Verunsicherung I

schwul

Veröffentlicht unter Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Taschenkontrollen auf Duisburger Weihnachtsmarkt

Auch ein Weihnachtsmarkt darf kein rechtsfreier Raum sein. Genau dazu macht es Herr Joppa in offensichtlicher Unkenntnis der Rechtslage aber.
Der Weihnachtsmarkt ist öffentlicher Raum, da eine Abgrenzung von Weihnachtsmarkt zu normalen durchqueren der Fußgängerzone nicht möglich ist.

Auch die Polizei darf nicht grundlos eine Tasche kontrollieren. Der Inhalt der Tasche fällt unter die Unverletzlichkeit der Wohnung. Auch eine eingebildete Bedrohungslage aufgrund von Terroranschlägen reicht nicht aus. Mal abgesehen davon, dass sich auch unter Mänteln und ähnlichem zahlreiches verbergen lässt und wohl kaum jemand einen LKW im Rucksack versteckt.
Somit wären also Sicherheitskontrollen, wie am Flughafen notwendig, wenn es eine wirkliche Bedrohung gäbe. Diese scheint es aber nicht zu geben. Als hat auch die Polizei keinerlei Rechtsgrundlage für eine Durchsuchung und macht sich hier ggf. sogar strafbar.

Zumal die aufgestellten Wasserbehälter zur Absicherung lächerlich sind. Da wird doch allen erstens angenommen, dass Bäume, Laternen oder moderne Telefonzellen einen LKW aufhalten. Bitte lasst dieses Sicherheitsplacebo sein und geht lieber die wirklichen Probleme an.

Absolut keinerlei rechtliche Handhabe hat ein Sicherheitsdienst. Dieser darf einen weder festhalten, um auf die Polizei zu warten (Freiheitsberaubung § 239 StGB), noch handgreiflich werden (Körperverletzung § 223 StGB), vielleicht auch Nötigung (StGB § 240). Und schon gar nicht darf er in die Tasche schauen. Nach meiner Rechtsauffassung wäre hier sogar ein Recht auf Notwehr gegeben.

Da allein mit dem Anbringen der Schilder meine Persönlichkeitsrechte verletzt werden, überlege ich derzeit, ob ich nicht eine Unterlassungsklage auf den Weg bringe. Die Gefahr der Wiederholung ist gegeben und bei grundrechtswidrigem Verhalten bin ich auch nicht zu Späßen aufgelegt. Bei illegaler Kameraüberwachung ist eine Abmahnung auf Unterlassung übrigens auch möglich. Auch hier bieten sich im Stadtgebiet zahlreiche Stellen, die abgemahnt werden könnten.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Grundrechte, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Noch mehr Billigflieger im fLÜGhafen Düsseldorf

Es ist doch erstaunlich ständig jammert der Flughafen er bräuchte mehr Kapazitäten und trotzdem verkündigt er ständig, dass bald noch mehr Billigflieger starten würden.

Wie kann das gehen?

Dann behauptet der fLÜGhafen, dass er keinen Einfluss auf die Vergabe haben würde, aber behauptet auch Stolz, dass er diese Unternehmen an den Flughafen geholt hätte.

Das eine passt nicht zum anderen. Also wo liegt hier die Wahrheit?

Billigflieger sparen überall und auch bei der Sicherheit werden die Toleranzen sicherlich ausgereizt. Also erhöht DUS hier die Absturzgefahr.

Das es mehr Nachtsstarts gab wurde inzwischen ja sogar von offizieller Seite eingestanden. Die vom fLÜGverkehr geschädigte Bevölkerung hat es leider bereits eher gemerkt. Da fLÜGhafen behauptet natürlich, dass dies nicht schlimmer würde mit höherer Kapazität, sondern im Gegenteil, aber da die Absicht mehr Starts und Landungen sind, wird das nicht klappen. In Kombination mit Absenkung der Starts und Landungen sowie kritischer Betrachtung der Planungen von Fluglinien wäre hier sicherlich eine Entlastung zu erreichen, aber nicht mit noch mehr Verkehr. Ein Cityflughafen kann halt nicht unbegrenzt wachsen. Die Grenzen sind längst überschritten. Es gibt genug Flughäfen im Umfeld, die hier den Bedarf übernehmen können und die genauso schlecht wie der fLÜGhafen Düsseldorf zu erreichen sind.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Videoüberwachung fordern nur Überwachungsfanatiker, Hassprediger, Überwachungspopulisten und Überwachungsprofiteure oder?

Wenn man solche Forderungen, wie die von Gerd Landsberg morgens beim Frühstück liest, fällt einem echt das Essen aus dem Gesicht.

Geht der Überwachungsschwachsinn, also wieder von vorne los. Politiker betonen immer wieder wir dürften unsere Werte nicht verraten nach einem Terroranschlag. Ausweitung und Intensivierung von Videoüberwachung ist ein Verrat an unseren Grundwerten!

Freiheit und Überwachung sind miteinander unvereinbar. Man kann nicht das eine ausweiten ohne das andere zu beschneiden.

Und in der Berichterstattung, die ich bisher darüber las, werden nur die wilden Behauptungen von Herrn Landsberg wiederholt. Nach Fakten such man vergeblich. Wo ist überhaupt der Beleg, dass nicht nur Herr Landsberg diesen Unsinn fordert? Ob Herr Landsberg wohl von der Installation von Videoüberwachung profitiert?
So wie er diese als Allheilmittel anpreist könnte man dies fast annehmen. Oder ist dies nur Lobbykratie bedingt durch schlechte Berater?

Welche Städte und Gemeinden haben dies überhaupt gefordert? Wie soll ein Sicherheitsplacebo, wie Videoüberwachung überhaupt die Sicherheit erhöhen? Zumal ein Großteil der Überwachung nicht rechtskonform sein dürfte. Angefangen bei der unzureichenden einheitlichen Kennzeichnung, welche die Wirkung ohnehin zunichte macht, bis hin zu zu prediktiver Software.

Ich mutmaße mal, dass auch hier der Populismus überwiegt, denn die Programme haben direkt mehre Mängel. Erst einmal ist die Erkennung nicht sonderlich gut. Dann stellt sich die Frage, was verdächtiges Verhalten ist. Wenn man länger wartet, ist das verdächtig? Oder wenn man rennt, um noch seinen Zug zu erwischen, ist das verdächtig? Ist es verdächtig, wenn man seinen Koffer vergisst? Könnten dies die Programme überhaupt erkennen? Neben der Erkennung zeigen die zahlreichen Fälle mit Sicherheitslücken, wie etwa jüngst bei Flugbuchung, dass dieses System manipulierbar ist, was zu einer trügerischen Sicherheit führt. Was aber solche Programm unvereinbar mit den Grundrechten macht, ist die Abkehr von der Unschuldsvermutung. Allein durch eine Algorithmus wird bestimmt, wer verdächtig und damit in seinen Grundrechten eingeschränkt wird. Vollbart, dunkle Haare, Koffer Vergessen und schon steht das Sondereinsatzkommando vor der Tür.

Videoüberwachung ist Rasterfahndung, die uns als Sicherheit verkauft werden soll.

Der Artikel enthält auffällig viele Behauptungen und keinen einzigen Beleg. Wie viele Bürger fühlen so? Wie viele Bürger würden sich sicherer fühlen. wie viele Städte fordern die Abkehr von Grundrechten? Wie viel Videoüberwachung wird derzeit überhaupt rechtskonform durchgeführt? Warum kann man nicht innerhalb von 48 Stunden reagieren? Sind die Personalkörper zu langsam? Ist es überhaupt rechtskonform Videoüberwachung nur zur Verhinderung von Sachbeschädigung durchzuführen?

Grundrechte von 99,9999 % der Bevölkerung wegen des Rest’s einschränken ist in etwa so sinnig wie präventiv alle Hühner in Deutschland zu töten, weil es ja Vogelgrippe geben könnte. Prävention von Vandalismus ist etwas gegen die Ursachen zu unternehmen und nicht die Auswirkungen zu bekämpfen. Wer Krebs hat bekommt sicherlich auch keine Hautpflegecreme, sondern man greift die Krankheit und nicht das Symptom an.

Für Überwachung sind nur Überwachungsfanatiker, Hassprediger, Überwachungspopulisten und Überwachungsprofiteure.

Und nach dem nächsten Anschlag? Brauchen wir dann eine Zentrale für Staatssicherheit? Kreisen dann bald Überwachungsdrohnen über unseren Köpfen? Muss man dann bald zu informationeller Notwehr greifen? Wo sind die Journalisten, welche nicht einfach jede Pressemeldung übernehmen, sondern diese auch mal tiefgehend hinterfragen?

Und wer hat sich mal die Seite des Städte und Gemeindebundes angeschaut? Ohne aktiviertes Javascript wird im Impressum keine Emailadresse eingeblendet, obwohl diese unmittelbar und m.W. auch barrierefrei erreichbar sein muss.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Internet, EDV & Co, Politik, Privatsphäre, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Farbe von Betontreppe entfernen

Es war gar nicht so einfach hier an Informationen zu gelangen.
Natürlich gibt es elektrische Geräte, welche schnell die Farbe von Betonstufen entfernt. Diese Geräte haben aber auch den Nachteil, dass sie einiges an Dreck verursachen. In einem bewohnten Haus nicht das optimale Mittel der Wahl.

Auch Chemikalien, welche zu Ausdünstungen führen, erleichtern die Arbeit zwar ungemein, aber die Nebenwirkungen für die Gesundheit bzw. der Schutzaufwand sind einfach zu groß.

Auch keine Option sind Heißluftgebläse, denn was da stinkt sind ebenfalls gesundheitsschädliche Stoffe.

