Klartext zu „Noch ist die 60-Cent-Marke unter Verschluss“

Klartext zu „Noch ist die 60-Cent-Marke unter Verschluss“

Also mit dieser Preiserhöhung wird es sicherlich nicht besser für die Nutzung der Post. Und natürlich kann die Post etwas dafür, weil sie sich eben nicht an den Markt bzw. der Nachfrage anpasst, sondern ihr Geschäftsmodell durchdrücken will.

Mal ganz abgesehen davon was die erneuten Zusatzmarken schon wieder für eine Umweltbelastung bedeuten, denn auch diese müssen produziert werden und erhöhen das Gewicht beim Transport der Briefe.

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GNS Teil 19. – Uranhexafluoridtransporte

Uranhexafluorid ist extrem gefährlich. Allerdings nicht wegen des Urans, dass kommt erst an zweiter Stelle als Gefährdung. Uranhexafluorid zerfällt mit Wasser, also auch schon Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure. Diese ist nicht nur giftig, sondern auch noch ätzend insbesondere die Knochen werden angegriffen.

Jetzt las ich unlängst, dass Waggons mit diesem in Deutschland eigentlich unnötigen Zeugs auf den Schienen unterwegs sind. Auch durch die Städte und Bahnhöfe.

Deshalb wollte ich mal nachfragen beim Bundesumweltministerium

Guten Tag,
zum Thema Uranhexafluorid hätte ich drei kleine Fragen:

– Wie viele Transporte mit Uranhexafluorid werden pro Jahr mit der Eisenbahn durchgeführt?

– Wie viel Transporte davon gingen durch Duisburger Stadtgebiet?

– In welchem Altersbereich liegen die Waggons dabei?

Mal sehen was bei diesen Fragen heraus kommt. Duisburg wähle ich hier als konkretes Beispiel, zur besseren Veranschaulichung.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
GNS Teil 15. – Fragen an die Landesregierung
GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad
GNS Teil 17. – Schneelast auf den GNS Hallen
GNS Teil 18. – Der Landesregierung auf den Zahn gefühlt

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Zum Leserklartext „Außen vor gelassen“

Herr Clemens merkt richtig an, dass nun der meiste LKW-Verkehr auf die Moerser Straße abbiegt, wobei ich an der Stünningkreuzung auch schon den umgekehrten Fall sah, wo ein LKW von der Moerser auf die Friedrich-Ebert-Straße abbog.

Wenn die Anwohner gezählt haben, dann könnten sie auch die LKW dokumentieren. Zum Beispiel dürfen Gefahrguttransporte nicht über die Moerser Straße brettern. Das sind jene LKW mit den orangen Tafeln auf den oben zwei und unter vier Ziffern stehen.

Die Politik und Verwaltung brauchen ganz konkrete Zahlen. Also mit Datum und Uhrzeit, dies kann dann auch entsprechend als GO 24 Antrag in die Bezirksvertretung Rheinhausen eingereicht werden, um auch die Moerser Straße zu sperren. Ebenso wäre die Jägerstraße eine weitere die stark belastet ist.

Ich bin sicher die in Rheinhausen aktiven Gruppen haben auch die Moerser Straße nicht vergessen und würden auch eine Aktion an der Moerser Straße unterstützen, allerdings müsste hier die Initiative von den Anwohnern ausgehen.

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Duisburger Autor: Heinrich Harald Abels

Abels, Heinrich Harald; Deutsche Nationalbibliothek; Artikel 1,
* Als der Turm der St. Joseph-Kirche auf den Dellplatzbunker fiel

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Kommentar zu „Neuer Anlauf für Eurogate“

Kommentar zu „Neuer Anlauf für Eurogate“

Die Vermarktung wird sicherlich einige Zeit dauern. In diesem Zeitraum könnte die Stadt mit dem Gelände bereits Geld verdienen, indem sie es mit wenig Aufwand als Parkplatz herrichtet. Gerade im Innenhafen ist Parkplatz knapp. So könnte mit ein wenig Schotter und ein paar Automaten das Stadtsäckel gefüttert werden.

Ich würde Wetten, dass selbst in fünf Jahren noch kein Gebäude dort steht, da die potentielle Immobilienfläche offensichtlich nicht vermarktbar ist.

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Kommentar zu „Geld sparen ist ganz einfach“

Kommentar zu „Geld sparen ist ganz einfach“

Ich hatte am Dienstag das zweifelhafte Vergnügen den Technikvorstand der Stadtwerke zu ihrer Perspektive der Energiewende zu hören. Die überhöhten Preis wundern mich wenig, denn es wird eine Rendite von 8-10 % angesetzt. Dabei könnte mit Direktvermarktung an Endverbraucher von Solarstrom vom hauseigenen Dach, diese Spanne sicherlich erreicht werden und der Strom wäre trotzdem günstiger.

Gemacht wird dies nicht, weil dann vermutlich die Kohlekraftwerke Verluste einfahren würden, was sie bald aber ohnehin werden, wenn die dank Fracking günstige Kohle sich wieder verteuert.

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Leserklartext zu „Onlinebesteller sollen Pakete künftig abholen“

Leserklartext zu „Onlinebesteller sollen Pakete künftig abholen“

Kunden sollen die Pakete selber abholen, weil sie nicht zuhause sind. Dies könnte natürlich daran liegen, dass die Paketzusteller zu Zeiten kommen, wo die meisten Menschen arbeiten. Für diese Menschen bedeutet es nach der Arbeit ziemlichen Stress ein schweres Paket abzuholen. Da könnten sie genauso gut in den Laden gehen, um sich dort die Sachen zu kaufen und mitzunehmen. Vorteil ist, dass die Ware auch wirklich ankommt.

Die Lieferdienste müssen sich vielmehr auf ihre Kunden einstellen und nicht nur Mo-Fr von 9-16 Uhr liefern. Hilfreich wäre es bei der Bestellung direkt einen Zeitpunkt an dem man zuhause ist auswählen zu können. Dann wäre auch jemand anwesend. Aber wahrscheinlich dient dieser Aufschrei nur dazu eine Preiserhöhung einzuleiten.

Zudem sind meine Erfahrungen mit DPD sehr schlecht. Wenn feststeht, dass jemand mit denen versendet bestelle ich dort nicht. Bei der letzten Lieferung zum Beispiel stand das Paket einfach vor der Tür.

Die Post erprobt aktuell Paketbriefkästen in die Pakete direkt an der Haustür zugestellt werden können, was auch in Hinblick auf Lebensmittellieferungen mehr Aussicht hat, als die Schnapsidee von GLS und DPD.

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Energiewende weiterhin ohne Stadtwerke Duisburg

Das ist jedenfalls mein Fazit aus der Veranstaltung von gestern Abend. Der Technikvorstand der Stadtwerke Christof Schifferings, zeigte wenig Kompetenz was die Thematik anging. So verwechselte er das Jahr der Katastrophe von Fukushima und auch sonst wurden ziemlich viele Falschfakten bzw. Halbwahrheiten vermittelt. So wurde zum Beispiel behauptet, wie unwirtschaftlich Wind- und Solarenergie wären und nur durch Förderung überlebten. Dabei wurde natürlich die massive Subvention für Atomkraft und auch Steinkohle nicht erwähnt. Und auch ein neues Steinkohlekraftwerk kostet erst einmal Geld.

Die technische Entwicklung der Speicherung von Energie schien ihm auch nicht geläufig zu sein. Denn er hielt sich stur an eine Prognose von der Bundesregierung, welche bis weit über die Mitte des Jahrhunderts einen hohen Anteil an Reservekapazitäten prognostiziert. Auch die Speicherung überschüssiger Energie als Wärme zeigte die geringe Kenntnis von effizienteren Speichertechniken.

Dann wurden die von den Stadtwerken geforderten Renditen von 8-10 % erwähnt. Wen wundert es da, dass die Stadtwerke im Vergleich mit anderen Anbietern viel zu teuer sind. Wobei diese Rendite u.U. auch mit Direktmarketing von Solarenergie an Verbraucher erzielen könnte. Angesprochen auf Direktmarketing (ohne Umweg über die Energiebörse in Leipzig) fielen Christof Schifferings auch nur Großverbraucher ein. Anscheinend zieht er nicht einmal in Betracht, dass auch kleine Kunden Dächer haben, von denen diese direkt beliefert werden können mit Stromversorgung zum Festpreis. Sozusagen eine Art Solarzellenleasing.

Was die gewünschten Renditen der Stadtwerke angeht so frage ich mich, was die Aufgabe des kommunalen Konzerns ist. Gewinnabschöpfung oder die Grundversorgung der Bevölkerung zu einem guten Preis? Der Eindruck ist bei mir, dass es eher um Gewinnabschöpfung mit alten Methoden geht. Das denken außerhalb der Box fehlt hier völlig. Und auch die absehbar steigenden Kohlepreise wurden wohl nicht berücksichtigt, denn mit dem Wegfall von Fracking in den USA in einigen Jahren wird auch der Kohlepreis rapide steigen, weil dieser derzeit künstlich niedrig gehalten wird.

Auf meine Frage, was den mit Kleinwindanlagen auf den Hochhäusern, wie jenes der Citibank oder dem Hoisthochhaus wären, kam als Antwort, dass ihm die Verhandlung mit den Eigentümern zu kompliziert wäre.

Auch vom Wirkungsgrad hatte er offensichtlich keine Ahnung, denn er zog die Energiebilanz fürs Gas und Dampfkraftwerk nur ums Kraftwerk selber und ließ die Verluste im Netz zum Verbraucher außer acht. Dies ging aber aus der Präsentation nicht hervor und klingt für manche erst einmal toll. Die Zahlen der Stadtwerke sind also mit Vorsicht zu genießen, denn Zahlen ohne die notwendige Erläuterung sind unehrlich.

Des weiteren wurde ausgesagt, Deutschland würde einen Alleingang durchführen. Entweder ist dies eine bewusste Fehlinformation oder Unkenntnis, denn zum Beispiel auch Frankfurt baut sein Energiesystem um. Die Atomkraft wird in etwa um den selben Anteil reduziert, wie in Deutschland.

