Die Frackingbehauptung von ExxonMobil

Die Stoffe Cholinchlorid und Butyldiglykol sollen es also bringen. Sind nicht ungefährlich aber nach heutigem Kenntnisstand kein Gift. In soweit stimmt die Behauptung von ExxonMobil. Allerdings wird etwas wesentliches außer acht gelassen. Die Frackinggegner haben nicht nur Sorge wegen der Gifte, die in den Boden gepumpt werden, sondern auch wegen der Stoffe die dort bereits sind und herausgespült werden. Eine Vielzahl von Stoffen befindet sich im Gestein, seien es nun Arsen-, Blei- oder Quecksilberverbindungen. Diese werden nicht nur ausgespült, sondern könnten eventuell sogar mit den Frackingsubstanzen reagieren. Kann unter den Druck und Temperaturbedingungen in 3 km Tiefe ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel hochgiftiges Quecksilberdichlorid entsteht. Kann ausgeschlossen werden, dass ohnehin vorhandene giftige und hochgiftige Verbindungen durch beim Fracking entstehende Klüfte und Risse ins Grundwasser gedrückt werden? Was ist mit dem immensen Wasserbedarf und den Giftstoffen im Rückfluss? Wie viele Bohrungen sind notwendig und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese eben nicht zum Grundwasser dicht sind? Wer bezahlt für die aufwändigere Wasseraufbereitung möglicherweise Jahre nach einem Frack?

Warum sollten wird schon heute Energieressourcen ausbeuten, die wir derzeit nicht unbedingt benötigen, aber eines Tages wichtig sein könnten?

Alles Fragen die ExxonMobil wohl kaum beantworten kann oder will.

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