Intransparente TALKE-Erörterung

Bei der Erörterung wurden Film- und Tonaufzeichnungen verboten. Begründet wurde dies damit, dass eine Erörterung mit einer Gerichtsverhandlung zu vergleichen wäre. Mir mutet dies etwas seltsam an. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Aufzeichnungen nicht zugelassen werden um im Nachhinein die Darstellung der Bezirksregierung als absolut gelten zu lassen.

Ich frage mich natürlich auch wo die Rechtsgrundlage für die fehlende Öffentlichkeit ist.

Guten Tag,

wie ich erfuhr sind bei der Erörterung zum TALKE-Giftstofflager in Rheinhausen keine Aufzeichnungen durch Presse oder Bürger zugelassen.

Ich würde gerne wissen, was die Rechtsgrundlage hierfür ist.

Durch das Verbot wird es der Bevölkerung, welche nicht Teilnehmen kann unmöglich gemacht die Erörterung nachzuvollziehen. Aus meiner Sicht widerspricht dies dem Gebot der Transparenz, welches auch im UIG zum Ausdruck kommt und erweckt den Eindruck, dass verhindert werden soll, dass Bild- und Tonbeweise gesichert werden. Insbesondere in Hinblick auf eine verschobene Entscheidung auf ein Wortprotokoll kommt mir dies seltsam vor.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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TALKE zahlt nur das nötigste?

Heute findet die Erörterung statt und wenn ich mir manche Entwicklungen ansehe, mache ich mir schon Sorgen.

Aus meiner Sicht hat geplante Lager ohnehin einen zu geringen Abstand und ist gar nicht genehmigungsfähig. Aber wer weiß schon ob und wie die Entscheidung letztendlich ausfallen wird und welche Einflüsse zu diesem Ergebnis führen.

Besonders Sorgen macht mir dabei die aus meiner Sicht an Geizigkeit grenzende Sparsamkeit von TALKE. Angefangen bei den dürftigen Bauunterlagen, wo man anscheinend auch nur das Minimum macht über den Genehmigungsprozess, wo die Öffentlichkeit durch TALKE gegen den Ratschlag der Bezirksregierung möglichst wenig machen wollte bis hin zur Erörterung, wo es üblich zu sein scheint, dass die Firma das Essen für die Besucher einer Erörterung sponsort.

Dazu schrieb ich den folgenden provokanten Beitrag:

Kommt zur Erörterung, es gibt Essen! ;-)
Am 3. November findet in der Rheinhausenhalle ab 9:30 Uhr die Erörterung statt.

Da dies eine öffentliche Veranstaltung ist, kann jeder dorthinkommen. Und was noch besser ist TALKE zahlt für die Verpflegung und Getränke. Also kommt wenn ihr könnt. Je mehr da sind, desto besser wirkt es.

Ihr könnt natürlich auch einfach nur zum Mittagessen kommen. ;-)

Anscheinend will TALKE aber gar nicht erst auf ein Miteinander setzen, wie der Kommentar von Dominique Piterek zeigt:

Dominique Piterek
Gesendet am 28.10.2014 um 10:10

Hallo Herr Scharfenort,

es ist nachvollziehbar, dass Sie sich auf die Veranstaltung freuen. Nicht nachvollziehbar ist allerdings Ihre Annahme, wir würden Speisen und Getränke zahlen. Das haben wir zu keiner Zeit und an keiner Stelle behauptet.

Besucher der Veranstaltung können bei dem Gastronom, der die Rheinhausen-Halle bewirtschaftet ganz regulär etwas erwerben. Über dessen Angebot liegen mir allerdings keine Informationen vor.

Viele Grüße und vielleicht bis kommenden Montag!

i.V. Dominique Piterek
Pressesprecher ALFRED TALKE Logistic Services

TALKE scheint also auch hier zu sparen, da frage ich mich, ob nicht auch bei der Sicherheit gespart wird. Und diese Überlegung finde ich wirklich besorgniserregend. Nicht nur für den glücklicherweise noch nicht genehmigten Standort in Rheinhausen, sondern auch die anderen, wie zum Beispiel in Brühl.

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Zur PKW-Maut und Nacktscannern

Nun ist also klar, was Alexander Dobrindt und Seehofer planen. Sie wollen den Überwachungsstaat ausbauen. Es ist doch wohl klar, dass die Überwachung der Einhaltung, der PKW-Maut nicht das einzigste sein wird, was mit den Daten passiert. Diese werden wie in Bayern auch für anderes genutzt. Zur Überwachung der Bevölkerung, dass die PKW-Maut eine Nullnummer ist, ist da nebensächlich. Einfach Lösung wäre die LKW-Maut zu erhöhen. Die sind für die meisten Schäden verantwortlich und das sollte sich auch in den Transportkosten widerspiegeln.

Genauso sollen nun diese Nacktscanner überall eingeführt werden. Wahrscheinlich wird die Gewöhnungsphase wohl als ausreichend angesehen. Demnächst werden wir wohl noch unsere DNS registrieren lassen müssen. Natürlich nur aus Gesundheitsgründen. Dabei wird doch langsam offensichtlich, dass diese Gründe nur vorgeschoben sind.

Die NSA wartet bestimmt nur auf diese Daten.

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Spruch zum Sonntag

Auch späterer Zwang kann erst einmal freiwillig sein.
(Ulrich Scharfenort, 06.05.2013)

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Datenschutzinitiative Duisburg: Santander hat keinen Hinweis auf Videoüberwachung am Eingang

Wie das Bild unten zeigt hat zumindest die Filiale der Santander Bank in Rheinhausen Innenstadt nicht den vorgeschriebenen Hinweis auf Videoüberwachung. Eine Bank ohne Videoüberwachung wäre ungewöhnlich, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass aus Kostenersparnis komplett verzichtet wurde, halte ich dies für eher unwahrscheinlich. Somit läge hier ein kompletter Verstoß gegen das BDSG vor, da nicht einmal auf den Umstand der Überwachung hingewiesen wurde.

Das LDI wurde bereits wegen der Santander Bank und der Targo Bank angeschrieben. Wenn die schon diese Kameras überall betreiben müssen, sollen die sich gefälligst auch an die Regeln halten.

Eingang Santander Bank Günterstraße

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Datenschutzinitiative Duisburg: Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz am Hauptbahnhof Bonn

Auf einer kleinen „Exkursion“ nach Bonn machte ich die unten gezeigten Fotos.

Der Bahnhof hat mehrere Zugänge und verfügt bekannterweise über eine Videoüberwachung, welche wegen deren Unzulänglichkeit bereits im Zusammenhang mit Bombenanschlägen in den Medien war.

An diesen Zugängen wird nicht bzw. nicht deutlich genug auf den Umstand der Videoüberwachung und die überwachende Stelle hingewiesen. An dem seitlichen Zugang zum Bahnsteig 1 vom Busbahnhof aus hängt gar kein Hinweis.
Zugang vom Busbahnhof

Auch bei der Unterführung von Seiten der Quantiusstraße ist von oben an der Treppe kein Hinweis erkennbar.
Zugang Quantiusstraße

Ein unauffälliges Schild soll wohl den Umstand der Kennzeichnung und Angabe der verantwortlichen Stelle erfüllen, dies ist aus meiner Sicht allerdings nicht der Fall, da der Hinweis nicht deutlich genug ist.
Zugang Quantiusstraße

Auch an anderen Bahnhöfen sind die Hinweise nur zu finden, wenn man sucht. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die Deutsche Bahn sich des Umstandes der Videoüberwachung schämt.

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Datenschutzinitiative Duisburg: Was der Lokalkompass beim Datenschutz anscheinend nicht versteht

Der Lokalkompass war ja aufgrund einer Fehläußerung in der WAZ zu dem Schluss gekommen, dass die Targobank sich an den Datenschutz halten würde. Dies ist natürlich falsch, wie der Auszug aus einem Schreiben der zuständigen Stelle für Datenschutz in NRW (LDI) zu einem anderen Verstoß beim Datenschutz belegt.

Die Firma wird an dieser Stelle noch nicht genannt, da sie eine faire Chance haben soll sich an den Datenschutz zu halten.

Ich habe Ihr Anliegen aufgegriffen und die … mit Geschäftssitz in … darauf hingewiesen, dass zumindest am Außeneingang der Filiale der … in der … in Duisburg ein Hinweis auf den Umstand der Videoüberwachung in den Geschäftsräumen und die hierfür verantwortliche Stelle durch geeignete Maßnahmen noch vor Betreten des überwachten Bereichs angebracht werden muss, wenn mit Kameras öffentlich zugängliche Bereiche zulässigerweise überwacht werden. Im Hinblick darauf habe ich empfohlen, in eigener Verantwortung zu überprüfen und sicherzustellen, dass den Anforderungen des § 6b Abs. 2 BDSG umfassend Rechnung getragen wird.

Ist doch eigentlich gar nicht so schwer sich daran zu halten. Es gibt sogar eine Empfehlung, allerdings ist mir bisher noch keine Stelle begegnet, welche sich an den Datenschutz bei Videoüberwachung hält. Dabei hat das LDI auf der eigenen Seite sogar ein Dokument veröffentlicht, wie man sich an die Vorschriften hält. Zu finden ist dieses hier.

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Antwort zu meiner Anfrage an die ARD bzgl. Buchmesse

Ich zitier hier einfach mal die Antwortmail zu meiner Anfrage:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail an den Hessischen Rundfunk und das damit bekundete kritische Interesse am Programmangebot der ARD.

