Antwort vom BMUB bzgl. belgischer SuperGAU Kraftwerke

Ich habe den ein Eindruck einer Standardantwort, welche zwar einige Informationen vermittelt, aber nicht auf meine eigentliche Kritik bzgl. der Klage eingeht.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihre Nachricht (in cc:) vom 28. Dezember 2015 zu der Wiederinbetriebnahme belgischer Atomreaktoren hat über das Bundestagsbüro auch Frau Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks erreicht.

Das Bundestagsbüro von Frau Dr. Hendricks hat dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Ihre Nachricht zuständigkeitshalber weitergeleitet. Frau Dr. Hendricks hat darum gebeten, Ihnen zu antworten und Ihre Aussage hinsichtlich angeblicher Äußerungen von Frau Dr. Hendricks richtig zu stellen.

Zu allererst seien Sie vor allem versichert, dass Frau Bundesministerin Dr. Hendricks die berechtigten Sorgen um die belgischen Atomkraftwerke sehr ernst nimmt.

Vorab muss grundsätzlich jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Entscheidung zur Wiederinbetriebnahme der Reaktorblöcke der belgischen Atomkraftwerke Doel-3 und Tihange-2 in der alleinigen Zuständigkeit der belgischen Behörden liegt.

Dennoch hat und wird sich Frau Bundesministerin Dr. Hendricks mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sowohl auf bilateraler als auch auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass die belgische Regierung dafür Sorge trägt, dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen an Atomkraftwerke eingehalten und die Bedenken der Bevölkerung in den grenznahen Regionen ernst genommen werden.

Bereits bei Bekanntwerden der Befunde über den Zustand der Reaktorblöcke der belgischen Atomkraftwerke Doel-3 und Tihange-2 hatte sich die Leitung des Bundesumweltministeriums (BMUB) an die belgischen Behörden gewandt und dabei wiederholt die Bedenken der Bürgerinnen und Bürgern zum Ausdruck gebracht.

Die in Belgien zuständige atomrechtliche Aufsichtsbehörde „Federaal Agentschap voor Nucleaire Controle“ (FANC) hatte am 11./12. Januar 2016 zu einem Treffen eingeladen, um ihre Entscheidung zugunsten der Wiederinbetriebnahme der beiden Atomkraftwerke Doel-3 und Tihange-2 im Rahmen eines international besetzten Arbeitstreffens mit Vertreterinnen und Vertretern anderer nationaler Aufsichtsbehörden zu erläutern.

Die von der FANC dafür im Vorfeld veröffentlichten Entscheidungsgrundlagen ließ das BMUB durch die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) und der Reaktorsicherheitskommission (RSK) auswerten. Aus Sicht dieser Experten erscheint das gewählte Bewertungskonzept der belgischen Behörden zwar in sich geschlossen und nachvollziehbar – der Sicherheitsnachweis der Reaktordruckbehälter kann jedoch nicht vollständig nachvollzogen werden, weil einige der hierfür erforderlichen Informationen nicht öffentlich zugänglich sind. Die daraus entstandenen 15 sicherheitstechnischen Fragen haben die Experten des Bundesumweltministeriums der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC bei diesem Arbeitstreffen in Belgien übergeben.
Diese Fragen können Sie bei Interesse nachlesen unter folgendem Link: http://www.bmub.bund.de/N52753/.

Nach Einschätzung der BMUB-Fachleute stellen die in den Reaktordruckbehältern der beiden Anlagen zwischenzeitlich gefundenen Wasserstoffflocken eine signifikante Abweichung von der geforderten Fertigungsqualität dar. Aus deutscher Sicht ist fraglich, inwieweit das mit den grundlegenden Sicherheitsanforderungen an Atomkraftwerke vereinbar ist. Die Vertreter des Bundesumweltministeriums wiesen auf dem Arbeitstreffen in Brüssel zudem deutlich darauf hin, dass in der deutschen Bevölkerung die Sorgen wachsen, ob die belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange überhaupt noch sicher betrieben werden können. Insbesondere in den grenznahen Regionen sei die Bevölkerung nicht von der Sicherheit der belgischen AKW überzeugt. Die belgischen Behörden wurden aufgefordert, diese Sorgen und Bedenken sehr ernst zu nehmen.

Das BMUB wird die Ergebnisse des FANC-Arbeitstreffens sorgfältig auswerten. Begrüßenswert ist, dass die belgische Atomaufsicht zu weiteren bilateralen Fachgesprächen mit Vertretern von Bund und Ländern bereit ist. Darüber hinaus wird es auf Initiative von Frau Bundesministerin Dr. Hendricks auch Gespräche auf politischer Ebene geben.
Insofern weisen wir mit Blick auf diese Ausführungen ausdrücklich darauf hin, dass Ihre Aussage, Frau Dr. Hendricks hätte behauptet “ dass man nichts machen könne“ unrichtig ist.

Festzuhalten ist unabhängig davon, dass der vom belgischen Gesetzgeber beschlossene Ausstieg aus der Kernenergienutzung für die Stromproduktion von der Entscheidung zur Wiederinbetriebnahme der belgischen Reaktorblöcke unberührt bleibt. Seit letztem Jahr ist die Beendigung des Leistungsbetriebs aller belgischen Atomkraftwerke gesetzlich für Ende des Jahres 2025 festgelegt. Nach dem geltendem Gesetz werden beide Reaktorblöcke spätestens im Jahre 2023 außer Betrieb genommen.

Meine Antwort:

Sehr geehrte Person,

wie ich feststelle, geht Ihre Antwort gar nicht auf meine Anmerkung bzgl. einer Klagemöglichkeit ein, welche weiterhin besteht. Da Aufgrund der Lage davon auszugehen ist, dass Gefahr im Verzuge ist die Zeit für Diskussionen und Dialog längst vorbei und die Abschaltung muss mit allen verfügbaren Mitteln erzwungen werden. Insbesondere, wo Deutschland nicht auf die Situation vorbereitet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Es wird immer schlimmer

Ständig liest oder hört man diese Behauptung, aber ist das wirklich etwas dran. Schließlich sorgt der subjektive Eindruck immer dafür, dass man glaubt, dass früher alles besser gewesen wäre, selbst wenn es nicht so war.

Zu einem gewichtigen Anteil wird es auch Veränderungsangst sein. Also zum Beispiel die Unruhe vor einem Umzug oder ein Reise, ebenso wie halt gesellschaftliche Änderungen im größeren Maßstab. Wer seine Angst nicht versteht, wird dieser schnell erliegen und den vermeintlichen Heilsbotschaften von Hasspredigern hinterherlaufen. Also jenen, welche einfach Antworten suggerieren in Wirklichkeit aber selbst nicht alles verstehen.

Sicher ist, dass es hier einen starken subjektiven Teil gibt, dazu kommt die Überhöhung von Veränderungen durch die Medien in einer gewissen Sensationsgier, welche der Absatzsteigerung dient. Es sind zwar keine Unwahrheiten, aber saubere journalistische Arbeit ist es auch nicht, wenn man nur über das Schlecht in der Welt berichtet und das Gute komplett außer acht lässt. Darüber wird nur bei spektakulären Rettungen berichtet.

Die Medien tragen ihren Teil dazu bei, dass man die Welt pessimistischer sieht. Der dritte Faktor ist hier die persönliche Situation. Je schlechter diese erscheint, desto schlecht wird auch das andere wahrgenommen.

Was natürlich auch dazu beträgt sind die Lügen und Halbwahrheiten, welche Individuen in sozialen Netzen verbreiten und die von schlecht informierten bzw. nicht differenziert denken Menschen geglaubt wird.

Wird es wirklich immer schlimmer oder haben viele einfach nur Scheuklappen auf, welche sie nun abnehmen und die brutale Realität sehen, die es schon immer gab, vielleicht bloß nicht so offensichtlich. Da ziehen sich einige in ihre bequemes Reich zurück, um die Realität zu vergessen, die schon immer brutal war. In den Jahrtausenden hat sich beim Mensch nicht so viel gewandelt. Höchstens der Rahmen ein wenig.

Wenn ich die medizinischen und technologischen Fortschritte betrachte würde ich sogar sagen, dass es immer besser wird. Natürlich gibt es auch neue Bedrohungen, aber viele alte werden auch beseitigt oder zumindest verringert. Ich bleibe jedenfalls dabei, dass es zwar nicht einfach wird, aber definitiv auch nicht immer schlimmer. Die Welt ändert sich halt. Um es mit Douglas Adams zu sagen: „Don’t Panic„.

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Ein Scheiben ans Verkehrsministerium zum Thema Fluglärm

Um mal ein wenig Hintergrund zu bekommen, schickte ich folgendes ans Verkehrsministerium NRW.

Die Antwort werde ich natürlich auch öffentlich machen. Bin natürlich gespannt, ob ich damit ein paar der Verantwortlichen aufschrecke, denn das Gesetz spricht wirklich nur von Flugbewegungen und wenn das Ministerium hier nicht sehr gut aufpasst, dann ist das Ganze vor Gericht sehr leicht angreifbar.

Guten Tag,

ich würde gerne folgendes Wissen.

Von welchen Flughäfen in Europa wird Duisburg überflogen. Egal ob nun Ziel- oder Startflughäfen. Und wie viele Flieger sind das pro Jahr. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Verkehrsministerium NRW derartige Zahlen haben muss, insbesondere, wo derzeit ein Antrag auf Ausweitung vorliegt und nach dem entsprechenden Recht alle Flugbewegungen berücksichtigt werden müssen.

Neben dem Flughafen Düsseldorf sind mir mindestens zwei weitere Flughäfen bekannt, dessen Flieger in Duisburg für Fluglärm sorgen.

Der Unterschied zwischen 2000 m und 6000 m Höhen zum Beispiel macht gerade mal 10 dB(A) aus, sodass die Maschine am Boden zwar leiser klingt, aber immer noch deutlich hörbar ist und damit auch signifikant zur Gesamtfluglärmbelastung beiträgt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Am Wochenende schlafen?

So behauptete jedenfalls die NRZ würden viele gerne machen und auch tun. Ich wünschte wirklich ich könnte dies auch mal wieder tun. Es gibt nur ein Problem. Den Lärm, welcher einen frühmorgens aus dem wochenendlichen Schlaf reißen. Sei es nun von Flugzeugen oder von Krankenwagen, welche mitten in der Nacht meinen ihr Einsatzhorn zu benutzen oder am Samstag vom Supermarkt, der illegal früh Lieferungen empfängt.

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Groschek ist ahnungslos

Ich habe mich die letzten Monate, seit der Ankündigung der Fluglärmerweiterung durch den Flughafen sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Mittlerweile habe genug Fakten zusammen, um nicht nur eine Ausweitung zu verhindern, sondern sogar eine Einschränkung des Flugbetriebes begründen zu können. Und genau das werde ich auch fordern.

