Blackoutday

Welttag gegen Internetzensur
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WestLotto-Karte – Abzocke mit Überweisungsgebühren?

Mit der WestLotto-Karte können die Gewinne nach einem Spiel direkt aufs Konto gezahlt werden. Bei großen Beträgen macht dies selbstverständlich Sinn. Bei kleinen Beträgen erscheint es mir dagegen eher Abzocke zu sein.So werden für einen Gewinn von 5 Euro Gebühren von 0,40 Euro einbehalten.

Auf der Seite von Westlotto versteckt steht:

Ihre Gewinne werden automatisch überwiesen – auch Kleingewinne, wenn diese nicht innerhalb von fünf Wochen nach der Ziehung in einer WestLotto-Annahmestelle abgeholt werden.

Versteckt deswegen, weil man erst mit einer Suchmaschine diese Seite findet. Über die Westlottoseite selber fand ich diese nicht.

Bei einer Laufzeit von fünf Wochen für manche Lottoscheine macht eine Frist von Wochen keinen Sinn. Nicht jeder kommt sofort nach Ablauf des Scheins dazu diesen einzulösen und gewinnt man ganz zu beginn, so müsste man ständig die Zahlen kontrollieren und zudem bei einem Winzgewinn sofort zur Annahmestelle. Oder soll man auf Verdacht immer wieder in den Laden gehen und kontrollieren lassen? Was allein an Papier dabei verschwendet würde…

Die Fünf-Wochen-Frist macht ja vielleicht noch Sinn bei Großbeträgen. Bei Kleinbeträge scheint mir hier eher Gewinn durch angebliche Gebühren für Überweisungen generiert werden zu sollen. Deswegen wahrscheinlich auch diese unsinnige Frist. Ich habe starke Zweifel daran, dass wirklich Kosten in Höhen von 0,40 Euro anfallen.

Also den Spruch:
„WestLotto ist Ihre sichere und seriöse Adresse für faires Glücksspiel seit über 50 Jahren.“
empfinde ich aus meiner Sicht somit als unwahr.

Ich denke das Geld was man beim Lottospielen spart ist in Aktien sicherlich besser angelegt. Da hat man eine wirkliche Chance auf Gewinne.

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Datenzecke: Stiftung Warentest?

Vor längerer Zeit war ich mal auf der Seite der Stiftung Warentest und sah dort ein Gewinnspiel. Aus Neugierde habe ich mir mal das Gewinnspiel und die Teilnahmebedingungen angeschaut.

Das Gewinnspiel selber war gekoppelt mit einem Abonnement für die Zeitschrift Test. Daran ist an sich noch nichts verwerflich, allerdings erscheint mir der Absatz:

Ein gesetzliches Widerrufsrecht haben Sie bei diesem Angebot nicht.

seltsam. Zudem sind die relevanten Stellen klein geschrieben.

Was allerdings schon unseriöse Tendenzen hat ist der Abschnitt untr Datenschutz:

…Listenmäßig zusammengefasste Daten, wie bspw. die Anrede, den Namen und die postalische Anschrift, verwendet die Stiftung Warentest gelegentlich auch zum Versand von Werbung für Produkte der Stiftung Warentest per Post. …

Die Werbung per Email kann man bei der Teilnahme an dem Gewinnspiel noch durch das Weglassen eines Häkchens noch unterbinden. Die postalische Werbung erfordert, allerdings einen Brief an die Stiftung Warentest. Jedenfalls ist für den Widerspruch nur eine postalische Adresse und keine Emailadresse angegeben.

Im Zusammenhang mit dem Urteil des Landgerichts Hamburg zum Kündigen der Mitgliedschaft bei einer Partnerbörse per Email (Az.: 312 O 412/12), dürfte die Anmeldung für Werbung Online und die Abmeldung nur postalisch vermutlich nicht zulässig sein.

Ich habe jedenfalls die Stiftung Warentest mal wegen eines derartigen Vorgehens angeschrieben. Ein derartiges Vorgehen passt in meinen Augen einfach nicht zu seriösen Tests.

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Demonstrationen gegen die Atomfabrik Duisburg

Auf die zwei nachfolgenden Aktionen möchte ich aufmerksam machen. Beide sind gerade für uns Duisburg wichtig, beeinflussen sie doch den Verbleib der Atomfabrik in Wanheim-Angerhausen (GNS).

Mahnwachen zum Fukushima-Jahrestag

Am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima selbst, dem 11. März, wird das AntiAtombündnis in Duisburg, Moers und Oberhausen Mahnwachen abhalten. In Duisburg findet die Mahnwache voraussichtlich von 13 – 17:30 Uhr auf der Königsstraße am Life-Saver-Brunnen statt und in Moers voraussichtlich von 16 – 17 Uhr auf dem Altmarkt. Die zentrale Veranstaltung wird dann ab 18.00 Uhr in Oberhausen auf dem Bahnhofsvorplatz stattfinden. Dort findet von 18 – 19 Uhr ebenfalls eine Mahnwache statt. Im Anschluss zeigen wir im Druckluft Oberhausen (Am Förderturm 27) als Europapremiere den Film des japanischen Regisseurs Takafumi Ota „The House of the Rising Sun“. Der Film schildert eindrucksvoll die Folgen der Reaktorkatastrophe (japanisch mit engl. Untertiteln).

und

Energiewende-Demo in Düsseldorf

Am 22. März finde in Düsseldorf eine große Demonstration unter dem Motto „Energiewende retten“ geben. Beginn der Auftaktkundgebung ist um 13.30 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße Nähe DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Straße 34 – 38 in 40210 Düsseldorf).

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Spruch zum Sonntag

Wann hat Religion in der Geschichte der Menschheit zu Frieden geführt?
(Ulrich Scharfenort, 18.01.2013)

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Starthilfe für Autoren

Finde ich eine recht gute Methode.

Lernen, wie man erfolgreich schreibt

Schreiben selbst ist keine Kunst. Jeder kann Wörter aneinander reihen. Aber zu bewerkstelligen, dass diese Wörter dann auch im Zusammenhang die ersehnte Wirkung auf den Leser ausüben und hohe Verkaufszahlen zeitigen, ‚das’ ist tatsächlich eine Kunst.

Auch wenn man anderes zu Ohren bekommen hat, aber niemand wird ‚über Nacht’ zu einem guten Autoren. Selbst wenn man über Talent fürs Erzählen verfügt, gehört doch viel Übung dazu, es richtig zu machen. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Autorenschulen zu kaufen, über deren Nutzen man sich streiten kann oder auch nicht.

Der Förderverein Sarturia Autorenschule e.V. packt die Sache jedoch von einer ganz anderen Seite aus an. Das Konzept ist einfach: Man muss nur wirklich gut verstehen, warum die angehenden Handwerker früher auf die Walz gingen.

Erfahrene Menschen machen nämlich wesentlich weniger vermeidbare Fehler als Berufsanfänger. Warum schließen sich dann die aufstrebenden Schriftsteller nicht einfach mit erfahrenen Autoren zusammen?
Wie bitte, das soll nicht gehen …?
Tja, die Aktiven Helfer bei Sarturia haben scheinbar tatsächlich einen Weg gefunden, die ursprünglichste aller Arten ‚zu lernen’ auch für angehende Meister der Feder verfügbar zu machen. Näheres darüber im Autorenforum.

Außer dem Mitgliedsbeitrag für den gemeinnützigen entstehen den hoffnungsvollen Autoren keinerlei weitere Kosten, denn die engagierten Helfer des gemeinnützigen Vereins betreuen ihre Schützlinge natürlich ehrenamtlich.

Derzeit beschließen die Jungautoren ihren ersten Lehrgang mit einer Endprüfung und erhalten dafür ein entsprechendes Diplom, das durch eine Kommission des gemeinnützigen Vereins verliehen wird. Als Beleg ihres Könnens werden die Autoren derzeit jeweils mit einer Kurzgeschichte in eine der erfolgreichen Sarturia-Anthologien aufgenommen. Ihr ganz persönliches Werk ist damit weltweit im Handel erhältlich. Als Einstieg für Nachwuchsautoren, aber auch zur Weiterbildung für bereits publizierte Autoren, ist dies sicherlich ein einfacher Weg, um sich an einen ‚bleibenden’ Erfolg heranzutasten.

Kritik und verbale Bewertungen sind bei Sarturia kein Maßstab für den Wert eines Werkes. Es zählen nur Anzahl der verkauften Exemplare. Aber jedem erfolgshungrigen Autoren sollte bewusst sein, dass es Leute gibt, die von sogenannten Kritiken leben. Ihre Bewertungen gehören zum Business. Sie spiegeln allerdings nur persönliche Meinungen wider. Der ultimative Maßstab für Erfolg ist und bleibt jedoch der erreichte Verkaufsrang oder die verkauften Stückzahlen.

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Lärmport Duisburg

An zahlreichen Stellen in der Hafenstadt Duisburg gibt es Beschwerden von Einwohnern über Lärm. Sei es durch Lärmlaster, die teilweise auf für sie eigentlich verbotenen Strecken unterwegs sind oder die Eisenbahn mit Uraltgüterzügen auf Gleisen ohne Lärmschutz.

In vielen Fällen leidet nicht nur der Feierabend, sondern auch die Nachtruhe. Und gerade jene ist wichtig, um gute Leistungen auf der Arbeit zu bringen, um innovativ zu sein und den Standort Deutschland langfristig zu sichern. Lärmschutz kostet zwar erst einmal Geld, aber genau wie Investitionen in Bildung ist die Rendite für die Allgemeinheit gut.

Leider scheinen Landes- und Bundespolitik nicht in der Lage zu sein die Prioritäten für eine zukünftige Ausrichtung von Deutschland frühzeitig zu setzen, sondern nur idiotische Wahlversprechen einzulösen. Leiden tut die Zukunft.

Aber um auf das Thema Lärmport zurückzukommen. Lärmport Duisburg ist meine Bezeichnung für Logport Duisburg, denn hier kommt etlicher Lärm her und Lärmport Duisburg macht gerade das was zur Verringerung notwendig ist. Dabei ist Duisburg zu einem Drittel am Lärmport beteiligt und Duisburg als Stadt sollte ein großes Interesse an leistungsfähigen berufstätigen Bürgern haben. Diese Leistungsfähigkeit wird durch Lärm bzw. die damit einhergehende Erholung im Vergleich zu anderen Städten gemindert.

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Kundenkarten und fiese Stolperfallen

Neulich sah ich mir die Konditionen für die Karstadtkundenkarte an und fand folgenden Abschnitt:
„Hier ankreuzen, wenn die Einwilligung nicht erteilt wird. Ihr Kreuz hat keine Auswirkung auf die Teilnahme am Karstadt Kundenkarten-Programm.“

Es geht hier natürlich um die beliebte Werbung. Das Wörtchen NICHT ist im Fließtext leicht zu überlesen, obwohl es ein wenig hervorgehoben ist, zumal für gewöhnlich nur dann ein Haken gemacht werden muss, wenn man Werbung möchte. Es könnte durchaus sein, dass hierdurch Verbraucher in die Irre geführt werden.
Nachfolgendes fragte ich deshalb bei Karstadt an:

Guten Tag,

was steckt hinter ihrer Opt-Out-Option für Werbung?

Ist es der Versuch durch Wortlaut und Schreibweise die Verbraucher zum Nichtankreuzen zu verführen? Mir kommt dies so vor.
Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Interssant finde ich auch bei Peek & Cloppenburg dem Satz für die Kundenkarte:

Ohne die Einwilligung in die Marktforschung ist leider keine Teilnahme am Peek & Cloppeburg-Kundenkartenprogramm möglich.

In Duisburg ist das aber eh kein Problem, da es eh keinen Bonus für die im Outlet gekaufte Ware zu geben scheint, da reduzierte und Aktionsware ausgeschlossen zu sein scheint.

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Chemie im Essen

In letzter Zeit sah ich häufiger Werbung für ein Buch mit dem Titel „Chemie im Essen“.

Ein Titel der Verdummung weiter befördert, denn das chemiefreie Essen gibt es nicht. Schließlich besteht das gesamte Essen aus Chemie. Das wäre so als würde man für ein Verbot von Molekülen im Essen eintreten. Also quasi für Nahrungsentzug. Gemeint sind vermutlich künstlich erzeugte Substanzen.

Ob der Autor Hans-Ulrich Grimm Chemiker ist vermag ich nicht zu sagen, aber der Titel zeigt einmal mehr, wie wichtig Bildung ist, damit sich die Menschen mal wirklich bewegen und nicht nur Quantensprünge machen. Und ich bin sicher, dass noch kein Mensch bisher ein Lichtjahr zurückgelegt hat, was ja bekanntlicherweise eine Entfernung ist.

Was das Buch angeht, so wird hier beim Titel zu der gleichen Methode gegriffen, mit der auch die Sensationsgier in den Medien befriedigt wird. Es wird einfach nur Platt etwas in wissenschaftlich unsinniges in den Raum geworfen, weil die Mehrheit glaubt es zu verstehen. Dabei hilft eine Absenkung des Niveaus nie.

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Welttag gegen Internetzensur

„Aus Anlass des Welttages gegen Internetzensur am 12.3.2013 ruft die Organisation Reporter ohne Grenzen zu weltweiten Protesten gegen Zensur im Internet auf. An diesem Tag veröffentlicht die Organisation alljährlich einen Bericht über die „Feinde des Internets“ über weltweite Online-Zensurmaßnahmen und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer. Im letzten Jahr hat der Bericht gezeigt, dass in der ganzen Welt Regierungen massive Verstöße gegen Presse- und Meinungsfreiheit im Netz begehen.“


Aufruf zum Welttag gegen Internetzensur

(Quelle des Textes)

Um mit einem WordPressblog teilzunehmen einfach das nachfolgende Post ins eigene Blog kopieren und die Publikation für 00:00 am 12.03. voreinstellen.

<table>
<tr>
<td align="center" valign="middle" width="200" height="10000" style="background-color:#000000;">Welttag gegen Internetzensur</td>
</tr>
</table>

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Nicht Gut und Günstig

Bei Edeka gibt es die Hausmarke Gut und Günstig. Wahrscheinlich steht irgendwo auf der Verpackung im Kleingedruckten, dass der „Markenname“ nicht unbedingt den Tatsachen entspricht. Über die Qualität lässt sich sicherlich noch streiten, was das günstig angeht, ist aber der direkte Vergleich durchaus möglich.

Mir ist vor längerer Zeit, als ich Edeka noch nicht wegen u.a. der idiotischen Kassen und der langen Wartezeiten boykottierte, aufgefallen, dass die Donauwellen, als Markenprodukt eines bekannten Tortenherstellers günstiger waren, als jene die unter der Hausmarke liefen. Nicht direkt vom Preis, wohl aber bei dem Kilogrammpreis. Ich schätze mal dies wird kein Einzelfall sein. Das mit einem „Markennamen“ etwas suggeriert wird, was nicht den Tatsachen entspricht.

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Klartext zu „830 Euro monatlich mehr – Große Koalition verteidigt sich“

Klartext zu „830 Euro monatlich mehr – Große Koalition verteidigt sich“

Das Abgeordnetenbestechung endlich unter Strafe gestellt werden soll war überüberfällig. Steht die Erhöhung der Diäten etwas gar im Zusammenhang? Sollen diese die Ausfälle durch fehlende Bestechungen kompensieren?

Für jemanden der keine Verantwortung trägt bekommen die Abgeordneten jedenfalls zuviel Geld. Ich mein schließlich kann ich keinen Abgeordneten verklagen, weil er etwas falsches entschieden hat und eine Haftung für Fehlentscheidungen gibt es auch nicht. Sonst haftet man überall für seine Handlungen nur dort, wo die Entscheidungen getroffen werden, die alle beeinflussen wird gar nicht gehaftet.

Und wenn die Linken die Gelder ihren Wahlkreisen spenden, so wird dies über die Wahlfinanzierung den Steuerzahler zusätzlich belasten, denn für jede Spende gibt es noch mal Geld aus der Wahlfinanzierung. Da sollten die Abgeordneten das Geld lieber für sich ausgeben. Wäre immer noch günstiger für den Steuerzahler, als die Mehrbelastung durch die Spenden der Linken.

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Wachstum ist Illusion

Wenn ich in den Zeitungen davon lese, wie wichtig angeblich Wachstum wäre kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Es gibt kein Wachstum. Jegliches Wachstum ist reine Illusion, denn die Gesamtsumme kann niemals mehr als 1 (100 %) sein.

Beim angeblichen Wachstum werden Effekte, wie zum Beispiel Schrumpfungen an anderen Stellen und Inflation ausgeblendet. Geld kann nicht aus dem Nichts entstehen, genauso wenig wie Energie. Es sei denn man täuscht vor Geld würde aus dem nichts entstehen, allerdings wird diese Blase der Illusion irgendwann platzen.

Wachstum gibt es nicht, sondern nur Umverteilung. Selbst bei Wissen gibt es kein Wachstum, sondern es wird zwar neues gelernt und Niedergeschrieben dafür geht aber auch altes unwiederbringlich verloren.

Die Grenze des Wachstums ist der Zusammenbruch.

Ist zum Beispiel der wirkliche Grund für die Senkung der Sparer-Zinsen durch die Zentralbank, die Menschen zu einer Ausgabementalität zu verleiten, damit sie nicht mehr Rücklagen bilden? Oder wenn dann nur Risikosparen?

Damit wird nur Pseudowachstum generiert was zu Lasten zukünftiger Stabilität gehen wird.

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Spruch zum Sonntag

Ein Grundproblem von Hartz IV ist, dass es auf Misstrauen basiert.
(Ulrich Scharfenort, 18.01.2013)

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Umweltschutz ist Geldbeutelschutz

Ich habe manchmal den Eindruck für einige ist Umweltschutz ein Thema, dass fast schon so anrüchig ist, wie Sex. Oder sind sie einfach nur genervt, weil in ihren Augen Umweltschutz hauptsächlich Kosten verursacht?

Dabei ist Umweltschutz in vielen Fällen auch Geldbeutelschutz, denn Einsparungen zum Beispiel bei Energie, sparen auch immer Geld. Insbesondere, wo absehbar ist, dass die Energiepreise unabhängig von der Energiewende weiterhin steigen werden.

Nach der Energiewende wäre aber im Gegensatz zu den Fossilen eine Preissenkung möglich. Ja es gibt bei den fossilen noch Vorräte, aber die Förderung wird immer riskanter und teurer.

Kurzfristig mag vieles teurer erscheinen aber langfristig, ist das Gegenteil der Fall. Fast wie das Gleichnis der Waschmaschine, wo das scheinbar teurere Markengerät deutlich günstiger ist als das Billiggerät.

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Klartext zu „Lärm im Rahmen des Erlaubten“

Klartext zu „Lärm im Rahmen des Erlaubten“

Nur weil etwas erlaubt ist, heißt dies noch lange nicht, dass es richtig ist oder für gute nachbarschaftliche Verhältnisse. Lärmport Duisburg vergiftet mit seiner Einstellung immer mehr dieses Verhältnis. Die Toleranz von uns Rheinhausenern hat ihre Grenzen und ich denke auch der Lärmport ist auf die Zustimmung der Bevölkerung angewiesen.

Zudem Frage ich mich, woher der Lärmport wissen will, dass der Lärm im Rahmen des erlaubten liegen soll? Etwas, weil ein Experte dies behauptet? Oder weil etwas simuliert wurde? Und selbst die jetzt noch nicht erhebbaren Messwerte sagen nicht so viel aus, denn jeder Mensch empfindet Lärm unterschiedlich. Was den einen vollkommen kalt lässt ist für den anderen tödlich oder zumindest eine erheblich Einschränkung für die Erholung. Dies schädigt die Arbeitskraft der Duisburger und somit auch die Einnahmen der Stadt.

Die „Begründung“ für die Ablehnung der Fotofalle hätte sich Susanne Stölting auch sparen können, denn diese sagt rein gar nichts aus. Mir erscheint der Grund, dass die Stadt als Miteigentümer von Lärmport einfach nichts unternehmen will viel wahrscheinlicher. Ich gehe hier von einem erheblichen Interessenkonflikt bzgl. Wohlbefinden der Bevölkerung und den Geschäftsinteressen der Stadt Duisburg aus.

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Klartext zu „FDP will Fußgängerzone für Autos öffnen“

Klartext zu „FDP will Fußgängerzone für Autos öffnen“

Mit Verlaub, der Vorschlag ist Dummfug. Wahrscheinlich ist Herr Wolters in Rheinhausen wenig unterwegs, dass er solche Vorschläge an der Realität vorbei macht.

Erst einmal müsste der Brunnen für eine Durchfahrt beseitigt werden. Zweitens sehe zumindest ich regelmäßig Menschen in den Kaffees sitzen. Und drittens bleibt er natürlich eine Antwort auf die Frage der Kosten schuldig. Wenn hier Gelder für eine Umgestaltung zur Verfügung stünden gäbe es genügend andere Stellen die sinnvoller für Investitionen wären. Zumal, wenn ich mich recht entsinne Shared Space, wie am Markt doch eigentlich gar nicht erlaubt ist. Zumindest war da doch mal was in dieser Richtung vor einiger Zeit in dieser Zeitung.

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Klartext zu „Das doppelte Abstellgleis“

Klartext zu „Das doppelte Abstellgleis“

„Nachteilige Auswirkungen für die Anwohner sind nicht zu erwarten“? Wir leben nun schon seit Jahren mit den nachteiligen Auswirkungen und nur weil etwas nach den Gesetzen erlaubt ist, heißt es nicht, dass es für eine gute Nachbarschaft sorgt.

Ob etwas erforderlich ist oder man es einfach macht, weil man ein guter Nachbar sein will sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich denke die Anwohner werden die mangelnde Rücksicht seitens Logport nicht vergessen und zum gegebenen Zeitpunkt gegen Logport verwenden. Ich werde es auf jeden Fall so halten, solange Logport immer nur das gesetzlich notwendige macht.

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Ein grünes Fähnchen im Wind

Wie die DS 18/381 zeigt machen sich die Grünen die Piratenposition zur Vorratsdatenspeicherung zu eigen. Wobei haben die Grünen auf Landesebene im Bundesrat nicht für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt?

Erscheint mir ziemlich inkonsequent so ein Verhalten, zumal es mit den Grünen in einer Koalition auch sehr schnell wieder zurückschwenken kann.

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Selbstpublizierung

Willst du Autor sein? Heute ist das leichter als mancher denkt.

Neues von der Frankfurter Buchmesse

Neben dem Wirbel der klassischen Verlagen deutlich zu sehen: der Aufbruch in neue Märkte. Der E-Buch-Markt wächst und wächst. Das schöne ist hier, dass wirklich jeder ein Autor sein kann. Dies geht relativ einfach, wenn das Buch bereits fertig geschrieben ist: Dann muss es nur noch auf eine der Seiten eingestellt werden. Dies kann sowohl für den Autor kostenlos als auch gegen Bezahlung geschehen. Je nach persönlichem Ehrgeiz ist hier viel möglich. Das geht übers Text-Lektorat bis hin zu von Profis gestaltetem Cover. Der Selbstverwirklichung sind hier keine Grenzen gesetzt. Und natürlich trägt man die alleinige Verantwortung für den Erfolg, was auch heißt, dass man die Werbung selbst gestalten muss. Nachfolgend werden einige der Plattformen für die Veröffentlichung von Büchern vorgestellt, auf denen sich auch Geld verdienen lässt.

Plattformen

feiyr.com Nach eigener Angabe listet Feiyr das übergebene Buch in 160 Shops, darunter die üblichen Verdächtigen, wie Amazon, iTunes und Kobo. Neben E-Books gehen bei Feiyr auch Hörbücher und Musik. Für die Account-Freischaltung zur Veröffentlichung werden einmalige Kosten von 9,90 Euro fällig. Die Veröffentlichung eines E-Buchs kostet ebenfalls einmalig 4,95. Dafür gibt es 80 Prozent des Nettoverkaufserlöses und der Autor hat ständigen Zugriff auf Geld und Statistiken in den einzelnen Shops.

bookrix.de Auf Bookrix können Bücher veröffentlicht werden. Kostenlos auf der Seite selbst oder auch gegen Bezahlung in 60 Onlineshops, auch hier sind die großen mit dabei. Sowohl die Anmeldung als auch die Veröffentlichung sind kostenlos, dafür gibt es hier nur 70 Prozent des Nettoerlöses, keine Statistiken der einzelnen Shops, sondern nur die Gesamtverkäufe und alle drei Monate eine Auszahlung. Verkaufszahlen gibt es einmal monatlich. Zwangsweise muss der Autor hier einen Autorenvor- und -nachnamen angeben. Ein Künstlername geht nicht. Der Aufbau der Seite führte auch zum Spitznamen Facebookrix.

epubli.de Hinter epubli steht die Holtzbrinck-Gruppe (Handelsblatt und Die Zeit). Sowohl reale Bücher (auf Bestellung) als auch E-Bücher sind im Angebot. Die Konditionen sind intransparent. Für E-Bücher soll das Autorenhonorar bei 60 bis 80 Prozent liegen, für Gedrucktes war keine Prozentangabe zu finden. Allerdings sollte bedacht werden, dass der Druck natürlich auch Geld kostet. Die Empfehlung der Seite, dass man Bücher auf Vorrat legen sollte, kann ich nicht unterstützen, denn hier geht es wahrscheinlich nur darum, Einnahmen für epubli zu generieren. Eine ISBN und die Einstellung in alle Shops kostet 14,95 Euro je E-Buch. Für die Veröffentlichung als gedrucktes Buch wird die gleiche Summe angesetzt.

BoD.de Die Seite ist sofort unsympathisch, da man schon für den Abruf von Informationen JavaScript für Google-Apis im Webbrowser erlauben muss. Zum Druck kann man Bücher kostenfrei einstellen, allerdings wird dies nicht bekannt gemacht. Der Druck selbst ist laut den Angaben auf der Seite erst ab 16 Euro aufwärts zu haben und kann durch verschiedene Zusatzoptionen noch verteuert werden. Laut einem Flyer dagegen beginnt das Angebot bei 19 Euro pro Jahr plus einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 19 Euro. Fürs E-Buch werden nur 50 Prozent des Netto-Verkaufspreises als Autorenhonorar garantiert.

neobooks.com Bei neobooks können E-Bücher kostenlos und zum Verkauf erstellt werden. Beim Verkauf als E-Buch gibt es hier 70 Prozent für den Schreiber. Im Preis inbegriffen sind die Buchbestellnummer ISBN und die Erfassung im Shop. neobooks ist eine Plattform des Verlags Droemer Knaur, die als zusätzliche Option auch noch die Entdeckung als Autor anbietet. Nach eigener Auskunft sollen es bereits 60 Autoren auf diesem Weg geschafft haben.

Cover und Lektoren

Fürs Lektorieren gibt es auf einigen Seiten eigene Angebote oder man wendet sich zum Beispiel an den Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (www.vfll.de).

Der Eigendruck Natürlich gibt es nach wie vor die Möglichkeit, das eigene Buch selbst zu drucken, zu lagern, zu vermarkten und Bestellungen vom Buchhandel auszuführen. Mit etwa 2.500 Euro für eine kleine Auflage sowie einer trockenen Garage kann man Selbstverleger werden. Interessant ist das für sehr spezielle Fachthemen.

Fazit

Jeder muss sich selbst entscheiden, welche Lösung die geeignete für die eigenen Vorstellungen ist.

Erläuterungen

Nettoverkaufserlös: Das ist die Summe, die übrig bleibt, nachdem Online-Shops ihren Anteil (Gewinnspanne/Vertriebskosten) bekommen haben. Natürlich abzüglich der Umsatzsteuer.

(Stand November 2013)

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Campione Computer Service SAS, CH 6911 Champione

Am 04.02.2014 bekam ich unerwartet vom Office Depot Deutschland GmbH, Werbung an meine private Anschrift, bei der ich peinlichst genau darauf geachtet habe, dass sie nicht in den Umlauf von Adresshändlern gerät. Da fragt man sich als erstes natürlich, wo haben die Spammer meine Adresse her. Dazu fragte ich die Informationen nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz ab. Wie das geht steht im Kompass (Kompass 2011.3: Datenschutz, Kompass 1.2012: Spam), findet sich aber auch an anderen Stellen im Netz.

Auf Anfrage teilte mir Office Depot die DIRECT SUCCESS GmbH, als Quelle der Adresse mit. Diese schickte mir nach einigem Mailverkehr auch endlich die Auskunft nach § 34 BDSG. Wobei die Firma natürlich behauptete sie dürfe das nach der Ausnahmegenehmigung im BDSG. Da ich aber ausschließen kann, dass meine Adresse auf legalem Wege gehandelt wurde, durfte sie aus meiner Sicht genau das nicht.

Angeblich handele es sich um eine geschäftliche Anschrift mit der Bezeichnung „Firmen Finanzdienstleistungsbranche/Baufinanzierung in Deutschland“, eine Tätigkeit die ich definitiv nicht ausübe. Weder selbstständig, noch als Angestellter oder in sonst irgendeiner Weise. Um so mehr war ich natürlich daran interessiert festzustellen wo diese Adresse entwendet wurde, da ich hier von Datendiebstahl ausgehen muss.

In meiner Mail vom 09.02.2014 merkte ich auch, dass er mir darum ginge die Quelle dieser illegalen Adressweitergabe ausfindig zu machen. Ich hatte die DIRECT SUCCESS GmbH selber zur Löschung aufgefordert, allerdings nur diese. Nicht jedoch die Quelle der Adressen, die anscheinend von einer Firma in der Schweiz stammen soll. CCS, CH-6911 Campione wurde mir genannt und zugleich mitgeteilt, dass diese zur Löschung aufgefordert worden sei. Ein Schelm, wer hier ans Aktenschreddern zu Beweisvernichtung denkt.

Die wirklich relevante Auskunft, wer die illegale Quelle für diese Daten ist, wird mir unmöglich gemacht. Wobei ich es für möglich halte, nach allem was ich gelesen habe, dass die Quelle die CCS selber ist. Das Teile der Daten einfach nur erfunden sind, ist sicher.

Als Allheilmittel wird durch die DIRECT SUCCESS GmbH immer wieder auf die Robinsonliste verweisen, dabei möchte ich nicht, dass meine Anschrift überhaupt im Umlauf ist.

Wegen der DIRECT SUCCESS GmbH habe ich mich jetzt an den zuständigen Datenschutzbeauftragten gewandt. Wegen der CCS habe mich an die schweizerische Datenschutzbehörde gewandt, da nachdem was ich hier las, der Datenhandel hätte mitgeteilt werden müssen. Wobei ich dann im Nachhinein feststellte, dass obwohl da CH steht, es sich um einen Teil Italiens handelt. Aber da scheine ich nicht der einzige zu sein. Das CCS in Italien liegt dürfte sogar besser sein, weil dort ähnliches Datenschutzrecht, wie in Deutschland gilt. Werde aber trotzdem mal die Antwort aus der Schweiz und aus Stuttgart abwarten. Bei weiterer Werbung wird die CCS dann Post von mir bekommen. Allerdings weiß ich hundertprozentig, dass es keine öffentlichen Quellen gibt aus denen sie meine Adresse für Werbung entnehmen konnten.

Die Homepage der CCS dürfte wohl diese hier sein. Jedenfalls stimmt die Anschrift.

Nach dieser Seite lässt sich sogar eine Verbindung zwischen CCS, der Zivilen Koalition e.V. und der AfD herstellen. Was mir die Partei direkt noch einmal unsympathischer macht.

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Spruch zum Sonntag

Götter sind nur so gut, wie sie von den Menschen erschaffen wurden.
(Ulrich Scharfenort, 09.01.2013)

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Petition für mehr Service bei Verkehrsunternehmen

Nachfolgende Petition reichte ich am 05.02.2014 beim Bundestag ein.

Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das alle in Deutschland aktiven Verkehrsunternehmen eine Möglichkeit für die einfache barrierefreie Erstattung von Verspätungen auf ihrem Internetauftritt anbieten MÜSSEN.

Begründung:
Die Erfahrung zeigt, dass u.a. größere Unternehmen gibt, welche mit großem Aufwand die Kunden daran hindern wollen ihre Ansprüche bei Verspätungen anzumelden. Dazu gehören komplizierte bzw. abschreckende Formulare genauso, wie eine fehlende Möglichkeit die Ansprüche Online anzumelden.

Diskussion:
Heute kann man bei fast jedem Anbieter die Fahrkarten Online ordern, geht es allerdings um Erstattung, weil man verspätet angekommen ist, dann stellen sich die Unternehmen häufig sehr zugeknöpft an. Ziel erscheint mir zu sein die Kosten für Erstattungen zu sparen.

Es fehlt wohl ein mangelndes Bewusstsein, dass gerade so mangelhafter Service zu sinkender Akzeptanz führt.

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Stadt Duisburg ist unwillig zu energiewenden

Anfang Januar wurde ich auf den Neubau der Targobank aufmerksam. Weswegen ich mich an den Bau- und an den Umweltdezernenten wandte und vorschlug die Dachflächen direkt für Windkraft auszulegen:

Sehr geehrter Herr Tum, sehr geehrter Herr Krumpholz,

ich finde es begrüßenswert, dass die Targo-Bank am Standort Duisburg weiterhin investiert.

Bereits vor im vergangenen kontaktierte ich die Targo-Bank, wegen Windenergieanlagen, wie sie zum Beispiel auf der Greenpeace Zentrale in Hamburg oder auch auf dem Dach des LVR-Gebäudes in Köln sind. Auch wenn eine Antwort noch aussteht, nutze ich die Möglichkeit einer Eingabe, dass in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Duisburg ein Energiekonzept zu erstellen ist, was die Nutzung der Dachflächen für Windenergie beinhaltet.

Ich bitte darum zu zeigen, dass Duisburg auch Grün kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Folgende Antwort bekam ich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

das Umweltdezernat hat mich gebeten, Ihre E-Mail vom 10. Januar 2014, mit der Sie sich u.a. an Herrn Beigeordneten Dr. Krumpholz wandten, zu beantworten.

Um – wie von Ihnen vorgeschlagen – die Nutzung von Dachflächen zur Gewinnung von Energie mit Kleinwindanlagen in einem Energiekonzept zu vertiefen, müsste eine solche Nutzung wirtschaftlich darstellbar sein. Im Vergleich zu großen Windenergieanlagen, insbesondere zu solchen mit einer Leistung ab 2 MW, ist das Verhältnis von Aufwand und Ertrag jedoch für Kleinwindanlagen sehr ungünstig. Hinzu kommt, dass es die statischen Eigenschaften von Dachflächen nicht immer erlauben, Kleinwindanlagen ohne Sicherheitsrisiken zu errichten. Sind hier bauliche Maßnahmen erforderlich, würde dies die Kosten noch weiter erhöhen.

Auch Klimaschutzziele sollten effizient erreicht werden, da ansonsten die Strompreise mehr als nötig steigen würden.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, auf dem Weg zur Energiegewinnung aus regenerativen Ressourcen nur solche Techniken einzusetzen, die wirtschaftlich tragfähig sind.

Dieses unsachkundige und vor unbelegten Behauptungen nur so strotzende Schreiben ließ ich natürlich nicht unbeantwortet. Duisburg wird wohl auch weiterhin hinterher kriechen.

Sehr geehrter Herr Krumpholz,

ich verstehe die Ausführungen von Frau XXXXXX nicht. Offensichtlich scheint es sich nicht um eine fachkundige Antwort zu handeln.

Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag kann nicht so ungünstig sein, ansonsten würde es der LVR nicht machen. Vielleicht ist die Rendite nicht so gut, aber bei Direktvermarktung gemäß EEG entfallen etliche Gebühren, wodurch die Rentabilität erhöht wird. Ansonsten werden die entsprechenden Anlagen von Immobiliennutzer selbst errichtet und das macht die Energiewende dann wirklich teuer, da die Stadtwerke gar nichts mehr bekommen.

Mein Vorschlag, der ja leider in der Antwortmail nicht enthalten war, geht an erster Stelle auf das neue Targobankgebäude ein. Die Statik kann hier entsprechend berechnet und umgesetzt werden. Natürlich kann es bei Altgebäuden Probleme geben. Allerdings zu sagen, dass könnte zu teuer werden, deswegen schauen wir gar nicht mal wie teuer es wirklich wird, ist dieses typische Änderungsunwilligkeitsdenken.

Für mich enthält die Antwort leider nur vieles wenn’s und keine Fakten. Aber vielleicht ist es ja die generelle Ausrichtung der Stadt Duisburg die Energiewende nicht zu vollziehen und deswegen jede Ausrede zu nutzen die es gibt.

Also liegt es wieder einmal mehr in Bürgerhand, die Energiewende selbst und ohne die Stadtwerke oder die Stadt Duisburg zu vollziehen.

Aber vielleicht soll ja auch nur die Kohlekraft vor dem Wind der Veränderung geschützt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Klartext zu „Ja, ich hatte ein Konto in der Schweiz“

Klartext zu „Ja, ich hatte ein Konto in der Schweiz“

Also andere hätten ein Interesse dran ihr zu schaden? Geht’s noch? Sie hinterzieht steuern und schadet damit allen Menschen in Deutschland. Die Selbstanzeige dient schließlich nur dazu schlimmeres von sich abzuwenden. Dann hat sie auch noch die Frechheit sich als Opfer darzustellen. Und gerade bei Prominenten sollte man es nicht auf sich beruhen lassen, schließlich haben sich auch eine Vorbildfunktion als abschreckende Beispiele. Wieder Mal eine jener Personen, die Wasser predigen, aber Wein trinken.

Na vielleicht war sie aber auch nur der Ansicht, dass die Frauenquote bei Steuerdelikten zu gering ist.

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Kommentar zu „Zahl der Asylbewerber steigt rasant“

Kommentar zu „Zahl der Asylbewerber steigt rasant“

Eine Privatwohnung anzumieten soll kostspieliger sein, als etwas komplett neues zu bauen? Oder sind mit dem unklaren Begriff Ferienwohnungen gemeint? Normale Wohnungen gibt es schon für wenig Geld und wenn ich mich recht entsinne stehen im Duisburger Stadtgebiet tausende Wohnungen leer. Diese kann die Stadt anmieten und ein Teil des Geldes würde über Gebühren und Steuern sogar an die Stadt zurückfließen.

Warum Duisburg noch mehr Unterkünfte bauen möchte erschließt sich mir nicht. Zumal Mietwohnungen auch nach Benutzung weiterhin genutzt werden können, während die Heime dann wieder leer stehen und zerfallen, womit die Stadt wieder Steuergelder in den Sand setzt, was man ja fast als Untreue ansehen könnte.

Zudem würde bei Verteilung über das Stadtgebiet die Integration gefördert und verhindert, dass Extremisten einen Anlaufpunkt hätten. Aber vielleicht möchte die Stadt Duisburg Flüchtlinge möglichst schäbig unterbringen, damit sie bald wieder verschwinden. Gastfreundschaft geht jedenfalls anders.

Wieder einmal ist zu erkennen die Stadt Duisburg hat kein Einnahmeproblem, sondern eines im Umgang mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen.

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Videoüberwachung mit Drohnen

Im vergangenen Jahr stellte ich beim LDI NRW eine Anfrage bezüglich Überwachung durch Drohnen. Vor kurzem bekam ich die Antwort, die ich natürlich nicht vorenthalten möchte. Schließlich erspart dies anderen eine Anfrage.

Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Beobachtung öffentlich zugänglicher Bereiche mit optisch-elektronischen Einrichtungen (Videoüberwachung) durch private Stellen bzw. Personen sind in § 6b Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt. Eine Videoüberwachung ist daher nur zulässig, wenn sie zur Wahrnehmung des Hausrechts (§ 6b Abs. 1 Nr. 2 BDSG) oder zur Wahrung berechtigter Interessen für einen konkret festgelegten Zweck (§ 6b Abs. 1 Nr. 3 BDSG) erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass schutzwürdige Interessen betroffener Personen überwiegen. Berechtigt ist ein Interesse dann, wenn es nach vernünftiger Erwägung durch die Sachlage gerechtfertigt ist. Motive wie Spaß, Neugierde oder Voyeurismus können kein objektiv berechtigtes Interesse begründen.

Werden öffentlich zugängliche Bereiche unter Beachtung der vorgenannten Voraussetzungen zulässigerweise beobachtet, ist gemäß § 6b Abs. 2 BDSG der Umstand der Videoüberwachung und die dafür verantwortliche Stelle durch geeignete Maßnahmen erkennbar zu machen. Mit der Hinweispflicht soll der Transparenz – einem zentralen Element des Datenschutzes – bei der Verarbeitung personenbezogener Bilddaten Rechnung getragen werden. Die Betroffenen sollen eine Vorstellung davon bekommen, welcher Bereich videoüberwacht wird, um selbst frei darüber entscheiden zu können, ob sie den überwachten Bereich betreten wollen oder nicht. Zudem sollen sie darüber informiert werden, an wen sie sich zur Ausübung ihrer Datenschutzrechte (z.B. Auskunfts- und Löschungsrechte) wenden können. Zur Erfüllung der Hinweispflicht können entsprechende Schilder oder graphische Symbole (z.B. Zeichen nach DIN 33450) verwendet werden.

Eine heimliche Erhebung personenbezogener Bilddaten in öffentlich zugänglichen Bereichen mit optisch-elektronischen Einrichtungen durch private Stellen bzw. Personen ist daher grundsätzlich datenschutzrechtlich unzulässig.

Diese Anforderungen gelten gleichermaßen bei einer personenbezogenen Beobachtung öffentlich zugänglicher Bereiche durch private Stellen bzw. Personen mit optisch-elektronischen Einrichtungen, die an unbemannten Flugobjekten angebracht sind. Beim Einsatz von Drohnen zur Videoüberwachung kommt aus datenschutzrechtlicher Hinsicht erschwerend hinzu, dass Drohnen – anders als fest installierte Kameras – Bereiche flexibler und großflächiger überwachen können und die Abschätzung ihrer Erfassungsbereiche kaum möglich ist. Die Intensität des Eingriffs in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen ist daher beim Einsatz von mit Videokameras ausgestatteten Drohnen sehr hoch. Zudem dürfte die ordnungsgemäße Umsetzung der gesetzlich normierten Hinweispflicht beim Einsatz von Drohnen in der Praxis häufig nicht erfüllbar sein.

Hinsichtlich der vorgenannten Ausführungen ist jedoch hinsichtlich des Anwendungsbereichs der datenschutzrechtlichen Vorschriften einschränkend Folgendes anzumerken:

Gemäß § 1 Abs. 2 BDSG gilt das BDSG nur für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten. Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (vgl. § 3 Abs. 1 BDSG). Die datenschutzrechtlichen Vorschriften sind daher nicht berührt, wenn unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls sichergestellt ist, dass keine personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten erhoben oder verarbeitet werden. Hierfür müssen beispielsweise bei der Gesamterfassung einer Straßenszene die Übersichtsbilder so unscharf sein, dass Personen weder erkannt noch durch Bildbearbeitung erkennbar gemacht werden können. Außerdem scheidet eine Erfassung von Kfz-Kennzeichen aus, denn hierbei handelt es sich stets um personenbeziehbare Daten (vgl. § 45 Satz 2 Straßenverkehrsgesetz – StVG -). In Betracht kommt auch der Einsatz technischer Verfahren, die sicherstellen, dass Gesichter, Kfz-Kennzeichen etc. zuverlässig durch Verpixelung von Beginn an unkenntlich gemacht werden.

Das BDSG findet zudem keine Anwendung, wenn personenbezogene Daten von privaten Personen bzw. Stellen ausschließlich für persönliche oder familiäre Tätigkeiten erhoben, verarbeitet oder genutzt werden (vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG). In diesem Zusammenhang stellt sich die bislang noch nicht abschließend geklärte Frage, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen mit Videotechnik ausgestattete Drohnen, die von Privatpersonen im Rahmen der Freizeitgestaltung eingesetzt werden (z.B. Spielzeugdrohnen im Hobbybereich), dem Anwendungsausschluss des § 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG unterfallen.Da es sich bei der Videoüberwachung mit Drohnen durch Privatpersonen bzw. Stellen um eine neue, bundesweit relevante datenschutzrechtliche Thematik handelt, befindet sich meine Dienststelle hierzu im Austausch mit den zuständigen Datenschutzbehörden auf Bundes- und Länderebene. Nach Abschluss der diesbezüglichen Beratungen ist eine Veröffentlichung entsprechender Empfehlungen avisiert.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass eine Videoüberwachung mit Drohnen durch Privatpersonen im Einzelfall sowohl zivilrechtliche Abwehr- und/oder Schadensersatzansprüche der betroffenen Personen auslösen kann (vgl. §§ 1004, 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches – BGB -) als auch ggfl. strafrechtliche Relevanz haben kann (vgl. § 201a Strafgesetzbuch – StGB -).

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Loveparade Prozess

Wahrscheinlich wurde zuerst von oben Druck gemacht, aber natürlich in weiser Voraussicht alles nur mündlich, so dass die Verantwortlichen natürlich nichts unterschrieben hatten. Der meiner Ansicht nach Hauptverantwortliche hat sich ja mit ähnlichen Worten aus der Affäre gezogen. Ketchup auf sein Haupt.

Den einzigen Fehler den die Sachbearbeiter aus meiner Sicht gemacht haben, ist nicht genug Widerstand geleistet zu haben, wobei dies natürlich nicht so einfach ist, wenn die Vorgesetzten Druck ausüben. Denn leider sind diese ja nicht unabhängig.

Aber so ist es ja bei allen Projekten, die Oberen wussten nichts oder behaupten es zumindest. Egal auf welcher Ebene man schaut. Ich bin froh, dass wenigstens wird Duisburger ein Zeichen setzen konnten und Sauerland (CDU) rausgeschmissen haben. Er selbst war ja offensichtlich nicht dazu in der Lage. Nächstenliebe im Sinne der CDU ist, wohl sich selbst am Nächsten zu sein.

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IMD muss ihre Lahmarschigkeit veröffentlichen

Im Ratsinformationssystem findet sich derzeit als Anlage 1 zur Drucksache 14-0120 eine Übersicht der Schulen, welche die IMD zu vermarkten versucht. Dort sieht man auch den zeitlichen Abstand, welche von dem absehbaren Leerstand bis zur Veröffentlichung eines Exposes vergingen. Für die Schule Werthauserstraße in Rheinhausen zum Beispiel fast anderthalb Jahre vom Schließungstermin, obwohl der Leerstand lange im voraus abzusehen war.

Entweder hat die IMD zu wenig Personal um die Aufgaben zeitgerecht und ohne zusätzliche Belastungen für die Bevölkerung zu erledigen oder das vorhandene Personal ist nicht in der Lage die Aufgaben zu erledigen, aus welchen Gründen auch immer.

Jedenfalls kosten diese Versäumnisse die Steuerzahler viel Geld. Was die IMD in einem anderen Bericht allerdings nicht genau beziffert, sondern die Kosten für den Leerstand in den anderen Kosten versteckt. Kosten sind u.a. Vandalismus, Grundsteuer, Straßenreinigung und Winterdienst. Insbesondere über die Grundsteuer dürfte einiges zusammenkommen. Ich frage mich manchmal, ob hier nicht der Straftatbestand der Untreue schon gegeben ist.

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Spruch zum Sonntag

Es gibt nur eine Sünde und dies ist die Verschwendung
(Ulrich Scharfenort, 09.01.2013)

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Klartext zu „Wut über Genmais-Entscheidung“

Klartext zu „Wut über Genmais-Entscheidung“

Damit steht uns nach Atomkraft nun auch ein GAU auf dem Acker bevor. Bloß wenn der Gentechdreck erst einmal auf dem Feld ist kriegt man ihn nicht mehr aus der Umwelt. Dabei haben wir ohnehin schon genug Neobiota in der Umwelt, die sich munter verbreiten.

Der Lebensmittelskandal der uns bevorsteht ist mir schon jetzt klar. Eines Tages lesen wir in der Zeitung Giftmais an Tiere verfüttert, obwohl natürlich vorher alle versichert haben, dass der Giftmais nur zur Energiegewinnung dienen solle. Mal ganz abgesehen davon das Glufosinat strukturell Glyphosat ähnelt und Glyphosat steht bekanntlicherweise im Verdacht Nierenschäden hervorzurufen. Weshalb es in anderen Ländern bereits verboten ist.

Und da gerade die CDU für die Vernichtung der Schöpfung ist, wundert mich einmal mehr, ob sie das C überhaupt tragen dürfen, den Christliche Werte, wie die Bewahrung der Schöpfung (1. Buch Moses 2.15 ‚ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.‘) sind der CDU offensichtlich fremd.

Das deutsche Bauern mit dem Maiszünsler zu kämpfen haben liegt daran, dass sie die Felder falsch bewirtschaften. Bei regelmäßigem Wechsel der angebauten Pflanzen dürften diese nicht in großen Mengen auftreten, dies geschieht nur, wenn immer wieder Mais angebaut wird.

Zumal das ganze noch von dem Giftproduzenten Monsanto kommt, der mehr als einmal durch negative Presse aufgefallen ist. Hier haben die Lobbyisten wohl mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die Verbraucher und Bauern werden es ausbaden, schließlich geht Monsanto bekanntlicherweise sehr rigoros gegen ihre „Gene“ auf anderen Feldern vor. Ein Argument mehr warum Patente auf Gene nicht zulässig sind.

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Klartext zu „Lärmgeplagte Bürger wehren sich“

Klartext zu „Lärmgeplagte Bürger wehren sich“

Mir wird die Hafag bzw. Logport I – X immer unsympathischer. Reagiert wird immer erst, wenn etwas vorfällt. Teilweise, wie hier in Mühlenberg nicht einmal dann.

Rücksichtnahme ist Teil einer guten Nachbarschaft. Insbesondere Lärm kann hier schnell zu Streitigkeiten führen. Selbst, wenn die Belastung seitens Logport im Rahmen des zulässigen liegen sollte, heißt dies nicht, dass man als guter Nachbar nicht freiwillig etwas machen kann. Es würde der Hafag gut zu Gesicht stehen, mal von sich aus etwas zu tun. Manchmal können auch so kleine Maßnahmen wie Lärmschutz im Radbereich der Güterzüge etwas bewirken.

Aber die Defizite der Hafag sind signifikant. Gewinn geht vor guter Nachbarschaft und Rücksichtnahme.

Am Mittwoch bin ich mal wieder durch Logport in Rheinhausen gefahren. Dort standen einige LKW auf den viel zu engen Parkplätzen am Rand der Straßen durch Logport. Die zahlreichen Parkplätze für LKW, die es angeblich geben sollte suchte ich vergeblich. Dieser Logport braucht endlich einen richtigen Parkplatz für die LKW-Fahrer, wo sowohl Mautstelle, als auch Tankstelle und WC vorhanden sind. Es gibt einige Bereiche am Rande von Logport I die sich eigenen würden. Gleichzeitig gäbe es keinen Grund für LKW mehr durch Rheinhausen zu fahren. Natürlich muss die Stadt bzw. Hafag endlich für einen guten Verkehrsfluss im Bereich der Charlottenstraße sorgen. Noch immer recht sich, dass bei Logport ohne Gesamtkonzept gestartet wurde.

Logport und andere Lärmbetriebe mindern die Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung insbesondere bei nächtlicher Ruhestörung durch Schlafentzug. Dies kann sowohl zu Abwanderung, wie auch zu immer weniger Bürgern mit Einkommen führen.

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Klartext zu „Mercator: Mit Stadt und Uni machbar“

Klartext zu „Mercator: Mit Stadt und Uni machbar“

Klingt ja alles nett, aber mit Studien verhält es sich noch immer, wie mit Statistiken. Ich würde schon jetzt wetten, dass sich wegen der üblichen Verzögerungen und anderen mehr oder weniger plausiblen Gründen die Kosten auf über 5 Millionen Euro erhöhen. Mal ganz abgesehen von den Folgekosten.

Wozu braucht Duisburg das Mercatorhaus? Ein Touristenmagnet ist Mercator, wohl nur begrenzt. Fürs Ansehen bringt noch ein Bauskandal nur wenig, es sei denn die Stadtspitze setzt konsequent auf schlechten Ruf.

Sinnvoller wäre erst einmal einen Schotterparkplatz drauf zu machen an dem jeder Parkende über eine Zusatzgebühr die Kosten fürs Mercatorhaus einspielt, diese Gebühr müsste dann aber natürlich direkt in eine entsprechende Stiftung oder vergleichbares fließen, damit sie sich nicht der Kämmerer unter den Nagel reißt.

Schön mag es sein, sinnvoll ist es nicht. Da gibt es eine Menge Projekte in Duisburg die viel dringender angepackt werden müssen.

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Antwort von Minister Groschek

Oder besser gesagt von einem Mitarbeiter des Ministers. Ich stelle diese Online, auch damit jeder mal vergleichen kann, ob die Antworten, alle so pauschal sind.

Ihre E-Mail vom 10.01.2014

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich danke Ihnen für Ihre o.g. Zuschrift, mit welcher Sie auf die vom Flughafen Düsseldorf ausgehende Fluglärmbelastung eingehen und sich gegen einen Ausbau des Flughafens bzw. gegen eine Änderung der gültigen Betriebsregelung aussprechen.

Die Flughafen Düsseldorf GmbH hat öffentlich angekündigt, im Juni 2014 einen Antrag auf Planfeststellung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen stellen zu wollen. Dieser Antrag soll nach Angaben der Flughafenbetreiberin auf die Änderung der derzeit gültigen Betriebsregelung sowie auf die Errichtung zusätzlicher Abstellpositionen für Flugzeuge und die Anpassung der Verkehrsinfrastruktur an die künftigen europäischen Bestimmungen für die Betriebssicherheit auf Flughäfen gerichtet sein.

Eine Prüfung dieses Vorhabens anhand der hierfür einschlägigen Fachgesetze (u.a. zum Lärm-, Gesundheits- und Naturschutz) sowie die erforderliche gerechte Abwägung aller für und wider das Vorhaben sprechenden öffentlichen und privaten Belange kann und wird erst erfolgen, wenn ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Behörde gestellt und das förmliche Verfahren – unter Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit – durchgeführt worden ist. Bis zum Abschluss dieses Planfeststellungsverfahrens ist es dem Ministerium aus rechtlichen Gründen nicht möglich zum Vorhaben der Flughafen Düsseldorf GmbH und seinen Erfolgsaussichten inhaltlich sowie öffentlich Stellung zu beziehen.

Ich mach darauf aufmerksam, dass die Flughafenbetreiberin die Öffentlichkeit über ihre Planungen informiert und in einen Informations- und Meinungsaustausch mit den Anwohnern und Betroffenen eingetreten ist. Nähere Informationen der Flughafenbetreiberin hierzu erfahren Sie Internet unter folgendem URL:
http://konzern.dus.com/nachbarflughafen/pf-verfahren/verfahrensablauf/

Ich empfehle Ihnen daher, ihre Bedenken frühzeitig gegenüber der Flughafen Düsseldorf GmbH zu äußern bzw. Ihre Bewertung in die angebotene Diskussion über das Vorhaben einzubringen.

Nach Antragstellung und Einleitung des förmlichen Verfahrens wird Ihnen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung durch die zuständige Luftverkehrsbehörde Gelegenheit zu Einwendungen, Stellungnahmen oder sonstigen Äußerungen gegeben werden.

Natürlich antwortete ich darauf:

Sehr geehrter Herr…

mit dem Flughafen Düsseldorf nahm ich bereits Kontakt auf und für mich ist Fazit, dass mit aller Gewalt der Ausbau durchgedrückt werden soll. Eine öffentliche Diskussion findet nicht statt, sondern vielmehr eine reine Marketingkampagne mit der die größten Widerstände im Vorfeld beseitigt werden sollen. Eine echte Kommunikation mit Bürger ist seitens des Flughafens nicht erwünscht. Genauso wenig gibt es eine unabhängige Studie.

Aus der Stellungnahme entnehme ich, dass das Ministerium offensichtlich mal wieder einer Erweiterung zustimmen wird, selbst, wenn sie gegen Gesetze bzw. Urteile verstößt. Dabei werden durch die Ausweitung Arbeitsplätze vernichtet, da die Lärmbelastung zu verminderter Arbeitsfähigkeit der Anwohner führt und diese weniger Leistungsfähig durch mangelnde Erholung werden. Durch Lärm leidet letztendlich das Bruttosozialprodukt.

Ich ändere meine Forderung demnach in eine Einschränkung des Flugbetriebs und Reduzierung der Lärmbelastung um 50 %.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Schmu bei der Wahl zum Integrationsrat

In der Drucksache 14-0087 findet sich der Absatz:

Die Personen zu c) und d) müssen sich bis zum zwölften Tag vor der Wahl in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Sie haben den Nachweis über die Wahlberechtigung zu führen.

Dieser c) und d) beziehen sich auf Bürger die vorher eine andere Staatsbürgerschaft hatten. Wie kann eine derartige Wahl demokratisch sein, wenn sich die einen registrieren lassen müssen? Da werden sich natürlich nur jene registrieren lassen mit einem Interesse an einem bestimmten Wahlergebnis, alle anderen Neubürger werden ausgeschlossen. Dies ermöglicht Wahlmanipulation.

Ob es auch einen offiziellen Aufruf an jene geben wird, die Neubürger sind?

Ebenfalls bedenklich, dass die Interessen von Asylbewerber ausgeschlossen werden, weil diese vom Wahlrecht ausgeschlossen werden.

Dazu kommt, dass sich neben den Wahlberechtigten jeder Duisburger für die Wahl aufstellen lassen kann. Allerdings brauchen Parteilose 60 Unterschriften, auch wieder eine Hürde an der nicht wenige scheitern werden.

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Duisburger Künstler: Helmut Meier

Meier, Helmut; Sänger/Kabarettist/Textschreiber; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Kommentar zu „1,25 Euro mehr TV-Gebühr bei Werbeverzicht“

Kommentar zu „1,25 Euro mehr TV-Gebühr bei Werbeverzicht“

Die öffentlich rechtlichen Sender bekommen doch jetzt schon mehr als bei der Reform zur Rundfunksteuer veranschlagt, also könnten sie ohne Kürzung die Werbung sofort wegfallen lassen.

Würden sie noch die Sportkosten streichen ließe sich die Gebühr sogar deutlich senken. Zumal die Leute durch Sportübertragungen nicht zum Sportmachen animiert werden. Lanz kann man sich bald auch einsparen und wenn dann gutes Programm wie zum Beispiel die Sache mit Snowden zur normalen Uhrzeit gezeigt würden, wäre der öffentliche Rechtliche fast sogar die dann gezahlten Gebühren wert.

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Klartext zu „Biomüll: Entscheidung im Sommer“

Klartext zu „Biomüll: Entscheidung im Sommer“

Ist natürlich bequem eine unangenehme Entscheidung nach die Wahl zu vertagen. Das heißt als bald hat jeder noch eine Tonne mehr zu den drei schon vorhandenen Papier, Wertstoff und Restmüll. Daraus folgert sich natürlich, dass noch mehr Müllfahrzeuge durch die Stadt fahren werden mit entsprechend größerer Anzahl von Personal. Fahrzeuge die mehr als eine Müllart aufnehmen können wäre nicht schlecht, denn ansonsten verschmutzt die Initiative von Johannes Remmel die Duisburger Feinstaubluft noch mehr. Mal ganz abgesehen von den ökologischen Kosten für den Diesel.

Denn frage ich mich, wo der Biomüll in Duisburg hin soll. Eine wirklich ökologische Entsorgung scheint es hier nicht zu geben. Reine Kompostierung kann auch im eigenen Garten stattfinden. Sinnvoll ist nur die Vergärung, wo aus den Gärgasen noch Strom und Wärme gewonnen werden kann.

Wahrscheinlich wird die Stadt Duisburg sich auf Mülltourismus einlassen, da ja die Müllverbrennungsanlage in Oberhausen (GMVA) gefüttert werden muss und der Biomüll zukünftig wegfällt. Dann wird unserer Biomüll wohl zukünftig über weite Strecken weggekarrt und der Müll von anderswo nach Oberhausen. Weitblick sieht definitiv anders aus, aber der ist ja ohnehin nicht gegeben, da die GMVA sich auch modernen Verfahren verweigert, welche die Restmüllmenge der Verbrennungslage verringern könnten. So wird jedes Jahr große Mengen neutralisierte Salzsäure deponiert, obwohl diese längst in anderen Müllkraftwerken wirtschaftlich aufbereitet wird. Von Abfallvermeidung und Umweltschutz ist hier keine Spur.

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Offener Brief einer Duisburgerin an Minister Groschek

Nachfolgender Brief ging an das Landesverkehrsministerium:

Antrag des Flughafens Düsseldorf auf Betriebserweiterung
Sehr geehrter Herr Verkehrsminister Groschek!

Die Flughafengesellschaft Düsseldorf stellte bei Ihrem Verkehrsministerium einen Antrag auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung.

Sie, Herr Verkehrsminister Groschek, werden nach Prüfung darüber entscheiden.

Wir Bürger sind durch den Krach und Dreck der jetzt vorhandenen Flugbewegungen erheblich in unserer Lebensqualität beeinträchtigt. Nicht nur wir Bürger sehen diesen Missstand, sondern auch die politischen Entscheidungsgremien der Städte Mülheim, Ratingen, Kaarst, Meerbusch, Tönisvorst, Krefeld, Neuss und Essen. Sie haben sofort nach Bekanntgabe der Flughafen-Erweiterungspläne ihr Veto eingelegt; ihre Begründung ist wegweisend für Sie als Entscheidungsträger.
Diese Städte wollen ihre Bürger nicht noch mehr belasten, d.h. die Fluglärmbelastungen in der heutigen Zeit sind jetzt schon deutlich überschritten.
Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm sieht bereits bei einer Zahl von 60 Überflügen/d die Wohnfunktionen als erheblich eingeschränkt. Bezüglich des Stichwortes „Siedlungspolitik“ ist es in den o.g. Städten Fakt, dass erst die Bevölkerung am Ort war – nun rückt der Flughafen näher, mit mehr Lärm und Dreck.

Exkurs: Die einzige Stadt, die noch nicht ihr Statement abgegeben hat, ist Duisburg. Man will das Gutachten, das Mitte 2014 erscheint (also NACH den Wahlen), abwarten. Die Stadt wird durch zwei Flugrouten in den südlichen, westlichen und nordwestlichen Stadtteilen durch Fluglärm erheblich belastet – also die gleiche
Faktenlage wie in den o.g. Städten. Trotz langjähriger Bürgerbeschwerden und dem unumstößlichen Beweis der über Duisburg gehenden Flugrouten auf der Flugroutenkarte, verhält sich Duisburg indifferent. Für uns Bürger ist dies ein weiteres Indiz für fehlende Bürgernähe, mangelnde Transparenz und Ignoranz der Bürgerbelange.

