Beteiligung der Stadtwerken an der Energiewende

Schon vor längerer Zeit fragte ich bei den Stadtwerken nach wegen deren Aktivitäten zur Energiewende. In Duisburg ist bisher keine Energiewende in Sicht. Lediglich außerhalb ist die Stadt Duisburg an der Energiewende beteiligt.

In dem nachfolgenden Schreiben, was wie aus einer Broschüre kopiert wirkt, sind die Anteile der Stadtwerke nicht zu erkennen.

[…]Gerne können wir Ihnen folgende Auskünfte geben:

Ist die Stadtwerke Duisburg AG an Windparks beteiligt?
Die Stadtwerke Duisburg AG ist an folgenden Windparks beteiligt:
Green Gecco:
Die Green Gecco GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von 29 Stadtwerken und RWE Innogy, zur Ausweitung von regenerativen
Energietechnologien. Über Green Gecco ist die Stadtwerke Duisburg AG an mehreren Windparks beteiligt:
Windpark Titz-Nord in der Nähe von Aachen (seit 2012, 20 MW Leistung)
Windpark Hörup in Schleswig-Holstein (seit 2012, 8 MW Leistung)
Windpark Düshorner Heide in Niedersachsen (seit 2012, 24 MW Leistung)
Windpark An Suidhe in Schottland (seit 2010, 19,3 MW Leistung)
Windpark Süderdeich in Schleswig-Holstein (seit 2010, 9,2 MW Leistung)

Eigene Windkraftanlage:
Die Stadtwerke Duisburg AG betreibt gemeinsam mit der eviag GmbH einen Prototypen mit folgenden Parametern:
Windtestfeld in Grevenbroich (seit 2010)
Prototyp ev2.93, Höhe 132 Meter, Nabenhöhe 85 Meter
2 MW Leistung
Jahresleistung ca. 4.500 Megawattstunden, wodurch ca. 1.300 Haushalte versorgt werden können
Einsparung: 4.000 Tonnen CO2[…]

Die Beteiligung der Stadtwerke an der Green Gecco Beteiligungsgesellschaft beträgt 7,98 % und wird mit 24 Millionen Euro beziffert. Ebenfalls sind die Stadtwerke an der „enuvo – rhein ruhr Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH“ beteilig, welche die Stadtwerke in ihrem Schreiben nicht einmal erwähnt haben. Wobei hier nur 50 000 Euro und eine 50 % Beteiligung stehen, was vielleicht auf die Kooperation mit der eviag GmbH hindeutet. Wobei die Finanzen sehr wenig wären.

Zudem erzählte der Technikvorstand auf seinem Vortrag etwas ganz anderes.

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Antrag an Rat bzw. Bezirksvertretungen

Das Petitionsrecht steht bereits im Grundgesetz und gilt natürlich auch in Städten und Gemeinden uneingeschränkt. Geregelt werden die Details in der Gemeindeordnung NRW und den Hauptsatzungen der jeweiligen Städte, wie in diesem Fall von Duisburg, wo das Verfahren und Ablehnungsgründe geregelt sind.

Gemeindeordnung NRW

§ 24 Anregungen und Beschwerden
(1) Jeder hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen und Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretung zu wenden. Die Zuständigkeiten der Ausschüsse, der Bezirksvertretungen und des Bürgermeisters werden hierdurch nicht berührt. Die Erledigung von Anregungen und Beschwerden kann der Rat einem Ausschuss übertragen. Der Antragsteller ist über die Stellungnahme zu den Anregungen und Beschwerden zu unterrichten.

(2) Die näheren Einzelheiten regelt die Hauptsatzung.

Hauptsatzung der Stadt Duisburg

§ 9 Beschwerdeangelegenheiten
(1) Für die Behandlung von Anregungen und Beschwerden im Sinne des § 24 GO NRW ist im Aufgabenbereich der Fachausschüsse der jeweilige Fachausschuss, im Entscheidungsbereich der Bezirksvertretungen die jeweilige Bezirksvertretung, ansonsten der Hauptausschuss zuständig.

(2) Die nach Absatz 1 zuständigen Ausschüsse und Bezirksvertretungen befassen sich mit allen schriftlichen Anregungen oder Beschwerden, in denen zum Ausdruck gebracht ist, dass sich der Rat, der Ausschuss oder die Bezirksvertretung mit der Eingabe befassen soll.

(3) Der Hauptausschuss und die für Anregungen zuständigen Fachausschüsse und Bezirksvertretungen sehen von einer sachlichen Bescheidung der Beschwerde oder Anregung ab, wenn
a) ihre Behandlung einen Eingriff in ein schwebendes gerichtliches Verfahren bedeuten würde oder über den zugrunde liegenden Sachverhalt bereits eine rechtskräftige richterliche Entscheidung ergangen ist,
b) die Stadt sachlich oder örtlich unzuständig ist,
c) die Behandlung wegen Unleserlichkeit oder mangels eines Sinnzusammenhangs unmöglich ist,
d) für diese Anregungen oder Beschwerden andere gesetzlich vorgeschriebene Verfahren vorgesehen sind,
e) sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde beinhaltet, die ausschließlich eine Dienstordnungswidrigkeit behandelt,
f) sie von Verwaltungsangehörigen der Stadt Duisburg aus ihrem Dienst- oder Arbeitsverhältnis vorgebracht wird.

(4) Der Hauptausschuss und die für Anregungen zuständigen Fachausschüsse und Bezirksvertretungen können von einer sachlichen Bescheidung der Beschwerde oder Anregung insbesondere absehen, wenn
a) sie sich gegen Verwaltungshandlungen oder -unterlassungen richtet, gegen welche Rechtsmittel eingelegt werden können oder wenn die Verweisung auf den Rechtsweg angemessen ist,
b) sie wegen ihres grob beleidigenden Inhalts einen Straftatbestand erfüllt,
c) sie gegenüber einer bereits beschiedenen Anregung oder Beschwerde kein neues Sachvorbringen enthält,
d) mit ihr lediglich die Erteilung einer Rechtsauskunft begehrt wird, die im Hinblick auf das Rechtsberatungsmissbrauchsgesetz unzulässig ist,
e) der Absender sich nicht zu erkennen gibt.

(5) Die Ausschüsse bereiten die Erledigung der Beschwerden und Anregungen durch den Rat vor. Die Erörterung im Rat stellt keine Ausübung des Rückholrechts des Rates (§ 41 Abs. 3 GO NRW) dar, soweit dieser nicht im Einzelfall anderes beschließt.

Es gibt also zwar ein paar Hürden, welche allerdings alle genommen werden können.

Wirkungsvoller wird ein derartiger Antrag natürlich sein, wenn viele Personen unterschrieben haben.

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Verwirrung bei der Entsorgung ist Umweltverschmutzung

Die Entsorgung von Abfällen ist kompliziert und aufwändig. Zu aufwändig, denn je komplexer die Sortierung, desto schwieriger wird es für die Bevölkerung was im Endeffekt zu einer Abkehr vom Sortieren sorgt. Hilfreich ist hier weder, dass jedes Bundesland eine eigene Version hat die teilweise komplett anders ist. Ebenfalls hilft es nicht, wie stark sortiert werden muss, denn mit jeder Tonne oder jeder Fuhre zum Sammelplatz steigt auch die Umweltverschmutzung, da hier für jede Tonne ein eigenes Transportfahrzeug notwendig ist. Womit sich der Treibstoffverbrauch ebenfalls stark erhöht, schließlich muss jedes Fahrzeug immer wieder anfahren und abbremsen. Auch wenn es absurd klingt, könnte durch die Reduzierung der Tonnenzahl die Feinstaubproduktion vermutlich drastisch abgesenkt werden.
Da ist es teilweise sogar Zweifelhaft, ob vermischte Abfälle wirklich die Kosten erhöhen und nicht eher die Umwelt entlasten, weil die Trennung zentral erfolgt und nur noch ein Fahrzeug notwendig ist. Auch ein Kompost entlastet nicht nur den Geldbeutel, weil man weniger Müllgebühren zahlen muss, sondern auch die Umwelt, weil weniger transportiert werden muss. Somit ist Kompostierung sogar mehrfach nützlich.

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Kommentar zu „Bürgervorschläge wieder nicht berücksichtigt“

Kommentar zu „Bürgervorschläge wieder nicht berücksichtigt

Wie ich schon mal schrieb hatte ich mit keinem anderen Ergebnis gerechnet. Leider weiß man weder genau, was die Stadt alles bereits geprüft hat, noch hat man genaue Zahlen für Einzelkosten, sondern nur einen Haushaltsplan, der mehr verwirrt und versteckt, als alles andere. Wie soll man da als Außenstehender gute Idee

Entweder muss man die gezielt zu einem Thema verständlich und umfassend die Informationen aufbereiten, oder man kann sich die „Bürgerbeteiligung“ sparen. Denn die Bürger haben zwar viele Ideen, aber auch wenig Zeit und wer verschwendet schon gerne seine Zeit.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass es die Stadt nicht wirklich ernst meint, sondern die Aktion nur fährt um behaupten zu können sie würde beteiligen, aber die Bürger hätten kein Interesse.

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Ablehnung meiner Petition zum Ende des Atom- und Kohlesubventionswahn

Nachfolgende Petition hatte ich eingereicht ich vor einer Weile eingereicht, vor kurzem bekam ich die Ablehnung.

