Es wird immer schlimmer

Diesen Ausdruck hört man in den letzten Tagen leider öfters.
Und versucht man den Menschen klar zu machen, dass sie sich von Angst leiten lassen und sie erst einmal die Fakten abwarten sollten, wird man sofort als Gutmensch beschimpft. Angst ist immer ein schlechter Berater und das sieht man nach dem Terroranschlag Köln mal wieder mehr als deutlich.

Angst ist sogar bis zu einem gewissen Grad verständlich, aber nicht der Umstand, dass man sich von dieser beherrschen lässt. Das es Angst wird mehr als deutlich in dem Ausspruch, dass es immer schlimmer würde. Ein höchst Subjektives empfinden, denn Objektiv dürfte es äußerst schwierig sein hier Vergleichswerte vorzulegen.

Ist es wirklich schlimmer geworden? Ist die Welt bedrohlicher geworden? Oder kommt es uns nur so vor, weil man sofort von jedem Unglück und jeder Katastrophe in den Medien erfährt? Tragen Seiten wie Facebook mit Gerüchten und Lügen dazu bei? Das einzige was mir Angst macht ist der Rechtsruck in der Gesellschaft und dieser kommt nicht vom Terroranschlag von Köln, sondern aus vielen Gründen. Aus der sozialen Ungerechtigkeit, aus fehlender Bildung und natürlich auch fehlender Ehrlichkeit. Aber natürlich ist die Bequemlichkeit der Menschen einfache Lösungen zu akzeptieren, anstatt diese zu hinterfragen mit Schuld an vielen Miseren und ebenso die Nazikeule, welche an vielen Stellen zu oft zu früh herausgeholt wurde, wodurch sich ziemlicher Frust aufgestaut hat. Zudem hat dies für Unsicherheit gesorgt, was man sagen kann und was nicht. Ich denke hier nur an Sören Link, der mal Ehrlich gesagt hat was ihm lieber wäre und sofort einen auf den Deckel bekommen hat. Und da wundert sich noch jemand, dass Behörden mit manchen Äußerungen zurückhaltend sind?

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Hinterlasse einen Kommentar

Einwendung Greiwing

Um den Beteiligten ein wenig mehr Zeit zu geben habe ich meine Einwendung bereits vorab sowohl Greiwing, als auch der Bezirksregierung zukommen lassen. Falls jemand ebenfalls Einwendung erheben will, kann er gerne meine oder Teile daraus verwenden.

Es wird sicherlich noch andere Punkte geben, welche man beanstanden könnte, aber so eine Einwendung ist immer Subjektiv. Insgesamt waren es weniger große Mängel, die ins Auge fielen, sondern eher viele kleinere, welche in Summe aber schon signifikant sind. Mir geht es an erster Stelle darum, bei Umsetzung des Antrages ein adäquates Sicherheitsniveau sicherzustellen, was derzeit teilweise gar nicht richtig beurteilt werden kann, weil wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt wurden.

Das derzeitig von Greiwing geplante Vorhaben dürfte zwar insgesamt deutlich umweltverträglicher als andere Anträge zu Gefahrstofflagern sein, nichtsdestotrotz gibt es Spielraum zu Verbesserungen, den ich mit meiner Einwendung nutze.

Einwendung Greiwing

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Der Glaube mag Berge versetzen, baut aber auch Mauern in den Köpfen.
(Ulrich Scharfenort, 20.08.2014)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Terroranschlag von Köln?

Der Öffentlichkeit Informationen vorzuenthalten ist echt schlecht. Gerade bei kritischen Sachen ist Transparenz wichtig. Je mehr klar wird desto deutlicher wird, dass hier politische Korrektheit zu mehr Hass geführt hat. Und das ist nicht gut. Ehrlichkeit tut zwar manchmal weh, führt aber immer zu mehr Verständnis, als wenn Fakten verschwiegen werden.

Wenn ich mir die Vorfälle und die Verdächtigen nun betrachte, stellt sich mir die Frage, ob das in Köln nicht ein Terroranschlag war. Nicht mit Bombe oder Waffen, sondern allein durch die Art und Weise was geschehen ist. Das wäre natürlich deutlich subtiler, als alle Anschläge bisher, hat aber, wenn man sich die Reaktionen ansieht, den gleichen Effekt. Das wäre eine wirklich perfide Taktik einen Anschlag als normales Kriminelles geschehen darzustellen.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass es Kriminelle waren. Die operieren nicht so dreist und offen, dass man sie so leicht kriegt. Allerhöchstens waren es Amateurkriminelle.
Alkohol enthemmt durchaus. Hier wäre interessant woher der Alkohol kam und wer diesen Finanziert hat. Auch wie das Treffen zustande kam, denn das sich so viele dort getroffen haben ist mit Sicherheit nicht ohne Verabredung geschehen. Vielleicht gab es aber auch eine kleine Gruppe, welche dafür gesorgt hat, dass sich die Gruppe dort versammelte.

Ob die Behörden wohl auch in Richtung Terroranschlag ermitteln. Denn abgesehen vom Ort passt es zu der Terrorwarnung von München.

Die Angst, welche viele nun zu Überreaktion verleitet ist jedenfalls die selbe, wie bei einem Bombenanschlag. Wahrscheinlich wäre ein Bombenanschlag sogar noch weniger schlimm ausgegangen.

Ich weiß das ist eine gewagte Hypothese, aber wer sagt, dass ein Terroranschlag immer mit Toten stattfinden muss. Na das ist doch wirklich mal eine neue Dimension des Terrors.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Warum kein Abriss?

Früher war dort mal Götzen drin und nun steht das Gebäude schon seit längerem leer.
Lichtburg

Wem gehört das Gebäude eigentlich und warum wird es nicht abgerissen? Ist doch sicher nur eine Frag der Zeit, bis einem da mal was auf den Kopf fällt. Seit einiger Zeit steht dort auch ab und an mal ein Container und es kam mir vor als hätte in dem Gebäude jemand ausgemistet. Aber mit welchem Ziel? Als Wohnhaus dürfte das kaum nutzbar sein.

Als Moschee vielleicht?

Ein Geschäft dürfte sich wohl eher nicht lohnen, denn es sieht nicht so gut aus mit dem Konsumverhalten in Rheinhausen, wobei dies aber nur zum Teil am Internet liegt wie viele behaupten. Wer sich mal ein wenig damit beschäftigt kommt schnell zu dem Schluss warum so viele bei Amazon oder anderswo bestellen. Der Preis ist hier nur zum Teil der Grund. Das war früher bei den Katalogen sicherlich ähnlich. Das liegt auch nicht an Krupp und der geschwundenen Kaufkraft, wobei dies vielleicht eine kleine Rolle spielt.

Der wirkliche Grund ist der Aufwand beim Einkaufen. Wenn man etwas bestimmtes sucht, muss man entweder im Vorfeld genau wissen, wohin man gehen muss oder teilweise ziemlich lange suchen. Da ist es doch deutlich bequemer bei einem Onlineshop einfach einen Begriff einzugeben und das gesuchte schnell zu finden und auch sofort die Preise vergleichen zu können. Und genau hier liegt das derzeitige Manko, aber auch die große Chance des stationären Handels, denn wenn die Menschen wissen, wo sie das gesuchte finden, werde sie auch eher dort hingehen. Genau aus dem Grund geht man auch eher in ein Kaufhaus, als in ein kleineres Geschäft. Nicht nur wegen der Auswahl, sondern weil man da weiß, dass es bestimmte Dinge gibt.
Hatte mal eine digitale Lösung vorgeschlagen, wo halt dann alles eingetragen werden kann und jeder weiß, wo man was bekommt. Wäre schneller als im Internet, denn man muss ja nur eben hingehen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Hetze gegen eine Religion und was Facebook daraus macht

Neulich meldete ich eine Hassbotschaft bei Facebook, welche nach meiner Meinung eindeutig als Volksverhetzung zu sehen ist. Facebook reagiert, wie folgt:

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, einen möglichen Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards zu melden. Solche Meldungen sind sehr wichtig, damit wir eine sichere und einladende Nutzererfahrung auf Facebook sicherstellen können. Wir haben das von dir im Hinblick auf wegen Hassbotschaften gemeldete Foto geprüft und festgestellt, dass es nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt.
Bitte teile uns mit, falls dir etwas auffällt, das dich beunruhigt. Es ist unser Ziel, dass Facebook für alle eine sichere und einladende Umgebung bleibt.