Gesamtbilanz ist für mich, dass eine Energiewende mit uninnovativen bzw. schlecht informierten Konzernen, wie den Stadtwerken nicht machbar ist.

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Auge des Universums

Wer einmal ins Auge des Universums blickte erkennt, wie unbedeutend er ist. Macht wird völlig bedeutungslos, denn es wird sich niemand daran erinnern. Auch an die Werke wird sich niemand erinnern. Alles zerfällt zu Staub und vergeht. Selbst das Universum irgendwann, falls die Gelehrten recht haben, was wir erst wissen, wenn das Ende kommt.

Das Licht wird vergehen. Nicht von heute auf morgen, aber laufen von nur einigen Milliarden Jahren. Möglicherweise finden unsere Nachfahren einen weg zum Erhalt des Universums. Vielleicht gelingt ihnen eine Entropiewende, wenn nicht ist wirklich alles vergangen.

Trotzdem streben so viele danach zu funkeln und etwas zu hinterlassen. Einen großen Fußabdruck, bevor die eigene Reise im Nichts endet. Dem dunklen Ort, der mit dem eigenen Ende wartet. Eine Vorstellung die erschreckt und verschreckt.

Wer ins Auge des Universums blickte erkennt, wie endlich man ist, was um so mehr Grund ist jeden Tag zu nutzen. Jemand der nur vegetiert oder Geld und Gold verehrt wird nichts hinterlassen was den Namen überliefern wird. Ebenso ist Macht vergänglich und nahezu bedeutungslos. Nur die wenigsten mit Macht prägen ihren Namen dauerhaft. Sei es als Monster oder Idol.

Den tiefsten Eindruck hinterlassen immer noch die Künstler und Schaffenden, denn ihre Werke überdauern sie am längsten.

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Koalitionsverhandlung bzw. Schuldenaufbau

Auch unter dieser zukünftigen Regierung wird wohl keine Effizienz Einzug halten. Anstatt endlich Schulden abzubauen wird es als Sieg gefeiert, dass die Neuverschuldung sinkt. Die Schuldenbremse, tut nur dies, bremsen aber nicht stoppen.

Momentan wird lediglich ein Arte unsozialer „Schuldenabbau“ betrieben. Die Zahl sink dabei zwar nicht, aber schon der Wert den diese Summe repräsentiert. Mit den niedrigen Zinsen bzw. Inflation schmelzen die Vermögen der Kleinanleger auf Sparbücher. Das heißt die „Inflationssteuer“ wurde bereits erhöht, ohne dies direkt zu beschließen.

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Kommt endlich die Fotofalle?

Als Antrag 13-1340 wurde nachfolgendes von SPD und Grünen beantragt:

Installieren einer mobilen Anlage zur Überwachung des Lkw-Durchfahrverbotes auf der Friedrich-Ebert-Straße

Die Bezirksvertretung Rheinhausen bittet die Verwaltung,
1. eine mobile Messeinrichtung zur Überwachung des Lkw-Durchfahrverbotes auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen einzurichten sowie
2. die Zusatzbeschilderung „Anlieger frei“ auf der Friedrich-Ebert-Straße durch eine Zusatzbeschilderung „Lieferverkehr frei“ zu ersetzen und aus Fahrtrichtung Logport ein Schild „Mautstelle frei“ zu installieren.

Der erste Punkt ist sicherlich gut, allerdings ist die Sache mit „Lieferverkehr frei“ in meinen Augen ziemlich missverständlich. Bei allen LKW von Logport handelt es sich um Lieferverkehr. Ob das eindeutig genug ist, um vor Gericht stand zu halten? Die Mautstelle sollte allerdings nicht freigegeben werden. Das ist ein schwerer Fehler. Insgesamt frage ich mich ob hierbei nicht zu sehr den wirtschaftlichen Interessen der Tankstelle nachgegeben wird. Ein Mautstelle auf dem Logportgelände wäre ökologischer und ökonomischer. Da frag ich mich schon warum die angeblich ökologischen Grünen hier mitziehen.

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Leserkommentar zu „Das Demo-Problem“

Leserkommentar zu „Das Demo-Problem“
Diese ProBLEM-Partei führt die Demos doch nur aus einem Grund durch. Um auf sich aufmerksam zu machen. Würde die Partei nur noch als Rechtspopulisten bezeichnet werden ohne den Namen zu nennen würde sich dieser Werbeeffekt sehr schnell erledigen.

Parallel muss durch die Bezirksvertretung, dem Stadtrat und der Verwaltung öffentlichkeitswirksam für Abhilfe bei den Problemen gesorgt werden. Mit „Alles ist gut“ wird nichts gut, geschweige denn besser. Zum Beispiel wundert mich, dass von den 50 Milliarden, die jährlich für Inklusion von Sinti und Roma in EU-Töpfen versauern, nichts von Duisburg abgerufen wird. Da wären zum Beispiel der European Social Fund (ESF) und der European Regional Development Fund (ERDF), wie ich bei einer einfachen Anfrage bei Viviane Reding erfuhr.

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Probleme mit dem Aufruf der WordPress Statistik

Wer bei Firexfox in der Config dom.storage.enabled von true auf false setzt bekommt in der Statistik von WordPress nichts mehr angezeigt, außer das Ladeicon. Der dom.storage ist jener Bereich, wo die Supercookies abgespeichert werden. in Schelm wer sich fragt, warum so etwas notwendig sein sollte.

Andererseits ist ein Blick jene Seite, die für funktionierendes WordPress alles JavaScript brauchen nicht gerade kurz.
gravatar.com
kissmetrics.com (Nutzeranalyse)
optimizely.com (Werbungsoptimierung)
cloudfront.net (Amazon Cloud)
googleapis.com
gstatic.com (Google Tracker)
Insbesondere die beiden Big Google Seiten lassen mich Werbeüberwachung erahnen und müssen zudem aktiviert sein, damit es mit der Tageingabe klappt. Wird gstatic nicht JavaScript erlaubt, wird die Toolleiste für die Formatierung und das Einfügen von Links, Bildern usw. nicht angezeigt.

Ich schließe daraus, dass WordPress mit Google eine geschäftliche Beziehung unterhält.

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Diskussionsveranstaltung „Energiewende in Duisburg“

Umweltforum Duisburg in Kooperation mit der Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., der Kreisgruppe Duisburg des BUND und dem Klimabündnis Niederrhein laden ein zu einer Diskussion über die bisher noch nicht stattfindende Energiewende in Duisburg

Wie kann er aussehen, der Ausstieg aus dem fossilen und atomaren Energiemix in Duisburg und Umgebung?
Geht das noch nach dem Kauf der Steag?
Welche strategischen Schritte planen unsere Stadtwerke? Sind sie mit ihrem heutigen Geschäftsmodell Motor oder Bremse für die Erneuerbaren Energien?
Welchen Strukturwandel und welche politischen Rahmenbedingungen benötigt die Energiewende?
Wie können sich die Bürger/innen beteiligen?

Mit dem Publikum diskutieren
Christof Schifferings, Vorstand Technik der Stadtwerke Duisburg
Kerstin Ciesla, Kreisvorsitzende des BUND Duisburg,
Moderation: Ingo Blazejewski, NRZ Duisburg

Dienstag, 12. November 2013,
19.00 Uhr
Cafe Museum
Friedrich Wilhelm Str. 64
47051 Duisburg-Innenstadt

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Klartext zu „Streit um Kalorienbomben Steuer“

Klartext zu „Streit um Kalorienbomben Steuer“

Seltsam wie schnell die CDU den Wind dreht. Ich erinnere mich da eine Petition an den Bundestag, wo es um eine ähnliches Anliegen ging, was allerdings mit einer entgegensetzten Argumentation abgelehnt wurde.

Aber wahrscheinlich sind neue Steuern keine Steuererhöhungen und die Union kann ihr „Wahlversprechen“ halten.

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El Salvador macht es vor – Glyphosat wird verboten

Es ist nicht mein erster Beitrag zu dem Gift Glyphosat auch bekannt als Round-up. Nun hat es mich mit einem Beitrag nach El Salvador verschlagen, wo die Gesundheitsministerin María Isabel Rodríguez gegen die Gifte Paraquat (Gramoxone), 2,4-D und Glyphosat vorgehen will. Sie macht sie verantwortlich für chronisches Nierenversagen. Was in der lobbykratischen EU nicht funktioniert, geht in El Salvador. Anscheinend hat der Konzern, der hinter Glyphosat steht und seine gentechnischen Produkte darauf ausrichtet hier zuviel Einfluss.

Hauptsächlich Bauern schädigen die Gifte in El Salvador, aber auch die Verbraucher werden nicht verschont, denn bei einer Anwendung von Glyphosat als Reifebeschleuniger (Austrockung) vor der Ernte nimmt der Mensch auch Mengen auf, die sich hinterher im Urin nachweisen lassen. Wenn Glyphosat in El Salvador eine Wirkung auf Nieren hat, sollte man annehmen, dass dies auch in Deutschland oder der Schweiz der Fall ist.

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Spruch zum Sonntag

Es gibt Gläubige und Wissende!
Was bist du?
(Ulrich Scharfenort, 29.11.2012)

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Der Morgen danach

Als ich erwachte, wusste ich zuerst nicht, wo ich war. Mir taten die Knochen weh, denn in der Enge war der Schlaf nur wenig erholsam. Alles war dunkel um mich herum. Die Luft roch nach Rauch. Neben mir raschelte es in der Dunkelheit. Ich sah einen Spalt, durch den Licht hereindrang.

Mir fiel wieder ein, dass wir uns in einer Geheimkammer versteckt hatten. Einem staubigen und muffigen Ort. Eigentlich zu eng für drei Personen, und daher voll mit stark abgestandener Luft.

