#Duisburg: Stadt will weiterhin Schüler*innen gefährden – #Duisport #LKW #Rheinhausen

Am 22.08. soll die BV-Rheinhausen über einen Antwortentwurf zur meinem GO § 24 Antrag bzgl. u. a. Jägerstraße und Flutweg entscheiden. Ich befürchte alle in der BV werden einfach abnicken ohne Widerspruch. Insbesondere von SPD und CDU, die ja der Verwaltung hörig zu sein scheint, erwartet ich nichts als Zustimmung.

Im September soll dann noch der Verkehrsausschuss Kenntnis von der Drucksache nehmen. Das sind dann quasi 3,5 Jahre. Offizielle Ausrede hier der Umfang meines Antrages, dabei war dies nur eine Auflistung der Defizite. Die Antwort hat nur magere 6 Seiten. Eigentlicher Inhalt umfasst gerade einmal gut 3 Seiten. Der Antwortentwurf ist schon jetzt einsehen in DS 24-0698.

Man redet sich bei der Breite von Fahrzeugen damit raus, dass man nicht für seltene Maximalfahrzeuge planen könne, obwohl Fahrzeuge belegbar immer breiter werden und man einen veralteten Stand heranzieht.

Weiterhin wird behauptet, dass ein sicherer Betrieb möglich wäre. Wie Polizei und Verwaltung bei allen Defiziten darauf kommt wird nicht ausgeführt, sondern einfach behauptet. Ist also vermutlich kein knallhartes Fakt, sondern eine unfundierte Annahme.
Besonders armselig ist die Aussage:
„Bei Verkehrsteilnehmern, die sich nicht an diese Normen halten, handelt es sich schlichtweg um ein Fehlverhalten, welches nicht als Planungsgrundlage angesetzt werden kann. Es handelt es sich dabei um ein ordnungsrechtliches Problem, das bedauerlicher Weise nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort geahndet werden kann.“
Man will also keine fehlerverzeihende Infrastruktur bzw. Rahmenbedingungen, sondern lieber tote Kinder. Dies ist zudem ein Verstoß gegen die VwV-StVO, aber Recht und Gesetz interessiert die Stadt Duisburg nur marginal:
„Oberstes Ziel ist dabei die Verkehrssicherheit. Hierbei ist die „Vision Zero“ (keine Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schweren Personenschäden) Grundlage aller verkehrlichen Maßnahmen.“
Man verschwendet lieber Zeit mit Details, anstatt das große Ganze zu verinnerlichen.

Eine glatte Lüge ist dann:
„Der Flutweg ist eine uneingeschränkt dem öffentlichen Verkehr gewidmete Straße, sowie Bestandteil des Vorbehaltsnetzes der Stadt Duisburg. Weil über das Vorbehaltsnetz alle notwendigen Verkehre zügig abgewickelt werden sollen und das Straßennetz zudem Haupteinsatzstrecke des ÖPNV und der Rettungsdienste ist, gilt auf ihnen mindestens 50 km/h als Höchstgeschwindigkeit.“
Wenn man in das Grunddokument für das Vorbehaltsnetz schaut, stellt man fest, dass der Flutweg nur wegen dem ÖPNV überhaupt im Vorbehaltsnetz drin steht. Das ist der einzige Grund der bei der Einrichtung damals zählte. Scheinbar hat man die angeblich lange Zeit nicht mit einer sorgfältigen Recherche verbracht.

Der nächste Unsinn, den die Stadt schreibt:
„Da die beiden Straßen parallel zueinander verlaufen, führt eine Entlastung der einen Straße zwangsläufig zu einer Mehrbelastung der jeweils anderen Straße. Daher resultiert allein daraus, dass es ausgeschlossen ist, alleinig den Flutweg für den Lkw-Verkehr zu sperren.“
Deshalb habe ich ja auch eine Sperrung für Flutweg und Jägerstraße beantragt für LKW-Durchgangsverkehre. Hat man den Entwurf etwa unter Drogeneinfluss geschrieben?

Bei
„Dass die Sperrung der Lindenallee für den Lkw-Verkehr ausreichend sei, um die Wohnbereiche vom Lkw-Verkehr zu befreien, kann aus fachlicher Sicht nicht bestätigt werden.“
muss ich nach heutigem Stand leider zustimmen. Damals, als ich meinen Antrag einreichte, hatte man ja noch nicht den Schwachsinn am Töppersee (Borgschenweg) genehmigt. Wobei dort natürlich keine brauchbare fachliche Prüfung stattfand. Das in der Drucksache dann erwähnte „LKW-Vorrangroutennetz der Stadt Duisburg“ wurde nicht verbindlich von der Stadt beschlossen, sondern ist nur eine Empfehlung, also bindet es eigentlich auch nicht die Verwaltung. Deshalb einen ganzen Absatz in den Antwortentwurf zu schreiben, ist nur Füllmaterial ohne Wert. Zudem wird die Stadt durch fehlende LKW-Fahrverbote gerade nicht der Dualität als Logistikstandort und Wohnort gerecht. Schließlich fahren LKW absichtlich durch Jägerstraße und Flutweg, obwohl es eine vorgesehen Route gibt.

Dass die Lindenallee auch Schulweg ist, wird im Antwortschreiben natürlich nicht erwähnt. Auch auf die zahlreichen Gefährdung und rechtlichen Rahmenbedingungen wird nicht eingegangen. Offensichtlich wollte man sich nicht die Mühe machen etwas zu widerlegen zu versuchen, was man nicht widerlegen kann. Also hat man quasi nur aufgepeppte Meinungsäußerungen zusammengeschrieben.

Bizarr wird es bei der Thematik Luftreinhaltung:
„Zusammenfassend betrachtet, liegen aus Sicht der Luftreinhaltung und aktueller Grenzwerte keine konkreten Hinweise für die Notwendigkeit von Verkehrsbeschränkungen vor.“
Vorher führt man aus, dass kein Daten vorliegen, schon gar nicht für UFP (PM0,1), aber trotzdem sieht man keine Notwendigkeit zu handeln? Eine gewagte Aussage. Wenn man keine Messwerte hat, muss man für diese sorgen. Und die Behauptung zur WHO und UFP ist unwahr, denn es gibt durchaus Vorgaben für den Umgang mit UFP im Zusammenhang mit den „neuen“ Empfehlungen der WHO die derzeit partiell in EU-Recht übernommen werden.

Und der letzte Absatz trieft dann nur so vor Ironie:
„Ich bedauere, Ihnen nicht das erhoffte Ergebnis mitteilen zu können, hoffe jedoch, dass meine Ausführungen zu einem besseren Verständnis für die getroffene Entscheidung beigetragen haben.“
Welche Ausführungen? Der Antwortentwurf ist quasi das gleiche Geschwurbel, dass die Stadt ständig unfundiert behauptet. Natürlich ist es nett und fundiert klingend geschrieben, wenn man aber nüchtern die Fakten betrachtet steht da einiges unwahres drin und einiges, was man sich auch hätte sparen können. Konkret auf die Defizite eingegangen wird nicht und auch nicht begründet, warum man nicht Jägerstraße und Flutweg sperren kann. Aber dafür gibt es ja auch keinen Grund, außer das SPD und CDU weiterhin LKW-Durchgangsverkehre wollen und nicht willig oder kompetent sind die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Dabei wäre es so simpel.

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#Duisburg: Forum hat scheinbar etwas gegen queere Kundschaft – #Queer

Das Fourm in Duisburg verhält sich widersprüchlich nach diesem Artikel der Seite Queer.de.

Habe noch nie Sicherheitspersonal an den Türen stehen sehen. Vielleicht habe ich es nicht bemerkt oder man hat sich extra wegen dem CSD dahin gestellt.

Vielleicht sollte man aus Toleranz besser in Düsseldorf oder Köln einkaufen gehen.

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#Lindner und die Infrastrukturschulden – #Klimaschutz #FossilistischDestruktivePopolisten

Lindner soll angeblich Finanzminister sein, aber als solchen bezeichnen, brächte ich nicht über mich. Er scheint mir eher ein sehr seltsamer Mensch, mit einem Schuldenbremsenfetisch, wobei er Schulden gar nicht versteht. Er guckt da scheinbar wirklich nur auf die Zahlen in Geldwert und kapiert offensichtlich nicht, dass auch intakte Infrastruktur einen Wert darstellt und marode Infrastruktur heißt, da muss viel Geld ausgegeben werden und die Wirtschaft macht zudem noch Verluste, wie man etwa bei maroden Brücken sieht, die zu Umwegen führen. Das Infrastrukturschulden.

Aber auch Klimaschulden und Umweltschulden scheinen ihn nicht zu interessieren. Wenn man natürlich auf die Zahlen in Euro guckt erscheint so eine Schuldenbremse und deren Einhaltung vielleicht sogar sinnvoll, wenn man allerdings die Gesamtschulden betrachtet ist das Vorgehen von Lindner völlig hirnrissig und ruinös für die Bundesrepublik Deutschland.

FDP, sieht marode Wege nicht als Schulden

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#London auf dem #Fahrrad?

Es gibt sicherlich Menschen, die London auf dem Fahrrad erkunden würden. Die Infrastruktur sah in Teilen recht gut aus, allerdings war mir das doch etwas zu heikel bei einem Verkehr der Falsch herum abgewickelt wird. Aber einfach mal ein paar Impressionen.

Geschützte Fahrradspuren sah ich einige, aber nicht alle sind geschützt. So würde ich mir das an vielen Stellen auch in Deutschland wünschen

An Ampeln gibt es teilweise Wartebereiche für Fahrräder, wie man sie auch in Deutschland kennt

Es gibt auch Bus und Fahrradspuren

Freigegebene Einbahnstraßen gab es auch

Fahrverbote für Radverkehr gibt es auch in London

An Radwege abseits der Fahrbahn kann ich mich allerdings nicht erinnern.

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#Duisburg: Lärmaktionsplanung als Farce – #Lärm #Fluglärm #Fahrrad #ADFC #Greenwashing

Noch bis zum 15.08.2024 kann man sich an der Lärmaktionsplanung der Stadt Duisburg beteiligen. Wobei der Eindruck entsteht, dass es sich um eine rein formale Beteiligung handelt, welche nur dazu dient, dass die Stadt Maßnahmen vortäuschen kann, da deutlich zum Ausdruck gebracht wird, dass man nicht handeln will.

Die Durchführung in den Sommerferien zeigt deutlich, dass die Stadt Duisburg Beteiligung eher als Problem sieht. Schulen können im Rahmen einer Projektwoche so nicht teilnehmen. Viele sind im Urlaub mit der Familie. Echte Beteiligung nimmt die Bevölkerung mit. Der Lärmaktionsplan wurde in den Ferien veröffentlicht und dann auch noch sehr versteckt. Keine Pressemeldung, keine Infokampagne, wie bei der A59.

„Durch die neue Berechnungsvorschrift kommt es stadtweit zu deutlich höheren Betroffenenzahlen, auch wenn sich die reale Situation vor Ort gegenüber der letzten Kartierung nicht oder nur geringfügig verändert hat.“
Vielleicht liegt es daran, dass einfach realistischer berechnet wird und damit die reale Belastung besser dargestellt wird. Dies wird auf Seite 15 untermauert (Ich verwende die Seitenzahlen des PDF und nicht die abweichende Nummerierung, die auf den einzelnen Seiten steht.), wo die Lärmermittlung alle in einem Gebäude als Betroffen darstellt, da ja auch alle betroffen sind und nicht nur ein statistischer Anteil an Menschen.

Die in Kapitel 1.3 definierten Lärmgrenzwerte entsprechen nicht der 16. BImschV, welche diejenigen Werte festlegt, ab denen ein gesundheitlicher Schaden auftritt. Trotz Bestandsschutz, sind für Straßen diejenigen Werte zu nutzen, aber den ein Gesundheitsschaden eintreten kann oder bereits eingetreten ist, da Lärm eine Vielzahl von Krankheiten begünstigt bzw. verursacht. Nur bei den ganz lauten Straßen aktiv zu werden, wird der realen Belastung nicht gerecht.

Die Ausführugen:
„Der Lärmaktionsplan enthält allerdings keine selbstständige Rechtsgrundlage zur Anordnung bestimmter Maßnahmen, sondern verweist auf spezialgesetzliche Eingriffsgrundlagen (bspw. §§ 17 und 24 BImSchG, § 45 Absatz 1 Nummer 3 Straßenverkehrsordnung (StVO, 2023), § 75 Absatz 2 Satz 3 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG, 2023).“
enthält nicht das wesentliche Straßenrecht, auf dessen Grundlage in Verbindung mit einem verbindlichen Maßnahmenkonzept die Lärmbelastung drastisch reduziert werden könnten. Die Lärmaktionspläne können in Teilen oder vollständig von der Politik beschlossen werden. So kann ein Maßnahmenkatalog die Grundlage für Teileinzug von Fahrbahnen sein, etwa für LKW über 7,5 t, die nur durchfahren, um abzukürzen, obwohl es laut LKW-Routenkonzept bessere Strecken gibt.

Bei
„Die Berechnungshöhe der Karten betrug gemäß den Anforderungen der EU-Umgebungslärmrichtlinie vier Meter über dem Gelände“
erfolgt keine reale Abschätzung des Verkehrslärm im Wohn- oder Esszimmer. Wobei auch Schlafzimmer auf Bodenniveau sein können. Etwa bei Wohnungen.

Die Lärmberechnungen berücksichtigen zudem nur unzureichend Einzelereignisse, deren Lärm insbesondere Nachts eine erhebliche Störung darstellt. Weiterhin wird nicht die reale Störung betrachtet, sondern ein fiktiver Straßenzustand mit idealen KFZ. In Real klappern LKW zum Beispiel deutlich lauter.

Da der LKW-Anteil nur aus den unzureichenden Erhebungen der Stadt Duisburg stammt, wird die reale Belastung nicht berücksichtigt. Die Zählung der LKW erfolgte überwiegend nur an einzelnen Tagen und spiegelt, wie man am Beispiel der Jägerstraße sieht kein realistisches Bild wieder.

Die in Abbildung 1 kartierten Straßen sind leider nicht vernünftig erkennbar.

Wenn unterschiedliche Bereiche einer Straße unterschiedliche befahren werden, wäre es logisch diese Bereiche entsprechend darzustellen. 2.3.1. verweist auf diese Tabellen aus denen man angeblich genaue Werte entnehmen könne, allerdings steht dort nur ein Intervall. Eine differenzierte Einzeldarstellung wäre hier das richtige Vorgehen.