Bevor ich also zu solchen Mitteln greife ein paar Versuche mit mechanischen Mitteln, mit geringer Freisetzung von Schmutz und Schadstoffe.

Versuch 1 mit Topfreinigern
img_20161127_193656-farbe-auf-treppe-topfreiniger-a
Ergebnis: Geht zwar ist aber mühsam und nicht so toll

Versuch 2 mit gutem Spachtel
img_20161127_193633-farbe-auf-treppe-spachtel-a
Ergebnis: Bei den zuvor entfernten losen Teilen sehr gut. Bei festsitzender Farbe nicht.

Versuch 3 mit Ceranfeldschaber
img_20161127_193728-farbe-auf-treppe-ceranfeldreiniger-a
Ergebnis: Vom Zeit- und Kraftaufwand die optimalste Lösung der gesteteten. Nur erster Test mit einem nicht so empfehlenswerten Modell.

Nicht getestet wurde die Empfehlung Nadelpistole, welche eigentlich dazu dient Rost zu entfernen. Geht damit eventuell schneller, verursacht aber Lärm und höhere Kosten.

Ein hochwertiger Ceranfeldschaber kostete dagegen bei Eisenkrämer nur 6 Euro und hatte sogar noch Ersatzklingen dabei, welche man aber auch benötigt.
Wichtig ist, dass der Schaber die Klinge nicht von selbst einfährt und man keine Kraft braucht, um diese in Position zu halten. Sonst wird dies ziemlich anstrengend.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Die Schiene ist voll

Die Forderung nach mehr Verkehr auf die Schien ist absurd und jemand der ein wenig Ahnung hat, würde diese auch nicht äußern.
Die Schienen sind voll. Es gibt auf etlichen Strecken Stau. Persönlich merke ich das immer auf der Strecke Köln-Bonn-Koblenz, wo es sehr häufig Verspätungen gibt, weil sich neben dem Personenverkehr auch noch der Güterverkehr durchzwängt.
Hier und an vielen anderen Stellen müsste ausgebaut werden. Käme auch dem Lärmschutz zugute. Aber #Verkehrtminister Dobrindt sperrt sich wohl dagegen und Groschek ist auch nicht besser. Die bauen lieber Straßen, als Trassen.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

50 % der Bevölkerung von Lärm gestört

Rund 50 % der Bevölkerung fühlen sich von Lärm gestört davon etwa 20 % von Fluglärm. So vermeldet die aktuelle Ausgabe des UMID.

Hauptlärmquelle ist der Straßenverkehr, was natürlich von selbst versteht, aber bemerkenswert ist der hohe Anteil von Fluglärm, obwohl ja nach Behauptungen der Flughäfen nur ein kleiner Teil der Bevölkerung davon betroffen ist. Also hat Fluglärm eine deutlich höhere Störwirkung als anderer Lärm. Traurig, dass die Bereitschaft zu einer Verkehrswende auch in diesem Bereich so gering ist.

Besonders traurig, dass Groschek und Duin trotz der Rahmenbedingungen weiterhin die Kapazitätserweiterung befürworten. So viel zum Zuhören bei der Bevölkerung. Und vor solchen mutmaßlichen Lobbykraten soll man Respekt haben? Eine glaubwürdige Erklärung warum der Flughafen mehr Kapazität braucht habe ich jedenfalls bisher nicht vernommen. Also bleibt nur Lobbykratie oder Ignoranz oder gar die Kombination aus beidem als Grund.

Respekt kommt jedenfalls nur dann, wenn ehrliche Politiker den Ton angeben.

Das Lärm unsozial ist interessiert hier wohl nicht. Denn jene mit Geld können sich natürlich besser schützen. Dabei mindert Lärm den Erholungswert und die Leistungsfähigkeit, was wiederum in sozialem Abstieg mündet. Wer also Lärmzunahmen unterstützt, wie etwa Barbara Hendricks oder Verkehrtminister Groschek, hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit am Hut. Ist ja kein Wunder, dass die SPD immer mehr absteigt, Man müsste halt zuhören können und nicht nur immer behaupten und mauscheln.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Jeder Mensch ist irrelevant.

(Ulrich Scharfenort, 31.05.15)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung V

beteiligung

Veröffentlicht unter Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hassprediger

Es ist immer wieder erschütternd wie viel Hass in manchen Menschen steckt. Damit meine ich jetzt weniger die Terroristen, als vielmehr die Menschen, die gar nicht mehr merken, wie sehr sie sich im Netz der Angst verstrickt haben. Viele werden aus Angst selbst zu Hasspredigern, die es nicht einmal merken und wenn man darauf hinweist, aggressiv werden.

Terroristen sind keine Flüchtlinge, keine Tunesier, keine Gläubige oder sonst etwas, sondern einfach nur Arschlöcher. Die Taten einzelner auf eine Gruppe zu schieben ist Rassismus. Eine Gruppe wegen solchen Taten zu Verurteilen sind Vorurteile. Und Aggressionen gegen andere, die einen auf so etwas hinweisen sind nur Zeichen der Angst und des daraus resultierenden Hass.

Wer also sind die schlimmeren Hassprediger? Jene die zu Terrorismus aufrufen oder jene die sich mit Vorurteilen profilieren wollen? Jene denen es um Macht geht, um krude Pläne umzusetzen, die nur noch mehr Angst, Hass und Gewalt verwirklichen?

Veränderung mag Angst machen, aber Veränderung ist ständig. Veränderung ist das, was wir daraus machen.

Darum hier mal eine kleine Botschaft.
LIES!
VERSTEHE!
BEHERZIGE!
hassundangst

Die Botschaften sind klar, schade nur, dass so wenige sie verstehen und beherzigen. Ich mag zwar nie ein großer Diplomat werden, wahrscheinlich nicht einmal ein Kleiner, aber ich rede lieber Klartext und Liebe, als mich in Angst zu flüchten.

Ich bedauere euch Angsthasen und Feiglinge, die ihr nur Hassen könnte und Liebe negiert. Solange es euch Hassprediger gibt, solange wird es nichts mit Paradies.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung

baustelle

Es wird endlich Zeit und trotzdem scheint es nicht voran zu gehen und tausende von Pendlern leiden weiter darunter, dass sie so weit zum Bahnhof laufen müssen. Was sicherlich einiges an Stress bedingt, denn zweihundert Meter zusätzlich sind zum Sprinten ziemlich erheblich.
Schade, dass die Stadt Duisburg an der Baustelle Mercatorstraße so planlos vorgeht. Mit einer Verlegung der Haltestelle vor den Bahnhof, wie ich bereits mehrfach vorschlug, wäre das alles behoben worden.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokales, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Melden bei Facebook

Bei Facebook gibt es ja immer wieder mal Postings, die nicht nur grenzwertig, sondern unzulässig sind. Letztens hatte ich mal wieder so eine Hetzschrift, die definitiv nicht von dem Recht auf freie Meinungsäußerung abgedeckt wurde.

Was versuchte ich also? Ja genau mit melden und bekam nachfolgenden Dialog:
melden-bei-facebook-teil-1

melden-bei-facebook-teil-2

melden-bei-facebook-teil-3

Also nach Meinung von Facebook soll ich strafrechtlich relevante Beschimpfungen einfach ignorieren. Für Löschen sieht Farcebook wohl keinen Bedarf. Natürlich wäre die Kontrolle hier Personalintensiv und das würde ja Geld kosten. Deshalb scheint Facebook wohl nicht geneigt etwas zu unternehmen, dabei lässt sich so etwas auch automatisieren in dem man einfach die Anzahl der Meldungen als Maßstab nimmt.

Aber es trifft wohl zu, dass Facebook nichts gegen Hassrede unternehmen will. Postet man dagegen mal ein paar Links mehr, wird schnell geprüft und man muss plötzlich ein Captcha entziffern.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Unseriöse Vereine erkennen

Aus gegebenem Anlass habe ich mich gefragt, wie man vor einer Spende einen Unseriösen erkennen kann.

Es gibt natürlich so allgemeine Hinweise, die auf unseriöse Vereine hindeuten können:
1. Keine Homepage
2. Homepage ohne Impressum mit vollständiger Anschrift
3. Beschwerden über den Verein im Netz
4. Berichterstattung über Ungereimtheiten
5. Keine Offenlage der Gemeinnützigkeit

Aber wie ist das mit Spenden bei einem Verein, den man nicht einschätzen kann?
Der wesentlichste Faktor ist allerdings, ob eine Spende an einen gemeinnützigen Verein absetzten kann.

Man sollte meinen, dass man dies einfach beim Finanzamt oder auf einer Seite im Netz erfährt, aber leider ist dem nicht so. Wie es scheint unterliegt auch die Gemeinnützigkeit dem Steuergeheimnis. Es sei denn das Finanzamt wurde davon entbunden und kann so die Gemeinnützigkeit für den Verein bestätigen. Dies ist natürlich keine Garantie, dass wirklich alles gemeinnützig ist, aber eine gute Richtschnur. Ebenso wie die offizielle Spendenbescheinigung.

Ich persönlich würde einem Verein, der zu den beiden vorgenannten Punkten nicht bereit ist, auch keine Spende überreichen/überweisen.