Für Billigflieger brauchen wir keine Erweiterung und das ist der einzige Grund für dieses Ansinnen des Flughafens. Profit auf Basis der Gesundheit anderer zu machen ist einfach nur widerlich. Der Flughafen hat keinerlei Verantwortungsgefühl oder einen Sinn fürs Miteinander.

Da ich wegen dem unerträglichen Fluglärm, besonders am frühen Morgen, ein Fenster austauschen musste, habe ich die Rechnung frecherweise einfach mal dem Flughafen geschickt um die Reaktion zu sehen. Mehr als peinlich die Argumentation von dort, warum man nicht bezahlen müsse.

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Absurde Behauptungen von John Cryan

Eigentlich sollte man annehmen, dass wenn der Co-Chef der Deutschen Bank über bargeldlosen Zahlungsverkehr und Geldwäsche spricht, dass er sich vorher mit dem Thema beschäftigt hat. Aber hier kommt nur heiße Luft.

Bargeld soll angeblich Geldwäschen helfen, dabei ist doch bei näherer Betrachtung das Gegenteil der Fall. elektronische Transfers lassen sich prima und innerhalb kurzer Zeit automatisiert auf die verschiedensten Stellen verteilen.

Man kann auch ganz Anonym mit Bitcoin große Geldsummen verschieben. Bei Bargeld ist es sogar schwieriger dieses zu waschen, als bei elektronischem Geld.

Der einzige Grund das Bargeld abzuschaffen liegt bei den Banken, da es für diese etwas kostet, was den Transport usw. angeht. Aber das ist wirklich der einzige Grund für die Forderung nach einer Abschaffung aus Sicht der Banken.

Ich bleib jedenfalls weiterhin bei Bargeld.

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Die Wahrheit über die Wirkung von Fluglärm

Was haben Pferde, Mäuse, Schlangen, Kröten und Regenwürmer gemeinsam? Sie spüren genau wie auch der Mensch Infraschall.

Die Untersuchungen zu diesem Thema sind eher spärlich. Allenfalls im Zusammenhang mit Windenergieanlagen hat man bisher die Wirkung von Infraschall betrachtet, aber auch hier eine fiktive Wahrnehmungsschwelle gesetzt, welche nur begrenzt auf wissenschaftlichen Fakten basiert, denn hierbei wurde die unmittelbare Wirkung auf den Menschen abseits des Gehörs gar nicht betrachtet.

Es besteht hier immenser Forschungsbedarf und zugleich ist dies von enormer Wichtigkeit, weshalb ich meine Überlegungen in Form eines kleinen Buches mit dem Titel:
Eine Fluglärmstudie: Der Grund warum Fluglärm krank macht!
… und nicht nur dieser
zusammengefasst habe.
Dieses ist sowohl als Ebuch, wie auch gedruckter Fassung erhältlich.

Ebuch
ISBN: 978-3-7396-3311-4
Preis 0 Euro bis zum 07.02.2016, danach 0,99 Euro

Gedruckte Ausgabe
ISBN-13: 978-1523623617
ISBN-10: 1523623616
Preis 5,30 Euro
(Sollte eigentlich auch über den Buchhandel bestellbar sein.)

Von der Ebuchausgabe werden pro verkauftem Exemplar 10 Cent an eine noch festzulegende Initiative gegen Fluglärm gespendet. Bei der gedruckten Ausgabe wird auch ein Anteil der Einnahmen als Autor dem gleichen Zweck zugeführt.

Natürlich werden meine Überlegungen auch eine Grundlage für meine Einwendung gegen die Ausweitung des Flughafen Düsseldorf sein.

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Demos und Gegendemos am HBF Duisburg

Jeden Montag marschieren Menschen am HBF, die sich in primitiver Angst ergehen oder einfach nur gerne in Hass schwelgen. Dazu kommen noch die sinnlosen Gegendemos, denn die bringen nur noch mehr Beachtung.

Die schweigende Masse stimmt weder der einen noch der anderen Seite zu, welche versuchen über die Anzahl der Teilnehmer ihre Meinungshoheit zu dokumentieren, was nichts anderes ist, als numerischer ein Schw*nzvergleich.

Ich frage mich, ob was hier geschieht nicht sogar eine Missbrauch des Versammlungsrechts ist (Artikel 18), weil hier jede Woche die Polizei massiv gebunden wird und diese deswegen nicht für andere Aufgaben zur Verfügung steht. Wie zum Beispiel die Unterbindung krimineller Aktivitäten, wie sie von der einen Seite kritisiert wird. Damit wird versucht den Rechtsstaat auszuhöhlen.

Die Gegendemonstranten, insbesondere die gewalttätigen Linksextremen machen es nicht besser. Durch diese wird noch mehr Polizeipersonal gebunden und es ist fraglich, ob dies überhaupt etwas bringt außer die Pendler von ihrem Feierabend abzuhalten.

Letzten Montag war das der Fall auf der einen Seite des Bahnhofs die Rechten, auf der anderen die Linken und dazwischen tausende Pendler, welche ihren Bus suchen durften. Denn keiner hielt an den üblichen Stellen.

Mindestens zwei Haltestellen waren komplett gesperrt, wenn nicht sogar drei. Und teilweise gab es keinerlei Hinweise, wo man denn nun hinmusste. Zum Beispiel an der Haltestelle hinter dem HBF beim Kino stand niemand von der DVG. Dies Bushaltestelle war noch hinter den kleinen Kreisel verlegt worden. Natürlich komplett ohne erkennbare Ausschilderung für den Weg dorthin.

In den Zeitungen las ich im Vorfeld nichts zu dieser Verlagerung nur etwas Lukas Hirtz, der seine wilden Theorien unters Volk brachte. Glaubt der wirklich, dass jemand zu einer derartigen Demo geht, wo man um seine Gesundheit wegen gewaltbereiter Linksextremer fürchten muss, die sich mit der Polizei anlegen wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass man nach einem harten Arbeitstag meist einfach nur noch Hause will, besonders wenn einem die Bahn mal wieder übel mitspielt, wie etwa Verspätung wegen irgendwelcher Gründe.

Mir tun die Polizisten jedenfalls richtig leid, die noch mehr Überstunden schieben müssen und jede Person, welche nicht zu der Demo unterstützt die Polizei, dass sie uns schützen kann.

So gesehen hat die Pegidademo indirekt die Zwischenfälle von Köln unterstützt indem sie durch viele Überstunden die Polizeikräfte geschwächt hat. Wer also zu einer der beiden Demos geht unterstützt chaotische Zustände, gegen die zumindest eine der beiden Seiten angeblich demonstriert.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Pendler in der Kälte stehen durften und damit in ihrem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit eingeschränkt wurden.

Aber zumindest habe ich Gegenmaßnahmen eingeleitet. Mal schauen, was dabei herauskommt.

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Spruch zum Sonntag

Glaube gibt eine fatale Sicherheit, welche die Wertschätzung für jeden einzelnen Augenblick negiert.
(Ulrich Scharfenort, 02.09.2014)

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Eine Fluglärmstudie: Der Grund warum Fluglärm krank macht!

Was haben Pferde, Mäuse, Schlangen, Kröten und Regenwürmer gemeinsam? Sie spüren genau wie auch der Mensch Infraschall.

Die Untersuchungen zu diesem Thema sind eher spärlich. Allenfalls im Zusammenhang mit Windenergieanlagen hat man bisher die Wirkung von Infraschall betrachtet, aber auch hier eine fiktive Wahrnehmungsschwelle gesetzt, welche nur begrenzt auf wissenschaftlichen Fakten basiert, denn hierbei wurde die unmittelbare Wirkung auf den Menschen abseits des Gehörs gar nicht betrachtet.

Es besteht hier immenser Forschungsbedarf und zugleich ist dies von enormer Wichtigkeit, weshalb ich meine Überlegungen in Form eines kleinen Buches mit dem Titel:
Eine Fluglärmstudie: Der Grund warum Fluglärm krank macht!
… und nicht nur dieser
zusammengefasst habe.
Dieses ist sowohl als Ebuch, wie auch gedruckter Fassung erhältlich.

Ebuch
ISBN: 978-3-7396-3311-4
Preis 0 Euro bis zum 07.02.2016, danach 0,99 Euro

Gedruckte Ausgabe
ISBN-13: 978-1523623617
ISBN-10: 1523623616
Preis 5,30 Euro
(Sollte eigentlich auch über den Buchhandel bestellbar sein.)

Von der Ebuchausgabe werden pro verkauftem Exemplar 10 Cent an eine noch festzulegende Initiative gegen Fluglärm gespendet. Bei der gedruckten Ausgabe wird auch ein Anteil der Einnahmen als Autor dem gleichen Zweck zugeführt.

Natürlich werden meine Überlegungen auch eine Grundlage für meine Einwendung gegen die Ausweitung des Flughafen Düsseldorf sein.

Cover Fluglärm Studie Scharfenort Halim

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STEAGs unsinnige Forderung

Die STEAG will verlässliche politische Rahmenbedingungen für den Kauf der Vatenfallbraunkohle. Das ist so ziemlich das Lächerlichste was ich in letzter Zeit gelesen haben, denn politischer Rahmen hat nie einen längeren Zeithorizont als ein paar Jährchen. Meist nicht länger als bis zur nächsten Wahl, wo schon wieder alles anders sein kann.

Wer so an Geschäfte rangeht, sollte sich nicht über Pleiten wundern.

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PIRATEN NRW zur Sperrklausel: Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern Basis einer Demokratie!

Mal wieder aus einer PM zitiert.

Das SPD und CDU bei so etwas mitziehen ist wenig verwunderlich, aber das die Grünen hier ebenfalls zustimmen zeigt, dass auch diese Partei Grundrechte gerne mal einschränkt, wenn es der eigenen Partei nützt. Eine Wahl fällt hier sowohl unter Meinungsäußerung, denn jede Partei verkörpert auch eine bestimmte Meinung, wobei natürlich hier hauptsächlich Artikel 20 Abs. 1 betroffen ist.

Am Donnerstag, den 21. Januar 2016 um 10 Uhr wird es im Plenarsaal des Landtages Nordrhein-Westfalen eine Anhörung zum geplanten Gesetzesentwurf [1] des Kommunalvertretungsstärkungsgesetzes von CDU, SPD und Grünen geben. Mit diesem Entwurf haben sich diese drei Parteien entgegen aller Absprachen in der momentan tagenden Verfassungskommission dazu entschlossen, für die kommende Wahl der Kreistage und Stadträte eine 2,5-Prozent-Hürde einzuführen.