2.2.5. ist unwahr, die Lärmwirkung mag vielleicht keine Grenzwerte überschreiten, aber eine Lärmeinwirkung findet regelmäßig statt, so ist morgens zwischen 5 und 6 Uhr oft der Frachtflieger von Köln/Bonn zu hören, in einer Lautstärke, welche den Ferienfliegern von Düsseldorf in nichts nachsteht. Wenn es Nachts richtig still ist, hört man Flugzeuge von diversen Flughäfen im Umfeld. Und auch tagsüber sind Flugzeuge anderer Flughäfen als von Düsseldorf hörbar.

Für 2.2.4. und 2.2.5. sei angemerkt, dass der Mittelwert über den Tag nicht die Störwirkung wiedergeben, wenn ein Flugzeuge über Minuten Lärm erzeugt.

Der Begriff Schwerlast (2.3.2.) wird von unterschiedlichen Stellen unterschiedliche gebraucht, hier ist eine Definition notwendig, was die Stadt Duisburg alles zum Schwerlastverkehr zählt.

Der Punkt
„Der Lkw- Verkehr hat einen wesentlichen Anteil an der Lärmbelastung durch den Straßenverkehr in Duisburg und stellt eine große Herausforderung für die Verkehrsplanung und die möglichst stadtverträgliche Abwicklung dieser Verkehre dar.“
kann ganz einfach durch ein verbindliches LKW-Routenkonzept gelöst werden. Ggf. mit zusätzlichen Maßnahmen an den LKW-Routen. Zumal LKW auch erhebliche Straßenschäden verursachen, welche die Belastung wiederum steigern. Über die Lärmaktionsplanung könnte ein verbindliches Routenkonzept beschlossen werden, aber offensichtlich will man keinen Lärmschutz für Duisburg.

Für die Darstellung der Belastungsschwerpunkte bietet sich eine Online-Datenbank an, die regelmäßig aktualisiert werden kann.

Lärmvermeidung im Straßenverkehr geht nicht nur an der Quelle, sondern auch durch eine Reduzierung der KFZ durch guten ÖPNV und gute Radwege. Eine Reduzierung kann erreicht werden in dem man rechtswidrig abgestellte KFZ nicht länger rechtswidrig toleriert, sondern Vergehen vollumfänglich ahndet. Rad- und Fußverkehr kommen in Abbildung 6 gar nicht vor, dabei gibt es hier ein großes Potential, erst im Text wird dieser aufgeführt. Die Abbildung 6 hat zudem den Fehler, dass nicht klar wird, dass es sich hier um eine Maßnahmenhierarchie handelt, bei der Vermeidung an erster Stelle und baulicher Schallschutz als letzte Möglichkeit zu sehen ist.
ÖPNV muss deutlich verbessert unbeschleunigt werden, um eine Alternative zu egoistischen Privat-PKW darzustellen.

Der Modalsplit erscheint unrealistisch, da nicht berücksichtigt wird, dass alle Wege zu Fuß beginnen und enden. Zudem gibt es oft Kombinationen mehrerer Fortbewegungsmethoden. Etwa Bus, Bahn und Fußverkehr. Wie zuvor beschrieben mangelt es an der Rechtsdurchsetzung in Hinblick auf PKW, allein hierdurch könnte der Modalsplit erheblich verschoben werden. Parkgebühren würden ebenfalls dazu beitragen. Zumal an vielen Stellen Wohnmobile Parkraum okkupieren.

Die Mitgliedschaft im AGFS ist eine Alibiaktion. Die zahlreichen Baustellen und anderen Hindernisse für Rad- und Fußverkehr werden von der Stadt Duisburg, wenn überhaupt nur sehr unwillig beseitigt. So gibt es in Rheinhausen an der Friedrich-Alfred-Straße noch immer einen „Arztparkplatz“, der ohne rechtswirksame Genehmigung auf dem Gehweg geduldet wird. Dazu das rücksichtslose Verhalten von Autofahrenden im fließenden Verkehr. Manche Strecken für Radfahrende sind bereits länger gesperrt und wenn es überhaupt eine Umleitung gibt, taugt die nichts. Wie etwa bei der Brücke der Solidarität, als diese einseitig gesperrt wurde und der gesamte Verkehr auf einer schmalen Brückenseite abgewickelt werden sollte.

Sichere Querungsstellen werden regelmäßig mit absurden Begründungen abgelehnt, so jüngst meine Antrag auf Zebrastreifen über die Friedrich-Alfred-Straße. Die Antwort war sinngemäß, dass die Stahlstraße eine verkehrsberuhigte Zone wäre.

Der erwähnte Radverkehrsanlagenplan ist Online nicht in zugänglicher Form zu finden. Es gibt zwar die seite:
https://daten.geoportal.ruhr/srv/api/records/e2e81013-aaec-4229-bbd5-2d5c5835413a
allerdings sah ich dort keine Feinauflösung.
Es wurde bereits vor geraumer Zeit eine Absperrung gemeldet, die m. W. noch immer nicht entfernt ist. Zudem gibt es zu Absperrungen bereits einen Erlass vom Verkehrsministerium, der im Aktionsplan nicht erwähnt wird.

Der Antrag auf Freigabe einer Einbahnstraße in Rheinhausen als GO § 24 wurde am 12.08.2022 eingereicht, bis heute gab es hier keine Antwort. Am 10.10.2021 wurde eine Fahrradfurt für den Rheinradweg zwischen Kläranlage und Brücke der Solidarität beim Gnadenhof beantragt. Auch hier bis heute keine Entscheidung.

Der Grüne Ring ist zur Zeit nicht nutzbar, weil Teilstrecken schon weit über ein Jahr gesperrt sind.

Vom RS1 ist in Duisburg noch kein Meter gebaut und bei dem bisherigen Tempo wäre ich überrascht, wenn da etwas in nächster Zeit gebaut würde. Ferner fehlt ein Radschnellweg nach Düsseldorf, welcher über den RS1 auch die Landeshauptstadt anbindet. Für viele aus dem Duisburger Süden könnte dies ein Grund für einen Umstieg sein.

Die Abbiegegeschwindigkeit von KFZ über 3,5 t und der Mindestabstand innerorts (PKW 1,5 m , LKW 2 m und zu Kindern 2 m laut Rechtsprechung) werden in Duisburg bisher nicht kontrolliert. Dies erhöht das Unsicherheitsgefühl, was vom Radfahren abhält.

Die erwähnte Barrierefreiheit scheitert daran, dass es nicht einmal einen Plan gibt mit dem etwa Rollstuhlfahrende nutzbare Routen ermitteln können. Dazu kommt noch das von der Stadt rechtswidrig tolerierte Gehwegparken, was die Nutzung eines Rollstuhls oft erheblich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht. Schon geringe Toleranz für Gehwegparken führt dazu, dass immer stärker zugeparkt wird und im Zweifelsfall nützt es nichts, dass man behindert wird, weil man ja im Rollstuhl meistens auch nicht einfach so unterwegs ist, sondern ein Ziel hat an am Erreichen gehindert wird. Das heißt es muss Präventiv gehandelt werden. Auch Rollstuhlfahrende haben nicht die Zeit zu warten, bis sich das Ordnungsamt bequemt abzuschleppen.

Von „In der Stadt Duisburg wird Verkehrssicherheitsarbeit betrieben“ merkt man wenig bis gar nichts, da rechtswidrige Zuständige geduldet werden. Etwa Dooringradwege mit Nutzungspflicht oder illegale Fahrverbote für Radfahrende. Die mangelnde Kontrolle von Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen von KFZ größer 3,5 t führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, bei denen es oft gerade noch einmal gut geht.

Die Aufklärungsarbeit zum „toten Winkel“ setzt fälschlich beim Rad- und Fußverkehr an, obwohl das eigentliche Problem die Personen im LKW sind. Der Todeswinkel sitzt am Steuer, mit schlecht eingestellten Spiegel oder Verstößen gegen die StVO. Wobei ein verbindliches Routenkonzept die Gefährdungen durch den „toten Winkel“ erheblich verringern würde, da nicht mehr so viele LKW-Durchgangsverkehre durch Wohnbereiche fahren würden.

In Rheinhausen wird der Fußverkehr durch eine Bettelampel an der Kreuzung Krefelder Straße und Friedrich-Alfred-Straße erheblich behindert, zumal sich durch den ÖPNV die Wartezeiten teilweise noch zusätzlich verlängern. Das ist nicht fußverkehrsfreundlich.

Der ÖPNV ist schlecht und viel zu langsam. Die Linie 920 und 921 brauchen von Rheinhausen nach Duisburg HBF für ca. 6 km ca. 20-30 Minuten, also fahren die rechnerisch quasi Schrittgeschwindigkeit. Die meisten wollen nur von Rheinhausen zum HBF und zurück und teilweise an Pauluskirche oder Karl-Jarres-Straße umsteigen. Durch Anpassung der Taktung dieser Linien (nur noch 2 Mal pro Stunde) und einen Schnellbus 4 mal pro Stunde, könnten deutlich mehr Menschen fürs Pendeln mit ÖPNV gewonnen werden und es gibt sicherlich etliche Routen, wo eine Kombination aus Schnell- und Schneckenbussen förderlich wäre. Ein Hauptteil der Reisezeitverluste kommt durch die vielen Haltestellen. Meine Empfehlung für die Planer wäre öfter mal den ÖPNV zu nutzen und aktiv aufzupassen.

Beim Thema Emobilität hatte ich den Stadtwerken vor längerer Zeit einen von uns nicht genutzten Privatparkplatz angeboten, eine Reaktion erfolgte nicht.

Obwohl die Stadt Duisburg an vielen Stellen Parkdruck behauptet findet keine Parkraumbewirtschaftung statt.

Es existieren zwar nicht einzelne Logistikstandorte, allerdings gibt es Hotspots und ein theoretisches Routenkonzept. Darüber hinaus werden immer wieder neue Stellen genehmigt, obwohl dadurch zusätzliche Belastung entstehen. Wie etwa am Borgschenweg, wo der Verkehr nun zusätzlich über die Jägerstraße und die Hohenbudberger Straße läuft. Das LKW-Routenkonzept, was städtebaulich verbindlich über das Straßenrecht den LKW-Durchgangs-Verkehr regeln könnte, wird nicht beschlossen, obwohl es an vielen Stellen entlasten könnte. Es gab keinen Beschluss von Vorrangrouten, sondern nur eine unverbindliche Empfehlung an die sich Firmen wie Greiwing vorsätzlich nicht halten, weil andere Routen kürzer sind. Die Entlastung von Wohnbereichen kann nur über Fahrverbote auf Basis einer Teileinziehung nach Straßenrecht erfolgen. Die Vorrangrouten werden sich nicht durchsetzen, weil Absichtsverkehre vorsätzlich durch Wohnbereiche fahren! Die ausländischen LKW fahren zudem regelmäßig nach Google Maps, was man auch daran sieht, dass die etwa gegen Eisenbahnbrücken fahren. Die einzige Maßnahme, die eine wirkliche Entlastung bringen kann, sind LKW-Fahrverbote, die einfach und machbar sind, aber aus unerfindlichen Gründen von der Stadtspitze und SPD/CDU-Politik nicht gewünscht werden.

„Die wirksamste Maßnahme zur Verminderung von Schwerverkehrslärm stellt das Lkw-Fahrverbot dar. Dieses Verbot ist rechtlich in § 45 StVO verankert und kann von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden.“
Dies ist insofern unwahr, dass das Verbot nicht nur nach § 45 StVO, sondern auch nach Straßenrecht möglich ist. Zudem werden die Möglichkeiten durch die Novelle der StvO erweitert.
Es braucht duisburgweit LKW-Verbotszonen, die für die Durchfahrt gesperrt sind und nur für Anlieger frei gegeben werden.

Die Logistikdiagonale ist explizit zu befürworten und sollte ebenfalls verbindlich gemacht werden, um Hochfeld zu entlasten.

Die „Osttangenverlängerung“ wird auch zukünftig nicht erfolgen! Dies als Maßnahme aufzuführen ist unseriös, denn bereits der Genehmigungsversuch wird vor Gericht enden.

Der Verkehrsfluss wird an vielen Stellen nicht optimal geführt. Oft sind die Ampelphasen nicht aufeinander abgestimmt. Etwa an der Gaterwegbrücke, wo die Ampel immer nur zwei LKW durchlässt, weshalb die LKW dann durch Wohnbereiche fahren, was deutlich mehr Lärm verursacht.

Die auf Seite 54 aufgeführte Drucksache steht ohne Jahreszahl dort. Zudem sollte diese, wenn die wirklich von 2001 stammen sollte nach über 20 Jahren mal aktualisiert werden.

Auf der Karl-Jarres-Straße bzw. Rheinhauser Straße sind die Ampeln so schlecht geschaltet, dass LKW regelmäßig ausbremst werden. In der Steinschen Gasse gibt es eine Fußverkehrsampeln, die nie benutzt wird, aber zeitgleich KFZ- und Radverkehrsfluss unterbricht und Radfahrende dann an der nächsten Kreuzung mit Plessingstraße regelmäßig durch Rechtsabbieger gefährdet werden. Eine grüne Welle ohne klare Geschwindigkeitsvorgabe bringt nicht viel. Die Ampeln müssen auf das Tempolimit abgestimmt werden und wenn LKW außerhalb der Routen fahren muss deren Anfahrverhalten ebenfalls berücksichtigt werden.

Induktionsschleifen reagieren teilweise nicht richtig auf Radverkehr.

Ggf. reiche ich noch Anmerkungen zur noch nicht veröffentlichen Änderung der StVO nach. Gemäß dieser gibt es weitere Möglichkeiten den Verkehrslärm zu bekämpfen und weitere Optionen für LKW-Fahrverbote.

Der Ausbau der Autobahnen bringt eher mehr Lärm, weil mehr KFZ unterwegs sind. Insbesondere die A59 in Hochbauweise sollte hier thematisiert werden und die Ablehnung der Stadt Duisburg aus Gründen des Lärmschutzes, da selbst hohe Wände keinen so guten Effekt haben, wie eine Tunnellösung. Die Forderung der Stadt als Teil des Lärmaktionsplans fehlt völlig, war der Einsatz der Verwaltung/Politik etwa nur eine Täuschung?

Der Lärmschutz bei Baugenehmigungen wird in Duisburg nicht im Sinne der Bevölkerung betrieben. Man genehmigt völlig bescheuert ein weiteres Logistikzentrum am Töppersee, was zu mehr Verkehr und LKW führt, was wiederum zu mehr Lärmbelastung führt. In der Genehmigung wurde der Verkehr nicht einmal berücksichtigt, weil angeblich überall öffentliche Straßen wären. Auch der FNP berücksichtigt nicht die Weg und anderen Auswirkungen der Planungen bereits im Vorfeld.