Gestern schlief ich schon, als meine Eltern mich weckten. Wir hörten Lärm von der Straße, Schreie und wütende Sprechgesänge. Vater schickte uns in die alte Geheimkammer, die früher mal als Lager für Wertsachen gedient hatte, inzwischen aber nichts mehr von Wert enthielt. Alles war verkauft worden. Die Zeiten waren schlecht und bei einem Gespräch von Vater und Mutter verstand ich, dass das Geld für eine Reise war. Ich erkannte in den Hassrufen die Stimmen von Nachbarn. Diesen Hass gab es nicht erst seit gestern. Es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Wir spielten inzwischen nur noch drinnen und wagten uns nur selten auf die Straße. Eng war es hier. Die meisten Bücher hatte ich schon mehrfach gelesen.

Die Langeweile machte es noch unerträglicher, als es ohnehin schon war. Der kalte Hass in den Augen der anderen machte mir Angst. Die ständigen Übergriffe … von der Obrigkeit konnten wir nichts erwarten. Vater versuchte es einmal und auch einige unserer Bekannten. Sie glaubten uns nicht oder taten nur so oder lachten uns sogar aus. Ich verstand es noch nicht – mehrfach hatte mir Vater eingebläut, mich nicht zu wehren. Es würde alles nur noch schlimmer machen.

Am Abend, als die Meute kam und wir in die dunkle Kammer flüchteten, spürte ich, wie Mutter jedes Mal bei einem Klirren zusammenzuckte. Wir hörten die Worte, welche sie Vater gegenüber äußerten. Viele dieser Worte waren gemein. Es hörte sich an, als würden sie ihn schlagen. Er war überaus tapfer und verriet uns nicht. Dann wurde es ruhig in der Wohnung, aber wir trauten uns nicht heraus. Bisher hatte ich noch nie solche Angst. Mutter musste meine Schwester mehrfach am Kreischen hindern.

Wir warteten darauf, dass Vater uns herausholen würde. Aber er kam nicht. Auch wenn sie es verbarg, hörte ich das leise Schluchzen meiner Mutter. Sie dachte die gleichen Gedanken – wie ich. Wohl eine Mischung aus Trauer, Verzweiflung. Jede Regung, jede Handlung konnte die falsche sein. Wir gingen nicht heraus, dass hatte uns Vater mehrfach eingeschärft. Wir durften erst wieder raus, wenn er uns rausholte. Irgendwann schlummerten wir dann alle ein.

Jetzt saßen wir jedenfalls zusammengekauert, hier in der Kammer. Mutter, meine Schwester und ich. Wagten uns kaum zu rühren, laut zu atmen. An Niesen war gar nicht zu denken, selbst wenn der Staub noch so sehr in der Nase kitzelte.

Wir warteten weiter. Aus Angst wagten wir nicht zu sprechen. Aber irgendwann hielten wir es nicht mehr aus. Mühsam kroch ich aus dem Versteck hervor. Ich zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Das Knarren der Dielen, das Öffnen der Klappe und auch das leise Rascheln, als ich mich vorsichtig herausschob. Trotz Kälte schwitzte ich.

Von dem, was wir vorher Heim nannten, war nicht mehr viel geblieben. Die Wände standen noch. Sonst war vieles umgeschmissen. Einiges gänzlich zerstört. Nicht wenig lag in Scherben auf dem Boden, so dass ich Mühe hatte, mich geräuschlos umzusehen. Mit jedem Schritt pochte mein Herz bis zum Hals, immer in Erwartung, ob nicht doch noch jemand auf uns lauerte.

Ich sah den Wandspiegel von Großmutter in Scherben. Auch das Porzellan war nicht mehr heil. Selbst die kleinen Scheiben von der Anrichte waren entzwei.

Vater konnte ich nirgends entdecken, aber glücklicherweise wartete auch niemand anders auf uns.

Nur 9. November 1938?

(Erste Online-Veröffentlichung hier und Offline hier in Kompass 2013.1)

Die Geschichte ist ein Versuch die Stimmung aus Sicht der Opfer einzufangen.

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Duisburger Künstler: Siegfried Dammrath

Dammrath, Siegfried; Fotograf; Seite; Xing; Facebook; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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GNS Teil 18. – Der Landesregierung auf den Zahn gefühlt

Vor ein paar Wochen stellte ich der Landesregierung einige für mich offene Fragen zur ihrer Politik bzgl. der GNS.

Guten Tag,

zum Thema GNS würde ich gerne eine Antwort auf folgende Fragen bekommen:

– Im Koalitionsvertrag von 2010 hat Rot/Grün aber Zeile 1596 eine Prüfung der Schließung der GNS zugesagt. Was war das Ergebnis dieser Prüfung?

– Wenn es keine Prüfung gab, warum steht diese dann nicht mehr im Koalitionsvertrag von 2012?

– Was ist unter Unterstützung genau zu verstehen (finanziell, ideell, Kugelschreiber)?

– Warum wurde der Betrieb der GNS Duisburg auch unter der Rot-Grünen Landesregierung beständig ausgeweitet?

– Wann ist mit einem Atomausstieg in NRW zu rechnen? (Dieser ist bisher durch Urananreicherung in Gronau, Lagerung/Rückbau in Jülich und Atommüllverarbeitung in Duisburg nicht der Fall.)

Folgende Antwort erhielt ich

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihre E-Mail vom 06.08.2013 an das Bürger- und Servicecenter des Landes Nordrhein-Westfalen (Call NRW) ist über die Staatskanzlei und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk an mein Haus weiter geleitet worden, da Ihre Fragen zu GNS überwiegend in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales fallen. Leider hat Ihre Anfrage mich erst gestern erreicht. Daher möchte ich Ihnen nun rasch antworten und Ihnen dabei dennoch möglichst umfassende Antworten/Informationen zu Ihren Fragen geben. Gestatten Sie mir, an der einen oder anderen Stelle auf veröffentlichte Landtags-Dokumente zu verweisen, in denen Themen bzw. Fragen behandelt sind, wie auch Sie sie in Ihrer E-Mail gestellt haben.

Wie Sie zu Recht bemerken, wurde im Koalitionsvertrag von 2010 zugesagt zu prüfen, inwieweit Genehmigungen für die Konditionierungsanlage der Firma GNS zurückgenommen oder eingeschränkt werden können. Eine solche Prüfung hat stattgefunden. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die bestehenden, nach Recht und Gesetz erteilten Genehmigungen (nach § 7 der Strahlenschutzverordnung) nicht vom Staat zurückgenommen werden können, wenn die Voraussetzungen für den rechtmäßigen Betrieb der Anlagen vom Genehmigungsinhaber nach wie vor erfüllt werden.
Da also die besagte Prüfung erfolgt ist, steht diese nicht mehr im Koalitionsvertrag von 2012.

In Ihrer dritten Frage beziehen Sie sich offensichtlich auf eine Formulierung im Koalitionsvertrag von 2012, in der es heißt: „Wir wollen Initiativen unterstützen, die Konditionierungsanlage GNS in Duisburg außerhalb dicht besiedelter Gebiete zu verlegen.“ In Sinne dieser Unterstützung haben bereits zwei Gespräche meines Staatssekretärs Herrn Dr. Schäffer bei der GNS stattgefunden. Zumindest ein weiterer Gesprächstermin ist vorgesehen. Über konkrete Ergebnisse kann ich noch nicht berichten.

Sie sprechen in Ihrer nächsten Frage eine Erweiterung der Konditionierungsanlage der Firma GNS in der Zeit der Rot-Grünen Landesregierung an. Die geplante Erweiterung war schon im Frühjahr 2010 Thema im nordrhein-westfälischen Landtag. Die Antwort der Landesregierung auf eine entsprechende sog. Kleine Anfrage der Grünen finden Sie in der Parlamentsdatenbank des Landtages unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-11134.pdf?von=1&bis=0
Die Bezirksregierung als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde hatte derzeit die strahlenschutzrechtliche Genehmigung zu erteilt, da die Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt waren und die GNS somit einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Genehmigung hatte.

Zu Ihrer letzten Frage betreffend den Atomausstieg in NRW, gibt es ebenfalls ausführliche Landtagsdokumente, u.a. mit Stellungnahmen der Landesregierung.
So gab es im Jahr 2011 einen Antrag im Landtag, der wie folgt lautete: „Die Lehren aus Fukushima ziehen – Sicherheitsstandards überprüfen – Den endgültigen Atomausstieg in Nordrhein-Westfalen umsetzen“ (Drucksache 15/1687). Alle wichtigen Dokumente dazu enthält die Landtagsdatenbank unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Landtagsdokumentation/Suche/Suchergebnisse_Ladok15.jsp?w=native%28%27+%28+ID+ph+like+%27%271501566/0100%27%27++%29+%27%29&order=native%28%27DOKDATUM%281%29%2FDescend+%27%29&view=detail
Wie die Diskussion im Landtag verlief und wie sich der Vertreter der Landesregierung dazu äußerte, finden Sie im Plenarprotokoll. Weiterhin finden Sie dokumentiert, wie die Beratung des Antrags in den Fachausschüssen des Landtags verlief.

Auslöser für eine weitere Diskussion des Themas Atomausstieg war ein von der Partei der PIRATEN gestellter Antrag (Drucksache 16/3243) mit der Forderung: „Urananreicherungsanlage in Gronau schließen, alle Atomanlagen in NRW sofort schließen“. Den Antrag selber sowie das zugehörige Plenar- und Ausschussprotokoll finden Sie in der Landtagsdatenbank unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Landtagsdokumentation/Suche/Suchergebnisse_Ladok16.jsp?w=native%28%27+%28+ID+ph+like+%27%271602498/0100%27%27++%29+%27%29&order=native%28%27DOKDATUM%281%29%2FDescend+%27%29&view=detail

Ich hoffe, dass ich Sie mit meinen Ausführungen und Verweisen zu Ihrer Zufriedenheit informieren konnte.

Die verlinkten Dokumente habe ich natürlich ausgewertet.