Neben diesen stets zu beachtenden Umwelt- und Gesundheitsgesichtspunkten, die i.Ü. eine Erweiterung schon von daher verbieten, gilt für den Flughafen Düsseldorf lt. OVG Münster der Angerlandvergleich mit den gültigen und unkündbaren Vorschriften, die vom Flughafen eingehalten werden müssen. Die Einhaltung ist behördlich zu kontrollieren und bei Missachtung der Vorschriften muss sanktioniert werden.

Würden Sie einer Betriebserweiterung zustimmen, würden gleichzeitig die gesetzlich festgeschriebenen Vorschriften des Angerlandvergleichs untergraben, was einem undemokratischem Akt gleich käme.
In einem Staat, der Gesetze erlässt, um das Zusammenleben zu organisieren, werden einzelne Bürger sanktioniert, wenn sie die Gesetze nicht befolgen.
Muss die Bewilligungsbehörde, Herr Verkehrsminister Groschek, in ihrer Vorbildfunktion als öffentliche Behörde nicht nur die Einhaltung der Gesetze überwachen, sondern auch selbst
Demokratie praktizieren?

Folgende Aspekte sprechen darüber hinaus gegen eine Erweiterung des Flughafens Düsseldorf:
– noch mehr Lärm und Dreck für die Bürger im weiten Umkreis; das sind lt. LuftVG erhebliche Nachteile für die Bevölkerung,
– Aufweichung des Nachtruhe-Zeitraums – trotz Vorhandenseins §29b LuftVG – und somit erhebliche Gesundheitsgefährdung der Bürger,
– fehlende Gutachten von neutralen Gutachtern, die die vorhandenen Fakten berücksichtigen und nicht ein Hypothesen – „Gebäude“ präsentieren,
– Aufweichung des ohnehin veralteten Schallschutzprogramms durch die Antragsteller,
– weiteres Heranrücken des Flughafens an die Bevölkerung (Stichwort: Siedlungspolitik).
Wie weit eine bürgerferne Politik wirkt, zeigt sich in Hessen: Hier protestieren fluglärmgeschädigte Bürger rund um den Frankfurter Flughafen im Dauereinsatz. Nun erst haben die dafür zuständigen Politiker angekündigt, weitere „Lärmpausen“ einzurichten.
Der Terminus „Lärmpause für die Bürger“ zeigt hier das abstruse Verhältnis von Politik und Bürger auf.
Das hier greifende Gesetz ist vorhanden (LuftVG §29b)und gültig: Die Bevölkerung soll vor Gefahren, erheblichen Nachteilen und erheblichen Belästigungen durch Lärmgeschützt werden.
Nur halbherzig wird es von den politischen Entscheidungsträgern umgesetzt und nur deshalb, weil die Bevölkerung öffentlichen Druck zeigt.
Wenn der Präsident des BDLs (Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft), Herr Siegloch, Anwohnerbeschwerden gegen Fluglärm als Problem einer Minderheit beschreibt, auf die man keine Rücksicht zu nehmen braucht, zeigt seine Einstellung eine Missachtung der geltenden Gesetze.
In diesem Zusammenhang ist es für den Bürger wichtig zu wissen, dass sich auf Ministerebene gegen die Vorschläge der Bund-Länder-Kommission für ein nationales Luftverkehrskonzept massiv
Widerstand entwickelt:
Das Stuttgarter Verkehrsministerium lehnt die Vorschläge als „Lobbybeitrag“ ab. Im baden-württembergischen Verkehrsministeriumfallen die Hinweise …„von der
Luftverkehrsbranche initiierte Veranstaltung“, „Der Kommission fehlt… eine demokratische Legitimation“. Auch der Verkehrsminister von Schleswig-Holstein äußert sich kritisch zum Konzept.(Handelsblatt, 16.01.2014)

Wir Bürger in NRW wollen auch ein Verkehrsministerium, dass uns gegen die Luftverkehrsindustrie schützt. Konkret heißt das:
Ablehnung der Betriebserweiterung, vom Verkehrsministerium vorgeschriebene Kooperation der umliegenden Flughäfen und dadurch weniger Flugbewegungen, Stärkung der DB bei Kurzstrecken, um Kurzstreckenflüge unattraktiv zu machen.

Eine vom Verkehrsministerium festgeschriebene Kooperation der umliegenden Flughäfen verringert die laufenden Betriebskosten jedes einzelnen Flughafens und führt zur selbstständigen Erwirtschaftung der Betriebskosten – staatliche Subventionen entfallen zukünftig.
Die Lärm- und Dreckimmissionen verringern sich – kostenneutral.
Wird die Anforderung nicht festgeschrieben, kämpft jede Region mit halbvollen Billigfliegern; die Urlauber müssen dabei entweder bis zu drei Zwischenlandungen mit Umwegen in Kauf nehmen oder mitten in der Nacht aufstehen, um einen subventionierten Billigflug zu bekommen.
Dass der Düsseldorfer Flughafen die Nachfrage durch den Einsatz von Billigflügen künstlich hochhält, ist unumstritten. Auf dieser Grundlage eine Betriebserweiterung zu planen, ist fatal. Hier ist das Verkehrsministerium gefordert, Einfluss zu nehmen, um diesen Wahnsinn zu stoppen.

Wie anders kann man es bezeichnen, dass ein Flug nach Mallorca weit weniger kostet als eine einstündige Fahrt mit der DB?

Mit Bürgerbeteiligung zu planen und die Bürgerbelange nachhaltig und ernsthaft einfließen zu lassen bedeutet auch unnütze Energie, Zeit und Geld bei der „Verteidigung“ einer bürgerfernen Entscheidung zu sparen.
Großen Konsens sehen wir in dem Artikel des Handelsblattes vom 15.01.2014 :
„Bürgerbeteiligung – Nur mit den Betroffenen – Lärmschutz und mehr Mitwirkung gewinnen an Gewicht“.
Lassen sich Politiker auf diese Entwicklung ein, „ersparen“ sie sich auch „unschöne“ BürgerProteste und erfolgreiche Bürgerentscheide – so, wie in München gegen den Bau einer dritten Startbahn.

Herr Verkehrsminister Groschek, handeln Sie bitte auch unter Beachtung aller Ihnen bekannten Bürgereinwände, führen Sie Ihre Entscheidung absolut transparent und demokratisch durch.
…

Ist natürlich wieder eine Schweinerei, dass die Duisburg Altparteien SPD, CDU, Linke, Grüne und FDP keine Worte finden, sondern lieber ein „Gutachten“ abwarten wollen. Wobei für Gutachten das selbe gilt, wie für Statistiken, man sollte keinem trauen, was man nicht selbst gefälscht hat.

Nicht nur sollte keine Erweiterung des Flughafens genehmigt werden, sondern eine Umrechnung der aktuellen Starts und Landungen in Lärmemissionen erfolgen. Mit der neuen Genehmigung wir eine Reduzierung des Lärms auf 90 % und in weiteren Schritten auf 70 % bis 2020 eingeführt. Die Anzahl der Flüge liegen damit einzig und allein beim Flughafen. Wenn dieser nur noch sehr lärmarmen Maschinen die Landung gestattet, sind sogar mehr Flüge drin.

Der Flughafen muss natürlich die Lärmmessstellen finanzieren, welche durch die Umweltämter oder Bezirksregierung betrieben werden. Nachtflüge bleiben selbstverständlich weiterhin verboten.

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Spruch zum Sonntag

Respekt bekomme ich nicht vor dem Amt, welches eine Person bekleidet, sondern wenn überhaupt davor, wie die Person sich verhält.
(Ulrich Scharfenort, 30.12.2012)

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Offener Brief: Zur erneuten Ausweitung des Flughafens Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Link, sehr geehrte Ratsfraktionen,

ich bin wirklich enttäuscht von einem inaktiven Oberbürgermeister, der scheinbar die Dinge aussitzt. Vom Stadtrat scheinen nur die Grünen sich halbwegs eindeutig zu positionieren.

Die Städte in der Umgebung machen es vor, wie sie ihre Bürger schützen gegen den Düsseldorfer Expansionskurs. Krefeld sprach sich in der vergangenen Woche eindeutig gegen den Antrag auf Kapazitätserweiterung aus. Schon im November 2013 bezog der Rat der Stadt Essen parteiübergreifend Stellung gegen die Ausweitung in Düsseldorf. Der Rat von Ratingen lehnt wie Mühlheim und Kempen jede Mehrbelastung ab. Dies gilt auch für die Städte Kaarst und Meerbusch, welche einstimmige Resolutionen gegen das Vorhaben beschlossen, ebenso die Stadt Meerbusch.

Duisburg will ein „Gutachten“ abwarten, dass vom Flughafen in Auftrag gegeben wurde. Was dort drin steht ist doch wohl schon jetzt klar. Gutachten und Studien sagen, dass was der Auftraggeber möchte. Wirkliche Unabhängigkeit gibt es nicht. Wahrscheinlich werden Simulationen durchgeführt ohne die wirkliche Belastung zu messen.

Die Richtung der Erweiterung ist klar. Auch wenn es der Flughafen kaum zugeben wird dürfte ein weiteres Ziel die Aufhebung des Nachtflugverbots sein. Ebenfalls ist eine Verlängerung der Startbahnen absehbar.

Als gäbe es nicht schon genug Umweltbelastungen durch Logistikverkehr (Schiff, Eisenbahn, LKW) in Duisburg.

Oder hängt die Ausweitung gar mit dem Logistikstandort Duisburg zusammen und will die Stadtspitze deswegen nichts dagegen unternehmen? Handelt die Stadt im Interesse ihrer Bürger oder der Logistikbranche? Wird die Arbeitsfähigkeit der Duisburger Bürger den Interessen des Düsseldorfer Flughafens untergeordnet? Es dürfte ja offensichtlich sein, dass durch die Umweltbelastungen die Arbeitsfähigkeit der Duisburger leidet und noch mehr leiden wird. Dies schadet auch den Einnahmen der Stadt durch Steuern und erhöht die Sozialausgaben. Mir ist natürlich klar, dass es eine Vielzahl von Faktoren sind, aber jeder trägt zur Belastung der Stadt bei, aber wahrscheinlich wird auch unser neuer OB behaupten er hätte nichts unterschrieben.

Ich habe höchsten Respekt vor den Stadträten die sich für ihre Bürger einsetzen. Der Stadtrat in Duisburg fällt nicht darunter! Ich bin sicher die Flughafenerweiterung wird auch in Duisburg ein Kommunalwahlkampfthema.

Mich interessiert jedenfalls herzlich wenig, was der Flughafen Düsseldorf will. Was mir wichtig ist, ist das Wohl der Duisburger! Aber wahrscheinlich müssen die Duisburger wieder einmal ihr Schicksal selbst gestalten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Quellen:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/rat-verabschiedet-resolution-gegen-flughafenerweiterung-aid-1.4017881
http://www.stadt-ratingen.de/buergerservice/pressemitteilungen/archiv2013/2013-10-01_Flughafenkommission.php
http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/fluglaerm-krefeld-wehrt-sich-1.1548064
http://www.muelheim-ruhr.de/cms/entwicklung_der_fluglaermproblematik_in_muelheim_an_der_ruhr_im_ueberblick1.html
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/stadtverwaltung-lehnt-mehr-flugbewegungen-ab-id8726812.html
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/willich/toenisvorst-stimmt-gegen-flughafen-aid-1.3921665
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/aerger-um-info-termin-des-flughafens-aid-1.3720204

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Kommentar zu „Bis 2015 sollen die letzten Schranken fallen“

Kommentar zu „Bis 2015 sollen die letzten Schranken fallen“

Was die Videoüberwachung angeht, kann ich die Datenschutzbedenken nachvollziehen. Die Deutsche Bahn ist teilweise nicht einmal in der Lage die bestehenden Überwachungsanlagen gesetzeskonform zu kennzeichnen bzw. „versteckt“ die Hinweise auf die Überwachung und die Überwachungsstelle. Man könnte den Eindruck gewinnen, der Bahn wäre die Videoüberwachung ihrer Kunden peinlich.

Selbst wenn früher dort schon Gleise lagen, würde die Gleise durch die Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH neu gebaut, womit natürlich auch für entsprechenden Lärmschutz gesorgt werden muss. Jedenfalls in den Bereichen, wo bisher noch nicht geschehen.

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Kommentar zu „Großeinsatz nach Chemieunfall in Meiderich“

Kommentar zu „Großeinsatz nach Chemieunfall in Meiderich“

Aus der Aussage von Einsatzleiter Tittmann schließe ich, dass die Dekontaminierungsbox immer mitgebracht wird, denn bei jedem Feuer mit dem unsere Feuerwehr zu tun hat, ist auch Chemie im Spiel. Schließlich bestehen wir und alles um uns herum aus Atomen und Molekülen. Was er meinte waren möglicherweise Gefahrstoffe.

Wenn man sich den Artikel so durch liest dürfte wohl der sehr leicht brennbare Schwefelkohlenstoff an etwas heißes, wie das Auspuffrohr gekommen sein.

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Klartext zu „Wir setzen voll aufs Smartphone“

Klartext zu „Wir setzen voll aufs Smartphone“

Der VRR braucht endlich eine grundlegende Reform. Weg von diesem Klein-Klein hin zu einem Gesamtfahrplan. Was der VRR nicht braucht ist eine Datensammelmaschine und noch mehr Tarifdschungel.

Es wird endlich Zeit im Pott die ÖPNV-Flat einzuführen. Das was für Studenten schon seit Jahren prima funktioniert ließe sich auch auf die Bevölkerung ausdehnen. Alle zahlen, alle können nutzen. Jederzeit und ohne Tarifdschungel oder lästigen Kontrollen. Der ÖPNV ließe sich so Transparent, mit deutlich weniger Aufwand und ohne Beiträge der Kommunen finanzieren. Die ganze Kontrolltechnik fiele weg. Keine Fahrscheinautomaten mehr die eh ständig kaputt sind und auch keine Schwarzfahrer mehr. Und da jeder ohnehin schon heute den ÖPNV mit bezahlt würde sich auch hier nicht zuviel ändern.

Und natürlich müssen die Fahrpläne endlich mal durchdacht sein. Insbesondere was Anschlüsse angeht. Ich kenne da ein Beispiel, wo Samstagsnachmittag vier Busse pro Stunde fahren, alle den gleichen Zwischenstopp in einem Nebenzentrum einlegen und man trotzdem teilweise eine halbe Stunde und mehr auf den nächsten Bus warten muss.

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Rückständigkeit bei den Stadtwerken Duisburg

Das es bei einigen Abrechnungen der Stadtwerke Duisburg hapert geistert schon länger durch die Presse. Regelmäßig finden sich auch Hinweise auf Strom-, Gas- und Wasserzählerablesungen im Briefkasten. Nur leider machen die Stadtwerke dies häufig viel zu kurzfristig. Zum Beispiel erst am Tag vorher, dass man da nicht mehr organisieren kann, dass jemand anwesend ist, ist selbstverständlich.

Als Vorschlag steht auf den Zettel, man solle diese doch an die Tür hängen. Mal ganz abgesehen davon, dass niemanden mein Zählerstand angeht, hier also ein datenschutzrechtliches Problem vorliegt, wäre ein Zettel an der Tür auch gleichzeitig eine klare Ansage an Einbrecher, dass niemand zuhause ist. Ob der Zettel wirklich von den Stadtwerken stammt kann ich auch nicht mit Sicherheit feststellen. So ein Zettel ist am PC schnell gemacht.

Da stelle ich mir doch die Frage, warum es noch immer nicht möglich ist, die Daten Online zu transferieren. Wäre sowohl für die Kunden, wie auch die Stadtwerke einfacher, weil die Daten direkt elektronisch vorlägen. Sie könnten sofort vom System verarbeitet werden. In diesem Fall brauchen auch keine Personen mehr durch die Stadt fahren. Eine Postkarte würde reichen und zugleich den Aufwand drastisch reduzieren. Eingespartes Personal könnte an anderer Stelle sicherlich beschäftigt werden. Machen andere Anbieter schon lange so. Da natürlich nichts an der Tür hing, war eine Postkarte im Briefkasten, die man selber ausfüllen soll.

Dazu frage ich mich auf welcher Grundlage die Stadtwerke überhaupt abfragen dürfen, wie unser Strom- und Gasverbrauch war. Das geht nach meinem Verständnis nur den Anbieter etwas an und das sind aus Service-, Kosten- und Umweltschutzgründen schon lange nicht mehr die Stadtwerke Duisburg.

Nach Rückantwort der Stadtwerke soll es demnächst die Möglichkeit zu Onlineübertragung geben und die Daten würden für die Netzentgelte benötigt.

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Infoveranstaltung zu Fluglärm aus Düsseldorf

Ich gehe davon aus, dass auch die unerwünschte Flughafenerweiterung des Düsseldorfer Flughafens eine wichtige Rolle im Wahlkampf spielen wird. Nur leider hat sich die Duisburger Stadtspitze im Gegensatz zum Umfeld nicht positioniert. Man will dieses Thema vielleicht auch gar nicht anschneiden, aus Angst.

Ein interessanter Termin wird der kommende Freitag sein:

Die Bürgerinitiative Saubere Luft e.V. lädt zu ihrer nächsten öffentlichen Versammlung ein:

Freitag, 7. Februar 2014, 19.00 – 21:00 Uhr
Clarenbachhaus

Clarenbachstr. 17

47229 Duisburg Rheinhausen Friemersheim

Interessante Themen stehen auf der Tagesordnung:

• Luftbelastung in Duisburg – der Anteil der Binnenschiffahrt,
Fachvortrag Kerstin Ciesla, BUND Duisburg

• Erweiterung Flughafen Düsseldorf –die Bürgerinitiative
Saubere Luft e.V. klinkt sich ein in den Protest zahlreicher
Initiativen aus der Region, Aktionsvorschläge

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Straßenreinigung Inakzeptabel

Nachfolgend Schreiben schickte ich an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, weil nicht vernünftig gereinigt wird, obwohl die Anwohner zahlen müssen.

Guten Tag,

seitdem ich im letzten Jahr darauf hingewiesen habe, dass auf der Straße Hochemmericher Markplatz am Rheinhausener Marktplatz (Hinter dem Marktforum) nicht gereinigt wurde, scheint erneut nicht einmal gereinigt worden zu sein.

Die Straße ist Reinigungsstufe D, was eigentlich zweimal wöchentliche Reinigung bedeutet. Wenn dort seit Monaten gar nicht gereinigt wurde und die Spuren im Rinnstein sind eindeutig, dass schon länger nicht mehr gereinigt wurde, frage ich mich wofür die Wirtschaftsbetriebe überhaupt die Straßenreinigungsgebühren kassieren.

Ich sehe ja ein für Straßenreinigung zahlen zu müssen. Haben wir ja alle was von, wenn die Straßen sauber sind, wenn ich dann aber sehe, dass an einigen Stellen gar nicht gereinigt werden, obwohl dafür gezahlt wird, dann stellt sich die Frage, ob die Wirtschaftsbetriebe im letzten Jahr wirklich Überschüsse erzielt oder sich nur die Reinigung im Stadtgebiet gespart haben.

Wenn ich dann noch höre, dass einige Straßen zusätzlich in die Reinigung aufgenommen wurden, obwohl die dortigen Anwohner, dies bisher prima selbst hinbekommen haben, scheint mir dies lediglich der Gebührengenerierung zu dienen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Kommentar zu „Ein Zoo in Not“

Kommentar zu „Ein Zoo in Not“

So klamm ist die Stadt Duisburg nicht, wenn sie 10 Millionen pro Jahr für eine Opernehe übrig hat. Der Zoo hat deutlich mehr Besucher bei gleichzeitig geringeren Kosten, zudem sind solche allgemeinkulturellen Einrichtungen, wie der Zoo deutlich wichtiger, als eine elitär angehauchte Oper, die höchstens dem Prestige dient. Duisburg kann sich die Oper nicht leisten, betreibt sie weiter will aber Schwimmbäder und anderes schließen. Ich sehe hier ein deutliche Missverhältnis zwischen Aufwand und Nutzen für die Allgemeinheit.

Wenn ich eine kulturelle Einrichtung in Duisburg dichtmachen müsste, stände auf Platz eins die Oper.

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Spruch zum Sonntag

Wenn es unserer Wille ist, wird das Universum endlos sein.
(Ulrich Scharfenort, 13.12.2012)

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Klartext zu „Fluch oder Segen“

Klartext zu „Fluch oder Segen“

Wenn ich mal die Aussage von OB Paß nehme und auf Wahlen anwende, dann hat die unentschlossene Mehrheit auch nicht die Große Koalition gewählt. Die Nichtwähler sind bei vielen Wahlen die größte Fraktion, aber sie hatten schließlich die Chance zu wählen.

Ich finde es jedenfalls gut, dass eine Stadt von einem weiteren Leuchtturmverteuerungsprojekt abgehalten wurde. Sollte die Bevölkerung viel häufiger machen, denn gäbe es auch weniger teure Wahlgeschenke.

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