Zur neuen Sperrklausel

Welche Zersplitterung sehen den SPD, CDU und Grüne denn? Die haben immer noch eine Mehrheit und Politik heißt gerade nicht den einfachsten Weg mit Abstimmvieh zu finden, sondern über Probleme zu diskutieren.

Man könnte das auch als undemokratisches Foulspiel bezeichnen, denn es dient höchstens zur Sicherung der eigenen Pfründe und von Filz, aber bestimmt nicht der Sicherung von guten Entscheidungen. Ein klarer Grundrechtsverstoß, der sehr schnell wieder gekippt wird.

Zudem zeigt sich doch überall, dass es trotzdem geht.

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Petition Bigamie

Es ist auf jeden Fall manchmal schon nicht einfach Berufe und Ehepersonen unter einen Hut zu bringen. Kinder sind da noch einmal eine ganz andere organisatorische Hürde.
Jetzt mal als heftige These. Würde Bigamie diese Probleme nicht alles lösen. Die Arbeit zwischen zwei Personen aufzuteilen ist doch viel Schwieriger als zwischen drei oder vier. ;-)

Deshalb habe ich im Nachgang in die Diskussion um die Homoehe mal einen weiteren Aspekt als Petition eingereicht.

Petition:
Der deutsche Bundestag möge beschließen den § 172 Doppelehe des StGB ersatzlos zu streichen und die Ehen mehrerer Personen miteinander (Multiehe) zu erlauben.

Begründung:
Das Zusammenleben von drei oder mehrerer Personen ist problemlos möglich, allerdings nicht die offizielle Anerkennung als Familie, obwohl gerade dies vieles erleichtern würde. Die gegenseitige Unterstützung in einer Multifamilie wäre eine Möglichkeit Familien zu fördern und für mehr Kinder in Deutschland zu sorgen.

Diskussion:
Mir fällt aus steuerlichen Gründen nichts ein, was gegen Multiehen sprechen würde. Das es menschlich stimmen muss, ist ein anderes Thema.

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Petition zur Abschaffung der Erregung öffentliches Ärgernis

Kann natürlich auch in die falsche Richtung gehen, aber mal sehen was der Bundestag daraus macht. ;-)

Petition:
Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Strafgesetzbuch geändert wird und entweder § 183 und 183a gestrichen werden oder ein § hinzugefügt wird, der die Zurschaustellung von Gewalt in der Öffentlichkeit ebenfalls unter Strafe stellt.

Begründung:
Es ist nicht nachvollziehbar, warum Gewalt durch das Strafgesetzbuch indirekt verherrlicht wird, während Sex als Vollendung von Liebe unter Strafe steht, wenn man dies an einem öffentlich Ort macht.

Umso unverständlicher wird dies, wo Gewaltverherrlichung in einem § unter Strafe gestellt wird, aber das öffentlich Prügeln auf der Straße steht nicht unter Strafe. Da stellt sich die Frage was ist gefährlicher. Die Zurschaustellung von Gewalt oder die von Sex/Liebe. Wohl doch eher die von Gewalt.

Wenn Gewalt öffentlich erlaubt ist, dann muss auch öffentlicher Sex erlaubt sein. Also endlich weg mit diesen §§

Diskussion:
Für Computerspiele wird nach jedem Amoklauf eine Gesetzesverschärfung gefordert. Seltsam, dass dann öffentliche Liebe verboten ist, während Gewalt erlaubt bleibt, was u.U. mehr zur Verrohung beträgt, als jeder Film und jedes Spiel.

Schon seltsam, dass Gewalt anerkannter ist, als Sex, was für eine Armutszeugnis stellt dies für unsere Kultur aus?

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Die Loveparade

Die Loveparade ist und bleibt auch ein Politikum
Deswegen hier mal der Überblick, von politischen Aktivitäten innerhalb der Stadt Duisburg im Vorfeld zur Loveparade:

01.09.2010 Endbericht der Stadt Duisburg zu den tragischen Ereignissen rund um die Loveparade am 24.07.2010 in Duisburg

16.06.2009 Kulturausschuss 2.1 Beantwortung der Anfrage Sachstandsbericht durch die Verwaltung

05.02.2009 Kulturausschuss 14 Beantwortung der Anfrage Sachstandsbericht durch die Verwaltung

Beschlüsse fand ich keine, was aber nichts heißt, denn das RIS ist bekanntlicherweise sehr schlecht verschlagwortet.
Sollte es aber wirklich keinen Beschluss geben, stellt sich die Frage warum. Stand die Politik etwa nicht hinter der Loveparade? Wer hat hier alleine entschieden?

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Anzeige wegen Beleidigung von Polizisten

Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Und der Punkt ist sehr groß. Mir ist unverständlich warum jetzt verschiedene Stellen jetzt Ausnahmen für Polizisten fordern. Damit würden sich die Polizisten gegenüber dem Gesetz besser stellen und die restliche Bevölkerung darf weiterhin sehen, wie sie bei Beleidigungen oder anderen Vergehen recht bekommen. Die Staatsanwaltschaft stellt nämlich ohnehin viel zu schnell ein. Habe selbst schon erlebt, wie drei Anzeigen an unterschiedlichen Zeitpunkten eingereicht innerhalb kurzer Zeit abgewiegelt wurden. Alles von der selben Person. So ganz nach dem Motto weg vom Tisch damit.

Man kann halt nicht mit weniger Personal das gleiche leisten. Das geht einfach nicht. Aber eine Sonderbehandlung bestimmter Berufsgruppen im Strafrecht muss sehr gut überlegt sein.

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Stahlindustrie und Arbeitsplätze

Wenn es wirklich von großer Bedeutung ist, dass die Stahlindustrie in Deutschland eine Zukunft hat, warum setzt sich Duin dann nur mit Vertretern der Firmen und Beschäftigten zusammen und beteiligt deutsche Umweltverbände nicht auch direkt. Der Vorteil wäre, dass ein deutlich breiter getragenes Konzept entstehen würde. Oder ist Duin ideologisch nicht in der Lagen über sein Ressort hinauszublicken? Dabei ist das gerade in diesem Fall absolut notwendig, schon jetzt die Probleme zu identifizieren, welche in Zukunft auf uns zukommen. Das heißt man kann die Investitionen schon jetzt in die richtige Richtung lenken und spart so deutlich mehr, als wenn man jetzt nur eine einseitige Lösung sucht.

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Asylbewerberheim im Landschaftschutzgebiet?

Nach dieser Vorlage der Verwaltung soll der Rat den Bau eines weiteren Asylbewerberheims in einem Landschaftsschutzgebiet zustimmen. Allein schon der Hinweis mit temporär kommt mir seltsam vor. Und dann die Pläne aus dem Juli und März. Warum ist da plötzlich ein Dringlichkeitsbeschluss notwendig? Nur wegen der aktuellen Situation oder übt die Verwaltung hier mal wieder unnötigen Druck auf die Politik aus, wie es ja schon mehrfach in Duisburg vorkam.

Ich halte jedenfalls nichts davon, da es genügend geeignete Flächen in Bereichen gibt, wo keine Schutzgebiete sind. Hier geht man doch nur den Weg des geringsten Widerstands zu Lasten der Natur.

Von dem Asylbewerberheim auf dem Deich in Rheinhausen hört man gar nichts mehr. Das sollte doch eigentlich längst vorhanden sein. Seltsam, seltsam. Anstatt selber zu bauen, lässt die Stadt hier lieber andere bauen, was doch im Endeffekt teurer sein dürfte.

In der Innenstadt ist doch zudem gerade ein schönes Grundstück von Bäumen befreit worden und dieses liegt noch dazu so günstig am Bahnhof. Bietet bestimmt viel Platz für Syrer ;-)

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Spruch zum Sonntag

Nichts ist besser eine Frau zum Schweigen zu bringen, als sie zu küssen.
(Ulrich Scharfenort, 01.12.2013)

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Fehlkommunikation

So langsam verstehe ich das Problem, was Bürgerschaft spaltet. Es ist die Fehlkommunikation und politisch motivierte Aussagen, welche das Angehen und sogar das Ansprechen von Problemen so schwierig macht. Natürlich hätte der OB es eloquenter ausdrücken können, aber hätte es dann noch jemand verstanden?

Was der OB meiner Einschätzung nach sagen wollte ist, dass ihm die überwiegend friedlichen und rücksichtsvollen Flüchtlinge lieber sind, als Zuwanderer die Tumult verursachen. Natürlich sind das nicht alle Zuwanderer, aber trotzdem stellen jene die sich nur schwer integrieren ein besonders auffälliges Problem dar.

Schockiert bin ich eigentlich nur an den Zensurbemühungen bestimmter Gruppen, die im Endeffekt nur dazu führen, dass Probleme gar nicht erst angegangen werden, sondern nicht darüber diskutiert wird, weil jeder fürchtet, dass man etwas falsches sagen könnte. Dann doch lieber ‚Klartext‘, wie von Sören Link und ein echtes Angehen von Problemen. Dieses vorschnelle Schwingen der Nazikeule, fördert genau jene, die man damit eigentlich verhindern will.

Verständnis kommt nicht durch Worte, sondern durch Taten, Kennenlernen und eine friedliches rücksichtsvolles Miteinander, was aber nur durch eine wirkungsvolle Integration möglich ist, wofür Duisburg aber schlichtweg das Geld fehlt.

Probleme verschwinden nicht dadurch, dass man sie umbenennt, sondern indem man sie angeht.

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Gysi für Kampfeinsatz?

Wenn Gysi fordert die Fluchtursachen zu bekämpfen, würde dies einen Kampfeinsatz der Bundeswehr bedeuten, denn anders wird man DAESH nicht Herr werden. Wundert mich wirklich, wo die Linken bisher doch immer so taten, als wären Kampfeinsätze nicht okay.

Oder soll bekämpfen bedeuten einen Antifanatischenverteidigungswall zu bauen, wo alle die durch wollen, mit Waffengewalt aufgehalten werden. Ich mein mit Mauern hat die SED-Nachfolgepartei ja schließlich ihre Erfahrungen.

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Fremdschämen für die Stadtwerke Duisburg

Was Marcus Wittig da von sich gibt ist einfach nur peinlich. Es erinnert mich stark an ein Gleichnis: „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“ Der Splitter ist hier die Energiewende und der Balken die Unfähigkeit der Energiedinosaurier sich anzupassen.

Die Daseinsvorsorge ÖPNV wird aufrecht erhalten, aber mehr schlecht als recht mit zu wenigen und falsch getakteten Verbindungen. Dies Problem ließe sich mit einem Ticket für Jedermann beheben. Das würde, da sich alle beteiligen weniger kosten und die Straßen massiv entlasten.

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Herr Tönjes von der RAG sagt nicht die Wahrheit

Er behauptet doch allen ernstes, das man PCB unterhalb der Nachweisgrenze finden würde. Diese Grenze heißt nicht ohne Grund so. Und wenn er hier schon nicht die Wahrheit erzählt, sollte man ihm dann, die anderen Aussagen zur PCB-Belastung glauben? So eine Aussage macht es für mich jedenfalls sehr unglaubwürdig.

Ebenfalls wird die Belastung nicht verringert, sondern lediglich deren Verteilung. Das heißt zukünftig geht der ganze Dreck direkt in den Rhein und nachweisen lässt sich wohl auch nichts mehr, weil durch die Verdünnung alles unter die Nachweisgrenze gedrückt wird.

Und wenn nur 0,2 % PCB im Rhein von der RAG stammen soll, woher kommt dann der Rest. Oder ist das die Gesamtbelastung und die 0,2 % das was die RAG pro Jahr einleitet?

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LKW Navigation zu teuer?

Wenn man hier nach Hilden schaut spielt sich eine Peinlichkeit ab. Die FDP scheint gegen Vorrangrouten zu sein, weil die angeblich nur wenig nützen würden und zudem extrem teuer wären. Also wenn ich mir 10 000 Euro anschaue und damit auch nur etwas mehr Ruhe für die Bevölkerung vergleiche, so ist dies jeden Cent wert. Und selbst wenn nicht alle das nutzen werden, so reicht doch schon der Teil, der es nutzt, um die Bevölkerung zu entlasten. Zudem fahren manchmal LKW auch anderen hinterher.

Für alles andere hat die FDP Geld, aber für kleine Summen für die Bevölkerung stellt sie sich quer? Das ist einfach nur erbärmlich. Wahrscheinlich hat die Bevölkerung einfach nicht genug an die FDP gespendet um ähnlich bevorzugt zu werden, wie andere Bereiche.

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Waidmanns Unheil

Menschenjagd. Das war nicht nur ein Romantitel, der unter Running Man verfilmt wurde, sondern fällt einem auch bei Walter Palmer ein. Wenn das Quälen von Tieren, wie Walter Palmer und andere Personen mit großem Kompensationsbedarf es betreiben, so okay sein soll, wäre es doch auch sicherlich okay diese Personen mal zu jagen und sei es auch nur in der Fantasie. Gehetzt von jenen Tieren, denen sie sich aus sicherer Entfernung mit tödlichen Geschossen nähern. Der waffenförmige Phallusersatz fest umklammert. In den Augen die Ekstase, welche wohl nur bei einer bestimmten Art von Sadisten in den Augen ist, welche Freude empfinden unnötig ein Leben auszulöschen. Wobei man sicherlich nicht zu so einer Person in zahnärztliche Behandlung will.
Genau so eine Person gehetzt von hundert Stieren mit Klingen auf den Hörnern, dass wäre doch mal ein interessanter ‚Sport‘. Aber der wäre, wenn wohl eher was für richtige Männer und nicht jene die eine Waffe brauchen, um sich Tieren zu nähern.
Wer Jagd für einen Sport hält, für den ist auch Überwachung und Zwang Freiheit. Tier zu töten mag notwendig sein, aber Spaß machen darf es nicht. Und ein Hobby darf es schon gar nicht sein.

Na dann Waidmanns unheil.

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Kostengünstige Lufthansa?

Sicherheit und Betriebswirtschaft sind unvereinbar. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Lufthansa bei ihrem Vorhaben bei der Ausbildung einzusparen unweigerlich die Sicherheit noch mehr vernachlässigen wird, als dies jetzt ohnehin schon der Fall.

Der Stress bzw. die psychische Belastung für einen ohnehin anstrengenden Beruf wird weiter zunehmen und wer zu stark belastet ist mach schneller Fehler oder rennt schlimmstenfalls in den Burnout bzw. in Depressionen. Wo das endet hat man bei Germanwings gesehen.

Die Lufthansa bezeichnet als Privilegien. Ich sehe es als notwendig an die Piloten entsprechend zu schonen und nicht auch noch den Rückflug am späten Abend aufzubürden, sondern dort übernachten zu lassen.

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Spruch zum Sonntag

Ich bin zu undiplomatisch um einen schlechten Politiker abzugeben.
(Ulrich Scharfenort, 13.11.2013)

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Duisburger Künstler: Hanna Schörken

Schörken, Hanna; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Krimizeit in Rheinhausen

Die Bücherinsel und die Volksbank haben im Rahmen eines Krimiwettbewerbs zuerst etliche Geschichten gesammelt und nun eine Auswahl dieser herausgegeben.

Die Autoren:
Günter Stöhr – Nostalgie
Irene Scharenberg/Gunda Plewe – Der Tote vom Toepper
Martine Geurtz – Stiefmütterchen
Sabrina Eicker – Der Alte und das Mädchen
Regine Huft – Mozart-Fans
Gila Grawe – Verhängnisvolle Verse
Henri Conrad – Déjà-vu
Christa Nakonz – Eiskalt
Ulrich Scharfenort – Der Logport-Mörder
Anke Elsner – Überraschungen
Monika Klapdohr – Die Bingo-Queen und der falsche Erbe
Irene Schwarenberg – Rheinhausen für immer und ewig

Zeitungsartikel: Krimiband in Rheinhausen erschienen

ISBN: 3-00-050357-3
Preis: 9,90 Euro.

Cover:
Krimizeit in Rheinhausen ISBN 3-00-050357-3

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Post: Ehrlich wehrt am Längsten

Die Post braucht zwar lange für die Zustellung, aber an der Ehrlichkeit der Aussage habe ich Zweifel.

Insbesondere, wenn man sich an diesen Artikel hier erinnert.

Genau das da Prophezeite ist eingetreten. Gewerkschaften übertreiben manchmal, aber in diesem Fall deckt sich die Vorhersage mit der Realität zu mindestens 99 %. Mein Beschwerde mit den Verweis auf den Test der NRZ ist bereits an die Bundesnetzagentur raus. Man muss sich von der Post nicht alles bieten lassen. Selbst bei der Werbezustellung muss man die erst vor Gericht bringen, damit sie damit aufhören.

Zu dem Thema habe ich nun auch eine Petition eingereicht:
Petition:

Änderung von Fristen

Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass sämtliche Fristen um einen angemessenen Zeitraum verlängert werden, da nicht mehr sichergestellt ist, dass die Briefe am nächsten Werktag ankommen.

Begründung:

Der marktdominierende Briefzusteller trägt Montags nicht mehr aus bzw. nur sehr eingeschränkt. Ein Brief, der am Samstag eingeworfen wurde kommt erst um einiges später an. Auch Donnerstag und Freitag eingeworfen, kann es vorkommen, dass der Brief erst am Dienstag ankommt, also fast eine Woche braucht.

Dies wird bei rechtlichen Fristen derzeit nicht berücksichtigt.

Diskussion:

Wenn man eine Rechnung bekommt und die Mahnung quasi direkt dazu, weil der Briefzusteller nicht in der Lage ist pünktlich zuzustellen.

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Veganer und emotionale Energie

Aus dem Geschreibsel unter diesem Link könnte man eigentlich nur einen Schluss ziehen. Eine vegane Lebensweise führt zu Verdummung. Dem ist sicherlich nicht so, aber das wäre die konsequente Anwendung der Logik das Schreiberling.

Das fängt an, dass hier propagiert wird, dass der Fleischverzicht friedlicher machen würde. War es etwa nicht so, dass der Massenmörder Adolf Hitler auch Vegetarier war? Also kann da wohl nicht so viel dran sein am friedlichen Vegetarier. Oder wenn man ins Tierreich schaut, dann sind die Kämpf zwischen Hirschen oder zum Beispiel Elefanten ziemlich brutal. Auch dies sind Vegetarier. Vegetarier sind nicht friedlicher, das ist bloß eine gerne verbreitete LÜGE.

Dazu kommt die absurde Behauptung von emotionaler Energie. Sind diese Thesen nicht etwas, was höchstens von homöopathischer Intelligenz behauptet würde? So etwas, wie emotionale Energie gibt es NICHT. Es gibt Energie, die in verschiedenen Formen gespeichert wird. Emotionen sind kein Energiespeicher und auch keine Energieform, sondern eher etwas, was die Energie des menschlichen Körpers verringert.

Ein Physikstudium könnte hier eine wirksame Therapie sein. Dies setzt aber voraus, dass die Person sich der Realität stellen will. Ansonsten könnten man meinen, dass dies eine, dem Islamismus in nichts nachstehende, Idiotie sein könnte.

Bin ich jetzt etwa ein aggressiver Fleischesser? Etwa, weil ich ein Verfechter von Realismus bin und nichts von unwissenschaftlichen Faktensalat halte? So be it. Bei so viel Dummhfug wird man aber auch leicht aggressiv. Anstatt einen so leben zu lassen, wie man will, soll man hier mit Fehlinformationen missioniert werden. Das ist egal, welche Religion mir damit kommt.

Klingt mir jedenfalls nach einer aggressiv, missionierenden, veganen Person.

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Duisburger Autoren: Ulrich Grillo und Wim Abbing

Grillo, Ulrich; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Das Deutschland-Prinzip

Abbing, Wim; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Das Deutschland-Prinzip

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Bahn Petition eingereicht

Jedes Jahr hat die Bahn Probleme mit Klimaanlage und Zugausfällen, ebenso mit Weichen die im Winter eingefroren sind. Es scheint sich aber nichts zu tun, um dies zu beheben. Da noch immer die Bundesrepublik Eigentümer ist, habe ich mal die Petition eingereicht.

Petitionstext:
Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Staatsunternehmen Deutsche Bahn, endlich für einen unabhängig vom Wetter funktionierenden Verkehr und verlässliche Informationen sorgen muss.

Begründung:
Es ist einfach lächerlich was die Bahn regelmäßig abzieht. Ab ein paar Grad mehr fallen die Klimaanlagen reihenweise aus. Und nicht nur das, es saßen schon häufiger die Passagiere im Nirgendwo fest, wie zum Beispiel am 05.07.2015 in Altenstadt (Iller), wo rund 200 Passagiere ohne Informationen für über drei Stunden ohne Versorgung mit Wasser stehen gelassen wurden. Alles, weil wegen der Hitze die Technik (Stellwerk und im eigentlich vorgesehenen IC) streikte.
Und der größte Witz dabei ist, dass selbst bei solchen Verspätungen die Opfer dieser verfehlten Firmenpolitik mit Bahncard 100 mit lächerlichen 10 Euro entschädigt werden sollen.

Informationen zum selben Zeitpunkt, am selben Bahnhof weichen voneinander ab. Zum Beispiel am 06.08.15 am Düsseldorfer HBF, wo im Zug von Personen im Gleis die Rede war und vom HBF ein Personenunfall mitgeteilt wurde. Genauere Angaben zum Ort, gab es nicht. Die Mitteilung das Züge ausfallen würden vergrößerte die Unsicherheit bei Pendlern noch.

Ständige unbegründete Verspätungen. Seit Anfang März habe ich mir die Ankunft in Bonn, des IC von Duisburg (6:12) nach Bonn (theoretisch 7:12) notiert (wann immer ich gefahren bin) und nicht einmal war dieser pünktlich. Meist lag die Verspätung bei 2 oder mehr Minuten, was sich mit den dadurch verpassten Bussen regelmäßig auf deutlich über 1 Stunde in der Woche summiert. Anscheinend wird auf der Strecke dem Güterverkehr totaler Vorrang eingeräumt oder die DB ist einfach unfähig. Selbst wenn der Zug in Köln HBF pünktlich abfuhr kam er in Bonn zu spät an. Manchmal stoppte er auch kurz vor Bonn. Die Gesamtverspätung lag hier für mehrere Fahrten seit Anfang März bei 98 %, bei insgesamt 50 Fahrten ist die eine repräsentative Verfehlung der Bahn.

Diskussion:
Ist es Unfähigkeit oder Unwilligkeit, weil es billiger ist die Passagiere zu entschädigen? Auf lange Sicht macht eine derartige Firmenpolitik das Unternehmen kaputt und da die Bahn noch immer dem Staat gehört, müsste dieser auch endlich eingreifen. Wahrscheinlich sind die Ingenieure bei den Klimaanlagen bloß unfähig zu erkennen, dass ein kleines bisschen weniger Kältemittel schon das Problem verringern könnte, da dadurch ein Überdruck in den Klimaanlagen vermindert würde. Dieser Überdruck könnte für die vielen Problem verantwortlich sein.

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Duisburger Künstler: Benjamin Peters

Peters, Benjamin; Musiker; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Grand Opening
* Ordinary Opening

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Eine Antwort aus Belgien

Ich hatte gegenüber der belgischen Botschaft, meine Sorge wegen der Atomkraftwerke, die dort nun wieder ans Netz sollen, ausgedrückt.

Zu diesen maroden belgischen Atomkraftwerken kam folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom 24. August 2015 und verstehe Ihre Sorge. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass die belgische Behörde für Nuklearkontrolle (FANC -http://www.fanc.fgov.be) ihre verantwortungsvolle Arbeit äußerst gewissenhaft ausübt und die Sicherheit der Bevölkerung höchste Priorität hat.

Und meine Antwort

Sehr geehrter Herr …,

leider erkenne ich zwischen den Worten und der Wirklichkeit eine erhebliche Diskrepanz. Wenn die Sicherheit der Bevölkerung höchste Priorität hätte, dann würden marode Kernkraftwerke wohl kaum wieder ans Netz gehen, sondern dauerhaft abgeschaltet werden.

Die höchsten Prioritäten haben hier wohl andere Dinge, wie Energieversorgung und Gewinnmaximierung.

Würden Sie Ihr Gehalt darauf setzen, dass nichts passiert? Würden Sie mit Ihrem persönlichen Vermögen dafür einstehen Schäden zu beheben? Wenn Sie mir das schriftlich per Brief geben würden, wäre ich beruhigt. Aber Worte ohne Haftung, sind ohne großen Wert.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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OB Sören Link, ein lupenreiner Demokrat?

Offener Brief an OB Sören Link

Sehr geehrter Herr OB Link,

ich erlaube mir mal Ihnen Demokratie näher zu bringen, denn wie der heutige Artikel in der NRZ belegt, haben Sie dort erhebliche Defizite.

Fangen wir mit der Rechtsgrundlage an:
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“
(Artikel 20 Abs. 2 Grundgesetz)

Die Betonung liegt hier auch auf Abstimmungen. Genau dies wollten die Bürger nach hiesigem Kenntnisstand auch erreichen. Eine demokratische Abstimmung, als Korrektiv bzw. Bestätigung für eine Entscheidung der gewählten Vertreter. Eine Wahl ist kein Freibrief und die Entscheidung bei der Wahl muss immer auch um allgemeine, aktuelle Meinungsbilder ergänzt werden. Politiker sind nicht die Herren, sondern die Diener des Volkes!

Bürgerbeteiligung ist nicht nur bei Wahlen irgendwo ein Kreuzchen zu machen, sondern findet sowohl von der Politik, als auch von den Bürgern initiiert statt. Nicht umsonst gibt es das Recht zu Bürgerentscheiden auf kommunaler Ebene und Volksentscheiden auf Landesebene. Eben gerade, weil Fehlentscheidungen auch auf diesem Weg rückgängig gemacht werden können sollen. Ergänzt wird dies durch die Rechtsprechung, welche zum Beispiel durch die Verfassungsgerichte, auch Entscheidung der gewählten Vertreter von Land und Bund rückgängig machen kann.

Was Sie als OB unterstützt und als Verwaltungschef vorangetrieben haben, hat wenig bis gar nichts mit Demokratie zu tun. Vielleicht in etwa soviel, wie die „Wahlen“ in der ehemaligen DDR. Schließlich hat sich die Entscheidung nicht dem demokratischen Diskurs im Rahmen eines Bürgerentscheids, als legitimes Korrektiv gestellt. Was in Hinblick auf die öffentliche Meinung, aber das mindeste gewesen wäre.

Diesen Umstand zusätzlich nun auch als demokratisch hinzustellen, lässt mich schon an Ihrer freiheitlich demokratischen Grundeinstellung zweifeln. Mir kommt ein Ausspruch eines Ihrer Genossen in den Sinn, der von einem lupenreinen Demokraten sprach.

Wie man Ihre Äußerungen sehr streng auslegt, könnte man hier sogar postulieren, dass ein Fall nach Artikel 20 Abs. 4 Grundgesetz vorlag, wonach eine andere Abhilfe eben nicht möglich war, bei der undemokratischen Beseitigung von Platanen.

Mich macht jedenfalls Ihr Verständnis von Demokratie und Beteiligung traurig, egal ob es nun aus Unkenntnis oder Ignoranz geboren ist. Sie sollten wirklich überlegen, ob Sie sich nicht deutlich besser über Beteiligung und wie diese im Grundgesetz verankert ist informieren, bevor Sie sich wieder zu dem Thema äußern.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Duisburger Künstler: Rudolf Schock

Schock, Rudolf; Musiker; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Angebliche Einbruchsprävention, reale Vorratsdatenspeicherung

Für mich klingt diese Sache höchst suspekt. Der Datenschutzbeauftragte wäre Voll im Bilde, aber er scheint wohl Vorbehalte zu haben, denn sonst hätte er wohl zugestimmt. Wenn man sich den Artikel so durchliest, geht es nicht ohne personenbezogene Daten. Aber wie immer muss man hier das kleingedruckte lesen. Es heißt ja schließlich nur die Software würde nicht mit personenbezogenen Daten gefüttert. Nicht das keine erfasst würden.

Für die Auswertung bzgl. Nummernschildern müssten erst einmal alle Nummernschilder erfasst werden. Was klassische Vorratsdatenspeicherung wäre, oder mit unmittelbarer Mustererkennung, welche diese Daten zum EU-Land dann an die Software weiterleitet. Dafür würden aber erst einmal alle Daten erfasst!

Gleiches gilt für die Handydaten. Um diese auszuwerten und schnell reagieren zu können, müssten diese in Echtzeit erfasst und ausgewertet. werden. Natürlich kann man in der Rasterfahndung nur bestimmte Länderkennungen ermitteln und zur Software weiterleiten. Für die spätere Ermittlung werden die Daten zudem sicherlich für einen gewissen Zeitraum gespeichert.

Wer weiß, welche anderen personenbezogene Daten noch ausgewertet werden. Und das alles um ein paar Einbrecher zu fangen. Mir ist das alles sehr suspekt. Vor allen Dingen, wo die Polizei die Wahrheit über die Datennutzung so beschönigt, das es klingt, als würden keine personenbezogenen Daten erfasst. Was wohl sicherlich nicht entfernter von der Wahrheit liegen kann, denn ohne die Auswertung von Personenbezogenen Daten geht so eine Vorhersage einfach nicht. Wo diese erfasst und ausgewertet werden ist dabei erst einmal völlig irrelevant. Eine derartige Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt ein Verstoß gegen unsere Grundrecht. Und das obwohl die Banden jederzeit ihren Modus Operandi ändern können. Also der Aufwand, der Grundrechtsverstoß und das alles nur dafür um hinterher vielleicht mit ein zwei Fängen da zu stehen?

Da macht mir die Polizei mit ihrem Vorgehen und der Zukunftsperspektive mehr Angst als jeder Einbruch, denn die Freiheit ist wertvoller, als irgendwelche materiellen Güter.

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Spruch zum Sonntag

Vertrauen ist wichtig für gute Arbeit, deswegen kommt bei der Politik leider häufig so viel Stuss heraus.
(Ulrich Scharfenort, 13.11.2013)

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SLS Altkleidersammlung und Content KG

Mal wieder sah ich einige neue Altkleidercontainer in Duisburg. Die Frage stellt sich, ob diese wirklich erlaubt sind.

So trug einer die Aufschrift
SLS Altkleidersammlung
0151 290 945 47

Die Handynummer erweckt nicht sonderlich viel vertrauen. Ebenso der Umstand, dass keine Anschrift angegeben ist wirkt nicht wie ein ehrbares Verhalten. Man sollte ja annehmen, dass eine Firma die auf Standorte angewiesen ist mehrere Kontaktmöglichkeiten angibt, um neue Standorte hinzu zu gewinnen, dies ist aber nicht der Fall.

Wenigstens ist dieser Sammler ehrlich und gibt zu, dass es eine kommerzielle Sammlung ist.

SLS Altkleidersammlung

Auch die Content KG gibt keine Anschrift an, sondern Firmennamen, Postleitzahl und Ort (42115 Wuppertal), sowie eine kostenpflichtige Nummer (01805044778) mit Kostenhinweis. Mehr aber auch nicht.

Content KG

Witzig ist der Hinweis, dass der Container genehmigt wäre. Irgendwie habe ich hier Zweifel, dass öffentliche Stellen überhaupt etwas von diesem Container wussten. Und ob der Grundstückseigentümer wohl informiert ist?

Content KG

Dieser Presseartikel lässt Zweifel aufkommen. Aber wenigstens kann man über die Festnetznummer eine Anschrift ermitteln.

Content KG

In beiden Fällen scheinen die Container nicht auf Kontaktaufnahmen ausgelegt zu sein, sondern auf Abwehr. Und dies deutet zumindest für mich auf wenig ehrbare Ziele hin. Firmen die Kunden bzw. Geschäftspartner gewinnen wollen, sind meist einfach zu erreichen.

Selbstverständlich wurden die entsprechenden Container, sowie weitere den Ordnungsbehörden gemeldet, damit geprüft werden kann, ob diese mit EU-Recht bzw. dem Kreislaufwirtschaftsgesetz im Einklang stehen.

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Langeweiletaten

Es viele die beklagen sich über Vandalismus, aber die wenigsten machen sich Gedanken über die Ursachen. Was treibt jemand dazu eine Wand zu besprayen? Zum Teil ist es sicherlich künstlerische Ambitionen, Anerkennung durch die Gruppe, aber es gibt auch jene denen einfach langweilig ist. Es gibt in der Umgebung schlicht keine brauchbaren Angebote. Nichts brauchbares zur Freizeitgestaltung, was die jugendlichen anspricht. Keine Möglichkeit mal Basketball oder Fußball zu spielen.

Besonders schlimm ist es ja in den Städten die kaum Geld zur Verfügung haben. Die sehen meisten auch schlimmer aus. Eben gerade weil sie der Jugend so wenig bieten können. Dabei könnte man mit Ideen auch etwas erreichen ohne große finanzielle Mittel. Mal etwas wagen. Warum nicht leere Wände für Sprayer freigeben. Warum nicht freies WLAN überall. Auch das lenkt von destruktiver Langeweile ab. Warum nicht Abends mal im Schwimmbad Wasser Disko, warum nicht unserem Nachwuchs das Gefühl geben, dass man etwas für sie tut? Wenn schon die Eltern nichts tun sollten.

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Bundestag für weitere Subventionen von Atom- und Kohlverstromung

Weil es gerade so gut passt (vom 21.07.2015):

Beschlussempfehlung

Das Petitionsverfahren abzuschließen.

Begründung

Mit der Petition soll erreicht werden, dass sämtliche Subventionen für Kohle- und Atomstrom gestrichen werden und gleichzeitig die Stromsteuer entsprechend gesenkt wird.

Der Petent führt aus, über die in der Stromrechnung ausgewiesene Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) könne man deutlich ablesen, in welchem Maße Erneuerbare Energien gefördert würden. Parallel hierzu würden jedoch auch Kohle- und Atomstrom gefördert. Derartige parallel Fördermaßnahmen in mehrere Richtungen seien jedoch unsinnig.

Die Förderung von Kohle- und Atomstrom sei im Bundeshaushalt versteckt oder werde in Form von Steuererleichterungen gewährt. Die Steuerzahler würden mit diesen Fördermaßnahmen belastet, ohne dass sie sehen könnten, wie viel für diese anderen Energieformen gezahlt werde.

Angesichts dessen sei es geboten, ausnahmslos sämtliche finanzielle Vorteile für die Produzenten von Kohle- und Atomstrom zu streichen. Auf diese Weise wäre es möglich, die Stromsteuer zu senken und damit private Haushalte zu entlasten.

Durch Streichen dieser finanziellen Vorteil würde nach Überzeugung des Petenten die Anreize für einen Ausstieg aus der Stromerzeugung aus Atom und Kohle erhöht. Insbesondere bei Braunkohle sei es möglich, durch Windkraft oder nachwachsende Energierohstoffe mehr Energie zu erzeugen, als dies mit der Förderung von Braunkohle möglich sei. Gleichzeitig sei es möglich, ohne zusätzliche Kosten weitere Anreize für den Bau von Gasgroßkraftwerken oder Blockheizkraftwerken zu schaffen, welche sich längerfristig auch mit Bio-, Wind- und Solarenergie betreiben lassen würden.

Weiterhin führt der Petent aus, der Staat unterstütze Konzerne wie RWE bei Enteignung, die für das Gemeinwohl nicht notwendig seien. Außerdem würden durch zu günstige Zertifikate im Emissionshandel die Erzeuger von nicht sauberen Energien bevorzugt und hiermit die Energiekosten auf den Steuerzahler verlagert. Auch in diesem Mechanismus sei eine Art Subvention zu sehen.

Zu den Einzelheiten des Vorbringens des Petenten wird auf die von ihm eingereichten Unterlagen verwiesen.

Der Petitionsausschuss hat der Bundesregierung Gelegenheit gegeben, ihre Haltung zu der Eingabe darzulegen. Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich unter Einbeziehung der seitens der Bundesregierung angeführten Gesichtspunkte wie folgt zusammenfassen:

Der Petitionsausschuss stellt fest, dass die Stromsteuer in Deutschland als indirekte Verbrauchsteuer in der Regel beim Stromversorger erhoben wird, wenn Strom von einem Letztverbraucher aus dem Stromversorgungsnetz entnommen wird. Die Besteuerung des Stromverbrauchs ist damit unabhängig von der bei der Erzeugung des Stroms verwendeten Energieart. Es trifft zwar zu, dass nach dem Stromsteuergesetz verschiedene Steuerbegünstigungen für Strom vorgesehen sind, jedoch existieren keine Stromsteuervergünstigungen, die sich speziell auf Kohle- oder Atomstrom beziehen. Im Hinblick auf die Erzeugung von Strom aus Atomkraft ist hierbei zu berücksichtigen, dass seit dem 01.01.2011 der Einsatz von Kernbrennstoff der Kernbrennstoffsteuer unterliegt.

Soweit der Petent in seiner Eingabe auch auf nicht-steuerliche Subventionen für die Erzeugung von Strom aus Kohle und Atomkraft abzielt, ist zunächst darauf hinzuweisen, dass die für den Einsatz deutscher Steinkohle in der Stromerzeugung und der Stahlindustrie von Bund und den Revierländern gewährten Steinkohlehilfen im Rahmen des sogenannten Kohlekompromisses von 2007 festgelegt worden sind. Sie flankieren die sozialverträgliche Beendigung der subventionierten Steinkohlförderung bis zum Jahr 2018. Diese Hilfen stellen sicher, dass bis zum Jahr 2018 der Einsatz deutscher Steinkohle im Vergleich zu importiert Steinkohle wettbewerbsfähig ist. Der Petitionsausschuss hält diese Regelungen für sachgerecht. Eine Veränderung der Wettbewerbsposition von Kohle im Vergleich zu anderen Energieträgern im Rahmen der Stromerzeugung ist mit diesen Maßnahmen nichtverbunden.

Weiterhin ruft der Petitionsausschuss in Erinnerung, dass die Zielsetzung besteht, gegenüber dem Stand von 1990 bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 % zu reduzieren. Der EU-Emissionshandel ist dabei als das zentrale klimapolitische Instrument für die Sektoren Energie und energieintensive Industrie anzusehen.

In seiner Eingabe hat der Petent zu Recht darauf hingewiesen, dass der gegenwärtige niedrige Zertifikatepreis dazu führt, dass Investitionen in CO2-arme Technologien weniger attraktiv sind und die Verstromung von fossilen Energien wie z.B. der Braunkohle mit hohen CO2-Emissionen relativ wettbewerbsfähig ist. Angesichts dessen wird eine nachhaltigere Reform des EU-Emissionshandels angestrebt, durch die u.a. die Verwendung von Braunkohle zur Stromerzeugung gegenüber der Verstromung von Erdgas verteuern würde. EU-Kommission hat hierzu Vorschläge gemacht, die auf EU-Ebene zu beraten sein werden.

Mit Blick auf die Ausführungen des Petenten zur Braunkohle ist ihm beizupflichten, dass insbesondere hinsichtlich der im Tagebau gewonnen Braunkohle mit dem Abbau dieses Energieträgers erheblich Eingriffe in die Eigentumsrechte von Grundeigentümern sein können. Die hierzu getroffenen gesetzlichen Regelungen, vor allem auch die Entschädigungsregelungen, sind von den höchsten deutschen und europäischen Gerichten überprüft worden und es ist insoweit davon auszugehen, dass die Regelungen nicht zu beanstanden sind.

Der Petitionsausschuss merkt ferner an, dass es in der Tat umstritten ist, ob die Erzeugung von Atomstrom in einer Gesamtschau im Vergleich zu anderen Erzeugungstechnologien trotz der für andere Erzeugungstechnologien nicht geltenden Kernbrennstoffsteuer eine stärkere staatliche Unterstützung erhalten hat. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass praktisch alle Stromerzeugungstechnologien im Bereich der Forschung und Entwicklung von staatlichen Forschungsgeldern profitieren bzw. profitiert haben. Dies gilt nunmehr auch für die Erneuerbaren Energien. Hinsichtlich der Stilllegung von Kernkraftwerken sind die Unternehmen verpflichtet, während der Betriebsphase entsprechende Rückstellungen anzusammeln. Dem Petitionsausschuss sind keine Anhaltspunkte bekannt, die darauf hindeuten, dass diese Rückstellungen nicht ausreichen könnten.

Mit Blick auf die Endlagerfrage hat zwar nach § 9a Abs. 3 Atomgesetz (AtG) der Bund die Aufgabe, Endlager für radioaktive Abfälle einzurichten. Entsprechend dem Verursacherprinzip haben jedoch diejenigen die notwendigen Kosten für die Einrichtung eines solchen Endlagers über Beiträge zu tragen, die die bei ihnen anfallenden radioaktiven Abfälle an ein solche Endlager abliefern können (§ 21e AtG). Da der Aufwand für den Bund bereits bei der Einrichtung eines Endlagers anfällt, ein Beitrag jedoch erst nach Fertigstellung erhoben werden kann, sieht das Gesetz vor, dass Vorausleistung auf die zukünftigen Beiträge erhoben werden können. Entsprechend der Ermächtigung in § 21b Abs. 2 und 3 AtG regelt die Endlagervorausleistungsverordnung die Erhebung von Vorausleistungen zur Deckung des notwenigen Aufwands für die Errichtung von Endlagern für radioaktive Abfälle. Vorausleistungen werden auch dann erhoben, wenn notwendiger Aufwand für die anlagenbezogene Forschung und Entwicklung entstanden ist.

Weitergehend merkt der Petitionsausschuss an, dass die Haftung der Betreiber von Kernkraftwerken gegen Unfälle in Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Staaten wie auch im internationalen Vergleich sehr weitgehend ist. Bei Unfällen haften die Betreiber unabhängig von der Schuldfrage gemeinsam bis zu einer Schadenssumme 2,5 Mrd. Euro. Bei allem, was darüber noch hinaus geht, muss der betroffene Betreiber mit seinem gesamten Firmenvermögen aufkommen.

Nach dem Dargelegten kann der Petitionsausschuss mithin insgesamt nicht in Aussicht stellen, noch weitergehend im Sinne des vorgetragenen Petitums tätig zu werden. Er empfiehlt daher das Petitionsverfahren abzuschließen.

Der abweichende Antrag der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Petition der Bundesregierung – dem Bundesministerium der Finanzen – als Material zu überweisen, soweit eine Erhöhung der Anreize für einen Ausstieg aus Atom und Kohle gefordert ist, und das Petitionsverfahren im Übrigen abzuschließen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Die Originalpetition ist hier zu finden. Damit man vergleichen kann, was der Bundestag mal wieder daraus gemacht hat.

Was für ein unsinniger Satz
“ Gleichzeitig sei es möglich, ohne zusätzliche Kosten weitere Anreize für den Bau von Gasgroßkraftwerken oder Blockheizkraftwerken zu schaffen, welche sich längerfristig auch mit Bio-, Wind- und Solarenergie betreiben lassen würden.“
Es geht hier natürlich um Gas aus diesen Energieformen.

2,5 Mrd. ist eine lächerliche Zahl, wie man an Fukushima und anderen Atomkatastrophen sieht. Da hat man dann auch die Erklärung, warum die Atomstromkonzerne ihr Risiko auslagern wollen in Gesellschaften die dann ruhig pleite gehen können.

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Metalldetektoren sind Popolismus

Kaum kommt ein Terrorist und überfällt den Thalys kommen sofort Idioten und schreien, dass man nun unbedingt alle Bahnhöfe mit Metalldetektoren ausrüsten müsste. Dies ist Unsinn der einer verbalen Darmentleerung gleicht. Erst einmal wird die Bahn ohnehin schon gegenüber dem Flugverkehr benachteiligt. Für Pendler wäre es eine Riesenqual jeden Tag lange Zeit vor Abfahrt da sein zu müssen. Und es gibt etliche Tagespendler die Fernverkehrszüge nutzen müssen.

Dann nützt so eine Maßnahme nur dann etwas, wenn die Bahnhöfe und die gesamten Gleise komplett abgeschottet werden. Denn auf diesem Weg kann man problemlos alles mögliche zum Zug schmuggeln. Dazu kommen noch die Kosten für diese Beruhigungspille mit Placebowirkstoff.

Also das fällt definitiv in die Kategorie Popolismus.

Freiheit verteidigt man nicht indem man die Bewegungsfreiheit einschränkt.

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Duisburger Autor: Andreas Kollender

Kollender, Andreas; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Von der Wüste
* Kolbe
* Teori

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Gleichsprech macht Spaß

Neulich da schrieb ich eine Rede. Aber schon bei der Anrede kam ich ins grübeln, was denn momentan wohl gerade politisch korrekt wäre. Heißt es noch ‚Sehr geehrte Damen und Herren‘? Oder muss man da jetzt Mitmenschen sagen? Aber es gibt ja auch welche die sind oder halten sich für Außerirdische. Ist es da nicht ziemlich diskriminierend, wenn man Mitmenschen sagt. Die würden ja nicht unter den Begriff Menschen fallen. Und dann gibt es da noch die Petarianer, welche auch Tier als Menschen sehen. Das würde dann aber eine ziemlich lange Begrüßung.

*grübel, grübel*

Also bis demnächst

Anony Maus

(Kompass Kompakt PDF-Ausgabe hier)

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Duisburger Autor: Astrid Kordak

Kordak, Astrid; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Lili heiratet oder Warum habe ich nicht NEIN gesagt?

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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GEZÖRRe im Kompass Kompakt August

Man kennt es sonst nur von Servicedilettanten, wie zum Beispiel großen Firmen, wo der Kontakt zum Endnutzer möglichst stark erschwert wird durch Kontaktformulare, anstelle eine Emailadresse anzugeben.

Anscheinend geht nun auch die GEZ diesen serviceabwehrenden Weg und hat ihre Email service@rundfunkbeitrag.de gesperrt. Dies bekam jedenfalls jemand zur Antwort, der auf diesem Weg seine Bitte um nachweislich Barzahlung übermitteln wollte. So langsam denke ich auch über Barzahlung nach. Das schicke ich dann aber per Einschreiben mit Rückschein, da man das offensichtlich nicht mehr per Email machen kann.

Wenn man jetzt sehr böse wäre könnte man sagen, dass es keinen Service beim Rundfunkbeitrag mehr gibt.

(Kompass Kompakt PDF-Ausgabe hier)

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Beihilfe zum Identitätsdiebstahl durch die Stadt Köln?

Jedenfalls kommt mir deren Formular, mit zahlreichen angeblich unbedingt notwendigen Daten so vor. Das Formular dient dazu die Kulturförderabgabe nicht zahlen zu müssen, wenn man beruflich irgendwo ist.

Folgende Email schickte ich deswegen nun ans LDI

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus beruflichen Gründen muss ich in Köln übernachten, damit keine Kulturförderabgabe gezahlt werden muss, muss man so ein sehr fragwürdiges Formular ausfüllen. Neben dem Arbeitgeber und der Anschrift sind dort auch extrem kritische Angaben wie Geburtsdatum und Ausweisnummer zu finden. Angeblich wäre dies laut Homepage der Stadt Köln notwendig, um eine eindeutige steuerrechtliche Identifikation vorzunehmen. Dazu reicht die Adresse in den meisten Fällen vollkommen aus. Ggf. noch das Geburtsjahr.

Mit der Abfrage der kompletten Daten besteht die sehr hohe Wahrscheinlichkeit eines Identitätsdiebstahls, da die Hotels sich theoretisch zwar ans BDSG halten müssten, aber wer kontrolliert dort was mit den Daten geschieht? Eben niemand oder wenn dann höchsten sehr stichprobenartig. Das die Stadt Köln diese Daten benötigt könnte ich eventuell sogar noch akzeptieren, aber bestimmt nicht, dass ich die in einem Hotel abladen soll. Das kann datenschutzrechtlich, insbesondere in Hinblick auf § 3a BDSG, nicht stimmen.

Da gibt man bewusst im Netz auf mancher Seite nicht seine komplett richtigen Daten an, um Identitätsdiebstahl zu verhindern und dann unterstützt die Stadt Köln mit ihrem Formular bei so etwas noch. Und die Seite sagt ganz klar, dass die Angabe im Hotel verbleiben müssen. Man kann also das Formular nicht einmal selber an die Stadt Köln schicken.

Ein Vermerk zu keiner weiteren Verarbeitung und Nutzung der Daten fehlt ebenfalls. Also ist dies für die Hotels auch nicht offensichtlich, dass sie die Daten nicht einfach nutzen dürfen. Zum Beispiel für Werbezwecke.

Im Gesetz mag dies zwar alles stehen, als Betroffener von Identitätsdiebstahl hätte man trotzdem hinterher den Ärger zu beweisen, dass man dieses oder jenes eben nicht gekauft hat.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Gleichsprech macht Spaß

Neulich da schrieb ich eine Rede. Aber schon bei der Anrede kam ich ins grübeln, was denn momentan wohl gerade politisch korrekt wäre. Heißt es noch ‚Sehr geehrte Damen und Herren‘? Oder muss man da jetzt Mitmenschen sagen? Aber es gibt ja auch welche die sind oder halten sich für Außerirdische. Ist es da nicht ziemlich diskriminierend, wenn man Mitmenschen sagt. Die würden ja nicht unter den Begriff Menschen fallen. Und dann gibt es da noch die Petarianer, welche auch Tier als Menschen sehen. Das würde dann aber eine ziemlich lange Begrüßung.

*grübel, grübel*

Also bis demnächst

Anony Maus

(Erstveröffentlichung in Kompass Kompakt)

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Spruch zum Sonntag

Es gibt Menschen die haben die Wissenssuppe mit Stäbchen gegessen.
(Ulrich Scharfenort, 17.09.2013)

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Aktion: Dispoüberwachung

Ständig wird ja von den Überwachungsparteien CDU und CSU die totale Überwachung gepredigt. Seltsam bloß, dass die Dispozinsen bisher nicht überwacht werden. Oder misstraut man nur der Bevölkerung und nicht der Wirtschaft?

Na dann muss man wohl mal wieder selber ran und Transparenz herstellen. Schreibt Dispozinsen, Bankname und Datum hier rein.

Als Anfang mal die Postbank
geduldete Überziehung:
14,95 % p.a.
Dispo:
10,95 %
Datum:
14.08.2015

Gebt die Aktion bitte weiter.

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EON jammert mal wieder wegen der Haftung für die Atomkraftwerke

Unbegrenzte Haftung ist genau das Richtige, denn auch z.B. jeder Eigentümer eines Grundstücks haftet für Altlasten. Die Firmen haben viel Geld verdient und Jammern jetzt rum. Ist doch echt eine widerliche Heuchelei. Ein Blick ins Grundgesetz hilft. Da steht explizit Eigentum verpflichtet. Da steht aber nicht, dass man sich seiner Verpflichtungen durch eine Umstrukturierung entledigen kann, nur weil man zu lange nicht auf die sich ändernden Rahmenbedingungen reagiert hat.

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Mit Firefox einfügen bei Facebook

Wenn folgendes Problem auftritt, dass man keine Links und Texte mehr bei Facebook reinkopieren kann, liegt dies u.U. an dom.event.clipboardevents.enabled
Denn wenn dieser auf false steht, mag Farcebook dies nicht.

Muss man sich überlegen, ob einem Facebook dies wert ist oder nicht.

Die Alternative ist, mehrere Profile zu erstellen und eins nur für Facebook zu nutzen. Dadurch kann Facebook einem nicht so leicht folgen.

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Nächtliche Ruhestörung durch Feuerwehr

Auf eine nächtliche Ruhestörung durch die Feuerwehr, Krankenwagen oder Polizei reagiert man nicht mit einer Beschimmpfung, sondern mit einer Strafanzeige. Störung der Nachtruhe durch Lärm gleich welcher Art hat schwerwiegende Folgen, wie unlängst für Fluglärm Prof. Thomas Münzel feststellte.

Auch ein Einsatzhorn darf nicht so ohne weiteres betrieben werden. „Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.“ § 35 Abs. 8 StVO. Die Nachtruhe fällt ganz klar unter die Ordnung und so etwas wie Regressforderungen, was von einzelnen Stellen angeführt wird ist kein Grund die ohnehin durch zahlreiche andere Lärmquellen eingeschränkte Nachtruhe noch weiter zu beschneiden.

Respekt ist auch in gegenseitiger Rücksichtnahme begründet. Ich mache Platz bei Blaulicht, dafür erwarte ich aber auch keine nächtlichen ‚Weckrufe‘.

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Todesfalle Bahn

Da wird einem schon mulmig, besonders wenn man die Unfähigkeit der DB auf Ausnahmesituationen zu reagieren bedenkt. Die kriegen es ja nicht einmal hin unter Normalbedingungen umfassend und richtig zu informieren, geschweige denn unter Extremsituation, wie ich schon mehr als einmal feststellen konnte.

Gut natürlich sind einige Zahlen wie etwa die 60 Kilometer sehr aufgebläht, da es ja schließlich nicht 60 km am Stück sind.

Aber ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Bahn brauchbare Konzepte für Sondersituationen hat. Angefangen bei den Informationen der Fahrgäste.

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Wohnen in Homberg

Es ist natürlich schön, wenn man versucht die Brachfläche von Schmidt und Söhne wieder zu beleben, aber zu behaupten man wüsste nicht warum diese nicht verkauft würde klingt doch reichlich ahnungslos. Schmidt und Söhne hat Maschinen, wie zum Beispiel Paternoster hergestellt. Somit ist es ziemlich wahrscheinlich das im Boden unangenehme Überraschungen lauern. Neben Metallstäuben dürften dies vor allen Dingen die Flüssigkeiten sein, welche bei der Metallbearbeitung verwendet wurden. PCB, Öle/Schmierstoffe, Lacke und Farben kommen einem in den Sinn. Wahrscheinlich fand noch keine Bestandsaufnahme der Altlasten statt, sodass das Risiko für die meisten Investoren unkalkulierbar sein dürfte. Neben dem finanziellen Mehraufwand kommen ja auch zeitliche Verzögerungen bei der Beseitigung hinzu.

Eine ähnliche Situation ist doch auch bei dem alten Hallenbad in Rheinhausen wegen der dortigen Altlasten. Welcher Investor versucht sich daran? Ohne Vorleistung der Stadt ist das eher unwahrscheinlich.

Und wenn es einen Eigentümer geben sollte bei dem Grundstück von Schmidt und Söhne, stellt sich die Frage warum dem Altlastenverdacht nicht mit Nachdruck nachgegangen wird. Schließlich ist laut Gesetz der Eigentümer derjenige, der haftet.

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Wenn Firefox mal wieder spinnt

Wenn bei Firefox sowohl bei der Googlesuche über die Searchbar, als auch an anderer Stelle die Meldung

302 Moved
The document has moved here.

auftritt. Kann dies mehrere Ursachen habe.

Heise hatte mal etwas von Verständigungsproblemen zwischen Google und Firefox erwähnt.

Die Anzeige muss auch nicht die wirklich Ursache sein, wie hier behauptet wird, wobei mir diese Seite reichlich suspekt erscheint. Ich würde die Programme von dort nicht verwenden, sonder lieber schauen, was große Seiten wie Chip.de zu bieten haben.

Cache und Cookies könnten die Ursache sein.

Dieses Problem wurde auch schon häufiger im Zusammenhang mit bestimmten Addons erwähnt.

Diese Art Fehler trat bei anderen auch ohne Trojaner auf. Also Virenscan laufen lassen und dann erst einmal schauen, welche anderen Ursachen noch in Frage kommen.

Da solche Fehler teilweise erst nach einem der Firefox „Updates“ auftreten, könnte dies auch auf eine der bestimmt vielen „Verbesserungen“ zurückzuführen sein.

Was man keinesfalls machen sollte ist Firefox auf Standard zurücksetzen, weil man dann wieder von vorne mit den Einstellungen anfangen muss.

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Was verzapft das Justizministerium da für einen Unsinn?

Da behauptet das Justizministerium doch glatt, dass eine Onlinepetition bei Change.org keine Grundlage für eine Behandlung im Bundestag wäre.

Ich eigentlich dachte ich alle Beschäftigten von Behörden würden das Grundgesetz kennen. Offensichtlich ist hier allerdings Artikel 17, was jedermann das Einreichen von Petitionen als Grundrecht erlaubt, dem Justizministerium nicht bekannt. Somit beschneidet das Justizministerium mit seiner Behauptung schon fast unsere Grundrechte.

Petitionen bei Change.org werde ich zwar nicht mitzeichnen, aber nicht wegen der Rechtmäßigkeit, sondern weil Change.org einen dann mit Werbung belästigt, ohne diese im Vorfeld abbestellen zu können.

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Spruch zum Sonntag

Es nützt nichts ständig nach Geld und Macht zu streben als Selbstzweck. Besser eine Arbeit gut zu machen als dieses ständige Streben nach Nichts.
(Ulrich Scharfenort, 29.10.2013)

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Braunkohle strahlt gefährlicher als ein Kernkraftwerk?

Jedenfalls dann, wenn das Kernkraft keinen Störfall hat.

Beim Abbau in Tagebauten werden radioaktive Stoffe freigesetzt. In Form von Stäuben die zum Beispiel Thorium und Uran enthalten aber auch als Gas Radon. In einer Studie erklärte das LANUV die Radonkonzentrationen für unbedenklich, allerdings wurden hier Messungen von unterschiedlichen Stellen und in unterschiedlichen Höhen verwendet. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das Ergebnis durch unterschiedliche Messbedingungen nur sehr begrenzt aussagekräftig. Warum bei dem Thema nicht auf eine komplette Messkampagne zurückgegriffen wurde erschließt sich nicht.

Geologisch ist erklärbar, dass durch unveränderten Boden weniger Gas kommen kann, als durch einen wo man die ‚Schutzschichten‘ abgetragen hat. Einige Gesteinsschichten sind ja sogar so Gasdicht, dass Erdgaslagerstätten entstehen konnten. Über der Braunkohle muss m.W. zwar keine Gesteinsschicht abgetragen werden, wohl aber Grundwasserschichten, die von der Dichtigkeit Radon deutlich Widerstand leisten dürften.

Die Untersuchungen des Feinstaubes, welcher u.a. Thorium und Uran trägt, fand von einer externen Stelle nur für jeweils einen Zeitraum von 24 Stunden und das vier Mal statt. Die Randbedingungen waren dem LANUV nicht bekannt. Die Aussagekraft solcher Messergebnisse ist minimal. Für Feinstaubbelastungen muss über einen längeren Zeitraum parallel zu kurzen Messzeiträumen gemessen werden.

Die eigenen Messungen des LANUV führen zu dem Ergebnis, dass Zeiträume mit erhöhter Feinstaubkonzentration auch zu erhöhter Aktivität führt. Die Exposition also stark witterungsabhängig zu sein scheint.

Es wurde aber nur die Alphastrahlung gemessen. Beta Strahlung anscheinend nicht. Warum wohl nicht? Auch wurde nicht auf Thorium oder Uran untersucht, obwohl die ‚Studie‘ diese Stoffe am Anfang sogar explizit erwähnt.

Die Zerfallsreihe von Uran belegt, dass auch Betastrahlung entsteht die wesentlich tiefer geht, als Alphastrahlung.

Alles in allem wirkt die Studie schludrig, als sollte sie nur als Beleg dafür herhalten, dass keine Gefahr droht. Natürlich könnte man sagen, dass sich aus der Alphastrahlung auch Beta- und Gammastrahlung ableiten lässt. Aber nicht einmal die Zusammensetzung des Feinstaubes zu analysieren und dann auch nur bei einigen Proben die Aktivität zu erfassen kann keine Grundlage für so ein Ergebnis sein. In einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift würde so etwas zerrissen werden. Die Anzahl der Messungen liegt noch im statistischen Rauschen.

Aber ist natürlich klar, dass RWE hieraus eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für ihre Tagebauten ableiten und in einer eigenen Publikation nicht einmal eine Gefahr für die Arbeiter vor Ort sieht. Allerdings steht in der Studie explizit keine Hinweise, es wird also nicht zu 100 % ausgeschlossen, dass da doch etwas sein kann. RWE hat hier also etwas als Fakt dargestellt, was in der Studie so aber nicht drin steht.

So gesehen dürfte die Tagebauten im Umfeld von Jülich gefährlicher sein, als der dortige marode Kugelreaktor. Denn als Feinstaub sind die radioaktiven Partikel lungengängig und können so selbst als Alphastrahler großen Schaden anrichten.

Also nicht nur werden wir durch Braunkohle mit unnötig viel Kohlendioxid belastet, nicht nur werden Dörfer und wertvoller Ackerboden vernichtet, sondern allein der Abbau könnte schon eine eklatante Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Die RWE-Publikation lässt vermuten, dass die Arbeiter in den Tagebauten wohl nicht zusätzlich geschützt werden. Wobei vor Feinstaub so oder geschützt werden muss, weil dies aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht als krebserregend angesehen wird und somit egal von welchem Staub eine Gefahr droht.

Quellen:
Wikipedia
LANUV-Studie:
RWE

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Das Recht auf eine Klimaanlage

Die Zeitung schrieb vor einiger Zeit etwas darüber da Beschäftigte bei Hitze kein Recht auf eine Klimaanlage hätten. Grundlage war sicherlich eine Pressemeldung eines Unternehmerverbandes, der natürlich wenig an die Beschäftigten und mehr an anderes denkt. Wobei dies absolut nicht nachhaltig. Zufriedene Beschäftigte bringen mehr Leistung.

Juristisch mögen die Aussagen des Unternehmerverbandes richtig sein, allerdings werden hier für die Beschäftigen wesentliche Informationen weggelassen. Ist natürlich verständlich, dass der Unternehmerverband versucht seine Mitglieder zu „beschützen“, dabei macht dieser hier aber genau das Gegenteil. Arbeitsschutz ist kein Kostenfaktor, sondern dient im Endeffekt dem Wohlbefinden und damit auch einer höheren Produktivität. Denn bei Hitze nimmt die Leistungsfähigkeit nachweislich ab und die Fehlerhäufigkeit zu.

Hier scheinen bewusst oder unbewusst Teile des Arbeitschutzrecht weggelassen zu, die insbesondere für Beschäftigte aber von großer Relevanz sind. Im Arbeitsschutzgesetz steht ziemlich eindeutig, dass der Arbeitgeber für sichere und gesunde Arbeitsplätze zu sorgen hat.

Konkretisiert wird dies in der u.a. Arbeitsstättenverordnung. Und im Anhang findet sich der Punkt 3.5 Raumtemperatur.

Was noch weiter konkretisiert wird in der ASR 3.5 Raumtemperatur. Entweder muss diese ASR 3.5 angewendet oder der gleiche Schutz auf anderem Weg erreicht werden. Es ist also anders als behauptet alles durchaus rechtlich geregelt.

Fakt ist ab 26 °C muss der Arbeitgeber etwas machen und ab 35 °C ist z.B. ein Büroraum nicht mehr als Arbeitsraum geeignet. So gesehen wäre dann ggf. Hitzefrei, wenn der Arbeitgeber keine Klimaanlage einbaut und andere Maßnahmen nicht greifen.

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