Greuliches sparen

Die Stadt Duisburg muss sparen, allerdings hab ich den Eindruck wie immer an der falschen Stelle.
Zum Beispiel soll die Rheinhausenhalle dicht gemacht werden. Meine Wissens ist Haus gut bespielt und kann sicherlich noch gesteigert werden.
Oder wird hier mal wieder etwas zu Gunsten der Innenstadt dicht gemacht (Theater am Marientor, Stadtoper, Mercatorhalle)? Eine weitere Fehlplanung?

Wie wäre es denn mal mit einer Neubausteuer?

Oder einfach weniger städtische Gesellschaften?

Oder weniger Verschwendung bei den städtischen Gesellschaften?

Oder mal die Effizienz in der Verwaltung steigern?

Oder einfach mal die Einnahmeseite verbessern?

Aber um mal auf die Überschrift zurück zu kommen. Stadt Direktor Greulich will sich anscheinend auf einen besser bezahlten Posten absetzen. Einen Posten der erst noch geschaffen werden muss und zudem Mindereinnahmen für die Stadt Duisburg bedeutet. Irgendwie bekomme ich den Eindruck von Vetternwirtschaft.

Duisburg braucht dringend neuen Wind und ein vernünftiges Finanzkonzept.

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3 Antworten zu Greuliches sparen

  1. frank knott schreibt:

    Es ist richtig und nicht abzustreiten: Duisburg MUSS sparen.

    Die ersten Sparvorschläge sind ja schon bekannt gemacht worden und prompt kommen die großen Aufschreie.
    Es wird vorgeschlagen, das der Vertrag mit der Oper gekündigt wird. In Anbetracht der Tatsache, daß die Kosten für die Oper ca. 50% des gesamten Kulturhaushaltes der Stadt Duisburg ausmacht sind da natürlich Sparüberlegungen berechtigt. Wenn man mal ehrlich ist, nachschaut, wieviel Prozent der Duisburger die Oper besuchen, ich denke eine Statistik gelesen zu haben das es unter 3% sind, wenn man sich dazu die Preise für eine Eintrittskarte der Oper anschaut ( auf etwas besseren Plätzen für den Normalverdiener eh eher relativ unbezahlbar) denke ich, das die Oper zum größten Teil von den “Besserverdienern” genutzt wird.

    Dafür dann eben 50% des Kulturhaushaltes auszugeben kann nicht das wahre sein.
    Andere Kulturprojekte werden minimal gefördert oder eben gar nicht. Kulturprojekte, die für die große Masse interessant wären.

    Mein Vorschlag: die ca. 18 Mio., die die Opernähe kostet, einsparen, die Hälfte davon in andere Kulturprojekte für die große Masse investieren und den Rest dann eben einsparen. Das wären dann schon mal 9 Mio.

    Es geht ja noch weiter mit dem Sparen! Es sollen Arbeitsplätze in der Verwaltung usw. eingespart werden. Auch das ist sicherlich berechtigt, aber wie passt das zusammen, das gerade gestern Stadtdirektor Greulich bekannt gibt, das er nach der OB-Wahl sein Amt niederlegen wird sich im Gegenzug seinen neuen Arbeitsplatz als 2. Geschäftsführer bei den Wirtschaftsbetrieben selber schafft.
    Bis jetzt gibt es eben diesen 2. Geschäftsführerposten noch nicht. Vor kurzem sind ja die Gehälter offen gelegt worden und man hat gesehen, was z.b. der erste Geschäftsführer verdient und man kann wohl davon ausgehen das sein Gehalt nicht wesentlich niedriger sein wird. Ist es wieder so hier in Duisburg das in den unteren Gehaltsgruppen eingespart wird und bei der Führung draufgegeben wird?
    Ist das die Politik, die sich der rot/grüne Stadtrat wünscht?
    Ich hoffe, das der zukünftige OB Duisburgs bei solchen Machenschaften einschreitet.

    Frank Knott

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