Die Frankfurter Buchmesse ist der weltweit wichtigste Handelsplatz für Bücher, Medien, Rechte und Lizenzen. Mehr als 280.000 Messebesucher, fast 7.500 Aussteller und 10.000 Journalisten treffen sich, um Bücher, Zeitschriften und digitale Inhalte und Produkte zu präsentieren und zu begutachten. Wie in den vergangenen Jahren präsentiert sich die ARD mit ihren Kulturformaten, produziert für Fernsehen und Hörfunk, und stellt sich mit seinen Partnern und den
kooperierenden Anstalten erstmals auf einer gemeinsamen Indoor-Fläche im ARD Forum vor mit:

– ARD Bühne inkl. ARD Kino
– ARD Online
– Gläsernes Hörfunkstudio
– Präsentationen von ARD Video, ARD Digital, KiKa, ARTE, Phönix, 3sat und Das Erste
– Hörfunk-Berichterstattungspool

Die ARD ist mit einem eigenen Messestudio unter Federführung des Hessischen Rundfunks bereits seit 1962 auf der Frankfurter Buchmesse präsent. Der Auftritt auf der Buchmesse hat erheblichen Mehrwert für die ARD: neben der Generierung von Programmvermögen sowohl für die Kurlturangebote des hr als auch für die gesamte ARD ist auf der Messe ein direkter Zugang zur kulturaffinen Zielgruppe möglich. Kontakte zu Multiplikatoren und Partnern nur am Rande genannt. Die Berichterstattung über eines der bedeutendsten Kultur-Ereignisse in Deutschland erfolgt von zentral für die ARD-Hörfunkprogramme und das Fernsehen. Die Beiträge werden auch in den internationalen Programmaustausch eingebracht.
Innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt es unterschiedliche programmliche Schwerpunkte und Formen der Berichterstattung. Die Präsenz zweier öffentlich-rechtlicher Programmanbieter, dem ZDF und der ARD, ist daher Ausdruck einer Wettbewerbssituation. Anders als das ZDF, bietet die ARD darüber hinaus nicht nur ein landesweites Fernsehprogramm (www.daserste.de ), sondern auch regionale Fernseh- und Hörfunkprogramme an.

Zwecks weiterer Fragen zum Programmauftrag des ZDF dürfen wir Sie an die Kollegen nach Mainz verweisen: http://www.zdf.de .

Nähere Informationen zur Verwendung des Rundfunkbeitrages und finden Sie unter folgenden Adressen:
http://www.ard.de/home/intern/17_98_Euro_Rundfunkbeitrag/309602/index.html
und
http://www.hr-online.de/website/derhr/home/index.jsp?rubrik=84623
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen zu den Produktionskosten keine Auskunft geben können.
…

Ich frage mich warum auf die Produktionskosten nicht eingegangen wird? Schließlich zahlen wir ja alle diese Zwangsabgabe. Meine Vermutung ist ja, dass die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.

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Stadtwerke wollen von Öl auf Gas umstellen

In Amtsblatt 43 der Bezirksregierung ist nachzulesen, dass die Stadtwerke einen Änderungsantrag gestellt haben:

Gegenstand des Änderungsantrags ist die Umrüstung des bisher mit Heizöl EL betriebenen Heißwasserkessels 2 (HWK 2) auf Gasbetrieb sowie die Erhöhung der Betriebsdauer der Heißwasserkessel 1 und 2 von bisher jeweils 500 Stunden pro Jahr auf 800 Volllastbetriebsstunden pro Jahr des HWK 1 und 2.500 Volllastbetriebsstunden pro Jahr des HWK 2.

Vor kurzem hieß es doch noch, dass sich Gaskraftwerke nicht lohnen würden und deshalb abgeschaltet würden. Wie kann es da sein, dass die Stadtwerke umrüsten? Lohnt sich Gas plötzlich doch? Oder ist Öl nur schlechter als Gas und lohnt sich deshalb nicht?

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Kommt zur Erörterung, es gibt Essen! ;-)

Am 3. November findet in der Rheinhausenhalle ab 9:30 Uhr die Erörterung statt.

Da dies eine öffentliche Veranstaltung ist, kann jeder dorthinkommen. Und was noch besser ist TALKE zahlt für die Verpflegung und Getränke. Also kommt wenn ihr könnt. Je mehr da sind, desto besser wirkt es.

Ihr könnt natürlich auch einfach nur zum Mittagessen kommen. ;-)

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zu „Gefahrstoffwannen für Logport“

zu „Gefahrstoffwannen für Logport“

Mein Empfehlung für DKT wäre im Vorfeld einen Scopingtermin mit den örtlichen Umweltakteuren, um Problem wie bei Talke schon im Vorfeld zu vermeiden. Die frühzeitige Bekanntmachung sehe ich als positives Zeichen.

Wenn von der Straße auf die Schiene verlagert werden soll müssen die Gefahrgüter erst einmal zum Terminal gelangen. Dies würde wiederum mehr Gefahrguttransporte durch Rheinhausen bedeuten, was mit einer Gründe für die Ablehnung von TALKE ist.

Gefahrgüter sind Gefährliche Güter unabhängig davon ob Produkte oder Abfälle. Die Bezeichnung besteht nicht ohne Grund. Und wer hier kein schlüssiges Konzept für den Transport vorlegt, hat in Rheinhausen viele Probleme!

Zu klären wären neben einem plausiblen und rücksichtsvollen Transportkonzept für Gefahrgut auch noch die Abstände und die Lagerung der Stoffe und wie dies mit dem WHG vereinbar ist.

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Duisburger Autor: Dieter Kaspers

Kaspers, Dieter; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Zwei Geschenkte Leben

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Datenschutzinitiative Duisburg: Kupferkanne – Bei Margarete

Ich war etwas überrascht, als ich vor kurzem erblickte, dass das Lokal Kupferkanne (Bei Margarete) am Hochemmericher Marktplatz zwei dicke fette Überwachungskameras unter dem kleinen Vordach versteckt hatte.

Eine Kennzeichnung ist nicht zu erkennen. Ebensowenig ist erkennbar, ob nur der Bereich vor dem Lokal erfasst wird oder die gegeneinander gerichteten Kameras auch den Bereich außerhalb erfassen.

Außer meiner Sicht liegt hier ein weiterer vom Ordnungsamt der Stadt Duisburg nicht verfolgter Verstoß vor, es sei denn, dass es sich nur um Attrappen handeln würde, denn diese müssen bekanntlicherweise nicht gekennzeichnet werden.

Front mit Kamera

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Spruch zum Sonntag

Wenn alle aufstehen ist es einfach, wenn nur einer aufsteht erfordert das Mut und Hingabe.
(Ulrich Scharfenort, 11.05.2013)

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Zur Jägereinschränkung

Man muss sich ernsthaft fragen in welche Welt Jäger leben, wenn sie meinte Jagd sollte Spaß machen, denn nichts anderes kann deren Aussage bedeuten, dass es nicht annehmbar wäre, wenn es einen guten Grund zum Töten von Tieren geben müsse. Vielleicht sollte man die Jagd allgemein verbieten und es nur noch staatlichen Jägern erlauben die unbedingt notwendigen Eingriffe in die Natur vorzunehmen.

Jagd ist kein Hobby, sondern leider eine Notwendigkeit, die dem Fehlverhalten der Menschen in der Vergangenheit geschuldet ist. Das sich die Jäger nun gegen sinnvolle Einschränkungen wehren, könnte diese am Ende mehr kosten, als der Protest bringt. Schließlich bestätigen sie mit ihrer Argumentation den Eindruck von Tiermördern, also jemanden der Tieren aus niederen Beweggründen, wie Spaß tötet.

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Weiteres zur Löschaktion im Lokalkompass

In meinem Artikel zur Targobank und deren aus meiner Sicht nicht erfüllten Datenschutz erwähne ich einen ersten Artikel. Dieser wurde Lokalkompass gelöscht und ich bekam nachfolgende Mail:

Guten Tag Herr Scharfenort,

wir wurden von der Targobank aufgefordert, Ihren im Betreff genannten Beitrag zu entfernen.

Nach Überprüfung der Sachlage haben wir festgestellt, dass die Targobank den Anforderungen in Sachen Datenschutz genügt.
Diese Information wird auch in einem Beitrag der Kollegen auf derwesten.de bestätigt.
Also wurden in Ihrem Beitrag nachweislich falsche und geschäftsschädigende Aussagen getätigt.

Wir können unsere Nutzern in solchen Fällen nicht vor den Folgen ihrer Veröffentlichungen schützen und sind auf Aufforderung von Behörden verpflichtet, die Nutzerdaten weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von lokalkompass.de

Ist natürlich ziemlich dreist jemandem nachweislich falsche Aussagen zu unterstellen, obwohl die Redaktion der WAZ leider keine Ahnung vom Bundesdatenschutzgesetz hat und in ihrem Artikel nicht einmal begründet warum gerade die Targobank sich daran halten soll. Die Volkbank gegenüber ist deutlicher und besser gekennzeichnet.

Natürlich ließ ich dies nicht unerwidert:

Guten Tag,

ich habe mir das vorhin angeschaut. Das Schild wurde wohl vor kurzem angebracht, vermutlich aufgrund einer Nachricht von mir, aber selbst dann genügt es aus meiner Sicht nicht dem Datenschutz, da es eher wie ein Designelement wirkt und nicht einmal ein deutliches Piktogramm enthält. Dazu kommen noch diverse andere Aufkleber in welchen ein einzelner Untergeht. Das Gesetz verlangt ganz klar eine deutliche Kennzeichnung.

Da hält sich die Volksbank noch eher an die Vorgaben. Wobei hier der Hinweis auf den Betreiber fehlt.

Im Übrigens hat der Westen erst auf meinen Hinweis hin recherchiert (siehe angehängte Email). Allerdings hat die Redaktion kaum die rechtliche Expertise ein korrekten Hinweis von einem falschen zu unterscheiden.

Die Targobank hat einen Hinweis, allerdings hängt dieser sehr hoch. Auch dies ist nicht zulässig, da es deutlich erkennbar sein muss. Die Aussage war somit weder falsch noch geschäftsschädigend.

