Seehofer hat Recht

Hätte auch nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde, aber die Zusammenlegung von ARD und ZDF ist längst überfällig. Es kann nicht angehen, dass unsere Zwangsabgabe in Doppelstrukturen gesteckt werden, die keinen Mehrwert haben. Im Verwaltungsbereich und in der Chefetage kann man hier einiges einsparen. Dies gilt übrigens auch für die Landesrundfunkanstalten. Dann kann man entweder mehr Geld in gutes Programm stecken oder die Abgabe reduzieren.

Insofern hat Seehofer durchaus recht.

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Fluglärm minder Immobilienpreise, Flughafen behauptet das Gegenteil

Dass der Flughafen die Ergebnisse eine seriösen Studie zurückweist, die übrigens auch von mehreren anderen Stellen belegt wird versteht sich doch von selbst.

Wenn man versucht einen umstrittenen Antrag durchzubringen, wird man auch vor der Wahrheit nicht halt machen. Und jetzt eine kleines Gebiet zu nehmen und daraus abzuleiten, dass der Fluglärm die Kosten nicht mindern würde ist etwa so, als würde man von einem Lehmbrocken auf die Natur eines Sandstrandes schließen wollen. Man könnte auch sagen, als vergleiche man Äpfel mit Computern.

Die Antragsunterlagen enthalten schließlich auch die eine oder andere Fiktion.

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GEBAG fällt wohl noch zwei Bäume

Nachdem durch die GEBAG auf dem Grundstück Friedrich-Alfred-Straße 31 bereits Anfang des Jahres etliche Bäume sehr zu meinem bedauern gefällt wurden, erhielt ich nun die Baugenehmigung für das Grundstück. Als Nachbar bin ich von dem Bau unmittelbar betroffen, was mittelfristig wohl neue Fenster und eine Klimaanlage notwendig macht, weil die Stadt Duisburg im Genehmigungsverfahren keine Klimaanalyse erstellt hat, also nicht erforscht wurde, wie sich der Wegfall der Bäume und Bebauung auf das Mikroklima auswirken. Es wurde lediglich lapidar behauptet, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen geben würde. Ob und was ich hier mache überlege ich noch, aber das ist meine persönliche Angelegenheit.

Ein Teil dieser Genehmigung ist auch ein Plan des Gebäudes und ich hatte mich schon vorher gefragt, wo denn die Ausfahrt zu dem Parkplatz hinter dem Gebäude sein würde und wie sich das auf die beiden Bäume an der Straße auswirken würde.
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Als ich mir das in dem Plan ansah, stellte ich fest, dass die durchgekreuzt waren, was mich ziemlich wütend machte. Also Neubau und nachbarschaftliche Belange sind eine Sache, aber wenn das Amt für Baurecht und Bauberatung hier einfach so die Fällung von Straßenbäumen beschließt und nicht einmal klar wird, was der Grund hierfür ist, dann finde ich das sehr bedenklich. Insbesondere, wo ohnehin schon so viele Bäume in Duisburg gefällt werden.
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Eine Person aus dem politischen Raum hat sogar behauptet, dass die GEBAG keine Bäume gefällt hätte, obwohl ich derzeit noch den Beleg ständig vor Augen habe.

Es macht schon traurig, wenn man sieht, wie die Robinien mit immer neuen Austrieben auf der Wiese ums Überleben kämpfen, aber man genau weiß, dass der Kampf aussichtslos ist.
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Tanklager: Antwort vom Ministerium

Es hat mich schon ein wenig überrascht vom Umweltministerium NRW eine Antwort bzgl. des Tanklagers zu bekommen. Dies fiel deutlich ausführlicher und besser, als jene der Stadt Düsseldorf aus.

Für diese Antwort möchte ich mich hiermit auch mal öffentlich bedanken.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 08. Juli 2016.

Zu Ihrem Anliegen, das Tanklager am Flughafen Düsseldorf betreffend, welches Sie auch u.a. an das Innenministerium, das Bauministerium, die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die Bezirksregierung Düsseldorf sowie die Stadt Düsseldorf gerichtet haben, möchte ich Ihnen auf Basis eines Berichtes der Bezirksregierung Düsseldorfs folgendes mitteilen:
Rechtliche Einordnung Anlagen zur Lagerung von Kerosin unterliegen dem Genehmigungsvorbehalt nach § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit Nr. 9.2.1 der 4. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) erst ab einem Fassungsvermögen von 10.000 Tonnen.
Wird diese Anlagenkapazität nicht erreicht, ist lediglich ein Baugenehmigungsverfahren durchzuführen.
Anlagen zur Lagerung von Kerosin, die die Mengenschwellen der Spalte 4 des Anhangs I der Störfall-Verordnung (hier ist die Nr. 13.2 mit einer Mengenschwelle von 2.500 t Kerosin maßgeblich) überschreiten, haben die Anforderungen dieser Verordnung einzuhalten. Ab einer Kapazität von 25.000 t (Spalte 5) sind die erweiterten Pflichten der Störfall-Verordnung einzuhalten. Dazu zählt z.B. die Erstellung eines Sicherheitsberichts. Die Erfordernis eines eigenständigen oder besonderen störfallrechtlichen Genehmigungsverfahrens ergibt sich daraus jedoch nicht.

Am Flughafen Düsseldorf werden derzeit folgende Tanklager für Flugzeugtreibstoff (Kerosin) betrieben:

1. DFS / AFS (Düsseldorf Fuelling Services GbR / Aviation Fuel
Service GmbH)
Lagerkapazität: 1.800 m3 (1.454 t) Kerosin

2. DJS Düsseldorf Jet Services GbR
Lagerkapazität: 4.600 m3 (3.715 t) Kerosin

AFS /DFS Tanklager
Aufgrund der Lagermenge von 1.800 m3 (1.454 t) Kerosin ist das Tanklager nicht immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig. Die relevanten Mengenschwellen nach Störfall-Verordnung werden ebenfalls nicht erreicht, sodass das Tanklager auch nicht den Pflichten der Störfall-Verordnung unterliegt. Für die Genehmigung der Anlage ist die Bauaufsichtsbehörde der Stadt Düsseldorf zuständig.

DJS Tanklager
In diesem Tanklager werden 4.600 m3 (3.714,5 t) Kerosin gelagert.
Aufgrund der Lagermenge bedarf das Tanklager keiner immissionsschutzrechtlichen Genehmigung. Die Mengenschwelle nach Spalte 4 des Anhangs 1 zur Störfall-Verordnung wird jedoch überschritten, sodass das Tanklager den Grundpflichten der Störfall-Verordnung unterliegt. Für die erforderliche baurechtliche Genehmigung ist die Bauaufsichtsbehörde der Stadt Düsseldorf zuständig. Nach § 2 in Verbindung
mit Anhang I der Zuständigkeitsverordnung Umweltschutz ist die Bezirksregierung Düsseldorf für die Überwachung des Betriebsbereichs nach Störfall-Verordnung zuständig.

Insofern sind für die derzeit betriebenen Tanklager keine rechtlichen Defizite im Hinblick auf die Genehmigungssituation erkennbar. In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf die Ihnen mit Datum vom 06.10.2015 von der Stadt Düsseldorf übermittelten Antworten zu den von Ihnen nun auch an mich gerichteten Fragen.
Die derzeit betriebenen Tanklager sollen durch ein neues Tanklager ersetzt werden. Ein entsprechender Bauantrag wurde von der Bauaufsichtsbehörde der Stadt Düsseldorf mit dem Bescheid vom 26.08.2015 – 63/31-BA-0679/14 – genehmigt. Das neue Tanklager wird eine Gesamtlagerkapazität von 12.210 m3 (9.860 t) Kerosin haben, so dass eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nicht erforderlich war.
Aufgrund der Lagermenge unterliegt die Anlagen jedoch der Störfallverordnung und stellt einen Betriebsbereich mit Grundpflichten dar.
Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wurde die Bezirksregierung Düsseldorf von der Bauaufsichtsbehörde der Stadt Düsseldorf beteiligt, sie hat im Hinblick auf immissionsschutz- und wasserrechtliche sowie sicherheitstechnische Belange Stellung genommen.
Darüber hinaus wurden, wie für Betriebsbereiche im Sinne der Störfallverordnung vorgesehen, im Rahmen eines Gutachtens gemäß § 50 BImSchG die angemessenen Abstände für das neue Tanklager in Bezug auf die schutzwürdige Nachbarschaft ermittelt. Berücksichtigt wurden hier die Nutzungen des Skytrains, die Gleisanlagen sowie die benachbarten Parkplätze. Das Gutachten wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW geprüft und als plausibel bewertet. Ein Konflikt des Tanklagers mit den Schutzzielen des § 50
BImSchG wird ausgeschlossen.

Ich gebe Ihnen Recht, dass unter Berücksichtigung der Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen, zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG des Rates (sog. SEVESO-III-Richtlinie) vor Erteilung der Genehmigung eine Öffentlichkeitsbeteiligung hätte durchgeführt werden müssen. Allerdings bin ich ebenfalls der Auffassung, dass dieser Verfahrensfehler nicht zur Nichtigkeit der Genehmigung führt, sondern die Möglichkeit der Heilung gemäß analoger Anwendung von § 45 VwVfG besteht. Gleichwohl werde ich die Stadt Düsseldorf bitten zu prüfen, ob unter Berücksichtigung Ihrer Bedenken eine andere Entscheidung in der Angelegenheit hätte ergehen müssen. Über das Ergebnis der Prüfung werde ich mich unterrichten lassen.
Mit dem Bau des Tanklagers wurde noch nicht begonnen. Nach Auskunft des Flughafens laufen derzeit die für die Errichtung erforderlichen Ausschreibungsverfahren.

Entgegen Ihrer Annahme lässt sich kein Verfahrensfehler erkennen, der es erfordern würde, die Landeshauptstadt Düsseldorf fachaufsichtlich anzuweisen, eine Stilllegung anzuordnen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
…

Jetzt müsste ich nur noch Zugang zu dem Gutachten bekommen.

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Spruch zum Sonntag

Es gibt Menschen, die werden mit Sicherheit nur noch einmal eingeladen. Bei ihrer eigenen Beerdigung in den Leichenwagen.

(Ulrich Scharfenort, 11.06.2016)

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Einsparung durch Stellenabbau?

Jüngstes Beispiel ist hier die Steag. Es gibt aber natürlich viele, wie etwa Polizeiabbau, was mit geringer Aufklärung von Verbrechen einhergeht. Lehrerabbau, denn der Mangel resultiert aus fehlender Perspektive, weshalb man gar nicht in die Ausbildung geht.

Ständig wird diese angebliche Einsparmethode praktiziert, aber wenn man genau hinschaut, werden nicht nur Stellen gestrichen, sondern auch Aufgaben. Entweder werden diese nicht mehr erledigt oder nicht mehr in der vorherigen Güte. Kurzfristig wird dadurch zwar Geld gespart, langfristig geht dies aber an die Substanz eines Unternehmens.

Aufgaben, welche liegen bleiben oder schlechter erledigt werden kosten langfristig viel Geld. Bei Kommunen wären dies zum Beispiel langsamere Abwicklungen von Zahlungen oder ungenauere Prüfungen von Angeboten und Arbeitsleistungen. Alles Dinge, welche den Steuerzahler viel Geld kosten. Mehr als die vermeintliche Einsparung ergeben würde. Auf lange Sicht ruiniert sich jedes Unternehmen und jede Verwaltung durch anhaltende Entlassungswellen.

Das vorgenannt ist nur ein Teilaspekt, der sogar wichtigere Effekt, weil nachhaltiger im negativen Sinne, ist die durch Entlassung verursachte Unruhe. Gleiche Effekte entstehen auch bei der Verlagerung von Aufgaben oder Arbeitsplätzen an andere Standorte (Pendelstress) oder in andere Untereinheiten.

Wenn niemand weiß, wer als nächstes betroffen ist führt dies zu Stress. Weil man ständig daran erinnert wird, entsteht dabei Dauerstress und dieser macht krank. Der Krankenstand wächst, wodurch die Belastung für die verbliebenen noch mehr steigt. Was entweder krank macht oder dafür sorgt, dass Aufgaben liegen bleiben.

Am gefährlichsten sind hier aber Gerüchte. Die bringen besonders viel Unfrieden. Mobbing gedeihen in so einer Umgebung ebenso, wie Burn-Out. Die Beschäftigten werden immer mehr demotiviert und dies geht im Endeffekt zu Lasten aller.

Kunden warten deutlich länger und orientieren sich, wenn möglich um. Natürlich kommt es auch hier vor, dass die Chefetage den Rahmenbedingungen die Schuld gibt, aber in Wirklichkeit ist es die eigene Inkompetenz und wenig Weitsicht, die aber bereits durch den Stellenabbau bewiesen wurde.

Stellenabbau ist und bleibt immer die dümmste Option zum Einsparen, denn würde man die Personen nehmen und auf ein Zukunftsprojekt setzen hätte man echte Nachhaltigkeit. Und was die Beratungsinstitute angeht, die kassieren so viel Geld, um dafür der Buhmann zu sein und liefern dann den gewünschten Grund, wie man mit immer weniger Personal immer bessere Leistung schaffen würde. Was natürlich eine Seifenblase ist, die irgendwann platzt, genauso wie die Immobilienblase.

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Kanal-TÜV in Rheinhausen

Ein Teil von Rheinhausen ist Wasserschutzgebiet, weshalb dort auch eine Überprüfung des Abwasserrohre stattfinden müsste. Jedenfalls nach der gültigen rechtlichen Regelung.

Ich wohne glücklicherweise nicht in dem Bereich, wo dieser ‚Kanal-TÜV‘ eventuell gemacht werden soll. Allerdings verfolge ich die Diskussion und wäre ich in der Situation würde ich mich weigern zu schauen, ob ein kleines Loch im Abwasserrohr ist, während die Bauern kubikmeterweise mit Medikamenten belastete Fäkalien auf den Äckern verklappen und dies auch noch Dünger nennen. Solange das nicht unterbunden wird, ist dies eine unzulässige Ungleichbehandlung.

Also wenn es wirklich um den Schutz des Grundwasser gehen sollte, dann müsste die größere Bedrohung namens Gülle zuerst beseitigt werden. Schade, dass es keine gülleverklappungfreies Fleisch gibt. Würde ich nur zu gerne fördern.

Es ist natürlich klar, dass sich Bauernverband bzw. Landwirtschaftskammer erfolgreich die zuständigen Stellen beeinflussen ohne Rücksicht auf die Umwelt, wie man den überhöhten Nitratwerten sieht.

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Kommunen sollen über die Wertstofftonne entscheiden

Insgesamt bin ich eher ein Fan des Umweltministeriums (BMUB), was ich allerdings in einer PM las, war doch schon eher dem Umweltschutzgedanken abträglich.

Die Kommunen sollen in eigener Regie entscheiden können, ob Verpackungsabfälle und andere Wertstoffe gemeinsam in einer Wertstofftonne gesammelt werden. Das sieht der Entwurf eines neuen Verpackungsgesetzes vor, der heute veröffentlicht wird. Hauptziel des Gesetzes ist es, wesentlich mehr Abfälle aus privaten Haushalten zu recyceln.

So eine eigenständige Entscheidung der Kommunen über Wertstofftonnen birgt das Risiko, dass mehr in der Müllverbrennung landen wird.

Zudem ist es jetzt kompliziert genug sich in anderen Kommunen in Bezug auf die Mülltrennung zu orientieren. Jede macht es anders. Im Endeffekt führt diese Kleinstaaterei beim Müll zu mehr Fehlwürfen und einem Nachtteil für die Umwelt.

Umweltschutz sieht in meinen Augen anders aus, als mit so einem Gesetz die Müllverbrennung wieder anzufeuern, anstatt endlich einen Ausstieg daraus vorzubereiten, denn wir Bürger werde so mehrfach abkassiert.

Über hohe Müllgebühren und zugleich die Kosten fürs duale System, das bei jedem Einkauf mitfinanziert wird. Die gelbe Tonne kostet selbstverständlich auch etwas und die Kosten zahlt jeder von uns täglich.

Und was immer als thermische Verwertung bezeichnet wird ist definitiv kein Recycling. Für niedrigere Kosten müssten erst einmal etliche Müllverbrennungsanlagen eingemottet werden.

Das ganze nennte sich:
Entwurf für ein Gesetz zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen

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Verkaufszahlen bei Books on Demand

Während bei Bookrix für elektronische Bücher sogar angezeigt wird, wovon wie viel bei welchem Verlag verkauft wurde, ist diese Anzeige bei Books on Demand (BOD) nicht wirklich gelungen. Man erfährt nur wenig über Verkaufszahlen. Kaum Details, welche eventuelle Werbung optimieren lassen.

Und nach meinen bisherigen Erfahrungen mit der miserablen Druckvorschauprüfung sehe ich es mittlerweile ziemlich skeptisch was BOD macht. Vertrauen habe ich hier keines.

Möchte sich BOD hier wie bei der Druckvorschau den Aufwand sparen? Mir scheint, dass hier wenig in Software investiert wird. Man lieber Gewinn auf Kosten der Qualität macht.

Den selben Eindruck erweckt auch die Verkaufsübersicht. Man erfährt zwar wie viele Bücher an einzelnen Tagen verkauft wurden und den Verkaufspreis, aber nicht mehr. Und aus der Varianz im Verkaufspreis kann man höchstens schließen, dass es unterschiedliche Anbieter waren.

Also insgesamt nach meine bisherigen Erfahrungen, wem Einnahmetransparenz und guter Coverdruck wichtig ist, sollte meiner Meinung nach besser die Finger von BOD lassen.

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Auch GEBAG holzt kräftig ab

Es sind ja nicht nur die Privatpersonen, welche kräftig abholzen, sondern auch Baugesellschaften, wie die GEBAG. Hier in Rheinhausen an der Friedrich-Alfred-Straße neben der Nummer 23.

Und wofür das alles? Um die Fläche zuzubauen.

Man merkt schon alleine durchs Fällen der Bäume eine Zunahme der Temperatur und wenn jetzt noch die geplante Parkfläche dazu kommt wird es sogar noch wärmer, den Kühleffekt von Bäumen und der geringere von Grünflächen fallen komplett weg.

Dabei müssen sich die Städte auf den Klimawandel einstellen und nicht diesen vorantreiben, weil man eine Klimaanlage braucht, um den heißen Sommer auszuhalten.

Weder Arrondierung (Flächenfraß) noch übermäßige Verdichtung sind zeitgemäß.

Ich frage mich auch, was wir für die ganzen neuen Parkflächen für Abwasser zusätzlich zahlen müssen und wie viele Keller dadurch wohl überflutet werden.

Das Fällen der Baumschutzsatzung war und bleibt ein Fehler.

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Starts nach 22 Uhr in Düsseldorf

Folgende Antwort bekam ich jetzt von der Bezirksregierung Düsseldorf:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

nach Ziffer 4.1 der Nachtflugbestimmungen sind Flüge die vor 21:50 Uhr Off-Blocks (losgerollt) sind nicht zu beanstanden. Sinn dieser Regelung ist die Fluglinie anzuhalten rechtzeitig abflugbereit zu sein. Wenn es jetzt zu Verzögerungen durch Flugsicherungsprobleme, Wetter, Vereisung oder Kapazitätsproblemen im Luftraum kommt, ist ein Start trotzdem möglich. Im Ausnahmefall ist damit auch ein Start weit nach 22:00 Uhr legal.

Ich hoffe ich habe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen.
…

Da wird das perfide Spiel des Flughafens doch viel klarer. Die Kapazitätsprobleme am Tag, welche Selbstverständlich durch die jetzt geplante Erweiterung zustande kommen werden, führen dann zu noch mehr Nachtstarts, welche der Bevölkerung den Schlaf rauben.

Da stellt sich eigentlich nur die Frage, wie es mit Ausnahmegenehmigungen klappen soll.

Sehr geehrte***,

das hat zwar mein Verständnis der Sache erhellt, erfreut mich allerdings wenig.

Was mich aber noch verwundert ist der Umstand mit den Ausnahmegenehmigungen. Sitzt bei der Bezirksregierungen etwa jemand die ganze Zeit und erteilt diese? Den Vorgang kann ich mir nicht so recht vorstellen.

Das angehängte Dokument gibt nur eine postalische Adresse an, was bei kurzfristigen Ausnahmen wohl kaum ausreicht.

Und wie wird die Erheblichkeitsschwelle für Luftfahrtunternehmen definiert? Schließlich müssen Behördenentscheidungen einen einheitlichen Rechtsmaßstab zugrunde legen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Und hier die Antwort

…
Die Bezirksregierung Düsseldorf ist zuständig für die Beaufsichtigung des Flugbetriebes am Flughafen Düsseldorf. Insgesamt 9 Sachbearbeiter für Luftaufsicht sind im 24 Stundenbetrieb in der Luftaufsicht tätig. Hauptaufgabe ist die Überwachung der Sicherheit des Flugbetriebes. Regelmäßig werde Kontrollen an Luftfahrzeugen, Luftfahrzeugführern, Flughafeneinrichtungen usw. durchgeführt. Ein geringer Teil der täglichen Arbeitszeit wird für die Überwachung der Nachtflugbestimmungen und die Erteilung der Ausnahmegenehmigungen verwendet. Die Bezirksregierung Düsseldorf kann an 365 Tagen rund um die Uhr gewährleisten, dass Anträge auf Ausnahmegenehmigungen durch mindestens zwei Mitarbeiter bearbeitet und entschieden werden.

Selbstverständlich ist die immerwährend besetzte Luftaufsicht am Flughafen Düsseldorf über vielfältige Kommunikationskanäle erreichbar. Im Regelfall werde Anträge per Fax gestellt. Telefonische oder mündliche Genehmigungen erteile ich nicht. Im Regelfall muss ein Antrag neben der Begründung auch eine Vielzahl von Nachweisen enthalten.

Der einheitliche Maßstab ist in den Ihnen bekannten Nachtflugbestimmungen niedergelegt. Die Luftaufsicht entscheidet im Rahmen Ihres Ermessens im Einzelfall.
…

Hätte ich jetzt echt nicht gedacht, dass die 24-Stundenbetrieb für den Flughafen haben.

Ich könnte natürlich noch nachfragen, wie es denn mit den Kosten dafür aussieht. Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Flughafen dies alles zahlt. Kommt am Ende also der Steuerzahler auf?

Aber die Frage lasse ich jetzt erst einmal ruhen.

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Mal ein paar Fragen zu perfluorierten Tensiden

Es ist ja bereits länger bekannt, dass im Boden nahe dem Düsseldorfer Flughafen perfluorierten Tenside (PFT) sind. Mutmaßlich durch Löschschaum bei der Nutzung am Flughafen. Eine damals erlaubte Nutzung, wie der Flughafen und andere Stellen immer wieder betonen.

Inzwischen scheint ja sogar saniert zu werden, trotzdem haben sich ein paar Fragen ergeben, die ich mal bei den Stadtwerken nachfragen wollte.

Sehr geehrte Personen,

bis 2007 verwendete der Flughafen Düsseldorf Löschschaum mit perfluorierten Tensiden (PFT), welche im Verdacht stehen Krebs zu erregen.

Die Stadtwerke Duisburg entdeckten diese Giftfracht im Grundwasser und machten darauf aufmerksam.

In diesem Zusammenhang wüsste ich gerne:
1. Was kostet es den Wassergebührenzahler, dass die Nutzung bestimmter Brunnen eingestellt werden musste?

2. Welche zukünftigen Kosten sind hier zu erwarten, wenn sich die Giftstofffahne in den Grundwasserleitern weiter ausbreitet?

3. Werden die Stadtwerke oder Stadt Duisburg hier Schadensersatz einklagen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Ich kann mir die Antwort zwar schon vorstellen, aber Fragen kann man ja mal trotzdem.

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Spruch zum Sonntag

Die ultimative Angst vor der Inexistenz ist der wahre Grund für die göttliche Fiktion. Überwindet man diese Angst gibt es keine Grenzen für die Entfaltung mehr.

(Ulrich Scharfenort, 13.03.2015)

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Beachten Sie die Ansagen!

Das ist natürlich sehr schön, wenn man morgens am Bahnhof ankommt und absolut alle Anzeigentafeln diesen Satz anzeigen. So weiß man nicht was kommt. Wenigstens informiert hier die BahnApp halbwegs zuverlässig. Zwar zeigt sie die Verspätungen nicht genau an, aber zumindest hat man eine Orientierung.

Ansagen gab es keine am Morgen des 06.09.16, als dies in Duisburg passierte. Was wieder los war erfuhr man leider auch nicht. Glücklicherweise waren nur die Anzeigen und nicht die Signalanlagen für die Züge betroffen.

Eine Durchsage kam natürlich nicht. Etwa darüber das Zug falschrum fahren würde, aber die Info gab es ab Vortag auch nicht, was ziemlich typisch für das Bahnhofsmanagement Duisburg ist. Vom Gang unten bekam ich noch etwas von einem Ausfall mit. Keine Ahnung, welcher Zug hier Ausfallen soll.

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Lärmveranstaltung am Samstag ab 10 Uhr

PM-Text:

Unter dem Motto: „Lärm reduzieren – Gesundheit schützen“ findet am Samstag, dem 10.09.2016 von 10 bis 14 Uhr, im Bürgerbüro der Ratsfraktion PIRATEN-SGU-BL eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Dr. Ulrich Scharfenort, Mitglied im Umweltausschuss im Rat der Stadt Duisburg, informiert über die aktuellen Lärmbelastungen im Duisburger Stadtgebiet. Besondere Schwerpunkte werden die geplante Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens und die dadurch zu erwartenden zusätzlichen Lärmemissionen sein.

Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind herzlich eingeladen, sich im Bürgerbüro auf der Bismarckstraße 111 in 47057 Duisburg-Neudorf, über die aktuelle Situation zu informieren. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens hat Dr. Scharfenort
im Mai seine umfangreiche Einwendung gegen die Erweiterung bei der Bezirksregierung Düsseldorf vorgelegt. Er wird am Samstag über die Details seiner Einwendung und über die Stellungnahme der Stadt Duisburg gegenüber dem Antrag der Flughafen Düsseldorf GmbH sprechen.

Dr. Scharfenort zur Idee hinter der Infoveranstaltung: „Lärm macht nicht nur krank, sondern verursacht auch enorme Folgekosten. Für die Sozialsysteme, für die Umwelt, für den Immobilienmarkt, letztendlich für die gesamte Gesellschaft. Wenn es uns gelingt, die Lärmbelastung durch Flug- und Straßenverkehr zu reduzieren, gewinnen alle.“

Unterstützt wird Dr. Scharfenort durch Ratsfrau Britta Söntgerath (PIRATEN), die ebenfalls vor Ort das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen wird. Das Bürgerbüro liegt im Erdgeschoss, ist jedoch nicht barrierefrei zugänglich. Darum wird vor dem Haus zusätzlich ein Pavillon aufgestellt.

Heute Abend versucht der Flughafen übrigens mit einer Infoveranstaltung zu punkten, aber wird sicherlich auf der Linie des Flughafens liegen, weil der Vortragende ‚zufällig‘ auch einer der Gutachter im Antragsverfahren des Flughafens ist. Genauer gesagt des Lärmgutachtens, was den Grundtenor hat, dass der Lärm ein psychisches Problem wäre.

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Bushaltestelle noch weiter vom Bahnhof entfernt

Als wäre es nicht genug, dass man immer durch den Hindernisparkcour rennen muss, weil die Haltestelle nicht in dem freien Abschnitt direkt vor dem Bahnhof liegt und die Busse am Morgen so blöd fahren, dass man entweder über eine halbe Stunde am Bahnhof friert oder rennen muss, jetzt wurde zu heute die Bushaltestelle noch weiter weg verlegt. Hätte man damit nicht zumindest warten können, bis der Weg, bis zum Bahnhof fertig ist?

Warum fahren zwei Busse am frühen morgen nahezu parallel ab, obwohl der eine ruhig 5 Minuten früher fahren könnte? Aber dieser Unsinn der parallelen Busse setzte sich über Tag mit den Linien 921, 923 und 924 fort. Wobei die Krone setzt hier Samstag Nachmittag auf, wenn 923 und 924 zeitgleich abfahren und die 921 im halbstündlichen Takt, wodurch man dann eine halbe Stunde warten muss, obwohl dies gar nicht nötig wäre.

Warum ist die Verkehrsplanung so ÖPNV-feindlich?

Dazu kommt noch, dass an der Friedrich-Alfred-Straße eine Baustelle eingerichtet wird, gerade in dem Zeitraum, wo Kirmes ist und alle Busse über diese Stelle umgeleitet werden.

Durchdachte Planung sieht anders aus. Dabei wäre eine durchdachte Planung beim ÖPNV sogar eine Argument für mehr Fahrgäste und würde zugleich das Feinstaubaufkommen durch Individualverkehr senken, aber soweit wird ja leider nicht gedacht.

Habe das ganze auch mal als Mail an die Stadt und DVG geschickt erwarte aber nicht viel.

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Pamela Anderson Porno

Jetzt wird es aber wirklich peinlich von Pamela Anderson.

Solche Äußerungen hätte ich von einer Supersoftpornodarstellerin nicht erwartet, denn was anderes war Baywatch, als kaum verhüllte Tatsachen, die kaum etwas der Fantasie überließen. Und vieles davon nicht einmal echt, sondern nur Silikon. Die Serie hat sich sicherlich nicht gehalten wegen der ‚Geschichten‘.

Was die vielen Früchte eines gesunden Sexlebens angeht, frage ich mich, ob hier etwa so etwas wie Syphilis, AIDS oder Herpes gemeint sein soll.

Solche Aussagen sind jedenfalls peinlicher, als das Sexvideo von ihr. Zumal das sicherlich als Kick entstand.

Immerhin dürften Erotikfilme durch Druckabbau schon so manches Verbrechen verhindert haben.

So eine Prüderie ist echt schade und mit Feminismus hat das rein gar nichts zu tun. Eher mit der Scham offen zu sein. Gefühle nützen ohne offenen Umgang mit der Sexualität gar nichts. Wie viele Ehen werden geschieden, weil die Partner nicht über die Wünsche reden und Fremdgehen, weil ihnen das Thema zu peinlich ist. Das ist auch, was Beziehungen schwieriger macht.

Aber vielleicht versucht sie sich auch nur wieder in die Medien zu bringen, denn Ruhm ist vergänglich.

Ohnehin frage ich mich warum es immer so ein Getue um Sexfilme gibt, während Actionfilme teilweise bereit ab 12 freigegeben werden.

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Geisel’s seltsame Vorstellung von Fairness

Also was das Interview angeht, so muss ich sagen, dass seine Vorstellung von Fairness in Bezug auf den nicht genehmigungsfähigen Kapazitätserweiterungsantrag, etwas absurd ist.

Wie sollen weniger Starts und Landungen in der Nacht gehen, wenn bereits jetzt hier erhebliche Belastungen stattfinden.

Fairness ist auch nicht nach Protesten einzulenken, sondern von vornherein eine faire Lösung anzubieten. Und das er für die Erweiterung ist versteht sich von selbst. Schließlich gehört der Stadt Düsseldorf der Flughafen zum Teil. Nicht einmal eine finanzielle Lösung wurde von Düsseldorf dem Umland angeboten. Abkassieren und das Umland schädigen ist alles andere als sozial.

Und nein, noch mehr Fluglärm ist inakzeptabel, zumal durchs Flachstartverfahren die Belastung ab 2014 ohnehin schon deutlich erhöht wurde.

Es wird wohl wirklich Zeit mal eine Demonstration auf der Landebahn anzumelden und durchzuführen.

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Nachtstarts in Düsseldorf

Von der Bezirksregierung Düsseldorf erhielt ich jetzt eine Antwort wegen der Nachtstarts:

Sehr geehrter Herr Schafenort,

Vielen Dank für Ihre Mail. Ich bedaure sehr die verspätete Antwort. Aufgrund der Ferienzeit und längerfristiger Erkrankungen war eine frühere Antwort nicht möglich.

Einen Nachtstart am 16.08.16, welcher einer Genehmigung durch die Luftaufsicht bedurft hätte, kann ich in meinen Aufzeichnungen nicht finden.

Meine Antwort:

Sehr geehrte***,

was führt dazu, dass Sie mir eine derartige Antwort geben? Da fehlt mir das Verständnis. Wieso 16.08.?

Ich schrieb die eine Email am 09.08., der Start war also am 08.08. und die anderen am 21.07.

Das man da für den 16.08. nichts findet erklärt sich von selbst. Die Frage die sich mir stellt ist nun, ob dies ein Versehen war oder die Wahrheit verschleiern soll.

Aber selbst wenn es nach BZR keine Nachstarts wären stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass so deutlich gegen die Nachtruhe verstoßen wird. Der Flughafen behauptet doch, dass er bis zu 60 Flüge in der Stunde abwickeln könne im Zweibahnbetrieb. Das heißt es wären selbst bei pessimistischer Rechnung keine ‚regulären‘ Starts zu so einem späten Zeitpunkt mehr zulässig gewesen.
Falls nur das falsche Datum in die Mail eingesetzt wurde. Darf ich dass dann so verstehen, dass hier illegale Nachtstarts stattfanden? Oder was für Starts fanden genau statt?

Da bin ich echt froh, dass die Kapazitätserweiterung nicht genehmigungsfähig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Bekam diesmal sogar relativ schnell eine versöhnliche Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich bitte Sie um Entschuldigung, wenn sich hier der Fehlerteufel eingeschlichen hat.

Auch am 08.08.2016 kann ich keinen Start finden der einer Sondergenehmigung bedurft hätte.

Am 21.07.16 ist AB 8010 um 22:10 Uhr mit Genehmigung der Luftaufsicht gestartet. Beim Rollen hat sich am Schleppfahrzeug die Schleppstange gelöst und den Reifen des Luftfahrzeuges beschädigt. Der Austausch des Reifens führte zu der Verzögerung.

Ich bedauere die Belästigung.

Hinweise auf unzulässige und „illegale“ Flugbewegungen mag ich nicht erkennen.
…

Und musste auch hier wieder etwas erwidern:

Sehr geehrte****,

verstehe ich das jetzt richtig, dass Flugzeuge in Düsseldorf sogar noch um 22:14 starten dürfen, ohne das es dazu einer besonderen Genehmigung bedürfen würde?

Und wie können am 21.07.2016 die Starts (22:04 und 22:08) legal sein?
Habe die etwa so lange in Warteposition gestanden? Das ist aber ziemlich lange und lässt erhebliche Zweifel daran aufkommen, dass eine Erweiterung nicht zu mehr Nachtstarts, wie diesen aufgeführten führt. Da stellen sich dann alle auf den umgebauten Vorflugbereich und der Flughafen kann noch mehr Nachtstarts durchführen. Ganz schön perfides Spiel, was da mit unserer Nachtruhe gespielt wird.

Kann man sich in Duisburg ja noch glücklich schätzen, dass nicht jeder Start hier drüber geht.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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LDI erreicht leichte Verbesserung im Datenschutz der Stadt Köln

Vor einiger Zeit wurde ich darauf aufmerksam, dass die Stadt Köln erhebliche Daten wissen möchten, wenn es um Übernachtungen geht und diese keine Abgabe für berufliche Übernachtungen kosten soll. Für mich als datenbewusster Bürger fühlt sich dies wie Erpressung an.

Das LDI hat leichte Fortschritte erreicht, aber es kommt natürlich auch auf die Bürger an bei der Stadt Köln diese überbordende Bürokratie zu bemängeln.

Satzung zur Erhebung einer Kulturförderabgabe im Gebiet der Stadt Köln Nachweis der beruflichen oder betrieblichen Veranlassung einer Übernachtung nach amtlichem Vordruck gem. § 7 Abs. 2 der Satzung

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

im Nachgang meiner Zwischennachricht habe ich die Angelegenheit wiederholt gegenüber der Stadt Köln aufgegriffen.

Dabei habe ich u. a. die Auffassung vertreten, dass – soweit es dem Beherbergungsgast möglich ist, den beruflichen Grund für die Übernachtung durch bestimmte und geeignete Unterlagen nachzuweisen – Zweifel an der datenschutzrechtlichen Erforderlichkeit der Verpflichtung zur Abgabe einer Eigenerklärung insgesamt bestehen.

Im Ergebnis konnten bislang zwar eine Satzungsänderung und Verbesserungen des Vordrucks erreicht werden. Zu weiteren Änderungen ist die Stadt Köln derzeit nicht bereit, da sie der Auffassung ist, dass nur der Beherbergungsgast – als Steuerschuldner – wisse, ob seine Beherbergung privat oder beruflich zwingend veranlasst sei. Weiterhin bestehe nur bei einer schriftlichen Einlassung des Gastes, an der er sich festhalten lassen müsse, die Möglichkeit, eventuelle Falschangaben in einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung zu sanktionieren. Zudem bestehe bei Verzicht auf die Erklärungsabgabe das Risiko, dass in einem Klageverfahren ein fehlendes Entdeckungsrisiko angenommen werden könnte. Schließlich bestehe andernfalls die Gefahr eines Vollzugsdefizits. Die abgefragten Daten seien durchweg erforderlich.

Insoweit ist zu berücksichtigen, dass der Stadt Köln ein Beurteilungs- und Ermessensspielraum zukommt, insbesondere hinsichtlich der Frage der Erforderlichkeit der Angaben zur Durchführung des Verfahrens.

Die Bewertung, ob eine Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung im Einzelfall erforderlich ist, hat zwar unmittelbare Auswirkungen auf die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Handlung. Allerdings hat die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zu berücksichtigen, dass die Klärung der Erforderlichkeit, die im Beurteilungsspielraum der betreffenden Stelle liegt, im Zweifelsfall nicht durch sie möglich ist, sondern der fachlichen Bewertung (ggf. auch durch die zuständige Fachaufsichtsbehörde) bedarf, zumal dann, wenn keine evidente Nichterforderlichkeit vorliegt oder wenn die Begründung der Erforderlichkeit plausibel ist.

Gleichwohl habe ich die Stadt Köln gebeten, den Vordruck im Rahmen der nächsten Evaluation erneut auf den Prüfstand zu stellen. Der Erfolg meiner Bemühungen bleibt insoweit abzuwarten.
…

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Spruch zum Sonntag

Zuerst müssen wir den Dreck in uns wegmachen, dann können wir die Welt aufräumen.

(Ulrich Scharfenort, 22.03.2015)

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GEZÖRRe Eintreibungskosten für Kommunen

Der Druck scheint zu wirken. Wie der Presse zu entnehmen war scheint der WDR nun doch Eintreibungskosten für Gebühren welche über die Pauschale von 23 Euro hinausgehen zu erstatten.

Wobei man sich natürlich fragen darf, welche Auflagen daran gebunden sind. Etwa ein Nachweis für die Kosten, was ja schwer zu beziffern sein scheint, wie die Stadt Duisburg bei einer Anfrage behauptete.

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Auch höhere Bußgelder werden nicht abschrecken

Ich finde es vom Verband deutscher Verkehrsunternehmer (VDV) schon bedenklich, wenn immer höhere Bußgelder gefordert werden.

Warum nicht erst einmal beim Tarifdschungel mit zahlreichen Wildwuchs ausdünnen.

Oder was noch besser wäre die herkömmlichen Fahrscheine komplett abschaffen und eine Umlage finanzierten Voll-ÖPNV einführen. Das würde nicht nur die Qualität und Akzeptanz erhöhen, sondern auch eine kostendeckende Finanzierung ermöglichen ohne, dass dies auf Umwegen intransparent von der Allgemeinheit finanziert wird. Was jetzt ja der Fall ist. Da könnte man dann auch direkt einiges an Infrastruktur einsparen und für die Umweltzonen wäre auch einiges getan.

Und Schwarzfahrer lassen sich auch deshalb nicht abschrecken, weil sie nicht damit rechnen erwischt zu werden. Dazu wird zumindest bei Bus und Straßenbahn zu selten kontrolliert.

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Minister befahren Radschnellweg Ruhr von Mülheim nach Essen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek sind heute auf dem Radschnellweg Ruhr (RS 1) von Mülheim nach Essen gefahren. Der zehn Kilometer lange Abschnitt ist die Referenzstrecke für den Schnellweg, der in seiner Endausbaustufe auf 101 Kilometer Länge Duisburg und Hamm miteinander verbinden soll.

Hendricks: „Radschnellwege sind ein wichtiger Teil der Lösung für unsere Verkehrsprobleme. Sie machen den Radverkehr attraktiver und tragen so zum Klimaschutz bei. Jede zweite Autofahrt ist heute kürzer als fünf Kilometer. Radschnellwege können gerade in Verbindung mit Elektrofahrrädern viele Pendler zum Umstieg aufs Rad bewegen. So erspart man sich den Stau und tut noch was für Gesundheit und Klimaschutz. Nordrhein-Westfalen ist mit dem Radschnellweg Ruhr bei diesem Trend führend in Deutschland. Ich freue mich, dass sich auch die Bundesregierung in Zukunft stärker am Bau von Radschnellwegen beteiligen wird.“

Groschek: „Die zugesagte Unterstützung des Bundes für den Bau von Radschnellwegen ist eine wirklich gute Botschaft. Auf den 101 Kilometern zwischen Duisburg und Hamm können sich 1,6 Millionen Einwohner im Einzugsbereich des RS1 über diese positive Nachricht freuen. Dort kommen sie künftig schnell, sicher und entspannt zur Arbeit und zur Uni und entlasten gleichzeitig die Autostraßen. Der Boom der E-Mobilität findet ohne Investitionszuschuss auf zwei Rädern statt. Der RS1 hat das Potential, eine weltweite Blaupause für innovativen Verkehr in Ballungsräumen zu werden.“

Radschnellwege zeichnen sich durch eine möglichst geradlinige und kreuzungsfreie Strecke sowie die Trennung von Fuß- und Radverkehr aus. Mit ihnen wird das Radfahren auch auf größeren Distanzen leicht gemacht – erst recht in Verbindung mit der zunehmenden Verbreitung von Pedelecs. Denn mit der Elektromobilität auf zwei Rädern sind längere Wege und Steigungen kein Hindernis mehr. So wird das Fahrrad durch Radschnellwege gerade in Ballungsräumen für das tägliche Pendeln zur Arbeit und auf anderen Wegen im Alltag zu einer sinnvollen Alternative zum Pkw. Der RS 1 soll in der Endausbaustufe zehn Stadtzentren und vier Universitäten miteinander verbinden. In seinem Einzugsbereich leben mehr als 1,6 Millionen Einwohner.

Das BMUB setzt sich intensiv für Radschnellwege ein und hat in den Gesprächen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 erreicht, dass der Bund voraussichtlich ab dem kommenden Jahr den Bau von Radschnellwegen mit zunächst 25 Mio. Euro jährlich fördern wird. Am Ausbau des Radschnellwegs Ruhr beteiligt sich der Bund mit der anteiligen Finanzierung eines Abschnitts in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr bereits mit 3,7 Millionen Euro im Rahmen der Städtebauförderung.

Aber auch über Radschnellwege hinaus engagiert sich das BMUB für den Aus- und Neubau der Infrastruktur für den Radverkehr. Nachdem in den vergangenen Jahren schon über 110 Vorhaben in verschiedenen Kommunen mit zusammen rund 8 Millionen Euro gefördert wurden, wird diese Unterstützung nun weiter ausgebaut. So werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ab dem kommenden Jahr 51 innovative Projekte mit knapp 70 Millionen Euro gefördert und damit bessere Radwege, Abstellanlagen und neue Serviceangebote wie Verleihsysteme für Elektrolastenräder errichtet.

Bundesweit fördert das Bundesumweltministerium über 100 Verkehrsprojekte, von Lastenrädern über Elektrobusse- und -LKW bis hin zu Landstromanlagen für Kreuzschiffe. In seiner Kampagne „Mobilwandel“ informiert das BMUB, wie sich der Verkehr klimaneutral und umweltfreundlich entwickeln kann und welche Chancen neue Mobilitätskonzepte eröffnen.

Quelle: PM BMUB

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Sicherheit hat höchste Priorität im Luftverkehr?

Den Satz „Sicherheit hat höchste Priorität im Luftverkehr?“ gab Ralph Beisel vom Flughafenverband ADV doch allen ernstes von sich. Nicht etwa in besserer Wartung und weniger Belastung für Piloten. Nein im Zusammenhang mit Gesichtserkennung behauptete er dies.

Grund diesem Verband mal zu schreiben.

Sehr geehrte Personen,

als ich den Satz las muss ich mir erst einmal die Augen reiben.

Ich dachte die Rendite hätte höchste Priorität, denn an allen Ecken und Enden wird gespart. Piloten psychisch so überlastet, dass dies eventuell vorhandene psychische Probleme verschärft.

Immer wieder kommt es zu Problemen wegen Einsparungen bei der Wartung und Technik.

Gesichtserkennungssoftware trägt dagegen wenig bis gar nichts zur Sicherheit, aber extrem viele zur Überwachung bei. Und natürlich kann man es als Vorstufe zum Ersetzen von Kontrollpersonal an Flughäfen sehen, um so Gelder einzusparen. Aber ohnehin geht es bei vielen Dingen, wo Sicherheit vorgeschoben wird um rein finanzielle Interessen.

Wie Gesichtserkennung die Sicherheit erhöhen soll ist mir schleierhaft.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Offener Brief zu Groscheks Initiativenfeindlichkeit

Sehr geehrter Herr Groschek,

bei ehrlicher Beteiligung, wo ein Minister nicht bereits im Vorfeld gesagt hat, dass er das Projekt befürworte, wie Schwachsinnig es auch ist, wird sich wenig Widerstand regen, wenn allerdings Unsinn um jeden Preis durchgesetzt werden soll gibt es halt 41 000 Einwendungen.

Bürgerinitiativen verhindert man nicht in dem man Mist als Gold verkauft, sondern durch solide Planung, welche sämtliche Interessen ausgleicht.

Wenn Unfairness gezeigt wird, wird es mit Sicherheit Widerstand geben. Beteiligung beginnt zudem nicht erst mit der Offenlagen, sondern bereits deutlich im Vorfeld. Es ist vieles machbar, aber nichts gegen die Bevölkerung.

Und der Flughafen braucht nicht größer zu werden, denn die Wirtschaft läuft deswegen nicht so gut, weil zu wenig in Bildung investiert wird und nicht wegen der Anzahl der Flüge, bei der Flughafen eh keinen Einfluss darauf hat, wer zusätzliche Slots erhält. Eine bessere Steuerung der Flugziele wäre hier nur über Preiserhöhungen möglich, denn dann könnte der Flughafen wieder über die Slotvergabe entscheiden. Eine Ausweitung für noch mehr Billigflieger nach Mallorca auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung und schlimmstenfalls des Lebens der Passagiere ist nicht drin.

Also setzen sie sich lieber für Projekte ein, die sinnvoll sind. Bei unsinnigen Projekte nützt auch die massivste Propaganda nichts.

Engagement ehrt Bürger und rumpöbeln ist für Minister ein Armutszeugnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Wenn es mal wieder etwas länger dauert

Ob hier wohl auch Verzögerungen im Betriebsablauf der Grund sind, dass diese Fahrräder bereits eingewuchert sind? ;-)

Hier der Bahnhof Bonn, wo es fast täglich zu Verspätungen kommt.

IMG_20160817_163001 Wenn es mal wieder etwas länger dauert a

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LKWs auf der Friedrich-Ebert-Straße

Also entweder sind sehr viele LKW der Firma LKW Walter Transportorganisation AG unterwegs oder rein zufällig kamen mir direkt zwei LKW dieser Firma hintereinander auf der Friedrich-Ebert-Straße vor die Kamera.

Anscheinend schreckt die Fotofalle noch immer nicht ausreichend ab, um Falschfahrer von dieser Route abzuschrecken, oder die Fotofalle wird umfahren.

Vielleicht liegt es auch daran, dass diese nur in eine Richtung blitzt.

IMG_20160806_115018 LKW Walter a

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Spruch zum Sonntag

Selbst Lebenswerke sind vergänglich.

(Ulrich Scharfenort, 23.03.2015)

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Versteckte Zusatzkosten bei Amazon

Ist wirklich ein Talent an der Beantwortung einer Frage vorbei zu antworten.

Als ich neulich eine DVD-Box aus UK über Amazon bestellen wollte, stellte sich kurz vorm Abschließen des Bestellvorgangs heraus, dass zusätzlich 5 Euro dazu kämen, die so nicht in der Artikelübersicht angekündigt waren.

Portokosten stehen dafür in der Artikelübersicht deutlich angezeigt. Schließlich stellen solche Zusatzkosten einen Teil der Gesamtkosten dar und sind bereits bei der Artikelauswahl relevant und nicht erst beim Abschluss der Bezahlung. Erinnert mich irgendwie an solche Flugvergleichsportale, wo teilweise zusätzliche Kosten nicht angezeigt wurden.

Da mich das ziemlich geärgert hat, schrieb ich Amazon, informierte aber auch die Verbraucherzentrale und Wettbewerbszentrale, da die Verbraucher über die wirklichen Kosten erst beim Abschluss der Bestellung informiert werden.

Von Amazon kam jetzt halt eine Antwort, welche die Kosten erklärte, aber mit keinem Wort sagte, warum diese Information nicht bereits in der Artikelübersicht angezeigt wird, schließlich wird diese Gebühr für Bestellungen nach Deutschland immer fällig.

Von einer Bestellung dieses Artikels bei Amazon habe ich abgesehen, aber es stellt sich die Frage, wie viele Personen bereits höhere Kosten hatten, weil sie einfach weiter klickten bzw. diese 5 Euro übersahen.

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Bezirksregierung verweigert Antwort zu UVP Logport

Bereits 2014 fragte ich bei der Bezirksregierung in Düsseldorf nach wegen einer UVP zum Gelände Logport I in Duisburg Rheinhausen.

Ich bekam zwar eine etwas seltsame Zwischenmeldung, dass wegen dem Abzug Talke nun keine Beantwortung mehr notwendig wäre, aber bis heute keine Antwort, weshalb ich die Frage nun noch einmal per Frag den Staat einreichte.

Bereits seit geraumer Zeit versuche ich eine Auskunft bzgl. der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Logport I in Duisburg Rheinhausen zu bekommen.
Da es immer noch zu Störungen durch LKW in Wohngebieten kommt, wenngleich weniger als früher, ist das Thema weiterhin relevant.

Da ich bisher keine richtig offizielle Anfrage nach UIG und IFG stellte nun auf diesem Weg unter Beteiligung der Öffentlichkeit

1. Wann fand die UVP mit Öffentlichkeitsbeteiligung statt?
2. Wenn keine UVP mit Öffentlichkeitsbeteiligung stattfand, wie wurde dies begründet?
3. Was war das Ergebnis der UVP?
4. Wie wurden dabei die LKW-Verkehr berücksichtigt, welche sowohl durch Schadstoffe, als auch Lärm auf die Umgebung einwirken?
5. Warum sind die Parkplätze und die Straßen auf Logport nicht nach RAST 06 mit einer ausreichenden Breite für häufigen LKW-Verkehr gebaut, sondern viel zu schmal? Hierdurch kommt es regelmäßig zu Verzögerungen.
6. Warum wurden Parkplätze gebaut, welche nur 2,50 m breit sind, obwohl LKW größere Breiten haben?

Ich frage mich, ob die Bezirksregierung diesmal antwortet oder wieder eine Antwort verweigert.

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Klimagerechte Stadtentwicklung

Die Drucksache 17/6076 des Deutschen Bundestages befasst sich mit einer Gesetzesänderung zur Klimaprävention, sowie Anpassung.

Dort heißt es auch:

Mit der Ergänzung in Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 um die Erfordernisse der klimagerechten Stadtentwicklung wird auf die vorgeschlagene Regelung des § 1a Absatz 5 (s. Nummer 3)
Bezug genommen und damit der zunehmenden Bedeutung einer klimagerechten Stadtentwicklung für die Qualität eines Gebiets Rechnung getragen. Denn insbesondere energetisch unzureichende Verhältnisse oder der Klimawandel können wegen steigender Energiekosten für Gebäude, wegen hoher Treibhausgasemissionen, wegen zunehmender Hitze, Schwüle und Dürre im Sommer (z. B. fehlende Frischluftschneisen und Vegetation zur Beeinflussung des Mikroklimas), starker Kälteeinbrüche im Winter oder wegen Starkregen- und Hochwassergefahren sowie -schäden (z. B. infolge zu starker Versiegelung oder Überlastung der technischen Infrastruktur) zu städtebaulichen Missständen führen.

§ 1a Absatz 2 BauGB sagt:

Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden; dabei sind zur Verringerung der zusätzlichen Inanspruchnahme von Flächen für bauliche Nutzungen die Möglichkeiten der Entwicklung der Gemeinde insbesondere durch Wiedernutzbarmachung von Flächen, Nachverdichtung und andere Maßnahmen zur Innenentwicklung zu nutzen sowie Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß zu begrenzen. …

Wenn also z.B. Parkplätze zusätzlich angelegt werden, obwohl im Umfeld ausreichend Parkraum zur Verfügung stünde, ist dies nicht zulässig, weil dies eine nicht notwendige Bodenversiegelung darstellt.

§ 1a Absatz 5 BauGB

(5) Den Erfordernissen des Klimaschutzes soll sowohl durch Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken, als auch durch solche, die der Anpassung an den Klimawandel dienen, Rechnung getragen werden. Der Grundsatz nach Satz 1 ist in der Abwägung nach § 1 Absatz 7 zu berücksichtigen.

In § 1 Absatz 7 wird auch das vermeiden von Emissionen aufgeführt. Auch Wärme stellt eine Emission dar, welche auf die Umgebung wirkt. Es gibt hier erhebliche Unterschiede zwischen einer mit Bäumen bewachsenen Fläche zu einer Wiese zu einem gepflasterten Fläche.
Insbesondere, wenn eine abgeschnittene Frischluftschneise noch dazu kommen.

§ 34 Absatz 1 Satz 2 Halbsatz 1 BauGB

… Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben…

Hitze ist nachweislich gesundheitsschädlich und somit sind durch ungesunde Bauweise verursachte Temperatursteigerung unzulässig.

Hieraus ließe sich rechtlich ableiten, dass gewisse Vorhaben nach heutigem Stand des Wissens und der gegenwärtigen Rechtslage unzulässig sind, obwohl sie in der Vergangenheit u.U. zulässig waren.

Dies bezieht sich insbesondere auf eine extreme Nachverdichtung, die zu starker Temperatursteigerung ohne Ausgleich vor Ort führt.

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Die Terrormisere von DeMaizere

Und wie einmal wird uns eine Billiglösung präsentiert.

Terrorprävention ist nicht mit den Einschränkungen der Grundrechte zu erreichen, sondern mit dem Schaffen von Perspektiven durch gute mitnehmende Bildung und Integrationsförderung für alle Menschen in Deutschland.

Also weil die Täter in letzter Zeit häufiger einen Rucksack hatten ist dies nun verdächtig. Dann bin ich wohl auch verdächtig, wie viele Millionen anderer Menschen die einen Rucksack dabei haben. Weil es halt praktischer ist, wenn man alles wichtige dabei hat.

Das beim Oktoberfest keine Rucksäcke mitgenommen werden dürfen ist ebenfalls absurd und dient doch nur der Umsatzerhöhung der Wirte, die man jetzt prima mit Terrordrohung begründen kann. Ähnlich wie die Verkaufserhöhung von Wasser an Flughäfen durch Flaschenverbot.

Wann werden diese selbsternannten Terrorexperten verstehen, dass man durch solche Maßnahmen weder abschreckt noch etwas verhindern kann. Der kranke Verstand von Terrorzombies findet immer einen Weg. Werden Waffen Verboten nehmen sie halt Autos oder Flugzeuge.

Und sich aus Angst vor Terrorismus einzuigeln wird den wirklichen Gefahren nicht gerecht. Feinstaub, TTIP und Straßenverkehr sind lebensgefährlicher als Terroristen, denn die Lebensverkürzung durch das vergenannte wahrscheinlicher, als durch einen Terroranschlag zu sterben.

Also Schluss mit der irrationalen Angstmacherei, um verfehlte Personalabbaupolitik im Bildungssektor zu vertuschen.

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Klare Worte der Stadt Duisburg

Es hat mich ja doch überrascht, welche klaren Worte die Stadt Duisburg zu den Kapazitätserweiterungsplänen des Flughafens fand. Ein wenig kommt es mir sogar vor, als wären Teile meines Einwendungsgutachtens in die Bewertung von RegioConsult mit eingeflossen.
Wobei dies auch daran liegen könnte, dass man hier eigentlich zu ähnlichen Schlüssen gelangen muss.

Sehr erfreut hat mich, dass auch Themen aufgegriffen wurden, wie etwa die Wertminderung von Immobilien.

Daneben gab es sogar einzelne Punkte, die ich in der Form bisher nicht berücksichtigt hatte. Natürlich war mir aufgefallen, dass zu mehr Unfällen nichts gesagt werden könne, aber das es in 2005 eine eigenes Gutachten dazu gab war mir entfallen.

Wenn man das Schreiben so liest bleibt nur der Schluss, dass es nicht klappen wird mit der Erweiterung und zumindest eine erneute Offenlage notwendig sein wird.

Weniger schön war, dass man dank des neuen RIS erst aus der Zeitung davon erfuhr.

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Bürger gegen Fluglärm sprechen Klartext

Es sind zwar nicht meine Worte, sondern nur ein Zitat der Pressemeldung, aber ich kann mich dieser Einschätzung anschließen. Es wäre wirklich ein Skandal, wenn für die Arbeitsplätze bei Air Berlin das Wohl von Millionen Menschen geopfert würde.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
wie die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM schon seit Langem prognostiziert
haben, wird es jetzt ernst für die wichtigste Fluglinie am Airport Düsseldorf. Air Berlin fliegt bereits seit Jahren mit einem negativen Eigenkapital und damit dicht an der Insolvenz entlang. Und auch im ersten Halbjahr 2016 wurde wieder ein Betriebsverlust eingeflogen, diesmal in Höhe von 234 Millionen Euro, was einem Minus von 1,3 Millionen pro Tag entspricht. Lediglich die vom Management regelmäßig abgegebenen Fortführungsprognosen, die sich im Nachhinein aber stets als falsch herausgestellt haben, retteten die Airline bisher vor dem Konkurs. Und auch in dem beigefügten Presseartikel klingt die Frage durch: Wie lange noch?
Vermutlich liegt in der schwierigen wirtschaftlichen Situation von Air Berlin ein wesentlicher Grund dafür, dass Verkehrsminister Groschek sich mehrfach öffentlich für eine Kapazitätserweiterung am Flughafen Düsseldorf ausgesprochen hat. Und dass er bisher nicht bereit war, die bestehenden Nachtflugbeschränkungen, die für Air Berlin und andere Homebase-Carrier Landungen bis Mitternacht und mit Antrag auch darüber hinaus ermöglichen, durch engere Regeln zu ersetzen, deutet in die gleiche Richtung: Er möchte wohl alles tun, um die Arbeitsplätze bei Air Berlin zu retten. So etwas bringt meist eine gute Presse, geht aber auch manchmal daneben, wie im Falle der Ministererlaubnis von SPD-Chef Gabriel bei der Übernahme von Kaisers/Tengelmann durch Edeka.
Interessant wäre deshalb zu wissen, was im vergangenen Jahr bei dem Termin von Air Berlin-Chef Pichler in der Staatskanzlei vereinbart wurde.
Hat Ministerpräsidentin Kraft den Wunsch von Pichler, in den frühen Morgen- und späten Abendstunden mehr Flüge in Düsseldorf abwickeln zu können, unterstützt? Wurde über die Risiken für den Flughafen Düsseldorf gesprochen, falls Air Berlin als größter Kunde ausfällt? Gab es bei diesem Termin oder eventuell bei anderen Gesprächen Absichtserklärungen oder
gar Zusagen?
Alles Fragen, denen die Presse einmal auf den Grund gehen könnte, wenn sie es denn wollte (oder dürfte), denn am Bedarf für den Geschäftsreiseverkehr, wie vom Flughafen und von den Industrie- und Handelskammern immer behauptet wird, kann es nicht liegen, dafür ist das Segment mit rund 30 % zu klein (siehe DUS Geschäftsbericht 2015) und es sind auch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Könnte es also sein, dass die beantragte Kapazitätserhöhung vor allem dazu dienen soll, die angeschlagene Air Berlin als Hauptkunde des Flughafens Düsseldorf am Leben zu halten? Möglicherweise werden die wirtschaftlichen Folgen eines unternehmerischen Air Berlin-Crashs für so gravierend gehalten, dass die Kapazitätserweiterung auch gegen den ausdrücklichen Willen der Städte und Gemeinden und der Anwohner im Umland durchgedrückt werden soll.
Andererseits haben Hunderttausende lärm- und abgasgeplagte Anwohner (und Wähler) rund um den Flughafen Düsseldorf ein Recht darauf, dass ihre Gesundheit und die Entwicklung ihrer Kinder nicht für eine Wirtschafts- und Verkehrspolitik nach Gutsherrenart geopfert wird. Und es ist auch nicht Aufgabe des Verkehrsministers, Airlines oder Flughäfen zu retten. Mit solchen Aktionen haben sich schon andere Protagonisten die Finger verbrannt.
BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM

Diese Einschätzung deckt sich mit einem Artikel in der Rheinischen Post.

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Der Onlinehandel ist nicht das Problem

Ist natürlich praktisch, wenn man den Onlinehandel als Ursache für den Leerstand nennen kann, allerdings trägt dieser höchstens eine Teilschuld. Das Problem ist vielmehr die fehlende Vernetzung des Offlinehandels.

Ich will nicht sagen, dass jetzt alle Internetshops eröffnen sollen. Aber mal ein kleines Beispiel. Ich möchte ein Buch kaufen. Also schicke ich eine Email oder rufe in der Bücherinsel an und habe es am nächsten Tag, wenn es nicht gerade sogar im Laden vorrätig ist. Bei Amazon würde es mehrere Tage dauern und wenn man Pech hat kommt es gar nicht an oder man muss extra zur Post. Onlinehandel ist also schon mitunter umständlicher.

Auch bei anderen Geschäften hat man die Ware sofort oder schneller, als beim Onlinehandel. Das Problem ist vielmehr, dass man meist zu lange braucht, bis man das Geschäft findet, was das gesuchte Produkt führt. Da pendelt es dann vom schnellen Haben zum bequemen Haben.

Es gibt hier einfach keine App, welche mir ermöglicht ohne große Verzögerung das Geschäft zu finden, welche das gewünscht Produkt hat. Lebensmittel sind ja klar, wobei es auch exotischeres gibt, was nicht jedes Geschäft hat.

Aber wo bekomme ich Gardinen? Wo gibt es ganz viele Stoffe? Für gibt es zum Beispiel sogar ein ziemlich großes Geschäft in Rheinhausen, was aber wahrscheinlich kaum jemand kennt.

Will man hier etwas ändern, dann beim Service. Der Vorteil von Amazon ist halt, dass man schnell das gesucht findet, anders als im Offlinehandel, wo man stundenlange durch Geschäfte gehen muss, da wartet man dann doch lieber ein paar Tage auf ein Paket, als viel Zeit mit der Suche zu verschwenden. Also vielleicht mal einfach eine Suchapp, die schnell und zuverlässig zum richtigen Geschäft führt.

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Spruch zum Sonntag

Tja Religion ist nun einmal Valium für die Menschheit, um die schrecklicher Wahrheit nicht erkennen zu müssen.

(Ulrich Scharfenort, 21.03.2015)

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Billigflieger sind schlecht für die deutsche Wirtschaft

Für 30 Euro oder so nach Malle? Ziemlich günstig, so günstig, dass man eher dorthin in Urlaub fährt und kaum Steuern dafür in Deutschland zahlt. Bei der ganzen Tourismusindustrie in Deutschland bleibt wenig hängen. Meist wird dann ja auch das Hotel und der Rest selber gebucht, als auch hier nichts für die deutsche Wirtschaft, außer vielleicht bei Vergleichsportalen, wenn die Steuern denn in Deutschland bezahlt werden oder es Beschäftigte hier Deutschland gibt, was ja auch nicht sicher ist.

So fließt das Geld aus Deutschland in andere Länder. Fehlt in der Deutschen Wirtschaft. Es ist also nicht nur das Internet, was Gelder aus den Innenstädten zieht, sondern auch der Billigurlaubsverkehr zu Mittelstreckenzielen. Denn das Geld, was man im Urlaub ausgibt fehlt an anderer Stelle.

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Die Bahn will nicht mehr Mails empfangen

Bei der Bahn gibt es ja ständig Anlass für Beschwerden, wenn man hier jedes Mal schreiben würde, würde man nur noch schreiben. Was ich natürlich auch nicht will, weshalb ich mich auf die besonders schweren Fälle konzentriere.

Zuletzt schrieb ich wegen der unsäglichen Zustände am Bahnhof Duisburg nach einem Selbstmord und miserabler Informationsführung.

Es gab sogar eine Antwort, auf die ich antworten wollte, allerdings scheiterte dies an der Bahn bzw. deren Mail Reputation Filter
SMTP error from remote server for GREETING command, host: mailgate2.deutschebahn.com (46.18.62.6) reason: 554-mailgate2.deutschebahn.com
554-Rejected by Mail Reputation Filter
554-Please contact +49361-4308200
554 http://www.senderbase.org
Bahn – Rejected by Mail Reputation Filter

Dieses Problem tritt nicht immer auf, also hängt es möglicherweise mit der IP bei GMX zusammen, allerdings ist GMX ja für einen schlechten Kundenservice bekannt. Denn da kann man nicht einmal eine Mail hinschreiben.

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Bahnhofsmanagement Duisburg – Miserable Informationen nach Selbstmord – mal wieder

Die Bahn erinnert mich manchmal an ein Kind was nicht lernt und immer wieder auf die heiße Herdplatte fasst.
Letzte Woche Donnerstag gab es ja mal wieder einen Selbstmord und als wäre dies schlimm genug, informiert die Bahn zögerlich und für Fahrgäste sehr unzureichend.

Deshalb schrieb ich der Bahn, mal wieder wegen der schlechten Informationsflüsse.

Sehr geehrte Personen,

ist es wirklich zu viel verlangt, dass die Bahn vernünftig informiert.

An so einem Selbstmord kann man nicht viel ändern. Schon aber daran die Kunden vernünftig zu informieren, was wieder einmal nicht geschah.

Kurz nach 5 Uhr wurde Notarzteinsatz gemeldet zwischen Essen und Duisburg. Erst später wurde dies korrigiert zu zwischen Mühlheim Styrum und Duisburg Kaiserberg.

Warum dies einen Unterschied macht? Ganz einfach. Ist die Strecke Essen Duisburg dicht, dann hat dies keine Auswirkungen auf die Strecke Oberhausen Duisburg. Selbstmörder bei Kaiserberg aber schon.

Wäre das klar gewesen hätte ich mir den Weg zum Bahnhof sparen können. Denn da läuft nichts mehr. Und genau so war es auch.

Ein Zug der angeblich nach Düsseldorf fahren sollte von Gleis 11 zeigte als Fahrtziel Münster an und die angeblichen 25 Minuten Verspätung waren da bereits 35 Minuten. Durchsagen und Infos erfolgten nicht. Außer natürlich darüber, welche Züge ausfallen würden. Dies hilft uns Kunden aber nicht im geringsten. Wir brauchen schnelle und verlässliche
Informationen, wann und wie schnell wir ans Ziel kommen und nicht dieses deutlich merkbare kopflose Informationschaos.

Der Taxiservice auf dem Bahnhofsvorplatz war ebenso schlecht organisiert und auf die Alternativen mit ÖPNV (901 bis Mühlheim und U18 bis Essen) wurde nicht hingewiesen. Dauert zwar länger geht u.U. aber schneller als mit Taxi.

Wobei die DVG in Duisburg natürlich auf den Umstand des Notarzteinsatzes bereits im Bus hätte Hinweisen können, was auch nicht geschah. Ich wusste nur deshalb, weil ich aus Erfahrung weiß, wie unzuverlässig die Bahn regelmäßig ist. Nicht nur was Informationen angeht, sondern auch was die ständigen Verspätungen, wie etwa beim IC 2012 der in den letzten Wochen fast immer Verspätung hatte.

Es kann immer etwas passieren, aber ständige Wiederholungen fallen mir
als regelmäßigen Fernpendler dann doch auf. Wie etwa die häufigen
technischen Störungen am Zug oder sehr häufig Verspätungen bei Zügen,
welche über Stuttgart führen.

Und lernen scheint die Bahn als Unternehmen auch nichts aus diesen
Problemen, denn bisher scheint es eher schlimmer zu werden, als besser.

Ich erwarte nicht, dass immer alles reibungslos funktioniert, aber
schon, dass alles machbare getan wird uns dies ist definitiv nicht der Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Natürlich gab es auch Antworten, aber außer die üblichen Entschuldigungen und dass man es an die Fachabteilung weitergeleitet hätte gab es nichts.

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Flachstartverfahren am Flughafen Düsseldorf

Gemäß einem Zeitungsartikel wird seit 2014 vom Düsseldorfer Flughafen bzw. von dort abfliegenden Flugzeugen das sogenannt Flachstartverfahren praktiziert.

Der Fluglärm fiel mir ab 2014 besonders störend und laut auf. Dies kann eigentlich kein Zufall sein.

In einer kleinen Anfrage an des hessischen Landtages ist auch von der Anwendung von Schubreduktion (cut back) die Rede.
Dort heißt es auch:
„Durch dieses Verfahren ist mit einer Zunahme der Verlärmung der Bereiche unter den Startrouten zu rechnen.“

Die Rede ist von etwa 300 m Höhe. Die Flugzeuge über Rheinhausen liegen bei 1 bis 2 km. Ich hatte ja bereits die Beobachtung gemacht, dass es so scheint als würde manche Flugzeuge plötzlich steigen. Was wohl im Anschluss an dieses Flachflugverfahren stattfinden und zufällig immer wieder einmal über Rheinhausen stattfinden.

Das Startverfahren dient den Fluglinien dazu Kerosin zu sparen, was unter dem Aspekt Kohlendioxid sicherlich löblich ist. Allerdings kommt dazu eine erhebliche Lärmbelastung, welche durch längeren Aufenthalt in Bodennähe auch mehr Lärm am Boden erzeugen.

Ich wandte mich deswegen mal wieder ans Luftfahrtbundesamt:

Sehr geehrte Personen,

wie ich aus verschiedenen Quellen erfuhr wird durch die Lufthansa auch beim Start von Düsseldorf aus das Flachstartverfahren angewendet. Zufälligerweise seit 2014, dem Jahr wo der Fluglärm störender wurde.

Leider finden sich im Netz kaum brauchbare Informationen zu dem Verfahren und die vorhandenen deuten darauf hin, dass es dadurch lauter wird.

Meine derzeitige Arbeitshypothese ist, dass es durch Cut Back in 300 m Höhe und dann wieder steileren Steigflug über Rheinhausen hier lauter als vorher wird. Allerdings fehlt hier die dauerhafte Messstation, um dies belegen zu können.

Dazu hätte ich folgende Fragen:
1. Ab welcher Höhe wird dann wieder Schub gegeben?

2. Wie wirkt sich dies auf den Lärm aus? Also in welche Höhe wird es lauter oder leiser und mit welchen Lautstärkeunterschieden ist hier zu rechnen?

3. Gab es hier Messungen auch im weiteren Umfeld von Flughäfen? Etwa in Rheinhausen, wo öfters die zweite steilere Steigflugphase beginnt.

4. Wie viel Prozent der Flüge starteten in Düsseldorf 2015 etwa nach diesem Verfahren?

Aufgrund der Einfachheit der Fragen wird von keinen Kosten für diese Anfrage nach IFG und UIG und einer Beantwortung nach EGovG in elektronischer Form ausgegangen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Die BI Fluglärm Raunheim analysierte das Verfahren für Frankfurt und stellt dabei fest, dass es im Nahbereich leiser wird dafür mit zunehmender Entfernung aber lauter.

In einem Vortrag des DLR sind die Verfahren ICAO-A und ICAO-B dargestellt, wobei sich beide dadurch auszeichnen, dass zuerst ein steilerer, dann ein flacherer und schließlich wieder ein steiler Anstieg erfolgt. Die Unterschiede liege nur in der Höhe. Wobei hier ICAO-B niedriger ist. Aus den Beobachtungen und gehörtem schließe ich, dass der zweite steilere Anstieg öfters über Rheinhausen stattfindet. Und zwar so, dass die bevorzugte Schallausbreitungsrichtung, auf Rheinhausen zeigt. Diese Ausbreitungsrichtung dürfte neben Flugrichtung vom Wetter abhängen, also Temperatur, Windrichtung, Luftschichtung, Niederschlag usw. Eine genau Untersuchung von Flugzeugen in Hinblick auf dieses Verhalten scheint es nicht zu geben. Jedenfalls wurde ich bisher nicht fündig. Was schon verwundert, wo solche Untersuchungen doch im Zusammenhang mit aktiver Schallreduzierung notwendig sind.

Ob man so etwas unter Laborbedingungen messen kann, bezweifele ich dann doch recht stark. Dies müsste man unter realen Bedingungen, als Lärm am Boden messen.

Der Beginn der zweiten Steigphase, wird auf etwa 10 km vom Flughafen entfernt gelegt. Wodurch insbesondere Rheinhausen davon getroffen sein könnte. Da hier nicht gemessen wird, liegen natürlich auch keine belegbaren Daten vor. Außer jene, die man als Ohrenzeuge erfahren hat.

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BOD weiterhin uneinsichtig Fehler einzugestehen

Nach dem Ärger, weil BOD mit einer Covervorschau nicht das wirkliche Resultat wiedergab, obwohl dies möglich ist, bekam ich nun eine Antwort.

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort,

wir haben Ihr Schreiben erhalten und bedauern sehr, dass Sie mit der Farb-Qualität unserer Bücher unzufrieden sind. Nach Rücksprache mit unserer Produktion, ist es bei uns nicht möglich, mit den von Ihnen eingereichten Buchdaten, eine bessere Druckqualität zu liefern.

Selbstverständlich können Sie uns einen Probedruck zusenden, damit wir sehen können welche Farbe Sie sich vorstellen. Anschließend könnten wir Ihnen die entsprechenden Farbwerte nennen, damit Sie dann die Datei anpassen und neu hochladen können.

Ihre Auffassung über einen Schadensersatzanspruch wegen grob fahrlässiger Handlung teilen wir nicht.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Kundenservice gern zur Verfügung.
…

Viel Blabla, aber die Fehler werden nicht eingestanden, vielleicht noch nicht einmal erkannt. Oder BOD verleugnet die Fehler, weil es eben grob fahrlässig war.

Und, ob meine Ansicht geteilt wird oder nicht, entscheiden wenn überhaupt die Gerichte. Nicht als Ärger und Probleme mit BOD. Präsentieren sich wohl lieber auf der Buchmesse, als gute Arbeit zu machen. So definieren ich unzuverlässig.

Von B.O.D kann ich nur abraten.

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Postbank gibt Erkrankungen als Grund an

Als Grund dafür, warum die Postbank in Rheinhausen geschlossen war bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Bei Ihrem letzten Besuch des Postbank Finanzcenters in Duisburg, Beethovenstraße, standen Sie vor verschlossenen Türen. Ich bedaure, dass Sie umsonst gekommen sind und Ihr Anliegen nicht erledigen konnten. Für die Umstände, die Sie dadurch haben, bitte ich Sie um Entschuldigung.

Warum war das Postbank Finanzcenter geschlossen?
Wir konnten das Finanzcenter nicht wie üblich für Sie öffnen, weil Mitarbeiter in Duisburg erkrankt sind. In einem solchen Fall versuchen wir, Mitarbeiter aus der Umgebung heranzuziehen, um öffnen zu können. Leider ist uns dies bei Ihnen nicht gelungen.

Sie erwarten zu Recht ein verlässlich geöffnetes Postbank Finanzcenter. Wir sind uns der Lage bewusst und hoffen, dass sich diese bald entspannt und wir wieder zuverlässig für Sie da sein werden. Es ist uns sehr unangenehm, Ihnen und den anderen Kunden in Duisburg aktuell nur einen eingeschränkten Service zu bieten. Eine konkrete Zusage für die Zukunft können wir aufgrund der personellen Situation momentan leider nicht treffen.

Wir tun alles dafür, die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten. Ich hoffe, dass Ihr Finanzcenter bald wieder zuverlässig für Sie da ist.

Mit freundlichen Grüßen
…

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Erdogan behauptet der Westen würde den Terror unterstützen?

Erdogan behauptet, dass der Westen den Terror unterstützen würden.
Stimmt, kann ich da nur sagen, denn Terror geht vom Staat aus und leider wird die türkische Regierung noch zu sehr unterstützt in den Bemühungen den Rechtsstaat abzuschaffen.

Unterstützung heißt hier, dass nur sehr vage kritisiert wird, um dem Choleriker nicht noch mehr Gründe zum Aufregen zu geben. Wäre ja auch zu traurig, wenn er vor lauter Aufregung einen Herzinfarkt erleiden würde.

Die gegenwärtigen Entwicklungen in der Türkei lassen mir vermuten, dass es mit der Wirtschaft mittelfristig bergabgehen wird. Vertrauen in demokratiefernen Staat gewinnt die Wirtschaft nur selten und entsprechend ungern werden riskante Investitionen getätigt. Da gibt es andere deutlich stabilere Länder, die ein besseres Klima bieten.

Aber dem Westen vorzuwerfen er stünde nicht auf der Seite Demokratie ist fast schon Satire. Was kommt als Nächstes?

Vielleicht der Vorwurf unsere Präsidenten würden sich selbst zum Alleinherrscher aufschwingen und mit Notstandsrechten sämtliche Bürgerrechte und alle Kritiker beseitigen?

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Spruch zum Sonntag

Asozialität kennt keine Nationalität.

(Ulrich Scharfenort, 24.03.2015)

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Kapazität des Flughafen Düsseldorf reicht aus

Wie anders kann man sich sonst erklären, dass Air Berlin es nun schafft weitere Flüge in die USA anzubieten?

Es geht also auch ohne Kapazitätserhöhung, die der Flughafen immer wieder verlangt.

Wobei es natürlich schlecht ist, dass ausgerechnet Air Berlin mehr Flüge anbieten will. Ich habe den Eindruck, dass der Abflugverfahren besonders laut ist. Vielleicht auch nur in Rheinhausen und dafür nahe dem Flughafen weniger laut.

Schließlich errechnen sich die Kosten für Starts und Landungen auch aus dem Lärm im näheren Umfeld des Flughafens.

In Rheinhausen gibt es ja leider keine Messstationen, die feststellen könnte, dass es hier auch ziemlich laut wird, je nach Flieger.

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DPD Vorbildlich

Der Titel war natürlich sarkastisch, denn ich schrieb DPD wegen eines Lieferwagens, der um kurz vor 6 Uhr am Morgen in einer Bushaltestelle entgegen der Fahrtrichtung stand.

Wenn der jetzt auf Liefertour gewesen wäre hätte ich ja noch Verständnis für die Art des Parkens gehabt, aber nicht so, wo zudem auf der anderen Straßenseite noch ausreichend Platz war.

Einfach mal so als Hinweis.

Was gab es als Antwort?

Guten Tag,

lassen Sie uns bitte noch Ihre Paket-/PIN-Nummer oder die Lieferadresse zukommen, damit wir Ihnen schnellstmöglich weiterhelfen können. Gerne können Sie auch direkt unseren Paket Navigator nutzen:

In unserer DPD App oder unter paketnavigator.de entscheiden Empfänger, wann oder wohin wir die Pakete liefern sollen. Die Lieferung kann jederzeit im Live-Tracking verfolgt und bei Bedarf bequem geändert werden. Beispielsweise können Pakete in einen Pickup Paketshop in der Nähe umgeleitet oder die Lieferung auf einen anderen Tag verschoben werden.

Viele Grüße
Ihr DPD Kundenservice

Ich meine, da dürfte doch klar das Thema verfehlt sein oder ist DPD nicht gewohnt, dass man denen schreibt, wenn es nicht um Pakete geht? Schon sehr seltsam.

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Psychische Erkrankungen

Der DGB hat richtig erkannt, dass psychische Erkrankungen zunehmen, allerdings nicht berücksichtigt, dass sich einige psychischen Beanspruchungen auch in Form von Rückenschmerzen oder anderen körperlichen Erkrankungen äußern.

Selbst eine Erkältung wird durch Stress begünstigt. Also eine klassische Trennung zwischen psychischer und physischer Gesundheit nicht haltbar. Ebenso wirken sich körperliche Erkrankungen auf die Psyche aus.

Das Grundproblem ist sicherlich, dass anders als die meisten körperlichen Erkrankungen, Psychische anders von der Öffentlichkeit aufgenommen werden. Sich wegen Erkältung krankzumelden ist einfach, als dies wegen Überlastung zu tun.

In der Stadtverwaltung Duisburg gehe ich zum Beispiel davon aus, dass durch „Einsparungen“ beim Personal, was die Stadt natürlich im Endeffekt mehr kosten wird, das aktuelle Personal akut überlastet ist.

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Neue Fahrradabteile bei der Bahn

Ende Juli entstanden diese Bilder in einem IC
IMG_20160728_070602 Fahrradabteile a

IMG_20160728_070610 Fahrradabteile a

Wie es scheint fehlt aus irgend einem Grund das übliche Fahrradabteil, weshalb die Bahn hier auf die etwas absurde Idee kam, die vorhandenen Abteile zu Fahrradabteilen umfunktionieren. Glücklicherweise war der Zug zu dieser Uhrzeit nicht sonderlich voll, denn dann wäre hier 6 Sitzplätze für 2 Fahrräder blockiert worden und da natürlich teilweise deutlich mehr als nur 2 Fahrräder transportiert werden, fehlen entsprechen viele Sitzplätze.

Ist der Fuhrpark etwa so ausgedünnt, dass keine richtigen Fahrradabteile mehr vorhanden sind?

Na wenigstens wurde hier bei der Sitzplatzreservierung auf Analog gesetzt:
IMG_20160728_070612 Fahrradabteile a

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Macht die Post/Postbank in Rheinhausen zu?

Wer am 29. oder 30.07. zur Post in der Beethovenstraße wollte, stand vor verschlossenen Türen.

Aus angeblichen organisatorischen Gründen hatte die Post geschlossen. Ein Grund mal kritisch nachzufragen, was wirklich dahinter steckt:

Sehr geehrte Personen,

aus welchen organisatorischen Gründen war die Postbank Beethovenstraße 47226 Duisburg vom 29.07. bis 01.08.2016 geschlossen?

Da macht man am Freitag nach Feierabend extra den Umweg zur Post und kommt völlig unnötig. Und dann direkt für zwei Tage. Ich war ziemlich verärgert. Wobei es richtig heftig für jene sein dürfte, die etwas am Wochenende abholen wollten, weil sie Wochentags nicht dazu kommen und in der nächsten Woche die 7-Tages-Frist verstrichen wäre.

Ist mir unverständlich, welche organisatorischen Gründe dies sein könnten. In der Filiale wurde mir diese Woche, als ich nochmal da war, keine Auskunft erteilt.

Wird die Filiale etwa komplett geschlossen?

Oder liegt hier, wie in Hamburg, eine Personalnot vor?

Zahlt die Postbank zu schlecht? Oder warum laufen der Postbank die Beschäftigten weg? Oder liegt dies gar daran, dass zu viele Beamte in den Vorruhestand geschickt werden, anstatt diese Personal einzusetzen?

Verspielt die Postbank den Vorteil, auch am Wochenende geöffnet zu haben?

Ich meine, dies wäre auch nicht das erst Mal, dass ohne wirklich erkennbaren Grund geschlossen wäre. Wird es etwa Zeit sich nach einer anderen Bank umzusehen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Personalnot scheint wohl kein neueres Problem zu sein, wie dieser Artikel von 2013 belegt. Oder hier im April diesen Jahres.

IMG_20160729_162839 Postbank a

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