Das Klimakonzept hat nichts mit Lärmschutz zu tun, man gewinnt den Eindruck, dass die Stadt Duisburg hier nur Füllmaterial ins Lärmschutzkonzept gekippt hat. Die Hitzestadt Duisburg sorgt durch Klimaanlagen eher für mehr Lärm. Wie etwa die Klimaanlage des Supermarktes, die unregelmäßig ziemlich laut wird. Die beste Klimaanlage mit dem geringsten Geräuschaufkommen sind immer noch Bäume.

Der Nahverkehrsplan ist, wie bereits ausgeführt, völlig am realen Bedarf vorbeigeplant, aus welchen Grünen auch immer. Vermutlich von Menschen geplant, die ÖPNV nicht zum Pendeln nutzen.

Der Luftreinhalteplan scheint auch primär als Füllmaterial zu diesen, um dem Konzept Volumen ohne wirklichen Inhalt zu geben.

Lärmblitzer als Maßnahme werden nicht erwähnt, zumindest sollten Polizei und Ordnungsamt dies erforschen, denn immer wieder sind Poser mit ihren lauten Karren unterwegs, ebenso laute Motorräder.
Gegen rechtswidrige Autokorso mit viel Lärm unternimmt die Polizei nichts, ruhige Fahrradfahrten im Rahmen einer legalen Critical Mass wird dagegen von der Polizei angehalten. Scheinbar will man lieber ruhigen Verkehr drangsalieren, anstatt etwas gegen Lärm zu tun.

Die Berechnung gibt oft nicht die reale Situation wieder, welche die Betroffenen belastet. Wenn man Störfaktoren über einen langen Zeitraum mittelt fallen diese kaum ins Gewicht, obwohl ein LKW Nachts pro Stunde durchaus den Schlaf rauben kann.

Die Lärmminderungspotentiale werden nicht ausgeschöpft.

Bei Straßenbahnen führt nicht der „Attraktive“ Innenraum zu einer besseren Nutzung, sondern die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind maßgeblich, neben der Fahrzeit. Viele sagen, dass es mit ÖPNV durch Umstiege usw. zu lange dauert, solange man diesen Faktor nicht in der Planung berücksichtigt, sind die angebliche Verlagerung zum ÖPNV nur Nebelkerzen.

Bisher sind mir Grasgleise in Duisburg nicht bekannt in Düsseldorf schon.

Die Maßnahme RRX erhöht kurzfristig den Lärm erheblich, weil SEV und unattraktive Ausfälle/Sperrungen der Alltag sind. Statt zuerst die Ratinger Weststrecke instand zu setzen, sperrt man lieber die Hauptstrecke ohne Ersatz und mit zu geringem Angebot, wie im April und Mai 2024, wo die Anbindung für Pendler von 9 Verbindungen pro Stunde auf 2 reduziert wurde, die dann auch noch massiv verspätet waren.

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#London: Britisch Essen

Wenn man in London ist, bietet sich eine Vielfalt an kulinarischen Optionen. Natürlich könnte man etwas Französisches essen oder sogar etwas Deutsches, wie German Doner oder Schnitzel. Nur eine Currywurst fand ich nirgendwo auf der Karte. Schon interessant, dass Döner für die Briten typisch Deutsch ist.

Bei den Klischees der Britischen Küche wären natürlich das auf der Karte oben bereits zu sehende Fish and Chips und Sachen mit Mint Sauce, etwa der persiflierte Wildschwein in Minzsoße bei zwei Galliern. Bei drei Tests fiel ein Hotel-Restaurant durch, weil sowohl der Fisch, wie auch die Pommes nicht gut waren. Sehr groß und lecker waren Fish and Chips dagegen bei Rock and Sole Plaice in der Nähe von Covent Garden. Die Portion war groß, deutlich größer als von der Beschreibung erwartet und der Coleslaw war frisch. Je nach Uhrzeit ist das Restaurant aber auch gut besucht. Die Pommes waren okay, hätten aber noch etwas krosser sein können. Da MI + ME an der St. Pancras Station hatte guten Fisch und gute Pommes, war aber auch etwas teurer.

Worauf nicht alle bei britischer Küche kommen ist Chinesisch oder Indisch, dabei waren Hong Kong und Indien ja mal Kolonien und selbst in den Geschichten von Sherlock Holmes kommt indisches Essen vor. Und auch schottisches Essen zählt ja zur britischen Küche. Wer Haggis probieren will, wird bei Boisdale of Belgravia fündig. Das Restaurant ist zwar deutlich teurer und fällt eher in die Nobelkategorie, dafür schmeckt es auch extrem gut. Für zwei Personen mit Nachtisch lag das Essen bei 115 €, wobei Nachtisch und Süßkram in London deutlich teurer zu sein scheint, als man es in Deutschland gewohnt ist. Im Hintergrund war sanfte Jazzmusik zu hören und die kleine Bühne zeigte, dass es zu anderen Tageszeiten auch Livemusik gibt, aber vermutlich muss man dann auch reservieren.

Der Nachtisch bei Boisdale

Das Ambiente von Boisdale

Da Hong Kong mal eine Kolonie war, kann man auch chinesisches Essen dazu zählen. Es gibt etliche Restaurants, aber nicht alle sind wirklich gut. Vom Preisleistungsverhältnis sehr gut ist Master Wei Xi’An. Dass das Essen gut ist, erkennt man daran, dass es teilweise sehr gut gefüllt ist. Natürlich muss man aufpassen, dass es nicht zu Spicy ist, wenn man Schärfe nicht so mag oder verträgt. Nicht bei allen Gerichten steht dabei, dass die scharf sind. Die vegetarischen Dumplings waren nicht scharf und schmeckten richtig lecker frisch. Aber auch andere Varianten waren lecker.

Einen Punkt muss man beachten. Teilweise wird eine Service Charge erhoben, die nicht überall auf der Karte zu stehen scheint. Diese lag bei den aufgesuchten Lokalen im Bereich von 10-15 %, die noch zusätzlich auf das Essen kommt. Zuerst hat mich das etwas irritiert, aber das ist im Prinzip wie ein eingebautes Trinkgeld. Man muss das halt einfach wissen.

Außerhalb von Deutschland ist Tap Water im Preis mit inbegriffen, wenn man ansonsten meist eh nur Leitungswasser trinkt, fährt man mit Tap Water meistens ganz gut. Dafür sind die Essenspreise halt etwas höher.

An touristischen Hotspots ist das Essen meist etwas teurer.

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#Arschparken: Taxi blockiert Ampel – #Düsseldorf #Fahrrad

Einige bezeichnen u. a. Taxifahrer als Berufskraftgefährder. Wenn man sich das hier gezeigte Verhalten eines mutmaßlich Bochumer Taxifahrers anschaut stellt sich mir die Frage, was kann jemand, der beruflich mit dem KFZ unterwegs ist, sich dabei gedacht haben. Ich mein in der Fahrschule lernt man, dass das ein absolutes No-Go ist. Warum verstößt dann jemand derartig eklatant gegen die Verkehrsregel und behindert zumindest den Rad- und Fußverkehrsfluss? Gerade wenn man beruflich unterwegs ist sollten die Regeln sogar noch präsenter sein.

Das Taxi stand zum Teil auf dem Gehweg, sodass sowohl Rad- wie auch Fußverkehr erheblich behindert wurden. Zum Überqueren musste man die Radspur queren und quasi noch daneben zum KFZ-Verkehr hin laufen. Direkt auf der anderen Seite der Kirche gibt es sogar ausreichend Taxiparkplätze, wo Taxen ganz legal stehen könnten. Eine Beichte in der Kirche hilft ganz sicher nichts, gegen ein Bußgeld und die Anzeige hat der sich nun wirklich verdient. Ganz ehrlich, ich hoffe der bekommt eine Fahreignungsprüfung, denn offensichtlich ist der Fahrer nicht geeignet.

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#London: Digitale #Exklusion – #Bargeld

In London ist vieles digitalisiert und bargeldlos. Wenn man da etwas in bar bezahlt, tun sich einige extrem schwer mit dem Wechselgeld. Das Problem ist allerdings, dass man gar nicht überall mit Bargeld bezahlen kann. So sollte man 20 Pence im Hydepark für die Toilette per Karte bezahlen. Andererseits ist es vielleicht gar nicht so schlecht nicht immer Cash zu zahlen, denn das Geld in Großbritannien ist nicht gut gemacht. Während beim Euro die Zahlen gut erkennbar sind, ist der Wert der Münzen in Großbritannien nur schwerlich zu lesen. Wenn man den Umgang nicht gewohnt ist wird es schwierig nachzuzählen. Da ist die Bezahlung mit Karte gar nicht so schlecht. In Deutschland ist das ja teilweise umgekehrt, wo es manchmal nur bar geht. Besser finde ich, wenn man beide Optionen hat.

An anderen Stellen ist es allerdings sehr umständlich und einschränkend. So gibt es Sehenswürdigkeiten, wo man die Karten nur Online buchen kann. Etwa bei der Westminster Abby, wenn man allerdings kein Handy oder keine Internet hat wird es schwierig. Dies grenzt Menschen aus und fällt für mich unter Exklusion.

Richtig konfus war es im Restaurant Serpentine Bar & Kitchen. Am Tisch stand nur ein QR-Code über den man bestellen sollte. Wenn man ein Smartphone dabei hat und man auch Netz hat, dann klingt das ja erst einmal nicht so schlecht, dass zumindest zu probieren. Allerdings sollte man sich zuerst registrieren, bevor man bestellen kann. Keine Ahnung, was das soll und warum man den Bestellvorgang extra umständlich machen möchte. Wenn man dann das Restaurant wieder verlässt, weil das umständlich ist, kann man lesen, dass man theoretisch auch am Tresen hätte bestellen können, allerdings sollte so etwas dann natürlich auch am Tisch stehen. Wie auch immer, eine Bestellung zu digitalisieren und dabei extrem umständlich zu machen klingt eher nach Deutschland.

Wenn ich schon einen digitalen Weg benutzen muss, dann sollte dass zumindest einfach sein, aber besser ist natürlich immer auch einen Offlineweg zu haben. Nicht nur, weil man dann nicht so viele Daten hinterlässt, sondern auch weil nicht alle diese Wege nutzen können. Gerade Menschen, die sich schwer tun mit Technik haben es deutlich schwerer.

In Deutschland ist natürlich viel zu wenig digital, aber man kann es natürlich auch übertreiben.

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#London: Bewertung der U-Bahn – #Underground

Eine der Sehenswürdigkeiten von London ist sicherlich die U-Bahn. Im Vergleich zu anderen ist der „Eintritt“ auch vergleichsweise günstig. Allerdings gab es am Automaten keine Wochenkarten, soweit ich das Menü verstand und man konnte nur eine Fahrkarte für die Zonen 1-6 oder 1-9 als Tageskarte lösen. Die Zone 1-6 reicht ziemlich weit, mehr als man normalerweise braucht. Aber vielleicht sollen Touristen auch von der Nutzung abgehalten werden. Darauf deutet auch der Umstand hin, dass man im Gegensatz zu Deutschland mit der Oyster-App keine Fahrkarten buchen kann, wenn man nicht in Großbritannien lebt. Deshalb empfiehlt sich die Installation dieser datenhungrigen App nicht. Zumindest nicht, wenn man nicht häufiger in London ist und eine Oystercard braucht.

Der Verlauf der Linien ist ziemlich seltsam, wenn man diese auf der Karte betrachtet, aber man kommt vergleichsweise einfach von A nach B. An jeder Station hängt ein Fahrplan mit den Stationen, welche man erreicht. Teilweise fahren Linien mal die eine oder andere Route, da muss man dann darauf achten, welche Station an der U-Bahn steht. Ich kenne ja das deutsche System, wo verschiedene Bahnen an der selben Station abfahren, dies ist deutlich verwirrender. Die Wartezeiten an dem Samstag waren alle sehr kurz. Teilweise war es aber sehr voll.

Auch bei Umstiegen wird man sehr gut geleitet. Man muss nur dahin gehen, wo die Anschlusslinie fährt und dabei auf die Farbe achten. Teilweise fahren die U-Bahnen sogar vom gleichen Bahnsteig.

Das System mit vielen Anschlüssen und einfacher Orientierung finde ich sehr gut. Was man in Deutschland ebenfalls einführen sollte ist der Hinweis bei Zügen, dass erst Aussteigen dann Einsteigen.

Eine Einschränkung für die Fahrradmitnahme gibt es scheinbar auch.

Nur zwei erhebliche Defizite hat die Underground. Erstens viele der Wagen sind unklimatisiert und damit extrem warm. Zweites die Wagen sind extrem laut, weil wegen der Hitze die Fenster offen sind. Wenn ich da häufiger fahren würde, müsste ich mir wohl gut dämmende Kopfhörer kaufen.

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#London: Fußverkehr unerwünscht? – #Klimaschutz #Verkehrswende

London wird immer als positives Beispiel der Verkehrswende genannt. Neben Paris, wo ich im letzten Jahr war. Natürlich bietet es sich an die Stadt zu Fuß zu erkunden, sodass hier erst einmal die Perspektive Fußverkehr dargestellt wird.

Wenn man mit der Bahn anreist und das restliche Stück zum Hotel zu Fuß geht, fallen einem als Erstes die Bettelampeln auf.

An wirklich jeder Ampel sind diese Druckknöpfe dran. Keine Ahnung ob die auch auf Grün umspringen ohne, dass man den Knopf drücken muss. Dies zeigt aber schon einmal deutlich, dass Fahrzeuge in London eine höhere Priorität zu haben scheinen. Die Bettelampeln in London sind sogar schlimmer, als die in Deutschland, weil man in einen Knopf drücken muss und nicht einfach nur eine Berührung reicht. Die Wartezeit schien mir an vielen Ampeln sehr lange und da war ich nicht der Einzige. Sehr viele, vermutlich vielfach auch Einheimische, haben geguckt und sind dann bei Rot über die Ampel gegangen.

Fußverkehr wird in London offensichtlich nicht sonderlich gut behandelt. Untermauert wird dies durch Hetzampeln, welche einen Countdown einblenden, bevor die Ampel rot wird. Bei einigen Ampeln war die Grünphase sehr lange, bei anderen startete nach wenigen Sekunden der Countdown. Ein Countdown, wie lange die Rotphase noch dauert, gab es nicht.

Für Rad- und KFZ-Verkehr gab es m. W. keinen Countdown. Das heißt man will offensichtlich den Fußverkehr zur Eile anregen und lässt diesen vorher viel zu lange Warten. Es würde mich nicht wundern, wenn es hierdurch immer wieder Verletzte und Tote gäbe. Es ist also Quatsch, wenn man in London die große Verkehrswende sehen will.
Natürlich gibt es auch Überwege ohne Ampeln, etwa Zebrastreifen oder Mittelinseln, die etwas angenehmer sind.

