Mehr Grüne Heuchelei

Hier haben wir also die nächste Heuchelei der Grünen. Nachdem sie für die diskriminierende Beschneidung von nur einem Geschlecht aus religiösen Gründen waren sind nun plötzlich gegen die religiöse Bevormundung der sexuellen Identität. Das ist doch ein ziemlich heuchlerische Linie einerseits zumindest teilweise dafür zu sein, dass die angeborene Vorhaut aus religiösen Motiven entfernt wird, aber andererseits bei einer angeborene Neigung gegen eine „seelische Beschneidung“ zu sein.

Der Gesetzesentwurf der Grünen befindet sich DS 17/12849 (PDF)

Eine klare Linie sehe ich hier jedenfalls nicht. Natürlich begrüße ich zweiteren Verstoß, aber erster ist damit noch weniger verständlich. Weder körperliche noch seelische Verstümmlungen aus religiösen Motiven sind bei Minderjährigen akzeptabel.

Im Zusammenhang mit der körperlichen Verstümmelung macht die SPD einen Vorstoß in DS 17/12374, wobei sie in sexistisch diskriminierender Weise nur einem Geschlecht die Genitalverstümmelung ersparen will.

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Duisburger Autoren: Frank Baade und Kees Jaratz

Baade, Frank; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,
* 111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss

Jaratz, Kees (aka Ralf Koss); Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,
* 111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Beteiligung in Duisburg?

Eines der Wahlversprechen des aktuellen OB Sören Link war ein mehr an Beteiligung bzw. Bürgerdialog. Bisher gab allerdings mehr Schein als Sein.

Die Befragung zum Haushalt verschleierte völlig, dass die Bürger auch Einsprüche hätten vorbringen können.

Bei der Beteiligung zur Bahnhofsplatte waren bereits auch Vorwürfe zu hören, dass auf die Vorschläge der Bürger nicht eingegangen würde.

Eine weitere Form der Beteiligung ist die Verpflichtung der Stadt Duisburg zur Auskunftserteilung nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) NRW. Im Rahmen dieses Gesetzes und der weiteren IFG könne Auskünfte von öffentlichen Stellen eingeholt werden und diese dürfen nur in Ausnahmefällen nicht die Fragen beantworten.

Im Sinne dieses Gesetzes fragte ich Mitte Februar beim Oberbürgermeister bzgl. der Rockersituation an und um Auskünfte bzgl. dieser Thematik gebeten. Unter Umständen sind nicht alle Fragen im Sinne dieses Gesetzes gewesen. Eine Antwort hätte allerdings dennoch in der vorgegebenen Frist von einem Monat erfolgen müssen. Zumal wenige Tag nach der Anfrage in einer Tageszeitung einige Ansätze erwähnt wurden.

Als nach mehr als fünf Wochen noch immer keine Antwort erfolgt, erinnerte ich an meine Anfrage. Die Reaktion seitens des Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vertreten durch Astrid Jochum war mehr als befremdlich. Die Fragen die darauf abzielten, was der Oberbürgermeister bzw. die Stadt Duisburg täte lägen angeblich in der Zuständigkeit der Polizei.

Das stimmte natürlich nicht. Für Fragen zum Verhalten der Stadt Duisburg ist selbstverständlich nicht die Polizei zuständig. Da hat die Polizei als Landesbehörde gar nicht die nötigen Einblicke. Es gibt drei Möglichkeiten, die zu diesem Schluss seitens Frau Jochum geführt haben könnten:
1. Sie hat den Text nicht richtig gelesen.
2. Die Prüfung der Zuständigkeit erfolgte vollkommen fehlerhaft.
3. Sie hatte keine Lust auf die Aufgabe und versuchte diese einfach vom Schreibtisch zu bekommen.

Ein Auszug aus Ihrer Antwort ist bezeichnend:

…Da Sie sich auf das IFG beziehen, merke ich ergänzend an, dass ein Anspruch nach IFG auf Übermittlung vorhandener Daten gerichtet ist, nicht auf die Beantwortung von Fragen oder die Diskussion von Problemen. …

Im Rahmen eines Sachbuches zum Thema Beteiligung habe ich mich selbstverständlich auch mit den Informationsfreiheitsgesetzen beschäftigt, schließlich sind eine wichtige Grundlage für Beteiligung Informationen. Die IFG schließen selbstverständlich auch die Beantwortung von Fragen mit ein und nicht nur den Austausch von Zahlenkolonnen. Um sowohl in Bezug auf die Unkenntnis, als auch der ‚verweigerten Antwort‘ durch die Stadt Duisburg Abhilfe zu schaffen habe ich die Sache an den Beauftragten für Informationsfreiheit weitergeleitet.

Ob aus Unlust oder Unkenntnis wird hier dem Ansehen der Beteiligung durch die Stadt Duisburg ein schwerer Schaden zugefügt. Es scheint so als würden andere Stellen der Stadt Duisburg das IFG NRW besser verstehen, als das „Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten“, dessen Aufgabe u.a. das IFG NRW wären. Eine gewissenhafte Amtsführung sieht jedenfalls anders aus.

Erstveröffentlichung hier

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Wodran erkenne ich Micropartikel in Zahnpasta

Nach einem Hinweis in meinem Beitrag zu Zahnpasta ohne Limonene habe ich mich gefragt an welcher Angabe ich Mikropartikel unter den Produktangaben erkenne.

Nach dieser Quelle bestehen die Kunststoffmikropartikel aus Polyethylene (PE) oder Polypropylene (PP). Ich verwende hier bewusst die englischen Bezeichnungen, da diese bei den Produktangaben verwendet werden. Nach Angabe der vorgenannten Quelle sollen diese Partikel durch Kläranlagen gehen und ins Meer gelangen. Dort sollen diese Umweltgifte anlagern und damit quasi als Überträger in den Nahrungskreislauf dienen.

Habe natürlich direkt mal nachgeschaut. Meine Zahncreme hat weder PE noch PP. Ich gehe davon aus, dass bei meiner die Mikropartikel sich hinter dem Begriff Hydrated Silica verstecken. Also eher etwas anorganischem.

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Vermüllung Hochemmericher Marktplatz und Umgebung

So einen Artikel kann ich natürlich nicht unkommentiert lassen.

Fakt ist, dass die Straße Hochemmericher Markplatz in dem Bereich hinter dem Marktforum monatelang verdreckt war. Erst nachdem ich Anfang März ans Bezirksamt schrieb wurde zumindest ein Teil der Herbstlaubes von der Straße entfernt.

Und auch der Weg hinter dem Forum war längere Zeit nicht gereinigt worden.

Wenn also die Wirtschaftsbetriebe ihrem Auftrag nicht nachkommen, obwohl sie dafür bezahlt werden, frage ich mich, welchen Vorwurf diese den Anwohnern machen dürfen.

Was die Hunde angeht, werden die asozialen Halter, welche ihren Mist nicht wegmachen leider viel zu selten erwischt. 35 Euro ist da viel zu wenig. Das Bußgeld sollte sich an dem Einkommen Orientieren und 10 % des Monatseinkommen betragen.

Hier mal ein paar Bilder vom „gereinigten“ Zustand:
Verschmutzung Hochemmericher Markt
Verschmutzung Hochemmericher Markt
Verschmutzung Hochemmericher Markt
Verschmutzung Hochemmericher Markt

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Duisburger Hebesätze

Aus aktuellem Anlass die Hebesätze für Duisburg mit der aktuellen Prognose.

Jahr Gewerbesteuer in v.H. Grundsteuer in v.H.
A B
2007 470 260 500
2008 470 260 500
2009 470 260 500
2010 490 260 500
2011 490 260 550
2012 490 260 590
2013 490 260 695
2014 505 ? 260 ? 695 ?
2015 510 ? 260 ? 695 ?
2016 520 ? 260 ? 695 ?
2017 ? ? ?

Dabei bedeuten A für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und B für die Grundstücke

Werte 2013-2016 Gewerbesteuer und Grundsteuer, Werte 2011 / 2012, Werte 2010, Werte 2009, Werte 2007 / 2008 Werte 2013

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Altkleider V

Schon länger habe ich nichts mehr zum Thema Altkleider geschrieben.

Auch über die Babynotfallhilfe berichtete ich. Diese sammelt trotz Sammlungsverbot weiterhin in Rheinland-Pfalz. Und auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen beurteilt die Babynotfallhilfe eher schlecht. Durch die Nichtbeachtung des Sammlungsverbotes in Rheinland-Pfalz gibt es nun sogar ein entsprechendes Urteil in dem wiederum. Das Sammlungsverbot wurde verhängt, weil der Verein von den zuständigen Behörden als unseriös eingestuft wurde.

Irgendwie habe ich Zweifel, dass Omar Omari, wie hier gesagt, inzwischen aufgehört hat. Darauf deutet auch hin, dass immer noch Container durch die Babynotfallhilfe aufgestellt werden, mit Omari vermutlich immer noch in Verbindung stehen dürfte. Wobei nun ein neuer Verein bzw. Betreiber (KSB, Pappelallee 78/79, Berlin) die Container übernommen haben soll. KSB fällt auch durch unseriöses Verhalten auf. Unter der Hausnummer 78 findet sich eine Firma namens mobilesuite Coworking, bei der man sowohl Büros, wie auch eine Firmenadresse mieten kann. Möglicherweise wird dies durch die KSB missbraucht.