In DS 15/1687 vom 05.04.2011 steht einiges zum echten Atomausstieg in NRW. In dem Dokument und der zugehörigen Diskussion im Parlament werden diverse Argumente gebracht, aber keines trifft so heftig, wie Uranhexafluorid, welches durch Bahnhöfe und Städte transportiert wird. Ich erinnere mich, dass vor gar nicht so langer Zeit in Düsseldorf mehrere Tankwaggons umkippten. Man stelle sich vor, dies würde mit einem Uranhexfluoridtransport geschehen, der dann auch noch ein Leck bekommt.

Die FDP äußerte in der Diskussion, dass sie die GNS in Duisburg klar befürwortet und es jetzt ohnehin zu spät wäre für Änderungen.

Im Plenarprotokoll 15/33 wurde einige Mal auch das Atommüll(zwischen)lager in Duisburg angesprochen.

Mit Drucksache 16/3243 gab es Mitte 2013 einen Neuanlauf für einen Atomausstieg in NRW, in dem auch Duisburg explizit erwähnt wurde. Zu diesem Zeitpunkt soll das Verfahren aus DS 15/1687 noch am laufen gewesen sein. In Protokoll des Umweltausschusses (APr 16/294) des Landtages bezeichnet die SPD, dann die Urenco-Anlage in Gronau als sicher und stimmt, wie auch die Grünen, dagegen.

Karlheinz Busen (FDP) schoss allerdings mit einer Aussage ein Feuerwerk der Inkompetenz ab. Er meinte die Urananreicherungsanlage in Gronau wäre eine reine Chemieanlage und dass die Anreicherung von Uran 235 auf 237 ein chemischer Prozess wäre. Wenn dies der Experte der FDP für Kerntechnik sein sollte, wundert mich nichts mehr. Wahrscheinlich glaubt der Finanzexperte der FDP, dass 1 + 1 = 3 wäre. Erstens wird Uran 235 angereichert. Allerdings kann man nicht das ein Isotop in ein anderes umwandeln, wie die Aussage von Herrn Busen suggeriert. Aus dem Isotopengemisch wird Uran durch Reaktion mit Fluor (chemischer Prozess) und anschließende Auftrennung durch Zentrifugen (physikalischer Prozess) das Isotop 235 angereichert. Ein Großteil ist Uran 238. Die Anreicherung ist also kein chemischer Prozess, denn das wäre Alchemie. Aber wahrscheinlich versucht die FDP noch immer Blei in Gold zu verwandeln.
Zudem existiert Uran 237 gar nicht in der Natur und müsste auf physikalischem Wege erzeugt werden, da es nur synthetisch existiert.

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GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
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GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad
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Der Morgen danach

Als ich erwachte, wusste ich zuerst nicht, wo ich war. Mir taten die Knochen weh, denn in der Enge war der Schlaf nur wenig erholsam. Alles war dunkel um mich herum. Die Luft roch nach Rauch. Neben mir raschelte es in der Dunkelheit. Ich sah einen Spalt, durch den Licht hereindrang.

Mir fiel wieder ein, dass wir uns in einer Geheimkammer versteckt hatten. Einem staubigen und muffigen Ort. Eigentlich zu eng für drei Personen, und daher voll mit stark abgestandener Luft.

Gestern schlief ich schon, als meine Eltern mich weckten. Wir hörten Lärm von der Straße, Schreie und wütende Sprechgesänge. Vater schickte uns in die alte Geheimkammer, die früher mal als Lager für Wertsachen gedient hatte, inzwischen aber nichts mehr von Wert enthielt. Alles war verkauft worden. Die Zeiten waren schlecht und bei einem Gespräch von Vater und Mutter verstand ich, dass das Geld für eine Reise war. Ich erkannte in den Hassrufen die Stimmen von Nachbarn. Diesen Hass gab es nicht erst seit gestern. Es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Wir spielten inzwischen nur noch drinnen und wagten uns nur selten auf die Straße. Eng war es hier. Die meisten Bücher hatte ich schon mehrfach gelesen.

Die Langeweile machte es noch unerträglicher, als es ohnehin schon war. Der kalte Hass in den Augen der anderen machte mir Angst. Die ständigen Übergriffe … von der Obrigkeit konnten wir nichts erwarten. Vater versuchte es einmal und auch einige unserer Bekannten. Sie glaubten uns nicht oder taten nur so oder lachten uns sogar aus. Ich verstand es noch nicht – mehrfach hatte mir Vater eingebläut, mich nicht zu wehren. Es würde alles nur noch schlimmer machen.

Am Abend, als die Meute kam und wir in die dunkle Kammer flüchteten, spürte ich, wie Mutter jedes Mal bei einem Klirren zusammenzuckte. Wir hörten die Worte, welche sie Vater gegenüber äußerten. Viele dieser Worte waren gemein. Es hörte sich an, als würden sie ihn schlagen. Er war überaus tapfer und verriet uns nicht. Dann wurde es ruhig in der Wohnung, aber wir trauten uns nicht heraus. Bisher hatte ich noch nie solche Angst. Mutter musste meine Schwester mehrfach am Kreischen hindern.

Wir warteten darauf, dass Vater uns herausholen würde. Aber er kam nicht. Auch wenn sie es verbarg, hörte ich das leise Schluchzen meiner Mutter. Sie dachte die gleichen Gedanken – wie ich. Wohl eine Mischung aus Trauer, Verzweiflung. Jede Regung, jede Handlung konnte die falsche sein. Wir gingen nicht heraus, dass hatte uns Vater mehrfach eingeschärft. Wir durften erst wieder raus, wenn er uns rausholte. Irgendwann schlummerten wir dann alle ein.

Jetzt saßen wir jedenfalls zusammengekauert, hier in der Kammer. Mutter, meine Schwester und ich. Wagten uns kaum zu rühren, laut zu atmen. An Niesen war gar nicht zu denken, selbst wenn der Staub noch so sehr in der Nase kitzelte.

Wir warteten weiter. Aus Angst wagten wir nicht zu sprechen. Aber irgendwann hielten wir es nicht mehr aus. Mühsam kroch ich aus dem Versteck hervor. Ich zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Das Knarren der Dielen, das Öffnen der Klappe und auch das leise Rascheln, als ich mich vorsichtig herausschob. Trotz Kälte schwitzte ich.

Von dem, was wir vorher Heim nannten, war nicht mehr viel geblieben. Die Wände standen noch. Sonst war vieles umgeschmissen. Einiges gänzlich zerstört. Nicht wenig lag in Scherben auf dem Boden, so dass ich Mühe hatte, mich geräuschlos umzusehen. Mit jedem Schritt pochte mein Herz bis zum Hals, immer in Erwartung, ob nicht doch noch jemand auf uns lauerte.

Ich sah den Wandspiegel von Großmutter in Scherben. Auch das Porzellan war nicht mehr heil. Selbst die kleinen Scheiben von der Anrichte waren entzwei.

Vater konnte ich nirgends entdecken, aber glücklicherweise wartete auch niemand anders auf uns.

Nur 9. November 1938?

(Erste Online-Veröffentlichung hier und Offline hier in Kompass 2013.1)

Die Geschichte ist ein Versuch die Stimmung aus Sicht der Opfer einzufangen.

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Kopfschütteln zu „In jedem Bezirk ein neues Asylbewerberheim“

Kopfschütteln zu „In jedem Bezirk ein neues Asylbewerberheim“
Da feiern unsere Stadtoberen mal wieder die Verschwendung unmittelbar nach dem Schwarzbuch.

Das Grundproblem dieser „Heime“ ist, dass zu viele Menschen auf engen Raum zusammengepfercht werden. Anstatt die leerstehenden Wohnungen in ganz Duisburg zu nutzen und dabei sowohl einen Mehrwert für die Bewohner durch gezielte Dislozierung, als auch durch geringere Kosten zu erreichen wird nun erst einmal kräftig gebaut. Wahrscheinlich sind die Heime dann fertig, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, womit die gesamte Summe in den Sand gesetzt worden wäre. Zudem bietet eine Dislozierung der Asylbewerber auf viele Wohnungen auch gleichzeitig weniger Angriffsfläche für Nazis.

Anstatt also mit viel Tratra zu bauen sollte lieber die vorhanden Kapazitäten an Wohnraum genutzt werden.

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Klartext zu „Reiche Städte befürchten finanzielle Probleme“

Klartext zu „Reiche Städte befürchten finanzielle Probleme“

Entweder bekommen wird hier Populismus serviert oder die Städte haben keine Ahnung. Wenn die eine Kommune mit niedriger Grund- und Gewerbesteuern Firmen und gehobenere Hausbesitzer anlockt ist klar, dass diese in anderen Bereichen fehlen. Die Städte machen sich hier gegenseitig Konkurrenz und die Verlierer sind die jeweiligen Bürger. Die Städte haben sich auf Kosten der anderen bereichert. Städte die sich bereits in der Abwärtspirale befinden, werden es aus eigener Kraft nicht schaffen. Insbesondere wenn sich die Situation durch externe Faktoren weiter verschärft.

Laut Grundgesetz leben wir in einem sozialen Bundesstaat, was auch heißt, dass wir den anderen helfen. In Duisburg war die Erhöhung der Grundsteuer zumutbar. Vielleicht sollte man in NRW über einheitliche Grund- und Gewerbesteuern nachdenken als Alternative zum Kommunalsoli. Mal sehen was den Kommunen lieber ist.

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Klartext zu „Das Ende von Westerwelles Traum“

Klartext zu „Das Ende von Westerwelles Traum“

Wofür wollen die USA in Deutschland weiterhin Atomwaffen stationieren? Um ihre Dominanz über Deutschland zu untermauern? Gegen wen sollen diese Überhaupt eingesetzt werden? Etwa gegen Russland? Auch wenn Russland menschenrechtlich rückständig ist, ist dies noch lange kein Grund.

In Kreuzworträtseln werden die USA seltsamerweise immer noch als Supermacht aufgeführt, dass sind sie aber längst nicht mehr. Der Ruhm verblasst mehr und mehr. Wahrscheinlich ist die Stationierung ein reines Statussymbol und sollte von unserer Kanzlerin unterbunden werden. Wenn schon Atomausstieg, dann komplett.

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Bundestagspetition: Es Zeit fürs Ende der Zeitumstellung!

