Terrortest am Atomkraftwerk

Nur in einem ist die Atomkraft sicher. In ihrem hohen Risiko.
Das bewies unlängst ein Test von Greenpeace an einem französischen AKW.

Angeblich soll schon vorher klar gewesen sein, dass es sich um jemanden von Greenpeace gehandelt hat. Dann frage ich mich allerdings, warum man nicht eingegriffen hat um zu demonstrieren, dass selbst Greenpeace nicht ins Kraftwerksgelände kommt.
Wahrscheinlich ist es nur eine Ausrede, welche aber natürlich nicht so einfach zu widerlegen ist. Mein Vertrauen in AKW erhöht dies jedenfalls nicht gerade.

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Die Kandidaten für den OB-Posten

Die OB-Kandidaten stehen fest (RP ONLINE, 03.05.2012).

Die Kandidaten:
Michael Rubinstein (Parteilos, Empfehlung Piratenpartei Duisburg)
Sören Link (SPD)
Benno Lensdorf (CDU)
Rudolf Kley (Bürger Union Duisburg)
Barbara Laakmann (Linke)
Ingrid Fitzek (Grüne)
Rolf Karling (früher Grüner?)
Ahmet Siegel (Parteilos)
Sascha Miskov (Parteilos)
Frank Koglin (Parteilos)
Harald Lenders (Parteilos)
Dr. Richard Wittsiepe (Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg, früher FDP)

Nähere Informationen zu einigen Kandidaten finden sich auch hier.

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Abkürzungen ala Schavan?

Sollten sich die Vorwürfe gegen Bildungsministerin Schavan bewahrheiten wäre das ein weitere Armutszeugnis für die Schwarz-Gelbe-Koalition, die mittlerweile einen hohen Anteil an Plagiatoren hat, obwohl immer wieder die Rede davon ist, wie wichtig denen das Urheberrecht wäre.

Eine echte Doktorarbeit ist eine Menge Arbeit und vielfach auch Frust, besonders in den Naturwissenschaften, wo man meist experimentell arbeitet. Aber gerade dieses Überwinden von Hindernissen schult auch die Frustrationstoleranz und hilft dabei sich weiter zu entwickeln. Geht nun jemand hin und kürzt diesen Weg ab ist das in meinen Augen einfach nur widerlich. Mittlerweile hoffe ich das noch viele mit solchen copy&paste-Doktorarbeiten darüber stolpern.

Ob noch andere Guttenberger auf dieser Liste sind?

Eine bestimmt nicht abschließende Auflistung der Kopierer:
Silvana Koch-Mehrin (FDP)
Veronica (Spitzname Vroni) Saß (Tochter von Stoiber CSU)
Matthias Pröfrock (CDU)
Georgios Chatzimarkakis (FDP)
Margarita Mathiopoulos (FDP)
Bijan Djir-Sarai (FDP)
Florian Graf (CDU)

Wenn diese Personen also nicht mal die Ehrlichkeit besitzen bei einer Doktorarbeit ohne schnelle Wege auszukommen, wie soll man von denen ehrliche Politik erwarten?

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Heute wird es spannend

Denn heute wird laut der Westen um 15:30 soll der Wahlausschuss öffentlich im Duisburger Rathaus in Raum 225 tagen.

13 Bewerber deren Namen allerdings wohl erst nach der Sitzung bekannt werden dürften, wollen antreten im Rennen, um das Amt des neuen Duisburger Oberbürgermeisters.

Zu den bereits genannten OB-Kandidaten möchte ich noch den Namen Rolf Karling hinzufügen. Damit wäre immerhin acht Namen im Rennen.

Ich bin jedenfalls schon gespannt auf das Ergebnis am 17. Juni und wünsche SPD, CDU, Grüne und Linke wenig Erfolg mit ihren Kandidaten und eine hohe Wahlbeteiligung wäre auch schön. Diesmal gibt es jedenfalls wirklich Alternativen und sogar den von vielen Duisburgern gewünschten überparteilichen Kandidaten.

Aber wer ist hinterher wird entscheide natürlich nicht ich, eine Partei, sondern jeder wahlberechtigte Bürger.

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Umweltstiftung Altlasten

An vielen Stellen lauern im Boden von NRW Altlasten. Diese Schadstoffe im Boden können u.a. das Grundwasser verseuchen. Dies macht entweder eine teure Aufbereitung oder eine Verlegung von Trinkwasserbrunnen notwendig.

In Rheinhausen stellte die SPD in 2009 dringenden Handlungsbedarf für Altdeponien fest. Sichtbare Anzeichen für Handlungen kann ich bis heute nicht feststellen.
Ebenfalls in Rheinhausen liegt das ehemalige Gelände des Kruppstahlwerks, wo eine Sanierung stattgefunden haben soll, obwohl die Oberflächenversiegelung keine Sanierung, sondern lediglich eine Sicherungsmaßnahme. Es sind noch einige andere Stelle in NRW in der List aufgeführt.

Auch Homberg ist nicht verschont von Altlasten. Zum Beispiel auf dem Gelände des nicht umgesetzten Logport III. Insbesondere der Rheinpreußen-Hafen ist dort betroffen.

Das waren jetzt natürlich nur ein paar Beispiel für die unschönen Hinterlassenschaften der Industrie. Niemand weiß, welche Zeitbomben sonst noch im Boden lauern.

Allein die Bestimmung, welche Altlasten im Boden vorliegen verschlingt Unsummen.
Die anschließende Sanierung verschlingt ebenfalls noch einmal einiges.

Um diese Kosten abzudecken wäre es zu überlegen, dass die Firmen schon zu „Lebzeiten“ Rücklagen bilden, um diese Folgekosten zu tragen. Zum Beispiel könnte die Industrie verpflichtet werden jährlich eine bestimmte Summe in einer Stiftung anzulegen. Die Höhe ist abhängig von Menge und Risiko der jeweiligen Stoffe und deren Verwendung. AKW hätten natürlich besonders hohe Sanierungskosten. Eine Tankstelle je nach Bauart des Tanks ein anderes und ebenso die chemische Industrie. Auf diese Art könnten neue Altlasten schneller saniert werden und schon bekannte ebenfalls nach und nach angegangen werden.
Nach Bundesbodenschutzgesetz muss jedenfalls der Verursacher haften und damit diese sich nicht drücken kann wäre es vielleicht sinnvoll schon jetzt für die Sanierung zu kassieren.

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Bilder Weiße Riesen

Ich hatte ja hier einen offenen Brief veröffentlicht, damit man auch mal einen kleinen Eindruck bekommt wie es vor Ort aussieht mal ein paar Fotos.

Einfahrt Hochhausruine

Eingang Hochhausruine

Eingang Hochhauseruine II

Müll bei Hochhausruine

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Kanzler Kraft?

Vergangene Woche habe ich eine interessante These gehört.

Hannelore Kraft hätte den Haushalt NRW platzen lassen, um bei den Neuwahlen als strahlende Siegerin hervor zu gehen und damit für die Bundestagswahl im nächsten Jahr eine gute Positionierung für den Kanzlerposten zu erzielen.

Ich hatte mich gefragt, ob ich diese Frage einfach mal an Frau Kraft auf Abgeordnetenwatch stellen sollte. Wenn ich mir allerdings die Antworthäufigkeit und -qualität von Frau Kraft bei der Landtagswahl ansehe bezweifle ich eine Antwort zu bekommen.

Ich habe mir die Fragen mal durchgelesen, auch um zu sehen was den Bürgern auf den Nägeln brennt.

Ich wusste zum Beispiel nicht das ab 2013 auch Vereine GEZ-Gebühr zahlen müssen. Eine Schweinerei bei Bürgern abkassieren zu wollen die sich engagieren.

Eine Frage geht auf „Wir lassen kein Kind zurück“ auf den Plakaten ein. Also in Duisburg sind mir etliche Kinder bekannt die zurück und alleine gelassen werden. So ein Spruch klingt natürlich toll aber wo ist der Inhalt. Was heißt das konkret?

Dann das Thema Polizei und Fußball. Warum muss der Steuerzahler für Fußballspieleinsätze zahlen. Insbesondere, wo ein signifikanter Anteil der GEZ-Gebühren/Steuern schon in Fußball fließt.

Zum Thema Mindestlohn war auch ein interessanter Beitrag dabei. Bei der Einführung eines Mindestlohn, wird es für berufstätige u.U. schwierig die Kinderbetreuung zu arrangieren.

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Weiße Riesen Homberg Hochheide

Offener Brief, welcher am Sonntag an Herrn Stadtdirektor Greulich und Herrn Tum gegangen ist.

Sehr geehrter Herr Greulich, sehr geehrter Herr Tum,

am Freitag hatte ich Gelegenheit die „Weißen Riesen“ in Homberg zu sehen. Auch jenes Gebäude an der Ottostr. welches ‚offiziell‘ leer steht und der Stadt derzeit mit Ausgaben für „Sicherungsmaßnahmen“ von 12 000 Euro zu Buche schlägt. 12 000 Euro Ausgaben ohne Einnahmen aus Straßenreinigung, Grundsteuer oder Müllgebühren.

Wie ich hörte, haben die Ruinen inzwischen traurige überregionale Bekanntheit. In anderen Stadtteilen werden Gebäude abgerissen um einen Grüngürtel zu schaffen, trotz Widerstand von Bürgern. Ich frage mich warum dies nicht auch in Hochheide geht. Ich wage mal zu behaupten, dass es aus der Bevölkerung keinen Widerstand gegen den Abriss geben dürfte.

Der beständige Angsttraum mindert sicherlich die Lebensqualität für viele Anwohner. Nicht umsonst ziehen Jahr für Jahr 200 – 300 Bürger weg aus Homberg. Sprich der Stadt entgehen durch die Ruinen Kaufkraft und Steuereinnahmen, was letztendlich sicherlich auch zu Arbeitsplatzverlusten im Einzelhandel führen wird. Zudem steigen natürlich dadurch Leerstände an.

Als jemand aus dem Duisburger Westen frage ich mich, ob der Westen die Stadtspitze überhaupt am Herzen liegt. Seien es die Leerstände an Ladenlokalen in Rheinhausen oder halt wie hier die „Weißen Riesen“. Vielleicht sprechen wir nicht ohne Grund vom rüber nach Duisburg fahren. Diesen Eindruck habe ich häufig, wenn es um den nächsten „Leuchtturm“ in der Stadt geht. Für diese Dinge scheint ja seltsamerweise immer genug Geld da zu sein. Oder es werden städtische Gesellschaften in den Ruin getrieben.

Wir Duisburger brauchen keine Leuchttürme, sondern Lebensqualität.
Aber zurück zu den „Weißen Riesen“. Die Ruinen leer stehen zu lassen, anstatt sie abzureißen, sehe ich als höchst fahrlässig an. Sicherungsmaßnahmen sind nicht zielführend und auf lange Sicht deutlich teurer. Sie verschieben nur die Lösung des Problems auf später. Es muss jetzt ein Lösung her mit der alle Duisburger Bürger Leben können.

Die Aufgabe von Politikern ist es nicht zu sagen warum etwas nicht geht, sondern aktiv nach Lösungen zu suchen, welche den Bürgern gerecht wird.

Zu meinen Konkreten Fragen:

Wo kamen die Gelder für den Abriss in Bruckhausen her und warum geht dies nicht auch in Hochheide?

Hat die Stadt bei der Kostenfrage mal berücksichtigt, wie die sekundären Verluste allein durch die Wirtschaftsbetriebe sind?
(Also nicht nur die Kosten für die Müllabfuhr, sondern z.B. auch für entgangene Straßenreinigungs- und Abwassergebühren. Die Kaufpreise für Immobilien in der Umgebung sinken, was sich zudem in geringeren Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer äußert.)

Warum steckt z.B. die Stadtsparkasse Duisburg ihr Geld nicht in den Abriss?
(Schließlich profitiert auch Sparkasse von höheren Immobilienpreisen.)

Welche Summe stände der Stadt zur Verfügung und wieviel fehlt wirklich, um den Abriss durchzuführen?
(Also wieviel könnte die Stadt aufbringen und wieviel müsste von dritten aufgebracht werden.)

Warum fordert die Stadt nicht bei den Hochhäusern, wo der Besitzer feststeht die Gebäude entweder auf neuen Stand zu bringen oder abreißen zu lassen?

Gibt es Pläne für eine Leerstandsabgabe?

Gibt es Pläne bei Neubaugroßprojekten eine Gebühr einzuführen, die Baualtlasten, wie z.B. den „Weißen Riesen“ Abhilfe schaffen kann?

Wie wird die Stadt der Seuchengefahr durch die leerstehenden Gebäude begegnen?
(Immerhin können sich Tauben und Ratten ungehindert in den Gebäuden tummeln.)

Ist eine Lösung in Sicht?

Viele Grüße

Ulrich Scharfenort
Direktkandidat Piratenpartei
WK 61 Duisburg West
(Ich weise aus Gründen der Transparenz und Fairness darauf hin.)

Eventuelle Antworten werde ich dann natürlich auch hier posten.
Natürlich ist dies nur eines von vielen Themen im Duisburger Westen aber alle auf einmal lassen sich nicht abarbeiten.

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Leerstände Rheinhausen

Ich hatte am 22.04 mal einen offen Brief zum Thema Leerstände in Rheinhausen an die Stadtratsfraktionen geschickt.

Mit nachfolgenden Inhalt:

An die Stadtratsfraktionen mit der Bitte um Antwort.

Hat Duisburg überhaupt einen Plan?
In der Rheinhauser Innenstadt – Hochemmericher, Krefelder, Friedrich-Alfred und Atroper Straße – sind etliche Leerstände zu verzeichnen und das vielfach schon längere Zeit.
Gleichzeitig werden immer wieder Geschäfte auf der „Grünen Wiese“ bzw. auf Leerflächen errichtet. So zum Beispiel das umstrittene Marktforum am Hochemmericher Marktplatz. Eines der Gegenargumente waren Leerstände.
Demnächst will Walter Hellmich erneut in der Nähe zum Marktplatz bauen. Auch Geschäftsräume sind geplant. Hier liegt in meinen Augen ein Fehler vor. Wenn schon soviel Leerstand bei den Geschäftsräumen besteht, wieso wird dann der Bau von weiteren Geschäftsräumen genehmigt?

Natürlich trägt der hohe Hebesatz der Gewerbesteuer nicht gerade zu einem geschäftsfreundlichen Klima bei. Dadurch wird sich der vorhandene Leerstand bestimmt nicht erholen.

Auch vom Wohnraum her scheint kein Konzept dahinter zu stecken. An der einen Stelle wird etwas neues gebaut, während an der anderen Stelle der Wohnraum verfällt. Sind wir jetzt etwa auch schon bei Wegwerfhäusern?

Eine weitere Fehlplanung, gegen die sich die Duisburger gestellt haben, war das Hallenbad am Toeppersee. Die Besucherzahlen beweisen nur was die Bürger schon vorher wussten. Das Freibad hätte erhalten werden müssen!
Da ist es um so trauriger, dass die Verantwortlichen nicht auf die Bürger hören.

Wo ist da ein Gesamtkonzept zu erkennen? Mir kommt Duisburg, was die Planung angeht, wie ein Flickenteppich vor.

Und wenn mir jetzt jemand Populismus vorwerfen mag, so erwidere ich, dass ich den Wahlkampf nicht zur Werbung in eigener Sache nutze. Ich werde vielmehr die Gelegenheit nutzen und für die Duisburger Bürger die drängenden Fragen zu klären versuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort
Direktkandidat Piratenpartei
Duisburger Westen (Wahlkreis 61)

Bisher gab es nur von der SPD und der FDP antworten, welche ich nachfolgend vorstelle und beantworte.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
als Bürger Rheinhausens antworte ich Ihnen gerne, als Kandidat der Piraten nicht (Ihre Beschreibungen als Kandidat zeugen von Unwissenheit und einem merkwürdigen Politikverständnis).

Im Sinne der Transparenz kann ich bei einer Anfrage natürlich nicht verschweigen wer ich bin. Das wäre überaus unfair. Zu sagen, ihnen Antworte ich nicht, weil sie bei der Konkurrenz sind finde ich jedenfalls befremdlich. Egal ob Kandidat oder nicht ich bin und bleibe Bürger von Rheinhausen.

Es wird Sie kaum überraschen, dass ich Ihnen nicht zustimme, was Ihre „Planungsgedanken“ angeht. Als Liberaler vertrete ich nicht die Meinung, dass jedes Gebäude, jeder Laden, jeder Leerstand und jeder Neubau von der Politik „geplant“ werden sollte. Wenn es Leerstände gibt, kann man darüber klagen und z.B. die Gewerbesteuer senken o.ä., aber man kann Investoren nicht verbieten, mit ihrem eigenen Geld neue Häuser und neue Ladenlokale zu bauen. Wenn Herr Hellmich seine Läden vermietet bekommt, dann hat er Glück, wenn nicht, dann hat er eben Pech – was hat das mit politischer Planung zu tun? Sollen wir Selbständige zwingen, in „vorgeschriebene“ leerstehende Ladenlokale zu gehen (die sich in Privatbesitz befinden)? So etwas nenne ich Planwirtschaft!, die wir Gott-sei-Dank bei uns nicht haben.

Jeder Leerstand müsste auch nicht geplant werden, allerdings ein massiver Leerstand, wie er für jeden in Rheinhausen offensichtlich ist und vielfach schon seit längerem, offenbart ein strukturelles Problem, dem sich die Politik auch annehmen muss.
Im Rahmen des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplan kann durchaus für einen Stadtteil die wirtschaftliche Entwicklung gestaltet werden. Zumal größere Leerstände das Stadtteilbild negativ beeinflussen.

Desweiteren hat Duisburg bereits Sperrbezirke bzgl. Spielhallen eingerichtet.

Es sind also durchaus Eingriff möglich und auch schon durchgeführt worden. Eine Absenkung des Hebesatzes für die Gewerbesteuer wird bei der derzeitigen Finanzsituation schwerlich durchzusetzen sein. Wobei sich natürlich schon häufiger gezeigt hat, dass höhere Abgaben nicht zu Mehreinnahmen geführt haben. Ein gutes Beispiel sind die Schaukästen in der Fußgängerzonen von Rheinhausen und Homberg, die nun leer stehen, weil die Preise plötzlich vervielfacht wurden.

Bei Ihren anderen Themen ist die FDP kaum der richtige Ansprechpartner für Ihre Kritik, wir haben immer genau die Positionen vertreten, die Sie als „Bürgermeinung“ bezeichnen – nur ist das offenbar niemandem (auch Ihnen nicht) aufgefallen….

Zum Hallenbad am Toepper möchte ich Ihnen mitteilen, dass die FDP zum Zeitpunkt dieses Beschusses zwar noch nicht in der Bezirksvertretung vertreten war, ich mich aber immer deutlich gegen diesen Standort ausgesprochen habe. Für das Marktforum gilt das gleiche, was die „Bürgerschaft“ aber anscheinend überhört hat, zumindest muss ich dies aus unseren Wahlergebnissen (und aus Ihrem Schreiben) schließen.

Übrigens habe ich mich auch immer deutlich gegen den barrierefreien Ausbau des Marktplatzes (die Shared-Space-Fläche) ausgesprochen, auch schon vor den Kommunalwahlen. Auch dies fand bei den Rheinhausern Bürgern kein Gehör, die Parteien, die diesen unsinnigen Ausbau forderten wurden mit deutlichen Mehrheiten gewählt. So auch beim Marktforum und beim Hallenbad.

Ich meine eine Spur von Frustration zu hören. Es ist nicht immer einfach sich Gehör zu verschaffen.
Am Anfang war ich übrigens auch gegen Shared Space aber inzwischen finde ich das gar nicht so schlecht, wobei viele Autofahrer die Geschwindigkeit einer Spielstraße nicht zu kennen scheinen.

Hätten Sie und viele andere Kritiker uns in früheren Zeiten unterstützt, hätte eine stärkere FDP manchen Unsinn evtl. verhindern können. Aus den genannten Gründen mag ich es auch nicht, wenn Bürger wie Sie alle Politiker und alle Parteien „über einen Kamm scheren“, keine Unterschiede machen und dann selbst Protestparteien gründen – nur weil sie vorher anscheinend nie etwas mitbekommen haben….

Grüße
Thomas Wolters
FDP-Fraktionsgeschäftsführer,
FDP-Bezirksvertreter Rheinhausen

Die FDP konnte und kann ich nicht unterstützen. Selbst, wenn einige Programmpunkte noch so gut sind. Ich bin entschieden gegen Privatisierung. Das weniger Staat der FDP, heißt für mich ein mehr an Willkür durch die Wirtschaft und das ist nicht im Sinne von Verbraucherschutz.
Ich kann nun mal keine Partei wählen, wo mir das Gesamtkonzept nicht zusagt.
Das ist nie ist stark verallgemeinert. Ich bin nunmal auch nur ein Mensch und kann nicht alles in Erinnerung behalten.
Die Piraten sind übrigens keine Protestpartei, sondern ein Alternative zu den Parteien, wo mitmachen sich darauf beschränkt den hinter verschlossen Türen ausgekungelten Kandidaten abzunicken und vielleicht mal Plakat aufzuhängen. Bei den Piraten kann jeder in AGs und AKs mitmachen und wertvolles Wissen beitragen. Welche andere Partei hat eine so großartige Möglichkeit für Bürgerbeteiligung?

Auf jeden Fall Danke für die ausführliche Antwort.

Und nun zur Antwort der SPD

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
dass Sie sich als Vertreter einer politischen Partei zum „Aufklärer der Duisburger Bürger“ ernennen, erscheint ohne das entsprechende Votum der Betroffenen nicht nur auf den ersten Blick anmaßend.

Um sich als Bürger zu engagieren muss man also erst gewählt sein? Etwas, wie Rainer Bischoff, der gerade mal von 29 % der der Wahlberechtigten seine Zustimmung bekam. Sollen Bürger etwas ansonsten schweigen? Hätten sie überhaupt geantwortet, wenn ich nicht Direktkandidat wäre?

Für die Formulierung der Positionen, mit denen Sie ihr Programm füllen wollen, sind wir allerdings nicht zuständig. Das sollten Sie schon selbst erledigen können.

Eine Formulierung oder Positionen für unser Programm hatte ich nicht erbeten, sondern lediglich eine Erklärung warum die Stadtratsparteien nichts gegen die Leerstände unternehmen.
Aber danke für den Hinweis. Ich werde mich nach der Wahl darum kümmern, das Thema Leerstände in einen Antrag für unser Kommunalprogramm weiter zu entwickeln.

Vielleicht schnüffeln Sie ja mal im Internet ein wenig, da finden Sie dann sicherlich einiges über die Positionierungen Ihrer Konkurrenz.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Linsen
Fraktionsgeschäftsführer

Natürlich könnte ich mir die Kommunalprogramme der anderen Parteien ansehen oder im intransparenten Ratsinformationssystem nach Beschlüssen suchen. Allerdings musste ich gerade auf ihrer Seite feststellen, dass die SPD gar kein Kommunalprogramm hat. Jedenfalls konnte ich keines Entdecken. Vielleicht ist es aber auch einfach nur versteckt. Interessanterweise war unter den ersten 10 Treffern bei Google (Suchworte: duisburg spd programm) das Wahlprogramm 2009 der CDU.

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Beschwerde Öffentlich Rechtliche

Also die Sache mit ACTA und den ÖRR lässt mich einfach nicht mehr los.
Dann bin ich in einem Zeitungsartikel auf die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen gestoßen.

Die führen auf ihrer Seite hinweise zu Beschwerden auf.

Nur schade, dass die Landesanstalt für Medien NRW nur für die Privaten zuständig zu sein scheint und darauf verweist, man solle sich doch an die ÖRR Sender direkt wenden.

Also Auf zum Rundfunkrat denke ich mir aber wieder Fehlanzeige, denn dort finde sich am rechten Rand versteckt, eine Kontaktadresse. Zufall oder Absicht?

Ich habe dann mal nachfolgende Nachricht hingeschickt und harre nun mal einer Antwort.

Hallo,

ich muss sagen ich finde es Besorgniserregend, dann ARD und ZDF und damit auch der WDR für ACTA einsetzen. Hier besteht ganz klar eine Interessenkonflikt zwischen kommerziellen Interessen und unabhängiger Berichterstattung. Lange Zeit wurde ACTA totgeschwiegen und erst als es größerer Protest gab kam es überhaupt zu einer Berichterstattung. Eine kritische Berichterstattung habe ich jedenfalls vermisst.

MfG

Ulrich Scharfenort

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Die CDU liebt Bäume…

… für ihre Plakate scheint mir. In Münster mussten Plakate abgenommen werden und ich meine auch in Duisburg und Düsseldorf hätte ich bereits Plakate der CDU an Bäumen entdeckt.

Wenn die Weisungen der Stadt überall in NRW die selben sind, dürfte wohl überall das hängen an Bäume verboten sein. Also entweder ignoriert die CDU die Weisungen der Stadt bewusst oder hat sich nicht die Mühe gemacht die Weisungen zu lesen.

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Grüne und Nazis?

Ich habe in der taz einen interessanten Artikel gelesen. In dem ging es um eine junge Partei und Mitglieder mit Nazi-Vergangenheit.
Wie der Titel schon andeutet geht es um die Grünen.

Also eine Partei, die sich heute als Moralapostel aufspielt ging es in der Jugend auch nicht besser.

Gar nicht zu schweigen von FDP, CDU und SPD.

Nur bei der Linken wird sich wenig finden, dafür findet sich da mehr SED Vergangenheit und Verharmlosung von Mauerbau und Todesstreifen.

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Vertrauen ist gut….

… Transparenz ist besser.

In Lüneburg sagt unlängst ein SPD-Ratsherr „Transparenz ist das Gegenteil von Vertrauen.“.

Da frage ich mich erstens, ob man Politikern einfach so vertrauen soll, wo einfach schon zu oft, dass Gegenteil bewiesen wurde. Die altbackenen Politiker haben jedenfalls viel Kraft in die Zerstörung von Vertrauen gesteckt. Und Transparenz ist die Grundlage, dass wir Politiker uns das Vertrauen zurück verdienen.
Politiker sind keine Herrscher, sondern Diener des Volkes, mit dem Privileg für viele sprechen zu dürfen. Und wie der unsterblich Stan Lee schon mehrfach in seinen Werken betonte. „Aus großer Macht, folgt auch große Verantwortung.“

Also Liebe Politiker, die Transparenz als falsch ansehen. Denkt mal drüber nach, dass gewählte Vertreter auch die Aufgabe haben ihren Wählern zu sagen was sie tun. Ich weiß, dass zeitlich nicht unbedingt einfach ist aber Transparenz ist einfach wichtig.

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Unchristliche Demokratische Union?

Ist Überwachung ein Zeichen der Nächstenliebe?
Eine Google liefert jedenfalls keine Treffer, die darauf hindeuten. Also warum fordert eine Partei, die sich selbst als Christlich bezeichnet dann ständig die Überwachung?
Wo hält die CDU die auch die andere Backe hin?

Und warum, wundern manche sich so sehr, wenn die Namen mancher Parteien nichts mit dem Namen zu tun haben, dass es eine Piratenpartei gibt. Deren Name geht übrigens nicht auf Klaus Störtebeker oder Captain Jack Sparrow zurück, sondern darauf, dass die Verwerter Privatkopierer als Piraten verunglimpft haben.

Von dem S für Sozial oder dem D für Demokratisch fange ich besser gar nicht an.

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Michael Rubinstein

Michael Rubinstein ist der unabhängige OB_Kandidaten, den die Piraten und auch die FDP unterstützen.

Am Samstag waren die Piraten in der Innenstadt deshalb direkt neben dem Stand von Michael Rubinstein. Auch wir konnten mit ein paar gesammelten Unterstützungsunterschriften dazu beitragen, das Michael Rubinstein auf den Wahlzettel darf.

Seit kurzem ist nun auch die Homepage von Rubinstein online.

Ob die „Gegner“
Richard Wittsiepe (früher FDP)
Sören Link (SPD)
Benno Lensdorf (CDU)
Ingrid Fitzek (Grüne)
Barbara Laakmann (Linke)
Harald Lenders (Parteilos)
eine Chance haben?
Parteienfilz möchte ich jedenfalls nicht wieder in Duisburg an der Spitze und auch niemanden, der nicht Duisburg und die hiesigen Probleme kennt.

Übrigens: Wäre am kommen Sonntag Kommunalwahl, dann kämen die Piraten in Duisburg auf 10 %

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CO-Pipeline

Über die CO-Pipeline u.a. durch Duisburg ist schon viel geschrieben worden und auch gestritten. Unlängst hat die Piratenpartei ein Positionspapier zur CO Pipeline beschlossen.

Momentan kommt noch kein CO durch die Pipeline, weil das Düsseldorfer Verwaltungsgericht den Planfeststellungsbeschluss für Rechtswidrig erklärte.
Auf der Seite von Bayer wir natürlich für die Sicherheit der CO-Pipeline geworben, allerdings außer ein paar höchst wagen Angaben zum Sicherheitskonzept nichts zu finden.
Dort wird der Höchstdruck mit 13,5 bar, also dem 13,5 fachen des Normaldruckes angegeben. Angeblich soll das Rohr bis zu das 100-fache aushalten. Das würde aber voraussetzten, dass die Verarbeitung des Rohres höchsten Standards genügt und selbst dann sind diese Angaben natürlich nciht für alle Zeiten zutreffend, sondern nur für die Lebenszeit des Rohres.

Ebenfalls angegeben sind der Durchmesser von 0,25 m und die Abschnittslänge von 10 km, welche durch Schieber begrenzt wird. Gehen wir einfach mal von der unrealistischen Annahme aus, dass diese immer funktionieren würden.

Zu Kohlenmonoxid finden sich in der Wikipedia, sowohl die Explosionsgrenzen innerhalb derer ein CO-Luft-Gemisch explosiv ist, als auch die LD50 Werte. LD50 bezeichnet die letale Dosis bei der 50 % der betroffenen sterben. Nachfolgend sind die Zeiträume und die jeweilige letale aufgeführt. Die Einheit ist ppm also Teilchen pro Millionen. Das heißt auf eine Millionen Luftteilchen kommt ein CO-Teilchen bei 1 ppm.

Zeitraum LD50 [ppm] LD50 [%] Tödliches Volumen [m³] Todesradius [m]
2 Minuten 40000 4 163544 43
5 Minuten 16000 1,6 408860 58
10 Minuten 8000 0,8 817719 73
30 Minuten 3000 0,3 2180585 101
60 Minuten 1500 0,15 4361169,466 128

Durch Rechnung ist natürlich nur eine Überschlagsrechnung unter der Annahme eines idealen Gases.

Das Volumen eines Abschnitts dürften knapp 500 m³ sein. Da der Druck höher ist sind auch entsprechend mehr Teilchen pro Volumen, als bei Normaldruck. Bei Normaldruck wäre das ein pures Volumen von runde 6500 m³. Das wäre eine Halbkugel von knapp 15 m Radius. Natürlich vorausgesetzt es wäre windstill, das eine Halbkugel zustande kommt und nur ein Abschnitt betroffen wäre.

Hier kommt nun die Hilfsfrist ins Spiel, also diejenige Zeit von der Alarmierung bis zum Eintreffen von Hilfe in Dicht besiedelten Gebieten wie liegt diese bei maximal 8 Min bis zu 17 Minuten in ländlichen Gegenden.
Das setzt eine Alarmierung voraus und keine Vertuschungsaktionen, was zu Verzögerungen führen würde. Eine Vergiftung wird durch die Gabe von purem Sauerstoff oder durch hperbare Oxygenierung behandelt. Die Zeit bis zur Behandlung mit der hyperbaren Oxygenierung darf maximal 24 Stunden betragen.
Ersten stellt sich die Frage, wieviele Rettungsfahrzeuge alarmiert werden, denn davon ist abhängig ein wie große Anzahl von Personen behandelt werden kann. Dann stellt sich die Frage, ob genug hyperbare Kammern vorhanden sind, für eine größere Anzahl von betroffenen.

Wenn ich mir anschaue, was für „Nettigkeiten“ Duisburg bereithält (Weiße Riesen, GNS Atommülllager Duisburg und bald CO-Pipeline) wundert es mich nicht, dass das viele Leute Duisburg den Rücken kehren. Warum schützt uns die Stadt nicht vor solchen Dingen?

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Ehrenamtskarte

Auch Engagement ist Bürgerbeteiligung, in dem Fall fürs Allgemeinwohl.
Als kleiner Anreiz gibt es für ehrenamtlich Tätige eine sogenannte Ehrenamtskarte mit der es Anerkennung und Würdigung gibt.

In Duisburg sieht es mit der Anerkennung allerdings sparsam aus. Da ist auf jeden Fall noch sehr viel Spielraum noch oben.

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Pleiteparteien

Jeder Bürger kennt das, man muss mit dem Geld auskommen, welches man hat.
Schulden dürfen nur eine Ausnahme sein, denn sonst droht einem Insolvenz.
Über die Finanzpolitik der Schuldenpartei FDP hatte ich ja hier und hier schon mal geschrieben aber wie ich mitbekommen habe scheint auch die CDU nicht mit Geld umgehen zu können.

Will man solchen Parteien, die nicht mal im eigenen Hause vernünftig mit Geld umgehen können die Handhabe für einen Haushalt für NRW überlassen?

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Die Direktkandidaten der Duisburger Piraten stellen sich den Fragen…

…der Bürger.

Die Kandidaten sind hier mit Bildern zu betrachten und auf Abgeordnetenwatch.de stellen sie sich auch den Fragen

Duisburg Süd (WK 60): Frank Leiendecker

Duisburg West (WK 61): Ulrich Scharfenort

Duisburg Nord (WK 62): Dirk Weil

Duisburg Mitte (WK 63): Britta Söntgerath

Die Kandidaten der anderen Parteien sind natürlich auch auf Abgeordnetenwatch zu finden. Einfach hier die PLZ eingeben. Auf jeden Fall eine schöne Möglichkeit den Kandidaten fragen zu stellen, wenn einem ein Thema auf den Nägeln brennt.

Ralf Jäger von der SPD (Innenminister; WK 62) freut sich bestimmt über viele Fragen zur Vorratsdatenspeicherung.

Also dann am 13.5. wählen gehen aber nicht einfach den Plakaten trauen, sondern sich informieren.

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Wahlprogramm

Unsere Presse meint häufig wir hätten Programm. Das hartnäckige Gerücht hält sich nicht zuletzt durch Reporter, die sich nicht die Mühe einer Recherche machen.
In NRW hatten wir Piraten jedenfalls schon bei der Landtagswahl 2010 ein Wahlprogramm. Und jetzt gibt es sogar ein neues überarbeitetes Programm. Basisdemokratisch beschlossen.

Das Programm gibt es natürlich nicht nur zum Download, sondern auch als Online-Variante.

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Anonymisierte Bewerbung

Anscheinend sind die Personalisten als Tor in ein Firma ein kritischer Punkt bei der Gleichberechtigung.
Anders kann ich mir das Ergebnis einer Studie zum Thema anonymisierte Bewerbungen nicht erklären.
Wenn sämtliche ablenkenden Informationen fehlend wird allein aufgrund der Kompetenz entschieden, wer zum Vorstellungsgespräch darf. Und das Vorstellungsgespräch scheint die größte Hürde zu sein, die es zu überwinden gilt.

Sinnvoller als eine Quote ist es allemal. Zumindest für den Einstieg. Auf der weiteren Karriereleiter wird es dann natürlich schwieriger aber mit einer größeren Anzahl in den unteren Ebenen wird sich der Anteil in den Ebenen darüber ebenfalls erhöhen.

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E-Zigaretten Demo

Die E-Zigarette ist ein Thema, welches sehr einseitig behandelt wird.
Direkt werden Verbote gefordert, obwohl bei der E-Zigarette im Gegensatz zur normalen Zigarette nur Vermutungen über die Schädlichkeit gibt. Bei der normalen Zigarette ist es dagegen sogar erwiesen.

Die Dampfer, wie sich die E-Zigarettenkonsumenten auch nennen, planen für den 5.5. eine Demo, u.a. um auf das seltsam Lobbykratisch anmutende Missverhältnis zwischen Zigarette und E-Zigarette aufmerksam zu machen.

Auf dem Landesparteitag der Piraten in Dortmund wurde zur E-Zigarette folgender Punkt beschlossen:

E-Zigarette

In NRW benutzen heute ca. 450.000 Menschen die so genannte E-Zigarette als Genussmittel. Die gesundheitlichen Risiken und das Suchtpotential der nikotinhaltigen Flüssigkeiten, auch Liquids genannt, sind erheblich geringer als beim Tabakkonsum.

Die Piratenpartei NRW fordert, dass nikotinhaltige Liquids nicht als Arzneimittel, sondern als zugelassenes Handelsgut eingestuft werden. Wir widersprechen auch klar allen Versuchen, die Liquids einer zusätzlichen Versteuerung, z.B. gemäß Tabaksteuergesetz, zu unterstellen. Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Produktion und den Vertrieb von E-Zigaretten und kennzeichnungspflichtigen Liquids müssen erarbeitet werden. Eine einheitliche europäische Regelung ist erforderlich, die auch den Belangen des Jugendschutzes Rechnung trägt.

Maßstab einer verantwortungsvollen Drogen- und Suchtpolitik müssen nachvollziehbare, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Regelungen sein, die dem Bürger ein eigenverantwortliches Handeln ermöglichen.

Die reflexartige Verbotshaltung und die Bevormundung der Verbraucher durch einzelne Gesundheitsministerien müssen ein Ende haben. NRW bietet sich an, für den Umgang mit der E-Zigarette eine liberale Vorreiterrolle in Deutschland zu übernehmen.

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Gute Politik

Um auch mal mit Kritik umzugehen, hier ein Artikel im Spiegel, der mal wieder zeigt wie manche parteinahe Medien Artikel schreiben.
Die Intention dürfte klar sein. Auch wenn sich der Artikel teilweise den Anschein eines positiven Berichtes geben möchte, so ist doch schön eindeutig, dass hier jemand schlecht informiertes schreibt. Denn selbst, wenn wir alles vom Volk beschließen ließen in einer Demokratie gibt es immer noch die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz, welche einige Sachen von vornherein unmöglich macht. Also nichts mit Abschaffung der Grundrechte durch Basisdemokratie. Und wenn wir mal in die Schweiz schauen scheint es da ja auch nicht so schlecht zu funktionieren mit der Basisdemokratie.

Ob der Autor der Spiegelartikels schlecht informiert war oder dies mit Absicht geschrieben hat mag jeder selbst beurteilen.

Der NDR berichtet da ganz anders. Und selbst ein Bericht im Focus erschien mir vergleichsweise Objektiv. Wobei ich dies natürlich nichts unvoreingenommen betrachten kann.
Eine gesunde Skepsis ist aber ohnehin bei jedem Artikel gefragt. Die Intention des Mediums sollte nie außer acht gelassen werden.

Wobei Kritik ja nichts schlimmes ist, wie soll man ohne Kritik besser werden. Wenn alle sich immer nur auf die Schultern klopfen und sagen wie gut alles ist hebt man ab. Bestes Beispiel unser EX-OB der auch nicht verstand, warum das Volk in kritisierte. Wulff hat es wohl immer noch begriffen, wenn man so seine dreisten Forderungen nach seinem Rücktritt hört.
Politik ist kein Eigennutz, sondern in meinen Augen eine Dienstleistung für das Volk. Sprich mit der Macht kommt auch eine besondere Verantwortung, die es zu erfüllen gilt und damit ist nicht die Verantwortung für die eigene Tasche gemeint, sondern die faire Entscheidungen zu treffen.

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GEMA auf den Prüfstand

Ist die GEMA in der heutigen Zeit noch angebracht und gerecht? Wenn ich so die Nachrichten verfolge und lesen muss, dass Diskotheken um ihre Existenz bangen müssen, weil die Gebühren vervielfacht werden gibt mir das schon zu denken.
Ist die GEMA vielleicht nicht doch nur ein Auswuchs eines Urheberrechts, welches nicht mehr zeitgemäß ist.

Aber es gibt ja die Möglichkeit sich dagegen zu wehren und einfach GEMAfreie Musik zu spielen. Es gibt schließlich genug Musik unter einer CC-Lizenz.

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Pendlerpauschale

Die FDP zeigt mal wieder mit voller Härte ihre soziale Ungerechtigkeit. Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. Dadurch werden jene bevorzugt, welche unökologisch weit mit dem Auto anreisen.
Wobei man bei der FDP eh nie sicher sein kann, was so ein Versprechen wert ist. Man denke nur an die Steuersenkungen (für Hotels).
Ich bin sicher ein der von einer höheren Pendlerpauschale profitieren könnte ist Norbert Röttgen und dem Pendeln zwischen Düsseldorf und Berlin. ;-)

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Kindern Freiheit geben

Mit dem Early Excellence Concept in Mülheim werden neue Wege gegangen. Hier zeigt sich, dass freie Entfaltung und frühkindliche Bildung kein Widerspruch sein muss. Dieses Konzept zeigt, dass es sogar förderlich ist für die Entwicklung als freier unabhängig denkender Mensch.

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TOP Lokalversorger Stadtwerke Duisburg?

Ich kann manches einfach nicht verstehen. Zu diesen Dingen gehört auch, wie die Stadtwerke Duisburg mit ihren ziemlich hohen Preisen als TOP-Lokalversorger 2012 gewählt werden konnten. Anderseits könnte das daran liegen, dass die Stadtwerke den Kriterien-Katalog wohl selbst ausfüllen konnten. Und wenn man sich die Liste der TOP-Versorger ansieht, dann kommt einem das direkt spanisch vor. Möglicherweise ist es auch einfach nur Selbstbeweihräucherung. Ich bin jedenfalls skeptisch nach meinen bisherigen Erfahrungen mit den Stadtwerken. Und wie ich gestern von jemandem erfahren musst bin ich kein Einzelfall. Auch andere wurden schon für ein paar Cent angeschrieben.

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Biotütentäuschung?

Die Deutsche Umwelthilfe meldet, dass die „Biotüten“ einiger Supermärkte gar nicht so Bio sind, wie sie behaupten.
Zudem bestehen diese Tüten, wie weiter gemeldet wir zu 70 % aus erdölbasierten Kunststoffen und zu 30 % aus maisbasierter Polymilchsäure. Durch diesen Stoffmix soll das Recycling erschwert werden.
In einem Radiointerview war sogar etwas davon zu hören, dass der Mais aus den USA stammen soll. Das könnte durchaus auf Genmais hindeuten.
Zudem scheint es mit der realen Kompostierung auch nicht so recht zu klappen.

Sollte man vielleicht bei den Discounter an der Kasse mal nachfragen, was denn an der Tüte Bio ist.

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Teamwork und Vertrauen

Vor einiger Zeit habe ich mich mal mit jemandem über Teamwork unterhalten und ich habe weiter darüber nachgedacht.

Wann funktioniert Teamwork am Besten?

Ganz klar, wenn man einander Vertrauen kann. Wenn die Kritik konstruktiv ist.
Es gibt sogar eine Studie, welche Vertrauen als einen der wichtigsten Faktoren sieht. Vermutlich gibt es noch weitere Studien, die zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

Ist das Vertrauen erst einmal zerstört wird eine Zusammenarbeit erschwert bis unmöglich. Besonders wenn das Vertrauen immer wieder erneut zerstört wurde ist eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Man müsste ständig befürchten hintergangen zu werden.

Besonders intrigrante Personen können das zarte Pflänzchen des Teamworks im Wachstum stören. Sei es durch Taten oder durch Unterlassung. Durch das Verbreiten von Gerüchten oder anderes. Immer leidet das miteinander darunter.

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Großplakate der Piraten

Ahoi ihr Piraten und Unterstützer,

nochmal zur Erinnerung an die Spendenaktion für Großplakate.

Udo Vetter aus Düsseldorf hat bereits zu dem Thema gebloggt.

Das Aussehen und Wirken der Plakate ist hier zu finden.

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Große Schweinerei?

Viele Petitionen an den Bundestag kann ich ja nachvollziehen.

Diese mit dem Titel „Arbeitsrecht – Abschaffung des Kündigungsschutzes vom 20.02.2012“ kann ich nicht nachvollziehen. Begründet wird dies auch noch mit Zeitarbeit.
Sinnvoller wäre ja eine Mindestlohn für Zeitarbeiter, der vergleichbar mit Festangestellte in ähnlicher Lage sind und die Firma muss dann die Kosten für die Zeitarbeitsfirma noch oben drauf legen.
Wenn ich lese, dass die Leiharbeiter teilweise nur 50% von dem einer Stammkraft bekommen kann da doch etwas nicht stimmen.

So eine Petition geht wohl in die falsche Richtung.

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Ralf Jäger (SPD) in Homberg

Was man nicht alles am Wahlstand erlebt. War zwar wieder eisig und kühl besonders, wenn man mehrere Stunden am Stand steht. Aber es hat sich gelohnt. Einiges Interessantes erfahren und die Unterschriften inkl. Sicherheitspuffer sind zusammengekommen.

Am Stand in Homberg (Hochheide) hatten wir Piraten das zweifelhafte Vergnügen Ralf „Vorratsdatenspeicherung“ Jäger (Kandidat Duisburg Mitte) zu begegnen. Dieser ließ sich für eine halbes Stündchen am SPD Stand blicken und verteilte dann in Homberg Hochheide auf dem Markt Eier.
Der SPD wurde etwas ein halbe Stunde vor RJ aufgebaut. Direkt neben einem Stand der FDP, welche die Einzigen mit Sonnenschirmen waren. Beide Stände waren gegenüber der Piraten.
Etwas verwundert mussten wir mit ansehen, wie die SPD ihren Stand kurz nachdem RJ verschwunden war abbaute. Nach eigenen Aussagen um für die Linken platz zu machen.

Der Direktkandidat für den Duisburger Westen (Rainer Bischoff) war übrigens nicht anwesend am Stand der SPD.

Im Zusammenhang mit Ralf Jäger ist vielleicht interessant, dass die Abwahl von Oberbürgermeistern schon 2010 im Landtags-Wahlprogramm der NRW-Piraten stand. Und vor der Wahl vom 09.05.2010 nichts in der Richtung von Ralf Jäger kam, Jedenfalls hat Google nichts in der Richtung gefunden.
Ob da wohl jemand von den Piraten kopiert hat? Nichts das wir etwas dagegen hätten, wenn unsere Programm kopiert würde, solange man sich nicht mit fremden Federn schmückt.

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Mühlenweide gerettet?

Ist der Trödelmarkt Mühlenweide wirklich gerettet, wie der Westen hier titelt?
Meine bisherigen Erfahrungen mit privaten Trödelmärkten sind eher schlecht. Meist gibt es viel zu viel Neuware und Profihändler, sowie wenig echten Trödel.
Ich hoffe für den Hafentrödelmarkt auf der Mühlenweide läuft dies anders.

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Die Wahlkampfbanner der Piraten

Zum Verbreiten, Ansehen und darüber Nachdenken.

Du bist systemrelevant

Nicht käuflich, nur wählbar

Keine Bildung ist zu teuer

Haushaltshilfe gesucht?

Für dieses System ist ein Update verfügbar

Unser Programm darf kopiert werden

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Biometrie im Aufenthaltstitel

Seit einiger Zeit gibt es den elektronischen Aufenthaltstitel.

Ich kann nicht verstehen, warum dabei die Fingerabdrücke zwangsweise abgenommen werden. Ist dies schon diskriminierend? Der Preis ist es auf jeden Fall im Vergleich zu einem deutschen Ausweis. Und dabei ist der Titel nur solang gültig wie der Ausweis der betreffenden Person.

Migranten wird es nicht gerade leicht gemacht.

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Mineralölkonzerne und Preise

Wieder Ferien und wieder steigen die Preise. Ist es wirklich nur die Nachfrage, wie der Focus behauptet?
Ich meine die Nachfrage ist doch wohl klar vorhersehbar. Also lässt sich Lieferung und Produktion entsprechend anpassen, wenn man nur will. Aber man will wohl nicht mehr Treibstoffabsetzen. ;-)

Ich habe mein Auto jetzt jedenfalls verkauft und nehme Bus und Bahn und Fahrrad. Ganz wie die Zeit hier empfiehlt.
Fahrrad ist schließlich meistens gesünder.

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Parteitag der FDP in Duisburg

Als Piraten sind wir anderen Parteien gegenüber aufgeschlossen und entscheiden sachlich Themen bezogen.
Da heute ein Landesparteitag der FDP in der Mercatorhalle war und wir mit unserem Stand in der Gegend waren, haben wir uns gedacht wir schauen mal vorbei. Man ist ja neugierig.
Am Wahlkampfstand trug ich einen Pullover der PIRATEN und fragte mich, ob es damit bei einer öffentlichen Veranstaltung Probleme geben würde. Wir kamen aber ohne große Problem rein, obwohl wir uns anmelden mussten.

An den Eingängen zum CityPalais mit der Mercatorhalle drin, standen unauffällige Tafeln mit einem Hinweis auf die FDP. Die Flaggen fielen auch nur auf, wenn man danach suchte. Dementsprechend gering war der Andrang von Besuchern. Wieder eine Chance auf Offenheit und Transparenz vertan.

Mit einem Piratenparteitag, war die Veranstaltung nicht zu vergleichen. Fast alle im Anzug, kaum Laptops, auf vielen Tischen Zeitungen, in denen einige der Zuhörer im Saal gelangweilt lasen als Christian Lindner seine Rede hielt. Eine Rede darüber, dass die FDP es in NRW wieder schaffen würde.
Er sprach zwar klar und deutlich aber kam mir dabei emotionslos und distanziert vor, selbst als es um das Thema Organspende ging. Was ihm nach eigener Aussage am Herzen läge.

Und wenn ich hier lese, dass Lindner mit 99,75 auf den Spitzenplatz der Liste gewählt wurde, frage ich mich, ob so ein Ergebnis noch demokratisch sein kann.

Viel verpasst haben wir also nicht, weil wir nach kurzer Zeit wieder gegangen sind.

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Am Samstag auf dem Rheinhausener Wochenmarkt

… wird der Direktkandidat Ulrich Scharfenort (WK 61) auf dem meines Wissens größten Wochenmarkt am Niederrhein Unterstützerunterschriften sammeln.
Wenn sich da noch ein Platz findet wird das direkt vor dem Marktforum sein.

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Weitere Einschrünkung der Grundrechte für Müll

FDP, CDU und CSU haben mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ein weiteres Gesetz verabschiedet, dass die Grundrechte einschränkt.

Darin steht unter § 19 Duldungspflichten bei Grundstücken folgendes:

… Die Bediensteten und Beauftragten der zuständigen Behörde dürfen Geschäfts- und Betriebsgrundstücke und Geschäfts- und Betriebsräume außerhalb der üblichen Geschäftszeiten sowie Wohnräume ohne Einverständnis des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung betreten. …

Sollten die Beauftragen Firmen seinen hätte damit eine Firma Polizeirechte zum Eindringen in Privatwohnungen.

Desweiteren wird auf CCS eingegangen in § 2 (2) 15:

15. Kohlendioxid, das für den Zweck der dauerhaften Speicherung abgeschieden, transportiert und in Kohlendioxidspeichern gespeichert wird, oder das in Forschungsspeichern gespeichert wird.

Ich frage mich bloß, wie das Dauerhaft realisiert werden soll, denn nichts ist für die Ewigkeit oder ist das wieder eine Art juristisches Dauerhaft was auf 50 Jahre oder so dauert?

Daneben ist noch der § 34 interessant, wo Grundstücke zur Erkundung für Müllkippen einfach betreten werden. Na wenigstens gibt es noch eine Vorankündigung.

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Herr Röttgen …

… nach meinem Eindruck sind ihnen die NRW-Bürger egal. Sie bekennen sich nicht zu NRW, sondern wollen nur kommen, wenn ein Pöstchen winkt.
Ich verachte Menschen, denen es nur um Pöstchen geht. Denn ist der Dienst an sich selbst wichtiger als der an den Bürgern und der Allgemeinheit.

Ich frage mich, ob dies das typische Bild der CDU ist?
Egoisten, die nur auf das eigene Wohl bedacht sind. Die kein Risiko wagen wollen. Das dürfte politisch Wohl bedeuten, dass wir hier auch nur die gleiche Politik, wie seit Jahren erwarten können. Nichts neues nur der alte Muff unter den Anzügen.

Mit der CDU ist ein Neuanfang nicht zu machen, wie wir auch in Duisburg schon erleben durften.

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Unterstützungsunterschriften

Hallo Duisburger,

in Duisburg wollen vier Piraten gerne als Direktkandidaten auf dem Wahlzettel stehen. Also für jeden Wahlkreis einer.
Der Überblick über die Wahlkreise ist hier zu finden. Durch die PLZ sollte die Zuordnung nicht so schwierig sein. :-)

Wir das sind für Süd der Frank, Für die Mitte der Dirk, für Nord die Britta und für West der Ulrich.

Nun es so, dass Parteien, welche noch nicht im Landtag sind Unterschriften sammeln müssen. 100 Stück pro Kandidat müssen es sein. Das heißt also jede Unterschrift von euch hilft.

Also ruhig auch Freund und Bekannt fragen. Diese ausgefüllten Unterstützungsunterschriften müssen dann schnellstmöglich zum Wahlamt oder an uns Piraten auf einen der Stammtische. Bis spätestens zum 10.4. müssen diese eingegangen sein.

Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik
Bismarckstraße (Ndf) 150-158
47057 Duisburg

Ich sage jetzt schon mal Danke für eure Unterstützung

ulrics

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Nächtliche Lieferungen

Einige werden es vielleicht auch schon mal erlebt haben. Mitten im schönsten Traum wird man aus dem Schlaf gerissen. Es ist nicht Wecker, sondern ein LKW, der mitten in der Nacht eine Lieferung durchführt.

Die meisten drehen sich um und schlafen weiter, wenn sie denn noch schlafen können und nicht vom be- und entladen wach gehalten werden.

Die Frage ist nun dürfen die das überhaupt und die Antwort lautet, kommt auf die Uhrzeit an. In der Zeit von 22:00 bis 06:00 Uhr dürfen sie es auf keinen Fall. In einigen Bereichen sogar später als 06:00 Uhr nicht. Denn da ist Nachtruhe.

Was also tun, wenn ein LKW meint lautstark be- und entladen zu dürfen zu Zeiten, wo er das nicht darf.

Der einfachste Weg dürfte sein, die Zeiten genau zu dokumentieren, zusammen mit LKW Typ, Beschriftung und wenn gut Nummernschild. Vier oder fünf Mal sollten es schon sein. Diese Auflistung schickt man dann ans Ordnungsamt. Wiederholte sich die Ruhestörung weiter einfach weiter aufschreiben und dem Ordnungsamt nachreichen.

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Missverständnis von Michele mit der Presse?

Ich zitiere erst einmal aus der FAZ von heute:

Der Landesvorsitzende Michele Marsching will in jedem Fall einen der vorderen Plätze besetzen, den „die hinteren Plätze auffüllen können andere

Natürlich könnte das aus dem Zusammenhang gerissen sein, wie Presse es manchmal gerne macht. Zumal auch Mumble nicht richtig beschrieben ist. Die haben da zumindest Pads noch mit rein gemischt.

Sollte Michele das allerdings wirklich so gesagt und gemeint haben, finde das in basisdemokratischer Hinsicht bedenklich. Er kann sich wie jeder andere Pirat auf einen der Plätze bewerben aber muss nicht unbedingt gewählt werden. Das bestimmen einzig und allein die Teilnehmer auf dem Landesparteitag in Münster am 24.3. oder 25.3. oder ist das schon der Abschied von der Basisdemokratie? Ich hoffe nicht.

In Hinblick auf Basisdemokratie wäre sogar zu überlegen, dass alle Landesmitglieder über Liquidfeedback Handlungsempfehlungen für die gewählten Parlamentsmitglieder geben können.

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Früher als gedacht

Wer hätte damit gerechnet, dass es so plötzlich Neuwahlen geben würde.

Jetzt ist natürlich viel zu tun und wenig Zeit. 60 Tage wie ich hörte.

Die FDP hat sich damit wie es aussieht, dass große Eigentor geschossen. Noch immer dümpeln sie unter 5 %

Ein Slogan ist mir auch schon eingefallen.

Sozial
+ Liberal
+ Ökologisch
= PIRATEN

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Reinigungsklassen bei der Straßenreinigung

Die Wirtschaftsbetrieben Duisburg langen bei den Straßenreinigungsgebühren teils ziemlich zu. Die einen zahlen für 42 Meter und bekommen nichts gereinigt die anderen zahlen mehrfach nur, weil sie zu zwei Straßen Zugang haben.

Da ist wenig Fairness.

Vor einiger Zeit habe ich eine Gerichtsverfahren zum Thema Straßenreinigung mitbekommen.
Die Richterin äußerte sich nach meinem Verständnis in dem Sinn, dass ein Bürger nicht für die wirklich Reinigungsleistung zahle, sondern für die Gesamtreinigung, da ja alle Bürger die Stadt nutzen.
Da verstehe ich allerdings nicht, warum es Reinigungsklassen gibt. Fairer wäre es da doch, wenn alle entsprechend der Wurzel der Quadratmeter ihrer Grundstücke bezahlen würden und zudem nur eine Rolle spielte wieviele Personen im Haushalt sind und ob mit oder ohne Auto.

Ebenfalls könnte man das Wegwerfen von Fastfoodverpackungen mit einfließen lassen in Form eines Fastfoodgroschens.

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Mahnwachen gegen Atommüll in Duisburg

Am Niederrhein hat sich ein neues Antiatombündnis gebildet. Ich könnte natürlich alles mit eigenen Worten wiedergeben oder einfach eine Pressemeldung kopieren, welche das sogar noch besser erklären kann.

Pressemitteilung Antiatom Bündnis Niederrhein 07.03.12

Gründung des Antiatom Bündnisses Niederrhein
Erstes öffentliches Treffen 14.03. 19:30 im Internationalen Zentrum
Mahnwachen am 12.03. – 14.03. in Duisburg Wanheim

Knapp eine Woche nach dem Autobahn-Aktionstag am 25.02., bei dem AtomkraftgegnerInnen gegen Atommülltransporte quer durch NRW protestierten, haben sich verschiedene lokal agierende AtomkraftgegnerInnen, Vereine, Organisationen und Umweltverbände zum Antiatom Bündnis Niederrhein zusammengeschlossen.

Erklärtes Ziel des Antiatom Bündnisses Niederrhein ist die Verhinderung von unsinnigen Atomtransporten in NRW, die Stilllegung von Atomanlagen in NRW, wozu nach Ansicht der Gründungsmitglieder des Antiatom Bündnisses Niederrhein auch die Gesellschaft für Nuklear Service (GNS) im Wohngebiet in Duisburg Wanheim gehört. Das Bündnis fordert weiterhin den wirklichen Atomausstieg in Deutschland und hierzu zählt für NRW weitaus mehr als „nur“ die Planungen zur Stilllegung der Atomkraftwerke. Auch die Verhinderung von neuen Atomanlagen die durch Stromkonzerne aus der Region geplant werden (Beispiel Borssele in der Provinz Zeeland durch RWE) sind Themen des lokalen Bündnisses.
„Wir sind ein altersübergreifender, parteiunabhängiger Zusammenschluss von Menschen aus der Region im Alter von 17 – 70, die gemeinsame Ziele haben und durch die unterschiedlichsten Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit der Forderung des Atomausstiegs ein breites, buntes und starkes Bündnis verkörpern“, teilte Tim Nießmer vom Anti-Atom-Plenum Duisburg und Anmelder der Fahrraddemonstration am 25.02. mit.Zu den Gründungsmitgliedern des neuen Antiatom Bündnisses Niederrhein gehören:

Antiatom Initiative Oberhausen
Antiatom Moers/Neukirchen
Anti-Atom Rheinberg
Anti-Atom-Plenum Duisburg
attac Duisburg
BUND Duisburg
Sowie Einzelpersonen aus Duisburg und Umgebung

„Wir wünschen uns ein breites Bündnis in der Region und laden daher alle AtomkraftgegnerInnen ein, sich uns anzuschließen. Unabhängig davon, ob es sich um Einzelpersonen oder VertreterInnen weiterer Organisationen handelt, denn es geht um ein gemeinsames Ziel“, führt Michael Zerkübel von Antiatom Moers / Neukirchen Vluyn aus.

Das Antiatom Bündnis Niederrhein trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr mit attac, im Internationalen Zentrum, Raum 14, Am Flachsmarkt 1, 47049 Duisburg zur öffentlichen Veranstaltung. Das nächste Treffen findet am 14.03. statt. „Wir haben am 25.02. in Duisburg gezeigt, dass wir mit einem breiten Bündnis die Öffentlichkeit sensibilisieren können. Attac Duisburg hat nicht ohne Grund ein Banner mit dem Spruch „Atom-Müll NO! In Duisburg und Anderswo“ produziert, denn auch uns ist sehr daran gelegen in der Region zu informieren und uns im Zusammenschluss mit anderen gemeinsam für den wirklichen Atomausstieg einzusetzen“, führt Thomas Rensing von attac Duisburg aus.

Neben dem Aufruf sich am 11.03. an der Demonstration in Gronau zum Fukushima-Jahrestag zu beteiligen, plant das Antiatom Bündnis Niederrhein vom 12.03. – 14.03. Mahnwachen in Duisburg Wanheim abzuhalten. Grund dafür ist, dass am 25.02. der Münsterlandzeitung in Ahaus einer Randnotiz zu entnehmen war, dass in der Kalenderwoche 11 ein so genannter Probe-Leertransport stattfinden soll, um schwach- und mittelradioaktive Materialien per Zug nach Ahaus zu transportieren. Es ist laut Aussagen der Münsterlandzeitung geplant, in diesem Jahr 80 Container mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen nach Ahaus zu transportieren. Die 70 Container Transporte in 2011 erfolgten per LKW, für 2012 werden nun auch weitere Transporte per Zug geplant.

„Aus ganz Deutschland wird aus Atomanlagen schwach- und mittelradioaktiver Müll nach Duisburg transportiert und zur anschließenden „Einlagerung“ nach Ahaus gekarrt. Diese Randnotiz ist Grund genug für uns zur Annahme, dass vermehrt Transporte von der Duisburger GNS per Zug nach Ahaus transportiert werden sollen“, teilte Kerstin Ciesla, Vertreterin des BUND Duisburg mit. „Wir werden daher die Gleisstrecke in Duisburg Wanheim bei unserer angemeldeten Mahnwache vom 12.03. – 13.03. beobachten und stehen im engen Kontakt mit der Bürgerinitiative in Ahaus, welche die Strecke zum Zwischenlager in Ahaus beobachten wird. UnterstützerInnen sind herzlich willkommen und können sich per E-Mail mit uns in Verbindung setzen: info@bund-duisburg.de“.

Erklärtes Ziel dieser Mahnwache des Antiatom Bündnisses Niederrhein ist, offen Präsenz zu zeigen, die Wanheimer Bevölkerung zu unterrichten und auf die Gefahren an der Strecke aufmerksam zu machen.

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Altlasten und Radioaktivität

Im Bundesbodenschutzgesetz ist Begriff Altlasten definiert.

Altlasten im Sinne dieses Gesetzes sind
1. stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind (Altablagerungen), und
2. Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, ausgenommen Anlagen, deren Stillegung einer Genehmigung nach dem Atomgesetz bedarf (Altstandorte),
durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden.

Warum erwähne ich hier Radioaktivität?
Ganz einfach. In der Stadt Duisburg gibt es einen Teil der GNS mitten in einem Wohngebiet. Dort wird Atommüll hin- und her transportiert, sowie verarbeitet. Die Stadt Duisburg hat sogar einer Erweiterung zugestimmt.

Angesiedelt ist die GNS in den ehemaligen Rheinstahlhallen in Wanheim-Angerhausen.

Die Frage, die sich jeder wohl stellen dürfte ist wie hängt nun beides zusammen.
Duisburg war Jahrzehnte lang Industriestandort auch schon vor dem 2. Weltkrieg. Demnach wurde Duisburg auch entsprechend bombardiert.
Beim Wiederaufbau wurde nicht unbedingt so genau gesucht. Wer weiß schon was noch im Boden lauert.
Wenn ich mir hier so die Sperrungen Bombenentschärfungen n letzter Zeit ansehe ist da einiges möglich.

Und wer weiß schon genau wie es mit Bomben aus dem 2. Weltkrieg unter AKW aussieht. Wurde damals ausreichend danach gesucht? Mir fällt da zum Beispiel das Pannen-AKW Krümmel ein, welches auf einem ehemaligen Munitionsfabrikgelände gebaut wurde. Da dürfte selbstverständlichen neben Altlasten auch eine Menge für den Räumdienst liegen.

Es ist nun genau ein Jahr her, seit die Katastrophe von Fukushima begann.

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Die Kultur in Duisburg stirbt weiter

Nachdem der beliebte Trödelmarkt Mühlenweide dieses Jahr wegen überzogener Sicherheitsforderungen anscheinend gar nicht mehr stattfindet, wurde der am Wedau Stadion an andere Stelle verlegt. Das seit Jahren benutzte Gelände soll nun für den Neubau einer Jugendherberge verwendet werden.
Eine Jugendherberge direkt am Stadion? Wird da eine bessere Auslastung erhofft? Aber wie verträgt sich eine Jugendherberge mit Mit einem Stadion, wo sicherlich nicht gerade wenig Alkohol konsumiert wird und wo sollen die Besucher des Stadions in Zukunft parken?
Reicht denn der später vorhandene Platz überhaupt noch aus?

Für die kulturelle Institution Sportparktrödelmarkt sieht es mit der Platzverkleinerung jedenfalls schlecht aus. Und ich verstehe auch nicht warum die kommerziellen Trödelmärkte (Ikea- bzw. Metro-Parkplatz) vom Westen so hervor gehoben werden. Da gibt es nur wenig echten Trödel. Das sind vielmehr Wochenmärkte, die nur nicht wöchentlich stattfinden.

Hier hat die Stadt nicht nur keinen Plan, sondern schon gar keinen Gesamtplan.

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Morgen wird im Ruhrgebiet gestreikt.

Natürlich wird wieder einmal Medienwirksam gestreikt.
Tausende Berufspendler sind wieder die leidtragenden. Und nicht jeder kann einfach so einen Tag der Arbeit fern bleiben.

Irgendwie habe ich den Eindruck die Streiks finden immer im Winter statt.

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Keine Durchsage

So geht es jenen, welche in Rumeln am Bahnsteig warten. Denn dort ist eine Baustelle und die Anzeigen sind nicht in Betrieb, genauso wenig wie die Infosäule.
Wenn ich den Artikel richtig lese, scheint dies wohl noch eine Weile so zu sein.
Wieder mal eine typischer Fall von wenn zwei sich streiten leidet der Dritte.

Von Rheinhausen Ost kenne ich aus 2007/2008 noch die Streiks und die kaum vorhandenen Infos. Ich weiß also wie es jenen am Bahnsteig geht.

Ob es wohl etwas damit zu tun, dass die Konkurrenz die Linie RB31 betreibt?
Andererseits, wenn ich daran denke, dass wir Bahnkunden schon seit Jahren im Bahnhof Duisburg im Regen stehen könnte es auch einfach „nur“ der normale „Service“ der Bahn sein.

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