Das finde ich schon sehr befremdlich, es gibt sicherlich Postings, welche grenzwertig sind, aber dieses ist in meinen Augen doch zu sehr jenseits der Grenze, von allem was noch durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist. Somit macht sich Facebook nach Absatz 2 § 130 StGB mitschuldig, was ich auch entsprechend der Polizei meldete. Der Nazi, mit seinem Posting ist da sogar weniger schlimm, als Facebook, welche eine Plattform zur Verbreitung derartiger Hassbotschaften bietet und diese nicht einmal entfernt, wenn es notwendig ist.

Da Facebook also Nazipropaganda verbreitet wäre eventuell eine Umbenennung in Goebbelsbook sinnvoll.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Fluglärm nur schwer identifizierbar

In den vergangenen Nächten war der Fluglärm mal wieder unerträglich.

Ich weiß nicht, ob es am Wetter liegt oder andere Ursachen hat, dass es plötzlich so laut war hier über Rheinhausen (Duisburg)

04.01.2016
~ 3:45
~ 5:07 (Möglicherweise UPS 204 von Köln/Bonn, angeblich etwa 6000 m)
~ 5:14 (Möglicherweise UPS 212 von Köln/Bonn)

05.01.2016
~ 3:07
~ 4:37

Nur zwei Flugzeuge konnte ich identifizieren, allerdings waren diese von der Lautstärke, in etwa so laut, wie niedrig fliegenden tagsüber. Also entweder ist die Flughöhe der identifizierten Flugzeuge falsch bzw. es werden nur fiktive Werte und nicht die wirkliche Flughöhe angegeben oder ich konnte dir wirklich Ursache nicht bestimmen.

Leider gibt es ja keine Gesamtübersicht, sondern man muss mühsam die einzelnen Flughäfen kontrollieren:
– Düsseldorf
– Köln/Bonn
– Frankfurt

Auf jeden Fall ein beschissener Start in den Tag, wenn man Nachts durch ein Flugzeug aus dem Schlaf gerissen wird. Insbesondere, wenn es wie die Bezeichnung UPS suggeriert nur ein Frachtflugzeug ist.

Falls zufällig jemand weiß, welche Flugzeuge das waren wüsste ich das schon gerne.

Es wird endlich Zeit für ein deutschlandweites Nachtflugverbot.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mal was zum Schmunzeln

Also entweder ist dies ein akuter Fall von Denglish oder in dem Restaurant gibt es etwas, was dann doch eher ungewöhnlich auf der Speisekarte wäre.
IMG_20151222_133756 Hot Cock b

Ich mein Ochsenschwanzsuppe ist ja hinlänglich bekannt, auch Hot Dogs dürfe jeder schon mal gegessen haben, aber Hot Cock wäre dann doch schon eher verwunderlich.

Bleib nur der Schluss, dass hier jemand Hot Cooked schreiben wollte, denn selbst Hot Cook hätte keine Sinn gemacht, denn warum sollte jemand heiße Köche servieren.

Veröffentlicht unter Duisburg | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Braucht es mehr Soldaten?

Ein Klartext der NRZ suggeriert das Gegenteil

Versuchen wir mal logisch zu denken.

Wenn derzeit 3000 Soldaten im Einsatz sind, dann heißt dies sicherlich, dass die mindestens selbe Anzahl sich vorbereitet, was auch entsprechende Lehrer voraussetzt. Auch werden die Soldaten nicht dauerhaft vor Ort sein, also alle paar Monate wechseln. Damit wären wir schon bei einigem mehr als 3000. Sagen wir mal 20 000. Ferner gibt es sicherlich noch einige Soldaten, welche für die Versorgung mit Vorräten und ähnlichem Sorgen. Dann las ich unlängst etwas von Amtshilfe bei den Flüchtlingen.

Wer weiß schon welche Aufgaben ansonsten noch erledigt werden müssen, damit alles funktioniert. Mir kommt es jedenfalls reichlich naiv vor, anzunehmen, dass man nur 3000 Soldaten betrachten muss.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines | Hinterlasse einen Kommentar

Belgischer Atomwahnsinn

Der Defekt an einem Wasserkreislauf stellt keine Gefahr dar?

Die Heißwasserleitung dürfte die Wärme des Reaktors transportieren, wenn die Wärme nicht mehr abtransportiert wird, weil die Leitung leer ist, kann es durchaus zu einer Kernschmelze, wie in Fukushima kommen. In Anbetracht der bisherigen Pannen würde mich das nicht wundern. Das eine Firma so etwas herunterspielt oder gar lügt wäre nicht das erste Mal. Geht ja schließlich um Profite.

Armselig fand ich die Behauptung von Frau Hendricks, dass man nichts machen könne. Die Bundesregierung kann sich sowohl an die EU Kommission wenden, als auch eine Klage vor dem EU-Gerichtshof anstrengen. Durch die Gefährdung, welche offensichtlich gesehen wird, verstoßt dies gegen die EU-Menschenrechtscharta zu welche sich auch Belgien verpflichtet hat. Je eher man den Rechtsweg beschreitet, desto eher wird dieser Wahnsinn gestoppt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Spruch zum Sonntag

Ein effizienter Motor verabscheut Leerlauf.
(Ulrich Scharfenort, 25.07.2014)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sparkassenschließung wenig durchdacht

Also spätestens jetzt würde ich bei der Sparkasse verschwinden. Schlechte Öffnungszeiten, hohe Gebühren, dumme Antworten auf Fragen und nun bald nicht einmal mehr eine zentral gelegene Filiale in Rheinhausen.

Mal abgesehen davon, dass der Wegzug der Sparkasse schlecht für die Innenstadt von Rheinhausen ist, bedenkt die Sparkasse wohl nicht, dass von Friemersheim die Filiale an der Friedrich-Alfred-Straße mit ÖPNV besser zu erreichen ist, als jene an der Beethoven Straße. Dazu kommt, dass dort nahezu alle anderen Banken vertreten sind. Da werden sicherlich selbst Gewohnheitskonteninhaber nachdenklich und wechseln.

Und für solche Fehlleistungen bekommt ein Sparkassendirektor auch noch solchen Unsummen bezahlt. Da wurden wohl nur die Zahlen betrachtet und nicht gründlich nachgedacht. Was nützen SB-Angebote, wenn man Beratung braucht?

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Nachhilfe in Sachen Ebücher für Thomas Kutschaty

Mal als Reaktion auf seine seltsamen Aussagen zu Ebüchern und die Ungleichbehandlung mit Papierbüchern dieser offen Brief:

Lieber Herr Kutschaty,

erst einmal willkommen in Neuland, denn wie ich sowohl Ihrem Impressum, als auch Ihren Äußerungen bzgl. Ebüchern entnehme, sind mit dem Internet nur wenig vertraut.

Die Unterschiede zwischen Papierbüchern und Ebüchern sind zahlreich. Bei ersten ist zum Beispiel ziemlich aufwendig diese zu kopieren. Bei Ebüchern braucht es nur einen Klick. Dann die Besteuerung (Bücher 7 % und Ebücher 19 %). Vielleicht sollten Sie gegen diese steuerliche Ungleichbehandlung zuerst vorgehen. Andere Unterschiede wie etwa bei Buchpreisbindung, leichtere Korrekturen oder Verfügbarkeit können Sie sicherlich selbst erschließen.

Also bitte erst einmal kundig machen, bevor Sie Gesetzeswildwuchs befördern.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Veröffentlicht unter Allgemeines, Urheberrecht | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Dreistigkeit des Monats (Dezember 2015)

Obwohl ich nicht darauf Jagd mache stößt man doch immer wieder auf Dreistigkeiten, welche einen einfach nur mit dem Kopf schütteln lassen. Diese werde ich nun regelmäßig bringen. Sei es als Aufreger oder vielleicht auch damit jemand etwas lernt.

IMG_20151223_105527 Falschparker b

Parken auf dem Gehweg ist jedenfalls verboten, wenn es nicht explizit erlaubt ist (StVO § 12). Und an den Stellen, wo es erlaubt ist, ist bestimmt nicht die komplette Blockierung des Gehwegs erlaubt. Mal abgesehen davon, dass hier ein Fußgänger nicht vorbei kommt, so haben Menschen mit Gehhilfen oder in Rollstühlen ein erhebliches Problem.