Dazu Patrick Schiffer, Vorsitzender des Landesverbandes NRW der Piratenpartei: „Diese Anhörung ist eine Farce: es werden neben Fachleuten nur die Meinungen der großen Parteien abgefragt, denen es vornehmlich um Machterhalt geht. Nach Meinung verschiedener Verfassungsrechtler wäre die Sperrklausel eindeutig verfassungswidrig. Kleinere Parteien haben in den Räten ihre Berechtigung. Eine Sperrklausel unterdrückt Teile des Wählervotums. Wir kündigen hiermit erneut an, gegen dieses Gesetz gerichtlich vorzugehen.“

„Die in mehreren Resolutionen und in Gutachten behauptete Handlungsunfähigkeit der kommunalen Vertretungen durch mehr gewählte Parteien und Wählergemeinschaften gibt es nicht. Wenn Bürgermeister mit SPD- oder CDU-Parteibuch befragt werden, die in ihrer Funktion eigentlich neutral sein müssten, ist die Antwort vorgezeichnet. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche befragen. Diese Parteien missbrauchen den Landtag undemokratisch für ihren ureigenen Zweck der Machtsicherung.“ sagt Manfred Schramm, politischer Geschäftsführer des Landesverbandes NRW der Piratenpartei.

Quellen:

[1] Gesetzesentwurf zur Änderung der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen und wahlrechtlicher Vorschriften (Kommunalvertretungsstärkungsgesetz): http://pm.piratenpartei.de/c/17020067/eefb86a8b76-o191e1

[2] Tagesordnung zur Anhörung am 21. Januar 2016: http://pm.piratenpartei.de/c/17020068/eefb86a8b76-o191e1

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Neues Acrylbild

Nenne es Comic

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Duin zu Speichertechnologien

Kann mich dem zwar nicht anschließen, dass kurzfristig keine Speichertechnologien gebraucht werden, aber zumindest tut sich was. Der erste Teil dürfte wohl eher auf die Kohleförderung bezogen sein. Denn meiner Ansicht nach besteht jetzt bereits ein Speicherbedarf, um eben nicht auf Kraftwerke angewiesen zu sein, welche im ‚Leerlauf‘ mitlaufen.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

das von Ihnen aufgegriffene Thema der Energiespeicherung steht bei
der nordrhein-westfälischen Landesregierung selbstverständlich im
Fokus.

Derzeit ist davon auszugehen, dass kurz- bis mittelfristig keine
Notwendigkeit von Stromspeichern für das Stromsystem bestehen wird.
Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Speicherinfrastruktur
über andere Märkte (Elektromobilität, Hausspeicher, chemische
Industrie zur Stoffherstellung u. ä.) in voraussichtlich bedeutendem
Umfang entstehen wird, welche dann auch Rückwirkungen auf das
Stromsystem haben kann.

Erst auf lange Sicht ergibt sich Bedarf für Speicher aus vermehrten
Flexibilitätsanforderungen und gesicherter Leistung im Sinne von Ver-
sorgungssicherheit. Bei sehr hohen Anteilen an erneuerbaren Energien
ergibt sich mehr Bedarf an Langfristspeichern (z.B. bei Windflauten von
mehreren Tagen oder Wochen). Darüber hinaus ist in Zeiten geringer
Residuallast mit signifikanten Stromüberschüssen zu rechnen, die
ebenfalls eingespeichert werden könnten.

Sinnvoller als eine Einzelbetrachtung der Märkte scheint daher eine
ganzheitliche Betrachtung des Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarktes.
Eine offensive Strategie zur raschen Einbindung von dezentralen
Stromspeichern (Redox-Flow~Batterien, Power-to~Gas- oder Power-to-
Heat-Technologien), insbesondere auf der Verteilnetzebene, könnte im
Verbund betrachtet, den Ausbau der (Verteil-)Netze minimieren. So
könnten Synergie- und Kosteneffekte, die sich aus der verstärkten
Nutzung verschiedener Speichertechnologien ergeben, hinreichend
berücksichtigt werden.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird im Rahmen der
Förderung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
auch Energiespeicherprojekte unterstützen und setzt hier Landesmittel
zur Förderung eins Ich weise hier insbesondere auf den
Leitmarktwettbewerb EnergieUmweIt-wirtschaft.NRW hin. Die
Förderperiode begann 2014 und endet 2020. Weitere Informationen
erhalten Sie unter www.efre.nrw.de.

Auch mit der Energiespeicherinitiative der Bundesregierung werden
ebenfalls Projektvorschläge gebündelt, um die Fördermaßnahmen
breiter und effektiver zu gestalten sowie Synergieeffekte zwischen
einzelnen Projekten zu verstärken. An diesem Förderprogramm sind
auch nordrhein-Westfälische Projekte in erheblichem Umfang beteiligt.
Ich hoffe, Ihnen mit diesem kurzen Überblick Ihre Frage beantwortet zu
haben. Anderenfalls stehen Ihnen die Fachleute meines Hauses gerne
zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Garrelt Duin

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Bin total unzufrieden mit RS-Möbel

Eigentlich wollte ich eine Echtholzküche habe und war auch bereits dafür ein wenig mehr zu zahlen, aber was man hier mit dem mir bisher einzigen bekannten Anbieter für derartige Möbel erlebt habe ist unsäglich.

Das fängt an bei deren empfohlenen Aufmesser oder wie auch immer man das nennen will. Erst ist dieser nicht bzw. nur schwer zu erreichen und dann sagt der auch noch kurzfristig einen Termin ab, also mache ich mich daran aus dem Katalog selbst die notwendigen Möbel herauszuarbeiten und bestelle diese wie im Katalog beschrieben per Email und was bekomme ich zurück ständig nur Probleme. Die anfänglichen Sachen lassen sich weitestgehend klären, aber irgendwie hat die Firma ein echtes Problem damit für den Kühlschrank einen passenden Schrank zu machen, obwohl man die genauen Angaben macht und sogar die genaue Produktbezeichnung nennt. Aus dieser kann eine fachlich versierte Firma doch genau herausbekommen, was notwendig ist.

Die Firma RS wollte stattdessen von mir eine Zeichnung nach dem Motto, wenn etwas falsch ist bin ich dann schuld, aber beauftragt man nicht genau deswegen eine fachlich versierte Firma? Damit es jemand macht der mehr Ahnung hat als man selbst?

Als nächster Klopps kam dann ein Schreiben womit mich RS dann wohl in den Laden bringen wollte, obwohl dieser in Bochum sehr ungünstig gelegen ist und man mit ÖPNV sehr lange unterwegs ist.

Und plötzlich sollte für die Möbel eine Anzahlung von 30 % notwendig sein und man könnte diese, obwohl im Katalog genau das Gegenteil steht nicht per Email bestellen.

Mit so einem Geschäftsgebahren wird das Unternehmen unweigerlich in eine Insolvenz schlittern.

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Gewagte Thesen in der NRZ

Die Justiz ist unabhängig?
Die Justiz ist in ihren Entscheidungen unabhängig, allerdings ist sie trotzdem von der Politik abhängig, denn diese entscheidet über den Personalkörper. Ohne ausreichendes Personal geht hier auch nicht mehr, denn selbst bei beschleunigten Verfahren muss jemand die Arbeit machen.

Kameras schrecken ab?
Mitnichten, wie Köln ja sogar beweist. Zudem ist eine Abschreckung gegen andere Grundrechte sorgsam abzuwägen. Dazu gehört auch die rechtskonforme Kennzeichnung, welche in den seltensten Fällen, im notwendigen Umfang erfolgt. Wenn Kameras wirklich ein wenig abschrecken sollten, dürfte diese nicht diskret und versteckt sein, sondern es müsste mehr als deutlich darauf hingewiesen werden und zudem die Kameras sich sichtbar vom Hintergrund abheben, also zum Beispiel in Neonfarben gekennzeichnet sein.

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Pseudowissenschaftlicher Anhänger Basic Help

Manchmal stößt man auf die seltsamsten Dinge.

Basic Help ist so etwas. Ein Silberanhänger mit Edelsteinen drin, welcher durch den Piezoeffekt wirken soll.

Den Piezoeffekt gibt es wirklich. Allerdings ist die Behauptung, dass einem dieser Energie geben soll nicht plausibel und auch die Seite liefert hier keine Hinweise, sonder verweist nur auf vermeintliche Referenzen, die allerdings bei näherer Betrachtung wenig wert erscheinen. Denn ich konnte weder das angegeben Video finden noch das PDF, um mal zumindest zu versuchen zu verstehen, was hinter dieser ‚Erfindung‘ stecken soll.

Angeblich soll es internationale Patente geben.
Und bei Amazon fand ich diese
Amerikanisches Patent (USA) / Nr.: US 8,313,753 B2
Europäisches Patent Nr.: EP 1418980 B 1
Japanisches Patent / Nr.: 4718775

Hier wird das ganze sogar als Betrug eingeordnet.

Wenn man die Patentschrift liest kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie so etwas überhaupt vom DPMA genehmigt wurde, denn es ist offensichtlich, dass nicht einmal die Beschreibung fehlerfrei ist.

…Bevorzugterweise sollten die Kristalle in Reibung, insbesondere übereinander angeordnet sein. Hierdurch können die Kristalle piezo-elektronische Eigenschaften entfallen…

Eine Anordnung in Reibung? Wohl eher dürfte Reihung gemeint sind und piezo-elektrischen Eigenschaften sollen dann entfallen? Oder sollen sich diese entfalten? Allein der Absatz zeigt schon wie lächerlich dieses Patent ist.

Als Beweis für diesen Unsinn werden kinesiologische Messungen (Pseudowissenschaft) angeführt, welche natürlich ebenfalls ziemlicher Humbug sind. Wie der Link weiter oben zeigt wurde die angeblich die elektromagnetische Strahlung reduzierende Wirkung bereits widerlegt.

Selbst, wenn man halbwegs wissenschaftlich herangeht kriegt man psychischen Krebs von diesem Schwachsinn. Weder wird erklärt warum die Kristalle unbedingt in einem Edelmetall sein müssen. Zumal Platin kein Edelmetall ist, wie man auch schön am Periodensystem sehen kann. Und ein echtes Edelmetall wird gar nicht erwähnt. Auch hieran ist schön zu erkennen, dass diese Methode nichts wissenschaftliches hat.

Wie sollen denn die piezo-elektrischen Eigenschaften der Kristalle wirksam werden? Piezo-Elektrisch heißt, dass der Kristall entweder beim zusammenpressen eine Ladungstrennung hervorruft oder durch die Zufuhr elektrischer Energie eine Bewegung verursacht. Elektrische Energie wird nicht zugeführt und die Kristalle werden auch nicht gepresst, wobei das sogar noch Elektrosmog verursachen würden, als diesen zu verringern.