Begründung Bundesfinanzministerium (wesentliche Anteile hervorgehoben):

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ob eine Körperschaft gemeinnützig ist, unterliegt nach § 30 Abgabenordnung dem Steuergeheimnis. Nach Nummer 4.2 des Anwendungserlasses zu § 30 Abgabenordnung sind Auskünfte darüber, ob eine Körperschaft wegen Verfolgung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke steuerbegünstigt ist oder nicht, dem Spender nur dann zu erteilen, wenn der Spender im Besteuerungsverfahren die Berücksichtigung der geleisteten Spende beantragt (§ 30 Absatz 4 Nummer 1 in Verbindung mit Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe a Abgabenordnung), die Körperschaft dem Spender den Tatsachen entsprechend mitgeteilt hat, dass sie zur Entgegennahme steuerlich abzugsfähiger Spenden berechtigt ist, die Körperschaft wahrheitswidrig behauptet, sie sei zur Entgegennahme steuerlich abzugsfähiger Spenden berechtigt (§ 30 Absatz 4 Nummer 1 in Verbindung mit Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe a Abgabenordnung); die Richtigstellung kann in diesem Fall öffentlich erfolgen, wenn die Körperschaft ihre wahrheitswidrige Behauptung öffentlich verbreitet.

Ansonsten ist der Spender bei Anfragen stets an die Körperschaft zu verweisen, sofern keine Zustimmung der Körperschaft zur Auskunftserteilung vorliegt. Spendet ein Bürger an eine gemeinnützige Körperschaft und stellt diese darüber eine Zuwendungsbestätigung aus, darf der Steuerpflichtige im Übrigen nach § 10b Absatz 4 Satz 1 Einkommensteuergesetz grundsätzlich auf die Richtigkeit der Bestätigung vertrauen.

Die mit dem Steuergeheimnis nach § 30 Abgabenordnung bundesgesetzlich geregelte Geheimhaltung bestimmter steuerlicher Angaben und Verhältnisse, deren Weitergabe einen Bezug auf den Steuerpflichtigen oder private Dritte erkennbar werden lässt, ist nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG (vgl. grundlegend die Entscheidung vom 17. Juli 1984-2 BvE 11/83, 2 BvE 15/83- BVerfGE 67, 100) durch eine Reihe grundrechtlicher Verbürgungen, insbesondere durch Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1, Artikel 14, gegebenenfalls in Verbindung mit Artikel 19 Absatz 3 Grundgesetz geboten (vgl. grundlegend die Entscheidung vom 17. Juli 1984 -2 BvE 11/83, 2 BvE 15/83 –
BVerfGE 67, 100, 142 f.). Diese Grundrechte verbürgen ihren Trägern einen Schutz gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung oder Weitergabe der auf sie bezogenen, individualisierten oder individualisierbaren Daten. Diese Verbürgung darf nur im überwiegenden Interesse der
Allgemeinheit und unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes eingeschränkt werden. Der besonders hohe Stellenwert des die Grundrechte verbürgenden Steuergeheimnisses kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass § 355 Strafgesetzbuch die Verletzung des Steuergeheimnisses durch Amtsträger unter Strafe stellt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen auf diesem Wege – auch im Namen von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble – eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest sowie alles Gute für das neue Jahr.

Viele Grüße
Im Auftrag

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zehn Wahrheiten über die beantragte Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens

Diese sehr schöne Aufstellung, wollte ich nicht vorenthalten:

von Karsten Frese
1. *Der Antrag auf Kapazitätserweiterung stößt auf heftigen Widerstand in der Region.*
Über 40 000 Menschen haben fristgerecht Einwände gegen die Erweiterung des Düsseldorfer Flughafens eingereicht. Das ist die bisher mit Abstand höchste Zahl an Einwendungen in einem Planfeststellungsverfahren in NRW. Zudem haben sich beinahe alle umliegenden Städte und Gemeinden u.a. in einem gemeinsamen Hilferuf an Frau Kraft gegen die beantragte Erweiterung ausgesprochen.

2. *Die Belastung der Anwohner ist am Düsseldorfer Flughafen schon jetzt höher als an allen anderen deutschen Flughäfen.*
Tatsächlich ist die vom Düsseldorfer Flughafen regelmäßig um den Flughafen gemessene maximale Lärmbelastung größer als etwa in Frankfurt. Die Ultrafeinstaubbelastung in Wohngebieten um den Düsseldorfer Flughafen ist größer als direkt an viel befahrenen Autobahnen in NRW.

3. *Die gesundheitlichen Folgen von Fluglärm sowohl nachts als auch tagsüber sind gegenüber anderen Lärmarten besonders gravierend.*
Bei gleichem Dauerschallpegel ist Fluglärm gesundheitlich riskanter als anderer Verkehrslärm. Neuere medizinische Studien haben bestätigt, dass Fluglärm u.a. Entwicklungsstörungen bei Kindern, Krebs, Herzleiden, Depressionen hervorruft.
Die Gesundheitskosten durch Fluglärm allein in Deutschland liegen im Milliardenbereich. Aufgrund der dichtbesiedelten Einflugschneise ist der Anteil des Düsseldorfer Flughafens deutlich höher als das relative Fluggastaufkommen.

4. *Fluglärm und Schadstoffe am Düsseldorfer Flughafen werden nur sporadisch von staatlicher Stelle überprüft.*
Den Fluglärm misst der Flughafen Düsseldorf in der Regel selbst. Die Messergebnisse werden anschließend vom Flughafen/gemittelt und nur verarbeitest weitergegeben. Der Flughafen hat sogar ein Mitspracherecht, wo die Messstationen platziert werden und bestimmt damit indirekt auch über die Grenzen der Lärmschutzzonen. Dadurch wird etwa verschleiert, dass der Fluglärm aus Düsseldorf in den Einflugschneisen mehr als 20 km vom Flughafen entfernt besonders stark zugenommen hat. Erste Ultrafeinstaubmessungen wurden zudem von Bürgerinitiativen und nicht von staatlicher Stelle durchgeführt. Die Verseuchung des Trinkwassers in der Region um den Flughafen mit krebserregendem PFT wurde vom Flughafen und den Behörden selbst lange Zeit verschwiegen.

5. *Die Kapazitätserweiterung wird im Mittel nicht zu weniger Verspätungen führen.*
Von Verspätungen in den späten Abend- und frühen Nachtstunden wären stattdessen noch mehr Maschinen betroffen. Tatsächlich wurde auch die Neufassung der Betriebsgenehmigung in 2005 damit begründet, dass Verspätungen verringert würden. Das Gegenteil ist seit Inkrafttreten der Fall.

6. *Der sogenannte Angerlandvergleich zieht dem Ausbau des Düsseldorfer Flughafens enge Wachstumsgrenzen.*
Diese 1965 geschlossene rechtliche Vereinbarung zwischen Flughafen und umliegenden Städten und Gemeinden wurde 2002 vom Oberlandesgericht in seiner Gültigkeit bestätigt. Neben der Festlegung des Ausweichcharakters der Nordbahn wird darin vom Flughafen der bestmögliche Schutz der Bevölkerung jeweils nach dem Stand der Technik bestmöglich vor Lärm abverlangt. Leider kommt der Flughafen dieser Verpflichtung in letzter Zeit nicht in vollem Umfang nach (schleppende Nachrüstung der A320-Heuler, veraltete Anflugverfahren, eingeplante Verspätungen im Flugplan usw.). Die Anwohner vertrauen darauf, das gesetzliche Vereinbarungen eingehalten werden, durch die beantragte Kapazitätserweiterung würde der Angerlandvergleich jedoch ad absurdum geführt.

7. *Auch andere Faktoren als die Flugkapazität begrenzen das Wachstum des Düsseldorfer Flughafens.*
Der Düsseldorfer Flughafen stürzte auf der Beliebtheitsskala der deutschen Flughäfen ab – schlicht und einfach, weil es dort schon jetzt zu voll ist. Auch die Zubringerautobahnen und Parkhäuser sind jetzt schon überlastet. Mit einer Ausweitung der Kapazität würde der Flughafen zu Spitzenzeiten noch mehr überlastet.

8. *Die Wirtschaftliche Bedeutung des Düsseldorfer Flughafens wird überschätzt.*
So ist der Anteil der Geschäftsflüge ist gering, der Düsseldorfer Flughafen geht auf seiner Internetseite von einem Anteil von unter einem Drittel aus, Tendenz fallend. Das Rheinisch Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung hat im Rahmen einer Untersuchung von Flughafen- und Nichtflughafenstandorten in ganz Europa im vergangenen Jahr herausgefunden, dass Luftverkehr die Arbeitsmärkte der jeweiligen Regionen nicht positiv beeinflusst. Ob ein Flughafen in unmittelbarer Nähe zu einer wirtschaftlichen Aktivität vorhanden ist oder ob ein Flughafen weiter weg ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Der Düsseldorfer Flughafen selbst ist auch kein Jobmotor mehr, die Zunahme der Beschäftigungszahlen ist lediglich auf die Umwandlung von Vollzeit- in Teilzeitstellen zurückzuführen. Dagegen rücken verstärkt die negativen wirtschaftlichen Folgen wie der negative Einfluss von Fluglärm auf Immobilienwerte in den Blickpunkt.

9. *Die Kapazitätserweiterung ist unnötig.*
Die Gesamtzahl der Passagierflüge von und nach NRW ist in den letzten Jahren nicht gestiegen. Der Düsseldorfer Flughafen konnte also nur auf Kosten der anderen Flughäfen in NRW wachsen. Es gibt kein NRW-Luftverkehrskonzept und deshalb haben die kleineren Flughäfen in NRW, deren Einflugschneisen in deutlich dünner besiedeltem Gebiet liegen, das Nachsehen. Während etwa in Dortmund um 22 Uhr Ruhe herrschen muss, dauert der Flugbetrieb in Düsseldorf aufgrund verschiedener Tricksereien wie die Home-Base-Regelung oft bis 23 Uhr und darüber hinaus. Die Düsseldorfer Sonderrolle erscheint fragwürdig, schließlich liegt der Flughafen inmitten der drei internationalen Großflughäfen Frankfurt, Brüssel und Amsterdam und ist laut Bundesverkehrsministerium kein Flughafen von nationaler Bedeutung. Der Flughafen Weeze will gar bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die unterschiedliche Behandlung der sechs NRW-Airports im Landesentwicklungsplan einlegen. Die Bevorzugung des Düsseldorfer Flughafens erscheint auch vor dem Hintergrund, dass einige der Flughäfen in NRW mit Steuergeldern subventioniert werden fragwürdig.