Siehe hierzu auch Bundestagsdrucksache 14/4329 S. 38
„Absatz 2 dient der Transparenz des Vorgangs der Video-
überwachung. Geeignete Maßnahmen im Sinne dieser Vor-
schrift sind beispielsweise deutlich sichtbare Hinweisschil-
der. Zusätzlich zum Umstand der Beobachtung muss für den
Betroffenen die verantwortliche Stelle erkennbar sein, damit
dieser seine Rechte geltend machen kann.“

Vielleicht hat die Targobank auch erst aufgrund des Artikels im Lokalkompass reagiert.

Haben sie Daten weitergeleitet? Und wenn ja an welche Stelle?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Eine Datenweiterleitung fand anscheinend zum damaligen Zeitpunkt nicht statt.

Natürlich war der erste Artikel nicht so gut, weswegen ich den Eingang der Targobank mit einem Foto dokumentierte, als Beleg und dazu die Forderung des BDSG aufführte. Was eigentlich eine klare Beweisführung ist. Die Forderung des Gesetzes wird dem aktuellen Zustand gegenüber gestellt. Journalistisch war dies sauber gearbeitet und sogar mit Beweisführung, was in manchem Zeitungsartikel nicht der Fall ist.

Offensichtlich hat der Lokalkompass das BDSG bzw. die rechtliche Grundlage mit Kommentaren gelesen. Aber warum auch der Lokalkompass ist an erster Stelle ein werbefinanziertes Medium. Mit Journalismus hat dieser nur begrenzt etwas zu tun und kann man aus meiner Sicht eher als eine Mischung aus Forum und Multi-User-Blog ansehen. Also ideal für die Zweiverwertung meiner Artikel, um gleichzeitig auch höhere Reichweite zu erzielen.

Obwohl der Lokalkompass bei der Anmeldung eine Handynummer fordert, erfolgte kein Anruf unter dieser Nummer. Von einer Klärung im Vorfeld der Löschung kann also nicht die Rede sein. Mag zwar im Sinne der AGB korrekt sein, menschlich aber nicht.

Nach dieser Löschaktion hätte ich aber ohnehin nicht mehr beim Lokalkompass Artikel gepostet, weil so etwas nicht geht, aus welchen Gründen auch immer. Dieser Vorfall wird selbstverständlich auch eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem Wochen-Anzeiger belasten, welche ja mit dem Lokalkompass verbunden ist.

Schade dass die Targobank statt auf Gesprächsbereitschaft zu setzen von vornherein versucht hat eine unbeliebte Meinung zu unterdrücken. Falls weiteres kommen sollte, werde ich dies natürlich weiterhin posten und ggf. auch ausgewählten Vertretern der Presse kommunizieren.

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zu „Alltours hat die Koffer gepackt“

zu „Alltours hat die Koffer gepackt“

Überrascht dies wirklich jemanden, wird bei einem derart hohen Hebesatz wohl nicht die letzte Firma bleiben. Das verschärft den ohnehin schon schwierigen Standort Duisburg noch weiter. Womit sich einmal mehr beweist, dass das Anheben von Preisen, Gebühren usw. nicht zwangsläufig zu Mehreinnahmen führt.

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TALKE beauftragt IKU Dialoggestalter

Normalerweise spricht man von einer Salamitaktik, wenn etwas nach und nach immer weiter ausgebaut wurde. Stückchen für Stückchen. TALKE wendet diese Taktik nun bei der geplanten Errichtung eines Giftstofflagers pardon fachlich korrekt Gefahrstofflagers an.

Ein Scopingtermin im Vorfeld zur Auslegung der Bauunterlagen gab es nicht. TALKE hielt dies offensichtlich für unnötig. Vielleicht war man der Ansicht, die Offenlegung würde schon keine mitbekommen und man könnte die Bevölkerung dann vor vollendete Tatsachen stellen. Hat vermutlich an den anderen Standorten geklappt, wo die Presse nicht über ein Gefahrstofflager informiert hat.

Ohnehin ist Rheinhausen seit längerem von Logport und insbesondere den LKW geplagt, ebenfalls ist Rheinhausen protesterprobt, wie jeder weiß, der sich noch an die Arbeitskämpfe in den 80ern erinnert.

Nun ist also TALKE jenes unverschämte Unternehmen, was nie mehr macht als unbedingt notwendig. Die Veranstaltung in der Rheinhausenhalle war der Versuch die Wogen zu glätten, was natürlich gründlich misslang, da man sich offensichtlich nicht einmal mit einer ausführlichen öffentlich zugänglichen Einwendung beschäftigt hat. Fachpersonal war auch nicht bei dem Termin dabei.

Nun hat TALKE, wo langsam immer klarer wird, dass das Gefahrstofflager zumindest nicht so bald kommen wird, einen Vermittler eingeschaltet und damit den ungünstigsten Punkt gewählt, den es gibt. Nur zwei Wochen vor der Erörterung wird damit nicht nur der Eindruck erweckt, die Erörterung solle manipuliert werden, sondern auch das TALKE nicht mitbekommt was die Menschen bewegt, obwohl dies relativ einfach.

Eine Pressemeldung der Bevölkerung artikuliert dies auch entsprechend:

TALKE BEAUFTRAGT KOMMUNIKATIONSAGENTUR

Die Bürgerinitiative “Kein Giftstofflager in Rheinhausen” erhielt Ende vergangener Woche eine Einladung der Agentur IKU GmbH aus Dortmund zu einem Gesprächstermin über die Meinungen, Wünsche und Sorgen zur Ansiedlung des Gefahrstofflagers der Firma Talke in Rheinhausen. Laut Aussage der Agentur sind neben der Bürgerinitiative u.a. auch die Fraktionsvertretungen der SPD und der CDU im Rat der Stadt Duisburg, der B.U.N.D., die IHK, Vertreter der Bezirksregierung und des Stadtentwicklungsdezernats eingeladen.

Die Gespräche sollen parallel zum Genehmigungsverfahren stattfinden. Dies ist zwar zulässig, jedoch stellt sich die Frage, warum nicht vor Einreichen des Bauantrags die Stimme der Bürger gehört wurde. Der Erörterungstermin aller eingereichten Einwände findet am 3. November in der Rheinhausenhalle statt. Gespräche vor dem Erörterungstermin sind zwar zulässig, aber auch umstritten. Das Vorhaben der von Talke beauftragten Agentur kann als Versuch gewertet werden, kurzfristig auf das laufende Verfahren und die Gegner des Gefahrstofflagers Einfluss zu nehmen. Ein weiteres pikantes Detail: Wie eine Vertreterin der Agentur mitteilte, ist der zuständige Projektleiter der IKU GmbH eng mit dem Dezernenten des Stadtentwicklungsamtes befreundet.

Der Versuch das Dialogs darf wohl getrost als misslungen betrachtet werden. Zumal das Gefahrstofflager ohnehin nicht genehmigungsfähig ist, da es gegen wesentliche Vorschriften verstoßen würde und der Abstand zu gering ist.

Vielleicht ist die Taktik von TALKE auch jene von „Teile und Herrsche“.

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zu „LKW rutscht aus Pelles-Kurve in einen Graben“

zu „LKW rutscht aus Pelles-Kurve in einen Graben“

Wahrscheinlich hatte dieser LKW nichts gefährliches geladen, was wäre aber bei einem Transport von TALKE, welcher diese Route nimmt? So ein Gefahrguttransport verunglückt genauso leicht, wie jeder andere LKW, gerade deswegen wird von der Bevölkerung berechtigterweise auch einer höhere Vorsicht bei der Streckenwahl gefordert.

Der kürzeste Weg vom angedachten TALKE-Gelände in Rheinhausen zum ehemaligen Sachtleben in Homberg, welche TALKE nach eigener Aussage ebenfalls beliefert, geht nun einmal durch die Pelleskurve.

Einmal mehr zeigt sich, dass die Ansiedlung unverantwortlich ist, solange die Firma nicht einmal einsieht, dass es nicht reicht im Nachhinein die Route zu kontrollieren, sondern, dass diese Verantwortungsvoll festgesetzt werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

TALKE, Gefahrgut, Pelleskurve, Unfall,

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Erneute Streiks der GDL

Was ich schon vor mehreren Jahren sagte, spürt nun auch der Rest der Bevölkerung. Ein Streik soll, wenn dem Arbeitgeber wehtun. Dies ist ja der Sinn der Sache. Nicht ohne Grund hatte ich vor einiger Zeit im Rahmen einer Petition gefördert, dass eine explizit Regelung einführt wird, welche die Bevölkerung vor unverhältnismäßigen Auswirkungen, wie bei der GDL schützt. Wenigstens zählt es inzwischen ja nicht mehr als höhere Gewalt und die Bahn kann sich einfach so aus der Affäre ziehen.

Mobilität gehört genauso, wie Ärzte, Polizei und Feuerwehr zur unmittelbaren Daseinsvorsorge. Eine Alternative zur Bahn gibt es für berufliche Pendler vielerorts nicht. Und nicht jeder hat ein Auto parallel zur Zeitkarte oder findet mal ebenso jemanden, der einen mitnimmt.

In Zukunft werde ich die Kontrolleure in den Zügen mal fragen, ob sie von der GDL sind und warum diese nicht auch mal Dauerstreiken können. Claus Weselsky kann nur Konfrontation und merkt anscheinend nicht einmal was er damit anrichtet. Und er wird nicht zum Buhmann der Nation, dass ist er bereits und noch viele weitere Bezeichnungen, welche man aber nicht öffentlich sagen darf.

Mit den Streiks hat sich die GDL jedenfalls jegliche moralische Legitimation entzogen.

Und wem es nicht passt schreibt der GDL am Besten eine Email und weist sie drauf hin. Die Kontaktadresse müsste im Impressum stehen, ansonsten wäre es nach aktueller Rechtsprechung ein Grund die GDL abzumahnen.

