dass die Stadtwerke Duisburg im Streit mit einem Vermieter lagen und deswegen im Dezember letzten Jahres einfach das Wasser abstellten.

Die Leidtragenden dieser unsäglichen Situation waren die Mieter auf deren Rücken der Streit ausgetragen wurde. Es mag zwar sein, dass das vorgehen der Stadtwerke rechtmäßig war aber moralisch gesehen war es nicht nur von dem Zeitpunkt höchst fragwürdig.

Deswegen hatte ich auch eine Petition an den Bundestag eingereicht um hier eine Regelung zu erzielen, welche diese starke Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit beheben soll. Es ist schön zu sehen, dass diese veröffentlicht wurde. Ich hoffe stark, dass sich wirklich etwas an dieser Situation ändern wird.

Mich persönlich betrifft die Situation zwar nicht, da ich direkt an die Stadtwerke bezahle, allerdings stören mich Streitigkeit zu Lasten Dritter in allen ihren Formen. Also bitte ich nicht nur jene die betroffen sein könnten um Mitzeichnung, sondern im Sinne der Solidarität, auch alle anderen.

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Transterminal Krefeld II

Vor einigen Tagen berichtete ich über die Planungen zum Transterminal in Krefeld.

Ich hatte nachgefragt, wo und bis wann Einwendungen vorgebracht werden können und nun nachfolgende allgemeine Information erhalten.

Planfeststellungsverfahren gemäß § 18 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) in Verbindung mit § 73 Verwaltungsverfahrensgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW) für die Errichtung einer Umschlaganlage für den unbegleiteten, kombinierten Verkehr Schiene-Straße (Trans-Terminal-Krefeld – TTK) in Krefeld Linn

Die Hafen Krefeld GmbH & Co. KG beabsichtigt, in Krefeld-Linn eine neue diskriminierungsfreie Umschlaganlage für den unbegleiteten kombinierten Verkehr (KV) zu errichten. Die geplante Anlage soll ausschließlich für den Güterumschlag Schiene/ Straße und Schiene/ Schiene genutzt werden und fördert so die angestrebte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.
Der Standort der geplanten Anlage wird östlich der elektrifizierten Hauptstrecke Duisburg – Köln der DB Netz AG, südlich der B 288, westlich des Rheins und nördlich der Hafenstraße liegen. Der Umschlagbereich soll auf der Fläche, die durch den Rückbau von Gleisanlagen entstanden ist, auf den vorhandenen Rangier- und Abstellgleisen der Hafenbahn sowie auf Flächenreserven östlich der Rangiergleise der Hafenbahn errichtet werden. Die straßenverkehrliche Anbindung erfolgt von der B 288 über die Floßhafenstraße/ Düsseldorfer Straße.
Die Hafen Krefeld GmbH & Co. KG hat für das oben angegebene Bauvorhaben die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens nach § 18 AEG i.V.m. § 73 VwVfG NRW beantragt.
Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt in der Zeit vom 08.04.2013 bis 07.05.2013 in Krefeld,
Stadt Krefeld , Stadthaus, Fachbereich Vermessungs – und Katasterwesen
Zimmer 150, Konrad-Adenauer-Platz 17, 47803 Krefeld, während der Dienststunden
montags bis freitags vormittags von 08.30 bis 12.30 Uhr
montags bis mittwochs nachmittags von 14.00 bis 16.00 Uhr
donnerstags nachmittags von 14.00 bis 17.30 Uhr
zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann ab Beginn der Offenlage (08.04.2013) bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis einschließlich zum 21.05.2013 bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf (Planfeststellungsbehörde)
oder bei der Stadt Krefeld, Stadthaus, Fachbereich Vermessungs – und Katasterwesen Zimmer 150, Konrad-Adenauer-Platz 17 Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Entscheidend für die Fristwahrung ist der Zeitpunkt des Eingangs der Einwendungen bei den Behörden. Durch die Planfeststellungsbehörde erfolgt keine Bestätigung des Eingangs von Einwendungsschreiben bzw. gleichförmigen Eingaben.
Nach Ablauf dieser Frist sind Einwendungen ausgeschlossen (§ 18a Nr. 7 AEG).
Einwendungen, die per E-Mail erhoben werden, sind nur zulässig, wenn sie mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz versehen sind. Eine Signierung mit einem Pseudonym ist nicht zulässig (§ 3a Verwaltungsverfahrensgesetz – VwVfG). Die Bezirksregierung Düsseldorf hat hierzu eine elektronische Zugangsmöglichkeit über ein elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach eröffnet. Wegen der diesbezüglichen Zugangsvoraussetzungen wird auf die Internetveröffentlichung unter http://www.brd.nrw.de/wirueberuns/EGVP.html verwiesen.
Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Eingaben), gilt für das Verfahren derjenige Unterzeichner als Vertreter der übrigen Unterzeichner, der darin mit seinem Namen, seinem Beruf und seiner Anschrift als Vertreter bezeichnet ist. Vertreter kann nur eine (einzelne) natürliche Person sein (§ 17 Abs. 1 VwVfG).
Gleichförmige Eingaben, die die vorgenannten Angaben (Bezeichnung eines Vertreters) nicht deutlich sichtbar auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten oder deren Vertreter nicht eine natürliche Person ist, können unberücksichtigt bleiben. Hierüber entscheidet die zuständige Behörde nach pflichtgemäßem Ermessen. Ferner werden gleichförmige Eingaben insoweit unberücksichtigt bleiben, als Unterzeichner ihren Namen oder ihre Anschrift nicht oder unleserlich angegeben haben (§ 17 Abs. 2 VwVfG).

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden in einem Termin erörtert, der noch ortsüblich bekannt gegeben wird, sofern nicht nach § 18a Abs. 5 AEG auf eine Erörterung verzichtet wird.
Diejenigen, die fristgerecht Einwendungen erhoben haben, bzw. bei gleichförmigen Eingaben der Vertreter, werden von dem Termin gesondert benachrichtigt. Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können die Benachrichtigungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.
Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben ist.
Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.
Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet. Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

3. Bei Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung von Einwendungen, Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehende Kosten werden nicht erstattet.

4. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.

5. Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde (Bezirksregierung Düsseldorf) entschieden. Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) an die Einwender kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.

6. Die Nummern 1, 2, 3 und 5 gelten für die Anhörung der Öffentlichkeit zu den Umweltauswirkungen des Bauvorhabens nach § 9 Abs. 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung entsprechend.

7. Vom Beginn der Auslegung des Planes tritt auf den vom Plan betroffenen Flächen die Veränderungssperre nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab diesem Zeitpunkt dem Träger des Bauvorhabens ein Vorkaufsrecht an den vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG)

Düsseldorf , den 01.03.2013

Erst einmal, dass nicht unkompliziert per unsignierter Email eine Einwendung vorgenommen werden kann ist ein in meinen Augen unzulässiges der Beteiligung. Da zudem keine Bestätigungen verschickt werden kann nicht einmal der Eingang der Einwendung geprüft werden. Dieses Vorgehen erscheint mir ein klarer Fall von Scheinbeteiligung.

Ich weiß natürlich nicht, wie eng hier die Betroffenheit ausgelegt wird.

Guten Tag,

hiermit lege ich meine Einwendung gegen den Trans-Terminal-Krefeld in der vorliegenden Form vor. Da mein Hauptwohnsitz Duisburg-Rheinhausen ist, bin ich auf mehrere Arten betroffen.

Wie bekannt ist, gibt es in Duisburg bereits mehrere Logistikumschlagsplätze (Logport), welche eine starke Belastung für uns Anwohner, von Straße, Schiene und Wasserwegen darstellt.

U.a. auf der Strecke Krefeld Linn – Duisburg – Köln führen Güterzüge unweigerlich durch Duisburg-Rheinhausen. Da diese Strecken ohnehin schon sehr gut ausgelastet sind, gibt es vermehrte Lärmbelastungen. Lärmbelastungen sind eine Schädigung für Anlieger. Eine weitere Zunahme der ohnehin schon hohen Lärmbelastung ist nicht tragbar und wird den Wohnwert in der Umgebung vermindern, was auch mit finanziellen Einbußen einhergeht. Ohne eine entsprechende Lärmschutzwand zu den an den Gleisen gelegenen Wohnbereichen wird sich das ohnehin schon hohe Gesundheitsrisiko noch erhöhen.

Diese Lärm-Situation war nach dem Aus der Krupp-Hütte-Rheinhausen weder vorhersehbar noch ist diese ohne zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen in Rheinhausen akzeptabel. Ganz abgesehen von der Wertminderung der Immobilien.

Neben der Lärmbelastung wird der Knotenpunkt Duisburg mit zusätzlichen Zügen belastet. Die ohnehin schon häufigen Verzögerungen durch andere Züge werden sich noch erhöhen und die Verspätungssituation der Deutschen Bahn insbesondere im Bereich der Personenbeförderung (Nah- und Fernverkehr) wird weiter verschärft.

Der Güterverkehr auf den Wasserwegen mit Schiffen ohne entsprechende Filter sorgt für erhöhten Ausstoß von Feinstaub. Dieser wird im Zuge einer Erhöhung des Güterverkehrs zumindest auf dem Rhein zu einer Erhöhung des Feinstaubausstoßes führen.

Zudem führt ein erhöhter Güterverkehr zu einer Erhöhung der Gefahren im Bereich des „Bayerwerkes“ Krefeld-Uerdingen.