10. *Ein Großteil der Gewinne des Düsseldorfer Flughafens kommt nicht der Allgemeinheit zu gute.*
Der Flughafen gehört zur Hälfte der Stadt Düsseldorf und zur andern Hälfte der Firma Airport Partners, die wiederum dem irischen Investor Aer Rianta und dem kanadischen Fond PSP gehört. Naturgemäß zählt für Airport Partners allein die Rendite. Das gilt auch für die kriselnde Air Berlin, den größten Kunden am Düsseldorfer Flughafen. Die ehemals reiche Stadt Düsseldorf nutzt die Gewinne aus dem Flughafen vor allem, um Haushaltslöcher zu stopfen. Aus dem gleichen Grund setzt sich die Stadt Düsseldorf für die Flughafenerweiterung ein, denn es winken mehrere Hundert Millionen beim Verkauf des Flughafengeländes. Doch obwohl die Gewinne auf Kosten der Menschen in der Einflugschneise erwirtschaftet werden, hat der Düsseldorfer Flughafen im laufenden Jahr mit der Millionenabfindung für einen alten und der Einstellung von zwei zusätzlichen Geschäftsführern mehr Geld für seine Chefs als für Lärmschutzmaßnahmen ausgegeben.

Ist schon interessant, wenn man dies alles im Zusammenhang liest.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fehlerhafte Baugenehmigung der Stadt Duisburg für die GEBAG

Anfang des Jahres wurden auf der benachbarten Wiese im Besitz der GEBAG alle Bäume gerodet.
Es wurde also klar, dass es hier um Vorbereitungen für den Bau eines Gebäudes ging. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, weil dafür viele schöne Bäume gerodet wurden. Insbesondere auch in Bereichen wo es gar nicht notwendig erschien.

Von sich aus beteiligt die Stadt Duisburg die Anwohner ja nicht, weshalb ich mal nachfragte, was denn geplant wäre und was muss ich sich sehen. Ein Mietshaus mit Garagenhof. Nur, dass die Garagen bis beinahe unter das Schlafzimmerfenster reichen.

Ist natürlich besonders toll, wenn man dann zukünftig von einem startenden Auto aus dem Schlaf gerissen wird. Wenn man Pech hat läuft auch noch die Musikanlage mit Subwoover. Wobei ich viel schlimmer finde, dass die Fläche zum Großteil bebaut bzw. mit Parkplatz belegt wird. Das ist natürlich nicht so toll, denn Es fehlt die natürliche Verdunstungsleistung der Bäume, wenn dann auch noch der Rest zugemacht wird, kann man sich im Sommer über nocht mehr Hitze freuen, denn Abkühlung ist nicht mehr gegeben.

Im Rahmen der nachbarschaftlichen Beteiligung wandte ich sowohl die Lärmthematik, als auch die klimatischen Auswirkungen ein. Ein Lärmgutachten wurde im Rahmen der Genehmigung angefertigt und als Lösung eine Lärmschutzwand vorgesehen. Ob diese ausreicht sehe ich skeptisch.

Dann wurde die Genehmigung zugestellt.
Es fielen mir mehrere Punkte auf:
– Die zwei Bäume an der Straße sollen gefällt werden (Nach Umweltamt ist nur einer notwendig)
– Lärmschutzgutachten
– Keine Bewertung des klimatischen Einflusses, obwohl diese hätte erfolgen müssen.
– Fehlerhafte Einstufung des Geländes

Ein Gespräch mit der GEBAG zu diesem Zeitpunkt gab es leider nicht.

Erst deutlich später fiel mir auf, dass die in der Genehmigung (Lageplan) festgelegte Grundflächenzahl (GRZ) von 0,4 unmöglich stimmen kann. Das es so etwas überhaupt gibt erfuhr ich im Rahmen eines Gespräches.
img_20161213_164355-gebag-a

Ich fand das natürlich sonderbar und thematisierte dies in einem Schreiben an die „Bauaufsicht“, welches wohl die Genehmigungsbehörde darstellt und bekam folgende Antwort:
img_20161213_164300-gebag-b

In meinem Schreiben hatte ich auch die fehlende Berücksichtigung der klimatischen Auswirkungen erwähnt, was aber erneut keine Erwähnung fand. Wie oben gezeigt wurde durchaus eine GRZ festgelegt und keine Ausnahme. Nach meinem Verständnis zählt das was in einer Genehmigung festgelegt wird. Also wenn die Stadt Duisburg eine GRZ festlegt, obwohl dies nicht notwendig ist kann es mir recht sein.
Ich schrieb also erneut, auch weil es mir seltsam vorkam und eine fehlerhafte Baugenehmigung mir zwar recht sein kann, wenn ich später mal feststellen sollte, dass es zu heiß und laut ist, aber dies für die GEBAG ja eine erhebliche Rechtsunsicherheit birgt.

Folgendes Schreiben bekam ich:img_20161218_062049-gebag-c

Die Stadt Duisburg will also weder Fehler eingestehen, die ja mal passieren können, noch diesen Fehler korrigieren. Na gut, dann hat die festgelegte GRZ von 0,4 wohl Bestand und da deutlich mehr als 40 % des Geländes überbaut werden soll und Ausnahmen nicht vorgesehen sind, wäre eine Klage hier sicherlich interessant. Aber bei so einer frechen Antwort wandte ich mich dann jetzt an die zuständige Bezirksregierung in Düsseldorf.

Die mangelnde Sorgfalt wirft bei mir jedenfalls erhebliche Fragen auf.
Reicht das Personal bei der Stadt um Baugenehmigungen nach dem aktuellen Stand von Recht und Forschung zu prüfen?
Werden bestimmte Baugenehmigungen weniger intensiv geprüft oder alle mit gleicher Sorgfalt?
Warum werden Fehler nicht einfach zugegeben und behoben?
Warum will die Stadt bei Verdichtungen nicht die klimatischen Auswirkungen prüfen, obwohl dies nach geltendem Recht notwendig ist? Letztendlich muss wohl hier jemand auf die Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen als Emission klagen. Denn bisher wird Wärmestrahlung nicht betrachtet, hat aber erhebliche Auswirkungen aufs Umfeld.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autorin: Rosemarie Lange-Schlienkamp

Lange-Schlienkamp, Rosemarie; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung IV

angst

Veröffentlicht unter Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Wer für die Zukunft sorgen will, muss die Vergangenheit mit Ehrfurcht und die Gegenwart mit Misstrauen aufnehmen.
(Joseph Joubert)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Pünktlichkeit der Bahn … mal wieder

Immer wieder behauptet die Bahn etwas von Pünktlichkeit. Und eine willige Presse verwendet die Fiktivpünktlichkeit der Bahn dann auch als ohne Verspätung. Für mich erhebliche Verbrauchtäuschung. Und zudem, wie soll man besser werden, wenn man nicht einmal ehrlich ist?
Wie soll man mit einer Lügenpünktlichkeit die Verspätungswerte denn verbessern?

Wer nicht ehrlich zu sich selbst ist, kann Probleme nicht angehen und diese lösen.

Ich mag die Bahn, aber diese Sache mit der Pünktlichkeit geht in meinen Augen gar nicht. Einfach das so definieren, dass man gut dasteht. Das sollte man mal mit einer Fahrkarte machen. Wenn man nur 5 Euro weniger bezahlt für die Fahrkarte, dann stimmt das und ist richtig.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Lesmeister und Brände

Die Ursache das Brandes ist ungeklärt, also woher will Frau Lesmeister wissen, dass genau das eingetreten ist, wovor Sie angeblich immer gewarnt hat?

Und gegen die Einhaltung des Brandschutzes hat bisher auch niemand protestiert. Nur gegen den unmenschlichen Umgang mit Menschen. Aber bald ist ja Wahlkampf und Sören muss ja zeigen, dass er was tut…

Außer mit Schaufel zu posieren natürlich.

Man könnte ja auch die Frage stellen, wie stark der Personalmangel der Stadt Duisburg hier zu Verzögerungen bei der Bekämpfung von Problemimmobilien beiträgt. Und ob diese Verzögerung nicht letztendlich mit zu dem Brand bei getragen haben.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung II

freiheit

Veröffentlicht unter Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Flugrouten unbekannt?

Tja warum kann man Online keine Unterlagen zu den Flugrouten finden?

Grund genug für eine anfrage über Frag den Staat ans Bundesverkehrsministerium.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte senden Sie mir Folgendes zu:

Die URL, wo sich die Flugverfahren (umgangssprachlich Flugrouten) für die deutschen Verkehrsflughäfen komplett und ohne Einschränkungen in der aktuellen Version befinden.

Falls dies nicht möglich ist, die Begründung, warum, wenn es schon keine Beteiligung der Öffentlichkeit bei Änderungen der Flugrouten gibt, obwohl nach geltender Rechtsprechung gilt:
„Jegliches Behördenhandeln, unabhängig von seiner Rechtsform, ist dem Rechtsschutz zugänglich zu machen.“
nicht einmal die Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Was verschweigt das BAF hier? Oder soll etwa der Rechtsweg verhindert werden indem man die Informationen verschweigt?