Wortlaut der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen…Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass sämtliche
Subventionen für Kohle- und Atomstrom gestrichen werden und mit der gleichen Maßnahme die Stromsteuer
entsprechend gesenkt wird.
Titelwunsch: Umweltschutz – Transparente Strompreise und Ende der Subventionen

Begründung:
Mit der EEG-Umlage sehen wir die Förderung der Ökoenergie sehr genau auf der Stromrechnung. Klar ist allen, dass es so nicht weiter geht. Eine parallele Förderung in mehrere Richtung ist nicht nur unsinnig, sondern wie die steigenden Preise zeigen sogar kontraproduktiv.
Die Förderungen für Kohl- und Atomstrom sind im Haushalt versteckt oder werde in Form von Vorteilen oder Steuererleichterungen gewährt. Steuerzahler_innen werden hiermit belastet, ohne zu sehen, wie viel sie für diese Energieformen gezahlt wird.
Durch streichen ausnahmslos aller finanziellen Vorteile für Kohle- und Atomstromproduzenten, wäre es möglich die Stromsteuer zu senken und damit die privaten Haushalte zu entlasten und sogar den Konsum anzukurbeln. Zumindest würde diese Maßnahme aber die Strompreise stabil halten können.
Die Anreize für einen Atom- und Kohleausstieg werden erhöht. Insbesondere die Braunkohle ist ein Energievernichter. Auf den Flächen könnte durch Windkraft und nachwachsende Energierohstoffe mehr Energie erzeugt werden, als mit Braunkohle möglich ist. Mit Braunkohleraubbau wird nur wenige Jahr Energie gewonnen und danach ein großes Loch hinterlassen, was noch zusätzlich Geld verschlingt.
Des weiteren würde ohne zusätzliche Kosten, ein Anreiz für den Bau und Betrieb von Gasgroßkraftwerken und BHKW geschaffen, die sich längerfristig auch mit Bio-, Wind- und Solargas betreiben lassen.

Anregungen für die Forendiskussion
Die Energie mag vielleicht nicht Alternativlos sein, allerdings sind wir jetzt schon mitten drin, da ist es notwendig endlich mal mit Sinn und Verstand an die Sache ranzugehen und ohne Pfründe zu sichern.

Stellungnahme vom Bundesministerium der Finanzen.

…Zu der von Ihnen zunächst an das BMU übersandten Eingabe nehme ich wie folgt Stellung:

in Beschluss des Deutschen Bundestages zur Streichung sämtlicher Subventionen für Kohle- und Atomstrom und zur entsprechenden Senkung der Stromsteuer wird nicht unterstützt.

Die Stromsteuer wird in Deutschland als indirekte Verbrauchssteuer in der Regel beim Stromversorger erhoben, wenn Strom von einem Letztverbraucher aus dem Versorgungsnetz entnommen wird. Die Besteuerung des Stromverbrauchs ist somit unabhängig von der bei der Erzeugung des Stroms verwendeten Energieart. Zwar sehen die §§ 9 ff. des Stromsteuergesetzes verschiedene Steuerbegünstigen für Strom vor, z.B. für Strom, der zur Verwendung bei der Stromerzeugung eingesetzt wird, oder Strom aus Anlage mit einer elektrischen Nennleistung von bis zu 2 Megawatt, wenn er vom Anlagenbetreiber oder einem Dritten in einem räumlichen Zusammenhang zur Anlage entnommen wird. Stromsteuerbegünstigungen, die sich speziell auf Kohle- oder Atomstrom beziehen, gibt es dagegen nicht.

Im Hinblick auf die Erzeugung von Strom aus Atomkraft ist zu berücksichtigen, dass seit dem 1. Januar 2011 der Einsatz von Kernbrennstoff der Kernbrennstoffsteuer unterliegt.

Sofern sich die Petition auch auf nichtsteuerliche Subventionen für die Erzeugung von Strom aus Kohle und Atomkraft beziehen sollte, ist auf Folgendes hinzuweisen:

Die für den Einsatz deutscher Steinkohle in der Stromerzeugung und in der Stahlindustrie von Bund und den Revierländern gewährten Steinkohlehilfen wurden im Rahmen des sogenannten Kohlekompromisses 2007 festgelegt. sie flankieren die sozialverträgliche Beendigung der subventionierten Steinkohleförderung bis 2018. Die Bundesregierung beabsichtigt nicht, diese einvernehmlich mit den Sozialpartnern und den Revierländern getroffenen Regelungen zu verändern. Im Übrigen stellen die Hilfen sicher, dass bis 2018 der Einsatz deutscher Steinkohle im Vergleich zu importierter Steinkohle wettbewerbsfähig ist. Eine Veränderung der Wettbewerbsposition von Kohle im Vergleich zu anderen Energieträgern im Rahmen der Stromerzeugung ist damit nicht verbunden.

Ausweichlich des Subventionsberichts der Bundesregierung gewährt der Bund für den Einsatz von Braunkohle oder Atomkraft in der Stromerzeugung keine Subventionen. Hinsichtlich der Atomkraft ist das Auslaufen der Nutzung dieses Energieträgers in mehreren Schritten bis 2022 atomgesetzlich festgeschrieben.

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Einsatz erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung bis 2020 auf 35 % und bis 2050 auf 80 % zu erhöhen. Um dieses Ziel ohne Abstriche bei der Versorgungssicherheit zu erreichen, werden allerdings auch weiterhin fossile Stromerzeugungskapazitäten benötigt. Welche dies im Einzelnen sein werden, wird sich im Wettbewerb ergeben. Dabei spielen neben den Förder- und Vertriebskosten auch die Treibhausgasemissionen eine wichtige Rolle. Nach den Regeln des europäischen Emissionshandels müssen für jede emittierte Tonne CO2 entsprechende Zertifikate nachgewiesen werden. Somit bestimmt auch der CO2-Zertifikatepreis die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Kohle und Erdgas in der Stromerzeugung.

Wahrscheinlich sieht der Bund Subvention anders als ein normal denkender Bürger. Bei der Braunkohle gibt es Unterstützung bei der Enteignung von Grundeigentümern und die Endlagersuche zahlt wohl auch die Atomkraft alleine. Leider hat Verstand in meinen Augen eine viel zu kleine Lobby.

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Fehlt der Baum stirbt der Mensch

Wie die Max Planck Gesellschaft vermeldet übernehmen Isoprene einen Reinigungsfunktion für die Luft, da sie zur Bildung von Hydroxyradikalen beitragen, welche die Verschmutzung der Luft verringert.

Somit ist jeder getötete Baum Selbstverstümmelung. Schon allein aus egoistischen Motiven sollten wir also die Bäume insbesondere im Stadtgebiet, wo sehr viel Verschmutzung anfällt, erhalten und sogar noch erweitern.

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Spruch zum Sonntag

Welche Krankheiten hat der Glaube geheilt und welch das Wissen?
(Ulrich Scharfenort, 29.11.2012)

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GNS Teil 21. – Kernkraftwerk Jaitapur

Eigentlich existiert auf dem ersten Blick kein Zusammenhang zwischen der GNS und dem KKW Jaitapur in Indien. Allerdings wurde auf der Demo am 14.09.2013 auch diese Idiotie erwähnt.

Indien baut dort trotz der Erfahrungen aus Fukushima in einem Erdbebengebiet an der Küste ein Kernkraftwerk. Hinter diesem Projekt steht der französische Atomkonzern Areva

Auch die BI Lüchow-Dannenberg engagiert sich gegen diesen von Frankreich ausgehenden Atomwahnsinn.

Und wer weiß, ob der Brennstoff nicht in Gronau hergestellt wird und die Abfälle in Teilen auch nach Duisburg gehen.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
GNS Teil 15. – Fragen an die Landesregierung
GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad
GNS Teil 17. – Schneelast auf den GNS Hallen
GNS Teil 18. – Der Landesregierung auf den Zahn gefühlt
GNS Teil 19. – Uranhexafluoridtransporte
GNS Teil 20. – Erweiterungen der Atommüllmenge bei der GNS

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Schlosskirche 2.0

Vor einigen Jahrhunderten war es schwierig eine Botschaft in die Welt zu bekommen. Die Herrscher konnten zwar Ausrufer beauftragen, aber die einfachere Bevölkerung nicht.

Das aushängen von Thesen, wie es Martin Luther tat war natürlich eine Möglichkeit erreichte aber auch nur jene die Lesen konnten. Heutzutage gibt es das Internet mit dem nicht nur unglaublich viele Menschen erreicht werden, sondern es sogar noch teilweise eine Interaktion gibt.

So gesehen ist das Internet heute was die Schlosskirche für Martin Luther war mit etlichen Verbesserungen.

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Kommentar zu „Angst und Gier bändigen“ (WiWo 45, 4.11.2013)

Ich verstehe die Verwunderung über Sparbücher und Tagesgeldkonten nicht. Sie ist doch nur verständlich, für Geld was nur geparkt wird, allerdings jederzeit zugänglich bleiben muss. Längerfristige Anlagen sind nun einmal nicht möglich, bei Rücklagen für Notfälle oder Ansparungen für zeitnahe Investitionen. Und Sparbuch oder Tagesgeld ist da immer noch besser, als das Girokonto.

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Duisburger Autor: Roland Herden

Herden, Roland; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Artikel 1, 2, 3, 4,
* Harte Geschichten
* Wer stirbt schon gern für Schokolade?
* Hüter der Nacht
* Operation Grünes Feuer
* Nibelungen-Rallye
* Hafenkinder

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Altkleider XIV

Vor kurzem erhielt ich den Hinweis, das einige Altkleidersammlungen unter verschiedenen Namen auf die Firma Bicker aus Marburg zurückzuführen wäre. Und tatsächlich wurde ich fündig. Hier ist zum Beispiel die schon bekannte Babynotfallhilfe aufgeführt. In dem Artikel wird zudem wieder das alte Märchen ausgegraben, dass ein Grundstückseigentümer nichts gegen illegal aufgestellte Container tun könnte. Dabei setzt man eine angemessene Frist zu Entfernung von einigen Tagen und wendet sich dann an einen legalen Altkleidersammler zum Abtransport, wie zum Beispiel das DRK.