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zu „Ein Bremsklotz für Lastwagen“

zu „Ein Bremsklotz für Lastwagen“

In Duisburg sollen Speditionen abwandern? Und ein Verbraucherschützer demonstriert? Dabei ist es doch Umweltschutz pur, wenn weniger LKW durch Duisburg brettern. Was mich allerdings wundert, ist wie stark die Stadt Duisburg die Speditionen schröpft und gleichzeitig so wenig für den Schutz der Bevölkerung vor LKW-Fehlverkehre tut.

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Spruch zum Sonntag

Mächtige und vermeintlich Mächtige sind oftmals viel zu sehr auf den Erhalt ihrer Macht bedacht, als das sie gute Entscheidungen treffen könnten.
(Ulrich Scharfenort, 15.05.2013)

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zu „Stadt will Gemüse-Anbau verbieten“

zu „Stadt will Gemüse-Anbau verbieten“

Da stellen sich mir direkt mehrere Fragen. Wo ist die Quelle für die großflächige Verseuchung des Bodens? Wie bekommen wir einen Ausgleich für den massiven Wertverlust, welchen die Stadt durch die Nutzungseinschränkung verursacht? Warum kommt die Stadt erst jetzt mit einer derartigen Regelung, obwohl das Gift schon so lange im Boden ist? Ist es erst jetzt gefährlich? Wie soll die zynische Bezeichnungen Bodenschutzgebiet? Warum es nicht als Altlast bezeichnet?

Für Altlasten muss der Verursacher aufkommen, in diesem Fall also die gegenwärtige und vergangene Industrie aus Duisburg und Umgebung, welche die Stoffe freigesetzt hat.

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Zum Gehalt für „Manager“ in Duisburg

Zum Gehalt für „Manager“ in Duisburg

Und ich dachte die Stadt müsste sparen. Wohl nicht bei Versorgungsposten, die mal wieder offenbaren, warum die Stadt in Wirklichkeit so viele überflüssige Tochterunternehmen hat. Die Sparkasse könnte man Prima zur Sparkasse Ruhrgebiet fusionieren und auf einen Schlag mehrere Millionen sparen. Womit Herr Staake so viel Geld verdient haben soll erschließt sich mir nicht. In seiner völligen Unfähigkeit versucht er nun eine Gefahrstofflager auf Logport 1 zu etablieren, was allein aus Abstandsgründen schon scheitern muss. Mal ganz abgesehen davon, dass Logport und die LKW-Fehlverkehre gigantische Planungslücken offenbaren.

Was Herr Greulich macht erschließt sich mir bis heute nicht, mal ganz abgesehen von fehlender Qualifikation. Mit einem dicken Rotstift könnte man hier zumindest die Hälfte der Kosten für den Haushalt sparen.

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Ulrich Scharfenort schrieb auf Lokalkompass, jetzt nicht mehr!

Warum ich nicht mehr dort schreiben darf geht aus diesem Schreiben vom Lokalkompass hervor:

Guten Tag Herr Scharfenort,

gemäß § 3 unserer AGB (Einstellen von Inhalten durch registrierte Nutzer)
behalten wir uns vor, einzelne Inhalte nach freiem Ermessen von der
Veröffentlichung ganz oder in Teilen auszuschließen.

Ferner haben wir Ihren Lokalkompass-Account entfernt.
Gemäß § 2 unserer AGB (Registrierte Nutzer), Absatz 1: Ein Anspruch auf
Registrierung besteht nicht.

Mit Ihrer Registrierung haben Sie sich mit unseren AGB einverstanden
erklärt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von lokalkompass.de

Das Schreiben war die Antwort auf die Frage warum mein Beitrag „Datenschutzinitiative Duisburg: Hält sich die Targobank wirklich an das BDSG?“ gelöscht wurde.

Entweder war ich in meinem nachfolgenden Schreiben zu unfreundlich oder ich habe den Nagel auf den Kopf getroffen. Mag sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Das ist ja wohl eine Frechheit eine derartige Zensur zu
betreiben!!!!!!!!!!!!!

Mein Artikel zur Targobank im Lokalkompass war fachlich fundiert und
führte für jede Aussage Belege an oder kennzeichnete diese als Meinung.

Geschah dies auch auf Betreiben der Targobank?

Ist die Targobank etwa Werbekunde bei der Funkgruppe oder einer ihrer
Töchter?

Ich werde selbstverständlich über diesen Vorgang bloggen, weil Zensur
geht gar nicht. Und auch dir hier angestellten Mutmaßungen dabei
öffentlich machen.

Ebenfalls überlege ich mich an den Pressrat zu wenden.

Ulrich Scharfenort

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Bug in Plants vs. Zombies II

Seit dem letzten Update von Plant vs. Zombies II für Android gibt es einen Bug in dem Spiel. Wenn man Superdünger auf eine der Pflanzen zieht, klappt dies nicht mehr immer. Manchmal passiert mit der Pflanze gar nichts und der Superdünger ist trotzdem weg. Besonders bei den Endlos-Runden ist dies überaus nervig. Informationen an anderen Stellen habe ich nicht gefunden.

Daneben war am 6.10. auf der EA Homepage keine Kontaktemailadresse enthalten, obwohl die Rechtsprechung dies vorschreibt.

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Na toll die GDL streikt schon wieder

Und es ist eindeutig, dass es ihr um Schädigung der Pendler geht, damit sie Werbung für sich machen kann im Kampf um die Vormachtstellung gegen die EVG. Und Millionen Menschen die es heute nicht mitbekommen können dann morgen sehen, wo sie bleiben.

Nicht jeder kann sich ständig Urlaub nehmen oder hat die Möglichkeit auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.

GDL = Rücksichtlos³

Vielleicht sollte man die GDL-Mitgliedern unter den Schaffnern mal bestreiken und ein Nicht-GDL-Mitglied fordern.

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Zum Leserbrief von S. B. in der NRZ am 11.10.2014

Zum Leserbrief von S. B. in der NRZ am 11.10.2014

Ich kann den Brief von Herrn B. nicht nachvollziehen. Spionieren Freunde einander aus? Ist die USA ein Rechtsstaat? Ich bezweifele beides. Wie kann ein Land eine Rechtsstaat sein, was noch immer Menschen wegen Verbrechen ermordet, was unter fragwürdigen Vorwänden andere Länder destabilisiert und damit Zwietracht sät? Ein Land wo ein Geheimdienst einen Staat im Staate darstellt, der wuchert wie ein Geschwür? Edward Snowden ist ein Held, weil er das einzige richtige getan hat, trotz aller unangenehmen Konsequenzen für sich. Er steht damit in der Tradition jener, welche zur jeweiligen Zeit in ihrer Heimat auch als Verräter galten aber das richtige taten. Man denke hier nur an Stauffenberg. In der Tradition jener, welche für ehrenwerte Ziele kämpfen, wie die diesjährigen Preisträger. Den moralischen Kompass habe jene verloren, die einfach nur Befehle befolgen und damit unrecht begehen.

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Was fehlt auf Logport und was wäre eine Alternativnutzung für das TALKE-Gelände?

Neben den LKW-Fehlverkehren in Rheinhausen gibt es noch das Problem der Wildparker. Dies sind LKW-Fahrer die mangels Alternativen einfach irgendwo parken. Die Logistik Firmen, geben teilweise sogar ganz offen zu, dass sie die durch sie verursachten Transporte nicht als ihr Problem ansehen. Dabei liegt die Schuld für die Wildparker sowohl bei den Logistikfirmen, als auch bei Duisport, weil diese Stellen keine geeigneten Möglichkeiten zur Verfügung stellen.

Dabei gäbe es zumindest an Logport 1 in Rheinhausen ein ideales Grundstück für die LKW. Das Grundstück, wo TALKE sich der derzeit, voraussichtlich vergeblich um eine Ansiedlung bemüht, wird in absehbarer Zeit für eine andere Nutzung zur Verfügung stehen und wäre ideal für einen LKW Rasthof mit Waschgelegenheit und Toiletten. Der nahe Supermarkt kann zumindest einen Teil der Versorgung übernehmen und dazu müsste dann noch ein Büdchen für Maut und Essen kommen. Den Lärmschutz nicht vergessen.

Wobei ich Zweifel daran habe, dass Duisport dies machen würde, obwohl die derzeitig Situation mit den LKW überall im Stadtgebiet parkend nicht weitergeht. Dies trägt einiges an Konfliktpotential, was sich genau, wie das fehlende Engagement bei den LKW-Fahrtstrecken rächt. Das die TALKE-Ansiedlung soviel Gegenwind bekommt ist auch der Unfähigkeit der verantwortlichen Stellen zu verdanken, die sich nicht um die berechtigten Belange der Bevölkerung bzgl. LKW-Fehlverkehre kümmert.

LINK Artikel

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Datenschutzinitiative Duisburg: Hält sich die Targobank wirklich an das BDSG?

Vor ein paar Wochen veröffentlichte ich einen kritischen Beitrag zur Targo- und Santanderbank, wo ich deren Hinweise bzgl. Überwachung kritisierte. Dieser Beitrag wurde durch den Lokalkompass im Auftrag der Targobank gelöscht, da er angeblich unwahr wäre. Ich muss natürlich eingestehen, dass der Artikel nicht optimal die Fakten dargelegt hat, was ich nun nachhole.

Grundlage für die Löschung war hier auch die Behauptung des WAZ-Konzerns im Rahmen eines Artikels, die Targobank würde die Regeln des Datenschutzes einhalten. Offensichtlich wurde hier kein kompetentes Fachpersonal zu Rate gezogen.