Später werden dann Schwingungen erwähnt, bloß wie sollen diese entstehen? Das wird nicht klar aus dem Patent. Aber wie könnte es auch. Es wird ja nicht einmal der Frequenzbereich erwähnt in dem dieser eher überteuerte Schmuck schwingen soll. Zumal Piezo-Kristalle eben gerade nicht auf elektromagnetische Felder reagieren, wie dieser Wikieintrag zu Tonabnehmern schön belegt.

Dem DPMA schrieb ich folgendes:

Guten Tag,

ich lass gerade die Patentschrift EP 1 418 980 B1 bei der es um ein Placebo mit scheinwissenschaftlichen Anstrich geht und muss mich doch sehr wundern, wie man so etwas überhaupt zum Patent zulassen kann, denn es ist weder eine Erfindung noch überhaupt etwas.

Die Funktionsweise wird hinter pseudowissenschaftlichen Behauptungen versteckt.

Wenn hier nicht sogar eine Beteiligung an einem Betrug vorliegt, denn durch das Patent bekommt dieser Anhänger einen seriösen Anstrich.

Ist es üblich, dass das DPMA so etwas erteilt?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Wochenanzeiger und Kameraüberwachung

Unter dem Titel „Stichwort „Big Brother“: Braucht Duisburg mehr Überwachung oder ist das blinder Aktionismus?“ in der Online Ausgabe des Wochenanzeigers findet sich der provokante Kommentar von Harald Landgraf, der Kameras als Heilversprechen darstellt. Zwar wird auf der Seite zur Diskussion aufgefordert, aber aus gegebenem Anlass, ebenfalls wegen fehlender Kennzeichnung bei einer Duisburger Bank.

Angeblich wären Kameras ein probates Mittel zur Abschreckung. Na außer provokant ist diese These für die Tonne. Die Kameras in Köln haben nicht abgeschreckt und m.W. auch nichts zur Aufklärung beigetragen, da sie kein vernünftiges Bild lieferten (Stand 10.01.16). Bei Affekthandlungen wirken Kameras ohnehin nicht, denn hier denken die Täter nicht über Konsequenzen nach und selbst da wo Kameras vorhanden sind ist die Abschreckung minimal, denn erstens können sie nicht alles überwachen und häufig sind professionelle Täter auf Kameras vorbereitet und gerade jetzt im ‚Winter‘ kann man sich prima unkenntlich machen.

Um eine abschreckende Wirkung zu entfalten müsste zudem auf die Kameras hingewiesen werden. Was am Beispiel des Bahnhofs Duisburg aber nur sehr verschämt geschieht. Das Symbol ist zwar an jeder Tür, aber fällt kaum auf, weil es ins Design integriert wurde, dabei fordert selbst das BDSG eine deutliche Kennzeichnung. Nun ist Datenschutz etwas anderes als Abschreckung, aber der fehlende Hinweis ‚Hier wirst du überwacht!‘ entfaltet sicherlich kaum abschreckende Wirkung.

Es gibt sogar Lebensmittelhändler die behaupten, dass die Kameras in den Geschäften zur Sicherheit der Kunden vorhanden wären. Vielleicht liegt auch hier das Problem bei der Kameraüberwachung und den fehlenden bzw. falschen Hinweisen. Wollen die Geschäfte etwa ihre Kunden nicht darauf hinweisen, dass wegen Misstrauen gegenüber jedem überwacht werden? Ist es gar, diese Pauschalanschuldigung des Diebstahls die zumindest bei den Kameras in Geschäften der einzige Grund für den Betrieb ist, welche die Geschäftsinhaber so schamhaft auf die Überwachung hinweisen lässt?

Ich kann jedenfalls stolz verkünden, dass ich schon bei mehr als einer Kamera dafür gesorgt habe, dass diese nicht mehr überwacht bzw. diese zumindest richtig gekennzeichnet wird. Und ich werde auch weiterhin die Grundrechte verteidigen vor dieser maßlosen und unsinnigen Überwachung, welche niemanden hilft und allerhöchstens mal bei der Aufklärung hilft.

Wobei mich die Kameraüberwachung in einem leeren Geschäft nach Feierabend nicht im geringsten stört. Denn da erwischt sie dann wirklich nur Einbrecher, wobei auch hier die Abschreckung gering ist, wie man an den Diebstahlzahlen sieht.

Abschreckung geht nur durch Präsenz und konsequente Ahndung, denn alles andere wird als Schwäche ausgelegt. Allerdings braucht es dazu Staatsanwaltschaften, Gerichte und Polizeibehörden mit ausreichend Personal und ebenfalls als Prävention gegen die kriminalisierende Perspektivlosigkeit ein deutlich besseres Bildungssystem, die insbesondere auch jene fördert, die Startschwierigkeiten haben.

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Spruch zum Sonntag

Arbeit ist kein Wellness, sie soll aber auch nicht krank machen.
(Ulrich Scharfenort, 01.08.2014)

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Offene Grenzen?

Der Regierung Merkel wird von vielen Menschen ein Versagen vorgeworfen, weil sie die Grenzen geöffnet hätte und nun Flüchtlinge unkontrolliert einwandern.

Meine Hypothese ist, dass diese Behauptung purer Schwachsinn ist.

Fakten:
– Die Grenzen im Schengenraum sind ohne Kontrollen bzw. nur am Rande vom Zoll auf Schmuggel kontrolliert.
– Nur die EU-Außengrenzen werden kontrolliert und wie im Fall von Ungarn auch gesichert (Ungarn hat übrigens auf die Bevölkerung bezogen mehr Flüchtlinge aufgenommen, als Deutschland, was häufig bei Kritik nicht erwähnt wird).
– Eine Grenze ist selten eine Barriere, d.h. nur in einigen Bereichen kann man diese nicht überall überschreiten.
– Keine Grenze kann lückenlos überwacht werden.
– Durch die derzeitige Politik werden die meisten Flüchtlinge erfasst.
– Mit abgeriegelten Grenzen würden Menschenhändler ein leichteres Spiel haben und viele Menschen die Kriminalität führen. Bestes Beispiel ist hier die Grenze USA Mexiko und die illegalen Einwanderer.

Fazit:
Die Grenzen von Deutschland sind nicht geöffnet worden, sondern waren geöffnet und Merkel hat nur das getan, was mit den verfügbaren Mitteln, die beste Lösung war. Ganz pragmatisch. Und wer meint sie hätte die Grenze ‚geöffnet‘ sollte vielleicht mal ein wenig nachdenken oder diese These plausibel belegen und ebenso so sagen, wie man die Grenze absichern soll. Etwa mit den Bau einer Mauer? Das Bauprojekt würde als Großprojekt in Deutschland sicherlich in die Hose gehen, weil wie übliche das billigste und nicht der wirtschaftlichste und realistischste Angebot angenommen wird. Ergebnis wäre dann wohl eine 30 cm hohe Mauer, die jeder ganz einfach übersteigen kann und mehrere Milliarden zusätzliche Baukosten.

Anmerkung:
Kritik von Leuten die sich lieber fernab der Realität in ihrem Rechten „Glauben“ sonnen, brauchen nicht mit der Veröffentlichung von volksverhetzenden Kommentaren zu rechnen, denn die Meinungsfreiheit endet dort, wo sie andere Grundrechte zu stark einschränkt.

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Videoüberwachung Forum Duisburg / Königsgalerie

Zu dem Artikel über Einbrüche ins Forum Duisburg und die dortige Videoüberwachung und die Abschaltung wegen Datenschutz möchte ich folgendes anmerken.

Die Centerbetreiber haben nur wenig Ahnung vom Datenschutz. Zum Beispiel war lange Zeit nicht einmal die vorgeschriebene Kennzeichnung beim Eingang zu C&A vorhanden. Dann gibt es im Forum an einigen Stellen Kameraüberwachung in gastronomischen Bereichen, obwohl dies nach den Informationen des LDI völlig unzulässig ist. Wobei letzteres teilweise auf einzelne Geschäftsbetreiber zurückgeht.

So ist für mich zum Beispiel nicht ersichtlich, wie der Datenschutz der Kunden in der Nacht betroffen sein soll, wobei eine Person für die Überwachung mehrerer Kameras ohnehin nicht ausreicht. Diese Person kann allerhöchsten drei Bildschirme betrachten und das auch nur begrenzte Zeit. Allein im Forum wird die Zahl von drei Kameras deutlich überschritten. Somit ist die Person überfordert. Da taugt die Kamera höchstens noch zur Täteridentifikation.

Und wie die vielen Einbrüche trotz Aufzeichnung zeigen bringt Videoüberwachung wenig bis gar nichts. Denn trotz Bilder von den Einbrechern, fahndet die Polizei noch immer. Bewegungsmelder gekoppelt mit einer guten Alarmanlage wären deutlich sinnvoller, als diese ganze Videoüberwachung.

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PETA sollte einfach mal die Füße stillhalten

PETA liebt bestimmt keine Tiere, denn sonst würden die da ansetzen, wo wirklich Tier leiden. Im Zoo werden die von Profis gepflegt die sowohl wissen, was an Nahrung gut für die Tier ist, als auch auf die Lebensbedingungen zu achten. Und was sollte nach der Schließung des Delfinariums passieren. Sollen die Tiere etwa zu einem Kommerzbetrieb, wo Lebensbedingungen deutlich schlechter sind? Eine Auswilderung dürfte kaum möglich sein.

PETA sollte sich lieber mal den wirklichen Problemen in der Tierhaltung zuwenden und das liegt in der nicht artgerechten Haustierhaltung. Wie etwa bei Pascha, was letztendlich zu dessen Einschläferung führte. Oder mit ‚Sofatieren‘, die zu Tode verhätschelt werden.

Aber das würde ja nicht so viel Echo in den Medien erzeugen, wenn man wirkliche Probleme angingen, als Pseudoprobleme.

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Ulrich Scharfenort fordert mehr Fach- und Sachverstand bei der CDU

Als Rechtsanwalt und Notar sollte Rainer Enzweiler es eigentlich besser wissen, als so stumpf Blödsinn bzgl. Videoüberwachung zu äußern. Eine Überwachung an Stellen, wo eine Gefährdung möglich wäre, ist keine Rechtsgrundlage für eine Videoüberwachung.

Zumal viele der bereits in Duisburg vorhandenen Kameras nicht einmal gesetzeskonform betriebenen werden. Meiste fehlt die Kennzeichnung oder ist nicht ausreichend. Bestes Beispiel sind hier die Stadtwerke, welche an der Friedrich-Wilhelm-Straße den Bürgersteig überwachen ohne darauf auch nur so hinzuweisen, dass man der Überwachung ausweichen kann. Denn genau das ist die Intention der Kennzeichnungspflicht, dass man sein Grundrecht ausüben kann und vor dem betreten des Überwachungsbereiches informiert ist.

