Na toll die GDL streikt schon wieder

Und es ist eindeutig, dass es ihr um Schädigung der Pendler geht, damit sie Werbung für sich machen kann im Kampf um die Vormachtstellung gegen die EVG. Und Millionen Menschen die es heute nicht mitbekommen können dann morgen sehen, wo sie bleiben.

Nicht jeder kann sich ständig Urlaub nehmen oder hat die Möglichkeit auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.

GDL = Rücksichtlos³

Vielleicht sollte man die GDL-Mitgliedern unter den Schaffnern mal bestreiken und ein Nicht-GDL-Mitglied fordern.

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Zum Leserbrief von S. B. in der NRZ am 11.10.2014

Zum Leserbrief von S. B. in der NRZ am 11.10.2014

Ich kann den Brief von Herrn B. nicht nachvollziehen. Spionieren Freunde einander aus? Ist die USA ein Rechtsstaat? Ich bezweifele beides. Wie kann ein Land eine Rechtsstaat sein, was noch immer Menschen wegen Verbrechen ermordet, was unter fragwürdigen Vorwänden andere Länder destabilisiert und damit Zwietracht sät? Ein Land wo ein Geheimdienst einen Staat im Staate darstellt, der wuchert wie ein Geschwür? Edward Snowden ist ein Held, weil er das einzige richtige getan hat, trotz aller unangenehmen Konsequenzen für sich. Er steht damit in der Tradition jener, welche zur jeweiligen Zeit in ihrer Heimat auch als Verräter galten aber das richtige taten. Man denke hier nur an Stauffenberg. In der Tradition jener, welche für ehrenwerte Ziele kämpfen, wie die diesjährigen Preisträger. Den moralischen Kompass habe jene verloren, die einfach nur Befehle befolgen und damit unrecht begehen.

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Was fehlt auf Logport und was wäre eine Alternativnutzung für das TALKE-Gelände?

Neben den LKW-Fehlverkehren in Rheinhausen gibt es noch das Problem der Wildparker. Dies sind LKW-Fahrer die mangels Alternativen einfach irgendwo parken. Die Logistik Firmen, geben teilweise sogar ganz offen zu, dass sie die durch sie verursachten Transporte nicht als ihr Problem ansehen. Dabei liegt die Schuld für die Wildparker sowohl bei den Logistikfirmen, als auch bei Duisport, weil diese Stellen keine geeigneten Möglichkeiten zur Verfügung stellen.

Dabei gäbe es zumindest an Logport 1 in Rheinhausen ein ideales Grundstück für die LKW. Das Grundstück, wo TALKE sich der derzeit, voraussichtlich vergeblich um eine Ansiedlung bemüht, wird in absehbarer Zeit für eine andere Nutzung zur Verfügung stehen und wäre ideal für einen LKW Rasthof mit Waschgelegenheit und Toiletten. Der nahe Supermarkt kann zumindest einen Teil der Versorgung übernehmen und dazu müsste dann noch ein Büdchen für Maut und Essen kommen. Den Lärmschutz nicht vergessen.

Wobei ich Zweifel daran habe, dass Duisport dies machen würde, obwohl die derzeitig Situation mit den LKW überall im Stadtgebiet parkend nicht weitergeht. Dies trägt einiges an Konfliktpotential, was sich genau, wie das fehlende Engagement bei den LKW-Fahrtstrecken rächt. Das die TALKE-Ansiedlung soviel Gegenwind bekommt ist auch der Unfähigkeit der verantwortlichen Stellen zu verdanken, die sich nicht um die berechtigten Belange der Bevölkerung bzgl. LKW-Fehlverkehre kümmert.

LINK Artikel

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Datenschutzinitiative Duisburg: Hält sich die Targobank wirklich an das BDSG?

Vor ein paar Wochen veröffentlichte ich einen kritischen Beitrag zur Targo- und Santanderbank, wo ich deren Hinweise bzgl. Überwachung kritisierte. Dieser Beitrag wurde durch den Lokalkompass im Auftrag der Targobank gelöscht, da er angeblich unwahr wäre. Ich muss natürlich eingestehen, dass der Artikel nicht optimal die Fakten dargelegt hat, was ich nun nachhole.

Grundlage für die Löschung war hier auch die Behauptung des WAZ-Konzerns im Rahmen eines Artikels, die Targobank würde die Regeln des Datenschutzes einhalten. Offensichtlich wurde hier kein kompetentes Fachpersonal zu Rate gezogen.

Als das Bundesdatenschutzgesetz vor einigen Jahren beschlossen wurde, gab es dazu eine Drucksache, welche auch für § 6b klarstellt, was die Intention ist und wie die Umsetzung aussehen soll. Auf Seite 38 der Drucksache 14/4329 (PDF) heißt es zur Videoüberwachung:

…Absatz 2 dient der Transparenz des Vorgangs der Videoüberwachung. Geeignete Maßnahmen im Sinne dieser Vorschrift sind beispielsweise deutlich sichtbare Hinweisschilder. Zusätzlich zum Umstand der Beobachtung muss für den Betroffenen die verantwortliche Stelle erkennbar sein, damit dieser seine Rechte geltend machen kann. …

Die Bilder von der Targobank fertigte ich diese Woche an. Erst einmal sehe ich kein deutlich sichtbares Hinweisschild. Man muss schon genau hingucken, damit dieses sieht. Die dezenter Aufmachung erscheint mir extra ausgelegt, dass es dem Betrachter nicht auffällt, zudem ist die hohe Anbringung ein Hindernis, was es Betrachtern erschwert dieses zur Kenntnis zu nehmen. Mal ganz abgesehen davon, dass es sich um eine Schiebetür handelt und man das Schild je nach Öffnungszustand gar nicht sieht.

Das wichtigste Manko ist aber die fehlende Angabe der verantwortlichen Stelle, welche durchaus vom Betreiber einer Bank abweichen kann und nicht offensichtlich erkennbar ist.

Für mich schließt sich daraus, dass die Targobank wegen mangelnder Deutlichkeit und vor allen Dingen wegen fehlender Angabe des Betreibers der Videoüberwachung gegen das BDSG verstößt.

Ob die Kamerakuppeln auch den Außenbereich erfassen kann ich nicht beurteilen und auch nicht erfragen, da mir der Betreiber nicht bekannt ist.

Natürlich gibt es in Duisburg etliche Stellen, welche sich nicht an BDSG halten. Seien es nun nur undeutliche Hinweise oder das gänzliche Fehlen. Diese Stelle sowie weiteres zur Videoüberwachung werde nach und nach veröffentlichen.

Leider gibt der Gesetzgeber kein eindeutiges und einheitliches Symbol für den Hinweis auf Kameraüberwachung vor, dies würde schon viele Probleme beheben, aber Datenschutz scheint nicht gewünscht zu sein.

Hier kann ja jeder selber mal gucken, ob der Hinweis deutlich genug ist.
Videoüberwachung Targobank Rheinhausen

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Spruch zum Sonntag

Wer einen Berg versetzen will fängt am Gipfel an.
(Ulrich Scharfenort, 18.05.2013)

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Aufruf der Bürgerinitiative gegen die TALKE-Ansiedlung

Es gibt viele bedenken gegen die TALKE-Ansiedlung. Nicht zuletzt wegen des Umgangs der Stadtspitze mit der Bevölkerung im Zusammenhang mit LKW-Fehlverkehren und deren Ausreden.

Hier ein Aufruf wie jeder mit einer kleinen Spende dazu beitragen kann das Gefahrstofflager aufzuhalten.
Spendenaufruf

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Buchmesse der Selfpublishingüberblick

Mal einen kleinen Überblick aus dem Bereich Self-Publishing und Ebücher.

Oetinger34 die Onlineplattform von Oetinger war am Stand nicht gut repräsentiert. Infomaterial was Oetinger34 macht gab es nicht.

Bookrix am Stand von Bastei-Lübbe war nicht erkennbar und auch sonst nicht auf der Messe sichtbar, obwohl dies natürlich eine große Chance für Werbung wäre. Schämt Bastei-Lübbe sich etwa für Bookrix? Alles scheint darauf hinzudeuten. Auf explizite Anfrage gab es die Auskunft, das Verteiler mit Flyern unterwegs wären.

Tredition hatte einiges zum Thema Selfpublishing im Programm, allerdings der Vortrag, welchen ich mir ansah, kam mir sehr unprofessionell gestaltet vor. Es fehlte ein Mikrofon und die Vortragende sprach zusätzlich sehr leise. Habe daraufhin die weitere Teilnahme an Vorträgen bei Tredition gestrichen.

Epubli arbeitet derzeit daran auch Übersetzungen für Selfpublisher anzubieten, damit diese ihre Werke auch in anderen Ländern anbieten können. Man darf gespannt sein, welches Geschäftsmodell hier entwickelt wird.

Neobooks hatte am Stand von Droemer-Knaur zwar nur eine kleine, aber doch recht gut gemachte Ecke.

Amazon betreibt schon länger aber eher unscheinbar Self-Publishing unter den Labeln KDP für Ebooks und CreateSpace für gedruckte Bücher scheinen sich viele Möglichkeiten zu bieten. Amazon selbst hatte keinen Stand aber KDP und CreateSpace. CreateSpace scheint sich von BoD dadurch zu unterscheiden, dass für das gedruckte Buch keine Kosten entstehen. Ich muss hier aber die Seite noch einmal genauer ansehen. Möglicherweise ist dieser Teil von Amazon mit einer der Gründe, warum sich etablierter Autoren und Verlage gegen Amazon stemmen.
Am Dienstag vor der Buchmesse wurde das neue Kindle Unlimited gestartet. Hier ist die Ausleihe das Konzept und die Tantieme erfolgt über einen Fond, was sich vermutlich mit der VG Wort vergleichen lässt. Diese Option ist auch bereits bei Bookrix mit eingebaut.