Als das Bundesdatenschutzgesetz vor einigen Jahren beschlossen wurde, gab es dazu eine Drucksache, welche auch für § 6b klarstellt, was die Intention ist und wie die Umsetzung aussehen soll. Auf Seite 38 der Drucksache 14/4329 (PDF) heißt es zur Videoüberwachung:

…Absatz 2 dient der Transparenz des Vorgangs der Videoüberwachung. Geeignete Maßnahmen im Sinne dieser Vorschrift sind beispielsweise deutlich sichtbare Hinweisschilder. Zusätzlich zum Umstand der Beobachtung muss für den Betroffenen die verantwortliche Stelle erkennbar sein, damit dieser seine Rechte geltend machen kann. …

Die Bilder von der Targobank fertigte ich diese Woche an. Erst einmal sehe ich kein deutlich sichtbares Hinweisschild. Man muss schon genau hingucken, damit dieses sieht. Die dezenter Aufmachung erscheint mir extra ausgelegt, dass es dem Betrachter nicht auffällt, zudem ist die hohe Anbringung ein Hindernis, was es Betrachtern erschwert dieses zur Kenntnis zu nehmen. Mal ganz abgesehen davon, dass es sich um eine Schiebetür handelt und man das Schild je nach Öffnungszustand gar nicht sieht.

Das wichtigste Manko ist aber die fehlende Angabe der verantwortlichen Stelle, welche durchaus vom Betreiber einer Bank abweichen kann und nicht offensichtlich erkennbar ist.

Für mich schließt sich daraus, dass die Targobank wegen mangelnder Deutlichkeit und vor allen Dingen wegen fehlender Angabe des Betreibers der Videoüberwachung gegen das BDSG verstößt.

Ob die Kamerakuppeln auch den Außenbereich erfassen kann ich nicht beurteilen und auch nicht erfragen, da mir der Betreiber nicht bekannt ist.

Natürlich gibt es in Duisburg etliche Stellen, welche sich nicht an BDSG halten. Seien es nun nur undeutliche Hinweise oder das gänzliche Fehlen. Diese Stelle sowie weiteres zur Videoüberwachung werde nach und nach veröffentlichen.

Leider gibt der Gesetzgeber kein eindeutiges und einheitliches Symbol für den Hinweis auf Kameraüberwachung vor, dies würde schon viele Probleme beheben, aber Datenschutz scheint nicht gewünscht zu sein.

Hier kann ja jeder selber mal gucken, ob der Hinweis deutlich genug ist.
Videoüberwachung Targobank Rheinhausen

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Spruch zum Sonntag

Wer einen Berg versetzen will fängt am Gipfel an.
(Ulrich Scharfenort, 18.05.2013)

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Aufruf der Bürgerinitiative gegen die TALKE-Ansiedlung

Es gibt viele bedenken gegen die TALKE-Ansiedlung. Nicht zuletzt wegen des Umgangs der Stadtspitze mit der Bevölkerung im Zusammenhang mit LKW-Fehlverkehren und deren Ausreden.

Hier ein Aufruf wie jeder mit einer kleinen Spende dazu beitragen kann das Gefahrstofflager aufzuhalten.
Spendenaufruf

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Buchmesse der Selfpublishingüberblick

Mal einen kleinen Überblick aus dem Bereich Self-Publishing und Ebücher.

Oetinger34 die Onlineplattform von Oetinger war am Stand nicht gut repräsentiert. Infomaterial was Oetinger34 macht gab es nicht.

Bookrix am Stand von Bastei-Lübbe war nicht erkennbar und auch sonst nicht auf der Messe sichtbar, obwohl dies natürlich eine große Chance für Werbung wäre. Schämt Bastei-Lübbe sich etwa für Bookrix? Alles scheint darauf hinzudeuten. Auf explizite Anfrage gab es die Auskunft, das Verteiler mit Flyern unterwegs wären.

Tredition hatte einiges zum Thema Selfpublishing im Programm, allerdings der Vortrag, welchen ich mir ansah, kam mir sehr unprofessionell gestaltet vor. Es fehlte ein Mikrofon und die Vortragende sprach zusätzlich sehr leise. Habe daraufhin die weitere Teilnahme an Vorträgen bei Tredition gestrichen.

Epubli arbeitet derzeit daran auch Übersetzungen für Selfpublisher anzubieten, damit diese ihre Werke auch in anderen Ländern anbieten können. Man darf gespannt sein, welches Geschäftsmodell hier entwickelt wird.

Neobooks hatte am Stand von Droemer-Knaur zwar nur eine kleine, aber doch recht gut gemachte Ecke.

Amazon betreibt schon länger aber eher unscheinbar Self-Publishing unter den Labeln KDP für Ebooks und CreateSpace für gedruckte Bücher scheinen sich viele Möglichkeiten zu bieten. Amazon selbst hatte keinen Stand aber KDP und CreateSpace. CreateSpace scheint sich von BoD dadurch zu unterscheiden, dass für das gedruckte Buch keine Kosten entstehen. Ich muss hier aber die Seite noch einmal genauer ansehen. Möglicherweise ist dieser Teil von Amazon mit einer der Gründe, warum sich etablierter Autoren und Verlage gegen Amazon stemmen.
Am Dienstag vor der Buchmesse wurde das neue Kindle Unlimited gestartet. Hier ist die Ausleihe das Konzept und die Tantieme erfolgt über einen Fond, was sich vermutlich mit der VG Wort vergleichen lässt. Diese Option ist auch bereits bei Bookrix mit eingebaut.

Die Buchleihe scheint ohnehin schwer im kommen zu sein. Neben Amazon sind auch das Düsseldorfer Unternehmen Readfy und BoD. Sobooks soll in eine ähnliche Richtung vorstoßen, scheint aber nicht in die Gänge zu kommen.
Readfy unterscheidet sich von den anderen Anbietern durch einen werbefinanzierten Zugang zu den Büchern. Ein Modell was bisher nach Angaben von Readfy noch keine andere Stelle hat. Die Downloads der App sollen zu einem ziemlich guten Ranking führen. Später soll auch eine kostenpflichtige Flatrate, die dann allerdings werbefrei ist, kommen. Zukünftig soll die Expansion in den englischen Markt auf dem Programm stehen. Zu Nutzerzahler wollte sich Readfy nicht äußern, aber bei dem Thema Absatz sind ohnehin alle Verlage zurückhaltend.

Bei BoD wird entweder per Ausleihe oder als Flatrate gezahlt. Über die dafür programmierte App soll sichergestellt werden, dass die Bücher nur einen bestimmten Zeitraum genutzt werden können und nach Ende der Geschäftsbeziehung nicht mehr.

Für alle die Onlineleihen solle es auch Möglichkeiten für Verlage und Autoren geben sich zu beteiligen. Was diese taugen vermag ich natürlich noch nicht zu beurteilen.

Bei allen diesen Möglichkeiten muss der Autor natürlich selber das Marketing übernehmen.

Der Büchermarkt wird auf jeden Fall demokratischer. Nicht mehr einige wenige in einem Hinterzimmer bestimmen, was wir Lesen dürfen, sondern jeder kann alles was er möchte lesen. Die Selektion muss man aber natürlich auch selbst übernehmen.

(Erstveröffentlichung hier)

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Anlieger-Frei-Zonen auf der Friedrich-Ebert-Straße

Der LKW-Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße wurde bisher immer mit der Ausrede durchgelassen, dass die Anlieger ja zur Tankstelle müssten, was aber nicht der Fall ist, wie ich in meinem nachfolgenden Schreiben ans Ordnungsamt und die Polizei Duisburg darlege.

Guten Tag,

die Friedrich-Ebert-Straße wird aktuell als eine einzige Anlieger-Frei-Zone behandelt, obwohl dies durch die Beschilderung in den Kreuzungsbereichen anders zu bewerten ist.

Durch die Schilder wird eine Anlieger-Frei-Zone abgrenzt. Dadurch schließt sich logisch, dass die Friedrich-Ebert-Straße in mehrere Anlieger-Frei-Zonen für LKW über 7,5 T eingeteilt ist. Das heißt wiederum, dass der LKW für jeden einzelnen Bereich eine Begründung zum Befahren braucht. Das Stück zwischen Alphahaus und Lindenallee hätte nur dann einen Grund, wenn es zu einem dortigen Geschäft oder dem Finanzamt gehen würde.

Jedes Teilstück muss also für sich betrachtet werden solange die Friedrich-Ebert-Straße nicht eine einzige Anlieger-Frei-Zone ist. Somit kann ein Halt an der Tankstelle kein Grund dafür sein, die Teilstücke zwischen Lindenallee und Beethovenstraße zu befahren. Die Rechtsprechung ist bei der Abgrenzung für Anlieger-Frei-Zonen ziemlich eindeutig und wollte man über die Friedrich-Ebert-Straße von Stünning bis Logport, bräuchte man mehrere Anliegen, nicht nur das Aufsuchen der Tankstelle zum Erwerb von Mautscheinen.

Die Polizei hat hier also deutlich mehr Möglichkeiten, als sie bisher wahrnimmt und könnte unregelmäßig LKW auf den unterschiedlichen Abschnitten anhalten und nach dem konkreten Anliegen befragen.

Also wann wird endlich etwas effektives unternommen, bei so einer klaren Rechtslage?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Stellungnahme des Bundesinnenministeriums zur Werbenutzung der Wahlkandidatenadressen

Aufgrund einer Petition von liegt nun einer Stellungnahme des Innenministeriums vor. Zusammengefasst ist das Innenministerium anscheinend der Meinung, dass es okay wäre, wenn die Wirtschaft die Daten, welche man als Kandidat bei Wahlen angeben muss, kommerziell missbraucht. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Werbewirtschaft hätte dieses verfasst.

…
Der Petent begehrt, dass der Bundestag eine Einschränkung der Veröffentlichung der Adressen von Wahlkandidaten beschließt und zwar mit der Maßgabe, dass die Adressdaten nicht für Marketing, Werbung, Datenhandel oder Ähnliches genutzt werden dürfen.

Zu der Petition wird wie folgt Stellung genommen.

