Internetsperren für Musikpiraten?

Der Musikmanager Gorny befürwortet Zugangssperrungen für Internetnutzer. Es geht natürlich mal wieder um Personen, die Musik nicht-kommerziell im Internet tauschen. Natürlich werden diese Tauscher direkt als Piraten bezeichnet. Die Forderung von Gorny ist es den „Piraten“ den Zugang zum Internet zu sperren.

Natürlich wird nicht erwähnt, dass die Websperren in Frankreich quasi ohne richtiges Gerichtsverfahren durchgeführt werden. Der Vergleich mit einer roten Ampel von Gorny hinkt natürlich. Der Führerscheinentzug schneidet einen nicht von der Straße ab, sondern man darf lediglich nicht mehr das Auto benutzen. Three Strikes ist eher vergleichbar für das Überfahren einer roten Ampel Hausarrest zu bekommen. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist hier verletzt.
Aber auch in Deutschland gibt es fragwürdige Praktiken wie der zivilrechtliche Auskunftsanspruch. Nach Gorny hätte man früher klagen müssen, was natürlich kostspielig ist und zugleich das Risiko, dass man verlieren könnte beinhaltet. Die heute gängigen Abmahnungen sind da natürlich ungleich lukrativer. Wobei in beiden Fällen ganz außer acht gelassen wird, ob überhaupt einer der „Piraten“ etwas den Titel gezahlt hätte, wenn er nicht gedownloaded hätte. Oder ob der Download nicht vielleicht sogar erst zum Kauf animierte. Die fiktiven Verluste der Musikindustrie als potentielle Umsätze zu deklarieren ist gängige Praxis. Keiner geht auf die abnehmende Qualität und zunehmende Quantität von Produkten ein. Für gute Produkte wird auch ein angemessener Preis bezahlt.

Auch ist es seltsam, dass man auf einigen Trödelmärkten gewerbliche Raubkopierer findet mit CDs und DVDs gegen die kaum etwas unternommen wird.

Auch die Behauptung, dass die Downloads zurückgegangen wären lässt sich nur schwer belegen. Wir brauchen keinen gesellschaftlichen Konsens über die digitale Welt, sondern ein zeitgemäßes Urheberrecht, dass nicht von der Musiklobby diktiert wird.

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Das Geld anderer Leute

Bei Großprojekten wird es regelmäßig teurer als ‚gedacht‘ aber das ist man ja schon gewöhnt. Die Gründe sind Fehlkalkulationen mit der Absicht das Projekt auf jeden Fall durchzuziehen. Anscheinend eine übliche Taktik. Kein Wunder das Projekt hinterher immer teurer sind als ‚gedacht‘. Auch hier braucht es mehr Transparenz und Ehrlichkeit. Das ‚Motto es ist ja nicht mein Geld‘ ist quatsch. Jeder beschwert sich über hohe Steuern. Mit Ehrlichkeit bei Großprojekten würde unsere Staatsschulden wohl sinken. Aber dazu gehört Mut und man darf sich nicht der Angst ergeben sein Gesicht zu verlieren. Nichts muss um jeden Preis sein.

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Bing Streetside kommt

Der Start von Bing Streetside in Deutschland wird derzeit von Microsoft vor. Ein ähnliches Projekt wie Google Streetview. Also kommen auf uns neue Verpixelungen zu. Zumindest auf jene die ihre Privatsphäre schützen wollen.

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Dummheit schafft sich ab?

Ist es wirklich notwendig seinen Körper mit unnötigen Operationen zu belasten? Seine eigene Menschenwürde mit Füßen zu treten. Und dann sieht das Ergebnis unverpackt noch nicht mal gut aus. Die Rede ist natürlich von Brustvergrößerungen. Da hat jemand bestimmt nicht aus dem Schicksal von Lolo Ferari gelernt.
Ich frage mich ob es ein Zeichen von Dummheit oder ein Mangel an Selbstbewusstsein war, welches zu solch fatalen Modifikationen führte.

Wenn das so weiter geht, bekommt hoffentlich nicht die ganze Menschheit einen Darwin Award. Natürlich posthum.

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Frauenquote vs. Gleichberechtigung

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

die von ihnen ins Gespräch gebrachte pauschale Frauenquote ist ein Verstoß gegen die Gleichberechtigung. Wie können Sie pauschal annehmen, dass in allen Vorständen Frauen sein müssten. Im Bereich Wirtschaft mag es viele Absolventinnen geben aber in Naturwissenschaftlichen-Technischen-Bereich sind Frauen insgesamt deutlich in der Unterzahl.
Wenn überhaupt muss erst einmal das Grundgerüst stimmen. Wenn überhaupt muss sich eine Frauenquote an dem Anteil an Absolventinnen in einem Fachbereich orientieren.
Dazu kommt noch das Männer jahrelang durch die Wehrpflicht benachteiligt wurden. Dort wurde bisher noch keine Frauenquote eingeführt. Außerdem gibt es auch viele Bereich, wo Männer in der Unterzahl sind, wie zum Beispiel an den Kindergärten.

Gleichberechtigung durch Quote wird spätestens vor dem Bundesverfassungsgericht enden.

(Mal als offener Brief formuliert)

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Steht auf und wehrt euch.

So könnte man den Aufruf von Hessel auffassen. Ein Aktivbürger ersten Ranges.

Das heißt dann wohl, dass man für Freiheit mit den Mitteln der Demokratie kämpfen muss.

Wenn man so Dinge hört, wie die ständigen Vorstöße zur Vorratsdatenspeicherung oder die ständigen Versuche die Demokratie einzuschränken.

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Spam: FanBox

Fanbox.com ist definitiv Spam der üblen Sorte. Man wird auf eine Seite eingeladen. Dort wird einem angeboten, dass man aus seine Freund einladen könnte, dafür müsste man nur seine Passworte und Emailadressen eingeben.

Die Email sieht wie folgt aus:

[Abender]@myfanbox.com

… shared a new photo slideshow with you View now
http://profile.fanbox.com/DeveloperOptin/…..

This message was intended for … and was sent as a notification, invitation or reminder (digital goods subject to change in reminders) of an event initiated by … using a third-party or platform application and may contain promotional materials and/or services for sale including digital goods received.

To control messages sent to or from you, your contacts and/or FanBox, click here
http://profile.fanbox.com/….
Our offices are located at: FanBox – 255 G Street, Ste 723, San Diego, CA 92101

Natürlich sollte man gar nicht erst auf dieses vermeintliche entfernen aus der Mailingliste reagieren.
Jedem sollte klar sein, wer anderen sein Passwort gibt ist an den Folgen selber Schuld und man kann nie sicher sein, ob nicht eine Abzocke dahinter steckt.

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CDU und die Grünen töten den Verbrauchschutz in Duisburg

Die Duisburger Verbraucherzentrale steht vor dem aus.
Auch die Unterstützung für die Schuldnerberatungen und ähnliches soll zurückgefahren werden. Man bedenkt dabei wieviel Geld die Stadtspitze im letzten Jahr in Gutachten und ähnliches, im Zusammenhang mit der Loveparade investiert hat.
Der Vorschlag, dass die Verbraucherzentrale direkt durch die Wirtschaftsbetriebe bezahlt werden soll ist einfach nur daneben. Eine Verbraucherberatung muss unabhängig von der Wirtschaft sein. Man stelle sich nur vor die öffentlich Rechtlichen würden direkt von einer Partei allein bezahlt.

Wer der Stadt seine Meinung kundtun will kann dies hier tun. Die Verbraucherzentrale braucht nun die Unterstützung der Bürger, damit sie weiter helfen kann. Unabhängig von der Wirtschaft und das für jeden.
Published on: Jan 15, 2011 @ 14:51

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Paypal, die Abzocke mit Zinsen

Vor einiger Zeit hatte ein ZDF-Reporter eine nette Konversation mit der Pressesprecherin von Paypal. Die Pressesprecherin wollte partout nicht darauf antworten, ob Paypal am Einfrieren von Konten verdient. Allerdings hat sie ihren Job nicht besonders gut gemacht. Immer den selben Text zu Wiederholen zeigt nicht gerade hohe Kompetenz als Pressesprecher.