Die Buchleihe scheint ohnehin schwer im kommen zu sein. Neben Amazon sind auch das Düsseldorfer Unternehmen Readfy und BoD. Sobooks soll in eine ähnliche Richtung vorstoßen, scheint aber nicht in die Gänge zu kommen.
Readfy unterscheidet sich von den anderen Anbietern durch einen werbefinanzierten Zugang zu den Büchern. Ein Modell was bisher nach Angaben von Readfy noch keine andere Stelle hat. Die Downloads der App sollen zu einem ziemlich guten Ranking führen. Später soll auch eine kostenpflichtige Flatrate, die dann allerdings werbefrei ist, kommen. Zukünftig soll die Expansion in den englischen Markt auf dem Programm stehen. Zu Nutzerzahler wollte sich Readfy nicht äußern, aber bei dem Thema Absatz sind ohnehin alle Verlage zurückhaltend.

Bei BoD wird entweder per Ausleihe oder als Flatrate gezahlt. Über die dafür programmierte App soll sichergestellt werden, dass die Bücher nur einen bestimmten Zeitraum genutzt werden können und nach Ende der Geschäftsbeziehung nicht mehr.

Für alle die Onlineleihen solle es auch Möglichkeiten für Verlage und Autoren geben sich zu beteiligen. Was diese taugen vermag ich natürlich noch nicht zu beurteilen.

Bei allen diesen Möglichkeiten muss der Autor natürlich selber das Marketing übernehmen.

Der Büchermarkt wird auf jeden Fall demokratischer. Nicht mehr einige wenige in einem Hinterzimmer bestimmen, was wir Lesen dürfen, sondern jeder kann alles was er möchte lesen. Die Selektion muss man aber natürlich auch selbst übernehmen.

(Erstveröffentlichung hier)

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Anlieger-Frei-Zonen auf der Friedrich-Ebert-Straße

Der LKW-Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße wurde bisher immer mit der Ausrede durchgelassen, dass die Anlieger ja zur Tankstelle müssten, was aber nicht der Fall ist, wie ich in meinem nachfolgenden Schreiben ans Ordnungsamt und die Polizei Duisburg darlege.

Guten Tag,

die Friedrich-Ebert-Straße wird aktuell als eine einzige Anlieger-Frei-Zone behandelt, obwohl dies durch die Beschilderung in den Kreuzungsbereichen anders zu bewerten ist.

Durch die Schilder wird eine Anlieger-Frei-Zone abgrenzt. Dadurch schließt sich logisch, dass die Friedrich-Ebert-Straße in mehrere Anlieger-Frei-Zonen für LKW über 7,5 T eingeteilt ist. Das heißt wiederum, dass der LKW für jeden einzelnen Bereich eine Begründung zum Befahren braucht. Das Stück zwischen Alphahaus und Lindenallee hätte nur dann einen Grund, wenn es zu einem dortigen Geschäft oder dem Finanzamt gehen würde.

Jedes Teilstück muss also für sich betrachtet werden solange die Friedrich-Ebert-Straße nicht eine einzige Anlieger-Frei-Zone ist. Somit kann ein Halt an der Tankstelle kein Grund dafür sein, die Teilstücke zwischen Lindenallee und Beethovenstraße zu befahren. Die Rechtsprechung ist bei der Abgrenzung für Anlieger-Frei-Zonen ziemlich eindeutig und wollte man über die Friedrich-Ebert-Straße von Stünning bis Logport, bräuchte man mehrere Anliegen, nicht nur das Aufsuchen der Tankstelle zum Erwerb von Mautscheinen.

Die Polizei hat hier also deutlich mehr Möglichkeiten, als sie bisher wahrnimmt und könnte unregelmäßig LKW auf den unterschiedlichen Abschnitten anhalten und nach dem konkreten Anliegen befragen.

Also wann wird endlich etwas effektives unternommen, bei so einer klaren Rechtslage?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Stellungnahme des Bundesinnenministeriums zur Werbenutzung der Wahlkandidatenadressen

Aufgrund einer Petition von liegt nun einer Stellungnahme des Innenministeriums vor. Zusammengefasst ist das Innenministerium anscheinend der Meinung, dass es okay wäre, wenn die Wirtschaft die Daten, welche man als Kandidat bei Wahlen angeben muss, kommerziell missbraucht. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Werbewirtschaft hätte dieses verfasst.


Der Petent begehrt, dass der Bundestag eine Einschränkung der Veröffentlichung der Adressen von Wahlkandidaten beschließt und zwar mit der Maßgabe, dass die Adressdaten nicht für Marketing, Werbung, Datenhandel oder Ähnliches genutzt werden dürfen.

Zu der Petition wird wie folgt Stellung genommen.

Es wird davon ausgegangen, dass es dem Petenten um die Veröffentlichung nach §§ 34 Abs. 1, S. 2 Nr. 1 und 38 S. 1 in Verbindung mit § 38 Abs. 1 und 2 Bundeswahlordnung (BWO) geht. Hiernach muss bei einer Wahl der Kreiswahlvorschlag den Familiennamen, den Vornamen, den Beruf oder Stand, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Anschrift (Hauptwohnung) des Bewerbers enthalten. Dieser muss gemäß § 38 S. 1 a.E. i.V.m. S. 3 öffentlich bekannt gemacht werden. Diese öffentliche Bekanntmachung erfolgt nach § 86 Abs. 1 BWO durch das Bundesministerium des Innern im Bundesanzeiger, den Bundeswahlleiter im Bundesanzeiger, die Landeswahlleiter im Staatsanzeiger oder Ministerial- oder Amtsblatt der Landesregierung oder des Innenministeriums, die Kreiswahlleiter und Verwaltungsbehörden des Kreises in den Amtsblättern oder Zeitungen, die allgemein für Bekanntmachungen der Kreise und kreisfreien Städte des Wahlkreises bestimmt sind, die Gemeindebehörden in ortsüblicher Weise. Zusätzlich kann eine öffentliche Bekanntmachung im Internet erfolgen, § 86 Abs. 3 BWO. Wie der Petent selbst anmerkt stellt diese Veröffentlichung der Daten einen Teil des demokratischen Willensbildungsprozesses dar.

Nachdem die Daten einmal veröffentlicht sind, ist es nicht mehr möglich, zwischen dem Zugang des Wahlvolkes zu diesen Daten und dem Zugang von Wirtschaftsvertretern zu unterscheiden. Die vom Petenten gewünschte Differenzierung wäre schon deshalb unpraktikabel, da sich beide Gruppen überschneiden. Denn Bürger, die von dem Recht, ihre Wahlkandidaten zu kontaktieren, Gebrauch machen möchten, können beispielsweise zugleich zur werbenden Privatwirtschaft gehören.

Kein anderes Ergebnis ergibt eine Prüfung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Eine Nutzung dieser Daten zu Werbe- und Marketingzwecken ist gemäß § 28 Abs. 1 Nr. 3 BDSG zulässig, da es sich um Daten als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke handelt, diese allgemein zugänglich sind und die Kreiswahlleiter sie veröffentlichen durften. Die Ausnahmeregelung des § 28 Abs. 1 Nr. 3, 2. HS BDSG, wonach ein schutzwürdiges Interesse des Kandidaten an dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung gegenüber dem berechtigten Interesse der werbenden Unternehmen offensichtlich überwiegen müsste, ist nicht einschlägig.
Vorliegend handelt es sich um Fälle, in denen Bürger durch die Aufstellung zur Wahl gerade eine Teilnahme am öffentlichen Leben anstreben. Deshalb ist zwar ein Interesse an der Verhinderung der Nutzung zu Werbezwecken möglicherweise gegeben. Es überwiegt aber vor dem Hintergrund der uneingeschränkten Notwendigkeit an Transparenz und Öffentlichkeit im Wahlprozess nicht das Interesse des Privatsektor, Zugang zu diesen Daten zu erhalten und sie auch zu nutzen. Diese Nutzung unterläuft in der Regel für sich genommen nicht die Zweckbindung der Veröffentlichung der Daten durch den Kreiswahlleiter, da diese gerade vom Demokratieprinzip getragen ist. Die Nutzung durch die Wirtschaft zu einem Zeitpunkt, zu dem die Adresse bereits ein allgemein zugängliches Datum ist, wird vom Gebot der Zweckbindung nicht mehr umfasst. Die Praxis dürfte somit nicht von vornherein rechtswidrig sein. Es ist keine Änderung der Rechtslage angezeigt.

Meine Reaktion darauf:

Die Darstellung des Innenministeriums ist nicht zutreffend.

Insgesamt wirkt die Argumentation auf mich arg an den Haaren herbeigezogen, um bloß nichts zu ändern. Mir ist natürlich nicht bekannt, wie viel Zeit der Sachbearbeiter im Innenministerium für die Bearbeitung wirklich hatte und ob diese Zeit ausreichte alles gründlich zu betrachten oder der Vorgang nur schnell mal vom Schreibtisch musste.

Es stellt kein Problem dar die Nutzung der Daten durch einen entsprechenden Zusatz in der Liste zu ergänzen. Der Aufwand ist nach dem Einbringen ins entsprechende Gesetz marginal und vorher gering. Dieser Zusatz würde aber eine wirksame Rechtsgrundlage darstellen, um gegen Datenhändler vorzugehen.