Es wird davon ausgegangen, dass es dem Petenten um die Veröffentlichung nach §§ 34 Abs. 1, S. 2 Nr. 1 und 38 S. 1 in Verbindung mit § 38 Abs. 1 und 2 Bundeswahlordnung (BWO) geht. Hiernach muss bei einer Wahl der Kreiswahlvorschlag den Familiennamen, den Vornamen, den Beruf oder Stand, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Anschrift (Hauptwohnung) des Bewerbers enthalten. Dieser muss gemäß § 38 S. 1 a.E. i.V.m. S. 3 öffentlich bekannt gemacht werden. Diese öffentliche Bekanntmachung erfolgt nach § 86 Abs. 1 BWO durch das Bundesministerium des Innern im Bundesanzeiger, den Bundeswahlleiter im Bundesanzeiger, die Landeswahlleiter im Staatsanzeiger oder Ministerial- oder Amtsblatt der Landesregierung oder des Innenministeriums, die Kreiswahlleiter und Verwaltungsbehörden des Kreises in den Amtsblättern oder Zeitungen, die allgemein für Bekanntmachungen der Kreise und kreisfreien Städte des Wahlkreises bestimmt sind, die Gemeindebehörden in ortsüblicher Weise. Zusätzlich kann eine öffentliche Bekanntmachung im Internet erfolgen, § 86 Abs. 3 BWO. Wie der Petent selbst anmerkt stellt diese Veröffentlichung der Daten einen Teil des demokratischen Willensbildungsprozesses dar.

Nachdem die Daten einmal veröffentlicht sind, ist es nicht mehr möglich, zwischen dem Zugang des Wahlvolkes zu diesen Daten und dem Zugang von Wirtschaftsvertretern zu unterscheiden. Die vom Petenten gewünschte Differenzierung wäre schon deshalb unpraktikabel, da sich beide Gruppen überschneiden. Denn Bürger, die von dem Recht, ihre Wahlkandidaten zu kontaktieren, Gebrauch machen möchten, können beispielsweise zugleich zur werbenden Privatwirtschaft gehören.

Kein anderes Ergebnis ergibt eine Prüfung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Eine Nutzung dieser Daten zu Werbe- und Marketingzwecken ist gemäß § 28 Abs. 1 Nr. 3 BDSG zulässig, da es sich um Daten als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke handelt, diese allgemein zugänglich sind und die Kreiswahlleiter sie veröffentlichen durften. Die Ausnahmeregelung des § 28 Abs. 1 Nr. 3, 2. HS BDSG, wonach ein schutzwürdiges Interesse des Kandidaten an dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung gegenüber dem berechtigten Interesse der werbenden Unternehmen offensichtlich überwiegen müsste, ist nicht einschlägig.
Vorliegend handelt es sich um Fälle, in denen Bürger durch die Aufstellung zur Wahl gerade eine Teilnahme am öffentlichen Leben anstreben. Deshalb ist zwar ein Interesse an der Verhinderung der Nutzung zu Werbezwecken möglicherweise gegeben. Es überwiegt aber vor dem Hintergrund der uneingeschränkten Notwendigkeit an Transparenz und Öffentlichkeit im Wahlprozess nicht das Interesse des Privatsektor, Zugang zu diesen Daten zu erhalten und sie auch zu nutzen. Diese Nutzung unterläuft in der Regel für sich genommen nicht die Zweckbindung der Veröffentlichung der Daten durch den Kreiswahlleiter, da diese gerade vom Demokratieprinzip getragen ist. Die Nutzung durch die Wirtschaft zu einem Zeitpunkt, zu dem die Adresse bereits ein allgemein zugängliches Datum ist, wird vom Gebot der Zweckbindung nicht mehr umfasst. Die Praxis dürfte somit nicht von vornherein rechtswidrig sein. Es ist keine Änderung der Rechtslage angezeigt.
…

Meine Reaktion darauf:

Die Darstellung des Innenministeriums ist nicht zutreffend.

Insgesamt wirkt die Argumentation auf mich arg an den Haaren herbeigezogen, um bloß nichts zu ändern. Mir ist natürlich nicht bekannt, wie viel Zeit der Sachbearbeiter im Innenministerium für die Bearbeitung wirklich hatte und ob diese Zeit ausreichte alles gründlich zu betrachten oder der Vorgang nur schnell mal vom Schreibtisch musste.

Es stellt kein Problem dar die Nutzung der Daten durch einen entsprechenden Zusatz in der Liste zu ergänzen. Der Aufwand ist nach dem Einbringen ins entsprechende Gesetz marginal und vorher gering. Dieser Zusatz würde aber eine wirksame Rechtsgrundlage darstellen, um gegen Datenhändler vorzugehen.

Ein weiterer deutlicher Zusatz, dass eine Nutzung nach der Wahl verboten ist, würde späteren Datenhandel die rechtliche Grundlage komplett entziehen und so Werbung im nachhinein verhindern.

Die vom Innenministerium behauptete Unterscheidung ist nicht notwendig, da eine eindeutige Zweckbindung „Sich mit Anliegen und Fragen an die zu wählende Person im Vorfeld der Wahl zu richten.“ Diesem Umstand voll Rechnung tragen würde. Im übrigen wählen nicht Firmen, sondern Privatpersonen und somit können auch nur selbige etwas erfragen. Auch ein Firmenangehöriger fragt immer nur für sich.

Zudem gibt es in der Petition keine Forderung zur Unterscheidung nach privaten Personen und Personen mit Wirtschaftsbezug, sondern wie bereits gesagt lediglich jener einer Zweckbindung. Werbung für Produkte haben keinen Bezug zur Wahl. Dennoch war genau dies was in meinem Briefkasten lange nach der Landtagswahl lag mit Daten, welche nur in den Kandidatenlisten in dieser Form hinterlegt waren. Womit der Umstand der Nutzung dieser Listen für Werbung ohne Wahlbezug bewiesen wäre. Ein im Ausland angesiedelter Adressehändler nutzte Daten aus der Landtagswahl, ergänzt um fiktive Daten mit der Zuordnung meiner Daten zu einer Branche, für Datenhandel. Die informationelle Selbstbestimmung, ein unmittelbar aus dem Grundgesetz abgeleiteter Umstand wird hier unverhältnismäßig beschnitten.

Eine Teilnahme von Personen mit Datenschutzinteressen an Wahlen, als Kandidaten wird so eingeschränkt bzw. unmöglich gemacht. Dies stellt nicht nur einen Verstoß gegen das Grundgesetz dar, sondern schränkt das Demokratieprinzip ein, da man unter den gegenwärtigen Bedingungen immer damit rechnen muss mit Werbung belästigt zu werden und nicht einmal eine ausreichende rechtliche Handhabe gegen die Spammer hat.

Teilnahme am öffentlichen Leben heißt im übrigen nicht, dass man den Briefkasten zugespammt haben möchte.

Die Prüfung nach BDSG ist reichlich sinnlos, der Kern der Petition ist ja gerade, dass sich der gegenwärtige Rechtsstatus ändern muss, weil Werbung eine Belästigung ist und man dieser sich als Kandidaten schutzlos ausliefern muss.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Abgrund des Todes

Manchmal ist es als könnte man den Abgrund des Todes bereits sehen. Nur den Abgrund natürlich, den Grund sieht man nicht, wenn es überhaupt einen gibt. Alle Religion versprechen dort etwas. Egal wie auch immer sie dieses nennen.

Was aber ist, wenn dort nur Nichtexistenz wartet? Der Gedanke an die eigene Nichtexistenz ist unvorstellbar. Man will eigentlich gar nicht darüber nachdenken, da sie sonst die Gedanken dominiert.

Manch einer mag sich damit trösten, dass man ja Spuren hinterlässt. In den Genen in Form von Nachkommen, in Bild, Wort und vielen anderen Formen als Zeugnisse der eigenen Leistung. Aber diese kleinen Spuren im Sand der Zeit verblassen leider schneller als man möchte. Manche sehr schnell andere langsamer. Nach wenigen Jahrhunderten sind nur noch die Spuren und Zeugnisse weniger herausragender Geister bekannt. Es werden Aufzeichnungen und Monumente geschaffen, aber auch diese werden vernichtet vom Zahn der Zeit. Die eigenen Gene verschwinden im Genpool, wenn man nicht gerade sehr viele Nachkommen hatte.

Wobei bei all dem natürlich noch die Frage bleibt, wann die Menschheit sich selbst und alle ihre Spuren und kulturellen Errungenschaften restlos auslöscht. Dann bleibt nichts mehr übrig und es dauert möglicherweise Millionen von Jahre, bevor überhaupt wieder eine Zivilisation entsteht. Wenn nicht vorher die Sonne die Erde vernichtet. Vier Milliarden Jahre soll es etwa noch dauern.

Man muss sich der traurigen Wahrheit stellen. ALLES ist vergänglich. Selbst wenn der Name eines Individuums überlebt so wird das Wissen immer brüchiger. Und irgendwann ist es dann ohnehin vorbei, wenn das Universum den Kältetod stirbt, es sei denn natürlich eine Zivilisation fand vorher eine Möglichkeit Energie aus dem Nichts bzw. von außerhalb des Universums zu gewinnen.

Die Religionen bieten hier wohl für viele Trost und Hoffnung, dass doch noch etwas kommen könnte. Vielleicht flüchten sich deswegen so viel in Religionen, wobei etliche durch Religionen ihr Leben sogar noch früher verloren und verlieren.

Greift man den Glauben an, so greift man auch die Hoffnung der Gläubigen an, dass doch etwas kommen könnte. Hoffnungslosigkeit treibt vielleicht teilweise sogar zu den Aggressionen, welche wir heute erleben.

Wer sich nun in den Tod stürzt in der Hoffnung ein Paradies zu finden sollte sich das trotzdem sehr gut überlegen, denn wahrscheinlich endet einfach nur die Existenz.

Vielleicht auch deshalb der Ausspruch, dass Religion Opium für das Volk wäre. Ein Weg zu verhindern, dass alle nach zu viel streben.

