Rettung Rheinhausenhalle

Am vergangenen Mittwoch gab es ein erstes Treffen der IG Rheinhausenhalle. Einer Halle die schon zweimal gerettet wurde. Der kämpferische Wille, der uns Rheinhausenern innewohnt war zu spüren. Das haben wir auch 1987 schon gezeigt

Vereine haben es schwerer einen Veranstaltungsort zu finden. Schulaulen sollen zum Beispiel wegen reduzierter Personenzahlen nicht mehr möglich sein. Eine Reduzierung fand Aufgrund der Sicherheit statt. In Duisburg sind nicht mehr viele Orte und mit einem Wegfall der Rheinhausenhalle gäbe es im Westen vermutlich nichts mehr. Keine Bälle, Tagungen oder Konzerte, keiner Karnevalsfeiern, kein Markus Maria Profitlich und auch sonst niemand. Dabei scheint die Halle wegen ihrer Akustik und Größe besonders beliebt bei vielen Künstlern zu sein. Nur ein leeres Gemäuer was angeblich Geld sparen soll. Bloß, wo findet die Bürgerschaft die Finanzen der Rheinhausenhalle in transparenter Form, um diese Behauptungen selber prüfen zu können?

Kostet eine geschlossene Halle wirklich weniger Geld?

Was ist mit dem Denkmalschutz?

Wie sieht es mit Artikel 18 der Landesverfassung aus ((1) Kultur, Kunst und Wissenschaft sind durch Land und Gemeinden zu pflegen und zu fördern.)?

Wie sieht das mit den Mehrkosten für das Theater am Marientor aus?

Ist die Schließung ein Versuch die Mercatorhalle besser aus zu lasten?

Oder geht es darum das Theater am Marientor zu bespielen?

Warum wird nach mal bei den städtischen Töchtern nach Einsparpotential gesucht, wie die Grünen vorschlugen?

Auf wenig Gegenliebe stieß die Selbstdarstellung von href=“http://www.ahmet-peter-siegel.de/“>Ahmet Peter Siegel (aus Weeze), aus der Rheinhausenhalle einen politischen Spielball zu machen. Dieser wollte für sich unbedingt eine Podiumsdiskussion arrangieren. Anscheinend stört ihn nicht eingeladen zu werden. Allerdings erscheinen mir die anderen Kandidaten geeigneter, da sie zumindest einen Bezug zu Duisburg haben.
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß ist schon eine Podiumsdiskussion mit sechs Personen schwierig. Wie Demokratisch dies nun ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wie sich der von Piraten unterstützte Kandidat Michael Rubinstein äußerte habe ich ja bereits hier geschrieben.

Die Interessengemeinschaft plant nun folgendes:
* Es soll nun eine Liste der Bedeutung aufgestellt werden. (Alle Veranstaltungen, kulturelle Bedeutung, historische Bedeutung, lokale Bedeutung)
* Es sollen möglichst viele Unterschriften zum Erhalt gesammelt werden.
* Zahlen der Stadt sollen ermittelt werden.
* Am Besten möglichst viel zum Thema Rheinhausenhalle bloggen und auch die Presse um Mithilfe bitten.
* Alle Sachargumente für den Erhalt sollen gesammelt werden.

Wer zu den Punkten etwas hat, einfach hier als Kommentar ins Blog.

Es gibt viel zu tun bis zum 23.6., dem Tag der Entscheidung-

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