Noch immer scheint den Grundstückseigentümern nicht klar zu sein, dass mit einer Abmahnung auf Unterlassung dem Spuk ein Ende gemacht werden kann. Ist nur eine Handynummer auf dem Container angegeben dann zuerst eine SMS mit einer Aufforderung zur Entfernung und parallel dazu die Abmahnung an den Container mit gut haftender Klarsichtklebefolie befestigen. Zudem empfiehlt sich darauf hinzuweisen, dass hier jemand unseriös und ohne Erlaubnis sammelt.

In Duisburg hingen vor kurzem auch mal wieder an einigen Stellen Hinweiszettel auf eine Altkleidersammlung. Dort stand oben ziemlich gut platziert

Auch mit Unterstützung für den Verein
Kinder-Kranken-Hilfe e.V.

Diese Unterstützung werden sicherlich nur ein paar Euro aus dem kommerziellen Gewinn sein, den das kommerzielle Sammelunternehmen JB TEX inh Jihad Barjakil macht, wie weiter unten angegeben ist. Dieser Hinweise geht aber im Text unter. Diese Firma aus Bad Salzdetfurth unterstützt laut Kinder-Kranken-Hilfe e.V. mit einer monatlichen Spende gemäß einem nicht näher bezeichneten Vertrag. In diesem dürfte es sich wohl um die Bezahlung für die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos handeln. Bei der kommerziellen Werbung handelt wird nur die Handynummer 0163 9456993 angegeben, was allerdings ohne Angaben der Kosten unzulässig ist. Die notwendige Adresse fehlt völlig, obwohl diese nach dieser Quelle angegeben werden muss. Laut der Seite der Kinder-Kranken-Hilfe e.V. soll die Anschrift Bodenburgerstr. 51, 31162 Bad Salzdetfurth lauten. Einen eigenen Internetauftritt scheint die Firma seltsamerweise nicht zu haben.

Die Kinder-Kranken-Hilfe e.V. taucht in einem Artikel der NOZ im Zusammenhang mit dem zuvor erwähnten Omari auf. Auf ihrer Seite steht etwas von Gemeinnützigkeit, allerdings wurde diese vom Finanzamt laut Angabe auf der Seite nur bis 2005 gewährt. Dies macht keinen sonderlich seriösen Eindruck, da die Gemeinnützigkeit anscheinend nicht der nach drei Jahren stattfindenden Überprüfung durch das Finanzamt standgehalten hat. Dem Verein wurde zudem das Sammeln von Spendengeldern durch die Aufsichtsdirektion Rheinland-Pfalz bereits in 2010 verboten. Was einiges über die Seriosität aussagen dürfte.

Ebenfalls in Duisburg zu finden war ein Flyer des Sammelbüro Duisburg mit der Handynummer 0157 781501221, wobei fraglich ist, ob es diese Nummer überhaupt gibt. Auch hier fehlt eine Angabe der Kosten.

Ich habe mir erlaubt bei der Flyer zu scannen und an die Wettbewerbszentrale weiter zu geben, genauso, wie ans Ordnungsamt der Stadt Duisburg.

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Denglisch

Für den Umgang mit der englischen Sprache gibt es einige einfache Regeln. Leider werden diese Regeln in Deutschland nicht einmal bei einfachen Übersetzungen beherrscht.

Ein Blick in einen Artikel zum Flughafen Weeze offenbart, dass dieser Flughafen angeblich viele Destinationen hätte. Dabei gibt es im Deutschen das Wort Destinationen nicht. Ein Englisches Wort wird durch das Anhängen von ‚en‘ nicht plötzlich Deutsch. Die Übersetzung für das englische Wort destination lautet Ziel oder in diesem Fall Flugziel. So etwas lässt sich schnell mit einer Recherche bei leo.org klären.

Wenn eine Zeitung so schludrig arbeitet frage ich mich schon, welche Meldungen ansonsten richtig recherchiert sind.

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Spruch zum Sonntag

Verlieren jene, welche die Menschenwürde anderer mit Füßen treten, nicht dadurch die eigene Menschenwürde, wenn nicht gar den Status als Mensch?
(Ulrich Scharfenort, September 2012)

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Duisburger Autor: Barbara Köhler

Köhler, Barbara; Deutsche Nationalbibliothek; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* 36 Ansichten des Berges Gorwetsch
* In Front der See
* Rondeau Allemagne i inne wiersze
* Retrospektive
* Blue Box. Gedichte
* Deutsches Roulette. Gedichte 1984-1989
* Mit Osmar Osten: Ungarisches Wasser
* Niemands Frau. Gesänge zur Odyssee

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Duisburger Künstler: Arno Gendreizig

Gendreizig, Arno; Maler; Seite; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Feiertage für Muslime?

Muslime fordern eigene Feiertage. Besser gesagt der Zentralrat verlangt dies. Ich sehe prinzipiell kein Problem in Feiertagen für Muslime, wenn wir dafür vier andere Feiertage streichen und auch zwei für Atheisten bzw. Konfessionslose eingeführt werden. Darwins Geburtstag wäre da zum Beispiel interessant. Da könnte man die Evolution feiern.

Laut Wikipedia stellen die Konfessionslosen nämliche die größte Gruppe in Deutschland dar und es ist von mindestens 25 % Atheisten die Rede. Gerade einmal maximal 5 % sind Muslime. Mit einer Einführung von Sonderregelungen nur für Muslime wird die größte weltanschauliche Gruppierung in Deutschland diskriminiert. Dies ist ein schwerwiegender Verstoß gegen Grundrechte.

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Özedemir vs. Hundeverein

Vor einiger Zeit hatte die Ortsgruppe des ‚Vereins für deutsche Schäferhunde‘ ein Problem. Der Grundstückseigentümer RWE Dea versucht das Grundstück auf dem der Hundeverein residiert zu verkaufen. Mit dem Hundeverein konnte keine Einigung erzielt werden.

Allerdings schien sich die Familie Özdemir als Anlieger des Grundstücks dafür zu interessieren. Diese scheint sich schon seit längerem in Rechtstreitigkeiten mit der Ortsgruppe zu befinden, bisher vor Gericht aber immer unterlegen zu sein. Die Rede ist auch von sehr hohen Ordnungsstrafen. Die Streitigkeiten sollen in Zusammenhang mit Hundelärm stehen, allerdings ist der Hundeverein schon seit etwa 50 Jahren dort, was der Familie Özdemir sicherlich schon vor dem Kauf ihres Grundstücks bekannt war.

Thomas Susen von der CDU vermutet dahinter eine Immobilien Spekulation. Dies wäre der Fall, wenn aus dem Grünland plötzlich Bauland werden würde, was zu einer entsprechenden Wertsteigerung führen würde. Selbst eine Umwandlung in Bauerwartungsland, würde schon zu einer entsprechenden Grundwertsteigerung führen. Wofür auch der hohe Preis von 100 000 Euro, den die RWE dea verlangt sprechen würde.

Nach Klaus Radny (CDU) setzt sich der Verkaufswert aus 30.000 Euro für die Grünfläche und 70.000 Euro Spekulationsverkaufsforderung zusammen. Diese Information soll er direkt von RWE Dea Spitze bekommen haben. (Niederschrift BV Homberg/Ruhrort/Baerl vom 29.03.2012)

Angeblich, will die Familie Özdemir die rund 7000 qm als Erweiterung des eigenen Gartens nutzen. In der Bezirksvertretung (DS 12-0480) wurde jedenfalls beschlossen, dass das Gelände dauerhaft Grünland bleiben soll. Der Beschluss wurde gegen SPD und Grüne durchgesetzt.

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Abbau West in Duisburg

Vor kurzem habe ich mal die Abgefragt, wie viel die Stadt Duisburg in den letzten 10 Jahren für den Aufbau Ost hat zahlen müssen. Nur, wenn die Zahlen vorliegen, lässt sich auch vernünftig darüber diskutieren.

Jahr in Mio. €
2003 18,650
2004 13,185
2005 15,070
2006 17,026
2007 21,272
2008 -6,410
2009 3,275
2010 11,122
2011 14,374
2012 10,706

In 2008 gab es einen Abschlag auf die Erstattung für 2006 bis 2008. Insgesamt wurden rund 118 Millionen Euro Solidarbeitrag zu den Kosten der Deutschen Einheit abgeführt.

Wie der Presse zu entnehmen ist wurde dieser Beitrag nicht aus den Einnahmen bestritten, sondern aus Schulden. Buchhalterisch mag das vielleicht keinen Unterschied machen, für mich schon. Geld was ich mir Leihe ist ein Verlust, denn ich muss mehr zurückzahlen.