Die geforderte Ausweiskopie könnte nach deutschem Recht sogar illegal sein. Jedenfalls solange es nicht ein explizites Gesetz gibt, nach diesem eine Ausweiskopie erlaubt ist. Man sollte jedenfalls nachfragen, nach welchem Gesetz dies erlaubt ist.

Das einfrieren von Konten und viele andere Probleme mit Paypal findet man auch unter Antipaypal.

Wobei das Einfachste zum Abziehen der Gelder für Privatkäufer dürfte es sein, dieses für andere Sachen auszugeben.

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Angriffe auf die Demokratie?

Obwohl nach eigener Aussage die Pressefreiheit ein wesentliches Grundrecht der Verfassung darstellt, sind die USA im Press Freedom Index nicht an erster Stelle. Freie unabhängige Presse wird nicht gern gesehen in den USA, sonst wäre nicht dieses massive vorgehen WikiLeaks noch immer im Gange. Momentan verfolgt das US-Justizministerium zumindest auf Twitter Kontakte von Julian Assange. Ihr Ziel dürfte wohl WikiLeaks sein. Dabei macht die USA selbst vor Abgeordneten nicht halt und will auch Informationen zu Birgitta Jonsdottir (Mitglied des isländischen Parlaments). Unter anderem möchte das Justizministerium Verbindungsdaten wie IP-Adressen. Da kommt dann wohl die Vorratsdatenspeicherung der USA ins Spiel. Ein sehr schönes Beispiel wozu die Vorratsdatenspeicherung missbraucht werden kann.
In diesem Fall zur Beschneidung der Pressefreiheit. Wobei mich wundert, dass gerade eine Demokratie so stark gegen die Pressefreiheit vorgeht. Die werden sich wunder, wenn plötzlich überall WikiLeaks-Klone aus dem virtuellen Boden des Internets schießen.

In Deutschland dagegen plant das Innenministerium dagegen eine Beschränkung der Mitsprache bei Großprojekten. Genau dem Gegenteil von mehr Demokratie. Anstatt die Erfahrungen aus Stuttgart 21 zu nutzen beschneidet man die Mitsprache. Bei Großprojekten sollte es ja nach Größe eine entsprechende Mitsprache durch Abstimmung der Bevölkerung geben. Das ist gelebte Demokratie und keiner kann sich hinterher aufregen, wenn nicht abgestimmt. Dann ist man selbst Schuld.

Eine Frage die sich natürlich sofort stellt, ist ob das schon ein Vorstoß zur Durchsetzung des zukünftigen Endlagers für den Atommüll aus der Laufzeitverlängerung ist. Vielleicht ist dies der erste Schritt dazu, wenngleich es wohl Klagen vor dem Verfassungsgericht geben wird.

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Datenschutz made in Germany

Ilse Aigner (CSU) schwebt vor, dass die Deutschen im Datenschutz (Internet) Spitzenreiter werden. Von ihrem Einsatz für Datenschutz halten nicht alle etwas. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hält es scheinbar nur für Panikmache, während ihm die Vorratsdatenspeicherung, dem Gegenteil von Datenschutz, sehr am Herzen liegt. Natürlich werden die Piraten und ihr Einsatz für Datenschutz und Privatsphäre nicht erwähnt. Ein Zitat von ihr muss einfach gebracht werden „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.“ Endlich ein Politiker der etablierten Parteien, der das auch erkannt hat.
Die von Frau Aigner propagierte Lösung mit einem Verfallsdatum für Bilder mag bei Laien geeignet sein. Mir fällt bei Bildern auf Anhieb eine Möglichkeit zur Umgehung einer automatischen Löschung ein.
Zumindest in Teilen ihrer Aussagen hat sie eine gute Einstellung zum Datenschutz. Es gibt also noch Hoffnung.

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Parkgebühren

Seit wenigen Minuten dürfen wir uns darüber „freuen“, das wir für das Parken noch mehr abgezockt werden. Jetzt darf im Bereich Innenstadt bis 20:00 Uhr gezahlt werden wie im Amtsblatt Ausgabe 48/2010 vom 31.12.2010 nachzulesen.

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Gigaliner

Ab nächstem Jahr sollen sie über unsere Straßen rollen. Gigaliner. Das sind LKWs mit bis zu 44 Tonnen Gesamtgewicht. Auch die Länge mit bis zu 25 Metern lässt sich sehen.
Zuerst sollen sie auf Autobahnen als Experiment des Bundesverkehrministeriums rollen. Da gefährden sie den Verkehr nur bei Überholmanövern und auch die ungeliebten „Elefantenrennen“ werden sich noch verlängern. Dabei sollte man immer daran denken, dass die Geschwindigkeitsdifferenz nach der Gesetzeslage mindestens 10 km/h betragen muss. Aber das nur am Rande.
Mit 44 Tonnen hat ein LKW der ungebremst auf eine Stauende rast natürlich deutlich mehr Durchschlagskraft. Es würden also deutlich mehr Leben gefährdet.
Aber auch außerhalb der Autobahn, im Stadtverkehr sind LKWs mehr als lästig. Der Verkehr staut sich an Ampeln, weil die LKWs sehr viel länger als ein PKW zum Beschleunigen brauchen. Jetzt muss man sich mal vorstellen wie lange eine Gigaliner zum Anfahren braucht. Bei grünen Wellen die auf PKWs ausgelegt sind kann es sein, dass man durch die LKWs in eine rote Welle kommt. Jeder der schon mal an einer Ampel hinter einem LKW gestanden hat, weiß was ich meine. Besonders interessant dürfte es in Duisburg werden, wo die LKWs häufiger durch Wohngebiete fahren. Da kommen nicht nur mehr Lärm und Schadstoffe in die Luft, sondern durch Gigaliner werden zudem auch die ohnehin schon stark geschädigten Straßen noch schlechter.
Wenn ich mir einige Straßen so anschaue muss da dringend etwas getan werden. Aber als Stadt die Pleite ist wird Duisburg die Kosten wohl auf die Bürger abwälzen, obwohl die LKWs maßgeblich an den Schäden Schuld sind. Nachlesen, wieviel man zahlen muss steht in der
Straßenbaubeitragssatzung, wonach das ganze sogar rechtens erscheint.

Viele Länderregierungen sind damit nicht einverstanden und vor Schwarz-Gelb war es Ziel mehr auf Schiff und Schiene zu bringen.

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„Profiling“ an Flughäfen

„Profiling“ an Flughäfen, wie es Christoph Blume fordert ist Vorverurteilung. Menschen werden aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Lebensumstände sortiert. Wenn in ein bestimmtes Raster fällt ist automatisch Verdächtig und darf sich auf einen intimen Kontakt mit den Sicherheitsbehörden freuen. Genauso wie die umstrittene Rasterfahndung werden Menschen grundlos verdächtigt und drangsaliert. Ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis jemand nach der elektronischen Variante INDECT schreit.
Möglicherweise hilft es sogar aber ein Staat an deren Flughäfen gilt Schuldig bis die Unschuld bewiesen wurde, darf Deutschland nicht werden. Wer so etwas fordert sollte seinen Ausweis beim Abflug abgeben.

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Facebook Spam (Phishing)

Man denkt als jemand ohne Facebook Account es wäre Belästigung durch Facebook der nicht aufhört. Boss keine der Mails mit Betreffzeilen wie:

– Hi, you have notifications pending
– You have notifications pending

kommt wirklich von Facebook. Diese Betreffs sind nicht nur Spam, sondern Phishing um Facebook Logindaten zu bekommen.
Die Absender sehen kryptisch aus wie update+ps4t2p3pg7od@facebookmail.com aber auch der Facebookmail ist gefälscht.
Folgt man den Links landet man auf täuschend echt aussehenden Seiten. Allerdings verrät die Adresszeile, dass man nicht wirklich auf Facebook ist. Dann kann es allerdings zu spät sein, denn nicht nur der Diebstahl von Identitäten kann das Ziel sein, sondern auch die Installation von Programmen wie Trojanern.