Den Werbespruch, mit dem sich die Firma brüstet, zu der dieses Fahrzeug gehört, steht jedenfalls im krassen Widerspruch zum Verhalten.

Mir erscheint das Bußgeld von 15 Euro viel zu gering. Besonders im Vergleich zu Schwarzfahren. Man sollte mal die Bußgelder verzehnfachen.

Veröffentlicht unter Grundrechte | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Bonn-Berlin-Umzug

Jetzt sollen also die restlichen Anteile der Bundesministerien nach Berlin geholt werden.

Mir kommt die Berechnung als Grundlage für den Umzug, wie eine Milchmädchenrechnung vor. In Bonn und Umgebung sind selbst nach einem Umzug noch immer viele Bundesämtern, die weiterhin Reisen notwendig machen. Wird bei einer Verlagerung wirklich Geld gespart? Oder finden die Reisen dann nur in die andere Richtung statt mit dem gleichen Aufwand?

Dann diese Aussagen zu der Flugbereitschaft. Die Leerflüge ließen sich natürlich vermeiden, allerdings stellt sich die Frage, wo die Flugbereitschaft in der Berlin hin soll. Der Nichtflughafen in Berlin wird wohl noch eine Weile so bleiben und die aktuellen Flughäfen dürften kaum den Platz haben.

Mir erscheinen die Argumente jedenfalls nicht auszureichen für einen Umzug, solange man nur die eine Richtung rechnet. Vielleicht auch gerade mit dem Ziel einen Umzug zu begründen, obwohl dieser u.U. sogar teurer ist.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Schließung Auguste-Victoria

Bei dem Leserbrief des Gewerkschaftsmitglied (IGBCE) Manfred Derner kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das er die Jobs der Bergleute retten will ist verständlich. Unverständlich ist allerdings die Begründung mit steigenden Energiekosten, welche ja gerade durch die Altenergien wie Stein- und Braunkohle verursacht werden. Wegen der Braunkohle kommt dank Sigmar jetzt ja sogar noch einmal ein dicker Schöpfer oben drauf, der auch wieder Löcher in Geldbeutel reißen wird. Ebenso wie das Überangebot an klimaschädlicher Energieerzeugung. Es ist sogar erstaunlich weitsichtig von der Politik den Ausstieg anzugehen. Denn die Kosten durch den Klimawandel, welcher definitiv von Menschen verursacht wurde, wie sich aus der mehr als Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre ganz klar ergibt, werden noch größer sein, als die Energiekosten jetzt.

Die Flüchtlingswelle jetzt ist erst ein kleiner Vorgeschmack, wenn es Klimaflüchtlingswellen kommt, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass auch jetzt schon Dürren und andere Klimaeffekte zu Wanderbewegungen führen.

Soziale Verantwortung endet nicht in der eigenen Brieftaschen, sondern muss auch weit in die Zukunft schauen, um die Effekte von heute auf Morgen zu extrapolieren. Wer das nicht macht, der handelt nun wirklich sträflich fahrlässig.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Aus der Region, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Pünktlichkeitslüge Deutsche Bahn?

Mal ein paar Anmerkungen zu dem Vorhaben der deutschen Bahn, im nächsten Jahr besser zu werden.

Wenn etwas Pünktlich ist hat es keine Verspätung. Verspätung ist ganz klar in der Fahrgastrechteverordnung der EU definiert nämlich die Abweichung von der planmäßigen Ankunft. Deswegen ist das was die Bahn für sich in absurder Weise als Pünktlichkeit definiert eine Lüge. Eine Statistiklüge. Verlässlichkeit heißt für mich auch, dass man sich nicht so billiger Statistiktricks bedient um Pünktlichkeit vorzugaukeln.

Wenn man echte Pünktlichkeit als Maßstab nehmen würde, wären vielleicht gerade einmal 10 % der Züge pünktlich, also mit Verspätungen von 59 Sekunden oder weniger. Wenn man sich aber mal anschaut wie langsam so mancher Zug in den Bahnhof einschleicht, so ist klar dass allein das manchmal schon mehr als eine Minute dauert.

Und 6 Minuten ist sehr viel Zeit für Pendler, was mit einer hohen Unsicherheit einhergeht für Anschlüsse.

Was zuverlässigere Informationen angeht so hat dies zumindest zum Start des neuen Fahrplans nicht geklappt, da etliches nicht angekündigt wurde.

Veröffentlicht unter Verbraucherschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Wegen Tihange schrieb ich nun erneut an Belgien

Da es in Tihange rumort schrieb ich nun noch einmal an das belgische Konsulat in Berlin

Sehr geehrter Herr …,

leider haben Sie damals nicht auf meine Email geantwortet, aus gegebenem Anlass schreibe ich erneut.

Denn wenn schon im nicht-nuklearen Teil ständig Pannen und Störungen auftreten hat wohl bisher nur Glück schlimmeres und eine Katastrophe verhindert.

Warum steuert Belgien hier sehenden Auge in eine Katastrophe, die insbesondere auch Deutschland betrifft? Immerhin hat nun selbst der Wirtschaftsminister von NRW Kritik geübt und dieser ist sonst eher für altbackene Energieformen offen.

Ich will nicht zu denen gehören müssen, welcher dann hinterher sagen, dass man es doch gesagt hat. Das nützt niemandem etwas. Besonders wenn weiter Landstriche in NRW zu radioaktiver Wüste werden, weil Belgien nicht die Eier hat einen Schrottreaktor endlich abzuschalten, bevor wirklich etwas passiert.

Bei jedem Terroranschlag werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, aber bei Pannenreaktoren wird mit geschlossenen Augen weiter gemacht wie vorher, obwohl hier eine deutlich größere Katastrophe droht. Rein statistisch ist in Europa der nächste SuperGAU bzw. Ereignis der INES-Skala von Stufe 5 oder höher, längst überfällig.

Insbesondere verstößt Belgien damit gegen das Recht auf Leben gemäß der europäischen Menschenrechtskonvention.
Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Warum sollte man auf Menschen Rücksicht nehmen, die Rücksichtslos sind?
(Ulrich Scharfenort, 15.07.2014)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ehre oder Abzocke

Ich bin ein wenig zwiegespalten, weil ich eins meiner Werke auf mehreren Downloadseiten entdeckte. Dies spricht zwar einerseits für die Qualität, aber andererseits ist es nicht so toll, wenn der ohnehin schon magere Gewinn geschmälert wird. Wenn es verschenkt wird und keiner etwas daran verdient könnte ich eher damit leben, als wenn sich Abzockseiten, wie lul.to daran bereichern indem sie etwas für vermeintlich günstige Preise anbieten.

Dies verstößt natürlich nicht nur gegen die Buchpreisbindung, was so Kriminelle, wie die Betreiber dieser Seite nicht interessieren dürfte. Das die Betreiber Verbrecher sind erkennt man schon daran, dass es auf dieser Seite kein Impressum gibt oder eine Stelle an welche man sich wegen Rechtsverstößen wenden könnte.

Eine Whois-Abfrage führt zu Cloudflare, also quasi in eine Sackgasse.

Wer weiß, ob auf der Seite nicht auch neben den Ebüchern nicht noch unangenehme Überraschungen auf den PC gepackt werden. Legal ist das auf keinen Fall, wenn sich hier jemand bereichert ohne die Künstler zu beteiligen.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Petitionsausschuss ist für Gewalt und gegen Sex

Als Antwort auf meine Petition bekam ich folgendes:

Diese Art der Ablehnung war schon fast absehbar und sogar die Argumente sind die fehlerhaften, welche die Petition bereits widerlegt.

…
I.

Der Petent fordert, dass entweder die §§ 183, 183a StGB gestrichen werden oder die Zur-
schaustellung von Gewalt in der Öffentlichkeit ebenfalls unter Strafe gestellt wird.

II.

