Warum Entschädigung für Pendler mit der Bahn erst ab einer Stunde?

Für einmalig Reisende ist eine Stunde leichter zu verschmerzen, als für Pendler 10 Minuten jeden Tag, weil sich diese Belastung über das Jahr extrem summiert.

Der Bahn kann es egal sein, solange sie unter einer Stunde bleibt. Zudem werden Verspätungen von der Bahn auch noch geschönt, da erst ab 6 Minuten überhaupt von einer Verspätung die Rede ist, obwohl bereits wenige Minuten den Anschluss verpassen lassen.

Akzeptabel ist dies nicht. Bis jetzt hat der Gesetzgeber aber noch nicht für eine Verbesserung der Situation für Pendler gesorgt. Das Minimum wäre hier, dass ab einer halben Stunde erstattet werden muss. Sollte dies an mehr als 20 Tagen im Jahr oder 5 Tagen im Monat vorkommen, müsste sogar der halbe Preis der Fahrkarte erstattet werden.

Die Bahn reagiert bisher jedenfalls nicht ausreichend auf die Pendlersituation und sagt im übertragenden Sinne einfach nur, man hätte Pech gehabt.

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