Bei Baustellen sieht es ähnlich aus, wie in Deutschland. Die Gehwege werden erheblich eingeengt. Zu eng, wenn man deutsche Regeln anwenden würde. Keine Ahnung, wie die Regeln in Großbritannien/London sind, hätte dort mit mehr Rücksicht auf Menschen mit Behinderung, insbesondere Rollstuhl erwartet.

Wohl den vielen Touristen mit anderem PKW-Verkehr geschuldet, stehen an vielen Straßen ein Hinweis, wohin man gucken soll wegen KFZ.

Es gibt einige temporäre bzw. durchgehende Fußverkehrszonen, etwa bei Covent Garden oder in Soho.

Im Vergleich zu Duisburg waren es nur wenige Fälle von Falschparken, wobei ich das natürlich nach deutschem Recht bewertet habe. Wie das in London gesehen wird, weiß ich nicht. Auch Radfahrende und Ihscooter auf Gehwegen gab es, wobei ich auch hier die Rechtslage nicht kenne. Zum Radverkehr ein andermal mehr.

Einige Gehwege waren schön breit, aber andere viel zu schmal und oft gab es auch Hindernisse auf dem Gehweg, wie Bäume oder Aufsteller oder ähnliches von Geschäften. Beim British Museum war eine sehr lange Schlange am Haupteingang, sodass kein Platz für Fußverkehr blieb. Das ist eher suboptimal.

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#Neuschwanstein: Surreale Wurzeln – #Kunst #Fotografie #Natur

Einige Fotos schieße ich aus der Hüfte, dies werden dann manchmal auf ganz besondere Art verwackelt oder verwischt, was kaum reproduzierbar ist. Im Umfeld von Neuschwanstein sind an einigen Stellen die Wurzeln auf bizarre Art an der Oberfläche. Wie Schlangen oder ein Netz ragen sie aus dem Boden.

In dem Fall ist alles leicht verwischt, wodurch das Bild einen sehr surrealen Charakter bekommt. Als würde der Boden lebendig.

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Radfahrende kreuzen den Weg? – #Fahrrad

In einem Hotel sah ich beim Ausgang zum Gehweg das abgebildete Schild, dass Radfahrende den Weg kreuzen würden.

Im Hintergrund sieht man, dass der Radweg vom Gehweg durch einen Strich getrennt ist. Mir erschließt sich nicht, wo Radfahrende den Gehweg kreuzen bzw. auf welche Art diese kreuzen. Vermutlich soll das Schild darauf hinweisen, dass auf dem Radweg Radfahrende unterwegs sind und der Gehweg etwas schmal ist. Aber da wäre dann vielleicht ein Piktogramm durch die Stadt sinnvoller, als ein Schild, wo man sich fragt, was einem dies sagen soll.

Positiv ist ja zumindest, dass man sich hier Gedanken gemacht hat, wobei ich mich frage, ob ein Achtung Radfahrende Schild bei der Ausfahrt vom Hotel steht.

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#Kunst: Licht und Schatten – #Duisburg

Das Bild zeigt den Rad- und Wanderweg am Rheinufer bei Hochwasser in Duisburg Rheinhausen. Hier verschmelzen Licht und Schatten zu einem Gesamtbild, welche die Vielfalt des Ruhrgebiets deutlich herausstellt. Denn sowohl die Natur, wie auch die Industrie sind hier zusammen, sogar in gewisser Harmonie.

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#Arschparken: Diesmal Octeo – #Duisburg #Gehweg

Auf die Idee eine Fahrbahn zu sperren oder ein Halteverbot einzurichten für Arbeiten an einem Laternenmast oder was die Aktion genau sollte am 21.06.2024, bei der Octeo ein viel zu schweres Fahrzeug auf den Gehweg stand, ist man offensichtlich nicht gekommen.

Lieber den Fußverkehrsfluss von der Petristraße in die Krefelder Straße blockieren und dabei noch den Gehweg kaputt machen.

Wie übliche agieren die städtischen Firmen „sehr vorbildlich“, wenn es um die gegenseitige Vorsicht und Rücksicht geht, welche in der StVO niedergeschrieben ist.

Man fragt sich, ob das vom Unordnungsamt nicht verfolgt wird oder was die Gründe für die häufigen Verstöße der städtischen Unternehmen sind. Möglicherweise würde ich mich als Falschparker darauf berufen, dass die Stadt es auch ständig macht und man sich nur an denen orientiert hat.

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#Autopolizei auf Gehweg – #Duisburg

Das Bild entstand am 21.06.2024 17:49 an der Ecke Hochemmericher Markt und Kreuzstraße, dort stand ein Polizeifahrzeug mal wieder auf dem Gehweg. Das Fahrzeuge stand dabei im 5 m Bereich der Einmündung und stellt zumindest ein Sichthindernis beim überqueren der Straße dar.

Soweit ich mich entsinne gab es dort sogar legale freie Parkplätze.

Man fragt sich welchen Grund man sich ausdenken könnte, der es notwendig machen könnte sich so auf den Gehweg zu stellen. Eine verdeckte Observation kann es ja wohl kaum gewesen sein, denn dazu ist das Fahrzeug zu auffällig. Vielleicht eine Pause? Aber warum rechtswidrig auf dem Gehweg?

Lernt man Falschparken als Teil der Ausbildung auf der Polizeischule? Oder warum sieht man so selten rechtskonform abgestellte Fahrzeuge?

Und kommt nicht immer mit Sonderrechten, dazu habe ich schon hier geschrieben, warum das nur in den seltensten Fällen zum Parken auf dem Gehweg berechtigen könnte, hier aber definitiv nicht.

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#Arschparken: Lekkerland mag es bequem – #Gehweg #Duisburg

Neulich sah ich am Morgen ein Fahrzeug von Lekkerland auf dem Gehweg stehen. Bekanntlich dürfen Fahrzeuge ab 2,8 t nicht auf Gehwegen stehen, da dies schneller zu Schäden führen.

Aus purem Egoismus stand das Fahrzeug hier auf dem Gehweg, obwohl es sowohl einen Parkplatz, wie auch ein Parkhaus gibt, allerdings hätte man dann natürlich weitere Wege nehmen müssen.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Lekkerland rechtswidrig den Fußverkehrsfluss behindert, schon an anderen Stellen standen deren Fahrzeuge auf Gehwegen. Etwa am Duisburger Hauptbahnhof.

Scheint wohl ein Teil der Unternehmensphilosophie, sich zu Lasten der Gehenden zu bereichern, anstatt legale Parkmöglichkeiten zu nutzen und falls es diese nicht welche einzufordern.

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#Bahnsinn: Ständig Verspätungslügen und Fehlinformationen – #DBakel

Hier mal ein weiteres Beispiel für das Versagen der Bahn bei der Informationsbereitstellung.

Der RB35 stand hier auf Gleis 1 rum. Angeblich soll er um 13:13 mit 8 Minuten Verspätung abfahren. Man beachte die Uhr, welche die korrekte Zeit 13:18 anzeigte. Der Zug stand noch immer da.

Man fragt sich da nur, was bei der Bahn los ist, dass die nicht einmal vernünftig informieren, obwohl es einfaches wäre, zumindest halbwegs verlässliche Informationen bereitzustellen, zumal die Bahn dazu eigentlich auch rechtlich verpflichtet wäre.

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Strahlenexposition im Alltag – #Strahlenschutz #AKW #Atomkraft

Die AKW in Deutschland sind glücklicherweise abgeschaltet worden. Aber vielen ist gar nicht bewusst an wie vielen Stellen im Alltag eine Strahlenbelastung bestehen kann.

Auf Bananen und Paranüsse habe ich schon hingewiesen.

Aber auch Flugverkehr heißt immer einer erhöhte Strahlenbelastung:
StrahlenschutzKOMPAKT – Strahlung beim Fliegen (PDF)

Das radioaktive Edelgas Radon kommt aus dem Boden in unsere Keller:
StrahlenschutzKOMPAKT – Strahlung durch Radon (PDF)

Natürlich gibt es in der Medizin und Röntgen und CT:
StrahlenschutzKOMPAKT – Medizinische Strahlenexposition (PDF)

Aber auch Alltagsgegenstände können ziemlich strahlen:
StrahlenschutzKOMPAKT – Radioaktivität in Alltagsgegenständen (PDF)

Will man die Strahlenbelastung niedrig halten, muss man sich den verschiedenen Quellen bewusst sein. Jedenfalls ist nicht alles so harmlos wie es scheint.

Anti-AKW-Protest

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#Krieg und Wirtschaft/#Wachstum – was ist schlimmer

Es ist erstaunlich, wie sehr angeblich manche Parteien für Wachstum und Wirtschaft sind aber gegen Krieg.

Wachstum ist ein anderes Wort für Sklaverei bzw. Ausbeutung, was letztendlich viele Tote verursacht, die allerdings in Statistiken untergehen. Krieg ist da sogar deutlich ehrlicher, weil man die Leichen direkt der Ursache zuordnen kann.

Man könnte sogar sagen:
„Töten im Krieg ist weniger problematisch, als das tägliche Töten aus Gier und Bequemlichkeit.“

Wobei die Bequemlichkeit ja auch Bereiche, wie Verkehr betrifft, wo die Bequemlichkeit ja auch regelmäßig Menschenleben kostet. Mehr als terroristische Anschläge in Deutschland.

Alles in allem betrachtet ist es heuchlerisch Krieg zu verdammen, die anderen Todesursachen nicht gleichzeitig auch zu verdammen. Ebenso heuchlerisch ist es Terroristen heftig zu bekämpfen wollen, während man der Mordmaschine KFZ, weiterhin viel zu viel Spielräume lässt.

Die ganze Welt erscheint oft wie ein bizarres Tollhaus, wo einigen Einzelereignisse zu übertriebenen Maßnahmen führen, während andere als völlig normal hingenommen werden und gar nichts geschieht, obwohl hier mit weniger Aufwand deutlich mehr gerettet werden könnte.

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#Duisburg: Warum wieder Blumenhindernisse auf Gehweg? – #Gehweg

Nachdem ich die mangelhafte Querungsmöglichkeit in Friemersheim kritisiert habe, hat man sich offensichtlich gedacht, dass da noch ein paar Sichthindernisse fehlen.

Schon im Vorjahr hat ich die Blumen an dieser Stelle und auch einer anderen kritisiert. Unverständlich, warum die Stadt dennoch erneut Fußverkehrsfluss Hindernisse aufstellt. Sollten die Blutflecken wenn jemand überfahren wird etwa nicht so auffallen? Warum stellt man die Blumendinger nicht auf Parkplätze, wo sie zumindest nicht den Fußverkehrsfluss stören?

Auch hier sieht man wieder sehr deutlich, warum die Stadt Duisburg keine fußverkehrsfreundliche Stadt ist.

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#Arschparken: Dixie/Toi Toi, was soll man anderes erwarten … – #Fahrrad #Düsseldorf

Bei einer Firma, deren Geschäft Fäkalien ist, kann man ja eigentlich nichts anders erwarten, als das die mistig parken. Unsäglich an einer Engestelle diese auch noch weiter einzuschränken. Zumal der Gehweg wegen der Baustelle ohnehin schon viel zu schmal ist und dieser durch den Kackwagen noch weiter eingeschränkt wird.

Scheinbar erledigen einige ihren Job völlig rücksichtslos und wundern sich dann, warum es eine Anzeige gibt. Ob es anders gegangen wäre? Keine Ahnung, ist mir aber herzlich egal. Soll der sich halt auf die Fahrbahn stellen und einen längeren Schlauch nehmen, wobei ich mich eh frage, warum das Klo auf dem öffentlichen Weg stehen muss und nicht auf dem Privatgrundstück, wo gebaut wird. Auch hier geht wohl Bequemlichkeit zur Lasten des Fußverkehrsfluss.

Man stellt sich die Frage, ob die Stadt Düsseldorf den Verkehr nicht im Griff hat, bei den vielen extremen Verstößen, die man dort ständig erlebt.

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#Duisburg: DVG hält auf Zebrastreifen – #Neudorf #ÖPNV

Vor kurzem noch haben sich Sören Link und einigen andere gelobt. Tja, die Realität zeigt, dass die Kreisverkehr am Hinterausgang des HBF eine für Duisburg typische Fehlplanung ist.

Als ich vor kurzem dort war, gab es zuerst das Problem, dass bei der Zufahrt, zum Pausenbereich für die Busse unter dem UCI, kein Zebrastreifen ist, sondern Busse scheinbar Vorfahrt haben.

Am Kreisverkehr selber ist dann die Haltestelle gegenüber dem UCI, wo auch die langen Busse halten. Allerdings wenn die Busse so halten wie Vorgesehen stehen die auch auf dem Zebrastreifen.

Entweder war den Planern der Stadt Duisburg das egal, oder man hat ÖPNV und Fußverkehr mal wieder nicht bis zum Ende gedacht. Oder man hat irgendwelche komischen technischen Daten aus irgendwelchen völlig veralteten Richtlinien rausgesucht und die einfach als wahr angenommen.

Wobei man annehmen sollte, dass die DVG beteiligt wurde und dies sich eigentlich hätte melden müssen, dass der Platz nicht reicht. Oder hat man sogar darauf hingewiesen aber SPD und CDU wollten keinen Parkplatz opfern, damit der ÖPNV nicht den Fußverkehr behindert. Das Bußgeld von mind. 20 € geht natürlich auf Kosten des ÖPNV.

DVG hält auf Zebrastreifen, weil die Stadt bei Planungen nicht aufpasst

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#Köln hat Ladezonen, warum Duisburg nicht auch? – #Duisburg

In Duisburg gibt es zumindest in der Innenstadt an etlichen Stellen Ladezonen.

In Duisburg hat man dagegen regelmäßig Postfahrzeuge und anderen Lieferverkehr, der auf Rad- und Gehwegen hängt und diese blockiert.

Post/DLH blockiert Gehweg und beschädigt diesen wohl auch

Scheinbar ist Rad- und Fußverkehr in Duisburg so nachrangig, dass man keinen Einsatz für Ladezonen zeigt, um die Behinderung des Rad- und Fußverkehrsflusses zu unterbinden. Solange KFZ in Duisburg rollen können ist der Rest egal.

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#Duisburg: LKW zerstören Radweg in Logport – #Duisport #Fahrrad

Das LKW in Logport I immer wieder teilweise auf dem Radweg (Mischweg) stehen ist bekannt. Ebenso ist bekannt, dass die Stadt Duisburg nicht ausreichend Maßnahmen ergreift um dies zu unterbinden, wie bei KFZ an vielen Stellen in Duisburg.

Dass das Parken und fahrend auf Gehwegen zu Schäden führen würde, war absehbar und an zumindest einer Stelle ist inzwischen ein Schaden deutlich erkennbar.