Zu der Petition nehme ich wie folgt Stellung:
Gemäß § 183 Absatz 1 des Strafgesetzbuches (StGB, Exhibitionistische Handlungen) wird
ein Mann mit Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft, wenn er eine
andere Person durch exhibitionistische Handlungen belästigt. Ebenso wird gemäß § 183a
StGB (Erregung öffentlichen Ärgernisses) bestraft, wer öffentlich sexuelle Handlungen vor-
nimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wenn die Tat nicht in
§ 183 StGB mit Strafe bedroht ist. Das geschützte Rechtsgut der Vorschrift ist im Einzelnen
umstritten. Der Gesetzgeber sieht in der Vornahme exhibitionistischer Handlungen eine Ver-
letzung des psychischen Wohlbefindens (vgl. BT-Drs. Vl/3521, S. 53). ln der Literatur wird
unter anderem auf die Verletzung der Privatsphäre und auf die sexuelle Selbstbestimmung
abgestellt, da der Exhibitionist das Opfer zum Teilnehmer eines sexuellen Geschehens
macht (vgl. MüKo-Hörnle, StGB, 2. Auflage, § 183 Rn. 2; Fischer, StGB, 62. Auflage, § 183
Rn.2). §183a StGB schützt demgegenüber den Anspruch des Betroffenen auf Achtung sei-
ner Anschauungen, welcher dadurch verletzt wird, dass der Täter den Betroffenen wissent-
lich und absichtlich mit einem Ärgernis konfrontiert (vgl. BT-Drs. Vl/1552, S. 32; Fischer,
StGB, 62. Auflage, § 183a Rn.2) und hierdurch seine Privatsphäre verletzt (vgl. l\/lüKo-
Hörrıle, StGB, 2. Auflage, §183a Rn. 1). Hinsichtlich der beiden Vorschriften wird ganz unab-
hängig von der vom Petenten aufgeworfenen Frage hinsichtlich der Zurschaustellung von
Gewalt diskutiert, ob und inwieweit ein strafrechtlicher Schutz vor exhibitionistischen Hand-
lungen bzw. vor Erregung öffentlichen Ärgernisses erforderlich ist (vgl. BT-Drs. Vl/3521,
S. 53 f. und S. 56 f.; Fischer, StGB, 62. Auflage, § 183 Rn. 2 und § 183a Rn. 2; lVlüKo-
Hörnle, StGB, 2. Auflage, § 183 Rn. 1 und § 183a Rn. 1; Sch/Sch-Eisele, 29. Auflage, § 183
Rn. 1 und § 183a Rn. 1 jeweils mit weiteren Nachweisen). Bundesminister Heiko Maas hat
eine Reformkommission zur Überarbeitung des 13. Abschnitts des Besonderen Teils des
StGB eingesetzt, die aus Wissenschaftlern und Praktikern besteht. Sie hat im Februar 2015
ihre Arbeit aufgenommen und wird voraussichtlich im Sommer 2016 Empfehlungen für den
Gesetzgeber vorlegen. Dabei ist zu erwarten, dass sich die Reformkommission auch mit den
Vorschriften der §§ 183, 183a StGB auseinandersetzen wird. Das Ergebnis der Überlegun-
gen der Reformkommission bleibt abzuwarten.

Unabhängig von der weiteren Entwicklung in Bezug auf die §§ 183, 183 a StGB besteht kein
gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Sinne der Forderung des Petenten, die Zurschau-
stellung von Gewalt in der Öffentlichkeit ebenfalls unter Strafe zu stellen. Das deutsche
Strafrecht stellt bestimmte Formen der Gewaltdarstellung bereits jetzt § 131 StGB unter
Strafe. Gemäß § 131 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1a) StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu ei-
nem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer Schriften verbreitet oder der Öffentlichkeit zu-
gänglich macht, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen
in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten
ausdrückt oder die Menschenwürde verletzt. Unter den Begriff der Schriften im Sinne dieser
Vorschrift fallen nach § 11 Absatz 3 StGB auch Ton- und Bildträger sowie Datenspeicher.
Nach § 131 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 StGB wird ebenfalls bestraft, wer entsprechende
Inhalte mittels Rundfunk oder Telemedien zugänglich macht. Die Vorschrift dient dem Schutz
der Allgemeinheit vor sozialschädlicher Aggression und damit dem Schutz der Allgemeinheit
und des einzelnen vor Gewalttätigkeiten (vgl. BT- Drs. Vl/3521 S. 6). Geschütztes Rechtsgut
ist damit letztlich der öffentliche Friede (Sch/Sch-Lencker/Sternberg~Lieben, StGB, 28. Auf-
lage, §131 Rn. 1).

Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die Gewaltausübung als solche bereits strafbar sein
kann, beispielsweise als Körperverletzung gemäß §§ 223 ff. StGB oder als Sachbeschädi-
gung gemäß §§ 303 ff StGB.

III.
Die Petition im Original sowie ein Doppel dieses Schreibens füge ich als Anlagen bei.
…

Meine Antwort:

Guten Tag,

schade, ich hatte vom Petitionsausschuss wirklich mehr erwartet, als fehlerhafte Argumente zu wiederkäuen. Diese Art der Ablehnung war schon fast absehbar und sogar die Argumente sind die fehlerhaften, welche die Petition bereits widerlegt.

Vom meiner Seite wird die Petition nicht abschließend bearbeitet angesehen, da sich die Antwort nicht wirklich mit der Problematik befasst.

Erst scheint es noch immer so zu sein, dass Männer für Exhibitionismus bestraft werden und Frauen nicht. Was natürlich ungerecht ist. Entweder alle oder keiner, wobei keiner gerecht wäre.

Der Exhibitionist soll angeblich andere zum Teilnehmer sexuellen Geschehens machen. Ist dies bei einer Schlägerei auf öffentlicher Straße in Hinblick auf Gewalt genauso. Ich will mir keine Schlägerei anschauen trotzdem wird hier ohne Möglichkeit der Gegenwehr mein psychisches Wohlbefinden verletzt, wobei dies auch an vielen anderen Stellen, wie etwa Fluglärm der Fall. Auch dies verletzt das psychische Wohlbefinden und trotzdem ist er nicht verboten. Oder halt ekelige Gerüche. So gesehen müsste man ziemlich viel verbieten, weil es das psychische Wohlbefinden verletzen kann. Das hier gerade Sex bzw. Nacktheit gewählt wird hat wohl eher mit Intoleranz gegenüber von Sex und Nacktheit einzelner zu tun.

Das mag zwar alles in den genannten Büchern drin stehen ist aber falsch und eine Ungleichbehandlung.

Das möglicherweise die Paragraphen überarbeitet werden reicht keineswegs aus. Es besteht keinerlei Grund für die Paragraphen, denn sie basieren auf Intoleranz.

Die Zurschaustellung von Gewalt steht nicht unter Strafe. Während eine nackte Brust bei Filmen zum Beispiel schon zu einer höheren Einstufung führt, obwohl es ein ganz normaler Körperteil ist, wird Gewalt in Filmen und auch das Töten schon viel jünger erlaubt. Damit wird der Gesellschaft gezeigt, dass Gewalt in Ordnung ist, Sex und Nacktheit aber schlimm. Dabei ist letzteres weniger schädlich als eine Verharmlosung von Gewalt, wie sie in vielen Filmen gezeigt wird. Also warum Nacktheit oder Sex in der Öffentlichkeit verbieten?

Auch der § 131 StGB greift nicht bei einer Schlägerei in der Öffentlichkeit oder gar der Gewaltdarstellung in den Nachrichten. Ebenso wenig Körperverletzung oder Sachbeschädigung. Denn einen Straftatbestand psychische Körperverletzung gibt es bisher nicht.

Es ist und bleibt absurd, dass eine abzulehnen und das andere sogar als Unterhaltung zu fördern. Zumal viel Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt aus dem Umstand erwächst, dass nie ein adäquater ungezwungener Umgang mit Sexualität gelernt wurde. Ebenso sexueller Frust in der Ehe resultiert aus dieser vollkommen unnötig gesetzlich geschützten Schamhaftigkeit. Denn, wenn man aus Scham nicht über so etwas spricht und nie lernt, wie man den Partner befriedigt, kann der Frust sogar in Gewalt umschlagen. Die soziologische Komponente von Schamhaftigkeit ist vielschichtiger, als sich so mancher Politiker vielleicht träumen lässt.