Wen die Zeitumstellung stört kann dies jetzt kundtun im Rahmen dieser Petition an den Bundestag ist es jedem möglich ein klares Zeichen zu setzen.

Lasst uns die 50 000 gegen die Zeitumstellung Realität werden lassen.

Sagt es allen die ihr kennt auf allen Kanälen tragt euren Teil dazu bei. Gemeinsam können wir es schaffen.

Für Offline werde ich noch ein Formular basteln, allerdings kann dies auch jeder selbst mit dem Petitionstext und einer Liste für Unterschriften (Name, Anschrift, Geburtsdatum und Datum). Diese sollten eine Woche vor Ende der Petition eingeschickt werden, damit sie auch gewertet werden.

Mein Kommentar

Nachfolgend mal die angeblichen Argumente für eine Zeitumstellung

– Es ist Abends länger hell

An der Helligkeitslänge eines Tages ändert sich nichts durch die Zeitumstellung. Es wird lediglich die Uhrzeit verlagert zu der die Sonne untergeht. Niemand wird daran gehindert dies in Eigenregie zu arrangieren und einfach freiwillig eine Stunde früher schlafen zu gehen und dafür auch früher aufzustehen.

Firmen können intern die Zeit selber so regeln, dass die Mitarbeiter mehr vom Licht haben.

– Auch bei Fernreisen muss man sich umstellen

Natürlich muss man sich bei einer Reise in eine andere Zeitzone umstellen, allerdings ist diese Umstellung bei Urlaubsreisen nur von kurzer Dauer und bei Fernreisen ist die Umstellung so stark ausgeprägt, dass sie für einen kurzen Zeitraum deutlich leichter fällt. Bei der Zeitumstellung von Sommer auf Winterzeit dagegen hält der Umstellungseffekt deutlich länger an. Schlafforscher gehen sogar davon aus, dass durch die zweimalige Umstellung der Biorhythmus gar nicht richtig in einer Zeit ankommt.

Ein weiterer Effekt ist, dass eine Urlaubsreise freiwillig unternommen wird, während die Zeitumstellung von außen aufgezwungen wird. Durch diesen Zwang kommt es zu einer negativen Rückkopplung und einem Gefühl des ausgeliefert seins gegenüber einer unnötigen Einrichtung.

– Umstellungsschwierigkeiten haben nur wenige

Die korrekte Formulierung wäre, dass nicht alle Menschen die Auswirkungen spüren. Sie sind aber bei allen Menschen vorhanden. So zeigen zum Beispiel Untersuchungen mit Schichtarbeitern, wie schädlich derartige Umstellungen für den Biorhythmus sind.

Die Auswirkungen von Schlafentzug sind ebenfalls erforscht und möglicherweise besteht hier ein Zusammenhang der Anstiegs von Aggressionen durch längeren durchgehenden Schlafentzug zu Aggressionen in unserer Gesellschaft und der Zeitumstellung.

– Gesundheitliche Probleme sind nicht bekannt

Nach der Bundesregierung soll die Umstellung angeblich nur für maximal zwei Wochen zu Problemen führen. Diese Probleme sind allerdings nur die unmittelbar erlebten. Nach Schlafforschern kommt der Biorhythmus nie richtig in einer Zeit an.

Es gibt zudem nach Aussage der Bundesregierung keinen Beweis, dass die Umstellung nicht schädlich ist.

– Kindern fällt es leichter

Das Gegenteil ist der Fall. Kinder leben stärker nach der inneren Uhr als Erwachsene. Sie verstehen vielfach nicht, warum sie plötzlich früher aufstehen müssen oder sind schon wach, obwohl sie schlafen dürften.

Die mit der Umstellung einhergehende Müdigkeit mindert die Leistungsfähigkeit in der Schule und geht dementsprechend mit schlechteren Noten einher.

– Es wird Energie durch die Zeitumstellung gespart

Laut Bundesregierung (DS 15/5459) kommt es zu keiner Energieeinsparung durch die Sommerzeit. Dieser Umstand ist schon mindestens seit den 90er Jahren des letzten Jahrtausends bekannt. Es handelt sich also um einen Mythos.

Zudem kann eine Ausnutzung von Sonne auch durch individuelle Betriebszeiten geregelt werden.

– Es gibt keine volkswirtschaftlichen Kosten

Die volkswirtschaftlichen Kosten der Zeitumstellung sind unbekannt. Allerdings ist davon auszugehen, dass durch vermehrte Unfälle und verstärkte Müdigkeit am Arbeitsplatz auch entsprechende Verluste entstehen.

– Die Umstellung muss für einheitliche Zeitzone in Europa beibehalten werden

Eine einheitliche Zeitzone in Europa gibt es durch die Abschaffung der Zeitumstellung in Russland ohnehin nicht mehr. Des weiteren gibt selbst innerhalb der EU mehrere Zeitzonen. Lediglich ein Chaos durch unterschiedliche Umstellungszeitpunkte wurde beseitigt.

Nach der Bundesregierung
„Für das weitere Funktionieren des EU-Binnenmarktes ist es von wesentlicher Bedeutung, dass Tag und Uhrzeit des Beginns und des Endes der Sommerzeit einheitlich in der gesamten Gemeinschaft festgelegt werden. Die Bundesregierung wird deshalb an der Sommerzeit festhalten, sofern nicht die Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam die Absicht haben, die Sommerzeit abzuschaffen.“ (Drucksache 15/5459)

Hier wird von der Bundesregierung völlig außer acht gelassen, dass auch mit der Abschaffung eine einheitliche Zeitzone innerhalb der EU erreicht würde. Nämlich, wenn alle Mitgliedsstaaten gleichartig abschaffen.

– Nur Menschen haben Probleme

Auch Tiere werden betroffen, nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch Haustiere. Kühe müssen sich bzgl. ihrer Melkzeitpunkte anpassen. Hunde wollen plötzlich früher oder später raus, weil auch ihre Blase an eine andere Zeit gewöhnt ist.

Es kommt zudem vermehrt zu Unfällen mit Wildtieren, da sich die Fahrzeiten verlagern und die Tiere diese nicht gewohnt sind.

Fazit:
Einen plausiblen Grund für die Zeitumstellung gibt es nicht.

Bei einer Abfrage der Positionen der Parteien sprachen sich nur CSU und die Piratenpartei klar für die Abschaffung der Zeitumstellung aus. Die anderen Parteien wollen eher nichts ändern.

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Kein Gas aus Russland!

Nach dem was sich Russland in Hinsicht auf Menschenrecht leistet würde ich gerne unrussisches Gas kaufen, weil ich dieses Land nicht mit einem Cent unterstützen möchte.

Also habe ich bei meinem derzeitigen Gasversorger angefragt. Folgende Antwort bekam ich:

Anders als für Strom gibt es im Gasmarkt bisher noch keinen Herkunftsnachweis für Erdgas. Im L-Gas-Marktgebiet (L für Low Caloric) kommt Erdgas vorwiegend aus Deutschland und den Niederlanden, im H-Gas-Marktgebiet (H für High Caloric) sind die Herkunftsgebiete deutlich vielfältiger (GUS-Staaten sowie die Erdgasfelder von Norwegen, Niederlande und Dänemark in der Nordsee).

Wie alle anderen Energieunternehmen müssen wir bei Zwischenhändlern einkaufen und haben dadurch nur wenig Einfluss auf die Herkunft des Gases. Wir prüfen daher die Möglichkeit, Herkunftsnachweise für Erdgas einzuführen. Zudem verfolgt Greenpeace Energy langfristig das Ziel, Standards für akzeptable Gasquellen festzulegen und die Standards über Herkunftsnachweise auch nachprüfbar zu machen.

Nach einem intensiven Auswahlprozess hat sich Greenpeace Energy im Jahr 2011 für die Wingas GmbH & Co. KG als Lieferant für Erdgas entschieden. Wingas beschafft die nötigen Mengen und speist das Gas ins Netz ein.

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war die Wingas GmbH & Co. KG ein Gemeinschaftsunternehmen der Wintershall Holding GmbH in Kassel, des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, sowie der russischen OAO Gazprom. Wintershall hielt 50 Prozent plus einen Anteil an Wingas, der russische Erdgasproduzent 50 Prozent minus einen Anteil. Wintershall ist ein Tochterunternehmen der BASF AG. Im November 2012 haben Gazprom und die BASF AG verkündet, dass Gazprom die Wintershall-Anteile an Wingas übernehmen will. Wingas war zum Zeitpunkt des Auswahlprozess im Jahr 2011 einer der wenigen Dienstleister, der die für unser Produkt zentralen Kriterien erfüllt. Für Wingas spricht:

· Wingas gehört derzeit zu den wenigen Gas-Unternehmen, die nicht direkt im Einflussbereich der Atomindustrie stehen.

· Wingas liefert sowohl L-Gas als auch H-Gas und versorgt entsprechend beide Marktgebiete . Oft konzentrieren sich Dienstleister nur auf eines der beiden Marktgebiete.

· Das Unternehmen ist als Beschaffungsdienstleister und Lieferant in der Lage, auch mit rasch steigenden Kundenzahlen umzugehen.

Wir haben unseren Vertrag mit Wingas zunächst bis Ende 2013 abgeschlossen. Wir sondieren regelmäßig den Markt und prüfen die Angebote anderer Gasanbieter.

Ausgerechnet von Gazprom, dem Verein des Schröder „Demokraten“*. Aber anscheinend ist es egal, wo man sein Gas bezieht, denn einen Herkunftsnachweis gibt es nicht.

Gut, die Herkunft der einzelnen Moleküle, welche aus der Leitung kommen ist ohnehin eine andere, als jene des Gases für das man bezahlt, aber zumindest ideell geht es mir gegen den Strich Gas aus Russland zu beziehen. Die Alternative dazu Atomindustrie ist natürlich keine echte. Welch ein Dilemma.

* Jemand der Putin als Demokraten bezeichnet dürfte offensichtlich keine Ahnung von Demokratie haben.