Das schlimme ist bei Facebook, dass man selbst nur für den normalen Aufruf der Seite JavaScript aktiviert haben muss. Ein deutlich Zeichen für schlechte Programmierung und zeitgleich ein Einfallstor für Viren und Trojaner.

Man kann sich natürlich vor Phishing- und Trojanerseiten etwas schützen sollte aber folgendes beachten:
– Nicht den Internet Explorer nutzen, sondern eine Alternative.
– JavaScript sollte sich über ein AddOn an- und abschalten lassen.
– Aktueller Virenscanner, Firewall und Betriebssystem.
– Seiten nicht über Links in Mails, sondern über Bookmarks aufrufen.
– Ruhe bewahren und ggf. vor dem Anklicken von Meldungen eine Suchmaschine verwenden.

Weiter Hinweise wie man sich schützen kann findet sich bei der PCWelt.

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Ungarn und Spanien

Während in dem einen Land die Pressefreiheit durch die Regierung beschnitten wird wurde in dem anderen Land den Lobbyinteressen und Zensur der Medienindustrie unter Federführung der USA erfolgreich getrotzt. Das erste Land ist natürlich Ungarn, welches sich anscheinend in eine Diktatur verwandeln will. Das andere Land ist Spanien.
In Spanien sollte eine Mediengesetz beschlossen werden, welches die Zensur im Internet ermöglicht hätte, auch wenn das Hauptziel eigentlich Webseiten waren, die für Filesharing von Filmen mitgenutzt werden. Das geschah allerdings nicht auf eigene Initiative Spaniens, sondern man kann durchaus einen starken US-Einfluss erkennen, wie aus die diesem Cable bei Wikileaks hervorgeht.

Auch dieser englische Beitrag ist sehr schön besonders die Kommentare.

Das schlimme ist wie immer, dass leider häufig Menschen die Entscheidungen über das Netz treffen die keine Ahnung von der Materie haben.

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Politikverdossenheit

Könnte die Hauptursache für die Politikverdrossenheit sein, dass kaum ein Politiker Klartext redet?

Floskeln und die immer gleichen Textbausteine umschwirren manche Politiker wie Fliegen jemanden der eine Abneigung gegen Hygiene hat. Dabei ist es nicht einmal fehlende Ehrlichkeit, sondern nur ein Mangel die Dinge beim Namen zu nennen. Nur wenige Politiker machen das.

Also mein Wunsch für Weihnachten sind Politiker, die die Dinge auch mal beim Namen nennen und einen klaren Standpunkt beziehen.

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Der Kompass ist da!

Die AG-Piratenzeitung hat die Nullnummer vom Kompass fertiggestellt.

Hallo Piraten,

die AG Piratenzeitung hat die Nullnummer ihres »Kompass« fertiggestellt.

Der »Kompass« soll alle drei Monate erscheinen und durch Spenden finanziert werden. Der »Kompass« versteht sich als Mitmachzeitung, als Diskussionsmotor diverser (Schwerpunkt)Themen für eine breitere Öffentlichkeit und will Themen bringen die Piraten bewegen, die die PIRATEN offiziell aber (noch) nicht anpacken. Dabei definiert sich der »Kompass« als Nicht-Partei-Zeitung, auch um evtl. Schaden von der Partei abzuwenden, da wir eben Aussagen drucken, die KEINE offiziellen sind – wobei wir selbstverständlich auch die Kernthemen behandeln. Dieses Medium ist gedacht als Ergänzung zu (später gedruckter) Flaschenpost und Kaperbrief(en) u.a. und soll zu einer Diversifizierung der Medienlandschaft beitragen. Freilich soll der »Kompass« auch im Wahlkampf Verwendung finden, zumal er zeigt, an welchen Themen die PIRATEN noch so alles arbeiten und jeder sich dabei beteiligen kann.

Des Weiteren hat die AG Piratenzeitung vor eine Infrastruktur aufzubauen, um ein zeitnahes Produzieren diverser Piratenzeitungen zu ermöglichen/vereinfachen. Dafür werden wir ab Januar eine Website aufbauen, die ein dezentrales Konzipieren, Planen und „Zusammenbauen“ von Zeitungen, Seiten, Artikeln und Bildelementen deutlich vereinfacht, Arbeitsprozesse beschleunigt und die Ausschöpfung zeitlicher sowie monetärer Mittel effizienter gestaltet. Das alles wollen wir Dritten zur Nutzung anbieten, vom BuVo bis zur lokalen Ortsgruppe und darüber hinaus.

Die AG Piratenzeitung möchte NICHT die verschiedenen, bestehenden Arbeitsgemeinschaften und -gruppen in einer zusammenpressen, vielmehr wünschen wir uns, dass sich alle, die sich mit gedruckten „piratigen Zeitungen“ befassen, als Teil eines Netzwerkes „Piratenzeitung“ verstehen, ohne dabei ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Insbesondere Außenstehenden wollen wir so den Zugang zu Informationen vereinfachen, Kontaktmöglichkeiten transparenter machen sowie den Austausch und die Kooperation untereinander vorantreiben.

Die Nullnummer, die nicht in Druck geht sondern ausschließlich als PDF existieren wird, findet ihr unter: http://bit.ly/Kompass00
Bitte ggf. weiterschicken.

Wir, die Mitglieder und Mithelfer der AG Piratenzeitung, wünschen allen viel Spaß beim Lesen und Begutachten unseres Werkes sowie fröhliche Weihnachtstage und einen rutschfreien Übergang ins neue Jahr.

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Nacktscanner

Wie man ja mitbekommen hat wurden am Hamburger Flughafen die Nacktscanner (auch als Körperscanner bezeichnet) in Betrieb genommen.

Einige haben diese, wohl aus Neugierde, schon getestet. Schlimmere Zustände herrschen dagegen wohl in den USA. Dort werden Nackscannerverweigerer sehr intim abgetastet. Für einige wenige mag das vielleicht angenehm sein, für alle anderen ist es ein Eingriff in die Privatsphäre.

Aber zurück zu den Deutschen Nacktscannern. Ich frage mich warum man die ersten an Flughäfen aufgestellt hat. Insbesondere wenn Politiker so etwas beschließen müsste es doch auch an den beschließenden zuerst getestet werden.
So ein Nacktscanner würde sich sehr gut am Eingang zum Bundestag machen. „Wäre doch auch so viel sicherer für die Abgeordneten.“

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Gesichtserkennung bei Facebook

Auf Facebook soll es in Zukunft möglich sein Personen auf Fotos identifizieren zu können.

Eine beunruhigende Vorstellung. Man war auf einer Party und jeder kann die peinlichen Bilder sehen, die auf einer privaten Veranstaltung entstanden. Dies kann passieren, obwohl man nicht zugestimmt hat.
Das Schlimmste ist aber natürlich das man es gar nicht mitbekommt, wenn andere Bilder von einem Hochladen. Eigentlich müssten alle Personen, die nicht Mitglied von Facebook sind verpixelt sein, denn schließlich hat man das Recht am eigenen Bild.

Wer nicht automatisch erkannt werden möchte könne dies nach Auskunft von Facebook in den Datenschutzeinstellungen entsprechend auswählen. Natürlich müsste man dazu bei Facebook Mitglied sein.

Besonders kritisch wird es wohl werden, wenn Google und Facebook fusionieren, denn dann sind Namen, Gesicht und Hausfassade und Anschrift zu finden, selbst wenn man dies nicht möchte.