Aber mir ist klar, dass beim Thema Sex wahrscheinlich viele Ausschussmitglieder aus Schamhaftigkeit nicht darüber sprechen wollen und lieber alles beim Alten lassen, anstatt die Dinge mal wirklich zu hinterfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Wird wohl bei konservativen sexuell verstockten Menschen nichts bei rauskommen, aber es nicht zumindest zu versuchen, wäre dumm.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Draus vom Walde

Draus vom Walde komme ich her;
und ich sage euch, es regnet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich bräunliche Nadeln sitzen
und droben vom Himmelzelt,
hörte ich wie Fluglärm herniederfällt

Frei nach Theodor Storm (1817-1888)

Veröffentlicht unter Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Firefox Suchfeld

Anscheinend mag Firefox mich nicht, weil ich keinen Wert lege auf ständige „Verbesserungen“.
Nun ist das Suchfeld bzw. die Suchleiste auf Blödmodus eingestellt, sodass man nur noch mit der Standardsuche, Suchen kann oder es ziemlich umständlich wird. Leider wird einem nicht mehr die Suchmaschine angezeigt.

Man kann also nicht mehr einstellen, dass man jetzt erst einmal Suchmaschine X verwenden möchte, sondern muss jedes Mal umständlich übers Menü gehen.

Echt traurig, dass man nicht nur die Sicherheitsupdates installieren kann ohne den ganzen anderen Schrott. Für manches mag es eine Verbesserung sein, für andere macht es da Arbeiten umständlicher. Warum hier nicht der demokratische Weg, dass man beides nach eigener Wahl hat.

Darf man nun wieder ewig suchen, bis man eine Möglichkeit findet, diese ungünstige Veränderung rückgängig zu machen bzw. zu umgehen.

Veröffentlicht unter Internet, EDV & Co | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Haus-, Grund- und Wohnungseigentümerverein Hamborn e.V. ein Erfahrungsbericht

Bisher habe ich glücklicherweise noch nicht so viel Erfahrungen mit Haus- bzw. Grundstücksverwaltungen sammeln müssen.
Aber als Hauseigentümer mit Gemeinschaftsgrundstück kommt man da wohl nicht drum herum. Leider.

Die Preise bei Haus und Grund Hamborn sind zwar niedrig, aber die Leistung ist in meinen Augen unterirdisch.

Man bekommt Mahnungen, obwohl noch Guthaben vorhanden ist. Aufgaben werden nicht oder erst nach sehr viel Nachdruck erfüllt. So fand trotz Aufforderung die Versammlung nicht in Fußreichweite statt. Angeblich hätte man nichts gefunden. Der Aufforderung zum Beleg, welche Stellen angefragt wurden, wurde natürlich nicht gefolgt. Auch wurde der Beirat nicht gefragt, ob man vielleicht etwas organisieren könne.
Wobei selbst, wenn die wirklich alle abtelefoniert hätten, wäre es so kurz vor Weihnachten wohl schwieriger geworden noch etwas zu finden.

Im Vorjahr fand trotz mehrfacher Aufforderungen durch den Eigentümerbeirat die Versammlung erst sehr spät im Jahr statt. Und Unterlagen für die Steuererklärung lagen auch schon mal erst im Sommer vor.

Die neue Grundstücksverwaltung bemüht sich nun darum die Unterlagen zu bekommen. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand bisher vergeblich.

Ich könnte hier natürlich noch mehr aufzählen, aber ich halte mich an das was ich auch klar belegen kann.

Meine Empfehlung ist lieber ein wenig mehr zahlen und dafür auch Leistung zu bekommen.
Haus und Grund Hamborn e.V.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Verbraucherschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Terrormisten

Ich liebe es ja neue Worte zu kreieren. Wobei vielleicht gibt es dieses ja schon. Nachdem ich vor einiger Zeit Christmisten erfand habe ich mir überlegt, ob der Begriff Terroristen denn überhaupt noch Sinn macht. Es gibt alle möglichen Gruppen und viele werden als Extremisten oder Islamisten oder jetzt halt Christamisten bezeichnet. Wäre es dann nicht logisch nicht mehr von Terroristen, sondern von Terrormisten zu sprechen?
Also einer Verschmelzung des Wortes Terroristen mit Extremisten. Wäre doch sogar mehrfach von Vorteil, denn es deutet auch an, dass Terror Mist ist.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Fair Logistics

Fair Trade gibt es ja schon eine ganze Weile. Mittlerweile auch in vielen Discountern. Was mich nun beschäftigt ist das Dilemma des Transports.

Im Logistikbereich läuft in Duisburg ja recht viel und man bekommt die negativen Auswirkungen mit. Nicht nur die LKW, welche zu Staus führen oder illegal durch Wohngebiete fahren, sondern auch die fehlenden Abstellmöglichkeiten zum Beispiel in Logport I, wo es an der Straße zwar Parkplätze gibt, allerdings keine für LKW geeigneten. Auch fehlen sanitäre Räumlichkeiten.

Einige Betreiber von Logistikzentren sorgen für Abstellplätze und sanitäre Einrichtungen, aber andere überlassen diese Kosten lieber der Allgemeinheit.

Wenn man nun überlegt, ob es auch so etwas wie Fair Logistics gibt, dann wäre das ein faires Transportsystem mit der entsprechenden Fürsorge für die LKW-Fahrer. Kein übermäßiger Zeitdruck, der zu Fehlern und Unfällen führt. Rücksicht auf die Umwelt und die Einhaltung von Verboten. Und selbstverständlich auch die entsprechende Versorgung, wenn der LKW mal über Nacht stehen muss, mit vernünftigen Essen. Und natürlich auch keine Anlieferung beim Geschäft zu Zeiten, zu denen es die Nachtruhe stört. Bisher habe ich aber noch kein derartiges Label gesehen, was einen bei Produkten auf genau so einen Ablauf hinweist.

Wäre doch ein paar Cent mehr Wert, wenn dafür die Allgemeinheit weniger Lärm und falschparkende LKW hätte.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Jemand der mit seinem Titel angeben muss, ist nichts wert.
(Ulrich Scharfenort, 12.07.2014)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Künstler: Horst Naumann

Naumann, Horst; Schauspiel; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Schwarzwald Klinik
* Traumschiff

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Künstler | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Lügen-Pegida

Jemand der nicht die Wahrheit sagt ist gemeinhin ein Lügner. Schwieriger wird es, wenn man bewusst Teile der Wahrheit weglässt.

Also warum nun der dieser Titel ‚Lügen Pegida‘?
Die Propagandisten dieser ‚Bewegung‘ ‚besorgter‘ Bürger, wollen mit Angst ihre Produkte ‚Hass‘ und ‚Gewalt‘ verkaufen. Dazu verdrehen sie die Wahrheit bzw. verallgemeinern und behaupten einfach Antworten zu haben. Dabei gibt es auf komplizierte Fragen keine einfachen Antworten. Und genau das ist die Lüge.

Jeder der nur einfache Antworten auf komplexe Fragen liefert, hat sich nicht eingehend mit einem Problem beschäftigt, denn meist muss man viele Aspekte berücksichtigen. Dies wird von Hasshändlern nie gemacht. Dort wird ein Aspekt herausgegriffen und dann mit Fiktion untermauert.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

LKW-Parkplätze

Das Grundproblem bei LKW-Parkplätzen ist, dass die Firmen vor Ort keine Parkplätze zur Verfügung stellen müssen. Einige machen es freiwillig, weil sie den Grundsatz der Fürsorge sehen, aber andere wollen diese Kosten lieber der Allgemeinheit aufbürden.

Greiwing plant in Duisburg zum Beispiel ein Gefahrstofflager ohne entsprechende Parkplätze für LKW, die dann auch über das Wochenende oder durch die Nacht genutzt werden könnten.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Duisburg, Umweltschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Geländer mit Kabelkanal

Es immer nervig, wenn man ein Kabel durchs Haus legen muss, aber nicht ein Leerrohr in der Wand hat. Was aber in den meisten Häusern vorhanden ist, sind die Geländer im Treppenhaus. Hier wäre es super, wenn man ein Geländer hätte, welches eine Halterung bzw. Verkleidung für Kabel bietet. So könnte man unschönere Lösungen vermeiden.

Veröffentlicht unter Geschäftsidee | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autor: Rauf Ceylan

Ceylan, Rauf; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Die Türkensiedlung

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Ist doch ganz simpel das Rezept

Man nehmen all die Dinge, welche der Jugend gefallen. Hier insbesondere dem männlichen Anteil und mische dieses durcheinander.
Was immer gut läuft sind Ritter, dann natürlich Cowboys, LASER und Gewalt begeistern auch viele. Dazu noch etwas Magie und Fantasyelemente, was dem ganzen einen mystischen Anstrich gibt. Für die jüngeren mische man dann noch etwas Niedliches mit rein.
Natürlich muss es das Schema von Gut und Böse geben.