Fehlverkehre mit LKW können nur durch ein vorausschauendes Verkehrsleitsystem wirksam vermindert und auf ein tolerierbares Level gesenkt werden. Die Erfahrungen in Duisburg-Rheinhausen haben gezeigt, dass dies nicht mit eingeplant wird, wodurch LKW, sowohl in Wohngebiete einfahren, als auch auf nicht dafür vorgesehen Strecken. Dabei spielen sowohl die Beschilderung, als auch die mangelnde Ortskenntnis, wie auch Bequemlichkeit eine signifikante Rolle.

Da mich die ortsüblichen Bekanntmachungen auf normalen Weg nicht erreichen, bitte ich hiermit um Benachrichtigung (per Email), um der Wahrung meiner Rechte nachkommen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Abiklausuren NRW

Nachdem vor kurzem die Abi–Klausuren (Mathe) in NRW in die Medien gerieten und eine Herausgabe verweigert wurde wollte ich diesem Umstand natürlich mal selber nachgeben. Das ich eine Herausgabe erreiche ist dabei nur ein Nebeneffekt, Hauptbeweggrund ist zu durchschauen, warum die Herausgabe verweigert wird.

Also schrieb ich dem Ministerium:

Guten Tag,

wie ich erfahren habe soll eine Herausgabe der Abiklausuren in Mathe für den Grundkurs nicht möglich sein.

Ich fordere hiermit nach IFG NRW der vorgenannten Aufgaben.

Bei einer Verweigerung der Herausgabe verlange ich eine explizite Benennung der Gründe mit den rechtlichen Grundlagen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Es kam ziemlich schnell eine Antwort:

Sie bitten um Zusendung der diesjährigen Abituraufgaben Mathematik. Diesem Wunsch kann ich leider nicht entsprechen.
Während eines laufenden Prüfungsverfahrens verbietet sich die Veröffentlichung einer Klausuraufgabe, eines Erwartungshorizontes bzw. einer Lösungserwartung allein schon wegen des hierdurch entstehenden zusätzlichen Drucks auf die Prüfer. Dementsprechend schließt selbst das Informationsfreiheitsgesetz (IFG NRW) in § 2 Absatz 3 Informationsansprüche für die Bereiche „Leistungsbewertung“ und „Prüfung“ aus.

Die allerdings die Rechtslage unzutreffend wiedergibt:

Guten Morgen,

die von Ihnen dargestellte Sachlage entspricht nicht den Fakten. Im IFG NRW steht folgendes:
„§ 2 (3) Für Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Prüfungseinrichtungen gilt dieses Gesetz nur, soweit sie nicht im Bereich von Forschung, Lehre, Leistungsbeurteilungen und Prüfungen tätig werden.“

Das Ministerium ist keine Prüfungseinrichtung im Sinne des Gesetzes. Die Prüfungseinrichtung wäre hier die Schule.

Die Argumentation, dass sich durch eine Veröffentlichung der Druck auf die Prüfer erhöhen würde, erschließt sich mir nicht. Die Klausur ist bereits geschrieben. Das einzige, wodurch hier ein höherer Druck entstehen könnte wäre bzgl. der Sorgfalt, aber mehr Sorgfalt bei der Korrektur ist ohnehin wünschenswert. Oder wollten Sie Andeuten, dass sie die Aufgaben deswegen nicht herausgeben möchten, damit die Prüfer nicht so sorgfältig prüfen müssen?

Ein Veröffentlichung der Aufgaben würde den Abiturienten zudem die Möglichkeit geben sich auf den Einblick vorzubereiten.

Zudem erfolge die Beantwortung durch das falsche Referat:
„Referat 525: Zentrale Prüfungen S II; Deutsch, Musik, Kunst“

Es gibt also keine nachvollziehbaren Gründe die Herstellung von Transparenz zu verweigern.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Grüne unwählbar

Gründe warum die Grüne für mich unwählbar sind.

Die Grünen sind für Vorratsdatenspeicherung.

Ein Nichtraucherschutz, der den Namen nicht verdient.

SPD und Grüne planen Tempo 30 in allen Städten. Ein generelles Tempolimit von 120 wird ebenfalls angestrebt.


Wegen der scheinheiligen und diskriminierenden Einstellung zur Beschneidung
.

Wer einen Mindestlohn im Programm hat aber Praktikanten für deutlich weniger als billige Arbeitskräfte einsetzen will, zeigt wie er wirklich über Mindestlöhne denkt. Für die Grünen scheinen die Mindestlöhne im Programm nur eine Alibifunktion zu haben.

Obwohl es zu Lasten von Verbrauchern und Urhebern geht, stimmten die Grünen im Bundestag für eine Verlängerung der Schutzfrist für Tonträger.

Kurzsichtiges agieren bei der Energiewende, da nicht direkt auch die Forschung für Speichertechnologie gefördert wurde.

Keine kategorische Ablehnung von Fracking.

Angeblich für Frauenquote stellen aber in Duisburg trotzdem nach Parteibuch ein Mann ein, obwohl eine fachlich qualifiziertere Bewerberin zur Verfügung stand.

Ich empfinde die Grünen nur noch dem Namen nach als ökologisch bzw. grün. Ich habe nicht ohne Grund aufgehört die Grünen zu wählen. Die sind mir einfach zu diktatorisch.

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Foxit Reader

Vor kurzem habe ich auf einem Rechner Foxit PDF installiert.

Bei der Installation empfiehlt es sich die Verbindung zum Netzwerk zu kappen, da das Programm ansonsten ständig nach Hause telefonieren möchte. Aufpassen muss man ebenfalls wegen Ask.com und der integrierten Toolbar, die man niemals mit installieren sollte. Insbesondere, weil einer Datenschutzerklärung zugestimmt werden muss, es also möglich ist, dass diverse Daten weitergegeben werden.

Nach dem Star fällt erstmal das neue nervige Microsoft Office Design auf, allerdings kann dieses im Gegensatz zu Office problemlos umgeschaltet werden. Dazu klickt man auf FILES => UI Options => Change Toolbar Mode und dort auf Classic Toolbar Mode. Nach einem Neustart hat man wieder den gewohnten Anblick.

Das nicht bei jedem Start an der Seite der Seitenüberblick (PAGES) angezeigt wird kann durch eine Änderung unter EDIT => PREFERENCES => Page Display den Navigation tab: auf Page Only schalten.

Die Standardversion ist Englisch, also muss nun auf Deutsch umgeschaltet werden. Bei einem Internetanschluss geht das theoretisch über Preferences unter Menüpunkt Edit, dort findet sich unter Languages die Einstellungen für die Sprache. Choose Custom Language muss angeklickt werden und dort kann dann German ausgewählt werden.

Es gibt auch eine xml-Datei zum herunterladen. Dies kann auch manuell „installiert“ werden. Dafür legt man im Verzeichnis des Foxit Reader einen Unterordner lang an. In diesen kopiert man die xml-Datei, welche sich auf der Seite von Foxit findet. Theoretisch sollte dies nach diversen Anleitungen im Netz funktionieren. Praktisch war dies nicht der Fall, da der PDF Reader in allen Fällen ins Netz verbinden wollte anstatt auf der Festplatte zu suchen.

Ein weiteres Manko ist die vom Reader standardmäßig angezeigte Seite START. Diese kann unter EDIT => PREFERENCES => General und dort die beiden Haken unter Application Startup entfernen.

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Transterminal Krefeld

Nicht nur in Duisburg werden viele Waren umgeschlagen auch Krefeld will hier kräftig mitverdienen, liegt es doch ähnlich günstig wie Duisburg. Der Logistikstandort Krefeld soll nun weiter ausgebaut werden. Klingt natürlich erst einmal recht harmlos, wenn man allerdings liest, dass die Waggons über die Strecke Duisburg – Köln laufen sollen, wird klar auf welcher Strecke diese laufen soll.

Von Krefeld-Linn aus wird der Verkehr durch Rheinhausen und dann weiter nach Hochfeld laufen und damit durch zusätzliche Züge in Duisburg nicht nur für mehr Verspätungen, sondern vor allen Dingen für noch mehr Lärm sorgen.

Der Lärm wir auch noch mit 40 Millionen vom Bund gefördert ohne das in Rheinhausen Lärmschutzwände dabei herausspringen. Ein Teil wird von der Staatseigenen Firma auf Pump finanziert.

Ich hoffe ich bin noch rechtzeitig, um bei der Bezirksregierung Beschwerde einzulegen und habe direkt mal nachgefragt:

Guten Tag,

wie ich in der Zeitung vernahm wurde für den Transterminal Krefeld der Planfeststellungsantrag bei der Bezirksregierung eingereicht und wollte mich erkundigen zu welchen Zeitpunkten eine Beteiligung der betroffenen Bevölkerung stattfinden wird.

Duisburg ist hier schließlich auch betroffen, da sowohl mehr Schiffe, als auch mehr Güterzüge Duisburg queren werden.

Ohne zusätzlichen Immissionsschutz (Lärm, Feinstaub) ist dies nicht akzeptabel.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Ich würde allen Betroffenen in Duisburg ebenfalls empfehlen die Augen offen zu halten um Beschwerde einzulegen.

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Blasphemie und Kirchensteuer

Anscheinend erwachen auch SPD und Grüne endlich und wollen sowohl Kirchensteuer, als auch andere religiöse Sonderregeln wie die Blasphemie streichen.

Müsste für die Anwendung des Blasphemie Paragraphen nicht erst einmal die Existenz eines Gottes nachgewiesen werden? Mensch kann schließlich nichts lästern, was nicht existiert.

Was aus der Sicht des einen Blasphemie ist, ist aus der Sicht des anderen die Wahrheit. Der § 166 gehört ersatzlos gestrichen, weil er nichts weiter als ein Instrument zur religiösen Zensur der Meinung ist.

