Rettung Rheinhausenhalle

Am vergangenen Mittwoch gab es ein erstes Treffen der IG Rheinhausenhalle. Einer Halle die schon zweimal gerettet wurde. Der kämpferische Wille, der uns Rheinhausenern innewohnt war zu spüren. Das haben wir auch 1987 schon gezeigt

Vereine haben es schwerer einen Veranstaltungsort zu finden. Schulaulen sollen zum Beispiel wegen reduzierter Personenzahlen nicht mehr möglich sein. Eine Reduzierung fand Aufgrund der Sicherheit statt. In Duisburg sind nicht mehr viele Orte und mit einem Wegfall der Rheinhausenhalle gäbe es im Westen vermutlich nichts mehr. Keine Bälle, Tagungen oder Konzerte, keiner Karnevalsfeiern, kein Markus Maria Profitlich und auch sonst niemand. Dabei scheint die Halle wegen ihrer Akustik und Größe besonders beliebt bei vielen Künstlern zu sein. Nur ein leeres Gemäuer was angeblich Geld sparen soll. Bloß, wo findet die Bürgerschaft die Finanzen der Rheinhausenhalle in transparenter Form, um diese Behauptungen selber prüfen zu können?

Kostet eine geschlossene Halle wirklich weniger Geld?

Was ist mit dem Denkmalschutz?

Wie sieht es mit Artikel 18 der Landesverfassung aus ((1) Kultur, Kunst und Wissenschaft sind durch Land und Gemeinden zu pflegen und zu fördern.)?

Wie sieht das mit den Mehrkosten für das Theater am Marientor aus?

Ist die Schließung ein Versuch die Mercatorhalle besser aus zu lasten?

Oder geht es darum das Theater am Marientor zu bespielen?

Warum wird nach mal bei den städtischen Töchtern nach Einsparpotential gesucht, wie die Grünen vorschlugen?

Auf wenig Gegenliebe stieß die Selbstdarstellung von href=“http://www.ahmet-peter-siegel.de/“>Ahmet Peter Siegel (aus Weeze), aus der Rheinhausenhalle einen politischen Spielball zu machen. Dieser wollte für sich unbedingt eine Podiumsdiskussion arrangieren. Anscheinend stört ihn nicht eingeladen zu werden. Allerdings erscheinen mir die anderen Kandidaten geeigneter, da sie zumindest einen Bezug zu Duisburg haben.
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß ist schon eine Podiumsdiskussion mit sechs Personen schwierig. Wie Demokratisch dies nun ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wie sich der von Piraten unterstützte Kandidat Michael Rubinstein äußerte habe ich ja bereits hier geschrieben.

Die Interessengemeinschaft plant nun folgendes:
* Es soll nun eine Liste der Bedeutung aufgestellt werden. (Alle Veranstaltungen, kulturelle Bedeutung, historische Bedeutung, lokale Bedeutung)
* Es sollen möglichst viele Unterschriften zum Erhalt gesammelt werden.
* Zahlen der Stadt sollen ermittelt werden.
* Am Besten möglichst viel zum Thema Rheinhausenhalle bloggen und auch die Presse um Mithilfe bitten.
* Alle Sachargumente für den Erhalt sollen gesammelt werden.

Wer zu den Punkten etwas hat, einfach hier als Kommentar ins Blog.

Es gibt viel zu tun bis zum 23.6., dem Tag der Entscheidung-

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Kauffördernde Verschwendung?

Vor einiger Zeit kaufte ich mir so ein Multifunktionsgerät von HP. Natürlich war die wohl nur zu einem Bruchteil gefüllte Patrone schon nach kurzer Zeit leer. Dann habe ich vor einigen Tagen mal wieder eine neue Patrone eingesetzt.
Was macht der Drucker als erstes. Ungefragt eine Seite ausdrucken. Angeblich um die Patrone einzurichten. Ich habe da eher den Verdacht, dass es nur darum geht die Patrone schneller leer zu machen und Papier zu verschwenden.
Und auch, dass die HP Software nach Hause telefonieren will finde ich überaus unsympathisch.

Vor einiger Zeit wollte ich HP auf Viren/Trojaner in ihrer Firmware hinweisen. Da wurde ich nach der Telefonnummer gefragt, anstatt mal der Sache nach zu gehen. In dem HP Treiberpaket sp50150.exe von HP hatte mein Virenscanner jedenfalls im März den Trojaner TR/Crypt.FKM.Gen in der Datei PDFProTrial.exe gefunden. Möglicherweise ist dieser immer noch mit im Download, da ich mir nicht sicher bin, ob die beim HP Beschwerdemanagement überhaupt verstanden worum es ging.

Dazu kommt noch, dass bei dem Computer für den die Firmware war nicht mal mehr eine DVD mit dem Betriebssystem dabei war, was einen natürlich vor Probleme stellt, wenn der Rechner schon direkt nach dem Kauf Probleme macht.

Fazit für mich ist jedenfalls. Keine HP Computer oder Drucker mehr.

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Windows Media Player im Kontextmenü

Seit einiger Zeit hat sich wieder einmal in mein Kontextmenü der Windows Media Player eingeschlichen.

Folgende Einträge gibt es:

  • Zur Windows Media Player-Wiedergabeliste hinzufügen
  • Mit Windows Media Player wiedergeben
  • Musik online kaufen

Ich finde es ein Unding, dass Windows einem kommerzielle Werbung ins Kontextmenü einbaut, ohne dass man es wieder leicht entfernen kann. Zu finden ist dies hauptsächlich bei mp3- und wav-Dateien.

Einen Tipp für das entfernen unter Windows XP und Windows Vista gibt es hier, nützt mir mit Windows 7 natürlich wenig. Das mensch so ein eingenistetet Programm nicht einfach rausschmeissen kann finde ich äußerst ärgerlich.

Schon mehrfach habe ich gesucht aber jetzt habe ich hier endlich den einfachen Weg gefunden. Natürlich nur dann, wenn man den WMP nicht nutzen möchte. Und es geht sogar mit nur wenigen Klicks ohne direkt in der Registry rumfummeln zu müssen.

Zuerst unter Windows-Start-Button => Einstellungen die Systemsteuerung öffnen. (Kann je nach Konfiguration des Startmenüs auch an anderer Stelle sein.) Die Anzeige sollte so gewählt sein, dass die alle Einträge angezeigt werden. In der Systemsteuerung Standardprogramme auswählen. Unten gibt es dann Programmzugriff und Computerstandards festlegen. Hier sind mehrere Begriffe zu finden Benutzerdefiniert am rechten Rand öffnen.
In der sich öffnen Auflistung findet sich dann Wählen sie eine Standardmedienwiedergabe aus. Hier kann dann für Windows Media Center und Windows Media Player das Häkchen (bei Zugriff auf dieses Programm aktivieren) entfernt werden.

Und sofort danach sind die Einträge verschwunden.

Wie gesagt sollte nur gemacht werden, wenn man den Player nicht nutzt. Ansonsten. Lässt sich die Funktion aber auch auf gleichem Wege wieder rückgängig machen.

Sollen nur einzelne Einträge verschwinden wird mensch wohl nicht um die Registry herum kommen. Damit habe ich mich jetzt allerdings nicht beschäftigt.

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Bürgerbeteiligung

Für viele Parteien ist Bürgerbeteiligung nur eine hohle Phrase. Die Piraten leben sie.

Dabei weiß niemand besser als die Menschen vor Ort, wo der Schuh drückt und bei einem Transparenten Haushalt würden die Bürger sicherlich auch Vorschläge machen, wo gespart werden kann. Aber natürlich sind im Haushalt keine Allgemeinposten aufgeführt.

Aber auch sonst fehlt es häufig an der Möglichkeit sich als Bürger zu informieren. Auf den Internetauftritten der STädte sind Informationen, wenn überhaupt vorhanden versteckt und ein Großteil der Zeit geht fürs Suchen drauf. Ich hoffe das wird sich ändern, denn Bürgerbeteiligung heißt auch dem Bürger überhaupt erst einmal die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben.

Bürger können Anregungen oder Beschwerden einbringen. Dies regelt § 24 der Gemeindeordnung.

Dann gibt es den Einwohnerantrag. Die Hürden für diesen Antrag sind etwas höher. Es kann beantragt werden, dass der Stadtrat über eine bestimmte Angelegenheit entscheidet oder berät.
In kreisfreien Städten muss der Antrag von 4 % aber nicht mehr als 8000 der Einwohner mit unterzeichnet werden. Es darf allerdings in den letzten 12 Monaten noch kein gleicher Antrag in der Sache gestellt worden sein. Innerhalb von vier Monaten nach Eingang muss dann entschieden werden. Ganz wichtig ist, dass antrags- und unterzeichnungsberechtigt ist, wer im Stadtbezirk wohnt. Das heißt, dass mensch sich auch einbringen kann, wenn mensch nicht wahlberechtigt ist.

Nach dem Informationsfreiheitsgesetz können von der Stadt, dem Bundesland oder der Bundesebene Informationen angefordert werden. Allerdings muss mensch hier mit Ausreden und Gebühren rechnen. Schon manch ein Mensch musste klagen, um die gewünschten Informationen bekommen. Dies sollte einen aber trotzdem nicht davon abhalten. Und wie der Wikiartikel zu berichten weiß, wurde das Gesetz auch schon mehrfach genutzt.

In der Stadt Duisburg scheint sich das Engagement, allerdings nur auf ehrenamtliches Engagement zu beziehen, jedenfalls erweckt das Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten diesen Eindruck. Gräbt mensch etwas tiefer findet sich eine Seite mit einem kurzen Überblick zu den zuvor genannten Punkten.

Eine Einwohnerfragestunde fand ich leider nicht bei einer einfachen Suche. Wenn sie vorhanden sein sollte ist sie zu schwer zu finden für einen Bürger. Natürlich ist hier ein Problem, dass die Duisburger Homepage schlecht strukturiert ist und vermutlich auch nicht den richtigen Metatext enthält.
Allerdings habe ich Zweifel, dass die Stadt Duisburg Interesse daran hat, dass Wissen und die Erfahrung ihrer Bürger zu nutzen, obwohl diese einen wirklichen Gewinn für die Stadt bringen würde.

Die Stiftung Mitarbeit würde Duisburg wohl schlecht benoten, wenn nach derzeitigen Stand Qualitätskriterien für Bürgerbeteiligung bewertet würden.

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Scheidung bei Beamten

Beamte müssen sich häufig zu einem Teil privat versichern. Verdient in einer Partnerschaft die eine Person wenig oder nichts ist diese mit abgesichert.

Neulich kam jemand an einen Infostand der Piraten und hat mir vor Augen geführt, was eine Trennung für über Beihilfe mitversicherte bedeutet. Erst einmal fällt die Beihilfe weg und dazu kommt noch der Verbleib in der privaten Krankenversicherung. Etwas, was wie es scheint die ARGE nicht mit tragen möchte.
Das kann es doch nicht sein, dass jemand zur Verschuldung gezwungen wird, weil anders die nicht gerade billigen Beiträge der Privaten gezahlt werden müssen.
In einigen Fällen muss der Mann diese kosten übernehmen. Ein Beamter wir zuerst Zwangsmitglied in der PKV, weil der Staat Geld sparen möchte und am Ende, wenn zu einer Trennung kommt wird es richtig teuer.
Und wie lesen musste scheint der Eintritt in die GKV oberhalb von 55 zusätzlich erschwert zu sein. Da macht eine Bürgerversicherung schon mehr Sinn.

Wie es scheint wird mensch zudem nach vier Jahren ohne Arbeit als ungelernt gewertet. Mensch vergisst schon viel aber etliches bliebt auch bestehen. Jemand der schreibt wird dies auch noch nach einigen Jahren beherrschen.

Es ist noch viel zu tun.

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Michael Rubinstein zum Thema Rheinhausenhalle

Ich hatte vor kurzem den OB-Kandidaten der Piraten Michael Rubinstein zum Thema Rheinhausenhalle gefragt.

a) Kultur und Bürgerfeste müssen auch in den Stadtteilen stattfinden können – dafür benötige ich entsprechende Hallen.

b) Wenn die Auslastung der Rheinhausenhalle stimmt, und meinen Informationen nach ist dem so, dann gibt es aus meiner Sicht kein Argument, sie zu schließen.

Wer Michael Rubinstein auch etwas Fragen möchte, kann dies im übrigen ganz Transparent über seinen Bürgerdialog tun.

Finde ich gut, denn nur wer mit den Bürgern spricht erfährt auch etwas über die Stadt. Und das Wissen der Bürger steht einem auf diesem Wege auch zur Verfügung.

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Rettung Rheinhausenhalle II

Die Rheinhausenhalle ist von der Schließung bedroht. Ein weiteres Stück Kultur wird im Duisburger Westen kaputtgespart. Natürlich werden die Einsparung davon aufgehoben, dass die Stadt die Pacht für die Halle an sich selber zahlt. In Form der IMD. Kein sonderlich sinnvolles Geschäft, da dies auch wieder Verwaltungskosten verursacht. Unnötige Verwaltungskosten und Vorstände wäre etwas, wo eingespart werden sollte.

Jedenfalls werde ich am Mittwoch, dem 16.05.2012 um 19.00 Uhr beim Treffen im Restaurant der Rheinhausenhalle der Initiative Reinhausenhalle dabei sein. Einer Halle, die immerhin historischen Wert hat.

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Legoland Duisburg macht dicht

Mal wieder zeigt sich die Effizenz mit der die Stadtoberen Gutes kaputt machen.

Früher gab es in Duisburg das Atlantis Kindermuseum, jetzt in Oberhausen. Dann kam das Legoland. Dieses geht jetzt nach Oberhausen und in Zukunft gibt es einen Leerstand mehr.

Ich hoffe uns gelingt wenigstens die Rettung der Rheinhausenhalle.

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Telefonnummer der Polizei

Die Polizei in Duisburg bekommt viele Anrufe unter der 110, nur leider sind nicht alles Notrufe und alleine dafür ist diese Nummer da.

Die Nummer der Polizei für Nichtnotfälle ist die 2800.

Ich bitte alle zugunsten der wirklichen Notfälle dort anzurufen. Schließlich kann es auch passieren, dass es einen selber trifft und dann möchte keiner ein Besetztzeichen oder ein Bitte Warten hören.

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Bitte wählen gehen.

Nicht vergessen morgen wählen zu gehen.

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Verdachtlose Blutuntersuchung i.A. Ralf Jäger?

Der bald ehemalige Innenminister Ralf Jäger scheint nicht nur für Vorratsdatenspeicherung zu sein, sondern sogar den Polizeipersonal zu misstrauen, denn anders lässt sich die heimliche Untersuchung auf HIV nicht erklären.

Untersuchungen die zudem viel zu Intransparent sind und dem Personal gar nicht die Möglichkeit geben sich vorher zu informieren.

Das ein Innenminister anscheinend die Grundrechte nicht bewahrt, sondern sogar für Verstöße die Verantwortung trägt finde ich mal wieder bezeichnend für die SPDCDU Überwachungspolitik.

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Ärgernis Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn ist direkt in mehrfacher Hinsicht immer wieder ein Ärgernis.
Von Service ist keine Spur zu erkennen.

So zum Beispiel am 7.5.2012 morgens um 6:15 von den Nebengleisen ertönten zig Durchsagen. Dann war Stille aber auf die Durchsage das die S-Bahn mehr als fünf Minuten Verspätung haben würde wurde nicht durchgesagt. Ich hätte ja noch einen anderen Zug nehmen können hätte ich das rechtzeitig gewusst aber so steht man da und weiß nicht ob und wann der Zug kommt.

Und dann am Abend als ich mich beschweren wollte, konnte ich nicht mal eine Emailadresse finden. Nur immer diese blöden Kontaktformulare, die einen in ein vorgeformtes Schema pressen aber einem nicht die Möglichkeit zu CC oder BCC geben.

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Rettung Rheinhausenhalle

Man kann Transparenz nicht ohne Sparen schreiben, allerdings ist die Sparliste eine Kampfansage an die Bürger.

Insbesondere das Schließen der Rheinhausenhalle mit hoher Auslastung macht für mich keinen Sinn.
Aber es gibt natürlich Widerstand seitens der Bürger, welches ich persönlich auch unterstütze.

Erst einmal mit einer Liste der Geschäfte, wo Listen für Unterstützungsunterschriften ausliegen:

Manka Werbeservice, Hans Böckler Straße

Bäckerei Schwietz, Hochfelder Straße

Auto Butt, Moerser Straße

Trinkhalle Krefelder Straße , Sentürk

Trinkhalle Beethovenstraße

Schlemmer Stube, Behringstraße

Musikladen,Friedrich Ebert Straße

Jugendzentrum, St. Peter, Schwarzenberger Straße

Taxi Paetz, Fr. Alfred Straße

Demnächst sollen noch mehr Stellen dazu kommen.

Die Liste für den Eigenbedarf kann mensch hier herunter laden.

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Shitstürme und ähnliches

Ich kann viel ertragen und habe mich selbst bezäumt, um mein Temperament nicht wieder mit mir durchgehen zu lassen.
Aber manchmal darf man einfach nicht die Klappe halten. Ich war natürlich erst einmal schockiert heute morgen diese Meldung in der NRZ zu lesen.

Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Allein schon, weil es alle Piraten in Duisburg in ein schlechtes Licht rückt. Viel lieber würde ich mich natürlich auf die Probleme in Duisburg konzentrieren, als auf die ein paar „Piraten“ einzugehen aber es geht wohl nun mal nicht anders. Ich habe lange mit mir gehadert, ob und was ich sage aber es muss sich in Duisburg etwas tun, sonst machen ein paar Leute alles kaputt. Glücklicherweise gibt es in Duisburg viele Piraten die keine Mobber sind und aus Überzeugung die Idee der Piraten unterstützen.

Wenn es nicht diese Unterstützer gäbe hätte ich wahrscheinlich längst meine Kandidatur zurückgezogen

Die Darstellung der „Pressesprecher“ von Hans-Peter W. und Gerd R. in dem Artikel ist unrichtig. Als Direktkandidat gab es bei mir niemals Alleingänge. Ich hatte vor den offenen Briefen bei unseren „Pressesprechern“ angefragt aber keine Rückmeldung erhalten. Da die Pressesprecher von einer KMV offiziell für die Außendarstellung zuständig gehe davon aus, dass es keine Einwände gibt, wenn keine negative Rückmeldung kommt. Zudem gehen die offenen Briefe sogar auf einen Vorschlag von Hans-Peter W. zurück.

Einem erst keine Unterstützung zu gewähren und das dann als Alleingang hinstellen finde ich ganz schlechten Stil von Hans-Peter W..

Ist ja schließlich auch die Aufgabe eines Direktkandidaten auf sich aufmerksam zu machen und auch die Gelegenheit zu nutzen Missstände in der Stadt anzugehen. Diese Aufgabe wurde mit der Wahl zum Direktkandidaten quasi auf den Kandidaten übertragen.

Wenn ich eins nicht ab kann sind das machtgeile Menschen, die Macht nur zum Selbstzweck wollen und nicht als Werkzeug um etwas zu bewirken. Landtagspolitiker sind keine Vorgesetzte, sondern Diener für die Menschen.

Aber nun mehr zu jenen welcher meiner Einschätzung zu den Mobbern gehören ich werde sie zum Großteil für sich selbst sprechen lassen und ihre Vorstellung wie ein Pirat zu sein hat. Nur am Rande bemerkt finde ich es seltsam, dass Die Wahrheit von Hans-Peter W. nicht mehr Online zu sein scheint. Warum wohl?

Aber nun wirklich zu den Zitaten:

Hans-Peter W. meinte am 11. Mai 2010 um 11:30 Folgendes:

Sorry, Ulrics, aber was soll das denn? Vielleicht nerven Dich ja diese Anrufe (aus welchem Grund auch immer sie so stattfinden), aber dann hat das noch nichts auf diesem Blog in Verbindung mit solchen Aussagen zu tun. Deine Genervtheit ist nicht Allgemein-Aussage! Ich bin seit 20 Jahren höchst zufriedener Vodafone-Kunde. Mir ist diese Nummer nicht bekannt und der echte Vodafone-Service ist sowohl per Mail als auch per Telefon vorbildlich.

Pirateneinstellung Verbraucherschutz

Gerd R. zur Meinungsfreiheit

wäre ich dafür, Dir den weiteren Zugang zu dieser Liste zu verwehren.

Gerd R. zur Privatsphäre in Bezug auf Taschendurchsuchung:

… ich sehe dringendere Themen …

Gerd R. über einen ersten Entwurf für eine Umfrage zum Thema Integration und Miteinander

Ich bin ABSOLUT dagegen, dass ein solcher Schwachsinn im Namen der Piraten verteilt wird!!!!

Hans-Peter W. Meinung über Mitpiraten:

Direktkandidatur wurde aus persönlicher Abneigung einiger Pottpiraten und mit den Stimmen der Pottpiraten damals vereitelt. Ergebnis war, dass nicht einer der gewählten Direktkandidaten die erforderlichen Unterstützungunterschriften zusammen bekam.

Deja Vu

Edit: Thorsten hat sich entschuldigt.

Dirk W. diskriminierend über Mitpiraten:

Es kann nicht sein, dass ein oder zwei vereinzelten Piraten übrig bleiben und sich dann … hm… zweifelhafte Figuren … dazu gesellen, die meinen, sie könnten die Duisburger Piraten repräsentieren, uns aber alleins chon auf Grund ihres Erscheinungsbildes, mehr schaden als nutzen.

Es gibt noch etliche weitere Aussagen in ähnlicher Art. Solche Personen sind natürlich eine mögliche Erklärung für die Politikverdrossenheit.

Ich danke jedenfalls Frank für die Courage, auch wenn es schwer musste das gesagt werden.

Wer schweigt, macht mit, wer unrecht zulässt, stärkt es

Und um mal Eddie Murphy zu zitieren:

Aber es trifft mich ins Herz, wenn man versucht mich hinter meinem Rücken schlecht zu machen. Das ist ganz übler Stil, finde.

Ich werde mich jedenfalls auch in Zukunft zumindest im Duisburger Westen engagieren. Und ich hoffe das auch in Zukunft die Piraten aus Überzeugung, jenen aus Opportunismus deutlich überwiegen.

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Campino über die Piraten

Ob ich mal ein Piraten-Hosen-Lied schreiben sollte?

Ich finde es jedenfalls Schade, dass die Toten Hosen sich so schlecht informiert zeigen.
Die Piraten sind definitiv keine Chaos-FDP.

Das was in der Außenwahrnehmung von der Presse immer als Chaos dargestellt wird, findet bei den anderen Parteien lediglich hinter verschlossen Türen Stadt. Genau wie die ganze Kungelei, welche wir Bürger Leid sind.

Bei den Piraten heißt Transparenz, dass vermeintliche Chaos zu zeigen. Auf den ersten Blick würden bei einem Ameisenhaufen oder Bienenstock manch einer auch von Chaos reden dabei steckt dahinter ein ausgeklügeltes System.

Nur, weil dem Betrachter etwas chaotisch erscheint ist es aber noch lange nicht chaotisch.

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Fracking

Beim Fracking geht es kurz gesagt darum der Erde Erdgas zu entreißen in dem man Chemikalien in den Boden presst. Wer möchte kann sich bei Wikipedia detaillierter informieren.

Wie ich vor kurzem in der Tageszeitung lesen musst, wird die Entscheidung zum Thema Fracking vertagt. Wohl nicht ganz zufällig nach die Wahl in NRW. Ein aufmerksamer Mitmensch, der schlimmes dabei vermutet.
Auch wenn nach der Wahl vor der Wahl ist, so beeinflussen Entscheidungen der Politiker schon die Wahl. So auch hier.

Haben wir in Deutschland nicht schon genug Dreck im Boden. Nicht nur den aus den Industrialisierung, sondern auch vom Kriegstreiber Nazideutschland (1939-1945), wo die giftigen Abwässer aus der Waffenproduktion vielfach in den Boden und Gewässer entsorgt wird. Noch heute holt uns dieser Dreck ein.

Unlängst hatte ich ja mal über eine Altlasten Stiftung philosophiert.

Aber um auf das Fracking zurück zu kommen. Dabei werden Chemikalien in den Boden gepresst. Chemikalien von den keiner abschätzen kann, wie diese in Zukunft bewertet werden. Ganz ohne Not und Sorge werden allein aus finanziellen Erwägungen großer Konzerne unsere Böden belastet.
Die Firmen behaupten natürlich alles wäre ungefährlich, allerdings kann man solchen Aussagen nur begrenzt vertrauen. Schließlich sagen einige Verkäufer alles, um ihre Ware an den Mensch zu bringen.

Wir Piraten in NRW sprechen uns ohne wenn und aber und ohne Koalitionszwang gegen Fracking aus. Das ist uns sogar so wichtig, dass wir dies in unser Grundsatzprogramm geschrieben haben.
Ich gehe davon aus, dass auch dann gegen diese Thema abgestimmt wird, wenn Lobbykraten versuchen sollten es mit irgendwelchen Tricks durch zu boxen versuchen.

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Mal wieder ne Telefonummfrage

Neulich klingelte es auf meinem Handy. Einem Handy, wo nur wenige die Nummer kennen. Folgende Nummer war dran 0891247111346. Auf eine Nachfrage hin bekam ich folgend Auskunft zu der Nummer:

Die Infratel-Telefongesellschaften führen im Auftrag von TNS infratest und TNS Emnid telefonische Befragungen durch.

Und ist auch Subunternehmer/Tochertergesellschaft(?) für Infratest Dimap.

Was hier bei stört, dass diese Umfrage nach aussagen der Bandansage zum Thema Telefonpreise war.

Zuerst dachte ich ja das wäre etwas wegen der Wahl gewesen aber wegen Telefonpreisen lasse ich mich nicht belästigen.
Zumal es zu dem Thema auch Gerichtsurteile gibt, welche den Rechtsbereich sehr eng definieren, in dem es sich um erlaubte Anrufe handelt. Markt- und Meinungsforschung in Bezug auf Telefonkosten klingt für mich sehr nach einem Cold Call und ist ohne Einverständnis verboten.

Verstehen diese Meinungsforscher nicht, dass einige Leute einfach ihre Ruhe haben wollen. Es gibt schon genug Telefonspammer. Wenn mein Telefon klingelt soll es etwas wichtiges sein und das sind Markt- und Meinungsbelästigungen nicht.

Wenigstens bin ich nicht der Einzige der sich genervt fühlt.

Maßnahmen gegen Telefonterror sind hier und hier zu finden.

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Paypals Dreistigkeiten?

Bei Paypal stocken einem schon mal die Worte. Heute kamen neue Regeln. Ich zitiere mal Auszugsweise aus diesen Regeln.

Wir behalten uns das Recht vor, Ihr PayPal-Konto zu schließen, wenn Sie Ihre Zustimmung zum Erhalt von elektronischer Kommunikation widerrufen.

Ist schon dreist einem wegen Verzicht auf elektronischer Kommunikation kündigen zu wollen gleichzeitig auch einen postalischen Kontakt zu bestehen. Erweckt bei mir den Eindruck einer deutlichen Kundenunfreundlichkeit.

4.5 Keine abwertende Darstellung von PayPal als Zahlungsmethode. Wenn Sie PayPal als Zahlungsmethode anbieten, dürfen Sie PayPal gegenüber Ihren Kunden oder in anderen Veröffentlichungen nicht fehlerhaft darstellen oder in Misskredit bringen.

Ist das schon Misskredit, wenn ich hier die Regeln bewerte? Klingt mir nach einem sehr subjektiven Punkt.

9.1 Verbotene Aktivitäten. Folgende Aktivitäten sind in Zusammenhang mit der Nutzung von PayPal verboten:

f. Weigerung, uns Informationen über sich oder Ihr Geschäft zur Verfügung zu stellen, die wir berechtigterweise von Ihnen fordern können.

Welche dürfen denn berechtigterweise gefordert werden?

Dieser Abschnitt der Datenschutzbestimmungen wurde geändert, um PayPal zu ermöglichen, bestimmte PayPal Nutzerinformationen an weitere Dritte zu den unten genannten Zwecken offenzulegen.

Marketing und PR

Nach Marketing und PR werden diverse Werber genannt, denen alles mögliches an Daten geschickt wird. Ich habe irgendwie den Eindruck da werden die Daten der Kunden verhökert.

Sonstige Dienstleister
….
Arvato Infoscore GmbH (Germany)
Forderungseinzug

Selbst Inkassobüros scheinen unterstützt zu werden.
Ich habe den Eindruck als würde hier mehr Daten weitergegeben, als bei Facebook.

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Antwortschreiben an den Landessportbund NRW

Antwort auf einen Brief des Stadtsportbundes Duisburg mit einer Forderungsliste des Landessportbundes.

Sehr geehrter Herr Hering,
ich finde Engagement besonders im Jugendbereich sehr wichtig.

Der Landessportbund NRW (LSB NRW) fordert in seiner Liste viele Millionen Euro, gleichzeitig nennt er aber keine Stelle, wo das Geld herkommen soll. Ich bezweifle, dass den Bürgern von NRW mit neuen Schulden gedient ist.

Kürzungen bei Bildung und Soziales sind nicht möglich. Ich bitte deswegen den LSB NRW mir konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wo eine Einsparung möglich ist.

Dem LSB NRW muss aber auch klar sein, dass zur Sanierung das Landeshaushalts an vielen Stellen unangenehme Einschnitte notwendig sind.

Jeder Bürger ist natürlich bei den Piraten willkommen, im Rahmen der AK Bildung oder AG Bildung Positionen und Programmpunkte zu erarbeiten.

Als Direktkandidat für den Duisburger Westen hätte ich zudem eine Frage:
Im Stadtteil Hochheide gibt es viele Jugendliche, denen schon ein einfacher Basketballkorb für eine bessere Freizeitgestaltung reichen würde.
Wie unterstützt der LSB NRW die Menschen vor Ort, welche sich noch nicht einmal eine Mitgliedschaft leisten können?

MfG

Ulrich Scharfenort

Im Sinne der Transparenz veröffentliche ich diese Antwort auch in meinem Blog.

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Weitere Plagiateure

Eine erste Liste hatte ich ja schon hier veröffentlicht und nun kommen noch einige weitere dabei.

Weitere Plagiateure unter den Politikern:
Uwe Brinkmann (SPD)

keine Aberkennung:
Patrick Sensburg (CDU)

laufende Verfahren:
Daniel Volk (FDP)
Jürgen Goldschmidt (FDP)

Die FDP scheint die Nase vorn zu haben bei den Abschreibern.

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Offener Brief Stadtwerke und Wirtschaftsbetriebe

Mal wieder ein offener Brief. Diesmal zum Thema Verschwendung und Ungerechtigkeit. Insbesondere die Stadtwerke Duisburg werden da erwähnt.

Sehr geehrter Herr Greulich,

Warum verschwenden die Stadtwerke Geld?

Eine ähnliche Frage hatte ich auch schon den Stadtwerken vor einiger Zeit gestellt bekam aber bis heute keine Antwort.

Ja sie lesen richtig, die Stadtwerke verschwenden die Gelder ihrer Kunden.
Jeder Grundschüler dürfte wissen, dass es unwirtschaftlich ist mehr auszugeben, als mensch verdient. Und trotzdem scheinen die Stadtwerke genau das zu tun.
Mir sind in letzter Zeit zwei Briefe mit Cent Forderungen zugegangen. Natürlich sind die Forderungen berechtigt, keine Frage aber warum können solche Winzbeträge nicht bis zur nächsten großen Rechnung warten?
Stattdessen werden hier Forderungen erhoben, bei denen allein der Arbeitsaufwand über den Forderungssummen liegt, hinzu kommen noch Porto und Materialkosten.

Das ist natürlich kein Einzelfall. Ich habe auch schon von anderen gehört, die ähnlich gelagerte Forderungen bekamen.

Was wird dagegen unternommen?

Und dann gibt es da noch die Wirtschaftsbetriebe mit ihrer undurchschaubaren Berechnung der Straßenreinigung. Bei dem einen Besitzer werden nur 3 Meter berechnet bei dem anderen über 30 Meter, obwohl beide Grundstücke etwa gleich groß sind. Bei wieder anderen laufen mehrere Gebührenbescheiden auf, die natürlich total verwirren und es soll dann das Vielfache der tatsächlichen Grundstückskante gezahlt werden.
Begründung, weil es so in der Satzung für die Straßenreinigung steht, denn logisch ergründet sich dies für kaum einen Bürger.

Mir ist selbstverständlich klar, dass die Straßenreinigung Geld kostet, aber warum diese ungerechte Behandlung? Die immer wieder vor Gericht endet.

Warum werden die Gesamtkosten für Straßenreinigung nicht pauschal erhoben und auf die Gesamtfläche von Duisburg aufgeteilt?

Also, sprich einfach die Kosten pro Quadratmeter auf die Anzahl der Quadratmeter umlegen?

Keine Reinigungsklassen mehr, denn auch die Gerichte betonen immer wieder, dass man nicht für die Meter vor der Haustür zahlt, sondern für eine saubere Stadt.
Die Stadt hätte alle Möglichkeiten für mehr Transparenz und Gleichberechtigung diesbezüglich zu sorgen, nutzt diese aber nicht.

Stattdessen verursacht die Vorgehensweise der Wirtschaftsbetriebe weitere Gerichtsprozesse und Frust bei den Bürgern.

Wie steht es da eigentlich mit dem Willkürverbot?
Oder ist die Verweigerung der Einspruchsmöglichkeit auf den Gebührenbescheiden dazu gedacht, die Bürger abzuschrecken?

Sinnvoller wäre zum ein einziger Gebührenbescheid für die gesamten Kosten an die Stadt und ihre zahlreichen Tochtergesellschaften.
Da würde nicht nur einiges an Porto eingespart, sondern auch
Verwaltungsgebühren.

Ich frage mich ohnehin, warum so viele Tochtergesellschaften der Stadt notwendig sind. Geht es da vorrangig um die parteipolitische Besetzung von Vorstandspöstchen und Geschäftsführungen?

Wo bleibt da der Nutzen im Verhältnis zu den Personal- und Strukturausgaben für die Bürger.

Mich interessiert des Weiteren, in wie fern die Stadt Duisburg im Rahmen von Cross-Border-Leasing Aktivitäten im In- und Ausland tätig ist?

Viele Grüße

Ulrich Scharfenort
Direktkandidat Piratenpartei
WK 61 Duisburg West
(Ich weise aus Gründen der Transparenz und Fairness darauf hin.)

PS: Ich finde es bedauerlich, dass sie auf meinen Brief vom 29.04.2012 noch nicht antwortet haben, ich hoffe sie finden dazu noch die Zeit.

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Sparliste?????

Mal wieder versucht Duisburg zu sparen. Mal wieder wird es misslingen.
Schon gestern habe ich mich zu den absurden Sparvorstellungen geäußert.

Warum werden solche Listen bloß immer ohne die Bürger zusammengestellt. Jeder Bürger kennt stellen, wo gespart werden könnte. Gäbe es doch nur eine Ansprechstelle, wo der Bürger diese Vorschläge einreichen könnte.

Aber gehen wird mal exemplarisch die Sparvorschläge durch. (Wo findet man diese eigentlich auf der Seite der Stadt?)

Dezernat des Oberbürgermeisters
Alternative: Hätte der Stadtrat Adolf Sauerland abgeschossen hätten wir schon mal 500 000 gespart. Dazu ein nicht genehmigtes Gutachten aus eigener Tasche des EX-OB, wären weitere 400 000 gespart.

Finanzen, Beteiligungen, Personal, Organisation IT-Bereich und Europaangelegenheiten
Wo bitte soll die Grünpflege noch weiter reduziert werden? Vielleicht sollte man einfach mal sehen, dass die Einsatzplanung effizienter wird.
Vor einiger Zeit musste ich mit ansehen, wie vier Personen einen Mülleimer gelehrt haben. Zwei Personen saßen dabei im Wagen. Da kann doch irgendetwas nicht stimmen.

Ein Anhebung der Gewerbesteuer wird nicht zwangsläufig Mehreinnahmen bringen. Wer so kalkuliert kann nicht rechnen. Mehr Gewerbesteuer bedeutet auch weniger Geschäft, weil schon jetzt viele gerade so hinkommen dürften mit den Einnahmen. Mehr Gewerbesteuer bedeutet mehr Leerstand und nicht mehr Einnahmen. Die Kalkulation geht genauso nach hinten los, wie für die Glaskästen.
Und auch die Grundsteuer anzuheben ist kein Argument nach Duisburg zu ziehen. Sprich die Kaufpreise werden sinken, was weniger Einnahmen aus Grunderwerbssteuer nach sich zieht.
Ich bezweifle jedenfalls, dass hier das richtige Augenmaß vorhanden ist und eine wirkliche Berechnung stattfand.

Sicherheit und Recht

Warum die Rheinhausenhalle hier drunter fällt verstehe ich nicht aber ich hatte ja schon gestern die Vermutung geäußert, dass dies vielleicht auch eine Einsparung zugunsten der Innenstadt sein könnte.

Familien, Bildung Kultur

Und das Bildungssparen geht weiter. Bei Bildung darf nicht gespart werden. Das schließt auch die Stadtbibliotheken mit ein. Zudem soll die Sprachförderung aufgegeben werden.
Jeder Cent der heute bei der Bildung eingespart wird sich in Zukunft bitter rächen. Denn ohne Bildung ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Menschen der Stadt auf der Tasche liegen. Wann ist endlich Schluss mit der Verschiebung der der Schulden auf nachfolgende Generationen?
Und warum wird die Oper nicht ganz geschlossen? Das würde deutlich mehr Einsparungen bringen.

Arbeit, Soziales, Wohnen und Sport

Warum werden hier schon wieder Bäder geschlossen, wo doch am Toeppersee erst vor wenigen Jahren ein schlecht besuchtes Bad errichtet wurde? Wurden hier überhaupt die Besucherzahlen berücksichtigt?
Um es für die Wirtschaftsanalphabeten mal deutlich zu machen. Unrentables muss geschlossen werden. Nicht das was rentabel ist. Egal, ob dabei jemand sein Gesicht verliert. Es wäre schön wenn Fehler mal zugegeben und nicht verschleppt würden.

Stadtentwicklung
Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung bedeute mehr Feinstaub und mehr Lärm für die Bürger auf der Suche nach einem Parkplatz. Zudem werden noch mehr Bürger um ihr Geld gebracht und müssen bei den überhöhten Kraftstoffpreisen ihren Wagen ganz verkaufen. Oder ist die indirekte Förderung des ÖPNV das Ziel?

Umwelt, Gesundheit, Verbraucher
Ist die Reduzierung der AIDS Beratung sinnvoll? Gibt es etwas weniger Nachfrage oder ist AIDS inzwischen heilbar? Welcher Grund steckt da hinter?

Schön wäre ja eine Liste alle Punkte mit detaillierter Begründung, warum gerade hier gespart werden soll und, welche Ausgabenposten sonst noch eingespart werden könnten. Zum Beispiel ist nicht einzusehen warum städtische Bedienstete für Posten als Vorstände noch einmal Geld bekommen sollen. Da wäre sinnvoll den OB von unnötigen Einnahmen zu Entlasten und diese direkt an die Stadt fließen zu lassen. Auch die Gewinne aus der Stadtsparkassen wäre besser bei der Stadt aufgehoben.

Generelle sollten die Kosten für Misswirtschaft in der Verwaltung von den Verursachern eingetrieben werden. Ich denke da kommen mehrere Millionen zusammen.

In Duisburg sind weniger die Ausgaben das Problem, sondern vielmehr die Ausgabementalität.

Ich bin mir sicher einige Punkte des „Sparplans“ gehen nach hinten los.

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Facebook, ein kleiner Selbstversuch

Aufgrund des Wahlkampfes haben mir einige nahe gelegt mich doch endlich mal bei Facebook anzumelden. Bisher war ich Facebook-Verweigerer aber da ich bei einigen anderen Netzwerken bin dachte ich mir es mal zu versuchen. Kann ja schon nicht so schlimm sein dachte ich als optimistischer Realist.

So startete ich also meine Selbstversuch-Facebook.

Das erste was mir bei der Anmeldung auffällt ist, dass das Geschlecht auf Männlich und Weiblich eingeschränkt ist. Da diese Angabe Pflicht ist können Menschen, die weder dem einen noch dem anderen Geschlecht angehören, hier richtig antworten. Finde ich schon mal diskriminierend.

Es wird nicht eindeutig angezeigt, dass alle Angaben Pflicht sind und so dauerte es schon mal eine Weile mit der Anmeldung.

Auch das richtige Geburtsdatum ist Pflicht. Der Grund ist natürlich nur am Rande der Altersschutz. Viel wichtiger ist dagegen, die Tatsache, dass Werbung auf Altersgruppen zugeschnitten wird und so FB natürlich mehr verdienen kann. Besonders die Kombination aus Alter und Geschlecht verrät rein statistisch schon mal viel über eine Person.

Als ich dann endlich drin bin stelle ich fest, wie viele Personen einem vorgeschlagen werden, die man kennen könnte. Es ist waren sogar einige dabei, welche ich kannte. Da die Zuordnung nur über die Email erfolgen konnte ist ziemlich wahrscheinlich, dass diese Personen Facebook Zugang zu ihrem Emailkonto/-konten erlaubt haben. Wäre sicherlich Interessant hier einen Versuch mit einer Emailadresse zu machen, die keiner kennt. Wobei natürlich auch eine Suche im Internet zu einigen der Personen geführt haben könnte indem man einen Abgleich zwischen Interessen der Suchtreffer und der Personen vor nimmt.

Internetseiten die Zugang zum Emailaccount wollen sind mir generell Suspekt. Angeblich ja nur, um einen besseren Service zu bieten. Ich würde aber vermuten, dass auch der Inhalt der Mails gescannt wird, um bessere Daten für Werbung zu haben.
Da wird einem klar, wie unvorsichtig einige mit den Daten anderer sind, denn eigentlich müssten sie diese Daten besser hüten. Beruhigend fand ich aber, dass ich den überwiegenden Teil nicht kannte. Facebook die Datenkrake weiß also nicht so viel.

Ich schätze mit jedem Freund/Kontakt kommen weitere dabei, die man kennen könnte und die Durchleuchtung wird immer stärker gesteigert. Genauso bei Angabe von Interessen und anderer persönlicher Daten.

Was mich extrem störte war, dass ich nach einer kurzen Zeit plötzlich ausgeloggt wurde und beim Einloggen die Zwangsangabe einer einer Telefonnummer verlangt wurde. Ich weiß nicht, ob das Löschen des Profils in diesem Zustand überhaupt möglich gewesen wäre. Sprich, bevor man Mitglied wird sollte man sich im klaren sein, dass Facebook eine Telefonnummer verlangt. Umgehen kann man das meines Wissens nicht, also wer keine Handynummer angeben möchte sollte Facebook nicht in Betracht ziehen. Gibt eh bessere Netzwerke die keine Daten kosten.

Angeblich ist die Nummer notwendig, um sicher zu stellen, dass man existiert und nur einen Account hat.
Ist aber auch so schwer mehrere Handynummer zu kaufen. ;-)
In Wirklichkeit dürfte m.M. Facebook an mehr Informationen interessiert sein. Vielleicht für den Verkauf von Handynummern oder um die Nummern im Netzwerk abgleichen zu können. Man erfährt viel über eine Person, wenn man deren Freund betrachtet.

Glücklicherweise hatte ich eine Handynummer, wo der Vertrag bald endet, die konnte ich prima nutzen. Eine neue Nummer werde ich bei Verlangen nicht angeben, sondern die Löschung fordern und sehen, wie dies läuft. Nach meinen Erfahrungen mit der Kontaktierung von Facebook vor einiger Zeit
vermute ich, dass das nicht einfach werden dürfte.

Besonders nervig ist die ständige Aufforderung, das Passwort zum eigenen Mailaccount einzugeben. Da ist FB ziemlich penetrant. Naja die hoffen wohl darauf einen richtigen Datenschatz zu heben. Angeblich wie bereits nur um Mailadressen abzugleichen. Wer es glaubt ist ziemlich Naiv.
Eine Funktion zum Ausblenden dieser Anzeige habe ich nicht gefunden. wenn es sie überhaupt geben sollte.

Die Überflutung mit nervigen Mails durch Facebook lässt sich aber glücklicherweise reduzieren. Man kann genau steuern, worüber man benachrichtigt werden möchte. In den Standardeinstellungen wird man allerdings über alles benachrichtigt.

Es gibt zwar einen gefällt mir Button aber keinen gefällt mir nicht Button. Was ich sehr schade finde. Vielleicht liegt es an der amerikanischen Mentalität alles positive hervor zu heben.

Ebenso konnte ich noch nichts finden, um die Freundes-Vorschläge aus der Liste zu kicken. Schließlich will man nicht immer wieder Personen angezeigt bekommen, die man eh niemals adden würde.

Ich werde den Versuch dann wahrscheinlich in nicht all zu ferner Zukunft mit dem löschen meines Profils beenden und dann natürlich ebenfalls darüber berichten.

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Greuliches sparen

Die Stadt Duisburg muss sparen, allerdings hab ich den Eindruck wie immer an der falschen Stelle.
Zum Beispiel soll die Rheinhausenhalle dicht gemacht werden. Meine Wissens ist Haus gut bespielt und kann sicherlich noch gesteigert werden.
Oder wird hier mal wieder etwas zu Gunsten der Innenstadt dicht gemacht (Theater am Marientor, Stadtoper, Mercatorhalle)? Eine weitere Fehlplanung?

Wie wäre es denn mal mit einer Neubausteuer?

Oder einfach weniger städtische Gesellschaften?

Oder weniger Verschwendung bei den städtischen Gesellschaften?

Oder mal die Effizienz in der Verwaltung steigern?

Oder einfach mal die Einnahmeseite verbessern?

Aber um mal auf die Überschrift zurück zu kommen. Stadt Direktor Greulich will sich anscheinend auf einen besser bezahlten Posten absetzen. Einen Posten der erst noch geschaffen werden muss und zudem Mindereinnahmen für die Stadt Duisburg bedeutet. Irgendwie bekomme ich den Eindruck von Vetternwirtschaft.

Duisburg braucht dringend neuen Wind und ein vernünftiges Finanzkonzept.

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Sie sprechen aber gut Deutsch!

In Duisburg treffen schon seit langer Zeit die verschiedensten Kulturen aufeinander. Jede Kultur hat einen eigenen Blickwinkel und damit einen weiteren Aspekt zum Gesamtbild.

Meine Frau hat mir gestern erzählt, dass sie ein Kompliment bekommen hätte. Ein Mitarbeiter einer Firma sagte ihr, dass sie aber gut deutsch spreche.

Nur leider war das kein Kompliment. Es war ein Vorurteil. Nur weil jemand Fremd aussieht, einen seltsamen Namen hat oder was auch immer muss der Mensch nicht besser oder schlechter deutsch sprechen, als andere.

Eine Antwort auf ein derartiges Vorurteil könnte sein: Danke, Sie aber auch!, wie hier in dem Artikel beschrieben. Ergänzen lies sich das noch, um ein weiteres Klischee. „Sind sie schon lange in Deutschland?“. Muss man allerdings vorsichtig einschätzen können. Während der erste Satz meist wohl noch als humorvolle Konter durchgeht, ist der zweite schon etwas aggressiver. Kommt wohl immer auf die Situation an.

Das Miteinander verschiedener Kulturen ist sicherlich keine Einbahnstraße. Es bedarf Anstrengung aller Menschen, wobei es nicht immer leicht ist Minenfeld von politischer Korrektheit auch noch miteinander zu reden.

Einen schönen Satz aus diesem Artikel finde ich nachfolgenden Satz:

Ich finde schade, dass die Herkunft immer so hochgeputscht wird. Eigentlich sollte man darüber nicht großartig diskutieren, sondern nach der Befähigung gehen.

Lena Gorelik hat das Vorurteil sogar zu einem Roman (Titel: „Sie können aber gut Deutsch!“) bei der Verlagsgruppe Random House verarbeitet. In einem Interview berichtet sie über ihre Motivation.

Ein weiteres Buch, welches sich mit Ausgrenzung im Alltag beschäftigt stammt von Mark Terkessidis, „Die Banalität des Rassismus – Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive“, welches hier näher beschrieben wird.

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Terrortest am Atomkraftwerk

Nur in einem ist die Atomkraft sicher. In ihrem hohen Risiko.
Das bewies unlängst ein Test von Greenpeace an einem französischen AKW.

Angeblich soll schon vorher klar gewesen sein, dass es sich um jemanden von Greenpeace gehandelt hat. Dann frage ich mich allerdings, warum man nicht eingegriffen hat um zu demonstrieren, dass selbst Greenpeace nicht ins Kraftwerksgelände kommt.
Wahrscheinlich ist es nur eine Ausrede, welche aber natürlich nicht so einfach zu widerlegen ist. Mein Vertrauen in AKW erhöht dies jedenfalls nicht gerade.

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Die Kandidaten für den OB-Posten

Die OB-Kandidaten stehen fest (RP ONLINE, 03.05.2012).

Die Kandidaten:
Michael Rubinstein (Parteilos, Empfehlung Piratenpartei Duisburg)
Sören Link (SPD)
Benno Lensdorf (CDU)
Rudolf Kley (Bürger Union Duisburg)
Barbara Laakmann (Linke)
Ingrid Fitzek (Grüne)
Rolf Karling (früher Grüner?)
Ahmet Siegel (Parteilos)
Sascha Miskov (Parteilos)
Frank Koglin (Parteilos)
Harald Lenders (Parteilos)
Dr. Richard Wittsiepe (Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg, früher FDP)

Nähere Informationen zu einigen Kandidaten finden sich auch hier.

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Abkürzungen ala Schavan?

Sollten sich die Vorwürfe gegen Bildungsministerin Schavan bewahrheiten wäre das ein weitere Armutszeugnis für die Schwarz-Gelbe-Koalition, die mittlerweile einen hohen Anteil an Plagiatoren hat, obwohl immer wieder die Rede davon ist, wie wichtig denen das Urheberrecht wäre.

Eine echte Doktorarbeit ist eine Menge Arbeit und vielfach auch Frust, besonders in den Naturwissenschaften, wo man meist experimentell arbeitet. Aber gerade dieses Überwinden von Hindernissen schult auch die Frustrationstoleranz und hilft dabei sich weiter zu entwickeln. Geht nun jemand hin und kürzt diesen Weg ab ist das in meinen Augen einfach nur widerlich. Mittlerweile hoffe ich das noch viele mit solchen copy&paste-Doktorarbeiten darüber stolpern.

Ob noch andere Guttenberger auf dieser Liste sind?

Eine bestimmt nicht abschließende Auflistung der Kopierer:
Silvana Koch-Mehrin (FDP)
Veronica (Spitzname Vroni) Saß (Tochter von Stoiber CSU)
Matthias Pröfrock (CDU)
Georgios Chatzimarkakis (FDP)
Margarita Mathiopoulos (FDP)
Bijan Djir-Sarai (FDP)
Florian Graf (CDU)

Wenn diese Personen also nicht mal die Ehrlichkeit besitzen bei einer Doktorarbeit ohne schnelle Wege auszukommen, wie soll man von denen ehrliche Politik erwarten?

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Heute wird es spannend

Denn heute wird laut der Westen um 15:30 soll der Wahlausschuss öffentlich im Duisburger Rathaus in Raum 225 tagen.

13 Bewerber deren Namen allerdings wohl erst nach der Sitzung bekannt werden dürften, wollen antreten im Rennen, um das Amt des neuen Duisburger Oberbürgermeisters.

Zu den bereits genannten OB-Kandidaten möchte ich noch den Namen Rolf Karling hinzufügen. Damit wäre immerhin acht Namen im Rennen.

Ich bin jedenfalls schon gespannt auf das Ergebnis am 17. Juni und wünsche SPD, CDU, Grüne und Linke wenig Erfolg mit ihren Kandidaten und eine hohe Wahlbeteiligung wäre auch schön. Diesmal gibt es jedenfalls wirklich Alternativen und sogar den von vielen Duisburgern gewünschten überparteilichen Kandidaten.

Aber wer ist hinterher wird entscheide natürlich nicht ich, eine Partei, sondern jeder wahlberechtigte Bürger.

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Umweltstiftung Altlasten

An vielen Stellen lauern im Boden von NRW Altlasten. Diese Schadstoffe im Boden können u.a. das Grundwasser verseuchen. Dies macht entweder eine teure Aufbereitung oder eine Verlegung von Trinkwasserbrunnen notwendig.

In Rheinhausen stellte die SPD in 2009 dringenden Handlungsbedarf für Altdeponien fest. Sichtbare Anzeichen für Handlungen kann ich bis heute nicht feststellen.
Ebenfalls in Rheinhausen liegt das ehemalige Gelände des Kruppstahlwerks, wo eine Sanierung stattgefunden haben soll, obwohl die Oberflächenversiegelung keine Sanierung, sondern lediglich eine Sicherungsmaßnahme. Es sind noch einige andere Stelle in NRW in der List aufgeführt.

Auch Homberg ist nicht verschont von Altlasten. Zum Beispiel auf dem Gelände des nicht umgesetzten Logport III. Insbesondere der Rheinpreußen-Hafen ist dort betroffen.

Das waren jetzt natürlich nur ein paar Beispiel für die unschönen Hinterlassenschaften der Industrie. Niemand weiß, welche Zeitbomben sonst noch im Boden lauern.

Allein die Bestimmung, welche Altlasten im Boden vorliegen verschlingt Unsummen.
Die anschließende Sanierung verschlingt ebenfalls noch einmal einiges.

Um diese Kosten abzudecken wäre es zu überlegen, dass die Firmen schon zu „Lebzeiten“ Rücklagen bilden, um diese Folgekosten zu tragen. Zum Beispiel könnte die Industrie verpflichtet werden jährlich eine bestimmte Summe in einer Stiftung anzulegen. Die Höhe ist abhängig von Menge und Risiko der jeweiligen Stoffe und deren Verwendung. AKW hätten natürlich besonders hohe Sanierungskosten. Eine Tankstelle je nach Bauart des Tanks ein anderes und ebenso die chemische Industrie. Auf diese Art könnten neue Altlasten schneller saniert werden und schon bekannte ebenfalls nach und nach angegangen werden.
Nach Bundesbodenschutzgesetz muss jedenfalls der Verursacher haften und damit diese sich nicht drücken kann wäre es vielleicht sinnvoll schon jetzt für die Sanierung zu kassieren.

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Bilder Weiße Riesen

Ich hatte ja hier einen offenen Brief veröffentlicht, damit man auch mal einen kleinen Eindruck bekommt wie es vor Ort aussieht mal ein paar Fotos.

Einfahrt Hochhausruine

Eingang Hochhausruine

Eingang Hochhauseruine II

Müll bei Hochhausruine

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Kanzler Kraft?

Vergangene Woche habe ich eine interessante These gehört.

Hannelore Kraft hätte den Haushalt NRW platzen lassen, um bei den Neuwahlen als strahlende Siegerin hervor zu gehen und damit für die Bundestagswahl im nächsten Jahr eine gute Positionierung für den Kanzlerposten zu erzielen.

Ich hatte mich gefragt, ob ich diese Frage einfach mal an Frau Kraft auf Abgeordnetenwatch stellen sollte. Wenn ich mir allerdings die Antworthäufigkeit und -qualität von Frau Kraft bei der Landtagswahl ansehe bezweifle ich eine Antwort zu bekommen.

Ich habe mir die Fragen mal durchgelesen, auch um zu sehen was den Bürgern auf den Nägeln brennt.

Ich wusste zum Beispiel nicht das ab 2013 auch Vereine GEZ-Gebühr zahlen müssen. Eine Schweinerei bei Bürgern abkassieren zu wollen die sich engagieren.

Eine Frage geht auf „Wir lassen kein Kind zurück“ auf den Plakaten ein. Also in Duisburg sind mir etliche Kinder bekannt die zurück und alleine gelassen werden. So ein Spruch klingt natürlich toll aber wo ist der Inhalt. Was heißt das konkret?

Dann das Thema Polizei und Fußball. Warum muss der Steuerzahler für Fußballspieleinsätze zahlen. Insbesondere, wo ein signifikanter Anteil der GEZ-Gebühren/Steuern schon in Fußball fließt.

Zum Thema Mindestlohn war auch ein interessanter Beitrag dabei. Bei der Einführung eines Mindestlohn, wird es für berufstätige u.U. schwierig die Kinderbetreuung zu arrangieren.

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Weiße Riesen Homberg Hochheide

Offener Brief, welcher am Sonntag an Herrn Stadtdirektor Greulich und Herrn Tum gegangen ist.

Sehr geehrter Herr Greulich, sehr geehrter Herr Tum,

am Freitag hatte ich Gelegenheit die „Weißen Riesen“ in Homberg zu sehen. Auch jenes Gebäude an der Ottostr. welches ‚offiziell‘ leer steht und der Stadt derzeit mit Ausgaben für „Sicherungsmaßnahmen“ von 12 000 Euro zu Buche schlägt. 12 000 Euro Ausgaben ohne Einnahmen aus Straßenreinigung, Grundsteuer oder Müllgebühren.

Wie ich hörte, haben die Ruinen inzwischen traurige überregionale Bekanntheit. In anderen Stadtteilen werden Gebäude abgerissen um einen Grüngürtel zu schaffen, trotz Widerstand von Bürgern. Ich frage mich warum dies nicht auch in Hochheide geht. Ich wage mal zu behaupten, dass es aus der Bevölkerung keinen Widerstand gegen den Abriss geben dürfte.

Der beständige Angsttraum mindert sicherlich die Lebensqualität für viele Anwohner. Nicht umsonst ziehen Jahr für Jahr 200 – 300 Bürger weg aus Homberg. Sprich der Stadt entgehen durch die Ruinen Kaufkraft und Steuereinnahmen, was letztendlich sicherlich auch zu Arbeitsplatzverlusten im Einzelhandel führen wird. Zudem steigen natürlich dadurch Leerstände an.

Als jemand aus dem Duisburger Westen frage ich mich, ob der Westen die Stadtspitze überhaupt am Herzen liegt. Seien es die Leerstände an Ladenlokalen in Rheinhausen oder halt wie hier die „Weißen Riesen“. Vielleicht sprechen wir nicht ohne Grund vom rüber nach Duisburg fahren. Diesen Eindruck habe ich häufig, wenn es um den nächsten „Leuchtturm“ in der Stadt geht. Für diese Dinge scheint ja seltsamerweise immer genug Geld da zu sein. Oder es werden städtische Gesellschaften in den Ruin getrieben.

Wir Duisburger brauchen keine Leuchttürme, sondern Lebensqualität.
Aber zurück zu den „Weißen Riesen“. Die Ruinen leer stehen zu lassen, anstatt sie abzureißen, sehe ich als höchst fahrlässig an. Sicherungsmaßnahmen sind nicht zielführend und auf lange Sicht deutlich teurer. Sie verschieben nur die Lösung des Problems auf später. Es muss jetzt ein Lösung her mit der alle Duisburger Bürger Leben können.

Die Aufgabe von Politikern ist es nicht zu sagen warum etwas nicht geht, sondern aktiv nach Lösungen zu suchen, welche den Bürgern gerecht wird.

Zu meinen Konkreten Fragen:

Wo kamen die Gelder für den Abriss in Bruckhausen her und warum geht dies nicht auch in Hochheide?

Hat die Stadt bei der Kostenfrage mal berücksichtigt, wie die sekundären Verluste allein durch die Wirtschaftsbetriebe sind?
(Also nicht nur die Kosten für die Müllabfuhr, sondern z.B. auch für entgangene Straßenreinigungs- und Abwassergebühren. Die Kaufpreise für Immobilien in der Umgebung sinken, was sich zudem in geringeren Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer äußert.)

Warum steckt z.B. die Stadtsparkasse Duisburg ihr Geld nicht in den Abriss?
(Schließlich profitiert auch Sparkasse von höheren Immobilienpreisen.)

Welche Summe stände der Stadt zur Verfügung und wieviel fehlt wirklich, um den Abriss durchzuführen?
(Also wieviel könnte die Stadt aufbringen und wieviel müsste von dritten aufgebracht werden.)

Warum fordert die Stadt nicht bei den Hochhäusern, wo der Besitzer feststeht die Gebäude entweder auf neuen Stand zu bringen oder abreißen zu lassen?

Gibt es Pläne für eine Leerstandsabgabe?

Gibt es Pläne bei Neubaugroßprojekten eine Gebühr einzuführen, die Baualtlasten, wie z.B. den „Weißen Riesen“ Abhilfe schaffen kann?

Wie wird die Stadt der Seuchengefahr durch die leerstehenden Gebäude begegnen?
(Immerhin können sich Tauben und Ratten ungehindert in den Gebäuden tummeln.)

Ist eine Lösung in Sicht?

Viele Grüße

Ulrich Scharfenort
Direktkandidat Piratenpartei
WK 61 Duisburg West
(Ich weise aus Gründen der Transparenz und Fairness darauf hin.)

Eventuelle Antworten werde ich dann natürlich auch hier posten.
Natürlich ist dies nur eines von vielen Themen im Duisburger Westen aber alle auf einmal lassen sich nicht abarbeiten.

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Leerstände Rheinhausen

Ich hatte am 22.04 mal einen offen Brief zum Thema Leerstände in Rheinhausen an die Stadtratsfraktionen geschickt.

Mit nachfolgenden Inhalt:

An die Stadtratsfraktionen mit der Bitte um Antwort.

Hat Duisburg überhaupt einen Plan?
In der Rheinhauser Innenstadt – Hochemmericher, Krefelder, Friedrich-Alfred und Atroper Straße – sind etliche Leerstände zu verzeichnen und das vielfach schon längere Zeit.
Gleichzeitig werden immer wieder Geschäfte auf der „Grünen Wiese“ bzw. auf Leerflächen errichtet. So zum Beispiel das umstrittene Marktforum am Hochemmericher Marktplatz. Eines der Gegenargumente waren Leerstände.
Demnächst will Walter Hellmich erneut in der Nähe zum Marktplatz bauen. Auch Geschäftsräume sind geplant. Hier liegt in meinen Augen ein Fehler vor. Wenn schon soviel Leerstand bei den Geschäftsräumen besteht, wieso wird dann der Bau von weiteren Geschäftsräumen genehmigt?

Natürlich trägt der hohe Hebesatz der Gewerbesteuer nicht gerade zu einem geschäftsfreundlichen Klima bei. Dadurch wird sich der vorhandene Leerstand bestimmt nicht erholen.

Auch vom Wohnraum her scheint kein Konzept dahinter zu stecken. An der einen Stelle wird etwas neues gebaut, während an der anderen Stelle der Wohnraum verfällt. Sind wir jetzt etwa auch schon bei Wegwerfhäusern?

Eine weitere Fehlplanung, gegen die sich die Duisburger gestellt haben, war das Hallenbad am Toeppersee. Die Besucherzahlen beweisen nur was die Bürger schon vorher wussten. Das Freibad hätte erhalten werden müssen!
Da ist es um so trauriger, dass die Verantwortlichen nicht auf die Bürger hören.

Wo ist da ein Gesamtkonzept zu erkennen? Mir kommt Duisburg, was die Planung angeht, wie ein Flickenteppich vor.

Und wenn mir jetzt jemand Populismus vorwerfen mag, so erwidere ich, dass ich den Wahlkampf nicht zur Werbung in eigener Sache nutze. Ich werde vielmehr die Gelegenheit nutzen und für die Duisburger Bürger die drängenden Fragen zu klären versuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort
Direktkandidat Piratenpartei
Duisburger Westen (Wahlkreis 61)

Bisher gab es nur von der SPD und der FDP antworten, welche ich nachfolgend vorstelle und beantworte.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
als Bürger Rheinhausens antworte ich Ihnen gerne, als Kandidat der Piraten nicht (Ihre Beschreibungen als Kandidat zeugen von Unwissenheit und einem merkwürdigen Politikverständnis).

Im Sinne der Transparenz kann ich bei einer Anfrage natürlich nicht verschweigen wer ich bin. Das wäre überaus unfair. Zu sagen, ihnen Antworte ich nicht, weil sie bei der Konkurrenz sind finde ich jedenfalls befremdlich. Egal ob Kandidat oder nicht ich bin und bleibe Bürger von Rheinhausen.

Es wird Sie kaum überraschen, dass ich Ihnen nicht zustimme, was Ihre „Planungsgedanken“ angeht. Als Liberaler vertrete ich nicht die Meinung, dass jedes Gebäude, jeder Laden, jeder Leerstand und jeder Neubau von der Politik „geplant“ werden sollte. Wenn es Leerstände gibt, kann man darüber klagen und z.B. die Gewerbesteuer senken o.ä., aber man kann Investoren nicht verbieten, mit ihrem eigenen Geld neue Häuser und neue Ladenlokale zu bauen. Wenn Herr Hellmich seine Läden vermietet bekommt, dann hat er Glück, wenn nicht, dann hat er eben Pech – was hat das mit politischer Planung zu tun? Sollen wir Selbständige zwingen, in „vorgeschriebene“ leerstehende Ladenlokale zu gehen (die sich in Privatbesitz befinden)? So etwas nenne ich Planwirtschaft!, die wir Gott-sei-Dank bei uns nicht haben.

Jeder Leerstand müsste auch nicht geplant werden, allerdings ein massiver Leerstand, wie er für jeden in Rheinhausen offensichtlich ist und vielfach schon seit längerem, offenbart ein strukturelles Problem, dem sich die Politik auch annehmen muss.
Im Rahmen des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplan kann durchaus für einen Stadtteil die wirtschaftliche Entwicklung gestaltet werden. Zumal größere Leerstände das Stadtteilbild negativ beeinflussen.

Desweiteren hat Duisburg bereits Sperrbezirke bzgl. Spielhallen eingerichtet.

Es sind also durchaus Eingriff möglich und auch schon durchgeführt worden. Eine Absenkung des Hebesatzes für die Gewerbesteuer wird bei der derzeitigen Finanzsituation schwerlich durchzusetzen sein. Wobei sich natürlich schon häufiger gezeigt hat, dass höhere Abgaben nicht zu Mehreinnahmen geführt haben. Ein gutes Beispiel sind die Schaukästen in der Fußgängerzonen von Rheinhausen und Homberg, die nun leer stehen, weil die Preise plötzlich vervielfacht wurden.

Bei Ihren anderen Themen ist die FDP kaum der richtige Ansprechpartner für Ihre Kritik, wir haben immer genau die Positionen vertreten, die Sie als „Bürgermeinung“ bezeichnen – nur ist das offenbar niemandem (auch Ihnen nicht) aufgefallen….

Zum Hallenbad am Toepper möchte ich Ihnen mitteilen, dass die FDP zum Zeitpunkt dieses Beschusses zwar noch nicht in der Bezirksvertretung vertreten war, ich mich aber immer deutlich gegen diesen Standort ausgesprochen habe. Für das Marktforum gilt das gleiche, was die „Bürgerschaft“ aber anscheinend überhört hat, zumindest muss ich dies aus unseren Wahlergebnissen (und aus Ihrem Schreiben) schließen.

Übrigens habe ich mich auch immer deutlich gegen den barrierefreien Ausbau des Marktplatzes (die Shared-Space-Fläche) ausgesprochen, auch schon vor den Kommunalwahlen. Auch dies fand bei den Rheinhausern Bürgern kein Gehör, die Parteien, die diesen unsinnigen Ausbau forderten wurden mit deutlichen Mehrheiten gewählt. So auch beim Marktforum und beim Hallenbad.

Ich meine eine Spur von Frustration zu hören. Es ist nicht immer einfach sich Gehör zu verschaffen.
Am Anfang war ich übrigens auch gegen Shared Space aber inzwischen finde ich das gar nicht so schlecht, wobei viele Autofahrer die Geschwindigkeit einer Spielstraße nicht zu kennen scheinen.

Hätten Sie und viele andere Kritiker uns in früheren Zeiten unterstützt, hätte eine stärkere FDP manchen Unsinn evtl. verhindern können. Aus den genannten Gründen mag ich es auch nicht, wenn Bürger wie Sie alle Politiker und alle Parteien „über einen Kamm scheren“, keine Unterschiede machen und dann selbst Protestparteien gründen – nur weil sie vorher anscheinend nie etwas mitbekommen haben….

Grüße
Thomas Wolters
FDP-Fraktionsgeschäftsführer,
FDP-Bezirksvertreter Rheinhausen

Die FDP konnte und kann ich nicht unterstützen. Selbst, wenn einige Programmpunkte noch so gut sind. Ich bin entschieden gegen Privatisierung. Das weniger Staat der FDP, heißt für mich ein mehr an Willkür durch die Wirtschaft und das ist nicht im Sinne von Verbraucherschutz.
Ich kann nun mal keine Partei wählen, wo mir das Gesamtkonzept nicht zusagt.
Das ist nie ist stark verallgemeinert. Ich bin nunmal auch nur ein Mensch und kann nicht alles in Erinnerung behalten.
Die Piraten sind übrigens keine Protestpartei, sondern ein Alternative zu den Parteien, wo mitmachen sich darauf beschränkt den hinter verschlossen Türen ausgekungelten Kandidaten abzunicken und vielleicht mal Plakat aufzuhängen. Bei den Piraten kann jeder in AGs und AKs mitmachen und wertvolles Wissen beitragen. Welche andere Partei hat eine so großartige Möglichkeit für Bürgerbeteiligung?

Auf jeden Fall Danke für die ausführliche Antwort.

Und nun zur Antwort der SPD

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
dass Sie sich als Vertreter einer politischen Partei zum „Aufklärer der Duisburger Bürger“ ernennen, erscheint ohne das entsprechende Votum der Betroffenen nicht nur auf den ersten Blick anmaßend.

Um sich als Bürger zu engagieren muss man also erst gewählt sein? Etwas, wie Rainer Bischoff, der gerade mal von 29 % der der Wahlberechtigten seine Zustimmung bekam. Sollen Bürger etwas ansonsten schweigen? Hätten sie überhaupt geantwortet, wenn ich nicht Direktkandidat wäre?

Für die Formulierung der Positionen, mit denen Sie ihr Programm füllen wollen, sind wir allerdings nicht zuständig. Das sollten Sie schon selbst erledigen können.

Eine Formulierung oder Positionen für unser Programm hatte ich nicht erbeten, sondern lediglich eine Erklärung warum die Stadtratsparteien nichts gegen die Leerstände unternehmen.
Aber danke für den Hinweis. Ich werde mich nach der Wahl darum kümmern, das Thema Leerstände in einen Antrag für unser Kommunalprogramm weiter zu entwickeln.

Vielleicht schnüffeln Sie ja mal im Internet ein wenig, da finden Sie dann sicherlich einiges über die Positionierungen Ihrer Konkurrenz.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Linsen
Fraktionsgeschäftsführer

Natürlich könnte ich mir die Kommunalprogramme der anderen Parteien ansehen oder im intransparenten Ratsinformationssystem nach Beschlüssen suchen. Allerdings musste ich gerade auf ihrer Seite feststellen, dass die SPD gar kein Kommunalprogramm hat. Jedenfalls konnte ich keines Entdecken. Vielleicht ist es aber auch einfach nur versteckt. Interessanterweise war unter den ersten 10 Treffern bei Google (Suchworte: duisburg spd programm) das Wahlprogramm 2009 der CDU.

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Beschwerde Öffentlich Rechtliche

Also die Sache mit ACTA und den ÖRR lässt mich einfach nicht mehr los.
Dann bin ich in einem Zeitungsartikel auf die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen gestoßen.

Die führen auf ihrer Seite hinweise zu Beschwerden auf.

Nur schade, dass die Landesanstalt für Medien NRW nur für die Privaten zuständig zu sein scheint und darauf verweist, man solle sich doch an die ÖRR Sender direkt wenden.

Also Auf zum Rundfunkrat denke ich mir aber wieder Fehlanzeige, denn dort finde sich am rechten Rand versteckt, eine Kontaktadresse. Zufall oder Absicht?

Ich habe dann mal nachfolgende Nachricht hingeschickt und harre nun mal einer Antwort.

Hallo,

ich muss sagen ich finde es Besorgniserregend, dann ARD und ZDF und damit auch der WDR für ACTA einsetzen. Hier besteht ganz klar eine Interessenkonflikt zwischen kommerziellen Interessen und unabhängiger Berichterstattung. Lange Zeit wurde ACTA totgeschwiegen und erst als es größerer Protest gab kam es überhaupt zu einer Berichterstattung. Eine kritische Berichterstattung habe ich jedenfalls vermisst.

MfG

Ulrich Scharfenort

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Die CDU liebt Bäume…

… für ihre Plakate scheint mir. In Münster mussten Plakate abgenommen werden und ich meine auch in Duisburg und Düsseldorf hätte ich bereits Plakate der CDU an Bäumen entdeckt.

Wenn die Weisungen der Stadt überall in NRW die selben sind, dürfte wohl überall das hängen an Bäume verboten sein. Also entweder ignoriert die CDU die Weisungen der Stadt bewusst oder hat sich nicht die Mühe gemacht die Weisungen zu lesen.

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Grüne und Nazis?

Ich habe in der taz einen interessanten Artikel gelesen. In dem ging es um eine junge Partei und Mitglieder mit Nazi-Vergangenheit.
Wie der Titel schon andeutet geht es um die Grünen.

Also eine Partei, die sich heute als Moralapostel aufspielt ging es in der Jugend auch nicht besser.

Gar nicht zu schweigen von FDP, CDU und SPD.

Nur bei der Linken wird sich wenig finden, dafür findet sich da mehr SED Vergangenheit und Verharmlosung von Mauerbau und Todesstreifen.

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Vertrauen ist gut….

… Transparenz ist besser.

In Lüneburg sagt unlängst ein SPD-Ratsherr „Transparenz ist das Gegenteil von Vertrauen.“.

Da frage ich mich erstens, ob man Politikern einfach so vertrauen soll, wo einfach schon zu oft, dass Gegenteil bewiesen wurde. Die altbackenen Politiker haben jedenfalls viel Kraft in die Zerstörung von Vertrauen gesteckt. Und Transparenz ist die Grundlage, dass wir Politiker uns das Vertrauen zurück verdienen.
Politiker sind keine Herrscher, sondern Diener des Volkes, mit dem Privileg für viele sprechen zu dürfen. Und wie der unsterblich Stan Lee schon mehrfach in seinen Werken betonte. „Aus großer Macht, folgt auch große Verantwortung.“

Also Liebe Politiker, die Transparenz als falsch ansehen. Denkt mal drüber nach, dass gewählte Vertreter auch die Aufgabe haben ihren Wählern zu sagen was sie tun. Ich weiß, dass zeitlich nicht unbedingt einfach ist aber Transparenz ist einfach wichtig.

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Unchristliche Demokratische Union?

Ist Überwachung ein Zeichen der Nächstenliebe?
Eine Google liefert jedenfalls keine Treffer, die darauf hindeuten. Also warum fordert eine Partei, die sich selbst als Christlich bezeichnet dann ständig die Überwachung?
Wo hält die CDU die auch die andere Backe hin?

Und warum, wundern manche sich so sehr, wenn die Namen mancher Parteien nichts mit dem Namen zu tun haben, dass es eine Piratenpartei gibt. Deren Name geht übrigens nicht auf Klaus Störtebeker oder Captain Jack Sparrow zurück, sondern darauf, dass die Verwerter Privatkopierer als Piraten verunglimpft haben.

Von dem S für Sozial oder dem D für Demokratisch fange ich besser gar nicht an.

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Michael Rubinstein

Michael Rubinstein ist der unabhängige OB_Kandidaten, den die Piraten und auch die FDP unterstützen.

Am Samstag waren die Piraten in der Innenstadt deshalb direkt neben dem Stand von Michael Rubinstein. Auch wir konnten mit ein paar gesammelten Unterstützungsunterschriften dazu beitragen, das Michael Rubinstein auf den Wahlzettel darf.

Seit kurzem ist nun auch die Homepage von Rubinstein online.

Ob die „Gegner“
Richard Wittsiepe (früher FDP)
Sören Link (SPD)
Benno Lensdorf (CDU)
Ingrid Fitzek (Grüne)
Barbara Laakmann (Linke)
Harald Lenders (Parteilos)
eine Chance haben?
Parteienfilz möchte ich jedenfalls nicht wieder in Duisburg an der Spitze und auch niemanden, der nicht Duisburg und die hiesigen Probleme kennt.

Übrigens: Wäre am kommen Sonntag Kommunalwahl, dann kämen die Piraten in Duisburg auf 10 %

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CO-Pipeline

Über die CO-Pipeline u.a. durch Duisburg ist schon viel geschrieben worden und auch gestritten. Unlängst hat die Piratenpartei ein Positionspapier zur CO Pipeline beschlossen.

Momentan kommt noch kein CO durch die Pipeline, weil das Düsseldorfer Verwaltungsgericht den Planfeststellungsbeschluss für Rechtswidrig erklärte.
Auf der Seite von Bayer wir natürlich für die Sicherheit der CO-Pipeline geworben, allerdings außer ein paar höchst wagen Angaben zum Sicherheitskonzept nichts zu finden.
Dort wird der Höchstdruck mit 13,5 bar, also dem 13,5 fachen des Normaldruckes angegeben. Angeblich soll das Rohr bis zu das 100-fache aushalten. Das würde aber voraussetzten, dass die Verarbeitung des Rohres höchsten Standards genügt und selbst dann sind diese Angaben natürlich nciht für alle Zeiten zutreffend, sondern nur für die Lebenszeit des Rohres.

Ebenfalls angegeben sind der Durchmesser von 0,25 m und die Abschnittslänge von 10 km, welche durch Schieber begrenzt wird. Gehen wir einfach mal von der unrealistischen Annahme aus, dass diese immer funktionieren würden.

Zu Kohlenmonoxid finden sich in der Wikipedia, sowohl die Explosionsgrenzen innerhalb derer ein CO-Luft-Gemisch explosiv ist, als auch die LD50 Werte. LD50 bezeichnet die letale Dosis bei der 50 % der betroffenen sterben. Nachfolgend sind die Zeiträume und die jeweilige letale aufgeführt. Die Einheit ist ppm also Teilchen pro Millionen. Das heißt auf eine Millionen Luftteilchen kommt ein CO-Teilchen bei 1 ppm.

Zeitraum LD50 [ppm] LD50 [%] Tödliches Volumen [m³] Todesradius [m]
2 Minuten 40000 4 163544 43
5 Minuten 16000 1,6 408860 58
10 Minuten 8000 0,8 817719 73
30 Minuten 3000 0,3 2180585 101
60 Minuten 1500 0,15 4361169,466 128

Durch Rechnung ist natürlich nur eine Überschlagsrechnung unter der Annahme eines idealen Gases.

Das Volumen eines Abschnitts dürften knapp 500 m³ sein. Da der Druck höher ist sind auch entsprechend mehr Teilchen pro Volumen, als bei Normaldruck. Bei Normaldruck wäre das ein pures Volumen von runde 6500 m³. Das wäre eine Halbkugel von knapp 15 m Radius. Natürlich vorausgesetzt es wäre windstill, das eine Halbkugel zustande kommt und nur ein Abschnitt betroffen wäre.

Hier kommt nun die Hilfsfrist ins Spiel, also diejenige Zeit von der Alarmierung bis zum Eintreffen von Hilfe in Dicht besiedelten Gebieten wie liegt diese bei maximal 8 Min bis zu 17 Minuten in ländlichen Gegenden.
Das setzt eine Alarmierung voraus und keine Vertuschungsaktionen, was zu Verzögerungen führen würde. Eine Vergiftung wird durch die Gabe von purem Sauerstoff oder durch hperbare Oxygenierung behandelt. Die Zeit bis zur Behandlung mit der hyperbaren Oxygenierung darf maximal 24 Stunden betragen.
Ersten stellt sich die Frage, wieviele Rettungsfahrzeuge alarmiert werden, denn davon ist abhängig ein wie große Anzahl von Personen behandelt werden kann. Dann stellt sich die Frage, ob genug hyperbare Kammern vorhanden sind, für eine größere Anzahl von betroffenen.

Wenn ich mir anschaue, was für „Nettigkeiten“ Duisburg bereithält (Weiße Riesen, GNS Atommülllager Duisburg und bald CO-Pipeline) wundert es mich nicht, dass das viele Leute Duisburg den Rücken kehren. Warum schützt uns die Stadt nicht vor solchen Dingen?

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Ehrenamtskarte

Auch Engagement ist Bürgerbeteiligung, in dem Fall fürs Allgemeinwohl.
Als kleiner Anreiz gibt es für ehrenamtlich Tätige eine sogenannte Ehrenamtskarte mit der es Anerkennung und Würdigung gibt.

In Duisburg sieht es mit der Anerkennung allerdings sparsam aus. Da ist auf jeden Fall noch sehr viel Spielraum noch oben.

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Pleiteparteien

Jeder Bürger kennt das, man muss mit dem Geld auskommen, welches man hat.
Schulden dürfen nur eine Ausnahme sein, denn sonst droht einem Insolvenz.
Über die Finanzpolitik der Schuldenpartei FDP hatte ich ja hier und hier schon mal geschrieben aber wie ich mitbekommen habe scheint auch die CDU nicht mit Geld umgehen zu können.

Will man solchen Parteien, die nicht mal im eigenen Hause vernünftig mit Geld umgehen können die Handhabe für einen Haushalt für NRW überlassen?

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Die Direktkandidaten der Duisburger Piraten stellen sich den Fragen…

…der Bürger.

Die Kandidaten sind hier mit Bildern zu betrachten und auf Abgeordnetenwatch.de stellen sie sich auch den Fragen

Duisburg Süd (WK 60): Frank Leiendecker

Duisburg West (WK 61): Ulrich Scharfenort

Duisburg Nord (WK 62): Dirk Weil

Duisburg Mitte (WK 63): Britta Söntgerath

Die Kandidaten der anderen Parteien sind natürlich auch auf Abgeordnetenwatch zu finden. Einfach hier die PLZ eingeben. Auf jeden Fall eine schöne Möglichkeit den Kandidaten fragen zu stellen, wenn einem ein Thema auf den Nägeln brennt.

Ralf Jäger von der SPD (Innenminister; WK 62) freut sich bestimmt über viele Fragen zur Vorratsdatenspeicherung.

Also dann am 13.5. wählen gehen aber nicht einfach den Plakaten trauen, sondern sich informieren.

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Wahlprogramm

Unsere Presse meint häufig wir hätten Programm. Das hartnäckige Gerücht hält sich nicht zuletzt durch Reporter, die sich nicht die Mühe einer Recherche machen.
In NRW hatten wir Piraten jedenfalls schon bei der Landtagswahl 2010 ein Wahlprogramm. Und jetzt gibt es sogar ein neues überarbeitetes Programm. Basisdemokratisch beschlossen.

Das Programm gibt es natürlich nicht nur zum Download, sondern auch als Online-Variante.

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Anonymisierte Bewerbung

Anscheinend sind die Personalisten als Tor in ein Firma ein kritischer Punkt bei der Gleichberechtigung.
Anders kann ich mir das Ergebnis einer Studie zum Thema anonymisierte Bewerbungen nicht erklären.
Wenn sämtliche ablenkenden Informationen fehlend wird allein aufgrund der Kompetenz entschieden, wer zum Vorstellungsgespräch darf. Und das Vorstellungsgespräch scheint die größte Hürde zu sein, die es zu überwinden gilt.

Sinnvoller als eine Quote ist es allemal. Zumindest für den Einstieg. Auf der weiteren Karriereleiter wird es dann natürlich schwieriger aber mit einer größeren Anzahl in den unteren Ebenen wird sich der Anteil in den Ebenen darüber ebenfalls erhöhen.

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E-Zigaretten Demo

Die E-Zigarette ist ein Thema, welches sehr einseitig behandelt wird.
Direkt werden Verbote gefordert, obwohl bei der E-Zigarette im Gegensatz zur normalen Zigarette nur Vermutungen über die Schädlichkeit gibt. Bei der normalen Zigarette ist es dagegen sogar erwiesen.

Die Dampfer, wie sich die E-Zigarettenkonsumenten auch nennen, planen für den 5.5. eine Demo, u.a. um auf das seltsam Lobbykratisch anmutende Missverhältnis zwischen Zigarette und E-Zigarette aufmerksam zu machen.

Auf dem Landesparteitag der Piraten in Dortmund wurde zur E-Zigarette folgender Punkt beschlossen:

E-Zigarette

In NRW benutzen heute ca. 450.000 Menschen die so genannte E-Zigarette als Genussmittel. Die gesundheitlichen Risiken und das Suchtpotential der nikotinhaltigen Flüssigkeiten, auch Liquids genannt, sind erheblich geringer als beim Tabakkonsum.

Die Piratenpartei NRW fordert, dass nikotinhaltige Liquids nicht als Arzneimittel, sondern als zugelassenes Handelsgut eingestuft werden. Wir widersprechen auch klar allen Versuchen, die Liquids einer zusätzlichen Versteuerung, z.B. gemäß Tabaksteuergesetz, zu unterstellen. Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Produktion und den Vertrieb von E-Zigaretten und kennzeichnungspflichtigen Liquids müssen erarbeitet werden. Eine einheitliche europäische Regelung ist erforderlich, die auch den Belangen des Jugendschutzes Rechnung trägt.

Maßstab einer verantwortungsvollen Drogen- und Suchtpolitik müssen nachvollziehbare, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Regelungen sein, die dem Bürger ein eigenverantwortliches Handeln ermöglichen.

Die reflexartige Verbotshaltung und die Bevormundung der Verbraucher durch einzelne Gesundheitsministerien müssen ein Ende haben. NRW bietet sich an, für den Umgang mit der E-Zigarette eine liberale Vorreiterrolle in Deutschland zu übernehmen.

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Gute Politik

Um auch mal mit Kritik umzugehen, hier ein Artikel im Spiegel, der mal wieder zeigt wie manche parteinahe Medien Artikel schreiben.
Die Intention dürfte klar sein. Auch wenn sich der Artikel teilweise den Anschein eines positiven Berichtes geben möchte, so ist doch schön eindeutig, dass hier jemand schlecht informiertes schreibt. Denn selbst, wenn wir alles vom Volk beschließen ließen in einer Demokratie gibt es immer noch die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz, welche einige Sachen von vornherein unmöglich macht. Also nichts mit Abschaffung der Grundrechte durch Basisdemokratie. Und wenn wir mal in die Schweiz schauen scheint es da ja auch nicht so schlecht zu funktionieren mit der Basisdemokratie.

Ob der Autor der Spiegelartikels schlecht informiert war oder dies mit Absicht geschrieben hat mag jeder selbst beurteilen.

Der NDR berichtet da ganz anders. Und selbst ein Bericht im Focus erschien mir vergleichsweise Objektiv. Wobei ich dies natürlich nichts unvoreingenommen betrachten kann.
Eine gesunde Skepsis ist aber ohnehin bei jedem Artikel gefragt. Die Intention des Mediums sollte nie außer acht gelassen werden.

Wobei Kritik ja nichts schlimmes ist, wie soll man ohne Kritik besser werden. Wenn alle sich immer nur auf die Schultern klopfen und sagen wie gut alles ist hebt man ab. Bestes Beispiel unser EX-OB der auch nicht verstand, warum das Volk in kritisierte. Wulff hat es wohl immer noch begriffen, wenn man so seine dreisten Forderungen nach seinem Rücktritt hört.
Politik ist kein Eigennutz, sondern in meinen Augen eine Dienstleistung für das Volk. Sprich mit der Macht kommt auch eine besondere Verantwortung, die es zu erfüllen gilt und damit ist nicht die Verantwortung für die eigene Tasche gemeint, sondern die faire Entscheidungen zu treffen.

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GEMA auf den Prüfstand

Ist die GEMA in der heutigen Zeit noch angebracht und gerecht? Wenn ich so die Nachrichten verfolge und lesen muss, dass Diskotheken um ihre Existenz bangen müssen, weil die Gebühren vervielfacht werden gibt mir das schon zu denken.
Ist die GEMA vielleicht nicht doch nur ein Auswuchs eines Urheberrechts, welches nicht mehr zeitgemäß ist.

Aber es gibt ja die Möglichkeit sich dagegen zu wehren und einfach GEMAfreie Musik zu spielen. Es gibt schließlich genug Musik unter einer CC-Lizenz.

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Pendlerpauschale

Die FDP zeigt mal wieder mit voller Härte ihre soziale Ungerechtigkeit. Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. Dadurch werden jene bevorzugt, welche unökologisch weit mit dem Auto anreisen.
Wobei man bei der FDP eh nie sicher sein kann, was so ein Versprechen wert ist. Man denke nur an die Steuersenkungen (für Hotels).
Ich bin sicher ein der von einer höheren Pendlerpauschale profitieren könnte ist Norbert Röttgen und dem Pendeln zwischen Düsseldorf und Berlin. ;-)

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