Was kommt da raus?

Genau Star Wars. Und da sag noch einer Erfolg wäre nicht planbar.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Pofallas Bahn

Da fordert der Pofalla, dass die Lokführer in umweltfreundlicherer Fahrweise geschult werden sollen oder war es mehr ein Verkünden. Die Kunden werden ihm sicherlich danken, dass die Züge noch langsamer in die Bahnhöfe kriechen, als das jetzt schon der Fall ist.

Wen wundert da die Verspätung und attraktiver wird die Bahn als ohnehin umweltfreundlichere Transportvariante dadurch aber nicht. Attraktiver würde die Bahn durch Pünktlichkeit und Verlässlichkeit, aber das ist beides genauso wenig in Sicht, wie ein Sommer mit funktionierenden Klimaanlagen.

Mein Eindruck ist, dass Herr Pofalla wohl weniger Erfahrungen mit Bahnfahrten hat. Insbesondere nicht dem täglichen Pendeln und wenn man zu selten fährt, dann kann man die Probleme im Alltag natürlich auch nicht sehen.

Das einzige Positive, was ich der Verkündigung abgewinnen kann, ist die Aussicht hier mehr Material für mein Buch über Erlebnisse mit der Bahn zu bekommen. Aber das ist ja zumindest auch etwas.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autor: Ursula Vidakovic

Vidakovic, Ursula; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Flughafen Düsseldorf – Meinungsmache mit Statistik

Ich habe mir mal die diese ‚Statistik‘ des Flughafens Düsseldorf angeschaut. Sehr suspekt. Wer auch mal schauen will, findet diese auf der Seite der Kaarster gegen Fluglärm.

Störungen durch Fluglärm
Hier wurde nicht nach Ja und Nein gefragt, sondern man konnte Ja und Nein in Kategorien von ’sehr gern‘ bis ‚in den letzten 5 Jahren nicht geflogen‘ bewerten, was natürlich sehr sinnig ist und nichts aussagt. Zum mal Ja und Nein etwa gleich bewertet wurden, was ziemlich deutlich macht, dass die Frage und die Antwortmöglichkeiten nicht zusammenpassen.

Die Aussage
„Fluglärm muss man in Kauf nehmen, wenn
man die Vorteile eines Flughafens in der
Region nutzen möchte.“
ist natürlich auch fragwürdig, da Fluglärm mit Nutzung verknüpft wurde.
Gleiches gilt für die Preisfrage und den Umweltschutz, da ist die Antwort ebenfalls absehbar.
„Aus Umweltschutz-Gründen sollte Fliegen
deutlich teurer werden.“
Insbesondere, wenn noch das Wort deutlich verwendet wird. Interessant ist hier, das trotzdem weniger als die Hälfte dafür sind.

Vor Gericht würde man das eine Suggestivfrage nennen
„Die Luftfahrt-Branche hat in den letzten Jahren
erhebliche Anstrengungen unternommen, um
Die Belastungen durch Fluglärm zu reduzieren.“
Auch hier nur eine Zustimmung von weniger als 50 %, wahrscheinlich haben hier viele nur deshalb Zugestimmt, weil sie sich nicht die Blöße geben wollten, dass sie nicht wussten, wo die Luftfahrtbranche etwas getan hat. Und erheblich war dies schon gar nicht, denn er Lärm ist mehr geworden.

Das sich mehr durch Straßenverkehrslärm gestört fühlen, als durch Fluglärm, ist nicht verwunderlich, wo ja auch mehr Menschen an Straßen wohnen, als unter ‚Flugrouten‘. Dafür fühlen sich dann doch ziemliche viele Menschen an Fluglärm gestört. Insbesondere, wenn man die geringe Anzahl von Personen, welche gefragt wurden berücksichtigt.

Wenn ich mir die Werte für Duisburg anschauen wurden wohl nur wenige im Westen und Süden befragt oder der Zufall hat gerade jene erwischt, welche sich nicht sonderlich gestört fühlten.

„In einer modernen und sehr mobilen
Gesellschaft gehört es dazu, als Bürger
auch mit einer gewissen Lärmbelästigung
durch Verkehrsmittel umzugehen“

Auch hier eine relativierende Frage. Man beachte das Wort ‚gewisse‘ Wie viel ist eine gewisse Lärmbelästigung und zu welchen Uhrzeiten findet diese statt?

Überhaupt ist die Präsentation durch seltsame Fragestellungen gekennzeichnet, welche so keinen Sinn machen.

„Der Flughafen Düsseldorf …
… verhält sich wie ein guter Nachbar
… handelt fair
… verhält sich umweltbewusst
… kommuniziert offen und ehrlich“
Bei all diesen Aussagen war die Zustimmung etwa oder weniger als 50 %. Das deutet für mich eher auf ein großes Misstrauen gegenüber den Flughafen und auf fehlende Umweltfreundlichkeit hin. Wobei unter Umweltfreundlichkeit auch der Lärmschutz fällt.

Ich denke die wenigsten Fluglärmgegner würden dem Flughafen die wirtschaftliche Relevanz absprechen, allerdings ist dies nicht zwangsläufig mit der Rücksicht korreliert.

Die Aussage zur Störung durch Fluglärm ist das sich 95 % gestört fühlen und 98 % nicht. Also was sagt uns diese Aussage? Genau, ne Umfrage, die nur Meinungsmache ist, wo man sich die gewünschten Ergebnisse für die Presse herauspickt. Ich finde das unsauber und unwissenschaftlich.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bahn zur Seife in Zügen

Ist ja immer schön, wenn man eine funktionierende Toilette in einem Fernverkehrszug findet. Es gab schon Fahrten, da hatte gefühlt jede Toilette ein Schild an der Tür, dass diese defekt wäre.

Ist natürlich toll, wenn man ein Bedürfnis hat und diesem nicht nachgehen kann, weil die Toilette ganz gesperrt oder halt unbenutzbar ist, weil man sich nicht die Hände waschen kann.

Im Sommer ist vielleicht noch verständlich, wobei man natürlich mit einem abgestimmten Konzept hier durchaus für Hygiene sorgen könnte.

Aber wenn es fast Winter ist, ist dies unverständlich. Und was bekommt man von der Bahn als Antwort:

…
Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort, vielen Dank für Ihre E-Mail. Es tut uns leid, dass bereits in Bonn auf der Zugtoilette keine Seife vorhanden war. Für diese unangenehme Situation während Ihrer Fahrt bitten wir Sie um Entschuldigung.

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort, mit Ihren Hinweisen helfen Sie uns, unsere Angebote zu verbessern – wir danken Ihnen. Ihre Kritik wertet der zuständige Fachbereich zur Information und für weitere Maßnahmen aus.

Bitte zögern Sie nicht, uns Ihre Hinweise auch künftig mitzuteilen.
…

Die Antwort sagt mal wieder alles. Weitergeleitet an den Fachbereich, wo erfahrungsgemäß nichts passiert, wobei ich manchmal schon überlegt habe, ob Fachbereich nicht eine andere Bezeichnung für Papierkorb ist.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autor: Noé

Noé; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Sperrung der Brücke der Solidarität

Schon vor Monaten hatte ich gegenüber Herrn Tum geäußert, dass es ein Verkehrskonzept braucht und nicht nur für A40-Brückensperrungen, sondern auch für Unfälle. Wie man gestern sah, ist wohl bisher noch nichts geschehen, um die Verkehrsflüsse auch nach Unfällen bzw. Sperrungen in Gang zu halten.

Ich bin echt froh, dass ich gestern den RB33 nach Rheinhausen Ost genommen habe und nicht den Bus. Wäre ja auch nicht das erste Mal, dass man ein bis zwei Stunden für eine Strecke von 6 Kilometern mit Bus bräuchte hätte. Wo man schneller ist, wenn man läuft.