Laut einer eigenen WordPressseite hat die Bicker GmbH mit allen Eigentümer einen Vertrag, allerdings zeigt dieser Artikel, wie bereits der vorhergehende und viele weitere das Gegenteil.

Neben der Babynotfallhilfe gibt es laut diesem Artikel auch von der Textilverbund AG Frankfurt Verbindungen mit der Firma Bicker.

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Klartext zu „VRR plant elektronische Kontrollen“

Klartext zu „VRR plant elektronische Kontrollen

Mal ganz abgesehen von dem zusätzlichen zeitlichen Aufwand, der für viele Menschen deutlich früheres Aufstehen bedeuten würde, weil sich durch die Kontrollen ein- und aussteigen bzw. Zugang zum Bahnhof verzögert, treibt so ein System die ohnehin schon hohen Kosten für ÖPNV noch weiter in die Höhe, da dann deutlich mehr Lesegeräte notwendig wären.

Außerdem wird es einen erhöhten Verwaltungsaufwand geben und an den Gesamtkosten für ÖPNV würde sich nichts ändern. Diese werden nur ungleicher Verteilt, es werden also genau jene bevorzugt die wenig mit ÖPNV fahren. Die Vielfahrer aus Überzeugung oder Notwendigkeit werden benachteiligt.

Diese elektronische Einzelfahrkarte ist ein deutlich Rückschritt, anstatt endlich Flächendeckend eine ÖPNV-Flatrate einzuführen, die allen zugute kommt und viele Haushalte deutlich entlasten und zeitgleich für weniger Autos in den Innenstädten sorgen würde. Bei den Studenten wird das bereits erfolgreich für NRW praktiziert.

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Duisburg Künstler: Martin Tazl

Tazl, Martin; Zeichner/Designer/Fotograf/Sänger; Seite; Facebook; Blog; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,
* Showdown am Nordpol
* YPS

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Das nächste Glyphosat

Bayer Cropscience vertreibt in den USA ein Herbizid namens Liberty (Glufosinat-Ammonium), welches dort wo Glyphosat nicht mehr wirkt eingesetzt werden kann. Es soll zunächst wohl auch nur in den USA bleiben. Ob dies an strengeren Fortschriften zum Schutz der Gesundheit in Europa liegt?

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Klartext zu „Luxus-Debatte um den Düsseldorfer Oberbürgermeister“

Klartext zu „Luxus-Debatte um den Düsseldorfer Oberbürgermeister

Ich halte seit dem Feuerwehrzwischenfall nicht sonderlich viel von Dirk Elbers, allerdings kann ich sehr gut nachvollziehen, warum er für einen Langstreckenflug Beinfreiheit braucht.

Ich weiß nicht genau wie groß Hannelore Kraft ist aber bei einer Größe von knapp zwei Metern ist der Platz in der Economy Klasse viel zu klein. Auch in Bussen und Bahnen wird nicht an Personen mit langen Beinen gedacht. Das kann ich auch aus eigener Erfahrung nachvollziehen, obwohl ich nur 1,80 m groß bin. Selbst da ist der Platz vielfach zu klein für längere Strecken.

In gewisser Hinsicht ist es sogar Diskriminierung, dass Menschen mit langen Beinen weniger Beinfreiheit haben.

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Spruch zum Sonntag

Wer beginnt zu verstehen, sieht die Welt in einem anderen Licht.
(Ulrich Scharfenort, 29.11.2012)

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GNS Teil 20. – Erweiterungen der Atommüllmenge bei der GNS

Nachdem ich erfahren hatte, dass die GNS inzwischen 4800 Tonnen Atommüll lagern darf, wollte ich mal eine Grafik anfertigen in welchen Jahren welche höchste Gesamtmenge erlaubt war seit dem Jahr 1985 bis heute.

Leider sind die öffentlich zugänglichen Daten für eine fundierte Übersicht nicht ausreichend.

Die machte eine weitere von vorhergehenden Anfragen unabhängige Anfrage notwendig.

Guten Tag,

ich würde gerne Wissen, welche maximale Gesamtmenge an Atommüll für das jeweilige Jahr seit 1985 bei der GNS in Duisburg gelagert werden durfte.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Mit den Daten wäre dann eine Extrapolation für zukünftige Betriebserweiterungen möglich.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
GNS Teil 15. – Fragen an die Landesregierung
GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad
GNS Teil 17. – Schneelast auf den GNS Hallen
GNS Teil 18. – Der Landesregierung auf den Zahn gefühlt
GNS Teil 19. – Uranhexafluoridtransporte

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Klartext zu „Schimanski gefällt Duisburg nicht mehr“

Klartext zu „Schimanski gefällt Duisburg nicht mehr“

Duisburg ist nicht schöner geworden. Götz George hat leider recht. Die Nebenzentren werden dem Verfall preisgegeben. Es werden Bürger aus ihren Wohnungen vertrieben für Einkaufszentren die nie kommen. Und die Stadtspitze klopft sich dafür auch noch auf die Schulter.

Allein was jährlich an Geld verschwendet wird anstatt es in Duisburg sinnvoll zu investieren dreht mir den Magen um.

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Altkleider XIII

In Essen sammeln seit Anfang des Jahres höchst offiziell die Efiba Handelsgesellschaft mbH und die Textil-Recycling Nord GmbH für die Stadt Essen (Entsorgungsbetriebe Essen).

Allerdings scheinen es auch Kriminelle auf die Altkleider in Essen abgesehen zu haben. Mich wundert, dass das Aufflexen bzw. öffnen keiner mitbekommen hat. Schließlich macht so etwas doch eine Menge Lärm.

Als offizielle Sammler habe diese Firmen aber auch Probleme mit den Abzockern, die ihre illegalen Sammlungen mit Containern, Körben und Eimern durchführen.

Auch Grotex beklagt sich, dass die Kommunen zu wenig gegen illegale Sammlungen tun. Was mit meiner Erfahrung zumindest in Duisburg übereinstimmt.

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Apotheken Umschau informiert falsch über Dengue

Unter dem Titel „Gefährliche Souvenirs“ steht, dass das hämorrhagische Fieber Dengue weniger gefährlich als Malaria wäre. Das ist schlichtweg falsch und zeugt von schlechter Recherche. Für die tödlich verlaufende Variante gibt es keine Medikamente, es gibt keine Prävention gegen Dengue außer Mückenschutz und die Überträgermücken sind mittlerweile auch in Europa verbreitet. Bisher übertragen sie noch keine der vier Varianten, wenn sich das ändert wird es auch in Europa und Deutschland gefährlich. Denn selbst die Diagnostik dauert noch sehr lange.

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Kommentar zu „Ausgaben der ARD“

Kommentar zu den Artikeln über Ausgaben der ARD vom 24.10.2013

Das finde ich aber wirklich interessant, da schreibe ich der ARD vor einigen Monaten um die Kosten für Sport zu erfahren und nun muss ich diese in der Zeitung lesen, während die ARD mir nicht einmal geantwortet hat. Das ZDF hat zumindest eine dürftige Antwort geschickt. Interessant wäre ja auch die Entwicklung der Ausgaben für Sport in den letzten Jahren.

Für mich ist jedenfalls Fazit, dass zuviel für Sport ausgegeben wird. Wahrscheinlich sogar teilweise doppelt von ARD und ZDF. Man sollte diese „Sendergruppe“ endlich zu einer mit Spartensendern verschmelzen und auf die Kernaufgaben beschränken. Sport und miese Unterhaltung gehören da höchstens am Rande hin.

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Elektrozaun gegen Hunde

Kommentar zu „Elektrozaun gegen Hunde

Was durch so einen Zaun geleitet wird ist doch Kribbelstrom, für Hunde kann dieser sogar geringer sein, als für Pferde und andere Tier auf Weiden. Leider müssen die Bürger in Duisburg ja zu derartiger Selbsthilfe greifen, weil die Verwaltung zu wenig tut gegen die Probleme mit den Hinterlassenschaften von Hunden.

Möglicherweise sogar nur eine Minderheit, welche Hunde nicht anleinen und die Hinterlassenschaften nicht wegmachen, aber leider wie so oft, sticht hier eine kleine Gruppe von Menschen mit fehlender Sozialkompetenz besonders hervor. Wer nicht sauber macht sollte nicht zahlen müssen, sondern für einen bestimmten Zeitraum die Hinterlassenschaften von Hunden wegmachen müssen.

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Spruch zum Sonntag

Jeder kann sein Leben kurz versuchen zu glauben oder einfach zu wissen.
(Ulrich Scharfenort, 29.11.2012)

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Klartext zu „Noch ist die 60-Cent-Marke unter Verschluss“

Klartext zu „Noch ist die 60-Cent-Marke unter Verschluss

Also mit dieser Preiserhöhung wird es sicherlich nicht besser für die Nutzung der Post. Und natürlich kann die Post etwas dafür, weil sie sich eben nicht an den Markt bzw. der Nachfrage anpasst, sondern ihr Geschäftsmodell durchdrücken will.

Mal ganz abgesehen davon was die erneuten Zusatzmarken schon wieder für eine Umweltbelastung bedeuten, denn auch diese müssen produziert werden und erhöhen das Gewicht beim Transport der Briefe.

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GNS Teil 19. – Uranhexafluoridtransporte

Uranhexafluorid ist extrem gefährlich. Allerdings nicht wegen des Urans, dass kommt erst an zweiter Stelle als Gefährdung. Uranhexafluorid zerfällt mit Wasser, also auch schon Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure. Diese ist nicht nur giftig, sondern auch noch ätzend insbesondere die Knochen werden angegriffen.

Jetzt las ich unlängst, dass Waggons mit diesem in Deutschland eigentlich unnötigen Zeugs auf den Schienen unterwegs sind. Auch durch die Städte und Bahnhöfe.