Deutschland ist leider immer noch viel zu weit davon entfernt ein sakulärer Staat zu werden und verstößt damit im Prinzip sogar die Freiheit der Weltanschauung gemäß Grundgesetz.

Welchen Feiertage hat zum Beispiel die größte weltanschauliche Gruppe in Deutschland? Bisher haben die Konfessionslosen keinen einzigen Feiertag.

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Spruch zum Sonntag

Warum sollte ich an die Spitze wollen, von ganz oben geht es nur noch abwärts.
(Ulrich Scharfenort, 12.09.2012)

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Duisburger Künstlerin Aylin Arici

Arici, Aylin; Malerin; Artikel 1,
Werke:
* Die Flucht

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Lammert ruft Demokraten zur Wachsamkeit auf

Bei dieser Pressmeldung stellt sich die Frage, ob er das ironisch gemeint hat. Schließlich demontiert seine Partei (CDU/CSU) unter Mithilfe von FDP und SPD die Grundrechte hin zum Überwachungsstaat.

Die Basisdemokraten Piratenpartei sind jedenfalls zusammen mit anderen Organisationen wachsam und demonstrierten gemeinsam am vergangenen Sonntag gegen ein weiteres ‚Ermächtigungsgesetz‘ für Geheimdienste und Polizei. Mit der sogenannten Bestandsdatenauskunft könnten die vorgenannten schon bei Ordnungswidrigkeiten auf Passworte für z.B. Emailaccounts, sowie PUK und PIN zugreifen. Vergleichbar ist dieser Eingriff in die Intimsphäre mit der Durchsuchung der Wohnung. Eine derartige Durchsuchung hat allerdings deutlich höhere Hürden.

Politiker sind nicht die Herrscher, sondern die Diener des Volkes. Ihre Aufgabe ist es die Interessen des Souveräns, als des Volkes zu wahren. Die Interessen von Lobbygruppen sind hier nur in soweit relevant, in der sie das Volk oder Teile repräsentieren. Wie sich auch wieder bei diesen neuen Überwachungsgesetz zeigt, scheinen die Diener dem Souverän zu misstrauen. Mit ihrer Schnüffelei zerstören die Diener das Vertrauen, was sich nicht zuletzt auch in den immer schlechteren Wahlergebnissen niederschlägt.

Erstveröffentlichung hier.

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Leserbrief wegen Rauchverbot ab 1. Mai an die NRZ

Am 18.04.2013 schickte ich folgenden Leserbrief bzgl. des Rauchverbots ab 1. Mai an die NRZ

Ich gewinne den Eindruck, dass nur Raucher zu dem Thema Leserbriefe schreiben.

Mittlerweile ist klar, dass die Kosten aus dem Tabakkonsum die Einnahmen aus der Tabaksteuer um ein vielfaches übersteigt.

An Bahnhöfen wird man noch immer geruchlich von Rüpelrauchern belästig. Auch in den Nichtraucherbereichen und auf rauchfreien Bahnhöfen.

Bei Kneipen kann ich selbst entscheiden, ob ich mir den Gestank antue. Auf der Straße, an Bushaltestelle und an Bahnhöfen geht dies leider nicht.

Der Verkehr mag ggf. genauso ungesund sein wie die Krebsstängel, stinkt aber im Normalfall um einiges weniger.

Zum Schutz für Nichtraucher wäre ohnehin ein komplettes Tabakverbot konsequenter. Insbesondere in Hinblick auf andere Drogen die ebenfalls verboten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Jede Einsparung hat Konsequenzen

Mich wundern die bedauerlichen Aggressionen gegen den Förster wenig, wenn ich mir betrachte, wo in Duisburg noch Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung existieren. Insbesondere zur sozialverträglichen Freizeitgestaltung. Das zwar keine Entschuldigung für das Fehlverhalten, wohl aber eine Erklärung.

Es ist natürlich nicht nur die Freizeit, sondern teilweise auch die Erziehung. Da bräuchten einige Eltern Nachhilfe, was aber auch wieder eine Kostenfrage wäre.

Ebenso kann sich hier auch Frust entladen haben, der sich durch mangelnde Förderung an der Schule aufgebaut hat.

Es das diffuse Gefühl der Ungerechtigkeit, welches sich vielfach in Aggressionen entlädt. Dieses kann nur mit der Herstellung von Chancengleichheit begegnet werden.

Jede Einsparung hat Konsequenzen und hier scheinen mir viele dies Konsequenzen kumuliert zu sein.

Wenn nun die Verteilung der Soziallasten noch mehr zu Ungunsten von Duisburg geändert werden, wird sich die Situationen sogar noch verschärfen.

Anstatt an einer Opernehe festzuhalten, die nur Prestige bedeutet wäre es wichtiger gewesen das Geld in unsere Kinder zu investieren, denn letztendlich käme die Rendite den Duisburgern wieder zugute.

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Was kostet der Brandschutz für die Mercatorhalle?

Und schon wieder eine schlechte Nachricht zur Mercatorhalle. Da frag ich mich welche Glutnester sich noch finden werden. Wie sieht es denn mit dem Brandschutz im Kasino aus?

Und wer soll das alles zahlen. Dürfen die Steuerzahler wieder mit einer weiteren Erhöhung der Grundsteuer die Inkompetenz der Verantwortlichen auffangen?

Wäre es vielleicht nicht günstiger, alles zuzumauern und das TAM weiterhin zu nutzen?

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Steigende Mieten, dank Grundsteuer

Es wird in diesem Artikel zwar nicht explizit gesagt, warum die Mieten steigen, aber die Ursache dürfte klar sein.

Als rot-rot-grün die Grundsteuer erhöhte hat jeder gesagt, dass die Mieten steigen würden. Diese Steigerung bis zu 39 Cent pro Quadratmeter wird wesentlich auf diesen Umstand zurückgehen. Die schlechte Bewirtschaftung der Stadt durch die Politik saugt also immer mehr an den Duisburgern.

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Immer wieder die Egoismusquote

Schon wieder steht die „Frauenquote“ im Fokus der Politik. In Aufsichträte, sollen also nach der CDU mindestens 30 % Frauen, allerdings erst im Laufe einiger Jahre. Von Vorständen ist nichts zu lesen.

Natürlich soll diese Egoismusquote nur für große Unternehmen gelten. Schauen wir doch mal wer davon profitiert. Das sind natürlich die Politikerinnen, die diese Posten während oder nach ihrer Zeit in der Politik bekleiden werden. Vielleicht wird es auch noch einige andere Frauen treffen. Zudem wäre eine derartige Quote diskriminierend, da sie nicht die Verteilung von Frauen in der Personalstruktur berücksichtigt und zudem keine Begrenzung nach oben hat.

Den Millionen von Frauen in Deutschland nützt diese Egoismusquote einiger Politikerinnen nicht das geringste. Diese Frauen müssen nämlich erst einmal die Hürde der Einstellung überwinden. Hier wäre eine sich an den Absolventenzahlen bestimmter Fachrichtungen orientierende Quote wesentlich hilfreicher. Hilfreicher für viele Frauen und nicht nur einige wenige Opportunistinnen.

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Nach Rheinhausen am Sonntag

Wer vom Duisburger Hauptbahnhof nach Rheinhausen an einem Sonntag möchte kann Glück haben aber Pech. Ganz in Abhängigkeit wann man dort eintrifft.

921: X.12 Uhr und X.42 Uhr
923: X.53 Uhr
924: X.56 Uhr

Wenn man sehr viel Pech hat und die 921 um X.12 Uhr mit deutlicher Verfrühung abfährt und die X.42 Uhr mit einer für die 921 nicht untypischen Verspätung abfährt, wartet man über eine halbe Stunde auf den nächsten Bus.

Für eine wichtige Verkehrsader zwischen der Innenstadt und einem Bezirk ist dies viel zu wenig. Insbesondere, wo die meisten Nutzer vom HBF zum Innenstadtbereich von Rheinhausen unterwegs sind.

Kundenfreundlicher ÖPNV geht anders. Dass die DVG unter diesen Umständen rote Zahlen schreibt verwundert da wenig.

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Spruch zum Sonntag

Wer keine Angst hat kann auch sein Gesicht nicht verlieren, wenn er etwas zugibt.
(Ulrich Scharfenort, 22.06.2012)

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Datenzecke: Clever Tank

Vor kurzem erhielt ich einen Brief zugespielt bzgl. eines angeblichen Gewinnspiels von einer „Firma“ die sich selbst als Clever Tank bezeichnet. Außer der dem Logo, einer Ortsangabe und einem Datum fanden sich auf dem Briefumschlag und dem Anschreiben keine weiteren Angaben zu der Firma.

Hier sollten bei jedem sofort die Alarmglocken klingen, denn es gibt bei Werbeschreiben eine Verpflichtung zu Angaben zur Firma, das heißt mindestens die Adresse MUSS draufstehen. Ist diese nichts der Fall ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um etwas unseriöses handelt sehr hoch.

In diesem Fall handelt es sich um eine reinrassige Datenzecke der übelsten Sorte. Diese ist schon seit einiger Zeit (mindestens 2009) bekannt. Zum Beispiel der VZ Berlin. Die wollen zu den Adressdaten auch noch Telefonnummer und Geburts-Datum haben um diese dann Illegalerweise zu verscherbeln. Zum Beispiel an Telefonterroristen.

Wahrscheinlich wird hier auf die Namensähnlichkeit mit der Seite clever-tanken.de spekuliert mit der das Schreiben natürlich nicht das geringste zu tun hat.

