Offener Brief zu Groscheks Initiativenfeindlichkeit

Sehr geehrter Herr Groschek,

bei ehrlicher Beteiligung, wo ein Minister nicht bereits im Vorfeld gesagt hat, dass er das Projekt befürworte, wie Schwachsinnig es auch ist, wird sich wenig Widerstand regen, wenn allerdings Unsinn um jeden Preis durchgesetzt werden soll gibt es halt 41 000 Einwendungen.

Bürgerinitiativen verhindert man nicht in dem man Mist als Gold verkauft, sondern durch solide Planung, welche sämtliche Interessen ausgleicht.

Wenn Unfairness gezeigt wird, wird es mit Sicherheit Widerstand geben. Beteiligung beginnt zudem nicht erst mit der Offenlagen, sondern bereits deutlich im Vorfeld. Es ist vieles machbar, aber nichts gegen die Bevölkerung.

Und der Flughafen braucht nicht größer zu werden, denn die Wirtschaft läuft deswegen nicht so gut, weil zu wenig in Bildung investiert wird und nicht wegen der Anzahl der Flüge, bei der Flughafen eh keinen Einfluss darauf hat, wer zusätzliche Slots erhält. Eine bessere Steuerung der Flugziele wäre hier nur über Preiserhöhungen möglich, denn dann könnte der Flughafen wieder über die Slotvergabe entscheiden. Eine Ausweitung für noch mehr Billigflieger nach Mallorca auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung und schlimmstenfalls des Lebens der Passagiere ist nicht drin.

Also setzen sie sich lieber für Projekte ein, die sinnvoll sind. Bei unsinnigen Projekte nützt auch die massivste Propaganda nichts.

Engagement ehrt Bürger und rumpöbeln ist für Minister ein Armutszeugnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Wenn es mal wieder etwas länger dauert

Ob hier wohl auch Verzögerungen im Betriebsablauf der Grund sind, dass diese Fahrräder bereits eingewuchert sind? ;-)

Hier der Bahnhof Bonn, wo es fast täglich zu Verspätungen kommt.

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LKWs auf der Friedrich-Ebert-Straße

Also entweder sind sehr viele LKW der Firma LKW Walter Transportorganisation AG unterwegs oder rein zufällig kamen mir direkt zwei LKW dieser Firma hintereinander auf der Friedrich-Ebert-Straße vor die Kamera.

Anscheinend schreckt die Fotofalle noch immer nicht ausreichend ab, um Falschfahrer von dieser Route abzuschrecken, oder die Fotofalle wird umfahren.

Vielleicht liegt es auch daran, dass diese nur in eine Richtung blitzt.

IMG_20160806_115018 LKW Walter a

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Spruch zum Sonntag

Selbst Lebenswerke sind vergänglich.

(Ulrich Scharfenort, 23.03.2015)

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Versteckte Zusatzkosten bei Amazon

Ist wirklich ein Talent an der Beantwortung einer Frage vorbei zu antworten.

Als ich neulich eine DVD-Box aus UK über Amazon bestellen wollte, stellte sich kurz vorm Abschließen des Bestellvorgangs heraus, dass zusätzlich 5 Euro dazu kämen, die so nicht in der Artikelübersicht angekündigt waren.

Portokosten stehen dafür in der Artikelübersicht deutlich angezeigt. Schließlich stellen solche Zusatzkosten einen Teil der Gesamtkosten dar und sind bereits bei der Artikelauswahl relevant und nicht erst beim Abschluss der Bezahlung. Erinnert mich irgendwie an solche Flugvergleichsportale, wo teilweise zusätzliche Kosten nicht angezeigt wurden.

Da mich das ziemlich geärgert hat, schrieb ich Amazon, informierte aber auch die Verbraucherzentrale und Wettbewerbszentrale, da die Verbraucher über die wirklichen Kosten erst beim Abschluss der Bestellung informiert werden.

Von Amazon kam jetzt halt eine Antwort, welche die Kosten erklärte, aber mit keinem Wort sagte, warum diese Information nicht bereits in der Artikelübersicht angezeigt wird, schließlich wird diese Gebühr für Bestellungen nach Deutschland immer fällig.

Von einer Bestellung dieses Artikels bei Amazon habe ich abgesehen, aber es stellt sich die Frage, wie viele Personen bereits höhere Kosten hatten, weil sie einfach weiter klickten bzw. diese 5 Euro übersahen.

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Bezirksregierung verweigert Antwort zu UVP Logport

Bereits 2014 fragte ich bei der Bezirksregierung in Düsseldorf nach wegen einer UVP zum Gelände Logport I in Duisburg Rheinhausen.

Ich bekam zwar eine etwas seltsame Zwischenmeldung, dass wegen dem Abzug Talke nun keine Beantwortung mehr notwendig wäre, aber bis heute keine Antwort, weshalb ich die Frage nun noch einmal per Frag den Staat einreichte.

Bereits seit geraumer Zeit versuche ich eine Auskunft bzgl. der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Logport I in Duisburg Rheinhausen zu bekommen.
Da es immer noch zu Störungen durch LKW in Wohngebieten kommt, wenngleich weniger als früher, ist das Thema weiterhin relevant.

Da ich bisher keine richtig offizielle Anfrage nach UIG und IFG stellte nun auf diesem Weg unter Beteiligung der Öffentlichkeit

1. Wann fand die UVP mit Öffentlichkeitsbeteiligung statt?
2. Wenn keine UVP mit Öffentlichkeitsbeteiligung stattfand, wie wurde dies begründet?
3. Was war das Ergebnis der UVP?
4. Wie wurden dabei die LKW-Verkehr berücksichtigt, welche sowohl durch Schadstoffe, als auch Lärm auf die Umgebung einwirken?
5. Warum sind die Parkplätze und die Straßen auf Logport nicht nach RAST 06 mit einer ausreichenden Breite für häufigen LKW-Verkehr gebaut, sondern viel zu schmal? Hierdurch kommt es regelmäßig zu Verzögerungen.
6. Warum wurden Parkplätze gebaut, welche nur 2,50 m breit sind, obwohl LKW größere Breiten haben?

Ich frage mich, ob die Bezirksregierung diesmal antwortet oder wieder eine Antwort verweigert.

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Klimagerechte Stadtentwicklung

Die Drucksache 17/6076 des Deutschen Bundestages befasst sich mit einer Gesetzesänderung zur Klimaprävention, sowie Anpassung.

Dort heißt es auch:

Mit der Ergänzung in Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 um die Erfordernisse der klimagerechten Stadtentwicklung wird auf die vorgeschlagene Regelung des § 1a Absatz 5 (s. Nummer 3)
Bezug genommen und damit der zunehmenden Bedeutung einer klimagerechten Stadtentwicklung für die Qualität eines Gebiets Rechnung getragen. Denn insbesondere energetisch unzureichende Verhältnisse oder der Klimawandel können wegen steigender Energiekosten für Gebäude, wegen hoher Treibhausgasemissionen, wegen zunehmender Hitze, Schwüle und Dürre im Sommer (z. B. fehlende Frischluftschneisen und Vegetation zur Beeinflussung des Mikroklimas), starker Kälteeinbrüche im Winter oder wegen Starkregen- und Hochwassergefahren sowie -schäden (z. B. infolge zu starker Versiegelung oder Überlastung der technischen Infrastruktur) zu städtebaulichen Missständen führen.

§ 1a Absatz 2 BauGB sagt:

Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden; dabei sind zur Verringerung der zusätzlichen Inanspruchnahme von Flächen für bauliche Nutzungen die Möglichkeiten der Entwicklung der Gemeinde insbesondere durch Wiedernutzbarmachung von Flächen, Nachverdichtung und andere Maßnahmen zur Innenentwicklung zu nutzen sowie Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß zu begrenzen. …

Wenn also z.B. Parkplätze zusätzlich angelegt werden, obwohl im Umfeld ausreichend Parkraum zur Verfügung stünde, ist dies nicht zulässig, weil dies eine nicht notwendige Bodenversiegelung darstellt.

§ 1a Absatz 5 BauGB

(5) Den Erfordernissen des Klimaschutzes soll sowohl durch Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken, als auch durch solche, die der Anpassung an den Klimawandel dienen, Rechnung getragen werden. Der Grundsatz nach Satz 1 ist in der Abwägung nach § 1 Absatz 7 zu berücksichtigen.

In § 1 Absatz 7 wird auch das vermeiden von Emissionen aufgeführt. Auch Wärme stellt eine Emission dar, welche auf die Umgebung wirkt. Es gibt hier erhebliche Unterschiede zwischen einer mit Bäumen bewachsenen Fläche zu einer Wiese zu einem gepflasterten Fläche.
Insbesondere, wenn eine abgeschnittene Frischluftschneise noch dazu kommen.

§ 34 Absatz 1 Satz 2 Halbsatz 1 BauGB

… Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben…

Hitze ist nachweislich gesundheitsschädlich und somit sind durch ungesunde Bauweise verursachte Temperatursteigerung unzulässig.

Hieraus ließe sich rechtlich ableiten, dass gewisse Vorhaben nach heutigem Stand des Wissens und der gegenwärtigen Rechtslage unzulässig sind, obwohl sie in der Vergangenheit u.U. zulässig waren.

Dies bezieht sich insbesondere auf eine extreme Nachverdichtung, die zu starker Temperatursteigerung ohne Ausgleich vor Ort führt.

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Die Terrormisere von DeMaizere

Und wie einmal wird uns eine Billiglösung präsentiert.

Terrorprävention ist nicht mit den Einschränkungen der Grundrechte zu erreichen, sondern mit dem Schaffen von Perspektiven durch gute mitnehmende Bildung und Integrationsförderung für alle Menschen in Deutschland.