Ein weiterer deutlicher Zusatz, dass eine Nutzung nach der Wahl verboten ist, würde späteren Datenhandel die rechtliche Grundlage komplett entziehen und so Werbung im nachhinein verhindern.

Die vom Innenministerium behauptete Unterscheidung ist nicht notwendig, da eine eindeutige Zweckbindung „Sich mit Anliegen und Fragen an die zu wählende Person im Vorfeld der Wahl zu richten.“ Diesem Umstand voll Rechnung tragen würde. Im übrigen wählen nicht Firmen, sondern Privatpersonen und somit können auch nur selbige etwas erfragen. Auch ein Firmenangehöriger fragt immer nur für sich.

Zudem gibt es in der Petition keine Forderung zur Unterscheidung nach privaten Personen und Personen mit Wirtschaftsbezug, sondern wie bereits gesagt lediglich jener einer Zweckbindung. Werbung für Produkte haben keinen Bezug zur Wahl. Dennoch war genau dies was in meinem Briefkasten lange nach der Landtagswahl lag mit Daten, welche nur in den Kandidatenlisten in dieser Form hinterlegt waren. Womit der Umstand der Nutzung dieser Listen für Werbung ohne Wahlbezug bewiesen wäre. Ein im Ausland angesiedelter Adressehändler nutzte Daten aus der Landtagswahl, ergänzt um fiktive Daten mit der Zuordnung meiner Daten zu einer Branche, für Datenhandel. Die informationelle Selbstbestimmung, ein unmittelbar aus dem Grundgesetz abgeleiteter Umstand wird hier unverhältnismäßig beschnitten.

Eine Teilnahme von Personen mit Datenschutzinteressen an Wahlen, als Kandidaten wird so eingeschränkt bzw. unmöglich gemacht. Dies stellt nicht nur einen Verstoß gegen das Grundgesetz dar, sondern schränkt das Demokratieprinzip ein, da man unter den gegenwärtigen Bedingungen immer damit rechnen muss mit Werbung belästigt zu werden und nicht einmal eine ausreichende rechtliche Handhabe gegen die Spammer hat.

Teilnahme am öffentlichen Leben heißt im übrigen nicht, dass man den Briefkasten zugespammt haben möchte.

Die Prüfung nach BDSG ist reichlich sinnlos, der Kern der Petition ist ja gerade, dass sich der gegenwärtige Rechtsstatus ändern muss, weil Werbung eine Belästigung ist und man dieser sich als Kandidaten schutzlos ausliefern muss.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Abgrund des Todes

Manchmal ist es als könnte man den Abgrund des Todes bereits sehen. Nur den Abgrund natürlich, den Grund sieht man nicht, wenn es überhaupt einen gibt. Alle Religion versprechen dort etwas. Egal wie auch immer sie dieses nennen.

Was aber ist, wenn dort nur Nichtexistenz wartet? Der Gedanke an die eigene Nichtexistenz ist unvorstellbar. Man will eigentlich gar nicht darüber nachdenken, da sie sonst die Gedanken dominiert.

Manch einer mag sich damit trösten, dass man ja Spuren hinterlässt. In den Genen in Form von Nachkommen, in Bild, Wort und vielen anderen Formen als Zeugnisse der eigenen Leistung. Aber diese kleinen Spuren im Sand der Zeit verblassen leider schneller als man möchte. Manche sehr schnell andere langsamer. Nach wenigen Jahrhunderten sind nur noch die Spuren und Zeugnisse weniger herausragender Geister bekannt. Es werden Aufzeichnungen und Monumente geschaffen, aber auch diese werden vernichtet vom Zahn der Zeit. Die eigenen Gene verschwinden im Genpool, wenn man nicht gerade sehr viele Nachkommen hatte.

Wobei bei all dem natürlich noch die Frage bleibt, wann die Menschheit sich selbst und alle ihre Spuren und kulturellen Errungenschaften restlos auslöscht. Dann bleibt nichts mehr übrig und es dauert möglicherweise Millionen von Jahre, bevor überhaupt wieder eine Zivilisation entsteht. Wenn nicht vorher die Sonne die Erde vernichtet. Vier Milliarden Jahre soll es etwa noch dauern.

Man muss sich der traurigen Wahrheit stellen. ALLES ist vergänglich. Selbst wenn der Name eines Individuums überlebt so wird das Wissen immer brüchiger. Und irgendwann ist es dann ohnehin vorbei, wenn das Universum den Kältetod stirbt, es sei denn natürlich eine Zivilisation fand vorher eine Möglichkeit Energie aus dem Nichts bzw. von außerhalb des Universums zu gewinnen.

Die Religionen bieten hier wohl für viele Trost und Hoffnung, dass doch noch etwas kommen könnte. Vielleicht flüchten sich deswegen so viel in Religionen, wobei etliche durch Religionen ihr Leben sogar noch früher verloren und verlieren.

Greift man den Glauben an, so greift man auch die Hoffnung der Gläubigen an, dass doch etwas kommen könnte. Hoffnungslosigkeit treibt vielleicht teilweise sogar zu den Aggressionen, welche wir heute erleben.

Wer sich nun in den Tod stürzt in der Hoffnung ein Paradies zu finden sollte sich das trotzdem sehr gut überlegen, denn wahrscheinlich endet einfach nur die Existenz.

Vielleicht auch deshalb der Ausspruch, dass Religion Opium für das Volk wäre. Ein Weg zu verhindern, dass alle nach zu viel streben.

Aufgeben sollte man bei all dem genau deswegen erst Recht nicht. Dies würde nicht nur wertvolle Zeit kosten, sondern einem jede Chance nehmen sich besser zu verewigen, was man nur lebendig kann.

(Erstveröffentlichung hier)

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S-Bahnen

Ist das noch zu verstehen, anstatt bessere Taktung bei den S-Bahnen zu bieten machen sich die Verkehrsbetriebe sorgen wegen ihrer lokalen Linien. 15 Minuten ist auch zu lang. So hat Berlin im Zentrum eine deutlich engere Taktung. An Rhein und Ruhr macht die schlechte Taktung ein Millionengeschäft kaputt.

Es wird Zeit für einen Nahverkehr aus einer Hand schafft diese ganzen kleinstädtischen Unternehmen endlich ab und übertragt alles auf den VRR. Das verschafft nicht Städten auch mehr Luft und die Verhandlungsposition wird gestärkt.

Was Duisburg angeht ist die Anbindung einfach grottig und nicht im geringsten auf Schienennah- und fernverkehr abgestimmt. Wer mal versucht am späten Samstag Nachmittag aus der Innenstadt nach Rheinhausen wollte wird feststellen, dass die Taktung sogar ziemlich bescheuert ist. Eine halbe Stunde fährt gar nichts dann kommt ein Bus etwa eine Viertelstunde sogar zwei, dann 15 Minuten später wieder einer und dann muss man wieder eine halbe Stunde warten.

Aber von denen die solche Planungen machen fährt wohl keiner mit ÖPNV, weswegen die Bedürfnisse der Fahrgäste wohl auch unbekannt sind.

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GDL Streiks

Wenn die GDL von ausreichender Vorwarnzeit spricht, meint sie dann wie vor ein paar Wochen, wo dies erst am Morgen bekannt wurde, dass Nachmittags gestreikt wird?

Wenn die GDL wirklich die Bahn treffen wollte und es ihr nicht nur um mediale Aufmerksamkeit gehen würde, dann würde der Güterverkehr bestreikt ohne Gleise zu blockieren. Aber so habe ich keinerlei Verständnis und werde mich wohl arg zusammenreißen müssen, wenn ich an den Streikposten vor dem Bahnhof vorbei gehe in der Hoffnung, dass etwas fährt.

Der Umfrage, dass eine knappe Mehrheit Verständnis für Streik hätte glaube ich nicht. Und wenn man sich die Frage anschaut, steht da auch nichts von Verständnis für Streik der GDL, sondern die Frage „Wer soll verhandeln und streiken dürfen?“ Also eine Frage die in keinem für jeden sofort erkennbaren Zusammenhang mit den GDL-Streiks steht.

Für mich bleibt weiterhin die Frage, warum die GDL nicht den für die Bahn besonders lukrative Güterverkehr lahmlegt, sondern den überwiegend Personenverkehr, wenn sie immer ihre Rücksicht betonen. In Wirklichkeit geht es der GDL nur um mediale Aufmerksamkeit, und dies geht halt nur mit bestreiken des Personenverkehrs und das finde ich einfach widerlich. Ich erinnere mich noch gut daran, wie vo ein paar Jahren die Züge die Bahnhöfe verstopften, damit auch der restliche Verkehr gestört wird. Glücklicherweise musste ich da mal nicht in der Kälte stehen.

Weselsky will um jeden Preis in die Medien kommen und nicht das Beste für die Bahnfahrer oder Rücksicht für die Bevölkerung. Ich hoffe der Bundestag bringt schnell das Gesetz durch, was dem GDL-Terror ein Ende macht.

Wir wäre es in Zukunft für andere Streikenden eine Demonstration auf der Autobahn anzumelden, um diese lahmzulegen?

Schade das wir keine eiserne Lady haben, sondern nur eine aus Teflon.

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PCB liegt in der Luft

Wie der geneigte Leser aus Drucksache 14-0979 im Ratsinformationssystem erfährt, kommt das PCB, was auch im letzten Jahr schon zu einem Verzehrverzicht bestimmter Pflanzen führte aus der Luft. Das LANUV will nun weiter nach dem Verursacher forschen.