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Klartext zu „Gewerbesteuer bricht 2013 ein“

Klartext zu „Gewerbesteuer bricht 2013 ein“

Es war zu erwarten, dass die Steuereinnahmen sinken würden. Nicht ohne Grund reichte ich bereits im Mai 2012 einen Vorschlag im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit dem Titel „Absenken Hebesätze Gewerbesteuer und Grundsteuer“ ein. Hier sollte man mal eine Statistik zu Pleiten in Duisburg gegenüberstellen. Mit einiger Sicherheit wird man hier einen Effekt durch die Steigerung der Gewerbesteuer erkennen können.

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Klartext zu „Nicht ohne meine Plastiktüte“

Klartext zu „Nicht ohne meine Plastiktüte“

Ich stehe häufiger im Supermarkt und wundere mich immer wieder wie viele ihr Geld für Tüten verschwenden. Schon allein aus ökonomischen Gründen lohnen sich Stoffbeutel. Für den Rücken ist natürlich ein Rucksack noch besser, da die Belastung gleichmäßiger, als bei Tüten ist und auch der Tragekomfort ist besser.

Zudem ist jetzt die richtige Zeit zum Kauf, denn Stoffbeutel sind auch eine prima Verpackung für Weihnachtsgeschenke. Besonders jene mit einer langen Schlaufe.

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Leserklartext zu „Männer fühlen sich überfordert“

Leserklartext zu „Männer fühlen sich überfordert“

Karriere und Familie geht nicht, weder für Männer, noch für Frauen. Offiziell soll es zwar keine Benachteiligung geben, aber für Menschen die Zeit mit ihrer Familie verbringen wollen gibt es sie. Zeitreduzierung stellt für manche Posten ein unüberwindliches Hindernis dar und von Beförderung kann man sich stellenweise verabschieden, wenn man es trotzdem versucht. Vielfach sitzen ältere konservative Männer in Chefpositionen die schlichtweg voraussetzen, dass man mehr als die reguläre Arbeitszeit arbeitet ohne Ausgleich. Diese Weltsicht ist das Grundproblem, was auch die Gleichberechtigung verhindert, wobei es auch diskriminierend ist die Gleichberechtigung der Geschlechter immer nur auf Mann und Frau zu beziehen. Die Natur hält da noch ein paar weitere Varianten bereit.

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Verständnisfrage zu „Bischoff über Rechtspopulisten: „Mich ekelt das an““

Verständnisfrage zu „Bischoff über Rechtspopulisten: „Mich ekelt das an““
Rainer Bischoff fordert uns auf zu Distanz, aber gleichzeitig auch zu zeigen, dass die Rechtsextrem unerwünscht sind. Irgendwie macht der Artikel für mich keinen Sinn, da ich nicht die geringste Vorstellung habe, wie der Vorschlag von Herrn Bischoff umgesetzt werden soll. Insbesondere, wenn der Rummel die Anwohner zusätzlich belastet. Wäre jedenfalls schön, wenn Politiker sagen würden was sie meinen.

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Der Flughafen Düsseldorf will Flugbetrieb ausweiten

In der Zeitung war die Rede von einer kleinen Ausweitung. Auf meine Nachfrage beim Flughafen Düsseldorf bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 5.10.2013, in der Sie sich nach den Feinstaubemissionen des Luftverkehrs am Flughafen Düsseldorf erkundigen und nachfragen, ob sich die Flugbewegungszahlen in Zukunft noch weiter steigern werden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Vorhaben und nehmen gerne die Gelegenheit wahr, Fragen dazu näher zu erläutern.

Um dem steigendem Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Wirtschaft in NRW Rechnung tragen zu können, möchte der Flughafen Düsseldorf zukünftig nachfrageorientierter und flexibler arbeiten können. Nach der aktuellen Genehmigung sind in einem Jahr insgesamt 256.000 Flugbewegungen im IFR-Verkehr zulässig. Der prognostizierte Wert nach Erteilung einer Genehmigung liegt mit ca. 252.000 Flugbewegungen im Jahr auch weiterhin innerhalb des jetzt genehmigten Rahmens. Die nachrangige Nutzung der Nordbahn im Sinne des Angerlandvergleichs ist weiterhin sichergestellt. Auch der Nachtflugverkehr wird nicht ausgeweitet. Nähere Informationen zu unserem geplanten Verfahren zur Kapazitätserweiterung finden Sie auch unter http://konzern.dus.com/nachbarflughafen/pf-verfahren/.

Jedes Jahr berechnet der Flughafen Düsseldorf die flughafeninduzierten Abgasemissionen und die damit verbundenen Immissionen in der Umgebung. Dabei wird auch die Komponente Feinstaub (PM10) betrachtet. Unseren aktuellen Bericht, können Sie sich von unserer Internetseite unter folgendem Link herunterladen:

Klicke, um auf alquel12-fertig-internet.pdf zuzugreifen

Im Jahr 2012 wurden durch den Flugverkehr während des LTO (Landing-Take-Off)- Zyklus bis in 915 m Höhe 6,8 t PM10 emittiert.
Diese Emissionen verursachen in der Umgebung aber nur sehr geringe PM10-Konzentrationen von maximal 0,13 µg/m3 (s. Seite 40 des o.g. Berichtes). Berücksichtigt man alle Flughafenquellen, so liegen die PM10-Immissionen bei maximal 0,6 µg/m3 im Jahresmittel (s. Seite 39). Dies entspricht 1,5 % des Jahresgrenzwertes von 40 µg/m3 der 39. BImSchV. Bei einer Steigerung der Flugbewegungen gemäß des geplanten Antrags auf Planfeststellung rechnen wir nur mit einer geringfügigen Steigerung der Immissionen. Die zu erwartenden Umweltauswirkungen des Vorhabens sind Teil einer umfangreichen Umweltverträglichkeitsprüfung. Auch wird ein gesondertes Luftqualitätsgutachten erstellt, welches diese Fragen genau untersuchen wird.

Die Luftqualität der Region hängt vom gesamten Schadstoffausstoß von zum Beispiel Flugzeugen, Kraftfahrzeugen oder regionalen Feuerungen ab, die sich gegenseitig überlagern, sowie von den Wetterbedingungen. Bei der Verbrennung von Treibstoffen wie Kerosin im Flugverkehr oder Diesel und Benzin im Straßenverkehr entstehen Stickoxide (NO, NO2), Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid (SO2) und Partikelemissionen. Der Flugverkehr hat aber nur einen geringen Einfluss auf die Luftqualität in der Umgebung von Flughäfen wie Ausbreitungsmodellierungen ergeben.

Bei weiteren Fragen, können Sie sich gerne wieder an uns wenden.

Die Antwort erscheint mir doch reichlich ausweichend, was weitere Ausweitungen des Flugbetriebs angeht. Was bei mir schon jetzt die Vermutung zu bestätigen schien, dass der Flugbetrieb auch nach der Änderung weiter ausgeweitet werden soll, um die volle Kapazität auszuschöpfen oder sogar darüber hinaus.

Bei einem Telefonat bekam ich folgende Informationen:
Als maximalen Rahmen für die Erweiterung wurde der Angerlandvergleich genannt, der laut einem Gerichtsverfahren noch immer Gültigkeit besäße. Eine Erweiterung darüber hinaus sei nicht vorgesehen und wahrscheinlich deutlich schwieriger.

Die Nordroute soll mit 200 Flügen von einer 10-15%gen Erhöhung betroffen sein.

Vor 2016 wird die Erweiterung wohl nicht zustande kommen.

Im Telefongespräch wurde mehrfach die Broschüre (PDF) des Flughafens erwähnt, welche ich auch durchging.

Eine Neuerung besteht darin, dass die Verteilung der Nutzungszeiten nicht mehr auf eine Woche, sondern auf ein Jahr bezogen ist.

Dieser Umstand könnte zu einer stärkeren Belastung der Anwohner in bestimmten Zeiten führen. Insbesondere, wo an anderer Stelle von 60 Flugzeugen pro Stunde die Rede ist. Was quasi eine pro Minute bedeutet.

Daneben behauptet die Broschüre, der Flughafen Düsseldorf hätte die strengsten Nachtflugbeschränkungen Deutschlands. Klingt erst einmal gut, ist es aber nicht, denn im Umkehrschluss bedeutet dies, dass andere EU-Länder strengere Auflagen haben und der dortige Betrieb auch möglich ist.

Unser Antrag ist nicht mit Vorhaben an anderen deutschen Luftverkehrsstandorten vergleichbar. Es entstehen weder neue Lärm- und Abgasbetroffenheiten, noch sind fundamentale Erweiterungen der bestehenden Infrastruktur geplant. An eine Verlängerung der Start- und Landebahn ist nicht gedacht.

Die Aussage verwundert mich, denn es entstehen selbstverständlich neue Lärmbetroffenheiten, da es häufiger zu Lärm kommt, wird dieser in den betroffenen Gebieten ganz anders wahrgenommen.

Im Sinne des Anwohnerschutzes werden wir unser Schallschutzprogramm, das eigentlich im Juli 2014 auslaufen würde, aber auf freiwilliger Basis fortsetzen. So haben Anwohner, die bisher noch keine Ansprüche auf Bezuschussung baulicher Schallschutzmaßnahmen gegenüber dem Flughafen geltend gemacht haben, weiterhin die Möglichkeit, entsprechende Anträge zu stellen.

Näheres zu dem Schallschutzprogramm findet sich hier.

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Kommentar zu „Späte Reue für einen Milliarden-Deal“

Kommentar zu „Späte Reue für einen Milliarden-Deal“

Es war doch absehbar, dass es ein Fehler ist ein Unternehmen zu kaufen, was schon dem Namen nach auf Steinkohle setzt. Das Geld hätte besser in die Energiewende gesteckt werden sollen, denn dann hätte es einen wirklichen Mehrwert für die Duisburger ergeben.

Man sollte jene, die sich für den Vertrag verantwortlich zeigen, zur Rechenschaft ziehen, denn so etwas ist gegenüber der Bevölkerung unverantwortlich und zeigt einmal mehr, dass manche Politiker nicht den Weitblick haben oder auch nur aus den Leuchtturmfehlern der Vergangenheit lernen.