Bin echt mal gespannt, was die antworten werden, denn ich finde es ein Unding, dass man der Allgemeinheit die Flugrouten vorenthält. Man muss sich sicherlich erst einmal einarbeiten, aber wie soll man etwas gegen die Flugrouten unternehmen, ohne die Rechtsgrundlage. Dass man dies nicht der Öffentlichkeit zugänglich macht, hat vielleicht sogar den Grund darin, da man so verhindern kann, dass die kritische Öffentlichkeit mal die Flugrouten hinterfragt.

Als erste Antwort gab es folgendes:

Sehr geehrter Herr Scharfenort, vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte teilen Sie vorab Ihre Postanschrift mit. Dies ist aus Rechtsgründen weiterhin erforderlich (z. B. Fragen der Rechtsbehelfsbelehrung, der Bekanntgabe, der Zustellung und etwaiger Gebühren und Auslagen bei einem Verwaltungsakt). Die Anschrift ist ausdrücklich unabhängig davon notwendig, ob eine Antwort (auch oder nur) elektronisch erfolgt. Auch das E-Government-Gesetz hat dieses Erfordernis nicht abgeschafft. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Ich habe ja schon viele Antworten von den verschiedensten Stellen bekommen, aber dies wäre mir neu. Also entweder kennen die anderen dies alle nicht, was ich eher bezweifele oder hier wird versucht die Frage nach den Flugrouten abzuwehren. Was nicht nicht verwundert würde, da dies ja unter Verschluss gehalten werden, damit es nicht so einfach fällt dagegen zu klagen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Klimawandel in NRW

Experten warnen vor dem Klimawandel in NRW und das ist auch gut so, nur in der kommunalen Verwaltung ist das Thema leider noch nicht angekommen.
Hier werden weiter Flächen versiegelt.
Ein Bauvorhaben hier in Duisburg zum Beispiel hat, trotz Hinweis auf den Klimawandel und die Auswirkungen auf die Umgebungstemperatur, zu keinerlei Berücksichtigung in der Prüfung geführt. War den Bearbeitern vielleicht einfach zu viel Aufwand ein wenig vorausschauend zu denken. Und die Architekten scheinen auch nicht daran zu denken, dass je dichter die Bebauung ist und je mehr Fläche versiegelt, desto höher die Temperaturen sind.
Mal ganz abgesehen davon, dass auch mehr Keller überflutet werden, wenn mehr Wasser in die Kanäle gelangt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung III

ueberwacht

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die perfide Strategie des Düsseldorf Flughafen?

Ist die Strategie: Erst am Tag ausweiten, dann in der Nacht?

Damit Nachts mehr Flugzeuge starten dürfen, muss es gemäß geltendem Recht einen Bedarf geben. Dies ist derzeit nicht der Fall.

Durch die Ausweitung am Tag würde der Flughafen aber sicherlich eine Begründung für den Bedarf von mehr Starts und Landungen finden.

Es erscheint also absehbar, dass nach der derzeitigen Kapazitätsausweitung bereits die Ausweitung von Starts und Landungen in der Nacht, auf dem Plan stehen könnten.

Wenn nach Recht und Gesetz vorgegangen würde, hätte meiner Einschätzung nach, der Antrag des Flughafens gar nicht erst der Öffentlichkeit vorgelegt dürfen. Dieser war in keinem Stadium, der eine Beteiligung rechtfertigtete. Einzig und allein politischer Druck scheint hier die Ursache zu sein.

Mein Eindruck ist hier zumindest jener einer erheblichen Lobbykratie. Zumal genau jene Gesetzgebende entscheidet, welche auch die notwendigen Anpassungen der Gesetze unterlässt.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Beim Glauben gibt es keine Wahrheit, da diese weder messbar noch sonst wie feststellbar ist.

(Ulrich Scharfenort, 31.05.15)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

SPD, Sagurna und saubere Luft?

Die SPD will also angeblich etwas für saubere Luft tun? Und ausgerechnet der Herr Sagurna, der die Baumschutzsatzung in Duisburg mit abgeschafft hat, will dafür stehen? Da ist die Partei bereits aktiv gewordenen, um die Luftqualität zu verschlechtern.

Bäume schützen. Das steht für saubere Luft. Die Verwaltung in Duisburg hat das inzwischen ganz gut verstanden. SPD und CDU nicht. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Politik gibt es hier nicht.

Echt traurig.

#MakeDuisburgGreenAgain !

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Lokalpolitik, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

GEZ barzahlen?

Einige versuchen derzeit die GEZ-Steuer (Rundfunkbeitrag) in bar zu zahlen.

Da man bei Klagen diese gegen die zuständige Rundfunkanstalt richten muss, schrieb ich dem WDR und bekam seltsamerweise Antwort von der GEZ-Nachfolgeeinrichtung:

Der Rundfunkbeitrag ist bargeldlos zu zahlen. Die gesetzlich Grundlage hierfür ist der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2) in Verbindung mit den Satzungen der Rundfunkanstalten über das Verfahren zur Leistung der Rundfunkbeiträge. Die Satzungsbefugnis umfasst auch die Zahlungsweise. Gemäß § 10 Abs. 2 der Beitragssatzungen kann der Rundfunkbeitrag nur durch Lastschrifteinzug, Einzelüberweisung oder Dauerüberweisung entrichtet werden. Eine Barzahlung ist damit ausdrücklich ausgeschlossen.

Auch aus § 14 Abs. 1 Satz 2 Bundesbankgesetz lässt sich kein Recht auf Barzahlung des Rundfunkbeitrags ableiten, Die Vorschrift betrifft die Notenausgabe durch die Deutsche Bundesbank und sieht vor, dass „auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“ sind. Damit wird nicht ausgeschlossen, dass in klar abgegrenzten Bereichen aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung und zur Kosteneinsparung die Möglichkeit zur Barzahlung mittels Banknoten begrenzt wird.

Mal abgesehen davon, dass ich mich Frage, ob das datenschutzrechtlich zulässig ist meine Daten an die GEZ weiterzugeben, stellt sich die Frage, ob die Behauptung rechtlich zutreffend sein könnte.

In dem oben genannten § 9 gibt es ziemlich weitreichende Ermächtigungen. Was aber scheinbar rechtlich nicht unzulässig ist oder bisher noch nicht rechtlich geprüft wurde.

Hier gibt es einige Anmerkung zur Barzahlung (Stand Mai 2014).

Wenn man also nicht diesen Punkt des Staatsvertrages angreift, kann vermutlich auch nicht gegen den Ausschluss der Barzahlung vorgegangen werden. Bloß was machen Menschen die kein Girokonto haben? eine Zahlung per Kreditkarte scheint hier ja auch nicht vorgesehen zu sein.

Geht es überhaupt noch, dass man ohne Konto eine Überweisung beauftragt oder setzen die Rundfunkanstalten hier voraus, dass jeder ein Girokonto hat, was defacto nicht der Fall ist. Man denke hier nur an Flüchtlinge. Was ein interessantes Thema aufwirft. Ist eine Flüchtlingsunterkunft eigentlich Beitragspflichtig? Geräte werden wohl kaum gestellt und ohne WLAN wird man kaum die Angebote nutzen können.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nebenan.de nervt

Stell dir vor du hast einen Zettel von Nebenan.de im Briefkasten, obwohl Werbung verboten ist.

Aber man muss ja nicht direkt abmahnen, sondern kann auch erst einmal das ganze gütlich klären. Aber nebenan.de legt wohl keinen Wert auf eine derartige Klärung.

Statt einfach zu antworten, wird man von der Antwortmail auf eine Seite verwiesen, wo angeblich die Antwort stehen soll, was daran scheitert, dass man Java Script aktivieren muss.

Das wäre ja noch nicht einmal so schlimm, wenn man nicht gleich darauf von denen mit Mails bombardiert würde. Man sollte doch bewerten wie Klasse der Service wäre. Nicht vorhanden würde ich sagen.

Und so einer Seite, die nicht einmal korrespondieren will, soll man seine Daten anvertrauen? Mit Echtnamen? Glaube ich irgendwie nicht. Wenn man schon zuspamt wird, wenn man sich mal beschwert, was passiert dann erst, wenn man mal wirklich ein Problem hätte?

Nebenan.de ist jedenfalls nicht zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nixpertin im dienstlichen Mailverkehr

Also wie bereits bei anderen Empfehlungen die getrost ins Altpapier gehören gilt dies auch für die jüngste Empfehlung im dienstlichen Mailverkehr von Carolin Lüdemann. Auf eine Mail muss nicht immer innerhalb von 24 reagiert werden, es sei denn es steht explizit drin.

Innerhalb von 24 Stunden suggeriert permanente Erreichbarkeit, was bereits allein daran scheitert, dass niemand durchgehend im Büro. Mal ist eine Dienstreise, mal ist es Urlaub, mal ist Krankheit oder auch nur Wochenende.

Da eine sofortige Antwort zu erwarten ist illusorisch. Will man eine sofortige Antwort ruft man an. Geht schneller und spart Zeit. Eilt eine Email wird ein Termin gesetzt.

Es wird auch nicht wertgeschätzt, wenn man eine Rückmail bekommt, dass es noch fünf Wochen dauern wird, sondern dies erhöht nur unnötig das Mailaufkommen, was ohnehin bereits hoch genug ist. Dies erhöht viel mehr das Arbeitsaufkommen hin zur Überlastung. Das Überlastungsstress zu wenig etikettehaften Verhalten führt versteht sich von selbst.

So eine Etikette ist in meinen Augen jedenfalls nicht mit dem Arbeitsschutz vereinbar und gefährdet eher die Gesundheit. Also statt zahlreiche zusätzliche „Vorschriften“ zu machen, sich einfach mal an Dieter Nuhr halten und die Menschen ihre Aufgaben erledigen lassen.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung

nullen

Je nachdem, aus welcher Richtung man es betrachtet sind Zahlen rot oder schwarz.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung

nackflugverbot

(Nein kein Rechtschreibfehler, sondern Absicht.)