Deshalb wollte ich mal nachfragen beim Bundesumweltministerium

Guten Tag,
zum Thema Uranhexafluorid hätte ich drei kleine Fragen:

– Wie viele Transporte mit Uranhexafluorid werden pro Jahr mit der Eisenbahn durchgeführt?

– Wie viel Transporte davon gingen durch Duisburger Stadtgebiet?

– In welchem Altersbereich liegen die Waggons dabei?

Mal sehen was bei diesen Fragen heraus kommt. Duisburg wähle ich hier als konkretes Beispiel, zur besseren Veranschaulichung.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
GNS Teil 15. – Fragen an die Landesregierung
GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad
GNS Teil 17. – Schneelast auf den GNS Hallen
GNS Teil 18. – Der Landesregierung auf den Zahn gefühlt

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Zum Leserklartext „Außen vor gelassen“

Herr Clemens merkt richtig an, dass nun der meiste LKW-Verkehr auf die Moerser Straße abbiegt, wobei ich an der Stünningkreuzung auch schon den umgekehrten Fall sah, wo ein LKW von der Moerser auf die Friedrich-Ebert-Straße abbog.

Wenn die Anwohner gezählt haben, dann könnten sie auch die LKW dokumentieren. Zum Beispiel dürfen Gefahrguttransporte nicht über die Moerser Straße brettern. Das sind jene LKW mit den orangen Tafeln auf den oben zwei und unter vier Ziffern stehen.

Die Politik und Verwaltung brauchen ganz konkrete Zahlen. Also mit Datum und Uhrzeit, dies kann dann auch entsprechend als GO 24 Antrag in die Bezirksvertretung Rheinhausen eingereicht werden, um auch die Moerser Straße zu sperren. Ebenso wäre die Jägerstraße eine weitere die stark belastet ist.

Ich bin sicher die in Rheinhausen aktiven Gruppen haben auch die Moerser Straße nicht vergessen und würden auch eine Aktion an der Moerser Straße unterstützen, allerdings müsste hier die Initiative von den Anwohnern ausgehen.

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Duisburger Autor: Heinrich Harald Abels

Abels, Heinrich Harald; Deutsche Nationalbibliothek; Artikel 1,
* Als der Turm der St. Joseph-Kirche auf den Dellplatzbunker fiel

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Kommentar zu „Neuer Anlauf für Eurogate“

Kommentar zu „Neuer Anlauf für Eurogate

Die Vermarktung wird sicherlich einige Zeit dauern. In diesem Zeitraum könnte die Stadt mit dem Gelände bereits Geld verdienen, indem sie es mit wenig Aufwand als Parkplatz herrichtet. Gerade im Innenhafen ist Parkplatz knapp. So könnte mit ein wenig Schotter und ein paar Automaten das Stadtsäckel gefüttert werden.

Ich würde Wetten, dass selbst in fünf Jahren noch kein Gebäude dort steht, da die potentielle Immobilienfläche offensichtlich nicht vermarktbar ist.

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Kommentar zu „Geld sparen ist ganz einfach“

Kommentar zu „Geld sparen ist ganz einfach

Ich hatte am Dienstag das zweifelhafte Vergnügen den Technikvorstand der Stadtwerke zu ihrer Perspektive der Energiewende zu hören. Die überhöhten Preis wundern mich wenig, denn es wird eine Rendite von 8-10 % angesetzt. Dabei könnte mit Direktvermarktung an Endverbraucher von Solarstrom vom hauseigenen Dach, diese Spanne sicherlich erreicht werden und der Strom wäre trotzdem günstiger.

Gemacht wird dies nicht, weil dann vermutlich die Kohlekraftwerke Verluste einfahren würden, was sie bald aber ohnehin werden, wenn die dank Fracking günstige Kohle sich wieder verteuert.

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Leserklartext zu „Onlinebesteller sollen Pakete künftig abholen“

Leserklartext zu „Onlinebesteller sollen Pakete künftig abholen

Kunden sollen die Pakete selber abholen, weil sie nicht zuhause sind. Dies könnte natürlich daran liegen, dass die Paketzusteller zu Zeiten kommen, wo die meisten Menschen arbeiten. Für diese Menschen bedeutet es nach der Arbeit ziemlichen Stress ein schweres Paket abzuholen. Da könnten sie genauso gut in den Laden gehen, um sich dort die Sachen zu kaufen und mitzunehmen. Vorteil ist, dass die Ware auch wirklich ankommt.

Die Lieferdienste müssen sich vielmehr auf ihre Kunden einstellen und nicht nur Mo-Fr von 9-16 Uhr liefern. Hilfreich wäre es bei der Bestellung direkt einen Zeitpunkt an dem man zuhause ist auswählen zu können. Dann wäre auch jemand anwesend. Aber wahrscheinlich dient dieser Aufschrei nur dazu eine Preiserhöhung einzuleiten.

Zudem sind meine Erfahrungen mit DPD sehr schlecht. Wenn feststeht, dass jemand mit denen versendet bestelle ich dort nicht. Bei der letzten Lieferung zum Beispiel stand das Paket einfach vor der Tür.

Die Post erprobt aktuell Paketbriefkästen in die Pakete direkt an der Haustür zugestellt werden können, was auch in Hinblick auf Lebensmittellieferungen mehr Aussicht hat, als die Schnapsidee von GLS und DPD.

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Energiewende weiterhin ohne Stadtwerke Duisburg

Das ist jedenfalls mein Fazit aus der Veranstaltung von gestern Abend. Der Technikvorstand der Stadtwerke Christof Schifferings, zeigte wenig Kompetenz was die Thematik anging. So verwechselte er das Jahr der Katastrophe von Fukushima und auch sonst wurden ziemlich viele Falschfakten bzw. Halbwahrheiten vermittelt. So wurde zum Beispiel behauptet, wie unwirtschaftlich Wind- und Solarenergie wären und nur durch Förderung überlebten. Dabei wurde natürlich die massive Subvention für Atomkraft und auch Steinkohle nicht erwähnt. Und auch ein neues Steinkohlekraftwerk kostet erst einmal Geld.

Die technische Entwicklung der Speicherung von Energie schien ihm auch nicht geläufig zu sein. Denn er hielt sich stur an eine Prognose von der Bundesregierung, welche bis weit über die Mitte des Jahrhunderts einen hohen Anteil an Reservekapazitäten prognostiziert. Auch die Speicherung überschüssiger Energie als Wärme zeigte die geringe Kenntnis von effizienteren Speichertechniken.

Dann wurden die von den Stadtwerken geforderten Renditen von 8-10 % erwähnt. Wen wundert es da, dass die Stadtwerke im Vergleich mit anderen Anbietern viel zu teuer sind. Wobei diese Rendite u.U. auch mit Direktmarketing von Solarenergie an Verbraucher erzielen könnte. Angesprochen auf Direktmarketing (ohne Umweg über die Energiebörse in Leipzig) fielen Christof Schifferings auch nur Großverbraucher ein. Anscheinend zieht er nicht einmal in Betracht, dass auch kleine Kunden Dächer haben, von denen diese direkt beliefert werden können mit Stromversorgung zum Festpreis. Sozusagen eine Art Solarzellenleasing.

Was die gewünschten Renditen der Stadtwerke angeht so frage ich mich, was die Aufgabe des kommunalen Konzerns ist. Gewinnabschöpfung oder die Grundversorgung der Bevölkerung zu einem guten Preis? Der Eindruck ist bei mir, dass es eher um Gewinnabschöpfung mit alten Methoden geht. Das denken außerhalb der Box fehlt hier völlig. Und auch die absehbar steigenden Kohlepreise wurden wohl nicht berücksichtigt, denn mit dem Wegfall von Fracking in den USA in einigen Jahren wird auch der Kohlepreis rapide steigen, weil dieser derzeit künstlich niedrig gehalten wird.

Auf meine Frage, was den mit Kleinwindanlagen auf den Hochhäusern, wie jenes der Citibank oder dem Hoisthochhaus wären, kam als Antwort, dass ihm die Verhandlung mit den Eigentümern zu kompliziert wäre.

Auch vom Wirkungsgrad hatte er offensichtlich keine Ahnung, denn er zog die Energiebilanz fürs Gas und Dampfkraftwerk nur ums Kraftwerk selber und ließ die Verluste im Netz zum Verbraucher außer acht. Dies ging aber aus der Präsentation nicht hervor und klingt für manche erst einmal toll. Die Zahlen der Stadtwerke sind also mit Vorsicht zu genießen, denn Zahlen ohne die notwendige Erläuterung sind unehrlich.

Des weiteren wurde ausgesagt, Deutschland würde einen Alleingang durchführen. Entweder ist dies eine bewusste Fehlinformation oder Unkenntnis, denn zum Beispiel auch Frankfurt baut sein Energiesystem um. Die Atomkraft wird in etwa um den selben Anteil reduziert, wie in Deutschland.

Gesamtbilanz ist für mich, dass eine Energiewende mit uninnovativen bzw. schlecht informierten Konzernen, wie den Stadtwerken nicht machbar ist.

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Auge des Universums

Wer einmal ins Auge des Universums blickte erkennt, wie unbedeutend er ist. Macht wird völlig bedeutungslos, denn es wird sich niemand daran erinnern. Auch an die Werke wird sich niemand erinnern. Alles zerfällt zu Staub und vergeht. Selbst das Universum irgendwann, falls die Gelehrten recht haben, was wir erst wissen, wenn das Ende kommt.

Das Licht wird vergehen. Nicht von heute auf morgen, aber laufen von nur einigen Milliarden Jahren. Möglicherweise finden unsere Nachfahren einen weg zum Erhalt des Universums. Vielleicht gelingt ihnen eine Entropiewende, wenn nicht ist wirklich alles vergangen.

Trotzdem streben so viele danach zu funkeln und etwas zu hinterlassen. Einen großen Fußabdruck, bevor die eigene Reise im Nichts endet. Dem dunklen Ort, der mit dem eigenen Ende wartet. Eine Vorstellung die erschreckt und verschreckt.

Wer ins Auge des Universums blickte erkennt, wie endlich man ist, was um so mehr Grund ist jeden Tag zu nutzen. Jemand der nur vegetiert oder Geld und Gold verehrt wird nichts hinterlassen was den Namen überliefern wird. Ebenso ist Macht vergänglich und nahezu bedeutungslos. Nur die wenigsten mit Macht prägen ihren Namen dauerhaft. Sei es als Monster oder Idol.

Den tiefsten Eindruck hinterlassen immer noch die Künstler und Schaffenden, denn ihre Werke überdauern sie am längsten.

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Koalitionsverhandlung bzw. Schuldenaufbau

Auch unter dieser zukünftigen Regierung wird wohl keine Effizienz Einzug halten. Anstatt endlich Schulden abzubauen wird es als Sieg gefeiert, dass die Neuverschuldung sinkt. Die Schuldenbremse, tut nur dies, bremsen aber nicht stoppen.

Momentan wird lediglich ein Arte unsozialer „Schuldenabbau“ betrieben. Die Zahl sink dabei zwar nicht, aber schon der Wert den diese Summe repräsentiert. Mit den niedrigen Zinsen bzw. Inflation schmelzen die Vermögen der Kleinanleger auf Sparbücher. Das heißt die „Inflationssteuer“ wurde bereits erhöht, ohne dies direkt zu beschließen.

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Kommt endlich die Fotofalle?

Als Antrag 13-1340 wurde nachfolgendes von SPD und Grünen beantragt:

Installieren einer mobilen Anlage zur Überwachung des Lkw-Durchfahrverbotes auf der Friedrich-Ebert-Straße

Die Bezirksvertretung Rheinhausen bittet die Verwaltung,
1. eine mobile Messeinrichtung zur Überwachung des Lkw-Durchfahrverbotes auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen einzurichten sowie
2. die Zusatzbeschilderung „Anlieger frei“ auf der Friedrich-Ebert-Straße durch eine Zusatzbeschilderung „Lieferverkehr frei“ zu ersetzen und aus Fahrtrichtung Logport ein Schild „Mautstelle frei“ zu installieren.

Der erste Punkt ist sicherlich gut, allerdings ist die Sache mit „Lieferverkehr frei“ in meinen Augen ziemlich missverständlich. Bei allen LKW von Logport handelt es sich um Lieferverkehr. Ob das eindeutig genug ist, um vor Gericht stand zu halten? Die Mautstelle sollte allerdings nicht freigegeben werden. Das ist ein schwerer Fehler. Insgesamt frage ich mich ob hierbei nicht zu sehr den wirtschaftlichen Interessen der Tankstelle nachgegeben wird. Ein Mautstelle auf dem Logportgelände wäre ökologischer und ökonomischer. Da frag ich mich schon warum die angeblich ökologischen Grünen hier mitziehen.

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Leserkommentar zu „Das Demo-Problem“

Leserkommentar zu „Das Demo-Problem
Diese ProBLEM-Partei führt die Demos doch nur aus einem Grund durch. Um auf sich aufmerksam zu machen. Würde die Partei nur noch als Rechtspopulisten bezeichnet werden ohne den Namen zu nennen würde sich dieser Werbeeffekt sehr schnell erledigen.

Parallel muss durch die Bezirksvertretung, dem Stadtrat und der Verwaltung öffentlichkeitswirksam für Abhilfe bei den Problemen gesorgt werden. Mit „Alles ist gut“ wird nichts gut, geschweige denn besser. Zum Beispiel wundert mich, dass von den 50 Milliarden, die jährlich für Inklusion von Sinti und Roma in EU-Töpfen versauern, nichts von Duisburg abgerufen wird. Da wären zum Beispiel der European Social Fund (ESF) und der European Regional Development Fund (ERDF), wie ich bei einer einfachen Anfrage bei Viviane Reding erfuhr.

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Probleme mit dem Aufruf der WordPress Statistik

Wer bei Firexfox in der Config dom.storage.enabled von true auf false setzt bekommt in der Statistik von WordPress nichts mehr angezeigt, außer das Ladeicon. Der dom.storage ist jener Bereich, wo die Supercookies abgespeichert werden. in Schelm wer sich fragt, warum so etwas notwendig sein sollte.

Andererseits ist ein Blick jene Seite, die für funktionierendes WordPress alles JavaScript brauchen nicht gerade kurz.
gravatar.com
kissmetrics.com (Nutzeranalyse)
optimizely.com (Werbungsoptimierung)
cloudfront.net (Amazon Cloud)
googleapis.com
gstatic.com (Google Tracker)
Insbesondere die beiden Big Google Seiten lassen mich Werbeüberwachung erahnen und müssen zudem aktiviert sein, damit es mit der Tageingabe klappt. Wird gstatic nicht JavaScript erlaubt, wird die Toolleiste für die Formatierung und das Einfügen von Links, Bildern usw. nicht angezeigt.

Ich schließe daraus, dass WordPress mit Google eine geschäftliche Beziehung unterhält.

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Diskussionsveranstaltung „Energiewende in Duisburg“

Umweltforum Duisburg in Kooperation mit der Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., der Kreisgruppe Duisburg des BUND und dem Klimabündnis Niederrhein laden ein zu einer Diskussion über die bisher noch nicht stattfindende Energiewende in Duisburg

Wie kann er aussehen, der Ausstieg aus dem fossilen und atomaren Energiemix in Duisburg und Umgebung?
Geht das noch nach dem Kauf der Steag?
Welche strategischen Schritte planen unsere Stadtwerke? Sind sie mit ihrem heutigen Geschäftsmodell Motor oder Bremse für die Erneuerbaren Energien?
Welchen Strukturwandel und welche politischen Rahmenbedingungen benötigt die Energiewende?
Wie können sich die Bürger/innen beteiligen?

Mit dem Publikum diskutieren
Christof Schifferings, Vorstand Technik der Stadtwerke Duisburg
Kerstin Ciesla, Kreisvorsitzende des BUND Duisburg,
Moderation: Ingo Blazejewski, NRZ Duisburg

Dienstag, 12. November 2013,
19.00 Uhr
Cafe Museum
Friedrich Wilhelm Str. 64
47051 Duisburg-Innenstadt

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Klartext zu „Streit um Kalorienbomben Steuer“

Klartext zu „Streit um Kalorienbomben Steuer

Seltsam wie schnell die CDU den Wind dreht. Ich erinnere mich da eine Petition an den Bundestag, wo es um eine ähnliches Anliegen ging, was allerdings mit einer entgegensetzten Argumentation abgelehnt wurde.

Aber wahrscheinlich sind neue Steuern keine Steuererhöhungen und die Union kann ihr „Wahlversprechen“ halten.

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El Salvador macht es vor – Glyphosat wird verboten

Es ist nicht mein erster Beitrag zu dem Gift Glyphosat auch bekannt als Round-up. Nun hat es mich mit einem Beitrag nach El Salvador verschlagen, wo die Gesundheitsministerin María Isabel Rodríguez gegen die Gifte Paraquat (Gramoxone), 2,4-D und Glyphosat vorgehen will. Sie macht sie verantwortlich für chronisches Nierenversagen. Was in der lobbykratischen EU nicht funktioniert, geht in El Salvador. Anscheinend hat der Konzern, der hinter Glyphosat steht und seine gentechnischen Produkte darauf ausrichtet hier zuviel Einfluss.

Hauptsächlich Bauern schädigen die Gifte in El Salvador, aber auch die Verbraucher werden nicht verschont, denn bei einer Anwendung von Glyphosat als Reifebeschleuniger (Austrockung) vor der Ernte nimmt der Mensch auch Mengen auf, die sich hinterher im Urin nachweisen lassen. Wenn Glyphosat in El Salvador eine Wirkung auf Nieren hat, sollte man annehmen, dass dies auch in Deutschland oder der Schweiz der Fall ist.

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Spruch zum Sonntag

Es gibt Gläubige und Wissende!
Was bist du?
(Ulrich Scharfenort, 29.11.2012)

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Der Morgen danach

Als ich erwachte, wusste ich zuerst nicht, wo ich war. Mir taten die Knochen weh, denn in der Enge war der Schlaf nur wenig erholsam. Alles war dunkel um mich herum. Die Luft roch nach Rauch. Neben mir raschelte es in der Dunkelheit. Ich sah einen Spalt, durch den Licht hereindrang.

Mir fiel wieder ein, dass wir uns in einer Geheimkammer versteckt hatten. Einem staubigen und muffigen Ort. Eigentlich zu eng für drei Personen, und daher voll mit stark abgestandener Luft.

Gestern schlief ich schon, als meine Eltern mich weckten. Wir hörten Lärm von der Straße, Schreie und wütende Sprechgesänge. Vater schickte uns in die alte Geheimkammer, die früher mal als Lager für Wertsachen gedient hatte, inzwischen aber nichts mehr von Wert enthielt. Alles war verkauft worden. Die Zeiten waren schlecht und bei einem Gespräch von Vater und Mutter verstand ich, dass das Geld für eine Reise war. Ich erkannte in den Hassrufen die Stimmen von Nachbarn. Diesen Hass gab es nicht erst seit gestern. Es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Wir spielten inzwischen nur noch drinnen und wagten uns nur selten auf die Straße. Eng war es hier. Die meisten Bücher hatte ich schon mehrfach gelesen.

Die Langeweile machte es noch unerträglicher, als es ohnehin schon war. Der kalte Hass in den Augen der anderen machte mir Angst. Die ständigen Übergriffe … von der Obrigkeit konnten wir nichts erwarten. Vater versuchte es einmal und auch einige unserer Bekannten. Sie glaubten uns nicht oder taten nur so oder lachten uns sogar aus. Ich verstand es noch nicht – mehrfach hatte mir Vater eingebläut, mich nicht zu wehren. Es würde alles nur noch schlimmer machen.