Allerdings stellt sich die Frage woher die gefährlichen PCB kommen und welche Teile von Duisburg alles damit belastet werden. Im Straßenverkehr die Quellen dürften wohl in der Industrie zu suchen sein. Da in Duisburg häufig Westwind vorherrscht und der Süden betroffen ist läge der ChemPark als Quelle nahe, wobei es natürlich auch weitere Industriebereiche in Krefeld gibt.

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Spruch zum Sonntag

Perfektionismus führt zum Stillstand.
(Ulrich Scharfenort, 21.05.2013)

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Abgrund des Todes

Manchmal ist es als könnte man den Abgrund des Todes bereits sehen. Nur den Abgrund natürlich, den Grund sieht man nicht, wenn es überhaupt einen gibt. Alle Religion versprechen dort etwas. Egal wie auch immer sie dieses nennen.

Was aber ist, wenn dort nur Nichtexistenz wartet? Der Gedanke an die eigene Nichtexistenz ist unvorstellbar. Man will eigentlich gar nicht darüber nachdenken, da sie sonst die Gedanken dominiert.

Manch einer mag sich damit trösten, dass man ja Spuren hinterlässt. In den Genen in Form von Nachkommen, in Bild, Wort und vielen anderen Formen als Zeugnisse der eigenen Leistung. Aber diese kleinen Spuren im Sand der Zeit verblassen leider schneller als man möchte. Manche sehr schnell andere langsamer. Nach wenigen Jahrhunderten sind nur noch die Spuren und Zeugnisse weniger herausragender Geister bekannt. Es werden Aufzeichnungen und Monumente geschaffen, aber auch diese werden vernichtet vom Zahn der Zeit. Die eigenen Gene verschwinden im Genpool, wenn man nicht gerade sehr viele Nachkommen hatte.

Wobei bei all dem natürlich noch die Frage bleibt, wann die Menschheit sich selbst und alle ihre Spuren und kulturellen Errungenschaften restlos auslöscht. Dann bleibt nichts mehr übrig und es dauert möglicherweise Millionen von Jahre, bevor überhaupt wieder eine Zivilisation entsteht. Wenn nicht vorher die Sonne die Erde vernichtet. Vier Milliarden Jahre soll es etwa noch dauern.

Man muss sich der traurigen Wahrheit stellen. ALLES ist vergänglich. Selbst wenn der Name eines Individuums überlebt so wird das Wissen immer brüchiger. Und irgendwann ist es dann ohnehin vorbei, wenn das Universum den Kältetod stirbt, es sei denn natürlich eine Zivilisation fand vorher eine Möglichkeit Energie aus dem Nichts bzw. von außerhalb des Universums zu gewinnen.

Die Religionen bieten hier wohl für viele Trost und Hoffnung, dass doch noch etwas kommen könnte. Vielleicht flüchten sich deswegen so viel in Religionen, wobei etliche durch Religionen ihr Leben sogar noch früher verloren und verlieren.

Greift man den Glauben an, so greift man auch die Hoffnung der Gläubigen an, dass doch etwas kommen könnte. Hoffnungslosigkeit treibt vielleicht teilweise sogar zu den Aggressionen, welche wir heute erleben.

Wer sich nun in den Tod stürzt in der Hoffnung ein Paradies zu finden sollte sich das trotzdem sehr gut überlegen, denn wahrscheinlich endet einfach nur die Existenz.

Vielleicht auch deshalb der Ausspruch, dass Religion Opium für das Volk wäre. Ein Weg zu verhindern, dass alle nach zu viel streben.

Aufgeben sollte man bei all dem genau deswegen erst Recht nicht. Dies würde nicht nur wertvolle Zeit kosten, sondern einem jede Chance nehmen sich besser zu verewigen, was man nur lebendig kann.

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Cyberabwehr in der Logistikbranche

Nach einem Artikel aus der Wirtschaftswoche (Nr. 39) entfallen 7,2 % der Cyberangriff auf die Logistikbranche. Um so mehr verwundert es, dass TALKE in seinem Sicherheitskonzept überhaupt nichts zum Thema Cyberabwehr stehen hat. Nicht einmal der Hinweis, dass Sicherheitsmaßnahmen aus Geheimhaltungsgründen nicht öffentlich gemacht werden dürfen. Somit dürfte ziemlich sicher sein, dass TALKE sich gar keine Gedanken zu dem Thema gemacht hat, obwohl hochgefährliche Stoffe behandelt werden und Hacker durch die Vernetzung jederzeit in das System eingreifen könnten. Dies kann auch reale Auswirkungen für die Bevölkerung haben.

Sogar das BMBF hebt die Bedeutung von Cyberabwehr für die Logistikbranche hervor. Bekannt ist auch das viele kleine und mittelständische Unternehmen in diesem Bereich gigantische Lücken aufweisen und wie die Unterlagen von TALKE belegen, nicht einmal die Gefahren bemerkt. Zu leicht kann ein Hacker aus ‚Spaß‘ oder mit Absicht dafür Sorgen, dass Stoffe die nicht zusammen gelagert werden dürfen zusammengelagert werden oder das die Technik im Sommer noch heizt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, was jemand mit den entsprechenden Kenntnissen anstellen könnte, um TALKE und auch der Bevölkerung im Umfeld zu schaden.

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Geschwisterehe

Der Ethikrat hat Recht. Heute kann man ziemlich sicher verhüten und es kann nun einmal keiner beeinflussen, wohin die Liebe geht. Sei es nun zu Frauen, Männern, Zwittern oder wie halt hier unter Geschwistern. Gesellschaftliche Tabus müssen immer wieder hinterfragt werden. Sowohl unter moralischen, wie auch wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Der Ethikrat hat es sich sicherlich nicht leicht gemacht und das Ergebnis gut durchdacht.

Wenn jetzt aber hier Moraltaliban das Wort führen, dann soll wohl bald auch Homosexualität wieder verboten werden. Und wäre dann nicht alles was über Missionarsstellung hinausgeht auch noch unmoralisch? Schon seltsam wie tabuisiert Sex und Erotik ist, während Gewalt eine anerkannte Unterhaltung darstellt.

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Zum Leserbrief aus der NRZ vom 23.09.2014

Zum Leserbrief aus der NRZ vom 23.09.2014

Ich bestehe sonst eigentlich nie darauf, für R. K. mache ich gerne eine Ausnahme. Er sollte mich bitte, wie es sich geziemt mit Herr Dr. Scharfenort anreden.

Trotz seiner kulturellen Bildung ist ihm offensichtlich entgangen, dass ich bewusst etwas provokanter formuliere, dies aber schon durchdacht ist. Er hat sicherlich übersehen, dass die Oper höchst defizitär ist und deswegen so stark bezuschusst wird, damit die Preise niedrig bleiben. So stehen zum Beispiel Einnahmen von 2 bis 3 Millionen Euro Ausgaben von 10 Millionen Euro gegenüber. Selbst, wenn komplett ausgebucht ist.

Die Lebensqualität der Duisburger leidet mehr durch LKW-Fehlverkehre, Luftverschmutzung, der desolaten Straßen, usw. vielfach einfach mal weniger in Opern gehen und mehr schauen, was die Duisburger bewegt. Und R. K. soll mir mal ein Unternehmen nennen, was die Stadt Duisburg ausgewählt hat, weil es dort eine Oper gibt.

Eine Streichung der Philharmoniker würde übrigens Einsparungen von insgesamt 20 Millionen Euro bringen.

Bevorzugen würde ich natürlich die Streichung der ganzen Vorstandsversorgungspöstchen bei den Tochtergesellschaften, aber damit ist ja leider nicht zu rechnen. Dabei klingt der Vorschlag von Herrn P. D. (Klartext selbe Ausgabe) aus ziemlich gut.

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Weitere Antwort von Ralf Jäger

Auf meine Nachfrage aus dem August gab es nun nach mehr als einem Monat eine Antwort.

Das Nichtbeantworten der Fragen zeigt meiner Meinung nach ziemlich deutlich, des es eben keine Begründung gibt dieses verkehrsregelwidrige Verhalten zu dulden oder zu tolerieren. Es scheint ja nicht einmal Untersuchungen zu geben, wie viele Personen es stört und wie viele nicht.

Weiterhin sehe, dass obwohl Handlungsbedarf besteht nichts unternommen werden soll.

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Zur Sparliste des Sören Link

Das ist keine Sparliste, sondern eine Liste der Dämlichkeit, wie sie kaum noch zu überbieten ist. Die fängt schon mit dem Alternativlos an, was nur dann gebraucht wird, wenn Politiker keine sachlichen Argumente haben.

Mit dem Sparkommissar wird schon länger gedroht. Wenn mich nicht alles täuscht kommt dieser vom Innenministerium, wo der Duisburger Ralf Jäger sitzt. Dieser scheint auch einen starken Einfluss auf Sören Link zu haben, womit dieser ohnehin schon unser Sparkommissar ist.
Mit dem streichen der Sprachförderung wird die Grundvoraussetzung der Integration gefährdet was noch mehr schlechte Abschlüsse zur Folge haben dürfte, womit auch weitere Mehrkosten für Sozialversorgung auf die Stadt zu kommen.

Vieles dieser Liste ist reine Milchmädchenrechnung und zeigt mangelhafte Kenntnisse der Wirtschaft. Höhere Gebühren und Eintrittgelder führen nicht automatisch zu Mehreinnahmen, sondern können sogar zu geringen führen, weil eben nicht jeder bereit ist alles zu bezahlen und man zudem jeden Euro nur einmal ausgeben kann. In einem Jahr wird sich das selbe Defizit erneut auftun, weil die Streichliste einfach nicht durchdacht ist. Ich kann dann zwar sagen, „Ich hab’s doch gesagt“, aber nützen tut dies Duisburg wenig.

