#Duisburg: Noch eine fehlerhafte Beschilderung – #Rheinhausen

Obwohl der Gehweg klar erkennbar passierbar ist, erlaubt die Stadt Duisburg dort ein Gehverbot. Da aber bei den Schilder 254 und 259 nie klar ist, wo die eigentlich gelten und hier offensichtlich fehlerhaft beschildert war, musste man das Schild auch nicht beachten.

Bei solchen komischen Beschilderungen fragt man sich immer, was die Stadt und die Firma sich dabei gedacht haben. Aber vielleicht hat man auch nicht gedacht sondern nach Gefühl beschildert.

Fazit für mich einmal mehr, auf dich Beschilderung in Duisburg kann man sich nicht verlassen. Besonders bei Baustellen muss man schauen, wie die wirkliche Situation ist.

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#Fahrrad: Warum auf dem Gehweg? Kopfsteinpflaster! – #Fahrradalltag #Krefeld

Wenn man mit Autofahrenden über Verkehrssicherheit diskutiert, kommt sehr schnell, dass sich angeblich die Radfahrenden auch nicht an Verkehrsregeln halten würden, was natürlich ein völlig dummes Argument ist. Nichts entschuldigt Fehlverhalten mit einem schweren und gefährlichen Instrument, wie einem KFZ.

Das Fehlverhalten von Radfahrenden hat verschiedene Ursachen. Eine davon ist mit Sicherheit das Fehlverhalten von Autofahrenden und der Wille zu Überleben, denn ohne Schutzhülle, muss man deutlich besser aufpassen.

Ein weiterer Grund für Fehlverhalten von Radfahrenden ist die Infrastruktur. Während KFZ oft sehr gut gefedert sind ist dies bei Fahrräder nur bedingt der Fall. Bestenfalls ist Kopfsteinpflaster unangenehm, weil man sehr durchgeschüttelt wird. Man kann aber natürlich auch deutlich schneller wegrutschen. Auf Dauer führt das Fahren über Kopfsteinpflaster sogar zu gesundheitlichen Schäden durch die Vibrationen.

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#Verkehrssicherheit leidet unter Führerschein-Betrügern – #Fahrrad

Der Eindruck ist oft, dass immer weniger Menschen Ahnung von den Verkehrsregeln haben. Das liegt einerseits sicherlich teilweise daran, dass immer mehr vor viel zu langer Zeit den Führerschein gemacht haben. Ein zunehmender Anteil dürften aber sicherlich auch Führerscheinbetrüger sein.

In den ersten neun Monaten haben in 2023 2700 betrogen und sind dabei erwischt worden. Das dürften demnach also ca. 3600 insgesamt in 2023 gewesen sein. Es stellt sich natürlich die Frage, wie viele nicht erwischt wurden und ohne auch nur halbwegs solide Theoriekenntnisse auf den Straßen unterwegs sind. Interessant wäre natürlich dann auch wie viele Tote und Verletzte auf das Konto dieser Betrüger geht.

Und wie viele davon wohl dann bei Radfahrenden ein Nummernschild und eine Fahreignungsprüfung fordern?

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#Duisburg: Dooring-Radweg Ruhrort ein Symbol für Duisburger Fahrradpolitik – #Fahrrad #Fahrradalltag

Schon länger beschäftigte ich mich mit den diversen Dooringradwegen in Duisburg. Auch mit der Hafenstraße in Ruhrort habe ich mich schon in der Vergangenheit befasst.

Dort befinden sich mehrere Abschnitte mit KFZ rechts vom Radweg, was als lebensgefährlich qualifiziert. Natürlich kann das lang gut gehen, weil gerade niemand aussteigt, wenn jemand auf dem Fahrrad dort vorbei kommt, aber eine Garantie gibt es dort nicht.

Und obwohl man dort vier Fahrspuren für KFZ hat, zwingt man die Menschen auf dem Fahrrad direkt an KFZ vorbeizufahren, wie man an dieser rechtswidrigen Schilderkombination eindeutig sehen kann.

Wenn man mal die Pflastersteine des Radweges im Vordergrund zählt, kommt man auf 13 Reihen. Jeder Pflasterstein ist 10 cm breit, als ist der Radweg gerade einmal 1,3 m breit. Die Rechtsprechung empfiehlt einen Abstand von mindestens 1 m zu gelagerten KFZ. Diese Quelle hier sagt sogar 1,2 m. Sprich der Gehweg ist unbenutzbar, womit die Nutzungspflicht offensichtlich rechtswidrig und damit automatisch nichtig ist. Natürlich wäre es kein Vergnügen dort rechtskonform auf der Fahrbahn zu fahren, weil Leute in KFZ ganz bestimmt so etwas wie „Radweg“ schwurbeln werden. Aber wenn wundert es auch, wenn die Stadt Duisburg durch Fehlbeschilderung diesen Eindruck erweckt. Und das alles vermutlich nur, um KFZ-Verkehr nichts „wegnehmen“ zu müssen.

Wenn man sich den Bereich weiter anschaut, stellt man fest, dass es dort auch eine Stelle gibt, wo der Radweg nutzungspflichtig ist, aber auch dem Gehweg gar nicht geparkt werden darf, dies aber trotzdem passiert.

Wenn man die Schilder korrekt liest, darf dort zu bestimmten Zeiten gar nicht gehalten werden und zu anderen Zeiten nur maximal 3 Minuten, geparkt werden darf dort gar nicht. Scheinbar tolerieren es Stadt und Polizei dennoch. Das Lagern von Blechkisten geht wohl vor Verkehrssicherheit.

Die Radfahrenden in dem Bild machen es jedenfalls völlig rechtskonform und fahren auf der Fahrbahn.

Fazit: Duisburg ist echt fahrradfeindlich und lebensgefährlich.

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Momox/Medimops intransparente Preise bei Amazon

Wenn man nach gebrauchten Artikeln schaut, stößt man bei Amazon schnell auf Medimops, der Verkaufsabteilung von Momox. Als dem Laden, wo man Bücher und DVD usw. für wenig Geld los wird.

Beim Verkauf nimmt man dann allerdings für jeden Artikel eine Versandpauschale von 3 €. Wenn man nur einen Artikel bestellt mag das noch okay sein, wenn man aber so wir mal 100 Artikel kauft, wären das 300 € Pauschale, die auf den Preis noch oben drauf kommen. Aber schon bei vier Artikeln finde ich das Wucher. Der Preis wird zwar beim Kauf ausgewiesen, aber die Begründung für die hohen Versandkosten ist absurd.

Man mache dies, um die Preise der Artikel niedrig zu halten. Häh? Das dient wohl eher zur Intransparenten Preisgestaltung. Wenn ich für Versandkosten zahle, dann soll das gefälligst auch die wirklichen Versandkosten widerspiegeln und nicht Pauschalen, die bei vielen Artikeln nicht wirklich die Versandkosten widerspiegeln. So manipuliert man dadurch nur das Ranking, wenn man nach aufsteigenden Preis sortiert.

Kann man so machen, muss sich dann aber nicht über schlechte Bewertungen wundern.

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#Duisburg: Gehweg ist Radweg? – #Fahrrad #Verkehrssicherheit #VisionZero

Schon seit Anfang 2023 versuche herauszubekommen, wer an der Moerser Straße in Rheinhausen zuständig ist. Dort hört der Radweg plötzlich auf. Nun bekam ich eine Antwort der Stadt zur Zuständigkeit, die allerdings auch weitere verwirrende Informationen enthielt.

An Moerser Straße # 26 endet der breite Mischweg und geht in einen schmalen Weg über. Das Schild, welches verkündet, dass der Mischweg endet ist mit dem Schild Fahrrad Frei kombiniert, was eigentlich an der Stelle fehlerhaft ist. Denn in Gesamtbetrachtung müssten alle zu der Annahme kommen, dass ab hier ein Gehweg beginnt, denn ansonsten wäre Fahrrad Frei unsinnig. Zumal es dort keinen Überweg zur anderen Seite gibt und einige Geschäfte an der stark befahrenen Moerser Straße sich auf dieser Seite befinden. Auf einen Gehweg kann an dieser Seite also gar nicht verzichtet werden, dies wäre klar rechtswidrig. Trotzdem behauptet die Autoschwurbelstadt Duisburg:

Im Straßenabschnitt zw. Haus Nr. 26 und Am Strücksken ist an der südlichen Fahrbahnseite ein benutzungspflichtiger, gemeinsamer Geh- und Radweg angeschlossen. An der nördlichen Fahrbahnseite grenzt ein sonstiger Radweg an (siehe Planausschnitt). Mehrere Piktogramme (leider sehr verblasst – siehe Bild) machen auf die v. g. bestehende Regelung aufmerksam. Auf dieser Straßenseite (nördlich) befindet sich kein Gehweg.

Man behauptet also der Gehweg wäre eine Radweg, was ja nicht im Geringsten zu der zuvor beschriebenen Situation passt. Dann müsste da, wie bereits geschrieben erstens ein Schild Radweg sein und zweitens ein Überweg für Gehende. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei jedem Geschäft eine viel befahrene Straße überqueren soll, zumal es gar nicht überall Querungsmöglichkeiten gibt. Teilweise verhindern sogar Hecken die Querung.

Und wenn man nach RASt 6.1.6.1 geht, ist dort ein Gehweg Pflicht.

Moerser Straße Rheinhausen Beschilderung

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#NRW: Erlass Sperrvorrichtungen prüfen – #Fahrrad

Erlasse vom Verkehrsministerium über die Bezirksregierung an die Kommunen kommen schon mal nicht dort an, wo diese hin sollen. Kann passieren. Aber damit auch die Allgemeinheit ein wachsames Auge auf die Verwaltung und deren Tätigkeit haben kann finde ich es wichtig, dass die Erlasse für alle zugänglich sind. Deshalb habe ich auch den Sperrpfostenerlass für die Öffentlichkeit angefordert und bekommen.

Mir fällt bei solchen Pfosten auf dem Radweg sofort die Karl-Jarres-Straße nahe der Pauluskirche ein, wo ein Pfosten quasi mitten auf dem Rad-Geh-Weg steht. Und wenn ich mich recht entsinne, erfüllt dieser nicht die Vorgaben des Erlasses.

Besonders der Punkt
„Sperrpfosten stellen durch die schlechte Erkennbarkeit aufgrund ihrer niedrigen Silhouette gefährliche Hindernisse für den Radverkehr dar und sollten daher im unmittelbaren Verkehrsraum von Verkehrsflächen, auf denen Radverkehr zugelassen ist, nicht verbleiben.“
dürfte der dortige Pfosten nicht erfüllen. Zudem verhindern die Pfosten nicht das Parken in dem Bereich, die KFZ parken einfach ein Stück weiter auf dem Gehweg. Hier braucht es mehr Kontrollen und Sanktionen. Genau das steht auch im Erlass:
„Allein zur Durchsetzung von Verkehrsverboten (Zeichen 250, Zeichen 260 etc.) dürfen die Verkehrseinrichtungen nicht angeordnet werden. Die Durchsetzung bestehender allgemeiner Verkehrsvorschriften und örtlicher Anordnungen ist Aufgabe der Verkehrsüberwachung.“

Aber die Durchsetzung ist ja leider an vielen Stellen nicht so gut. Würde man konsequent Verstöße ahnden, wäre weiteres Personal kein Problem. Wobei es auch technische Lösungen gibt.

Der Erlass ist aus meiner Sicht auf jeden Fall ein guter und wichtiger, um Hindernisse zu beseitigen, die insbesondere Lastenräder und ähnliche Fahrräder behindern.

Exemplarisches Bild von einem Gehparker auf der Karl-Jarres-Straße

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#NRW: Blitzer-Erlass – #VisionZero #Verkehrssicherheit #Fahrrad #Duisburg

Bisher wurden Blitzer teilweise von der Polizei mit Ort angekündigt, die neue Fachstrategie der Polizei regelt dies nun anders.

Nachgefragt hatte ich auch deshalb, weil in der Zeitung für Duisburg immer noch Blitzer angekündigt werden, scheinbar aber durch die Stadt.

Bemerkenswert ist der Punkt, der leider noch nicht überall bei der Polizei vor Ort angekommen ist:

Insbesondere sogenannten „ungeschützten Verkehrsteilnehmenden“ eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu ermöglichen …

So weigert sich m. W. die Polizei Duisburg noch immer die Abbiegegeschwindigkeit von LKW zu kontrollieren. Das heißt in Duisburg hapert es an der Umsetzung für sichere Fortbewegung auf dem Fahrrad und das obwohl man dies eindeutig thematisiert:

Das umfasst auch Abbiegeunfälle zwischen LKW und Radfahrenden/ zu Fuß Gehenden, die regelmäßig zu schwersten Verletzungen bzw. zum Tod der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden führen.

Aber leider hat die Chefetage nicht kapiert, wie man VisionZero erreicht:

… Analyse der örtlichen Unfalllagen einen unverändert hohen Stellenwert.

Man will weiterhin warten bis etwas passiert, dabei ist das keine Prävention. Dabei wäre dies eine prima Gelegenheit gewesen, eine Verkehrsgefährdungsbeurteilung einzuführen.

Das Blitzer nicht mehr angekündigt werden sollen, steht dort auch:

Verkehrsüberwachung im Allgemeinen und Geschwindigkeitsüberwachung im Besonderen findet grundsätzlich unangekündigt und in Form von Kontrollen mit Anhalten statt.

Allerdings scheint zumindest das Ordnungsamt Duisburg dies anders zu sehen.

Zu 100 % unterschreiben kann ich:

Die subjektive Entdeckungswahrscheinlichkeit ist ein wesentlicher Einflussfaktor für regelkonformes Verhalten der Verkehrsteilnehmenden. Von der Polizei erkannte Verkehrsverstöße dürfen daher nicht ignoriert und damit scheinbar legalisiert werden; sie sind konsequent zu verfolgen.

Leider sieht es im Alltag dann doch anders und die Polizei steht teilweise selbst falsch auf Rad- und Gehwegen. Man sieht auch Polizei-Fahrzeuge an klaren Verstößen vorbeifahren.

Im Absatz Prävention steht der Unsinn, den man dann im Alltag auch ständig erlebt. Man spricht eher die Opfer an, als die Gefährdung zu beseitigen. Leider sind Abstandsbaseballschläger nicht erlaubt.

Seltsamerweise scheint man den Abstand auf Bundesautobahnen kontrollieren zu können, aber den zwischen Fahrradfahrenden und Personen in KFZ nicht?

Wenn man die Pressemeldungen der Polizei nach Unfällen liest, wirkt das oft nicht sonderlich Professionell. Oft klingt es so, als wären die nicht die Personen am Steuer schuld, sondern das KFZ, das beißt sich mit:

Eine qualifizierte Verkehrsunfallaufnahme und -sachbearbeitung sichert nicht nur den Strafanspruch des Staates, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil zur Durchsetzbarkeit zivilrechtlicher Ansprüche.

Denn wenn professionell aufgenommen wird, müsste auch die Pressemitteilung professionell sein.

Sicherlich tut sich ein wenig etwas, aber die Grundsätze sind immer noch falsch. „Unfälle“ verhindert man nur bedingt dadurch, dass man sich sogenannte Unfallschwerpunkte anschaut. Man muss vor einer Kollision ansetzen!

Blitzer Symbolbild

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GO-§-24-Antrag: Zebrastreifen Beethovenstraße – #Duisburg #Rheinhausen

Nachfolgen mal wieder ein Antrag, da er sich für den Fußverkehrsfluss einsetzt ist damit zu rechnen, dass die Stadt dies nicht möchte, aber probieren muss man es.

Einrichtung eines Fußgängerüberwegs nach § 26 StVO (Zebrastreifen) über die Beethovenstraße an der Einmündung Friedrich-Alfred-Straße.

Begründung:
Regelmäßig biegen KFZ in diesem Bereich mit überhöhter Geschwindigkeit ab, obwohl hier vergleichsweise oft Gehende die Fahrbahn queren. Zudem stehen häufiger KFZ vor der Bordsteinabsenkung. Ein Zebrastreifen verbessert die Erkenntnis, dass man dort nicht parken darf. Dadurch wird der Fußverkehrsfluss erhöht und ebenso die Sicherheit. Insbesondere da hier eine Strecke für Schulkinder zur Grundschule Beethovenstraße und deswegen mit Elterntaxen zu rechnen ist.

Ebenfalls sinnvoll wäre ein Fußgängerüberweg über die Friedrich-Alfred-Straße im Bereich Stahlstraße.

Zebrastreifen

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#Duisburg: Keine Bußgelder für gefährliche Gehwege

Ich wollte, nachdem diverse Gehwege nicht von Schnee geräumt waren, wissen wie viele Bußgelder man verhängt hat. Die Stadt hat meine Frage hier beantwortet.

An extrem vielen Stellen war nicht geräumt, trotzdem hat die Stadt Duisburg kein einziges Bußgeld erhoben. Stattdessen schreibt man die Verantwortlichen und bittet um Behebung des Mangels. Statt also eine akut gefährliche Situation zu beseitigen, schreibt man nette Brief, die offensichtlich nichts bewirken, denn ansonsten würden sich mehr an die bestehenden Regelungen halten. Stattdessen lassen es viele darauf ankommen, da eh nur ein kleiner Teil überhaupt erwischt wird und ohne Sanktionen gibt es ja auch keinen Grund, etwas zu ändern.

Laut Stadt wären die Mängel dann auch zeitnah behoben worden, was wohl einfach daran lag, dass der Schnee getaut ist. Vermutlich hat das Schreiben länger per Post gebraucht, als der Schnee lag.

Die zuständigen WBD haben 4 Beschäftigte, die sich u. a. um Kontrolle um Straßenreinigung und Winterdienst kümmern. Es ist also viel zu wenig Personal und scheinbar auch zu wenig Wille etwas für Fußverkehr zu tun.

Ungeräumt in Duisburg Rheinhausen

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#Düsseldorf schweigt zu Unfall Mörsenbroicher Ei – #Fahrrad #Fahrradalltag

Ende 2022 gab es eine tödliche Kollision am Mörsenbroicher Ei. Da ich den Bereich immer wieder passiere, habe ich damals zuerst bei der Polizei und weil diese scheinbar nicht zuständig ist, bei der Stadt Düsseldorf nachgefragt. Aber die Stadt Düsseldorf wollte wohl nicht antworten. Vielleicht wollte man nicht zugeben, dass man keine Maßnahmen getroffen hat, denn eine Veränderung konnte ich nicht feststellen oder man hat andere Gründe das geheim zu halten.

Inzwischen ist der LKW-Fahrer mit einer Bewährungsstrafe fürs Töten eines Menschen davon gekommen. Er hat sich „entschuldigt“, aus meiner Sicht ist das zu Milde.

Wichtig ist jedenfalls, dass dies nie wieder passiert und deshalb sind die Maßnahmen so wichtig, die getroffen werden. Diese wollte die Stadt Düsseldorf mir aber scheinbar nicht mitteilen und auch das LDI bekam keine Auskunft, warum dies nicht gehen sollte. Ich hatte bisher immer geglaubt Duisburg wäre schwierig bei Auskünften, aber Düsseldorf ist da eine ganze andere Nummer. Nun hat sich das LDI sogar mit einer Beanstandung ans die Bezirksregierung Düsseldorf gewandt, weil die Stadt Düsseldorf schweigt. Vermutlich gibt es keine Maßnahmen, die nicht zu Lasten, des MEV gehen, weshalb man nichts tut.

Und wer sich mal die Bilder betrachtet, wird erkennen, warum das eine extrem gefährliche Ecke ist. Dazu kommen noch sehr kurze Abstände zwischen Rot für die einen und Grün für die anderen. Oft fahren noch KFZ wenn die Ampeln für Rad- und Fußverkehr bereits auf Gelb springen.

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#Wasserstoff doch klimaneutral machen? – #Klimaschutz

Wasserstoff kann nicht klimaneutral sein, weil Wasserstoff mit OH-Radikalen reagiert und dadurch den Methanabbau verzögert. Ausführlicher habe ich das hier schon dargestellt.

Während man die Leckrate vielleicht vermindern kann, wird bei der Umsetzung und beim Abfüllen immer etwas entweichen. Man kann natürlich den Wasserstoff in Wasser umwandeln, das geht über entsprechende katalytische Elemente, etwa im Bereich des Elektrolyseur. Aber auch dies dürfte noch nicht reichen. So hat sich mir die Frage gestellt, ob man nicht vielleicht Methan katalytisch abbauen kann. Wenn man an Stellen, wo viel Methan entweicht entsprechende Katalysatoren aufstellen würde, die Methan in CO2 umwandeln würden sich die Auswirkungen des Wasserstoff vermindern oder sogar ganz aufheben.

Keine Ahnung, ob es einen Katalysator gibt der so spezifisch Methan abbauen kann. Bisher habe ich dazu nichts gelesen und vermutlich würde Landwirtschaft und andere Quellen wieder laut wegen der Kosten jammern. Wenn man allerdings jetzt anfangen würde könnte man vielleicht den natürlichen Methanabbau so beschleunigen, dass die negative Wirkung von Wasserstoff kompensiert wird.

Es wäre nicht perfekt aber zumindest ein Ansatz, um Wasserstoff bilanziell für die Anwendung am Erdboden klimaneutral zu machen.

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#Duisburg: Bürgerinnen und Bürger fordern mehr Stadtbegrünung gegen Hitze und Entsiegelung

Eine PM des UBA:

Gemeinsame Pressemitteilung von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und Umweltbundesamt (UBA)

Bürgerinnen und Bürger fordern mehr Stadtbegrünung gegen Hitze und Entsiegelung

Bürgerdelegierte überreichen ihre Empfehlungen zur Klimavorsorge an Umweltstaatssekretärin Christiane Rohleder

Beim regionalen Dialog KlimaAnpassung in Dessau skizzierten die Teilnehmenden erste Vorschläge.

Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Bundesregierung ein entschlossenes Handeln gegen die Folgen des Klimawandels. Das ist das zentrale Ergebnis der fünf regionalen Dialogveranstaltungen zur Klimaanpassung, die heute der Staatssekretärin Christiane Rohleder im Bundesumweltministerium übergeben wurden. Die Bürgerinnen und Bürger fordern mehr innerstädtisches Grün gegen die Hitze und die Entsiegelung von Flächen, damit das Regenwasser wieder in den Boden gelangen kann. Außerdem möchten sie, dass die Entnahme von Grundwasser zum Schutz der Ressourcen klar geregelt wird und sie vor Wetterextremen geschützt arbeiten, lernen und wirtschaften können, damit Leistungsfähigkeit und Gesundheit erhalten bleiben. Die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere ÖPNV und Bahn, müsse auch bei Extremwetterereignissen und Hitze zuverlässig funktionieren.

Umweltstaatsekretärin Christiane Rohleder: „Die Klimakrise wird in Deutschland immer stärker spürbar. Das belegen die in den letzten Jahren zunehmenden Wetterextreme wie Dürren, Hitzewellen und ⁠Starkregen⁠. Wie sich in Zukunft ⁠Klimafolgen⁠ mindern und Lebensqualität erhalten lässt, zeigen uns Bürgerinnen und Bürger mit ihren Zukunftsbildern und machen konkrete Vorschläge für die Politik. Die Ergebnisse helfen bei der weiteren Entwicklung der neuen Klimaanpassungsstrategie, in der wir die Perspektiven und Vorschläge aus der Bevölkerung berücksichtigen.“

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes: „Die fünf Dialoge haben bestätigt, dass die Menschen sich von den Folgen des Klimawandels betroffen fühlen und zu Lösungen beitragen wollen. So legen die beteiligten Bürgerinnen und Bürger Wert darauf, dass Menschen im ⁠Klimawandel⁠ gesund bleiben und sich und andere besser schützen können. Dafür wollen sie beispielsweise gekühlte öffentliche Räume bei Hitze, aber auch eine bessere Aufklärung über Risiken. Im Zusammenhang mit der Forderung nach einem grünen, lebendigen Wohnumfeld und klimaangepassten Gebäuden ist ebenfalls die Bereitschaft zu gemeinschaftlichem Engagement erkennbar. Das ist eine große Chance, um Klimaanpassung auch vor Ort umzusetzen.“

Die Bürgerinnen und Bürger fordern beim Thema Versorgung mit Wasser, Energie und Rohstoffen auch, dass die Entnahme von Grundwasser klar geregelt und die Energieversorgung dezentralisiert wird, um die Versorgung sicherzustellen. Der Zugang zu klimaangepassten öffentlichen Räumen müsse für alle und gerade die besonders von Hitze betroffenen Bevölkerungsgruppen ohne lange Wege ermöglicht werden. Insgesamt wünschen sie sich, dass das Thema Klimaanpassung in der Bevölkerung bekannter wird und notwendige Maßnahmen besser akzeptiert werden. Deswegen sollten Bildung, Kommunikation und Beteiligung dazu verstärkt werden.
Hintergrund

Auf Einladung des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes trafen sich im Herbst letzten Jahres zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in fünf Dialogveranstaltungen in den unterschiedlich vom Klimawandel betroffenen Regionen Ostseeküste in Wismar, Mittelelbe in Dessau-Roßlau, Rhein-Ruhr in Duisburg, Rhein-Main in Worms und Bayerischer Wald in Zwiesel. Jeweils zwei Tage lang erarbeiteten insgesamt 331 Personen Ideen und Empfehlungen dazu, wie sich die Zukunft im Klimawandel lebenswert gestalten lässt. Bürgerdelegierte aus den verschiedenen Regionen haben heute die Empfehlungen dem Bundesumweltministerium übergeben.

Die Bundesregierung entwickelt derzeit die Deutsche ⁠Anpassungsstrategie⁠ aus dem Jahr 2008 weiter und will bis Ende 2024 eine neue, vorsorgende ⁠Anpassungsstrategie⁠ an den Klimawandel vorlegen. Diese Strategie ist im neuen Klimaanpassungsgesetz verankert, das im November 2023 vom Bundestag verabschiedet wurde. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der Fachwelt werden in die Arbeiten zur neuen Klimaanpassungsstrategie der Bundesregierung einfließen.

Mehr Grün

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#Duisburg: 400 neue Bäume für einen Alten – #Baumschutz #SPD #CDU #Klimaschutz

Bekanntlich stehen SPD und CDU in Duisburg nicht auf der Seite von Umwelt- und Klimaschutz. Allenfalls gibt es Lippenbekenntnisse, die man meist auch als Greenwashing entlarven kann. Wie etwa die Alibiaktion mit begrünten Haltestellendächern oder die Behauptung, dass man ja deutlich mehr Bäume gepflanzt hätte, als mal wieder aus irgendwelchen herbeigezogenen Gründen gefällt wurden.

Da habe ich allerdings ziemlich schlechte Nachrichten, denn die TU Dresden kommt zum Ergebnis „400 Jungbäume sind ein alter Baum

Genauer gesagt Prof. Andreas Roloff (Forstwissenschaftler) kam zum Ergebnis: „Um die Wirkungen eines Altbaumes mit einem Kronendurchmesser von etwa 20 Metern hinsichtlich seiner Umweltleistungen wie Luftfilterung, Beschattung, Kühlung und CO2-Speicherung zu ersetzen, braucht man zirka 400 Jungbäume.“

Das Ergebnis ist eindeutig, bei Ersatzpflanzungen tut Duisburg definitiv zu wenig, um die Bäume adäquat zu ersetzen. Zumal häufig auch kleinerkronige Bäume gepflanzt werden, sodass das nie ein adäquater Ersatz erfolgt, man sich aber trotzdem heuchlerisch auf die Schulter klopfen kann.

SägeParteiDuisburg

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#Duisburg: Heerstraße der Brückenbau ist gestartet – #Radvolution

Wenngleich der Weg durch die Grünanlagen an der Heerstraße derzeit gesperrt ist, so verheißt dies doch etwas Gutes. Denn die Sperrung kommt durch eine Baustelle, bei der im Seitenbereich des Weges eine Ausschachtung stattfindet.

Da an diese Stelle die zukünftige Brücke über die Heerstraße geplant ist, deutet alles darauf hin, dass die Bauarbeiten für die Brücke gestartet sind. Das heißt, wenn alles gut geht, dürfte es dieses oder nächstes Jahr möglich sein, die Heerstraße zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu queren ohne Umweg, erhöhte Gefährdung oder Verzögerungen. Wenn dann auch die Grünanlage wieder passierbar ist, gibt es einen halbwegs guten und stressfreien Weg von Rheinhausen in die Innenstadt.

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Parkgebühr nach Quadratmeter, statt SUV Sondergebühr!

Am simpelsten wäre es statt über erhöhte Parkgebühren für SUV zu diskutieren, die Parkgebühren vollständig nach der Fläche zu berechnen, welche das KFZ für die Lagerung benötigt und das natürlich flächendeckend. Nur weil in Randlagen nicht ein so hoher „Parkdruck“ herrscht, heißt dies nicht, dass dort die Fläche nicht ebenfalls wertvoll ist.

Die Längen und Breiten der Fahrzeuge sind bekannt, können also problemlos in der Parkgebühr berücksichtigt werden und damit auch die Fläche, welches das KFZ bei der Lagerung benötigt. Schluss mit Pauschalgebühren. Genau wie bei einer Wohnung sollte nach Fläche berechnet werden. Die Quadrametermieten im Umfeld sind bekannt, somit kann man diese auch für die Parkgebühren ansetzen.

Und wer sich nicht an die Regeln hält sollte gar keinen Anwohnerparkschein bekommen. Wie etwa Duisport hier:
Falschparker Duisport

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#Bahnsinn: Verspätungsgrund defekte Türen

Es gibt viele Gründe für Verspätungen bei der Bahn, dazu zählen natürlich insbesondere auch Verzögerungen beim Ein- und Aussteigen. Neben Deppen, die sich den Aussteigenden in den Weg stellen, halten einige Züge ungünstig und sorgen so für Verspätung. Aber auch defekte Türen sorgen regelmäßig für Verspätungen. Da sowohl der Einstieg, wie auch der Ausstieg länger dauert.

Auf dem Bild ist der RE nach Moers zu sehen, der theoretisch um 15:55 hätte abfahren sollen. Dies klappte allerdings nicht, weil nur eine von zwei Türen funktionsfähig war. Dadurch erzeugte der Zug eine Verspätung und das nicht nur für sich selbst, sondern natürlich auch für die anderen Züge, die in Richtung Rheinhausen abfahren sollten.

Natürlich ist ein defekter Zug immer noch besser als ein Ausfall, allerdings sollte man bei der Statistik mal nicht nur die Verspätung auswerten, sondern auch die Gründe und diese dann abstellen. Wenn defekte Türen für Verspätung sorgen, braucht es halt mehr Ersatzzüge und mehr Ersatzteile. Eine Teilschuld ist auch die Geizmentalität bei Ausschreibung, dass immer der Billigste den Zuschlag bekommt, statt der Zweitbilligste. Dadurch wird natürlich mit unrealistischen Werten unterboten. So hält man ÖPNV natürlich unattraktiv.

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#Duisburg: SPD will Schmutzstreifen – #Bikewashing

In der BV-Mitte hat die SPD den Antrag (24-0229), mit dem Titel:
Prüfantrag der SPD-Fraktion, hier: Fahrradschutzstreifen auf der Bismarckstraße zwischen Kammerstraße und Mülheimer Straße
eingereicht.

Ein Antrag, der ziemlich deutlich zeigt, wie wenig Ahnung die SPD von Radverkehr hat. Mir kommt dies eher wie ein Alibiantrag vor, den ich mal unter den Begriff Bikewashing fasse. Also eine Aktion, die nur dazu dient Fahrradfreundlichkeit vorzutäuschen.

Im Antrag wird u. a. behauptet:
„Damit ist fast davon zu sprechen, dass Fahrradfahrer einen eigenen Bereich der Straßenbenutzung haben.“

Ein „Schutzstreifen“ wird meistens überfahren. Am Flutweg sieht man dies recht deutlich. Zudem gibt es an der Bismarckstraße viele Parkplätze, welche teilweise parallel zur Fahrbahn verlaufen. Ohnehin wird hier der Lagerung von KFZ sehr viel Raum eingeräumt, der völlig ausreichend wäre für gute Radwege.

Der Gipfel der Freiheit ist allerdings:
„Somit ist die Sicherheit des Radverkehrs, durch verbesserte Mobilität und zukunftsgewandter Fahrradinfrastruktur zur Förderung eines gesunden und
nachhaltigen Stadtentwicklungskonzeptes zu berücksichtigen, gewährleistet.“
Man behauptet allen Ernstes, dass durch einen Schmutzstreifen die Sicherheit erhöht würde. Dabei zeigt auch die Untersuchung zu Schmutzstreifen außerorts, dass diese keine erhöhte Sicherheit bringen, sondern zu noch weniger Überholabstand führt, der ja m. W. nicht einmal von der Polizei kontrolliert wird.

Farbe ist keine Infrastruktur, zumal durch die Parkplätze auch viel zu wenig Platz bleiben würde. Jedenfalls dann, wenn man die 1 m Abstand zu gelagerten KFZ einhalten würde. Schutzstreifen tragen nicht zur Sicherheit bei, ganz im Gegenteil, sie geben vermeintliche Sicherheit und sind allenfalls eine schlechte Symbolaktion. Sinnvoller wäre es mehr Straßen zu Einbahnstraßen für KFZ zu machen und damit den nötigen Raum für Fahrräder zu gewinnen.

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#Duisburg: Brücke Hohenbudberger Straße wird überprüft – #Duisport

Vor einiger Zeit wollte ich einfach nur wissen, wie der Zustand der Brücke Hohenbudberger Straße ist. Aber das war gar nicht so einfach.

Nun habe ich eine Antwort der Stadt Duisburg, die erhellend ist.

Scheinbar hat 2013 keine keine vernünftige Übergabe stattgefunden, was auch einige der anderen Punkte erklären würde, die ich zu diesem Bereich hörte. Damals wurden Bereich der Hohenbudberger Straße vom Status als Landstraße herabgestuft. Die Stadt Duisburg gibt an bis heute nicht die Bauwerksunterlagen bekommen zu haben, aber inzwischen die Baulast anerkannt hat.
Der letzte fundierte Zustand ist:
„Das Bauwerk wies bei der letzten Bauwerkshauptprüfung durch Straßen NRW am 03.07.2011 die Zustandsnote 2,2 auf.“
aber
„Am 01.02.2024 wurde eine Begehung der Brücke durch einen beauftragten Bauwerksprüfer der Wirtschaftsbetriebe Duisburg-AöR (WBD-AöR) durchgeführt. Bei der äußerlichen Inaugenscheinnahme des Bauwerkes sind keine gravierenden Mängel festgestellt worden.“

Das heißt man hat sich zumindest des Problems angenommen. Es wäre ja auch schlimm, wenn die Brücke plötzlich einstürzen würde, weil die Zuständigkeiten unklar sind. Ob der Innere Zustand noch gut ist, wird sich zeigen, aber zumindest schaut man hin.

Scheinbar sind nun die WBD für die Hauptprüfung zuständig, die dann erfolgen soll, wenn die Strecke gesperrt ist.

So hatte meine „harmlose“ Frage, doch einen wichtige Effekt. Womöglich hätte man ansonsten weiterhin angenommen, dass jeweils der andere zuständig wäre und am Ende wäre noch Menschen zu schaden gekommen. Worst-Case wäre gewesen, LKW kracht mit Brücke auf den drunter durch fahrenden Zug.

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#Autopolizei fahndet nach Radfahrer wegen Sachschaden – #Duisburg #Radvolution

Und wieder einmal ermittelt die SOKO Kratzer.

Ich kann Zeugenaufrufe verstehen, wenn Menschen zu Schaden gekommen sind oder zu Schaden hätten kommen können. Aber warum veröffentlicht die Polizei regelmäßig Aufrufe bei unrelevanten Sachschäden? Ja veröffentlicht sogar eine Beschreibung des angeblich flüchtigen Radfahrers, als wäre dieser ein Krimineller, wie etwa nach einem Raubüberfall. Dabei ist der Radfahrer höchstens das Opfer von motorisierter Gewalt.

Bei solchen Fehlallokationen von Ermittlungsressourcen erkennt man deutlich, dass die Polizei sich mehr für das „Wohl“ von KFZ, als für Sicherheit und Gesundheit aller im Straßenverkehr interessiert. Aber dann heißt es wieder man hätte kein Personal für Kontrollen usw.

Zumal die Beschreibung des Vorfalls nicht schlüssig ist. Wie kann es eine Kollision sein, wenn der Radfahrer weder verletzt ist, noch gestürzt ist? Das klingt nicht als hätte es da überhaupt eine relevante Berührung gegeben. Und wenn es keine deutliche Berührung gab, wodurch soll es zu einer Beschädigung gekommen sein? KFZ sind deutlich stabiler als so ein Radfahrer. Wenn dann kann es von der Beschreibung her höchstens zu einer Schreckbeschädigung gekommen sein, die dann allerdings völlig zu Lasten der Autofahrerin gehen dürfte. Da der Verteilerkreis für Radfahrende lebensgefährlich ist und die Behörden dort definitiv nicht genug für Verkehrssicherheit tun, finde ich diesen Zeugenaufruf einfach nur falsch. Nicht ohne Grund steht dort ein Geisterrad. Würde mich nicht wundern, wenn es zu 100 % die Schuld der Fahrerin war, die Stoppschilder nicht beachtet hat oder die Vorfahrt missachtet hat.

Und wer sagt, dass die Beschädigung nicht schon vorher gewesen ist? Oder glaubt die Polizei automatisch alles, was Autofahrende erzählen?

Auszug aus der Pressemeldung der Polizei:
Ruhrort: Verkehrsunfallflucht – Polizei sucht Zeugen
Bereits am Samstag (24. Februar) gegen 17:25 Uhr kam es am Ruhrorter-Verteilerkreis zu einer Kollision zwischen einer 37-jährigen Autofahrerin und einem unbekannten Fahrradfahrer; der unverletzte und nicht zum Sturz gekommene Radfahrer setzte seine Fahrt fort.

Die Opel-Fahrerin fuhr die Polizeiwache Ruhrort an und meldete den Unfall und ihre Beschädigungen an der Fahrzeugfront.“

Duisburg Geisterfahrrad am Verteilerkreisel Ruhrort

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Gemeinwohlverkehr vor MEV! – #Verkehrswende #Radvolution

Allein schon der Klimaschutz gebietet es, dass Gemeinwohlverkehr Vorrang vor MEV (Motorisierter Egoistischer Verkehr) haben muss. Gemeinhin nutzt man die Abkürzung MIV (Motorisierter Individualverkehr), der Begriff trifft es aber nicht richtig, da eine Person pro dicken fetten KFZ eine große Verschwendung von Raum, Energie und Finanzen ist. Oft sind es zwei Tonnen oder mehr pro Person, die Straßen zerstören, Schadstoffe freisetzen, Lärm erzeugen und viele weitere negative Auswirkungen haben.

Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV, Nah- und Fernverkehr sind dem Gemeinwohl zuträglich und demnach Gemeinwohlverkehr. Die Kosten sind deutlich niedriger, im Vergleich zu den hohen Subventionen für KFZ (ab 5000 € pro Jahr)

Bei 50 Millionen Fahrzeugen sind das mind. 250 Milliarden, die jährlich verschwendet werden und an anderer Stelle dem Gemeinwohl fehlen. Es ist an der Zeit sofort alle Subventionen für MEV zu streichen, denn für einen Bruchteil davon hat man umfangreichen gut durchdachten Gemeinwohlverkehr. Sollen doch die Egoistischen selbst die Kosten tragen für ihre Bequemlichkeit.

Rechtswdrige Nutzung von Gehwegen dient nicht dem Allgemeinwohl

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Staatsanwaltschaft sieht bei Krankenwagen durch Menge keine konkrete Gefahr – #Autopolizei #Autojustiz #Lützerath

Im Januar 2023 fand eine große Demonstration bei Lützerath statt. Ich hatte damals einige Fotos gemacht. U. a. auch von einem Krankenwagen, der durch die Menge fuhr. Wenngleich die Menge versucht hat Platz zu machen ging dies aufgrund der Witterung nur schwerlich und der Abstand lagen deutlich unter dem Mindestabstand gemäß StVO § 5 (2 m). Der Boden neben der Straße war nass und rutschig, der Zustand der Straße war nicht besser.

Ich hatte dies damals angezeigt, weil ich hier zumindest einen Verstoß gegen die StVO gesehen habe, von der auch Krankenwagen nur eingeschränkt abweichen dürfen. StVO § 35 sagt eindeutig: „(8) Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.“

Bei nasser Straße, einer Demonstration, wo auch Kinder bei sind (gemäß § 3 StVO muss eine Gefährdung hier ausgeschlossen sein) und einer Unterschreitung des Mindestabstandes, besteht aus meiner Sicht eine konkrete Gefahr für Leib und Leben.
Definition:
„Eine konkrete Gefahr liegt nach der allgemein anerkannten Definition vor, wenn bei einer unveränderten Situation in absehbarer Zeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit mit dem Eintritt eines Schadens zu rechnen ist.“
(Quelle der Definition)

In dem Fall standen die Menschen dicht neben der Fahrbahn auf matschigen Boden, was die deutlich erkennbare Gefahr des Ausrutschens birgt. Die Fahrbahn war nass und teilweise zudem matschig, was den Bremsweg des Fahrzeugs erheblich verlängert. Der Mindestabstand ergibt sich aus einer Gefährdung und würde deshalb explizit zu Gehenden und Radfahrenden mit in die StVO aufgenommen. Es hätte bei der Durchfahrt jederzeit jemand ausrutschen können. Dies auch direkt vor dem Fahrzeug.
Zumal man bei der Schlammschlacht auf den Feldern ja sogar in den Nachrichten gesehen hat, wie leicht das mit dem Ausrutschen ist.

Nun mit über einem Jahr Verspätung hat die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass man kein Ermittlungsverfahren einleiten möchte, weil angeblich keine konkrete Gefahr bestanden hätte. Ich finde es bedenklich, dass man derartig lange braucht, um festzustellen, dass man nicht ermitteln will. Ebenfalls bedenklich finde ich, dass man nicht die Gefährdung erkannt hat, aber auch, dass die Polizei hier scheinbar kein Bußgeld verhängt hat, sondern das einfach an die Staatsanwaltschaft durchgereicht hat. Dabei kann man auf den Fotos von dem Vorfall sogar das Gesicht des Fahrers recht gut erkennen. Möglicherweise wollte die Polizei sich nicht unbeliebt machen. Das Bußgeld dürfte jetzt natürlich bereits verjährt sein.

Das ist natürlich nur ein weiterer „Einzelfall“, allerdings zeigt in meinen Augen auch dies, dass gerade im Verkehrsbereich zu oft über Fehlverhalten hinweggesehen wird. Fehlverhalten, was letztendlich immer wieder Tote und Verletzte produziert, denn sogenannte „Unfälle“ belegen ja die beständige Gefahr, die oft nur deshalb nicht eintritt, weil es gerade noch einmal gut geht. So versandet es, aber bei ein paar lächerlichen Kratzer, wird sofort mit Zeugenaufruf ermittelt. Bei KFZ ist offensichtlich der Maßstab gehörig verrutscht.

Lützerath wurde von RWE ausgelöscht

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Leerstandsabgabe auf leerstehende Immobilien bekämpft Wohnungsnot – #Duisburg

In Duisburg will man Geld ausgeben um die Vermietung von leerstehenden Ladenlokalen zu fördern. Eine viel sinnvollere Methode, den Leerstand zu bekämpfen ist eine Leerstandsabgabe, denn warum sollte die Allgemeinheit überhöhte Mieten mitbezahlen? Zumal Raum der ungenutzt ist und auch keine Zukunft mehr hat, durchaus in dringend benötigten Wohnraum umgewandelt werden könnte.

In wd-4-128-18-pdf-data.pdf beschäftigt sich der wissenschaftliche Dienst des Bundestages mit der Thematik. In der Ausarbeitung wird sowohl die rechtliche Grundlage hergeleitet, wie auch belegt, dass die Zuständigkeit bei den Gemeinden liegt:
„Eine Leerstandsteuer wäre daher als örtliche Aufwandsteuer umsetzbar. Aus den o.g. Gründen sollten jedoch alltagstypische Leerstandsfälle wie Krankenhausaufenthalt oder Eigentümerwechseln von der Steuerpflicht ausgenommen werden.

Viele Flächenländer habe ihre Gesetzgebungskompetenz für örtliche Aufwandsteuern in den Kommunalabgabengesetzen auf die Gemeinden übertragen. Es obläge somit dem kommunalen Satzungsgeber über die Einführung einer derartigen Aufwandsteuer zu entscheiden. In den Stadtstaaten liegt diese Gesetzgebungskompetenz dagegen weiterhin bei den Landesparlamenten.“

Es ist also rechtlich sowohl zulässig, wie auch Geboten, das knappe Gut Flächen nicht für Leerstand zu verschwenden, sondern möglichst nachhaltig zu nutzen.

Zudem, könnte dadurch die Grundsteuer gesenkt werden.

Leerstand ist weit verbreitet

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#Krefeld: Schilder auf Gehweg – #Autoschwurbelstadt #RuntervomGehweg

Die Stadt Krefeld ist auch eine Autoschwurbelstadt, wie Duisburg. Das merkt man nicht nur beim Ranking im Fahrradklimatest, sondern auch im Alltag.

Die Stadt Krefeld macht es möglichst umständlich mit denen in Kontakt zu treten. So bekommt man keine Antwort von der Stadt selber per Mail, sondern über eine seltsame nicht nachvollziehbare Adresse die Maak-et lautet. Wohl Lokalslang für ‚mach es‘. Wenn das nur zutreffen würde.

Gemeldet hatte ich in dem Fall Schilder auf einem Gehweg, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität rechtswidrig behindern.

Als Antwort bekam von einer no-reply-Adresse, damit man auch ja nicht antworten kann, nachfolgendes:
„Der Fall wurde vor Ort geprüft. Die Beschilderung gehört zu einer Baustelle, welche von der Firma XYZ aus Viersen abgesperrt wurde.

Daher konnten wir die Schilder nicht umstellen oder entfernen.“

Die Stadt Krefeld behauptet also, dass man nichts machen könne, weil die Schilder von einer Firma aufgestellt worden wären? Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Baustellenschilder auf Gehwegen von der Stadt genehmigt werden müssen. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass dem Ordnungsamt bei rechtswidriger Aufstellung natürlich Rechte auf Beseitigung zustehen. Auch wird nicht erwähnt, dass ein Schild einen Rechtsakt darstellt, den die zuständige Kommune natürlich jederzeit aufheben kann.

Nein man schwurbelt einfach Unsinn, statt das Problem zu beheben. Dass man dadurch in der Mobilität eingeschränkte Menschen massiv behindert ist offensichtlich der Autoschwurbelstadt Krefeld völlig egal.

Symbolbild für Schild auf Gehweg

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Stadt #Duisburg kapiert LKW-Verkehr nicht – #Duisport

Über den Zubringer von der A57 zum Logport hatte ich hier schon mal geschrieben und wie schlechte Ampelschaltungen zu Problemen führen.

Was ich damals nicht berücksichtigt habe ich die leere Abbiegerspur, die man auf nachfolgenden Bild erkennen kann.
LKW Rückstau Gaterweg

Es gibt zwei Spuren fürs Rechtsabbiegen, aber nur eine davon wird benutzt. Obwohl die Gaterwegbrücke mittlerweile wieder zweispurig ist. Entweder schlägt hier die Gewohnheit zu oder der Abbiegeradius ist zu klein, sodass hier nicht zwei LKW nebeneinander abbiegen können. In beiden Fällen könnte die Stadt Duisburg mit wenig Aufwand das Nadelöhr verringern und damit vermutlich auch die Jägerstraße entlasten. Man müsste nur die innere Abbiegespur sperren und die aktuelle Geradeausspur zum Linksabbiegen freigeben und den Verkehr entsprechend führen.

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HP Photosmart C3180 unter Windows 11 installieren – #Umweltschutz #Klimaschutz

Einen älteren Drucker unter Windows 10 zum Laufen zu bringen war schon schwierig. Unter Windows 11 werden einem noch mehr Steine in den Weg gelegt durch Software-Obsoleszenz, denn obwohl man die Drucker weiterhin nutzen könnte, will HP als Ressourcenverschwender in Zusammenarbeit mit Microsoft natürlich, dass man ein neues Gerät kauft. Man müsste also ein altes aber noch funktionsfähiges Gerät wegschmeißen, nur weil HP und Microsoft es einem besonders schwer machen.

Auffällig ist, dass HP heutzutage keine Treiber von Druckern einzeln zum Download bereitstellt. Es gibt zwar ein paar Seiten, wo man angeblich die Treiber runterladen kann, allerdings wirken die auf mich nicht sonderlich seriös.

Aber nach einigem probieren ist es mir dann doch gelungen den Drucker unter Windows 11 zum Laufen zu bringen. Bei der Installation von Druckern muss man sich durchklicken und die manuelle Installation wählen. Dort gibt man, dass der Anschluss über USB erfolgt und dann muss man den untersten Menüpunkt wählen. Von dort kommt man weiter zu einer spärlichen Übersicht mit Druckertreibern von Windows, aber man kann hier über Download weitere Treiber runterladen. Darunter auch mehrere Varianten für HP Photosmart-Drucker. Da diese Treiber, dem des eigenen Druckers am Nächsten kommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es funktioniert. Hier muss man dann austesten, mit welchem das Drucken funktioniert. Am Besten beim Ersten anfangen. Dieses Vorgehen dürfte auch bei den anderen älteren Druckern funktionieren. Natürlich kann man die anderen Funktionen dadurch nicht zum Laufen bringen. Es wäre aber möglich, dass ein ähnliches Vorgehen auch beim Einsatz als Scanner funktioniert.

Auf diesem Weg, trägt man ein wenig zum Umweltschutz bei, da man nicht ein Gerät wegschmeißen muss, was noch funktioniert.

Eine Alternative wäre natürlich noch Windows runterzuschmeißen und Linux zu nutzen.

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#Duisburg: Rahmer Buschfeld vs. Baerl – #Infestoren

In der NRZ von Freitag war ein Artikel über ein ehemaliges Fabrikgelände in Baerl, also im Nordwesten von Duisburg. Dort werden Investoren von der Stadt an der Schaffung von Wohnraum auf verseuchtem Boden behindert. Im Artikel werden hier irrationaler Denkmalschutz und Naturschutz als Gründe angeführt.

Zeitgleich will der Duisburger Klüngel unbedingt die Bebauung an einem Naturschutzgebiet im Rahmer Buschfeld ermöglichen. Die liegt im Südosten von Duisburg nahe an Düsseldorf.

An der einen Stelle tut man alles, um Wohnraum zu ermöglichen und an der anderen verhindert man dies. Sind da die einen Infestoren im Südosten enger verflochten mit der Politik als die anderen, geht es dort ausschließlich um die Nähe zu Düsseldorf und nicht um Wohnraum, wie immer behauptet.

Im Nordwesten würde man durch die Sanierung der Altlasten einen wichtigen Beitrag leisten, im Südosten würde man Natur vernichten. Das ist nicht nur unverständlich, sondern geradezu paradox und man fragt sich welche Motive dahinter stecken. Gab es im Südosten etwa Parteibestechung? Ohne dunkle Machenschaften kann ich mir diese Diskrepanz nicht erklären.

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#Autopolizei gründet SOKO Kratzer – #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg

Regelmäßig wenn KFZ Rad- oder Gehwege blockieren scheint mir die Polizei nicht willig etwas zu tun. Es wird geschwurbelt, dass keine akute Gefahr bestünde oder irgendwelche anderen Ausreden. Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss für Radfahrende und Gehende ist scheinbar für die Polizei nachrangig. Aber wehe es gibt mal Kratzer, dann erscheint schnell ein Zeugenaufruf oder Vergleichbares in der Zeitung.

Würde mich nicht wundern, wenn man jedes Mal eine SOKO Kratzer gründen würde. Seltsamerweise steht in keinem dieser Zeugenaufrufe bzw. Pressemeldung, ob die KFZ richtig abgestellt wurden. Obwohl das natürlich eine wesentlich Information ist. Schließlich muss man zwischen Vandalismus und Kratzer unterscheiden, die auch dadurch entstanden sein können, weil die KFZ zu viel Rad- bzw. Gehweg blockiert haben. Schon seltsam, dass man dies gar nicht erst erwähnt.

Aber ohnehin gewinnt man häufig den Eindruck, dass die Polizei nur aus der Lenkradperspektive handelt.

Das wirkliche Problem

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2 m Mindestabstand bei Kind auf Fahrrad – #Radvolution #Mörderverkehr

Was viele im Straßenverkehr nicht beachten und leider die Polizei auch nicht richtig kontrolliert ist der Mindestabstand. So führt die Seite Anwaltsauskunft aus, dass die 1,5 m wirklich nur als unterste Grenze zu verstehen sind und:
– Straßenverhältnisse
– Witterung
– Geschwindigkeit
– Fahrzeuggröße
zu größeren Abständen führen können.
Ebenso wird auf ein Urteil des OLG Naumburg (AZ 12 U 29/05) verwiesen, nachdem mindestens 2 m Abstand zu Fahrrädern zu halten ist, auf den ein Kind transportiert wird. Im Urteil selber ist von einem Kind von unter 5 Jahren die Rede.

Der Mindestabstand reicht nicht immer

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#Bahnsinn: Das Stellwerk-Problem – #DBakel

Es gibt mehrere Gründe für Verspätungen bei der Bahn (marode Infrastruktur, Defekte Züge, schlechte Planung, schlechte Haltepositionen usw.)

Ein wichtiger Grund für Verspätungen ist sind allerdings auch die Stellwerke. Man merkt dies deutlich, wenn man sieht, wie die Verspätungen sich ändern. Oft werden sie größer, manchmal auch etwas kleiner.

In den Stellwerken wird entschieden welcher Zug zuerst darf und welcher warten muss. Es mag hier vielleicht Regeln geben, die in Stellwerken zu beachten sind, allerdings kann man aufgrund der Verspätungen und der Veränderungen erkennen, dass hier kein Gesamtkonzept vorliegt. Kein Computer simuliert alle Varianten und wählt die mit der geringsten Gesamtverspätung. Vielmehr ist es so, dass jedes Stellwerk (bzw. die Personen dort) für sich entscheidet, wer Vorrang hat und wer nicht. Dadurch ist das ohnehin überlastete System der Bahn natürlich noch unzuverlässiger. Denn die Verspätungsvorhersage ändert sich mit jedem Stellwerk.

Es ist verwunderlich, dass man hier noch nicht auf elektronische Stellwerke umgestellt hat, die alle Variablen durchrechnen können und so die geringst Gesamtverspätung für ganz Deutschland erzielen können.

Oft habe ich sogar den Eindruck, dass nach Bauchgefühl statt Berechnung entschieden wird. So wurde in einem Fall eine S-Bahn vor einen RE vorgelassen, was aufgrund von Pause und einer moderaten Verspätung zu einer erheblichen Verspätung bei der Rückfahrt sorgte. Beim Start der Reise wurde davon nichts angezeigt, vielmehr wuchs die Verspätung immer mehr an.

Genauso scheint das bei Störungen zu sein, wo es erst heißt, dass der Zug kommen würde und dann plötzlich „ganz spontan“ ausfällt. Auch hier erkennt man deutlich, dass eine massive Planlosigkeit vorherrscht und Gesamtübersicht fehlt.

Und natürlich braucht ein Mensch deutlich länger für eine Entscheidung ohne die ganzen Konsequenzen überblicken zu können.

Stellwerke sind eine Ursache für Verspätungen

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#Duisburg: Warum so viele abgestellte KFZ? – #Rheinhausen

Sowohl an der Kruppsraße, wie auch der Bismarckstraße nahe der Gaterwegbrücke in Rheinhausen, parken sehr viele KFZ. Wenn man immer Sommer vorbei kommt, könnte das ja noch an den Schrebergärten liegen, aber im Dezember ist der Andrang sicherlich nicht so hoch. Vielmehr scheint es so zu sein, dass sich die Firmen im Umfeld die Kosten für KFZ-Lagerung sparen und die Beschäftigten das KFZ am Fahrbahnrand lagern. Und wenn man sich anguckt, wie oft dort KFZ rechtswidrig in der Bushaltestelle stehen oder gar auf dem Radweg, dann sollte man doch davon ausgehen, dass das automatisch für Anwohnerparkausweise sprechen würde. Schließlich muss der Parkdruck verringert werde durch marktwirtschaftliche Instrumente. Sprich die Kosten müssen steigen.

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#Duisburg: Absperrung ohne Grund – #RuntervomGehweg

Wenn der Gehweg, wegen einer Baustelle gesperrt ist, so verstehe ich das ja sogar noch. Aber im letzten Jahr gab es mehrere Fälle, wo problemlos passierbare Gehwege ohne erkennbaren Grund gesperrt waren.

Ein Beispiel sieht man auf dem Bild, wo man Gehenden den Weg versperrt hat. Im abgesperrten Bereich ist nichts, was eine Sperrung erkennbar rechtfertigen würde. Auch gibt es an der Stelle, wo man die Fahrbahn überqueren soll keine Ampel. Es wurde also, aus meiner Sicht, rechtswidrig der fließende Fußverkehr behindert. Die Menschen sind dann auf den Radweg ausgewichen oder die Grünfläche.

Bei einer durchdachten Absperrung wäre das nicht passiert. Eigentlich müsste man bei so absurden sinnfreien Absperrungen hingehen und diese beseitigen, weil erkennbar nichtig.

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#Düsseldorf: Trendsport Extremfalschparken

Für einige Falschparker sind Gehwege oder Radwege zu einfach. Da greift man dann zu besonderer Raffinesse und inszeniert das Falschparken als Event, wie etwa eine in diesem Fall eine Ausstellung durch eine Autohaus in einer Einkaufspassage. Was hierbei allerdings verwundert ist der Umstand, dass die Eigentümer das mitspielen, denn schließlich wiegt so eine Blechkiste einiges. Ob das Gebäude so etwas aushält? Hat man da vorher den Statiker befragt? Wäre doch tragisch, wenn viele Menschen sterben müssten, weil eine KFZ im Gebäude steht.

Dazu kommen noch Flucht- und Rettungswege, denn schließlich geht von KFZ immer eine Brandgefahr aus.

Naja vielleicht ist das auch nur der peinliche Versuch eine Blechkiste, die niemand will aufzudrängen. Aber es gibt natürlich genügen Beispiele für extremes Falschparken. Etwa halb im Wohnzimmer durch die Wand oder im Fluss.

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Riesen Erfolg für Kidical Mass Aktionsbündnis: Nordrhein-Westfalen schafft Durchbruch für sichere Schulwege deutschlandweit – #Radvolution

Pressemitteilung: Kidical Mass Aktionsbündnis, Deutsches Kinderhilfswerk, VCD

Das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen erleichtert Kommunen ab sofort die Einrichtung von Schulstraßen. Der Erlass mit dem Titel „Sperrungen von Straßen für den Kfz-Verkehr im Nahbereich von Schulen“ ist eine bedeutende Maßnahme für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen.

Für mehr Sicherheit für Schulkinder ist die Einrichtung von Schulstraßen in Deutschland bereits heute möglich. Beleg dafür ist ein im Dezember veröffentlichtes und jetzt finalisiertes Rechtsgutachten beauftragt von Kidical Mass Aktionsbündnis, Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD.
Dem Gutachten zufolge haben Kommunen vielfältige Möglichkeiten Schulstraßen einzurichten und diese nur für den Rad- und Fußverkehr freizugeben. Dennoch waren die Kommunen bislang zögerlich. Entsprechende Erlasse auf Landesebene fehlten. Das ändert sich jetzt!
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland eine landesweite Regelung für Schulstraßen herausgegeben. Der Erlass empfiehlt eine Teileinziehung von Straßen und die Absperrung durch Poller oder Schranken.
„Das NRW-Ministerium hat Pionierarbeit geleistet. Andere Bundesländer werden bald folgen. Schulstraßen werden sich im gesamten Bundesgebiet verbreiten und Schulwege allerorts sicherer für Kinder machen“, sagt Simone Kraus, Sprecherin Kidical Mass Aktionsbündnis. Und ergänzt: „Schulstraßen sind Leuchtturmprojekte für aktive Mobilität von Kindern und ein wichtiger Bestandteil für die Mobilitätswende in Deutschland.“
Das ist ein großer Schritt in Richtung Vision Zero, also dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, aber auch eine Aufforderung an die Bundespolitik schnellstmöglich eine wirkliche Reform von StVG und StVO umzusetzen. Den Erfolg führen die drei Organisationen auf das Schulstraßen-Rechtsgutachten und die Schulstraßen-Aktionstage in ganz Deutschland zurück. Erst Köln, dann Berlin, dann deutschlandweit: Mit Hilfe vieler engagierter Eltern und Initiativen wurden Schulstraßen im Rahmen von Aktionstagen erlebbar gemacht und haben das Interesse der Kommunen geweckt. Mittlerweile gibt es über zehn Kommunen, die Schulstraßen-Pilotprojekte ins Leben gerufen haben.
Kerstin Haarmann, VCD-Bundesvorsitzende ergänzt: „Dennoch ist eine Reform der Straßenverkehrsordnung unverzichtbar, um die Verkehrswende voranzubringen und kinderfreundliche Mobilität zu fördern. Wir fordern Schulstraßen auch im Bundesrecht zu verankern und die Regelungen zum Nachweis der Gefahrenlage (StVO § 45, Absatz 9) zu reformieren.“ Dieser Nachweis der Gefahrenlage ist bisher Voraussetzung, um überhaupt Eingriffe in den Straßenverkehr im Interesse der Sicherheit vorzunehmen.
Gerade deswegen sei der Erlass aus Nordrhein-Westfalen ein Riesenerfolg, so Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Mit dem Erlass machen wir einen sehr großen Schritt nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern es ist ein Meilenstein hin zur bundesweiten Verbreitung von Schulstraßen und damit zu mehr Sicherheit auf Schulwegen. Dieses Signal geht jetzt von Nordrhein-Westfalen aus: Schulstraßen werden kommen, zuerst in Nordrhein-Westfalen, bald schon in ganz Deutschland.“

Erlass Verkehrsministerium „Sperrungen von Straßen für den Kfz-Verkehr im Nahbereich von Schulen“ zum Download (PDF externe Seite)
Schulstraßen Rechtsgutachten zum Download (PDF externe Seite)

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#NRW: Anzahl der Parkplätze unbekannt beim Verkehrsministerium – #Motonormativity

Vor einiger Zeit hat der Petitionsausschuss des Landtages behauptet:
„Das Parken ist daher in der Regel ohnehin nicht entgeltfrei.“
Wenn man so eine Behauptung äußert sollte man natürlich sehr sicher in der Sache sein. Da der Petitionsausschuss leider nicht dem UIG/IFG zu unterliegen scheint, habe ich mich an Verkehrsministerium gewandt, um hier mal an Zahlen zu kommen, da mich die Antwort verwundert hat. Eine Einschränkung auf bestimmt Bereiche war bei der Antwort des Petitionsausschuss nicht gegeben.

Es hat leider länger gedauert, bis ich eine Antwort bekam. Es wurde geäußert:
„dass die Zuständigkeit für die Festlegung der Gebühren für das Parken auf öffentlichen Wegen und Plätzen den Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden gemäß § 4 Satz 2 der Verordnung über Zuständigkeiten im Bereich Straßenverkehr und Güterbeförderung i. V. m. § 6a Absatz 6 Satz 2 und 4 Straßenverkehrsgesetz übertragen worden ist. In diesem Rahmen obliegt es den Gemeinden, selbst zu entscheiden, welche Parkplätze mit Gebühren belegt werden und welche nicht.“

Dies ist natürlich erst einmal die Rechtsgrundlage, dass die Gemeinden hier den Ton angeben. Dies ist auch soweit okay und nachvollziehbar. Was dann allerdings verwundert ist der zweite Teil der Antwort:
„Angesichts dieser Delegation auf die unterste Verwaltungsebene liegt der Landesregierung eine Auflistung der Parkgebühren in den nordrhein-westfälischen Kommunen nicht vor. Insofern kann die Landesregierung auch keine belastbaren Angaben machen, wie hoch der Anteil der gebührenpflichtigen öffentlichen Parkplätze in den nordrhein-westfälischen Innenstädten ist.“

Dabei ging meiner Frage nicht nur um Innenstädte, sondern allgemein. Aber vermutlich musste man diese Einschränkung machen, um den Petitionsausschuss nicht schlecht dastehen zu lassen. Denn schließlich wäre damit belegt, dass der Petitionsausschuss nicht die Wahrheit geschrieben hat. Das hätte mich auch vor der Antwort schon sehr gewundert. Weil nur kleine Teile der Stadtfläche überhaupt gebührenpflichtig sind. Aber im Gegensatz zum Petitionsausschuss behaupte ich halt nicht einfach etwas, sondern recherchiere Fakten. Und Fakt ist, dass die Parkfläche gar nicht genau bekannt ist, um eine Aussage zu machen, welche Anteil der Parkplätzen kostenpflichtig ist, wobei diverse Stellen belegen, dass die Preise für die Lagerung von KFZ viel zu billig sind. Aber wegen der Motonormativity lehnt man natürlich alles ab, was der AUTOkratie zuwider laufen würde.

Ich finde das für die Demokratie sehr bedenklich, wenn man mit unsauberen Begründungen etwas ablehnt. Zumal das unter Schwarz-Grün war, man also eigentlich von zumindest etwas Verkehrswende ausgehen sollte.

Die Parkgebühr auf Rad- und Gehwegen beträgt mind. 55 €

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#Arschparken: Carglass blockiert, Carglass grenzt aus – #Fußverkehrsfluss

Immer wieder stößt man auf Extremfälle von Falschparken, Arschparken ist immer dann, wenn man besonders dreist und rücksichtslos andere behindert oder gefährdet.

An der Stelle stand ein Fahrzeug, was man sowohl vom Nummernschild her, wie auch durch die Beschriftung als ein Fahrzeug von Carglass identifizieren kann. Dieses stand vor einem abgesenkten Bordstein und wohl auch weniger als 5 m von der Einmündung entfernt. Dazu kam noch, dass vor dem Fahrzeug der Bereich leer war.

Derartige Bordsteinabsenkungen sind natürlich nicht zum Spaß da, sondern brauchen Menschen mit Rollstuhl. Während man einen Rollator vielleicht noch anheben kann ist das bei einem erwachsenen Menschen im Rollstuhl ziemlich schwer.

Ich weiß ja nicht, was für ein Image Carglass vermitteln will, aber aus meiner Sicht ist die Firmenpolitik nicht auf Rücksicht im Straßenverkehr ausgelegt. Vielmehr scheint man rücksichtslos der Motonormativity zu frönen.

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Gegen dumme Behauptungen von Autofahrenden – #Radvolution #Natenom #Autopolizei

Regelmäßig behaupten Autofahrende dumme Sachen, bei Facebook, murX (früher Twitter), Lesendenbriefen usw., da es Unsinn ist denen immer wieder diese selben Dinge hinzutippen, mache ich das nur einmal und poste dann diesen Link. Ich werde hier vermutlich auch weitere abstruse Argumente entkräften.

1. Nummernschild am Fahrrad
Regelmäßig behaupten Autofahrende, dass ein Nummernschild am Fahrrad etwas ändern würde. Dagegen gibt es sogar zwei Argumente. Erstens fahren ständig Ihscooter falsch über Geh- und Radwege. Das Nummernschild scheint daran nichts zu ändern. Viel wichtiger ist aber, dass Autofahrende alle ein Nummernschild haben und sich trotzdem ständig falsch verhalten.

2. Fahrradführerschein
Auch beliebt bei Autofahrenden einen Führerschein für Radfahrende fordern. Dabei belegt doch der Umstand, dass so viele einen Autoführerschein haben und sich trotzdem nicht an die Verkehrsregeln halten. Es würde sich nicht so viel ändern, wenn überhaupt. Zumal der Autoführerschein nur einmal gemacht wird und danach nichts mehr. Dies wurde sogar vom Autolobbyverein ADAC bestätigt.

3. Subventionen für KFZ
Ganz beliebt ist auf die vielen Steuern, die Autofahrende alles zahlen würden, zu verweisen wenn es darum geht die Subventionen für KFZ zu streichen. Einer hat sogar mal die Autoindustrie angeführt, dass die so viele Steuern zahlen würde und man deshalb alles kostenlos haben müsste. Tja die Gratismentalität ist weit verbreitet bei Autofahrenden, die oft gar nichts und teilweise nur Peanuts zahlen. Es gibt diverse Stellen, wo man die erheblichen Subventionen nachlesen kann. Etwa 5000 € im Jahr für einen Kleinwagen, an viel zu wenig Stellen werden Parkgebühren genommen, sodass nur 23 % der Kosten wieder reinkommen. KFZ zerstören Straßen und Brücken und erzeugen auch durch Fehlverhalten Folgekosten in Milliardenhöhe. U. a. werden Rad- und Gehwege durch KFZ erheblich beschädigt. Ansonsten würden diese deutlich länger halten. Und der ADFC bringt es auf den Punkt:
„Der Vergleich zeigte, dass das Fahrrad einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer hat. Während Autofahrer 20 Cent Kosten pro Kilometer erzeugen, die derzeit nicht durch Steuern und Abgaben gedeckt sind.“
Sprich Autofahren kosten die Gesellschaft viel. Ich bin dafür, dass diese Kosten vollständig durch die Verursacher getragen werden.

4. Rote Ampel
Ja Radfahrende fahren teilweise bei Rot, machen Autofahrende auch, nur mit dem Unterschied, dass Autofahrende dadurch Dritte gefährden, während Radfahrende, die das machen entweder suizidal veranlagt sind oder gerade nicht, weil sie genau wissen, dass die meisten „Unfälle“ bei Grün eintreten. Etwa das klassische „Übersehen“ durch einen nach rechts abbiegenden LKW-Fahrer. Oder die Ampeln sind so blöd geschaltet, dass man gar nicht mehr so schnell anhalten kann.

5. Kein Licht
Wer ohne Licht fährt ist dumm und selbstmörderisch, ist aber keine Entschuldigung für Fehlverhalten von Autofahrenden. Ein KFZ ist deutlich gefährlicher bei Fehlverhalten und richtet deutlich mehr Schäden an.

6. Es ist immer überhöhte Geschwindigkeit
Wenn es zu einer Kollision kommt, da war zumindest eine Unfallpartei zu schnell. Zu schnell heißt immer, dass die Geschwindigkeit so hoch war, dass man nicht mehr rechtzeitig anhalten könnte, was laut StVO allerdings Pflicht ist. Man darf nur so schnell fahren, dass man jederzeit rechtzeitig anhalten kann. Und gerade jene, die ständig auf das angebliche Fehlverhalten von Radfahrende hinweisen, müssen sich an die Nase packen, denn wenn das Fehlverhalten bekannt ist, muss dies natürlich beim eigenen Fahrverhalten berücksichtigt werden. Sprich man muss langsamer und vorsichtiger fahren. Tut man dies nicht klingt das für mich nach Vorsatz.

7. Pseudoprävention: Glitzerkleidung und Westenwahn
Besonders nervig sind die Pseudopräventionskampagnen von Behörden und anderen Stellen, die Warnwesten empfehlen, damit Autofahrende weiterhin rasen können. Dabei sagt StVO § 3 ganz klar, dass man nur so schnell fahren darf, dass man rechtzeitig anhalten kann. Wenn man Radfahrende oder Gehende nicht sehen kann, wenn die normale Kleidung tragen, dann muss langsamer gefahren werden.

8. Übersehen
Viele Pressemeldungen der Autopolizei schreiben etwas von Übersehen. Scheinbar will man neutral klingen in Wirklichkeit heißt das vermutlich meistens, dass die Autofahrende mit dem Handy gespielt haben oder sich auf andere Art haben ablenken lassen. Ein Sehtest wäre aber trotzdem zu empfehlen.

9. Die Unfallzahlen gehen runter
Eine sehr dumme Ansicht. Weniger „Unfälle“ gibt reicht nicht. Nimmt soll schwer verletzt oder gar getötet werden und das am besten ab sofort. Jeder Tod ist einer zu viel und wer das als Schicksal im Verkehr hinnimmt, hat keine Ahnung von Prävention und VisionZero. Unfälle passieren nicht einfach, sie werden durch Inkompetenz/Unwilligkeit bei Behörden und Fehlverhalten im Verkehr verursacht.

10. Autoperspektive bei „Unfällen“
Es ist bei sogenannten Unfällen erstaunlich, wie oft nicht die Person am Steuer handelt, sondern das Auto. Unter dem Titel „Der seltsam unsichtbare Autofahrer“ gibt es hierzu einen schönen Artikel, der beschreibt, wie grob fehlerhaft die Berichterstattung bei „Unfällen“ oft ist.

11. Betrug bei der Theorieprüfung
Ein paar erwischt man bei Betrug bei der Theorieprüfung, aber wie viele kommen damit durch? Wie viele Millionen sind unterwegs ohne auch nur rudimentäre Kenntnisse der Verkehrsregeln?

12. Gehbehinderter Renter
In einem Leserbrief behauptet ein angeblich gehbehinderter Rentner, dass 18 € für eine Stunde parken zu vielen wären, weil man mit Rollator im ÖPNV bzw. beim Fahrrad nicht gut zum Arzt käme. Das hat direkt mehrere Probleme. 1. die Fahrt mit dem Taxi wird von der Krankenkasse bezahlt. 2. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann wohl kaum die Pedal vernünftig bedienen, wie soll da eine Gefahrbremsung durchgeführt werden. Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben nichts am Steuer eines normalen KFZ zu suchen, da dies in erhöhtem Maße andere Personen gefährdet. 3. Es gibt durchaus Fahrräder mit drei Rädern und Unterstützung, die geeignet wären.

13. Zu wenig Personal für die Kontrolle von Falschparken?
In einem Bericht in der NRZ aus Oberhausen steht: „Die neuen Arbeitskräfte finanzieren sich selbst. Denn im Schnitt erwirtschaftet jeder Beschäftigte in diesem Aufgabengebiet alleine durch seine Knöllchen mindesten 80.000 Euro Bußgeld im Jahr – wenn man das niedrigste Verwarngeld von 15 Euro anlegt.“ Natürlich kann man das Personal nicht unbegrenzt erhöhen, aber mehr Kontrolle geht problemlos und wenn man den Bußgeldkatalog konsequent anwendet, verbessert man nicht nur das Miteinander, sondern spart auch noch Geld. Das egoistische zerstörerische Lagerbedürfnis sorgt regelmäßig für Schäden an der Infrastruktur und behindert oder gefährdet andere. Wer eine Karre hat, muss halt einen legalen Lagerplatz haben, ist das nicht der Fall, darf man keine Karre haben. Nicht die Allgemeinheit muss den Lagerplatz stellen, sondern man selbst muss dafür sorgen.

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#Essen: Ordnungsamt stört Fußverkehrsfluss an Engstelle – #RuntervomGehweg

Nach StVO dürfen Gehende nur mit einem Mindestabstand von 1,5 m überholt werden. Alleine schon deshalb ist es fragwürdig mit einem größeren Fahrzeug in eine Fußgehzone zu fahren. Nach fragwürdiger war die Handlung des Ordnungsamtes in Essen an der riesigen Baustelle im Bereich des ehemaligen Kaufhofgebäudes am Hauptbahnhof in die Entstelle zu fahren und dann zu wenden. Dies hat nicht nur den Fußverkehrsfluss erheblich gestört, sondern auch Gehende gefährdet, da gerade in so einem Bereich auch mit plötzlich hervorkommenden Kindern gerechnet werden muss. Nicht wenige „Unfälle“ entstehen durch Rückwärtsfahrt.

Das Ordnungsamt hat zwar zu einem gewissen Grad Sonderrechte, allerdings an dieser Stelle aus meiner Sicht dagegen verstoßen. Man stellt sich zudem die Frage, was diese Aktion sollte in eine Engstelle einzufahren und dann auch noch zu wenden. Ist man beim Ordnungsamt zu bequem sich mal zu bewegen und das Fahrzeug so abzustellen, dass es niemanden behindert? Oder ist es Dominanzverhalten nachdem Motto ich KFZ du nur zu Fuß?

Aus Essen bekomme ich regelmäßig bei Twitter (heute murX) mit, dass es dort mit dem Verkehr nicht so gut läuft, weil die Behörden nicht ihren Verpflichtungen nachzukommen scheinen. Ob das vielleicht an einer Automentalität liegt?

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#Wuppertal: Photovoltaik auf Parkplätzen

Es wird viel Platz für die Lagerung von KFZ verschwendet. Dieser Fläche zumindest ein wenig Sinn zu geben, geht darüber, dass man Photovoltaik darüber installiert.

Zudem wissen die meisten, dass sich die KFZ im Sommer an den Stellen drängeln, wo es Schatten gibt. Sprich sogar die gelagerten KFZ hätten einen Vorteil davon.

In Wuppertal an der Universität sah ich eine derartige Anlage. Wobei hier der Aufwand durch die Ständer deutlich höher erscheint. Vermutlich gibt es auch Varianten mit weniger Aufwand.

Ladesteckdosen für E-KFZ sah ich allerdings keine dort.

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Bewegung von Schildern auf Gehwegen verhindern – #RuntervomGehweg #Verkehrssicherheit

Schon mehrfach wurden Rad- und Gehwege durch Schilder blockiert oder zumindest unzulässig eingeschränkt. Ich sehe das als gefährlichen Eingriff in den fließenden Verkehr nach StGB bzw. als den Versuch.

Eine Ausrede, die man dort hört ist, dass die Schilder durch Dritte bewegt worden wären und deshalb im Weg stehen würden. Dies mag vielleicht sogar stimmen, denn schließlich kann man dies selbst nicht beurteilen, wenn man dort nicht ständig ist.

Es gibt aber eine gute Methode zu dokumentieren, wie man die Schilder aufgestellt hat, sodass hinterher niemand sagen kann, dass die bewegt worden wären. Sehr simpel und zugleich sehr effektiv durch eine Markierung des Schildfußes mit Sprühkreide. Wobei es natürlich auch ging, dass man gar keine Schilderfüße benutzt, sondern die Schilder direkt an vorhandene Infrastruktur anbringt. Etwa Laternenmaste. Seltsamerweise scheint man lieber die Behinderung zu wählen, als die Verkehrssicherheit. Möglicherweise stellt man hier auch Kosten über Verkehrssicherheit oder man denkt in der zuständigen Behörde nicht mit.

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#Datenschutz: Warum will #Sparkasse #Duisburg die Zustimmung wirklich?

Es ist erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit manche Banken vorgehen, um die Zustimmung zur Datenausbeutung zu bekommen. So erreichte mich jüngst ein Fall der Sparkasse Duisburg, welches auf vielfältige Weise zur Zustimmung verleiten soll.

Schon auf dem Eingangschreiben steht:
Ja zum Datenschutz! Bitte geben Sie uns kurzfristig Ihre gewünschte Einwilligung“
Man erweckt als neben den Eindruck etwas Positives im Sinne des Datenschutz zu tun, zugleich den Eindruck von hoher Dringlichkeit.

Auch wird so getan, als würden die Daten bereits heute so verwendet und man können nun darüber entscheiden, dass dies zukünftig anders gemacht werden solle. Da bin ich skeptisch. Insgesamt wird der Eindruck erweckt, dass es eine Formalie wäre, der man wie bei Facebook einfach zustimmt.

Zudem wird nur vage etwas von aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen behauptet, allerdings ohne konkreten Bezug, was genau gemeint ist.

In der Einwilligung selber steht dann aber etwas davon, dass man die Ziele und Wünsche noch besser kennenlernen wolle. Das steht natürlich im Widerspruch zum Text im Anschreiben.

Weiter geht es dann mit mehreren Rubriken:
– A. Analyse der Daten zur Person
– B. Analyse der Daten bei Nutzung von digitalen Angeboten der Sparkasse und deren Verbundpartern
– C. Analyse von Daten aus dem Zahlungsverkehr
– D. Informationen zu Produkten und Aktionen
– E. Datenaustausch der Sparkasse mit Ihren Verbundpartnern

Die Analyse der Daten zur Person, geht darüber hinaus, was für die einfache Abwicklung von Bankgeschäften notwendig ist. Man kann dem Text entnehmen, dass es wohl ausschließlich um Beratung zu Finanzprodukten geht. Der Punkt D ist sogar eine untergeschobene Werbezustimmung, die eigentlich gar nichts bei einer angeblichen dringlichen Datenschutzangelegenheit zu suchen hat und schon gar nicht so einfach mitten drin.

Auf einem dem Schreiben beigelegten Flyer heißt es:
„Geben Sie uns Ihr „Ja“ zum Datenschutz und zum Schutz vor unlauterem Wettbewerb.
Denn Ihre Daten sollen auch weiterhin vertraulich behandelt und ihr Privatsphäre geschützt werden.“

Es ist schon erstaunlich mit welcher Dreistigkeit man hier den Datenschutz missbraucht um ein Werbeeinverständnis zu erzielen. Insbesondere der letzte Satz erweckt den Eindruck, als wären die Daten ansonsten in Gefahr, nicht mehr vertraulich behandelt zu werden.

Da die Zustimmung auch an den Terminals gegeben werden können soll, kann ich mir vorstellen, dass man auch hier dazu gedrängt werden soll der Datennutzung für Werbezwecke zuzustimmen.

Im Inneren des Flyers steht dann:
„Nun verlangen die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen jedoch eine Anpassung. Denn zukünftig benötigen wir Ihre ausdrückliche Einwillige, damit wir auch weiterhin so sorgsam wie bisher Ihre Daten nutzen können. Diese bleiben ebenso wie Ihre Privatsphäre wie gewohnt geschützt.“

Allein schon durch den Umstand, dass das Schreiben nicht klarstellt, dass es hier um eine erweiterte Nutzung der Daten für Verkaufs- und Werbezwecke geht, dürfte aus meiner Sicht diese Einwilligung unwirksam machen, da die Zustimmung freiwillig und informiert abgegeben werden muss. Viele Formulierungen erwecken allerdings einen Eindruck von unterschwelligen Zwang. Auch die bewusste Wahl von einem grünen Formular, wo alles vorangekreuzt ist und nur noch unterschrieben werden muss und einem roten Formular, wo es keine Kreuze gibt, wirkt wie geschickte Farbpsychologie.

Aus meiner Sicht ist das ganze Schreiben eine einzige Unverschämtheit, die einer seriösen Bank nicht würdig ist. Ich würde mir in der Situation überlegen, ob ich weiterhin mit dieser Bank zusammenarbeite.

Ich habe die Sparkasse Duisburg angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Bis zum Redaktionsschluss ging keine Stellungnahme ein.

Update
Mit einiger Verspätung ging eine Stellungnahme ein, die allerdings auch nicht den Umfang der Datenbegierde erklären konnte. Sinngemäß habe ich das Verstanden als wolle man die Daten für den Fall eines Kredites, allerdings stellt sich mir die Frage, warum man dafür Daten auf Vorrat speichern muss.

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#Duisburg: Gedenkfahrt für #Natenom

Der ADFC Duisburg veranstaltet zum Gedenken an von einem Autofahrer getöteten Fahrradaktivisten eine Demo.

Sonntag, 11. Februar,
14 Uhr
Lebensretter-Brunnen, Königstr. 13, 47051 Duisburg

Mehr dazu hier.

Natenom Trauerlogo

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#Duisburg: Unseriöse Köderaktion mit Amazongutscheinen der Stadtwerke

In der Jahresrechnung Wasser wird einem ein Amazongutschein versprochen, wenn man sich für den Online-„Kundenservice“ registriert. Erst auf der Seite findet sich der Hinweis, solange der Vorrat reicht, wobei nicht klar wird, wie viele Gutscheine das sind. Das ist unseriös nicht von vornherein mit offenen Karten zu spielen.

Für mich klingt das nicht viel anders, als bei unseriösen Datensammelaktionen, wo ein Gewinn versprochen wird, den man am Ende natürlich nicht bekommt.

Wenn es keine Gutscheine mehr gibt, müsste folgerichtig unverzüglich der Hinweis auf Gutscheine entfernt werden. Stellt sich die Frage, ob man dies auch macht oder eine Anzahl der noch verbleibenden Gutscheine anzeigen würde.

Dass man für die weiteren Informationen sogar ein PDF runterladen muss, statt einfach eine Unterseite zu öffnen, deutet auch eher auf unseriös hin.

Ich würde es zwar ohnehin nicht machen, weil ich keinen Bock auf noch mehr Passworte habe und eine einloggpflicht. Zumal man auch nicht auf die Datensicherheit von Unternehmen vertrauen kann.

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#Autopolizei #Dortmund unterstellt #Autohass nach Frage zu Verkehrssicherheit – #VisionZero #Natenom #Radvolution

Seitdem ein Autofahrer Natenom getötet hat, sehe ich die Thematik Autopolizei, also eine Polizei, die sich primär für die Interessen von Autofahrenden einsetzt und/oder keine Ahnung von den Verkehrsregel hat, deutlich kritischer.

Am 05. Februar postete die Polizei Dortmund bei murX (früher Twitter) einen Hinweis auf die Tötung einer Fußgängerin durch zwei Autofahrende. Dabei wurde die Fußgängerin (68) an einem Fußgängerüberweg zuerst von einer 41-jährigen angefahren und dann von einem 33-jährigen überrollt.

In dem Feed dazu las ich auch etwas von Zebrastreifen. Wenn dem so wäre, müsste man hier Vorsatz annehmen, da es klare Vorgaben für Zebrastreifen gibt.

Wie üblich behauptet die Polizei unklare Ursache, dabei ist offensichtlich, dass die Geschwindigkeit zu hoch war, da nicht rechtzeitig gestoppt werden konnte.

Sicherlich auch als Reaktion auf den Tod von Natenom fragte jemand, etwas emotionaler, was denn die Polizei zur Prävention tun würde. Was aber nicht verwunderlich ist, wenn man durch Gefahrenquelle Nr. 1 KFZ ständig in Lebensgefahr schwebt.

Die Autopolizei Dortmund antwortete daraufhin mit folgendem Text:
„Es handelt sich hier um einen Unfall, also ein ungewolltes Ereignis. Nutzen Sie die Energie, die Sie in den Hass auf Autofahrer investieren, besser für etwas konstruktives.

Eine extrem freche und unsouveräne Antwort auf die Frage, was die Polizei denn für Verkehrssicherheit tun würde. Mag sein, dass die Fragestellung provokant war, aber aus der Frage nach Prävention „Autohass“ zu konstruieren kann eigentlich nur Autopolizei sein. Denn wie schräg muss eine Behörde drauf sein, um so etwas zu unterstellen. Aber natürlich fühlte sich da sicherlich jemand auf den Schlips getreten, weil man die schlechte Arbeit der Polizei bei Prävention und VisionZero hinterfragt.

Warum es mit VisionZero nicht klappt kann man dann einem weiteren Posting der Autopolizei Dortmund entnehmen:
„Die Polizei Dortmund betreibt seit Jahren Verkehrsunfallprävention. Das fängt bei den Kleinsten mit dem Fußgängerführerschein an und endet beim Rollatortraining für Seniorinnen und Senioren.“

Da waren auch noch weitere Beispiele, aber alle haben nach meiner Ansicht gemeinsam, dass man nicht bei der Gefahrenquelle KFZ/Person am Steuer ansetzt, sondern bei den Opfern von KFZ-Gewalt. Und wenn genau diese schlechte Prävention hinterfragt wird, wird Autohass unterstellt?

Da hat wohl jemand bei der Polizei nicht im Verkehrsrecht aufgepasst. Sicherheit steht an erster Stelle laut StVO. Und Sicherheit erreicht man nicht indem man Kriminelles Verhalten verharmlost oder unterstützt. Es ist ganz gewiss kein Autohass, wenn man verlangt, dass man Sicher und Gesund von A nach B kommen kann ohne ein KFZ zu nutzen. Es ist ganz sicher kein Autohass, wenn man erwartet, dass die Polizei ihre Arbeit ohne Autobrille macht. Es ist ganz sicher kein Autohass, wenn man erwartet, dass jene mit dem größten Gefahrenpotential sich besonders gut an Regeln halten.
Aber solange man Autopolizei hat, muss man alles was von denen als Prävention verkauft wird tiefgehend hinterfragen!

Symbolbild für Autopolizei, Parken auf Radweg

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#Baustellenärger: Gehwegblockierung durch Absperrung in Duisburg Rheinhausen – #RuntervomGehweg

Neben der Gaterwegbrücke ist eine Baustelle. Dort will man scheinbar eine neue Lagereinrichtung bauen. Natürlich ist die Baustelle eingezäunt. Das ist grundsätzlich richtig und natürlich notwendig, was allerdings falsch läuft ist die Art und Weise der Absperrung entgegen der Vorgabe für Baustellen.

Denn auf dem Gehweg verbleiben stellenweise weniger als 1 m, obwohl das nicht zulässig ist. Man könnte dies natürlich wieder der Stadt melden, aber ändern würde sich dadurch nichts. Die Rechtsdurchsetzung in Hinblick auf Vergehen gegen Gehende und Radfahrende ist durch die Bank weg mangelhaft. Deshalb mache ich das einfach öffentlich. Kann man ruhig als Bewerbung für den nächsten Pannenflicken sehen.

Scheinbar ist die Mehrheit der Politik mit dem KFZ unterwegs und glaubt, dass alle andere das ebenso halten. Entsprechend fällt regelmäßig die Wertschätzung für Radfahrende und Gehende in der Praxis aus. Der Mangel an Rechtskenntnis und Rechtsdurchsetzung ist eklatant und man muss nicht danach suchen, sondern findet bei Alltagswegen ständig Beispiele.

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Warum wirbt #murX (früher Twitter) für Visegràd 24? – #Fakenews

Seit der Übernahmen durch Musk wirbt das Ego für sich selbst, aber auch andere Stellen, wie etwa Visegrad 24.

Wenn ich das richtig sehe, scheint das eine fremdsprachige Seite zu sein, die Nachrichten verbreitet. Allerdings finden sich Online unfundierte Indizien, die Fakenews andeuten. Eine fundierte deutsche Quelle gibt es nicht. Allerdings gibt es bei Wikipedia in Englisch Hinweise, dass es sich um eine rechte Fakenewsschleuder zu handeln scheint.

Aus zwei Gründen bin ich eher geneigt den Vorwürfen gegen diese Seite zu glauben:
1. Elon Musk wirbt dafür, aufgrund seiner politischen Einstellung, was ein deutliches Indiz für Unseriös ist.
2. Man findet nichts darüber, dass die Seite seriös ist, keine Zitate durch seriöse Stellen.

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#NRW erlaubt #Schmutzstreifen außerorts – Farbe ist keine Infrastruktur – #Radvolution

Wie ich erfuhr war das Verkehrsministerium NRW der Meinung, dass Schmutzstreifen außerorts eine gute Idee wären. Wer den Erlass vollständig lesen will, wird hier fündig.

Wenn es keinen Radweg gibt, gibt es auch keinen Fußweg, dass heißt dass sich die Frage stellt, wie der Fußverkehr sich zu verhalten hat. Innerorts findet sich in Bereichen mit einem Schmutzstreifen immer ein Gehweg, sodass sich diese Frage nicht stellt, außerorts hätte man sowohl in der Untersuchung (siehe unten), wie auch im Erlass an diesen Punkt denken müssen. Mir ist klar, dass in der StVO steht am Fahrbahnrand dem Fahrzeugverkehr entgegen. Allerdings könnte es sein, dass einige auf die Idee kommen, dass sie nicht auf dem „Radweg“ laufen dürfen. Dass man diesen Aspekt gar nicht betrachtet hat, ist ein massives Versäumnis, was den Erlass aus meiner Sicht rechtswidrig macht.
Aber Schmutzstreifen sind aus meiner Sicht ohnehin eine schlechte Idee.

Zumindest hat man festgelegt, dass keine Schmutzstreifen bei Tempo 100 zulässig sind.

Allerdings liegt man daneben, wenn man diese Vorgabe macht:
„Es ist Sorge dafür zu tragen, dass der unter § 5 Absatz 4 StVO vorgeschriebene Mindestseitenabstand von 2,00 m für das Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden überall eingehalten werden kann.“
Nicht nur der Mindestabstand muss eingehalten werden können, auch der Höchstabstand, der für LKW gemäß Rechtsprechung höher ist als für PKW. So gilt innerorts für LKW bereits 2 m als Mindestabstand, aufgrund der höheren Geschwindigkeit außerorts dürfte sich dieser Abstand wohl noch einmal erhöhen. Diese Rechtsprechung dürfte den üblichen Kommunalbeschäftigten wohl kaum geläufig sein.

Auch will man ein häufiges Ausweichen auf den Schmutzstreifen im Begegnungsfall vermeiden, macht aber seltsame Vorgaben für die Straßen. So soll die Kernfahrbahn nur 3,70 m zwischen den nach Ansicht von Verkehrsministerium 1,50 m breiten Schmutzstreifen ausreichend sein. Bereits bei weniger als 7 m Fahrbahnbreite sollen Schutzstreifen zum Einsatz kommen. Wie das aussieht kann man in Duisburg am Flutweg sehen. Die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke darf höchsten 4.000 Kfz/24h betragen, allerdings sei auch hier der Flutweg als Negativbeispiel angeführt. Da sich der Verkehr nicht gleichmäßig über den Tag verteilt, gibt es Zeiträume in denen es zu extrem vielen Begegnungsfällen kommt. Und dann erlaubt man in Ausnahmen sogar noch mehr KFZ. Ein Vorgabe für die maximale KFZ-Zahl pro Stunde fehlt, obwohl das ein relevanter Parameter ist.

Auch hat man nicht auf die „Ergebnisse des Modellprojekts Schutzstreifen außerorts“ hingewiesen. Vielleicht auch deshalb, weil man Erkenntnisse aus dem Abschlussbericht ignoriert hat. So kann man dem Bericht entnehmen, dass in den Niederlanden die Höchstgeschwindigkeit auf Straßen mit Schmutzstreifen überwiegend nur 60 km/h ist.

Die Erkenntnisse aus dem Bericht für außerorts decken sich überwiegend mit den Beobachtungen, welche ich innerorts am Flutweg machen konnte.

Nur beim Thema Geschwindigkeit weiß ich nicht, wie die KFZ vorher gerast sind. Der Bericht merkt:
„Das Geschwindigkeitsniveau ist insgesamt vorher wie nachher deutlich zu hoch.“
und
„Auf den Strecken mit verringerter zulässiger Höchstgeschwindigkeit liegt der Anteil der Übertretungen zwischen etwa 60 und 90 %.“
an. Das heißt viele halten sich nicht an die Verkehrsregeln und gefährden dadurch Dritte. Schmutzstreifen werden an diesem kriminellen Verhalten, die Gefährdung Dritter billigend in Kauf zu nehmen, nichts ändern.

Sehr bedenklich ist dieser Punkt:
„Beim Überholen traten im Vorher-Nachher-Vergleich geringere Seitenabstände zwischen Pkw und Rad auf (im Mittel Verringerung um 0,10 m auf 1,45 m). Dies entspricht auch den Erkenntnissen aus anderen Untersuchungen zu Schutzstreifen (vgl. Kap. 3).“
Ohne Schmutzstreifen ist der Seitenabstand sogar größer als mit, dass heißt die Gefährdung erhöht sich durch den Schmutzstreifen erheblich. Vordem Hintergrund, dass viele Polizeibehörden gar nicht oder zu selten die Seitenabstände kontrollieren, ist dies ein sehr bedenkliches Ergebnis, was durchaus für mehr Tote und Verletzte sorgen kann.
Die Situation verschärft sich sogar noch für schmale Straßen mit vielen KFZ:
„Auf schmalen Strecken mit höherer Kfz-Belastung (Kfz/d > 2.000 Kfz/Tag) wurden in der Nachher-Situation deutlich höhere Anteile von als kritisch einzuschätzenden Abständen unter 1,0 m gemessen.“
was nur logisch ist, weil KFZ-Fahrende ungeduldig sind und schnell vorbei wollen und da nicht kontrolliert wird, lohnt sich Rücksichtnahme auch nicht. Man erkennt an diesem Punkt deutlich, dass Schmutzstreifen, Radfahrende gefährden. Berücksichtigt wurde dies im Erlass des Verkehrsministerium NRW nicht.

Der Bericht ist zwar von 2017, aber ob sich die Kenntnislage inzwischen deutlich verbessert hat, darf bezweifelt werden.
„Die Kenntnis der Regelung „Schutzstreifen“ ist den meisten befragten Personen nicht hinreichend klar. So gaben 44 % der befragten Kfz Fahrenden an, man dürfe den Schutzstreifen befahren, müsse aber auf den Radverkehr achten. Nur ein Drittel gab korrekt an, dass der Streifen nur bei Bedarf befahren werden darf.“
Und da es auch keine regelmäßigen Schulungen für Autofahrende gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies irgendwann mal alle wissen sehr gering. Frühestens wäre das denkbar, wenn alle, die vor der Einführung von Schmutzstreifen den Führerschein gemacht haben, nicht mehr Leben bzw. nicht mehr fahren.

Man folgert im Bericht aus weniger Unfällen eine positive Wirkung des Schutzstreifens, obwohl dieser Effekt überwiegend auf geringere Geschwindigkeit zurückzuführen sein dürfte.

Was der Bericht mit dieser Aussage, sagen will, erschließt sich mir nicht:
„Die Videobeobachtungen zeigen eine vollständig regelkonforme Nutzung der Schutzstreifen durch die „echten“ Rad Fahrenden.“
Da es keine Vorgaben zur Nutzung des Schutzstreifens für Radfahrende gibt, dies also rein freiwillig ist, gibt es auch keine regelkonforme Nutzung. Kann es gar nicht geben. Was will man damit also sagen? Haben die Autoren auch nicht den Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radweg verstanden?

Sogar der Bericht selbst kommt zu dem Schluss:
„Als sicherheitsrelevantes Problem im Zusammenhang mit der Markierung der Schutzstreifen ist das häufigere Auftreten verringerter Seitenabstände von Kfz beim Überholen von Rad Fahrenden in einem potenziell kritischen Bereich bei der Kombination hoher Kfz-Verkehrsstärken mit schmalen Fahrbahnen zu werten. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der hohen gefahrenen Geschwindigkeiten auf den Strecken als kritisch zu werten.“
Dies würde aber in einem Erlass, der Schmutzstreifen außerorts erlaubt, die Konsequenz haben müssen, dass in dem Bereich eine erhöhte Kontrolldichte zur Einhaltung des Seitenabstandes etabliert werden muss. Wenn aber die Polizei Kontrollen verweigert, dürfte man eigentlich keine Schmutzstreifen anordnen, weil dies ansonsten die Gefährdung erheblich erhöht. Ich würde wetten, dass die Stadt Duisburg es trotzdem machen würde.

Und letztendlich heißt es auch:
„Für Kfz-Verkehrsstärken über 4.000 Kfz/Tag können aufgrund des Untersuchungsansatzes keine Empfehlungen gegeben werden.“
Dennoch erlaubt der Erlass genau das und ohne das man erkennt, wie man dort zu diesem Schluss gelangt ist. Man gewinnt den Eindruck, dass es hier um das Erreichen des politischen Ziels einer bestimmten Anzahl von Radwegen geht und alles andere, wie etwas Verkehrssicherheit da nebensächlich ist. Wie auch schon den S-Pedelec-Erlass so ist auch der Schmutzstreifenerlass ganz sicher kein Indiz für eine nachhaltige Verkehrswende.

In diesem Sinne: Farbe ist keine Infrastruktur!

Beispiel für einen Schutzsreifen innerorts

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#Duisburg: Warum lügt die Stadt beim LKW-Verkehr? – #Autoschwurbelstadt #Duisport

In WD 5 – 3000 – 031/20 „Straßenrechtliche Fragen zur Widmung und Abstufung“ stehen einige sehr interessant Punkte, welche die Stadt bei ihren Begründungen, warum ein LKW-Fahrverbot angeblich nicht ginge, völlig unerwähnt lässt. Straßenrecht ist nicht das gleiche wie Straßenverkehrsrecht.

Man argumentiert seitens der Stadt Duisburg immer nur mit der Straßenverkehrsordnung, lässt aber unerwähnt, dass es nach Straßenverkehrsrecht durchaus möglich wäre, den Status einer Straße über die Widmung bzw. die Änderung der Widmung (Einziehung/partielle Einziehung) anzupassen.

Es Bedarf dafür natürlich einer Begründung, die allerdings anders, als diese bei § 45 der StVO der Fall ist auch mit übergeordneten Gründen, wie etwa einem LKW-Routenkonzept begründet werden könnte. Machbar wäre es so zum Beispiel bestimmte Bereiche der Stadt vom LKW-Durchgangsverkehr auszuschließen. Vielleicht ist dies auch der Grund warum man bisher kein LKW-Routenkonzept beschlossen hat.

Dies geht ähnlich auch aus einem Rechtsgutachten zu Schulstraßen hervor, welches mir vorliegt. Grundlage ist natürlich eine Verkehrskonzept in dessen Rahmen man dann die Durchfahrt regelt. Allerdings weigert man sich bei der Stadt LKW beim aktuelle in Arbeit befindlichen Verkehrskonzept zu regeln. Stellt sich die Frage, wer Duisburg regiert. SPD und CDU oder Duisport?

Man gewinnt auf jeden Fall den Eindruck, dass es entweder am politischen Willen oder mangelhafter Kenntnis der Rechtsmaterie scheitert die Stadtteile vom LKW-Verkehr zu entlasten. Zulässig wäre es und auch machbar. Die verlinkte Ausarbeitung zeigt jedenfalls auf, was zulässig ist. Im Prinzip könnte zum Beispiel die Bezirksvertretung Rheinhausen ein LKW-Routenkonzept für Rheinhausen beschließen und in diesem Rahmen zugleich beschließen, dass alle Straßen, die keine LKW-Durchgangsstraßen sind für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. SPD und CDU Rheinhausen feiern sich stattdessen für Tempo 30 bei Nacht auf der Jägerstraße, was eher ein Zeichen für Unfähigkeit ist.

LKW-Durchgansverkehr in Rheinhausen stoppen

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#Duisburg: Und noch ein Dooringradweg mit rechtswidrigem Gehwegparken – #Autoschwurbelstadt #Vonovia #RuntervomGehweg

Egal, wo man in der Autoschwurbelstadt Duisburg unterwegs ist, man stößt immer wieder auf Verstößt gegen die Verkehrsordnung durch Personen und die Stadt. So auch auf dem Weg vom Bahnhof nach Duissern.

Dort parken KFZ auf dem Gehweg, wenn ich die Schilder richtig gesehen habe, sogar mit Erlaubnis der Stadt. Das Parken findet auch hier direkt rechts neben dem Radweg statt, der damit nicht mehr nutzungspflichtig ist, da offensichtlich ist, dass man einen Bereich, in dem Dooringgefahr besteht nicht zum Radfahren nutzen kann.

Allerdings ist dies nicht der einzige Fehler, welche die Stadt hier gemacht hat. Denn wenn KFZ dort stehen, bleibt nicht mehr ausreichend Platz auf dem Gehweg. Für Baustellen darf man zwar die Restbreite für kurze Stücke auf 1 m einschränken, dies gilt aber nur für Baustellen. Für die Lagerung von KFZ gilt das ganz sicher nicht, da es weder notwendig, noch eine Ausnahme ist. Vielmehr stört dies den Fußverkehrsfluss und unterbindet damit Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs.

Wie man auf dem Bild sieht macht sich das Fahrzeug von Vonovia besonders breit, bzw. der Gehweg ist dort besonders eng. Aus meiner Sicht dürfte das Fahrzeug, selbst wenn es theoretisch durch die Stadt erlaubt wäre, dort nicht stehen. Einfach deshalb weil nicht mind. 1,5 m Restbreite verbleiben als unterste Grenze. Wie man erkennt verbleiben bei dem Vonovia-Fahrzeug an der engsten Stelle höchstens noch 90 cm, also nicht einmal genug für einen Rollstuhl.

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#Eyscooter nerven, tut endlich was gegen diese Drecksdinger! – #Autoschwurbelstadt #Duisburg #RuntervomGehweg

Von jetzt an werde ich zu dem Thema immer den Begriff Eyscooter nutzen, um damit zu verdeutlichen, wie sehr diese Gehweghindernisse nerven. Manchmal habe ich den Verdacht, dass man die nur eingeführt hat um von den ganzen PKW-Falschparkern abzulenken.

Wenn mich nicht alles täuscht, sind das wieder die Eyscooter der Firma Tier, welche da rechtswidrig den Gehweg blockieren. Das sind 5 Stück, die sicherlich nicht so ordentlich von Nutzenden auf dem Gehweg abgestellt wurden. Vielmehr ist klar, dass hier die Leihfirma verantwortlich sein dürfte, den Gehweg auf 70 cm zu verengen, was rechtswidriges Falschparken auf Gehweg mit Gefährdung ist, weil weniger als 1 m, als Mindestmaß für Gehwege verbleibt.

Das Bild entstand gestern morgen am Zugang zum Bahnhof Rheinhausen Ost, Gleis 2. Viele Gehende musste zumindest teilweise auf den Radweg ausweichen. Eine Frau sogar mit Gepäck, was bei Bahnhöfen ja nur logisch ist. Dadurch wird der Radverkehrsfluss behindert und Gehende werden gefährdet.

Überall stehen diese Drecksdinger rechtswidrig auf Gehwegen und scheinbar unternimmt die Stadt hier mindestens genauso wenig, wie bei anderen Falschparkern.

Vermutlich wird man auch hier rechtliche Maßnahmen prüfen müssen, ob und wie man die Stadt zur Rechtsdurchsetzung bringen kann. Das aktuelle Vorgehen funktioniert ganz offensichtlich nicht, wenn die Leihfirmen sich schon beim Aufstellen nicht an die Regeln halten.

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