Nuklearunternehmen in und um Duisburg

Vor kurzem berichtete ich darüber, wie die Stadt Duisburg mit Atommüll und -kraft Geld verdient. Was schon etwas seltsam ist, da die Grünen hier mitregieren. Ganz so ernst wird der Atomausstieg von denen wohl doch nicht gesehen.

Aber in Duisburg und Umgebung gibt es noch mehr Nuklearprofiteure. Am bekanntesten dürfte wohl die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in Wanheim-Angerhausen und ihr Atommüllzwischenlager sein.

Daneben gibt es in Duisburg auch noch die Europazentrale von Hitachi-Power gegen welche unlängst Greenpeace im Zusammenhang mit der Atomkatastrophe von Fukushima demonstrierte. Hitachi-Power war mit dem Bau der Katastrophenkraftwerke in Fukushima beteiligt.

Auch unsere Landeshauptstadt bleibt von Atommüll nicht verschont. Laut Bundestag Drucksache 17/11926 (PDF) fanden zahlreiche Transporte von und zur Nuclear GmbH (Florastr. 16, 40217 Düsseldorf) statt. Quellen bzw. Ziele des abgereicherten Urans fanden sich im Ausland.

Ebenfalls in der Umgebung gibt es die Siempelkamp Giesserei GmbH in Krefeld. Diese schmilzt nach Drucksache 16/1604 der Stadt Duisburg, auch schwach radioaktive Stähle aus kerntechnischen Anlagen ein. Es wäre nicht unmöglich, dass hier auch der freigemessene Stahl aus der GNS Duisburg landete.

Dann gibt es in Essen noch die Dela GmbH, welche sich auch mit Atommüll beschäftigt.

In Duisburg wäre in dieser sicherlich nicht abschließenden Aufzählung noch Advanced Nuclear Fuels GmbH
zu erwähnen.

Nuklear, Profiteure, Atommüll, Geld, Verstrahlung, Uran, Plutonium, Hitachi-Power, Greenpeace, Siempelkamp Giesserei GmbH, Stadt Duisburg, Advanced Nuclear Fuels GmbH, Gesellschaft für Nuklearservice mbH, Dela GmbH

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2 Antworten zu Nuklearunternehmen in und um Duisburg

  1. Christian Conrad schreibt:

    Dieser (& anderer) Müll „fließt“ auch über die Bremer Häfen.
    Ach ja, ist ja Bundessache. Oh, da ist der (grüne) Bremer Politiker fein raus.

    Gruß AHOI von @Pflanzpirat

    • ulrics schreibt:

      Dabei haben die Landespolitiker sowohl Kontakt zu den Kommunalpolitikern, als auch Bundespolitikern. Ist natürlich angenehm fett Kohle zu bekommen und dafür von der Verantwortung freigestellt zu sein. Ein Politikerhaftungsgesetz wäre sicherlich sinnvoll.

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