Wichtige Einrichtungen wie die Verbraucherzentrale, welche den Menschen bei der Durchsetzung ihrer Rechte hilft sollen geschlossen werden nur damit höchstdefizitäre Einrichtungen wie das Symphonieorchester und die Opernehe bewahrt werden können? Keine Firma wird als erstes schauen, ob eine Stadt eine Oper hat. Kein Neubürger wird dies als Hauptkriterium haben. Der Rahmen muss stimmen und mit jedem „Sparschritt“ verschlimmert Duisburg seinen Zustand. Würde ich nicht länger hier wohnen, ich würde bestimmt nicht hier hinziehen. Ein Zweiwohnsitzsteuer ist ein gutes Argument doch endlich mal umzuziehen.

Und wenn die Stadt nicht genug Geld vom Bund bekommt, dass ist Jammern einfach nur peinlich. Der einzige richtige Weg ist vor Gericht zu ziehen und für eine ausreichende Zuteilung zu sorgen.

Ein guter Weg wäre natürlich auch endlich mal den Wasserkopf in den städtischen Betrieben zu verringern, auch damit wäre Ruckzuck alles erledigt aber an die Versorgungspöstchen für Greulich und Co geht man natürlich nicht dran, obwohl hier sehr schnell sehr viel eingespart werden könnte und auch die undurchsichtige Struktur der städtischen Betriebe vereinfacht würde. Mal ganz abgesehen von den Synergieeffekten bei der Vereinigung von Stadtwerken, Wirtschaftsbetrieben und so weiter. Schade das der Stadtspitze die Bürger egal sind, aber dies erklärt wohl mehr als deutlich die schwindende Wahlbeteiligung.

Dabei sollte eine Demokratie auch die Schwächeren beschützen.

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HIS und Schufa

HIS und Schufa (Wirtschaftswoche Nr. 38)

Es besteht keine Notwendigkeit eine Ausweiskopie zur Schufa zu schicken. Dies wird den Menschen durch eine wahrscheinlich juristisch nicht angreifbare, aber trotzdem irreführende Formulierung suggeriert. Ich hatte eine längere Diskussion mit jemandem beim Landesdatenschutzbeauftragten über dieses Thema. Die Ausweiskopie wird nur empfohlen, denn es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, dass die Schufa diese fordert. Für HIS dürfte das gleiche gelten.

Grund für die vermeintliche Forderung einer Ausweiskopie ist aus meiner Sicht, die Menschen an der berechtigten Auskunft zu hindern. Dafür spricht auch der Umstand, dass die Schufa in der Vergangenheit eine Kontaktemail ziemlich versteckt hat.

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Bahnkommentar

Die Informationspolitik der Deutschen Bahn ist unter Normalbedingungen schon miserabel. Man schaue sich nur den Fahrplan im Netz an. Dort steht zwar etwas von einer Verspätung, aber nichts zu der Ursache. An der Anzeigetafel im Bahnhof steht häufig auch nur etwas von einer Verspätung. Teilweise fehlen sogar Informationen über eine abweichende Wagenreihung.

Ihre Mitarbeiter informiert die Bahn auch nicht. Das Zugbegleitpersonal am Montag Nachmittag im IC von Bonn nach Duisburg wusste zum Beispiel nichts von einer Sperrung zwischen Essen und Mühlheim.

Je häufiger ich mit der Bahn fahre desto mehr werden mir die ablauforganisatorischen Defizite klar. Dazu kommen noch Durchsagen mit denen man nicht viel anfangen kann, wenn man sie denn versteht.

Alles in allem war es ein komplettes Versagen der Bahn, trotz der Vorfälle nach Pfingsten keinen Notfallplan zu haben, der zumindest die Kunden umfassend informiert. Auch über ÖPNV Alternativen nach Essen und Mühlheim hätte man informieren können.

Das es zu einem Oberleitungsschaden zwischen Düsseldorf und Duisburg kam lag nicht an Bäumen, sondern mangelhafter Wartung und Vernachlässigung der Infrastruktur. Zudem zeigt die lange Zeit, welche die Bahn und die Rettungshelfer brauchten, dass hier nicht ausreichen geübt und geschult wird, obwohl Oberleitungsschäden gefühlter Standard sind.

Mit Grauen denke ich an das Chaos was nun bald noch dazu kommt, weil EVG und GDL sich streiten. Wenn die zwei sich streiten, leiden mehrere Millionen Pendler. Es wird Zeit das solchen Streitereien ein Riegel vorgeschoben wird. Wenn es um gerechtfertigte Lohnerhöhungen geht habe ich noch Verständnis dafür, aber nicht, wenn es um Betriebsratswahlwerbung geht.

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zu „Stadt steckt im Finanzdesaster“

zu „Stadt steckt im Finanzdesaster

Also soll dieser elitäre Opernschwachsinn fortgeführt werden, während bald die Kinder ertrinken, weil sie nie schwimmen gelernt habe und verdummen, weil es keine Bibliotheken mehr gibt? Die Zukunftsaussichten ohne Sprachförderung sind ebenfalls nicht sonderlich gut.

Elitekultur gibt der Stadt kein Ansehen, sondern dies kann nur ein lebenswertes Wohnumfeld gewährleisten. Die Stadt kann sich nicht alles leisten und die Oper ist zudem höchstdefizitär. Die wenigen, welche Oper unbedingt wollen können dann auch dafür zahlen oder erklären warum wichtigeres gestrichen wird, während Duisburg immer mehr verkommt.

Dann sollen auch noch die Kita-Gebühren angehoben werden? Womöglich werden die Grundsteuern noch mehr erhöht, was bei jenen die können sicherlich für eine noch stärkeren Abwanderungstendenz sorgt, womit die Einnahmen weiter sinken.

Dieser OB ist eine echte Totlast.

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Spruch zum Sonntag

Wer schnell macht, braucht länger.
(Ulrich Scharfenort, 10.04.2013)

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Die Frackingbehauptung von ExxonMobil

Die Stoffe Cholinchlorid und Butyldiglykol sollen es also bringen. Sind nicht ungefährlich aber nach heutigem Kenntnisstand kein Gift. In soweit stimmt die Behauptung von ExxonMobil. Allerdings wird etwas wesentliches außer acht gelassen. Die Frackinggegner haben nicht nur Sorge wegen der Gifte, die in den Boden gepumpt werden, sondern auch wegen der Stoffe die dort bereits sind und herausgespült werden. Eine Vielzahl von Stoffen befindet sich im Gestein, seien es nun Arsen-, Blei- oder Quecksilberverbindungen. Diese werden nicht nur ausgespült, sondern könnten eventuell sogar mit den Frackingsubstanzen reagieren. Kann unter den Druck und Temperaturbedingungen in 3 km Tiefe ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel hochgiftiges Quecksilberdichlorid entsteht. Kann ausgeschlossen werden, dass ohnehin vorhandene giftige und hochgiftige Verbindungen durch beim Fracking entstehende Klüfte und Risse ins Grundwasser gedrückt werden? Was ist mit dem immensen Wasserbedarf und den Giftstoffen im Rückfluss? Wie viele Bohrungen sind notwendig und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese eben nicht zum Grundwasser dicht sind? Wer bezahlt für die aufwändigere Wasseraufbereitung möglicherweise Jahre nach einem Frack?

Warum sollten wird schon heute Energieressourcen ausbeuten, die wir derzeit nicht unbedingt benötigen, aber eines Tages wichtig sein könnten?

Alles Fragen die ExxonMobil wohl kaum beantworten kann oder will.

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zu „Die Chemie stimmte nicht“

zu „Die Chemie stimmte nicht“

Talke sagte nicht, dass keine Stoffe dabei sind, die zu Explosionen führen, sondern lediglich, dass keine Explosivstoffe dabei wären. Hierunter fällt allerdings nur alles aus der Klasse 1, wie z.B. Munition und Dynamit, nicht aber ein Stoff der im richtigen Verhältnis mit der Luft gemischt zu einer Explosion führt.

Was den Leserbrief von Herrn Mertin angeht wüsste ich gerne wo ihm Fakten fehlen. Schließlich behauptet er ebenfalls etwas ohne dies zu belegen. Was das Chemische angeht so wäre dies etwas umfangreicher als ein Leserbrief fassen würde. Er kann aber versichert sein, dass ich als promovierter Chemiker zumindest ein rudimentäres Verständnis der Stoffe habe.

Den Verlust von Arbeitsplätzen ist im Vergleich zum Verlust von Leben zu vernachlässigen.

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Petitionskommentare

Zur Petition: Schuldrecht – Erstellung von dauerhaft (mindestens 10 Jahre) lesbaren Rechnungen/Quittungen
gab ich folgenden Kommentar.

Natürlich ist es ein Problem die Zettel auch noch kopieren zu müssen. Es wird unnötig Papier schwarz gemacht und nicht jeder hat einen Kopierer bei sich stehen. Es gibt ja auch eine Menge Privatpersonen, welche derartige Belege beim Finanzamt einreichen.

Die Zettel verblassen nicht nur durch Sonneneinstrahlung und auch hier ist es eher die Wärme, als das Licht. Es heißt schließlich nicht ohne Grund Thermopapier.

Was die Datenweitergabe angeht, so oder so gehen die Daten ohnehin ans Finanzamt. Bei einer direkten Übertragung wären sie dort aber sofort verbindlich gesichert. Erleichtert die eigene Arbeit und jene des Finanzamts, weil ein Computer sofort die Vorprüfung übernehmen kann. Eine Zuordnung ging zum Beispiel über eine Karte mit der Steuernummer, welche in den Geschäften eingelesen wird. Mit Kreditkarten wird das ja auch ständig gemacht. Zumal es ja jedem weiter frei steht sein Belege zu kopieren und aufzubewahren. Warum einfach, wenn es auch schwer geht.

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zu „Der Nächste, Bitte“

zu „Der Nächste, Bitte

Bariumchlorid ist vergleichsweise harmlos. Wenn sichergestellt wäre, dass wirklich nur dabei bleibt und Greiwing ein vernünftiges Gefahrguttransportkonzept vorlegt, wäre wohl nicht viel zu sagen. Zudem dürfte der Abstand zur Wohnbebauung größer sein.

Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass Greiwing sich der Salamitaktik von Logport anschließt und sich erst etwas kleines genehmigen lässt und dann den Betrieb immer weiter ausweitet. So hat es auch bereits die GNS in Wanheim-Angerhausen mit ihrem Atommüllbetrieb gemacht. Leider können die Bürger nur am Anfang mitreden, weshalb man sehr genau prüfen muss, was Greiwing plant und dann leider Einwendung erheben muss um der späteren absehbaren Ausweitung entgegen zu wirken. Insbesondere, wenn kein schlüssiges Transportkonzept absehbar ist.

Greiwing ist dringend angeraten zumindest einen Scopingtermin mit den lokalen Akteuren durchzuführen, um schon frühzeitig die Bevölkerung und ihrer Interessen einzubinden. Zu späte Beteiligung der Öffentlichkeit rächt sich!

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Stoffliste TALKE-Lager Duisburg

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit die mir bekannten Stoffe, welche laut Unterlagen bei TALKE in Duisburg eingelagert werden sollen. Die Liste wechselt zwischen Englischen und Deutschen Bezeichnungen. Die Gefahrsymbole habe ich jetzt nicht einfefügt.

2-Ethylhexylacrylat (Acrylsäure-(2-ethylhxyl)ester)
2-Hydroxyethylacrylat
2-Hydroxypropylacrylat
3-Triethoxysilylpropylamin
Lösung von 3-Chlorphthalsäureanhydrid in O-Dichlorbenzol
Acrylsäure stabilisiert
Anilin
Bayderm Grund SMS
Bayderm Grund SMX
Baygen Haerter CF
Baygen Haerter SN01
Bayhydrol U 475
Baynox Biodiesel St.
Bio-Soft AS 103 T
Bisomer Hema 2-Hydroxyethylmethacylat
Bisomer Hea (2-Hydroxyethylacrylat
Butylacrylat
Codibutylene
Cyclopentanpentamethylen
Desmoderm Finish A
Desmodur VP LS 2376
Desmodur 44 V 70 L
Desmodur N 3388 SN
Desmodur T80
Desmolac 4340
Desmophen NH 1521
Desmophen NH 1520
Diethylenglykol
Diisobutylen (2,4,4-Trimethylpenten, Isomerengemisch)
Dimethyldisulfid
Dibutylmaleat
DMAEMA (2-(Dimethylamino)ethylmethacrylat)
DMAPA (3-Aminopropyldimethylamin)
EC Alkane
Ethylmethacylat MEHQ 15 PPM
Ethylmethacrylat -EMA-
Ethylacrylat
Ethylmethacrylat LOHN
Hexythiazox Fenpiroxim. Sc Cand, 1kg(900)
Impranil ELH-A/1
Impranil XP 2448/1
Impraderm AD-01
Infineum F7455
Infineum R439
Infineum R222
Isoamylene (2-Methyl-2-Buten)
Isobutylacrylat (2-Methylpropylacrylat)
Iso-Butylmethacrylat
Isododecan (Kohlenwasserstoffe, C4, 1,3-Butadien-Frei, Polymerisiert, Triisobutylen-Anteil, hydriert)
Isoeicosane (Kohlenwasserstoffe, C4, 1,3-Butadien-Frei, Polymerisiert, Pentaisobutylen-Anteil, hydriert)
Isohexdecane (Kohlenwasserstoffe, C4, 1,3-Butadien-Frei, Polymerisiert, Tetraisobutylen-Fraktion)
Isooctan 100
Isopropylisocyanat rein
Kaliumcyanid
Lauryl acrylate 1214 (C12-C14 Alkylester)
Levacast Härter U
Levacast Härter CM
Levagard 4090 N
MA/BA Gemisch (Gemisch aus Butylacrylat und Methylacrylat)
m-Chlorphenylisocyanat (3-Chlorphenylisocyanat)
m-Xylol (Xylol, Isomerengemisch)
Methacrylsäure (MAS)
Methanol
Methyl acrylate
Methylmethacrylat (MMA)
Monoethylen Glycol Faser
m-Tolylisocyanat m-TI
n-Butylacrylat
n-Butylmethacrylat
Natriumcyanid
o-Anisidine (2-Methoxyanilin)
o-Chlorphenylisocyanat
Olifac C6 99% (Hexansäure)
Phenoxyethanol
Plantacare 2000 UP (wässrige Zubereitung von Alkylpolyglycosid)
Purolan PD (1,2-Pentandiol, Petan-1,2-diol, Petylenglykol)
SI 264 (Silan)
Solvent ID
STEOL CS 270 CIT
STEPANPOL PS 1552
STEPANPOL PS 2080
tert-Butylacrylat (Acrylsäure-tert-Butylester)[seltsamerweise doppelt aufgeführt]
tert-Butylisocyanat
Tetraisobutan 90
Toluylendiisocyanat (TDI)
Tributylphosphat (Phosphorsäuretributylester, Celluphos 4, TBP)
Triisobutylene
Triisobutylphosphat (TIBP)
Uravar L19 M3-42 (Zubereitung aus hochsiedenden aromatischen Kohlenwasserstoffen, Butanol, Toluol, Diethylenglykolmonoethylether)
Vinylacetat (Monomer 3-SPPM, VAM)
Viscoplex 4-677

Weiteres zu Talke auf der Homepage der BI „Kein Giftstofflager in Rheinhausen“

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Duisburger Künstler: Stephan Nieke

Nieke, Stephan; Rap-Musiker; Facebook; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Can’t go back
Alias: Seaple

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Duisburger Künstlerin: Karin Dauenheimer

Dauenheimer, Karin; Malerin; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Aus Leibeskräften – Malen als Aktion

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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zu „Weitere Firmen lagern Gefahrstoffe“

zu „Weitere Firmen lagern Gefahrstoffe

Herr Boecker trifft hier eine Aussage, die zwar inhaltlich korrekt sein mag aber offensichtlich bewusst einen falschen Eindruck schaffen möchte. Gefahrgut in Form von Spraydosen (bis max. 1L) ist keinesfalls vergleichbar mit 30 000 L Gefahrgut in einem Tankfahrzeug. Nicht ohne Grund können die Spraydosen und anderes Gefahrgut, was uns im Bau- und Supermarkt begegnet als Limited Quantity u.a. ohne orange Warntafeln gefahren werden. Es ist nicht nur die Stoffeigenschaft, welche die Gefährlichkeit von Gefahrgut bedingt, sondern auch die in einem Behältnis gefasste Menge. Dies findet natürlich beim Transport Berücksichtigung.

Herr Boecker täte gut daran nicht Schnupfen mit Ebola gleichzusetzen.

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Warum Entschädigung für Pendler mit der Bahn erst ab einer Stunde?

Für einmalig Reisende ist eine Stunde leichter zu verschmerzen, als für Pendler 10 Minuten jeden Tag, weil sich diese Belastung über das Jahr extrem summiert.

Der Bahn kann es egal sein, solange sie unter einer Stunde bleibt. Zudem werden Verspätungen von der Bahn auch noch geschönt, da erst ab 6 Minuten überhaupt von einer Verspätung die Rede ist, obwohl bereits wenige Minuten den Anschluss verpassen lassen.

Akzeptabel ist dies nicht. Bis jetzt hat der Gesetzgeber aber noch nicht für eine Verbesserung der Situation für Pendler gesorgt. Das Minimum wäre hier, dass ab einer halben Stunde erstattet werden muss. Sollte dies an mehr als 20 Tagen im Jahr oder 5 Tagen im Monat vorkommen, müsste sogar der halbe Preis der Fahrkarte erstattet werden.

Die Bahn reagiert bisher jedenfalls nicht ausreichend auf die Pendlersituation und sagt im übertragenden Sinne einfach nur, man hätte Pech gehabt.

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Warum gibt die Bahn Online keinen Verspätungsgrund an?

Eine Frage, die es sich lohnt nachzugehen. Deswegen stellte ich sie auch an die Bahn:

Guten Tag,

für gewöhnlich informiere ich mich, bevor ich mein Zug geht, im Netz ob dieser auch pünktlich ist. Allerdings wird nur angegeben, dass es zu einer Verspätung kommen wird, aber nicht was der Grund für diese Verspätung sein wird. Dies ist sehr problematisch bei der Abschätzung, ob und wie sich an der Verspätung noch etwas ändern wird.

Wenn ohnehin an jedem Bahnhof eine Information rausgeben wird, kann diese auch ins Netz eingespielt werden. Wobei leider teilweise noch immer kein Grund angegeben wird für die mitunter horrenden Verspätungen, welche besonders Pendler sehr belasten.

Ohnehin ist die Seite der DB sehr unübersichtlich und man muss ziemlich lange Suchen, bis man selten genutztes findet. Daneben gibt es auch keine Stelle, wo man Online seinen Erstattungsantrag einreichen kann, obwohl dies bei anderen Stellen des Personentransports schon Stand der Technik ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Der Lieferterror-Supermarkt

von Ulrich Scharfenort

Es ist früher Samstagmorgen. Die meisten Menschen schlafen noch. Etwas übles braust über die Straßen. Es ist ein alter klappriger Kühllieferwagen. Bei jeder kleinen Bodenwellen kracht es. Die Ware im Laderraum ist natürlich ungesichert.

Um sechs Uhr morgens fährt er am Terror-Supermarkt vor. Die geplagten Anwohner kennen dies schon. Der Wagen schaltet seinen Motor ab und der dröhnende Kühlgenerator springt an. Mal lauter mal leiser weckt er nach und nach die gesamte Nachbarschaft. Ein Geräusch, wie von einem verwundeten Subwoover.

Plötzlich zerreißt eine Explosion die Ruhe des dröhnenden Wummerns. Der Supermarkt des Terrors ist nicht mehr und auch der LKW kann nun in Frieden ruhen.

Die Anwohner drehen sich um und genießen die Ruhe.

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Gefahrstofftalk mit TALKE

Eine ziemlich große Anzahl interessierter Bürger und auch etliche Vertreter der Presse waren bei der Veranstaltung der Firma TALKE anwesend.

Es wurde behauptet, dass bereits jetzt LKW von und zu Logport gehen würden und sich die Anzahl der Gefahrguttransporte im Endeffekt angeblich sogar verringern würde. Da 40 der 80 Transporte dann nur noch Logport intern zwischen Eisenbahn- und Schiffsterminal verkehren würden.

Entlarvend war der Vergleich des Gefahrgutes was bei Kühne und Nagel angeliefert wird mit dem bei Talke. Ich gehe davon aus, dass dies ein absichtlicher Schachzug war. Denn Reinigungsmittel in Kleingebinden und ähnliches ist nicht dem bei Talke zu vergleichen. Nicht ohne Grund sieht das ADR für kleinere Verpackungsgrößen Erleichterungen vor, da die Gefahr drastisch reduziert ist. Die Wahrscheinlichkeit das ein Großgebinde bei einem Unfall große Auswirkung hat ist höher, als bei hunderten kleiner Behälter.

Duisport behauptete dreist, dass eine Ansiedlung im ChemPark keinen Sinn machen würde, obwohl die dortige Anbindung mit Hafenanlage Logport I in nichts nachsteht. Auch Gelände scheint dort vorhanden zu sein, da ansonsten der ChemPark auf eine Anfrage von mir nicht zumindest die Möglichkeit einer Ansiedlung offen gelassen hätte.

An vielen Stellen wurde nach Möglichkeit verharmlost. Es wurde auch bekannt, dass bereits seit 2010 Verhandlungen mit dem Hafen laufen. Also noch ein Jahr mehr, als bisher bekannt. Als Ausrede wurde gebracht, dass man damals noch ein deutlich erweitertes Lager geplant hatte und inzwischen schon vieles vom Tisch wäre. Allerdings wurde nicht erklärt warum man auf den Scoping-Termin im Vorfeld verzichtete, welche die meisten Probleme schon vorher gelöst hätte und eventuell sogar für eine Beschleunigung des Verfahrens gesorgt hätte.

Talke hat defacto bis zu dieser Infoveranstaltung nichts gemacht, was über das gesetzlich Notwendige hinaus geht. Die Beteiligung mit Auslage der Unterlagen ist schließlich nach UVPG vorgeschrieben. An zwei anderen Stellen, wo derzeit ebenfalls eine Genehmigung läuft soll es angeblich keine Einwendungen gegeben haben. Na vielleicht hat es keiner mitbekommen. Die Veröffentlichung der Bezirksregierung sind ohnehin kaum sichtbar und erinnern nicht ohne Grund an den Anfang von „Per Anhalter durch die Galaxis“, wo die Hyperraumumgehungsstraße ihrer Unterlagen ja auch hatte ausliegen lassen. Man hätte sich bloß informieren müssen.

Es wurde behauptet den Fahrer würde die Fahrtroute vorgeschrieben, bei Nachfragen kam aber heraus, dass die Telematiktechnologie nur bei Talke-Fahrzeugen und festvertraglichen Subunternehmern eingesetzt wird. Zudem gibt das System keine festen Routen vor, sondern funktioniert wie ein normales Navi und wie gut das Funktioniert erleben wir in Rheinhausen täglich. Es wird anscheinend lediglich verhindern, dass verbotene Strecken und welche mit zu niedrigen Brücken genutzt werden.

Noch ist unklar welche Stoffe gemischt werden sollen. Es wurde nur angedeutet, dass bei Säuren mit Wasser der Säuregehalt abgesenkt werden soll. Allerdings kann schon bei dieser einfachen chemischen Reaktion einiges schief gehen. Nicht umsonst heißt es „Erst das Wasser dann die Säure, sonst geschieht das ungeheure“.

Es wurde offen eingeräumt das es seit 1947 wesentlich mehr Unfälle, als bei Veranstaltung im Bezirksrathaus genannt gab. Angeblich wären die Unfälle ausgewertet worden und Verbesserungen implementiert worden. Allerdings scheint ja der Umstand, dass es eben keine exakt festgelegten Routen gibt darauf hinzudeuten, dass bestimmte Gefahrenquellen missachtet werden bis etwas passiert.

Mit der Beantwortung meiner Frage zu den Sicherheitsberichten bin ich selbstverständlich nicht zufrieden. Schließlich reicht es für uns Rheinhausener nicht, wenn man mehrere Stunden für Hin- und Rückweg nach Hürth-Kalscheuren braucht. Zumal die angebotenen Termine nur an Arbeitstagen waren. Nicht jeder kann mal eben so frei nehmen. Begründet wurde dies mit angeblicher Terrorgefahr und das deswegen bestimmte Teile der Sicherheitsberichte geheimgehalten werden müssten. Wobei dadurch noch lange nichts dagegen spricht den Rest online zu stellen. Aber Talke macht halt nur das unbedingt notwendige. Selbst die Veranstaltung wurde deswegen gemacht, weil es Proteste gab.

Fazit: TALKE gehört nicht nach Rheinhausen, wenn es nicht bereit ist Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen.

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Klartext zu Blitzern

Es ist mir unverständlich, dass sich die Autofahrer über Blitzer aufregen. Es gibt kein Grundrecht auf Übertretung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Wer sich an die Regeln hält hat nichts zu befürchten, also können sich nur jene darüber aufregen, welche es ohnehin nicht so genau mit den Gesetzen nehmen.

Gegen eine ungerechtfertigte Geschwindigkeitsbegrenzung, kann man vorgehen, wenn sie einen denn wirklich stört und man nicht nur einfach gerne meckert. Dazu muss man halt sich erst einmal informieren, warum diese eingerichtet wurde, dann schauen, ob es Sinn macht und erst danach dagegen vorgehen.

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Warum stellt die Stadt Duisburg unnötig große Dateien ins Netz?

Das Amtsblatt erscheint auch Online auf der Seite der Stadt Duisburg. Unlängst lud ich mir die Ausgabe 35 herunter mit einer Dateigröße von knapp 30 Mb, der Inhalt waren ganze acht Seiten. Das so etwas unnötig Speicherplatz kostet, je nach Tarif die Stadtkasse belastet und vor allen Dingen durch unnötigen Traffic die Umwelt verschmutzt sollte eigentlich klar sein.
Die Menschen drucken sich das Amtsblatt schließlich nicht in höchster Auflösung aus, wenn überhaupt. Für die private Nutzungen reichen z.B. 150 DPI völlig. Nach einfacher Ausdruckung als PDF war die Datei mit vernünftigen Werten plötzlich nur noch gut 1 Mb groß.

Verschwendung fängt immer im Kleinen an.

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Warum sind die Schilder so dreckig

Vor einiger Zeit fragte ich bei der Stadt mal nach, ob es möglich wäre, dass sich Bürger um den Zustand der Schilder kümmern. Die Antwort der Wirtschaftsbetriebe, welche anscheinend zuständig für die Reinigung und Instandhaltung sind sahen anscheinend Haftungsprobleme.

Gleichzeitig zahlen die selben Wirtschaftbetriebe hohe Beträge an die Stadt Duisburg, obwohl wesentliche Aufgaben vernachlässigt werden. Das sind nicht nur die Grünpflege, sondern auch die erwähnten Schilder die an vielen Stellen in einem erbärmlichen Zustand sind. Für die wichtigen Dinge, wie Verkehrssicherheit ist anscheinend kein Geld da, aber für nicht notwendige, wie eine Opernehe und ein Symphonieorchester für insgesamt 20 Millionen ist aber Geld da?

Des wegen schrieb ich mal folgende Mail an die WB.

Guten Tag,

wie ich der Presse entnahm klappt es mit der Grünpflege nicht, weil zu wenig Geld da ist, aber gleichzeitig wurde auch dieses Jahr wieder Geld an die Stadt abgeführt.

Wieso vernachlässigen die WB ihre Aufgaben und kümmern sich weder um den Zustand der Schilder noch jener der Grünanlagen, obwohl das Geld ja vorhanden wäre? Man müsste nur die Dividende an die Stadt streichen.

