#Baustellengrauen: Duisburg gefährdet Fahrrad-Verkehr – mal wieder – #Fahrrad #Rheinhausen

Die Stadt Duisburg ist echt schlecht. Wie üblich hat man rücksichtslos eine Baustelle eingerichtet. Es werden Halteverbotsschilder aufgestellt für die Baustelle, obwohl die gleichen Schilder dort bereits stehen. Aber Hauptsache den Gehweg rechtswidrig einschmälern.

Dem Krone setzt dann ein völlig sinnfreies Schild, dass die Nutzungspflicht des Radweges an der Kreuzung Friedrich-Alfred-Straße und Schwarzenberger Straße (Höhe # 32) aufgehoben würde. An der Kreuzung wird die Nutzungspflicht eh aufgehoben, also ein völlig sinnfreies Schild. Man hat den Eindruck die Firma wird nach der Anzahl der Schilder bezahlt, was erklären würde warum so viele unnötige Schilder aufgestellt werden. Aber das Wichtigste, eine Überführung auf die verschwenkte Fahrbahn, mit KFZ und auch etlichen LKW, findet natürlich nicht statt. Man zwingt den Radverkehr entweder rechtswidrig den Gehweg zu benutzen oder andere Routen zu nehmen, weil sich keiner die Fahrbahn antun will. Ein Überholverbot für Radverkehr fehlt natürlich und auch eine Temporeduzierung auf 20 km/h mit Blitzer an dieser Stelle. Die Stadt Duisburg nimmt wie üblich ausschließlich Rücksicht auf KFZ-Verkehr. Da darf man sich dann über Klagen nicht wundern.

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Petition: Schluss mit dem Popolismus im öffentlichen Rundfunk

Populismus raus aus dem öffentlichen Rundfunk

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#Baustellengrauen: Irrsinnige Beschilderung an der Schwarzenberger Straße – #Duisburg #Rheinhausen #Exklusion

Als ich am 31.08. die Schwarzenberger Straße entlang ging, sah ich dort mal wieder Verstöße gegen RSA 21 an den sich bei Baustellen in Duisburg notorisch nicht gehalten wird. Auch wenn die Baustelle noch gar nicht in Betrieb ist standen auch hier bereits Schilder auf Gehweg an Stellen, wo diese nicht hätten stehen dürfen.

Ich meine mich zu entsinnen, dass Rad- und Fußverkehr weiterhin durch können soll, allerdings war davon nichts zu bemerken, dann das Fahrzeugverbot, gilt nach echter StVO auch für Fahrräder in Duisburg aber weiß man nie wie das gemeint ist.

Absurd wird es an in einem Bereich der Schwarzenberger Straße, wo bereits ein absolutes Halteverbot besteht, allerdings die Baustellenschildfirma das gleiche Schild erneut aufstellt und damit zusätzlich noch den Gehweg völlig unnötig verengt.

Scheinbar haben hier die Leute der Stadt und der Schilderfirma nicht aufgepasst. Vermutlich wird die Firma nach der Anzahl der aufgestellten Schilder bezahlt und blockiert lieber den Fußverkehr, als zu akzeptieren, dass dort bereits Schilder stehen.

Und wie üblich blockiert man natürlich den Gehweg mit Schildern nahezu vollständig, sodass das definitiv keine 1 m Mindestbreite bleibt. Auch das natürlich rechtswidrig aber solange es nicht die Fahrbahn blockiert hat es in Duisburg keine Konsequenzen.

Wenn die Letzte Generation sich auf die Fahrbahn klebt, rückt die Polizei an, hier fährt die vermutlich einfach vorbei ohne auch nur einen Finger zu rühren. ‚Ist ja nur Fußverkehr‘, werden die sich wohl diskriminierend denken. Man kann noch so viele Haltestellen barrierefrei umbauen, wenn man Baustellen nicht barrierefrei vorbereitet und durchführt ist man eine Behinderer. Man sollte der Stadt Duisburg den bleiernen Rollstuhl verleihen.

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#Duisburg: Polizei behauptet keinen bei Unfällen allein zu lassen – #Fahrrad #Autopolizei #VisionZero #Automorde

Duisburger Polizei postete am 31.08.2024 folgendes bei murX (früher Twitter):
„Verkehrsunfall❓️ Wir lassen keinen allein❗️
Ein Verkehrsunfall stellt für alle Unfallbeteiligten wie Geschädigte,
Verursacher, Zeugen, Angehörige und andere Personen ein nicht alltägliches
Ereignis dar. Hier bekommen Sie Hilfe“

Aus meiner Sicht ist das eine Lüge, denn mit Händchen halten nachdem etwas passiert ist, verhindert man keine sogenannten Unfälle. Wirkliche Hilfe für Unfallopfer wäre es, es erst gar nicht zu Unfällen kommen zu lassen. Dies setzt allerdings konsequente Rechtsdurchsetzung voraus.

Die Polizei Duisburg dagegen, kontrolliert m. W. noch immer nicht die Mindestabstand zu Rad- und Fußverkehr, ja mehr noch, erklärt entsprechende Anzeigen für unbegründet. Und bei Beschwerden, wo der Mindestabstand eine Rolle spielt wird von der Polizei regelmäßig die ausrede verwendet, dass bisher nichts passiert wäre. Man versteht offensichtlich nicht, dass es an vielen Stellen lange gut gehen kann und es dann Tote gibt. Zumal Beinaheunfälle nicht ausgewertet und erfasst werden. Das ist keine Prävention, dass ist einfach nur erbärmliches Versagen.

Und tägliche werden Menschen durch KFZ ab 3,5 t beim Rechtsabbiegen verletzt und die Polizei Duisburg verweigert hier m. W. noch immer die Rechtsdurchsetzung.

Wenn man Automorde verhindern will, muss man sich mehr anstrengen und nicht warten, bis etwas passiert und dann von toller Betreuung schwafeln. Die Polizei ist mitverantwortlich, wenn es Tote und Verletzte gibt, solange man sich der Rechtsdurchsetzung verweigert und teilweise sogar selbst ein Teil des Problems ist.

Polizei blockiert Gehweg und gefährdet bzw. behindert dadurch.

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#Autopolizei: Mythos Sonderrechte – #RuntervomGehweg #Fahrrad #Falschparken

Die Polizei und andere Stellen parken regelmäßig extrem rücksichtslos.

Kritisiert man dies gegenüber der Behörde kommt regelmäßig die Ausrede „Sonderrechte“. Diese sogenannten Sonderrechte sind in § 35 der StVO geregelt. Bei Diskussionen Online gibt es auch immer wieder Verteidiger des Fehlverhaltens mit der Begründung Sonderrechte. Scheinbar kapieren die, genau wie die Polizei nicht, dass man einen § vollständig lesen muss.

Erst einmal muss es dringend geboten sein und eine hoheitliche Aufgabe:
„(1) Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist.“
Ein Polizeiauto als Pizzataxi zu missbrauchen ist weder eine hoheitliche Aufgabe, noch ist es dringend geboten. In den meisten Fällen dürfte es keinen Grund geben den Rad- oder Gehweg zu blockieren und dadurch die sich dort bewegenden Menschen zu behindern oder zu gefährden.
Es gibt da in den nächsten Absätzen noch einige andere Ausnahmen. Allerdings wird dabei von den Meisten vergessen:
„(8) Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.“

Diese Berücksichtigung findet überwiegend nicht statt, denn man wägt hier bei der Polizei zu oft Autoverkehr gegen Rad- und Fußverkehr ab und berücksichtigt dabei nicht die Sicherheit und Ordnung. Das Bild ist ein gutes Beispiel für die Nichtberücksichtigung. Das Polizeiauto blockiert den Gehweg vollständig, was aus meiner Sicht mind. 70 € und ein Punkt nach Bußgeldkatalog ist. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Einfahrt, die keine Feuerwehreinfahrt ist. Dort zu parken, hat ein deutlich niedrigeres Bußgeld zu Folge und keine Punkte. Da der Bußgeldkatalog Fehlverhalten durch die Höhe der Bußgelder ein Ranking gibt, kann man klar erkennen, welches Fehlverhalten weniger die Sicherheit und Ordnung beeinträchtigt. Es gibt also einen klaren Maßstab nachdem die Polizei und andere sich richtigen können, was weniger die Ordnung beeinträchtigt. Dabei ist es völlig irrelevant ob KFZ dadurch ausgebremst werden. In KFZ sind die Menschen zudem besser geschützt. Wenn sich die Polizei demnach auf einen baulichen Radweg an einer viel befahrenden Straße stellt, verstößt diese gegen die Sicherheit und Ordnung, während das Blockieren einer mehrspurigen Fahrbahn oder einer Einfahrt völlig vertretbar wäre.

Aber offensichtlich ist der Polizei dies nicht bewusst und man ist lieber ein schlechtes Vorbild. Und wenn man darauf hinweist, wird das Fehlverhalten noch gedeckt und einfach behauptet, dass es hier Sonderrechte bräuchte. Nur müsste man hier auch diese rechtskonform ausüben, was aus meiner Sicht nicht passiert. Durch das fehlende Unrechtsbewusstsein gibt man ein schlechtes Vorbild ab und darf sich nicht darüber wundern wenn es an Respekt mangelt. Warum sollte ich jemanden respektieren, der Recht mit den Reifen überfährt?

Polizei parkt rücksichtslos

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Schnecke Kopfüber – #Natur

Es ist schon erstaunlich, was so ein kleines Tier, wie eine Schnecke mit einem Gleit- und Haftfilm alles vollbringt. Nicht nur können Schnecken die Wand hochkriechen, nein sie können sogar Kopfüber an einem Balken hängen, der 2 m über dem Boden ist. Wenn man sich vor Augen führt, dass die Schnecke nur ein paar Zentimeter groß ist, dann finde ich das schon ziemlich erstaunlich.

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Landtagswahlen, Popolismus und schlechte Politik – #LTW #FDP #Merz #AgentenfürDiktatoren

Wenn ich auf der Titelseite der NRZ sehe, dass eine als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei, als rechte Partei verharmlost wird, macht mir das Sorgen. Rechte Parteien sind zum Beispiel FDP und CDU, rechtsextreme Parteien sind dagegen radikal und undemokratisch.

Natürlich verfängt das Rattengift des Popolismus bei Menschen, denen es nicht gut geht oder die sich einbilden, dass die Situationen nicht so gut wäre, nachdem die Medien und Politik die Situation schlechtgeredet haben und zugleich keine Lösungen liefern. Dienstwagen Privileg für Reiche Nobelkarossen ist wichtiger also die Wohnung für ältere Menschen mit kleiner Rente? Ist doch kein Wunder, dass die FDP rausgeflogen ist. Wer so egoistisch Reichenpolitik macht wird abgestraft und da die Grünen und SPD das zulassen, werden die mitbestraft. Der Popolismus der CDU hat sicherlich auch die Rechtsextremen unterstützt. Denn die CDU war ja sogar teilweise an der Macht und hat es trotzdem nicht besser gemacht. Ja sich sogar bereichert, wie die ganzen Skandale zeigen. Und im Endeffekt haben das Ampel-Bashing der CDU, anstatt konstruktiv an den Problemen zu arbeiten, dazu geführt, rechtsextrem zu stärken. Das ist politischer Kannibalismus auf Kosten der Demokratie.

Dass die FDP die Lektion diesmal verstanden hat, halte ich für Zweifelhaft. Die werden sich jetzt noch radikaler präsentieren, statt etwas für die Allgemeinheit zu tun.

Und es ist logisch, dass die Grünen nicht gewählt werden, wenn man deren faule Kompromisse betrachtet. RWE Lützerath geschenkt, Greenwashing beim Flugverkehr, Klimaschutzsektorenziele beerdigt ohne nennenswerte Gegenleistung, schlechte Politik als gelungen verkaufen statt die Wahrheit zu sagen. Damit vergrämt man die alten Wähler und gewinnt keine neuen hinzu.

Und dann wegen übertriebener Berichterstattung plötzlich ganz viele Maßnahmen wegen Migration machen wollen, die allerdings das Terrorproblem und deren Wurzeln nicht angehen, bringt auch nichts.

Mit netten Worten und falschen Versprechungen gewinnt man keine Wahlen, sondern mit Taten, welche die Probleme lösen, wie fehlenden Wohnraum und kaputte Infrastruktur. Die Menschen lassen sich nicht gerne für dumm verkaufen.

Warum ist Herbert Reul, wohl so beliebt? Weil er Klartext redet und nicht Dinge beschönigt. Ich stimme zwar nicht mit allem überein. Aber oft trifft er den Kern und dazu noch recht besonnen. Man macht sich mit Reden, wie aus der Feder von Loriot zwar unangreifbar, aber man löst damit weder Probleme, noch ist man glaubwürdig. Sich den Problemen ehrlich annehmen und zugleich nicht den Rechtsextremen hinterherrennen, wie Pascha Merz.

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#Arbeitsschutz: Homeoffice ist Unfallprävention – #Fahrrad

Online meinte jemand mal, dass es keinen Rechtsanspruch auf Homeoffice gibt. Einen unmittelbaren Anspruch gibt es nicht, allerdings durchaus einen Indirekten.

Sogenannte Wegunfälle treten immer wieder ein. Fahrradfahrende sind häufiger betroffen. Allgemein wird zwar gesagt, dass Arbeitgeber nichts tun könnten. In Hinblick auf die Gefährdung durch mangelhafte öffentlich Infrastruktur, kann man sich mit einer Forderung an die Kommune wenden, allerdings ist das Fehlverhalten anderer nur schwer zu vermeiden. Der einzige Weg, einen Wegeunfall sicher zu vermeiden ist keinen Weg zur Arbeit zu haben. Gemäß der Maßnahmen-Hierarchie des Arbeitsschutzgesetzes steht die Vermeidung der Gefährdung an erster Stelle. Demnach ist Homeoffice die wirksamste Maßnahme, um Wegeunfälle gar nicht erst eintreten zu lassen.

Der Betriebsrat kann sich im Arbeitsschutz aktiv einbringen und demnach auf diesem Weg auch Homeoffice als Maßnahme gegen Wegeunfälle einfordern. Ob man dies natürlich auch gerichtlich durchsetzen könnte, wäre eine interessante Frage. Gute Firmen werden jedenfalls von selbst Homeoffice anbiete, wo es möglich ist und schlecht Firmen jammern wegen Fachkräftemangel.

Symbolbild für Wegunfälle

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#Duisburg: Was hat der Autofahrer sich da wohl gedacht? – #Gehweg #Autoschwurbelstadt

An der Diegardtstr. findet sich ein kurzer Gehweg, der zu einem Zugang in den Diegardt Park führt. Der Gehweg wird zwei von diesen Blumenständern blockiert. Da fragt man sich sofort, wer die Aufstellorte für diese nervigen Blumständer plant, die entweder im Weg sind oder Sichtachsen, für die Verkehrssicherheit blockieren.

Werden die Orte willkürlich festgelegt, vom Autofahrer am Steuer des Aufstellfahrzeugs? An der Duisburger Straße blockieren die ebenfalls den Gehweg und gefährden zudem Rad- und Fußverkehrsfluss.

Das lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass sich da niemand wirklich Gedanken macht. Denn wenn RSA 21 für eine Baustelle für Gehwege eine Mindestbreite von 1 m vorschreibt dürfen Dekoelemente wohl kaum weniger Platz lassen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb man diese trotzdem so aufstellt, dass man auf der Fahrbahn laufen muss, obwohl ein Gehweg vorhanden wäre.

Wäre haftet eigentlich, wenn dann ein Kind überfahren wird? Ein Autofahrer könnte sich berechtigt dagegen wehren, denn schließlich ist die vorsätzlich verkehrswidrige Aufstellung der Blumenständer verantwortlich, die überhaupt erst zu der gefährlichen Situation geführt hat.

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Popolismus und Arschgumente

Schon länger schreibe ich nicht mehr Populismus usw., sondern Popolismus, weil es sich oft eher um Verbaldurchfall niederer Güte handelt. Es ist nicht einfach nur populär formuliert, sondern zunehmend wirklich braune Schei*e, die so niemand in den Mund nehmen sollte. Um dies stärker zu verdeutlichen passt aus meiner Sicht im Sinne einer lebendigen Sprache der Begriff Popolismus einfach einfach besser.

Und da die Argumente oft ziemlich bizarr sind, besonders aus der realitätsverweigernden Schwurbelecke, sollte man diese vielleicht besser Arschgumente nennen. Genauso wie es falsch ist von Verschwörungstheorien zu schreiben oder sprechen, da das Geschwurbel nicht einmal annähernd die Rahmenbedingungen für eine Theorie erfüllt.

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#Solingen: Vorgetäuschte Sicherheit und Popolismus – #Automorde #Fahrrad #Messermorde

Die Zeitungen und Nachrichten im Fernsehen voll mit Nachrichten zu Solingen. Würde man neutral und unvoreingenommen berichten, gäbe es nicht so viel zu Solingen. Es gibt täglich Tote und Verletzte im Verkehr und niemand kann mir erzählen, dass das rücksichtslose Fehlverhalten von Autofahrenden ein Versehen ist. Man nimmt Tote und Verletzte trotz Kenntnis der Verkehrsregeln billigend in Kauf, wenn man gegen die Verkehrsregeln verstößt. Wir alle können von einem KFZ getroffen werden und sterben. Das ist wahrscheinlicher als durch ein Messer eines Amokläufers zu sterben. Dadurch, dass die Medien aber Solingen mehr Aufmerksamkeit schenken, als Verkehrstoten und Verkehrsverletzen, wird das Ereignis aufgebläht, als wäre es eine gigantische Bedrohung. Es wird Panik geschürt, durch die mediale Aufmerksamkeit. Und das nervt. Psychologisch ist das simpel, je mehr ein Thema einen beschäftigt, desto größer wirkt die Bedrohung.

Noch mehr nerven die ganzen Popolisten aus der Politik, die dumme Maßnahmen, wie Messerverbote ankündigen, um mit Blick auf die nächsten Wahlen möglichst schnell Handlung vorzutäuschen, die allerdings nichts bringen. Man stelle sich nur mal vor man kauft ein Küchenmesser für die Küche, will es nach Hause bringen und man wird kontrolliert. Teures Messer wird einkassiert.

Und dann auf Abschiebungen zu fokussieren, nur weil es dieses Mal ein Asylbewerber war. Zumal es in Moers eine versuchte Messerattacke von einem Deutschen gab. Abschieben kann man den nicht.

Das Asylbewerber durchdrehen ist doch absehbar, wenn man die ohne etwas Sinnvolles zu tun in Mehrpersonenräume pfercht. Die Asylprobleme müssen sicherlich gelöst werden, aber ganz sicher tut man dies nicht mit Versprechungen und Popolismus, sondern mit nüchterner Analyse. Wenn sich jemand der Abschiebung widersetzt darf es halt kein Geld mehr geben. Die Modalitäten mit anderen Ländern müssen sicherlich optimiert werden.

Aber wo sind die Forderungen an Plattformen, die Hass und Hetze verbreiten, um Geld zu verdienen, dies zu unterlassen?

Und um auf die Verkehrstoten zurückzukommen. Warum wird in einem Bereich, wo man deutlich mehr Menschenleben retten könnte so wenig getan? Polizei betreibt hier sogar Arbeitsverweigerung und will die Abbiegegeschwindigkeit von LKW nicht kontrollieren, obwohl es gerade hier oft Tote und Verletzte gibt. Auch will man z. B. in Duisburg keine Straßen für LKW-Durchgangsverkehr sperren, obwohl es andere Routen gibt und Gefahren verringert werden. Es gibt sicherlich sehr viele Beispiele wo man Menschenleben retten könnte, aber natürlich geht das nicht, wenn man Automorde anders als Messermorde wertet und die Menschenwürde von Verkehrsopfern mit Füßen tritt, obwohl es für die Opfer und Angehörigen im Endeffekt keinen Unterschied macht, was die Tatwaffe war.

Stattdessen wir bei den einen Toten ein Medienzirkus inszeniert, während die anderen Toten höchsten Mal nebenbei erwähnt werden. Dabei stünde mehr Pragmatismus und Konzentration auf jene Bereiche, wo man mit wenig Aufwand viel erreichen könnte, stattdessen reagiert die Politik kopf- und hilflos und täuscht Taten vor, die beim nächsten Messermord als Hohl entlarvt werden. Ich mag einiges was Reul zu verantworten hat nicht, aber er wirkt oft deutlich besonnener, als etwa Merz.

Und auch von Bürokratieabbau wird immer wieder gefaselt, aber beim Asylrecht klappt dies offenbar nicht. Ich denke oft ist zu viel Ego und zu wenig Pragmatismus im Spiel.

Geisterrad als Symbol für Verkehrstote

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#Duisburg: LKW-Panne auf der Karl-Jarres-Straße – #Duisport #LKW #Logistikproblem

Neulich stand auf der Karl-Jarres-Straße ein LKW, der offensichtlich eine Panne hatte. Der LKW stand genau vor gleichnamiger Bushaltestelle und blockierte so den ÖPNV und natürlich zudem den fließenden KFZ-Verkehr.

Die Karl-Jarres-Straße hat nun zumindest den Vorteil zwei Spuren in jede Richtung zu haben, wodurch sicherlich die Gefährdung gesenkt wurde. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, dass so eine Panne zum Beispiel auf der Jägerstraße passiert an einer der Engstellen, wo derzeit schon nur ein KFZ durchkommt, dann gibt es Probleme und man darf nicht vergessen, derartige Pannen können jederzeit und überall auftreten. Die sind nicht ungefährlich, denn schließlich führt so eine Blockade zu gefährlichen Fahrmanövern über den Gehweg/Radweg. Aggressive Menschen, welche keinen Führerschein haben sollten, könnten brutal reagieren. Und da die Jägerstraße, wie von der Stadt Duisburg gebetsmühlenartig wiederholt, ein Teil des Netzes für die Feuerwehr ist, würde im Extremfall genau diese blockiert. PKW könnte man noch beiseite schieben, aber ein 40-Tonner schafft vermutlich selbst die Feuerwehr wenn überhaupt nur mit erheblichen Verzögerungen. Und wie man an dem Bild von der Karl-Jarres-Straße sieht kann dies jederzeit passieren. Bestenfalls ärgern sich nur einige Autofahrenden, schlimmstenfalls gibt es Tote, weil die Feuerwehr oder der Notarzt zu spät kommt.

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#Duisburg erlaubt weiterhin abgesenkte Einfahrten – #Fahrrad #VisionZero

Eine Gefährdung für Radfahrende sind Einfahrten. Die egozentrischen Autofahrenden fahren hier immer wieder entgegen § 10 StVO ohne die gebotene Rücksicht und Vorsicht. Autofahrende scheinen mitunter das Bedürfnis des KFZ-Verkehrsfluss höher einzustufen, als dies Bedürfnisse der Rad- und Fußverkehrsflüsse. Deshalb ziehen diese dann schnell rum, um die Fahrbahn frei zu machen.

In Duisburg sah ich neulich eine neue oder neugemachte Einfahrt mit Absenkung.

Was ob es da schon immer eine Absenkung gab oder nicht, bin ich mir nicht sicher. Aber es ist eine dumme Idee, solche Absenkungen neu zu erstellen, bzw. diese zu erneuern, da die Verkehrssicherheit hierdurch gefährdet wird. Durch die Absenkung fahrend Autofahrende deutlich schneller, als dies bei einem angeschrägtem Bordstein der Fall wäre. Folglich ist insbesondere das Risiko für Radfahrende, aber auch für Gehende deutlich erhöht verletzt oder gar getötet zu werden. Bauliche Maßnahmen, um die Autofahrenden zur Verlangsamung zu zwingen haben den großen Vorteil, dass da niemand daneben stehen muss, um die Einhaltung der Verkehrsregeln durchzusetzen.

Aber da sich Duisburg immer wieder als Autoschwurbelstadt outet, versteht sich von selbst, dass man auch bei Einfahrten die Sicherheit von Radfahrenden und Gehenden nicht beachtet.

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#Deutschland schwacher Staat – Eine Verkehrsanarchie – #Fahrrad #Gehweg #Verkehrswende #Arschparken

Verkehrsrechtlich ist Deutschland ein schwacher Staat. Ein Staat der ständig die Einhaltung von Regeln erbettelt, wie dies Polizei, Feuerwehr und andere staatliche Organe regelmäßig machen zeigt deutliche Schwäche. Der Rechtsrahmen gibt deutlich mehr her, als ausgeschöpft wird. Und wer schon bei so simplen Sachen wie Verkehrsregeln erhebliche Schwächen zeigt, darf sich nicht wundern, dass Kriminelle dies an zahlreichen Stellen ungeniert ausnutzen. Egal ob nun beim Steuerrecht oder bei Clankriminalität.

Ordnung fängt im Kleinen an. Vor Ort, dort wo die Menschen sind, wird wahrgenommen, dass die Ordnung nicht durchgesetzt wird stellt sich selbst ordnungsliebenden Menschen die Frage warum sollte ich mich an Regeln halten.

Zumal die Ordnungsbehörden immer wieder auch kein Vorbild sind.

Polizei Duisburg blockiert Gehweg

Fehlverhalten muss bestraft werden ansonsten herrscht Anarchie wie auf den
Straßen von Duisburg

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#Duisburg: Autoschwurbelstadt hat natürlich keine Rechtsgrundlage für 1,2 m Toleranz für Falschparken – #Gehweg

Bereits seit geraumer Zeit ist die Autoschwurbelstadt Duisburg der Auffassung, dass auch bei rechtswidrigem Falschparken das Ordnungsamt 1,2 m tolerieren muss. Eine Rechtsgrundlage dafür gibt es scheinbar nicht, wie jetzt eine Antwort auf meine IFG-/UIG-Anfrage klar bestätigt. Für 1,5 m gibt es einen uralten Beschluss, der allerdings auch keine rechtliche Herleitung enthält, warum die Breite der Gehweg eingeschränkt wird.

Statt klar zu sagen, dass man kein derartiges Dokument hat, verweist man auf den Petitionsausschuss, der nach meiner Auffassung ebenfalls eine teils sehr seltsame Meinung zu Verkehrsthemen hat, etwa das KFZ größtenteils Parkgebühren zahlen würden, obwohl es dafür gar keine Erhebung gibt. Dann wird eine Drucksache angeführt, die allerdings auch keine rechtliche Herleitung ist. Scheinbar hat Autoschwurbelstadt Duisburg damals irgendwann 1,2 m festgelegt ohne dies rechtlich sauber herzuleiten. Dass man damit den Fußverkehrsfluss behindert und gefährdet ist der Verwaltung offensichtlich egal.

Vermutlich hat man auch nie die psychologische Wirkung von Toleranz für Fehlverhalten bewertet, denn dies führt letztendlich dazu, dass sich Arschparken überall immer mehr etabliert und immer schmerzhafter wird, wenn es denn mal irgendwann bekämpft wird.

Beispiel für Arschparken in Duisburg

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#Glyphosat ist nicht gut – #Umweltschutz #Klimaschutz

In den Nachrichten aus der Chemie, 71. Jahrgang aus dem November 2023 wird zum Thema Glyphosat u. a. folgendes berichtet:
– kann bei Menschen krebserregend sein
– kann als Endokrinstörer wirken
– kann Übelkeit, Atemwegs- und Hautreizungen verursachen
– kann die Bodengesundheit verschlechtern
– kann das aquatische Leben vergiften
– es schadet Bodenmikroben
– es schadet Regenwürmern
– es schadet aquatischen Fischen und Amphibien
– es schadet Bienen
– es schadet Nicht-Ziel-Pflanzen
– es schadet indirekt Vögeln

Wenn man bedenkt, dass dem BMEL gar nicht ausreichend Informationen für eine Bewertung vorliegen, ist es verwunderlich, dass eine Substanz mit diesen Eigenschaften in die Umwelt gespritzt werden darf.

Völlig davon abgesehen ist Glyphosat zudem klimaschädlich. Böden speichern Kohlenstoff in Form von Bodenmikroben und anderen Lebewesen. Fehlen diese Lebewesen, wird weniger Kohlenstoff im Boden gespeichert, sprich die CO2-Konzentration der Atmosphäre steigt. Da stellt sich natürlich die Frage, wie gerade ein von Grünen geleitetes Ministerium eine Verlängerung dieses Schadstoffes ermöglichen kann.

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#Duisburg: Wegen Bahnsteigarbeiten fallen etliche Züge aus! – #ÖPNV #Bahnsinn #DBakel #Moers

Die meisten Pendelnden zwischen Duisburg und Rheinhausen und einige zwischen Duisburg und Düsseldorf werden es bereits gemerkt haben. Die Bahn will Kundschaft vergraulen.

Erst einmal ist es schon schwierig Online die Informationen überhaupt zu finden. Die offizielle App der Bahn verweist auf eine Seite, wo nicht zu finden ist. Scheinbar hat man es nur Lokal eingestellt auf einer anderen Seite. Allein das finde ich bereits eine Frechheit, denn man kann wohl schlecht ständig alle Seiten mit Baustelleninfos kontrollieren. Anstatt das zentral an einer Stelle abzulegen macht man es unnötig umständlich.

Fündig wurde ich nach rückfrage bei der Bahn unter zuginfo.nrw. Leider kann man da nicht nach einzelnen Stecken zu, sondern muss durchscrollen.

Folgende Änderungen finden sich dort
RB 31
Bauarbeiten zwischen Duisburg Hbf und Rheinberg (Rheinl)/Xanten
Beginn: 08.08.2024, 19:00 Ende: 11.12.2024, 02:00

Einige nächtliche Baumaßnahme, die ich hier nicht aufführe.

Aber das ist heftig:
RE44, RB31, RB33, RB35, S1
Bahnsteigarbeiten in Duisburg Hbf
Beginn: 15.08.2024, 12:24 Ende: 14.12.2024, 14:24
Aufgrund von Bahnsteigarbeiten in Duisburg Hbf kommt es bis ins Jahr 2025 zu Fahrplanänderungen und Teilausfällen bei den Zügen der Linien S 1, RB 31, RB 33, RB 35 und RE 44.
Bitte beachten Sie, aus technischen Gründen kann der Ereigniszeitraum nicht auf das offizielle Enddatum gesetzt werden.

Derzeit fahren nur noch 2 Züge von Duisburg HBF nach Rheinhausen und nur einer nach Rheinhausen Ost, normalerweise sind das Montag bis Freitag 6 Züge die Stunde nach Rheinhausen und 2 nach Rheinhausen Ost. Man kürzt also die Verbindungen drastisch ein und noch dazu so, dass man Anschlussprobleme bekommt, wenn man von Düsseldorf nach Rheinhausen will und die S-Bahn nutzt.

Warum die Arbeiten am Umbau des HBF nun plötzlich Ausfälle notwendig machen erschließt sich mir nicht. Bei der S1 fahren nur noch 2 von 3 und genau der mit dem besten Anschluss nicht mehr. Wobei die guten Anschlüsse derzeit auch nicht fahren. Welchen Unterschied macht es, ob 2 oder 3 S1 fahren? Oder versteckt man der Personalmangel hinter Baustellen?
Bisher gab es jedenfalls keine Ausfälle für den Umbau auf den Linien, die ich nutze.

Und warum die S1, laut Info nur bis Unterrath fährt und nicht zumindest bis zum Flughafen, wo man dann einen RE oder so nehmen könnte, verstehe ich nicht. Vermutlich hat das mal wieder jemand geplant, die nicht die Bahn nutzen zum Pendeln. Zum Glück dauert dies nur bis Mitte Oktober, nach derzeitigem Stand.

Der RB33 fährt nicht nach Essen für mehrere Monate, der Verweis auf andere Linien nach Essen nervt, da man umsteigen muss, was immer Verspätungen und verpasste Anschlüsse heißen kann.

Für den RB31 behauptet man, dass der in geänderten Fahrzeiten fahren würde, obwohl die andere Information den durch SEV ersetzt, was natürlich deutlich länger dauert und wenn man einen Bus nehmen wollte, dann würde man nicht die Bahn nehmen wollen. Zumal die Züge nach Moers teilweise extrem voll sind. Wie soll dies durch einen SEV-Bus pro Stunde kompensiert werden? Wobei die Züge zu bestimmten Uhrzeiten zu fahren scheinen, wie gesehen habe. Am frühen Morgen und am Nachmittag ab 16 Uhr.

Der RE44 fällt zwischen Duisburg und Moers aus, also ist auch Moers deutlich schlechter erreichbar.

Und der RB35 fährt nicht von HBF, sondern von Hochfeld aus, was natürlich beim Pendeln über Duisburg HBF nichts nützt. Scheinbar sind der Bahn die Verbindungen zum Niederrhein nicht so wichtig.

Keine Ahnung wie viele nun nach dem Ende der Schulferien eine böse Überraschung erlebt haben.

Und warum hat man die Banhsteiarbeiten nicht durchgeführt, als eh nichts zwischen Duisburg, Essen und Oberhausen fuhr? Da fielen eh etliche Züge aus und wäre genug Platz gewesen. Aber nein, dass macht man wenn möglichst viele Menschen betroffen sind.

Ob man beim Fernverkehr aus gekürzt hat?

Besonders verwunderlich finde ich, dass man in der Zeitung dazu keinerlei Ankündigung las.

Symbolbild Bahn, schlecht Informationen, Ausfälle usw.