Die Adresse auf der Gewinnspielkarte war:
Tanken-Preisrätsel
Postfach 330204
28332 Horn-Lehe

Da der Einsendeschluss der 08. April 2013 war, wird das Postfach inzwischen vermutlich nicht mehr geleert. Wobei auf der Postkarte 09.04. steht. Es empfiehlt sich diese Karten nicht auszufüllen, nicht zu frankieren und dann in den nächsten Briefkasten zu schmeißen zahlen dürfen dann die Datenzecken.

Clever Tank für Deutschland

Sehr geehrter Herr …,

die CLEVER – Tank möchte in Zukunft Filialen in Deutschland eröffnen.
Um uns heute schon bekannt und beliebt zu machen, führen wir für Sie ein großes Tanke- Preisrätsel durch.
Gewinnen Sie zur Neueröffnung einen unserer wertvollen Preise im Gesamtwert von über

24.000,- Euro

Sollten Sie einen der ersten 3 Preise gewinnen, können Sie sich diese wahlweise auch gleich in Bar auszahlen lassen – Also ran an die Schreiber und gleich miträtseln.

Unser zusätzliches Versprechen: Schicken Sie die ausgefüllte Karte innerhalb der nächsten 3 Tag zurück, erhalten Sie einen kostenlosen Urlaub für 2 Personen in das wunderschöne Venedig. Inklusive Flug, Hotel und Vollpension.

Und nun wünschen wir Ihnen noch viel Glück bei der Verlosung und verbleiben vorerst mit besten Grüßen.

CLEVER-Tank Deutschland

Achtung! Einsendeschluss ist der 08. April 2013

Schon seit über vier Jahren wollen die sich bekannt und beliebt machen? Auch in Hundert Jahren machen die keine Tankstelle auf. Die betreiben lieber ihr Datentankstellen weiter.

Auf der Postkarte steht dann im Kleingedruckten:

Teilnahmebedingungen: Mindestalter 18 Jahre. Nur eine Teilnahmekarte pro Person möglich. Nur vollständig ausgefüllte und frankierte Karten nehmen an der Verlosung teil. Der Teilnehmer erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, im Fall des Gewinnes telefonisch benachrichtigt zu werden oder Angebote von Vertragspartnern schriftlich oder fernmündlich zu erhalten. (Diese Einverständnis ggf. streichen).

Und kleingedruckt ist der Teil wirklich.

Ich habe nun mal bei dem Datenschutzbeauftragten des Landes Bremen angefragt, wer sich hinter der Adresse verbirgt, denn offensichtlich wird hier gegen das BDSG verstoßen. Nicht nur wegen dem illegalen Adresshandel, sondern auch, weil es nicht möglich ist eine Auskunft nach § 34 BDSG bzgl. der gespeicherten Daten zu bekommen.

Erstveröffentlichung des Beitrages hier.

Ergänzung 13.08.2014:
Ich habe nun Rückmeldung vom Bremer Datenschutzbeauftragten in Bezug auf Clever Tank, dass es eine zustellfähige Adresse in Niedersachsen gibt und der Vorgang an den dortigen Landesdatenschutzbeauftragten abgegeben würde.

Weitere Details sind mir noch nicht bekannt.

Ergänzung 19.08.2014:
Datenschutzbeauftragter Niedersachsen findet, dass es etwas zu lange her ist und bemängelt verständlicherweise, dass ich mich für jemand Drittes an diese gewandt habe. Also wenn die Leser sich selber und zeitnah an den Landesdatenschutzbeauftragten in Niedersachsen wenden, würde zumindest der Druck erhöht.

Zugleich wurde geäußert, dass die Daten wahrscheinlich legal dem Telefonbuch entnommen wurden. Somit könnte es hilfreich sein seine Informationen dort streichen zu lassen.

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Firefox Downloadanzeige

Seit neustem wird bei Firefox beim Start eines Downloads nicht mehr die Anzeige der Downloads geöffnet, sondern so ein komischer grüner Pfeil Blink.

Für die einen mag das ja schön sein. Ich bin ein Gewohnheitstier und möchte die alte Funktionalität zurück.

Unter Ansicht => Symbolleisten => Anpassen kann der Pfeil aus der Leiste entfernt werden.

Dies ist aber natürlich nur der erste Teil der Änderung.

Man kann nun natürlich den Downloadmanager einfach über Strg + J aufrufen.

Wer nicht jedes Mal eine Taste drücken möchte, kann auch die Einstellungen unter about:config ändern.

Ins Feld browser.download.useToolkitUI eingeben und mit rechter Maustaste von false auf true umschalten. Nach dem Neustart sollte alles wie gewohnt laufen.

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Trinkwasserpreiserhöhung durch die Stadtwerke Duisburg

Vor einiger Zeit hatte ich mich gefragt, ob die Preiserhöhung für Trinkwasser durch die Stadtwerke Duisburg gerechtfertigt ist.

Sowohl von den Stadtwerken selber erhielt ich eine Antwort, als auch von der zuständigen Kartellbehörde, dem Landeswirtschaftsministerium NRW.

Nachfolgend gebe ich die Antwort der Kartellbehörde zumindest in Auszügen wieder. Falls bei anderen vergleichbare Fragen bzgl. der Wasserpreise auftreten, gibt es einen Anhaltspunkt. Diese etwas ausführlichere Antwort gibt inhaltlich den gleichen Sachstand, wie bei den Stadtwerken wieder führt aber mehr Informationen an.

…die Geschäftsführung der Stadtwerke Duisburg zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert.

In dieser Stellungnahme wird ausgeführt, dass die Stadtwerke seit 2004 den Wasserpreis konstant gehalten hätten. Die letzte Preisanpassung resultierte ausschließlich aus der Einführung des Wasserentnahmeentgelts in NRW.

Anhand signifikanter Preisindizes des Statistischen Bundesamtes (Indexentwicklung 2012 gegenüber 2001) ließe sich belegen, dass sich wesentliche Aufwandspositionen erheblich geändert hätten, so z.B. die Erzeugerpreise gewerbliche Produkte (Inlandsabsatz, gesamt), die um 26,8 % gestiegen seien sowie die Tariflöhne der Energie- und Wasserversorgung: der Anstieg beträgt + 29,6 %. Auch andere Positionen, wie z.B. die Energiekosten, seien deutlich gestiegen. Dadurch habe sich eine nicht unerhebliche kalkulatorische Unterdeckung der Wassersparte ergeben.

Die Preisanpassung vom 01.07.2012, die die Kostensteigerung nicht vollständig abfange, bedeute eine Erhöhung der jährlichen Grundpreise pro Zähler um 12 Euro und pro angeschlossener Wirtschaftseinheit um 9,40 Euro. Andere Preisbestandteile seien nicht angepasst worden. Dies führe bei einem durchschnittlichen Haushaltskundeverbrauch zu einer jährlichen Preissteigerung in Höhe von etwas 6,6 %.

… Erfahrungsgemäß könnte ein Grund in einem besonders geringen Verbrauch liegen, so die Stadtwerke, bei dem sich dann die Anhebung des Grundpreises stärker auswirke als bei einem Durchschnittsverbrauch.

Aus Sicht der Energiekartellbehörde stellt sich die Sachlage wie folgt dar. Die Argumente der Stadtwerke zur Grundpreiserhöhung sind wegen der Unterdeckung nachvollziehbar. Dies wird auch durch die Ergebnisse des Wasserbenchmark NRW von Rödl & Partner, an dem die Stadtwerke Duisburg seit Jahren teilnehmen, deutlich.

Das Projekt „Benmarking Wasserversorgung in Nordrhein-Westfalen“ mit Rödl & Partner wird auch von der Landesregierung unterstützt, gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Dahinter steht der Gedanke, dass eine gesicherte, auf dem Vorsorgeprinzip beruhende und dem Gebot der Nachhaltigkeit folgende Versorgung der Bevölkerung, der Industrie und des Gewerbes mit einwandfreiem Trink- und Brauchwasser in stets guter Qualität und in ausreichender Menge unerlässlich ist. Das Projekt befindet sich bereits in der fünften Runde.

Das Benchmarkprojekt vergleich struktur- und prozessbezogene Unternehmenskennziffern der nordrhein-westfälischen Wasserversorger. Hierbei wird mit Kennzahlen gearbeitet, mit Hilfe derer der Standort des Wasserversorgers, sein „Ranking“, ermittelt wird. Dieser landesweiter Vergleich kann auch im Bereich der Wasserversorgung einen geeigneten Maßstab zur angemessenen Preisgestaltung darstellen. Die ca. 100 teilnehmenden Unternehmen decken über 85 % der gesamten nordrhein-westfälischen Wasserabgabemenge ab.

Ein landesweiter Überprüfung der Trinkwasserpreise hat es in Nordrhein-Westfalen nicht gegeben, da sich die Landesregierung am o.g. Wasserbenchmarking NRW beteiligt. Jedoch kann die Energiekartellbehörde die Preise eines Wasserversorgers überprüfen, wenn der konkrete Verdacht einer missbräuchlichen Preisfestsetzung durch privat-rechtlichen Verdacht besteht. Sie tut dies auch, …, beim Vorliegen einer Verbrauch- bzw. Bürgerbeschwerde.

Die Ergebnisse des Wasserbenchmarks sehen für die Stadtwerke Duisburg wie folgt aus. Aus vier typisierten Standardfällen (Haushalt mit 150 m³ Jahresverbrauch, Haushalt mit 400 m³ Jahresverbrauch, 3 Pers.-Haushalt im Einfamilienhaus, 3 Pers.-Haushalt im Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten) wird deutlich, dass die Preise der Stadtwerke Duisburg, z.T. deutlich, unter den Mittelwerten der weiteren Wasserversorger in der Vergleichsgruppe liege.

Eine kartellrechtlich relevante. d.h. missbräuchliche Preisstellung vermag ich nicht zu erkennen.

Die Trinkwasserversorgung ist generell betriebswirtschaftlich dadurch gekennzeichnet, dass die Kosten zu einem großen Teil als Fixkosten vom tatsächlichen Verbrauch unabhängig sind und nur zu einem geringen Teil mit stärkerem Wasserabsatz steigen. Es wird von einem Fixkosten-Anteil von 70 % – 85 % ausgegangen. Inwieweit diese Fixkosten durch einen festen Grundpreis gedeckt oder auf den wasserverbrauchsabhängigen Mengenpreis umgelegt werden, ist eine politische Entscheidung des jeweiligen Versorgers. Hierbei spielt auch eine Rolle, dass vom Wasserpreis das Signal ausgehen soll, dass Wasser prinzipiell eine kostbare Ressource ist.

Im vorliegenden Zusammenhang ist jedoch von besonderer Bedeutung, dass der Wasserabsatz in Deutschland seit längerer Zeit sehr stark rückläufig ist. Noch 1970 wurde für das Jahr 2000 ein Anstieg des Verbrauchs von 140 Litern auf 220 Litern angenommen und prognostiziert. Dementsprechend haben viele Wasserversorgungsunternehmen ihr Leitungsnetz – aus heutiger Sicht überdimensioniert – ausgebaut.

Die Ursachen der angesprochenen rückläufigen Entwicklungen liegen
– in den überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgängen (demografischer Wandel)
– in den möglichen Verlust bedeutender industrieller Wasserabnehmer, z.B. Strukturwandel (im Ruhrgebiet)
– in dem geringer werdenden Verbrauch aufgrund von – im Prinzip zu begrüßenden – Einsparbemühungen privater und gewerblicher Abnehmer.

Wegen der dargestellten weitgehend von der Wassermenge unabhängigen Kostensituation des Wasserversorgers (so ist ein Rückbau von Leitungen oder Wasseraufbereitungsanlage technisch sehr schwierig oder unmöglich) muss ein gleichbleibend hoher Kostenblock auf eine immer geringer werdende Absatzmenge umgelegt werden, wass zwangsläufig zu einer ungünstigen Preissituation führt.

Für die Trinkwasserversorgung sind die Verbrauchsrückgänge und in deren Folge die geringere Auslastung der Rohrnetze problematisch, da dies zu geringerer Fließgeschwindigkeit in den Rohrnetzen führt und damit die Verweildauer des Wassers in den Netzen steigt. Die kann die Trinkwasserqualität durch Verkeimung des Wassers beeinträchtigen. Wasserversorgungsunternehmen müssen deshalb präventiv die Netze spülen und/oder weitere Sicherheitsbehandlungen vornehmen, z.B. durch die zusätzliche Einspeisung von Trinkwasser in das Leitungs- und Kanalnetz, um die Fließmenge künstlich zu erhöhen. Darüber hinaus kann das in den Leitungen stockende Wasser zudem zu verstärkter Korrosion der Leitungen führen, wodurch sich das Leitungswasser in ungünstigen Netzsituationen mit Schadstoffen anreichern kann.
…

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Die Instrumentalisierung von Bärbel Bas als Kohlelobbyistin?

Jedenfalls wirft ihr dies Greenpeace im Schwarzbuch Kohle (PDF) vor.

Ihre Verteidigung klingt da eher schwach. Als studierte Krankenkassenbetriebswirtin, wird sie zwar Ahnung von Wirtschaft haben, aber nicht unbedingt von Kohleabbau, Umwelt oder Naturwissenschaften oder gar Gesundheit.

Egal welchen Eindruck so mancher Politiker erwecken, auch diese wissen nur über einen kleinen Bereich etwas. Bärbel Bas ist hier bestimmt keine Ausnahme.

Vielleicht ist der Kohle-Lobbyismusvorwurf nicht unbegründet. Man kann einen Menschen durchaus mit Informationen bzw. gezielten Teilinformationen in eine bestimmte Richtung beeinflussen. In Zeitungen geschieht diese zum Beispiel tagtäglich.

Lobbyismus muss nicht unbedingt mit Geld oder eine Position einhergehen, sondern kann auch davon abhängen, wie eine Person mit Infos gefüttert wird. Ein paar schicke Powerpoints, die eine Betriebswirtin mangels naturwissenschaftlichen Hintergrunds vielleicht gar nicht einschätzen und unabhängig beurteilen kann. Vielleicht schlichtweg auch gar nicht die Zeit oder Lust hat sich eingehend mit einem Thema zu beschäftigen.

Einige der Äußerungen von Frau Bas können durchaus auf subtile Beeinflussung zurückzuführen sein. Natürlich ist aber auch das Schwarzbuch selber kritisch zu hinterfragen. So wird zum Beispiel auf die Schadstoffe beim Verbrennen von Kohle verwiesen, wobei das Verbrennen von Holz ebenfalls zahlreiche Giftstoffe produziert bzw. freigesetzt. Angefangen bei Dioxinen über Schwermetalle, welche der Baum beim wachsen aufgenommen hat bis hin zum Feinstaub, der bei der Heimverfeuerung nicht so stark gefiltert werden dürfte, wie dies bei Großkraftwerken der Fall ist.

Wenn Fragen offen sind, sollte man nachfragen:

Guten Tag,

in ihrem Schwarzbuch Kohle wird die Schädlichkeit von Kohle hervorgehoben ohne darauf einzugehen, dass die Verfeuerung von Holz im Kamin mindestens ebenso schädlich ist.

Ich sehe das überaus kritisch, wenn eine Organisation Fakten unter den Tischen fallen lässt, die gerade nicht in den Kram passen. Egal wie sehr ich mit der Sache übereinstimme, frage ich mich bei so einem Vorgehen immer: „Was wird mir noch verschwiegen.“

Mit freundlich Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Können Postbanküberweisungsautomaten kein IBAN / BIC?

In vielen ihrer Filialen hat die Postbank Überweisungsautomaten aufgestellt. Überweisungsvordrucke werden dort eingelesen und direkt weiterverarbeitet.

Mittlerweile sind einige dieser Vordrucke auf die zukünftige IBAN / BIC Kombination umgestellt, allerdings scheint dies von den Automaten nicht verarbeitet werden zu können.

Grund genug mal nachzufragen.

Guten Tag,

wie kommt es, dass die Postbanküberweisungsautomaten anscheinend noch nicht in der Lage sind, die neue IBAN/BIC einzulesen, welche auf einer zunehmenden Anzahl an Überweisungsträgern verwendet wird?

MfG

Ulrich Scharfenort

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Duisburger Künstler: Manfred Krug

Krug, Manfred; Schauspieler; Seite; IMDB; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Spur der Steine
* Liebling Kreuzberg
* Auf Achse
* Tatort

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Der Rückstand hat einen Namen

Dieser Name lautet auf Kirill I., welcher Feminismus als gefährlich kritisierte.

Das mag zwar für einige extreme Auswüchse gelten, aber allgemein trifft die Aussage keinesfalls zu. Ebenso wenig sein Verständnis vom Rollenbild mit dem Mann zum Geld verdienen und der Frau am Herd. Diese rückständige Einstellung zu Rollenbildern erinnert mich fast schon an die Steinzeiteinstellung der Taliban.

Die Ideologie von Kirill I. widerspricht dem heutigen erweiterten Verständnis des Begriffes Familie zutiefst. Was maßt er sich da an etwas aus der Gegenwart zu kritisieren, wenn er noch im Vorgestern lebt. Seine Ideologie widerspricht jedenfalls eindeutig den Grundwerten der Freiheit und Selbstbestimmung.

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Spruch zum Sonntag

In Regierung steckt Gier
(Ulrich Scharfenort, September 2012)

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Mehr Grüne Heuchelei

Hier haben wir also die nächste Heuchelei der Grünen. Nachdem sie für die diskriminierende Beschneidung von nur einem Geschlecht aus religiösen Gründen waren sind nun plötzlich gegen die religiöse Bevormundung der sexuellen Identität. Das ist doch ein ziemlich heuchlerische Linie einerseits zumindest teilweise dafür zu sein, dass die angeborene Vorhaut aus religiösen Motiven entfernt wird, aber andererseits bei einer angeborene Neigung gegen eine „seelische Beschneidung“ zu sein.

Der Gesetzesentwurf der Grünen befindet sich DS 17/12849 (PDF)

Eine klare Linie sehe ich hier jedenfalls nicht. Natürlich begrüße ich zweiteren Verstoß, aber erster ist damit noch weniger verständlich. Weder körperliche noch seelische Verstümmlungen aus religiösen Motiven sind bei Minderjährigen akzeptabel.

Im Zusammenhang mit der körperlichen Verstümmelung macht die SPD einen Vorstoß in DS 17/12374, wobei sie in sexistisch diskriminierender Weise nur einem Geschlecht die Genitalverstümmelung ersparen will.

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Duisburger Autoren: Frank Baade und Kees Jaratz

Baade, Frank; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,
* 111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss

Jaratz, Kees (aka Ralf Koss); Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,
* 111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Beteiligung in Duisburg?

Eines der Wahlversprechen des aktuellen OB Sören Link war ein mehr an Beteiligung bzw. Bürgerdialog. Bisher gab allerdings mehr Schein als Sein.

Die Befragung zum Haushalt verschleierte völlig, dass die Bürger auch Einsprüche hätten vorbringen können.

Bei der Beteiligung zur Bahnhofsplatte waren bereits auch Vorwürfe zu hören, dass auf die Vorschläge der Bürger nicht eingegangen würde.

Eine weitere Form der Beteiligung ist die Verpflichtung der Stadt Duisburg zur Auskunftserteilung nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) NRW. Im Rahmen dieses Gesetzes und der weiteren IFG könne Auskünfte von öffentlichen Stellen eingeholt werden und diese dürfen nur in Ausnahmefällen nicht die Fragen beantworten.

Im Sinne dieses Gesetzes fragte ich Mitte Februar beim Oberbürgermeister bzgl. der Rockersituation an und um Auskünfte bzgl. dieser Thematik gebeten. Unter Umständen sind nicht alle Fragen im Sinne dieses Gesetzes gewesen. Eine Antwort hätte allerdings dennoch in der vorgegebenen Frist von einem Monat erfolgen müssen. Zumal wenige Tag nach der Anfrage in einer Tageszeitung einige Ansätze erwähnt wurden.

Als nach mehr als fünf Wochen noch immer keine Antwort erfolgt, erinnerte ich an meine Anfrage. Die Reaktion seitens des Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vertreten durch Astrid Jochum war mehr als befremdlich. Die Fragen die darauf abzielten, was der Oberbürgermeister bzw. die Stadt Duisburg täte lägen angeblich in der Zuständigkeit der Polizei.

Das stimmte natürlich nicht. Für Fragen zum Verhalten der Stadt Duisburg ist selbstverständlich nicht die Polizei zuständig. Da hat die Polizei als Landesbehörde gar nicht die nötigen Einblicke. Es gibt drei Möglichkeiten, die zu diesem Schluss seitens Frau Jochum geführt haben könnten:
1. Sie hat den Text nicht richtig gelesen.
2. Die Prüfung der Zuständigkeit erfolgte vollkommen fehlerhaft.
3. Sie hatte keine Lust auf die Aufgabe und versuchte diese einfach vom Schreibtisch zu bekommen.

Ein Auszug aus Ihrer Antwort ist bezeichnend:

…Da Sie sich auf das IFG beziehen, merke ich ergänzend an, dass ein Anspruch nach IFG auf Übermittlung vorhandener Daten gerichtet ist, nicht auf die Beantwortung von Fragen oder die Diskussion von Problemen. …

Im Rahmen eines Sachbuches zum Thema Beteiligung habe ich mich selbstverständlich auch mit den Informationsfreiheitsgesetzen beschäftigt, schließlich sind eine wichtige Grundlage für Beteiligung Informationen. Die IFG schließen selbstverständlich auch die Beantwortung von Fragen mit ein und nicht nur den Austausch von Zahlenkolonnen. Um sowohl in Bezug auf die Unkenntnis, als auch der ‚verweigerten Antwort‘ durch die Stadt Duisburg Abhilfe zu schaffen habe ich die Sache an den Beauftragten für Informationsfreiheit weitergeleitet.

Ob aus Unlust oder Unkenntnis wird hier dem Ansehen der Beteiligung durch die Stadt Duisburg ein schwerer Schaden zugefügt. Es scheint so als würden andere Stellen der Stadt Duisburg das IFG NRW besser verstehen, als das „Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten“, dessen Aufgabe u.a. das IFG NRW wären. Eine gewissenhafte Amtsführung sieht jedenfalls anders aus.

Erstveröffentlichung hier

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Wodran erkenne ich Micropartikel in Zahnpasta

Nach einem Hinweis in meinem Beitrag zu Zahnpasta ohne Limonene habe ich mich gefragt an welcher Angabe ich Mikropartikel unter den Produktangaben erkenne.

Nach dieser Quelle bestehen die Kunststoffmikropartikel aus Polyethylene (PE) oder Polypropylene (PP). Ich verwende hier bewusst die englischen Bezeichnungen, da diese bei den Produktangaben verwendet werden. Nach Angabe der vorgenannten Quelle sollen diese Partikel durch Kläranlagen gehen und ins Meer gelangen. Dort sollen diese Umweltgifte anlagern und damit quasi als Überträger in den Nahrungskreislauf dienen.

Habe natürlich direkt mal nachgeschaut. Meine Zahncreme hat weder PE noch PP. Ich gehe davon aus, dass bei meiner die Mikropartikel sich hinter dem Begriff Hydrated Silica verstecken. Also eher etwas anorganischem.

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Vermüllung Hochemmericher Marktplatz und Umgebung

So einen Artikel kann ich natürlich nicht unkommentiert lassen.

Fakt ist, dass die Straße Hochemmericher Markplatz in dem Bereich hinter dem Marktforum monatelang verdreckt war. Erst nachdem ich Anfang März ans Bezirksamt schrieb wurde zumindest ein Teil der Herbstlaubes von der Straße entfernt.

Und auch der Weg hinter dem Forum war längere Zeit nicht gereinigt worden.

Wenn also die Wirtschaftsbetriebe ihrem Auftrag nicht nachkommen, obwohl sie dafür bezahlt werden, frage ich mich, welchen Vorwurf diese den Anwohnern machen dürfen.

Was die Hunde angeht, werden die asozialen Halter, welche ihren Mist nicht wegmachen leider viel zu selten erwischt. 35 Euro ist da viel zu wenig. Das Bußgeld sollte sich an dem Einkommen Orientieren und 10 % des Monatseinkommen betragen.

Hier mal ein paar Bilder vom „gereinigten“ Zustand:
Verschmutzung Hochemmericher Markt
Verschmutzung Hochemmericher Markt
Verschmutzung Hochemmericher Markt
Verschmutzung Hochemmericher Markt

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Duisburger Hebesätze

Aus aktuellem Anlass die Hebesätze für Duisburg mit der aktuellen Prognose.

Jahr Gewerbesteuer in v.H. Grundsteuer in v.H.
A B
2007 470 260 500
2008 470 260 500
2009 470 260 500
2010 490 260 500
2011 490 260 550
2012 490 260 590
2013 490 260 695
2014 505 ? 260 ? 695 ?
2015 510 ? 260 ? 695 ?
2016 520 ? 260 ? 695 ?
2017 ? ? ?

Dabei bedeuten A für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und B für die Grundstücke

Werte 2013-2016 Gewerbesteuer und Grundsteuer, Werte 2011 / 2012, Werte 2010, Werte 2009, Werte 2007 / 2008 Werte 2013

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Altkleider V

Schon länger habe ich nichts mehr zum Thema Altkleider geschrieben.

Auch über die Babynotfallhilfe berichtete ich. Diese sammelt trotz Sammlungsverbot weiterhin in Rheinland-Pfalz. Und auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen beurteilt die Babynotfallhilfe eher schlecht. Durch die Nichtbeachtung des Sammlungsverbotes in Rheinland-Pfalz gibt es nun sogar ein entsprechendes Urteil in dem wiederum. Das Sammlungsverbot wurde verhängt, weil der Verein von den zuständigen Behörden als unseriös eingestuft wurde.

Irgendwie habe ich Zweifel, dass Omar Omari, wie hier gesagt, inzwischen aufgehört hat. Darauf deutet auch hin, dass immer noch Container durch die Babynotfallhilfe aufgestellt werden, mit Omari vermutlich immer noch in Verbindung stehen dürfte. Wobei nun ein neuer Verein bzw. Betreiber (KSB, Pappelallee 78/79, Berlin) die Container übernommen haben soll. KSB fällt auch durch unseriöses Verhalten auf. Unter der Hausnummer 78 findet sich eine Firma namens mobilesuite Coworking, bei der man sowohl Büros, wie auch eine Firmenadresse mieten kann. Möglicherweise wird dies durch die KSB missbraucht.

Noch immer scheint den Grundstückseigentümern nicht klar zu sein, dass mit einer Abmahnung auf Unterlassung dem Spuk ein Ende gemacht werden kann. Ist nur eine Handynummer auf dem Container angegeben dann zuerst eine SMS mit einer Aufforderung zur Entfernung und parallel dazu die Abmahnung an den Container mit gut haftender Klarsichtklebefolie befestigen. Zudem empfiehlt sich darauf hinzuweisen, dass hier jemand unseriös und ohne Erlaubnis sammelt.

In Duisburg hingen vor kurzem auch mal wieder an einigen Stellen Hinweiszettel auf eine Altkleidersammlung. Dort stand oben ziemlich gut platziert

Auch mit Unterstützung für den Verein
Kinder-Kranken-Hilfe e.V.

Diese Unterstützung werden sicherlich nur ein paar Euro aus dem kommerziellen Gewinn sein, den das kommerzielle Sammelunternehmen JB TEX inh Jihad Barjakil macht, wie weiter unten angegeben ist. Dieser Hinweise geht aber im Text unter. Diese Firma aus Bad Salzdetfurth unterstützt laut Kinder-Kranken-Hilfe e.V. mit einer monatlichen Spende gemäß einem nicht näher bezeichneten Vertrag. In diesem dürfte es sich wohl um die Bezahlung für die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos handeln. Bei der kommerziellen Werbung handelt wird nur die Handynummer 0163 9456993 angegeben, was allerdings ohne Angaben der Kosten unzulässig ist. Die notwendige Adresse fehlt völlig, obwohl diese nach dieser Quelle angegeben werden muss. Laut der Seite der Kinder-Kranken-Hilfe e.V. soll die Anschrift Bodenburgerstr. 51, 31162 Bad Salzdetfurth lauten. Einen eigenen Internetauftritt scheint die Firma seltsamerweise nicht zu haben.

Die Kinder-Kranken-Hilfe e.V. taucht in einem Artikel der NOZ im Zusammenhang mit dem zuvor erwähnten Omari auf. Auf ihrer Seite steht etwas von Gemeinnützigkeit, allerdings wurde diese vom Finanzamt laut Angabe auf der Seite nur bis 2005 gewährt. Dies macht keinen sonderlich seriösen Eindruck, da die Gemeinnützigkeit anscheinend nicht der nach drei Jahren stattfindenden Überprüfung durch das Finanzamt standgehalten hat. Dem Verein wurde zudem das Sammeln von Spendengeldern durch die Aufsichtsdirektion Rheinland-Pfalz bereits in 2010 verboten. Was einiges über die Seriosität aussagen dürfte.

Ebenfalls in Duisburg zu finden war ein Flyer des Sammelbüro Duisburg mit der Handynummer 0157 781501221, wobei fraglich ist, ob es diese Nummer überhaupt gibt. Auch hier fehlt eine Angabe der Kosten.

Ich habe mir erlaubt bei der Flyer zu scannen und an die Wettbewerbszentrale weiter zu geben, genauso, wie ans Ordnungsamt der Stadt Duisburg.

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Denglisch

Für den Umgang mit der englischen Sprache gibt es einige einfache Regeln. Leider werden diese Regeln in Deutschland nicht einmal bei einfachen Übersetzungen beherrscht.

Ein Blick in einen Artikel zum Flughafen Weeze offenbart, dass dieser Flughafen angeblich viele Destinationen hätte. Dabei gibt es im Deutschen das Wort Destinationen nicht. Ein Englisches Wort wird durch das Anhängen von ‚en‘ nicht plötzlich Deutsch. Die Übersetzung für das englische Wort destination lautet Ziel oder in diesem Fall Flugziel. So etwas lässt sich schnell mit einer Recherche bei leo.org klären.

Wenn eine Zeitung so schludrig arbeitet frage ich mich schon, welche Meldungen ansonsten richtig recherchiert sind.

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Spruch zum Sonntag

Verlieren jene, welche die Menschenwürde anderer mit Füßen treten, nicht dadurch die eigene Menschenwürde, wenn nicht gar den Status als Mensch?
(Ulrich Scharfenort, September 2012)

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Duisburger Autor: Barbara Köhler

Köhler, Barbara; Deutsche Nationalbibliothek; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* 36 Ansichten des Berges Gorwetsch
* In Front der See
* Rondeau Allemagne i inne wiersze
* Retrospektive
* Blue Box. Gedichte
* Deutsches Roulette. Gedichte 1984-1989
* Mit Osmar Osten: Ungarisches Wasser
* Niemands Frau. Gesänge zur Odyssee

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Duisburger Künstler: Arno Gendreizig

Gendreizig, Arno; Maler; Seite; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Feiertage für Muslime?

Muslime fordern eigene Feiertage. Besser gesagt der Zentralrat verlangt dies. Ich sehe prinzipiell kein Problem in Feiertagen für Muslime, wenn wir dafür vier andere Feiertage streichen und auch zwei für Atheisten bzw. Konfessionslose eingeführt werden. Darwins Geburtstag wäre da zum Beispiel interessant. Da könnte man die Evolution feiern.

Laut Wikipedia stellen die Konfessionslosen nämliche die größte Gruppe in Deutschland dar und es ist von mindestens 25 % Atheisten die Rede. Gerade einmal maximal 5 % sind Muslime. Mit einer Einführung von Sonderregelungen nur für Muslime wird die größte weltanschauliche Gruppierung in Deutschland diskriminiert. Dies ist ein schwerwiegender Verstoß gegen Grundrechte.

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Özedemir vs. Hundeverein

Vor einiger Zeit hatte die Ortsgruppe des ‚Vereins für deutsche Schäferhunde‘ ein Problem. Der Grundstückseigentümer RWE Dea versucht das Grundstück auf dem der Hundeverein residiert zu verkaufen. Mit dem Hundeverein konnte keine Einigung erzielt werden.

Allerdings schien sich die Familie Özdemir als Anlieger des Grundstücks dafür zu interessieren. Diese scheint sich schon seit längerem in Rechtstreitigkeiten mit der Ortsgruppe zu befinden, bisher vor Gericht aber immer unterlegen zu sein. Die Rede ist auch von sehr hohen Ordnungsstrafen. Die Streitigkeiten sollen in Zusammenhang mit Hundelärm stehen, allerdings ist der Hundeverein schon seit etwa 50 Jahren dort, was der Familie Özdemir sicherlich schon vor dem Kauf ihres Grundstücks bekannt war.

Thomas Susen von der CDU vermutet dahinter eine Immobilien Spekulation. Dies wäre der Fall, wenn aus dem Grünland plötzlich Bauland werden würde, was zu einer entsprechenden Wertsteigerung führen würde. Selbst eine Umwandlung in Bauerwartungsland, würde schon zu einer entsprechenden Grundwertsteigerung führen. Wofür auch der hohe Preis von 100 000 Euro, den die RWE dea verlangt sprechen würde.

Nach Klaus Radny (CDU) setzt sich der Verkaufswert aus 30.000 Euro für die Grünfläche und 70.000 Euro Spekulationsverkaufsforderung zusammen. Diese Information soll er direkt von RWE Dea Spitze bekommen haben. (Niederschrift BV Homberg/Ruhrort/Baerl vom 29.03.2012)

Angeblich, will die Familie Özdemir die rund 7000 qm als Erweiterung des eigenen Gartens nutzen. In der Bezirksvertretung (DS 12-0480) wurde jedenfalls beschlossen, dass das Gelände dauerhaft Grünland bleiben soll. Der Beschluss wurde gegen SPD und Grüne durchgesetzt.

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Abbau West in Duisburg

Vor kurzem habe ich mal die Abgefragt, wie viel die Stadt Duisburg in den letzten 10 Jahren für den Aufbau Ost hat zahlen müssen. Nur, wenn die Zahlen vorliegen, lässt sich auch vernünftig darüber diskutieren.

Jahr in Mio. €
2003 18,650
2004 13,185
2005 15,070
2006 17,026
2007 21,272
2008 -6,410
2009 3,275
2010 11,122
2011 14,374
2012 10,706

In 2008 gab es einen Abschlag auf die Erstattung für 2006 bis 2008. Insgesamt wurden rund 118 Millionen Euro Solidarbeitrag zu den Kosten der Deutschen Einheit abgeführt.

Wie der Presse zu entnehmen ist wurde dieser Beitrag nicht aus den Einnahmen bestritten, sondern aus Schulden. Buchhalterisch mag das vielleicht keinen Unterschied machen, für mich schon. Geld was ich mir Leihe ist ein Verlust, denn ich muss mehr zurückzahlen.

Das zeigt sich bei einer sehr einfachen Rechnung mit den obigen Zahlen. Geht man von 1 % Zinsen aus kommt man mit Zinseszins auf knapp 126 Millionen Euro eine Unterschied von 7,5 Millionen Euro. Bei den oben genannt Zahlen ist absehbar, dass die Summe in diesem Jahr in einer ähnlichen Höhe anfällt und damit genau das Haushaltsloch, was für die Erhöhung der Grundsteuer verantwortlich ist füllen würde.

Sparen geht anders und erfordert auch mal Nein zu sagen, wenn die Bundesebene das Konnexitätsprinzip nicht beachtet, muss es die Kommunalebene auch nicht. Aber SPD, CDU, Grüne, Linke, FDP gehen lieber die vermeintlich einfachen Wege anstatt einen schweren einzuschlagen.

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Wer trägt bei Atomkraft die Ewigkeitskosten?

Bei der Kohle gibt es die RAG-Stiftung, welche zukünftig die Ewigkeitskosten für den Kohleabbau tragen soll. Unter anderem ist damit das Abpumpen des Wassers gemeint, damit Landstriche nach dem absinken durch den Abbau der Kohle nicht vollaufen. Die geologischen Zeiträume in welchen diese Kosten anfallen dürften sind vergleichsweise kurz.

Bei der Lagerung von Atommüll sind da wesentlich längere Zeiträume anzusetzen, als dies bei der Kohle der Fall ist. Hier ist mir allerdings völlig unklar, wer denn zahlt. Deswegen habe ich mal beim Bundesumweltministerium nachgefragt:

Guten Tag,

ich habe mir die Frage gestellt, wer den eigentlich die Ewigkeitskosten für den deutschen Atommüll trägt und mit wie viel dies veranschlagt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Eine Summe ist hier zwar nicht zu erwarten, aber hoffe auf eine erhellende Antwort.

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Maßnahmen gegen die Gesichtserkennung

Zu INDECT und Co hatte ich hier ja schon mal einiges aufgelistet.

Mit biometrischen Methoden sollen Personen erkannt und teilweise vorverurteilt werden. Allerdings gibt es auch Methoden mit denen dieses verhindert werden kann.

Mit dem Dazzle-Prinzip (engl.) wird die Form des Gesichts so verändert, dass die Programme bzw. Gesichtserkennungen ein Problem bekommen. So werden derartig veränderte Gesichter von der Facebookgesichtserkennung nicht mehr als Gesichter erkannt. So kann auch mit Überwachungskameras die Privatsphäre stärker gewahrt werden, auch wenn es erst einmal seltsam aussehen mag.

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Die FDP gibt sich ein neues Gewand

Die FDP benennt sich um. Auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende hat die FDP mit großer Mehrheit beschlossen sich umzubenennen. Der Parteivorsitzende sprach davon, dass es in Bezug auf die Bundestagwahl an der Zeit ist Farbe zu bekennen. Deswegen heißt von heute an die FDP, DLP. Dies steht nach eigenen Aussagen für Demokratisch-Liberale-Partei.
Der neue Name wurde von der bekannten Markenagentur Preiswasserhaus und Jung erarbeitet. Nach Aussage der Agentur war es schwierig einen Parteinamen zu finden, welcher noch nicht negativ belegt war und zugleich die Identität der Partei bewahrt.
Für die Umbenennung musste die ehemalige FDP einen Kredit über 1 Millionen Euro aufnehmen. Es ist unklar. ob die Partei durch die Umbenennung ihren Schuldnern entkommen will oder durch den neunen Namen auf einen rasanten Aufstieg in der Wählergunst hofft.

Böse Zungen munkeln, dass das L für Lobbykratisch stehen würde, der Parteivorsitzende wollte sich dazu nicht äußern.

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Pressespiegel Zeitumstellungsdemo

Um mal ein wenig das bisherige Medienecho auf meine Antizeitumstellungsdemo zu dokumentieren.

18.03.2013 NRW Printausgabe mit Demoankündigung

20.03.2013 Lokalkompass
Antizeitumstellungsdemo: Wenn man die Zeit hat …

22.03.2013, 06:00, Kurier.at
Kampf gegen die Zeitumstellung

26.03.2013 Positiv-Magazin
Die Sommerzeit 2013 beginnt am Sonntag, 31.März, und endet am Sonntag, 27. Oktober

27.03.2013 Lokalkompass
Winterzeit, adé?

29.03.2013, 15:01 Uhr, WAZ
Wem die Stunde schlägt!

29.03.2013, 17:43, Die Presse
Zeitumstellung, ein Sommermärchen! Krieg der Studien für und wider droht

29.03.2013, 20:47 Uhr, Mitteldeutsche Zeitung
Demo in Duisburg: Sommerzeit soll weg

30.03.2013, 14:34, Xtranews
Zeitumstellungsgegner demonstrieren in Duisburg

30.03.2013, WDR Lokalzeit Duisburg
Die Zeitumstellung: Sinnvoll oder lästig?

Weiteres:
* Die Seite Sommerzeit Abschaffen erwähnt die Demonstration

* Diskussion im Spiegelforum

* Als Kommentar wird die Demonstration erwähnt

Eine Antizeitumstellungsdemo gab es nach dieser Quelle schon einmal vor der Armani-Uhrenskulptur in Paris am 26.03.1986 gegen die in der kommenden Nacht beginnenden Sommerzeit.

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Datenhandel bei Paypal?

Ich habe mir vor kurzem mal die Datenschutzgrundsätze von Paypal angeschaut.

Von sich selbst sagt Paypal dort, dass ohne Zustimmung keine Daten an Dritte für Werbung weitergegeben würden. Umkehrschluss sagte diese Regelung aus, dass mit Zustimmung verkauft und vermietet wird. In den Grundsätzen selber ist von Marketingzwecken die Rede. Ob dies alle Formen der Werbung umfasst ist mir unklar.

Es werden jedenfalls in einer Tabelle einige ‚Drittanbieter‘ aufgeführt an die Daten weitergegeben werden. Der Text offenbart nicht wirklich den Zweck, welcher anscheinend dann in der Tabelle offenbart wird. So werden zum Beispiel Zahlungsdetails weitergeben, genauso wie Guthaben, Bankdaten, Anschriften, Emailadresse und Geburtsdatum.

Aufgeführt aus Deutschland sind:
– StarFinanz (Zahlungsverarbeitung und Betrugsprüfung)
– Deutsche Bank AG (Zahlungsverarbeitung)
– Sitel GmbH (Kundenservice)
– Arvato Direct Services GmbH (Kundenservice)
– Deltavista GmbH (Bonitätsauskunft)
– Accumio Finance Services GmbH (Bonitätsauskunft)
– Creditreform Boniversum GmbH (Bonitätsauskunft)
– Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG (Bonitätsauskunft)
– SCHUFA Holding AG (Bonitätsauskunft)
– infoscore Consumer Data GmbH (Bonitätsauskunft)
– Creditreform Berlin Wolfram KG (Bonitätsauskunft Händler)
– Verband der Vereine Creditreform e.V. (Bonitätsauskunft Händler)
– EOS Information Services GmbH (Identitätsprüfung)
– Acxiom Deutschland GmbH (Identitätsprüfung, Werbung)
– AddressDoctor GmbH (Identitätsprüfung)
– Deutsche Post Direkt GmbH (Identitätsprüfung)
– AZ Direct GmbH (Identitätsprüfung)
– Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG (Identitätsprüfung)
– InterCard AG (Marketing)
– Ipsos GmbH (u.a. Telefonumfragen)
– FactWorks GmbH (u.a. Telefonumfragen)
– 2engage (u.a. Telefonumfragen)
– Quo Vadis (u.a. Telefonumfragen)
– Text 100 (Medienrecherche)
– MEILLERGHP GmbH (Direktmarketing)
– Datacolor Dialog-Medien GmbH (Direktmarketing)
– Endlichsommer- werbung bester gesellschaft mbh (Direktmarketing)
– Crossover Communication GmbH (Direktmarketing)
– optivo GmbH (Email Marketing)
– KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim & Partner Lawyers (Inkasso)
– EOS Solutions Deutschland GmbH (Inkasso)
– Arvato (Inkasso)
– Infoscore GmbH (Inkasso)
– BFS Risk & Collection GmbH (Inkasso)
– HFG Hanseatische Inkasso- und Factoring-Gesellschaft (Inkasso)
– mediafinanz AG (u.a. Inkasso)
– Informa Solutions GmbH (Verarbeitung von Bonitätsauskünften)
– Consultix GmbH (Servicepartner)
– azionare GmbH (Gewinnspiele)
– ITELLIUM mobile Solutions GmbH (Entwicklung)
– OXID eSales AG (Entwicklung)
– eBay Corporate Services GmbH (diverses)
– mobile.de & eBay Motors GmbH (diverses)
– Via-Online GmbH (diverses)
– Verbraucherzentrale (Unterstützung bei Problemen mit Paypal)

Neben einigen Kreditauskunfteien sind in der Auflistung auch einige bekanntere Adressehändler enthalten. Da fragt man sich schon, was mit den Daten bei so vielen Stellen alleine in Deutschland alles passiert.

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Spruch zum Sonntag

Es ist keine Kunst, etwas kurz zu sagen, wenn man etwas zu sagen hat.
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)

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Bericht von der Zeitumstellungsdemo

Zur Demo selber gekommen waren ca. 20 Personen, was in Anbetracht, der Witterung, des parallelen Ostermarsches und der Feiertagsbesorgungen zu erwarten war. Die Teilnehmerzahl lag damit genau in dem angenommen Bereich.

Im Herbst sind ’nur‘ Ferien, was möglicherweise zu mehr Teilnehmern führen könnte. Wobei natürlich noch schöner Demos gegen die Zeitumstellung in vielen Städten Deutschlands gewesen wären.

Teilnehmer kamen aus Duisburg, nähere Umgebung, Niederrhein und Rheinland soweit ich dies erfassen konnte.

Neben dem WDR schauten auch WAZ und N24 vorbei, wobei ich vermute N24 war eher wegen dem Ostermarsch in Duisburg und ist über Demo sozusagen gestolpert. Haben sie heute in den Nachrichten wenigstens einen Aufhänger für die Zeitumstellung.

Mal schauen, was von den Interviews mit verschiedenen Demoteilnehmern letztendlich verwendet wird. Ich hoffe das Thema wird halbwegs sachlich dargestellt.

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Duisburger Künstler: Jürgen Markert

Markert, Jürgen; Künstler; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Duisburger Autor: Charlotte Brinkmann

Brinkmann, Charlotte; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Die Yak-Knochen-Mala
* Die Buddha-Statue

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Jederbeteiligung: Inhaltsverzeichnis III

Die Fortsetzung des Inhaltsverzeichnisses

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Informationsbeschaffung
2.1 Suchmaschinen
2.2 Kontaktaufnahmewege
2.3 Anfragen und Schriftwechsel
2.4 Ratsinformationssysteme
2.5 Amtsblätter
2.6 Informationsfreiheitsgesetze
2.7 Umweltinformationsgesetze
2.8 Verbraucherinformationsgesetz
2.9 Einwohnerfragestunde
3. Informationsverbreitung
3.1 Beschweren
3.2 Abgeordnetenwatch
3.3 Kommunales Abgeordnetenwatch
3.4 Leserbriefe
3.5 Offene Briefe / offene Emails
3.6 Pressemeldung
3.7 Bloggen (inkl. Impressumspflicht)
3.8 Forum und Netzwerke
3.9 Infostand
3.10 Infomaterialien
3.11 Aktivierende Befragung
4 Nachdruck verleihen
4.1 Beschwerdestellen
4.2 Anzeige
4.3 Abmahnung auf Unterlassung
4.4 Klagen
4.5 Demonstration
4.6 Spontandemonstration
4.7 Flashmob
4.8 Online-Demonstration
4.9 Boykott
5 Umsetzung durch Petitionen
5.1 Unterschriftensammlungen
5.2 Einzelpetition
5.3 Gruppenpetition
5.4 Erfahrungen auf Bundesebene
6 Umsetzung durch Begehren
6.1 Einwohnerantrag
6.2 Kommunalebene
6.3 Landesebene
6.4 Bundesebene
6.5 Europäische Ebene
7 Einfluss durch Organisationen
7.1 Bürgerversammlung
7.2 Bürgerinitiative
7.3 Verein
7.4 Genossenschaft
7.5 Stiftung
7.6 Wählergruppe
7.7 Parteimitgliedschaft
8 Sonstiges
8.1 Ombudsstelle für Engagement
8.2 Konsultationen
8.3 Anhörungsverfahren
8.4 Ehrenämter
8.5 Wahlen
9 Zusammenfassung
10 Quellen
11 Schlusswort

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