Dazu kommt natürlich noch die Dooringgefahr, wenn LKW ständig auf dem Rad-Geh-Weg parken, weil die Türen von LKW ja bekanntlich deutlich mehr Platz einnehmen.

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#Gehweg: Auch der Luftraum gehört zum Gehweg – #Falschparken #Fahrrad

Klimafreundliche Mobilität mit dem Fahrrad oder zu Fuß setzt voraus, dass die Wege auch benutzbar sind. Häufig ragen aber Teile von KFZ in diese Bereiche ohne darauf zu stehen. Teilweise ragen Spiegel aber auch weiter in den Gehweg und machen aus einem Parken auf dem Gehweg ein Parken mit Behinderung, weil weniger als die Mindestbreite nach Rechtsprechung bleibt.

Wenn man sich anschaut an wie vielen Stellen KFZ mit einem Stück von Front oder Heck über den Gehweg ragen, scheint dies vielen nicht bewusst zu sein oder sie ignorieren es absichtlich.

Es gibt hierzu auch Urteile, welche auf diese Thematik eingehen. Urteil BGH vom 24.07.2014 – III ZR 550/13.:
„Randsteine dienen der Begrenzung der eigentlichen Parkfläche. Sie sind – was jeder Verkehrsteilnehmer weiß oder wissen muss – schon entsprechend ihrer Begrenzungsfunktion nicht ohne Weiteres stets zum „Darüber-Fahren“ oder auch nur zum „Überhangparken“ mit den vorderen Fahrzeugkarosserieteilen durch Anfahren der Fahrzeuge mit den Rädern bis zur Bordsteinkante geeignet beziehungsweise konzipiert. Demgemäß bestehen auch keine generellen Amtspflichten der verkehrssicherungspflichtigen Körperschaft, für ein gefahrloses „Überhangparken“ Sorge zu tragen oder vor Gefahren beim freigabewidrigen Überhangparken zu warnen“.
Sprich Überhangparken ist, wie es hier genannt wird gehört nicht zur Parkfläche und es gibt kein Recht darauf den Gehweg einzuschränken. Auch nicht den Luftraum. Gleiches gilt auch für den Luftraum von Radwegen.

Ebenfalls interessant in dem Urteil ist folgende Stelle:
„Ein objektiv verkehrswidriger Zustand lasse sich auch nicht daraus herleiten, dass die Parkbucht (lediglich) eine Länge von 5 m aufgewiesen habe; es bestehe kein Rechtsanspruch darauf, dass markierte Parkflächen auch für „raumfordernde“ Fahrzeuge ausreichend dimensioniert seien.“
Das heißt Fahrzeuge haben kein Recht auf größere Parkbuchten, nur weil die Fahrzeuge größer sind.

Und natürlich versteht sich von selbst, dass kein Fahrzeugteil in ein Halteverbot ragen darf. Und bekanntlich gilt auf allen Gehwegen, wo das Parken nicht explizit erlaubt ist, ein Parkverbot.

Wohnmobil ragt weit in den Gehweg ohne mit Rädern drauf zu stehen

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#Arschparken in Friemersheim – #Duisburg #Gehweg #Exklusion

Falls mal wieder jemand fragt, warum ich etwas gegen Falschparker habe und den üblichen Bullshit äußert, wie:
– da kommt man doch noch vorbei
– nur mal fünf Minuten
usw., dann mal einfach nachfolgend wozu das Wegsehen beim Falschparken führt, nämlich zum Arschparken:

Das fängt mit wenigen Zentimetern auf den Gehweg an und hört sicherlich nicht mit dieser vollständigen Blockierung auf. Obwohl man deutlich erkennen kann, dass dort ausreichend Platz ist an der Baustellenabsperrung ist und die war dort auch schon eine Stunde vorher. Es gibt überhaupt keine Ausrede, die begründen kann, warum man sich so beschissen hinstellt.

Die StVO regelt das Falschparkenverteidigern oft zitierte Miteinander, aber natürlich nur dann, wenn sich alle überall daran halten. Das Bild zeigt dagegen:
– Falschparken auf dem Gehweg mit Behinderung (70 € + 1 Punkt)
– Parken vor (und auf) Bordsteinabsenkung
– Parken weniger als 5 m vor/hinter Einmündung mit Behinderung
Leider wird das Bußgeld nicht aufsummiert, an der Stelle kann man aber Vorsatz unterstellen, niemand parkt da ausversehen so.

Und die Behinderung ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern zweifelsfrei belegt.

Das passiert, wenn man bei kleinen Vergehen ständig die Augen zudrückt, dann wird daraus Arschparken. Deshalb zeige ich Vergehen an, die Fußverkehrsfluss und Fahrradverkehrsfluss negativ beeinflussen. Vielleicht nicht alle, aber die besonders heftigen, die ich Unterwegs dokumentiere.

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#NRW: Autolobbyisten im Verkehrsministerium? – #Krischer #ÖPNV

Vor kurzem hatte ich eine Antwort des Verkehrsministerium zum Deutschlandticket kritisiert. Als Antwort darauf erreichte mich eine erboste Replik aus dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW – Abteilung 6, Referat B1 (Grundsatzfragen des Straßenverkehrs), die ich unten angehängt habe. Inhaltlich ist es quasi ein wenig Replik und viele Behauptungen, wie man sie auch Online von Autoverteidigern liest. Etwa, dass die Steuern alle Kosten decken würden und allerlei anderer Behauptungen, die aber allesamt unbelegt bleiben.

Die Fehler im Ministerium fangen schon bei der Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) an, da behauptet wird, dass man dies auch den Einnahmen zurechnen kann, dabei ist es eine Umweltabgabe.

Natürlich will man nicht anerkennen, dass die Lagerung von KFZ auf Kosten der Allgemeinheit eine Subvention ist und zieht dann direkt auch Beispiele heran, die allerdings nichts mit Lagerung zu tun haben.

Mich wundert, ob die Menschen im Ministerium sich langweilen, dass diese so lange Schreiben verfassen können. Vielleicht hätte der Mitarbeiter diese Zeit lieber in Recherche stecken sollen, statt Behauptungen aneinanderzureihen.

Wie auch immer, bei so einer Antwort, wo man die Augen vor einseitiger Förderung von MEV verschließt, verwundert es natürlich nicht sonderlich, dass es mit der Verkehrswende nicht klappt. Scheinbar hat man nicht genug „Ökolobbyisten“ ins Verkehrsresort geholt, um die Perspektive aus der Windschutzscheibe zu beheben.

Auch das Wegsehen beim Falschparken ist eine Subvention

Antwort des Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW – Abteilung 6, Referat B1 (Grundsatzfragen des Straßenverkehrs):

der Kollege aus der für den ÖPNV zuständigen Fachabteilung unseres Hauses hat Ihnen eine sachverständige, präzise Erläuterung zu der Frage gegeben, warum der Einführungs-Preis für das Deutschland-Ticket nicht dauerhaft zu halten ist.

Vor dem Hintergrund, dass Ihrer persönlichen Meinung nach das Geld nur „angeblich“ nicht reicht. Leider reicht es tatsächlich nicht.

Sie schreiben von „Subventionen“ für den MIV, Ihrer Vorstellung nach „Milliarden“ bis „Billionen“, und Sie sehen eine unfaire Ungleichbehandlung der Verkehrsträger.

Die „Billionen“ können wir vermutlich als schwungvolle Übertreibung an die Seite stellen, denn die gesamte statistische Wertschöpfung Deutschlands bleibt unter 4 Billionen. Dann müsste ganz Deutschland rund um die Uhr „Subventionen für die PKW-Fahrer“ erwirtschaften, und nichts sonst. Wenig plausibel.

Tatsache ist, dass sowohl die Bundesregierung als auch die Landesregierung praktisch seit Jahrzehnten, und zwar im Grundsatz ungeachtet der jeweils aktuellen Parteifarben, eine Politik des „Vorrangs“ zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel betrieben haben und inzwischen noch einmal deutlich massiver betreiben.

Der grundlegende Unterschied zwischen ÖPNV und MIV ist leider, dass die Menschen überwiegend nicht bereit (teilweise auch nicht in der Lage) sind, zugunsten ihrer Teilnahme am ÖPNV kostendeckende Preise zu zahlen, so dass hier ein tatsächlicher Subventionsbedarf entsteht, auf betriebswirtschaftlicher Basis.

Es gibt viele gute Gründe, die zum Ausgleich notwendigen Subventionen in das System zu stecken, nicht nur bei den Investitionen in die Netze, sondern insbesondere zugunsten der fortlaufenden, fahrplanmäßigen Betriebsleistungen, und gerade auch diese Landesregierung bekennt sich ausdrücklich dazu und tut ihr Möglichstes, wie Herr Minister Krischer richtig festgestellt hat.

Der MIV hingegen generiert weit mehr Einnahmen für die öffentlichen Hände als sie in den Straßenverkehr zurückgeben, schon allein durch die spezifischen Sondersteuern, die gezielt dem MIV auferlegt sind, namentlich: Energiesteuer, zusätzliche Klimaschutzabgabe (Emissionshandel), Kfz-Steuern. (Sowie natürlich die inzwischen gewaltigen Einnahmen aus der LKW-Maut.)

Im Ergebnis ist es faktisch so, dass die überschüssigen Einnahmen aus dem Straßenverkehr teilweise genutzt werden, um die Subventionen zugunsten des ÖPNV re-finanzieren zu können. Dadurch bezahlt letztlich auch der Geringverdiener im ländlichen Raum, der für sein Berufspendeln auf den PKW angewiesen ist, die günstige Monatskarte für den höheren Bürokraten im Ballungsraum.

Flächendeckende Straßennetze sind eine unverzichtbare Grundlage dafür, dass unser Gemeinwesen überhaupt funktionieren kann. Das würde sogar dann gelten, wenn es fast keine PKW gäbe, denn auch Feuerwehr, Müllabfuhr, ÖPNV-Busse, Paketlieferanten, Sozialdienste und viele mehr benötigen Straßen.

Kurz: ohne Straßen keine lebensfähige „Allgemeinheit“. Die Straßenflächen sind mit anderen Worten weit überwiegend „sowieso da“; die PKW verursachen keine spezifischen zusätzlichen Kosten.

Dass man in Wohngebieten, außerhalb der Innenstädte, PKW am Fahrbahnrand „kostenlos“ abstellen kann, ist eine bestimmungsgemäße Nutzung der Straßen und durch die Zahlung der Kfz-Steuer durchaus abgedeckt, auch wenn keine „Einzelabrechnung“ erfolgt.

(Hier müsste man eigentlich noch das Thema „Anliegerbeiträge zu kommunalen Straßen- und Erschließungskosten“ erörtern.)

Wenn Sie am Verbrauchermarkt gratis parken, bezahlt das vordergründig der Einzelhandel, legt aber unvermeidlich die Kosten auf Sie um.

Generell: Sprachlich zu suggerieren, die Autofahrer seien eine getrennte Gruppe und lebten auf anderer Leute Kosten, geht an der Lebenswirklichkeit vorbei:

Es gibt gegenwärtig etwa 11 Millionen Abonnenten des Deutschland-Tickets, aber fast 50 Millionen PKW, die von mindestens 60 Millionen Menschen oder mehr regelmäßig als Fahrer oder Mitfahrer genutzt werden. Da kann man jetzt, bei etwa 85 Millionen Bevölkerung, lange philosophieren, welche der Gruppen eher deckungsgleich ist mit „der Allgemeinheit“ bzw. welche Gruppe vom Rest der Gesellschaft profitiert.

Im Übrigen gehen Sie mit dem Subventionsbegriff unsachgemäß um. In Ihrer Sachlogik ist es auch eine Subvention, wenn Sie kostenlos eine Fußgängerzone durchstreifen, oder mit dem Fahrrad fahren, oder eine öffentliche Parkanlage frequentieren, oder die Hilfe der Polizei in Anspruch nehmen. Auch das gesamte Erziehungswesen ist dann ein einziger Subventionstatbestand, wo nur ein Teil der Bevölkerung „auf Kosten der Allgemeinheit“ Angebote nutzt. Man kann in Deutschland zehn Jahre oder länger an Universitäten studieren, praktisch geschenkt. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Es ist der Kern eines steuerfinanzierten Gemeinwesens, dass die Politik darüber entscheidet, welches Geld „der Allgemeinheit“ für welchen nützlichen Zweck ausgegeben wird, demokratisch.

Übrigens verursacht die gewissenhafte Beantwortung Ihrer Bürgeranfrage in unserem Haus Kosten von zumindest mehreren Hundert Euro, anteilig, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Eine „Subvention“? Sicher nicht, das gehört zu unseren Aufgaben, als „gratis“ Bürgerservice.

Dann gibt es noch gewisse Teilnehmer der allgemeinen verkehrspolitischen Debatte, die von einer „Subventionierung“ sprechen, weil der MIV der Allgemeinheit angeblich übergroße Belastungen auferlegt, die dann „monetarisiert“, also fiktiv mit Geldwerten quantifiziert werden.

Solche Berechnungen werden seit Jahrzehnten angestrengt, auch unter dem Titel der sogenannten „Externen Kosten“.

Hier öffnet sich ein weites Debattenfeld, aber im Ergebnis ist es bisher nicht gelungen, nachvollziehbar zu machen, inwieweit der Straßenverkehr unter dem Strich tatsächlich größere Belastungen für die Allgemeinheit bedeutet als er ihr Vorteile bringt.

Es ist der Verkehrspolitik … erneut: partei-übergreifend … auch durchaus gelungen, erhebliche Fortschritte zu erzielen.

So ist von der Luftverschmutzung durch PKW, wie sie vor Jahrzehnten noch üblich war, im direkten Vergleich zu damals nur noch ein geringer Bruchteil übrig, durch immer weiter verbesserte Motorentechnik; 100 Prozent Perfektion sind natürlich schwer zu erreichen, aber auch daran wird gearbeitet.

Lärm, ein weiteres Umweltproblem „auf Kosten der Allgemeinheit“, wenn Sie so wollen, besteht fort, aber zum einen wird richtigerweise viel in Lärmschutz investiert, gerade auch an Autobahnen, zum anderen erzeugen auch die ÖPNV-Fahrzeuge Lärm, unvermeidlich, und teilweise weniger stadtverträglich.

Unabhängig von dieser Art akademischer Debatten, die nicht immer mit der Lebenswirklichkeit der Menschen im Einklang sind, können wir als Landesregierung nur Geld ausgeben, das im Haushalt zur Verfügung steht; gleiches gilt für die Bundesregierung und die Kommunen.

Mit hypothetisch-fiktiv aus der Luft gegriffenen Monetarisierungs-Bewertungen durch engagierte Lobbyisten kann die Landesregierung keine Verkehrsunternehmen bezahlen.