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Zeitreise zum Ursprung der Menschheit

So jetzt gibt es nicht mehr nur die Ebuch-Ausgabe (komplett Überarbeitet), sondern auch eine gedruckte Version, welche gerne noch klassisch in Science Fiction schmöckern, welche sich über die Jahrmillionen erstreckt.

coverepubli-1-a

Ulrich (ulrics) Scharfenort
Zeitreise zum Ursprung der Menschheit
ISBN: 9783741873638
Softcover 14,49 €

Aus dem Inhalt:

Nicht alles in dieser Welt ist so, wie es in
den Geschichtsbüchern und Mythen steht.

Eigentlich wollte der Archäologiestudent
Michael Castermann nur nach Ägypten zu
einem Praktikum reisen, allerdings gerät er
unterwegs in die Machenschaften eines
Geheimdienstes. Aber nicht nur dort muss
er sich beweisen, sondern auch bei einer
Ausgrabung, als er doch noch sein Ziel er-
reicht.

Im Sande Ägyptens finden sie etwas, was
sicherlich nicht von Menschenhand ge-
schaffen wurde.
Diese sensationelle Entdeckung führt ihn
und eine Gruppe von Forschern schließlich
zum Ursprung der Menschheit.

Einem Ursprung, wie er in keinem Natur-
kunde- oder Geschichtsbuch steht.

An die Fortsetzung begebe ich mich jetzt, wird aber wohl noch ein wenig dauern, bis dies soweit fertig ist.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren, Roman | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hundeshampoo aus Bachblüten mit Thermalwasser

Was es nicht alles gibt, angefangen bei Bachblüten, welche die gleiche unsinnige Methode wie Homöopathie anwendet, bis hin zu Thermalwasser, was immer das sein soll.

Ich würde ja eine Fotografie posten, aber da die Vertreter der Esoterikwasserzunft sehr gerichtsfreudig sind, lasse ich dies lieber sein. Wobei es sich hierbei nicht um Esoterikwasser handelt, da die üblichen Substanzen für ein Shampoo vorhanden sind.

Vielleicht nur ein Marketingtrick? Bei den Angaben der Inhaltsstoffe ist jedenfalls von Extrakt die Rede, was ja bei Buchblüten nicht der Fall ist, wo man einen nicht vorhandenen Extrakt noch weiter verdünnt. Weil ja bekannt ist, dass Blumen Abdrücke in Wasser hinterlassen. ;-) In Gefrorenem vielleicht, aber beim Schmelzen sind diese weg und kommen auch von selbst nicht wieder. Da hätte der zweite Hauptsatz der Thermodynamik was dagegen.

Thermal gibt es nach meinen Recherchen dagegen wirklich. Denn hier handelt es sich gemäß Wikipedia um eine Bezeichnung für Wasser aus Thermalquellen. Also eher an Mineralien reiches Wasser, was sicherlich nicht die schlechtesten Inhaltsstoffe sein müssen. Wobei man hier ja erst einmal an Esoterik denkt, wo Thermalwasser durch die Einstrahlung von Sonnenlicht auf einen schwarzen Krug Wasser erwärmt, was dadurch die Wärme ’speichert‘. Ganz nach dem Motto: ‚Heißes Wasser kann man nie genug haben, also frieren wir es ein.‘

So gesehen scheint es hier wirklich um Marketing zu gehen und die Bachblüten dienen nur als Marketing. So als wenn man eine Kopfschmerztablette mit einem Tropfen Homöopathie würzt und dies dann als Homöopatisches Mittel verkauft. Kommt der Placeboeffekt noch oben drauf.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Staus in Hochfeld sind Dauerzustand

Die DVG ist lernresistent, was Probleme angeht.

Ich stand am Mittwoch den 30.11.2016 am HBF und wartet auf den Bus und nichts kam.
An den Anzeigetafeln stand keinerlei Hinweis auf einen Stau in Hochfeld.

Die Staus auf der Brücke der Solidarität sind jedenfalls kein Einzelfall. Kommt es zu einem Unfall auf der A40 oder auf der Brücke der Solidarität staut es sich massiv. Schon häufiger war dies der Fall. Weshalb ich lieber mit dem RB33 nach Rheinhausen fahre, da dieser schneller dort ist.

Wenn man natürlich nicht weiß, dass es sich staut, dann steckt man in den Bussen fest und ist teilweise sogar zu Fuß schneller.

Die Informationspolitik der DVG ist hier sogar noch schlechter, als die der Deutschen Bahn. Diese informiert einen zumindest, auch wenn sie keine Alternativen aufführt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Umweltschutz, Verbraucherschutz | 1 Kommentar

Wie kann Duisburg besser werden?

Ich habe dazu mal die Postkarte der Stadt ein wenig befüllt:
img_20161022_062248-besseres-duisburg-a

Abgeschickt habe ich sie nicht, denn das würde den Haushalt nur unnötig mit Porto belasten und eine Onlineteilnahme ging nicht.

Also:
Make Duisburg Green Again

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Warum will Barbara Hendricks die Städte noch lauter machen?

Lärm macht krank, stresst und hängt sicherlich auch mit der steigenden Aggressivität zusammen und trotzdem will Frau Hendricks Städte noch lauter machen, obwohl der Lärm bereits jetzt um 1 dB(A) pro Jahr zunimmt.
Ich schrieb deshalb folgenden Brief, sowohl bei Facebook, als auch ans Ministerium:

Sehr geehrte Frau Hendricks,

Ihre Kollegin Frau Kraft setzt sich derzeit für Respekt ein. Schade, dass sie diese Bemühung vereiteln. Aber vielleicht ist auch einfach nur Unwissenheit über die Zusammenhänge von Lärm mit gesellschaftlichen Auswirkungen.

Lärm macht Krank. Aber das ist nur eine der Auswirkungen von Lärm. Lange bevor Lärm zu somatischen Problemen wie Bluthochdruck usw. führt, wirkt er sich als Stressor auf die Psyche aus. Bei längerer Einwirkung kann dies u.U. auch zu Aggressionen führen.

Die Menschen scheinen immer aggressiver zu werden. Gleichzeitig werden die Städte pro Jahr um 1 dB(A) lauter. Ist das Zufall? Ganz sicher nicht.

Lärm ist Gift für die Seele!

Als Bundesumweltministerin wäre es die Aufgabe für weniger Lärm zu kämpfen und nicht für mehr. Das Gewerbe in den Städten muss nicht lauter werden können. Es gibt genug Möglichkeiten die Lautstärke zu senken. Angefangen von leiseren Fahrzeugen über besser Schalldämmung, welche gleichzeitig auch dem Klimaschutz dient, denn Wärmedämmung ist immer
auch Schalldämmung, bis hin zur Einhaltung von Ruhezeiten.

Oder soll der soziale Friede etwa noch mehr gefährdet werden?

Für wen denn?

Mit extremen Unverständnis

Dr. Ulrich Scharfenort (Lärmexperte)

Wahrscheinlich stört einen der Lärm nicht so, wenn man aus dem ruhigen und beschaulichen Kleve kommt.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Mit der Geburt beginnt die Existenz. Mit dem Tod endet sie. Was zählt ist, was man aus der Zeit dazwischen macht.
Wer sich in Geduld übt sitzt nur rum, wer aktiv ist, braucht nicht zu warten, denn alles ergibt sich von selbst.

(Ulrich Scharfenort, 29.03.2015)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bücher verlängern mit dem Smartphone in Duisburg

Man glaubt es kaum, aber es geht.
Man kann wirklich Bücher in Duisburg mit dem Smartphone verlängern.

Von der derzeitigen Technik wird dies aber erheblich erschwert.

Man kann sich natürlich über den Browser die Seite der Stadt Duisburg aufrufen und sich dort einloggen, allerdings funktioniert dieser OPAC je nach Smartphone nur bedingt.

Anders sieht dies mit dem MOPAC aus, dieser lässt sich problemlos mit dem Smartphone bedienen, allerdings muss man diesen erst einmal finden. Denn es handelt sich hier nicht um eine App, sondern nur einen besonderen Login. Auf der Seite der Stadtbibliothek Duisburg findet sich der Link, den man sich gut speichern sollte, denn ihn zu finden ist nicht einfach.

Eine offizielle Anleitung gibt es nicht. Weder als Flyer noch im Netz.

Nicht nur für ältere Menschen stellt die Nutzung über Smartphone ein Problem dar. Was nützt die beste Technik, wenn man sie nicht nutzen kann bzw. es keine Hinweise darauf gibt?

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Finanzlage, Internet, EDV & Co, Lokales | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Feinstaub durch Flugverkehr

Vor kurzem schrieb ich dem Landesumweltministerium wegen hoher Feinstaubwerte in der Abflug- / Einflugschneise des Flughafens Düsseldorf und innerhalb weniger Tag kam folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihr Schreiben zum Thema Luftschadstoffe im Umfeld des Düsseldorfer Flughafens. In Ihrer E-Mail sprechen Sie die gesundheitliche Wirkung von Feinstaub an und fragen, ob es für den Flughafen Düsseldorf etwa Sonderregelungen gibt und er von Luftreinhaltemaßnahmen ausgenommen wird. Ferner fragen Sie, wie die vom Flughafen angestrebte Kapazitätserweiterung unter dem Gesichtspunkt der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung gesehen wird.

Für den Flughafen Düsseldorf gibt es keine Sonderregelungen.