Hätten wir solche Politiker wäre Duisburg heute frei von Schulden.

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Duisburger Autoren: Silke Mayer und Thomas Höhndorf

Mayer, Silke; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Artikel 1, 2,
* Duisburg – Die schönsten Seiten

Höhndorf, Thomas; Deutsche Nationalbibliothek; Artikel 1, 2,
* Duisburg – Die schönsten Seiten

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Klartext zu „Ministerin will schnelle Pflege-Reform“

Klartext zu „Ministerin will schnelle Pflege-Reform“

Ich finde es schade, dass Politiker häufig nur ihre Wünschen verkünden und zu selten, den Weg den sie dorthin beschreiten wollen.

Das Problem der Pflege wird sich auf jeden Fall noch weiter verschärfen. Heute übernehmen teilw. die Kinder noch Aufgaben, da aber immer weniger Kinder geboren werden, wird der ehrenamtliche Einsatz von Angehörigen auch immer weiter zurückgehen. Zukünftig wird es viele alleinstehende alte Personen geben, um die sich schlimmstenfalls keiner kümmert, die u.U. verwahrlosen und einsam sterben.

Mit ein wenig mehr Geld ist es nicht getan hier braucht es eine gut durchdachte Strategie.

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Spruch zum Sonntag

Die Hoffnung stirbt zuletzt und was übrig bleibt ist unsterbliches Wissen und die Erkenntnis der eigenen Endlichkeit.
(Ulrich Scharfenort, 29.11.2012)

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GNS Teil 17. – Schneelast auf den GNS Hallen

Ich habe etliche Fragen zu der GNS und Fragen sollten nicht offen bleiben. Diese Frageliste arbeite ich nun nach und nach ab.

An die Stadt Duisburg stellte ich zum Beispiel eine Anfrage bzgl. der Schneelast, welche die Hallendächer tragen können. Immer die Katastrophe in Bad Reichenhall im Kopf.

Bezüglich Ihrer Anfrage über den Zustand der GNS-Hallen in Wanheim-Angerhausen können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Im Zuge der Baugenehmigung wird der Nachweis eines Prüfsachverständigen für Statik bei der Bauordnung vorgelegt. Der Prüfsachverständige bestätigt damit, dass die gesetzlichen Voraussetzungen der Statik eingehalten werden. Dazu gehört die Berücksichtigung der regionalen Werte für Schneelasten.

Bei extremen Wetterereignissen und daraus resultierenden größeren Schneemengen liegt es in der Verantwortung des Eigentümers, die Sicherheit der Hallendächer sicherzustellen. Insoweit müssten Sie sich bitte an den Eigentümer wenden.

Die Stadt prüft und sorgt auch nicht für extreme Wetterereignisse vor. Zudem vermisse ich den Punkt, ob die Stadt auch regelmäßig nachprüft. Baugenehmigung suggeriert bei mir, dass nur einmal geprüft würde.

Darum meine Antwort:

…ich danke Ihnen für die Auskunft, hätte aber noch mal ein paar Nachfragen.

Für eine Halle wird im Normalfall nur einmal eine Baugenehmigung erteilt. Heißt dies die Statik wird nur einmal geprüft?

Wer wählt den Prüfer aus?

Wann wurde das letzte Mal bei der GNS geprüft?
…

Folgende Antwort erhielt ich:

Für die Erteilung einer Baugenehmigung im normalen Genehmigungsverfahren legt uns der Antragsteller gemäß § 72 Abs. 6 Satz 2 BauO NRW die Bescheinigung des staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung der Standsicherheit vor, in der er die Vollständigkeit und Richtigkeit des Standsicherheitsnachweises im Sinne von § 12 Abs. 1 SV-VO bescheinigt.
Eine weitere Überprüfung durch die Bauaufsichtsbehörde findet gemäß § 72 Abs. 6 Satz 4 BauO NRW regelmäßig nicht statt.

Die Prüfung der Standsicherheit darf jeder staatlich anerkannte Sachverständige für die Prüfung der Standsicherheit durchführen. Das Anerkennungsverfahren ist in der Sachverständigenverordnung (SV-VO) geregelt, über die Anerkennung entscheidet die Ingenieurkammer Bau NRW.

Gem. § 3 BauO NRW sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instandzuhalten, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit oder die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht gefährdet sind. Dieses ist eine Vorschrift, die der Bauherr einzuhalten hat, damit ist er auch für die weitere Sicherheit seiner Gebäudes verantwortlich.

Eine Überprüfungspflicht für bestehende Bauvorhaben gibt für die Bauaufsichtsbehörde es nur bei wenigen Sonderbauten (z.B. bei Versammlungsstätten, Verkaufsstätten, Großgaragen) und diese finden unter dem Gesichtspunkt des Brandschutzes statt. Eine Überprüfung von bestehenden Standsicherheitsnachweisen ist dort nicht geregelt.

Ein Einschreiten der Bauaufsichtsbehörde ist daher nur auf der Basis § 3 BauO NRW möglich, wenn ihr Verstöße bekannt sind und sich daraus eine konkrete Gefahr ergibt.

Die GNS-Hallen wurden nach meinem Verständnis also einmal vor vielen Jahren überprüft, es scheint zwar eine Instandhaltungspflicht zu bestehen, ob dieser genügt wurde wird allerdings nicht überprüft.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
GNS Teil 15. – Fragen an die Landesregierung
GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad

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Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: PIRATEN für dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen

Die PIRATENPARTEI Duisburg spricht sich für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Duisburg aus. Eine zentrale Unterbringung in sieben neuen Massenunterkünften, wie die Stadt dies plant, ist menschenunwürdig und verhindert eine schnelle Einbindung in das Leben in Duisburg.

Angesichts des Wohnungsleerstandes in Duisburg werden sich geeignete Objekte finden, in denen die Flüchtlinge besser untergebracht werden können, als in neu errichteten Containern oder anderen „Schlichtunterkünften“. Die Kosten für die Unterbringung sollten sich so ebenfalls reduzieren lassen. Die Stadt Leverkusen praktiziert die dezentrale Unterbringung seit zehn Jahren sehr erfolgreich.

Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder anderen Bedrohungen unter Lebensgefahr ihre Heimat verlassen haben, zu kasernieren bedeutet, ihr Elend fortzusetzen. Außerdem ist eine zentrale Unterbringung ungeeignet, wenn die Flüchtlinge in das normale Alltagsleben in Duisburg integriert werden sollen. Die Teilhabe am öffentlichen Leben wird so verhindert. Dies gilt insbesondere, wenn diese Notunterkünfte, wie z.B. in Wedau fern jeder lokalen Anbindung liegen.

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Zu „Fracking noch nicht sicher“ in Nachrichten aus der Chemie 10/2013

Zu „Fracking noch nicht sicher“ in Nachrichten aus der Chemie 10/2013

Wenn ich den Text richtig verstehe spricht sich der Bundesumweltminister für ein Verbot von Fracking aus, da Schäden für die Umwelt durch Fracking niemals ausgeschlossen sind. In den USA gab es bedingt durch starke Regenfälle bereits den ersten Supergau. Abgesehen davon ist die Erde nicht dicht. Es gibt immer wieder Klüfte über die Stoffe ausgetauscht werden. Wer sich ein wenig mit Geologie und Altlasten auskennt bemerkt sofort was da für Gefahren lauern.

Mal ganz abgesehen davon was alles bei der Förderung selbst schief gehen kann. Da Deep Water Horizon ja schön gezeigt, zu was für Katastrophen ungeeignete Materialien führen können.

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Leserkommentar zu „Teurer Strom: Öko-Umlage wird zum Politikum“

Leserkommentar zu „Teurer Strom: Öko-Umlage wird zum Politikum“

Markus Wittig scheint keine Ahnung von seinem Job zu haben. Sicherlich kann die Höhe der staatlichen Bestandteile von den Stadtwerken beeinflusst werden. Schließlich wird der Steueranteil auch durch den Produktionsstrompreis beeinflusst. Ist dieser geringer fällt auch der staatliche Anteil geringer aus.

Hier wäre natürlich frühzeitige Direktvermarktung der erneuerbaren Energien in Duisburg notwendig. So könnten die Preise für die Bürger gering gehalten werden. Denn dieser Strom müsste nicht an der Börse gekauft werden.

Bisher habe die Stadtwerke nur umetikettierten Atom- und Kohlestrom im Programm unter der Prämisse Öko aber keine echten Ökostrom.

Am Wirkungsvollsten wäre natürlich die Kohlesubventionen sofort zu stoppen da geht jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro rein. Würde die Subvention sofort gestoppt und die Stromsteuer entsprechend gesenkt, wäre Strom auch günstiger.

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Duisburger Autorin: Ulrike Heinrich

Heinrich, Ulrike; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Artikel 1,
* Was sich hinter dem Mond im See verbarg

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Leserklartext zu „Revier braucht Gründer-Kultur“

Leserklartext zu „Revier braucht Gründer-Kultur“ (NRZ 11.10.2013)

Klaus Engel scheint mir die gleich Kurzsichtigkeit, wie die gesamte Wirtschaft zu zeigen. Die Energiekosten würde auch ohne Energiewende steigen. Deutschland braucht Strom und auf lange Sicht wird der Strom durch die Energiewende günstiger sein als ohne. Gerade bei Evonik dachte, dass der Konzern innovativ wäre. Wenn der Strom zu teuer ist, dann man muss man auch bei dieser Ressource innovative Lösungen finden. Und wenn das Geld für Solardächer nicht in andere Bundesländer gehen soll, dann kann Evonik ja helfen in NRW die Energiewende zu gestalten. Hier gibt es genug Dachflächen, die sicherlich auch für Evoniksolarzellen zur Verfügung stehen. Das kommt auch den Mietern zugute.

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Klartext zu „Müllverbrennung kämpft“

Klartext zu „Müllverbrennung kämpft“

Wer mal nachrechnet wird feststellen, dass es um eine wesentlich größere Anzahl von Arbeitsplätzen geht. Nämlich jene die nie entstehen werden, weil den Menschen das Geld zum Ausgeben fehlt. Bei zweistelligen Millionenbeträgen wären das mindestens 300 Arbeitsplätze. Plus jene die den Müll recyceln können anstatt ihn nur zu verbrennen.

Sprich hier wird die Bevölkerung massiv abgezockt.

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Leserklartext zu „Wissen, wo der Weg langgeht“

Leserklartext zu „Wissen, wo der Weg langgeht“

Ericht Staake mag ein Problem gelöst haben, gleichzeitig hat er aber Dutzende neue Probleme geschaffen. Jeden Tag rollen hunderte LKW durch Duisburg auf Strecken, die nicht für LKW vorgesehen sind.

Die Umgestaltung des ehemaligen Krupp-Werkes Rheinhausen, geschah ohne Verkehrskonzept, was man noch heute merkt. Noch immer düsen LKW durch Rheinhausen auf Strecken, wo sie gar nicht lang dürfen. Noch immer stauen sich im Bereich der A40 Auffahrt Häfen die LKW, eine Lösung ist hier noch nicht in Sicht.

Mal ganz abgesehen, was Duisburg in einigen Jahren droht. Derzeit läuft Logistik gut, was sich aber auch wieder ändern kann. Sei es, weil die Firmen wieder mehr vor Ort lagern und nicht auf deutschen Straßen oder weil ein anderer Standort noch besser ist.

Jeder mit ein wenig Ahnung von Wirtschaft weiß, wie fatal nur ein Standbein sein kann. Man kann sich zwar stark spezialisieren, fällt das Geschäft weg, stände man in Duisburg mit ziemlich vielen leeren Hallen dar.

Daneben frage ich mich warum die Hallen alle ohne Solarzellen sind. Eigentlich hätte man hier doch direkte ein Vorzeigeprojekt daraus machen können und Null-Energiehallen bauen können./blockquote>

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Klartext zu „Freiwild für Schlägertrupps“

Klartext zu „Freiwild für Schlägertrupps“

Je mehr man zu der russischen Politik liest, desto mehr frage ich mich, ob Russland immer weiter in die Vergangenheit zurückfällt und langsam zum Schwellenland wird. Eine Demokratie ist Russland jedenfalls nicht. Eher ein orthodoxer Gottesstaat, der Grundrechte weder respektiert noch Rücksicht auf andere nimmt. Und die Regierungen der EU stehen da und tun gar nichts außer zu Verurteilen, was ja bekanntlicherweise viel bewirkt.

Wir brauchen die Energiewende allein schon deshalb, um unabhängig vom russischen Gas zu werden damit wir den dortigen Despoten auch mal ungeschminkt die Meinung sagen können. Was wohl in Europa der Hauptgrund für das Stillschweigen sein dürfte.

Die Olympiade in Russland findet für mich nicht statt und ich wünschte dies würde die Weltgemeinschaft konsequent durchziehen.

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Kryptischer Emailspam an GMX und WEB.de

In letzter Zeit bekomme ich häufiger Spammails ohne sinnvollen Inhalt, Betreff oder Absender. Das sind immer unterschiedlich lange Buchstabenkolonnen.

Beispiel Betreff:

iwv kfga

Beispiel Inhalt:

ols btxy
mxj

Die ersten dieser „Mails“ tauchten Ende September auf. Der Zweck scheint unbekannt zu sein und ich bin nicht der einzige Betroffene.

Für einen Test wäre das ein wenig lange. Man könnte fast meinen die NSA wollte das Internet zum Zusammenbrechen bringen. Wobei wenn es wirklich ein Blacklist/Greylist Testlauf sein sollte könnten hier Buchstabenkombinationen durchprobiert werden um zu sehen, welche durch die Filter kommen.

Da die Absender jedes Mal wechseln, kann man hier weder auf Betreff noch auf Absender Filtern, nach IP geht leider nicht. Möglichkeiten zum Filtern und weitere Infos finden sich hier. Möglicherweise sollen dadurch auch nicht mehr Empfangsbereite Mailadressen festgestellt werden. Die Absender können jedenfalls beliebig eingestellt werden.

Es scheinen ausschließlich GMX bzw. WEB.de betroffen zu sein. Also der selbe Betreiber. Ob hier vielleicht eine Erpressung im Gange ist? Der Verursacher dieses Spams könnte möglicherweise der selbe sein, der sonst Krankenversicherungsspam schickt, welcher stark zurückgegangen ist.

Andere Spekulationen gehe in Richtung Verkaufspräsentation.

ERGÄNZUNG:
Auch T-Online scheint betroffen zu sein.

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Niemand hat die Absicht die Bürger zu beteiligen

Mein Kommentar zur „Beteilung“ in Duisburg
Sören Link verarscht uns doch, wenn er von Beteiligung redet. Er führt ein ach so erfolgreiches Charette Verfahren an von dem man vernehmen kann, dass wohl die überwiegenden Teilnehmer geladene Gäste waren. Zum Beispiel Architektur-Studenten und Mitarbeiter der Stadt.

Es ist wohl absehbar, dass auch alle Vorschläge von Anfang des Jahres mit Ausreden abgebügelt werden. Beteiligung heißt nicht die Bürger zu befragen und das Ergebnis in die Mülltonne zu kippen. Beteiligung heißt, dass man eine Befragung durchführt und die Ergebnisse ernst nimmt.

Ich bringe mich gerne ein, aber ich schreibe bestimmt keine Vorschläge und investiere Stunden in die Recherche, wenn es am Ende doch nur in der Tonne landet. Dazu ist mir meine Zeit einfach zuschade. Da bring ich mich da lieber dort ein, wo ich etwas bewegen kann. Es gibt dafür genug Bürgerinitiativen in Duisburg, die wirklich etwas bewegen und Beteiligung leben. Da darf man nicht auf die Politik und die Verwaltung warten, sonder muss sie zur Beteiligung zwingen. Das Stichwort heißt Politikerbeteiligung.

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Roma-Vortrag von Dieter Herberth

Informiert euch und zum Thema Rom kann man dies genau hier.

Also anstatt hohle Phrasen zu dreschen oder auf Demagogen hereinzufallen, einfach lesen und vielleicht eine wenig mehr verstehen. Vielleicht kommt dem einem oder anderen auch eine Lösungsidee.

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Kommentar zu „Die Laubsammler kommen“

Kommentar zu „Die Laubsammler kommen“

6000 Tonnen Laub werden aus Grünanlagen geholt? Was soll das? Die Blätter können problemlos dort bleiben. Einfach mal mit dem Mulcher drüber fahren und das Laub ist so klein, dass es die Wiese nicht schädigt. Und da wundert sich die Stadt, dass sie kein Geld hat, wenn sie erst mühsam das Laub wegfährt, um dann den gefegten Wald mit Rindenmulch zu bestreuen. Dabei könnte das Laub vielfach kleingehäckselt und befeuchtet vor Ort verbleiben.

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Trödelmarkttermine 2014 (Gute Märkte)

Nach dem großen Interesse in 2013 habe ich nachfolgend die Termine 2014 für meiner Ansicht nach gute Trödelmärkte zusammengestellt. (Ich werde versuchen jeweils schnellstmöglich die noch fehlenden Termine einzupflegen.)

Wedau Stadion (Schauinsland-Reisen-Arena)
Margaretenstraße 5-7, 47055 Duisburg (Wedau)

22.03.2014
23.03.2014

12.04.2014
13.04.2014

03.05.2014
04.05.2014

07.06.2014
08.06.2014

05.07.2014
06.07.2014

30.08.2014
31.08.2014

20.09.2014
21.09.2014

18.10.2014
19.10.2014

(auch jeden Mittwoch)

Radschlägermarkt (Düsseldorf, Ulmenstr. 275, Großmarkt)

12.01.2014

09.02.2014

09.03.2014

13.04.2014

04.05.2014 Terminänderung

01.06.2014 Terminänderung

13.07.2014

10.08.2014

14.09.2014

12.10.2014

09.11.2014

14.12.2014
Bis hier bestätigt.

Unbestätigte Termine nach dem bisherigen Turnus (jede 2. Sonntag im Monat):

Moers Innenstadt (Fußgängerzone)

30. März 2014

18. Mai 2014

20. Juli 2014

28. September 2014

Mühlenweide
(Hafentrödelmarkt, 47119Duisburg-Ruhrort)

15.03.2014 Samstag
16.03.2014 Sonntag

19.04.2014 Samstag
20.04.2014 Sonntag
21.04.2014 Montag

17.05.2014 Samstag
18.05.2014 Sonntag

21.06.2014 Samstag
22.06.2014 Sonntag

26.07.2014 Samstag
27.07.2014 Sonntag

13.09.2014 Samstag (Änderung)
14.09.2014 Sonntag (Änderung)

03.10.2014 Freitag (Änderung)
04.10.2014 Samstag (Änderung)
05.10.2014 Sonntag (Änderung)

Trödelmarkt Rheinpark (genauere Angaben noch unbekannt)

05.04.2014
06.04.2014

28.06.2014
29.06.2014

02.08.2014
03.08.2014

Sprödentalplatz (Krefeld)

12.04.2014

21.06.2014

19.07.2014

20.09.2014

25.10.2014

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Der Fracking Supergau

In Colorado (USA), zeigt sich was eine Überschwemmung in Frackinggebieten anrichten kann. Auch am Rhein sind Frackingflächen ausgewiesen und Claims vergeben. Wenn in der Region Rheinland/Niederrhein mal eine Jahrhundertflut kommen sollte könnte mit Fracking auch hier ähnliches geschehen.

Vorher hatte in Colorado die Industrie behauptet ihre Anlagen wären sicher. Nun offenbart sich einmal mehr wie skrupellos Profiteure lügen können. Wenn es um viel Geld geht kann man niemanden trauen, weder Gutachten, noch Beteuerungen es könnte nichts passieren.

Zumal wäre behauptet alles wäre sicher ohnehin lügt. Denn 100 % gibt es bei der Sicherheit nicht.

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