Am Abend, als die Meute kam und wir in die dunkle Kammer flüchteten, spürte ich, wie Mutter jedes Mal bei einem Klirren zusammenzuckte. Wir hörten die Worte, welche sie Vater gegenüber äußerten. Viele dieser Worte waren gemein. Es hörte sich an, als würden sie ihn schlagen. Er war überaus tapfer und verriet uns nicht. Dann wurde es ruhig in der Wohnung, aber wir trauten uns nicht heraus. Bisher hatte ich noch nie solche Angst. Mutter musste meine Schwester mehrfach am Kreischen hindern.

Wir warteten darauf, dass Vater uns herausholen würde. Aber er kam nicht. Auch wenn sie es verbarg, hörte ich das leise Schluchzen meiner Mutter. Sie dachte die gleichen Gedanken – wie ich. Wohl eine Mischung aus Trauer, Verzweiflung. Jede Regung, jede Handlung konnte die falsche sein. Wir gingen nicht heraus, dass hatte uns Vater mehrfach eingeschärft. Wir durften erst wieder raus, wenn er uns rausholte. Irgendwann schlummerten wir dann alle ein.

Jetzt saßen wir jedenfalls zusammengekauert, hier in der Kammer. Mutter, meine Schwester und ich. Wagten uns kaum zu rühren, laut zu atmen. An Niesen war gar nicht zu denken, selbst wenn der Staub noch so sehr in der Nase kitzelte.

Wir warteten weiter. Aus Angst wagten wir nicht zu sprechen. Aber irgendwann hielten wir es nicht mehr aus. Mühsam kroch ich aus dem Versteck hervor. Ich zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Das Knarren der Dielen, das Öffnen der Klappe und auch das leise Rascheln, als ich mich vorsichtig herausschob. Trotz Kälte schwitzte ich.

Von dem, was wir vorher Heim nannten, war nicht mehr viel geblieben. Die Wände standen noch. Sonst war vieles umgeschmissen. Einiges gänzlich zerstört. Nicht wenig lag in Scherben auf dem Boden, so dass ich Mühe hatte, mich geräuschlos umzusehen. Mit jedem Schritt pochte mein Herz bis zum Hals, immer in Erwartung, ob nicht doch noch jemand auf uns lauerte.

Ich sah den Wandspiegel von Großmutter in Scherben. Auch das Porzellan war nicht mehr heil. Selbst die kleinen Scheiben von der Anrichte waren entzwei.

Vater konnte ich nirgends entdecken, aber glücklicherweise wartete auch niemand anders auf uns.

Nur 9. November 1938?

(Erste Online-Veröffentlichung hier und Offline hier in Kompass 2013.1)

Die Geschichte ist ein Versuch die Stimmung aus Sicht der Opfer einzufangen.

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Duisburger Künstler: Siegfried Dammrath

Dammrath, Siegfried; Fotograf; Seite; Xing; Facebook; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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GNS Teil 18. – Der Landesregierung auf den Zahn gefühlt

Vor ein paar Wochen stellte ich der Landesregierung einige für mich offene Fragen zur ihrer Politik bzgl. der GNS.

Guten Tag,

zum Thema GNS würde ich gerne eine Antwort auf folgende Fragen bekommen:

– Im Koalitionsvertrag von 2010 hat Rot/Grün aber Zeile 1596 eine Prüfung der Schließung der GNS zugesagt. Was war das Ergebnis dieser Prüfung?

– Wenn es keine Prüfung gab, warum steht diese dann nicht mehr im Koalitionsvertrag von 2012?

– Was ist unter Unterstützung genau zu verstehen (finanziell, ideell, Kugelschreiber)?

– Warum wurde der Betrieb der GNS Duisburg auch unter der Rot-Grünen Landesregierung beständig ausgeweitet?

– Wann ist mit einem Atomausstieg in NRW zu rechnen? (Dieser ist bisher durch Urananreicherung in Gronau, Lagerung/Rückbau in Jülich und Atommüllverarbeitung in Duisburg nicht der Fall.)

Folgende Antwort erhielt ich

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihre E-Mail vom 06.08.2013 an das Bürger- und Servicecenter des Landes Nordrhein-Westfalen (Call NRW) ist über die Staatskanzlei und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk an mein Haus weiter geleitet worden, da Ihre Fragen zu GNS überwiegend in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales fallen. Leider hat Ihre Anfrage mich erst gestern erreicht. Daher möchte ich Ihnen nun rasch antworten und Ihnen dabei dennoch möglichst umfassende Antworten/Informationen zu Ihren Fragen geben. Gestatten Sie mir, an der einen oder anderen Stelle auf veröffentlichte Landtags-Dokumente zu verweisen, in denen Themen bzw. Fragen behandelt sind, wie auch Sie sie in Ihrer E-Mail gestellt haben.

Wie Sie zu Recht bemerken, wurde im Koalitionsvertrag von 2010 zugesagt zu prüfen, inwieweit Genehmigungen für die Konditionierungsanlage der Firma GNS zurückgenommen oder eingeschränkt werden können. Eine solche Prüfung hat stattgefunden. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die bestehenden, nach Recht und Gesetz erteilten Genehmigungen (nach § 7 der Strahlenschutzverordnung) nicht vom Staat zurückgenommen werden können, wenn die Voraussetzungen für den rechtmäßigen Betrieb der Anlagen vom Genehmigungsinhaber nach wie vor erfüllt werden.
Da also die besagte Prüfung erfolgt ist, steht diese nicht mehr im Koalitionsvertrag von 2012.

In Ihrer dritten Frage beziehen Sie sich offensichtlich auf eine Formulierung im Koalitionsvertrag von 2012, in der es heißt: „Wir wollen Initiativen unterstützen, die Konditionierungsanlage GNS in Duisburg außerhalb dicht besiedelter Gebiete zu verlegen.“ In Sinne dieser Unterstützung haben bereits zwei Gespräche meines Staatssekretärs Herrn Dr. Schäffer bei der GNS stattgefunden. Zumindest ein weiterer Gesprächstermin ist vorgesehen. Über konkrete Ergebnisse kann ich noch nicht berichten.

Sie sprechen in Ihrer nächsten Frage eine Erweiterung der Konditionierungsanlage der Firma GNS in der Zeit der Rot-Grünen Landesregierung an. Die geplante Erweiterung war schon im Frühjahr 2010 Thema im nordrhein-westfälischen Landtag. Die Antwort der Landesregierung auf eine entsprechende sog. Kleine Anfrage der Grünen finden Sie in der Parlamentsdatenbank des Landtages unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-11134.pdf?von=1&bis=0
Die Bezirksregierung als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde hatte derzeit die strahlenschutzrechtliche Genehmigung zu erteilt, da die Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt waren und die GNS somit einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Genehmigung hatte.

Zu Ihrer letzten Frage betreffend den Atomausstieg in NRW, gibt es ebenfalls ausführliche Landtagsdokumente, u.a. mit Stellungnahmen der Landesregierung.
So gab es im Jahr 2011 einen Antrag im Landtag, der wie folgt lautete: „Die Lehren aus Fukushima ziehen – Sicherheitsstandards überprüfen – Den endgültigen Atomausstieg in Nordrhein-Westfalen umsetzen“ (Drucksache 15/1687). Alle wichtigen Dokumente dazu enthält die Landtagsdatenbank unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Landtagsdokumentation/Suche/Suchergebnisse_Ladok15.jsp?w=native%28%27+%28+ID+ph+like+%27%271501566/0100%27%27++%29+%27%29&order=native%28%27DOKDATUM%281%29%2FDescend+%27%29&view=detail
Wie die Diskussion im Landtag verlief und wie sich der Vertreter der Landesregierung dazu äußerte, finden Sie im Plenarprotokoll. Weiterhin finden Sie dokumentiert, wie die Beratung des Antrags in den Fachausschüssen des Landtags verlief.

Auslöser für eine weitere Diskussion des Themas Atomausstieg war ein von der Partei der PIRATEN gestellter Antrag (Drucksache 16/3243) mit der Forderung: „Urananreicherungsanlage in Gronau schließen, alle Atomanlagen in NRW sofort schließen“. Den Antrag selber sowie das zugehörige Plenar- und Ausschussprotokoll finden Sie in der Landtagsdatenbank unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Landtagsdokumentation/Suche/Suchergebnisse_Ladok16.jsp?w=native%28%27+%28+ID+ph+like+%27%271602498/0100%27%27++%29+%27%29&order=native%28%27DOKDATUM%281%29%2FDescend+%27%29&view=detail

Ich hoffe, dass ich Sie mit meinen Ausführungen und Verweisen zu Ihrer Zufriedenheit informieren konnte.

Die verlinkten Dokumente habe ich natürlich ausgewertet.

In DS 15/1687 vom 05.04.2011 steht einiges zum echten Atomausstieg in NRW. In dem Dokument und der zugehörigen Diskussion im Parlament werden diverse Argumente gebracht, aber keines trifft so heftig, wie Uranhexafluorid, welches durch Bahnhöfe und Städte transportiert wird. Ich erinnere mich, dass vor gar nicht so langer Zeit in Düsseldorf mehrere Tankwaggons umkippten. Man stelle sich vor, dies würde mit einem Uranhexfluoridtransport geschehen, der dann auch noch ein Leck bekommt.

Die FDP äußerte in der Diskussion, dass sie die GNS in Duisburg klar befürwortet und es jetzt ohnehin zu spät wäre für Änderungen.

Im Plenarprotokoll 15/33 wurde einige Mal auch das Atommüll(zwischen)lager in Duisburg angesprochen.

Mit Drucksache 16/3243 gab es Mitte 2013 einen Neuanlauf für einen Atomausstieg in NRW, in dem auch Duisburg explizit erwähnt wurde. Zu diesem Zeitpunkt soll das Verfahren aus DS 15/1687 noch am laufen gewesen sein. In Protokoll des Umweltausschusses (APr 16/294) des Landtages bezeichnet die SPD, dann die Urenco-Anlage in Gronau als sicher und stimmt, wie auch die Grünen, dagegen.

Karlheinz Busen (FDP) schoss allerdings mit einer Aussage ein Feuerwerk der Inkompetenz ab. Er meinte die Urananreicherungsanlage in Gronau wäre eine reine Chemieanlage und dass die Anreicherung von Uran 235 auf 237 ein chemischer Prozess wäre. Wenn dies der Experte der FDP für Kerntechnik sein sollte, wundert mich nichts mehr. Wahrscheinlich glaubt der Finanzexperte der FDP, dass 1 + 1 = 3 wäre. Erstens wird Uran 235 angereichert. Allerdings kann man nicht das ein Isotop in ein anderes umwandeln, wie die Aussage von Herrn Busen suggeriert. Aus dem Isotopengemisch wird Uran durch Reaktion mit Fluor (chemischer Prozess) und anschließende Auftrennung durch Zentrifugen (physikalischer Prozess) das Isotop 235 angereichert. Ein Großteil ist Uran 238. Die Anreicherung ist also kein chemischer Prozess, denn das wäre Alchemie. Aber wahrscheinlich versucht die FDP noch immer Blei in Gold zu verwandeln.
Zudem existiert Uran 237 gar nicht in der Natur und müsste auf physikalischem Wege erzeugt werden, da es nur synthetisch existiert.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld
GNS Teil. 13 – VGB PowerTech
GNS Teil 14. – Lagerzeiten bei der GNS
GNS Teil 15. – Fragen an die Landesregierung
GNS Teil 16. – Anfrage ans Bundesumweltministerium zu Schacht Konrad
GNS Teil 17. – Schneelast auf den GNS Hallen

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Der Morgen danach

Als ich erwachte, wusste ich zuerst nicht, wo ich war. Mir taten die Knochen weh, denn in der Enge war der Schlaf nur wenig erholsam. Alles war dunkel um mich herum. Die Luft roch nach Rauch. Neben mir raschelte es in der Dunkelheit. Ich sah einen Spalt, durch den Licht hereindrang.

Mir fiel wieder ein, dass wir uns in einer Geheimkammer versteckt hatten. Einem staubigen und muffigen Ort. Eigentlich zu eng für drei Personen, und daher voll mit stark abgestandener Luft.

Gestern schlief ich schon, als meine Eltern mich weckten. Wir hörten Lärm von der Straße, Schreie und wütende Sprechgesänge. Vater schickte uns in die alte Geheimkammer, die früher mal als Lager für Wertsachen gedient hatte, inzwischen aber nichts mehr von Wert enthielt. Alles war verkauft worden. Die Zeiten waren schlecht und bei einem Gespräch von Vater und Mutter verstand ich, dass das Geld für eine Reise war. Ich erkannte in den Hassrufen die Stimmen von Nachbarn. Diesen Hass gab es nicht erst seit gestern. Es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Wir spielten inzwischen nur noch drinnen und wagten uns nur selten auf die Straße. Eng war es hier. Die meisten Bücher hatte ich schon mehrfach gelesen.

Die Langeweile machte es noch unerträglicher, als es ohnehin schon war. Der kalte Hass in den Augen der anderen machte mir Angst. Die ständigen Übergriffe … von der Obrigkeit konnten wir nichts erwarten. Vater versuchte es einmal und auch einige unserer Bekannten. Sie glaubten uns nicht oder taten nur so oder lachten uns sogar aus. Ich verstand es noch nicht – mehrfach hatte mir Vater eingebläut, mich nicht zu wehren. Es würde alles nur noch schlimmer machen.

Am Abend, als die Meute kam und wir in die dunkle Kammer flüchteten, spürte ich, wie Mutter jedes Mal bei einem Klirren zusammenzuckte. Wir hörten die Worte, welche sie Vater gegenüber äußerten. Viele dieser Worte waren gemein. Es hörte sich an, als würden sie ihn schlagen. Er war überaus tapfer und verriet uns nicht. Dann wurde es ruhig in der Wohnung, aber wir trauten uns nicht heraus. Bisher hatte ich noch nie solche Angst. Mutter musste meine Schwester mehrfach am Kreischen hindern.

Wir warteten darauf, dass Vater uns herausholen würde. Aber er kam nicht. Auch wenn sie es verbarg, hörte ich das leise Schluchzen meiner Mutter. Sie dachte die gleichen Gedanken – wie ich. Wohl eine Mischung aus Trauer, Verzweiflung. Jede Regung, jede Handlung konnte die falsche sein. Wir gingen nicht heraus, dass hatte uns Vater mehrfach eingeschärft. Wir durften erst wieder raus, wenn er uns rausholte. Irgendwann schlummerten wir dann alle ein.

Jetzt saßen wir jedenfalls zusammengekauert, hier in der Kammer. Mutter, meine Schwester und ich. Wagten uns kaum zu rühren, laut zu atmen. An Niesen war gar nicht zu denken, selbst wenn der Staub noch so sehr in der Nase kitzelte.

Wir warteten weiter. Aus Angst wagten wir nicht zu sprechen. Aber irgendwann hielten wir es nicht mehr aus. Mühsam kroch ich aus dem Versteck hervor. Ich zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Das Knarren der Dielen, das Öffnen der Klappe und auch das leise Rascheln, als ich mich vorsichtig herausschob. Trotz Kälte schwitzte ich.

Von dem, was wir vorher Heim nannten, war nicht mehr viel geblieben. Die Wände standen noch. Sonst war vieles umgeschmissen. Einiges gänzlich zerstört. Nicht wenig lag in Scherben auf dem Boden, so dass ich Mühe hatte, mich geräuschlos umzusehen. Mit jedem Schritt pochte mein Herz bis zum Hals, immer in Erwartung, ob nicht doch noch jemand auf uns lauerte.

Ich sah den Wandspiegel von Großmutter in Scherben. Auch das Porzellan war nicht mehr heil. Selbst die kleinen Scheiben von der Anrichte waren entzwei.

Vater konnte ich nirgends entdecken, aber glücklicherweise wartete auch niemand anders auf uns.

Nur 9. November 1938?

(Erste Online-Veröffentlichung hier und Offline hier in Kompass 2013.1)

Die Geschichte ist ein Versuch die Stimmung aus Sicht der Opfer einzufangen.

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Kopfschütteln zu „In jedem Bezirk ein neues Asylbewerberheim“

Kopfschütteln zu „In jedem Bezirk ein neues Asylbewerberheim
Da feiern unsere Stadtoberen mal wieder die Verschwendung unmittelbar nach dem Schwarzbuch.

Das Grundproblem dieser „Heime“ ist, dass zu viele Menschen auf engen Raum zusammengepfercht werden. Anstatt die leerstehenden Wohnungen in ganz Duisburg zu nutzen und dabei sowohl einen Mehrwert für die Bewohner durch gezielte Dislozierung, als auch durch geringere Kosten zu erreichen wird nun erst einmal kräftig gebaut. Wahrscheinlich sind die Heime dann fertig, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, womit die gesamte Summe in den Sand gesetzt worden wäre. Zudem bietet eine Dislozierung der Asylbewerber auf viele Wohnungen auch gleichzeitig weniger Angriffsfläche für Nazis.

Anstatt also mit viel Tratra zu bauen sollte lieber die vorhanden Kapazitäten an Wohnraum genutzt werden.

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Klartext zu „Reiche Städte befürchten finanzielle Probleme“

Klartext zu „Reiche Städte befürchten finanzielle Probleme

Entweder bekommen wird hier Populismus serviert oder die Städte haben keine Ahnung. Wenn die eine Kommune mit niedriger Grund- und Gewerbesteuern Firmen und gehobenere Hausbesitzer anlockt ist klar, dass diese in anderen Bereichen fehlen. Die Städte machen sich hier gegenseitig Konkurrenz und die Verlierer sind die jeweiligen Bürger. Die Städte haben sich auf Kosten der anderen bereichert. Städte die sich bereits in der Abwärtspirale befinden, werden es aus eigener Kraft nicht schaffen. Insbesondere wenn sich die Situation durch externe Faktoren weiter verschärft.

Laut Grundgesetz leben wir in einem sozialen Bundesstaat, was auch heißt, dass wir den anderen helfen. In Duisburg war die Erhöhung der Grundsteuer zumutbar. Vielleicht sollte man in NRW über einheitliche Grund- und Gewerbesteuern nachdenken als Alternative zum Kommunalsoli. Mal sehen was den Kommunen lieber ist.

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Klartext zu „Das Ende von Westerwelles Traum“

Klartext zu „Das Ende von Westerwelles Traum

Wofür wollen die USA in Deutschland weiterhin Atomwaffen stationieren? Um ihre Dominanz über Deutschland zu untermauern? Gegen wen sollen diese Überhaupt eingesetzt werden? Etwa gegen Russland? Auch wenn Russland menschenrechtlich rückständig ist, ist dies noch lange kein Grund.

In Kreuzworträtseln werden die USA seltsamerweise immer noch als Supermacht aufgeführt, dass sind sie aber längst nicht mehr. Der Ruhm verblasst mehr und mehr. Wahrscheinlich ist die Stationierung ein reines Statussymbol und sollte von unserer Kanzlerin unterbunden werden. Wenn schon Atomausstieg, dann komplett.

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Bundestagspetition: Es Zeit fürs Ende der Zeitumstellung!

Wen die Zeitumstellung stört kann dies jetzt kundtun im Rahmen dieser Petition an den Bundestag ist es jedem möglich ein klares Zeichen zu setzen.