Aufgeben sollte man bei all dem genau deswegen erst Recht nicht. Dies würde nicht nur wertvolle Zeit kosten, sondern einem jede Chance nehmen sich besser zu verewigen, was man nur lebendig kann.

(Erstveröffentlichung hier)

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S-Bahnen

Ist das noch zu verstehen, anstatt bessere Taktung bei den S-Bahnen zu bieten machen sich die Verkehrsbetriebe sorgen wegen ihrer lokalen Linien. 15 Minuten ist auch zu lang. So hat Berlin im Zentrum eine deutlich engere Taktung. An Rhein und Ruhr macht die schlechte Taktung ein Millionengeschäft kaputt.

Es wird Zeit für einen Nahverkehr aus einer Hand schafft diese ganzen kleinstädtischen Unternehmen endlich ab und übertragt alles auf den VRR. Das verschafft nicht Städten auch mehr Luft und die Verhandlungsposition wird gestärkt.

Was Duisburg angeht ist die Anbindung einfach grottig und nicht im geringsten auf Schienennah- und fernverkehr abgestimmt. Wer mal versucht am späten Samstag Nachmittag aus der Innenstadt nach Rheinhausen wollte wird feststellen, dass die Taktung sogar ziemlich bescheuert ist. Eine halbe Stunde fährt gar nichts dann kommt ein Bus etwa eine Viertelstunde sogar zwei, dann 15 Minuten später wieder einer und dann muss man wieder eine halbe Stunde warten.

Aber von denen die solche Planungen machen fährt wohl keiner mit ÖPNV, weswegen die Bedürfnisse der Fahrgäste wohl auch unbekannt sind.

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GDL Streiks

Wenn die GDL von ausreichender Vorwarnzeit spricht, meint sie dann wie vor ein paar Wochen, wo dies erst am Morgen bekannt wurde, dass Nachmittags gestreikt wird?

Wenn die GDL wirklich die Bahn treffen wollte und es ihr nicht nur um mediale Aufmerksamkeit gehen würde, dann würde der Güterverkehr bestreikt ohne Gleise zu blockieren. Aber so habe ich keinerlei Verständnis und werde mich wohl arg zusammenreißen müssen, wenn ich an den Streikposten vor dem Bahnhof vorbei gehe in der Hoffnung, dass etwas fährt.

Der Umfrage, dass eine knappe Mehrheit Verständnis für Streik hätte glaube ich nicht. Und wenn man sich die Frage anschaut, steht da auch nichts von Verständnis für Streik der GDL, sondern die Frage „Wer soll verhandeln und streiken dürfen?“ Also eine Frage die in keinem für jeden sofort erkennbaren Zusammenhang mit den GDL-Streiks steht.

Für mich bleibt weiterhin die Frage, warum die GDL nicht den für die Bahn besonders lukrative Güterverkehr lahmlegt, sondern den überwiegend Personenverkehr, wenn sie immer ihre Rücksicht betonen. In Wirklichkeit geht es der GDL nur um mediale Aufmerksamkeit, und dies geht halt nur mit bestreiken des Personenverkehrs und das finde ich einfach widerlich. Ich erinnere mich noch gut daran, wie vo ein paar Jahren die Züge die Bahnhöfe verstopften, damit auch der restliche Verkehr gestört wird. Glücklicherweise musste ich da mal nicht in der Kälte stehen.

Weselsky will um jeden Preis in die Medien kommen und nicht das Beste für die Bahnfahrer oder Rücksicht für die Bevölkerung. Ich hoffe der Bundestag bringt schnell das Gesetz durch, was dem GDL-Terror ein Ende macht.

Wir wäre es in Zukunft für andere Streikenden eine Demonstration auf der Autobahn anzumelden, um diese lahmzulegen?

Schade das wir keine eiserne Lady haben, sondern nur eine aus Teflon.

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PCB liegt in der Luft

Wie der geneigte Leser aus Drucksache 14-0979 im Ratsinformationssystem erfährt, kommt das PCB, was auch im letzten Jahr schon zu einem Verzehrverzicht bestimmter Pflanzen führte aus der Luft. Das LANUV will nun weiter nach dem Verursacher forschen.

Allerdings stellt sich die Frage woher die gefährlichen PCB kommen und welche Teile von Duisburg alles damit belastet werden. Im Straßenverkehr die Quellen dürften wohl in der Industrie zu suchen sein. Da in Duisburg häufig Westwind vorherrscht und der Süden betroffen ist läge der ChemPark als Quelle nahe, wobei es natürlich auch weitere Industriebereiche in Krefeld gibt.

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Spruch zum Sonntag

Perfektionismus führt zum Stillstand.
(Ulrich Scharfenort, 21.05.2013)

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Abgrund des Todes

Manchmal ist es als könnte man den Abgrund des Todes bereits sehen. Nur den Abgrund natürlich, den Grund sieht man nicht, wenn es überhaupt einen gibt. Alle Religion versprechen dort etwas. Egal wie auch immer sie dieses nennen.

Was aber ist, wenn dort nur Nichtexistenz wartet? Der Gedanke an die eigene Nichtexistenz ist unvorstellbar. Man will eigentlich gar nicht darüber nachdenken, da sie sonst die Gedanken dominiert.

Manch einer mag sich damit trösten, dass man ja Spuren hinterlässt. In den Genen in Form von Nachkommen, in Bild, Wort und vielen anderen Formen als Zeugnisse der eigenen Leistung. Aber diese kleinen Spuren im Sand der Zeit verblassen leider schneller als man möchte. Manche sehr schnell andere langsamer. Nach wenigen Jahrhunderten sind nur noch die Spuren und Zeugnisse weniger herausragender Geister bekannt. Es werden Aufzeichnungen und Monumente geschaffen, aber auch diese werden vernichtet vom Zahn der Zeit. Die eigenen Gene verschwinden im Genpool, wenn man nicht gerade sehr viele Nachkommen hatte.

Wobei bei all dem natürlich noch die Frage bleibt, wann die Menschheit sich selbst und alle ihre Spuren und kulturellen Errungenschaften restlos auslöscht. Dann bleibt nichts mehr übrig und es dauert möglicherweise Millionen von Jahre, bevor überhaupt wieder eine Zivilisation entsteht. Wenn nicht vorher die Sonne die Erde vernichtet. Vier Milliarden Jahre soll es etwa noch dauern.

Man muss sich der traurigen Wahrheit stellen. ALLES ist vergänglich. Selbst wenn der Name eines Individuums überlebt so wird das Wissen immer brüchiger. Und irgendwann ist es dann ohnehin vorbei, wenn das Universum den Kältetod stirbt, es sei denn natürlich eine Zivilisation fand vorher eine Möglichkeit Energie aus dem Nichts bzw. von außerhalb des Universums zu gewinnen.

Die Religionen bieten hier wohl für viele Trost und Hoffnung, dass doch noch etwas kommen könnte. Vielleicht flüchten sich deswegen so viel in Religionen, wobei etliche durch Religionen ihr Leben sogar noch früher verloren und verlieren.

Greift man den Glauben an, so greift man auch die Hoffnung der Gläubigen an, dass doch etwas kommen könnte. Hoffnungslosigkeit treibt vielleicht teilweise sogar zu den Aggressionen, welche wir heute erleben.

Wer sich nun in den Tod stürzt in der Hoffnung ein Paradies zu finden sollte sich das trotzdem sehr gut überlegen, denn wahrscheinlich endet einfach nur die Existenz.

Vielleicht auch deshalb der Ausspruch, dass Religion Opium für das Volk wäre. Ein Weg zu verhindern, dass alle nach zu viel streben.

Aufgeben sollte man bei all dem genau deswegen erst Recht nicht. Dies würde nicht nur wertvolle Zeit kosten, sondern einem jede Chance nehmen sich besser zu verewigen, was man nur lebendig kann.

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Cyberabwehr in der Logistikbranche

Nach einem Artikel aus der Wirtschaftswoche (Nr. 39) entfallen 7,2 % der Cyberangriff auf die Logistikbranche. Um so mehr verwundert es, dass TALKE in seinem Sicherheitskonzept überhaupt nichts zum Thema Cyberabwehr stehen hat. Nicht einmal der Hinweis, dass Sicherheitsmaßnahmen aus Geheimhaltungsgründen nicht öffentlich gemacht werden dürfen. Somit dürfte ziemlich sicher sein, dass TALKE sich gar keine Gedanken zu dem Thema gemacht hat, obwohl hochgefährliche Stoffe behandelt werden und Hacker durch die Vernetzung jederzeit in das System eingreifen könnten. Dies kann auch reale Auswirkungen für die Bevölkerung haben.

Sogar das BMBF hebt die Bedeutung von Cyberabwehr für die Logistikbranche hervor. Bekannt ist auch das viele kleine und mittelständische Unternehmen in diesem Bereich gigantische Lücken aufweisen und wie die Unterlagen von TALKE belegen, nicht einmal die Gefahren bemerkt. Zu leicht kann ein Hacker aus ‚Spaß‘ oder mit Absicht dafür Sorgen, dass Stoffe die nicht zusammen gelagert werden dürfen zusammengelagert werden oder das die Technik im Sommer noch heizt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, was jemand mit den entsprechenden Kenntnissen anstellen könnte, um TALKE und auch der Bevölkerung im Umfeld zu schaden.

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Geschwisterehe

Der Ethikrat hat Recht. Heute kann man ziemlich sicher verhüten und es kann nun einmal keiner beeinflussen, wohin die Liebe geht. Sei es nun zu Frauen, Männern, Zwittern oder wie halt hier unter Geschwistern. Gesellschaftliche Tabus müssen immer wieder hinterfragt werden. Sowohl unter moralischen, wie auch wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Der Ethikrat hat es sich sicherlich nicht leicht gemacht und das Ergebnis gut durchdacht.