In Relation zu den jeweils erzeugten Verkehrsleistungen geben wir längst mit riesigem Abstand (d.h. ein Vielfaches) mehr für den ÖPNV aus als für die Straßennetze; was wir in Straßen investieren, dient weit überwiegend dazu, die Netze überhaupt basismäßig funktionsfähig zu halten, z.B. auch Brücken zu sanieren; hinzu kommen erhebliche Anstrengungen etwa zum Ausbau der Radwege, auch auf Kosten des MIV, wo Flächen umgewidmet werden.

Wenn Sie über konkretere Hinweise verfügen, wo Ihrer Meinung noch Geld eingespart werden könnte, das vermeintlich ungerecht dem MIV zugutekommt, lassen Sie uns das gern wissen.

Ihre suggestive Vorhaltung, wonach Herr Minister Krischer geradezu die Unwahrheit sage, weisen wir mit allem Nachdruck zurück.

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#Duisburg: Beteiligungsfarce bei der Lärmaktionsplanung – #LKW #Duisport

Wie sehr die Gesundheit von Duisburgs Bevölkerung Sören Link am Herzen liegt, sieht man bei der Beteiligungsfarce zur Lärmaktionsplanung. Statt dies in einem Zeitraum zu machen, wo nicht ein Teil der Bevölkerung im Urlaub ist, findet die Öffentlichkeitsbeteiligung der Lärmaktionsplanung vom 15.7. bis 15.8. statt. Also genau in den Sommerferien.

Dies kann man Amtsblatt 21 vom 15.7. entnehmen. Die Beteiligung wurde also auch nicht frühzeitig angekündigt.

Online soll man die Lärmaktionsplanung hier finden. Dort war auch eine Verlinkung zu dieser Unterseite zu finden.

Als ich am Montag diese Seite aufgerufen habe, stand da zwar:
„In der Linken Spalte auf dieser Seite können Sie den Entwurf des Lärmaktionsplans der Stadt Duisburg sowie die Lärmkarten einsehen.“
Das stimmte allerdings nicht, denn weder war da eine Dokument noch eine Karte in ausreichender Auflösung. Es gab zwar eine Karte, die war aber eher klein.

Man sieht also deutlich wie ernst die Beteiligung von Seiten der Stadt genommen wird. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der 28 „Beteiligungen“ am Montag auf die fehlenden Dokumente zurückgeht.

Auch Fluglärm belastet die Bevölkerung in Duisburg

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#Duisburg: Untersagung Grundwassernutzung in Homberg – #Venator #Altlasten #Homberg

Die Stadt Duisburg untersagt die Grundwassernutzung zur Gartenbewässerung in Teilen von Homberg wegen der Altlasten von Venator. Alles Details stehen in Amtsblatt 21.

In der Zeitung stand am Montag noch nichts. Man fragt sich natürlich warum die Stadt Duisburg dies erst jetzt in Form einer Allgemeinverfügung herausgibt, welche allerdings nur die Gartenbewässerung untersagt. So mitten in den Ferien, wo einige sicherlich auch den Pool mit Grundwasser füllen, was allerdings keine Gartenbewässerung darstellt. Was die Stadt zu Pools schreibt, dürfte den wenigen bekannt sein:
Vor diesem Hintergrund ist zu beachten, dass unabhängig von dieser Allgemeinverfügung das in Gartenbrunnen zur privaten Nutzung geförderte Grundwasser grundsätzlich KEIN Trinkwasser ist und daher nicht zum Befüllen von Swimmingpools oder Planschbecken genutzt werden darf, da es im Gegensatz zur umfangreichen Überwachung des Leitungswassers keiner geregelten Kontrolle unterliegt. Eine Nutzung von Grundwasser als Trinkwasser oder zur trinkwasserähnlichen Anwendung bedarf aus diesem Grund in jedem Einzelfall der Überwachung/Zustimmung des Gesundheitsamtes.
Wobei ich auch nicht sicher bin, wie die Stadt darauf kommt, dass Pools nur mit Trinkwasser gefüllt werden dürfen. Baggerseen sind definitiv nicht mit Trinkwasser gefüllt. Vermutlich dient die Passage nur dem Alibi, falls dann doch jemand in kontaminierten Wasser gebadet hat, denn rechtlich erscheint mir die Herleitung nicht sauber.

Dem Plan im Amtsblatt kann man entnehmen wo genau, das jetzt untersagt ist ohne Erlaubnis zu bewässern. Laut Amtsblatt sollen die Grenzwerte für Zink, Cadmium und Thallium teilweise erheblich überschritten sein.

Weiterhin schreibt die Stadt, dass man sich noch viel Zeit lassen will mit Planungen und Untersuchungen, statt unverzüglich mit einer Sanierung anzufangen, obwohl entsprechende Brunnen mit Aktivkohlefilterung sofort gesetzt werden könnten und dann später nur noch ergänzt werden müssten. Aus meiner Sicht verstößt die Stadt damit gegen das BBodSchG, da man eine Ausdehnung der Altlast bewusst zulässt, statt sofortige Maßnahmen festzulegen, obwohl die Allgemeinverfügung ja zeigt, dass eine Gefahr besteht.

Warum man die Allgemeinverfügung auf den 19. Juni datiert, aber diese erst jetzt am 15. Juli veröffentlicht erschließt sich mir nicht. Ist schon fast skandalös, dass man abgewartet hat, statt das sofort zu veröffentlichen.

Man könnte natürlich noch gegen die Allgemeinverfügung klagen.

Firmenschild von Venator

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#Essen: Was will die Stadt mit dem Schild sagen? – #Gehweg

Am Hauptbahnhof Essen, da wo nun seit Ewigkeiten eine Baustelle ist und den Fußverkehr einschränkt, stand dieses komische Schild. Wo ich gerätselt habe, was einem dieses Schild sagen soll.

Wie sieht eine Ladezone für Gehende aus? Warum sollte Gehenden der Zutritt zum HBF untersagt sein?

Natürlich habe ich das Schild nicht beachtet, weil es offensichtlich nichtig ist, denn es gibt keinen Grund den Zugang zum HBF zu untersagen. Scheinbar kann man auch in Essen Baustellen nicht korrekt beschildern.

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#Duisburg: Ordnungsamt ist kein Vorbild – #Rheinhausen

Die Stadt Duisburg fällt immer wieder durch komische Aussagen zu KFZ auf, die nicht auf dem Boden der Tatsachen sind, wie etwa bei der Falschparkärztin das Ordnungsamt.

Wenn man dann kurze Zeit später sieht, wie das „Ordnungs“amt parkt, wird klar, warum die so wenig gegen Falschparken tun. Die wären sonst selbst die beste Kundschaft bei Bußgeldern.

Obwohl am Parkplatz bei der Wasserskianlage noch ausreichend Parkplätze frei waren, war man beim „Ordnungs“amt scheinbar zu bequem und stellt sich lieber auf die Grünfläche direkt an der Straße. Von wegen Vorbildfunktion usw. haben die offensichtlich noch nie etwas gehört.

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#Radweg an der Heerstraße – Endlich! – #Duisburg #Fahrrad

Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis es soweit war.

Nachdem ich lange mit der Stadt geschrieben habe und sogar eine Klage einreichen musste, weil die Stadt nicht wollte, gibt es nun endlich den Lückenschluss für Radverkehr an der Heerstraße.

Die Frage, die sich mir stellt ist warum das 11 Monate vom Beschluss der BV Mitte bis zur Umsetzung gedauert hat, obwohl die Stadt behauptet hat, dass dies deutlich schneller gehen würde. Und wie hier beschrieben, auch temporäre Maßnahmen möglich gewesen wären.

Aber nun ist das Ziel erreicht. Oder?

Als ich da vor Ort das Bild machte, bog ein PKW-Fahrer sehr schnell ab. Aus meiner Sicht ist die Überführung noch nicht optimal. Die Wahrscheinlichkeit für eine Kollision ist an der Stelle erhöht, es wäre für Radfahrende wohl sicherer bereits vorher auf die Fahrbahn zu wechseln.

Jetzt muss man nur noch beobachten, wie das mit dem Falschparken klappt. In der Vergangenheit gab es bereits häufiger, Falschparken in dem Bereich.

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#Duisburg: Verhinderung von internistischen Notfällen in der Logistik – #Duisport #Gefahrgut

Neulich las ich Online die Überschrift „Internistischer Notfall führt zu einem Unfall“ in dem Artikel auf einer Seite, die scheinbar eine Polizeimeldung kopiert hat, steht allerdings nicht welcher Natur dieser Notfall war.

In Duisburg sind viele LKW unterwegs, auch durch Bereiche, wo Wohngebäude direkt neben der Straße liegen. Ich habe deshalb geguckt, wie viele derartige Notfälle es insgesamt gibt, allerdings keine Übersicht gefunden. Nur Einzelfälle, die es in die Presse geschafft haben:
A1 LKW Fahrer internistischer Notfall
A44 LKW Fahrer internistischer Notfall
Landstraße bei Witten LKW Fahrer internistischer Notfall
usw.

Je mehr man sucht, desto mehr findet man. Zu den internistischen Notfällen gehören u. a. Herzinfarkt und Herzstillstand. Die Ursachen sind ja allgemein bekannt und ebenso Risikofaktoren, wie Rauchen, Stress und ungesundes Essen. Nimmt man dies alles zusammen ist offensichtlich, dass LKW-Fahrer quasi prädestiniert sind für einen internistischen Notfall bzw. eine höhere Wahrscheinlichkeit haben. Gesunde Ernährung ist auf Achse schwierig, Stress ist immer mit dabei und Rauchen möglicherweise auch.

Bei der suche nach Maßnahmen um die Auswirkungen von internistischen Notfällen in der Logistik zu minimieren, fand ich NICHTS, kann an der Suchmaschine liegen oder daran, dass es wirklich nichts gibt. Was es gibt ist eine allgemeine ärztliche Untersuchung, aber ob die internistische Notfälle verhindert, indem Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden? Das Bezweifle ich schon sehr, besonders wenn der Fahrer zum Hausarzt geht.

Da stellt sich mir die Frage, wie das mit Gefahrgut ist. Schauen da Ärzte noch genauer hin? Gibt es eine Gewichtsgrenze fürs Fahren von Gefahrgut oder eine Cholesteringrenze? Ist der LKW-Führerschein weg nach einem leichten Schlaganfall?

Da es immer wieder internistische Notfälle gibt, reichen die aktuellen Maßnahmen nicht aus. Insbesondere dann nicht, wenn man wie in Duisburg Gefahrguttransporte durch Wohnbereiche zulässt.

Was passiert bei einem internistischen Unfall bei einem Gefahrgut-LKW?

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#Krischer-Ministerium hört nicht zu beim #Deutschlandticket – #ÖPNV #Motonormativity #Grüne

In der NRZ vom Dienstag wird Oliver Krischer sinngemäß zitiert, mit der Aussage, dass er angeblich alles tun würde, um den Preis fürs „49-Euro-Ticket“ möglichst niedrig zu halten. Dies ist natürlich absolut unwahr. Ich schrieb deshalb Dienstag Nachmittag folgende Zeilen u. a. ans Ministerium:
„Man erhöht also trotz Schienenmaut und Gebühren für Bahnhöfe das 49-Euro-Ticket, weil das Geld angeblich nicht reicht. Gleichzeitig schenkt man Autofahrendes vieles auf Kosten der Allgemeinheit. Seien es nun die Fahrbahnen auf Kosten der Allgemeinheit oder die fast überall kostenlosen Parkplätze. Würde man die Subventionen für KFZ nehmen und zum Personenverkehr verlagern, wäre ganz plötzlich genug Geld da. Wenn Oliver Krischer also behauptet, er würde alles tun, dann stimmt dies definitiv nicht.“

Als Antwort bekam ich am Mittwoch vom Ministerium einen peinlichen Standardtext, der nur eins zeigt, dass man beim Ministerium nicht lesen kann oder will.
„haben Sie vielen Dank für Ihre gestrige Mail. Ich bin als zuständiger Referent gebeten worden, Ihnen zu antworten.
In Ihrem Schreiben äußern Sie insbesondere Kritik hinsichtlich einer Preisanpassung beim Deutschlandticket im Jahr 2025.
Gerne möchte ich Ihnen hierzu eine Rückmeldung geben.

Letztlich ist im Kontext zum einen zu sagen, dass das gewählte Preisniveau des Deutschlandtickets mit einem Einführungspreis von 49 Euro pro Monat für Jedermann eine deutliche, teilweise sehr massive Senkung im Vergleich zu nahezu allen Bestandsabonnements (mit in der Regel deutlich geringerer Leistung) darstellt. Beispielsweise kostet ein Ticket1000 im Abo für Duisburg bereits über 80 Euro pro Monat. Dabei bietet das Ticket nicht die Möglichkeit in ganz Deutschland zu fahren oder die monatliche Kündigung. Aber letztlich müssen und werden genau diese Mindererlöse bei den Verkehrsunternehmen bzw. Erlösverantwortlichen ausgeglichen.

Zum anderen bitte ich zu berücksichtigen, dass auf Basis des Landeshaushaltes derzeit 280 Mio. Euro p.a. für die Gegenfinanzierung des Deutschlandtickets bereitgestellt werden. Hinzu kommen Finanzmittel für rabattierte Deutschlandtickets für die Zielgruppen der Schülerinnen und Schüler sowie Sozialticketberechtigten.

Hinsichtlich der Generalkritik an einer Ticketpreiserhöhung möchte ich darauf hinweisen, dass der Ticketpreis bereits seit Mai letzten Jahres und nach derzeitiger Information bis mindestens Ende 2024 konstant gehalten wird, trotz steigender Kosten für die Leistungserbringung (Gehälter, Energie etc.).“

Man erkennt sofort, dass dies wahrscheinlich einmal getippt und dann ohne Lesen zigfach versendet wurde, denn auf die massiven Subventionen für KFZ-Verkehr im Vergleich zu ÖPNV wird nicht eingegangen. Kann man natürlich machen, darf sich dann aber nicht wundern, wenn vieles so wirkt, als würde man der Bevölkerung nicht zuhören. Dies liegt offensichtlich daran, dass man es nicht tut.

Die Verkehrswende hat massive Störungen, weil am nicht die Subventionen für KFZ reduzieren will.

