Idee: Betonschaum

Bauschaum ist natürlich ein toller Werkstoff, allerdings nicht so stabil, wie man es gerne hätte. Ich frage mich, ob es möglich wäre auch Betonschaum zu produzieren. Die Vorteile lägen auf der Hand.

Da der Schaum sich ausdehnen würde, würden Hohlräume gefüllt. Das heißt es man müsste nicht rütteln, damit der Beton in jede Lücke geht. Schalen außer herum, Schaum einsprühen fertig.

Die Gebäude würden zugleich leichter und isolierter. Da Schaum besser isoliert, als ein Feststoff. Zusätzlich würde extrem viel Energie eingespart da zahlreiche Betontransporte entfielen. Und da auch bereits heute mit Porensteinen gebaut wird, dürften diese auch ausreichend Stabil sein.

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Manspreading

So nennt man breitbeiniges Sitzen also.
Und wegen ein paar Kampfemanzen will Madrid dies jetzt also verbieten?

Was soll diese Diskriminierung von Männern, ohne mal darüber nachzudenken, dass es Ursachen haben könnte, die rein gar nichts mit irgendwelchen Dominanzverhalten zu tun hat?

Ich sitze so und zudem auf dem Platz am Gang.
Erstes Problem ist, dass die Sitzabstände nach vorne häufig zu klein sind. Mit geschlossen Beinen säße man extrem eingeengt. Bei einigen Sitzen ist der Bereich unmittelbar vor dem Sitz sogar so gestaltet, dass dort kein Fußraum ist. Mit meinen langen Beinen habe ich da regelmäßig Probleme.
Am Fenster sitzen geht da ebenfalls nicht. Denn dort lauert meistens eine Kante oder Rundung, welche die Fläche erheblich verringert. Zumal Bewegungsfreiheit wichtig ist.

Und natürlich könnte man jetzt hingehen und sein Gepäck auf den Sitzen neben einen Stellen, allerdings würde man dann ja einen Sitz blockieren, als bleibt dafür nur der Platz zwischen den Beinen. In den Gang kann man das ja schlecht stellen und in Bussen gibt es in den seltensten Fällen eine Gepäckablage.

Also wenn Männer mal breitbeinig sitzen hat dies einen Grund. Spricht auch nichts dagegen, dass Frauen sich so hinsetzen. Aber vielleicht sollte man beim Bau von Fahrzeugen auch auf ausreichend Platz achten.

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Spruch zum Sonntag

Eines wissen Terroristen genau. Der wirksamste Sprengstoff ist Angst.

Georg Skrypzak

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Festivalterrorgefahr

Taschen und Rucksäcke sind also verboten. Angeblich wegen der Terrorgefahr. Genauso wie angeblich wegen der Terrorgefahr die Mitnahme von Getränken in den Sicherheitsbereich von Flughäfen verboten ist.

Natürlich ist ein Verkaufsmonopol etwa in Stadien, Veranstaltungsorten oder Flughafen sehr lukrativ. Seltsam nur, dass etwa am Flughafen im Sicherheitsbereich sogar Glasflaschen zu kaufen sind, die ja durchaus auch deutlich besser, als Stichwaffe zu verwenden sind, als etwa eine Nagelschere.

Und die Sache mit den Taschen ist einfach lächerlich. Sicherheitsgeräte, wie am Flughafen kosten nicht die Welt und würden zusammen mit Metalldetektoren mehr Sicherheit bringen.

Ich würde jedenfalls nicht zu einem Festival gehen, wo meine Freiheit derartig eingeschränkt wird. Und das, obwohl Terrorpolitiker immer behaupten, wir würden nichts ändern. Tun wir doch. Wir schränken die Freiheiten ein, und schieben Terror vor, aber in Wirklichkeit geht es nur ums Geschäft.

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Sachstand Petition zur Versorgungsunterbrechung Trinkwasser

Für mich recht überraschend bekam ich folgende Nachricht bzgl. meiner Petition, wegen Abschaltung von Trinkwasser in der Dreiecksbeziehung Mieter – Vermieter – Versorger. Mich betrifft es zwar nicht, aber niemand sollte, wie damals an Weihnachten geschehen ohne Trinkwasser dastehen.

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort,

im Namen des SPD-Abgeordneten Stefan Schwartze möchte ich Sie über das Ergebnis der Materialüberweisung Ihrer Petition an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz informieren. Es handelt sich um Ihre Petition mit dem Aktenzeichen 4-17-07-4011 -046112, in der Sie fordern, dass Vermieter und Versorger Streitigkeiten über die Versorgung mit Trinkwasser nicht zu Lasten der Mieter austragen dürfen. Ich bin Referentin der SPD-Bundestagsfraktion für Petitionen.

Das Petitionsverfahren hat lange Zeit in Anspruch genommen. Sie haben die Petition 2013 eingereicht. 2016 hat der Petitionsausschuss beschlossen, sie der Bundesregierung als Material zu überweisen. Der Ausschuss sah als notwendig, dass die Bundesregierung prüft, ob die bestehenden Fristen ausreichend sind, um eine entsprechende Vereinbarung innerhalb der Mieterschaft und mit dem Versorger zu erreichen und ob die Informationspflichten ausreichend sind. Eine Materialüberweisung verpflichtet die Bundesregierung dazu, dem Petitionsausschuss innerhalb eines Jahres zu berichten, ob und wie (bzw. warum nicht) die Empfehlungen des Ausschusses umgesetzt wurden. Leider sieht das Verfahren nicht vor, dass die Petentinnen und Petenten über die Antworten der Bundesregierung auf Materialüberweisungen informiert werden. Soweit die Kapazitäten der SPD-Bundestagsfraktion es erlauben, informiere ich die Petentinnen und Petenten darüber (nach Absprache mit den jeweils für das Thema zuständigen SPD-Mitgliedern des Ausschusses).

Zu dieser Petition hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) folgendes berichtet:

Im Anschluss an den Beschluss des Petitionsausschusses hat das BMJV im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) folgende Verbände und Institutionen angeschrieben, um die dort vorliegenden praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse im Zusammenhang mit Versorgungssperren in Mietshäusern sowohl in der Sparte Wasser als auch in der Sparten Gas, Elektrizität und Fernwärme zu sammeln:

· Deutscher Mieterbund e.V.

· Bund der Energieverbraucher e.V.

· Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.

· Haus & Grund Deutschland – Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V.

· GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

· BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

· BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

· VKU Verband kommunaler Unternehmen e.V.

· Schlichtungsstelle Energie e.V.

· Bundesnetzagentur

Bis Ende Januar 2017 hatten die Verbände und Institutionen die Gelegenheit einen Fragekatalog zu beantworten. Von der Gelegenheit zur Stellungnahme wurde umfangreich Gebrauch gemacht.

Die eingegangenen Antworten werden seitens des BMJV in Zusammenarbeit mit dem BMWi ausgewertet. Auf der Grundlage dessen wird weiter geprüft werden, ob die bestehenden gesetzlichen Fristen für eine Unterbrechung der Versorgung mit Wasser, Fernwärme, Strom und Gas aufgrund von Zahlungsrückständen der Vermieter gegenüber den jeweiligen Versorgungsunternehmen aus Sicht und zum Schutz der von einer Versorgungssperre betroffenen Mieter ausreichend sind. Zudem wird auch geprüft werden, ob die Einführung einer gesetzlichen Informationspflicht der Versorger gegenüber den von einer angedrohten Versorgungssperre betroffenen Mietern angezeigt ist.

Die Auswertungen und Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Mit Rücksicht darauf sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Ausführungen dazu möglich, ob und ggf. welche gesetzlichen Änderungen tatsächlich seitens der Bundesregierung initiiert werden.

Mit diesem Bericht ist die Arbeit des Petitionsausschusses zu Ihrer Petition zu Ende. Die Empfehlungen sind bei der Bundesregierung angekommen. Sie arbeitet daran. Dies Ihnen zur Kenntnis – verbunden mit einem Dank für die Petition.

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Idee: Outsourcing des Starts an den Flughafen

Statt Flugzeuge mit viel Aufwand und Lärm eigenständig starten zu lassen, wäre es überlegenswert, die Startenergie am Boden zu erzeugen. Dies würde erst einmal Kraftstoff sparen und dies ist etwas, was Fluggesellschaften ja immer interessiert.

Es wäre denkbar hier ein System, wie etwa einen modifizierten Transrapid. Das Flugzeug wird also auf Kufen gestellt und beschleunigt. Wobei dies natürlich Veränderungen am Flugzeug erfordern würde, bestünde hier die Möglichkeit eine Menge Energie zu sparen, da das Gewicht gesenkt würde und am Boden Gewicht keine so große Rolle spielt.

Bei ausreichender Beschleunigung, wäre es im Umfeld sogar deutlich ruhiger, da erst nach einigem Anstieg überhaupt die Triebwerke zugeschaltet werden müssten.

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Bürgschaft für Air Berlin?

Wenn die Aktiengesellschaft Air Berlin bereits jetzt so Instabil ist, dass es eine Bürgschaft braucht, sollte man vielleicht an die Aktionäre herantreten. Wer sind die hier die Großbesitzer neben Etihad? U.a. gibt es da eine Gesellschaft aus der Türkei mit 12 %. Aber wem gehören die Aktien in Deutschland?

Natürlich sind es auch Arbeitsplätze in NRW, allerdings werden diese ohnehin wegfallen, wenn das Verkehrsministerium die Kapazitätserweiterung genehmigt, denn dann kommt Ryan Air nach Düsseldorf und dann ist die Bürgschaft in den Sand gesetzt. Somit dürfte eine Bürgschaft nur dann gewährt werden, wenn es keine Kapazitätserweiterung gibt. Alles andere wäre eine grob fahrlässige, wenn nicht sogar vorsätzliche Veruntreuung von Steuergeldern. Ginge Air Berlin dann dennoch pleite, wären ausreichen Kapazitäten frei und der Steuerzahler hat sich viel Geld für ein dann völlig unnötiges Verwaltungsverfahren gespart. Mal ganz abgesehen von der jahrelangen Auslastung der Gerichte.

Oder ist am Ende gar Air Berlin deshalb pleite, weil die Flieger viel zu oft halb leer starten?

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Im Kindergarten der ‚Weltmächte‘

Was macht eigentlich heutzutage eine Weltmacht aus?
Nehmen wir mal den kleinen Donald. Seine jüngsten Rempelattacken sind ja breit dokumentiert. Und mit Fakten hat er es auch nicht so. Schade das Merkel ihm nicht auch mal eine alternativfaktische Breitseite gibt. Er hätte es nicht nur verdient, sondern ist bei einem Bully auch notwendig diesem die Schranken zu zeigen. Solange Mr. Trump aber mit allem durchkommt wird er weitermachen.

Er ist halt wie ein kleiner junge im Sandkasten, der alle Förmchen für sich möchte und es mit Fakten nicht so hat. Auch in Deutschland sind mir solche bekannte, ab die schaffen es meist nicht so weit. Wobei Donald da nicht alleine ist. Der kleine Erdogan, erinnert auch an Sandkastenpolitik. Oder sollte man sagen, der kleine Erdogan möchte Bitte im Smaland abgeholt werden? Wäre sicherlich nicht untreffend. Wobei hier natürlich der Nachname als Vorname benutzt wird.

Ebenfalls ein Bully ist Putin, allerdings im Gegensatz zu Dumb, äh Trump erscheint mir dieser wesentlich intelligenter im Vorgehen. Deutlich subtiler und deswegen auch deutlich gefährlicher. Trump ist eher ein Poltergeist, etwa Ritalin und gut ist, wobei ein große Dosis Fakten auch nicht schaden könnte.

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Stickoxid-Belastung durch Diesel-Pkw noch höher als gedacht

Mal wieder eine UBA PM

Auch Euro-6-Diesel stoßen sechs Mal mehr Stickstoffoxide aus als erlaubt

Diesel-PKW überschreiten die Euro-Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NOx) auf der Straße noch deutlich stärker als bislang angenommen. Ging man für das Jahr 2016 bislang von 575 mg NOx/km aus, liegt nun die Diesel-Pkw-Flotte in Deutschland bei durchschnittlich 767 mg NOx/km. Das ergaben neue Berechnungen für das Umweltbundesamt (UBA). Für die Neubewertung wurden erstmals auch für den betriebswarmen Motor Messungen bei allen in Deutschland typischen Außentemperaturen berücksichtigt. Hohe NOx-Emissionen treten vor allem an kalten Tagen auf. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Unsere neuen Daten zeichnen ein deutlich realistischeres und leider noch unerfreulicheres Bild der Stickoxidbelastung durch Diesel-Pkw in Deutschland. Wir brauchen mehr denn je eine schnelle Entlastung der vielen hunderttausend Menschen, die in den Innenstädten unter den Folgen der viel zu hohen Dieselabgase leiden.“ Stickstoffdioxid reizt die Atemwege, langfristig beeinträchtigt es die Lungenfunktion und führt zu chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Todesfällen. Es ist besonders für empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder gefährlich.

Um ein möglichst realistisches Bild der Emissionen zu bekommen, wurden erstmals nicht nur Messungen des betriebswarmen Motors bei Außentemperaturen von über 20 Grad Celsius zugrunde gelegt, sondern das Abgasverhalten der Diesel über alle Jahreszeiten und für alle in Deutschland üblichen Temperaturen herangezogen. Unterhalb der im Labor üblichen 20 bis 30 Grad Celsius steigen die NOx-Emissionen mit sinkender Außentemperatur stark an. Am schmutzigsten sind unter Berücksichtigung dieses Temperatureffektes Euro-5-Diesel-PKW; sie liegen bei durchschnittlich 906 mg NOx/km (403 Prozent über dem Grenzwert von 180 mg NOx/km). Bei Euro 4 sind es durchschnittlich 674 mg NOx/km (+170 Prozent, Grenzwert: 250), bei modernen, aktuell zugelassenen Euro-6-Diesel-Pkw ohne verbindlichen „RDE-Straßentest (RDE = Real Driving Emissions)“ bei der Zulassung im Mittel 507 mg NOx/km (+534 Prozent, Grenzwert: 80).

Die Hälfte der Pkw-Fahrleistung wird in Deutschland bei Temperaturen unter 10 °C erbracht. Dass die Abgasreinigung von Stickoxiden von Diesel-PKW an kalten Tagen im praktischen Betrieb auf der Straße teilweise nur unzureichend funktioniert, war erst im Zuge des Dieselskandals im vollen Umfang bekannt geworden. Das UBA legt nun mit der Veröffentlichung einer Aktualisierung des „Handbuches für Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA)“ eine systematische Berechnung der Folgen dieses Missstandes vor und zeigt, wie hoch der Einfluss der Umgebungstemperatur auf die NOx-Emissionen eines bereits betriebswarmen Motors ist. In der Vergangenheit wurde der Temperatureinfluss nur bei kalten Motoren berücksichtigt.

Die neuen Werte haben keinen Einfluss auf die aktuelle Situation der Luftqualität, sie lassen aber Rückschlüsse auf die Wirkung von Gegenmaßnahmen zu. Aufgrund der nun höheren Ausgangswerte wird die Reduktion der Emissionen bei künftigen Euro-6-Diesel-PKW, für die zusätzliche Anforderungen an die Emissionen im realen Straßenbetrieb (RDE) gelten, die Luftbelastung stärker senken als in den bisherigen Analysen des UBA.

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Die Luft in den Städten muss sauber werden. Ich sehe hier ganz klar die Autoindustrie in der Verantwortung, die eine Lösung anbieten muss, welche Verbraucherinnen und Verbraucher nicht belastet.

Weitere Informationen:
Das Handbuch für Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) wurde im Jahr 1995 erstmals veröffentlicht und seitdem durch die finanzielle Unterstützung von Behörden aus Deutschland, Frankreich, Norwegen, Österreich, Schweden und der Schweiz regelmäßig weiterentwickelt. Das HBEFA wird u. a. in den Ländern und Kommunen zur Ermittlung verkehrsbedingter Emissionen genutzt. Um die ausgestoßene NOx-Menge von Diesel-PKW zu bestimmen, wurden
Messungen auf Prüfständen ebenso wie auch Messungen im praktischen Betrieb auf der Straße (RDE-Fahrten) genutzt. Mit Computermodellen können daraus für beliebige Fahrsituationen die Emissionen bestimmen werden. Der nun aktualisierten HBEFA-Version 3.3., die öffentlich erhältlich ist, liegen wesentlich mehr Messungen von Fahrzeugen zugrunde: 27 Diesel-Pkw der Schadstoffklasse Euro 5 und 25 Diesel-Pkw der Schadstoffklasse Euro 6 – erfasst wurden dabei Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum
SUV und damit Fahrzeuge unterschiedlicher Größe. Die neuen Werte bilden die Diesel-PKW-Emissionen in Deutschland repräsentativ ab.

Weitere Informationen zu Emissionen im Verkehr

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Duisburger Autor: Willi Fährmann

Fährmann, Willi; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Schule; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Rauchverbot an Bushaltestellen

Vor ein paar Wochen in München fiel mir an der Bushaltestelle ein kleines Schild auf, was ein Rauchverbot darstellt. Seltsam, dass München mal wieder das schafft, was die Kommunen in NRW nicht schaffen. Einem vor dem Gestank und den Giften zu bewahren.

Mal ganz abgesehen davon, dass man schnell im Regen steht, wenn man rücksichtslosen Rauchern ausweicht. Denn diese verteilen sich regelmäßig so, dass man nirgendwo mehr stehen kann.

Wobei es ja die wirklich asozialen Raucher gibt, die sich nicht einmal an bestehende Regelungen halten und selbst in Bahnhöfen mir ihren Stinkstengeln nerven. Die Bahn greift hier bei weitem nicht stark genug durch und erteilt mal Platzverweise.

Aber mit Schwarz-Geld wird es wohl kaum möglich sein die Bevölkerung besser zu schützen. Die rückwärtsgewandte Lobbypolitik, welche sich abzeichnet, lässt in vielen Bereichen schlimmes erahnen.

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Spruch zum Sonntag

Religion bzw. Glauben ist einem Entwicklungsprozess unterworfen, auch wenn es immer wieder evolutionäre Rückschritte gibt.

(Ulrich Scharfenort, 05.08.2015 )

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Neulich am Duisburger HBF: Informationen von der Bahn

Neulich am Duisburger HBF gab es mal wieder ein Informationsdefizit. Eher unschön, zum Glück gibt es ja noch Handy, welche einem hier helfen können und wenigstens werden so auch keine Fehlinformationen verbreitet.

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Mangelhafte Hygiene in Flugzeugen

In diesem Artikel wird recht deutlich beschrieben, wie es um die Hygiene in Flugzeugen besteht. Da sag ich nur: ‚Ekelig‘.

Möglicherweise stammen da auch viele Urlaubsbeschwerden her und nicht aus dem Urlaubsland selber. Aber eigentlich kann man auch nichts anderes erwarten. Die Airlines sparen schließlich überall. Und wenn bereits die Hygiene mangelhaft ist, frag ich mich, wie es um die Sicherheit steht. Na gut, es geht hier nicht um die Aufwendungen fürs Putzen, sondern die Standzeiten am Boden.

Vielleicht sollte der Gesetzgeber hier eine Mindeststandzeit für die Reinigung einführen, damit sichergestellt wird, dass Flugzeuge aus Deutschland startend zumindest sauber sind. Wird den Firmen nicht gefallen, wäre aber zugleich eine Lärmschutzmaßnahme.

Ich erinnere mich jedenfalls noch gut, wie meine letzte Fernreise war. Das Flugzeug stand nur sehr kurz nach dem Aussteigen, bis die Passagiere an Bord durften. Richtig gereinigt wurde hier sicherlich nicht.

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Uniper ist ein schlechtes Investment

Heute ist Hauptversammlung von Uniper.

Auf ihrer Homepage bezeichnet sich selbst als Partner der erneuerbaren Energien, allerdings klafft hier eine gewaltige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Von Nachhaltigkeit ist nichts zu spüren bei der Hauptversammlung. Dies fängt bereits damit an, dass die Eintrittskarte nicht auch Fahrkarte ist. Vorbildliche Unternehmen setzen hier auf Nachhaltigkeit und animieren zur Nutzung von ÖPNV. Uniper scheint dagegen, dass Image als Drecksschleuder weiter fördern zu wollen und mehr auf Individualverkehr zu setzen.

Bereits an solchen Kleinigkeiten kann man sehr gut sehen, wie ein Unternehmen im Kern tickt.

Ein guter Einblick ist auch das Essen, welches bei so einer Hauptversammlung gibt. Bei EON im vergangenen Jahr vor der Aufspaltung gab es fettigen ungesunden Fraß. Solche Details sagen einiges über die Denkweise und hier ist die Aussage über Uniper Rückständigkeit und keine Nachhaltigkeit.

Ich hätte die Aktie längst verkauft, wenn der Aufwand dafür nicht größer wären als der Nutzen.

Wäre größere Summen in Aktien von Uniper hat, sollte gut aufpassen. Bei so wenig Nachhaltigkeit würde ich schließen, dass die Werte sich irgendwann ins nichts auflösen.

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Verkehrsrecht für Duisburger Teil 2: Fußgänger hat Vorrang

Auch wenn es Autofahrern vielleicht nicht gefällt und einige möglicherweise zu dumm sind es zu kapieren, so hat auf einem durchgehenden Bürgersteig, der Fußgänger Vorrang.

Dies gilt allerdings nicht nur für Einfahrten, sondern teilweise auch für Straßen, wie etwa auf dem Bild gezeigt an der Ecke Friedrich-Alfred-Straße Günterstraße. Auch da hat der Fußgänger Vorrang. Käme es zu einem Unfall, würde das für den Autofahrer sicherlich ein Fahrverbot nach sich ziehen.

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Terroranschlag von London

Jetzt tun wieder alle so, als wäre das nicht vorhersehbar gewesen.
Natürlich war es vorhersehbar, dass es vor einer Wahl vermehrt Terroranschläge geben wird. Von wem konkret zwar nicht, aber die generelle Tendenz ist logisch.
Den Islamisten gefällt die Überwachungspolitik der Konservativen bzw. Nationalistischen nur zu gut. Schließlich beschneidet dies die Grundfreiheiten enorm und verwandelt freie Länder immer mehr zu jenen, welche den Formen ähnelt, welche DAESH usw. anstreben.
Es ist eine große Lüge, wenn Politiker immer rumtönen wir würden unsere Lebensweise nicht einschränken und im nächsten Atemzug werden dann folgende Verschärfungen von Gesetzen vorgeschlagen.
Merkt hier eigentlich noch jemand etwas? Die Gesetze haben in London rein gar nichts gebracht und nicht etwa, weil ich im Internet die Unschuldsvermutung und das Grundrecht auf Privatsphäre gilt, sondern weil überall an Personal gespart wurde.
Was nützen tausende von Daten, wenn diese nicht ausgewertete werden, weil einfach nicht genügend Personen da sind, welche diese Auswerten.
Die Gesetze dienen nicht dazu uns zu schützen, sondern dazu uns unter Generalverdacht zu stellen. Das ist keine Kompetenz für Sicherheitspolitik, sondern Unfähigkeit.
Es gibt keine absolute Sicherheit. Aber es gibt Freiheit, die immer stärker eingeschränkt wird, Hand in Hand zwischen Terroristen und konservativen Überwachungsfanatikern. Man könnte fast vermuten, dass so mancher Anschlag absichtlich zugelassen würde, damit man die nächste Verschärfung begründen kann.

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Alternative Fakten zum DOC?

In Leserbriefen wird das Outlet Center ja über den Klee gelobt.
Und nein ich bin absolut dagegen, nachdem ich alles für und wieder abgewägt habe.

Die Argumente Steuereinnahmen und Arbeitsplätze sind mehr als scheinheilig. Man könnte sie auch Selbstbetrug nennen.
Steuereinnahmen aus der Gewerbesteuer werden am Firmensitz gezahlt. Es kommt höchstens ein wenig mehr Grundsteuer rein, als derzeit. Und die Arbeitsplätze sind höchstwahrscheinlich nicht einmal sozialversicherungspflichtig auf 450 Euro-Basis. Mit Einkommenssteuer ist hier auch nicht zu rechnen. Eher noch Kosten fürs aufstocken.

Im Gegenzug geht die Innenstadt kaputt, wo dann die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen wegfallen. Sprich, gute Arbeitsplätze, werden in schlecht umgewandelt und Duisburg verliert daran.

Die Behauptung der Hauptbahnhof wäre in Kürze renoviert, ist Dummfug, denn die Bahn hat hier ja bereits Verspätungen angekündigt.

Natürlich muss endlich was für die Innenstadt getan werden. Die Politik versagt hier auf ganzer Linie, denn es werden keine Maßnahmen zur Motivation getroffen und Frau Lesmeister macht ihren Job nicht. Oder wie sonst kann man sich den ganzen Plakatspam erklären, gegen den das Ordnungsamt vergehen müsste, aber sich weigert. (§ 4 Duisburger Sicherheits- und Ordnungsverordnung)

Wenn die Mietpreise zu hoch sind, dann sollte das Finanzamt mal genau prüfen, ob die Eigentümer das abzusetzen versuchen und wenn ja die Absetzbarkeit verneinen. Die Preise werden sich sehr schnell einpegeln. eine Veröffentlichung eines öffentlich Mietspiegels wäre ebenfalls eine Maßnahme, um Fantasiepreise zu verhindern.

Die Verbindung von Innenstadt und Outlet wird nicht gelingen. Die Pläne des OB sind hier Wunschdenken. In Roermond mag es geklappt haben, geplant war dies aber nicht.

Fazit für mich ist, dass die Grünfläche, wie sie jetzt ist, mehr für die Innenstadt bringt, als das Outletcenter, was doch nur deshalb gemacht wird, weil das Geld derzeit in Immobilien besser angelegt wird. Und Krieger schielt auf die Rendite beim Verkauf.

Natürlich kann man ihm nicht vorschreiben, was er baut oder an wen er verkauft, man kann aber problemlos vorschreiben, was er nicht baut. Zumal Dieselfahrverbote bzw. eine Citymaut für Duisburg unausweichlich ist, wenn ein Outletcenter dort hinkommt, da die Blechlawine die Werte für Feinstaub und Stickoxide massiv steigern würde.

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Die „Stadt für Morgen“: Deutlich mehr Geld für Busse und Bahnen nötig

Eine PM des UBA

Nur strikter Subventionsabbau setzt ausreichend Geld für attraktiven ÖPNV frei.

Schlechte Luft, Lärm, Staus, zu wenig Grün – viele Menschen in Städten plagen diese Probleme. In einer neuen Publikation skizziert das Umweltbundesamt (UBA), wie eine Stadt der Zukunft aussehen kann, die lärmarm und grün ist und in der die Menschen umweltfreundlich unterwegs sind. Kernelement dieser „Stadt für Morgen“ ist ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr. Ergänzt wird dieser um Fuß- und Radverkehr sowie elektrisch angetriebene, automatisiert fahrende Carsharing-Autos. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Saubere Luft, Ruhe und mehr Grün in der Stadt – das geht nur mit mehr Bussen und Bahnen und mit weniger Autos. Der öffentliche Personennahverkehr ist das Rückgrat der Stadtmobilität. Er muss aber gestärkt werden und vor allem ausreichend finanziert sein. Wenn wir umweltschädliche Subventionen endlich abbauen und die Gelder in den ÖPNV umschichten, gelingt das auch.“ Möglich wäre das: Die umweltschädlichen Subventionen des Verkehrssektors belaufen sich derzeit auf mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr. Für einen leistungsstarken ÖPNV wären pro Jahr nur rund elf Milliarden Euro nötig (Angabe des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, VDV).

Die Analyse des UBA zeigt außerdem: Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern benötigen nicht mehr als 150 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner, um eine uneingeschränkte Mobilität anzubieten. Diese wären als Carsharing-Fahrzeuge unterwegs und könnten jederzeit von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Bei weniger als 150 Pkw brauchen die Fahrzeuge auch nahezu keine öffentlichen Stellplätze mehr. Straßen und Parkplätze würden nach und nach zu Grün- und Aufenthaltsflächen oder zu Bauland, um innerstädtisch Wohnraum zu schaffen. Zudem bekäme der Radverkehr mehr Raum und es entsteht mehr Platz für den Ausbau des ÖPNV. In deutschen Großstädten mit über 100.000 Einwohnern gibt es derzeit im Schnitt etwa 450 Pkw pro 1.000 Einwohner.

Damit die Menschen in der Stadt für Morgen genauso mobil sind wie heute, müssen die Alternativen zum eigenen Pkw deutlich attraktiver werden. Dies belegt auch ein weiteres gerade abgeschlossenes Forschungsprojekt des UBA: Demnach funktioniert Carsharing besonders gut, wenn es mit ÖPNV und Leihfahrrädern verknüpft ist. Carsharing kann jedoch nur maximal 15 Prozent der Verkehrsleistung in größeren Städten einsparen. Krautzberger: „Carsharing kann den ÖPNV ergänzen, aber nicht ersetzen. Wenn wir umweltfreundlich mobil sein wollen, geht das nur mit einem stark verbesserten ÖPNV. Unser Ziel sollte sein, ohne eigenes Auto in der Stadt genauso mobil zu bleiben. Es wird aber auch immer Autos in Großstädten geben, man kann eben nicht alles mit dem ÖPNV transportieren.“

Mögliche Maßnahmen hier.

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Spruch zum Sonntag

Der Verstand überwindet die Angst und macht einen Frei, selbst, wenn das Herz furchtsam zuckt.

(Ulrich Scharfenort, 03.10.2015)

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Die Rechts-Dezernentin schlägt erneut zu

Hat wirklich jemand anderes von Lesmeister erwartet? Besonders, wo sie doch als Innenministerin im Gespräch zu sein scheint, macht sie auf harter Hund. Das ist politisches Kalkül, dem Unschuldige nun geopfert werden. Alles aus Ehrgeiz.

Diese Unbarmherzigkeit ist unwürdig für einen Christen.

Das man nichts mehr hätte tun könne bezweifle ich stark. Innerhalb des Ermessensspielraum hätte es sicherlich viele Möglichkeiten gegeben. Alternativlos ist nie etwas. Man muss es allerdings wollen. Ein guter Mensch findet immer Wege, ein schlechter erfindet Ausreden.

Eine gut integrierte 14-jährige aus dem Land ihrer Geburt abzuschieben, ist aus meiner Sicht jedenfalls zumindest als Nationalpopulistisch zu werten.

Sollte mir vielleicht mal die Promotion vornehmen. ;-)

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Verfrühte Ankunft Lufthansa LH409

Die Flugindustrie scheint es mit der Einhaltung von Regeln nicht so zu haben und überlegt sich immer neue Wege, wie man diese Umgehen kann. Hier mal ein Brief, weil vergangenes Wochenende beispielhaft an zwei Tagen der gleiche Flieger der Lufthansa zu früh war, und deswegen kreiste.

Sehr geehrte Personen*,

bereits gestern bemerkte ich vor 6 Uhr Fluglärm und schaute in meiner App, was es diesmal für ein Flieger wäre. Die Lufthansamaschine LH409, welche von New York, nach Düsseldorf flog. Nur leider kalkuliert die Lufthansa, wohl zu knapp, weshalb die Maschine bereits viel zu früh in der Umgebung von Düsseldorf war und deshalb Umwege flog, damit augenscheinlich die Nachtruhe eingehalten würde, die aber bereits längst durch den Überflug gestört wurde.

Am heutigen Sonntag (28.05.2017) wiederholte sich das Schauspiel, diesmal aber bereits sogar um 05:43. Entsprechend sah auch der Flug aus, der schließlich sogar über Essen kreiste. Das über Duisburg noch 4 Kilometer Höhe war, zeigt deutlich, dass dies von der DFS so geplant wurde.

Die Konsequenz hieraus kann in meinen Augen nur sein, dass reguläre Landungen vor 6:20 Uhr verboten werden, damit auch wirklich die Nachtruhe bis 6 Uhr eingehalten wird und verfrühte Maschine einen nicht noch früher aus dem Schlaf holen.

Da es immer wieder Verfrühungen bei Flugzeugen zum Flughafen Düsseldorf gibt, wüsste ich gerne, wie dies für die Berechnungen der Nachtschutzzonen berücksichtigt wird. Schließlich wird der Lärm erheblich gesteigert durch solche Warteschleifen. Werden für die Berechnungen der Schutzzonen überhaupt die realen Flugwege verwendet oder nur die fiktiven „Flugrouten“.

Ferne möchte ich wissen, welche Strafen (Sanktionskatalog) den Fluggesellschaften für den verfrühten Anflug drohen, der ja bei regulärem Anflug einer Landung vor 6 Uhr gleichzusetzen ist und nur durch Trickserei und erheblicher Mehrbelastung umgangen wurde. Hier muss die gleiche Bestrafung erfolgen, als wäre die Landung vor 6 Uhr erfolgt, da die Fluggesellschaften ansonsten nicht motiviert sind sich an die Regeln zu halten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine
Geschlechtsneutrale Anrede.)

Bin mal gespannt, wie die Höhe der Sanktionen derzeit ist und ob das Verkehrsministerium sich klar äußert oder nur labert.

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Werbung im Briefkasten

Neulich hatten wir wieder einmal Werbung im Briefkasten. Zugestellt durch ein Unternehmen, gegen welches ich bereits eine Unterlassungserklärung erwirkt habe, weil diese wirklich immer wieder gegen den Hinweis „Keine Werbung“ verstießen.

Eigentlich könnte es so einfach sein. Schild an den Briefkasten, dass man keine Werbung möchte und man bleibt davon verschont. Viele halten sich auch daran. Aber gerade eine Branchengröße für die Zustellung von solchen Werbesendungen scheint dies zu ignorieren.

Wenn ich daran denke, wie viele Bäume für solche Werbung sterben müssen. Und wenn man den Feinstaub- und Stickoxidausstoß berücksichtigt, welcher durch zusätzliches Gewicht beim Transport erzeugt wird, kann man sogar sagen, dass statistisch gesehen Werbung im Briefkasten auch für Menschen tödlich ist.

Besonders schlimm ist dies natürlich bei großen und schweren Dingern, wie Telefonbüchern und gelben Seiten, die sich ja aufgrund der zahlreichen Werbung im inneren finanzieren und keinen redaktionellen Anteil haben. Diese Dinger standen neulich auf wieder vor zahlreichen Türen. Unverlangt und vermutlich in vielen Fälle auch direkt entsorgt.

Warum verteilt der Verlag diese Dinger überhaupt? Ganz einfach, weil die Kunden für eine bestimmte verteilte Menge bezahlen. Dass diese nicht real ankommt, wird möglicherweise hingenommen.

Zugleich wurden auch wieder Werbekarten in Briefkästen eingeworfen. Auch in Briefkästen, wo halt das Werbeverbot deutlich dran stand.

Allein aus ethischen Gründen fühle ich mich verpflichtet gegen Werbevermüllung vorzugehen. Zumal der Aufwand gar nicht so hoch ist. Und je mehr machen, desto besser für die Umwelt und auch uns selbst. Alles was man tun muss, ist den Zusteller zum Beispiel per Mail darauf hinzuweisen, dass man keine Werbung möchte, wenn es trotz Schild immer wieder vorkommt. Sollte es auch weiterhin zu Werbung kommen, kann man getrost auf Unterlassung klagen. Die Aussichten hier zu gewinnen sind recht hoch, wenn man die Werbung vorlegen kann. Sollte es dann immer noch dazu kommen, muss man halt das Ordnungsgeld vollstrecken lassen. Traurig, wenn Unternehmen meinen, dass das Recht für diese nicht gelten würde.

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Die Schulden der USA an die Europäische Union

Wenn Donald schon mal beim Thema ist, kann man direkt mal ein paar Forderungen eintreiben. Die Zahlen sind natürlich fiktiv und willkürlich, ganz im Stile des Präsidenten.
Dear Mr. Trump,

you spoke recently about dues. Since you are a business man I am sure, you will pay the dues of the USA as well.

I came up to a sum of 19 362 443 231,34 Euro dues due to the Iraq war by George W. Bush an the migration it resulted in from Syria und Iraq, as well as the Cost’s to fight DAESH.

Please pay till end of June to the European Union.

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Und wieder mal Bahnärger

Am 22.5.17, theoretische Abfahrt 16:23 (IC) in Bonn in Richtung Duisburg.

Mal abgesehen von der fehlenden Motivation der Bahn pünktlich zu sein, weil es ja erst ab einer Stunde spürbare finanzielle Auswirkungen hat, wobei die Entschädigungen für den Zeitschaden viel zu niedrig sind, gibt es auch das Problem, dass die Bahn katastrophal informiert.

Erste Durchsagen kamen so etwa um 16:15, in der Bahnapp war noch nichts zu sehen, auch mehrere Minuten später war noch nichts zu sehen, wo dann eine Durchsage kam, dass die Züge über Bonn Beuel umgeleitet würden. Es gab zuerst auch nur vage allgemeine Hinweise. Anstatt konkret und sofort zu informieren, wie man am schnellsten zum Ziel kommt, endete ein Ausfall, vermutlich wegen der höheren Temperaturen, mal wieder in einer Katastrophe.

Die Bahn reagiert wie ein aufgeschrecktes Hühnchen und lässt die Kunden alleine. Und was wirklich zum Kotzen ist, dass nicht gelernt wird. Man hat wirklich jedes Mal den gleichen beschissenen Eindruck, dass die Bahn es nicht packt. Anstatt sofort zu informieren, wird gezögert. Hoffnung funktioniert nicht. Nicht bei der Bahn, die ist zu marode, zu unehrlich bei der Verspätung und zu inkompetent auf Abweichungen effizient zu reagieren und dann zu informieren.

Die App zeigt auch nicht sofort an, sondern erst mit deutlicher Verzögerung. Die Systeme sind nicht ausreichend vernetzt. Und wahrscheinlich wird die niedrigste Verspätung noch mit dem Rechenstab gerechnet.

Ich fahr nur noch deswegen mit der Bahn, weil sie das geringere Übel ist. Mir graut schon vor dem Sommerchaos, weil die Bahn auch dieses Jahr wieder nicht hingekriegt hat die Klimaanlagen anzupassen, dabei ist nun bei weitem genug Zeit vergangen.

Und dann die lächerliche Entschädigung? Wo man für 10 Euro nicht nur den Ärger mit der Verspätung hat, sondern auch mit der Entschädigungsstelle, die wohl besser Kundenrechteabwehrstelle heißen sollte, so oft wie bereits Ansprüche einfach nicht berücksichtigt wurden. Teilweise mit fadenscheinigen Ausreden oder auch mal gar nicht bearbeitet wurden. Da verschwinden dann auch mal Originalbelege.

Auch bezweifele ich, dass die Kundendaten wirklich sicher sind. Wenn man ins System der Bahn so leicht Ransomware einspielen kann, dann ist es mit der Cybersicherheit nicht weit.

Und jetzt soll man sich E-Tickets buchen? Ist ja fantastisch und die sind dann plötzlich verschwunden oder das System fällt aus und man zahlt drauf. Mal ganz abgesehen davon, dass man dann dem Busfahrer erklären soll, dass man mitgenommen werden muss. Für Probleme mit der Bahncard 100 fühlt sich die Bahn ja auch nicht zuständig.

Und jüngst die Meldung, dass in Fernverkehrszügen nur wenig Fahrräder mitgenommen werden. Natürlich ist das so. Schließlich kann man ja nicht spontan mitfahren, sondern muss vorher reservieren und so ‚zuverlässig‘ wie die Bahn ist, kann man sich auf die Verbindungen natürlich zu 0 % verlassen.

Ehrlichkeit geht anders!
Service geht anders!
Datensicherheit geht anders!
Zuverlässigkeit geht anders!
Reaktionsschnelle geht anders!

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Glasflaschen im Sicherheitsbereich von Flughäfen

Wie kann es eigentlich zulässig sein, im Sicherheitsbereich von Flughäfen Glasflaschen zu verkaufen? Genau dies fragte ich jetzt mal die Bundespolizei.

Sehr geehrte Personen*,

im Sicherheitsbereiche von Flughäfen dürfen keine Nagelscheren oder ähnliches mitgenommen werden. Dies verstehe ich ja noch, aber wie kann es da zulässig sein im Sicherheitsbereich Stichwaffen zu verkaufen? Jede Glasflasche lässt sich entsprechend umfunktionieren. Auf einer Toilette oder so zerbrochen. Ein paar geübte Schläge und schon hat man ein improvisiertes Messer.

Ich glaube kaum, dass die Flaschen aus Sicherheitsglas sind. Also wie kann dies zulässig sein?

Oder wird es deswegen erlaubt, weil es das Geschäft der Flughäfen stören würde? Wird etwa wegen Geschäftsinteressen Terroristen Tür und Tor geöffnet?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine Geschlechtsneutrale Anrede.)

Die Antwort von der Bundespolizei:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Vielen Dank für Ihre Anfrage an die Bundespolizei. Die von Ihnen dargestellten Umstände wurden schon mehrfach durch die zuständigen Luftsicherheitsbehörden betrachtet. So sind selbstverständlich auch die in den Sicherheitsbereichen zum Verkauf angebotenen Waren vorab sicherheitsüberprüft. Gegenstände, die nach dem Luftsicherheitsgesetz § 11 LuftSiG oder der Anlage 4 C der Verordnung der Europäischen Union VO (EU) Nr. 185 vom 8. März 2010 verboten sind, dürfen dort nicht verkauft werden. Zum möglichen Missbrauch von Glasflaschen als Schneidwerkzeug ist zu berücksichtigen, dass bei vielen Gegenständen des täglichen Gebrauchs generell die Möglichkeit besteht, diese missbräuchlich einzusetzen. Die Auswirkungen sind jedoch nicht vergleichbar mit Schusswaffen, langen Messern oder Kampfsportausrüstungen. Ein generelles Verbot aller Gegenstände ist daher nach derzeitiger Bewertung nicht notwendig.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Meine Reaktion darauf:

Sehr geehrt****,

das ist für mich jetzt nicht nachvollziehbar, wenn eine Nagelschere im Handgepäck verboten ist, muss dies zwangsläufig auch für Glasgegenstände gelten, da improvisierte Glasmesser sogar gefährlicher sind. Mir fallen jetzt keine Alltagsgegenstände ein, die ein ähnliches Missbrauchspotential haben.

Alles was es da braucht ist ein wenig Klebeband und etwas Übung. Vielleicht noch Holzstücke als Griff. Eine lange große Scherbe kommt einem langen Messer gleich und ist je nach Bruchkante genauso scharf.

Das Missbrauchspotential ist hier sehr hoch, anders als bei anderen Gegenständen des Alltags. Aber natürlich würde es das Geschäft der Flughäfen kaputt machen. Hier wird einfach realisierbare Sicherheit dem Gewinnstreben geopfert. Aber dies ist ja auch der wirkliche Grund für das Verbot der Mitnahme von größeren Kunststoffflaschen. Die Flughäfen können so mehr Wasser und andere Getränke verkaufen. Sämtliche Experten bzgl. Sprengstoffe, mit denen ich bisher sprach, sehen das Flüssigkeitsverbot übrigens als Unsinn an.

Ich weise darauf hin, dass ich dies öffentlich mache, da ich es einen Skandal finde. Sollte die von mir skizzierte Situation irgendwann bedauerlicherweise eintreten, so wäre der Bundespolizei grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen, weil der Situation eben nicht angemessen begegnet wurde, obwohl dies bereits angesprochen wurde.

Der Sicherheitsbereich eines Flughafens bleibt halt weiterhin im Fokus von Terroristen, weil hier ein Versagen von Sicherheitsbehörden am deutlichsten aufzeigbar ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Nahverkehrsplan Duisburg

Die Stadt Duisburg hat sich etwas für den Nahverkehr überlegt. Schade nur, dass wohl bei der Planung wohl im Vorfeld kaum ÖPNV-Nutzer beteiligt wurden.

Die Linie SB42 einzustellen kann auch nur jemand überlegen, der keine Ahnung hat. Eine Bessere Anbindung für den Westen wäre ein SB42 der alle Viertelstunde fährt, aber dafür mit Halt an der Moerserstraße in Höhe Duisburger Straße. Wer mal mit den Bussen von Duisburg nach Rheinhausen gefahren ist weiß aus Erfahrung, dass an den ersten drei Haltestellen nach der Rheinbrücke sehr viele Personen aussteigen. Ein Großteil muss eben zur Rheinhausener Innenstadt. Und Schneller ist da auf jeden Fall besser. Wenn kein Stau ist braucht man derzeit 20 bis 30 Minuten reine Fahrzeit. Mit dem SB42 mit passendem Halt wäre es weniger. Dies wäre zugleich auch ein stärkerer Motivator auf ÖPNV umzusteigen, eben weil der Zeitvorteil gegenüber Bus geringer ist. Zeit ist wertvoll.

7,5 Minuten Takte für die Anbindung an Rheinhausen hatten wir früher schon mal und hatte man dann leider geändert. Nachvollziehbar war dies nicht. Hatte ich in der Vergangenheit auch bereits mehrfach von der DVG gefordert, dass wieder vernünftige Taktung eingeführt wird, aber seitdem es sich immer häufiger auf der Brücke staut, setze ich dann doch lieber auf Züge. Geht schneller und man tut noch was für die tägliche Bewegung.

Schade, dass man hier auf echte Bürgerbeteiligung im Vorfeld verzichtet hat. Denn die Nutzer wissen am Besten, wo Verbesserungspotentiale vorhanden sind. Da wäre sicherlich auch die eine oder andere Verbesserung erkannt worden, die nichts oder kaum etwas kostet.

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Spruch zum Sonntag

Keine Religion macht einen Menschen gut oder schlecht.

(Ulrich Scharfenort, 12.10.2015)

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Offener Brief an FDP und CDU bzgl. Planwirtschaft

Fand es an der Zeit mal den beiden Parteien ein wenig ‚Nachhilfe‘ zu geben.

Sehr geehrte Personen*,

wie ich der Presse entnahm befinden Sie sich derzeit in Fraktionsverhandlungen bzw. wollen diese zeitnah beginnen.

Im Verkehrsministerium wird derzeit ein planwirtschaftliches Verfahren durchgeführt. Die Position hierzu kann für eine demokratischen marktwirtschaftliche Fraktion sicherlich nur Ablehnung lauten.

In der Vergangenheit war hier immer zu hören, dass dies ein rein rechtsstaatlicher Prozess wäre, allerdings sind rechtsstaatliche Prozesse immer eine Abwägung zwischen sehr vielen Faktoren, die auch mit der von der Leitung einer Ministeriums und damit durch die Politik mit interpretiert werden.

Hier heißt es aktiv zu gestalten und die Vernichtung von Arbeitsplätzen zu verhindern.

Konkret es mir um den Antrag auf Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf, der sowohl zu Arbeitsplatzverlusten etwa am Niederrhein führen wird und zudem Planwirtschaft ist, denn die Kapazität ist durch die Umgebungsvariablen begrenzt eine Ausweitung würde Mitbewerber massiv benachteiligen. Viel mehr muss eine erhöhte Nachfrage zuerst durch den Preis geregelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine Geschlechtsneutrale Anrede.)

Die FDP antwortete noch am gleichen Tag, allerdings mit einer Konservenantwort, die gar nicht auf den Inhalt meiner Mail einging. Ein klarer Fall von „Die da oben.“ Schade eine Chance verschenkt.

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Lobbyquatsch von IG-Bau über Berufspendler

Die jüngste Pressemeldung der IG-Bau wegen der Berufspendler liest sich, wie eine schlecht gemachte Kampagne für noch mehr Flächenfraß und natürlich Bautätigkeit, mit allem Schmutz durch Baumaschinen.

Natürlich Pendeln viele Berufstätige, dass liegt aber überwiegend nicht daran, dass es an „bezahlbaren“ Wohnungen mangelt. Die Jobsicherheit ist heute gar nicht mehr so groß, dass man der Arbeit hinterher zieht. Man pendelt deswegen, weil man nicht ständig umziehen kann. Weil man nicht ständig die Familie entwurzeln will, wenn man woanders eine Arbeit findet oder einfach, weil man lieber am Niederrhein lebt und nicht in einer Großstadt, voller Lärm, Feinstaub und Stickoxiden.

Also jetzt hier um Subventionen für die Bauindustrie zu betteln, weil es angeblich um die Pendler ginge finde ich ziemlich daneben. Wenn überhaupt sollte man das Geld lieber in gute Straßen, bessere Ampelschaltungen und natürlich guten ÖPNV investieren, damit das Pendeln erträglich wird. Aber die wirkliche Ursache fürs Pendeln wäre ja nicht im Sinne der IG Bau.

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Ketzerische Gedanken zum Terroranschlag

Auf dem Altar des Kapitals werden täglich tausende Menschen geopfert. Sei es beispielsweise durch Luftfahrt-, Nahrungsmittel-, Bau- Drogen- oder Autoindustrie.
Letztendlich trifft es über indirekt über Umweltzerstörung oder direkt immer den Menschen. Natürlich sterben die Menschen nicht so schnell, wie bei einer Explosion von einem Terrortrottel und der kausale Zusammenhang im Einzelfalls ist nicht belegbar, die Opfer sterben aber dennoch. Wie viele Kinder sterben täglich durch Klimawandel?
Und jetzt so ein Aufheben wegen ein paar wenigen Menschen die bei einer Explosion sterben? Die tausende statistischen Toten sind da nicht so relevant oder? Die ‚Anschläge‘ der Wirtschaft sind halt nicht so offensichtlich blutig. Der Umweltterror ist auch viel heimtückischer und es schreit kaum jemand nach mehr Überwachung, obwohl es gerade hier geboten wäre.
Ich meine würde man genauso argumentieren, wie die Wirtschaft, dann bringt jeder Terroranschlag doch Arbeitsplätze. Schließlich braucht man ja Menschen, die beim Überwachen helfen und potentielle Terroristen ausspionieren. Und die Überwachungsinstrumente müssen auch entwickelt werden, was wiederum Arbeitsplätze schafft. Gäbe es eine Analyse, wie beim Flughafen käme wohl heraus, dass 36 Arbeitsplätze an jedem potentiellen Terroristen hängen.
Pietätslos, natürlich, aber auch satirisch zugespitzt darauf, dass man manches übertreibt und wirkliche Gefahren untertreibt. Selbstverständlich trauere ich mit, aber man sollte sich auch klar machen, dass schleichender Mord viel heimtückischer ist, als Terrorismus.

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Wo ist Lärm sozial oder gerecht?

Angeblich will die SPD ja sozial und gerecht sein, nur leider merkt man davon wenig. Beispielsweise will Minister Groschek den Flughafen Düsseldorf gerne erweitern. Gerecht wäre ein neutrales Ministerium, dass alle Aspekte unabhängig von Lobbykratie abwägt.

Sozial ist die Erweiterung ohnehin nicht, da an anderen Flughäfen mehr Arbeitsplätze vernichtet werden, als in Düsseldorf geschaffen werden. Insbesondere die hochwertigen Arbeitsplätze werden dadurch weniger.

Sozial ist es auch nicht den Menschen immer weniger Erholung zu gönnen. Und gerecht ist das schon gar nicht. Wie soll sich jemand aus dem Lärm erheben und etwas bewirken, wenn die Konzentration ständig gestört wird. Der Verlust an Wirtschaftskraft kann nicht beziffert werden.

Dann gibt es natürlich noch die jährlichen Todesopfer durch den Flughafen. Natürlich kann man dies nur rein statistisch erfassen, weil man die konkreten Erkrankungen nicht so leicht zurückverfolgen kann. Vorzeitiges Ableben wegen Gier kann wohl kaum sozial oder gerecht sein. Nimmt man es genau sitzen statistische Mörder in manchen Chefetagen. Seien es nun Stickoxide, weil bei Dieseln betrogen wurde oder andere Gaunereien.

Wie können sich solche Menschen bloß noch im Spiegel betrachten, wenn sie so viele Menschen auf dem Gewissen haben. Schade, dass sie nicht von den Geistern ihrer Opfer heimgesucht werden. Das wäre gerecht.

Mir kommt die SPD manchmal wie ein Lobbyverein für Arbeitgeberinteressen vor.

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Lobbymanipulation Branchen-Position zur Umsetzung des Fluglärmschutzgesetzes

Das Dokument hier erscheint mir höchst manipulativ.

Erstens werden Statistiken bzw. Auftragungen hier so gezeigt, dass es möglichst viel bzw. wenig aussieht.
Etwas die relativen 25 dB Verminderung.
Oder die Werte für Düsseldorf. Hier beginnt die Skalierung erst bei hohen Werten. Dadurch erscheint es natürlich wie eine Signifikante Abnahme, während die Anzahl der Starts und Landungen nicht einmal gezeigt wird.

Die Verwunderung, warum sich immer mehr belastet fühlen, kann man aus Pegelwerten selbstverständlich nicht ermitteln. Die Branche manipuliert hier massiv bzw. heuchelt, denn es ist doch offensichtlich, dass die Anzahl der jeweiligen Lärmereignisse zugenommen hat und gerade dies die Bevölkerung stört.

Vermutlich lesen die wenigsten Politiker, mangels Zeit, das gesamte Dokument und schauen sich nur die Bilder an, was dann natürlich zu gewollten Fehleinschätzungen führt.

Zugleich wird noch gejammert die Abgaben wären zu hoch. So sieht halt hochbezahlte Lobbyarbeit aus. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sind die Abgaben zu niedrig. Etwa Kerosinsteuer, die ja durchaus für alle Fluglinien gelten würde.

Und wenn man sich mal die geringe Spreizung der Lärmkosten in Düsseldorf im Vergleich zu anderen Flughäfen anschaut, stellt man auch nur die geringen Effekte fest.

Ich frage mich auf wessen Konto jedes Jahr mehr Tote gehen. Zigarettenindustrie oder Flugbranche. Und damit meine ich bestimmt nicht die Toten durch Abstürze bzw. Unfälle, sondern durch Lärm, Feinststaub, Stickoxide usw.

Ah, hier
https://www.op-online.de/region/frankfurt/fluglaerm-zehn-jahren-3400-tote-2841260.html
ist ja ein kleiner Einblick in die Todeszahlen allein durch Fluglärm in einem kleinen Bereich von Deutschland.
Also knapp jeden Tag ein Fluglärmtoter, allein im Frankfurter Raum.

Eine Luftfahrtbranche, die es ehrlich meint, würde nicht derartig die Wahrheit verzerren. Das ist kein fairer Umgang miteinander.

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Laptopverbot bei Flügen in die USA

Also mir ist dieses amerikanische Laptopverbot mehr als suspekt. Die wahren Hintergründe werden verschwiegen. Aber es wäre ja nicht das erste Mal, dass gelogen würden seitens amerikanischer Sicherheitsbehörden (z.B. Weapons of Massdestruction). Wobei George Bush ja quasi als Mitbegründer von DAESH angesehen werden kann. Schließlich hätte es ohne seinen Sturz von Sadam Hussein wohl nicht die heutigen Probleme gegeben.

Dann wurde vor längerer Zeit die Mitnahme von Flüssigkeiten beim Fliegen eingeschränkt. Die einzigen Profiteure von dieser Maßnahme sind die Flughäfen, welche Wasser verkaufen können und das deutlich teurer, da Monopolstellung. Keine meiner Recherchen hat hier eine reale Bedrohung gefunden. Und als Chemiker kenne ich mich ein wenig besser mit dieser Thematik aus. Zumal sowohl leichte Umgehungsmöglichkeiten, als auch jede Menge andere Wege möglich sind. Eine einzige Lachnummer, die nichts zur Sicherheit beiträgt.

Und nachdem die Amerikaner zuerst über die Frage nach Passwörtern nachgedacht habe kommt jetzt ganz plötzlich ein Verbot für Laptops in der Kabine? Aber Handgepäck, wo Lithium-Ionen-Akku wirklich gefährlich, sind weiterhin erlaubt? Und dies soll dann noch plausibel sein?

Aber schauen wir uns einfach mal die Abläufe an. Der Koffer wird aufgegeben. Einige Zeit vor dem Start und die Rückgabe erfolgt vielfach erst längere Zeit nach der Landung. Es wäre also viel Zeit ins Gepäck zu schauen. Zeit um etwa zu schauen, was auf der Festplatte ist oder diese zu spiegeln und später auszuwerten. Bin es etwa nur ich, der hier sofort an Industriespionage denkt? Oder ist es wieder die typische Paranoia der USA? Mal rein technisch gesehen, braucht Sprengstoff eine gewisse Dicke, um überhaupt detonieren zu können. Steht zumindest so bei Wikipedia. Also wie soll dies in einem engen Laptop gehen? Sagen wir einem Apple oder einem flachen Smartphone. Oder wird gar der Akku in eine Bombe verwandelt? Wobei dies ließe sich recht leicht feststellen durch hochfahren des Geräts.

Ich habe hier den Eindruck von vielen alternativen Fakten. Zumal die Hintergrundinformationen nicht einmal mit den europäischen Regierungen geteilt werden. Werden etwa Nachahmer befürchtet? Die Information ist doch bekannt und es ist nicht unwahrscheinlich, dass man die Bauanleitung sogar im Netz findet, wenn es sie denn wirklich gibt.

Einziger Vorteil, einen Grund mehr zu haben nicht in die USA zu fliegen. Ist auch besser für die Umwelt. Schließlich gibt es dann weniger Flüge und der Flughafen Düsseldorf hat keine Kapazitätserweiterung notwendig.

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Verweigerung des Zugangs zu Flugrouten: Flugverfahren

Mir ging nun eine Antwort des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zu:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat mir in einer Stellungnahme nochmals mitgeteilt, dass die von Ihnen begehrte URL zur Einsichtnahme in alle aktuellen Flugverfahren nicht existiert. Zudem hat das Ministerium nochmals auf die ihnen bereits bekannten Bezugsquellen hingewiesen und mitgeteilt, dass auch die von Ihnen begehrte Gesamtversion der Flugverfahren dort weder als Word-Datei noch als PDF-Datei existiere und ein entsprechender Informationsbeschaffungsanspruch nicht bestehe. Darüber hinaus hat das Ministerium noch darauf hingewiesen, dass die Bundesrepublik Deutschland als Mitglied der „International Civil Aviation Organization“ (ICAO) gem. ICAO Annex 15 verpflichtet sei, als Teil des „Integrated Aeronautical Package“ ein Luftfahrtbuch (AIP) für ihr Zuständigkeitsgebiet zu publizieren. Mit der Herausgabe des Luftfahrthandbuches in Deutschland sei die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH beauftragt. Die Kosten für diese Publikationen leiteten sich ebenfalls aus den Vorgaben der ICAO ab. Hierbei werde die Sammlung der Daten und deren Aufbereitung aus den Flugsicherungsgebühren finanziert. Eine Vervielfältigung und Distribution beispielsweise hätte dementsprechend eine Erhöhung der Flugsicherungsgebühren zur Folge. In diesem Sinne sei die Bepreisung der AIP Deutschland auch kein kommerzielles Produkt, da lediglich die nutzerspezifischen Anteile durch den Endkunden erbracht würden.

Ich habe dem BMVI in einem Antwortschreiben mitgeteilt, dass die getroffene Entscheidung wohl fehlerhaft sein dürfte, da meiner Ansicht nach das Umweltinformationsgesetz (UIG) als rechtliche Grundlage für die Bearbeitung und Bescheidung Ihres Antrags auf Informationszugang heranzuziehen sein dürfte. Damit ist mir jedoch zugleich auch eine weitere Unterstützung leider nicht mehr möglich, da sich meine Ombudsfunktion nur auf den Anwendungsbereich des IFG beschränkt. Ob eine Bescheidung auf der Grundlage des UIG im Ergebnis anders ausgefallen wäre, vermag
ich leider nicht abzuschätzen.

Ungeachtet dessen kann ich Ihnen jedoch mitteilen, dass die Bearbeitung nach dem IFG durch das BMVI im Ergebnis nicht zu beanstanden gewesen wäre. Gemäß § 9 Abs. 3 IFG kann ein Antrag dann abgelehnt werden, wenn der Antragsteller bereits über die begehrten Information verfügt oder sich diese in zumutbarer Weise aus all gemein zugänglichen Quellen beschaffen kann. Dies gilt grundsätzlich auch für kostenpflichtige Informationsquellen, soweit die Höhe der Kosten für ein solches Werk nicht ausnahmsweise unzumutbar ist. Da Sie das BMVI u.a. auf den (kostenlosen) Bundesanzeiger verwiesen hat, wäre eine Ablehnung ihres Antrags rechtmäßig gewesen. Darüber hinaus liegt eine Gesamtfassung aller Flugrouten nach Aussage des BMVI dort nicht vor, sodass eine Übersendung bereits nicht möglich war. Wie das BMVI zu Recht ausgeführt hat, gewährt das IFG grundsätzlich keinen Beschaffungsanspruch für nicht vorhandene Informationen. Der stattdessen erfolgte Verweis auf das kostenpflichtige Werk der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist somit letztlich nur als Hinweis auf ein vorhandenes Gesamtwerk zu sehen, ohne dass hiermit eine rechtliche Aussage verbunden ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen die Hintergründe hinreichend erläutern konnte. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne erneut an mich wenden.

Also rund 200 Euro für eine die Bevölkerung erheblich betreffende Rechtsgrundlage, die sich vornehmlich durch Intransparent auszeichnet ist in meinen Augen unzumutbar. Besonders, wenn man erst einmal nur reinschauen möchte.

Seltsamerweise scheint selbst das BAF als zuständige Stelle für den Erlass keine Komplettversion zu besitzen, was vermuten lässt, dass dort die ggf. fehlerhaften Unterlagen, welche käuflich erworben werden, als Grundlage verwendet werde, was die Fehlergefahr erhöht. Es könnten also auch Sachen drinstehen, die so nie genehmigt wurden.

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Spruch zum Sonntag

Man muss auch gegen „kleines“ Unrecht vorgehen.

(Ulrich Scharfenort, 2015)

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Lesmeister als Inneminister?

Ich dachte ja eigentlich, dass es nicht schlechter als Ralf Jäger ging, aber wenn dann Daniela Lesmeister als Innenministerin gehandelt wird, wird mir Angst und Bange.

Von Datenschutz versteht sie nichts, wie man in Duisburg, wo zahlreiche Videoüberwachung illegal den öffentlichen Raum überwacht sieht. Inklusive dem Rathaus Duisburg selber, wo unzulässig öffentlicher Raum überwacht wird.

Aber auch die restlichen Bereiche mit der Ordnung klappen nicht so recht. Sei es nun die Vermüllung der Straßen, die unzähligen Falschparker oder sogar die Weigerungen des Duisburger Ordnungsamtes die geltenden Regeln durchzusetzen.

Wobei sie mit ihren alternativen Fakten, die mehrfach im Zusammenhang mit der Räumung von Problemhäusern zu hören waren, ja ganz auf der populistischen Schiene zu liegen scheint.

Und was ist eigentlich aus den, wegen fadenscheiniger Gründe, entlassenen Notärzten geworden, die rein zufällig durch Personen der mit ihr verbandelten I.S.A.R. ersetzt wurden?

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Verdiente Klatsche für Jäger

Das Ergebnis der Wahl war eine verdiente Klatsche für Ralf Jäger, dass dieser große Verluste für die SPD einfuhr kam nicht von ungefähr. Und auch die Zuwächse für die Angstpartei hatten den gleichen Ursprung. Wobei auch viele Neubürger die Angstpartei gewählt haben dürften. Nationalismus macht halt auch nicht vor Ländergrenzen halt. Wobei auch Frau Kraft mit ihrer ‚Unzuständigkeit‘ sicherlich die Bodenhaftung völlig verlor. Anstatt den Menschen zuzuhören wurden die Probleme und Ängste weggeschoben. Ob Flughafenpolterer Groschek hier wirklich eine gute Wahl ist, bezweifle ich. Ihm fehlt ein kritisches Urteilsvermögen für Lobbyeinflüsse.

Schade finde ich, dass die Linke es nicht in den Landtag geschafft hat. Denn dies hätte zumindest die für Umwelt und damit die menschliche Existenz schädlichste Schwarze-Gelbe-Koalition verhindert.

Bleibt nur noch die Frage, warum Frau Löhrmann so lange mit dem Rücktritt gezögert hat. Ihre Inkompetenz war nicht unwesentlich an ihrer Niederlage beteiligt. Ich denke mal viele Grüne Wähler, dürften die Partei wegen der Ausrichtung und trotz Frau Löhrmann gewählt haben.

Die Niederlage der Piraten war verdient. Anstatt sich an Stellen zu positionieren gab es teilweise erst Monate später eine Reaktion. Anstelle auf moderne Medien zu setzen wurden Ressourcen für den Offlinewahlkampf verschwendet.

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Warum keine Reisewarnung für die Türkei?

Mit Mesale Tolu wurde eine deutsche Staatsbürgerin wegen angeblicher Terrorpropaganda und angeblicher Volksverhetzung festgenommen. Wenn man die Irrationalität der türkischen Regierung und Behörden in ihrem Handeln betrachtet finde ich es verwunderlich, dass keine Reisewarnung geäußert wurde.

Neben den Terroranschlägen, welche in der Türkei auch auf touristische Orte stattfinden und den bisher unbewiesenen Vorwürfen gegen die Gülenbewegung erscheint es nicht ungefährlich als deutscher Staatsbürger in die Türkei zu reisen.
Vermutlich reichen bereits einige kritische Kommentare in sozialen Netzwerken, um unter fragwürdigen Vorwänden verhaftet zu werden.

Wenn ich mir die Warnliste des auswärtigen Amtes anschaue, verwundert es mich, dass die Türkei nicht darauf steht. Werden die Gefahren für Reisende etwa aus politischen Gründen totgeschwiegen?

Auch hier wird nicht vor willkürlichen Verhaftungen gewarnt.

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Amazon: Vertrag erst bei Versand

Manchmal sollte man sich wirklich die AGB durchlesen.
Mit Bestellung schließt man anders, als man vielleicht annehmen würde keinen Vertrag mit Amazon. Die können sich jederzeit aus dem Vertrag stehlen. Etwa, wenn sie woanders ein besseres Geschäft machen können. Einblick für die Gründe einer stornierten Lieferung gibt es nicht.
In dem Fall sollte die Ware angeblich nicht mehr verfügbar sein. Dies wurde aber erst deutlich nach der Bestellung mitgeteilt und kommt mir ziemlich suspekt vor.

Hier das Amazonschreiben
Guten Tag,

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Der folgende Titel ist leider nicht lieferbar:
[…]
Dieser Artikel musste nun endgültig aus Ihrer Bestellung gestrichen werden.
[…]
Falls Sie das Produkt bei einem unserer Marketplace-Verkäufer bestellen möchten, besuchen Sie bitte erneut die entsprechende Produktdetailseite und klicken Sie auf „Alle Angebote“ oder „Angebote erhältlich ab“. Bitte beachten Sie, dass sich
die Versandbedingungen von Marketplace-Angeboten von den Versandbedingungen, die für Amazon.de gelten, unterscheiden.

Wir bemühen uns sehr, unseren Datenbestand auf dem neuesten Stand zu halten. Gelegentlich kann es vorkommen, dass Änderungen noch nicht in unserer Datenbank erfasst sind oder Herstellerpreise vor dem Erscheinungstermin noch einmal geändert werden. In diesen Fällen bitten wir um Entschuldigung!

[…]

Freundliche Grüße

Kundenservice Amazon.de

Mal abgesehen von der ohnehin langsamen Lieferung bei Amazon kommt hier noch der Ärger hinzu, dass Amazon willkürlich und ohne Kontrolle eine Lieferung einfach stornieren kann.

Wenn es in den AGB steht, muss man es erst einmal wohl oder übel akzeptieren, sinnhaftig ist dies allerdings nicht.

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Schnapsidee Alkoholverbot

Na dann heißt es bald Prost auf dem Burgplatz, denn der scheint ja ausgenommen zu sein.

Ein wichtiges Zeichen für Ordnung und Sicherheit wäre es jedenfalls erst einmal die bestehenden Regelungen umzusetzen. Aber der Personalmangel führt dazu, dass bestehende Regelungen bereits jetzt nicht umgesetzt werden.
Das Ordnungsamt weigerte sich sogar das bestehende Verbot von Wildplakatierung durchzusetzen.
Ist doch kein Wunder, wenn alles mehr und mehr verwahrlost. Fragt sich bloß, wo das zusätzliche Personal für die Innenstadt herkommen soll oder wird es aus anderen Bereichen abgezogen?

Wobei das Interessanteste wohl sein dürfte, was die SPD für den plötzlichen Richtungswechsel, wohl von der CDU bekommen wird.

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Verkehrsrecht für Duisburger Teil 1: Parken auf dem Bürgersteig

Da ich immer mal wieder Begegnungen mit Rechthabern habe, die leider keine Ahnung von Verkehrsregeln haben, hier mal ein paar Beispiele für strittige Punkte.

In § 12 StVO ist das Halten und das Parken geregelt. Für Gehwege gilt, dass nur dort das Parken auf Gehwegen zulässig ist, wo es durch entsprechende Beschilderung erlaubt ist.

Dies gilt natürlich für alle Fahrzeuge mit Nummernschild dran. Auch für den, auf diesem Bild gezeigten unzulässig geparkten Anhänger.

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Hat bei der Bahn ja bereits Tradition

Dass die Bahn nicht pünktlich ist, hat ja bereits Tradition, wie hatte ich auch nur darauf hoffen können, dass dies Bahn es hinbekommt, dass schon so lange erwartete Dach in Duisburg ohne Verspätung fertigzustellen. Also weiter auf zugigen Bahnsteigen oder in stinkenden Wartehäuschen auf den verspäteten Zug warten.

Na wenigstens, muss man sich dieses Jahr dann nicht mit der Bahn herumärgern, wenn sie nicht wieder neue Gründe für Verspätungen findet. Etwa in dem eine ICE bei Dortmund entgleist oder ein Huhn die Gleise überquerte. Eine Ausrede findet die Bahn ja immer und wenn nicht wird die Verspätung einfach schön gerechnet. Wo käme man denn hin, wenn hier Ehrlich die Verspätung angegeben würde und man sich hier der berechtigten Kritik stellen müsste.

Aber wie es scheint hat die Bahn ja nicht einmal ein Programm, womit man Verspätung minimieren könnte. Dabei wäre es mit der heutigen Technik und den entsprechenden Algorithmen möglich, die Verspätung deutlich stärker zu minimieren, als es bisher der Fall ist.

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Spruch zum Sonntag

Wem Macht nichts bedeutet ist mächtig.

(Ulrich Scharfenort, 19.10.2015)

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Antrag Flughafen Düsseldorf muss zurückgewiesen werden!

Wie ich den Medien entnahm soll Air Berlin von der Lufthansa übernommen werden. Es ist klar, dass damit auf etlichen Strecken Flüge entfallen werden, da diese doppelt sind. Dies bedeutet für den Flughafen Düsseldorf, dass Kapazitäten freigesetzt werden und diese somit dem Markt zur Verfügung stehen werden. Damit ist der Antrag des Flughafens Düsseldorf aufgrund von aktueller Entwicklungen und Entfall der Antragsgrundlage abzulehnen. Alles andere wäre rechtswidrig.

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Messstellenbetreiber Wechseln

Theoretisch soll es möglich sein den Messstellenbetreiber zu wechseln. Etwa um der Installation von Smart-Metern zu entgehen. Denn bei ausreichend niedrigem Verbrauch ist das komplette, als Smart-Meter bezeichnete, System nicht notwendig.

Um den digitalen Zähler wird man wohl nicht herum kommen, allerdings um die Verbindung zum Netz, denn wenn weniger als 6000 kWh/Jahr verbraucht werden, ist diese nicht nötig. Leider bietet hier nur der Wechsel die Möglichkeit dies zu verhindern, da anscheinend der Messstellenbetreiber nach Gutdünken entscheiden kann, ob diese Netzwerkverbindung eingebaut wird.

Anders, als der Strommarkt hat sich der Messstellenbetreibermarkt bisher noch nicht entwickelt.

Die Stadtwerke Duisburg etwa nehmen hier, wenn ich die Dokumente richtig verstehe, den Höchstsatz von 20 Euro, für den digitalen Zähler. Der Durchschnittspreis in NRW liegt nach der Verbraucherzentrale bei 13 Euro pro Jahr.

Für die Netzwerkverbindung kommen variable Kosten hinzu, die sich wohl nach dem Stromverbrauch richten sollen. Die Kosten für Strom könnten also signifikant ansteigen. Durch das Gesetz werden zwar Oberwerte vorgegeben, allerdings nutzen manche Unternehmen die komplett aus. Zumindest ist dies eine Motivation, wenn man nicht möchte, dass einem jemand anders den Zählerauslesen oder Manipulieren kann. Angeblich sind hier ja alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, aber ich habe da so meine Zweifel dran.

Vermutlich liegt es auch wieder beim Verbraucher sich selber einen Markt zu schaffen, wenn es keine Anbieter gibt.

Insbesondere wegen Datenschutz hätte ich lieber einen altmodischen Zähler.

Wie ich feststellen konnte machen die Stadtwerke Duisburg das nicht mehr selber, sondern haben eine Tochtergesellschaft, die wiederum eine Tochtergesellschaft hat, was natürlich erklärt, warum der Höchstsatz genommen wird. Von irgend etwas müssen die eigentlich überflüssigen Chefposten ja bezahlt werden. Wenn ich die Stromabrechnungen richtig verstehe, wurde in 2015 20,37 Messentgelt und 2016 19,87 Messentgelt genommen. Wie man hier die Frechheit besitzen kann einige Euro für eine Messung zu nehmen, die so nicht stattfindet erschließt sich mir auch nicht so recht.

Bei Gas wird es dann noch intransparenter in Hinblick auf die Messstelle. Das etwas ausgetauscht werden soll, wurde zwar angekündigt, aber gegen was genau, wurde genauso wenig mitgeteilt, wie die Kosten.

Auf der Mitteilung stand sogar, dass es angeblich kostenlos wäre, was eine unwahre Behauptung ist. Die Kosten werden lediglich in jährlichen Summe versteckt, aber kostenlos ist es deswegen noch lange nicht.

Dem Umweltschutz dient dies alles nicht.

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DITIB mit wirkliche verdienten Award geehrt worden

Am 5.5.17 wurden wieder die beliebten Big Brother Awards verliehen und DITIB war einer der Preisträger.
Die großen Bemühung des türkischen Vereins in Bezug auf den Datenschutz konnten nur mit diesem verdienten Award enden.

Die Freude über den Big Brother Award war gar so große, dass man dies mit Klagefreude zeigen wollte.

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Dieselpest: Gefahr für den Flugverkehr?

„Als Dieselpest wird das Auftreten von Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Schimmelpilze) im Dieselkraftstoff mit sichtbarer Bildung eines Bioschlamms bezeichnet.“
(Wikipedia)

Dieser Bioschlamm tritt natürlich auch bei Kerosin auf. Denn der Kerosinpilz setzt Bestandteile von Kerosin dazu um. Besonders stark scheint dieser Effekt bei Biobeimengungen aufzutreten. Etwa Ethanol, wie es auch im Biodiesel der Fall ist.

Meistens tritt ein stärkerer Befall bei längeren Standzeiten auf, aber auch die bereits erwähnten Biobeimengungen sollen zu einer Verstärkung führen. Könnte es also passieren, dass der Bioschlamm zu einem Absturz führt?

Und wir man an Bord bzw. im Umfeld gefährdet, etwa durch Gegenmaßnahmen gegen den Kerosinpilz? Um diese Fragen zu klären schickte ich folgende Nachricht ans Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung:

Sehr geehrte Personen*,

wie wird eigentlich der Gefährdung durch den Kerosinpilz begegnet?

Und welche zusätzlichen Belastungen entstehen hierdurch für die Bevölkerung, Passagiere und Besatzung

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine Geschlechtsneutrale Anrede.)

Es wäre ja nicht unmöglich, dass bereits Flugzeuge wegen Kerosinpilz abstürzten, da es ja einige bisher ungeklärte Abstürze gab.

Das Bundesaufsichtsamt erklärte sich für nicht zuständig. Stellt sich also die Frage, wer dann für unsere Sicherheit zuständig ist. Das uns nicht wegen Kerosinpilz plötzlich ein Flugzeug auf den Kopf fällt bzw. man abstürzt.

Je mehr ich zum Thema Fluglärm und Flugverkehr nachforsche, desto größer erscheinen mir die Abgründe, welche sich auftun. Ich fühle mich mehr und mehr an die Konsumdrogenindustrie erinnert, die ja lange Zeit die Gefahren durch Zigaretten negierte.

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Verrohung der Gesellschaft?

Es ist weniger eine Verrohung, als eine Wertelosigkeit.
Die Eltern geben und leben Werte unzureichend vor.
Respekt fängt immer im Kleinen an. Fehlverhalten gefolgt von Sanktion. Bleibt die angemessene Sanktion aus, wir je nach Typ eskaliert und ein stärkeres Fehlverhalten tritt auf.

Sehr vereinfacht gesagt vieles könnte verhindert werden, wenn man bei Kleinigkeiten mehr sanktionieren würde. Sei es eine Geschwindigkeitsübertretung oder Müll auf der Straße. Ebenso gehört die Durchsetzung der Hausordnung in Bahnhöfen dazu. Etwa bei Rauchern.

Und wenn es finanziell bei Einzelnen nichts zu holen gibt, dann gibt es durchaus andere Möglichkeiten.

Natürlich setzt dies voraus, dass ausreichend aktives Personal vorhanden ist.

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Lärmbelästigung durch nächtlichen Lieferverkehr

Anlieferung in der Nacht ist in den seltensten Fällen zulässig, trotzdem wird dieser regelmäßig praktiziert. Aus eigener Erfahrung mit Lieferlärm führe ich nachfolgend mal das erfolgversprechendste Vorgehen auf.

Es gibt sogar Hinweise, dass Lärmbelästigung Depressionen begünstigt.

Hier geht es konkret nur um Lieferlärm, aber grundsätzlich können die Maßnahmen auch auf die Nachbarschaft, wobei man hier auch Urteile findet.

Maßnahmen für z.B. Supermärkte:
1. Wenn es zu Lärmbelästigungen kommt steht an erster Stelle eine ordentliche Aufzeichnung.

2. Direkt danach kommen Zeugen für möglichst viele der Vorfälle, die am Besten ebenfalls aufzeichnen, wann es zu Störungen kommt.

3. Hat man die Fakten, ist die erste Maßnahme zur Abstellung die Firma anzuschreiben und darum zu bitten, den Lärm zu unterlassen. Vorschläge, wie die Firma den Lärm abstellen könnte, sind hierbei zu unterlassen, da dies einzig und alleine bei der Firma liegt, dafür Sorge zu tragen, dass nicht vor 6 Uhr (in den meisten Bundesländern) geliefert wird.

4. Führt dies nicht zur Problembehebung, so bleibt die zuständige Behörde. Dieser legt man das Lärmprotokoll zusammen mit bisherigen Schriftverkehr vor. Autokennzeichen der LKW können ebenfalls helfen.

5. Auch die Behörden sind teilweise nicht in der Lage oder nicht gewillt die nächtliche Ruhestörung abzustellen. Aus der Korrespondenz mit der Behörde kann man für gewöhnlich den Gebietscharakter ermitteln. Dieser spielt eine Rolle für die Lärmbewertung.

7. Mit diesen ganzen Informationen schreibt man dann erneut die verantwortliche Firma an. Dieses mal allerdings mit einer privaten Abmahnung auf Unterlassung. Die meisten Firmen stellen sich hier als nicht gewillte heraus diese anzunehmen. Wäre für diese zwar einfach, da sie hier noch erheblichen Einfluss auf die Form der Unterlassungserklärung hätten. In einigen Fällen werden wirklich ausreichende Maßnahmen getroffen und das Problem ist zumindest vorübergehen erledigt.

8. Nützt alles nichts, hilft hier nur die Klage. Das heißt zuerst mahnt der Rechtsanwalt erneut ab und anschließend geht es vor Gericht. Hier sind dann Zeugen besonders wichtig, da man als Kläger den Beweis führen muss, dass es wirklich zu Lieferungen gekommen ist. Das Gericht, aber auch die Firma sind hier häufig an einem Vergleich interessiert, um Urteile zu vermeiden, die bei späteren Verfahren mit anderen Klägern als Beispiel herangezogen werden können.

Hier bekannte Urteile sind:
– Urteil Az. 3 K 4560/02 VG Düsseldorf 30. Juli 2003 (Bäckerei)
– Landgericht Berlin 20 O 519/09 vom 1911.2010 (möglicherweise nichts rechtskräftig wegen Berufung Supermarkt)
– Landgericht Karlsruhe 5 O 9/13 vom 15.03.2016 (Supermarkt)

Falls es keine Zeugen gibt, könnte eventuell auch die Polizei gerufen werden, wo dann die Lieferung protokolliert würde. Hängt allerdings auch von der Schnelligkeit der Polizei ab. Eine Provokation zur Straftat, wie hier beschrieben, wäre natürlich keine Lösung, um dies aktenkundig als Beweis zu bekommen.

Dass Lieferlärm stört ist jedenfalls kein Einzelfall, wie die Nachrichten hier und hier beispielhaft zeigen.

Und keinesfalls beeindrucken lassen sollte man sich von den ewigen Nörglern, die einem eine Empfindlichkeit unterstellen, nur weil man auf der Einhaltung geltenden Rechts besteht.

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