Das zeigt sich bei einer sehr einfachen Rechnung mit den obigen Zahlen. Geht man von 1 % Zinsen aus kommt man mit Zinseszins auf knapp 126 Millionen Euro eine Unterschied von 7,5 Millionen Euro. Bei den oben genannt Zahlen ist absehbar, dass die Summe in diesem Jahr in einer ähnlichen Höhe anfällt und damit genau das Haushaltsloch, was für die Erhöhung der Grundsteuer verantwortlich ist füllen würde.

Sparen geht anders und erfordert auch mal Nein zu sagen, wenn die Bundesebene das Konnexitätsprinzip nicht beachtet, muss es die Kommunalebene auch nicht. Aber SPD, CDU, Grüne, Linke, FDP gehen lieber die vermeintlich einfachen Wege anstatt einen schweren einzuschlagen.

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Wer trägt bei Atomkraft die Ewigkeitskosten?

Bei der Kohle gibt es die RAG-Stiftung, welche zukünftig die Ewigkeitskosten für den Kohleabbau tragen soll. Unter anderem ist damit das Abpumpen des Wassers gemeint, damit Landstriche nach dem absinken durch den Abbau der Kohle nicht vollaufen. Die geologischen Zeiträume in welchen diese Kosten anfallen dürften sind vergleichsweise kurz.

Bei der Lagerung von Atommüll sind da wesentlich längere Zeiträume anzusetzen, als dies bei der Kohle der Fall ist. Hier ist mir allerdings völlig unklar, wer denn zahlt. Deswegen habe ich mal beim Bundesumweltministerium nachgefragt:

Guten Tag,

ich habe mir die Frage gestellt, wer den eigentlich die Ewigkeitskosten für den deutschen Atommüll trägt und mit wie viel dies veranschlagt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Eine Summe ist hier zwar nicht zu erwarten, aber hoffe auf eine erhellende Antwort.

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Maßnahmen gegen die Gesichtserkennung

Zu INDECT und Co hatte ich hier ja schon mal einiges aufgelistet.

Mit biometrischen Methoden sollen Personen erkannt und teilweise vorverurteilt werden. Allerdings gibt es auch Methoden mit denen dieses verhindert werden kann.

Mit dem Dazzle-Prinzip (engl.) wird die Form des Gesichts so verändert, dass die Programme bzw. Gesichtserkennungen ein Problem bekommen. So werden derartig veränderte Gesichter von der Facebookgesichtserkennung nicht mehr als Gesichter erkannt. So kann auch mit Überwachungskameras die Privatsphäre stärker gewahrt werden, auch wenn es erst einmal seltsam aussehen mag.

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Die FDP gibt sich ein neues Gewand

Die FDP benennt sich um. Auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende hat die FDP mit großer Mehrheit beschlossen sich umzubenennen. Der Parteivorsitzende sprach davon, dass es in Bezug auf die Bundestagwahl an der Zeit ist Farbe zu bekennen. Deswegen heißt von heute an die FDP, DLP. Dies steht nach eigenen Aussagen für Demokratisch-Liberale-Partei.
Der neue Name wurde von der bekannten Markenagentur Preiswasserhaus und Jung erarbeitet. Nach Aussage der Agentur war es schwierig einen Parteinamen zu finden, welcher noch nicht negativ belegt war und zugleich die Identität der Partei bewahrt.
Für die Umbenennung musste die ehemalige FDP einen Kredit über 1 Millionen Euro aufnehmen. Es ist unklar. ob die Partei durch die Umbenennung ihren Schuldnern entkommen will oder durch den neunen Namen auf einen rasanten Aufstieg in der Wählergunst hofft.

Böse Zungen munkeln, dass das L für Lobbykratisch stehen würde, der Parteivorsitzende wollte sich dazu nicht äußern.

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Pressespiegel Zeitumstellungsdemo

Um mal ein wenig das bisherige Medienecho auf meine Antizeitumstellungsdemo zu dokumentieren.

18.03.2013 NRW Printausgabe mit Demoankündigung

20.03.2013 Lokalkompass
Antizeitumstellungsdemo: Wenn man die Zeit hat …

22.03.2013, 06:00, Kurier.at
Kampf gegen die Zeitumstellung

26.03.2013 Positiv-Magazin
Die Sommerzeit 2013 beginnt am Sonntag, 31.März, und endet am Sonntag, 27. Oktober

27.03.2013 Lokalkompass
Winterzeit, adé?

29.03.2013, 15:01 Uhr, WAZ
Wem die Stunde schlägt!

29.03.2013, 17:43, Die Presse
Zeitumstellung, ein Sommermärchen! Krieg der Studien für und wider droht

29.03.2013, 20:47 Uhr, Mitteldeutsche Zeitung
Demo in Duisburg: Sommerzeit soll weg

30.03.2013, 14:34, Xtranews
Zeitumstellungsgegner demonstrieren in Duisburg

30.03.2013, WDR Lokalzeit Duisburg
Die Zeitumstellung: Sinnvoll oder lästig?

Weiteres:
* Die Seite Sommerzeit Abschaffen erwähnt die Demonstration

* Diskussion im Spiegelforum

* Als Kommentar wird die Demonstration erwähnt

Eine Antizeitumstellungsdemo gab es nach dieser Quelle schon einmal vor der Armani-Uhrenskulptur in Paris am 26.03.1986 gegen die in der kommenden Nacht beginnenden Sommerzeit.

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Datenhandel bei Paypal?

Ich habe mir vor kurzem mal die Datenschutzgrundsätze von Paypal angeschaut.

Von sich selbst sagt Paypal dort, dass ohne Zustimmung keine Daten an Dritte für Werbung weitergegeben würden. Umkehrschluss sagte diese Regelung aus, dass mit Zustimmung verkauft und vermietet wird. In den Grundsätzen selber ist von Marketingzwecken die Rede. Ob dies alle Formen der Werbung umfasst ist mir unklar.

Es werden jedenfalls in einer Tabelle einige ‚Drittanbieter‘ aufgeführt an die Daten weitergegeben werden. Der Text offenbart nicht wirklich den Zweck, welcher anscheinend dann in der Tabelle offenbart wird. So werden zum Beispiel Zahlungsdetails weitergeben, genauso wie Guthaben, Bankdaten, Anschriften, Emailadresse und Geburtsdatum.

Aufgeführt aus Deutschland sind:
– StarFinanz (Zahlungsverarbeitung und Betrugsprüfung)
– Deutsche Bank AG (Zahlungsverarbeitung)
– Sitel GmbH (Kundenservice)
– Arvato Direct Services GmbH (Kundenservice)
– Deltavista GmbH (Bonitätsauskunft)
– Accumio Finance Services GmbH (Bonitätsauskunft)
– Creditreform Boniversum GmbH (Bonitätsauskunft)
– Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG (Bonitätsauskunft)
– SCHUFA Holding AG (Bonitätsauskunft)
– infoscore Consumer Data GmbH (Bonitätsauskunft)
– Creditreform Berlin Wolfram KG (Bonitätsauskunft Händler)
– Verband der Vereine Creditreform e.V. (Bonitätsauskunft Händler)
– EOS Information Services GmbH (Identitätsprüfung)
– Acxiom Deutschland GmbH (Identitätsprüfung, Werbung)
– AddressDoctor GmbH (Identitätsprüfung)
– Deutsche Post Direkt GmbH (Identitätsprüfung)
– AZ Direct GmbH (Identitätsprüfung)
– Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG (Identitätsprüfung)
– InterCard AG (Marketing)
– Ipsos GmbH (u.a. Telefonumfragen)
– FactWorks GmbH (u.a. Telefonumfragen)
– 2engage (u.a. Telefonumfragen)
– Quo Vadis (u.a. Telefonumfragen)
– Text 100 (Medienrecherche)
– MEILLERGHP GmbH (Direktmarketing)
– Datacolor Dialog-Medien GmbH (Direktmarketing)
– Endlichsommer- werbung bester gesellschaft mbh (Direktmarketing)
– Crossover Communication GmbH (Direktmarketing)
– optivo GmbH (Email Marketing)
– KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim & Partner Lawyers (Inkasso)
– EOS Solutions Deutschland GmbH (Inkasso)
– Arvato (Inkasso)
– Infoscore GmbH (Inkasso)
– BFS Risk & Collection GmbH (Inkasso)
– HFG Hanseatische Inkasso- und Factoring-Gesellschaft (Inkasso)
– mediafinanz AG (u.a. Inkasso)
– Informa Solutions GmbH (Verarbeitung von Bonitätsauskünften)
– Consultix GmbH (Servicepartner)
– azionare GmbH (Gewinnspiele)
– ITELLIUM mobile Solutions GmbH (Entwicklung)
– OXID eSales AG (Entwicklung)
– eBay Corporate Services GmbH (diverses)
– mobile.de & eBay Motors GmbH (diverses)
– Via-Online GmbH (diverses)
– Verbraucherzentrale (Unterstützung bei Problemen mit Paypal)

Neben einigen Kreditauskunfteien sind in der Auflistung auch einige bekanntere Adressehändler enthalten. Da fragt man sich schon, was mit den Daten bei so vielen Stellen alleine in Deutschland alles passiert.

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Spruch zum Sonntag

Es ist keine Kunst, etwas kurz zu sagen, wenn man etwas zu sagen hat.
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)

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Bericht von der Zeitumstellungsdemo

Zur Demo selber gekommen waren ca. 20 Personen, was in Anbetracht, der Witterung, des parallelen Ostermarsches und der Feiertagsbesorgungen zu erwarten war. Die Teilnehmerzahl lag damit genau in dem angenommen Bereich.

Im Herbst sind ’nur‘ Ferien, was möglicherweise zu mehr Teilnehmern führen könnte. Wobei natürlich noch schöner Demos gegen die Zeitumstellung in vielen Städten Deutschlands gewesen wären.

Teilnehmer kamen aus Duisburg, nähere Umgebung, Niederrhein und Rheinland soweit ich dies erfassen konnte.

Neben dem WDR schauten auch WAZ und N24 vorbei, wobei ich vermute N24 war eher wegen dem Ostermarsch in Duisburg und ist über Demo sozusagen gestolpert. Haben sie heute in den Nachrichten wenigstens einen Aufhänger für die Zeitumstellung.

Mal schauen, was von den Interviews mit verschiedenen Demoteilnehmern letztendlich verwendet wird. Ich hoffe das Thema wird halbwegs sachlich dargestellt.

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Duisburger Künstler: Jürgen Markert

Markert, Jürgen; Künstler; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Duisburger Autor: Charlotte Brinkmann

Brinkmann, Charlotte; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Die Yak-Knochen-Mala
* Die Buddha-Statue

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Jederbeteiligung: Inhaltsverzeichnis III

Die Fortsetzung des Inhaltsverzeichnisses

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Informationsbeschaffung
2.1 Suchmaschinen
2.2 Kontaktaufnahmewege
2.3 Anfragen und Schriftwechsel
2.4 Ratsinformationssysteme
2.5 Amtsblätter
2.6 Informationsfreiheitsgesetze
2.7 Umweltinformationsgesetze
2.8 Verbraucherinformationsgesetz
2.9 Einwohnerfragestunde
3. Informationsverbreitung
3.1 Beschweren
3.2 Abgeordnetenwatch
3.3 Kommunales Abgeordnetenwatch
3.4 Leserbriefe
3.5 Offene Briefe / offene Emails
3.6 Pressemeldung
3.7 Bloggen (inkl. Impressumspflicht)
3.8 Forum und Netzwerke
3.9 Infostand
3.10 Infomaterialien
3.11 Aktivierende Befragung
4 Nachdruck verleihen
4.1 Beschwerdestellen
4.2 Anzeige
4.3 Abmahnung auf Unterlassung
4.4 Klagen
4.5 Demonstration
4.6 Spontandemonstration
4.7 Flashmob
4.8 Online-Demonstration
4.9 Boykott
5 Umsetzung durch Petitionen
5.1 Unterschriftensammlungen
5.2 Einzelpetition
5.3 Gruppenpetition
5.4 Erfahrungen auf Bundesebene
6 Umsetzung durch Begehren
6.1 Einwohnerantrag
6.2 Kommunalebene
6.3 Landesebene
6.4 Bundesebene
6.5 Europäische Ebene
7 Einfluss durch Organisationen
7.1 Bürgerversammlung
7.2 Bürgerinitiative
7.3 Verein
7.4 Genossenschaft
7.5 Stiftung
7.6 Wählergruppe
7.7 Parteimitgliedschaft
8 Sonstiges
8.1 Ombudsstelle für Engagement
8.2 Konsultationen
8.3 Anhörungsverfahren
8.4 Ehrenämter
8.5 Wahlen
9 Zusammenfassung
10 Quellen
11 Schlusswort

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Morgen wird gegen die Zeitumstellung demonstriert

Nur zur Erinnerung:
30.03.2013
10:00 Uhr
Bahnhofsplatte Duisburg HBF vor dem IBIS Hotel
Demonstration gegen die Zeitumstellung.

Nach einer Studie sollen 70 % der Deutschen gegen die Zeitumstellung sein, allerdings wurde nur gut 1000 Personen befragt. Und da die genau Fragestellung nicht dabei steht sehe ich das Ergebnis misstrauisch. Sollten die Zahlen wirklich zutreffen ist unverständlich, warum die Partei nicht endlich handeln und einvernehmlich in der gesamten EU die Zeitumstellung abschaffen.

Damit die Politik noch etwas mehr wachgerüttelt wird habe ich eine Petition zur Befragung der Bevölkerung über die Abschaffung der Zeitumstellung eingereicht.

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Ablehnung meiner Petition zur Zeitumstellung

Wie erwartet wurde meine Petition zur Zeitumstellung abgelehnt, weil diese angeblich schon einmal behandelt wurde. Diese war natürlich keineswegs sachgleich, wie der Petitionsausschuss behauptet. Ich habe natürlich Widersprochen und zugleich die Argumente aus meinem Flyer nachgereicht.

Daneben habe ich eine weitere Petition eingereicht und ebenfalls als Argumentation benannt:

Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, im Rahmen der Bundestagswahl eine Befragung der Wähler durchzuführen, ob die Zeitumstellung weiterhin beibehalten werden soll.

Auf den Zetteln sollte stehen:
Die Zeitumstellung soll abgeschafft werden. Ja-Feld Nein-Feld
Es sollte dauerhaft die Sommerzeit eingeführt werden. Ja-Feld Nein-Feld
Es sollte dauerhaft die Winterzeit eingeführt werden. Ja-Feld Nein-Feld
Mit der Einführung eines Mittelwerts könnte ich Leben. Ja-Feld Nein-Feld

Begründung:
Die Bevölkerung hat zwar eine Präferenz für die eine oder andere Zeit, aber die Umstellung selber hat bisher noch niemand als beliebt bezeichnet. Maximal als erträglich.

Die Mehrheit der Bevölkerung wird sich gegen die überflüssige Zeitumstellung aussprechen.

Als einziges Argument seitens der Bundesregierung wird noch vorgebracht, dass innerhalb der EU eine einheitliche Zeitzone gelten soll. Dies kann auch erreicht werden in dem die Zeitumstellung EU-weit abgeschafft wird.

Es gibt zwar kein Argument für die Zeitumstellung aber viele dagegen, da etliche Menschen stark unter der Umstellung leiden. Der Zeitraum in dem das Bewusst wahrgenommen wird mag zwar nur klein sein, aber die wirkliche Umstellung dauert deutlich länger und schädigt die Leistungsfähigkeit und damit die Volkswirtschaft nachhaltig.

Das die Politik in Zusammenhang mit der Zeitumstellung nicht auf die Bevölkerung hört ist ein deutliches Demokratiedefizit und erinnert eher an Diktaturen, wo unsinnige Entscheidungen nicht rückgängig gemacht werden.

Des Volkes Stimme muss gehört werden, zumal es dem Bundestag frei steht das Volk zu befragen. Dies wäre auch im Sinne von mehr Beteiligung und direkter Demokratie ein deutliches Zeichen gegen die Politikerverdrossenheit.

Da dies ein neuer Sachverhalt ist, bin ich mal auf die Argumente bei der Ablehnung gespannt.

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Petition zum Erhalt des Kombibades

Nachdem ich mich vor Kurzem bereits mit dem Thema Kombibad Homberg beschäftigte dachte ich weiter darüber nach. Da es sich offensichtlich um eine Petition handelt, hätte diese von der Stadt Duisburg behandelt werden müssen.

Da dies nicht geschah wurde gegen die Grundrechte der Einwohner verstoßen. Ich habe mir deswegen erlaubt für die 9445 Unterschreibenden mal eine Petition an den Landtag einzureichen.

Guten Tag,

ich richte mich mit dieser Petition an den Landtag NRW. In Duisburg wurde Mitte 2012 eine Unterschriftenliste mit 9445 Unterzeichnern zum Erhalt des sogenannten Kombibades im Stadtteil Homberg eingereicht.

Diese Unterschriftenliste wurde seitens der Stadt Duisburg nicht bearbeitet, sondern an den Eigenbetrieb DuisburgSport weitergeleitet, wo sie in einem Aktenschrank verwahrt wurden.

Da die Unterschriftenliste nicht als Begehren behandelt wurden, hätte diese im Sinne von § 24 GO NRW, als Petition behandelt werden müssen. Laut der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes hat jede Petition ein Anrecht auf Behandlung.

Diese Petition wendet sich gegen diesen offensichtlichen Verstoß gegen die Grundrechte durch die Stadt Duisburg. Hiermit bitte ich im Sinne der Unterschreibenden um Klärung des Sachverhalts und zudem Prüfung, ob hier nicht auch gegen den Datenschutz verstoßen wurde, da die Unterschriftenlisten an einen Eigenbetrieb weitergegeben wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Da meiner Ansicht nach auch gegen den Datenschutz verstoßen wurde, habe ich mich zusätzlich mit einer direkten Beschwerde an Datenschutzbeauftragten der Stadt Duisburg gewandt.

Guten Tag,

wie Sie möglicherweise der Presse entnommen haben, wurden Unterschriftenlisten zur Erhalt des Kombibades an den Eigenbetrieb DuisburgSport weitergegeben. Da Unterschriftenlisten aber zumindest die Adressdaten, wenn nicht sogar weitere Personenbezogene Daten enthalten liegt hier möglicherweise ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz vor.

Ich bitte Sie darum zu klären, ob es überhaupt eine Grundlage für eine derartige Datenweitergabe gab und mir diese zu benennen. Sollten hier Verstöße vorliegen, gehe ich von entsprechenden Amtshandlungen aus.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Mal sehen was hier für Antworten kommen.

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Grundrechtsverstoß bei den Unterschriftenlisten zum Erhalt des Kombibades?

Vor einiger Zeit brachte eine Pressemeldung der Piratenpartei Duisburg überraschend schnell Licht in die Suche nach angeblich auf dem Postweg verschwundenen Unterschriftenlisten. Es handelte sich um jene 9445 Unterschriften, die sich für den Erhalt des Kombibades aussprechen. Diese sollen bei DuisburgSport sicher in einem Schrank verwahrt werden. Da stellt sich natürlich erst einmal die Frage was mit den Unterschriftenlisten passiert ist bzw. passieren soll.

Nach einer IFG-Anfrage der Piratenpartei Duisburg tragen die Unterschriftenlisten auf keiner Seite einen Eingangsstempel der Stadtverwaltung und sollen (Zitat)“[…] im Rahmen der üblichen Büro- und Verwaltungspraxis bearbeitet“ werden. Offensichtlich wurde die Unterschriftenliste nicht als Bürger-/Einwohnerbegehren gewertet, da die Unterschriften ansonsten entsprechend bearbeitet worden wären.

An dieser Stelle sei ein kleiner Exkurs zum Grundgesetz eingeflochten. Im Grundgesetz heißt es nach Artikel 17:

Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

In diesem Sinne ist auch § 24 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen zu sehen, welcher das Petitionsrecht für Kommunen regelt. Da die Unterschriftenlisten nicht als Begehren angesehen wurden, handelt es sich offensichtlich um eine Petition. Bei einer Petition haben die Petenten nach höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, allerdings Anspruch auf eine Behandlung der Petition. Die Ablage in einem Aktenschrank ist keine Behandlung einer Petition. Insbesondere dann nicht, wenn die Petition einfach an eine Tochtergesellschaft (DuisburgSport) weitergereicht wird.

Da bei einer Unterschriftenliste einige persönliche Daten angegeben wurden stellt neben der Frage, ob hier gegen Grundrechte verstoßen wurde auch jene des Datenschutzes. Das Eingreifen der Piraten verwundert hier wenig.

Parallel dazu wurden in der Bezirksvertretungssitzung vom 21.02.2013 auch die Unterschriftenlisten thematisiert. Thomas Rangs (FDP) stellte drei Fragen zu den „verschwundenen“ Unterschriftenlisten. Die ersten beiden Fragen thematisieren den gegenwärtigen Aufenthaltsort und den Weg dorthin. Diese Fragen wurden in groben Zügen schon durch die Reaktion auf die Pressemeldung der Piratenpartei Duisburg beantwortet. Die dritte Frage thematisierte, was mit den Unterschriftenlisten geschehen soll.

Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann gab sich hier nicht einmal die Mühe die Fragen zu beantworten, sondern verwies schlicht auf einen Artikel aus der Rheinischen Post vom 07.02.2013 und zitierte auch aus diesem. Das Zitat im Protokoll, welches möglicherweise zu Problemen mit dem Leistungsschutzrecht führen könnte, beantwortet nur vage die ersten beiden Fragen. Die letzte Frage wurde gar nicht erst beantwortet. Es sei denn, dass die Lagerung in einem Aktenschrank das weitere Vorgehen sein soll. Anscheinend sind Kenntnisse der Grundrechte seitens des Bezirksbürgermeisters nicht sonderlich ausgeprägt. Anders lässt sich jedenfalls mit den vorhandenen nicht erklären, warum Paschmann die Frage nicht beantwortet hat.

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Wirtschaftsförderung a la Merkel

Wieder einmal will die Regierung Merkel ein Gesetz, welches die Wirtschaft entlastet und die Bevölkerung belastet einführen. In dem „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des gesetzlichen Messwesens“ (DS 17/12727; PDF) die Eichung quasi abgeschafft wird.

Am Anfang steht zwar:

Weitere Kosten sind mit diesem Gesetz nicht verbunden. Auswirkungen auf das Preisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, sind nicht zu erwarten.

Das ist in meinen Augen nicht die Wahrheit. Nach § 27 des Gesetzes ist von einer EG-Ersteichung die Rede.

In den Begriffsbestimmungen des Gesetzes findet sich:

..EG-Ersteichung ist die Prüfung und Bestätigung der Übereinstimmung eines neuen oder erneuerten Messgeräts mit der zugelassenen Bauart oder den Bestimmungen der Richtlinie 2009/34/EG…

Das sagt nichts anderes aus, dass lediglich eine Bauartprüfung stattfinden muss. Eine echte Eichung muss demnach nicht mehr stattfinden.

Was bei dem Gesetz außer acht gelassen wird ist, dass die Geräte in Haushalt, wie die Zähler von Strom, Gas und Wasser durch die Neuregelung unter Umständen gar nicht mehr geprüft werden. Schließlich findet bei späteren Prüfungen immer nur eine exemplarische Prüfung statt. So ist es durchaus möglich, dass ein Gerät in seiner ganzen Lebenszeit nicht einmal geprüft wird. Was das für Auswirkungen haben dürfte jedem klar sein. Durch leichte Abweichungen können hier sehr schnell höhere Kosten auf die Verbraucher zukommen.

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Überwachungstechnologie a la INDECT

In einer aktuellen Anfrage an die Bundesregierung (DS 17/12704; PDF) werden die Überwachungswerkzeuge:
– ADIS,
– ASEV,
– CamInSens,
– DigiDak,
– INBEKI,
– MuViT,
– SICURA,
– APFel,
– VASA,
– PaGeVi (Parallele Gesichtserkennung in Videoströmen),
– MisPel und
– GES-3D?
thematisiert. Warum der große Bruder INDECT hier nicht angesprochen wird ist unverständlich. Aber zumindest wird dieses Thema einmal angesprochen, was auch sehr gut ist.

Die Antwort der Bundesregierung wird aber vermutlich wieder einmal eher dürftig ausfallen.

Die vermeintliche Einsparung durch automatisierte „Sicherheit“ wird durch Verlust an Freiheit und echter Sicherheit überkompensiert. Das solche Technologien überhaupt erforscht werden ist Verschwendung von Ressourcen. Das Geld wäre besser in Bildung und Förderung unseres Nachwuchses angelegt.

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Und Gott schuf die Homosexualität

Ich distanziere mich natürlich ausdrücklich von irgendwelchen angeblich existierenden Entitäten, aber es gibt ja genug die dran glauben.

Eine bestechende Hypothese zur Evolution und der Entstehung von Homosexualität scheint zu erklären wie Homosexualität durch Vererbung von bestimmten Eigenschaften immer wieder zustanden kommen kann.

Hieraus leitet sich ab, dass Homosexualität ein natürlicher Teil der Menschheit ist und alle die an Gott glauben und Homosexualität verurteilen und verfolgen, dem Willen ihres Gottes zuwider handeln. Um es in der Sprache der Religiösen zu sagen: „Ablehnung von Homosexualität ist Blasphemie“.

Ein schwules Gen würde, in Bezug auf religiöse Fanatiker (und/bzw. Religioten), eine erhebliche Gefahr für Homosexuelle in rückständigen Ländern bedeuten. Denn diese könnten Gentests machen und ihre rückständige Ideologie mit Gewalt durchsetzen.

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Angebliche Verluste der Verwerterindustrie

Nichts kann auf Dauer wachsen. Wachstum ist niemals unbegrenzt. Die Verwerterindustrie scheint trotzdem davon auszugehen, dass das Wachstum unbegrenzt ist. Auf diesem Weg werden dann Verluste angenommen indem einfach extrapoliert wird, wie der Gewinn hätte aussehen sollen. Dies hat natürlich nichts mit der Realität zu tun und auch nichts mit „Piraterie“.

Die Behauptung der „Piraterie“ und angeblicher Arbeitsplatzverluste dienen nur dazu massenhafte Abmahnungen von angeblichen Raubkopierern moralisch zu rechtfertigen.

Dabei ist es dank den technologischen Fortschritten so, dass heute keiner mehr einen Verlag braucht um ein Buch zu veröffentlichen. Auch braucht es für ein Album nicht unbedingt mehr ein Label. Heutzutage kann jeder Musik herstellen und über die richtigen Seiten auch vertreiben. Das beißt natürlich einen wachsenden Anteil vom Kuchen ab.

Dazu kommt, dass die Abzocke mit Alben oder Samplern sich auch zu Ende neigt. Jahrelang musste mensch für ein Lied u.U. das ganze Album kaufen. Heute kann man einfach das gewünschte Lied kaufen und lässt den Rest liegen. Der Verlust liegt hier also an einer gezielteren Kaufmöglichkeit, wodurch man Ramsch nicht mehr mitkaufen muss. Heute nimmt der Kunde nicht einfach etwas was vorgesetzt wird, sondern wählt recht gezielt aus den vielen Möglichkeiten der Unterhaltung.

Neben der Abwanderung von Kaufkraft in andere Bereiche und der generell sinkenden Kaufkraft gibt es wie Eingangs erwähnt auch die unseriösen Schätzungen von Verlusten.

Ganz nebenbei ist das kopieren ein Gewohnheitsrecht. Schon seit Jahrtausenden wird kopiert. Seien es Geschichtenerzähler, wie die Gebrüder Grimm, welche sicherlich nicht wenige Geschichten abgekupfert haben oder die Ideen, welche überall auf der Welt kopiert werden.

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Spruch zum Sonntag

Nichts zu tun, weil niemand anderes etwas tut ist dumm.
(Ulrich Scharfenort, August 2012)

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Yahoo nervt Verbraucher mit Cookies

Ich habe einen Yahoo-Account bei dem ich vor langer Zeit mal den Fehler machte Sicherheitsfragen anzugeben.

Seit neustem kommt bei Yahoo beim anmelden ein Captcha und in diesem Fall kam anschließend folgendes:

Sie melden sich von einem Gerät aus an, das nicht erkannt wird.

Bitte beantworten Sie aus Sicherheitsgründen die Frage unten.

Ist natürlich kein Problem, wenn man die Antwort zu der Frage noch kennt, dies ist bei mir allerdings nicht der Fall. Da ich die Sicherheitsfragen, als ziemliches Sicherheitsrisiko sehe, denn auf diesem Weg kann sich jemand bei ehrlicher Beantwortung sehr leicht Zugang zum Account verschaffen.

Bei dem nachsehen warum Yahoo zum Passwort auch noch die Sicherheitsfrage wissen will, bekam ich folgende Auskunft:

Warum erkennen wir Ihr Gerät nicht?
* Sie verwenden ein Gerät oder einen Browser, den/das Sie bislang noch nicht verwendet haben.
* Möglicherweise haben Sie Ihre Browser-Cookies gelöscht oder Ihr Browser löscht die Cookies automatisch beim Schließen.
* Sie verwenden den privaten Browsing-Modus.

Die Frage erinnert zwar ein wenig an Facebook aber Facebook geht nach IPs und ermöglicht einem den Zugang auch ohne Probleme. Bei Yahoo werden dummerweise Cookies verwendet, was natürlich ein Problem ist, wenn man diese nach Nutzung löscht. Yahoo macht es extra kompliziert unter der Prämisse des angeblichen Schutzes, sodass Yahoo unnutzbar wird oder steht hier gar die Verfolgung der Nutzer mit Cookies im Fokus, weswegen es unangenehm für Nutzer gemacht wird die Cookies zu löschen bzw. die Privatsphäre zu sichern.

Mich an den Support von Yahoo zu wenden ging nicht, weil ich an einer Stelle nicht weiter kam bzw. immer wieder zu nichtssagenden Seiten weitergeleitet wurde. Aber der Nutzer“Service“ von Yahoo ist meiner Erfahrung nach eh mies.

Auf direkten Weg kann ich mich auch nicht an den Support wenden, da dieser auch dort nach der Sicherheitsfrage fragt. Das nenn ich mal einen „gut durchdachten“ Service.

Auf der Kontaktseite habe ich zumindest eine Emailadresse gefunden an die ich mich wenden kann, wobei ich Zweifel habe, dass ich eine vernünftige Antwort bekomme.

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Nuklearunternehmen in und um Duisburg

Vor kurzem berichtete ich darüber, wie die Stadt Duisburg mit Atommüll und -kraft Geld verdient. Was schon etwas seltsam ist, da die Grünen hier mitregieren. Ganz so ernst wird der Atomausstieg von denen wohl doch nicht gesehen.

Aber in Duisburg und Umgebung gibt es noch mehr Nuklearprofiteure. Am bekanntesten dürfte wohl die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in Wanheim-Angerhausen und ihr Atommüllzwischenlager sein.

Daneben gibt es in Duisburg auch noch die Europazentrale von Hitachi-Power gegen welche unlängst Greenpeace im Zusammenhang mit der Atomkatastrophe von Fukushima demonstrierte. Hitachi-Power war mit dem Bau der Katastrophenkraftwerke in Fukushima beteiligt.

Auch unsere Landeshauptstadt bleibt von Atommüll nicht verschont. Laut Bundestag Drucksache 17/11926 (PDF) fanden zahlreiche Transporte von und zur Nuclear GmbH (Florastr. 16, 40217 Düsseldorf) statt. Quellen bzw. Ziele des abgereicherten Urans fanden sich im Ausland.

Ebenfalls in der Umgebung gibt es die Siempelkamp Giesserei GmbH in Krefeld. Diese schmilzt nach Drucksache 16/1604 der Stadt Duisburg, auch schwach radioaktive Stähle aus kerntechnischen Anlagen ein. Es wäre nicht unmöglich, dass hier auch der freigemessene Stahl aus der GNS Duisburg landete.

Dann gibt es in Essen noch die Dela GmbH, welche sich auch mit Atommüll beschäftigt.

In Duisburg wäre in dieser sicherlich nicht abschließenden Aufzählung noch Advanced Nuclear Fuels GmbH
zu erwähnen.

Nuklear, Profiteure, Atommüll, Geld, Verstrahlung, Uran, Plutonium, Hitachi-Power, Greenpeace, Siempelkamp Giesserei GmbH, Stadt Duisburg, Advanced Nuclear Fuels GmbH, Gesellschaft für Nuklearservice mbH, Dela GmbH

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Bienensterben durch Pestizide?

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) warnt in einem Gutachten hat vor Risiken für Bienen durch Pestizide gewarnt. Die als relevant angesehenen Wirkstoffe sind Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Dem chemischen Grundgerüst nach gehören sie zu den Neonicotinoiden.

Anwendung finden die vorgenannten Stoffe zur Beize, in Granulatform oder in versprühbarer Form.

Neben der Schädigung von Bienen werden auch noch weitere unangenehme Eigenschaften in der Bundestagsdrucksache 17/12695 genannt. Dazu gehören Neurotoxizität und erhöhte Persistenz, welche im Bereich von bis zu mehreren Jahren liegt.

Es kommt teilweise zur Anreicherung in mehrjährigen Pflanzen. Die Abbauprodukte dieser Gifte können zumindest für Bienen sogar toxischer sein.

Mit den vorliegenden Untersuchungen liegt der Schluss nahe, dass die Neonicotinoide für das Bienensterben der letzten Jahre verantwortlich ist. Nicht nur durch die unmittelbare Giftwirkung, sondern auch wegen einer abnehmenden Widerstandsfähigkeit gegen Parasiten, wie Varroamilbe oder den Nosemapilz und natürlich auch gegen Krankheiten.

Es soll bereits heute Gegenden geben in denen Obstbäume von Hand bestäubt werden. Mit einigen Obstbäumen mag das noch gehen, allerdings würde dies mit Getreidefeldern schon ungleich schwieriger. Ohne die Biene könnten auf lange Sicht die Ökosysteme zusammenbrechen oder der Mensch müsst massiv eingreifen. Selbst dann würden nicht alle Arten gerettet werden können.

Es dürfte wohl etwas dran sein an der Aussage, dass wenn die Bienen sterben, die Menschheit dichtauf folgen wird. In seiner Kurzsicht und Gier vernichtet der Mensch sich möglicherweise selbst.

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Fracking ist Straftatbestand nach Strafgesetzbuch

Ich habe mich gefragt, ob Fracking überhaupt noch verboten werden muss, wenn es bereits ein Straftatbestand ist.

Im Strafgesetzbuch gibt es mehrere Paragraphen zu Umweltstraftaten.

Der § 324a Bodenverunreinigung

(1) Wer unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten Stoffe in den Boden einbringt, eindringen läßt oder freisetzt und diesen dadurch
1. in einer Weise, die geeignet ist, die Gesundheit eines anderen, Tiere, Pflanzen oder andere Sachen von bedeutendem Wert oder ein Gewässer zu schädigen, oder
2. in bedeutendem Umfang
verunreinigt oder sonst nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

Hier ist natürlich eine Hürde eingebaut in der Form einer Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten. In diesem Punkt wäre der Nachweis ein Straftat erschwert.

Anders ist es dagegen mit § 324 Gewässerverunreinigung

(1) Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

Fracking gibt einem nicht die Befugnis ein Gewässer zu verunreinigen. Da Fracking nachweislich zur Verunreinigung des Grundwassers führt ist dieser Punkt schon einmal erfüllt. Dies passiert nicht unbedingt immer, allerdings reicht nach diesem Straftatbestand ja auch bereits der Versuch.

Ebenfalls ist § 330a Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften möglich

(1) Wer Stoffe, die Gifte enthalten oder hervorbringen können, verbreitet oder freisetzt und dadurch die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen oder die Gefahr einer Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.
(2) Verursacht der Täter durch die Tat den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
(4) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 leichtfertig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Beim Fracking werden nachweislich Gifte freigesetzt. Die Sache mit der schweren Gesundheitsschädigung ist dagegen schon etwas schwieriger nachzuweisen.

Als Menschen in der Umgebung einer Frackinganlage kann man also zumindest eine Strafanzeige erstatten.

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Google darfs, dass Volk nicht

Google Streetview hat Milliarden Fassaden für seinen umstrittenen Dienst Streetview abgelichtet.

Als jemand das selbe mit einem Rewe To Go Geschäft machen wollte, wurde er von der Bundespolizei festgesetzt. Die Umstände waren zwar ein wenig anders, allerdings dürfte es wohl kaum rechtfertigen das Handy von jemanden einzuziehen wollen, weil er die Fassade eines Geschäfts im Kölner Hauptbahnhof fotografiert.

Gerettet hat den Fotografen Nico Kern vor diesen übertrieben grundrechtsverletzenden Polizeieinsatz nur, dass er Mitglied im Landtag NRW ist und als Pirat sich mit den Themen Urheberrecht, Panoramafreiheit und ähnlichem auseinandergesetzt hat.

Es ist zu vermuten, dass dieser Vorgang auch im Rahmen einer kleinen Anfrage an die Landesregierung thematisiert werden wird. Es stellt sich allein schon die Frage, wie viele unbescholtene Menschen ähnliche Situationen erlebt haben ohne sich als Mitglied des Landtages NRW ausweisen zu können.

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Duisburg trudelt dank Rot-Rot-Grün weiter in die Abwärtsspirale

Die Erhöhung des Hebesatzes für die Grundsteuer wurde am vergangenen Montag von SPD, Grüne und Linke beschlossen.

Ich hatte mich ja schon im Vorfeld dazu geäußert. Steuererhöhungen sind ein feiger und unnachhaltiger Weg mit der Finanzlage umzugehen. Die Erhöhung treibt die Abwärtsspirale von Duisburg weiter voran. Vor allen Dingen stellt sich die Frage, was soll beim nächsten Defizit gemacht werden. Oder beim übernächsten Mal. Wird dann wieder die Gewerbesteuer erhöht?

Ich hoffe stark, dass die Wähler in 2014 schon aus Protest an anderen Stelle ein Kreuz machen, als bei Grüne, Linke oder SPD. Jeder kann mit seinem Kreuz schon bei der Bundestagswahl am 22.09.2013 üben.

Warum beschloss der Rat der Stadt Duisburg nicht einfach den Soli nicht mehr zu überweisen und als Ausgleich für die Armutskosten zu nehmen. Angeblich sollen diese ja von Seiten des Bundes der Stadt Duisburg zustehen. Das wäre mal wirklich innovativ und mutig gewesen. Alternativ hätte man hier auch den Rechtsweg vor dem Bundesverfassungsgericht beschreiten können. Aber was macht die Stadtspitze und unsere Oberjammerer? Den einfachen Weg wählen und hoffen, dass alles gut würde.

Schon jetzt kann ich vorhersagen, dass neue Löcher in den Finanzen auftauchen werden. Wahrscheinlich sogar noch dieses Jahr, spätestens nächstes Jahr.

Die Scheinbeteiligung wird wohl nicht umgesetzt werden oder wenn nur in minimaler Ausführung. Wahrscheinlich ein Grund für viele sich beim nächsten Mal nicht mit Ideen zu beteiligen, weil diese eh nicht angenommen werden.

Die Bildung in Duisburg wird weiterhin zu kurz kommen, was natürlich zu weniger gut Ausgebildeten führen wird und zu Mehrkosten für soziales. Dabei hat eine Investition in Bildung die höchste Rendite überhaupt. Da sollte man sich lieber die Opernehe sparen und dafür in Bildung investieren, insbesondere von jenen, die einem mehr an Förderung bedürfen.

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Rabattaktionen

Vor kurzem las ich in einem Prospekt eines schwedischen Möbelhauses, dass es demnächst eine Rabattaktion geben soll.

Als ich die Rahmenbedingungen las kam mir das ein wenig so vor, als gebe des Rabatt nur in einer Zeit von Montagmorgens zwischen 9:00 und 9:05 Uhr. Das aber auch nur, wenn die Sonne scheint und eine bestimmte Temperatur vorherrscht.

Das aber auch nur in ihrer Filiale, die wir auf eine Möglichst weit entfernte Filiale gelegt haben. Na gut ganz so schlimm mag es vielleicht nicht gewesen sein, aber manchmal kommen einem diese Rabattaktionen schon so vor.

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Stell dir vor es ist Mitternacht und jemand räumt Schnee

Schneeräumen ist wichtig, dass steht außer Frage, denn es dient unserer Sicherheit, wenn wir tagsüber unterwegs sind. Es gibt allerdings nicht nur die Räumpflicht in NRW, sondern natürlich auch weitere Regelungen die beachtet werden müssen.

Eine dieser Regelungen ist die Nachtruhe, welche von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr gilt. In diesen Zeitraum sind Beeinträchtigungen durch Lärm stark eingeschränkt und es muss entsprechend Rücksicht genommen werden. Dies gilt auch für das Räumen von Schnee. Allerdings scheint nicht allen bewusst zu sein, dass nächtliches räumen mit lärmintensiven Gerät, des Nachts verboten ist.

Stellen wir uns zum Beispiel mal einen Supermarkt in einem Nebenzentrum von Duisburg vor, der über einen großen Parkplatz verfügt. Weiterhin stellen wir uns vor, dass dieser Markt den Auftrag an einen Anbieter vergibt, der es mit der Nachtruhe nicht so genau nimmt und Nachts im Bereich von 01:00 Uhr bis kurz vor 06:00 Uhr wiederholt mit einem alten Traktor und entsprechender Lautstärke räumt.

Was würde ein Anwohner davon halten? Ganz klar nichts. Eine derartige Lärmbelästigung in der Nacht wäre unzumutbar und nicht wenige dürften von so einer Aktion geweckt werden.

Wäre es in einem derartigen Fall akzeptabel, wenn die zuständige Stelle nichts unternehmen möchte, weil es angeblich der Gefahrenabwehr dienen würde um kurz nach Mitternacht auf einem nicht benutzten Parkplatz den Schnee zu räumen? Das ließe sich sicherlich auch ganz klar mit einem Nein beantworten. Schließlich kann die Störung der Nachtruhe erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben, wie das Umweltbundesamt unlängst betonte. Nachzulesen zum Beispiel in der Broschüre „Silent City – Leisere Kommunen – Informationen zur Umgebungslärmrichtlinie„.

Es stellt sich die Frage, warum ein derartiger Fall dennoch eingetreten ist.

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Freie Marktwirtschaft ohne Monopole

Monopole aber auch Oligopole bringen eine Marktwirtschaft durcheinander. Sei es ein Monopol der Macht, des Wissens oder des Geldes, jegliches Monopol widerspricht dem Gedanken einer Gleichberechtigung und es wird immer ein Teil der Gesamtheit darunter leiden.

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Die Zunahme von Vandalismus…

…hängt mit der Abnahme von Freizeitmöglichkeiten zusammen.

Wenn man sich mal anschaut, wie viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung von Kinder und Jugendlichen es heute noch gibt, so stellt man fest es sind immer weniger.

Mangels Geld werden Schwimmbäder geschlossen, Sport- und Spielplätze werden zum Bau von Häusern und für Gewerbe genutzt. Die Möglichkeiten werden immer weniger.

Natürlich spielt auch noch ein gewisser Wertverfall eine Rolle. Die Eltern vermitteln teilweise nicht mehr die notwendigen Werte und teilweise ist es einfach die Frustration wegen fehlender Freizeitmöglichkeiten.

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Spruch zum Sonntag

Finanzieller Reichtum geht nicht zwangsläufig mit geistigem Reichtum einher.
(Ulrich Scharfenort, August 2012)

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Antizeitumstellungsdemo am 30.03.2013 in Duisburg

In der Nacht vom 30.03.2013 zum 31.03.2013 werden wieder die Uhren umgestellt. Viele Menschen leiden unter dieser überflüssigen Umstellung und würden sie am liebsten schnellstens abgeschafft sehen. Um ein Zeichen für die Abschaffung der Zeitumstellung zu setzen, findet am 30.03.2013 eine Antizeitumstellungsdemonstration statt. Beginn der Demonstration ist um 10:00 Uhr auf der Bahnhofsplatte vor dem IBIS-Hotel am Duisburger HBF.

Eingeführt wurde die Zeitumstellung in der heutigen Form durch die EU-Kommission. Seitens der EU wurde bei den Staaten schon mehrfach nachgefragt, ob diese weiterhin bestehen bleiben soll. Bisher hat keiner der Staaten sich für eine Abschaffung eingesetzt. Auch Deutschland hat die Möglichkeit die Zeitumstellung zu beenden. Wie wir morgen früh wieder merken werden, ist dies nicht geschehen.

Vielleicht hat die Regierung und das Parlament den Ruf der Bevölkerung nach einem Ende der Zeitumstellung nicht richtig vernommen. Wenn dem so ist liegt es nun bei uns der Bevölkerung deutlich zu sagen: „NICHT MIT UNS!“ Genau diesem Zweck soll die Demonstration dienen.

Es macht keinen Sinn die Zeitumstellung beizubehalten. Alle für die Zeitumstellung vorgebrachten Argumente wurden inzwischen widerlegt. Daneben gibt es eine Menge Argumente gegen die Zeitumstellung. So gehen Schlafforscher davon aus, dass durch die ständigen Umstellungen die Menschen niemals richtig in einer Zeit ankommen, wodurch permanent unnötiger Stress für den Körper entsteht. Im Gegensatz zu Fernreisen, herrscht hierdurch ein permanenter Jetlag, der weder für Gesundheit, noch für das Gemüt von Vorteil ist. Dies schädigt letztendlich sogar die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

Die Gruppe der Umstellungsgegner spaltet sich in Sommerzeitler und Winterzeitler, allerdings eint alle der Gedanke an eine Abschaffung der Zeitumstellung. Dies sollte zuerst einmal unser vorrangiges Ziel sein. Es wäre zum Beispiel eine EU-weite Abstimmung vorstellbar, welche Zeit letztendlich beibehalten werden soll. Ebenfalls möglich wäre ein Kompromiss zwischen beiden Zeiten.

Die Veranstaltung wird unabhängig von politischen Richtungen sein, weshalb Flaggen und andere Parteizugehörigkeitsbekundungen völlig deplaciert wären.

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Keine Agentur zur Bekämpfung von Spam

Vor langer Zeit, genauer gesagt Anfang 2011, wandte ich mich mit einer Petition an den Bundestag, bei der es um eine effektivere Bekämpfung von Spam ging.

Das Petitionsverfahren wurde nun abgeschlossen und das Fazit ist schlecht. Aber ich hatte es eigentlich auch nicht anders erwartet.

Zuerst einmal wurde nur eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eingeholt. Es ist unklar, ob dieses auch das Ministerium für Verbraucherschutz eingeschaltet hat, wobei dieses unter derzeitiger Leitung wohl auch kaum einen Handlungsbedarf gesehen hätte.

Die Kernaussage der Beschlussempfehlung war folgende:

Nach Einschätzung des Petitionsausschusses bestehen bereits eine Vielzahl wirksamer rechtlicher Instrumente sowie eine funktionierende europäische Zusammenarbeit der zuständigen Stellen, um wirksam gegen Spam vorzugehen.

Als Beispiel für „wirksame“ Instrumente wird das UWG angeführt. Dabei ist das UWG gegen Mailspam, das stumpfeste Schwert im ganzen Arsenal. Wenn die Spammer ihrer Identität verschleiern, was bei dem meisten Spam der Fall ist, kann nicht sonderlich viel getan werden.

Mit dem Telemediengesetz kann möglicherweise noch etwas getan werden, allerdings wird in der Empfehlung nicht einmal angegeben an wen man sich da wenden kann. Die Wettbewerbszentrale kümmert sich zum Beispiel nicht um anonyme Hinweise.

In meinen Augen zeigt der Petitionsausschuss hier eine gehörige Portion Internetinkompetenz. Vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen der sich damit auskennt.

Und der Hinweis auf einen bewussteren Umgang mit Mailadresse ist lächerlich. Emailadressen werden den Spammern nicht nur durch Emails bekannt. Diese probieren auch einfach Kombinationen von Buchstaben für bestimmte Emailanbieter aus.

Zudem müssen Betreiber von Homepages ihre Emailadresse barrierefrei im Impressum angeben. Was natürlich ebenfalls zu Spam führt, den man aber täglich prüfen muss.

Insgesamt erweckt allein schon das Schreiben Zweifel an der notwendigen Kompetenz des Petitionsausschusses, wenn ich mir dann noch ansehe, dass am 29.01.2013 die Drucksachen 17/12201, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10 und 17/12211 behandelt wurden in denen etliche Petitionen stehen, frage ich mich, wie all diese Petitionen in ausreichender Tiefe behandelt und diskutiert werden sollen. Mir kommt es eher vor, wie ein Abnickausschuss, der nur noch die fertigen Vorschläge abnickt. Bei derart vielen Petitionen ist jedenfalls keine vernünftige Prüfung an einem Tag möglich.

Zudem können die Petitionen nicht oder nur schwer, den öffentlichen Petitionen zugeordnet werden. Denn es wird nur ein Aktenzeichen nicht aber die maßgebliche Petitions-ID angegeben.

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15. März ist Weltverbrauchertag

Heute ist eine schöne Gelegenheit seine Rechte als Verbraucher zu stärken. Einfach mal ein beliebiges Produkt nehmen und die Zusammensetzung hinterfragen oder die viel zu große Verpackung oder sonst etwas, was einem aufgefallen ist.

Starke Verbraucher können heute ein Zeichen setzen und sagen ich lasse mir nicht alles gefallen und ich will mehr über ein Produkt wissen.

Grundlage für derartige Fragen ist der Verbraucherinformationsgesetz, nachdem bestimmte Auskünfte von Firmen eingeholt werden können.

Zum Beispiel auch, ob und wie Gentechnik ins Essen gelangt oder ob Analogkäse auf der Formfleischpizza ist.

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Die Pöstchenposse geht weiter

Die Grünen nominieren also einen Mann für den Posten, weil keine Frau geeignet war. Trotz des eigenen Anspruchs eine Frauenquote von 40% zu etablieren. Andererseits hat es die SPD ja genauso gemacht.

Da sieht man schön, wie ernst die eigenen Wahlversprechen schon vor der Wahl genommen werden. Mal abgesehen davon, ob diese nun Sinn machen oder nicht. So sieht also echte Grüne Gleichberechtigung aus.

Bei dem Namen Dr. Ralf Krumpholz dachte ich ja zuerst an jemanden aus den naturwissenschaftlichen Bereich, allerdings scheine ich mich wohl getäuscht zu haben. Er ist ein Doktor der Politikwissenschaften (Promotionsthema: „Die Bedeutung des Ordnungsdenkens für das politische Handeln am Beispiel der deutschen Revolution von 1918-1920“). Als ich das las musste ich unweigerlich an einige der bekannteren Exdoktoren denken und fragte mich, wie ergiebig eine Suche nach Zitationsfehlern wohl sein würde.

Eine besondere Eignung für den Posten sehe ich nicht bei jemandem, der nicht einmal einen entsprechenden Bildungshintergrund hat. Zu Umweltthemen wird er wohl nicht viel äußern können ohne den notwendigen Hintergrund. Es bleibt also wie gewohnt. Die Posten gehen allein aufgrund des politischen Hintergrunds an ungeeignete Kandidaten.

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Lösungswege ala SPD

Ich schaute in den Kalender und stellte fest, dass nicht der erste April ist. Dennoch fand ich einen ziemlichen Aprilscherz der SPD in DS 13-0381 des Ratsinformationssystem.

Die SPD schlägt vor alle Mülleimer auf dem Bissingheimer Dorfplatz zu demontieren, weil diese ständig überfüllt wären. Angeblich würde die Demontage helfen, weil wenn keine Mülleimer mehr da wären, würden die Leute nicht mehr soviel Müll wegschmeißen.

Wäre es nicht einfach den Müll zu leeren?

Das Ganze soll heute auf der BV Süd behandelt werden. Ist bestimmt ein Schauspiel sich die Diskussion anzuhören.

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Anfrage nach IFG bzgl. Reisekosten nach Cannes

Wie ich lesen musste machen Sören Link, Carsten Tum und Uwe Rohde eine „Dienstreise“ nach Cannes. Da frage ich mich als Bürger schon, ob wirklich alle drei dorthin fahren müssen und was das wohl wieder kosten mag. Schließlich werden wohl auch nicht nur diese drei dorthin gefahren sein, sondern auch noch einige weitere Beschäftigte der Stadt Duisburg.

Ich wollte einfach mal wissen und habe nach IFG NRW nachgefragt.

Wie ich aus der Zeitung erfuhr halten sich diese Woche Sören Link, Carsten Tum und Uwe Rohde in Cannes bei der Mipim auf.

Wie viel wird die Dienstreise der drei insgesamt Kosten?

Wie viel kostet es für alle Beschäftigten der Stadt Duisburg insgesamt?

Gemeint ist in beiden Fällen nur die Kosten für den Transport und den Aufenthalt vor Ort.

Wie viele Beschäftigte der Stadt Duisburg sind insgesamt beteiligt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Ob ich wohl eine klare Auskunft vom Duisburger Klüngel bekomme? Oder werden mir die Auskünfte mit einer fadenscheinigen Begründung verweigert?

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