Lasst uns die 50 000 gegen die Zeitumstellung Realität werden lassen.

Sagt es allen die ihr kennt auf allen Kanälen tragt euren Teil dazu bei. Gemeinsam können wir es schaffen.

Für Offline werde ich noch ein Formular basteln, allerdings kann dies auch jeder selbst mit dem Petitionstext und einer Liste für Unterschriften (Name, Anschrift, Geburtsdatum und Datum). Diese sollten eine Woche vor Ende der Petition eingeschickt werden, damit sie auch gewertet werden.

Mein Kommentar

Nachfolgend mal die angeblichen Argumente für eine Zeitumstellung

– Es ist Abends länger hell

An der Helligkeitslänge eines Tages ändert sich nichts durch die Zeitumstellung. Es wird lediglich die Uhrzeit verlagert zu der die Sonne untergeht. Niemand wird daran gehindert dies in Eigenregie zu arrangieren und einfach freiwillig eine Stunde früher schlafen zu gehen und dafür auch früher aufzustehen.

Firmen können intern die Zeit selber so regeln, dass die Mitarbeiter mehr vom Licht haben.

– Auch bei Fernreisen muss man sich umstellen

Natürlich muss man sich bei einer Reise in eine andere Zeitzone umstellen, allerdings ist diese Umstellung bei Urlaubsreisen nur von kurzer Dauer und bei Fernreisen ist die Umstellung so stark ausgeprägt, dass sie für einen kurzen Zeitraum deutlich leichter fällt. Bei der Zeitumstellung von Sommer auf Winterzeit dagegen hält der Umstellungseffekt deutlich länger an. Schlafforscher gehen sogar davon aus, dass durch die zweimalige Umstellung der Biorhythmus gar nicht richtig in einer Zeit ankommt.

Ein weiterer Effekt ist, dass eine Urlaubsreise freiwillig unternommen wird, während die Zeitumstellung von außen aufgezwungen wird. Durch diesen Zwang kommt es zu einer negativen Rückkopplung und einem Gefühl des ausgeliefert seins gegenüber einer unnötigen Einrichtung.

– Umstellungsschwierigkeiten haben nur wenige

Die korrekte Formulierung wäre, dass nicht alle Menschen die Auswirkungen spüren. Sie sind aber bei allen Menschen vorhanden. So zeigen zum Beispiel Untersuchungen mit Schichtarbeitern, wie schädlich derartige Umstellungen für den Biorhythmus sind.

Die Auswirkungen von Schlafentzug sind ebenfalls erforscht und möglicherweise besteht hier ein Zusammenhang der Anstiegs von Aggressionen durch längeren durchgehenden Schlafentzug zu Aggressionen in unserer Gesellschaft und der Zeitumstellung.

– Gesundheitliche Probleme sind nicht bekannt

Nach der Bundesregierung soll die Umstellung angeblich nur für maximal zwei Wochen zu Problemen führen. Diese Probleme sind allerdings nur die unmittelbar erlebten. Nach Schlafforschern kommt der Biorhythmus nie richtig in einer Zeit an.

Es gibt zudem nach Aussage der Bundesregierung keinen Beweis, dass die Umstellung nicht schädlich ist.

– Kindern fällt es leichter

Das Gegenteil ist der Fall. Kinder leben stärker nach der inneren Uhr als Erwachsene. Sie verstehen vielfach nicht, warum sie plötzlich früher aufstehen müssen oder sind schon wach, obwohl sie schlafen dürften.

Die mit der Umstellung einhergehende Müdigkeit mindert die Leistungsfähigkeit in der Schule und geht dementsprechend mit schlechteren Noten einher.

– Es wird Energie durch die Zeitumstellung gespart

Laut Bundesregierung (DS 15/5459) kommt es zu keiner Energieeinsparung durch die Sommerzeit. Dieser Umstand ist schon mindestens seit den 90er Jahren des letzten Jahrtausends bekannt. Es handelt sich also um einen Mythos.

Zudem kann eine Ausnutzung von Sonne auch durch individuelle Betriebszeiten geregelt werden.

– Es gibt keine volkswirtschaftlichen Kosten

Die volkswirtschaftlichen Kosten der Zeitumstellung sind unbekannt. Allerdings ist davon auszugehen, dass durch vermehrte Unfälle und verstärkte Müdigkeit am Arbeitsplatz auch entsprechende Verluste entstehen.

– Die Umstellung muss für einheitliche Zeitzone in Europa beibehalten werden

Eine einheitliche Zeitzone in Europa gibt es durch die Abschaffung der Zeitumstellung in Russland ohnehin nicht mehr. Des weiteren gibt selbst innerhalb der EU mehrere Zeitzonen. Lediglich ein Chaos durch unterschiedliche Umstellungszeitpunkte wurde beseitigt.

Nach der Bundesregierung
„Für das weitere Funktionieren des EU-Binnenmarktes ist es von wesentlicher Bedeutung, dass Tag und Uhrzeit des Beginns und des Endes der Sommerzeit einheitlich in der gesamten Gemeinschaft festgelegt werden. Die Bundesregierung wird deshalb an der Sommerzeit festhalten, sofern nicht die Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam die Absicht haben, die Sommerzeit abzuschaffen.“ (Drucksache 15/5459)

Hier wird von der Bundesregierung völlig außer acht gelassen, dass auch mit der Abschaffung eine einheitliche Zeitzone innerhalb der EU erreicht würde. Nämlich, wenn alle Mitgliedsstaaten gleichartig abschaffen.

– Nur Menschen haben Probleme

Auch Tiere werden betroffen, nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch Haustiere. Kühe müssen sich bzgl. ihrer Melkzeitpunkte anpassen. Hunde wollen plötzlich früher oder später raus, weil auch ihre Blase an eine andere Zeit gewöhnt ist.

Es kommt zudem vermehrt zu Unfällen mit Wildtieren, da sich die Fahrzeiten verlagern und die Tiere diese nicht gewohnt sind.

Fazit:
Einen plausiblen Grund für die Zeitumstellung gibt es nicht.

Bei einer Abfrage der Positionen der Parteien sprachen sich nur CSU und die Piratenpartei klar für die Abschaffung der Zeitumstellung aus. Die anderen Parteien wollen eher nichts ändern.

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Kein Gas aus Russland!

Nach dem was sich Russland in Hinsicht auf Menschenrecht leistet würde ich gerne unrussisches Gas kaufen, weil ich dieses Land nicht mit einem Cent unterstützen möchte.

Also habe ich bei meinem derzeitigen Gasversorger angefragt. Folgende Antwort bekam ich:

Anders als für Strom gibt es im Gasmarkt bisher noch keinen Herkunftsnachweis für Erdgas. Im L-Gas-Marktgebiet (L für Low Caloric) kommt Erdgas vorwiegend aus Deutschland und den Niederlanden, im H-Gas-Marktgebiet (H für High Caloric) sind die Herkunftsgebiete deutlich vielfältiger (GUS-Staaten sowie die Erdgasfelder von Norwegen, Niederlande und Dänemark in der Nordsee).

Wie alle anderen Energieunternehmen müssen wir bei Zwischenhändlern einkaufen und haben dadurch nur wenig Einfluss auf die Herkunft des Gases. Wir prüfen daher die Möglichkeit, Herkunftsnachweise für Erdgas einzuführen. Zudem verfolgt Greenpeace Energy langfristig das Ziel, Standards für akzeptable Gasquellen festzulegen und die Standards über Herkunftsnachweise auch nachprüfbar zu machen.

Nach einem intensiven Auswahlprozess hat sich Greenpeace Energy im Jahr 2011 für die Wingas GmbH & Co. KG als Lieferant für Erdgas entschieden. Wingas beschafft die nötigen Mengen und speist das Gas ins Netz ein.

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war die Wingas GmbH & Co. KG ein Gemeinschaftsunternehmen der Wintershall Holding GmbH in Kassel, des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, sowie der russischen OAO Gazprom. Wintershall hielt 50 Prozent plus einen Anteil an Wingas, der russische Erdgasproduzent 50 Prozent minus einen Anteil. Wintershall ist ein Tochterunternehmen der BASF AG. Im November 2012 haben Gazprom und die BASF AG verkündet, dass Gazprom die Wintershall-Anteile an Wingas übernehmen will. Wingas war zum Zeitpunkt des Auswahlprozess im Jahr 2011 einer der wenigen Dienstleister, der die für unser Produkt zentralen Kriterien erfüllt. Für Wingas spricht:

· Wingas gehört derzeit zu den wenigen Gas-Unternehmen, die nicht direkt im Einflussbereich der Atomindustrie stehen.

· Wingas liefert sowohl L-Gas als auch H-Gas und versorgt entsprechend beide Marktgebiete . Oft konzentrieren sich Dienstleister nur auf eines der beiden Marktgebiete.

· Das Unternehmen ist als Beschaffungsdienstleister und Lieferant in der Lage, auch mit rasch steigenden Kundenzahlen umzugehen.

Wir haben unseren Vertrag mit Wingas zunächst bis Ende 2013 abgeschlossen. Wir sondieren regelmäßig den Markt und prüfen die Angebote anderer Gasanbieter.

Ausgerechnet von Gazprom, dem Verein des Schröder „Demokraten“*. Aber anscheinend ist es egal, wo man sein Gas bezieht, denn einen Herkunftsnachweis gibt es nicht.

Gut, die Herkunft der einzelnen Moleküle, welche aus der Leitung kommen ist ohnehin eine andere, als jene des Gases für das man bezahlt, aber zumindest ideell geht es mir gegen den Strich Gas aus Russland zu beziehen. Die Alternative dazu Atomindustrie ist natürlich keine echte. Welch ein Dilemma.

* Jemand der Putin als Demokraten bezeichnet dürfte offensichtlich keine Ahnung von Demokratie haben.

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