Ich kann mich zum Beispiel nicht daran entsinnen, dass es am Rathaus eine Kennzeichnung gäbe, welche auf Kameras und die überwachten Bereiche hinweist und das bevor man diese betritt.

Davon abgesehen fehlt fast immer der Betreiber und häufig ist die Kennzeichnung nicht deutlich. Allein mit den illegal in Duisburg betriebenen Überwachung könnte man das LDI auf Jahre auslasten.

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Danke, Rotgrün! NRW ist Spitzenreiter in der Umweltvergiftung!

Diese PM der Piraten habe ich mal eins zu eins kopiert :-)

Danke, Rotgrün! NRW ist Spitzenreiter in der Umweltvergiftung!

Die Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen stinken zum Himmel. Das ergibt sich aus einem Artikel in DIE WELT [1], der eine Studie thematisiert, die ausgerechnet die Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben hat.

Unter den schmutzigsten zehn Kraftwerken befinden sich gleich vier in NRW, zwei davon führen sogar die Top Ten an: Neurath [2], das zweitgrößte Braunkohlekraftwerk Europas im Rhein-Kreis Neuss und Niederaußem [3], das zweitleistungsstärkste Kraftwerk Deutschlands im Rhein-Erft-Kreis.

Hanns-Jörg Rohwedder, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion:
„Die viel zu hohen deutschen Grenzwerte werden in NRW sogar noch übertroffen. Die Belastung durch das hochtoxische Nervengift und seine noch giftigeren organischen Verbindungen liegen an der Lippe seit langem deutlich über den Umweltqualitätsnormen. Dennoch dürfen die Verursacher, die Kohlekraftwerke, nicht nur weiter laufen, es werden sogar neue geplant, die erst gerichtlich gestoppt werden müssen.“

Patrick Schiffer, Vorsitzender der Piratenpartei NRW, ergänzt:
„Die Messwerte dieser Studie stellen der Umweltpolitik der Landesregierung ein miserables Zeugnis aus. Der Kohleausstieg drängt, auch aus Klimaschutzgründen. Die Folgerungen aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie und dem Pariser Klimaschutzabkommen müssen unverzüglich umgesetzt werden. Neben der Ausrüstung der betreffenden Kraftwerke mit moderner Filtertechnik muss als Nächstes ein Kohleausstiegsgesetz her. Der Klimaschutzplan muss verbindlich in den Landesentwicklungsplan integriert werden!

Während Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bereits die Forderung der NRW-Piraten nach einem Kohleausstiegsgesetz übernommen hat, ist von solchen Ambitionen, insbesondere bei den Grünen in NRW, nichts zu spüren, im Gegenteil. Sie konterkarieren die Forderungen ihrer Bundespartei und machen sich so unglaubwürdig.“

Für die nächste Sitzung des Umweltausschusses am Mittwoch, 20. Januar 2016 ab 15:30 Uhr hat die Piratenfraktion einen Bericht der Landesregierung über die derzeitige und zukünftig zu erwartende Quecksilberbelastung im Land angefordert.

Die Frage lautet, wie sich diese Belastungen in Verbindung mit der Wasserrahmenrichtlinie darstellen, wie die Landesregierung die derzeit geltenden Grenzwerte für Emissionen angesichts der Umwandlung in organische Quecksilberverbindungen und der Anreicherung einschätzt, welche Ausnahmeregelungen gelten und ob es Einschränkungen in der Nutzung pflanzlicher und tierischer Produkte aus NRW für den Verzehr oder Empfehlungen in der Richtung aufgrund von Quecksilberbelastungen gibt.

Quellen:

[1] Die Welt vom 3. Januar 2016: Bedenklicher Quecksilber-Ausstoß deutscher Kraftwerke – http://pm.piratenpartei.de/c/16867912/eefb86a8b76-o0fkc5

[2] Kraftwerk Neurath: http://pm.piratenpartei.de/c/16867913/eefb86a8b76-o0fkc5

[3] Kraftwerk Niederaußem: http://pm.piratenpartei.de/c/16867914/eefb86a8b76-o0fkc5

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Es wird immer schlimmer

Diesen Ausdruck hört man in den letzten Tagen leider öfters.
Und versucht man den Menschen klar zu machen, dass sie sich von Angst leiten lassen und sie erst einmal die Fakten abwarten sollten, wird man sofort als Gutmensch beschimpft. Angst ist immer ein schlechter Berater und das sieht man nach dem Terroranschlag Köln mal wieder mehr als deutlich.

Angst ist sogar bis zu einem gewissen Grad verständlich, aber nicht der Umstand, dass man sich von dieser beherrschen lässt. Das es Angst wird mehr als deutlich in dem Ausspruch, dass es immer schlimmer würde. Ein höchst Subjektives empfinden, denn Objektiv dürfte es äußerst schwierig sein hier Vergleichswerte vorzulegen.

Ist es wirklich schlimmer geworden? Ist die Welt bedrohlicher geworden? Oder kommt es uns nur so vor, weil man sofort von jedem Unglück und jeder Katastrophe in den Medien erfährt? Tragen Seiten wie Facebook mit Gerüchten und Lügen dazu bei? Das einzige was mir Angst macht ist der Rechtsruck in der Gesellschaft und dieser kommt nicht vom Terroranschlag von Köln, sondern aus vielen Gründen. Aus der sozialen Ungerechtigkeit, aus fehlender Bildung und natürlich auch fehlender Ehrlichkeit. Aber natürlich ist die Bequemlichkeit der Menschen einfache Lösungen zu akzeptieren, anstatt diese zu hinterfragen mit Schuld an vielen Miseren und ebenso die Nazikeule, welche an vielen Stellen zu oft zu früh herausgeholt wurde, wodurch sich ziemlicher Frust aufgestaut hat. Zudem hat dies für Unsicherheit gesorgt, was man sagen kann und was nicht. Ich denke hier nur an Sören Link, der mal Ehrlich gesagt hat was ihm lieber wäre und sofort einen auf den Deckel bekommen hat. Und da wundert sich noch jemand, dass Behörden mit manchen Äußerungen zurückhaltend sind?

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Einwendung Greiwing

Um den Beteiligten ein wenig mehr Zeit zu geben habe ich meine Einwendung bereits vorab sowohl Greiwing, als auch der Bezirksregierung zukommen lassen. Falls jemand ebenfalls Einwendung erheben will, kann er gerne meine oder Teile daraus verwenden.

Es wird sicherlich noch andere Punkte geben, welche man beanstanden könnte, aber so eine Einwendung ist immer Subjektiv. Insgesamt waren es weniger große Mängel, die ins Auge fielen, sondern eher viele kleinere, welche in Summe aber schon signifikant sind. Mir geht es an erster Stelle darum, bei Umsetzung des Antrages ein adäquates Sicherheitsniveau sicherzustellen, was derzeit teilweise gar nicht richtig beurteilt werden kann, weil wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt wurden.

Das derzeitig von Greiwing geplante Vorhaben dürfte zwar insgesamt deutlich umweltverträglicher als andere Anträge zu Gefahrstofflagern sein, nichtsdestotrotz gibt es Spielraum zu Verbesserungen, den ich mit meiner Einwendung nutze.

Einwendung Greiwing

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Spruch zum Sonntag

Der Glaube mag Berge versetzen, baut aber auch Mauern in den Köpfen.
(Ulrich Scharfenort, 20.08.2014)

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Terroranschlag von Köln?

Der Öffentlichkeit Informationen vorzuenthalten ist echt schlecht. Gerade bei kritischen Sachen ist Transparenz wichtig. Je mehr klar wird desto deutlicher wird, dass hier politische Korrektheit zu mehr Hass geführt hat. Und das ist nicht gut. Ehrlichkeit tut zwar manchmal weh, führt aber immer zu mehr Verständnis, als wenn Fakten verschwiegen werden.

Wenn ich mir die Vorfälle und die Verdächtigen nun betrachte, stellt sich mir die Frage, ob das in Köln nicht ein Terroranschlag war. Nicht mit Bombe oder Waffen, sondern allein durch die Art und Weise was geschehen ist. Das wäre natürlich deutlich subtiler, als alle Anschläge bisher, hat aber, wenn man sich die Reaktionen ansieht, den gleichen Effekt. Das wäre eine wirklich perfide Taktik einen Anschlag als normales Kriminelles geschehen darzustellen.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass es Kriminelle waren. Die operieren nicht so dreist und offen, dass man sie so leicht kriegt. Allerhöchstens waren es Amateurkriminelle.
Alkohol enthemmt durchaus. Hier wäre interessant woher der Alkohol kam und wer diesen Finanziert hat. Auch wie das Treffen zustande kam, denn das sich so viele dort getroffen haben ist mit Sicherheit nicht ohne Verabredung geschehen. Vielleicht gab es aber auch eine kleine Gruppe, welche dafür gesorgt hat, dass sich die Gruppe dort versammelte.

Ob die Behörden wohl auch in Richtung Terroranschlag ermitteln. Denn abgesehen vom Ort passt es zu der Terrorwarnung von München.

Die Angst, welche viele nun zu Überreaktion verleitet ist jedenfalls die selbe, wie bei einem Bombenanschlag. Wahrscheinlich wäre ein Bombenanschlag sogar noch weniger schlimm ausgegangen.

Ich weiß das ist eine gewagte Hypothese, aber wer sagt, dass ein Terroranschlag immer mit Toten stattfinden muss. Na das ist doch wirklich mal eine neue Dimension des Terrors.

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Warum kein Abriss?

Früher war dort mal Götzen drin und nun steht das Gebäude schon seit längerem leer.
Lichtburg

Wem gehört das Gebäude eigentlich und warum wird es nicht abgerissen? Ist doch sicher nur eine Frag der Zeit, bis einem da mal was auf den Kopf fällt. Seit einiger Zeit steht dort auch ab und an mal ein Container und es kam mir vor als hätte in dem Gebäude jemand ausgemistet. Aber mit welchem Ziel? Als Wohnhaus dürfte das kaum nutzbar sein.

Als Moschee vielleicht?

Ein Geschäft dürfte sich wohl eher nicht lohnen, denn es sieht nicht so gut aus mit dem Konsumverhalten in Rheinhausen, wobei dies aber nur zum Teil am Internet liegt wie viele behaupten. Wer sich mal ein wenig damit beschäftigt kommt schnell zu dem Schluss warum so viele bei Amazon oder anderswo bestellen. Der Preis ist hier nur zum Teil der Grund. Das war früher bei den Katalogen sicherlich ähnlich. Das liegt auch nicht an Krupp und der geschwundenen Kaufkraft, wobei dies vielleicht eine kleine Rolle spielt.

