Schon wieder die Antifa?

Vor einiger Zeit berichtete ich von Vandalismus bei den an verschiedensten Stellen Antifa-Symbole aufgesprüht wurden. Nun fand ich neulich auf einem Müllcontainer folgendes aufgesprüht.

Auch wieder mit Antifazusammenhang. Es ist eindeutig erkennbar, dass hier eine Schablone verwendet wurde. Steht die Antifa etwa für Vandalismus? Nach meinem Kenntnisstand wurde jedenfalls Strafanzeige gegen die Sprayer gestellt. Wenn das politischer Ausdruck sein soll, verstehe ich den nicht.

Kunst ist es definitiv nicht. Genauso wenig, wie irgendwelche öden Tags. Wer so etwas macht, dürfte wohl mit Recht als Asozial bezeichnet werden. Mit Antifaschismus hat dies jedenfalls nichts tun.

Antifsymbol in Schmiererei

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Ablösung von Homberg aus Duisburg

So wie der Innenstadtrat die Bezirke, die nicht Mitte sind teilweise behandelt, kann ich das Ansinnen durchaus verstehen. Mit Magenverstimmung denke ich an die Unfähigkeit oder Verweigerung von Duisburg Marketing, die kulturellen Zentren im Duisburger Westen in ihrer Übersicht aufzuführen.

Mit Ausnahme des umstrittenen FOC gibt es auch keine Stadtentwicklung außerhalb der Stadtmitte. Wenn überhaupt dann nur die Belastung durch Verkehrslärm, wo die Stadt nicht wirklich etwas gegen tut. Auch die Verkehrsanbindungen (ÖPNV) der Bezirke untereinander sind einfach nur schlecht.

Vielleicht sollte man auch in Rheinhausen mal nachdenken, ob Moers oder Krefeld nicht eine Option sind. Dort scheint mir mehr in die Stadtteile investiert und nicht mit idiotischen Leuchttürmen Geld verschwendet zu werden.

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Folgenden Kommentar hinterließ ich bei einer Petition zur Egoismusquote

Folgenden Kommentar hinterließ ich bei einer Petition zur Egoismusquote:

Keine Mitzeichnung
Ich halte von der Egoismusquote wenig, denn diese soll nur deswegen eingeführt werden, damit auch Politikerinnen nette Pöstchen nach ihrem Abzug aus der Politik bekommen.

Leider wird es ohne Quote nicht gehen, allerdings muss diese beim Einstieg ins Unternehmen anfangen und Fachbezogen sein. Also muss beim Einstieg in eine bestimmte Position in den Führungsetagen immer nach den jeweiligen Absolventenzahlen geschaut werden. Nur so kann sich dort etwas ändern.

Wobei ich sagen muss, dass sich in den letzten Jahrzehnten schon sehr viel getan hat und man Wandel nicht über Nacht erwarten sollte.

Natürlich sehe ich die Reduzierung auf die Geschlechter Männlich und Weiblich als überaus kritisch an, denn es gibt einiges mehr.

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Kommentar zu den VERDI Streiks

Kommentar zu den VERDI Streiks

Verständnis für die Forderungen habe ich auch, bloß die Art des Arbeitskampfes schädigt die Falschen. In NRW sitzen wochentags weder die Bundesregierung noch die Bundestagsabgeordneten. Hier sind nur vielen Menschen die Hin- und Rückweg zur Arbeit unter zusätzlich erschwerten Bedingungen bewältigen müssen. Dies ist allerdings nicht gerade einfach, wenn der komplette ÖPNV lahmgelegt und man über größere Entfernungen pendelt.

Der richtige Ort für einen kompletten Streik, wäre wohl Berlin gewesen. Dann wird dies auch von der Bundesregierung und den Abgeordneten wahrgenommen, wobei die ja eh ihre Fahrzeuge mit Fahrer haben. Anders als der Normalbürger, der nur eine erheblich Mehrbelastung hat. Und genau für diese Form des Streiks habe ich kein Verständnis, denn er trifft die falschen, die als Kollateralschäden im Arbeitskampf hingenommen werden. Selbst, wenn ich am Ende davon profitiere, bin nicht begeistert.

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Verfassungsklage gegen den Rentenschwachsinn der Bundesregierung

Gibt es eigentlich schon irgendwo Initiativen, die gemeinsam vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Rentenpläne von Schwarz-Rot klagen wollen?

Das dürfte wohl die einzige Chance sein, dieses Wahlgeschenk zu stoppen und den sozialen Frieden zu wahren. Nicht nur werden die Renten der jungen Menschen riskiert, sie werden über die Abgaben für diese Pläne auch noch zusätzlich belastet.

Wer jetzt nicht klagt wird wohl in Zukunft noch weniger Geld aufs Konto bekommen, denn eigentlich wäre für dieses Jahr eine Senkung der Rentenbeiträge vorgesehen gewesen nun wird es sogar mehr.

Aber vielleicht hat das die GroKo schon einkalkuliert. Ganz nach dem Motto „Wir haben es ja versucht, aber das Bundesverfassungsgericht wollte nicht…“ So macht man keine Politik, die einen Ausgleich für alle schafft.

Die GroKo verkauft unsere Zukunft, anstatt in Bildung und Nachhaltigkeit zu investieren oder zeigen die Entscheidungen der GroKo schon die eklatanten Fehlinvestitionen in Bildung?

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Duisburger Künstlerin: Katrin Roth

Roth, Katrin; Malerei; Seite; Blog; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4, 5,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Schildbürgerstadt Duisburg: Umweltzonenschilder

In Duisburg Hochfeld stoßen an der Kreuzung vor der Brücke der Solidarität vier Straßen aufeinander (Rheinhausener Straße, Moerser Straße, Rudolf-Schock-Straße und Wörthstraße). Wer ohne oder mit roter Feinstaubplakette auf dieser Kreuzung steht sollte sich erst einmal wundern, wie er überhaupt an diese Stelle gekommen ist und dann in welche Richtung man denn fahren sollten. Denn hier stehen wirklich in alle Richtung Schilde, dass man in eine Umweltzone einfahren würde.

In zwei oder drei Richtungen würde ich ja noch verstehen, aber in alle Richtungen heißt ja, dass nur die Kreuzung kein Teil der Umweltzone wäre. Das gleich Bild bietet sich auf der anderen Seite der Brücke der Solidarität am Solidaritätskreisel auch da scheinen in alle Richtungen Umweltzonen zu beginnen. Da es also keine Zufahrt gibt in der keine Umweltzone existiert, macht es auch keinen Sinn, an dieser Stelle überhaupt noch auf die Umweltzonen hinzuweisen.

Eine derartige Verschwendung von Geldern für Schilder ist mir unverständlich, zumal § 39 (1) der StVO eindeutig sagt, dass Schilder nur da angebracht werden dürfen, wo dies zwingend notwendig ist. Ein Grund mehr der Stadt mal wieder auf den Zahn zu fühlen, warum der Amtsschimmel hier wiehert.

Guten Tag,

auf beiden Seiten der Brücke der Solidarität beginnen Umweltzonen, auch die Brücke der Solidarität ist Teil einer Umweltzone, jedenfalls gemäß Beschilderung. Da man eine Umweltzone durchfahren muss und es keine anderen Weg gibt, würde ich gerne wissen, warum hier die Gelder der Steuerzahler hier für überflüssige Schilder ausgegeben werden.

Zudem verstößt das Aufstellen dieser Schilder gegen den Grundsatz der zwingenden Notwendigkeit gemäß StVO §39 (1). Also warum stellt die Stadt Duisburg an dieser Stelle Schilder auf?

Ein Antwort habe ich mir für spätestens den 03.05.2014 vorgemerkt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Kommentar zu „Margarethenstraße – Tempo 30 muss bestehen bleiben“

Kommentar zu „Margarethenstraße – Tempo 30 muss bestehen bleiben“ (NRZ vom 22.03.2014)

Ich finde es seltsam, dass an der Margarethenstraße zu laut sein soll, aber die Friedrich-Ebert-Straße keine Probleme machen soll, obwohl dort permanent LKW gegen das Durchfahrverbot verstoßen und dort nicht kontrolliert wird.

Zudem scheinen mir die Grünphasen genauso wie in Hochfeld im Bereich der Pauluskirche nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung angepasst worden zu sein. Dies verursacht durch Bremsen und Anfahren zusätzlichen Feinstaub.

Die einfachste Lösung wäre doch ein Durchfahrverbot für LKW auch auf der Margarethenstraße. Dann gibt es auch weniger Lärm und etliche Schilder könnten eingespart werden.

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Spruch zum Sonntag

Wer hat sich intensiver mit Gott beschäftigt? Jemand der einfach nur an es glaubt oder jemand der begründet nicht an es glaubt?
(Ulrich Scharfenort, 14.01.2013)

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Intradeutschlandsteuer für Flugreisen

Nachfolgende Petition reichte ich beim deutschen Bundestag ein.

Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, für Flugreisen innerhalb von Deutschland eine erhöhte Abgabe wegen der Umweltauswirkungen zu verlangen oder alternativ alle „Subventionen“ zu streichen. Die Behandlung fällt in den Bereich Umweltschutz.

Titel:
Umweltschutz – Intradeutschlandsteuer für Flugreisen

Begründung:
Innerdeutsche Flüge sollen angeblich schneller sein. Mit zu und Abgangszeiten rechnen sie sich allerdings selten. Dazu kommen aufwändige Sicherheitskontrollen, welche die Mitnahmemöglichkeit bestimmter Stoffe stark einschränkt.

Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln werden dabei unverhältnismäßig viel Lärm und Schadstoffe emittiert. Subventioniert wird das ganze mit unserer Gesundheit bzw. mit erhöhten Kosten für die Krankenversicherungen. Ebenso werden die Sozialsysteme belastet, da Lärm die Leistungsfähigkeit mindert und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Arbeitslosigkeit erhöht.

Gleichzeitig klagen die Flughäfen über zu wenig Möglichkeiten für Starts und Landungen. Dabei ließe sich die Zahl der Starts und Landungen sogar sehr leicht senken. Dazu müssten Inlandsflüge nur die wirklichen volkswirtschaftlichen Kosten wiederspiegeln.

Diskussion:
Flugtickets sind stark Subventioniert. Mit Subvention ist nicht nur gemeint, was offiziell als Subvention definiert ist, sondern auch die beständige Unterstützung für Flughäfen ihren Betrieb auszuweiten.

Schon mehr als einmal musste die Bevölkerung bevölkerungsfremde Politiker in ihren Vorhaben stoppen.

Die Bevölkerung im Umkreis leidet unter dem Lärm der zu den anderen Lärmquellen im Umfeld noch hinzukommt. Die Arbeitskraft sinkt, durch Schlafmangel.

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Wortschöpfungen: Popolismus

Nein Popolismus ist keine falsche Schreibweise von Populismus, sondern finde ich an vielen Stellen treffender. Popolismus ist Hinternkriecherei bei den Massen oder größeren Personenzahlen. Also, wenn jemand genau das erzählt was die Menge hören möchte, damit sie etwas für die Person erstrebenswertes tut.

Siehe auch

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Duisburger Künstler: Britta Odenthal, Hektor Troyali, Ralf Lüttmann

Lüttmann, Ralf; Malerei; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,

Odenthal, Britta; Malerei; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,

Troyali, Hektor; Malerei; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Kommentar zu „Mehr Flüge? Stadt skeptisch, aber konstruktiv“

Kommentar zu „Mehr Flüge? Stadt skeptisch, aber konstruktiv“

Aus meiner Sicht würde sich die Stadt Duisburg mit der Antwort, die sie Herrn Melzer geben möchte, in eine ziemlich schlechte Position bringen. Schließlich bestätigt sie die Befürchtungen aller Fluglärmgegner, dass sie einer Ausweitung zustimmen wird.

Ich gehe davon aus, dass die Stadt Duisburg bereits verhandelt hat und das Ergebnis schon jetzt feststeht, aber wahrscheinlich erst nach der Wahl herauskommt. Schließlich wollen die verantwortlichen Parteien keine Stimmen verlieren.

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Urlaub auf Rädern

CC BY-NC-ND Ulrich Scharfenort / ulrics Ja.png

Das Leben ist selten einfach und hält viele Überraschungen bereit. Natürlich wäre es auch langweilig, wenn es anders wäre. Wobei ich nicht unbedingt jede Überraschung haben muß. Bei einem ziemlich unglücklichen Unfall habe ich mir vor wenigen Wochen beide Beine gebrochen. Bis zum Knie steckte ich in Gips und konnte mich nicht auf Krücken bewegen. Ich war auf einen Rollstuhl angewiesen.

Der Arzt hatte mir Ruhe empfohlen. Allerdings gab es da ein Problem. Schon vor einiger Zeit hatte ich einen Urlaub gebucht. Das Hotel war als Treffpunkt für Singles weithin bekannt und so war auch ich guter Hoffnung, dass sich der nicht gerade billige Urlaub lohnen würde.

Das würde nun wohl nichts mehr geben. Im Rollstuhl war eine derartige Reise natürlich nicht machbar. Ein Anruf bei meinem Reisebüro belehrte mich eines Besseren.
„Guten Tag. Mein Name ist Peter Kahlert. Ich wollte meine Reise stornieren.“
„Einen Moment bitte.“
Anscheinend suchte die Frau am anderen Ende der Leitung gerade meine Unterlagen raus.
„Eine Stornierung ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Leider haben Sie keine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, sodass Sie kein Geld zurückbekommen würden.“
„Aber ich kann den Urlaub doch gar nicht antreten, weil ich einen Unfall hatte und nun im Rollstuhl sitze.“
„Einen Moment.“
Sie schien wieder in ihrem schlauen Computer zu schauen.
„Laut den Hotelunterlagen ist es für Rollstuhlfahrer geeignet. Somit greift ein eventuelles Sonderrücktrittsrecht in diesem Fall nicht.“
Etwas resigniert verabschiedete ich mich und brachte noch ein nicht ganz ernst gemeintes Danke für die Auskunft raus.

Ich müsste also nicht nur die Zeit im Krankenhaus verbringen, weil meine Wohnung für einen Rollstuhl absolut ungeeignet war und dafür auch noch zahlen, sondern bekam nicht einmal das Geld für die Reise zurück.

Meine Stimmung sank auf ein absolutes Tief. Missmutig lag ich den Tag im Bett. Mit Fernsehen und Laptop versuchte ich mich von dem ständig wachsenden Juckreiz unter dem Gips abzulenken. Kein Schmerz ist schlimmer als ein derartiger Juckreiz.

Es waren ja noch ein paar Tage bis zur Reise. Vielleicht fand ich jemand, der sie mir abkaufen wollte. Ich gab also eine entsprechende Kleinanzeige auf und hoffte auf das Beste.

Leider vergingen die Tage viel zu schnell und es gelang mir nicht, jemanden zu finden. Jeden Tag nach dem Training mit dem Rollstuhl, um diesen zumindest rudimentär bedienen zu können, schaute ich ins Netz. Immer mit der Hoffnung, dass jemand an meiner Stelle die Reise antreten würde.

Es fand sich kein ernst gemeintes Angebot und für 100 Euro würde ich diese Reise bestimmt niemanden ‚verschenken‘.

Wenige Tage vor der Reise hatte sich noch immer niemand gemeldet. Aus meinem Bekanntenkreis fand sich auch niemand. Sobald ich den Preis erwähnte, verschwand jegliches Interesse.

Eine der Krankenschwestern riet mir schließlich, den Urlaub selbst anzutreten. Zuerst war ich skeptisch, aber je mehr ich darüber nachdachte, desto sinnvoller schien es mir. Ich war eh noch eine Weile krankgeschrieben und der ‚Urlaub‘ täte mir gut.

Die Planungen wenige Tage vorher waren natürlich nicht so einfach. Erst einmal musste ich schauen, wie ich überhaupt hinkam. Mit einem Auto wäre die Reise sicherlich einfacher gewesen, aber leider fand ich hier niemanden, der Zeit hatte. Nur für den Rückweg bot sich der Carsten an.

Ein Taxi wäre bei der Entfernung einfach zu teuer, also blieb nur noch die Bahn für die Hinfahrt. „Das wird bestimmt ein großes Abenteuer und gibt ihnen vielleicht sogar eine neue Perspektive“, überzeugte mich schließlich Schwester Ursula beim morgendlichen Waschen.

Die Bahn war gar nicht so schlecht aufgestellt für eine Fahrt mit dem Rollstuhl. Per Internet reservierte ich eine Fahrkarte und nahm Kontakt mit der Mobilitätsservice-Zentrale auf. Dieser Zentrale schilderte ich meine Reiseroute und Details zum Rollstuhl und bekam kurz darauf die Bestätigung, dass alles arrangiert würde.

Die Reise würde von einer S-Bahnstation nahe dem Krankenhaus starten und mich dann über den Hauptbahnhof direkt zum Zielbahnhof führen. Aus meiner Erfahrung mit Fernreisen hatte ich 40 Minuten Umsteigezeit einkalkuliert, was hoffentlich reichen würde.

Das Gepäck hatten meine Eltern für mich aufgegeben, wodurch es schon vor Ort sein würde, wenn ich ankam. Den Weg zum Bahnhof wollte ich aber alleine schaffen. Hilfe anzunehmen war mir noch nie leichtgefallen und ich hatte in der letzten Zeit schon viel zu oft Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

Auf dem Hinweg zum S-Bahnhof hatte ich leider völlig meine Kraft und Ausdauer überschätzt, denn es war schwieriger als gedacht, über die Borsteinkanten zu rollen, geschweige denn den Rolli den Berg hochzubekommen. Ein wenig verschwitzt hatte ich es dann endlich zum Aufzug runter zu den Gleisen geschafft. Als der Fahrstuhl unten ankam, sah ich gerade noch, wie die S-Bahn abfuhr.

„Verdammt“, fluchte ich ziemlich laut. Die geplante S-Bahn hatte ich wohl verpasst. Ich hoffte bloß, dass mir noch genügend Zeit blieb. Mir blieb nichts anderes übrig als an die Infosäule zu rollen und zu fragen. Der Fahrplan hing leider viel zu hoch, so dass ich die Abfahrtszeiten dort nicht sehen konnte.

Die nächste S-Bahn erwischte ich. Früher war ich immer genervt, wenn ein Rollifahrer in die S-Bahn einstieg. Nun fühle ich die Blicke der anderen auf mir lasten. Dort stand ich im Fahrradbereich, was mir ein rüpelhafter Radfahrer auch direkt verleiden wollte. Dabei war der Bereich auch für Rollstühle gedacht. Meine Argumente konnten ihn nicht überzeugen und er ging sogar zu Drohungen über. Ich war froh, als ich am Hauptbahnhof endlich draußen war.

Allerdings hatte ich mich zu früh gefreut, denn hier war der Fahrstuhl kaputt und niemand von der Bahn wartete auf mich. Da hier nicht wenig Gedränge war musste ich ein wenig warten und konnte dann erst eine Infosäule suchen. Ohne Aufzug musste der Mitarbeiter Bahn mit mir die Gleise überqueren, wodurch ich meinen Anschluss verpasste und nun eine Stunde warten durfte. Mein Sparticket wurde mir glücklicherweise angepasst, wobei der Schalter keineswegs für Rollstuhlfahrer geeignet war.

Nach dieser kleinen Odyssee kam ich mit einiger Verspätung am Zielort an. Ein Bahnsteig mitten im Nirgendwo, bei dem ich schon froh sein konnte, dass ich überhaupt raus kam. Eigentlich sollte mich hier jemand vom Hotel abholen, beim Umsehen konnte ich aber niemand entdecken, der auf mich wartete.

Nachdem auch die letzten Passagiere weg waren stand ich ziemlich alleine am Eingang zum Bahnhof. Dieses Gefühl des Alleinseins war schon unangenehm.

Mir blieb wohl nichts anderes übrig, als das Hotel anzurufen und zu fragen, wo mein Abholer blieb. Ich zog mein Handy aus der Jackentasche und wie konnte es anders sein, es fiel mir runter.

Da lag es nun auf dem Boden nur wenig Zentimeter von meiner Hand entfernt und ich kam einfach nicht dran. Aufstehen konnte ich nicht und weit genug rüberbeugen auch nicht. Insbesondere mit der Windel war dies ziemlich unangenehm. Mürrisch wartete ich in der Hoffnung, jemand würde kommen. Es kamen einige, allerdings gingen diese einfach vorbei. Sie ignorierten mich und reagierten nicht auf Ansprachen. Erst eine junge Türkin erkannte meine Notlage und hob mein Handy auf.

Eine halbe Stunde später ging die Reise weiter zum Hotel. Das Auto war nicht wirklich für einen Rollstuhl geeignet und mehr als einmal befürchtete ich, umzukippen. Einen Unfall hätte ich wohl kaum überlebt. Ich war jedenfalls froh, als wir endlich da waren und ich ausgeladen wurde.

Das Fahrzeug und der Fahrstil hatten Zweifel bei mir geweckt, ob das Hotel wirklich für Menschen auf Rädern geeignet war. Eine Rampe sah ich schon, allerdings schaffte ich die Steigung nicht ohne Hilfe. Das konnte ja heiter werden.

Endlich in der Eingangshalle drin schaffte ich es mich mit schon müden Armen zur Rezeption zu rollen, an welcher der Portier stand. Die Eintragung gestaltete sich ein wenig schwierig, denn ich kam nicht dicht genug dran. Die Beine samt Knie hielten mich auf Abstand. Um die Anmeldung auszufüllen, musste ich mich seitlich zum Tresen positionieren und unangenehm drehen.

Dann bekam ich endlich meine Schlüsselkarte und konnte zum Aufzug in die dritte Etage. Der Aufzug Marke ‚Schmitz und Söhne‘ war ziemlich eng und ließ mir keine Möglichkeit zum Wenden, um die Tafel zu bedienen. Dies hieß wohl, ich muß rückwärts den Fahrstuhl verlassen, denn dieser Aufzug hatte nur eine Tür.

Mit erheblicher Anstrengung schaffte ich es, das Bedienfeld zu erreichen und die „3“ zu drücken. Schon jetzt schmeckte mir der Aufenthalt wenig bis gar nicht. Ob das Hotel dachte, mit der Rampe am Eingang sei alles rollstuhlfahrergerecht?

Mit Mühe schaffte ich es den Aufzug zu verlassen, nachdem ich einmal von der Tür eingeklemmt wurde. Dann war ich endlich in meinem Zimmer. Der Rollstuhl hatte so gerade eben durch die Tür gepasst. Ein Zentimeter mehr und ich hätte schauen könne, wie ich ins Zimmer gekommen wäre.

So langsam kamen mir Zweifel an der Aussage aus dem Reisebüro. Hatten die mich zum Narren gehalten, um mir das Geld nicht zurückzahlen zu müssen? Es kam mir fast so vor.

Langsam sah ich mich im Zimmer um. Das Badezimmer war ziemlich eng. So eng, dass ich mich fragte, wie vom Rollstuhl auf die Toilette kommen sollte. Ich rief also den Zimmerservice an. „Vom Reisebüro wurde mir gesagt, sie wäre rollstuhlfahrergerecht, aber mein Badezimmer ist viel zu eng.“

„Für Rollstuhlfahrer haben wir im Erdgeschoss eine Toilette und Dusche.“ Es klickte in der Leitung. Die Rezeption hatte einfach aufgelegt.

Langsam dämmerte mir, dass der Antritt dieses Urlaubs wohl doch keine so gute Idee gewesen war. Die Bilanz für mein Zimmer war katastrophal. Der Schreibtisch war zu niedrig und zu kurz. Die Duschwanne konnte nicht einmal annähernd als Barrierefrei bezeichnet werden und das Bett war zu niedrig. Wobei die Duschwanne wohl kein Problem darstellen dürfte, da ich ohnehin nicht duschen konnte.

Die Zeit hier würde für mich ziemlich anstrengend werden. Erholung sah anders aus. Vorsichtiger als zuvor zog ich mein Handy hervor.
„Hallo Gustav, hier Peter. Du hattest angeboten mich abzuholen.“
„Ja?“ Sein Tonfall klang fragend misstrauisch und gern bat ich nicht um diesen Gefallen.
„Könntest du mich bereits morgen abholen?“
Gustav musste erst einmal überlegen.
„Ja aber erst am späten Nachmittag.“
Wir verabredeten uns für den nächsten Nachmittag. Einen Tag in dem Hotel würde ich überstehen müssen.

Inzwischen hatte sich meine Laune nicht nur verschlechtert, zu allem Überfluss knurrte mir auch noch der Magen. Wieder zwängte ich mich in den Aufzug und überwandt die Etagen. Am Empfang erkundigte ich mich nach einem Restaurant und ich bekam eine Empfehlung. Auf der Straße erwarteten mich die üblichen Probleme, wie zu schmale Gehwege, die teilweise sogar noch langsam zuwucherten. Auch parkten einige Autos sehr ungünstig und die Kanten waren gar nicht abgesenkt.

Das Restaurant hatte wenigstens eine vernünftige Rampe und die Tür war auch für Rollstuhlfahrer ausgelegt. Das Essen schmeckte mir gleich um einiges besser, wenngleich die Preise sich eher an den Touristen orientierten.

Auf dem Rückweg kämpfte ich mit denselben Problemen, wie zuvor. Ich war froh im Zimmer zu sein, wo ich mich nach der einfachen Wäsche und Zähneputzen nur noch aufs Bett quälen musste. Gerade als ich auf dem Bett war, fiel mir ein, dass ich eigentlich noch ein wenig Fernsehen schauen könnte, allerdings war dieser nicht an und auch die Fernbedienung nicht in Reichweite.
„Hätte ich mir vorher überlegen sollen“, seufzte ich laut zu mir selbst. Auch ohne Fernsehen schlief ich irgendwann trotz juckender Beine ein.

Am nächsten Morgen offenbarten mir sich beim Frühstück die nächsten Hindernisse. Vieles an dem doch recht umfangreichen Buffet stand viel zu weit hinten und so außer meiner Reichweite. Und die Tische waren definitiv nicht für Rollstuhlfahrer gemacht. Sie hatten einen Mittelsteg, der sicherlich schon für normales Sitzen problematisch wäre, aber mit Rollstuhl einen ziemlichen Abstand zum Tisch notwendig machte.

Letztendlich drehte ich mich seitwärts und aß zwar unbequem, aber zumindest nicht zu weit vom Tisch entfernt. Während ich das Frühstück aß, dachte ich daran, wie ich nun mein Geld zurückbekommen könnte. Das würde sicherlich nicht so einfach werden, aber verarschen lassen würde ich mich auch nicht.

Mit Erleichterung dachte ich daran, dass mein Rollstuhlaufenthalt nicht für immer sein würde. Ich nahm mir fest vor, in Zukunft mehr daran zu denken, wie es jenen erging, die täglich mit den für einige scheinbar unbedeutenden Hürden zu kämpfen hatten.

(Veröffentlicht in Kompass 2014.1)

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Thunderbird: Anhanginfo abschalten

Sobald im Mailfenster von Thunderbird irgendwo das Wort Anhang geschrieben wird kommt eine Leiste die beim Anhängen unterstützen soll:
Schlüsselwort der Anhang-Erinnerung gefunden

Zur Auswahl stehen Anhang hinzufügen… und Mich später erinnern.

Abgeschaltet kann diese Funktion unter Einstellungen => Verfassen => Allgemein. Dort das Häkchen bei „Auf fehlende Anhänge prüfen“ entfernen. Eine Anpassung der Schlüsselwörter ist dort auch möglich einfach auf den Button Schlüsselwörter klicken.

Tipp:
Unter Windows können Anhänge einfach aus dem Dateiexplorer in das Thunderbirdmailfenster verschoben werden. Wenn man dies direkt zu Beginn der Mail macht gibt es auch keine Probleme.

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Widerstand bei der Polizei gegen die Kennzeichnungspflicht

Widerstand bei der Polizei gegen die Kennzeichnungspflicht

Die Argumentation der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist unlogisch. Auch Autos haben Nummernschilder und stehen trotzdem nicht unter Generalverdacht. Oder sieht die GdP dies etwa anders?

Ohne Kennzeichnung wären die Polizisten ja bei Einsätzen quasi anonym und im Internet mag dies die GdP ja bekanntlicherweise nicht. Beim Thema Internet werden immer schnell Forderungen laut, also warum sollten Polizisten vollkommen anonym unterwegs sein dürfen?

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Idee: Kombination von Mücken- und Sonnenschutz

Für die Vorbereitung einer Reise habe ich gemerkt, dass es kein Kombipräparat zu geben scheint, was gegen beides hilft, dabei ist der Insektenschutz besonders in warmen Gegenden häufig besonders nötig.

Das Auftragen von Sonnenmilch und anschließend dem Mückenschutz ist nicht gerade einfach. Zudem könnte es Wechselwirkungen geben, welches das einer oder andere unwirksam machen oder die Wirkung abschwächen. Konkrete Infos von Herstellern waren keine zu finden. Nur unkonkretes, dass die Wirkzeit sich verringern könnte.

Solche schwammigen Angaben sind natürlich extrem hilfreich.

Hier wäre eine Lücke für findige Unternehmer, die ein Kombipräparat auf den Markt bringen würden. Sowohl für Deutschland aber auch für die Tropen.

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Zigaretten mit Feinstaubfilter

Mit der Drucksache 18/666 hat der Bundestag, aufgrund der anhaltenden Belastung mit Feinstaub beschlossen, dass zukünftig Feinstaubfilter auch für Zigaretten notwendig sind.

Nach Messungen von Wissenschaftlern des renommierten Frauenhafer Instituts wurden neben der Hauptquelle Verkehr auch Zigaretten als signifikante Quelle ausgemacht. Zukünftig müssen alle Zigaretten und anderen Tabakwaren somit mit Feinstaubfilter ausgerüstet sein.

Kritiker aus der Nichtbundestagspartei FDP vermuten dahinter einen Coup der Umweltlobby, welche die Zigaretten immer weniger schmackhaft machen möchte. Ebenfalls soll bereits eine CO2-Abgabe auf Rauchwaren geplant sein.

Die Zigarettenindustrie äußerte sich ebenfalls überaus kritisch zu diesem Vorhaben und malten eine Preissteigerung pro Zigarette von 9 Cent an, was zu noch mehr Abwanderungen von Kunden ins Ausland führen könnte.

Irgendwie habe ich Zweifel, dass dies alles wirklich soviel bewirkt, viel wichtiger wäre es die Großquellen, wie Industrie und Schifffahrt endlich weiter einzuschränken. Aber man wird sehen, ob das Gesetz überhaupt durch den Bundesrat kommt.

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Förderabgabe für Braunkohle Einschaltung der EU-Kommission

Immer wieder wird betont wie teuer die Energiewende angeblich wäre, dabei verzichtet der Staat jährlich auf Einnahmen in Millionenhöhe für Braunkohle, welche die Energiewendekosten durchaus signifikant abmildern könnten. Dies stellt eine Subvention dar, deswegen wand ich mich an die EU-Kommission. Die können auch mal was tun.

Ich empfehle jedem Gegner von Braunkohle es mir nachzutun.

Nachfolgend mein Schreiben:

Guten Tag,

als Steuerzahler und Befürworter von Steuergerechtigkeit muss ich die Begünstigung der Bundesrepublik von Energiekonzernen mitansehen. Noch immer wird in Deutschland auf eine Förderabgabe verzichtet. Bei Braunkohle entgehen allein dem Land NRW jedes Jahr mehrere 100 Millionen Euro. Dies stellt eine versteckte Subvention dar. Zudem werden viele Arbeitsplätze durch die Vernichtung von Land vernichtet. Schließlich können die Bauern in diesem Bereich nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen und Nahrungstechnisch könnte dies in Zukunft auch zu Problemen führen.

Ich fordere die Kommission hiermit auf etwas zu unternehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Beim Absenden stellt ich fest, dass die Kontaktmöglichkeit der Kommission durch die Bürger absolut miserabel ist. Erst einmal ist schwer überhaupt eine Kontaktemailadresse oder auch nur eine Kontaktformular zu finden und funktioniert es teilweise auch nicht. Leider ein Sargnagel mehr für die EU.

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Leserbrief zur Zeitumstellung

Leserbrief zur Zeitumstellung

Es ist mir unverständlich, wie man sich über die gesundheitlichen Auswirkungen der überflüssigen Zeitumstellung wundern kann. Es ist inzwischen sehr gut erforscht, dass alle menschlichen Körper unter der Umstellung leiden. Bloß geschieht dies nicht bei jedem bewusst. Auf lange Sicht sorgt die Zeitumstellung, allerdings für ein vorzeitiges Ableben.

Anders als das angeführte Beispiel Silvester ist die Zeitumstellung zur Sommerzeit eine dauerhafte Auslenkung aus der Normalzeit. Das heißt Essen, Schlafen, und alle andere Vorgänge des Körpers finden nun zu einer anderen Zeit statt. Das ist wie bei einer Fernreise, nur ist diese lediglich vorübergehend. Und gerade jene Menschen mit einem sehr gleichmäßig getakteten Tagesrhythmus haben die größten spürbaren Probleme, obwohl ein gleichmäßiger Biorhythmus ansonsten besser ist.

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SPD, Grüne und Linke nun doch gegen Flughafenausweitung

Wie bereits berichtet, wollte sich die Stadt Duisburg bzw. der Stadtrat nicht offiziell zum Flughafenausbau äußern bis ein vom Flughafen in Auftrag gegebenes Gutachten vorläge. Nun hat sich nach massivem Druck der Öffentlichkeit die Einstellung plötzlich geändert. Nur die Grünen hatten sich bisher auch vor dem Antrag offiziell gegen den Ausbau geäußert.

In Drucksache 14-0429 wurde ein Antrag eingestellt, der so auch von SPD, Grüne und Linke beschlossen wurde. Anders als in anderen Städten, die vom Fluglärmhafen Düsseldorf belästigt werden, ohne Zustimmung der CDU und FDP.

Somit hat sich auch Duisburg noch vor den Wahlen gegen einen Ausbau ausgesprochen. Hoffen wir nur, dass es nicht vorwählerischer Populismus ist und nach der Wahl das Versprechen wieder gebrochen wird. Schließlich scheint der Landtag eher für den Ausbau zu sein. Auch die Abgeordneten der Duisburger SPD sehen, dass nach meiner Einschätzung so.

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Spruch zum Sonntag

Keine Religion verspricht Freiheit im Jetzt.
(Ulrich Scharfenort, 10.01.2013)

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Idee: 3D Copy-Shop

Noch gibt es keine Läden in der Nachbarschaft, wo man sich mal eben ein Ersatzteil ausdrucken lassen kann. Dies wird in Zukunft aber so sein. Immer mehr Anwendungen für 3D-Drucker werden gefunden. Hier wäre ein Netzwerk von 3D-Druckern, wohin sich die Bevölkerung für ihre speziellen Bedürfnisse wenden kann von Vorteil.

Es gibt zwar schon die Bestellung über das Netz, allerdings keine Unterstützung und Service vor Ort, wo man mit dem defekten Bauteil hingeht und sich ein neues drucken lassen kann. Nicht nur die Produktion, sondern auch der Service wird aus meiner Sicht hier einen Teil des Geschäfts ausmachen.

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Idee: Bewerbungsservice

Insbesondere kleiner Betriebe haben Schwierigkeiten anonyme Bewerbungsverfahren durchzuführen, dabei sind diese wichtig für eine faire Behandlung der Bewerbung. An dieser Stelle könnte ein Bewerbungsservice treten, der für die Betriebe das Bewerbungsverfahren zumindest in Teilen übernimmt. Rechtliche Fallstricke und ein Teil der administrativen Aufgaben könnten so durch die Betriebe ausgelagert werden. Wer mal nachrechnet, was an Stunden für ein Bewerbungsverfahren drauf geht wird schnell zu dem Schluss kommen, dass ein derartiger externer Service die bessere Möglichkeit ist.

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Warum es in diesem Blog geht

Ich habe viele Ideen, aber nicht die Zeit diese umzusetzen. Gleichzeitig dürften Gründer auf der Suche nach Ideen sein. In dieses Blog werde ich unregelmäßig Ideen online stellen.

Wer damit reich werden sollte, kann sich ja zu gegebener Zeit bei mir bedanken.

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Petition wegen Lärmport Duisburg

Die nachfolgende Petition habe ich am 18.03.2014 eingereicht:

Titel:
Interessenkonflikt der Stadt Duisburg

Petitionstext:
Die Stadt Duisburg ist innerhalb gesetzlicher Grenzen für das Wohlergehen der Bürger zuständig. Gleichzeitig ist die Stadt Duisburg einer der Haupteigentümer der HAFAG und damit auch von Logport. Als Aufsichtsbehörde und gleichzeitiger Nutzer von Genehmigungen im Sinne des Lärm- und Umweltschutzes gibt es hier einen deutlichen Interessenkonflikt. Es ist für den Bürger nicht ersichtlich und nachprüfbar, ob die Stadt Duisburg wirklich im Sinne der Bürger prüft oder im eigenfinanziellen Interesse.

Wie wenig die Stadt Duisburg zum Schutz (vor Lärm, Gefahrgut, Feinstaub, Stickoxiden, usw.) der Bevölkerung unternimmt, erweckt jedenfalls den Eindruck, dass geschäftliche Interessen einseitig gefördert werden und der Schutz permanent außen vor gelassen wird.

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Sarah Philip, Ralf Jäger und Rainer Bischoff wollen sich zum Flughafen nicht positionieren

Der Fluglärmhafen Düsseldorf soll ausgebaut werden. Ich hatte deswegen per Abgeordnetenwatch bei den Duisburger Landtagsabgeordneten angefragt, was sie davon halten. Bisher haben nur Sarah Philipp (SPD), Ralf Jäger und Rainer Bischoff (SPD) quasi wortgleich geantwortet, allerdings ist die Antwort eine Ansammlung von Fakten zum Flughafen. Zudem wird als Quelle auf den Flughafen verwiesen, was vermuten lässt, dass Sarah Philipp, Ralf Jäger und Rainer Bischoff den Aussagen des Flughafens ungeprüft vertrauen schenken. Somit haben sie sich mit diesem Link indirekt positioniert für eine Erweiterung.

Wobei ziemlich wahrscheinlich ist, dass die Antwort von ihren oder anderen Mitarbeitern formuliert wurden. Die wortgleiche Antwort ist für mich ein klares Indiz dafür, dass keiner eine eigene Meinung hat.

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Schleust NETTO Gelder am Fiskus vorbei?

Vor kurzem las ich einen Artikel, wie Apple, Google und andere große amerikanische Firmen durch „innovative“ Steuerkonstrukte mit Firmen und Subfirmen u.a. in Irland und den Niederlanden Gelder an der Steuer vorbei verschieben. Nach dem Artikel in der Wirtschaftswoche sogar legal. Wobei dies derzeit geprüft wird.

Nun ist es so, dass zumindest ein Grundstück mit einem NETTO-Markt, der derzeit neu gebaut wird, sich im Besitz einer niederländischen Firma namens Duisburg Super B.V. befindet. Eigentlich wollte ich bei NETTO nur angefragen um zu erfahren, wer für den Bau verantwortlich ist, fragte dann aber im Lichte des oben erwähnten Artikels direkt auch wegen der geschäftlichen Verbindungen zu Duisburg Super B.V. insbesondere, ob die Firma zu NETTO oder einem Mutterkonzern gehört. Die Auskunft darüber, wurde mir verweigert.

Eine Antwort wurde verweigert und was mit legalen Steuertricks den Fiskus entgeht dürfte den Fall Uli Hoeneß winzig aussehen lassen.

Eine letztendliche Antwort auf den Betreff kann ich derzeit leider nicht geben, wäre aber sicherlich mal interessant sich die Besitzverhältnisse der B.V. anzuschauen. Zumal die Firma nicht einmal eine Homepage besitzt. Was seltsam erscheint, wo Firmen doch normalerweise Gewinn machen wollen und dazu auch gerne neue Kunden gewinnen.

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Klartext zu „RWE-Aktienverlust ist bereits abgeschrieben“

Klartext zu „RWE-Aktienverlust ist bereits abgeschrieben“

Irgendwie scheint mir der Artikel zu suggerieren die Stadt Duisburg hätte noch RWE-Aktien, dem dürfte aber nicht so sein, wenn man nach DS 07-1845 geht. Mit dieser DS wurde durch Stadtrat am 10.12.2007der Verkauf der Aktien an die DVV beschlossen. Wohl auch der Grund, warum die Stadt Duisburg die Aktien gar nicht mehr verkaufen kann, egal wie oft die FDP dies auch fordern mag. In der offiziellen Bilanz tauchen sie nach meiner Kenntnis jedenfalls nicht mehr auf.

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Förderabgabe für Braunkohle?

Braunkohle darf in NRW von RWE aus dem Boden gerissen werden ohne, dass dafür auch nur ein Cent an den Staat geht. Obwohl durch die Bagger Heimat und Landschaft vernichtet wird scheint NRW nicht in der Lage zu sein die dreistelligen Millionen Beträge von RWE zu erheben. Angeblich stünde das Bergrecht im Wege, was mir allerdings seltsam erscheint, wo doch sonst immer Mittel und Wege gefunden werden. Ich gehe davon aus, dass hier bewusst keine Änderung des veruralteten Bergrechts forciert wird, weil die SPD lieber Bergbau durch Verzicht subventioniert, als den Haushalt zu sanieren. Mit der Förderabgabe könnte vieles endlich ausgeglichen werden.

Da wundert es auch nicht, dass Drecksstrom aus Braunkohle günstiger erscheint, obwohl er wieder einmal indirekt subventioniert wird. Vielleicht einfach deshalb, weil immer noch zu viele Kommunen von RWE-Aktien haben, die ihnen nun ohnehin schwer im Magen des Kämmerers liegen. Schließlich ist der Wert der Aktien massiv eingebrochen und hätte besser in der Hochzeit veräußert werden sollen.

Mal ganz abgesehen davon, dass mit einer Förderabgabe die Energiewende gegenfinanziert werden könnte, ohne das die Haushalte belastet werden.

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CSU Politikerin Aigner hat keine Ahnung

Nach einem Zeitungsartikel wendet sich Ilse Aigner gegen die Zeitumstellung an die EU, ganz offensichtlich nicht wissend, dass die Bundesregierung den ersten Schritt machen muss. Denn schon mehrfach wurde betont, dass nicht die EU, sondern die Mitgliedsstaaten sagen müssen: „Wir wollen das nicht“.

Aber offensichtlich sind alle Mitgliedsstaaten zu feige.

Vielleicht fischt Aigner aber auch nur ein paar Wähler, weil das Thema mal wieder Opportun ist. Schließlich wird am kommenden Samstag mal wieder an der Uhr gedreht, sehr zum Leidwesen vieler.

Selbiges frage ich Frau Aigner dann auch mal auf Abgeordnetenwatch

Sehr geehrte Frau Aigner,

ich las vor kurzem einen Artikel, dass etwas gegen die Zeitumstellung unternehmen wollen. Ich finde diese natürlich sehr begrüßenswert.

Meine Frage ist, warum sie in ihrer Zeit in der Bundesregierung nichts in dieser Richtung unternommen haben?

Haben sie etwas von den zahlreichen Petitionen zu dem Thema mitbekommen?

Oder ist das nur Populismus?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Link auf ältere Beiträge

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SPD Duisburg verunglimpft Asylbewerber

Obwohl das Thema Zuwanderung und Asylbewerber aus dem Wahlkampf herausgehalten werden stehen zwei Anträge von SPD und CDU zu dem Thema im Ratsinformationssystem.

In der Drucksache 14-0440 fragt hier die SPD nach der „Situation von Asylantenkindern im Vorschul- und Schulalter“. Im nachfolgenden Text ist zwar richtig von Asylbewerbern die Rede, aber der Titel im „NAZI-jargon“ finde ich schon sehr rechtslastig.

Will die SPD aus Angst vor der Kommunalwahl etwa in trüben braunen Gewässern fischen?

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Klartext zu „Jäger: Wir sind ein Tierschutzverein“

Klartext zu „Jäger: Wir sind ein Tierschutzverein“

Was Jäger definitiv sind, ist ein Tierschießverein oder Todschießverein. Vielleicht sind sie parallel auch noch im Schützenverein ein, aber ganz bestimmt ist kein Jäger ein Tierschützer, da sie nur das beheben, was durch die Jäger der Vergangenheit in der Natur zerstört wurde.

Einige betrachten die Jagd sogar als Sport, dabei ist es nicht mehr oder weniger, als ein Ausgleich für die durch den Menschen verursachten Schäden am Gleichgewicht der Natur. Wenn Füchse gejagt werden, dann höchsten, damit auch genug Vögel zu Jagen sind. Was wir brauchen sind mehr Wölfe und weniger Menschen die eine Waffe nur benötigen, um sich wichtig zu fühlen.

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Kommentar zu „Kein Platz für Figuren auf der Berliner Brücke“

Kommentar zu „Kein Platz für Figuren auf der Berliner Brücke“

Wenn die Figuren nicht mehr aufgestellt werden und keine weiteren Bedingungen dran geknüpft sind, wäre wohl das sinnvollste diese zu Verkaufen und zur Schuldentilgung zu verwenden. Schließlich will die Stadt Duisburg dieses Jahr schon wieder neue Schulden machen. Es kann nur im Sinn der Bürger sein. Zumal solche Figuren zu schade sind, um einfach vor sich hin zu gammeln.

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Spruch zum Sonntag

Götter sind nur so gut, wie sie von den Menschen erschaffen wurden.
(Ulrich Scharfenort, 09.01.2013)

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Energiewende retten Demo in Düsseldorf

Unter dem Motto „Energiewende retten! Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom“ standen die heutigen Demos in sieben Landeshauptstätten.
Die Veranstalter sprachen von insgesamt mind. 30 000 Teilnehmern und in Düsseldorf solle es 5 000 gewesen sein, wobei es gefühlt deutlich mehr waren. Insbesondere zum Ende der Demo hin wurde es trotz des durchwachsenen Wetters ziemlich voll.
Das Tief Hannelore meinte es wohl nicht so gut mit den Umweltschützern, Atom- und Kohlekraftgegnern. Aber das sind sie auch schon aus dem Landtag von Altkraft Hannelore gewöhnt. Wobei Altkraft hier die Rückständigkeit meint mit der zum Beispiel Braunkohle vor einer Föderabgabe geschützt wird, was quasi eine Subvention durch Unterlassung darstellt.

Oder man denke an die 130 Milliarden Euro, welche die SuperGAUe in Fukushima kosten werden. Das heißt bei einem GAU in Deutschland könnten auch mindestens 40 Milliarden Euro veranschlagt werden und ich würde wetten, dass keiner der Konzerne Rücklagen in dieser Höhe gebildet hat. Also auch eine versteckte Last für den Steuerzahler.

Auf der Demo war vom Anblick auch die Piratenpartei, die Grünen und die Linken vertreten. Die Piraten hielten ihre Flaggen dezent zurück und drängten sich nicht in den Vordergrund, weil das Thema im Vordergrund stand. Die Grünen fielen im Flaggenmeer mit viel gelb und grün kaum auf. Lediglich die Linken passten mit ihren selbstdarstellerischen Flaggen nicht ins Bild. Zudem trug die rote Flagge mit dem Parteilogo auch nichts zur Demo bei und einige Parteimitglieder hatten sogar Banner, die nicht im entferntesten etwas mit der Demo zu tun hatten.

Nachfolgend einige Bilder von der Demo.


Mit Gabriel kommt der nächste Tagebau: Nörvenich


Saubere Energie statt Kohle und Atom


Ein Atom Transport


Den Kommentar zum bekannten Energieurzeitriesen E-ON mit E-OFF fand ich gut.


Der Zoch kütt

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Warum Unterschrift bei GO NRW § 24?

Das im Titel gefragte fragte ich mich letztens als ich mal wieder darüber nachdachte, eine Kommunalpetition einzureichen. Es ist für mich unverständlich warum die Hürden in einer Stadt anders, alsauf Landes- oder Bundesebene sein sollten.

Deswegen stellte ich nachfolgende Anfrage an die Stadt Duisburg:

Guten Tag

Warum betreibt die Stadt Duisburg eigentlich diesen unnötigen Verwaltungsaufwand bei Anträgen nach GO NRW § 24 (Kommunalpetition)?

Weder auf Landes- noch auf Bundesebene ist ein derartiger Aufwand notwendig. Das Einreichen per Email oder Onlineformular stellt kein Problem dar.

Auf welcher (Rechts-)Grundlage benötigt die Stadt Duisburg hier noch etwas unterschriebenes?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Stadt Duisburg für mehr Fluglärm II

Die Stadt Duisburg beschließt am 24.03. wahrscheinlich, dass sie einer Ausweitung des Flughafens zustimmen will, dies geht aus einem Entwurf für ein Antwortschreiben auf einen GO § 24-Antrag hervor (DS 14-0369):

…
Es ist den Verantwortlichen in der Stadt sowohl aus den Reihen der Politik als auch der Verwaltung bewusst, dass einer Steigerung der Belastungen durch den Flugverkehr sehr enge Grenzen gesetzt sind.
…

Es wird hier lediglich von engen Grenzen geschrieben, was darauf hindeutet, dass die Stadt Duisburg die Ausweitung akzeptieren will und lediglich das Ausmaß noch fraglich ist. Dies könnte mit angedachten geschäftlichen Aktivitäten der Stadt Duisburg mit dem Düsseldorfer Flughafen zusammenhängen. Es stellt sich die Frage, ob der Logistikstandort Duisburg über dem Wohl der Bürger stehen darf. Des weiteren stellt sich die Frage, ob die Stadt überhaupt objektiv entscheiden kann, wo sie als Miteigentümer von HAFAG bzw. Logport eigenfinanzielle Interessen an einer Ausweitung des Flugbetriebs haben dürfte.

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Kommentar zu „Sonderzüge aus Düren und ein Flughafen-Deal“

Kommentar zu „Sonderzüge aus Düren und ein Flughafen-Deal“

Damit ist ja nun klar warum sich die Stadtspitze nicht zum Flughafenausbau äußern will. Wenn eine Kooperation geplant ist, wird man den Kooperationspartner natürlich nicht verärgern wollen. Somit überwiegen erneut einseitig die Wirtschaftsinteressen der Stadt Duisburg und nicht jene der Bürger.

Duisburg wird von einem Flughafen Deal nicht profitieren, sondern am Ende draufzahlen in Form der Gesundheit der Bürger und die ist nun einmal wichtiger als das Profitstreben der Stadtspitze.

Wer also SPD oder CDU wählt, dem sollte klar sein, dass er Fluglärm wählt.

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Flughafenausweitung wird am 24. März beraten

In der gemeinsamen Sitzung des Umweltausschusses und des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr am 24. März soll die Flughafenausweitung beraten werden.

Besonders der zweite Ausschuss enthält auch das markante Wörtchen Wirtschaft. Das heißt es werden auch wirtschaftliche Interessen bei der Entscheidung berücksichtigt. Ich hoffe bloß, dass diese nicht im Vordergrund stehen und die Belange der Bevölkerung nur dem Anschein nach berücksichtigt werden.

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Duisburger Künstler: Roland Wardeski

Wardeski, Roland; Maler; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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DWG-Fraktion macht sich lächerlich

Wie üblich vor den Kommunalwahlen herrscht bei den Parteien Torschlusspanik, was zu hanebüchenen Anträgen führt. Man erinnere sich nur an jene der FDP zu Shared-Space für die Fußgängerzone in Rheinhausen, wohl damit bestimmte Bezirksvertreter die drei Meter bis zur Sparkasse nicht laufen müssen.

Nun versucht es auch die DWG im Stadtrate mit dem Antrag „Müllberge durch Prospektverteilung stoppen“ (DS 14-0402), es ist natürlich schon wahr, dass viel Prospektmüll und Gratiszeitungen überall rumliegen, aber im Normalfall ist hier der Verursacher in den Hauseigentümern bzw. Mietern zu suchen, die sich um nichts kümmern. Denn mit einem kleinen Schild, wie „Keine Werbung, keine kostenlosen Zeitungen“ ist dies sofort geregelt.

Sinnvoller wäre da gewesen endlich mal gegen jene vorzugehen die ihre Zigarettenkippen oder anderen Müll einfach auf den Boden schmeißen. Das Ordnungsamt müsste sich einfach nur mal für ein paar Minuten an eine beliebige Haltestelle stellen. Ruckzuck wären die Personalkosten eingenommen.

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Klartext zu Rheinvertiefung und Betuwe-Linie

Klartext zu Rheinvertiefung und Betuwe-Linie

Neben dem Lärm der zusätzlichen Züge und die Auswirkungen durch die Vertiefung selber denke ich hier noch an ein ganz anderes Problem.

Für Güterzüge werden auch heute noch Dieselloks eingesetzt und auch Binnenschiffe verfügen über einen Dieselantrieb. Beide sind überweigend ungefiltert, sodass eine nicht unerhebliche Menge an Stickoxiden und Feinstaub entsteht. Zu diesem Thema vermeldete die NRZ am 17.02.2014 runde 47 000 Tote jährliche.

Wenn also der Verkehr ausgeweitet wird und nichts anderes bedeuten die Rheinvertiefung und der Ausbau der Betuwe-Linie, dürfte die Zahl der Toten insbesondere an Logistikstandorten, wie Duisburg, drastisch in die Höhe gehen.

Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden durch Einbau entsprechender Techniken, die zumindest für Schiffe am Markt verfügbar ist. Nur Leider scheinen die Städte, wie Duisburg lieber ihre Bewohner sterben zu lassen und auf Maßnahmen der EU zu verweisen anstatt selber aktiv zu werden und zum Beispiel Vergünstigungen für sauberere Schiffe anzubieten.

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Betreiber der Haltstellen?

Ich hatte vor einiger Zeit in einem an dieser Stelle nicht weiter relevanten Zusammenhang bei der DVG wegen den Wartehäuschen angefragt und dabei erfahren, dass der Betreiber dieser die Ströer GmbH sein soll. Anscheinend keine Duisburger Gesellschaft.

Da stellt sich mir folgende Fragen:
– Wer ist der Eigentümer, wenn Ströer der Besitzer sein sollte?
– Wem gehört dann das Grundstück?
– Wie fließen hier die Gelder?
– Gibt es personelle Überschneidungen zwischen Ströer und Stadt Duisburg inkl. Töchter?

Trotz längerer Wartezeit erhielt ich keine Antwort auf meine Anfrage.

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Spruch zum Sonntag

Es gibt nur eine Sünde und dies ist die Verschwendung
(Ulrich Scharfenort, 09.01.2013)

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Plakatspammer in Rheinhausen

Es gibt Menschen die keinen Anstand besitzen. Plakatspammer gehören nach meiner Meinung dazu. Plakatspammer sind jene, die ohne Erlaubnis Plakate auf Häuserwände oder Schaufenster von leerstehenden Ladenlokalen kleben.

Hier mal ein paar Beispiele:
Plakatspam

Plakatspam

Plakatspam

Plakatspam

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Kommentar zu „Strom als Müll“

Kommentar zu „Strom als Müll“ aus Wirtschaftswoche 3.2.2014

Das war mal wieder eine schöne Märchenkolumne. Kernkraftwerke waren nie billige Stromquellen und werden es auch nie sein. Wenn das Geld, was aus Steuergeldern in Kernkraft gesteckt wurde, plus die zukünftigen Entsorgungskosten in Ökostrom gesteckt worden wäre, dann würden heute die Strompreise sogar sinken. Mal ganz abgesehen von den Kosten nach einem Super-GAU.

Gabriel liegt natürlich mit Kohlekraft vollkommen daneben, da Gaskraftwerke viel flexibler betrieben werden können. Besonders die kleinen dezentralen.

Im Verhältnis zu wann zahlt ein vier Personenhaushalt 1000 Euro mehr im Jahr? Sind darin auch die Einsparpotentiale im Haushalt berücksichtigt und die generelle Preissteigerung für Energie?

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Abstimmungsergebnis der Bundestagsdiäten der Duisburger Abgeordneten

Bekanntlich haben sich die Abgeordneten des Bundestages mal wieder mehr Geld gegönnt.

Man kann sich natürlich bei Abgeordnetenwatch anschauen, wie Bärbel Bas (SPD), Thomas Mahlberg (CDU) und Mahmut Özdemir (SPD) abgestimmt haben.

Wenig überraschend scheinen alle Ja gesagt zu haben. Obwohl es genügend andere Probleme in Deutschland gibt, denken die Bundestagsabgeordnete als erstes an sich selbst und an die Einlösung von idiotischen Wahlversprechen, die viel kosten werden, aber im Endeffekt nichts bringen.

Die Schuldenbremse ist lächerlich, weil die Neuverschuldung dadurch nur verringert wird. Wir brauchen einen Schuldenstopp und ein Verzicht auf die Diätenerhöhung wäre ein deutliches Zeichen dafür gewesen. Stattdessen verschwendet der Bundestag und Bundesregierung weiterhin Geld was anderswo fehlt. Zumal über den Solidaritätsbeitrag die Steuern doch erhöht werden sollen.

Die Erhöhung der Diäten setzt natürlich ein markantes Zeichen, wofür SPD und CDU auch in Duisburg stehen. Für Selbstbedienungsmentalität und Nächstenliebe zu sich selbst.

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Blackoutday

Welttag gegen Internetzensur
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