Ob hier wohl ein Megaüberwachungskonzern der Zukunft entsteht.
Vielleicht gibt es demnächst von Facebook für Personaler das Angebot einen Personencheck durchzuführen. Dann werden diesen alle peinlichen Bilder übermittelt….
Published on: Dec 20, 2010 @ 17:22

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Gesichtserkennung bei Facebook

Auf Facebook soll es in Zukunft möglich sein Personen auf Fotos identifizieren zu können.

Eine beunruhigende Vorstellung. Man war auf einer Party und jeder kann die peinlichen Bilder sehen, die auf einer privaten Veranstaltung entstanden. Dies kann passieren, obwohl man nicht zugestimmt hat.
Das Schlimste ist aber natürlich das man es gar nicht mitbekommt, wenn andere Bilder von einem Hochladen. Eigentlich müssten alle Personen, die nicht Mitglied von Facebook sind verpixelt sein, denn schließlich hat man das Recht am eigenen Bild.

Wer nicht automatisch erkannt werden möchte könne dies nach Auskunft von Facebook in den Datenschutzeinstellungen entsprechend auswählen. Natürlich müsste man dazu bei Facebook Mitglied sein.

Besonders kritisch wird es wohl werden, wenn Google und Facebook fusionieren, denn dann sind Namen, Gesicht und Hausfassade und Anschrift zu finden, selbst wenn man dies nicht möchte.

Ob hier wohl ein Megaüberwachungskonzern der Zukunft entsteht.
Vielleicht gibt es demnächst von Facebook für Personaler das Angebot einen Personencheck durchzuführen. Dann werden diesen alle peinlichen Bilder übermittelt….

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Fax Spam II

Nach dem ersten Teil zu Spamfaxen ist es nun an der Zeit für den nächsten Teil

Einige werden vielleicht in letzter Zeit auch Spamfaxe aus Polen bekommen haben. Die Absendernummer lautet für diese Spamfaxe 0048684449020. Der „Anbieter“ sendet unverlangt Informationen zu Produkten für Drucker. Angegeben ist als Absender Tinte + Tonerversand, Grunwaldstr. 178a, 66620 Gubin. Diese sollte man nicht mit der deutschen Firma „Tinte + Tonerversand“ verwechseln. Diese distanziert sich explizit auf ihrer Website von Faxspam. Allerdings sind die Empfehlungen eher lächerlich. Eine Abmahnung wird im Ausland müdes Lächeln hervorrufen. Zumal man denen dadurch noch mehr Daten zukommen lässt.

Man sollte sich viel mehr an die Polnischen Behörden wenden und es melden. Ich gehe davon aus wenn es genügend gibt, die diese Nummer melden wird der Staat etwas unternehmen müssen.

Vorlage für das Schreiben:

Hello,

from the number +48 684449020 I receive Fax Spam. I didn’t order any sendings from the Tinte + Tonerversand, Grunwaldstr. 178a, 66620 Gubin. The fax spam is also causing costs for paper and toner. I strongly urge you to take actions against the persons behind this fax spam.

Sincerly

[Eigenen Namen einfügen]

Ein Scan des Fax Spams könnte der Forderung Nachdruck verleihen.

Also daran denken, wenn solche Spammer einen stören sollte man diesen das Leben so schwer wie möglich machen.
Möglicherweise empfiehlt sich auch eine Anzeige. Besonders wenn sehr viele Faxe von einem Spammer kommen, könnte man diesen Anzeigen.

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zensUriStAn

Bei Zensur denkt man zuerst an Länder wie China oder Diktaturen. Aber wie der Titel schon andeutet gibt es auch Länder die von sich behaupten das Land der Freien zu sein. Jedenfalls steht es so in ihrer Nationalhymne. Ob diese wohl auch bald zensiert wird?

Jedenfalls hat dieses demokratische Land gezielt den Zugang zu ‚Regime‘-kritischen Zeitungen gesperrt. Die Vorgänge dürften den Kurs von einer Demokratie zu einer Diktatur fortsetzen.

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Freude, schöner Götterfunken

Das JMStV ist dank NRW geplatzt. Gut, dass dies jetzt passiert ist bevor das Bundesverfassungsgericht die Regelung kippen musste.

Pressmitteilung Piratenpartei, Düsseldorf, 15.12.2010

Die PIRATENPARTEI NRW begrüßt die Ablehnung des neuen
Jugendmedienschutz-Staatsvertrages durch sämtliche Fraktionen im Düsseldorfer
Landtag. Mit der von den Piraten seit langem geforderten Ablehnung des für den
Jugendschutz untauglichen Vertragswerkes aus der Feder von Kurt Becks
Staatskanzlei (SPD, Rheinland-Pfalz) können die Landtagsabgeordneten in
Düsseldorf am 16.12. nun endgültig den Weg frei machen, um zusammen mit der
Netzgemeinde wirklich effektiven Jugendschutz im Internet zu realisieren, ohne
dabei die freiheitliche Struktur des Netzes anzugreifen. Die Piratenpartei und
viele Experten haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert.

»Wir haben von Anfang an gegen diesen Staatsvertrag argumentiert und fühlen uns
durch diese Entscheidung in unserer Haltung ausdrücklich bestätigt«, meint
Birgit Rydlewski, Landesvorsitzende der Piraten in NRW und mahnt: »Der Landtag
in NRW wird mit seiner Entscheidung den Weg frei machen für einen Neuanfang beim
Thema Jugendschutz in den Medien. Diesen gilt es jetzt auch zu nutzen! Zum
Beispiel, indem man zusammen mit Medienpädagogen, Webseitenbetreibern,
Jugendschutzeinrichtungen und weiteren Experten über einen sinnvollen
Jugendschutz und zwingend dazugehörende medienpädagogische Konzepte nachdenkt.
Die Piratenpartei ist gerne bereit, diesen Prozess konstruktiv zu begleiten!«

Dass die Piratenpartei in der Lage ist, sich beim Thema Jugendschutz im Internet
konstruktiv einzubringen, bewiesen die Mitglieder Kai Schmalenbach und Achim
Müller mit ihrer technischen Analyse der Folgen des JMStV in Bezug auf das
Internet. Das achtzehnseitige Papier hatte den Fraktionen in NRW aufgezeigt,
dass das Netz nicht mit analogem Rundfunk gleichzusetzen ist, und verdeutlicht,
dass die geplanten Regelungen den Ansprüchen des Mediums nicht genügen.

Autor Kai Schmalenbach zeigt sich erfreut über diesen Ausgang: »Die Ausarbeitung
der technischen Analyse und im Vorfeld der Entscheidung geführte Gespräche waren
also nicht umsonst.« Und fügt hinzu: »Die Politik in NRW ist sachlichen
Argumenten gegenüber wohl doch nicht so verschlossen.«

Auf deutliche Ablehnung und Kritik stoßen bei der PIRATENPARTEI NRW die
zahlreichen unwürdigen parteipolitischen Spielereien, die sich bundesweit rund
um den JMStV gezeigt haben. Diese haben der Politikverdrossenheit in der
Bevölkerung weiter Vorschub geleistet und Schaden hinterlassen. Für die Piraten
haben Sachfragen in der Politik absoluten Vorrang vor „Machtspielereien“
einzelner Personen.

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Vistaprint

Die Homepage von Vistaprint finde ich Sicherheitstechnisch bedenklich. Kommt man auf die Seite ohne Java Script erlaubt zu haben wird man sofort umgeleitet. Gleiches gilt für das Verbot von Cookies. In beiden Fällen ist die Anleitung derart, dass unbedarfte Benutzer eines Computers diese für jede Webseite öffnen würden. Eine derartige Warnung fehlt komplett.
Anscheinend werden Cookies auch von anderen Seiten außer Vistaprint.de gesetzt. Zum Beispiel von Criteo einem Dienstleister für personalisierte Werbung. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Flashcookies durch Vistaprint gesetzt werden.

Eigentlich hatte ich nur die AGBs bezüglich Datenweitergabe lesen wollen aber, wenn man dafür erst Cookies und Java Script aktivieren muss finde ich das schon mal seltsam. Eine gute Seite zeichnet sich dadurch aus auch ohne Schnickschnack zu funktionieren.

Aus den AGBs ergibt sich, dass Daten von Vistaprint an andere Firmen zur Erledigung ihrer Aufgaben (Druck, Versand und Bezahlung) weitergegeben werden. Was ja durchaus legitim ist. Allerdings klingt ein Satz, den man schnell überliest, schon alarmierend.

Zusätzlich behalten wir uns das Recht vor, die gesammelten Informationen mit anderen Firmen zu teilen mit denen wir gemeinsame Vermarktungsvereinbarungen haben.

Der Begriff Vermarktungsvereinbarungen klingt mir sehr schwammig. Schwer zu sagen, ob das bedeutet, dass auch Daten verkauft werden können.

Eins auf jeden Fall sicher. Vistaprint gibt teilweise Daten an Dritte weiter, weißt darauf aber auch hin.

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Genvorratsdatenspeicherung

In Schweden ist die Genvorratsdatenspeicherung schon Realität. Bestimmt ist es nur noch eine Frage der Zeit bis es auch in Deutschland von Politikern zum „Schutz vor dem Terror“ gefordert wird.

Welche Auswüchse Genvorratsdatenspeicherung haben kann sieht man sehr schön in diesem Artikel.

Glücklicherweise ist es in Schweden freiwillig und kann auch widerrufen werden. Das Missbrauchspotential ist jedenfalls enorm.

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Amazonkündigung von Wikileaks

Wie bekannt ist hat das US-Unternehmen Amazon Wikileaks von seinen Servern verbannt.

Ein Boykott bietet sich wie bereits gesagt an, nützt aber nichts, wenn Amazon nicht auch sagt, dass man sie boykottiert.

Deshalb hier mal einen Entwurf für ein Schreiben:

Aufgrund der Aktivitäten von Amazon bei der Zensur von Presse, sehe ich bis auf weiteres davon ab bei Amazon zu kaufen. Des weiteren werde ich über die Aktivitäten von Amazon mit meinen Mitmenschen reden und empfehlen das gleiche zu tun.

Ich wollte sie nur darüber informieren und hoffe sie überdenken noch einmal ihre Position in Bezug auf die Pressefreiheit.

Sollten sie mir aus diesen Gründen den Account löschen werde ich dies natürlich der Öffentlichkeit mitteilen.

Auf der Seite von Amazon findet unter Impressum die Kontaktmöglichkeit.

WikiLeaks

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Schneeräumen

Das man den Schnee vor seiner Haustür zwischen 7:00 und 20:00 Uhr räumen oder salzfrei streuen muss sollte eigentlich bekannt sein. Und die meisten halten sich auch dran. Wer sich nicht daran hält haftet ja bekanntlicherweise für die Folgeschäden.

Mit extrem schlechtem Beispiel gehen das die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg voran. Nach den Regeln für den Winterräumdienst müssen manche Straßen von der Stadt gar nicht geräumt werden.

Und die Gehwege von den Anliegern. Bei öffentlichen Plätzen ist demnach der Anlieger die Stadt. Die Stadt ist dort also in der Verantwortung und wird wohl auch für die Haftung aufkommen müssen, wenn etwas passiert.

In Rheinhausen gab es am Morgen des 10.12.2010 etliche Stellen, wo die Stadt in der Verantwortung wäre aber nicht geräumt wurde. Was muss ich am 10.12.2010 um ca. 9:45 Uhr in der Innenstadt beobachten. Von vier Mitarbeitern der Wirtschaftsbetriebe sitzen zwei im Wagen. Einer zum Steuern und der andere deutlich unterbeschäftigt. Zwei weitere stehen draußen und leeren einen Mülleimer und entfernen etwas Laub.

Dafür zahlt man nun Gebühren, die teilweise noch nicht mal nach der wirklich zu reinigen Grundstücksgrenze geht, sondern nach fiktiven Werten.

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Deutschlands nächster Spendenaffären-Superstar?

Nach den Steuergeschenken der FDP an die Hotelbranche kommt jetzt wohl der nächste Spendenskandal um Gelb-Schwarz.
Nach Spenden von einer Finanzberatung zögern FDP und CDU beim Anlegerschutz. Ob die Anleger noch geschützt werden oder sind auch hier wieder die Interessen von finanzkräftigen Firmen höher als die der Bürger?

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Wikileaks

Einige sehen in den Geschehnissen auf WikiLeaks Geheimnisverrat oder sogar Terrorismus. Das ist schon seltsam, dass ein Demokratischer Staat nicht den Verlust von ein paar Geheimnissen Vertragen kann und stattdessen Vertreter des Staates direkt zu Lynchjustiz aufrufen. Ich nenne hier bewusst keinen Namen des Staates aber jeder dürfte wissen um welches Land es sich handelt.
Natürlich sollten manche Dinge Geheim bleiben aber sobald es bei WikiLeaks veröffentlicht wurde ist es nicht mehr geheim.
Spiegeln oder die Verbreitung von Torrents ist also kein Verrat. Dies gilt insbesondere dann wenn staatliche Einrichtungen Zensur ausüben. Als Stichpunkte seien nur Amazon, Paypal, Visa und Master Card genannt. Angreifen der Unternehmen muss nicht sein. Ein klarer Boykott von Amazon, Ebay (Paypal), Visa und Master Card reicht schon. Habe bisher immer Gerne bei Amazon gekauft aber besonders in der Vorweihnachtszeit werde ich es nicht.
Wenn man den ‚zensierenden‘ Einfluss beobachtet erscheinen manche Staaten sogar bedrohlicher als die viel erwähnten Terroristen. Und das alles nur für unsere Sicherheit?

Kommt jetzt der etwas andere Cyberwar und würde es nicht heißen, dass das Internet alle Voraussetzungen für einen eigenen Staat erfüllt?
Ein Staat setzt Staatsgebiet (Server und Festplatten) abgegrenzt durch de Schnittstellen mit einem Staatsvolk (Die Netzbewohner) und die dazugehörige Machtausübung geht von allen aus.

WikiLeaks

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Kommentar zum Ausbau der Osttangente in Duisburg Rheinhausen

Ein Leser von Echo West. Einer selbsternannten Heimatzeitung für Rheinhausener hat folgendes zum Artikel „Osttangente: Geht was?“ aus der Ausgabe Nr. 237 geschrieben:

Schon damals als die Osttangente gebaut wurde haben Anwohner dagegen protestiert und unter anderem auch angeführt, dass die weiter gebaut würde. Schon jetzt ist das Naherholungsgebiet Rheinvorland mit der Osttangente verschandelt. Nicht nur mit Feinstaub und dem Lärm, nein auch mit dem Anblick der ständig vorbeibrausenden LKWs. Schon damals war die einzig sinnvolle Lösung wahrscheinlich wegen Kosten nicht in Betracht gezogen worden. Eine direkte Anbindung an die Duisburger Stadtautobahn inklusive Rheinbrücke. Parallel zu den Schienen der Deutschen Bahn über den Rhein wäre es nur weiter durch Industrie und Gewerbegebiete bis zur Autobahn gegangen.

Ich muss auch sagen, dass ich keinen Zusammenhang zwischen Osttangente und Moerser Straße sehen kann. Ich wohne nahe der Moerser Straße kurz vor dem Beginn der Osttangente und habe keinen nennenswerten LKW Verkehr bemerkt.

Der meiste Verkehr rollt über die Rheinbrücke und verstopft das „Rotlichtviertel“.

Ein Ausbau der Osttangente ist also nur kostenintensiver Unsinn. Vielmehr gehört endlich ein vernünftiges Verkehrskonzept auf den Weg gebracht. Dazu gehört eine abknickende grüne Welle. Aufhebung der 30er Zonen auf den Hauptverkehrsstraßen tagsüber und die Einführung einer City Maut für LKWs auf Strecken auf denen nur wenige LKWs fahren sollen. Und auf Strecken auf denen keine LKWs fahren sollen ein Fahrverbot mit entsprechender Kontrolle. Man könnte dazu zum Beispiel Radarfallen mit Schleifen im Boden kombinieren und so LKWs detektieren. Und das wichtigste ist natürlich ein Intelligentes Verkehrsleitsystem für die LKWs. Denn mehr und breitere Straßen sind einfach keine Lösung.

Es auch „schön“ wie unabhängig diese Zeitung ist. Der im Artikel erwähnte Karsten Vüllings ist nicht nur Lokalpolitiker, sondern auch der Geschäftsführer und Verantwortlicher Redakteur der Zeitung.

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Duisburg 21

Transparenz für die Loveparade-Katastrophe möchte die Gruppe Duisburg21 erreichen.

http://www.duisburg21.co.cc/

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JMSTV

Wenn man so an den JMSTV denkt und etwas darüber hört kommt einem eine Idee. Irgendwie ist es Zeit für ein Gesetz gegen schwachsinnige Gesetze.

§1 Wer ein schwachsinniges Gesetz verfasst oder in Umlauf bringt wird mit nicht weniger als 200 Jahren Gefängnis und der Enthebung aller Posten und Pöstchen bestraft. Bei guter Führung kann die Strafe halbiert werden.

§2 Schwachsinnig sind Gesetze dann, wenn sie von jemanden verfasst wurden der sich eindeutig nicht mit der Materie auskennt um die es bei dem Gesetz geht.

(Achtung das ist Ironie!)

Natürlich ist der Schutz der Kinder wichtig. Dafür sind aber hauptsächlich die Eltern verantwortlich, genauso wie für deren Erziehung. Jetzt den Aufwand auf jeden .de Domain-Betreiber umzulegen, während alle anderen weiter machen können erscheint jedenfalls nicht sinnvoll.

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Unkonventionelles Erdgas

Erdgas muss nicht immer in großen Hohlräumen vorliegen, sondern kann auch in Form von Einschlüssen im Gestein vorkommen.
Das will nun ExxonMobil aus dem Boden unter NRW fördern. Die Bohrlizenzen wurden schon vergeben ohne, dass die Öffentlichkeit informiert wurde.

Zusätzlich zum Übergehen der Öffentlichkeit ist es stark bedenklich, welche Umweltbelastung durch die bei der Gewinnungsmethode verwendeten Chemikalien entstehen kann. So könnten zum Beispiel Chemikalien ins Grundwasser eindringen. Der Spiegel hat bereits über Bohrungen in Niedersachsen und die Gefahren berichtet.

Ein sollte man auf jeden Fall bedenken, wenn es Ölkonzerne geht. Sicherheit kostet und die Ölkonzerne bzw. Unterauftragnehmer sparen da sehr gerne ein. Unlängst die Katastrophe im Golf von Mexiko zeigte diese sehr schön. Das war BP aber auch Exxon ist kein Unbekannter, wenn es um Katastrophen geht. Einigen ist vielleicht die Exxon Valdez in Erinnerung geblieben.

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Ketchup und Boykott

Mehr als hundert Tage ist es nun her, dass Menschen starben. Bei einer Veranstaltung bei der die Katastrophe absehbar war. Sicherheitsforscher Dirk Oberhagemann hat sich mit den Videos von der Loveparade und dem Konzept beschäftigt. Nach seiner Einschätzung war diese Katastrophe absehbar.

Im Zusammenhang mit der Loveparade wurde Adolf Sauerland vor wenigen Wochen mit Ketchup bespritzt. Eine Aktion gegen das Vergessen und Verdrängen dieser Tragödie, wie Rolf Karling in Interviews erklärte.

Auch Politiker aus Duisburg setzen auf ihre Art ein Zeichen und boykottieren Veranstaltungen an denen „OB“ Sauerland teilnimmt.

Mal ganz unabhängig davon in welchen Umfang die Stadt für die Loveparade-Katastrophe verantwortlich ist, wäre es anständig gewesen sich dafür zu entschuldigen. Der OB hatte sich allerdings lediglich für sein Verhalten nach der Katastrophe entschuldigt. Diese Schuldzuweisungen nach dem Motto, der andere wars sind einfach unanständig.

Jetzt sitzen wir Duisburger mit einem OB der seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. Einem hinter dem höchstens noch ein Teil der Bevölkerung und steht und die dringend notwendigen Neuwahlen für eine politischen Neuanfang sind nicht in Sicht.

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Bedrohung für die Freiheit

In den letzten Tagen sind die Nachrichten voll mit einer potentiellen Terrorbedrohung. Praktischerweise nahezu zeitgleich mit der Innenministerkonferenz. Man könnte fast vermuten, dass es kein Zufall war. Vielleicht haben Terroristen absichtlich etwas Durchsickern lassen oder eine Warnung geschickt um die Beschneidung unserer Freiheit voran zu treiben.
So will der Unionspolitiker Siegfried Kauder die Pressefreiheit einschränken also Zensur betreiben. Natürlich hat die Presse eine Verantwortung wie sie über etwas berichtet aber eine politische Einmischung darf einfach nicht sein. Ob ein Anschlagsziel durch einen Pressebericht wahrscheinlicher oder unwahrscheinlich wird kann man nur Mutmaßen. Wenn über eine Ort berichtet wird, werden die Menschen auf jeden Fall aufmerksamer sein.
Natürlich ist es immer möglich das etwas passiert aber das Risiko im Straßenverkehr bei einem Unfall zu sterben ist immer noch höher als bei einem Terroranschlag in Deutschland.
Viel wichtiger wäre mehr Personal bei den entsprechenden Behörden, die im Vorfeld die Terroristen überwachen können ohne die Freiheit der Bevölkerung einzuschränken. Das ist es natürlich absoluter Unsinn bei der Bundespolizei einsparen zu wollen. Einsparen könnte man, wenn die Stromkonzerne ihre Castortransporte selbst bewachen müssten.

Die Bundeswehr als Polizeiersatz im Inneren ist bedenklich. Die Staatliche Gewalt ausgeübt durch Soldaten im Inneren kennt man nur von Staaten mit geringem Demokratieverständnis. Bei Hilfseinsätzen nach Naturkatastrophen ist die Unterstützung richtig und sinnvoll aber nicht für Aufgaben der Polizei.

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Politikverdrossenheit

Schuldzuweisungen sind schon etwas feines. Nie ist jemand selbst schuld immer waren es die anderen. Ob das schon ein Grund für Politikverdrossenheit ist? Was auf jeden Fall ein Grund ist, sind die gebrochenen Versprechen der Politik. Das Gefühl, dass die Abgabe der Stimme eh nichts bewirkt, sondern nur Lobbygruppen etwas sagen dürfen dürfte wohl den größeren Anteil an Politikverdrossenheit haben. Nicht wie unsere Kanzlerin vermutet durch bestimmte Parteien, ansonsten hätten zum Beispiel die Grünen nicht einen solchen Mitgliederzuwachs.

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Vermummungsverbot im Internet

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer (Jahrgang 1966) fordert ein „Vermummungsverbot im Internet„. Ihm scheint die Praxis der Verwendung von Pseudonymen nicht zu gefallen. Dabei ist besonders es bei Kindern wichtig, dass dies gerade nicht mit richtigen Namen Online sind und in Foren und Chats Pseudonyme verwenden. Etliche Medien haben darüber berichtet, dass dazu dient Stalkern und schlimmeren Gesindel das googlen zu erschweren.

Man gewinnt den Eindruck, dass der Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestags von der Materien nur begrenzte Ahnung hat. Nur so lässt sich dieser weltfremde Vorschlag erklären. Man gewinnt den Eindruck, dass die meisten Politiker mit dem Internet nicht kompatibel sind und ihr Horizont nur wenig über Facebook hinaus geht, wenn überhaupt soweit.

Wie soll es für den demokratischen Entscheidungsprozess wesentlich sein, dass man überall seinen Namen angibt. Dies ist die selbe Rhetorik die sagt, dass man als ehrbarer Bürger keinen Polizeistaat fürchten müsste.

Was die Nennung des Namens im Internet angeht sollt man vielleicht noch mal einen andere Perspektive bedenken. Wo tragen Polizisten Namensschilder im Dienst? Wo trägt der Bürger ein Namensschild? Selbst auf dem Auto muss kein Name angebracht sein und man erfährt den Namen auch nicht, sondern nur das Nummernschild.

Aus Sicht des Datenschutzes ist es natürlich extrem bedenklich, da mit Namen jeder Chef den Mitarbeiter googlen kann. Aber nicht nur Datenschutz verhindert diesen sinnlosen Vorschlag, sondern auch einfach die Realität. Wie viele Menschen heißen zum Beispiel Hans Müller. Sobald einer angemeldet ist werden sich alle anderen nicht mehr anmelden können oder nur noch mit einer Nummer. So ziemlich jeden Namen gibt es in Deutschland mehr als einmal.

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Bürger für Volksentscheide

Die Mehrheit (gut 2/3) der deutschen Bürger möchte Volksentscheide auf Bundesebene. Bei politischen „Entscheidungen“ wie zum Beispiel Atom-Ausstieg-Ausstieg wäre ein Volksentscheid genau das Richtige gewesen,

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Traffic Drosselung durch den Provider

In der letzten Zeit hatte ich Probleme beim Traffic von meinem Torrent-Programm. Um zu erwähnen ich habe nichts „verbotenes“ runtergeladen, sondern nur Programme von Chip.de und Musik von Jamendo. Der Traffic war nur halb so groß wie er sein sollte und das unabhängig von der Tageszeit oder dem Wochentag. Das Problem wir also nicht durch tageszeitabhängigen Traffic verursacht.
Natürlich habe ich meinen Provider Vodafone eine Mail geschrieben. Die Antwort ging mal erstaunlich schnell und es gab auch keine Anrufe.
Ich hatte gefragt warum Vodafone (ehem. Arcor) meine Leitung drosselt. Auf diese Frage bekam ich keine Antwort. Es kam lediglich der Hinweis auf den Vodafone Speedtest und eine Modem-Reset durchzuführen. Der Modem-Reset hat geholfen, was aber wohl eher daran liegt, dass die Verbindung sich einen neuen Weg sucht, wodurch drosselnde Elemente umgangen werden.
Auch ein Antwort auf die Frage nach dem verwirrenden Kundenservice-Emailportal gab es nicht. Anscheinend war es nur eine Standardanwort. Wobei, dass nicht eingehen auf eine mögliche Drosselung auch ein Hinweis darauf sein könnte das Vodafone die Verbindungsgeschwindigkeit drosselt. Ansonsten hätte ich einen klaren Widerspruch erwartet.

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Die Stasi unter den Browsern

Ein neuer Browser soll bald auf den Markt kommen. Das besondere ist, er ist sehr freigiebig mit den Daten der User, die Zentral gespeichert werden sollen.
RockMelt ist der Meltdown (Kernschmelze) für den Datenschutz. Bei mir auf den Rechner kommt das Ding nicht. Wenn man so liest was da alles drin sein soll wird einem ganz anders.

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Die Eperso Software ist unsicher

Die Eperso Software ist unsicher – Wer hätte das gedacht ;-)
Da sieht man mal wie recht die warnenden Stimmen hatten.

Piratenpartei beweist: „AusweisApp“ des ePerso ist unsicher – Sicherheitslücke in AusweisApp wenige Stunden nach Veröffentlichung von PIRATEN aufgedeckt
Di, 09/11/2010 – 13:30 – arte povera

Pressemitteilung – Veröffentlicht am 9. November 2010

Noch in der Nacht nach ihrem Erscheinen hat Jan Schejbal, Mitglied der Piratenpartei, eine Sicherheitslücke in der AusweisApp (*), der Anwendungssoftware des ePerso, aufgedeckt. Durch eine Schwachstelle in der automatischen Update-Funktion können Angreifer auf den Rechner des Nutzers Schadsoftware aufspielen und so die Kontrolle über das Gerät erlangen. Paradoxerweise wird nun gerade die Sicherheit des Computers selbst, die auch das Innenministerium als Voraussetzung für die sichere Nutzung des ePerso sieht, durch die AusweisApp unterwandert.

»Leider konnte ich nur die AusweisApp testen, weil ich weder den ePerso noch ein entsprechendes Lesegerät habe«, erklärt Jan Schejbal. »Es bestehen aber garantiert noch größere Sicherheitslücken. Der eigentliche Kern des ePerso-Systems – der Chip und die Protokolle – ist zwar sicher konstruiert, aber im Umfeld gibt es Schwachstellen. Ich bin sicher, dass es auch möglich ist, die PIN und eventuell die aufgedruckte Kartenzugangsnummer zu entwenden, auch ohne dass dafür der Rechner des Nutzers verseucht werden muss. Ein anderer Angriff erlaubt es gegebenenfalls auch, dem Nutzer vorzutäuschen, dass er sich für etwas Ungefährliches ausweist, während der Angreifer mit dessen Identität einkaufen geht. Kurz: Die Behauptung des Innenministeriums, die Verwendung des ePerso sei sicher, ist – wie zu erwarten war – absolut unhaltbar.«

Die AusweisApp aktualisiert sich automatisch bei jedem Start. Dabei versucht sie, eine sichere Verbindung zum Updateserver aufzubauen. Mit einer Reihe von Tricks kann ein Angreifer, der die Internetverbindung zum Beispiel über ein ungesichertes W-LAN Netzwerk oder einen manipulierten DNS-Server kontrolliert, die vermeintlich sichere Verbindung umleiten und ein gefälschtes Updatepaket einschleusen. Durch einen weiteren Fehler kann auch die zweite Sicherheitsebene umgangen werden, wodurch der Angreifer beispielsweise eigene (Schad-)Software installieren kann. Eine ausführliche technische Beschreibung des Angriffs mitsamt der zum Ausprobieren nötigen Dateien hat Jan Schejbal in seinem Blog veröffentlicht, ein Pressefoto finden Sie auf Pirate-Images.net.

Die Piratenpartei, die sich gegen den ePerso ausspricht, hatte vor seiner Einführung gewarnt und allen Bürgern geraten, sich rechtzeitig noch einen alten Ausweis ausstellen zu lassen. Angesichts der bestehenden Sicherheitslücken sollten Anwender vom Einsatz des Personalausweises am Computer absehen, bis eine sichere Version der dazugehörigen Software zur Verfügung steht.

* Software zur Nutzung des neuen Personalausweis am Computer, früher unter dem Namen „Bürgerclient“ angekündigt.

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Atomkraft

Kaum einer wird die Proteste in Dannenberg und Gorleben nicht mitbekommen. Natürlich ist nicht jeder so körperlich engagiert um vor Ort zu demonstrieren. Die Gründe sind vielfältig und sicherlich verständlich.
Dennoch ist es kein Grund die Hände in den Schoss zu legen oder zu sagen ich kann nichts ändern. Demonstrieren und seine Meinung zu zeigen ist die eine Seite, die anderen ist jene seine wirtschaftlichen Muskeln spielen zu lassen. Man muss keine überteuerten Preise zahlen und insbesondere nicht für Atomstrom.
Es gibt verschieden Infoportale wie Verivox, welche behilflich sind bei der Suche nach einer Alternative. Man kann ganz gut auswählen was man haben möchte, wobei man bei Wasserkraft aufpassen sollte. Wasserkraft könnte aus Pumpspeicherkraftwerken kommen, die unter Umständen mit Atomkraft gefüllt wurden.
Am Besten auf Solar- oder Windkraft oder einen Mix setzen.
Wichtig ist dabei aber auch, dass man sich die AGB gut durchliest und nicht auf Lockvogelangebote einlässt.