Der wirkliche Grund ist der Aufwand beim Einkaufen. Wenn man etwas bestimmtes sucht, muss man entweder im Vorfeld genau wissen, wohin man gehen muss oder teilweise ziemlich lange suchen. Da ist es doch deutlich bequemer bei einem Onlineshop einfach einen Begriff einzugeben und das gesuchte schnell zu finden und auch sofort die Preise vergleichen zu können. Und genau hier liegt das derzeitige Manko, aber auch die große Chance des stationären Handels, denn wenn die Menschen wissen, wo sie das gesuchte finden, werde sie auch eher dort hingehen. Genau aus dem Grund geht man auch eher in ein Kaufhaus, als in ein kleineres Geschäft. Nicht nur wegen der Auswahl, sondern weil man da weiß, dass es bestimmte Dinge gibt.
Hatte mal eine digitale Lösung vorgeschlagen, wo halt dann alles eingetragen werden kann und jeder weiß, wo man was bekommt. Wäre schneller als im Internet, denn man muss ja nur eben hingehen.

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Hetze gegen eine Religion und was Facebook daraus macht

Neulich meldete ich eine Hassbotschaft bei Facebook, welche nach meiner Meinung eindeutig als Volksverhetzung zu sehen ist. Facebook reagiert, wie folgt:

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, einen möglichen Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards zu melden. Solche Meldungen sind sehr wichtig, damit wir eine sichere und einladende Nutzererfahrung auf Facebook sicherstellen können. Wir haben das von dir im Hinblick auf wegen Hassbotschaften gemeldete Foto geprüft und festgestellt, dass es nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt.
Bitte teile uns mit, falls dir etwas auffällt, das dich beunruhigt. Es ist unser Ziel, dass Facebook für alle eine sichere und einladende Umgebung bleibt.

Das finde ich schon sehr befremdlich, es gibt sicherlich Postings, welche grenzwertig sind, aber dieses ist in meinen Augen doch zu sehr jenseits der Grenze, von allem was noch durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist. Somit macht sich Facebook nach Absatz 2 § 130 StGB mitschuldig, was ich auch entsprechend der Polizei meldete. Der Nazi, mit seinem Posting ist da sogar weniger schlimm, als Facebook, welche eine Plattform zur Verbreitung derartiger Hassbotschaften bietet und diese nicht einmal entfernt, wenn es notwendig ist.

Da Facebook also Nazipropaganda verbreitet wäre eventuell eine Umbenennung in Goebbelsbook sinnvoll.

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Fluglärm nur schwer identifizierbar

In den vergangenen Nächten war der Fluglärm mal wieder unerträglich.

Ich weiß nicht, ob es am Wetter liegt oder andere Ursachen hat, dass es plötzlich so laut war hier über Rheinhausen (Duisburg)

04.01.2016
~ 3:45
~ 5:07 (Möglicherweise UPS 204 von Köln/Bonn, angeblich etwa 6000 m)
~ 5:14 (Möglicherweise UPS 212 von Köln/Bonn)

05.01.2016
~ 3:07
~ 4:37

Nur zwei Flugzeuge konnte ich identifizieren, allerdings waren diese von der Lautstärke, in etwa so laut, wie niedrig fliegenden tagsüber. Also entweder ist die Flughöhe der identifizierten Flugzeuge falsch bzw. es werden nur fiktive Werte und nicht die wirkliche Flughöhe angegeben oder ich konnte dir wirklich Ursache nicht bestimmen.

Leider gibt es ja keine Gesamtübersicht, sondern man muss mühsam die einzelnen Flughäfen kontrollieren:
Düsseldorf
Köln/Bonn
Frankfurt

Auf jeden Fall ein beschissener Start in den Tag, wenn man Nachts durch ein Flugzeug aus dem Schlaf gerissen wird. Insbesondere, wenn es wie die Bezeichnung UPS suggeriert nur ein Frachtflugzeug ist.

Falls zufällig jemand weiß, welche Flugzeuge das waren wüsste ich das schon gerne.

Es wird endlich Zeit für ein deutschlandweites Nachtflugverbot.

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Mal was zum Schmunzeln

Also entweder ist dies ein akuter Fall von Denglish oder in dem Restaurant gibt es etwas, was dann doch eher ungewöhnlich auf der Speisekarte wäre.
IMG_20151222_133756 Hot Cock b

Ich mein Ochsenschwanzsuppe ist ja hinlänglich bekannt, auch Hot Dogs dürfe jeder schon mal gegessen haben, aber Hot Cock wäre dann doch schon eher verwunderlich.

Bleib nur der Schluss, dass hier jemand Hot Cooked schreiben wollte, denn selbst Hot Cook hätte keine Sinn gemacht, denn warum sollte jemand heiße Köche servieren.

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Braucht es mehr Soldaten?

Ein Klartext der NRZ suggeriert das Gegenteil

Versuchen wir mal logisch zu denken.

Wenn derzeit 3000 Soldaten im Einsatz sind, dann heißt dies sicherlich, dass die mindestens selbe Anzahl sich vorbereitet, was auch entsprechende Lehrer voraussetzt. Auch werden die Soldaten nicht dauerhaft vor Ort sein, also alle paar Monate wechseln. Damit wären wir schon bei einigem mehr als 3000. Sagen wir mal 20 000. Ferner gibt es sicherlich noch einige Soldaten, welche für die Versorgung mit Vorräten und ähnlichem Sorgen. Dann las ich unlängst etwas von Amtshilfe bei den Flüchtlingen.

Wer weiß schon welche Aufgaben ansonsten noch erledigt werden müssen, damit alles funktioniert. Mir kommt es jedenfalls reichlich naiv vor, anzunehmen, dass man nur 3000 Soldaten betrachten muss.

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Belgischer Atomwahnsinn

Der Defekt an einem Wasserkreislauf stellt keine Gefahr dar?

Die Heißwasserleitung dürfte die Wärme des Reaktors transportieren, wenn die Wärme nicht mehr abtransportiert wird, weil die Leitung leer ist, kann es durchaus zu einer Kernschmelze, wie in Fukushima kommen. In Anbetracht der bisherigen Pannen würde mich das nicht wundern. Das eine Firma so etwas herunterspielt oder gar lügt wäre nicht das erste Mal. Geht ja schließlich um Profite.

Armselig fand ich die Behauptung von Frau Hendricks, dass man nichts machen könne. Die Bundesregierung kann sich sowohl an die EU Kommission wenden, als auch eine Klage vor dem EU-Gerichtshof anstrengen. Durch die Gefährdung, welche offensichtlich gesehen wird, verstoßt dies gegen die EU-Menschenrechtscharta zu welche sich auch Belgien verpflichtet hat. Je eher man den Rechtsweg beschreitet, desto eher wird dieser Wahnsinn gestoppt.

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Spruch zum Sonntag

Ein effizienter Motor verabscheut Leerlauf.
(Ulrich Scharfenort, 25.07.2014)

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Sparkassenschließung wenig durchdacht

Also spätestens jetzt würde ich bei der Sparkasse verschwinden. Schlechte Öffnungszeiten, hohe Gebühren, dumme Antworten auf Fragen und nun bald nicht einmal mehr eine zentral gelegene Filiale in Rheinhausen.

Mal abgesehen davon, dass der Wegzug der Sparkasse schlecht für die Innenstadt von Rheinhausen ist, bedenkt die Sparkasse wohl nicht, dass von Friemersheim die Filiale an der Friedrich-Alfred-Straße mit ÖPNV besser zu erreichen ist, als jene an der Beethoven Straße. Dazu kommt, dass dort nahezu alle anderen Banken vertreten sind. Da werden sicherlich selbst Gewohnheitskonteninhaber nachdenklich und wechseln.

Und für solche Fehlleistungen bekommt ein Sparkassendirektor auch noch solchen Unsummen bezahlt. Da wurden wohl nur die Zahlen betrachtet und nicht gründlich nachgedacht. Was nützen SB-Angebote, wenn man Beratung braucht?

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Nachhilfe in Sachen Ebücher für Thomas Kutschaty

Mal als Reaktion auf seine seltsamen Aussagen zu Ebüchern und die Ungleichbehandlung mit Papierbüchern dieser offen Brief:

Lieber Herr Kutschaty,

erst einmal willkommen in Neuland, denn wie ich sowohl Ihrem Impressum, als auch Ihren Äußerungen bzgl. Ebüchern entnehme, sind mit dem Internet nur wenig vertraut.

Die Unterschiede zwischen Papierbüchern und Ebüchern sind zahlreich. Bei ersten ist zum Beispiel ziemlich aufwendig diese zu kopieren. Bei Ebüchern braucht es nur einen Klick. Dann die Besteuerung (Bücher 7 % und Ebücher 19 %). Vielleicht sollten Sie gegen diese steuerliche Ungleichbehandlung zuerst vorgehen. Andere Unterschiede wie etwa bei Buchpreisbindung, leichtere Korrekturen oder Verfügbarkeit können Sie sicherlich selbst erschließen.

Also bitte erst einmal kundig machen, bevor Sie Gesetzeswildwuchs befördern.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Dreistigkeit des Monats (Dezember 2015)

Obwohl ich nicht darauf Jagd mache stößt man doch immer wieder auf Dreistigkeiten, welche einen einfach nur mit dem Kopf schütteln lassen. Diese werde ich nun regelmäßig bringen. Sei es als Aufreger oder vielleicht auch damit jemand etwas lernt.

IMG_20151223_105527 Falschparker b

Parken auf dem Gehweg ist jedenfalls verboten, wenn es nicht explizit erlaubt ist (StVO § 12). Und an den Stellen, wo es erlaubt ist, ist bestimmt nicht die komplette Blockierung des Gehwegs erlaubt. Mal abgesehen davon, dass hier ein Fußgänger nicht vorbei kommt, so haben Menschen mit Gehhilfen oder in Rollstühlen ein erhebliches Problem.

Den Werbespruch, mit dem sich die Firma brüstet, zu der dieses Fahrzeug gehört, steht jedenfalls im krassen Widerspruch zum Verhalten.

Mir erscheint das Bußgeld von 15 Euro viel zu gering. Besonders im Vergleich zu Schwarzfahren. Man sollte mal die Bußgelder verzehnfachen.

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Bonn-Berlin-Umzug

Jetzt sollen also die restlichen Anteile der Bundesministerien nach Berlin geholt werden.

Mir kommt die Berechnung als Grundlage für den Umzug, wie eine Milchmädchenrechnung vor. In Bonn und Umgebung sind selbst nach einem Umzug noch immer viele Bundesämtern, die weiterhin Reisen notwendig machen. Wird bei einer Verlagerung wirklich Geld gespart? Oder finden die Reisen dann nur in die andere Richtung statt mit dem gleichen Aufwand?

Dann diese Aussagen zu der Flugbereitschaft. Die Leerflüge ließen sich natürlich vermeiden, allerdings stellt sich die Frage, wo die Flugbereitschaft in der Berlin hin soll. Der Nichtflughafen in Berlin wird wohl noch eine Weile so bleiben und die aktuellen Flughäfen dürften kaum den Platz haben.

Mir erscheinen die Argumente jedenfalls nicht auszureichen für einen Umzug, solange man nur die eine Richtung rechnet. Vielleicht auch gerade mit dem Ziel einen Umzug zu begründen, obwohl dieser u.U. sogar teurer ist.

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Schließung Auguste-Victoria

Bei dem Leserbrief des Gewerkschaftsmitglied (IGBCE) Manfred Derner kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das er die Jobs der Bergleute retten will ist verständlich. Unverständlich ist allerdings die Begründung mit steigenden Energiekosten, welche ja gerade durch die Altenergien wie Stein- und Braunkohle verursacht werden. Wegen der Braunkohle kommt dank Sigmar jetzt ja sogar noch einmal ein dicker Schöpfer oben drauf, der auch wieder Löcher in Geldbeutel reißen wird. Ebenso wie das Überangebot an klimaschädlicher Energieerzeugung. Es ist sogar erstaunlich weitsichtig von der Politik den Ausstieg anzugehen. Denn die Kosten durch den Klimawandel, welcher definitiv von Menschen verursacht wurde, wie sich aus der mehr als Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre ganz klar ergibt, werden noch größer sein, als die Energiekosten jetzt.

Die Flüchtlingswelle jetzt ist erst ein kleiner Vorgeschmack, wenn es Klimaflüchtlingswellen kommt, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass auch jetzt schon Dürren und andere Klimaeffekte zu Wanderbewegungen führen.

Soziale Verantwortung endet nicht in der eigenen Brieftaschen, sondern muss auch weit in die Zukunft schauen, um die Effekte von heute auf Morgen zu extrapolieren. Wer das nicht macht, der handelt nun wirklich sträflich fahrlässig.

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Pünktlichkeitslüge Deutsche Bahn?

Mal ein paar Anmerkungen zu dem Vorhaben der deutschen Bahn, im nächsten Jahr besser zu werden.

Wenn etwas Pünktlich ist hat es keine Verspätung. Verspätung ist ganz klar in der Fahrgastrechteverordnung der EU definiert nämlich die Abweichung von der planmäßigen Ankunft. Deswegen ist das was die Bahn für sich in absurder Weise als Pünktlichkeit definiert eine Lüge. Eine Statistiklüge. Verlässlichkeit heißt für mich auch, dass man sich nicht so billiger Statistiktricks bedient um Pünktlichkeit vorzugaukeln.

Wenn man echte Pünktlichkeit als Maßstab nehmen würde, wären vielleicht gerade einmal 10 % der Züge pünktlich, also mit Verspätungen von 59 Sekunden oder weniger. Wenn man sich aber mal anschaut wie langsam so mancher Zug in den Bahnhof einschleicht, so ist klar dass allein das manchmal schon mehr als eine Minute dauert.

Und 6 Minuten ist sehr viel Zeit für Pendler, was mit einer hohen Unsicherheit einhergeht für Anschlüsse.

Was zuverlässigere Informationen angeht so hat dies zumindest zum Start des neuen Fahrplans nicht geklappt, da etliches nicht angekündigt wurde.

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Wegen Tihange schrieb ich nun erneut an Belgien

Da es in Tihange rumort schrieb ich nun noch einmal an das belgische Konsulat in Berlin

Sehr geehrter Herr …,

leider haben Sie damals nicht auf meine Email geantwortet, aus gegebenem Anlass schreibe ich erneut.

Denn wenn schon im nicht-nuklearen Teil ständig Pannen und Störungen auftreten hat wohl bisher nur Glück schlimmeres und eine Katastrophe verhindert.

Warum steuert Belgien hier sehenden Auge in eine Katastrophe, die insbesondere auch Deutschland betrifft? Immerhin hat nun selbst der Wirtschaftsminister von NRW Kritik geübt und dieser ist sonst eher für altbackene Energieformen offen.

Ich will nicht zu denen gehören müssen, welcher dann hinterher sagen, dass man es doch gesagt hat. Das nützt niemandem etwas. Besonders wenn weiter Landstriche in NRW zu radioaktiver Wüste werden, weil Belgien nicht die Eier hat einen Schrottreaktor endlich abzuschalten, bevor wirklich etwas passiert.

Bei jedem Terroranschlag werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, aber bei Pannenreaktoren wird mit geschlossenen Augen weiter gemacht wie vorher, obwohl hier eine deutlich größere Katastrophe droht. Rein statistisch ist in Europa der nächste SuperGAU bzw. Ereignis der INES-Skala von Stufe 5 oder höher, längst überfällig.

Insbesondere verstößt Belgien damit gegen das Recht auf Leben gemäß der europäischen Menschenrechtskonvention.
Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Spruch zum Sonntag

Warum sollte man auf Menschen Rücksicht nehmen, die Rücksichtslos sind?
(Ulrich Scharfenort, 15.07.2014)

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Ehre oder Abzocke

Ich bin ein wenig zwiegespalten, weil ich eins meiner Werke auf mehreren Downloadseiten entdeckte. Dies spricht zwar einerseits für die Qualität, aber andererseits ist es nicht so toll, wenn der ohnehin schon magere Gewinn geschmälert wird. Wenn es verschenkt wird und keiner etwas daran verdient könnte ich eher damit leben, als wenn sich Abzockseiten, wie lul.to daran bereichern indem sie etwas für vermeintlich günstige Preise anbieten.

Dies verstößt natürlich nicht nur gegen die Buchpreisbindung, was so Kriminelle, wie die Betreiber dieser Seite nicht interessieren dürfte. Das die Betreiber Verbrecher sind erkennt man schon daran, dass es auf dieser Seite kein Impressum gibt oder eine Stelle an welche man sich wegen Rechtsverstößen wenden könnte.

Eine Whois-Abfrage führt zu Cloudflare, also quasi in eine Sackgasse.

Wer weiß, ob auf der Seite nicht auch neben den Ebüchern nicht noch unangenehme Überraschungen auf den PC gepackt werden. Legal ist das auf keinen Fall, wenn sich hier jemand bereichert ohne die Künstler zu beteiligen.

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Der Petitionsausschuss ist für Gewalt und gegen Sex

Als Antwort auf meine Petition bekam ich folgendes:

Diese Art der Ablehnung war schon fast absehbar und sogar die Argumente sind die fehlerhaften, welche die Petition bereits widerlegt.


I.

Der Petent fordert, dass entweder die §§ 183, 183a StGB gestrichen werden oder die Zur-
schaustellung von Gewalt in der Öffentlichkeit ebenfalls unter Strafe gestellt wird.

II.

Zu der Petition nehme ich wie folgt Stellung:
Gemäß § 183 Absatz 1 des Strafgesetzbuches (StGB, Exhibitionistische Handlungen) wird
ein Mann mit Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft, wenn er eine
andere Person durch exhibitionistische Handlungen belästigt. Ebenso wird gemäß § 183a
StGB (Erregung öffentlichen Ärgernisses) bestraft, wer öffentlich sexuelle Handlungen vor-
nimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wenn die Tat nicht in
§ 183 StGB mit Strafe bedroht ist. Das geschützte Rechtsgut der Vorschrift ist im Einzelnen
umstritten. Der Gesetzgeber sieht in der Vornahme exhibitionistischer Handlungen eine Ver-
letzung des psychischen Wohlbefindens (vgl. BT-Drs. Vl/3521, S. 53). ln der Literatur wird
unter anderem auf die Verletzung der Privatsphäre und auf die sexuelle Selbstbestimmung
abgestellt, da der Exhibitionist das Opfer zum Teilnehmer eines sexuellen Geschehens
macht (vgl. MüKo-Hörnle, StGB, 2. Auflage, § 183 Rn. 2; Fischer, StGB, 62. Auflage, § 183
Rn.2). §183a StGB schützt demgegenüber den Anspruch des Betroffenen auf Achtung sei-
ner Anschauungen, welcher dadurch verletzt wird, dass der Täter den Betroffenen wissent-
lich und absichtlich mit einem Ärgernis konfrontiert (vgl. BT-Drs. Vl/1552, S. 32; Fischer,
StGB, 62. Auflage, § 183a Rn.2) und hierdurch seine Privatsphäre verletzt (vgl. l\/lüKo-
Hörrıle, StGB, 2. Auflage, §183a Rn. 1). Hinsichtlich der beiden Vorschriften wird ganz unab-
hängig von der vom Petenten aufgeworfenen Frage hinsichtlich der Zurschaustellung von
Gewalt diskutiert, ob und inwieweit ein strafrechtlicher Schutz vor exhibitionistischen Hand-
lungen bzw. vor Erregung öffentlichen Ärgernisses erforderlich ist (vgl. BT-Drs. Vl/3521,
S. 53 f. und S. 56 f.; Fischer, StGB, 62. Auflage, § 183 Rn. 2 und § 183a Rn. 2; lVlüKo-
Hörnle, StGB, 2. Auflage, § 183 Rn. 1 und § 183a Rn. 1; Sch/Sch-Eisele, 29. Auflage, § 183
Rn. 1 und § 183a Rn. 1 jeweils mit weiteren Nachweisen). Bundesminister Heiko Maas hat
eine Reformkommission zur Überarbeitung des 13. Abschnitts des Besonderen Teils des
StGB eingesetzt, die aus Wissenschaftlern und Praktikern besteht. Sie hat im Februar 2015
ihre Arbeit aufgenommen und wird voraussichtlich im Sommer 2016 Empfehlungen für den
Gesetzgeber vorlegen. Dabei ist zu erwarten, dass sich die Reformkommission auch mit den
Vorschriften der §§ 183, 183a StGB auseinandersetzen wird. Das Ergebnis der Überlegun-
gen der Reformkommission bleibt abzuwarten.