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#Greenwashing: Flugindustrie beschönigt Nicht-CO2-Effekte – #Lufthansa #Klimaschmutzlobby

In einem sogenannten „Politikbrief“ äußert sich die Lufthansa zu Nicht-CO2-Effekten. Sinngemäß steht dort drin, dass Klimaeffekte hauptsächlich an Wolken lägen und durch synthetische Kraftstoffe alles gut wäre. Und natürlich auch die Verzögerungstaktik, dass noch weitere Forschung nötig wäre. Dabei sind die Fakten schon lange bekannt und es braucht allenfalls noch einige Details. Bereits 2019 hat das UBA die Anteile publiziert:
C02 28 mW/m²
Ruß 3 mW/m²
Ozon 41 mW/m²
Kondensstreifen/Zirren 50 mW/m²
Wasserdampf 3 mW/m²
Abbau von Methan -14 mW/m²
Sulfat -5 mW/m²

Derzeit emittiert Flugverkehr noch viel Sulfat, weil Schwefel im fossilen Kraftstoff ist, was die Erwärmung verringert. Mit synthetischen Kraftstoffen ändert sich das natürlich, was man aber unter den Tisch fallen lässt. Und auch das Wasser, was bei der Nutzung von Wasserstoff entsteht und ebenso bei anderen Kraftstoffen. Weniger Ruß, heißt weniger Kohlenstoff, also mehr Wasserstoff.

Klimaschänder Flugzeug  Symbolbild

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#Verkehrssicherheit: Übersehen ohne Sehtest? – #VisionZero #Fahrrad

Neulich war ein Artikel in der Zeitung mit dem Titel „Autofahrerin (79) übersieht Fußgänger“ löblich ist hier, dass man zumindest die Täterin an erster Stelle nennt, weniger löblich ist der Umstand, dass die Täterin Körperverletzung beging, erst im Artikel steht.

Bei mir wirft dies einmal mehr die Frage auf, warum im Artikel nicht ein Wort darüber steht, dass der Führerschein abgenommen und ein Sehtest angeordnet wurde.

Ausrede laut Artikel war, dass die Täterin durch eine Radfahrerin abgelenkt gewesen wäre. Was allerdings nur eine schlechte Ausrede ist, die eigentlich auch der Polizei hätte auffallen müssen, denn erstens muss man beim Verlassen des Kreisverkehrs blinken, was heißt man biegt ab und zweitens gilt nach § 26 StVO an dem erwähnten Fußgängerüberweg (Zebrastreifen):
„(1) An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen den zu Fuß Gehenden sowie Fahrenden von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten.“

Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass die Seniorin entweder zu schnell war für die eigene Reaktionszeit oder eine Sehtest braucht. Deswegen sollte es eigentlich normal sein, dass man nach einem derartigen „Unfall“ sofort den Führerschein abgeben muss, bis die Fahrtüchtigkeit geklärt ist. Aber davon steht nicht ein Wort im Artikel. Ich würde mal vermuten, weil die Polizei nicht wirklich für VisionZero einsteht und Gefährder aus dem Verkehr zieht. Wer ein KFZ führt, darf keine gefährlichen Fehler machen, dazu müssen sowohl ausreichend Verkehrskenntnisse vorliegen, wie auch die geistige und körperliche Eignung. Wäre die Polizei wirklich an Prävention interessiert würde ein Sehtest angeordnet, der Führerschein abgenommen und dies auch in der Pressemeldung geschrieben, denn so etwas schreckt eher ab.

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#FTI: Schauinsland Reisen kassiert, unterstützt aber nicht

Wie mir zu Ohren gekommen ist, unterstützt das Unternehmen Schauinsland Reisen aus Duisburg nicht im Rahmen der FTI-Pleite. Es soll lediglich wenig hilfreiche Informationen und Vertröstungen gegeben haben.

Schauinsland Reisen hat auch über FTI Reisen und Einzelleistungen vermittelt. Ohne dabei einen Gewinn zu machen wird kein Unternehmen Reisen für andere vermitteln. Sprich Schauinsland Reisen dürfte eine Provision bekommen haben und zwar zeitnah zum Abschluss einer Leistung. Keine Ahnung wie groß diese Provision ist, aber vermutlich hat sich Schauinsland Reisen rechtlich gut abgesichert, dass man das Geld weder an FTI noch an die ums Geld gebrachte „Kundschaft“ erstatten muss.

Rechtlich mag dies vielleicht alles sauber sein, wobei ich das bezweifle, da sittenwidrige Verträge nichtig sind und was kann sittenwidriger sein, als nicht explizit auf eine ungewöhnliche Vertragskonstellation hinzuweisen. Nach allem was ich mitbekommen habe würde ich von Schauninsland Reisen abraten. Die allgemeine Beratung zur Reise selbst mag zwar gut sein, aber bei Problemen scheinen mir diese nichts zu taugen. Und das man nicht sehr eindringlich auf die Probleme von FTI hingewiesen haben soll, obwohl die Vertragsbedingungen mir seltsam erscheinen, macht Schauinsland Reisen zumindest moralisch mitverantwortlich.

Geld stinkt zwar nicht, mangelhafter Service schon und wenn das Geld eh weg ist, kann man auch direkt alles selbst bei den Hotels buchen usw. ohne noch Geld in den Rachen von Unternehmen zu schmeißen.

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#Rheinhausen: Gifttransport auf der Behringstraße – #Duisburg #Duisport #Gefahrgut

Was muss eigentlich passieren, damit die Stadt Duisburg Maßnahmen ergreift und keine Giftstofftransporte durch Wohngebiete stattfinden? Am 05.07.2024 (früher Abend) dokumentierte ich den Gefahrguttransport des krebserregenden Giftstoffes 4,4′-Diaminodiphenylmethan (PDF) durch die Tempo-30-Zone der Behringstraße. Eine enge teilweise einseitig zugeparkte Straße mit Wohnbebauung und Kita, also definitiv keine Transitroute für Gefahrgut.

Da es sich um einen Tankcontainer mit Beheizung handelt und der Schmelzpunkt von 4,4′-Diaminodiphenylmethan bei 92 °C liegt, kann man davon ausgehen, dass es hier neben den stofflichen Gefahren auch noch eine Verbrennungsgefahr gab.

LKW nehmen immer wieder die Behringsstraße, weil der Stadt Duisburg die Bevölkerung nicht am Herzen liegt. Dabei wäre es ein leichtes den Auftrag der Bezirksvertretung von 2015 endlich mal umzusetzen und die Ampelschaltung so zu optimieren, dass LKW nicht mehr ewig warten müssen. Und wenn man das nicht will muss die Behringstraße halt für LKW gesperrt werden. Gefahrguttransporte haben nichts in Wohnbereichen zu suchen. Genau dafür gibt es die Logistikrouten.

Die Argumentation, dass es nur wenige LKW wären, die über bestimmte Strecken fahren trägt nicht dem Gefahrenpotential von derartigen Transporten Rechnung. Die Kennzeichnung wird deshalb angebracht, damit Feuerwehr usw. sofort wissen, welche Art der Gefährdung besteht, weil man jederzeit mit einem Austritt rechnen muss. Seit es wegen Defekten oder wegen Unfall. Derartige Transporte in Wohnbereichen nicht zu unterbinden ist aus meiner Sicht grob fahrlässig. Und wenn es dann Tote oder Verletzte gibt wird bedauern geheuchelt, obwohl man es hätte verhindern können.

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Schneckenpost und Zustellungsfiktion – Anpassung des Postgesetzes

Wie ich festgestellt habe wird überall darüber berichtet, dass aber Januar 2025 die post noch lahmer zustellen darf, was aber nicht erwähnt wird ist der Umstand, dass an den Zeitraum der Zustellung Fristen gebunden sind. Seien dies nun Zahlungsfristen oder auch Reaktionsfristen in rechtlichen Angelegenheiten.

Ein Schreiben kann bei mir schon mal so spät an, dass ich gar nicht mehr darauf reagieren konnte, weil eine Frist bereits abgelaufen war.

Für das neue Gesetz ist das BMWK verantwortlich, auf deren Seite man auch auf den Entwurf einsehen kann.

Besonders hat mich interessiert, wie § 41 des VwVfG angepasst wird:
„2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben.“

In der Änderung steht:
„In § 41 Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter „am dritten Tage“ durch die Wörter „am vierten Werktag“ ersetzt.“
Das heißt man auch auch dies berücksichtigt, in den Medien scheint dies aber nicht erwähnt zu werden. Was aber auch daran liegen könnte, dass die Meldung von Gestern nichts dazu erwähnt.

Ich gehe mal davon aus, dass Journalisten auch wenig mit rechtlichen Fristen zu tun haben und denen gar nicht die Konsequenzen klar sind, wenn man plötzlich zu wenig Zeit hat einen Widerspruch einzulegen oder deswegen unnötig Stress hat.

Symbolbild DHL Post

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#Bahnsinn: Ständig verzögerte Informationen bei der Bahn – #Wissing #Digitalisierung

Für eine Verkehrswende braucht es einen guten Bahnverkehr, der zuverlässig informiert.

Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Zunehmend wird nicht oder sehr schlecht informiert. Verspätungen tauchen in der Bahnapp als Grundlage fürs Ausweichen auf andere Verbindungen erst mit Verspätung auf. Wenn man es frühzeitig weiß kann man teilweise eine andere Verbindung nehmen.

Bei Twitter las ich letzten sogar, dass die Bahn die Daten zu Verspätung scheinbar händisch eingibt. Wissing ist Verkehrsminister, aber auch für Digitalisierung zuständig. Da stellt sich die Frage, warum es beim Staatskonzern Bahn einfach nicht klappt, obwohl der Service dadurch besser würde. Man erfährt dann zumindest frühzeitig was Sache ist und steht nicht genervt am Bahnsteig, weil man zu früh da ist bzw. vergeblich wartet.

Ist es wirklich so viel Inkompetenz bei der Leitung der Bahn oder sabotiert Wissing mit den anderen Fossilisten der FDP die Bahn, um für noch mehr KFZ zu sorgen. Die Frage muss man sich ja bei dem Gesamtverhalten von Wissing und Lindner ernsthaft stellen.

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#Essen: Lärm-Gegner fühlen sich von den Grünen verraten – #Fluglärm #Mülheim #Klimaschutz #ClimaschäDlicheUnion

Und da wundern sich die Grünen über schlechte Wahlergebnisse, wenn diese sich mehr für Düsenflugzeuge einsetzen als für Klimaschutz. Natürlich spielen bei Wahlen alle Ebenen einer Partei mit in die Entscheidung für und wieder eine Partei mit rein.

Wenn das wirklich so ist, wie in der PM dargestellt, sollten die Grünen sich schämen. Von ClimaschäDlicheUnion erwartet man ja ohnehin nichts anderes. Aber die Grünen, welche ihren Wertekern verraten, müssen sich nicht wundern.

Anstatt einen Flughafen dicht zu machen, will man den Ausbauen. Und das ist nicht nur vom Lärm her schlecht, sondern auch vom Klimaschutz.

Aus einer PM der Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm Essen und Mülheim
Essen/Mülheim. Die „Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm Essen und Mülheim“ kritisiert die Wende pro Flughafen – und findet deutliche Worte.

Mit einer Mischung aus Wut und Fassungslosigkeit reagiert die „Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm Essen und Mülheim“ auf die jüngste politische Wendung in Sachen Flughafen Essen/Mülheim. CDU und Grüne wollen den Landeplatz auf den Ruhrhöhen, wie berichtet, über das Jahr 2034 hinaus erhalten. Der erstmals 1990 vom Rat der Stadt gefasste Ausstiegsbeschluss wäre damit hinfällig.

Auf Unverständnis stößt bei der Schutzgemeinschaft dabei insbesondere die Haltung der Grünen, die mit einem Ja zum Flughafen eine radikale Wende vollziehen. „Die Grünen haben jahrzehntelang an unserer Seite für die Schließung des Flughafens gekämpft. Nun, wo es an die Schließung geht, machen sie das Gegenteil“, kritisiert Thomas Haffner, 1. Vorsitzender der Schutzgemeinschaft. „Diese Partei hat ihren Kompass völlig verloren.“

In Essen und Mülheim stehen Ratsbeschlüsse zum Fortbestand des Flughafens an

In der Tat schien es lange Zeit ausgemachte Sache, dass der Flughafen aufgegeben wird, wenn 2034 die verbrieften Rechte der Sportflieger des Aero-Club auslaufen. Essen und Mülheim wären als Eigentümer des Flughafens dann nicht länger verpflichtet, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Von dem politischen Kurs rückte zunächst die CDU ab, der die Grünen nun folgen. Auch die schwarz-grüne Mehrheit will für den Fortbestand des Flughafens votieren. Entsprechende Ratsbeschlüsse stehen in beiden Stadträten an.

Damit nicht genug: Auch Starts und Landungen von Düsenflugzeugen sollen nach dem Willen von CDU und Grünen in Essen/Mülheim in Zukunft möglich sein, was eine neue Betriebsgenehmigung erforderlich macht. Ein Instrumentenlandesystem, das Starts und Landungen auch bei schlechten Witterungen möglich macht, soll „so schnell wie möglich“ installiert werden; so formulierte es jüngst Fabian Schrumpf, Vorsitzender der Essener CDU-Ratsfraktion im Gespräch mit der Presse. Es wäre die Abkehr von einem Tabu. Bislang sind Jets auf dem Verkehrslandeplatz nur in medizinischen Notfällen zugelassen, etwa für den Transport lebenswichtiger Organe.

Flugzeug mach Fluglärm

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#Osnabrück: Logistikunternehmen setzen sich für Abbiegesicherheit ein – was macht Duisport? – #Duisburg #Duisport #Logistik

Soziale Netzwerke enthalten teilweise viel Müll, aber manchmal auch gute Beispiele.
So etwa, die Allianz für Sicherheit in Osnabrück, die sich primär aus IHK und Logistikunternehmen zusammensetzt. U. a. fordern die ein Rechtsabbiegeverbot für LKW bis die Abbiegeassistenten soweit sind.

Die Forderung finde ich auf den ersten Blick erstaunlich, weil sie aus der Branche kommen, aber auf den zweiten Blick dürfte es wohl so sein, dass die Billiganbieter ersten eine ernste Konkurrenz sind und zweitens durch Unfälle und anderes Fehlverhalten den Ruf schädigen, was natürlich den Unmut der Bevölkerung auf alle Unternehmen zieht. Überwiegend finde ich die Forderungen, nachvollziehbar und richtig, was erstaunlich ist.

Da das Logistikproblem in Duisburg erheblich ist, stellt sich die Frage, warum man hier nichts vergleichbares hat, denn der Ruf der Logistik in Duisburg ist an etlichen Stellen sehr schlecht. Hat Duisport kein Interesse an einem guten Auskommen mit der Öffentlichkeit? Ist den Unternehmen der Ruf egal?

Fakt ist LKW gefährden gerade beim Rechtsabbiegen Radfahrende und Gehende und da muss sich etwas tun!

LKW auf Radweg fahrend

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#Rheinhausen: Falschparkärztin – Stadt Duisburg will weiterhin nichts tun – #Gehweg #RuntervomGehweg #Exklusion #Duisburg #FCKSUV

Die Stadt Duisburg bezeichnet sich selbst als rad- und fußverkehrsfreundlich, weil die Stadt Mitglied beim AGFS ist. Egal ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, man fragt sich in Duisburg jedes Mal wie die Stadt es geschafft hat Mitglied zu werden trotz der massiven Missstände und keiner Hoffnung auf Besserung.

Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Falschparkärztin, die ihren Elektro-SUV ständig auf den Gehweg bei der Friedrich-Alfred-Straße 58 abstellt. Nachdem ich guter Hoffnung war, dass sich etwas ändert und die Stadt Duisburg endlich geltendes Recht durchsetzt, wurde ich im April eines besseren belehrt, obwohl die Bezirksregierung in dem Fall sehr eindeutig war. Nachdem dann die Kennzeichnung am Boden doch mal entfernt wurde, stand die Falschparkärztin aber weiterhin dort im Weg.

Nachdem auch weitere Anzeigen nichts an der Situation geändert haben, habe ich nun mal nachgefragt und folgende Antwort des (un)Ordnungsamtes erhalten:
„das Fahrzeug mit dem Kennzeichen [ENTFERNT] hat von dem zuständigen Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport eine Genehmigung zur Parkerleichterung zur Ausübung ärztlicher Tätigkeit mit Praxisparken für die Friedrich-Alfred-Straße 58 erhalten. Somit erfolgen keine Verwarnungen seitens der Verkehrsüberwachung. Auch Ihre Drittanzeigen können aufgrund der Ausnahmegenehmigung nicht verfolgt werden.“

Hat die Stadt etwa eine neue „Ausnahmegenehmigung“ erstellt? Oder ist die Klarstellung der Bezirksregierung nicht im (un)Ordnungsamt angekommen? Es ist mir völlig unverständlich, dass man hier eine Ärztin, die klar gegen geltendes Recht verstößt und definitiv keine gültige Genehmigung haben kann, trotzdem behandelt als wäre dem so.
Offensichtlich hat man bei der Stadt erhebliche interne Kommunikationsdefizite. Erst die Sache mit der Brücke der Stadt Duisburg, die man jahrelang nicht kontrolliert hat und jetzt das. Vermutlich gibt es noch viel mehr derartige Fälle.

Oder ist das Personal inkompetent? Eigentlich fand ich das Schreiben der Bezirksregierung einfach und verständlich. Die angebliche Genehmigung war halt offensichtlich nichtig.

Noch eine Hypothese wäre, ob die Ärztin politische Verbindungen zu SPD und CDU hat und deshalb eine Sonderbehandlung bekommt.

Muss mal schauen, wie ich damit umgehe. Gibt ja sowohl rechtliche, als auch andere Optionen. Es wäre natürlich ziemlich simpel die Stadt Duisburg hier zu verklagen, weil sie geltendes Recht nicht durchsetzt.

Falschparkärztin blockiert den Gehweg mit SUV

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Statt Tiny Houses – Modulwohnungen – #Klimaschutz

Viele Pendeln nur deshalb, weil ein Umzug umständlich und die Wohnung zu teuer ist. Aber warum denkt man nicht einfach mal ein paar Sachen zusammen.

Da hätten wir Tiny Houses, die allerdings auch viel Fläche beanspruchen. Manche setzen auch Tiny Houses auf Dächer von bestehenden Häusern.

Dann haben wird Fernpendler, die beruflich bedingt immer wieder umziehen müssen oder eine Zweitwohnung haben, die allerdings oft zu groß ist, für nur ein paar Tage im Monat übernachten.

Ich habe mich gefragt, warum man nicht einfach Modulwohnungen errichtet, wo man ein Grundgerüst mit allen Versorgungsleitungen und standardisierten Anschlüssen hat. Die Wohnmodule im Containerformat werden dort reingeschoben, was mit entsprechendem marktverfügbaren Equipment aus der Logistik geht. Das heißt der Umzug ist einfach ein Containertransport. Man packt kein Kisten, sondern zieht samt Wohnung um, was auch bei der Renovierung Arbeit spart. Die Kosten für die Grundgerüste und die Bauzeiten dürften geringer sein, als für Wohngebäude und die Container kann man sich individuell gestalten lassen, was minimalistisch und nachhaltiger sein dürfte, als wegen der Arbeit regelmäßig umzuziehen. Auch die Mietkosten dürften geringer sein. Es hätte also viele Vorteile.

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Bericht zur Klimaerwärmung in Perry Rhodan 1979 – #Klimaschutz

In der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan gab es immer wieder Artikel zu aktuellen wissenschaftlichen Themen. So auch im Jahr 1979 !!! einen Beitrag zu CO2, Treibhauseffekt und Klimaerwärmung. Zitiert wurde dabei aus Bild der Wissenschaft und Spektrum der Wissenschaft. Das heißt bereits vor über 40 war klar und wurde vermittelt, was wir heute vermehrt erleben.

Da wurde auch direkt das dämliche Argument von Klimaschwurbels widerlegt, von wegen CO2 wäre ganz toll für Pflanzen. Erstens wurde gezeigt, dass mehr CO2 zur Verfügung steht, als die Pflanzen verbrauchen und zweitens wurde auf die Wüstenbildung hingewiesen.

Und heutzutage stellen sich dann Popolisten hin und erzählen Märchen, dass damit keiner hätte rechnen können. Auch 1979 waren die wesentlich Fakten bereits bekannt. Ist schließlich keine komplizierte Quantenphysik die Eigenschaften von CO2 zu ermitteln und wie sie höhere Temperaturen auswirken.

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#Duisburg: Kein Respekt für Gehende bei der Polizei – #Autopolizei #VizionZero #Respekt #Exklusion

Die Polizei jammert immer wieder über fehlenden Respekt. Respekt ist keine Einbahnstraße. Der Polizei mangelt es an Respekt vor den Verkehrsregeln und damit gegenüber der Bevölkerung, insbesondere den verletzlicheren Verkehrsteilnehmenden. Schon mehr als einmal sah ich Polizeifahrzeuge auf Gehwegen und/oder Radwegen stehen.

Gestern Nachmittag zeigte sich die Polizei Duisburg einmal mehr respektlos gegenüber Gehenden und hat den Fußweg in der Brückenstraße vollständig blockiert, obwohl auf der gegenüberliegenden Seite ausreichend Platz auf der Fahrbahn gewesen wäre und man höchstens eine Einfahrt blockiert hätte, die keine Feuerwehreinfahrt ist. Im Gegensatz zu Gehweg wäre das höchstens eine leichte Behinderung und keine Gefährdung gewesen, wie in diesem Fall.

Scheinbar hat die Autopolizei Duisburg mehr Respekt vor den Befürnissen des „richtigen Verkehrs“, als für Radfahrenden und Gehenden, wie man immer wieder merkt.

Wenn man nachfragen würde, käme wieder nur die Standardausrede, dass es ein Einsatz wäre, was natürlich in diesem Fall eine extrem lächerliche Ausrede wäre, da man beim Längsthalten deutlich schneller ist, als beim Rangieren in eine Parklücke.

§ 35 StVO erlaubt der Polizei zwar Sonderrechte, allerdings definitiv nicht auf dem Gehweg zu parken, wenn man genauso gut auf der Fahrbahn stehen kann:
„(8) Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.“
Das Parken auf Gehwegen verbietet sich in den allermeisten Fällen schon allein wegen der Thematik Unfallprävention und VisionZero, die allerdings scheinbar nicht richtig vermittelt wird, da man oft den Eindruck hat, dass die Polizei meint Hinweise auf Helme für Radfahrende würden reichen.

Aber auch der Bußgeld sagt klar, was das schwerwiegendere Vergehen ist:
In einer Ein- bzw. Aus­fahrt parken mit Behinderung => 15 €
Parken auf Gehweg mit Behinderung => 70 € + 1 Punkt
Parken auf Gehweg mit Gefährdung => 80 € + 1 Punkt
Sprich das Fahrzeug hätte in der Einfahrt parken müssen, weil es weniger schwerwiegend gewesen wäre.

Vermutlich gibt es nicht einmal ein Bußgeld, geschweige denn den Punkt, obwohl es ein klar erkennbares Fehlverhalten war. Habe das natürlich trotzdem angezeigt. Aber so etwas weckt natürlich schon Zweifel am Rechtsstaat, wenn man für KFZ rechtsfreie Räume duldet.

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#Duisburg: Fakefollower der Polizei – #murX #Klimaschutz

Bei murX (früher Twitter) gibt es Spambots, welche sich ausbreiten über Fakefollower (siehe hier). Sowohl bei Personen aus dem politischen Bereich, wie auch Institutionen habe ich festgestellt, dass je mehr bestimmte Arten von Followern dort sind, desto mehr Spambots liken das Posting.

Bei einer Prüfung der Follower der Polizei Duisburg fand ich zum Beispiel viele Profile, die englischsprachig waren und keinerlei Bezug zur Polizei erkennen ließen. Viel mehr war das Wording der Header sehr ähnlich.

Es würde bei der Bekämpfung von Spambots und damit auch ruzzbots sicherlich helfen, wenn man derartige Fakefollower zumindest blockiert, denn auch damit bekämpft man Kriminelle, die sich mit Spam bereichern wollen.

Wobei ich ehrlich gesagt noch immer nicht verstehe, was es den Spambots bringen soll einen Beitrag zu liken, wo die dann gemeldet und blockiert werden. Gibt es da wirklich Personen, die den Link anklicken, obwohl offensichtlich ist, dass es Spambots sind, weil die einfach so zahlreich auftreten?

Spambots bekämpfen ist auch Klimaschutz, denn die Spambots erzeugen unnötig Traffic und würde murX da richtig gegen Vorgehen, würden die auch einsparen.

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#VisionZero statt ZeroVision durch Saharastaub – #Übersehen #Verkehrssicherheit

Autofahrende sind theoretisch dazu verpflichtet sich so zu verhalten, dass andere nicht gefährdet werden. Bei Schnee etwas müsste vollständig geräumt werden. Und eigentlich müsste man auch nach Saharastaub zumindest die Scheiben reinigen, bevor man losfährt.

Beim Fahrzeug auf dem Bild sieht mir dagegen alles danach aus, dass jemand gefahren ist und nur notdürftig gereinigt hat. Dies ist natürlich gefährlich für andere und kann eine Ursache für „Übersehen“-Kollisionen sein, die immer wieder Menschen töten und verletzen.

Eigentlich müsste man jemandem, der das Fahrzeug so rumstehen hat, sofort einen Anhörungsbogen für eine Fahreignungsprüfung schicken.

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Das Problem der #SPD ist simpel – #Klimakrise #ruzzland #Corona

Am Sonntag ging es in Westpol auch darum, warum die SPD immer schlechter abschneidet.

Eigentlich das ziemlich simpel. Wir haben multiple Krisen (Klimakrise, ruzzischer Angriff auf die Ukraine, Corona, Wohnungskrise, Socialmediakrise) und eine SPD, die eher an Leuchttürmen und Selbstbeweihräucherung interessiert ist, als an den realen Problemen.

Die Krisen zusammen wirken sich negativ auf die Psyche der Gesellschaft aus. Die Psyche der Gesellschaft ist das Zusammenwirken aller Psychen. Das Problem ist nun, dass man mit Olaf Scholz einen Kanzler hat, der kommunikativ ein Desaster ist. Er muss auf dem schmalen Grat wandern und einerseits Zuversicht wecken zugleich aber auch realistisch sein. Dies setzt aber eine aktive Kommunikation voraus, die andere auch mitnehmen kann. Sowohl bei persönlichen, wie auch gesellschaftlichen Problemen. Der Kanzler müsste so etwas wie der Captain auf einem Schiff sein und mit dieser zusammenarbeiten. Die Streitereien zwischen FDP und Grünen sind auch eine Zeichen dafür, dass der Kanzler seine Crew nicht richtig führt. Gute Führung liegt nicht allen. Bei der SPD ist das natürlich auch noch auf anderen Ebenen der Fall. Etwa in Duisburg, wo man marode Schulen und Straßen hat, in der Politik aber lieber Zeit damit verschwendet Seilbahnen und Opern zu planen. Nicht auf das Nice-to-have fokussieren, sondern das was notwendig ist.

Man muss nicht immer die Goldrandlösung haben, aber die Bedürfnisse der Menschen erkennen. Und ganz im Sinne der Bedürfnispyramide, müssen erst die Grundbedürfnisse befriedigt sein, bevor Oper überhaupt in Betracht kommt. Sprich, Wohnung, Bett, Essen und nach Möglichkeit auch einen sicheren Job.

Sprich die SPD muss Zuversicht wecken, aber auch die realen Probleme angehen und das aus Sicht der Bevölkerung und nicht, um die eigenen Vorstellungen durchzusetzen.

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#Duisburg: Tierheimplanung und guter ÖPNV? – #Rheinhausen

In der Zeitung stand vor kurzem, dass der aktuell geplante Standort auch wegen der guten ÖPNV-Anbindung ausgewählt worden wäre. Die Haltestelle, welche wohl gemeint ist, heißt Businesspark. Allerdings gibt es nur einmal die Stunde eine Verbindung vom Hauptbahnhof dorthin. von der anderen Rheinseite gibt es nur die Linie 922 über Ruhrort nach Beckerwerth. Das heißt vom Süden aus, wäre eine Besuch im Tierheim mit ÖPNV mind. mit einem Umstieg verbunden, meistens mehr Umstiegen oder Umwegen.

Die ÖPNV-Anbindung ist schlecht und langsam, aber eigentlich verwundert mich die Bewertung nicht, da die Stadt Duisburg ein schlechtes ÖPNV-Angebot hat, was völlig undurchdacht ist und nicht auf schnelle und sinnvolle Verbindungen ausgelegt ist.

Außerdem, wenn eine gute ÖPNV-Anbindung gegeben wäre, wozu braucht es dann 75 Parkplätze?

Keine Ahnung, wie die Stadt gute Anbindung definiert, auf jeden Fall nicht nach den Standards, wie das ÖPNV-Nutzende definieren würden. Vermutlich hat man einfach nur gezählt wie viele Busse halten. Aber das habe ich ja eigentlich schon gelernt, als man von der Stadt meinte, dass IKEA gut angebunden wäre, was in Duisburg so schlecht zu erreichen ist, dass ich immer lieber nach Essen fahre, wo man sehr gut hin kommt.

Gute Anbindung für mich ist, wenn der ÖPNV schnell ist und ohne Umstiege, das aber gibt es in Duisburg nicht bzw. kaum. Selbst wenn es eine Direktverbindung gibt ist diese überwiegend nicht schnell.

Es steht für mich fest, dass die Planung mal wieder von Autofahrenden stammt, die vom realen ÖPNV keine Ahnung haben oder Menschen die gerne rumstehen und auf Anschlüsse warten, weil man den eigentlichen Anschluss wegen Verspätung verpasst hat.

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