Das Verkehrssystem der Stadt Duisburg ist genauso wie die Verwaltung ohne Redundanzen. Beim Verkehr kommt noch dazu, dass die Ampel stur und unabhängig von der Verkehrssituation schalten und sind nicht an solche Ereignissen kurzfristig anpassen, sodass der Verkehr zumindest flüssiger abfließt. Allein dadurch wäre schon eine Menge gewonnen. Zugleich würde auch etwas aktives für die Luftreinhaltung getan, denn weniger Bremsen und Anfahren heißt auch weniger Schadstoffausstoß. Aber Weitblick ist ja leider Mangelware.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Weise hat Recht

Die Innenministerkonferenz sollte sich mal eines klarmachen: jede Frage, die sie stellen, beschäftigt etliche Mitarbeitende, welche dann für die originäre Aufgabe nicht zur Verfügung stehen.
Was den Zwei-Schicht-Betrieb angeht, so hatte diese Idee wohl jemand, der sein Gehirn nicht häufig trainiert, denn sonst hätte man wohl einen Schritt weiter gedacht und sich gefragt, woher denn das Personal dafür kommen soll? Etwa durch Überstunden?
Das die Polizei dies auch macht und einen entsprechenden Berg Überstunden vor sich herschiebt ist keine Begründung, sondern eher ein Grund an den Innenministern zu Zweifeln. Als Dienstherren sind sie auch für den Arbeitsschutz verantwortlich. Wenn das Personal ständig über die Belastungsgrenzen hinaus beansprucht wird, bleibt das nicht ohne Folgen. Unter anderem Ausfälle wegen Burnout, aber auch Depression und Aggressionen sind die Folge.
Vielleicht sollten die Innenminister einen Ratschlag von Dieter Nuhr zu Herzen nehmen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten“ und erst einmal für einen vernünftigen Personalkörper sorgen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Yusen durch die Hintertür

Während es Talke versuchte und Greiwing derzeit versucht, macht es Yusen Logistics durch die Hintertür. Ähnlich wie der Flughafen Düsseldorf sollen hier wohl nur gerade so viele Gefahrstoffe eingelagert werden, dass sie nicht unter die Störfallverordnung fallen. Wobei man dies sicherlich noch genau prüfen müsste, ob dies wirklich stimmt.

Viel Vertrauen erweckt diese Taktik von Yusen bei mir allerdings nicht. Genauso wie bei Talke, wird hier versucht die Öffentlichkeit außen vor zu lassen. Greiwing erscheint mir allein schon aus dem Umstand der Transparenz deutlich vertrauenswürdiger zu sein.

Richtig Sorgen wegen Yusen würde ich mir machen, wenn dort die gleiche Expertenfirma bzgl. der Sicherheit, wie bei Talke am Werk gewesen wäre. Und das doch recht versteckte Impressum auf der Homepage wirkt auch nicht gerade vertrauenerweckend.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Lokales, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sind religiöse Fanatiker Amokläufer?

Warum ‚verharmlost‘ man christliche Terroristen, welche in den USA Ärzte angreifen, als Amokläufer? Ist das nicht ziemlich diskriminierend? Konsequenterweise wäre für solche Wesen wohl die Bezeichnung Christamisten die Richtige. Was für eine tiefsitzende Angst führt zu solchem Hass? Vielleicht die Angst, um die eigene Hoffnung auf ein Paradies? Mit Sicherheit sind hier egoistische Motive im Spiel, wie immer, wenn Menschen handeln.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Klaus Engel Interview in der NRZ

Zu diesem Interview kann ich nur folgendes sagen:

An dem Schutz der Bevölkerung ist nichts Schizophrenes. Dieser Schutz ist bei weitem nicht ausgewogen. Just-in-time ist doch in Wirklichkeit nur ein anderes Wort, für die Einsparungen von Lagerkosten. So etwas kann und darf nicht zu Lasten der ohnehin schon mit Lärm belasteten Bevölkerung gehen. Schizophren wäre es wohl zu sagen, der Flughafen darf alles und die Bevölkerung hat keine Rechte und die wissenschaftliche Forschung wird weiterhin ignoriert, weil sie dem Flughafen nicht passt.

Schön ist auch immer wieder, dass die Flugroute in Richtung Osten über Duisburg geführt wird, anstatt über Düsseldorf Innenstadt, wie es gerechtfertigt wäre. Denn schließlich verdient auch nur Düsseldorf unmittelbar am Flughafen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bundestag hält Kommerz für wichtiger, als den Datenschutz

Echt heftig, dass dem Bundestag die kommerzielle Nutzung wichtiger ist, als der Datenschutz.

…
Beschlussempfehlung

Das Petitionsverfahren abzuschließen.

Der Petent fordert eine Einschränkung der Veröffentlichung der Adresse von Wahl-
kandidaten dahingehend. dass die Adressdaten nicht für Marketing, Werbung, Da-
tenhandel oder ähnliche Zwecke genutzt werden dürfen.

Zur Begründung seines Anliegens trägt der Petent im Wesentlichen vor. dass das
Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung von Wahlkandidaten zu stark ein-
geschränkt werde, wenn die Adressdaten zu Werbezwecken, Datenhandel oder Ähn-
lichem genutzt werden dürften. Die Nutzung zu diesen Zwecken habe nichts mit der
politischen Willensbildung zu tun und mache eine Zweckbindung, wie sie im Bundes-
datenschutzgesetz (BDSG) an mehreren Stellen gefordert werde, notwendig. Ein
entsprechender Zusatz würde eine wirksame Rechtsgrundlage darstellen, um gegen
Datenhändler vorzugehen. Ein zusätzliches Verbot der Nutzung der Daten zu Wer-
bezwecken oder Ähnlichem nach Wahlen entzöge dem späteren Datenhandel die
rechtliche Grundlage. So könne eine missbräuchliche Nutzung von Daten ausge-
schlossen werden. Die als Belästigung empfundene erlaubte Zusendung von Wer-
bung über die veröffentlichten Datensätze schrecke Kandidaten von der Teilnahme
an Wahlen ab und verstoße somit gegen das Demokratieprinzip.

Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten zu dem Vorbringen wird auf die eingereichten
Unterlagen Bezug genommen.

Der Petitionsausschuss hat der Bundesregierung Gelegenheit gegeben, ihre Ansicht
zu der Eingabe darzulegen. Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich
unter Einbeziehung der seitens der Bundesregierung angeführten Aspekte wie folgt
zusammenfassen:
Der Petitionsausschuss weist zunächst darauf hin, dass der Kreiswahlvorschlag ge-
mäß § 34 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 Bundeswahlordnung (BWO) den Familiennamen,
den Vornamen, den Beruf oder Stand. das Geburtsdatum, den Geburtsort und die
Anschrift (Hauptwohnung) des Bewerbers enthalten und gemäß § 38 in Verbindung
mit § 86 BWO öffentlich bekannt gemacht werden muss.

Die Veröffentlichung dieser Daten stellt einen Teil des demokratischen Willensbil-
dungsprozesses dar, was der Petent auch selbst anerkennt.

Weiterhin stellt der Ausschuss fest. dass die Nutzung dieser Daten zu Werbe- und
Marketingzwecken gemäß § 28 Absatz 1 Nr. 3 BDSG zulässig ist. da es sich um Da-
ten als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke handelt, diese allgemein zu-
gänglich sind und die Kreiswahlleiter sie veröffentlichen durften. Auch der Ausnah-
metatbestand des § 28 Absatz 1 Nr. 3, 2. Halbsatz BDSG greift nicht. In diesem Zu-
sammenhang hebt der Ausschuss hervor, dass die Wahlkandidaten durch die Auf-
stellung Zur Wahl gerade eine Teilnahme am öffentlichen Leben anstreben. Ein Inte-
resse des Petenten an der Verhinderung der Nutzung seiner Adressdaten zu Werbe-
zwecken ist zwar nachvollziehbar
, vor dem Hintergrund der uneingeschränkten Not-
wendigkeit an Transparenz und Öffentlichkeit im Wahlprozess überwiegt dieses lnte-
resse aber nicht das Interesse des Privatsektors
, Zugang zu diesen Daten zu erhal-
ten und sie auch zu nutzen. Diese Nutzung unterläuft in der Regel für sich genom-
men nicht die Zweckbindung der Veröffentlichung der Daten durch den Kreiswahllei-
ter, da diese gerade vom Demokratieprinzip getragen ist. Die Nutzung durch die
Wirtschaft zu einem Zeitpunkt, zu dem die Adresse bereits ein allgemein zugängli-
ches Datum ist, wird vom Gebot der Zweckbindung nicht mehr umfasst.

Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten der Begründung wird zur Vermeidung von
Wiederholungen auf die dem Petenten bekannte Stellungnahme der Bundesregie-
rung verwiesen, die aus Sicht des Ausschusses inhaltlich nicht zu beanstanden ist.