Für Düsseldorf sind bereits seit dem Jahr 2004 Luftreinhaltepläne in Kraft, da sowohl der Feinstaub- als auch der Stickstoffdioxidgrenzwert überschritten wurden. Bei der Festlegung von Luftreinhaltemaßnahmen werden alle möglichen Quellgruppen – also auch der Luftverkehr – in den Blick genommen und ermittelt, inwieweit die einzelnen Emittenten zu den Luftschadstoffbelastungen beitragen. Dies ist eine Voraussetzung, um gezielt Minderungsmaßnahmen festlegen zu können, die bei den Hauptverursachern ansetzen und entsprechend wirksam sind. Die Feinstaubbelastung konnte mittlerweile durch zahlreiche Maßnahmen gesenkt werden, jedoch besteht die Stickstoffdioxidgrenzwertüberschreitung fort. Der Luftreinhalteplan Düsseldorf wird derzeit nach der beschriebenen Vorgehensweise fortgeschrieben.

Für das Landesumweltministerium steht fest, dass alles getan werden muss, um den Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Mit der Zielsetzung, flächendeckend eine Luftqualität zu gewährleisten, die dem Vorsorgegedanken gerecht wird, haben wir im Rahmen der Anhörung zum laufenden Planfeststellungsverfahren zur geplanten Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf gefordert, bei der Genehmigung die Vorsorgewerte der WHO für Feinstaub und der VDI für Stickstoffdioxid zu berücksichtigen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinem Schreiben weiterhelfen zu können.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass hier schriftlich bestätigt wird, dass es keine Sonderregelung für den Flughafen Düsseldorf gibt.

Ob der Forderung gefolgt wird ist etwas anderes, aber zumindest ist dies doch eine ziemlich deutlich Positionierung.

Interessant wird es, wenn der Flughafen die Feinstaubwerte mindern muss. Vielleicht lässt sich dies ja auch auf dem Klageweg erreichen. Insbesondere wenn ein Dieselfahrzeugbesitzer jetzt nicht mehr in die Innenstadt dürfte, wäre das ja ziemlich unverhältnismäßig, wenn der Flughafen hier keine Auflagen bekäme.

Am besten wäre natürlich sofort bei Überschreiten ein Flugverbot für den jeweiligen Tag auszusprechen. Das gäbe viel Ruhe am Abend…

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

Feinstaub im Umfeld des Flughafens Düsseldorf

Man glaubt es kaum, aber was im Straßenverkehr selbstverständlich zu sein scheint, nämlich das Feinstaub reduziert wird, ist im Luftverkehr wohl nicht der Fall.

Messungen der Bürger gegen Fluglärm ergaben Werte von 163 000
Partikel am Kindergarten an der Niederrheinstraße für Ultrafeinstaub. Also hohe Werte in der Einflug- und Abflugschneise des Flughafens, an einer nicht betroffenen Stelle, der Corneliusstraße, fanden Vergleichsmessungen statt, wo als Spitzenwert 50.000 Partikel gemessen wurden.

Grund mal für eine kleine Nachricht an Landesumweltministerium zu schicken:

Sehr geehrte Personen,

wie ich einer Medieninformation der Bürger gegen Fluglärm entnehmen konnte, erzeugt der Flugverkehr in der Abflugschneise erhebliche Mengen Ultrafeinstaub, von dem es heißt, dass dieser besonders tief in die Lunge vordringt und zudem krebserregend ist.

Zumindest teilweise ist Duisburg Umweltzone, wo nun sogar durch ein Gerichtsurteil klargestellt wurde, dass etwas gegen die Feinstaubbelastung getan werden muss.

Wird der Flughafen von diesen Maßnahmen ausgenommen?
Wenn ja warum?

Wie ist eine Kapazitätserweiterung unter diesem Gesichtspunkt zu sehen, da ja die Belastung mit Feinstaub und damit einhergehend auch Stickoxiden ansteigen wird?

Mir ist jedenfalls unverständlich warum hier keine Maßnahmen getroffen werden. Gelten für den Flughafen etwas Sonderregeln?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Fracking in Duisburg

Man glaubt es kaum, aber im Duisburger Süden, also genau da wo demnächst durch Flächenfraß (Arrondierung) neuer Wohnraum entstehen soll, ist Fracking möglich und nicht nur dort. Auch der Duisburger Westen ist betroffen.

Es geht hier um die Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken in dem Feld „Ruhr“. Dazu liegt der Bezirksregierung Arnsberg ein Antrag der Wintershall Holding GmbH vor. Diese will die Berechtigung, in ihren Claim fracken zu können, verlängern.

Da Arnsberg, um die kritische Öffentlichkeit weiß, wurden die betroffenen Kommunen beteiligt. Darunter auch Duisburg.

Am 20.09.2016 wurde der Bezirksregierung eine Stellungnahme übersandt. Am 13.09.2016 hätte dies im Umweltausschuss beraten werden können. Wurde es aber nicht, sondern erst jetzt im November wurde es gerade einmal der BV Süd zu Kenntnis gegeben.

In der DS 16-1048 ist diese eher dürftige Antwort der Stadt Duisburg an die für Bergrecht zuständige Bezirksregierung Arnsberg hinterlegt. Enthalten war auch eine Karte, welche deutlich zeigt, dass zudem der Duisburger Westen betroffen ist. Die Bezirksvertretung West wurde nicht informiert. Sicherlich wäre es auch für die Stadtentwicklung interessant, ob in nächster Zeit das Umfeld durch Fracking verseucht werden könnte. Davon abgesehen geht das „Aufsuchen“ nicht ohne Lärm vonstatten. Sei es für Transporte von Material und Wasser oder beim Bohren selber.
Es ist auch bekannt, dass Fracking zu Erdbeben führen kann. Also sind auch im Duisburger Süden Bergschäden möglich, was den Wohnwert mindern wird.

Auch Düsseldorfer Gebiet könnte betroffen sein, was wiederum das Duisburg Grundwasser gefährden könnte, wenn eine andere Bundesregierung Fracking erlauben sollte. Sicherlich zielt hierauf auch die Verlängerung ab. Alles in der Hoffnung, dass sich die politische Lage ändert und dadurch Fracking auf Kosten der Allgemeinheit möglich wird. Als gäbe es nicht genug Bodenbelastung in Duisburg.

Mit Datum vom 16.06.2016 beantragte die Wintershall Holding GmbH bei der Bezirksregierung Arnsberg die Verlängerung der bisher zeitlich begrenzten Genehmigung zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken im Feld „Ruhr“. Hiervon ist auch der Stadtbezirk „Süd“ betroffen.

Besonders das Wörtchen ‚bisher‘ sticht hiervor. Es könnte also durchaus auch um eine unbegrenzte Verlängerung für die Lizenz zum Fracken gehen.

Im Rahmen dieses Verfahrens wurde die Stadt Duisburg am 18.07.2016 als Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme zu dem Antrag gebeten.

Daneben zeigt sich hier die übliche Duisburger Intransparenz, da nichts weiteres öffentlich gemacht wurde. Anders, als dies etwa in Haan der Fall ist.

Dort wurde neben Rat auch der für Umwelt und Stadtentwicklung zuständige Ausschuss informiert. Die Stadt Haan antwortete zudem deutlich fachlich versierter, als nur auf nicht auswertbare Unterlagen hinzuweisen.

Es ist absehbar, dass sich Wintershall hier der üblichen Salamitaktik bedienen will, um die Erlaubnis solange zu verlängern, bis es möglich ist zu fracken.

Aus der Vorlage der Stadt Haan ist zu entnehmen:

Im Jahr 2021 soll der Deutsche Bundestag überprüfen, ob es beim Verbot des unkonventionellen Frackings bleibt.

Es wird also sicherlich eine Verlängerung bis zu diesem Zeitpunkt angestrebt, um dann doch noch fracken zu können.

Insbesondere im Duisburger Süden bzw. Düsseldorfer Norden wird das Trinkwasser für Duisburg gewonnen und das Grundwasser ist bereits jetzt durch die Belastung mit PFT vom Düsseldorfer Flughafen geschädigt, sodass durch Fracking Ausweichmöglichkeiten weiter vermindert würden.

Wintershall ist offensichtlich nicht an einer kritischen Öffentlichkeit interessiert, wie das Datum der Einreichung zeigt, denn so liegt die Beteiligungsmöglichkeit der Gremien genau in der Sommerpause oder kurz vor Fristende der Bezirksregierung Arnsberg.

Warum die Vorlagen nicht dem Umweltausschuss überstellt wurde kann man nur mutmaßen. Dies könnte aber natürlich auch ein Zeichen für die massive Überlastung der Stadt und den Personalmangel sein. Weshalb dann gute solide Arbeit nicht möglich ist. Die Kürze der Stellungnahme deutet jedenfalls darauf hin. Oder sind SPD und CDU etwa für Fracking im Duisburger Süden, wo sie doch hier eher den Wohnwert steigern wollen.

Vorerst wurde nur um ein halbes Jahr verlängert.

Bereits im Jahr 2014 kündigte die BZR Arnsberg an, die betroffenen Kommunen zu beteiligen.

Bei einer Recherche im Ratsinformationssystem konnte keinerlei Information zu diesem Thema gefunden werden. Es scheint als wären die Informationen nicht an die Gremien weitergegeben worden, obwohl Fracking ja durchaus aufgrund der Kontroverse ein durchaus politisch relevantes Thema ist.

Der Antrag u.a. von den Piraten (PSL) mit den Grünen gegen Fracking wurde 2015 abgelehnt. Dies heißt also, obwohl durch Flächenfraß (Arrondierung) der Duisburger Süden bebaut wird, soll dort auch weiterhin gefrackt werden können.
SPD und CDU waren laut Niederschrift für die Ablehnung des Antrages.

Im Rahmen einer Anfrage, ob man Fracking in Duisburg verhindern können, kam als Begründung von Herrn Tum warum dies nicht ging der unbestimmte Rechtsbegriff Verhinderungsplanung.

Ein weiteres Gebiet für die Gasförderung scheint nach DS 16-1116 (zur Umgestaltung des Gebietes der Alfred-Hitz-Schule) in Rheinhausen Bergheim zu liegen.

Das Plangebiet liegt über dem auf Steinkohle verliehenen Bergwerksfeld „Wilhelmine Mevissen“. Im Bereich des Plangebietes ist der Bergbau eingestellt.
Bergbauliche Nachwirkungen auf das Plangebiet sind nicht zu erwarten. Ferner liegt das Plangebiet über dem Feld der Erlaubnis zu gewerblichen Zwecken „Mevissen Gas“. Diese Erlaubnis gewährt das befristete Recht zur Aufsuchung des Bodenschatzes „Kohlenwasserstoffe“.

Hier vermutlich Grubengas.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Müde Piloten sind gar nicht gut

Wie die Tagesschau berichtete, gibt es besonders bei Billigairlines übermüdete Piloten.

Unmittelbar kann Übermüdung zu einem Absturz führen. Übermüdung vermindert die in Notsituationen notwendigen Reflexe. Das Denken fällt schwerer.

Dies kann deutlich leichter zu tödlichen Fehlern führen. Nicht nur für Piloten und Passagiere, sondern bei dem resultierenden Absturz, kann dies die Bewohner und den „Flugrouten“ massiv gefährden.

Langsfristig kann Schlafmangel zu Depressionen führen. Oder bereits vorhandene Depressionen verstärken. Es ist ja bekannt, dass Depressionen wahrscheinlich die Ursache für einen Selbstmord mit Todesfolge aller Passiere waren. Somit könnte auch Übermüdung einen Teil dazu beigetragen haben.

Wenn man bedenkt, dass die Erweiterungswünsche des Flughafens Düsseldorf auf eine Billigairline abzielen dürften, ist absehbar, dass das Absturzrisiko stark ansteigen wird und damit auch die Gefährdung der ohne schon durch Verlärmung stark belasteten Bevölkerung.

Zu welchen Anteil die Übermüdung auf Schlafstörungen durch Fluglärm zurückzuführen ist, wird nicht berichtet.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neu bei Facebook

Habe jetzt bei Facebook eine Seite erstellt, die nur ausgewählte Inhalte aus meinem Blog wiedergibt. Insbesondere um Gegebenheiten zu hinterfragen und natürlich auch das Motto #MakeDuisburgGreenAgain zu vertreten.

Ebenfalls hinweisen möchte ich auf die Seite der PSL-Fraktion
Mit den Informationen dort kann man jene aus der Presse abrunden.

Kleine Fraktionen haben den Vorteil, dass sie näher am Bürger sein können und gerne auch mal in Missstände aufzeigen, an die sich andere nicht herantrauen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Lokales, Lokalpolitik | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Einseitiges Interview mit Schnalke

Ein kleines Interview mit Herrn Schnalke vom Fluglärmhafen Düsseldorf. Da kann ich mich eines kleinen Kommentars natürlich nicht enthalten, wenn wieder Flughafenpropaganda in den Orbit posaunt wird.

Schuld sind immer die anderen. Warum funktioniert es beim Gepäck denn an anderen Stellen, aber nicht in Düsseldorf. Die Konstellationen sind sicherlich nicht so viel anders. Also welchen Fehler macht Düsseldorf hier?

Mehr Fluggäste ohne Kapazitätserweiterung belegt schön die Argumentation der Gegengutachten zum Flughafenantrag, dass vieles durch bessere Auslastung abgefangen wird. Seltsamerweise wird nicht erwähnt, wie viele Starts und Landungen stattfanden… Aber die Zahl würde dann u.U. ja sogar die Verlärmungsgegner in ihrer Argumentation unterstützen.

Und seltsam auch, dass alle anderen großen Flughäfen in die Außenbereiche der Ballungszentren verlagert werden…

Ausgewogene Berichterstattung sähe natürlich anders aus, aber der Flughafen ist schließlich ein signifikanter Anzeigenkunde…

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

ALDI-Strom scheint wirklich Ökostrom zu sein

Folgende Mail bekam ich jetzt als Antwort zugeschickt:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre erneute E-Mail.

Es handelt sich nicht um Pumpspeicherkraftwerke, sondern um reine Speicherkraftwerke. Das bedeutet es wird ausschließlich Wasser zur Stromerzeugung abgelassen, aber nicht zurückgepumpt.

Die Speicher werden durch Regen und natürliche Zuflüsse wieder aufgefüllt. Das abgelassene Wasser wird entweder in Flussbetten oder andere aktive Gewässer geleitet.

Der Prozess ist dadurch tatsächlich 100% ökologisch und der erzeugte Strom 100% Ökostrom.

Wir wünschen Ihnen vorab ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen aus Mülheim an der Ruhr

Bleibt eigentlich nur noch die Frage, warum ALDI hier nicht direkt so geantwortet hat oder war denen wirklich nicht klar, worauf ich hinaus wollte?

Veröffentlicht unter Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Gerade, wenn man keine Lust hat, ist es wichtig die Lust auszuleben.

(Ulrich Scharfenort, 13.05.2015)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aydan Özoguz in der Kritik

Wenn man mal darüber nachdenkt, könnte sie mit ihrer Einschätzung zu salafistischen Vereinen durchaus recht haben.

Verbote könnten sogar zu einer stärkeren Radikalisierung führen. Deswegen muss man hier mit Augenmaß vorgehen, denn Terroristen werden alle Aktionen in ihrer Propaganda verwursten. Terroristen sind halt immer auch Populisten, die auch vor Lügen nicht halt machen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Verunsicherung VI

flughafenlobbykratie

Veröffentlicht unter Fluglärm, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Offener Brief: Respekt-Los an Frau Kraft

Ob ich hier jemals eine klare Antwort bekomme?

Sehr geehrte Frau Kraft,

so ein Aufruf zu mehr Respekt ist in meinen Augen purer Populismus, der wenig bis gar nichts bewegen wird.
Er lenkt höchstens für kurze Zeit die Augen der Öffentlichkeit auf das Problem löst es aber nicht.

Wo ist hier das Forschungsprogramm, was die Ursachen ermittelt? Wo sind Ihre Aussagen zu Prävention?
Härtere Strafen sind auch nur Populismus, denn sie wirken erst nach begehen der Tat und die überlasteten Staatsanwaltschaften weisen Anzeigen viel zu leicht ab.

Ich frage mich auch, wo differenziert wird. Man muss sicherlich jeden Einzelfall betrachten, ob dies wirklich Respektlos war oder eine berechtigte Reaktion. Etwa ein Journalist, der seine Nase in die Privatsphäre anderer steckt handelt ebenfalls Respektlos. Ebenso der Polizist, der einem bei einer Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung sinngemäß sagt, dass da nichts gemacht würde.

Respekt aus Angst, wäre Obrigkeitshörigkeit und dies will ich in Deutschland nicht erleben, denn ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin das führt. Respekt entsteht aus einer Begegnung auf Augenhöhe, aber auch aus Regeln die durchgesetzt werden. Ein Beispiel aus Duisburg, wo sich das Ordnungsamt weigert die bestehenden Regeln durchzusetzen. Ursache vermutlich Personalmangel.

Das Polizisten gestresster und damit sensibler sind liegt sicherlich nicht zuletzt an dem massiven Stellenabbau und den erheblichen Überstunden. So ein Raubbau an der Gesundheit wirkt sich auch auf die Arbeitsleistung aus und strahlt damit ebenfalls zum Gegenüber weiter.

Der Sozialstaat, der quasi immer weiter geschrumpft wurde; die unfähigen Firmenchefs, wie etwa bei Volkswagen, wo Personal für dies Unfähigkeit mit Jobverlust zahlen muss; das Smartphone als Zeitfresser und so vieles mehr. All diesem gemein ist, dass es sich um Stressfaktoren handelt. Eine der Auswirkungen von Stress kann Aggression sein. Mein Diagnose ist, dass so Dinge wie Stellenangst, Verlustängste und Veränderungsangst in eine gesellschaftliche Burnoutsymptomatik führen, die noch unterstützt wird durch einen Wertverfall. Untermalt wird dies durch das Zwangskorsett des Political Correctness, was unsere Ausdrucksform fesselt und zu Verwirrung führt.

Das Erstarken von Populisten ist ebenso ein Symptom dafür. All dies hängt zusammen, man muss es bloß mal richtig betrachten. Und jene die häufig in den Medien sind, werden als Vorbild genommen. Das ein scharfe Debatte im Bundestag nicht heißt, dass man sich streitet, ist vielen Menschen nicht bewusst. Pöbelmoderatoren in Castingshows, welche Teilnehmer zum Weinen bringen werden natürlich als Vorbilder begriffen, ebenso wie Pöbelpolitiker, die sich in Angriffe ergehen.

Mit so einer Initiative werden Sie NICHTS bewirken, denn es setzt nicht an den Ursachen an, sondern versucht die Symptome zu mildern. Also endlich aufhören mit Populismus und wirklich etwas tun. Mehr Personal und Jobsicherheit statt Zeitvertrag würde schon eine Menge bewirken. Aber mir werden Sie eh kein Gehör schenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Es würde sicherlich mehr helfen, wenn man die Ursachen für Ängste und Sorgen beseitigt, als die heiße Luft, welche derzeit produziert wird. Aber natürlich ist die Beseitigung von Missständen schwieriger, als sich wo hin zu stellen und Wünsche zum Besten zu geben.

So machen Politiker weiterhin Werbung für Angst für Deutschland.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Politik, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar