Altkleider V

Schon länger habe ich nichts mehr zum Thema Altkleider geschrieben.

Auch über die Babynotfallhilfe berichtete ich. Diese sammelt trotz Sammlungsverbot weiterhin in Rheinland-Pfalz. Und auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen beurteilt die Babynotfallhilfe eher schlecht. Durch die Nichtbeachtung des Sammlungsverbotes in Rheinland-Pfalz gibt es nun sogar ein entsprechendes Urteil in dem wiederum. Das Sammlungsverbot wurde verhängt, weil der Verein von den zuständigen Behörden als unseriös eingestuft wurde.

Irgendwie habe ich Zweifel, dass Omar Omari, wie hier gesagt, inzwischen aufgehört hat. Darauf deutet auch hin, dass immer noch Container durch die Babynotfallhilfe aufgestellt werden, mit Omari vermutlich immer noch in Verbindung stehen dürfte. Wobei nun ein neuer Verein bzw. Betreiber (KSB, Pappelallee 78/79, Berlin) die Container übernommen haben soll. KSB fällt auch durch unseriöses Verhalten auf. Unter der Hausnummer 78 findet sich eine Firma namens mobilesuite Coworking, bei der man sowohl Büros, wie auch eine Firmenadresse mieten kann. Möglicherweise wird dies durch die KSB missbraucht.

Noch immer scheint den Grundstückseigentümern nicht klar zu sein, dass mit einer Abmahnung auf Unterlassung dem Spuk ein Ende gemacht werden kann. Ist nur eine Handynummer auf dem Container angegeben dann zuerst eine SMS mit einer Aufforderung zur Entfernung und parallel dazu die Abmahnung an den Container mit gut haftender Klarsichtklebefolie befestigen. Zudem empfiehlt sich darauf hinzuweisen, dass hier jemand unseriös und ohne Erlaubnis sammelt.

In Duisburg hingen vor kurzem auch mal wieder an einigen Stellen Hinweiszettel auf eine Altkleidersammlung. Dort stand oben ziemlich gut platziert

Auch mit Unterstützung für den Verein
Kinder-Kranken-Hilfe e.V.

Diese Unterstützung werden sicherlich nur ein paar Euro aus dem kommerziellen Gewinn sein, den das kommerzielle Sammelunternehmen JB TEX inh Jihad Barjakil macht, wie weiter unten angegeben ist. Dieser Hinweise geht aber im Text unter. Diese Firma aus Bad Salzdetfurth unterstützt laut Kinder-Kranken-Hilfe e.V. mit einer monatlichen Spende gemäß einem nicht näher bezeichneten Vertrag. In diesem dürfte es sich wohl um die Bezahlung für die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos handeln. Bei der kommerziellen Werbung handelt wird nur die Handynummer 0163 9456993 angegeben, was allerdings ohne Angaben der Kosten unzulässig ist. Die notwendige Adresse fehlt völlig, obwohl diese nach dieser Quelle angegeben werden muss. Laut der Seite der Kinder-Kranken-Hilfe e.V. soll die Anschrift Bodenburgerstr. 51, 31162 Bad Salzdetfurth lauten. Einen eigenen Internetauftritt scheint die Firma seltsamerweise nicht zu haben.

Die Kinder-Kranken-Hilfe e.V. taucht in einem Artikel der NOZ im Zusammenhang mit dem zuvor erwähnten Omari auf. Auf ihrer Seite steht etwas von Gemeinnützigkeit, allerdings wurde diese vom Finanzamt laut Angabe auf der Seite nur bis 2005 gewährt. Dies macht keinen sonderlich seriösen Eindruck, da die Gemeinnützigkeit anscheinend nicht der nach drei Jahren stattfindenden Überprüfung durch das Finanzamt standgehalten hat. Dem Verein wurde zudem das Sammeln von Spendengeldern durch die Aufsichtsdirektion Rheinland-Pfalz bereits in 2010 verboten. Was einiges über die Seriosität aussagen dürfte.

Ebenfalls in Duisburg zu finden war ein Flyer des Sammelbüro Duisburg mit der Handynummer 0157 781501221, wobei fraglich ist, ob es diese Nummer überhaupt gibt. Auch hier fehlt eine Angabe der Kosten.

Ich habe mir erlaubt bei der Flyer zu scannen und an die Wettbewerbszentrale weiter zu geben, genauso, wie ans Ordnungsamt der Stadt Duisburg.

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4 Antworten zu Altkleider V

  1. Pingback: Alktkleider VI | ulrics

  2. Heidelore Heine schreibt:

    Hallo,
    auch hier in Northeim-Edesheim sammelt dieser Hr. Barjakil gerade wieder u. verwendet dabei den Namen Kinder Kranken Hilfe,was wohl an Kindernothilfe erinnern soll um Gemeinnützigkeit vorzutäuschen. Leider geben immer wieder Menschen Kleidung u.ähnl. dorthin u.er macht den Gewinn mit geheuchelter Mildtätigkeit.

    • ulrics schreibt:

      Am Besten den Hinweiszettel ans Ordnungsamt geben bzw. dort Anrufen/Anmailen und sicher erkundigen, ob das erlaubt ist. Manchmal können die etwas tun.

  3. L. TAbatabai schreibt:

    Hallo, Herr Barjakil ist mittlerweile auch in Lübeck tätig und nimmt sich dabei ein Beispiel an vielen anderen mildtätigen Vereinen, die hier gern mit roten Wäschekörben vor den Haustüren ihre Sammlungen im großen Stil durchführen, Das besagte Wohngebiet scheint besonders erträglich zu sein, denn hier leben viele Rentner, die dieses scheinbar mildtätig gemeinte Angebot gern annehmen. Die Aufklärung gestaltet sich immer wieder schleppend und ich hoffe dass die Medien wieder aufmerksam werden…

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