#Flughafen #Düsseldorf Kritik – #Klimaschutz #Fluglärm

Interview mit Christoph Lange „Alle haben es einfach satt!“

Um die Kritik auch breit zu streuen

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#McDonalds ist fahrradfeindlich – #Radvolution #Klimaschutz #Greenwashing

Auf der Homepage betreibt McDonalds Greenwashing und behauptet etwas von einem Nachhaltigkeitsplan. Allerdings verbietet man Fahrräder im McDrive mit einer seltsamen Begründung:
„Der McDrive ist nicht für Fahrräder gedacht und konzipiert. Vielmehr ist diese Spur für Kraftfahrzeuge gedacht und wird auch überwiegend von diesen genutzt. Fahrräder werden im Straßenverkehr leicht übersehen. Dies führt zu einer erhöhten Unfallgefahr, die wir vermeiden wollen.“

Dabei wäre die Nutzung von Fahrrädern nachhaltig.

Das angebliche Übersehen im Straßenverkehr ist entweder überhöhte Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit. Beides kann im Bereich das McDrive nicht auftreten. Es gibt dort schlichtweg keine Gefährdung, welche ein Fahrradverbot rechtfertigen würde. Es ist also schlichtweg Diskriminierung von Fahrzeugen nach Antriebsart ohne fundierte Begründung.

Die Ausrede Gefährdung wird oft benutzt, aber bisher habe ich nicht einmal eine saubere Begründung gelesen, zumal die Hauptgefährdung von McDonalds bei den Zufahrten besteht, wo die Autofahrenden gegen die StVO verstoßen und Radfahren und Gehende gefährden, wenn diese in die Einfahrt rein oder aus dieser raus fahren.

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#Duisburg ist schlecht

Bekanntlich hat die Stadt Duisburg das Motto „Duisburg ist schlecht“ und um das zu unterstreichen lässt man das „schl“ weg.

Der Klimaentscheid hat zwei Beispiele festgehalten.

Die Umleitung für den Radverkehr Karl-Lehr-Brückenzug (Fahrtbericht)

Kühle Orte in Duisburg? Die Karte der Stadt

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Egoismus im Verkehr – #Verkehrswende #Düsseldorf

Mülltonnen werden oft auf Gehwege und teilweise auch Radwege gestellt, völlig ohne zu berücksichtigen, dass dies oft behindert. Ein exemplarisches Beispiel zeigt das Bild.

Diese Waschstraße bzw. die Beschäftigen waren offensichtlich der Meinung, dass es okay wäre, die Mülltonen auf den Gehweg zu stellen, obwohl in der Einfahrt ausreichend Platz dafür wäre. Und dies ist in Düsseldorf längst kein Einzelfall. Viele Geschäfte machen das und blockieren teilweise ohnehin schon schmale Gehwege.

Deutlicher kann man Egoismus nicht zur Schau stellen.

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Windwald – #Klimaschutz

Am Niederrhein stehen viele Windräder. Und wenn man diese auf dem Bild anschaut, sind die weit im Hintergrund und die Natur, Felder und Städte sind deutlicher zu erkennen. Es muss irgendwie eine psychische Erkrankung sein, wenn einen der Anblick von Windrädern so sehr stört.

Und selbst wenn diese nähe sind, erkenne ich nichts, was mich sonderlich stört.

Vielleicht leiden die natürlich auch an Anemophobie, sodass die von den Anlagen an ihre Angst erinnert werden oder es sind einfach egoistische Menschen, welche günstigen Strom haben wollen, aber nicht kapieren, dass es nur so geht.

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KFZ-Propaganda und Tabakpropaganda – #Motonormativity #Radvolution #Verkehrswende

Ende der 70er Anfang der 80er des letzten Jahrhunderts gab es einen Konflikt zwischen Gesundheit und ungestörtem Drogenkonsum. Dieser Konflikt zog sich über viele Jahre hin bis weit in die Anfänge dieses Jahrtausend.

Das gleiche Problem gibt es derzeit mit KFZ. KFZ sind gefährlich für andere Verkehrsteilnehmende aber auch Gegenseitig. Sie machen viel Lärm und stoßen Schadstoffe aus. Viele Menschen sterben jährlich direkt oder indirekt an KFZ.

Und angehängt ist eine manipulative Werbeanzeige vom damaligen Konflikt um Restaurants und dass man dort hin kann ohne sich zu vergiften. Die Argumente kann man aus meiner Sicht sehr gut auf die heutigen Argumente um KFZ übertragen. Dabei zeigt die Erfahrung, dass es inzwischen gut funktioniert ohne Nikotinkonsum in Gaststätten.

Auch heute wird manipuliert. Teilweise mit solchen Anzeigen, aber auch an vielen Stellen durch Motonormativity, also die Darstellung von vielen Auswirkungen des KFZ-Verkehrs als zu akzeptierender Normalzustand. Die Gesellschaft ändert sich beständig, dass wird niemand aufhalten. Und wir alle können diese Veränderung aktiv mitgestalten oder von der Veränderung „überrollt“ werden.

Die Themen ändern sich, aber die Kämpfe um Leben und Gesundheit bleiben bestehen. Egoistische wollen auf nichts verzichten zu Lasten von Dritten. Die Konsequenzen sind denen scheinbar egal und der Status Quo besteht schon zu lange, als das es sich schnell ändern würde. Das sieht man an der Absurdität, mit der welcher die Letzte Generation bekämpft wird, während gleichzeitig „Falschparken“ toleriert wird.

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#ADAC – Die gelben Gefährder? – #Düsseldorf #RuntervomGehweg

Warum verstößt der ADAC so massiv gegen Verkehrsregeln und gefährdet dadurch Dritte? Ist der ADAC ein Falschparkverein?

Gerade beim ADAC sollte man die Verkehrsregeln eigentlich kennen, in diesem Fall wurde also vorsätzlich gegen die Verkehrsregeln verstoßen. Zudem mit einem Fahrzeug, welches für Gehweg zu schwer ist und Schäden verursacht, welche zu Stolpergefahren führt. Die eigentliche Gefahr in diesem Fall ergibt sich allerdings durch Dooring für den Radverkehr. Da das Fahrzeug vor dem Verkehrsinstitut Düsseldorf stand, stellt sich die Frage, ob es da einen Zusammenhang gibt. Falls ein Falschparker an der Ausbildung von Fahrlehrern beteiligt sein sollte, stellt sich die Frage, ob die Ausbildung dort etwas taugt.

Update

Da ich natürlich nicht nur empört blogge, sondern auch den ADAC angeschrieben habe, liegt mir inzwischen eine Antwort vor. Scheinbar handelt es sich hier um einen sog. Mobilitätspartner.

Zitat: „Auch wenn es sich um einen Mobilitätspartner handelt – das von Ihnen geschilderte Vorgehen wirft kein gutes Licht auf den gesamten ADAC und schadet damit unnötig unserem Image.“

Da Antwort fällt insgesamt überraschend erfreulich aus. Ob es in der Realität dann auch so aussieht, weiß ich natürlich nicht. Fazit für mich ist allerdings, dass man bei größeren Firmen usw. auch mal selbigen Anschreiben sollte. Vielleicht ändert sich dann ja zumindest ein kleines bisschen. Ist zwar mühselig, aber auch viele kleine Schritte sind eine lange Reise.

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#Duisburg: #Polizeigewalt und #Polizeiproblem haben viele Gesichter – #Autopolizei #Radvolution

Wenn einige sich gewundert haben, warum ich die Polizei in der letzten Zeit deutlich kritischer sehe, dann hat das natürlich einen Grund. Dazu zählen natürlich Aktionen, wie das Anhalten der Critical Mass, seltsame PMs, dass die Polizei Duisburg nicht die Abbieggeschwindigkeit kontrolliert, aber insbesondere ein Schreiben von PHK S. (PHK = Polizeihauptkommissar). Das Schreiben kam als Einschreiben mit Rückschein für 5,70 €, scheinbar verschwendet er gerne Steuergelder, aber das ist nur eine Randnotiz.

Der Brief (unten angehängt) ist aus meiner Sicht erst einmal Polizeigewalt, noch dazu ist es ziemlich schwurbelig. Keine Ahnung ob es mangelhafte Ausbildung ist oder Überlastung, aber das ist letztendlich egal. Die Außenwirkung ist desaströs, weshalb ich auch erst einmal eine halbwegs friedliche Lösung probiert habe. Aber daran ist die Polizei Duisburg und der Innenminister scheinbar nicht interessiert.

In der fraglichen Anzeige hatte ich die Breite der Fahrbahn rechnerisch ermittelt und aus meiner Sicht hergeleitet, dass das Fahrzeug nicht überholen durfte. PHK S behauptet, dass dies nicht stimmen würde, allerdings völlig unfundiert. Also in etwa so, wie bei einer Diskussion mit Trollen im Internet, die einfach auch etwas behaupten. Dazu kommt, dass er die Bilder nicht einmal angefordert hat. Ich habe mich manchmal schon gefragt, ob er nicht selbst am Steuer des Fahrzeugs gesessen hat und deshalb so heftig reagiert hat.

Ich hatte natürlich nach dem Schreiben des PHK einen Rechtsanwalt kontaktiert, der allerdings dann gesundheitlich ausfiel. Der fand einige rechtliche Fehler, die PHK S. gemacht hatte.

Als Fahrradfahrer erlebt man ja viel, weshalb das Geschwurbel, dass sich die Betroffenen nicht an die Polizei gewandt hätten (hier vermutlich Schülerinnen) einfach nur lächerlich ist. Man erkennt hier sofort, dass der PHK S. nicht auf dem Boden der Realität steht. Die meisten Radfahrenden verzichten auf Anzeigen, weil es nicht verfolgt wird, Aussage gegen Aussage steht oder weil man wie ich so einen seltsamen Brief bekommt. Und das trotz der motorisierten Gewalt, die man immer wieder erlebt. Würde man alles zur Anzeige bringen, was so passiert, wie etwa hier. Könnte man bei jeder Fahrradfahrt dutzende Anzeigen erstatten. Man fragt sich ob PHK S. schon mal mit dem Fahrrad durch Duisburg gefahren ist. Ich finde es einfach nur schrecklich, dass man jemanden, der scheinbar so wenig Ahnung von Fahrradverkehr hat, ausgerechnet beim Verkehrskommissariat 21 einsetzt.

Dann greift er meine Anzeige gegen diverse Stellen wegen einer nach m. M. gefährlichen Baustelle auf und behauptet schwurbelig, dass das alles nicht stimmen würde. Fun Fact hierzu. Ich habe insgesamt drei Anzeige wegen gefährlicher Baustellen erstattet. Bei zweien davon wurde bereits durch die Staatsanwaltschaft ermittelt (nicht gegen mich) und eine abstrakte Gefahr bejaht und dort waren die Hindernisse nicht ganz so schwerwiegend. Scheinbar versteht PHK S. nicht was gefährlich ist, mehr noch beschuldigt er mich einer Staftat, obwohl ich klar erläutert habe, wie ich zu dem Schluss gekommen bin und auch die rechtlichen Grundlagen anführte. Wenn man so darüber nachdenkt, müsste er sich nicht auch selbst anzeigen wegen falscher Verdächtigung? Schließlich muss er es als PHK ja auf jeden Fall besser wissen. Naja, vielleicht war das zu hoch für den PHK S., dass bei einer Abweichung von den technischen Regeln für Baustellen nicht die Vermutungswirkung eintritt.

Dann wirft mir PHK S. quasi einen falschen Doktortitel vor. Ich habe hart und lange am Doktortitel gearbeitet und lasse mir den bestimmt nicht absprechen, nur weil ein PHK unvollständige Daten hat. Ob ich den immer erwähne ist einzig und allein meine Sache.

Dann kommt die Aufforderung mich nicht mehr an die Polizei zu wenden, weil ich mich angeblich zu oft unberechtigt an diese gewandt hätte. Natürlich genauso schwurbelig wie vorher, ohne klar zu erwähnen, was er konkret meint und warum das nach der Meinung von PHK S. angeblich nicht zutreffen soll. Rechtlich könnte das Unterlassungsaufforderung zu sehen sein, womit mir jemand von der Polizei untersagt mich an die Polizei zu wenden. Da ich wegen der unklaren Rechtslage von Anzeigen abgesehen habe, käme hier eventuell sogar Strafvereitelung im Amt zum Tragen.
Zur Klärung der Angelegenheit habe ich Dienstaufsichtsbeschwerde erhoben gegen PHK S., der Eingang wurde mir am 27.06.2023 bestätigt und zugleich natürlich Datenauskunft angefordert. Scheinbar beabsichtigt man nicht darauf zu reagieren. Na gut, wenn man unbedingt eskalieren will. Brauche dann wohl juristischen Beistand mit Kenntnissen in Verwaltungsrecht, Strafrecht und Datenschutz.

Vielleicht hätte sich PHK S. vorher besser über mich erkundigt, denn ich lasse so etwas nicht auf sich beruhen.

In der Gesamtbetrachtung kann ich die Äußerung von Bahar Aslan sehr gut verstehen. Wenn sich die Polizei mir gegenüber schon so aufführt und es für eine gute Idee hält das schriftlich zu machen, was erleben dann wohl Menschen auf der Straße, wenn diese Ärger mit der Polizei bekommen, weil sie anders Aussehen. Da gibt es dann keinen schriftlichen Beleg. Oder die heftige Gewalt gegen Sven, die ja weit über die eigentlich Tat hinaus ging.

Wobei ich auch die Eingangs erwähnte Unterlassung bei der Abbiegegeschwindigkeit als Polizeigewalt sehe, da hier eine Ausrede benutzt wird, um nichts gegen lebensgefährliches Verhalten im Straßenverkehr tun zu müssen. Denn schließlich töten und verletzen LKW-Fahrende immer wieder Menschen beim Abbiegen nach Rechts.

Wir brauchen dringen eine unabhängige Stelle gegen Polizeigewalt. Egal welche Ausprägung diese besitzt.

Mein Fazit: Verkehrswende ist mit so einer Polizei nicht machbar.

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#Duisburg: Rücksichtslose Baustelle der Awo in der Innenstadt – #Exklusion

Für einen Einrichtung, welche sich u. a. um Ältere und Menschen mit eingeschränkter Mobilität kümmert ist die Awo erstaunlich unsensibel für diese Thematik im Alltag. Man muss hier schon von bewusster Exklusion ausgehen, wenn so rücksichtslos gearbeitet wird.

Die angehängten Bilder zeigen das von der Awo übernommene Gebäude der Stadtwerke, an dem scheinbar umbauten stattfinden, die ziemlich klar zum Ausdruck bringen, dass Menschen mit eingeschränkter Behinderungen der Awo egal sind.

Man sieht hier einen abgesperrten Gehweg und einen Parkplatz, auf dem die Gehenden ausweichen sollen, allerdings gibt es hier eine deutliche Barriere. Von Barrierefreiheit kann hier also nicht die Rede sein. Es bleiben höchstens 80 cm zwischen Gerüstbeinen und dem Kantstein, was für Rollstühle ein Problem darstellen dürfte, da hier mind. 1 m vorgesehen sind. Zudem dürfte es mit so hohen Kanten zumindest schwierig sein.

Auf den Bereich neben dem Gerüst kann man auch nicht ausweichen, weil erstens zu dicht an der Fahrbahn und zweitens dort weitere Hindernisse errichtet wurden. Eigentlich müsste man hier aus meiner Sicht sogar schon von einem gefährlichem Hindernis nach StGB 315b sprechen, da Rollstuhlfahrende dazu gezwungen werden auf die Fahrbahn auszuweichen. Alternativ müssten riesige Umwege in Kauf genommen werden.

Das verwundert mich bei der Awo, da man gerade dort eigentlich mehr Gespür für eingeschränkte Mobilität erwarten sollte.

Update 11.10.2023

Mir liegt inzwischen nachfolgende Antwort der Awo vor:
„Hier war uns die Engstelle auch schon negativ aufgefallen. Das Gerüst hatte zwar eine lichte „Durchgangsbreite“ von mehr als 1m ( so wie bestellt ); Allerdings ist dabei vor Ort die Randsteinkante nicht beachtet worden, so dass tatsächlich nur ca 80cm in einer Ebene verblieben. Das ist natürlich so nicht richtig und das gilt auch vor allem für die AWO. Das mußte geändert werden und ist inzwischen auch geändert. Das dauerte wegen der schlechten Verfügbarkeit des Unternehmers leider ein paar Werktage.
Wir haben dabei natürlich in enger Abstimmung mit der Bauordnung der Stadt Duisburg agiert.
Die Randsteinkanten erhalten an den Kopfseiten noch eine Rampe aus Kaltasphalt, so dass die Begehbarkeit mit Rollatoren, bzw die Befahrbarkeit mit Rollstühlen o.ä. besser möglich ist.

Wir gehen davon aus, dass damit ein ärgerliches und unnötiges Hindernis beseitigt ist.“

Eine Rampe finde ich jetzt nicht so eine gute Idee, besser wäre es gewesen, den Gehweg auf ein Niveau zu bringen.

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#Duisburg: Polizei hält Critical Mass an – #Radvolution #Autopolizei #CriticalMass

Vor einigen Tagen berichtete ich von der regelmäßigen Critical Mass, wo sich Radfahrende zu gemeinsamen Touren treffen.

In der Vergangenheit scheint die Polizei die Critical Mass nicht bemerkt zu haben. Am letzten Freitag war das anders, wie ich bei Twitter lesen konnte:
„Eine kurze Unterbrechung gab es weil die Polizei meinte wir hielten den Verkehr auf und ein Versammlungsleiter gesucht wurde, da es dafür keine Rechtsgrundlage gab, konnten wir unsere Tour fortsetzen.
#CriticalMass #CM_DU #Fahrradfahren #WirSindDerVerkehr“

Offensichtlich kennt die Polizei die Verkehrsregeln nicht, wenn diese meinte einen Verband anzuhalten. Demnach könnte man hier sogar von einem rechtswidrigen Eingriff sprechen, insbesondere dann, wenn die Polizei wirklich geschwurbelt haben sollte, dass die Teilnahme am Verkehr entsprechend der rechtlichen Regeln eine Behinderung wäre. Das bestätigt meinen Eindruck von Autopolizei in Duisburg. Für die zählt scheinbar nur KFZ-Verkehr als echter Verkehr. Kein Wunder, dass man sich als Radfahrer oft nicht sicher fühlt, zumal man von der Polizei keine Unterstützung erwarten kann, wenn die Kenntnis der Verkehrsregeln so schlecht sind.

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#Duisburg: Baustellengrauen – #Exklusion #Rheinhausen #Autoschwurbelstadt

Man kann sich in Duisburg fast nicht bewegen ohne auf das Grauen in Form einer Baustelle zu stoßen. Das geht von harmlos bis skurril, von lachhaft bis tödlich.

Die nachfolgende Baustelle ist skurril und lachhaft.

Abgesperrt war der Gehweg vollständig, sodass auf die Fahrbahn geführt wurde, dort war dann sogar abgesperrt, wenngleich zu schmal, doch zumindest besser als so einige anderen Baustellen.

Was aber offensichtlich nicht gemacht wurde, war eine Rampe in richtiger Neigung für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator. Wobei man hier natürlich auch den Gehweg auf gleicher Höhe hätte weiterführen können. Statt etwas sinnvolles zu machen, hat man eine Pseudorampe mit Sand angefüllt. Sicherlich gut gemeint, aber von völlig falschem Verständnis ausgehend.

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Wolfshetze nervt – #Naturschutz #Artenschutz #Motonormativity

In der NRZ gab es viele Briefe die eine erhebliche Unkenntnis über den Wolf zeigen. Der Wolf tötet nur wenige Tiere, wenn man etwas entnehmen sollte sind das freilaufende Katzen, die massiv dem Artenschutz schaden. Insbesondere Vögel fallen Katzen zum Opfer. Aber auch Hunde schaden Bodenbrütern massiv, besonders wenn diese trotz Leinenpflicht unangeleint rumrennen.

Zudem sind Katzen und Hunde auch für deutlich mehr tote „Nutz“tiere verantwortlich. Die werden ebenfalls getötet und Enden dann aber unblutiger in der Dose. Ganz ehrlich, da sind mir Wölfe lieber, die ehrlich töten und nicht diese Scheinheiligkeit mit Haustieren. Da sieht man die Leichen der Tiere dann halt nicht, weil die in Fabriken getrieben werden und hinten nur die Einzelteile rauskommen.

Wie viele von den Menschen, die gegen den Wolf hetzen sind eigentlich Veganer? Und wie viele fahren KFZ? Denn ebenfalls schlimm für große und kleine Tiere sind KFZ. Kleintiere wären einfach plattgefahren und sterben qualvoll, große Tiere werden angefahren und teilweise schwer verletzt. Wo ist die Forderung nach der Entnahme von KFZ? Zudem töten KFZ bzw. die Personen am Steuer täglich Menschen, der Wolf hat seit der Rückkehr nicht einen Menschen in Deutschland getötet.

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#Duisburg: 2,5 Jahre seit „GO-§-24-Antrag: Flutweg/Kreuzacker/Jägerstraße/Lindenallee für Logportverkehr sperren“ – #Radvolution

2,5 Jahre ist es am 28.09.2023 her, dass ich einen Antrag einreichte bei dem es um Verkehrssicherheit im Bereich Flutweg und Jägerstraße ging.

Eine Antwort steht noch aus, geschehen ist nicht wirklich etwas Wesentliches. Die primären Gefährdungen wurden bisher nicht beseitigt. Lediglich ein paar Kleinigkeiten wurden angegangen. Weder wurden die massiven Gefährdungen durch KFZ auf dem Flutweg noch auf der Jägerstraße beseitigt. Keine der beiden Straßen ist für LKW-Transit geeignet und mit der L473n steht eine Ausweichstrecke zur Verfügung.

Auf der Jägerstraße fahren LKW sogar über den Radweg. Lebensgefährlich für Radfahrende, gehandelt hat die Stadt auch hier bis heute nicht.

Kontrollen des Überholabstandes gab es m. W. auf dem Flutweg auch noch nicht.

Was dies und viele andere Vorkommnisse in Duisburg zeigen ist, dass Radverkehr keine Priorität hat. Man will ja nicht einmal die grundlegende Verkehrssicherheit herstellen. Sei es nun der Karl-Lehr-Brückenzug, wo man zu geizig ist oder die Hubbrücke, wo man vor einigen Jahren viel versprochen hat und trotzdem kann man auch heute noch nicht dort lang.

Scheinbar muss man überall erst Klagen, um in Duisburg etwas für Radfahrende zu bewirken.

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#Duisburg: Letzter Freitag im Monat ist #CriticalMass

Der ADFC informiert über die Critical Mass in Duisburg mit Rückblick auf den August.

Jeden letzten Freitag im Monat um 19 Uhr findet in Duisburg die Critical Mass statt. Radfahrende treffen sich für eine zwanglose Runde durch die Stadt.

Der Begriff heißt übersetzt soviel wie kritische Masse und basiert darauf, dass eine minimale Anzahl von 15 Radfahrenden einen Verband bilden. Sobald diese kritische Menge erreicht oder überschritten ist, gelten besondere Regeln.

Diese stehe in StVO § 27 Verbände:
„(1) […] Mehr als 15 Rad Fahrende dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren.“

Ich würde es als spontane Fahrradtour sehen.

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#Düsseldorf: Dornröschens Bike – #RuntervomGehweg

In Düsseldorf stehen an vielen Stellen Motorräder und Mofa auf dem Gehweg und schränken diesen ein.

Ein besonders krasses Beispiel ist Dörnröschens Bike, dass auf dem Gehweg steht und immer mehr einwächst. Und das in einer Gegend, wo es genügend andere Stellen gäbe um das Motorrad abzustellen.

Unverständlich, ist erstens warum man das solange draußen stehen lässt ohne es zu bewegen und noch unverständlicher ist, warum die Stadt da nichts gegen macht.

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#Duisburg: Freifläche wozu? – #Rheinhausen

Am Töppersee in Rheinhausen, in Verlängerung der neuen Krefelder Straße findet sich ein Bereich, der abgesperrt ist, aber Parkraum für z. B. LKW bieten würde. An der Stelle finden sich zwei Brücken, die nicht benutzten werden und scheinbar ein Fußweg. Da stellen sich natürlich Fragen, ob man den Platz nicht sinnvoller nutzen kann und warum diese so stark frei gehalten wird, wenn dieser auch langfristig nicht genutzt werden wird.

Sollte man da nicht lieber einen ordentlichen Weg draus machen?

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Extrem doofe Steckdose im IC – #DBakel

In der 1. Klasse des IC erwarte ich an jedem Platz eine benutzbare Steckdose. Am 21.08. erlebte ich im IC 2155 von Duisburg in Richtung Gera das Gegenteil.

Eine Steckdose war zwar vorhanden und vermutlich war sogar zur Abwechselung mal Strom drauf, aber nutzen konnte man die trotzdem nicht. Die Steckdose war nämlich so dämlich zwischen Sitz und Wand angebracht, dass man nur mit Stecker nach vorne und nach oben hätte Laden können, bei meinem Stecker geht das Kabel allerdings zur Seite.

Wenn einem natürlich vorher angezeigt worden wäre, dass am reserviertem Platz eine nur eingeschränkt nutzbare Steckdose vorhanden ist, hätte man sich vielleicht noch anpassen können, aber so saß man da und hatte keinen Strom.

Keine Ahnung, ob die Ingenieure hier wirklich gedacht haben. Wie kommt man auf solche Ideen?

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#Klimaschutz: Letzte Generation ist kontraproduktiv – #LetzteGeneration #Klimakleber

Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, eigentlich sogar das wichtigste, da von diesem alle anderen Themen beeinflusst werden. Derzeit fokussiert man aber weniger auf Klimaschutz, als mehr auf die Letzte Generation und ihre Aktionen. Zuletzt waren das insbesondere verbunten des Brandenburger Tors und jetzt angekündigte Blockaden des Berliner Marathons. Bei beiden erkenne ich keinen Zusammenhang zum Klimaschutz. Es scheint vielmehr allein um Aufmerksamkeit zu gehen. Beim Berlin-Marathon könnte man noch sagen, dass BMW ein Sponsor ist und bekanntlich gehört die deutsche Autoindustrie zu den Klimaschändern, aber das ist nicht offensichtlich. Die Botschaft die ankommt ist: „Letzte Generation blockiert klimafreundliche Mobilität“ und die wenig wohlgesonnenen Medien werden dies entsprechend aufgreifen.

Die Aktionen lenken die Aufmerksamkeit auch nicht auf der eigentlich Problem, die Klimaerwärmung (Klimakatastrophe, Klimakrise), sondern auf die Aktion selber. Vor vielen Jahrzehnten hat Greenpeace m. W. das Abflussrohr eines Chemiewerks in Duisburg Homberg (heute Venator) wegen der Einleitung von Schadstoffen verstopft. Dies und andere Aktionen sorgten für Veränderungen. Ende Gelände blockierte RWE und trugt mit Sicherheit auch hier zu Veränderungen bei. Diese Aktionen richteten sich allerdings gezielt gegen ein Unternehmen oder ein Problem. Die Thematik Klimaerwärmung ist dagegen extrem abstrakt, die Folgen sind für viele nicht klar erkennbar und einige leugnen diese sogar noch, weil es bequemer ist. Aus der Bequemlichkeitsblase bekommt man niemanden heraus durch die Aktionen von Letzte Generation.

Weiterhin mögen gerade die Deutschen keine Veränderungen. Ich kenne das bei mir selbst, habe inzwischen den ständigen Wandel akzeptiert, viele wollen nichts ändern. Neues macht denen Angst und aus Angst erwächst Ablehnung und Hass. Natürlich nicht nur beim Klimaschutz. Die derzeitigen anderen Änderungen (russischer Krieg gegen die Ukraine, Flüchtlinge, Corona usw.) überfordern viele, weshalb man sich dann lieber über etwas Konkretes, wie Gendern aufregt anstatt die eigentlich Probleme anzugehen.

Dazu kommt noch das Menschen egoistisch sind. U. a. von Fraunhofer und Max Planck gibt es hier interessante Forschung. Wenn man unbeobachtet ist oder sich so fühlt, verhält man sich eher egoistisch. Auch wenn Fehlverhalten sozial akzeptiert scheint (Falschparken), verhält man sich rücksichtslos. Dies ist beim Klimaschutz ähnlich, wo die Klimaschmutzlobby ausreichend Argumente liefert, damit man nichts ändern muss. Hinter dieser Klimaschmutzlobby stecken reine Finanzinteressen von Reichen, die weiterhin Geld wie bisher machen möchten bzw. die Kuh solange melken wollen, wie diese Milch gibt. Genauso ist das übrigens mit der deutschen Autoindustrie, deren Gewinne mehr auf Subventionen basieren, als auf Innovation. Auch das Heizungsgesetz wurde bekämpft wegen Finanzinteressen. Es geht letztendlich immer um Geld und andere egoistische Interessen.

Da bringen Aktionen, welche Aufmerksamkeit erregen nicht nur nichts, sondern die Aktion selbst wird zum Ziel und Kristallisationspunkt für Gegenwehr. Eine Gegenwehr, die streng genommen sogar vom eigentlichen Thema ablenkt. Sprich die wenig zielgerichteten Aktionen von Letzte Generation tragen nicht nur nichts zum Klimaschutz bei, sondern schaden in meinen Augen dem Klimaschutz, weil sie Ausreden liefern weiterhin nichts zu tun bzw. vom eigentlichen Thema ablenken.

Scheinbar engagiert man nicht einmal guten juristischen Beistand um zumindest beim Prozess Klimaschutz zum Hauptthema zu machen, sodass drastische Strafen folgen, die stark im Unverhältnis zu gefährlichen Fehlverhalten, wie etwa von Falschparkenden stehen, die regelmäßig Rad- und Gehweg blockieren. Statt den Status-Quo beim Verkehr zu hinterfragen und etwa für Rad- und Fußentscheide zu sorgen, sodass klimafreundliche Mobilität überall Vorrang bekommt wird blockiert. Da aber die Blockade im Fokus steht und nicht der Klimaschutz bringt das für die Sachen nichts.

Es gibt viele Initiativen, welche deutlich mehr Effekt haben, als die Aktionen von Letzte Generation. In Duisburg etwa habe ich Klage eingereicht für sicheren Radverkehr an einer Stelle, was eine lokale Veränderung bewirkt. Natürlich gibt es auch viele andere Möglichkeiten mit juristischen oder gemeinschaftlichem Druck etwas zu bewirken, aber das muss sehr gut überlegt sein und die psychologischen Eigenheiten der Menschen berücksichtigen.

Keine Ahnung, ob ich die richtige Lösung weiß, aber so wie derzeit geht es nicht weiter. Intelligente Menschen versuchen es nicht weiter stur mit dem Kopf durch Wand, sondern suchen nach Wegen, dass Ziel zu erreichen. Das tut Letzte Generation mit Aktionen die nur Aufmerksamkeit für Letzte Generation generieren nicht. Was würde zum Beispiel passieren, wenn man mal Tankstellen oder Parkplätze statt die Fahrbahn blockiert? Oder die CO2-Freisetzung an der Quelle angeht? Wenn man jedenfalls Greenpeace und Letzte Generation vergleicht sind die Aktionen ähnlich umstritten, aber Greenpeace scheint mir mehr erreicht zu haben.

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Kiffverbot in #Amsterdam

Ein Verkehrsschild, was in Deutschland unbekannt ist. Das Kiffverbot, welches man an einigen Stellen in Amsterdam sieht.

Die Symbolik ist auch wenn man den Text nicht versteht ziemlich eindeutig. Keine Ahnung, ob das kontrolliert wird, allerdings hatte man an etlichen Stellen Amsterdam den Eindruck, dass dort gekifft wurde.

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#Twitter: Nun will er Geld nehmen wegen #Spam? – #murX

In letzter Zeit werden Beiträge von mir und vielen anderen von Pornospambots „geliked“. Auffällig sind die immer gleichen Links zu Datingseiten oder Seiten mit sexuellem Inhalt. Bei den Datingseiten hat man immer wieder die gleichen Frauennamen und eine Nummer sowie immer fast das immer gleiche Bild als Posting. Oft wurden die Profil im letzten oder Monat davor angelegt.

Nun heißt es er will von allen Geld um etwa gegen Bots zu tun.

Also die Bots, welche nerven sind vom Verhalten extrem ähnlich, man kann die also problemlos filtern und aussortieren. Kein riesiger Aufwand. Hatte mich zuerst gefragt, ob Twitter die Spambots zugelassen hat, um sich von denen dafür bezahlen zu lassen. Allerdings komme ich inzwischen zu dem Schluss, dass man vielleicht die Maßnahmen gegen Spambots zurückgefahren hat, um jetzt eine Ausrede zu haben für die Einführung von Gebühren.

Ich wage die Prophezeiung, dass dies für Twitter ein weiterer Sargnagel sein wird. Ich bin nicht bereit für die Seite, die inzwischen nicht einmal mehr Twitter heißt mehrere Dollar pro Monat zu zahlen. Dann doch lieber Mastodon, aber erst einmal abwarten, ob er das wirklich macht und wenn man dann ohne zu bezahlen nicht mehr das Profil löschen kann, wird das interessant vom Datenschutz.

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Öffentliche Toiletten in #Duisburg und #Paris

In Paris gibt es etwas, was es so in Duisburg nicht gibt. Öffentliche Toiletten an etlichen Stellen im öffentlichen Raum. Nicht überall aber an vielen Stellen. Und diese Toiletten sind zugleich auch Wasserspender. An der Rückseite ist immer auch eine Stelle, wo die Bevölkerung Wasser nachtanken kann. Somit ist die Wasserversorgung gesichert.

Wobei ich die Funktionsweise bei den Toiletten nicht verstanden habe. Also wie man da verriegelt. Habe aber auch nur kurz geguckt.

Allerdings fällt in Paris auch auf, dass es an einigen Stellen durchaus nach Urin stinkt. Keine Ahnung, ob da menschliche Rüden ihr Revier markieren oder Freipinkeln einfach eine Tradition ist.

In Duisburg gibt es dagegen m. W. keine öffentlichen Toiletten. Zumindest keine ohne Bezahlung und auch mit Wasserversorgung tut man sich schwer.

Insgesamt wirkt Paris hier besser.

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Krankenwagen blockiert auf Geh- und Radweg – #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg

Ein Krankenwagen soll Menschen in Not helfen.

Das ist richtig und gut, aber ist dafür jedes Mittel recht?

Es gibt laut StVO § 35 Sonderrechte, wo man sich nicht im vollem Umfang an die Verkehrsregeln halten muss, allerdings gelten diese natürlich nicht immer, wie Absatz 8 richtige betont:
„Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.“

Da stellt sich natürlich die Frage wurde das hier richtig ausgeübt?

Die Fahrbahn hat dort zwei Spuren und gegenüber befindet sich eine Bushaltebucht. Wenn man nun hinzunimmt, dass Gehende und Radfahrende verletzlicher sind, als Blechkisten mit Menschen drin, dann ist klar, dass hier die öffentliche Sicherheit nicht richtig berücksichtigt wurde. Man hat hier durch Blockade des Radweges eine Gefährdung erzeugt, denn wenn man den Klischees glauben kann halten sich Radfahrende nicht an Regeln und fahren über den Gehweg.

Aber scheinbar war KFZ-Verkehr mal wieder wichtiger, als jene die besonders verletzlich sind. Oder ist es Angst vor dem KFZ-Mob, der sich an allen vergreift, die ein Hindernis darstellen?

Und es ist ja leider kein Einzelfall, dass Fahrzeuge mit Blaulicht lieber nachhaltigen Verkehr blockieren, als mal eine Fahrbahn dicht zu machen.

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Verkehrszeichen 254 und 259 – #Verkehrswende #Eigenverantwortung

Nachdem ich in Paderborn eine seltsame Schildersituation gesehen habe, kam ich ins Grübel. Bisher war ich davon ausgegangen, dass diese für die gesamte Fahrbahn gelten. Jedenfalls hat man dies regelmäßig so gehört. Ich habe aber mal in die StVO und VwV-StVO geschaut und dort keine Klarheit zu den konkreten Schilder gefunden. Auch habe ich bei verschiedenen Stellen nachgefragt u. a. dem Bundesverkehrsministerium.

Man schrieb von dort viel allgemeines unkonkretes Blabla zu Verkehrszeichen und zum Schluss noch:
„Zudem ist im Straßenverkehr die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gefragt.

Die von Ihnen geschilderte Problematik ist insoweit nicht einer unzureichenden Vorschriftenlage anzulasten. Im Einzelfall empfehlen wir, sich an die örtlich zuständige Behörde zu wenden.“
Was in der Praxis natürlich keinerlei Sinn macht. Ein Verkehrsschild muss selbsterklärend sein ohne das man vorher die Behörde fragen muss. Besonders bei Baustellen. Da ist schließlich die Baustelle schon wieder weg, bevor man eine Antwort hat.

Das einzige, was ich in der StVO zur Geltung von Verkehrszeichen fand war § 39 Verkehrszeichen
„(2) Regelungen durch Verkehrszeichen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor. Verkehrszeichen sind Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen und Richtzeichen. Als Schilder stehen sie regelmäßig rechts. Gelten sie nur für einzelne markierte Fahrstreifen, sind sie in der Regel über diesen angebracht.“
Das ist sehr unkonkret und so Formulierungen wie „in der Regel“, heißt natürlich, dass das nicht immer so ist.

In Paderborn zeigt ein Schild mit Pfeil für Gehende auf die anderen Straßenseite nach Rechts, obwohl man auch Links vorbei kann und sogar muss, wenn man zum Bahnhof will.

Nach allem, was ich so mitbekommen habe gilt das Schild mal nur für einen Teil des Weges, dann wieder für die gesamte Fahrbahn, manchmal ist es sogar eindeutig, ein andermal aber auch nicht. Da das Verkehrsministerium Eigenverantwortung erwähnt und die Schilder regelmäßig interpretationsbedürftig sind kann man das Schild offensichtlich nach eigenem Ermessen interpretieren. Sprich, wenn auf dem Radweg 254 steht, darf man dann wohl offensichtlich auf der Fahrbahn weiterfahren. Und genauso bei 259.

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Ozon macht krank, was macht #Wissing? – #Tempolimit #Verkehrswende #Klimaschutz

Das UBA hat den Bericht „Quantifizierung der Krankheitslast verursacht durch Ozon-Exposition in Deutschland für die Jahre 2007-2016“ veröffentlicht.

Verantwortlich für die Rahmenbedingungen, die zur Entstehung der Treibhausgases Ozon am Boden führen sind primär die Industrie und der Verkehr. Es steht fest, dass Ozon krank macht. Früher hat man Maßnahmen zur Minderung getroffen, heutzutage aber nicht mehr. Ich hatte hierzu bereits vorher etwas geschrieben.

Es ist jedenfalls an der Zeit Maßnahmen zu treffen, denn auch wenig Ozon, trägt zur Erderwärmung bei. Auch hier müssten schnellsten die Werte auf Null gebracht werden. Aber mit Autominister Wissing dürfte das schwierig bis unmöglich werden.

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#Duisburg: Einwendung Flächennutzungsplan

Die Ausführungen zu meinen vorherigen Einwendungen, sind unzureichend und zu pauschal. Eine Entkräftung bzw. eine nennenswerte inhaltliche Auseinandersetzung erfolgt nicht. Weshalb ich an dieser Stelle meine Argumente nicht erneut wiederhole oder noch tiefergehender erläutere, sondern einfach nur das Vorhandene aufrecht erhalte.

Detaillierter habe ich mich bereits auch im Rahmen von einzelnen Vorhaben geäußert. Etwa Rahmerbuschfeld. Auch die bei Vorhaben getätigten Aussagen beziehe ich mit ein. Diese liegen der Stadt bereits vor und sind vollumfänglich zu berücksichtigen.

In der Begründung steht etwas von gezielter Verkehrslenkung im Zusammenhang mit Wirtschaftsverkehr, also LKW. Diese Verkehrslenkung findet nicht statt. Allenfalls in Einzelfällen gibt es Sperrungen, ansonsten fahren LKW überall lang. Von Verkehrslenkung merkt man gar nichts. Obwohl LKW an vielen Stellen gefährlich sind, allein schon beim Abbiegen wird nichts getan um Transitverkehre zu verhindern. Es werden nur immer nur neue Straßen gebaut, aber eine gezielte Lenkung auf die extra dafür gebaute Straßen findet nicht statt.

Flächenfraß ist inakzeptabel und darf nicht festgelegt werden solange so viel Fläche zur Lagerung von KFZ verschwendet wird. Es ist nicht nötig Grünflächen zu beanspruchen, wenn entweder in die Höhe oder etwa auf Parkplätzen gebaut wird. Solange diese Flächen nicht vollständig genutzt werden kann auf die Neuinanspruchnahmen vollständig verzichtet werden. Die Lagerung von KFZ ist Privatsache, die eigenverantwortlich und marktwirtschaftlich durch die Eigentümer zu regeln ist und nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Man kann Garagen durchaus in ein Wohnhaus integrieren.

Beim Lärm nimmt man nur die Auslösewerte als Grundlage nicht aber die Grenzwerte nach 16. BImSchV. Gemäß Rechtsprechung sind diese aber auch für den Bestand von Relevanz. Bereits heute könnten durch LKW-Fahrverbote für Transitverkehr und Tempo 30 weite Teile der Stadt von gesundheitsschädlichen Lärm entlastet werden.

Die Behauptung: „5.7.2.6 Flugverkehrslärm
Der Flugverkehrslärm spielt für Duisburg nur eine untergeordnete Rolle.“ ist falsch.
Die Flugrouten von diversen Flughäfen führen über Duisburg. Tag und Nacht kommt es so eine signifikanten Gesamtbelastung. So fliegen am frühen Morgen die Frachflüge von Köln/Bonn so niedrig über Duisburg, dass diese die morgendliche Ruhe erheblich beeinträchtigen. Es gibt kein Gutachten, welches diese Gesamtbelastung betrachtet. Schon gar nicht wird der Gesamtlärm aus den diversen Quellen zusammen betrachtet. Ferner fehlt Infraschall, der von Verkehrsmitteln in erheblicher Menge ausgestoßen wird.

Klimaschutz kommt in den Unterlagen nicht ernsthaft vor. Das Flächenfraß klimaschädlich ist, wird nicht berücksichtigt. Obwohl auch für die Klimafolgenanpassung keine Zeit mehr bleibt. Verdichtung erhöht die Temperatur, aber eine Temperaturkarte als Grundlage für die Planung der Flächennutzung fehlt völlig. Dabei fehlt nicht nur Frischluftzufuhr ein Rolle, sondern viele Aspekte. Selbst bei der A59 ist es für die Kühlung der Stadt relevant, wie diese gebaut wird (Hochlage oder Tunnel), da bei Hochlage mit hohen Lärmschutzwänden von einer erheblichen Auswirkung auf die Hitzebelastung auszugehen ist. Duisburg will unbedingt einen Tunnel und hätte mit dem FNP auch ein Instrument sehr gute Argumente für einen Tunnel zu liefern, versäumt dies aber.

Die Veränderungen seit dem vorhergehende Flächennutzungsplan fehlen gänzlich, sodass gar nicht bilanziert wird, welche Verluste es insgesamt gab und wie diese kompensiert werden.

Eine Radwegebilanz fehlt.

zu 3_Beiplan_Fernwärme_Gasversorgung
Die Einzeichnung von Fernwärme Versorgungsbereichen, darf nur dort erfolgen, wo Fernwärme auch wirklich bis vor die Haustür liegt, dies ist bei den Gebäuden Hochemmericher Straße 20-28 nicht der Fall.

zu 4_Beiplan_Ferntransportleitungen
Wo kann man eigentlich Hintergründe zu den einzelnen Gasleitungen finden? Etwa die Stickstoffleitung durch Rheinhausen.

zu 5_Beiplan_Bodenschutzgebiete
Die Bezeichnung „Gebiet mit siedlungsbedingt erhöhten Schadstoffgehalten“ ist falsch, da es hier überwiegend um Industriealtlasten geht.
Durch das Bodenschutzgebiet, kommt es zu einer Wertminderung.

zu 8_Beiplan_Verbandsgrünflächen
Wieso wird eine Kläranlage als Grünfläche deklariert. Hat man dieses Greenwashing nötig um vom Flächenfraß abzulenken? Auch Fahrbahnen sind keine Grünflächen.

zu 19_Karte 1_Schutzgut _Tiere_Pflanzen_Biodiversität
Die Karte sieht einen 300m Puffer um Natura 2000 Gebiete vor, dies wird allerdings beim Rahmer Buschfeld nicht eingehalten.

Die Übersicht der Alleen ist unvollständig.

Die Alleen im Logport I sind in einem extrem schlechten Zustand und müssten dringend durch Metallsperren geschützt werden. Einige beim Lanuv registrierte Alleen fehlen.

zu 22_Karte 3_Schutzgut_Wasser
Die Schadstofffahren sind ohne Erklärung um welche Schadstoffe es sich handelt und was zur Sanierung getan wird.

Es ist erkennbar, dass Rheinhausen über weiter Strecken keinen Deich hat und keinen belegten Hochwasserschutz.

zu 25_Karte 6_Schutzgut_Mensch
Die Einflugsschneise des Flughafen Düsseldorf, sowie der diversen weiteren Flughäfen im Umfeld fehlt. Durch Köln/Bonn und Düsseldorf zusammen mit weiteren Flughäfen gibt es in Duisburg Rheinhausen an einigen Tagen und in einigen Nächten eine erhebliche Belastung. Ein Gesamtlärmbetrachtung aller Flughäfen zusammen ist bisher nicht erfolgt.

Etliche der eingezeichneten Belastungsschwerpunkte ließen sich durch konsequente Lenkung des LKW-Verkehrs beheben, was zugleich auch das Unfallrisiko erheblich senken würde.

An vielen Stellen liegt der Verkehrslärm über den Grenzwerten der 16. BImSchV, auch die Menschen im Bestand haben ein Recht auf Nachtruhe und Gesundheit. Egoismusmobilität ist nachrangig dazu.

zu 27_Karte 8_Konfliktintensität_Prüfflächen
nachfolgend exemplarisch einige Punkte
610-01 Wohnbebauung am Aschplatz
=> Grünfläche und damit Frischluftzufuhr wird reduziert, Hitzeauswrirkungen werden nicht betrachtet, dabei braucht es gerade in der Hitzestadt Duisburg einen Masterplan Kühlung.

622-04 0,9 Gemischte Baufläche (Grünfläche am Bf Rh-Ost)
=> Vor der Ausweisung neuer Flächen müssen erst einmal Parkflächen für KFZ, leerstehende Ladenlokale usw. voll ausgelastet werden.

422-12/422-12a
Mühle Schmitz und Söhne
=> Die Mauer am Ufer sollte zurückgesetzt werden, um den Leinenpfad mehr Platz für Rad- und Fußverkehr zu verschaffen und den Promenadencharakter zu erhöhen.

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Deutschlandticket, ÖPNV und Probleme – #Verkehrswende #Klimaschutz

Derzeit jammern viele Stelle wegen der Kosten für ÖPNV, zum Teil haben diese Stellen natürlich Recht. Guter ÖPNV kostet etwas, was allerdings die Finanzierung angeht, stimmen die Behauptungen nicht. Man kann den ÖPNV hinbekommen, allerdings muss man dafür auch etwas tun.

Auf Bundesebene muss die Schienenmaut weg, denn derzeit kostet die Nutzung der Infrastruktur extrem viel Geld für die ÖPNV-Unternehmen, während zeitgleich PKW keine Maut zahlen. Ebenso die Kosten für Bahnhöfe.
Laut VRR gilt: „Die Infrastrukturnutzungsentgelte für die Nutzung der Gleis- und Stationsinfrastruktur haben im SPNV im VRR einen Anteil von rund 21 % an den Gesamtkosten.“

Daneben gibt es noch zahlreiche klimaschädliche Subventionen, die man streichen könnte (65-100 G€), sodass die Finanzierung für das Deutschlandticket sichergestellt wäre. Die Pendlerpauschale kostet zum Beispiel extrem viel Geld, aber warum soll man verstopfte Straßen unterstützen, wenn dieses Geld auch in den ÖPNV gesteckt werden könnte?

Dass die Kommunen ihre Möglichkeiten weitestgehend ausgereizt hätte ist unwahr. Erst einmal leistet sich fast jede Kommune eine eigene Verwaltung für den ÖPNV, statt endlich alles im VRR zusammenzuführen. Das heißt es werden erheblich Gelder verschwendet und vielfach ausgegeben.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Parken im öffentlich Raum an den Erwerb einer gültigen Fahrkarte plus ggf. Parkgebühren gekoppelt wird. Das heißt, wer sein KFZ auf der Fahrbahn lagern will kann zum Beispiel das Deutschlandticket abonnieren. Man erhöht also den Absatz massiv und konsolidiert die Finanzierung. Gemäß Bundestag und Landtag NRW können das die Kommunen entscheiden. Wer öffentlichen Raum für Lagerung von Privateigentum nutzen will, soll gefälligst auch dafür zahlen. Egoismus darf nicht auch noch belohnt werden.

Fazit: Es ist genug Geld da, es wird nur falsch verteilt.

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#Duisport gefährdet Radfahrende und Gehende rücksichtslos – #Radvolution #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg #Duisburg #Rheinhausen

Schlimm genug, dass man durch LKW an vielen Stellen in Duisburg gefährdet wird, weil diese durch das Stadtgebiet fahren, aber dass Duisport zusätzlich noch Gefahren erzeugt durch ein extrem rücksichtsloses Verhalten ist mir unbegreiflich. Bedeutet Duisport der Ruf gar nichts?

Mittwoch morgen war ich auf dem Weg zum Bahnhof Rheinhausen Ost und was stand dort? Zwei Fahrzeuge von Duisport, das eine so, dass Rad und Gehweg vollständig blockiert waren und das andere etwas weniger rücksichtslos. In beiden Fällen sehe ich das als Parken mit Gefährdung und habe es auch bereits entsprechend angezeigt. Ich habe Null-Toleranz für derartiges Fehlverhalten. Als Fußgänger musste ich den Sicherheitsbereich direkt an der Fahrbahn betreten, Radfahrende könnten umkippen oder müssten auf die gefährliche Straße wechseln, schließlich ist hier nicht ohne Grund eine Nutzungspflicht für Radfahrende angeordnet.

Vielleicht stellt man ja auch Mitarbeitende ohne Führerschein oder Kenntnis der Verkehrsregeln ein. Ich war auch gestern am Nachmittag immer noch fassungslos.

Ich kann einfach nicht begreifen was der Grund sein sollte Rad- und Gehweg am Bahnhof Rheinhausen Ost (Zugang zu Gleis 2) zu blockieren. Zumal es im Logport I ausreichend Parkplätze gibt und auch gegenüber Parkplätze vorhanden sind. Was verleitet zu so einem Verhalten? Glaubt man sich als Mitarbeiter von Duisport als über dem Gesetz stehend? Die Außenwirkung dürfte Duisport ja klar sein.

Da ich nicht regelmäßig dort vorbeikomme würde mich nicht wundern, wenn Duisport häufiger so parkt. Zumindest das Baufahrzeug dürfte allerdings über 2,8 t liegen, womit hier auch eine Sachbeschädigung des Gehwegs vorliegen könnte. Besonders wenn man dies schon häufiger gemacht hätte. Die Allgemeinheit muss für Rad- und Gehwege zahlen, Duisport macht diese kaputt und wenn nicht selbst, dann die LKW, die man auch immer wieder mal auf Rad- und Gehwegen sieht.

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Für #Klimaschutz nicht Atmen?

Neulich meinte jemand bei Twitter, dass man doch für den Klimaschutz das Atmen einstellen sollte.

Man könnte dies natürlich jetzt auf zwei Arten sehen. Einmal die indirekten Auswirkungen wenn ein paar Milliarden Menschen das Atmen einstellen würden. Natürlich würde dadurch der Konsum sinken und Klimaauswirkungen durch Fleischkonsum, Flugreisen usw. würden sich drastisch reduzieren. Wobei man vieles hier auch bereits heute durch Eigenverantwortung machen könnte. Aber natürlich bleibt das Problem, dass die Anreize in unserer Welt falsch gesetzt sind.

Eine andere Interpretation wäre, dass die Person allen erstens meinte, dass der CO2-Ausstoß durch Atmen ein Problem wäre. Bei vielen Klimaschwurbels nehme ich an, dass die wirklich an Variante zwei glauben. Damit beweisen dies natürlich primär, dass diese keine Ahnung von der menschengemachten Klimaerwärmung haben und diese Zusammenhänge gar nicht verstehen. Was natürlich auch die Schwurbelei erklären würde. Was wir ausatmen ist Kohlenstoff der sich bereits im Kreislauf befindet. Es wird kein fossiles CO2 freigesetzt, sondern nur jenes, was man zuvor über die Nahrung aufgenommen hat. Anders als etwas fossiles Gas oder Erdöl.

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#Duisburg: Geheimsache Hubbrücke – #Homberg #Radvolution

Im Ratsinformationssystem ist ein Sondersitzung zur Hubbrücke angekündigt, allerdings ist diese vollständig nichtöffentlich.

Als Tagesordnungspunkt steht dort:
„DS 19-0062/1 Sicherung der bestehenden Wander- und Radwegeverbindung auf der Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen.“

Allein vom Titel her ist das schon irreführend, weil diese Verbindung schon länger nicht besteht. Es geht hier also nicht um eine Sicherung, sondern um eine Wiederaufnahme.

Ich finde es undemokratisch über eine derartige Thematik hinter verschlossenen Türen zu tagen. Was steht in dem Dokument schlimmes drin, dass man nicht öffentlich tagen kann? Was ist daran so geheim? Etwa die Kostendetails? Vielleicht lässt sich die Stadt hier auch über den Tisch ziehen, aber die Mitglieder der BV dürfen sich so nicht einmal öffentlich äußern.

Jedenfalls ist es eine Beschlussvorlage, also irgendetwas wird beschlossen.

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#Paderborn: Woanders ist auch Scheiße ;-)

In Paderborn hat man scheinbar auch keine Ahnung von Verkehrsregeln.

Man stellt am Zugang zum Bahnhof ein Schild auf, welches Gehenden den Zugang zum Bahnhof verwehrt?

Das Schild sperrt ja zumindest den Gehweg für Gehende und den Radweg für Radfahrende. Keine Ahnung, ob das hier wirklich ein Zweirichtungsradweg ist. Oder hat man vorsorglich an die Geisterradler gedacht?

Das gezeigte Schild ist eine Kombination der Zeichen 259 (Verbot für den Fußgängerverkehr) und Zeichen 254 (Verbot für den Radverkehr und den Verkehr mit Elektrokleinstfahrzeugen im Sinne der eKFV) gemäß Anlage 1 StVO. Auf welchen Bereich sich das Verbot erstreckt steht weder in der StVO noch in der VwV-StVO. Man muss dazu bedenken, dass alle Menschen Gehende sind, aber nicht alle einen Führerschein haben.

Diese Fehlverwendung von Verkehrsschildern kann Menschenleben gefährden, weil man hier ganz offensichtlich ja trotz Verbot weiter darf. Dies wird man sicherlich auch auf andere Fälle anwenden. Das Zeichen 254 ist bekanntlich in Duisburg recht beliebt, aber wenn es auf dem Radweg steht, kann man es folglich auf der Fahrbahn ignorieren oder?

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Warum Meinungsumfragen nie repräsentativ sein können!

Plötzlich war da ein Anruf an eine Nummer, die ich nicht benutze und noch dazu mit Münchner-Vorwahl. Die Nummer 0891247111346. Wenn man die Nummer sucht gibt es sehr viele Treffer auf Seiten, die verdächtige Nummern listen.

Nach dieser Seite scheint Infratest bzw. die Kantar Group dahinter zu stecken. Wenn man sich aber die Kommentare auf den anderen Seiten anliest, ist das Vorgehen trotzdem scheinbar so, dass zwar angerufen wird, aber u. U. gar nicht dran gegangen wird. Das liegt vermutlich am Wählprogramm, das viele gleichzeitig anruft, aber dann nur eine Leitung öffnet. Wer sich schnell meldet hat da bessere Chancen, aber das verbessert natürlich nicht den Ruf, solcher Umfragen.

Wie ich den Kommentaren entnehme, empfinden viele derartige Anrufe als Belästigung. Ich habe die Nummer auch blockiert. Das heißt von solchen Umfragen wird ein signifikanter Anteil der Bevölkerung gar nicht erreicht. Andere nehmen den Anruf vielleicht sogar noch an, nehmen aber auch nicht teil. Diese Umfragen können damit nie repräsentativ sein. Das ist eine Illusion, die bewusst erzeugt wird, damit diese Marktforschungsinstitute weiter Aufträge bekommen.

Es kann halt nicht funktionieren, telefonische Umfragen zu machen, die nicht bei allen ankommen. Extrembeispiel Obdachlose, die vermutlich kein Handy haben. Und andere, die eh schon genug um die Ohren haben oder einfach nur nicht gerne telefonieren. Die Umfrage ist von der Systematik schon schlecht. Und dann werden teilweise noch Fragen gestellt, bei denen die meisten mit Ja antworten, weil man die Frage gar nicht verstanden hat. Nicht alle Menschen können komplexe mündliche Fragen gut verarbeiten.

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Viva la #RADvolution – #ADFC #Fahrrad #Verkehrswende #Klimaschutz

Klimafreundliche Mobilität muss gefördert werden.

Die neue Kampagne des ADFC RADvolution startet derzeit.

Ich bin dabei.

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#Duisburg: Helmpflicht für Fußgänger*? – #Polizei #Homberg

Bei einem Unfall in Homberg wird eine Fußgängerin von einer einer 22-jährigen Audifahrerin angefahren.

Die Polizei weist darauf hin, dass der Helm möglicherweise schlimmeres verhindert habe. Es stellt sich also die Frage wann kommt die Helmpflicht für Gehende?

Die Polizei Duisburg dagegen weist darauf hin, wie wichtig Helme für Radfahrende wären. Wichtiger wäre natürlich eine Polizei, die Verkehrsregeln konsequent durchsetzt, was derzeit nicht der Fall ist. Weder beim Rechtsabbiegen von LKW noch beim Überholabstand scheint man bei der Polizei Duisburg einen adäquaten Kontrolldruck aufzubauen. Dabei ist gerade Duisburg mit sehr vielen LKW in einer Sondersituation, die besonders viel Aufmerksamkeit erfordert.

Dazu kommen noch die Ausreden, dass man erst handeln könne wenn etwas passiert ist. Das stimmt nicht.

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#Duisburg: Sperrung Karl-Lehr-Brückenzug – #Autoschwurbelstadt

Auf der Seite der Stadt Duisburg findet man nun, wie sich die Stadt das mit der Umleitung vorstellt.

Auf dieser Seite behauptet die Stadt:
„Da die Umleitungsstrecken durch den Hafen größtenteils nicht über Rad- und Gehwege verfügen, würden Radfahrer erheblich gefährdet. Radfahrer sollten daher die für sie ausgeschilderten Umleitungen nutzen.“

Worin diese Gefährdung angeblich bestehen soll, wird nicht dargelegt. Auch nicht die Abwägung durch welche Maßnahmen man die Risiko mindern könnte mit einer immer wieder diskutierten Vollsperrung.
Wobei das „SOLLTEN“, ja eigentlich heißt, dass es nur eine Empfehlung ist. Man muss es also nicht beachtet. Oder stellt die Stadt etwa doch wieder VZ 254 (Fahrradfahrverbot) auf?

Deshalb habe ich jetzt mal nach der eigentlich notwendigen Abwägung gefragt. Wie ich die Stadt Duisburg kenne, fand keine seriöse Abwägung statt. Denn bevor eine Straße gesperrt werden darf müssen erst sorgfältig alle Alternativen abgewogen werden. Zudem müsste die Gefährdung deutlich über der Alltagsgefährdung liegen, was in Duisburg nicht der Fall sein dürfte.

In der Zeitung stand dagegen, dass eine Alternative für Radfahrende am Geiz der Stadt Duisburg gescheitert ist. Über Maßnahmen, wie man eventuelle Gefährdungen entschärfen könnte, wurde nicht einmal diskutiert, obwohl es offensichtlich ist, wenn man eine konsequente Bewertung der Gefährdungen vornimmt.

Zudem werden durch eine Sperrung für Radfahrende und Gehende jene bestraft, die sich nachhaltig und gesund bewegen, obwohl eine eventuelle Gefährdung ausschließlich von den KFZ ausgehen dürfte. Demnach müssten die Maßnahmen bei der Gefährdung ansetzen und nicht bei den Gefährdeten. Das wäre so als würde man Opfer häuslicher Gewalt in Gefängnis sperren, statt die Täter einzusperren.

Es mögen zwar mehr KFZ unterwegs sein, aber hier müsste die Zumutbarkeit abgewogen werden, da ein Fahrverbot ein stark negativer Verwaltungsakt ist, bedarf es auch einer entsprechenden Abwägung in der Begründung. Ein Umweg von 10 km für ein KFZ, ist halt weniger anstrengend und weniger zeitaufwändig, als dies für jemand auf einem Fahrrad der Fall wäre. Zudem müssen in dieser Abwägung die hinzukommenden Gefahren mitbetrachtet werden, welche sich aus den Umwegen für Radfahrende ergeben. Man denke hier nur an den „Ruhrorter Kreisel“ bzw. für den Radfahrende lebensgefährliche Kreisel. Erst wenn diese Abwägung sorgfältig stattgefunden hat, kann man ein Fahrverbot anordnen. Dass die Stadt dies wieder nicht gemacht haben dürfte, steht für mich nahezu fest. Somit könnte man mit Erlass des Verwaltungsaktes (Aufstellen der Schilder) auch sofort im Eilverfahren rechtlich dagegen vorgehen können. Das können aber nur Betroffene, die da zum Beispiel täglich durch müssen. Wäre also gut schon jetzt die Vorarbeit zu machen, damit man sofort loslegen kann, wenn die Sperrung beginnt.

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#Duisburg: DVG informiert grottenschlecht – #Rheinhausen

In Rheinhausen ist bald wieder Kirmes. Wie üblich werden Busrouten verlegt. Soviel so normal. Dann wird es aber extrem ärgerlich.

Am Sonntag habe ich noch geguckt, wegen Änderungen auf der Infoseite der DVG, da stand nichts von Veränderungen wegen Kirmes. Die DVG hat allen Ernstes die Information, dass etliche Haltestellen wegen der Kirmes nicht mehr angefahren werden, erst am 06.09.2023 Online gestellt. Also dem Tag, ab dem die Änderung bereits gilt.

Guckt man in die VRR-App wird sogar heute noch so getan, als würde der Bus fahren.

Nur wenn man auf das unauffällige Infosymbol klickt, erfährt man, dass es zu Haltestellenveränderungen wegen einer Veranstaltung kommt, aber weder erfährt man wo man hin muss, noch weitere Details, die hilfreich wären. Wobei dies natürlich daran liegen könnte, dass die DVG auch den VRR viel zu spät informiert hat.

Unverständlich finde ich warum die Haltestelle Friedrich-Alfred-Straße entfällt. Früher sind die Busse immer diesen Weg gefahren, sodass man nicht ewig laufen musste, was natürlich zusätzliche Zeit kostet.

Ich frage mich, wie das an den Haltestellen aussieht.

Mit so einem extrem miesen Service sabotiert die DVG die Verkehrswende, aber vielleicht ist das ja auch Absicht, man überall in Duisburg den Eindruck hat, dass alles auf Autofokus steht.

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Keine Werbung im Briefkasten integriert – #Spam

Da in Deutschland ein seltsames Recht herrscht, wo man explizit nein sagen muss, wenn man keinen Spam im Briefkasten haben will gibt es Aufkleber für den Briefkasten, was aber nicht immer beachtet wird.

Neulich sah ich einen Briefkasten, wo neben der Stelle für den Namen auch eine für die Ablehnung von Werbung ist. Erspart einem den Aufkleber mit dem man beim Auszug eventuell Probleme hat und man sendet auch eine klare Botschaft.

Werbung ablehnen ist Klimaschutz!

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#Twitter: Komische Sperrungen – #murX #Hatespeech #Zensur #Meinungsfreiheit #CancelCulture

Twitter ist sehr seltsam, was Sperrungen, Löschungen und Maßnahmen bei Hatespeech angeht.

Letztens bekam ich plötzlich die Mitteilung, dass ein Beitrag von mir gegen die Twitterregeln verstoßen würde. Die erste Frage, die sich mir da stellt, wie kann ich gegen Twitterregeln verstoßen, wenn die Seite sich inzwischen X nennt? Und hatte der Typ, dem Twitter gehört, nicht gesagt, dass ihm Meinungsfreiheit über alles ginge?

Angeblich hätte ich insbesondere gegen diese Regel verstoßen:

Ich solle mich gefälligst selbstzensieren, ansonsten wäre ich eine bestimmte Zeit gesperrt. Dies käme natürlich einem Schuldeingeständnis gleich. Auf der Seite wird einem nicht einmal angezeigt, bei welchem Beitrag man angeblich verstoßen hätte.

Es stellte sich heraus, dass dieser Beitrag scheinbar gegen die obige Regel verstößt:

Was der Verstoß nun genau sein soll, kann ich jetzt nicht nachvollziehen, weshalb ich auch Einspruch eingelegt habe und siehe da kurze Zeit späte war die Sperre wieder weg.

Ich finde man sieht hier rechtlich, dass es scheinbar einige bei Twitter gibt, die lieber die Meinungsfreiheit einschränken. Da es sich hier um eine negative Nachricht für den rechtsextremen Verdachtsfall handelte, wäre anzunehmen, dass denen, die sonst ständig Meinungsfreiheit krähen, die Meinungsfreiheit nur solange passt, wie diese Hass und Hetze verbreiten dürfen, aber nicht mehr, wenn man eine schlechte Nachricht als positiv bewertet.

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Unfallursache Eitelkeit bzw. Übersehen – #Mörderverkehr

Jüngst kam in der Zeitung ein Bericht darüber, dass ein 70-jähriger Autofahrer eine Straßenbahn übersehen hätte.

Bekanntlich sind Straßenbahnen nicht gerade klein. Die zu „übersehen“ deutet auf eine stark eingeschränkte Sehfähigkeit hin oder eine Ablenkung. Beides würde aber auf eine mangelhafte Fahreignung hindeuten und eine Überprüfung bedingen. Von so etwas liest man in PMs der Polizei allerdings nie etwas. Das kann zwei Ursachen haben:
1. Die Polizei ist nicht an Prävention interessiert und tut deshalb nicht das notwendige zur Verhinderung von Gefährdungen.
2. Man hat es nur nicht in die PM geschrieben, wobei ich das nicht nachvollziehen könnte, würden solche Konsequenzen doch dazu führen, dass man vielleicht mehr darüber nachdenkt, wie man sich verhält.

Wenn es wirklich etwas übersehen wurde, dann kann das auf mangelhafte Sehfähigkeit hindeuten. Dass man etwa auch Eitelkeit keine Brille tragen will. Sehtestpflicht alle paar Jahre wäre gut, dann wird nicht mehr so viel übersehen.

Gleichzeitig liest man in der Zeitung, dass Herr Minister Reul mehr sogenannte Unfälle durch Cannabis erwartet. Man sollte vielleicht doch erst einmal die vorhandenen Probleme angehen, bevor man neue erfindet, die noch gar nicht sicher sind.

Davon abgesehen, wenn die heutigen Raser, bekifft Zuhause liegen, könnten die Unfallzahlen sogar zurückgehen. Besser Cannabisrausch, als Geschwindigkeitsrausch.

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#Düsseldorf: Flughafen verdient an nächtlichen Verspätungen – #Fluglärm

Wie die Bürger gegen Fluglärm belegen, verdient der Flughafen Düsseldorf an Verspätungen und hat somit keinen Gründe auf Nachtruhe zu drängen.

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#Duisburg: Kontrolliert Polizei die Abbiegegeschwindigkeit immer noch nicht? – #VisionZero #MehrAchtung #Mörderverkehr

Beim Abbiegen von LKW-Fahrenden kommt es immer wieder zu tödlichen Kollisionen mit Radfahrenden. Neben der mangelnden Aufmerksamkeit ist auch überhöhte Geschwindigkeit beim Abbiegen eine Ursachen.

Wie ich auf der Mitgliederversammlung des ADFC erfuhr, verweigert die Polizei Duisburg noch immer Kontrollen mit der Ausrede, dass man kein gerichtsfestes Verfahren habe. Eine nach meiner Meinung verdammt billige Ausrede, die andere Polizeibehörden nicht davon abhält zu kontrollieren und zumindest an der VisionZero zu arbeiten (z. B. in Hannover oder Rosenheim). Denn ich habe jetzt mal ein wenige recherchiert und rumgefragt.

Am einfachsten wären Kontrollen nach dem Abbiegen durch Auslesen des Tachos, was technisch machbar ist, wenn man will. Offensichtlich will man nicht in Duisburg.

Gerichtsfest kann etwas ohnehin erst nach Urteilen sein. Wenn man also nichts tut, wird alles so bleiben wie bisher. Ist bequem für die Polizei, gefährdet aber Menschenleben. Außerdem finde ich es ziemlich feige nichts zu tun, weil man deswegen vor Gericht landen könnte. Dann lieber ein Risiko eingehen und dafür Menschenleben zu retten, als dabei „zuzusehen“, wie Menschen überfahren werden.

Zumal es nur dann vor Gericht landet, wenn wirklich jemand klagt. Und selbst dann dauert es Jahre, bis ausgeurteilt ist. Bis dahin sind viele Bußgeldbescheide rechtskräftig und etliche Gefährder aus dem Verkehr gezogen, weil das Punktekonto voll war. Wobei das Urteil ja auch die Polizei stützen könnte.

Ich würde wetten es gibt nicht einmal ein Rechtsgutachten dazu, was zulässig ist, was nicht und wo es unklar ist. Man könnte sogar die unklare Methode solange anwenden, bis Klarheit herrscht und so das Recht durchsetzen. Zumal es nicht ohne Grund heißt zwei Juristen, drei Meinungen.

Für mich ist es einfach Arbeitsverweigerung durch die Polizei Duisburg und führt sicherlich nicht dazu, dass das Ansehen dieser Behörde bei mir steigt.

Vielleicht muss man das Thema auch mal juristisch angehen, kann ja eigentlich nicht sein, dass eine Behörde eine Gefährdung nicht bekämpft.

UPDATE 05.09.2023
Bei Twitter schrieb Lenkerbruch auf diesen Blogbeitrag:
„Die Länge der Fahrzeuge ist bekannt. Dann braucht es nur noch eine Landmarke und ein Video. Bei 50 fps hat man dann auf 0,02s genau, wie lange es gedauert hat, bis das Fahrzeug passiert hat. Bei 3m/s sind das 5,5s o. 275 Bilder für einen mit Sattelzug von 16,5m Länge.“

Das ließe sich sicherlich auch automatisieren.

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Gefährlicher Flugverkehr durch Sekundenschlaf – #Arbeitsschutz

Wie ich der Tagesschau und einer Pressemitteilung von Cockpit entnahm, beeinträchtigt mangelhafter Arbeitsschutz die Flugsicherheit. Sekundenschlaf ist bekanntlich für viele Unfälle auf Straßen verantwortlich.

Die Analyse von flugverkehrskritischen Stellen hat ebenfalls gezeigt das Umläufe zu eng geplant werden und zu viele Stellen einen Auge zudrücken, wenn der Flieger zu spät ankommt. Das müsste eigentlich richtig teuer für die Fluggesellschaften werden, um Übermüdung zu vermeiden. Ebenfalls müssten die Pausenzeiten kontrolliert werden, dann ergibt sich von selbst, dass keine unrealistischen Planungen vorgenommen werden.

Wer kontrolliert überhaupt den Arbeitsschutz im Flugverkehr?

Übermüdung und Erschöpfung können zu Depressionen führen. Somit wäre der gezielt herbeigeführte Absturz der Germanwingsmaschine u. U. auch auf die heutigen Flugbedingungen zurückzuführen.

Flugfehler können schlimmstenfalls nicht nur die Passagiere das Leben kosten, sondern auch jene, auf deren Wohnungen das Flugzeug abstürzt. Bisher ist zwar nichts passiert, das heißt aber nicht, dass es so bleiben muss. Es geht immer solange gut, bis etwas passiert, 26. April 1986, 11. April 1996, 24. Juli 2010.

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#Klimaschutz ist Prävention von Migration

Zum Thema Klimaschutz wird viel geschwurbelt in der rechten Ecke. Gleichzeitig sind Rechte gegen Migration. Besonders von Menschen, die denen nicht passen.

Tja, da sehe ich einen Zielkonflikt, denn man nicht einerseits gegen Klimaschutz sein und dann etwas gegen Migration haben. Schon der heutige Anteil der menschengemachten Klimaerwärmung sorgt für zusätzliche Migration durch Dürren und andere Auswirkungen der Klimaerwärmung. Wenn man Migration vermindern will, muss man das Klima schützen.

Die meisten haben nicht einmal den Hauch einer Ahnung was eine Klimaerwärmung von z. B. 2 K bedeutet. Das wäre ist Veränderung der Durchschnittstemperatur. Nicht nur eine Erwärmung von 30 °C auf 32 °C. Im Sommer kann es 40 °C oder mehr werden. Und es wird ja überall wärmer und extremer. Das heißt mehr Menschen verlassen die Länder und gehen dahin wo man noch leben kann. Keine Mauer kann Millionen von Flüchtlingen dauerhaft aufhalten. Egal wie hoch und stabil man diese baut. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Selbst die hoch gesicherte früher in Berlin war nicht dicht, aber da war auch kein großer Druck.

Wenn man sich also wirklich vor massiver Zuwanderung fürchtet, führt die Klimaerwärmung genau dazu, denn in anderen Gegenden werden die Lebensbedingungen schlechter oder die Länder versinken im Ozean. Klimaerwärmung geht auch mit Krisen einher, die Länder destabilisieren, was ebenfalls zu Flüchtlingen führt. Wohin werden die Flüchtlinge sich wohl wenden?

Und nicht zuletzt darf man nicht vergessen, dass jedes bisschen Klimaerwärmung Menschenleben kostet. Hier in Deutschland aber auch überall auf der Welt. Wärmere Meer sorgen für stärkere Stürme und damit mehr Verwüstung und Tote.

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#Duisburg: Füllmix taugt nix – #Exklusion #LetzteGeneration #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg #Rheinhausen

Es ist mir unverständlich, wie eine Firma, die angeblich umweltfreundlich sein soll, kackedreist Radweg vollständig und Gehweg erheblich einschränkt. Noch dazu Schläuche verlegt.

Daneben stand noch ein Tanklaster oder so in der Parkbucht und halb auf dem Radweg. Vermutlich auch im Zusammenhang mit dieser Aktion.

Keine Ahnung, was die Aktion sollte, aber rechtskonform war das ganz sicher nicht. Aus meiner Sicht besteht hier eine Gefährdung, da damit zu rechnen ist, dass Radfahrende auf das Reststück Gehweg ausweichen und so Gehende gefährden.

Zudem lagen dicke Schläuche so über den Gehweg, sodass der Weg zur Ampel für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zumindest erschwert war.

Auf meine Schreiben reagierte die Firma mit einer Entschuldigung und der Behauptung, das es wegen einer kurzfristigen Maßnahme so gewesen wäre. Ich bin ziemlich sicher, dass es auch Hydranten in der Stadt gibt, die nicht auf Geh-/Radwegen sind. Es geht immer ohne den fließenden Fuß- und Radverkehr zu stören.

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#Duisburg und das #KlimaGold – #Datenschutz #Klimaschutz #Greenwashing

Bei Twitter schrieb die Stadt Duisburg vor einigen Tagen:

Klimafreundliche Mobilität vergolden lassen – #KlimaGold auf allen Wegen sammeln, die zu Fuß, per Rad oder ÖPNV zurücklegt werden!
Das KlimaGold kann anschließend für Goodies bei exklusiven Partnern eingelöst werden.
Das geht ab sofort über die App MEIN DUISBURG. #duisburg

Weder auf Nachfrage, noch in der App ohne Registrierung erfährt man, welche angeblich „exklusiven“ Partner das sein sollen. Wenn man einen echten Anreiz schaffen wollen würde und die Partner etwas taugen würden, dann würde man die öffentlich machen. Warum man hier also keine Liste rein stellt, führt zu Mutmaßungen.

Um die Punkte zu sammeln muss man sich vom Datenschutz her ziemlich nackig machen und der App das Tracking erlauben. Auch das ist nichts, wo ich mich beteiligen würde. Zumal ich keinen Anreiz brauche um Klimaschutz zu leben.

Im Endeffekt habe ich den Verdacht, dass hier unnötig Daten gesammelt werden, um damit dann öffentlich zu zeigen, dass man ja etwas für Klimaschutz tun würde. Also ähnlich wie beim Stadtradeln, wo man sich dann hinterher auch immer brüstet, wie toll man wäre, obwohl die Teilnahme wohl ein Plädoyer für bessere Infrastruktur ist, die es aber nicht freiwillig gibt. Dass man in der gleichen App Strom und Gas von den Stadtwerken anbietet, spricht jetzt nicht unbedingt für Klimaschutz.

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#Duisburg: BV-Mitte entscheidet sich für Verkehrssicherheit und Radverkehr

Als ich Anfang des Jahres meine Klage einreichte für eine sichere Heerstraße habe ich zwar gehofft, aber nicht wirklich damit gerechnet, dass es insgesamt doch so schnell geht.

Ich nehme an, dass ohne den juristischen Druck nicht am 24.08.2023 die DS 23-0373 „Lückenschluss Radverkehrsanlage Heerstraße in Fahrtrichtung Süden“ in der BV-Mitte behandelt worden wäre.

Der Vorlage wurde einstimmig zugestimmt, wobei es kritische Anmerkungen dazu gab, dass der geplante Fahrradstreifen zugeparkt werden könnte.

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie schnell das umgesetzt wird.

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#Duisburg: Offenlage Flächennutzungsplanentwurf ab heute

Gemäß Amtsblatt 21 (PDF) der Stadt Duisburg beginnt heute die Offenlage des Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg.

Der Entwurf des Flächennutzungsplans kann vom 28.08. bis 22.10.2023 im Internet und bei der Stadt eingesehen werden.

Auch einige weitere Unterlagen.

Es ist davon auszugehen, dass man für weiteren Flächenfraß die rechtlichen Grundlagen schaffen will. Aus meiner Sicht ist hier vieles zu hinterfragen und kritisch zu betrachten. Gespannt bin ich auch, ob es der Radschnellweg in den Plan geschafft hat.

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#Duisburg: Baugenehmigung Hillwood möglicherweise rechtswidrig – #Rheinhausen

Am Freitag war Post von der Stadt Duisburg im Briefkasten.

Darin waren Auszüge aus der Baugenehmigung für die Firma Hillwood. Vier Seiten von 28, die sich ein wenig mit dem Thema Verkehr beschäftigen. Aus meiner Sicht sind die Unterlagen unzureichend.

Scheinbar hat die Stadt Betrieb rund um die Uhr genehmigt, Nachts mit Einschränkungen und die Verkehrsauswirkungen im Umfeld gar nicht geprüft.

Soweit ich weiß, wurde das nach § 34 BauGB genehmigt.

Nach Absatz 1 muss die Erschließung gesichert sein. Für PKW reicht da sicherlich eine Anbindung ans örtliche Verkehrsnetz, für Sattelzüge, wie dieser sich aus Logistikbetrieben ergibt, reicht das nach meiner Einschätzung nicht aus, allein schon weil LKW sehr häufig in tödliche Kollisionen mit Radfahrenden verwickelt sind.

Auch ist in Anbetracht der LKW-Probleme die Ansiedlung eines Logistikbetriebs in dem Bereich ganz sicher nicht städtebaulich vertretbar und gar nicht vereinbar öffentlichen Belangen.

Es wurden nicht einmal Vorgaben gemacht, um die Belastung zu reduzieren oder die LKW zu lenken.

Die BauO NRW geht in § 16 auf die Verkehrssicherheit ein. Hier steht in Absatz 2 „Die Sicherheit und Leichtigkeit des öffentlichen Verkehrs darf durch Anlagen oder deren Nutzung nicht gefährdet werden.“
Das heißt, wenn man belegen kann, dass die LKW gegen die Sicherheit des öffentlichen Verkehrs verstoßen, was bei allen Zuwegen zu Hillwood klar der Fall ist, dann wäre damit die Genehmigung nichtig, weil rechtswidrig. Daran ändert sich auch nichts, dass die Genehmigung von den Fristen her als bestandskräftig zu werten wäre. Rechtswidrige Genehmigungen können keine Bestandskraft erlangen.

Wobei natürlich hier schon ein Verfahrensfehler vorliegen könnte, weil der Punkt gar nicht geprüft würde.

Natürlich müsste man in dem Bereich wohnen und das Geld investieren wollen, denn ansonsten kann man nicht dagegen vorgehen. Dabei ist nach meinen Erfahrungen zu bedenken, dass bereits eine Klage dazu führen kann, dass die Stadt Maßnahmen trifft.

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#Duisburg: Stadtradeln? Ohne mich! #Duisburgistechtfahrradfeindlich

Im letzten Jahr habe ich es mal mit Protestradeln probiert. Aber das hatte auf die Propaganda der Stadt hinterher Null auswirken. Die Stadt Duisburg hat sich nur selbst gelobt.

Bei den ganzen Defiziten im Radverkehr, werde ich da ganz bestimmt nicht teilnehmen, sondern zwar mit dem Rad fahren, aber das nicht irgendwo eintragen. Zumal die Stadt Duisburg auch beim letzten Mal keine Defizite aufgezeichnet hat. Das wäre wohl zu viel gewesen.

Ich lege dann doch lieber weiterhin den Finger in den Wunde bzw. unzähligen Wunden. Die Stadt macht es einem aber auch sehr leicht mit tausenden Defiziten bei rechtlichen Kenntnissen und realen Radwegen.

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Ergänzung Artikel 3 Grundgesetz um Fortbewegungsart – #Exklusion

In Artikel 3 Grundgesetz heißt es:

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Dennoch werden Menschen wegen ihrer Mobilität benachteiligt. Diese Benachteiligung ist systematischer Bestandteil aller Planungen. So befasste ich mich jüngst mit der A59 in Duisburg. Darin sind Angaben zum Verkehr im Umfeld der Autobahn, allerdings nur KFZ, andere Mobilitätsformen werden nicht betrachtet, obwohl natürlich die Anzahl der Fahrzeuge welche zur A59 fahren oder von dort kommen insbesondere die Sicherheit von Gehenden und Radfahrenden betrifft. Auch in anderen Fällen, wie etwa bei der Bezirksregierung Düsseldorf werden Radfahrende und Gehende in ihrer gleichberechtigten Mobilität benachteiligt, weil der Fokus einseitig auf KFZ liegt.

Fortbewegungsdiskriminierung ist insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein großes Problem. Etwa zugeparkte Gehwege, wo Rollstuhlfahren nicht oder nur sehr erschwert durchkommen. Wobei eine Behinderung bereits im Grundgesetz Artikel 3 steht. Indirekt steht also bereits heute im Grundgesetz, dass Menschen mit Behinderung nicht benachteiligt werden dürfen. Dennoch wird in Städten wie Duisburg rechtswidriges Gehwegparken toleriert. Dadurch wird die ohnehin schon erschwerte Mobilität zusätzlich erschwert. Dies ist klar grundrechtswidrig. Stellt sich nur die Frage, ob hier mal jemand vor das Bundesverfassungsgericht zieht. Es ist zweifelhaft, dass hier Petitionen ausreichen.

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Behauptungen über Klimaaktivisten – #Klimaschutz #Klimaschmutzlobby

Regelmäßig liest man Behauptungen zu Klimaaktivisten bzw. Grünen. Da wundert man sich, woher die das alles wissen wollen, die so etwas behaupten.

So behauptete Aiwanger (Freie Wähler) jüngst etwas in der Art, dass viele Grüne auf Pump leben würden und sich von Führungskraft Papa eine Flugreise bezahlen lassen würden. Da stellt sich mir die Frage, woher er das so genau wissen will. Hat er so viele Grüne befragt? Mit Sicherheit ist das eine Behauptung, die er nicht beweisen kann. Eine Methode die oft im rechten Bereich verwendet wird.

Sowohl bei Fridays for Future, als auch Letzte Generation sind ebenfalls etliche Behauptungen im Umlauf, für die ich bisher nicht einen Beleg gesehen habe. Meist wird hier etwas von Finanzierung geschwurbelt und so getan, als wären die alle arbeitslos. Also einen seriösen Bericht dazu kenne ich nicht.

Manche meinen auch, dass Aufklärung und friedliche Aktionen gegen die Klimaerwärmung helfen würden. Dabei wird das schon seit Jahrzehnten versucht. Die Wissenschaft klärt schon seit langem auf. Selbst in den 80er/90er Jahren wurde das schon in Kindersendungen thematisiert (z. B. Löwenzahn) zum Thema Treibhauseffekt. Allerdings stecken in Gas, Öl und Kohle viel Geld. Hier gibt es eine sogenannte finanzstarke Klimaschmutzlobby, welche im gleichnamigen Buch auch klar hergeleitet wird. Wir haben nur noch kurze Zeit, um den Schaden auf nur 1,5 °C Erwärmung zu begrenzen, ansonsten wird der Schaden noch größer. Mit Aufklärung und friedlichen Aktionen wird die Klimaerwärmung jedenfalls nicht gestoppt.

Jemand wirft Klimaaktivisten vor Chaoten zu sein, die, wenn sie Macht hätten, Ländern zerstören würden. Dabei geht es den Aktivisten um den Erhalt unserer Lebensbedingungen.
Manche meinen, dass die Beschädigung von Kulturgüter durch Klimaaktivisten etwas schlimmes wäre, dabei wurden die Bilder erstens nicht beschädigt und zweitens reißt Klimaschänder RWE Kulturgüter für die Tagebaue ab. Etwa den Immerather Dom. Der ist unwiederbringlich von RWE vernichtet worden.
Auf Facebook vorverurteilen manche Klimaaktivisten als Straftäter, weil ihm deren Handlungen nicht passen, auch wenn es noch gar kein Urteil gab.
Auch die Vorverurteilung als Klimaterroristen kommt immer wieder vor, dabei gilt auch hier, jene, die das Klima schädigen müssten als Terroristen bezeichnet werde.

Einige nerven schon die Forderungen von Fridays for Future. Manche sind da der Auffassung es wären keine Forderungen zulässig, weil nichts über die Finanzierung gesagt wird. In der Politik ist auch nicht üblich nach Geld zu fragen. Wenn man will, ist das Geld plötzlich da. Auch die Industrie und andere Verbände jammern ständig nach Geld. Da muss nie gesagt werden, wo das Geld herkommt.

In typischer Verschwörungsmanier wird an anderer Stelle die Frage aufgeworfen, wer Fridays for Future finanziert. So als würden kriminelle Elemente dahinter steckt. Wenn man Gier über das Gemeinwohl stellt, was auch meiner Sicht durchaus kriminell ist, dann würde man da wohl eher bei der Klimaschmutzlobby fündig. Zurück zu FF, da FFF weder ein Verein noch eine Partei ist, sind es u.a. die Teilnehmenden der Demonstrationen, welche die Demo finanzieren und mit Sachleistungen unterstützen. Ist übrigens ein sehr häufiger Kommentar aus dem Schwurbelbereich. Man suggeriert, dass hier Interessengruppen hinter stecken könnten. Mir kommt das wie ein Ablenkungsmanöver vor. Wo sicher ist, dass Interessengruppen mit Geld beeinflussen ist bei Parteien und dem Pseudoinstitut EIKE.

Ein Leserbriefschreiber ist der Meinung das Klimaaktivisten nichts zur Wertschöpfung beitragen. Würde schon sage, dass ich mich fürs Klima einsetze und bin demnach Klimaaktivist. Ich habe Photovoltaik auf dem Dach, speise also Strom ins Netz ein, der auch die Industrie versorgt. Sich für die Gesellschaft einzusetzen hat zudem immer eine Wertschöpfung, die allerdings natürlich nicht ins absurde Wachstumsbild von Weltzerstörenden passt.

Aber am absurdesten wird es, mit der Argumentation, dass man erst dann meckern dürfe, wenn man selber alles vorbildlich machen würde. Natürlich nur in Bezug auf demonstrierende Jugendliche. Denn wo käme man denn hin, wenn man selber nicht mehr meckern dürfte. In das Bild passt auch das Märchen vom SUV für den Schulweg und die Flugreise in den Urlaub. Wird einfach ständig behauptet oder besser gesagt geschwurbelt. Belege dafür können nicht geliefert werden. Zumal das oft von Personen kommt, die selbst möglicherweise ständig fliegen. Man darf halt nicht von sich auf andere schließen.

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