Also weil die Täter in letzter Zeit häufiger einen Rucksack hatten ist dies nun verdächtig. Dann bin ich wohl auch verdächtig, wie viele Millionen anderer Menschen die einen Rucksack dabei haben. Weil es halt praktischer ist, wenn man alles wichtige dabei hat.

Das beim Oktoberfest keine Rucksäcke mitgenommen werden dürfen ist ebenfalls absurd und dient doch nur der Umsatzerhöhung der Wirte, die man jetzt prima mit Terrordrohung begründen kann. Ähnlich wie die Verkaufserhöhung von Wasser an Flughäfen durch Flaschenverbot.

Wann werden diese selbsternannten Terrorexperten verstehen, dass man durch solche Maßnahmen weder abschreckt noch etwas verhindern kann. Der kranke Verstand von Terrorzombies findet immer einen Weg. Werden Waffen Verboten nehmen sie halt Autos oder Flugzeuge.

Und sich aus Angst vor Terrorismus einzuigeln wird den wirklichen Gefahren nicht gerecht. Feinstaub, TTIP und Straßenverkehr sind lebensgefährlicher als Terroristen, denn die Lebensverkürzung durch das vergenannte wahrscheinlicher, als durch einen Terroranschlag zu sterben.

Also Schluss mit der irrationalen Angstmacherei, um verfehlte Personalabbaupolitik im Bildungssektor zu vertuschen.

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Klare Worte der Stadt Duisburg

Es hat mich ja doch überrascht, welche klaren Worte die Stadt Duisburg zu den Kapazitätserweiterungsplänen des Flughafens fand. Ein wenig kommt es mir sogar vor, als wären Teile meines Einwendungsgutachtens in die Bewertung von RegioConsult mit eingeflossen.
Wobei dies auch daran liegen könnte, dass man hier eigentlich zu ähnlichen Schlüssen gelangen muss.

Sehr erfreut hat mich, dass auch Themen aufgegriffen wurden, wie etwa die Wertminderung von Immobilien.

Daneben gab es sogar einzelne Punkte, die ich in der Form bisher nicht berücksichtigt hatte. Natürlich war mir aufgefallen, dass zu mehr Unfällen nichts gesagt werden könne, aber das es in 2005 eine eigenes Gutachten dazu gab war mir entfallen.

Wenn man das Schreiben so liest bleibt nur der Schluss, dass es nicht klappen wird mit der Erweiterung und zumindest eine erneute Offenlage notwendig sein wird.

Weniger schön war, dass man dank des neuen RIS erst aus der Zeitung davon erfuhr.

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Bürger gegen Fluglärm sprechen Klartext

Es sind zwar nicht meine Worte, sondern nur ein Zitat der Pressemeldung, aber ich kann mich dieser Einschätzung anschließen. Es wäre wirklich ein Skandal, wenn für die Arbeitsplätze bei Air Berlin das Wohl von Millionen Menschen geopfert würde.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
wie die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM schon seit Langem prognostiziert
haben, wird es jetzt ernst für die wichtigste Fluglinie am Airport Düsseldorf. Air Berlin fliegt bereits seit Jahren mit einem negativen Eigenkapital und damit dicht an der Insolvenz entlang. Und auch im ersten Halbjahr 2016 wurde wieder ein Betriebsverlust eingeflogen, diesmal in Höhe von 234 Millionen Euro, was einem Minus von 1,3 Millionen pro Tag entspricht. Lediglich die vom Management regelmäßig abgegebenen Fortführungsprognosen, die sich im Nachhinein aber stets als falsch herausgestellt haben, retteten die Airline bisher vor dem Konkurs. Und auch in dem beigefügten Presseartikel klingt die Frage durch: Wie lange noch?
Vermutlich liegt in der schwierigen wirtschaftlichen Situation von Air Berlin ein wesentlicher Grund dafür, dass Verkehrsminister Groschek sich mehrfach öffentlich für eine Kapazitätserweiterung am Flughafen Düsseldorf ausgesprochen hat. Und dass er bisher nicht bereit war, die bestehenden Nachtflugbeschränkungen, die für Air Berlin und andere Homebase-Carrier Landungen bis Mitternacht und mit Antrag auch darüber hinaus ermöglichen, durch engere Regeln zu ersetzen, deutet in die gleiche Richtung: Er möchte wohl alles tun, um die Arbeitsplätze bei Air Berlin zu retten. So etwas bringt meist eine gute Presse, geht aber auch manchmal daneben, wie im Falle der Ministererlaubnis von SPD-Chef Gabriel bei der Übernahme von Kaisers/Tengelmann durch Edeka.
Interessant wäre deshalb zu wissen, was im vergangenen Jahr bei dem Termin von Air Berlin-Chef Pichler in der Staatskanzlei vereinbart wurde.
Hat Ministerpräsidentin Kraft den Wunsch von Pichler, in den frühen Morgen- und späten Abendstunden mehr Flüge in Düsseldorf abwickeln zu können, unterstützt? Wurde über die Risiken für den Flughafen Düsseldorf gesprochen, falls Air Berlin als größter Kunde ausfällt? Gab es bei diesem Termin oder eventuell bei anderen Gesprächen Absichtserklärungen oder
gar Zusagen?
Alles Fragen, denen die Presse einmal auf den Grund gehen könnte, wenn sie es denn wollte (oder dürfte), denn am Bedarf für den Geschäftsreiseverkehr, wie vom Flughafen und von den Industrie- und Handelskammern immer behauptet wird, kann es nicht liegen, dafür ist das Segment mit rund 30 % zu klein (siehe DUS Geschäftsbericht 2015) und es sind auch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Könnte es also sein, dass die beantragte Kapazitätserhöhung vor allem dazu dienen soll, die angeschlagene Air Berlin als Hauptkunde des Flughafens Düsseldorf am Leben zu halten? Möglicherweise werden die wirtschaftlichen Folgen eines unternehmerischen Air Berlin-Crashs für so gravierend gehalten, dass die Kapazitätserweiterung auch gegen den ausdrücklichen Willen der Städte und Gemeinden und der Anwohner im Umland durchgedrückt werden soll.
Andererseits haben Hunderttausende lärm- und abgasgeplagte Anwohner (und Wähler) rund um den Flughafen Düsseldorf ein Recht darauf, dass ihre Gesundheit und die Entwicklung ihrer Kinder nicht für eine Wirtschafts- und Verkehrspolitik nach Gutsherrenart geopfert wird. Und es ist auch nicht Aufgabe des Verkehrsministers, Airlines oder Flughäfen zu retten. Mit solchen Aktionen haben sich schon andere Protagonisten die Finger verbrannt.
BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM

Diese Einschätzung deckt sich mit einem Artikel in der Rheinischen Post.

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Der Onlinehandel ist nicht das Problem

Ist natürlich praktisch, wenn man den Onlinehandel als Ursache für den Leerstand nennen kann, allerdings trägt dieser höchstens eine Teilschuld. Das Problem ist vielmehr die fehlende Vernetzung des Offlinehandels.

Ich will nicht sagen, dass jetzt alle Internetshops eröffnen sollen. Aber mal ein kleines Beispiel. Ich möchte ein Buch kaufen. Also schicke ich eine Email oder rufe in der Bücherinsel an und habe es am nächsten Tag, wenn es nicht gerade sogar im Laden vorrätig ist. Bei Amazon würde es mehrere Tage dauern und wenn man Pech hat kommt es gar nicht an oder man muss extra zur Post. Onlinehandel ist also schon mitunter umständlicher.

Auch bei anderen Geschäften hat man die Ware sofort oder schneller, als beim Onlinehandel. Das Problem ist vielmehr, dass man meist zu lange braucht, bis man das Geschäft findet, was das gesuchte Produkt führt. Da pendelt es dann vom schnellen Haben zum bequemen Haben.

Es gibt hier einfach keine App, welche mir ermöglicht ohne große Verzögerung das Geschäft zu finden, welche das gewünscht Produkt hat. Lebensmittel sind ja klar, wobei es auch exotischeres gibt, was nicht jedes Geschäft hat.

Aber wo bekomme ich Gardinen? Wo gibt es ganz viele Stoffe? Für gibt es zum Beispiel sogar ein ziemlich großes Geschäft in Rheinhausen, was aber wahrscheinlich kaum jemand kennt.

Will man hier etwas ändern, dann beim Service. Der Vorteil von Amazon ist halt, dass man schnell das gesucht findet, anders als im Offlinehandel, wo man stundenlange durch Geschäfte gehen muss, da wartet man dann doch lieber ein paar Tage auf ein Paket, als viel Zeit mit der Suche zu verschwenden. Also vielleicht mal einfach eine Suchapp, die schnell und zuverlässig zum richtigen Geschäft führt.

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Spruch zum Sonntag

Tja Religion ist nun einmal Valium für die Menschheit, um die schrecklicher Wahrheit nicht erkennen zu müssen.

(Ulrich Scharfenort, 21.03.2015)

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Billigflieger sind schlecht für die deutsche Wirtschaft

Für 30 Euro oder so nach Malle? Ziemlich günstig, so günstig, dass man eher dorthin in Urlaub fährt und kaum Steuern dafür in Deutschland zahlt. Bei der ganzen Tourismusindustrie in Deutschland bleibt wenig hängen. Meist wird dann ja auch das Hotel und der Rest selber gebucht, als auch hier nichts für die deutsche Wirtschaft, außer vielleicht bei Vergleichsportalen, wenn die Steuern denn in Deutschland bezahlt werden oder es Beschäftigte hier Deutschland gibt, was ja auch nicht sicher ist.

So fließt das Geld aus Deutschland in andere Länder. Fehlt in der Deutschen Wirtschaft. Es ist also nicht nur das Internet, was Gelder aus den Innenstädten zieht, sondern auch der Billigurlaubsverkehr zu Mittelstreckenzielen. Denn das Geld, was man im Urlaub ausgibt fehlt an anderer Stelle.

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Die Bahn will nicht mehr Mails empfangen

Bei der Bahn gibt es ja ständig Anlass für Beschwerden, wenn man hier jedes Mal schreiben würde, würde man nur noch schreiben. Was ich natürlich auch nicht will, weshalb ich mich auf die besonders schweren Fälle konzentriere.

Zuletzt schrieb ich wegen der unsäglichen Zustände am Bahnhof Duisburg nach einem Selbstmord und miserabler Informationsführung.

Es gab sogar eine Antwort, auf die ich antworten wollte, allerdings scheiterte dies an der Bahn bzw. deren Mail Reputation Filter
SMTP error from remote server for GREETING command, host: mailgate2.deutschebahn.com (46.18.62.6) reason: 554-mailgate2.deutschebahn.com
554-Rejected by Mail Reputation Filter
554-Please contact +49361-4308200
554 http://www.senderbase.org
Bahn – Rejected by Mail Reputation Filter

Dieses Problem tritt nicht immer auf, also hängt es möglicherweise mit der IP bei GMX zusammen, allerdings ist GMX ja für einen schlechten Kundenservice bekannt. Denn da kann man nicht einmal eine Mail hinschreiben.

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Bahnhofsmanagement Duisburg – Miserable Informationen nach Selbstmord – mal wieder

Die Bahn erinnert mich manchmal an ein Kind was nicht lernt und immer wieder auf die heiße Herdplatte fasst.
Letzte Woche Donnerstag gab es ja mal wieder einen Selbstmord und als wäre dies schlimm genug, informiert die Bahn zögerlich und für Fahrgäste sehr unzureichend.

Deshalb schrieb ich der Bahn, mal wieder wegen der schlechten Informationsflüsse.

Sehr geehrte Personen,

ist es wirklich zu viel verlangt, dass die Bahn vernünftig informiert.

An so einem Selbstmord kann man nicht viel ändern. Schon aber daran die Kunden vernünftig zu informieren, was wieder einmal nicht geschah.

Kurz nach 5 Uhr wurde Notarzteinsatz gemeldet zwischen Essen und Duisburg. Erst später wurde dies korrigiert zu zwischen Mühlheim Styrum und Duisburg Kaiserberg.

Warum dies einen Unterschied macht? Ganz einfach. Ist die Strecke Essen Duisburg dicht, dann hat dies keine Auswirkungen auf die Strecke Oberhausen Duisburg. Selbstmörder bei Kaiserberg aber schon.

Wäre das klar gewesen hätte ich mir den Weg zum Bahnhof sparen können. Denn da läuft nichts mehr. Und genau so war es auch.

Ein Zug der angeblich nach Düsseldorf fahren sollte von Gleis 11 zeigte als Fahrtziel Münster an und die angeblichen 25 Minuten Verspätung waren da bereits 35 Minuten. Durchsagen und Infos erfolgten nicht. Außer natürlich darüber, welche Züge ausfallen würden. Dies hilft uns Kunden aber nicht im geringsten. Wir brauchen schnelle und verlässliche
Informationen, wann und wie schnell wir ans Ziel kommen und nicht dieses deutlich merkbare kopflose Informationschaos.

Der Taxiservice auf dem Bahnhofsvorplatz war ebenso schlecht organisiert und auf die Alternativen mit ÖPNV (901 bis Mühlheim und U18 bis Essen) wurde nicht hingewiesen. Dauert zwar länger geht u.U. aber schneller als mit Taxi.

Wobei die DVG in Duisburg natürlich auf den Umstand des Notarzteinsatzes bereits im Bus hätte Hinweisen können, was auch nicht geschah. Ich wusste nur deshalb, weil ich aus Erfahrung weiß, wie unzuverlässig die Bahn regelmäßig ist. Nicht nur was Informationen angeht, sondern auch was die ständigen Verspätungen, wie etwa beim IC 2012 der in den letzten Wochen fast immer Verspätung hatte.

Es kann immer etwas passieren, aber ständige Wiederholungen fallen mir
als regelmäßigen Fernpendler dann doch auf. Wie etwa die häufigen
technischen Störungen am Zug oder sehr häufig Verspätungen bei Zügen,
welche über Stuttgart führen.

Und lernen scheint die Bahn als Unternehmen auch nichts aus diesen
Problemen, denn bisher scheint es eher schlimmer zu werden, als besser.

Ich erwarte nicht, dass immer alles reibungslos funktioniert, aber
schon, dass alles machbare getan wird uns dies ist definitiv nicht der Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Natürlich gab es auch Antworten, aber außer die üblichen Entschuldigungen und dass man es an die Fachabteilung weitergeleitet hätte gab es nichts.

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Flachstartverfahren am Flughafen Düsseldorf

Gemäß einem Zeitungsartikel wird seit 2014 vom Düsseldorfer Flughafen bzw. von dort abfliegenden Flugzeugen das sogenannt Flachstartverfahren praktiziert.

Der Fluglärm fiel mir ab 2014 besonders störend und laut auf. Dies kann eigentlich kein Zufall sein.

In einer kleinen Anfrage an des hessischen Landtages ist auch von der Anwendung von Schubreduktion (cut back) die Rede.
Dort heißt es auch:
„Durch dieses Verfahren ist mit einer Zunahme der Verlärmung der Bereiche unter den Startrouten zu rechnen.“

Die Rede ist von etwa 300 m Höhe. Die Flugzeuge über Rheinhausen liegen bei 1 bis 2 km. Ich hatte ja bereits die Beobachtung gemacht, dass es so scheint als würde manche Flugzeuge plötzlich steigen. Was wohl im Anschluss an dieses Flachflugverfahren stattfinden und zufällig immer wieder einmal über Rheinhausen stattfinden.

Das Startverfahren dient den Fluglinien dazu Kerosin zu sparen, was unter dem Aspekt Kohlendioxid sicherlich löblich ist. Allerdings kommt dazu eine erhebliche Lärmbelastung, welche durch längeren Aufenthalt in Bodennähe auch mehr Lärm am Boden erzeugen.

Ich wandte mich deswegen mal wieder ans Luftfahrtbundesamt:

Sehr geehrte Personen,

wie ich aus verschiedenen Quellen erfuhr wird durch die Lufthansa auch beim Start von Düsseldorf aus das Flachstartverfahren angewendet. Zufälligerweise seit 2014, dem Jahr wo der Fluglärm störender wurde.

Leider finden sich im Netz kaum brauchbare Informationen zu dem Verfahren und die vorhandenen deuten darauf hin, dass es dadurch lauter wird.

Meine derzeitige Arbeitshypothese ist, dass es durch Cut Back in 300 m Höhe und dann wieder steileren Steigflug über Rheinhausen hier lauter als vorher wird. Allerdings fehlt hier die dauerhafte Messstation, um dies belegen zu können.

Dazu hätte ich folgende Fragen:
1. Ab welcher Höhe wird dann wieder Schub gegeben?

2. Wie wirkt sich dies auf den Lärm aus? Also in welche Höhe wird es lauter oder leiser und mit welchen Lautstärkeunterschieden ist hier zu rechnen?

3. Gab es hier Messungen auch im weiteren Umfeld von Flughäfen? Etwa in Rheinhausen, wo öfters die zweite steilere Steigflugphase beginnt.

4. Wie viel Prozent der Flüge starteten in Düsseldorf 2015 etwa nach diesem Verfahren?

Aufgrund der Einfachheit der Fragen wird von keinen Kosten für diese Anfrage nach IFG und UIG und einer Beantwortung nach EGovG in elektronischer Form ausgegangen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Die BI Fluglärm Raunheim analysierte das Verfahren für Frankfurt und stellt dabei fest, dass es im Nahbereich leiser wird dafür mit zunehmender Entfernung aber lauter.

In einem Vortrag des DLR sind die Verfahren ICAO-A und ICAO-B dargestellt, wobei sich beide dadurch auszeichnen, dass zuerst ein steilerer, dann ein flacherer und schließlich wieder ein steiler Anstieg erfolgt. Die Unterschiede liege nur in der Höhe. Wobei hier ICAO-B niedriger ist. Aus den Beobachtungen und gehörtem schließe ich, dass der zweite steilere Anstieg öfters über Rheinhausen stattfindet. Und zwar so, dass die bevorzugte Schallausbreitungsrichtung, auf Rheinhausen zeigt. Diese Ausbreitungsrichtung dürfte neben Flugrichtung vom Wetter abhängen, also Temperatur, Windrichtung, Luftschichtung, Niederschlag usw. Eine genau Untersuchung von Flugzeugen in Hinblick auf dieses Verhalten scheint es nicht zu geben. Jedenfalls wurde ich bisher nicht fündig. Was schon verwundert, wo solche Untersuchungen doch im Zusammenhang mit aktiver Schallreduzierung notwendig sind.

Ob man so etwas unter Laborbedingungen messen kann, bezweifele ich dann doch recht stark. Dies müsste man unter realen Bedingungen, als Lärm am Boden messen.

Der Beginn der zweiten Steigphase, wird auf etwa 10 km vom Flughafen entfernt gelegt. Wodurch insbesondere Rheinhausen davon getroffen sein könnte. Da hier nicht gemessen wird, liegen natürlich auch keine belegbaren Daten vor. Außer jene, die man als Ohrenzeuge erfahren hat.

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BOD weiterhin uneinsichtig Fehler einzugestehen

Nach dem Ärger, weil BOD mit einer Covervorschau nicht das wirkliche Resultat wiedergab, obwohl dies möglich ist, bekam ich nun eine Antwort.

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort,

wir haben Ihr Schreiben erhalten und bedauern sehr, dass Sie mit der Farb-Qualität unserer Bücher unzufrieden sind. Nach Rücksprache mit unserer Produktion, ist es bei uns nicht möglich, mit den von Ihnen eingereichten Buchdaten, eine bessere Druckqualität zu liefern.

Selbstverständlich können Sie uns einen Probedruck zusenden, damit wir sehen können welche Farbe Sie sich vorstellen. Anschließend könnten wir Ihnen die entsprechenden Farbwerte nennen, damit Sie dann die Datei anpassen und neu hochladen können.

Ihre Auffassung über einen Schadensersatzanspruch wegen grob fahrlässiger Handlung teilen wir nicht.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Kundenservice gern zur Verfügung.

Viel Blabla, aber die Fehler werden nicht eingestanden, vielleicht noch nicht einmal erkannt. Oder BOD verleugnet die Fehler, weil es eben grob fahrlässig war.

Und, ob meine Ansicht geteilt wird oder nicht, entscheiden wenn überhaupt die Gerichte. Nicht als Ärger und Probleme mit BOD. Präsentieren sich wohl lieber auf der Buchmesse, als gute Arbeit zu machen. So definieren ich unzuverlässig.

Von B.O.D kann ich nur abraten.

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Postbank gibt Erkrankungen als Grund an

Als Grund dafür, warum die Postbank in Rheinhausen geschlossen war bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Bei Ihrem letzten Besuch des Postbank Finanzcenters in Duisburg, Beethovenstraße, standen Sie vor verschlossenen Türen. Ich bedaure, dass Sie umsonst gekommen sind und Ihr Anliegen nicht erledigen konnten. Für die Umstände, die Sie dadurch haben, bitte ich Sie um Entschuldigung.

Warum war das Postbank Finanzcenter geschlossen?
Wir konnten das Finanzcenter nicht wie üblich für Sie öffnen, weil Mitarbeiter in Duisburg erkrankt sind. In einem solchen Fall versuchen wir, Mitarbeiter aus der Umgebung heranzuziehen, um öffnen zu können. Leider ist uns dies bei Ihnen nicht gelungen.

Sie erwarten zu Recht ein verlässlich geöffnetes Postbank Finanzcenter. Wir sind uns der Lage bewusst und hoffen, dass sich diese bald entspannt und wir wieder zuverlässig für Sie da sein werden. Es ist uns sehr unangenehm, Ihnen und den anderen Kunden in Duisburg aktuell nur einen eingeschränkten Service zu bieten. Eine konkrete Zusage für die Zukunft können wir aufgrund der personellen Situation momentan leider nicht treffen.

Wir tun alles dafür, die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten. Ich hoffe, dass Ihr Finanzcenter bald wieder zuverlässig für Sie da ist.

Mit freundlichen Grüßen

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Erdogan behauptet der Westen würde den Terror unterstützen?

Erdogan behauptet, dass der Westen den Terror unterstützen würden.
Stimmt, kann ich da nur sagen, denn Terror geht vom Staat aus und leider wird die türkische Regierung noch zu sehr unterstützt in den Bemühungen den Rechtsstaat abzuschaffen.

Unterstützung heißt hier, dass nur sehr vage kritisiert wird, um dem Choleriker nicht noch mehr Gründe zum Aufregen zu geben. Wäre ja auch zu traurig, wenn er vor lauter Aufregung einen Herzinfarkt erleiden würde.

Die gegenwärtigen Entwicklungen in der Türkei lassen mir vermuten, dass es mit der Wirtschaft mittelfristig bergabgehen wird. Vertrauen in demokratiefernen Staat gewinnt die Wirtschaft nur selten und entsprechend ungern werden riskante Investitionen getätigt. Da gibt es andere deutlich stabilere Länder, die ein besseres Klima bieten.

Aber dem Westen vorzuwerfen er stünde nicht auf der Seite Demokratie ist fast schon Satire. Was kommt als Nächstes?

Vielleicht der Vorwurf unsere Präsidenten würden sich selbst zum Alleinherrscher aufschwingen und mit Notstandsrechten sämtliche Bürgerrechte und alle Kritiker beseitigen?

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Spruch zum Sonntag

Asozialität kennt keine Nationalität.

(Ulrich Scharfenort, 24.03.2015)

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Kapazität des Flughafen Düsseldorf reicht aus

Wie anders kann man sich sonst erklären, dass Air Berlin es nun schafft weitere Flüge in die USA anzubieten?

Es geht also auch ohne Kapazitätserhöhung, die der Flughafen immer wieder verlangt.

Wobei es natürlich schlecht ist, dass ausgerechnet Air Berlin mehr Flüge anbieten will. Ich habe den Eindruck, dass der Abflugverfahren besonders laut ist. Vielleicht auch nur in Rheinhausen und dafür nahe dem Flughafen weniger laut.

Schließlich errechnen sich die Kosten für Starts und Landungen auch aus dem Lärm im näheren Umfeld des Flughafens.

In Rheinhausen gibt es ja leider keine Messstationen, die feststellen könnte, dass es hier auch ziemlich laut wird, je nach Flieger.

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DPD Vorbildlich

Der Titel war natürlich sarkastisch, denn ich schrieb DPD wegen eines Lieferwagens, der um kurz vor 6 Uhr am Morgen in einer Bushaltestelle entgegen der Fahrtrichtung stand.

Wenn der jetzt auf Liefertour gewesen wäre hätte ich ja noch Verständnis für die Art des Parkens gehabt, aber nicht so, wo zudem auf der anderen Straßenseite noch ausreichend Platz war.

Einfach mal so als Hinweis.

Was gab es als Antwort?

Guten Tag,

lassen Sie uns bitte noch Ihre Paket-/PIN-Nummer oder die Lieferadresse zukommen, damit wir Ihnen schnellstmöglich weiterhelfen können. Gerne können Sie auch direkt unseren Paket Navigator nutzen:

In unserer DPD App oder unter paketnavigator.de entscheiden Empfänger, wann oder wohin wir die Pakete liefern sollen. Die Lieferung kann jederzeit im Live-Tracking verfolgt und bei Bedarf bequem geändert werden. Beispielsweise können Pakete in einen Pickup Paketshop in der Nähe umgeleitet oder die Lieferung auf einen anderen Tag verschoben werden.

Viele Grüße
Ihr DPD Kundenservice

Ich meine, da dürfte doch klar das Thema verfehlt sein oder ist DPD nicht gewohnt, dass man denen schreibt, wenn es nicht um Pakete geht? Schon sehr seltsam.

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Psychische Erkrankungen

Der DGB hat richtig erkannt, dass psychische Erkrankungen zunehmen, allerdings nicht berücksichtigt, dass sich einige psychischen Beanspruchungen auch in Form von Rückenschmerzen oder anderen körperlichen Erkrankungen äußern.

Selbst eine Erkältung wird durch Stress begünstigt. Also eine klassische Trennung zwischen psychischer und physischer Gesundheit nicht haltbar. Ebenso wirken sich körperliche Erkrankungen auf die Psyche aus.

Das Grundproblem ist sicherlich, dass anders als die meisten körperlichen Erkrankungen, Psychische anders von der Öffentlichkeit aufgenommen werden. Sich wegen Erkältung krankzumelden ist einfach, als dies wegen Überlastung zu tun.

In der Stadtverwaltung Duisburg gehe ich zum Beispiel davon aus, dass durch „Einsparungen“ beim Personal, was die Stadt natürlich im Endeffekt mehr kosten wird, das aktuelle Personal akut überlastet ist.

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Neue Fahrradabteile bei der Bahn

Ende Juli entstanden diese Bilder in einem IC
IMG_20160728_070602 Fahrradabteile a

IMG_20160728_070610 Fahrradabteile a

Wie es scheint fehlt aus irgend einem Grund das übliche Fahrradabteil, weshalb die Bahn hier auf die etwas absurde Idee kam, die vorhandenen Abteile zu Fahrradabteilen umfunktionieren. Glücklicherweise war der Zug zu dieser Uhrzeit nicht sonderlich voll, denn dann wäre hier 6 Sitzplätze für 2 Fahrräder blockiert worden und da natürlich teilweise deutlich mehr als nur 2 Fahrräder transportiert werden, fehlen entsprechen viele Sitzplätze.

Ist der Fuhrpark etwa so ausgedünnt, dass keine richtigen Fahrradabteile mehr vorhanden sind?

Na wenigstens wurde hier bei der Sitzplatzreservierung auf Analog gesetzt:
IMG_20160728_070612 Fahrradabteile a

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Macht die Post/Postbank in Rheinhausen zu?

Wer am 29. oder 30.07. zur Post in der Beethovenstraße wollte, stand vor verschlossenen Türen.

Aus angeblichen organisatorischen Gründen hatte die Post geschlossen. Ein Grund mal kritisch nachzufragen, was wirklich dahinter steckt:

Sehr geehrte Personen,

aus welchen organisatorischen Gründen war die Postbank Beethovenstraße 47226 Duisburg vom 29.07. bis 01.08.2016 geschlossen?

Da macht man am Freitag nach Feierabend extra den Umweg zur Post und kommt völlig unnötig. Und dann direkt für zwei Tage. Ich war ziemlich verärgert. Wobei es richtig heftig für jene sein dürfte, die etwas am Wochenende abholen wollten, weil sie Wochentags nicht dazu kommen und in der nächsten Woche die 7-Tages-Frist verstrichen wäre.

Ist mir unverständlich, welche organisatorischen Gründe dies sein könnten. In der Filiale wurde mir diese Woche, als ich nochmal da war, keine Auskunft erteilt.

Wird die Filiale etwa komplett geschlossen?

Oder liegt hier, wie in Hamburg, eine Personalnot vor?

Zahlt die Postbank zu schlecht? Oder warum laufen der Postbank die Beschäftigten weg? Oder liegt dies gar daran, dass zu viele Beamte in den Vorruhestand geschickt werden, anstatt diese Personal einzusetzen?

Verspielt die Postbank den Vorteil, auch am Wochenende geöffnet zu haben?

Ich meine, dies wäre auch nicht das erst Mal, dass ohne wirklich erkennbaren Grund geschlossen wäre. Wird es etwa Zeit sich nach einer anderen Bank umzusehen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Personalnot scheint wohl kein neueres Problem zu sein, wie dieser Artikel von 2013 belegt. Oder hier im April diesen Jahres.

IMG_20160729_162839 Postbank a

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Stadt Duisburg versteckt sich hinter Gesetzestext

In diesem Artikel hier, geht es um den Boxclub Homberg, wo der Vorsitzende (Harald Jonischeit) versucht den Turnhallenbau mit einer Petition voranzutreiben, allerdings die Stadt hier rein rechtskonform, aber nicht im Sinne der Sache argumentiert.
Bürgerbeteiligung dort enden zu lassen, wo es ein wenig vom Gesetz abweicht, aber den Charakter dieser Beteiligung lebt ist mehr als erbärmlich.

Sehr geehrte Personen,

als ich diesen Artikel las
https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/nur-ein-appell-aimp-id12072713.html

war ich doch etwas verwundert, denn auch ein Appell hat gewisse rechtlich Wirkung, genauso wie eine ‚offizielle‘ Petition ist der Charakter der Wünsche der Einwohner gegeben. Hier jetzt mich rechtlichen Formvorgaben zu kommen, mag zwar rechtskonform sein, aber weiter von Bürgerbeteiligung entfernt sein kann die Stadt nicht.

Im übrigen reicht es auch, wenn nur eine Person die Adresse angibt und die anderen als Unterstützer aufführt. An dem Charakter als Petition ändert sich dadurch nichts.

Leider versäumte die NRZ den Link zu dieser Petition zu veröffentlichen.

Was Bürgerbeteiligung angeht ist die kommunale Verwaltung hier erneut durchgefallen.

Zumal, wenn man sich die Petition mal anschaut, dort alle Voraussetzungen einer regulären Petition abgesehen von der Unterschrift gegeben sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Neue Öffnungszeiten im Bürgerservice

Jetzt wird Freitags schon um 14 Uhr die Tür geschlossen.

Ich verstehe ja, dass die Beschäftigten Feierabend haben wollen, allerdings sind die Öffnungszeiten für Berufstätige bereits jetzt unmöglich. Außer vielleicht noch Donnerstags, wo sich entsprechend lange Schlangen bilden, weil ausnahmsweise bis 18 Uhr geöffnet ist.

Die perfekte Lösung gibt es sicherlich nicht, aber es gibt selbstverständlich Gründe, warum Supermärkte bis 20 Uhr geöffnet haben. Kein Grund ist, weil die Menschen gerne spät einkaufen gehen, sondern weil sie beruflich nicht anders können.

Freitag wäre hier der Tag in der Woche, wo zumindest einige früher Feierabend haben.

Man darf sich fragen, ob die Stadt Duisburg berufstätige Menschen vertreiben möchte, weil sie so unmögliche Zeiten anbieten.

Vielleicht sollte man überlegen an manchen Tagen nur Nachmittags zu öffnen, aber dann deutlich länger.

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Spruch zum Sonntag

Weitblick ist nur wenigen Menschen gegeben. Diejenigen welche über ihre Welt und eigene Existenz hinausblicken habe ein kosmisches Bewusstsein.

(Ulrich Scharfenort, 26.03.2015)

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Drei Starts nach 22 Uhr in Düsseldorf

Gesetze, Verordnungen und darauf basierende Bescheide haben einen ganz einfachen Zweck. Das Zusammenleben halbwegs verträglich zu regeln.

Ein Negativbeispiel ist der Flughafen Düsseldorf, der in seiner Gier noch mehr Starts und Landungen will, sich dabei aber nicht einmal an die Auflagen hält. Diese sagen ganz klar, dass es keine Starts und Landungen nach 22 Uhr zu geben hat. Natürlich gibt es auch hier Grauzonen, welche der Flughafen zumindest am 21.07.2016 in meinen Augen aber überschritten hat.

Es gab drei Starts nach 22 Uhr und noch sehr viele Landungen, die vor allen Essen, Bochum, Velbert, Mettmann usw. betrafen. Von den Starts bekam ich zwei mit, weil diese über Duisburg führten und ein Blick in Travis bestätigte, dass wirklich zwei Flüge von Düsseldorf über Rheinhausen führten. Es handelte sich hier um EIN699 (Aer Lingus) und BER8010 (Air Berlin), die gemäß Abflugzeiten für den 30.07.2106 beide bereits vor 21 Uhr hätten abfliegen sollen.

Wenn die Flüge nicht rechtzeitig starten können, müssen sie halt ausfallen. Die Nachtruhe von hunderttausenden Menschen überwiegt das Wohl einiger weniger, die halt auf Kosten der Fluglinien übernachten müssen. Und wenn der Flughafen so viele Starts und Landungen nicht abgewickelt bekommt, da muss die Anzahl reduziert und definitiv nicht erhöht werden.

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Mit Vandalismus gegen Rassismus?

Dieses Bild sah ich neulich an einem Gebäude
IMG_20160620_055400 Vandalismus a

Auffällig ist der deutsch-türkische Mischmasch.
Eine Stimme – Ein Herz gegen Rassismus
Festivali
Grup Yorum
AKM Almanya

Hätte man das Festival normal beworben, wäre dies sogar überaus unterstützenswert gewesen. Allerdings die Plakate an irgendwelche Verteilerkästen zu kleben oder Aufkleber auf Häuserwände, dass ist einfach nur dreist.

Und wenn man sich die Dinger mal genauer anschaut, wird es sogar noch dreister. Unter steht bei beiden Formen:
„Plakatieren ausdrücklich verboten, Veranstalter haftet nicht.“

Wozu stellt man Plakate her, wenn diese nicht plakatiert werden dürfen? Eben, dass ist ne ziemlich dreiste Masche sich aus der Verantwortung stehlen zu wollen. Selbstverständlich entbindet ein derartiger Satz nicht von der Verantwortung oder Haftung. Der Veranstalter haftet ganz klar dafür. Das dieser Satz aufgedruckt wurde, deutet sogar auf Vorsatz hin. Also Vandalismus, denn zumindest der Aufkleber scheint nicht so leicht zu entfernen zu sein und verursacht damit Kosten.

Wer mit solchen Methoden auf sich aufmerksam macht, kann auf diese Weise keine gute Sache vertreten.

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Neue Busse für die DVG

Ein Artikel in der Zeitung berichtete vor kurzem von neuen Bussen für die DVG.

Ich schrieb der DVG deswegen mal folgendes:

Sehr geehrte Personen,

es ist ja schön, dass die DVG neue Busse anschafft und dies umweltfreundlicher sind, als die alten, welche teilweise noch Nitrose Gase in die Luft blasen, allerdings frage ich mich, warum man nicht direkt auf E-Busse umgestiegen ist.

Bonn hat es finanziell auch nicht so dicke und trotzdem scheinen hier E-Busse drin zu sein. Wie auch das angehängte Foto beweist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

IMG_20160621_153312 E-Busse a

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Mail von Hannelore Kraft

Ich bekam doch sogar eine Antwort auf meine Mail.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 13. Juli 2016.

In der Silvesternacht sind in Köln und anderen deutschen Städten Frauen Opfer von schrecklichen Übergriffen geworden. Mehr als 600 Frauen wurden Opfer von massiven sexuellen Misshandlungen, einige wurden sogar vergewaltigt. Bis heute berühren uns alle diese Ereignisse zutiefst. Als Frau kann ich nachempfinden, was für demütigende Erfahrungen die Frauen in der Silvesternacht machen mussten. Damit stelle ich aber keinesfalls in Abrede, dass Sie oder andere Männer, nicht auch mit den Opfern mitfühlen können.

Mit freundlichen Grüßen

Hannelore Kraft

So richtig begründet scheint mir die Antwort aber nicht zu sein. Es wird sogar die Aussage wiederholt und zu erklären wie eine Geschlecht dafür qualifiziert etwas nachzuempfinden.

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Woran merkt man, dass Sommer ist?

Dass bei der Bahn die Klimaanlagen ausfallen…
IMG_20160720_182418 Klimaanlage a

Interessant, dass die Bahn bereits passende Aufkleber und Absperrband hat, aber seit Jahren keine Lösung für das Problem.

Oh so viele schöne leer Sitzplätze:
IMG_20160720_182425 Klimaanlage a

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Wichtig für Fluglärmgegner

Der Regionalplan Düsseldorf, welcher auch Flugverkehr umfasst wird in der Zeit vom 01.08. bis einschließlich 07.10.2016 an verschiedenen Stellen gemäß Amtsblatt Bezirksregierung Düsseldorf 28 ausliegen.

Ebenfalls sind diese im Internet zu finden.

Man kann einfach per Email seine Meinung wiedergeben, natürlich ohne Anspruch auf Berücksichtigung.

Eine Gelegenheit, welche man nicht verstreichen lassen sollte.

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Fußballer spielen schlechter durch Luftverschmutzung

In diesem Artikel (pdf, englisch) berichten Wissenschaftler der Universität Köln, dass es zu Leistungseinbußen auch unterhalb der Grenzwerte für Feinstaub und Ozon kommt. Ozon am Boden entsteht dabei u.a. unter der Beteiligung von Stickoxiden photochemisch.

Sie verglichen dazu Daten von Fußballspielen, der Leistungsfähigkeit der Fußballspieler und weiterer Parameter, um die Auswirkungen auf eine Gruppe, bei der die gesundheitlichen Daten gut bekannt sind.

Die Studie zeigt, dass die Grenzwerte der EU sogar noch zu hoch sind und Grenzwertunterschreitungen keineswegs bedeuten, dass es zu keiner Beeinträchtigung kommt, sondern dies derzeit nur nicht als wesentlich betrachtet wird oder einfach das technisch möglich im Straßenverkehr weitestgehend ausgereizt ist.

Um so wichtiger sind die nun von der EU getroffenen Maßnahmen, mit welcher eine Reduzierung von Feinstaub etwa für Baumaschinen und Binnenschiffe erreicht werden soll. Hier sind erhebliche Reduzierungen absehbar, weil bisher noch so gut wie gar nicht getan wurde, was nicht nur aus Umweltschutzsicht wichtig ist, sondern auch gerade für die Beschäftigten auf Baustellen mittelfristig eine Verbesserung beim Arbeitsschutz bedeutet, da sie weniger Schadstoffe einatmen.

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Spruch zum Sonntag

Man gewinnt immer, wenn einem alles egal ist.

(Ulrich Scharfenort, 05.02.2015)

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Antwort vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung zu Umwegen

Hier berichtete ich über Umwege, welche beim Anflug aus Düsseldorf geflogen wurden und erhielt nun folgende Antwort.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich beziehe mich auf Ihre Email vom 23. April 2016. Nach Eingang der Stellungnahme der DFS sowie Abschluss meiner Überprüfung möchte ich Ihnen zum Sun Express Flug (XG1380) sowie den 2 weiteren genannten Flugereignissen (AB7447 und AB7383) Folgendes mitteilen:

Die DFS teilte mir mit, dass die drei Anflüge – XG1380, AB7447 und AB7383 – den Luftraum zwischen den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn nahezu zeitgleich in der genannten Reihenfolge erreichten. Der von Ihnen als „Umweg“ benannte Flugweg des Sun Express Fluges XG1380 war bedingt durch eine Einzelfreigabe des Fluglotsen. Diese wurde notwendig, da das Luftfahrzeug seine Flughöhe nur langsam verringerte und infolge dessen ein Erfliegen des für den Endanflug zu nutzenden Instrumentenlandesystems (ILS) in der festgelegten Höhe nicht möglich gewesen wäre. Zur Gewährleistung der sicheren, geordneten und flüssigen Abwicklung des Luftverkehrs sowie zur Vermeidung unnötigem Fluglärms, der bei einem, in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit, eingeleiteten Fehlanflugverfahren entstanden wäre, wurde die Anflugstrecke vom Fluglotsen per Einzelfreigabe verlängert. Dadurch konnte die notwendige Höhe abgebaut und der Landeanflug fortgesetzt werden.

Die beiden folgenden Luftfahrzeuge (AB7447 und AB7383) mussten daraufhin entsprechend verzögert werden, um die vorgeschriebenen Staffelungsmindestwerte zwischen den Luftfahrzeugen untereinander nicht zu unterschreiten. Es ergab sich daraufhin der von Ihnen wahrgenommene Flugverlauf. Ein Verstoß gegen luftrechtliche Vorschriften liegt nicht vor.

Die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Düsseldorf untersagt planmäßige Landungen zwischen 23 und 6 Uhr. Anflüge hingegen können und dürfen entsprechend vor dieser Zeit stattfinden. Die Nutzung der Anflugverfahren unterliegt keiner zeitlichen Einschränkung.

Diese Antwort vom BAF finde ich ziemlich dreist.

Sehr geehrte****,

wenn diese Umwege ein Einzelfall wäre könnte man ja vielleicht noch darüber hinwegsehen, aber dies ist ein Dauerzustand und das ist unzulässig.

Nach dem Landesimmissionsschutz NRW gilt:
„Jeder hat sich so zu verhalten, daß schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden, soweit das nach den Umständen des Einzelfalles möglich und zumutbar ist.“

Da kein anderes Gesetz greift, ist Landesrecht heranzuziehen und beständig Umwege zu fliegen, weil Sunexpress beständig zu früh ankommt, ist unzulässig. Es ist Sunexpress durchaus zuzumuten nicht ständig zu früh anzukommen, denn dies ist planbar und vermindert die Lärmbelästigung noch vor 6 Uhr.

Und wenn dieser Umstand für Düsseldorf bisher nicht geregelt ist, dann wird das wohl mit der beantragten Änderung Zeit.

Im übrigen führen genau solche Spitzfindigkeiten, wie in Ihrer Antwort auch zum schlechten Ansehen des Flughafens, der DFS und des BAF. Da ist es kein Wunder, dass die Bevölkerung besonders im Umfeld auf die Barrikaden geht.

Ich erlaube mir verschiedene

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Genehmigungsirrtümer zum Flughafen Düsseldorf

Bei einem Zeitungsartikel las ich vor kurzem als Kommentar, dass die Grünen schuld wären, dass der Flughafen noch keine Genehmigung hätte und dies ganz viele Arbeitsplätze kosten würde. Es scheint so als würde die stumpfe Propaganda des Flughafens leider wirken.

Dabei liegt die Wahrheit doch da draußen. Auch ohne die Grünen wäre die Genehmigung nicht erteilt worden, weil der Flughafen eine Genehmigung hat und derzeit eine Änderung beantragt. Das Verfahren wird aber trotzdem seine Zeit dauern. Schließlich gibt es Fristen und Bedingungen, die eingehalten werden müssen. Eine Genehmigung einfach durchzuwinken, wäre nur in einer Bananenrepublik statthaft. Zumal den Flughafen eine sorglose Genehmigung im Endeffekt sogar die komplette Erlaubnis zu fliegen kosten könnte. Nicht jeder Verfahrensfehler kann geheilt werden.

Die einzigen Arbeitsplätze, welche entstehen, wenngleich nur vorübergehen ist bei Anwälten und Gutachtern, ansonsten werden nur Kapazitäten anderer Flughäfen abgezogen und im Endeffekt sogar Arbeitsplätze vernichtet, mal ganz abgesehen von dem wirtschaftlichen Schaden durch noch mehr Lärm. Oder sollte man den Mehrbedarf an Ärzten und Pharmazieunternehmen auch den Flughafen zugute halten? Also für die Gesundheitlich Auswirkungen durch Lärm, welche zu erheblichen Gesundheitskosten für die Krankenkassen führen. Zudem mindert Lärm die Leistungsfähigkeit der Menschen, weniger Leistungsfähigkeit heißt aber wiederum, dass es zu finanziellen Einbußen und Pleiten kommt. Würde man diese Effekte mit einrechnen, würde sich herausstellen, dass der Schaden durch Flugverkehr den Nutzen überwiegt und somit eine aktive Verringerung der Auswirkungen notwendig ist.

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Ich hätte da mal ein paar Fragen zu Gülle

Auf dieser Seite hier hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Informationen zum Thema Gülle veröffentlicht.

Natürlich wird dieser „Naturdünger“ in den höchsten Tönen gelobt und die positiven Eigenschaften hervorgehoben.

Aber ist dies die Wahrheit?

Sehr geehrte Personen,

auf Ihrer Internetseite veröffentlichten Sie einige Informationen zum Thema Gülle. Allerdings bin verwundert, dass Sie Gülle als harmlosen Dünger darstellen, obwohl es sich, meiner Einschätzung nach, eher um Sondermüll handeln dürfte.

Gülle aufs Feld auszubringen ist ganz sicher kein Recycling, wie dargestellt. Erstens sind in NRW die Gewässer mit zu viel Nitraten belastet und der wahrscheinlichste Weg ist hier vom Acker ins Wasser, wo der Verbraucher viel Geld dafür zahlen muss, dass dies im Rahmen der Trinkwasseraufbereitung wieder entfernt wird. Also die Kosten für die Entsorgung landen ohnehin beim Verbraucher. Egal, ob dies nun direkt beim Fleisch bezahlt wird oder über die Wassergebühren. Wobei letzteres eher die Landwirte trifft, weil das Wasser in ländlicheren Regionen meist stärker mit Nitraten belastet ist.

Viel bedenklicher, als das Verschweigen dieser Zusammenhänge finde ich allerdings, dass mit keinem Wort die Belastung dieses angeblichen „Naturdüngers“ mit Antibiotika oder Hormonen thematisiert wird. Dass dadurch das Grundwasser belastet wird, wurde vom UBA inzwischen veröffentlicht. Das ist einfach unehrlich so einen wichtigen Punkt zu verschweigen. Erinnert mich stark an die Zigarettenindustrie, die ja auch gerne Fakten verschweigt. Fakt dürfte aber sein, dass durch die Verklappung von Gülle auf den Äckern, denn nichts anderes ist das, das Biom geschädigt wird. Also die Bodenorganismen. Durch Abtötung der Bodenorganismen ist allerdings keine nachhaltige Bewirtschaftung möglich. Zudem wird mehr Gülle ausgebracht, als die Böden benötigen und Kunstdünger kann von den Eigenschaften viel genauer auf die Pflanzen eingestellt werden. Wahrscheinlich sogar so genau, dass keine Gülle gebraucht wird und die Belastung der Oberflächen- und Grundwässer zurückgehen würde. Denn gerade am Niederrhein geht das Nitrat in den sandigen Böden quasi sofort ins oberflächennahe Grundwasser, da nützt es wenig, wenn es eingearbeitet wird. Das mindert nur den Geruch, aber nicht den Eintrag ins Grundwasser.

Ich bin sicher, dass die Gesamtkosten für eine umweltverträgliche Entsorgung des Sondermülls Gülle niedriger sein dürften, als jene für die zahlreichen negativen Nebeneffekte. Aber die Landwirtschaftskammer dürfte nicht ohne Grund nur so vage Angaben machen.

Mir stellt sich die Frage, wie stark die Bodenflora und -fauna inzwischen durch Beimengungen geschädigt wurde.

Bzgl. des angeblichen Nährstoffkreislaufs fehlen Angaben wie viel der Gülle hinterher wirklich in der Pflanze landet und was in den Boden bzw. Gewässer gewaschen wird. Da Gülle keine Depotfunktion hat, dürfte das meiste ungenutzt vom Feld verschwinden und höchstens den Boden abtöten oder noch schlimmer gefährliche Resistenzen erzeugen.

Wenn Fleisch ein Label hätte, dass es ohne Gülleverklappung erzeugt wurde, wäre mir das jedenfalls einiges Wert und ich denke sicherlich auch vielen anderen, wenn man es denn ehrlich kommuniziert und nicht weiterhin versucht Gülle und ähnliches als Dünger zu verkaufen. Also warum wird noch immer versucht Gülle als etwas ökologisches zu verkaufen, obwohl es zumindest langfristig die Böden schädigt und die Gewässer eutrophiert?

Die Erläuterung des Geruchs trifft nicht zu. Eher von riecht man Ammoniak und Harnstoff. Schwefelwasserstoff alleine riecht jedenfalls anders, als Gülle.

Rechtlich mag diese Praxis derzeit noch legal sein, moralisch anrüchig ist es auf jeden Fall die Welt zu zerstören.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Weißt du wo dein Fisch herkommt?

Ich auch nicht, also habe ich versucht mich zu informieren. Was gar nicht so einfach ist. Erst einmal stehen irgendwo auf der Verpackung alphanumerische Codes, wie etwa FAO 61 und wenn man Glück steht dort auch noch eine Bezeichnung, wie etwa Nordost Pazifik. Übrigens jene Region, wo auch Fukushima liegt. Diese Codes bezeichnen Regionen in den Weltmeeren, allerdings sagen die einem ohne Karte meist nicht viel.

Ein großer Discounter hat sogar einen QR-Code angebracht, allerdings nützt dieser gar nichts, weil er nicht direkt zu den Informationen leitet, sondern nur auf eine Seite, wo man dann einen zweistelligen Zeichencode eingeben muss. Dort finden sich dann zwar ausführliche Informationen, allerdings ist, bis man soweit ist, die Tiefkühlware zumindest angetaut. Bei einem Markenprodukt war dagegen ein deutlich kürzerer Code nötig. Was allerdings nur bedingt besser ist. Für den Alltag sind solche Dinge zu umständlich. Man muss schon ein ziemlich engagierter Mensch sein, um sich die Zeit zu nehmen, dies alles auszuwerten. Positiv ist natürlich, dass man sich informieren kann, wobei die Informationstiefe durchaus unterschiedlich sein kann. So macht der oben erwähnte Discounter ausführliche Angaben, wobei hier die wichtigsten wie etwa Fangmethode und Ort die wichtigsten sind.

Die Herkunftsangabe mag zwar Pflicht sein, aber wenn man es so unzugänglich gestaltet, dann mag zwar alles rechtskonform sein, aber im Geiste des Gesetzes, die Verbraucher besser zu informieren, ist es nicht.

Auf der Verpackung finden sich zwar meist Label, wie etwa Marine Stewardship Council (MSC). Diese Kennzeichnung suggeriert Nachhaltigkeit, allerdings kann sich hinter dem Fang trotzdem Schleppnetzfischerei verbergen, was sich allerdings erst herausfinden lässt, wenn man die Informationen mal nachverfolgt. Es wird vielleicht etwas schonender sein, allerdings nicht so viel, wie man möchte. Obwohl der Label vom WWF mitbegründet wurde, gibt es zahlreiche Kritik an den Vergabekriterien u.a. auch von Greenpeace.

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Wo das Endlager in Deutschland?

Wenn das Ziel wirklich eine sichere Einlagerung für 1 Millionen Jahre ist und eine Rückholung durchweg gegeben sein soll, fallen die tieferliegenden Gebiete von Deutschland schon mal weg. Denn ist absehbar, dass der Meeresspiegel steigen wird, womit in diesem Zeitraum wahrscheinlich Norddeutschland überflutet wird. Eine Rückholung wäre somit nicht möglich und sicher wäre ein tief gelegener Salzstock bei steigendem Meeresspiegel auch nicht.

Ferner gibt es Regionen in Deutschland mit entsprechend hoher Erdbebenwahrscheinlichkeit, dass es in diesem Zeitraum zu einem schweren Erdbeben kommen wird. Die sichere Zurückholbarkeit ist in solchen Regionen ebenfalls nicht gegeben.

Wenn ich mir diese geologischen und geografischen Fakten ins Gedächtnis rufe, dann bleibt nur Bayer, als Standort für ein Endlager übrig. Sicherlich werden die Alpen nicht optimal sein und in diesem Zeitraum auch ein Stück abgetragen, allerdings kann man dies bei der Tiefe berücksichtigen.

Bayer wurde zudem lange Zeit von einer starken Pro-Atomeinstellung geprägt und weigerte sich sogar Atommüll zurückzunehmen, welcher auch dort produziert wurde.

Also dann:
Pro Atommülllager Bayern

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Unverständliche Empörung der Binnenschiffer

In dem Artikel hier berichtet die NRZ über Binnenschiffer, welche sich über notwendige Vorgaben für den Umweltschutz mokieren. Grund für mich diesen Verein mal eine kleine Mail zu schreiben.

Sehr geehrte Personen,

es war nun bereits seit vielen Jahren absehbar, dass es eine Regelung wegen des Schadstoffausstoßes von Binnenschiffen geben würde. Es gibt zudem bereits jetzt Forschung zu dem Thema.

Bitte machen Sie nicht den gleichen Fehler des Jammerns, wie die Energiedinosaurier. Dies wird notwendige Entwicklungen höchstens Verzögern. Zu Lasten der Bevölkerung in der Nähe von Wasserstraßen.

Also in Duisburg sind die Binnenschiffe jedenfalls nicht für saubere Luft verantwortlich, sondern blasen viel Dreck in selbige und stellen damit sogar einen der Hauptverursacher dar.

Und mal ganz ehrlich. LKW brauchen entsprechende Systeme. Auch Kraftwerke und Industrie haben Vorgaben, die sie umsetzen und nur die Binnenschiffe sollen weiterhin ungefiltert Dreck in die Luft blasen dürfen?

Ich bin jedenfalls froh, dass die EU dies endlich beschlossen hat. Leider waren die nationalen Parlamente nicht dazu in der Lage im Vorfeld zu reagieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Vom Geiste der Demokratie

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich eine Wahl für Demokratisch halten würde. Hätte ich geantwortet, wäre die Antwort wohl ‚Nein‘ gewesen.

Aber aus dem Stegreif argumentativ begründen hätte ich das nicht können. Aber man denkt ja weiter darüber nach.
So führte der Landtag NRW jüngst eine 2,5 % Hürde für Kommunalwahlen ein und behauptete dies wäre demokratisch. Das hier natürlich die Stimmrechte beschnitten werden, da kleinere Parteien, die unter dieser Schwelle liegen keine Chance mehr haben, was letztendlich die Meinungsvielfalt im demokratischen Prozess mindert. Aber vielleicht dient die Hürde ja auch nur dazu, mehr Sitze für Grüne, CDU und SPD zu sichern, denn jene Parteien stimmten dieser Hürde in NRW zu.
Bereits an diesem Beispiel sieht man, dass nicht nur der Wahlprozess selber darüber entscheidet, ob eine Wahl demokratisch ist, sondern auch die Rahmenbedingungen einen erheblichen Einfluss haben. Sind diese undemokratisch, gar willkürlich, so kann man nicht von einer demokratischen Wahl sprechen.

Man könnte dies natürlich auch ins Absurde führen. Sagen wir, dass Abstimmungsverhalten einer Stadt gefällt den herrschenden Parteien nicht und deswegen wird beschlossen bei der nächsten Abstimmung wird diese nicht mehr in der Stadt durchgeführt, sondern außerhalb an einer nur schwerlich erreichbaren Stelle. Gleichzeitig würde für die eigenen Wähler dieser Parteien ein Transport organisiert, wenn nicht sogar für die Teilnahme gezahlt.
Wäre das noch demokratisch? Natürlich wäre es das nicht. Aber dies ist sicherlich nur ein absurdes Beispiel, was so nicht geschieht. Oder?

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Spruch zum Sonntag

Der Tod bringt einen dazu mehr aus dem Leben heraus zu holen.

(Ulrich Scharfenort, 03.02.2015)

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Politiker- und Parteienverdrossenheit

Vertrauen wird sehr leicht zerstört und nur schwer wieder erlangt. Nicht wenige Politiker meinen sie kämen mit allem durch und klammern sich an die Macht, als wäre es der Inhalt ihres Lebens.

Statt ehrlichem Gespräch scheint Mobbing in der Politik an der Tagesordnung zu sein. Und wer sich dieser Hackordnung nicht unterwerfen will, der wird erst recht gemobbt.

Die Opposition hält diesen Mobbingdruck entsprechend hoch.
Dabei ist Fehler einzugestehen ein Zeichen von Stärke und nicht Schwäche.

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Führt steiler Anstieg über Rheinhausen zu mehr Fluglärm?

Am Sonntag kamen mir einige Flugzeuge extrem laut vor. Ich habe überlegt woran dies liegen könnte.

Bei der Identifizierung eines besonders lauten Flugzeugs mithilfe einer App, war zu erkennen, dass dies steil anstieg und über Rheinhausen und vorher gerade mal bei höchsten 1 km hoch war.

Der Lärm hielt vergleichsweise lange und gleichmäßig laut an. Was ich erst ungewöhnlich fand, dann aber zum Nachdenken führte.

Ist es möglich, dass der Lärm von der Position zum Flugzeug abhängt. In unmittelbarer Nähe auf dem Boden ist dies sicherlich der Fall, aber wie ist es in der Luft?

Nehmen Strömungseffekten an Flugzeugflügeln, sind die Turbinen eine sehr starke Lärmquelle. Wäre es hier möglich, dass die Ausrichtung der Turbine den Lärm entsprechend richtet. Die Schallwellen also von dem starken Luftstrom in eine bestimmte Richtung besonders stark fokussiert werden.

Wenn man betrachtet, wie selbst gleichartige Maschinen in der Lautstärke variieren erscheint mir dies ziemlich wahrscheinlich. Somit müsste die DFS hier ihren Einfluss geltend machen, um für lärmärmere flugverfahren zu sorgen.

Wenn die Steigrate einen erheblichen Einfluss auf den Bodenlärm hat, müssen die Messverfahren der Flughäfen angepasst werden.

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Schlechte Erfahrung mit BOD

Book on Demands (BOD) kann ich aufgrund kürzlich gemachter Erfahrungen so gar nicht empfehlen. Da bleibe ich doch lieber bei Ebüchern.

19 Euro klingt erst einmal nicht teuer, aber für die erbrachte Leistung ist es viel zu teuer.

Dies fing an mit den hier beschriebenen Probleme mit dem Upload des Covers, der nur im PDF-Format geht.

Standardfarbformat für PDF ist RGB, allerdings scheint nach Expertenauskunft CMYK notwendig zu sein, damit die Farben hinterher auch so aussehen, wie sie in der hochgeladene Datei aussehen. Da die Druckvorschau so aussah, wie die hochgeladene Datei und ich davon ausging mit Profis zu arbeiten, war ich extrem verwundert, als die gedruckten Exemplare dann bei mir ankamen. Das Cover war kaum, als das zu erkennen, was ich in hochgeladen hatte.

Original
Original Cover

Druckversion
BOD Taschenbuch

Auf meine Beschwerde folgte die Aufforderung, eine Exemplar einzuschicken und dann folgte eine nichtssagende Antwort.

IMG_20160713_190831 Schreiben BOD b

Dass mein Cover nicht okay war, weiß ich nun und warum weiß ich auch, weil ich Experten dazu fragte, denn BOD sagte ja leider nicht einmal woran es lag. Vielleicht auch, weil sie es selbst nicht wussten.

Für einen Amateur bei der Covergestaltung sind solche Tücken gerade nicht erkennbar und ich kann mir vorstellen, dass es auch schon bei anderen Personen derartigen Ärger gab.

Mein Rat kann also nur lauten, wenn es auf den Kontrast beim Druck ankommt einen anderen Anbieter zu suchen, der auch in der Lage ist eine brauchbare Umsetzung zu liefern und einen auf so absolut vermeidbare Fehler hinweist, wie das andere Druckanbieter tun.

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Kommentar zur geplanten Abschaffung der Nachtruhe durch die SPD

Lärmtoleranz?

Lärm sind störende Geräusche und störende Geräusche kann man nur bedingt tolerieren, denn sie stören einen.
Es mögen zudem vielleicht nur einzelne sein, die etwas dagegen tun, allerdings gibt es immer auch viele andere die genauso denken, sich aber nicht trauen oder aufgegeben haben. Wie etwa bei den schlafraubenden Hupkonzerten nach EM- und WM-Spiel. Bei der Nachtruhe hört die Toleranz auf.

Es ist nun einmal so, dass wenn man nicht schlafen kann, weil andere meinen Lärm machen zu müssen, dann leidet zumindest die Leistungsfähigkeit darunter. Wenn man nicht sogar den Job verliert. Das vorhaben klingt für mich so, als wolle sich die SPD bei den Schützenvereinen einschleimen. Oder am Wochenende die Erholung von der Woche. Hier in Rheinhausen geht selbst Sonntags mit Fliegern ab 6 Uhr los. Dazu kommen zahlreiche andere Lärmquellen.

Was die SPD hier vorhat ist eine massive Beschneidung von Grundrechten durch Abschaffung der Nachtruhe und das ist unsozial. Wegen genau so etwas wählen immer weniger SPD.

Die Städte werden ohnehin um 1 dB(A) pro Jahr lauter, da braucht es nicht noch zusätzlichen SPD-Lärm. Zudem gibt es Menschen die besonders unter Lärm leiden, etwa Menschen mit Behinderung aus dem Autismusspektrum. Die SPD würde hier also Menschen mit Behinderung schädigen und dies ist grundrechtswidrig. Aber auch der Arbeiter, der den ganzen Tag Lärm und Stress auf der Arbeit hatte wird leiden, weil der Erholungswert der Freizeit massiv eingeschränkt wird. Und man sollte daran denken, dass sich deutlich mehr gestört fühlen, aber nicht jeder direkt vor Gericht zieht, sondern dies erduldet. Vielleicht nur mit Wahlverdrossenheit reagiert.

Und wenn die Nachtruhe auf diesen Gebieten gelockert wird, was kommt als nächstes? Was ist mit Lieferungen? Was ist mit Bauarbeiten, geht doch nachts viel besser, weil nicht so viel Verkehr ist. Lärm und Schlafentzug in Kombination sind Körperverletzung und wer dagegen vorgeht hat verstanden, dass Lärm schädlich ist.

Kinderlärm ist tagsüber und das ist auch gut so. Da stört es bei weitem nicht so, wie eine Störung der Nachtruhe.

Und wenn die SPD wirklich etwas gegen Fluglärm tun wollte könnte sie das durchaus in NRW machen. Etwa die Pläne des Flughafens für mehr Lärm ablehnen. Jetzt hier Hilflosigkeit vorzuspielen ist einfach ein Tiefpunkt der Heuchelei.

Vielleicht sollte ich mit Lärmdemonstrationen darauf reagieren, so um 6 Uhr morgen am Sonntag vor den Häusern von SPD-Politikern. Aber wahrscheinlich wäre es einfacher diese Änderung vor Gericht zu kippen.

Und als nächstes wird dann der Umweltschutz gekippt, weil man da ja nicht überall feiern kann…

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Antwort der Stadt Düsseldorf zum Tanklager Flughafen

Ich hatte der Stadt Düsseldorf ja bereits einige Male geschrieben, allerdings keine Antwort erhalten. Erst als ich jetzt die Stilllegung des Tanklagers forderte gab es folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihre an das Büro Oberbürgermeister gerichtete Mail vom 08.07.2016 wurde
zur Beantwortung an mich weitergeleitet.

Grundsätzlich habe ich Ihre Fragen zu diesem Thema bereits mit meiner Mail
vom 06.10.2015 beantwortet.
Den Ausführungen ist nichts weiter hinzuzufügen.

Folgende Hinweise seien aber noch erlaubt:

Die 12. BImSchV regelt keine Genehmigungspflichten. Hierfür ist die 4.
BImSchV maßgebend.
Die Mengenschwellen nach der 4. BImSchV für Kerosin > 10.000 Tonnen werden
für das neue Tanklager nicht überschritten.
Da keine andere, eine Baugenehmigung einschließende Genehmigungspflicht
greift, war das Vorhaben nach der Landesbauordnung zu genehmigen.

Im Genehmigungsverfahren wurden sehr wohl die Belange der
Störfallverordnung (Schutzabstände etc.) berücksichtigt.

Die von Ihnen jetzt beantragte Stilllegung des Tanklagers betrifft zudem
Tankanlagen, die bereits vor Jahrzehnten genehmigt wurden und durch die
aktuell erteilte Genehmigung gar nicht erfasst werden.

Ich hoffe, dass damit Ihre Fragen ausreichend beantwortet wurden und ggf.
bestehende Bedenken ausgeräumt werden konnten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Was ich natürlich erwiderte, denn wenn die Genehmigung vorliegt, dürfte diese sehr interessant sein, für das derzeitige Kapazitätserweiterungsverfahren des Flughafens.

Sehr geehrte*****,

die Antwort (4. BImSchV) hätten Sie mir auch direkt auf einer der letzten Emails geben können, so wäre mir nicht der Verdacht gekommen, dass hier etwas im Argen liegt. ;-)

Selbst verständlich meinte ich das neue Tanklager, denn das alte genießt ja quasi Bestandsschutz, wobei es trotzdem dem Stand der Technik entsprechen muss. Allerdings teilten Sie mir hier, soweit ich mich entsinne, mit, dass die Standorte die selben sind.

Da, wie ich Ihren Worten entnehme, die Genehmigung bereits erteilt wurde, möchte ich Sie bitten mir diese digital zukommen zu lassen, damit ich mir ein Bild davon machen kann, wie die Störfallverordnung berücksichtigt wird.

Mir reicht das Dokument ohne Unterschrift als PDF, um den Aufwand geringfügig zu halten.

Insbesondere interessiert mich, wie die Sicherheitsabstände nach KAS-32 eingehalten werden, denn diese sind deutlich größer, als jene des KAS-18, welches die Explosionsgefahr von Kerosin nicht berücksichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

IFG oder UIG habe natürlich erst einmal noch nicht erwähnt. Aber wenn es nach einem Monat keine Antwort gibt, werde ich dies wohl tun müssen.

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Homberger Freibadwetter geht an der Stadt vorbei

Wenn man sich die Behauptung der Stadt bzgl. Fachpersonal genau anschaut, erkennt man eine juristische Raffinesse darin.

Der genaue Wortlaut ist:
„…die eingestellt werden könnten.“

Das heißt es gibt also durchaus Personal, die Stadt kann sie aus irgendeinem Grund allerdings nicht einstellen.
Also stellt sich wohl vielmehr die Frage, was die Stadt unternimmt, um den angeblichen Mangel an Fachkräften zu beheben.

Mir kommt es jedenfalls vor, als sollte der Personalmangel durch eine permanente Badschließung geheilt werden.
Dies wurde beim Homberger Freibad schon mehrfach probiert. Dies ist dann wohl der nächste Versuch das Gelände in Wohnraum umzuwandeln und die Bezirksregierung mit ihren irrsinnigen Personaleinsparforderungen zu befriedigen.

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