Nach umfassender Prüfung der Sach- und Rechtslage vermag der Petitionsaus-
schuss im Ergebnis keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf zu erkennen und
die Forderung des Petenten nicht zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt er daher, das Petitionsverfahren abzuschließen
weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte.

So, so die Werbeschacherer dürfen, also weiterhin mit Werbung nerven und die informationelle Selbstbestimmung als Grundrecht wird für die Papierverschwendung namens Werbung eingeschränkt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Privatsphäre | Hinterlasse einen Kommentar

Straßenlärm macht depressiv?

So wird jedenfalls in diesem Artikel behauptet.

Wegen dem zunehmenden Fluglärm habe ich mich in der letzten Zeit auch mit der Lärmthematik beschäftigt und auch einige Studien dazu gelesen. Das Ergebnis ist nicht verwunderlich, gab es aber vorher schon und war auch sauberer begründet, warum Straßenlärm mehr Schichten mit weniger Bildung und Fluglärm alle betrifft. Weniger Bildung ist häufig mit einem geringeren Einkommen korreliert und damit auch der Möglichkeit den Wohnort zu wählen. Daraus eine höhere Empfindlichkeit abzuleiten halte ich für sehr, sehr gewagt.

Es kommen hier definitiv mehrere Stressoren zusammen, welche sowohl für den psychosomatischen Reaktionen, wie auch die Depressionen verantwortlich sind. Aber wie gesagt, dass ist im Rahmen von Studien zum Fluglärm bereits alles behandelt worden.

Ich wage es sogar zu postulieren, dass die Reaktionen tendenziell den Reaktionen auf dem Weg zum Burnout nicht unähnlich sind, wenn es nicht sogar die selben Mechanismen sind. Denn auch beim Burnout ist eine ständige Beanspruchung durch Belastungen die letztendliche Ursache und wenn man dazu noch die anderen Symptomatik, wie etwa Aggressionen, als Gegenteil der Depression anschaut, so dürfte es auch hier ansteigende Werte geben. Es ist also vielleicht nicht nur ein subjektiver Eindruck, dass die Menschen aggressiver sind.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kahlschlag und politischer Blödsinn

Die CDU (ich bezweifele mittlerweile, sowohl das C, als auch das D) hat sich in der Presse mal wieder mit zahlreichen unsinnigen Zitaten verewigt.

So meinte Ralf Jörg Brotzki, angeblich umweltpolitischer Sprecher, dass es in Münster so grün wie früher wäre. Ähnlich unsinnige Aussagen hörte man auch von der SPD. Allerdings frage ich mich, wie man den Grünanteil messen will? Wird jeder Baum kartiert und dabei der Kronendurchmesser berücksichtigt, um festzustellen, ob es mehr oder weniger Grün ist? Werden die Blätter gezählt oder ist das die rein subjektive Meinung? Subjektive Meinungen sind keine Fakten.

Aber mit Fakten hat es die Duisburger CDU ja eh nicht so, wenn an bedenkt, dass Herr Enzweiler die Abschaffung eine Baumschutzsatzung für einen großen Wurf hält. Ich würde es wohl eher als Quantensprung bezeichnen. Sie wissen schon, diese winzig kleine Entfernung, welche Quanten dabei zurücklegen, sich nach menschlichen Maßstäben also gar nicht bewegen.

Die wirklichen Gründe für die Abschaffung der Baumschutzsatzung habe ich bereits hier diskutiert.

Ein weiteres drolliges Enzweiler Zitat war die Behauptung das Politiker Verantwortung tragen würden und haftbar wären. Da frage ich mich, wofür ein Politiker haftet und wann dies schon mal der Fall war? Ich meine jetzt Politiker als Mandatsträger im Rat oder in den Ausschüssen. Mir fällt aber auch sonst kein Fall ein, wo ein Politiker wirklich in Haftung genommen wurde. Abwahl ist ganz sicher keine Haftung.

Es wäre schön, wenn Politiker langfristig für Fehlentscheidungen haften müssten, denn dann würde weniger Mist passieren. Aber selbst in Bereichen, wo wirklich gehaftet wird, wie etwa bei Managern oder Verwaltungsbeamten, verhindert die Haftung nicht immer Fehlentscheidungen.

Rainer Enzweiler, Ralf Jörg Brotzki, Baumschutzsatzung

Veröffentlicht unter Allgemeines | Hinterlasse einen Kommentar

Warum die Abschaffung der Duisburger Baumschutzsatzung

SPD und CDU behaupten, ja sie wollen die Verwaltung entlasten und Bürokratie abbauen, aber das dürften kaum die wirklichen Gründe sein. Da gibt es sicherlich ganz andere Bereich, wo man mehr machen könnte.

Also habe ich mal überlegt, was die Gründe sein könnten und eingefallen ist mir folgendes:
– Kindliche Trotzreaktion der naturfeindlichen Parteien CDU und SPD,
– Nebelkerze zur Ablenkung von Pöstchengeschacher zu Ungunsten der Bürger,
– Wahlgeschenk, um die fallende Beliebtheit abzufedern,
– Besserer Verkaufschancen für Grundstücke mit Bäumen, wodurch natürlich auch Notare besser verdienen können.

Schwer zu sagen, was die Wahrheit ist, wenn man den Motiven der Politiker nicht traut. Man sollte auf jeden Fall immer skeptisch sein, denn mit Sicherheit steckt hinter solchen Entscheidungen mehr, als man sieht.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Grundrechte, Lokales, Lokalpolitik, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Die Stickstoffbelastung der Grünen

Vor einiger Zeit behauptete Claudia Leisse bei Facebook mal: „Ulrich Scharfenort, wie (fast) immer keine Ahnung!“

An diese nachweislich unbelegt Behauptung musste ich nun denken, als ich in der Zeitung las, wie ihr Mann behauptete, dass die Pflanzen mit Stickstoff belastet wären.

Oh Schreck, dass ist ja total Schlimm. Und dann die ‚Stickstoffbelastung‘ des Menschen. Bei einem Gewicht von 70 kg wären das nach dieser Seite immerhin 2,2 kg. Ob Grüne hier stärker ‚belastet‘ sind?

Und wenn man dann weiter schaut. Die Atmosphäre der Erde, zumindest die Troposphäre ist mit etwa 80 % Stickstoff ‚belastet‘. Oh man wo soll das bloß hinführen. Da brauchen wir dringen einen Atmosphärenwandel.

Oder aber einfach mehr Bildung!

Sorry, aber bei so einer Steilvorlage konnte ich mir das einfach nicht verkneifen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

Gefahrstoffe auf dem Hornitexgelände?

Der Aussage der Stadt Panorama, dass keine Gefahrstofflagerung auf dem Hornitexgelände zu erwarten sei, kann ich mich nicht anschließen.

Als Beispiel sei hier mal der Flughafen Düsseldorf genannt, wo große Mengen Kraftstoff (Kerosin) lagern und zukünftig sogar noch mehr. Allerdings ist die Menge so gewählt, dass das Gefahrstofflager eben gerade nicht unter die Störfallverordnung fällt, denn diese setzt Mindestmengen.

Natürlich ist die Gefahr bei geringeren Mengen auch insgesamt niedriger, allerdings ist und bleibt es die Lagerung von Gefahrstoffen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Siedeteiggebäck anstatt Fettgebäck?

Neulich sah ich bei einem Bäcker die Bezeichnung Siedeteiggebäck. Also wird nun auch in Bäckereien die Bezeichnung geändert. Ist dies etwa der schamhafte Versuch zu verschleiern, dass dieses Gebäck ziemlich fettig ist?

In der Lebensmittelindustrie sind solche Verschleierung ja schon länger üblich. Und nicht wenig muss man als glatte Lebensmittellügen bezeichnen. Nun ist solche Verschleierung als auch bei Bäckern angekommen.

Dabei wird das Fettgebäck durch die Namensänderung nicht plötzlich weniger fettig. Man erinnert die Menschen einfach nur nicht mehr daran, wie ungesund etwas ist.

Was wohl als nächstes dieser Lebensmittelverschleierung zum Opfer fällt. Vielleicht der Joghurt? Warum gerade der? Ganz einfach ‚hurt‘ ist das englische Wort für verletzten und das darf ja nicht sein. Wer will schon Verletzungen aus der Kühltheke erdulden. Nennen wir es doch einfach Joggood. ;-)

Klingt dann gleich auch sportlicher.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar