Lobbyquatsch von IG-Bau über Berufspendler

Die jüngste Pressemeldung der IG-Bau wegen der Berufspendler liest sich, wie eine schlecht gemachte Kampagne für noch mehr Flächenfraß und natürlich Bautätigkeit, mit allem Schmutz durch Baumaschinen.

Natürlich Pendeln viele Berufstätige, dass liegt aber überwiegend nicht daran, dass es an „bezahlbaren“ Wohnungen mangelt. Die Jobsicherheit ist heute gar nicht mehr so groß, dass man der Arbeit hinterher zieht. Man pendelt deswegen, weil man nicht ständig umziehen kann. Weil man nicht ständig die Familie entwurzeln will, wenn man woanders eine Arbeit findet oder einfach, weil man lieber am Niederrhein lebt und nicht in einer Großstadt, voller Lärm, Feinstaub und Stickoxiden.

Also jetzt hier um Subventionen für die Bauindustrie zu betteln, weil es angeblich um die Pendler ginge finde ich ziemlich daneben. Wenn überhaupt sollte man das Geld lieber in gute Straßen, bessere Ampelschaltungen und natürlich guten ÖPNV investieren, damit das Pendeln erträglich wird. Aber die wirkliche Ursache fürs Pendeln wäre ja nicht im Sinne der IG Bau.

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