Wenn jetzt aber hier Moraltaliban das Wort führen, dann soll wohl bald auch Homosexualität wieder verboten werden. Und wäre dann nicht alles was über Missionarsstellung hinausgeht auch noch unmoralisch? Schon seltsam wie tabuisiert Sex und Erotik ist, während Gewalt eine anerkannte Unterhaltung darstellt.

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Zum Leserbrief aus der NRZ vom 23.09.2014

Zum Leserbrief aus der NRZ vom 23.09.2014

Ich bestehe sonst eigentlich nie darauf, für R. K. mache ich gerne eine Ausnahme. Er sollte mich bitte, wie es sich geziemt mit Herr Dr. Scharfenort anreden.

Trotz seiner kulturellen Bildung ist ihm offensichtlich entgangen, dass ich bewusst etwas provokanter formuliere, dies aber schon durchdacht ist. Er hat sicherlich übersehen, dass die Oper höchst defizitär ist und deswegen so stark bezuschusst wird, damit die Preise niedrig bleiben. So stehen zum Beispiel Einnahmen von 2 bis 3 Millionen Euro Ausgaben von 10 Millionen Euro gegenüber. Selbst, wenn komplett ausgebucht ist.

Die Lebensqualität der Duisburger leidet mehr durch LKW-Fehlverkehre, Luftverschmutzung, der desolaten Straßen, usw. vielfach einfach mal weniger in Opern gehen und mehr schauen, was die Duisburger bewegt. Und R. K. soll mir mal ein Unternehmen nennen, was die Stadt Duisburg ausgewählt hat, weil es dort eine Oper gibt.

Eine Streichung der Philharmoniker würde übrigens Einsparungen von insgesamt 20 Millionen Euro bringen.

Bevorzugen würde ich natürlich die Streichung der ganzen Vorstandsversorgungspöstchen bei den Tochtergesellschaften, aber damit ist ja leider nicht zu rechnen. Dabei klingt der Vorschlag von Herrn P. D. (Klartext selbe Ausgabe) aus ziemlich gut.

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Weitere Antwort von Ralf Jäger

Auf meine Nachfrage aus dem August gab es nun nach mehr als einem Monat eine Antwort.

Das Nichtbeantworten der Fragen zeigt meiner Meinung nach ziemlich deutlich, des es eben keine Begründung gibt dieses verkehrsregelwidrige Verhalten zu dulden oder zu tolerieren. Es scheint ja nicht einmal Untersuchungen zu geben, wie viele Personen es stört und wie viele nicht.

Weiterhin sehe, dass obwohl Handlungsbedarf besteht nichts unternommen werden soll.

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Zur Sparliste des Sören Link

Das ist keine Sparliste, sondern eine Liste der Dämlichkeit, wie sie kaum noch zu überbieten ist. Die fängt schon mit dem Alternativlos an, was nur dann gebraucht wird, wenn Politiker keine sachlichen Argumente haben.

Mit dem Sparkommissar wird schon länger gedroht. Wenn mich nicht alles täuscht kommt dieser vom Innenministerium, wo der Duisburger Ralf Jäger sitzt. Dieser scheint auch einen starken Einfluss auf Sören Link zu haben, womit dieser ohnehin schon unser Sparkommissar ist.
Mit dem streichen der Sprachförderung wird die Grundvoraussetzung der Integration gefährdet was noch mehr schlechte Abschlüsse zur Folge haben dürfte, womit auch weitere Mehrkosten für Sozialversorgung auf die Stadt zu kommen.

Vieles dieser Liste ist reine Milchmädchenrechnung und zeigt mangelhafte Kenntnisse der Wirtschaft. Höhere Gebühren und Eintrittgelder führen nicht automatisch zu Mehreinnahmen, sondern können sogar zu geringen führen, weil eben nicht jeder bereit ist alles zu bezahlen und man zudem jeden Euro nur einmal ausgeben kann. In einem Jahr wird sich das selbe Defizit erneut auftun, weil die Streichliste einfach nicht durchdacht ist. Ich kann dann zwar sagen, „Ich hab’s doch gesagt“, aber nützen tut dies Duisburg wenig.

Wichtige Einrichtungen wie die Verbraucherzentrale, welche den Menschen bei der Durchsetzung ihrer Rechte hilft sollen geschlossen werden nur damit höchstdefizitäre Einrichtungen wie das Symphonieorchester und die Opernehe bewahrt werden können? Keine Firma wird als erstes schauen, ob eine Stadt eine Oper hat. Kein Neubürger wird dies als Hauptkriterium haben. Der Rahmen muss stimmen und mit jedem „Sparschritt“ verschlimmert Duisburg seinen Zustand. Würde ich nicht länger hier wohnen, ich würde bestimmt nicht hier hinziehen. Ein Zweiwohnsitzsteuer ist ein gutes Argument doch endlich mal umzuziehen.

Und wenn die Stadt nicht genug Geld vom Bund bekommt, dass ist Jammern einfach nur peinlich. Der einzige richtige Weg ist vor Gericht zu ziehen und für eine ausreichende Zuteilung zu sorgen.

Ein guter Weg wäre natürlich auch endlich mal den Wasserkopf in den städtischen Betrieben zu verringern, auch damit wäre Ruckzuck alles erledigt aber an die Versorgungspöstchen für Greulich und Co geht man natürlich nicht dran, obwohl hier sehr schnell sehr viel eingespart werden könnte und auch die undurchsichtige Struktur der städtischen Betriebe vereinfacht würde. Mal ganz abgesehen von den Synergieeffekten bei der Vereinigung von Stadtwerken, Wirtschaftsbetrieben und so weiter. Schade das der Stadtspitze die Bürger egal sind, aber dies erklärt wohl mehr als deutlich die schwindende Wahlbeteiligung.

Dabei sollte eine Demokratie auch die Schwächeren beschützen.

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HIS und Schufa

HIS und Schufa (Wirtschaftswoche Nr. 38)

Es besteht keine Notwendigkeit eine Ausweiskopie zur Schufa zu schicken. Dies wird den Menschen durch eine wahrscheinlich juristisch nicht angreifbare, aber trotzdem irreführende Formulierung suggeriert. Ich hatte eine längere Diskussion mit jemandem beim Landesdatenschutzbeauftragten über dieses Thema. Die Ausweiskopie wird nur empfohlen, denn es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, dass die Schufa diese fordert. Für HIS dürfte das gleiche gelten.

Grund für die vermeintliche Forderung einer Ausweiskopie ist aus meiner Sicht, die Menschen an der berechtigten Auskunft zu hindern. Dafür spricht auch der Umstand, dass die Schufa in der Vergangenheit eine Kontaktemail ziemlich versteckt hat.

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Bahnkommentar

Die Informationspolitik der Deutschen Bahn ist unter Normalbedingungen schon miserabel. Man schaue sich nur den Fahrplan im Netz an. Dort steht zwar etwas von einer Verspätung, aber nichts zu der Ursache. An der Anzeigetafel im Bahnhof steht häufig auch nur etwas von einer Verspätung. Teilweise fehlen sogar Informationen über eine abweichende Wagenreihung.

Ihre Mitarbeiter informiert die Bahn auch nicht. Das Zugbegleitpersonal am Montag Nachmittag im IC von Bonn nach Duisburg wusste zum Beispiel nichts von einer Sperrung zwischen Essen und Mühlheim.

Je häufiger ich mit der Bahn fahre desto mehr werden mir die ablauforganisatorischen Defizite klar. Dazu kommen noch Durchsagen mit denen man nicht viel anfangen kann, wenn man sie denn versteht.

Alles in allem war es ein komplettes Versagen der Bahn, trotz der Vorfälle nach Pfingsten keinen Notfallplan zu haben, der zumindest die Kunden umfassend informiert. Auch über ÖPNV Alternativen nach Essen und Mühlheim hätte man informieren können.

Das es zu einem Oberleitungsschaden zwischen Düsseldorf und Duisburg kam lag nicht an Bäumen, sondern mangelhafter Wartung und Vernachlässigung der Infrastruktur. Zudem zeigt die lange Zeit, welche die Bahn und die Rettungshelfer brauchten, dass hier nicht ausreichen geübt und geschult wird, obwohl Oberleitungsschäden gefühlter Standard sind.

Mit Grauen denke ich an das Chaos was nun bald noch dazu kommt, weil EVG und GDL sich streiten. Wenn die zwei sich streiten, leiden mehrere Millionen Pendler. Es wird Zeit das solchen Streitereien ein Riegel vorgeschoben wird. Wenn es um gerechtfertigte Lohnerhöhungen geht habe ich noch Verständnis dafür, aber nicht, wenn es um Betriebsratswahlwerbung geht.

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zu „Stadt steckt im Finanzdesaster“

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Also soll dieser elitäre Opernschwachsinn fortgeführt werden, während bald die Kinder ertrinken, weil sie nie schwimmen gelernt habe und verdummen, weil es keine Bibliotheken mehr gibt? Die Zukunftsaussichten ohne Sprachförderung sind ebenfalls nicht sonderlich gut.

Elitekultur gibt der Stadt kein Ansehen, sondern dies kann nur ein lebenswertes Wohnumfeld gewährleisten. Die Stadt kann sich nicht alles leisten und die Oper ist zudem höchstdefizitär. Die wenigen, welche Oper unbedingt wollen können dann auch dafür zahlen oder erklären warum wichtigeres gestrichen wird, während Duisburg immer mehr verkommt.

Dann sollen auch noch die Kita-Gebühren angehoben werden? Womöglich werden die Grundsteuern noch mehr erhöht, was bei jenen die können sicherlich für eine noch stärkeren Abwanderungstendenz sorgt, womit die Einnahmen weiter sinken.

Dieser OB ist eine echte Totlast.

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Spruch zum Sonntag

Wer schnell macht, braucht länger.
(Ulrich Scharfenort, 10.04.2013)

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