Geht Verkehrssicherheit zu der auch die Pflege der Schilder und der Grünanlagen gehört nicht vor jeglichen Zahlungen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Unzufriedenheit mit Handwerkern

Für eine Reparatur an der Fassade sah ich mich vor kurzem nach einem Handwerker um, der dies auch machen würde. Beim ersten Kontakt klang alles gut. Der Handwerker wollte sich die Fassade mal ansehen und sich dann wieder melden. Weder hat er sich gemeldet noch ein Angebot geschickt und auf weitere Kontaktversuche wurde auch nicht reagiert.

Der Handwerker war Udo Pieper Stuckateur und Baubetrieb. Das Mindeste wäre gewesen zu sagen, dass dies nicht machbar ist, weil… aber wenn gar nichts kommt, dann sehe ich solche Handwerker als unzuverlässig an und würde diese auch mit nichts anderem beauftragen.

Noch viel einfach wäre der Austausch der Dichtungen bei unseren Fenstern gewesen. Angefragt hatte ich bei der Schreinerei Holtmann, weil diese schonmal die etwas exotischere Dichtung besorgt hatten, aber nachdem dieser zumindest mal zum Anschauen da war kam ebenfalls kein Angebot.

Soll man Handwerkern etwa hinterherrennen, damit sie die Arbeit machen, für die man sie sogar noch bezahlt. Mich verwundert nach solchen Erfahrungen jedenfalls nicht, dass sich einige etwas unter der Hand machen lassen, weil man eben nicht Handwerkern hinterherlaufen muss.

Ich bin froh, dass ich wenigstens für ein paar Bereiche zuverlässige Handwerker kenne. Die würde ich auch vorbehaltlos weiterempfehlen, die hier genannten nicht.

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zu „Türkei will Internet schärfer kontrollieren“

zu „Türkei will Internet schärfer kontrollieren“

Alle Regime haben Angst vor Freiheit der Meinung. Jeder der die Freiheit über die notwendigen Grenzen hinaus einschränken will ist ein Undemokrat, wie auch Erdogan. Wobei er nun nachmacht was Diktaturen im Mittelmeerraum schon länger machen. Wer weiß, ob hier nicht auch deutsche Technik geliefert wird.

Ich habe jedenfalls vollstes Verständnis dafür, wenn der BND so einen Staat sehr gut im Auge behält.

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Informationsveranstaltung zum Giftstofflager in der Rheinhausenhalle

Wie ich aus der angehängten Pressemitteilung (PM) erfuhr, wird es am 18.09. eine Infoveranstaltung der Firma TALKE geben.

Am 22.09. um 19:30 folgt dann eine Infoveranstaltung der Bürgerinitiative im Clarenbachhaus nahe dem Rheinhausener Bahnhof.

Die PM verrät gleichzeitig, dass es gelungen ist die Erörterung nach Rheinhausen zu verlegen, um auch den überwiegend Betroffenen eine Teilnahme zu ermöglichen ohne erst nach Duisburg zu reisen. Der ursprünglich angesetzte eine Tag ist inzwischen auf zwei verlängert worden.

Die Einwendungen (25 Seiten umfang) gibt es in der Facebookgruppe, an diversen Stellen in Rheinhausen und in auf der Homepage.

PM TALKE
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Infoveranstaltung zu dem in Logport I geplanten Chemielogistikzentrum
* Einladung zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 18.09.2014, von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der Duisburger Rheinhausen-Halle
* TALKE informiert über geplantes Chemielogistikzentrum auf Logport I und beantwortet Fragen
* Erörterungstermin am 3./4. November nun ebenfalls in der Rheinhausen-Halle
Hürth/Duisburg, 12. September 2014. Der Speziallogistiker TALKE lädt zu einer Informationsveranstaltung zu dem auf dem Gelände des Logport I geplanten Chemielogistikzentrum ein.
Am 18. September 2014 informieren von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der Rheinhausen-Halle Vertreter des Unternehmens über die geplante Anlage und beantworten Fragen der Gäste. Interessierte können ihre Fragen vorab an presse@talke.com schicken. Darüber hinaus können Fragen auch in der Veranstaltung an die Unternehmensvertreter gerichtet werden.
Auch der im Rahmen des Genehmigungsverfahrens vorgesehene öffentliche Erörterungstermin findet nun in der Rheinhausen-Halle statt.
Die Rheinhausen-Halle befindet sich in der Beethovenstraße 20, in 47226 Duisburg-Rheinhausen und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Gefahrgutunfall in Duisburg?

In letzten Jahren gab es nur wenig Unfälle mit Gefahrgut, allerdings dürfte es auch nicht zu viele Fahrten mit Gefahrgut durch Duisburg geben. Sachtleben zum Beispiel bekommt vieles direkt per Schiff. Etliche andere Firmen in Duisburg auch.

Wenn nun allerdings das Gefahrstofflager TALKE kommt, dann wird die Anzahl der Gefahrguttransporte insbesondere durch Rheinhausen drastisch nach oben gehen. Die Wahrscheinlichkeit für Unfälle steigt und ein Unfall, wie hier, bei dem der LKW umkippt mit Gefahrgut wäre äußerst ungut, zumal TALKE bei der Bezirksvertretung ja ausgesagt hat, der LKW-Verkehr ginge sie nichts an, obwohl dies natürlich unwahr ist. Das Gefahrgutrecht kennt auch Empfänger- und Absenderpflichten.

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Es gibt jetzt eine eigene Seite der BI

http://www.keinegiftstoffe.com/
Dort finden sich aktuelle Informationen, sowie auch die umfangreiche Einwendung zum Download.

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Die wahren Gründe für das Rückrudern des Flughafens

Auf der Seite von Bürger gegen Fluglärm finden sich die wahren Gründe für das zurückrudern des Flughafens und eine Reihe von sinnvollen Forderungen, welche beiden Seiten von Vorteil gereichen würden.

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zu „Stadt hat Sperrmülldiebe im Visier“

zu „Stadt hat Sperrmülldiebe im Visier“ (NRZ vom 09.09.2014)

Der Sperrmüll gehört der Stadt erst ab 6 Uhr morgens, denn erst ab diesem Zeitpunkt haftet die Stadt auch. Es wäre doch absurd, wenn der Eigentümer nicht haften müsste.

Und dann sollten die Stadt nicht so kleinlich sein. Die Menschen schmeißen teilweise noch brauchbare Artikel weg und die soll man nicht mitnehmen, wenn man noch weitere Verwendung dafür hat? Dabei ist das nachhaltige verwenden von Sperrmüll im Sinnen von Artikel 20a des Grundgesetzes, der indirekt auch Nachhaltigkeit fordert.

Konkret geht es hier wohl nur um das Altmetall und das könnte die Stadt auch einfach haben, indem sie es den Menschen an der Haustür abholt, wenn ich eine alte Waschmaschine aber erst aus dem Keller schleppen muss, dann geht diese mit dem Händler zurück und nicht in den Sperrmüll.

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Idee: Minischnellkomposter

Komposter sind meistens groß und sperrig von Vorteil wäre hier ein Minischnellkomposter für kleine Haushalte insbesondere in der Großstadt. Zum Beispiel für den Balkon, wo so direkt die Blumenerde gewonnen werden kann. Hier wird jede Menge CO2 für Transport von Biomüll eingespart.

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Sperrung Brücke am Marientorplatz wegen Sanierungsstau

Ich kann mir jetzt schon ausmalen. Das Gefahrgutlager (TALKE) wird in Rheinhausen feierlich eröffnet und kurz darauf erfährt die Öffentlichkeit, dass die A40-Ausfahrt Häfen gesperrt wird. Der ganze Schwerlastverkehr würde nun unweigerlich durch Rheinhausen brettern. Mitten durch Stadtgebiet. Auch die Gefahrguttransporte mit ihrer teilweise tödlichen Ladung.

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Asylbewerberheim Werthauser Straße

Ich bin ziemlich verwundert über DS 14-1022 nach dem 370 000 für die Herrichtung ausgegeben werden sollen. Für das Geld könnte man auch sehr viele Wohnungen mieten oder sogar neue Unterkünfte bauen und dann sind alleine 180 000 für Elektroarbeiten vorgesehen. Erscheint mir sehr seltsam, soviel Geld in die Verkabelung zu stecken, wenn das Gebäude nur „vorübergehend“ genutzt werden soll.

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Die Stadt plant schon seit 2011 das Gefahrstofflager

Wenn schon so lange an dem Projekt gearbeitet wurde stellt sich die Frage, ob der Abriss des Pförtnerhäuschen an Tor 1 Ende 2012 in einem Zusammenhang damit stand. Wurde hier etwa abgerissen um sicherzustellen, dass eine andere Nutzung nicht das Chemiebetrieb blockiert? Mir klingt das schon mal arg nach Gemauschel.

Da TALKE mischen will muss das Unternehmen korrekt als Chemiebetrieb eingestuft werden. Mischen wird in den Unterlagen zwar als rein physikalischer Vorgang eingestuft, was aber so nicht stimmt. Je nach gemischten Stoffen ist eine chemischer Vorgang. Leider wurde nicht explizit dargelegt, was mit was gemischt werden soll, sodass hier eine Überprüfung möglich wäre, somit muss von chemischen Vorgängen ausgegangen werden. Und bei solchen Mischvorgängen kann etliches schief gehen.

Die Unterlagen lassen auch erahnen, dass der Hauptgeschäftspartner wohl der Chempark Uerdingen sein wird, weshalb die Ansiedlung in Rheinhausen unerklärlich ist. Schließlich wäre eine direkte Ansiedlung am Chempark viel sinnvoller.

Mich wundert, dass bisher noch niemand darauf hingewiesen hat, dass dort auch Zyankali gelagert werden soll.

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