Unabhängig von der weiteren Entwicklung in Bezug auf die §§ 183, 183 a StGB besteht kein
gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Sinne der Forderung des Petenten, die Zurschau-
stellung von Gewalt in der Öffentlichkeit ebenfalls unter Strafe zu stellen. Das deutsche
Strafrecht stellt bestimmte Formen der Gewaltdarstellung bereits jetzt § 131 StGB unter
Strafe. Gemäß § 131 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a) StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu ei-
nem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer Schriften verbreitet oder der Öffentlichkeit zu-
gänglich macht, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen
in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten
ausdrückt oder die Menschenwürde verletzt. Unter den Begriff der Schriften im Sinne dieser
Vorschrift fallen nach § 11 Absatz 3 StGB auch Ton- und Bildträger sowie Datenspeicher.
Nach § 131 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 StGB wird ebenfalls bestraft, wer entsprechende
Inhalte mittels Rundfunk oder Telemedien zugänglich macht. Die Vorschrift dient dem Schutz
der Allgemeinheit vor sozialschädlicher Aggression und damit dem Schutz der Allgemeinheit
und des einzelnen vor Gewalttätigkeiten (vgl. BT- Drs. Vl/3521 S. 6). Geschütztes Rechtsgut
ist damit letztlich der öffentliche Friede (Sch/Sch-Lencker/Sternberg~Lieben, StGB, 28. Auf-
lage, §131 Rn. 1).

Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die Gewaltausübung als solche bereits strafbar sein
kann, beispielsweise als Körperverletzung gemäß §§ 223 ff. StGB oder als Sachbeschädi-
gung gemäß §§ 303 ff StGB.

III.
Die Petition im Original sowie ein Doppel dieses Schreibens füge ich als Anlagen bei.

Meine Antwort:

Guten Tag,

schade, ich hatte vom Petitionsausschuss wirklich mehr erwartet, als fehlerhafte Argumente zu wiederkäuen. Diese Art der Ablehnung war schon fast absehbar und sogar die Argumente sind die fehlerhaften, welche die Petition bereits widerlegt.

Vom meiner Seite wird die Petition nicht abschließend bearbeitet angesehen, da sich die Antwort nicht wirklich mit der Problematik befasst.

Erst scheint es noch immer so zu sein, dass Männer für Exhibitionismus bestraft werden und Frauen nicht. Was natürlich ungerecht ist. Entweder alle oder keiner, wobei keiner gerecht wäre.

Der Exhibitionist soll angeblich andere zum Teilnehmer sexuellen Geschehens machen. Ist dies bei einer Schlägerei auf öffentlicher Straße in Hinblick auf Gewalt genauso. Ich will mir keine Schlägerei anschauen trotzdem wird hier ohne Möglichkeit der Gegenwehr mein psychisches Wohlbefinden verletzt, wobei dies auch an vielen anderen Stellen, wie etwa Fluglärm der Fall. Auch dies verletzt das psychische Wohlbefinden und trotzdem ist er nicht verboten. Oder halt ekelige Gerüche. So gesehen müsste man ziemlich viel verbieten, weil es das psychische Wohlbefinden verletzen kann. Das hier gerade Sex bzw. Nacktheit gewählt wird hat wohl eher mit Intoleranz gegenüber von Sex und Nacktheit einzelner zu tun.

Das mag zwar alles in den genannten Büchern drin stehen ist aber falsch und eine Ungleichbehandlung.

Das möglicherweise die Paragraphen überarbeitet werden reicht keineswegs aus. Es besteht keinerlei Grund für die Paragraphen, denn sie basieren auf Intoleranz.

Die Zurschaustellung von Gewalt steht nicht unter Strafe. Während eine nackte Brust bei Filmen zum Beispiel schon zu einer höheren Einstufung führt, obwohl es ein ganz normaler Körperteil ist, wird Gewalt in Filmen und auch das Töten schon viel jünger erlaubt. Damit wird der Gesellschaft gezeigt, dass Gewalt in Ordnung ist, Sex und Nacktheit aber schlimm. Dabei ist letzteres weniger schädlich als eine Verharmlosung von Gewalt, wie sie in vielen Filmen gezeigt wird. Also warum Nacktheit oder Sex in der Öffentlichkeit verbieten?

Auch der § 131 StGB greift nicht bei einer Schlägerei in der Öffentlichkeit oder gar der Gewaltdarstellung in den Nachrichten. Ebenso wenig Körperverletzung oder Sachbeschädigung. Denn einen Straftatbestand psychische Körperverletzung gibt es bisher nicht.

Es ist und bleibt absurd, dass eine abzulehnen und das andere sogar als Unterhaltung zu fördern. Zumal viel Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt aus dem Umstand erwächst, dass nie ein adäquater ungezwungener Umgang mit Sexualität gelernt wurde. Ebenso sexueller Frust in der Ehe resultiert aus dieser vollkommen unnötig gesetzlich geschützten Schamhaftigkeit. Denn, wenn man aus Scham nicht über so etwas spricht und nie lernt, wie man den Partner befriedigt, kann der Frust sogar in Gewalt umschlagen. Die soziologische Komponente von Schamhaftigkeit ist vielschichtiger, als sich so mancher Politiker vielleicht träumen lässt.

Aber mir ist klar, dass beim Thema Sex wahrscheinlich viele Ausschussmitglieder aus Schamhaftigkeit nicht darüber sprechen wollen und lieber alles beim Alten lassen, anstatt die Dinge mal wirklich zu hinterfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Wird wohl bei konservativen sexuell verstockten Menschen nichts bei rauskommen, aber es nicht zumindest zu versuchen, wäre dumm.

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Draus vom Walde

Draus vom Walde komme ich her;
und ich sage euch, es regnet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich bräunliche Nadeln sitzen
und droben vom Himmelzelt,
hörte ich wie Fluglärm herniederfällt

Frei nach Theodor Storm (1817-1888)

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Firefox Suchfeld

Anscheinend mag Firefox mich nicht, weil ich keinen Wert lege auf ständige „Verbesserungen“.
Nun ist das Suchfeld bzw. die Suchleiste auf Blödmodus eingestellt, sodass man nur noch mit der Standardsuche, Suchen kann oder es ziemlich umständlich wird. Leider wird einem nicht mehr die Suchmaschine angezeigt.

Man kann also nicht mehr einstellen, dass man jetzt erst einmal Suchmaschine X verwenden möchte, sondern muss jedes Mal umständlich übers Menü gehen.

Echt traurig, dass man nicht nur die Sicherheitsupdates installieren kann ohne den ganzen anderen Schrott. Für manches mag es eine Verbesserung sein, für andere macht es da Arbeiten umständlicher. Warum hier nicht der demokratische Weg, dass man beides nach eigener Wahl hat.

Darf man nun wieder ewig suchen, bis man eine Möglichkeit findet, diese ungünstige Veränderung rückgängig zu machen bzw. zu umgehen.

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Haus-, Grund- und Wohnungseigentümerverein Hamborn e.V. ein Erfahrungsbericht

Bisher habe ich glücklicherweise noch nicht so viel Erfahrungen mit Haus- bzw. Grundstücksverwaltungen sammeln müssen.
Aber als Hauseigentümer mit Gemeinschaftsgrundstück kommt man da wohl nicht drum herum. Leider.

Die Preise bei Haus und Grund Hamborn sind zwar niedrig, aber die Leistung ist in meinen Augen unterirdisch.

Man bekommt Mahnungen, obwohl noch Guthaben vorhanden ist. Aufgaben werden nicht oder erst nach sehr viel Nachdruck erfüllt. So fand trotz Aufforderung die Versammlung nicht in Fußreichweite statt. Angeblich hätte man nichts gefunden. Der Aufforderung zum Beleg, welche Stellen angefragt wurden, wurde natürlich nicht gefolgt. Auch wurde der Beirat nicht gefragt, ob man vielleicht etwas organisieren könne.
Wobei selbst, wenn die wirklich alle abtelefoniert hätten, wäre es so kurz vor Weihnachten wohl schwieriger geworden noch etwas zu finden.

Im Vorjahr fand trotz mehrfacher Aufforderungen durch den Eigentümerbeirat die Versammlung erst sehr spät im Jahr statt. Und Unterlagen für die Steuererklärung lagen auch schon mal erst im Sommer vor.

Die neue Grundstücksverwaltung bemüht sich nun darum die Unterlagen zu bekommen. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand bisher vergeblich.

Ich könnte hier natürlich noch mehr aufzählen, aber ich halte mich an das was ich auch klar belegen kann.

Meine Empfehlung ist lieber ein wenig mehr zahlen und dafür auch Leistung zu bekommen.
Haus und Grund Hamborn e.V.

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Terrormisten

Ich liebe es ja neue Worte zu kreieren. Wobei vielleicht gibt es dieses ja schon. Nachdem ich vor einiger Zeit Christmisten erfand habe ich mir überlegt, ob der Begriff Terroristen denn überhaupt noch Sinn macht. Es gibt alle möglichen Gruppen und viele werden als Extremisten oder Islamisten oder jetzt halt Christamisten bezeichnet. Wäre es dann nicht logisch nicht mehr von Terroristen, sondern von Terrormisten zu sprechen?
Also einer Verschmelzung des Wortes Terroristen mit Extremisten. Wäre doch sogar mehrfach von Vorteil, denn es deutet auch an, dass Terror Mist ist.

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Fair Logistics

Fair Trade gibt es ja schon eine ganze Weile. Mittlerweile auch in vielen Discountern. Was mich nun beschäftigt ist das Dilemma des Transports.

Im Logistikbereich läuft in Duisburg ja recht viel und man bekommt die negativen Auswirkungen mit. Nicht nur die LKW, welche zu Staus führen oder illegal durch Wohngebiete fahren, sondern auch die fehlenden Abstellmöglichkeiten zum Beispiel in Logport I, wo es an der Straße zwar Parkplätze gibt, allerdings keine für LKW geeigneten. Auch fehlen sanitäre Räumlichkeiten.

Einige Betreiber von Logistikzentren sorgen für Abstellplätze und sanitäre Einrichtungen, aber andere überlassen diese Kosten lieber der Allgemeinheit.

Wenn man nun überlegt, ob es auch so etwas wie Fair Logistics gibt, dann wäre das ein faires Transportsystem mit der entsprechenden Fürsorge für die LKW-Fahrer. Kein übermäßiger Zeitdruck, der zu Fehlern und Unfällen führt. Rücksicht auf die Umwelt und die Einhaltung von Verboten. Und selbstverständlich auch die entsprechende Versorgung, wenn der LKW mal über Nacht stehen muss, mit vernünftigen Essen. Und natürlich auch keine Anlieferung beim Geschäft zu Zeiten, zu denen es die Nachtruhe stört. Bisher habe ich aber noch kein derartiges Label gesehen, was einen bei Produkten auf genau so einen Ablauf hinweist.

Wäre doch ein paar Cent mehr Wert, wenn dafür die Allgemeinheit weniger Lärm und falschparkende LKW hätte.

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