Klar machen zum Ändern und Aussteigen

Und eine Frage sollte sich jeder mal stellen, wo sind die Demonstranten die für Atomkraft demonstrieren? Ich habe bisher keine gesehen und auch nichts davon gehört.

E-Petitionen an den Bundestag im Zusammenhang mit Atomkraft

Nukleare Ver- und Entsorgung – Änderung der Verjährungsfristen im Atomgesetz

Nukleare Ver- und Entsorgung – Nachweis der gesicherten Endlagerungsmöglichkeit für hochradioaktive Abfälle

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Man stelle sich mal eine Frage.

Warum liegen die Preise von Musik CDs und Film DVDs im gleichen Bereich?

Wenn man sich mal umsieht erkennt man wirklich kaum einen Unterschied bei den Preisen von Musik und Filmen. Das ist extrem seltsam. Der Aufwand für die Produktion eines Films mit mehreren Wochenarbeit mit vielen Leuten dürften bei den Produktionskosten deutlich größer sein als die Kosten für die Produktion eines Musikalbums.

Wie kann es da also sein, dass diese Preise sich kaum unterscheiden? Könnte es vielleicht daran liegen, dass die Preise für das was man im Geschäft kauft nicht die Kosten für Künstler widerspiegeln, sondern nur die für Vertrieb und Mitverwerter.

Die Verwerter sind also nur so etwas wie Parasiten des Schaffenprozesses. Sie sähen nicht, sondern ernten nur die Früchte anderer.

Leider konnte ich keine Kostenaufschlüsselung für Filme und Musik finden.

Schlimm ist natürlich auch, dass man mit erfolgreichen Filmen auch die Flops mitfinanzieren muss, obwohl vielfach schon vorher klar sein dürfte, dass ein Film nichts taugt.

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Namenswettbewerb für die Piraten-Zeitung

Die AG Piratenzeitung sucht einen Namen für ihre Zeitung!
Hilf mit, in dem du uns deinen Vorschlag unterbreitest.

Der Gewinner bekommt dann 4 Ausgaben frei Haus zugesandt!

Als Freundlichen Unterstützer der Aktion konnten wir Sekor gewinnen!

Weitere Informationen findet ihr unter hier.

Macht mit!
Die AG Piratenzeitung

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Luftfracht und Bomben

Während normale Passagiere sich mit vielfältigen Kontrollen herumschlagen müssen konnte Fracht bisher scheinbar nahezu unbehelligt passieren. Nachdem nun etwas passiert ist will die Regierung ein EU-Sicherheitspaket für Luftfracht. Es sollen also wie der nur an einer Stelle etwas gemacht werden, wobei man den See- und Landweg natürlich außer acht lässt. Jedes mal, wenn etwas passiert ist die Antwort schärfere Kontrollen.

Wie sieht es denn mit dem Briefgeheimnis aus, wenn zukünftig alle Post durchleuchtet wird. Werden all die neutralen Pakete mit Empfänger-Adresse abgeglichen und das Röntgenbild gespeichert? So ganz im Sinne von Vorratsdatenspeicherung?

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Anti-Atom-Piraten

Ein von der Regierung aufgezwungener Ausstieg aus dem Ausstieg wird wie sich derzeit zeigt von der Bevölkerung nicht mit getragen, was natürlich auch die Piraten mit auf den Plan ruft.

Und zwar die Anti-Atom-Piraten. Verbreitet Adresse weiter und helft mit diesen vor Lobbyismus triefenden Vertrag mit der Atomindustrie zu stoppen.

Zu mal sich die Regierung auch noch von der Atomindustrie reinlegen lässt. RWE hat Brennelementesteuer in Millionenhöhe gespart indem sie die Elemente schon jetzt ausgetauscht haben anstatt wie geplant im Februar.

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Ecosia

Wer anstelle von Google mal eine umweltfreundliche Suchmaschine verwenden will sollte mal Ecosia benutzen.
Für jede Suchanfrage werden 2 m² Regenwald geschützt. Jedenfalls nach Angaben der Seite und Google bekommt davon nichts ab.

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Werbefaxe

Es gib nicht nur Spam über den Emailaccount, sondern auch durch Faxe. Das nervt nicht nur, es kostet auch Toner und Papier und wenn das Fax Geräusche macht unter Umständen auch Schlaf. Denn diese Faxe kommen häufig zu Zeiten, wo die Menschen noch Schlafen.

Wenn man solche Faxe empfängt kann man diese aus dem Speicher des Faxes teilweise ausdrucken lassen. Also den direkten Ausdruck unterlassen. Bekannte angegebene Nummern sind folgende.
00447005980258 Swiss Money Report
00447006980268 Swiss Money Report (neu)
00447005800289 und 00442070605125 Diverse
An die man tunlichst eine Antwort unterlassen sollte, denn es scheinen kostenpflichtige Nummern zu sein.
Die Nummern stehen in Zusammenhang mit folgenden holländischen Telefonnummern die zu dem selben „Dienstleistern“ gehören.
0031848396158
0031848325038
0031848392780
0031848356603
0031848307962
0031848672162
Wobei es nicht sicher ist, ob diese Nummer wirklich richtig sind oder diese gefälscht werden.

Zu den Faxen gehören Webseiten wie:

http://www.pflanzen300.com
http://www.flaggen4u.com
http://www.chefsessel-europa.com
http://www.tools80.com
http://www.engine100.com
http://www.swissmoneyreport.net

Für den Spamfax Swissmoneyreport scheint die Altanus Private Media Services Ltd. in den Niederlanden mit Hauptsitz in London Grossbritannien verantwortlich. Laut Auskunft auf der Webseite von Swiss Money Report.

Von diesen Seiten wird Ramsch angeboten in Form von Aktien oder irgendwelchen Geräten, Pflanzen, Flaggen oder Chefsesseln. Jedenfalls deuten darauf die Recherchen im Internet hin.

Was kann man nun gegen solche Faxspammer tun?

Man sollte keinesfalls die angegebenen Rufnummern oder Emailadressen verwenden.

Einige gute Tipps wie Nachts abschalten und ähnliches findet man hier.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu der Angabe von Telefon- und Faxnummern bei einemOnlinehandel.

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Untätigkeit im Kampf gegen die Kinderpornographie

Das BKA beklagt sich um mangelnde Zusammenarbeit im Kampf gegen Kinderpornographie. Dabei haben sie eine Erfolgsquote von 56%. Soviel Webseiten sind nach einer Woche nicht mehr Online. Es wird die Zusammenarbeit der Behörden bemängelt aber muss es auf Behördenebene bleiben?
Ich frage mich ob wirklich alles versucht wird oder nur die Behörden eingeschaltet werden oder auch die Hoster für die Webseiten. Die könne schließlich auch direkt angeschrieben werden, womit die Quote erhöht werden dürfte. Man könnte fast vermuten, dass man die Stoppschilder im Internet doch noch durchzusetzen möchte. Ob es mangelnde Bemühungen sind ist natürlich schwer zu prüfen. Aber ich bin mir sicher der Dienstweg alleine reicht bestimmt nicht um die Kinderpornographie aus dem Netz zu verbannen.
Auch kann ich wenig Bemühungen erkennen, das Problem bei den Wurzeln zu packen und die Ursachen für Kinderpornographie zu beseitigen.

Das Internet ist eine deutliches Zeichen der Globalisierung und vielleicht sollte man für das gesamte Internet einen eigene Polizei einrichten, die dort die notwendigen Befugnisse hat zum Beispiel Kinderpornographie vom Netz zu nehmen.
Würde so etwas in der Auslage eines Geschäftes zu sehen sein würde die Polizei wohl auch eingreifen.

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