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#Berlin: Warum bringt die Unfallkasse den Schulkindern falsche Verkehrsregeln bei? – #VisionZero

Was ich als Presseinformation der Unfallkasse Berlin las, finde ich sehr seltsam.

Wenn man schreibt:
„Gehwege: Immer Fußgängerwege benutzen. Auf dem Gehweg innen gehen, nicht am Straßenrand.“
lässt man dabei außer acht, dass es erstens gar nicht überall Gehweg gibt und die vorhandenen Gehwege teilweise zugeparkt sind. Hier wären hilfreiche Hinweise relevant, wie gerade Kinder mit dem Fehlverhalten der Erwachsenen umgehen sollten.

Auch die Empfehlung:
„Straße überqueren: Eine Straße nur an übersichtlichen Stellen überqueren, am besten Fußgängerüberweg benutzen. Vor der Bordsteinkante oder an der Sichtlinie halten, nach links und rechts, dann wieder nach links schauen. Erst losgehen, wenn kein Fahrzeug kommt.“
ist nicht schlüssig. In vielen Städten werden gefährliche Eckenparker nicht einmal abgeschleppt. Die Situation kann sich hier ständig ändern. Wo es heute noch übersichtlich ist, kann der Egoismus am nächsten Tag die Ecke zumachen, sodass selbst Erwachsene Probleme haben können. Auch hier fehlt der Hinweis, wie man mit dem Fehlverhalten umgeht.

Völliger Unsinn ist der Hinweis:
„Ampel: Auch bei „Grün“ gilt es, die Straße erst zu überqueren, wenn die Fahrzeuge stehen. Auf abbiegenden Verkehr achten, besonders bei Lastkraftwagen. Wichtig: Immer Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen.“
denn dazu müssten erstens die Ampelschaltungen überall so sein, dass man Kreuzung mit mehreren Ampeln in akzeptabler Zeit überqueren kann und zweitens müsste hier dann die Forderung nach mehr Rotlichtblitzern stehen, wenn das Fehlverhalten von Autofahrenden Kinder gefährdet. Blickkontakt mit Fahrer bringt gar nichts, die biegen teilweise dann erst recht mit überhöhter Geschwindigkeit nach Rechts ab. Besser wäre es LKW-Durchgangsverkehr überall aus der Stadt zu vertreiben und endlich die Schrittgeschwindigkeitskontrolle einzufordern. Die vielen toten und verletzten Gehenden / Radfahrenden durch rechtsabbiegende LKW-Fahrende zeigen deutlich, dass es nicht funktioniert. Solange die Rechtsdurchsetzen mangelhaft ist, darf man sich nicht über Elterntaxen wundern.

Ebenfalls unsinnig ist:
„Zebrastreifen: Fahrzeuglücken abwarten und dann auch hier Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen.“
Warum soll man Fahrzeuglücken abwarten und Blickkontakt suchen, der Blickkontakt führt eher dazu, dass die Autofahrenden sich rücksichtslos die Vorfahrt erzwingen, nach meiner Erfahrung funktioniert es besser nicht zu zeigen, dass man die sieht, sondern so zu gehen, als würde man nicht gucken, während man mit dem Schlimmsten rechnet. Mal ganz davon abgesehen sich hier natürlich die Frage stellt, warum man nichts gegen das Fehlverhalten der Autofahrenden tun will. Wo ist die Forderung nach Schrittgeschwindigkeit, denn schließlich dürfen Autofahrende nach § 3 StVO nur so schnell fahren, dass eine Gefährdung von Kindern ausgeschlossen ist.

Und auch bei
„Ein- und Ausfahrten: Auf plötzlich auftauchende Autos und Radfahrer achten, die den Weg kreuzen.“
Sagt die StVO etwas anderes. Denn wer aus der Ausfahrt kommt muss vorsichtig sein, aber scheinbar ignorieren das viele Autofahrende. Hier würden bauliche Maßnahmen helfen. Denn bei steiler Kante fahren Autofahrende langsamer. Zudem sollten Spiegel vorgeschrieben werden.

Im Sinne der Verkehrssicherheit ist es nicht hilfreich falsche Regeln beizubringen. Viel wichtiger wäre es die richtigen Regeln beizubringen und darauf hinzuweisen, dass Kinder erstens mit dem Fehlverhalten der Autofahrenden rechne muss und verstärkt auf die Abstellung dieses Fehlverhaltens hinzuwirken.

Polizei blockiert Gehweg, für Kinder kann das lebensgefährlich sein.

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Wie heißt die Pflanze?

Weiß jemand wie die Pflanze heißt?

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#London: Minidemo wegen Plastikverschmutzung

Während an der Speaker Corner im Hyde Park nichts los war, stand in der Nähe von Big Ben eine einzelne Person mit Schildern zur Plastikverschmutzung.

Auf dem unteren steht: „Keep calm and carry on polluting oceans with plastic“
was sinngemäß heißt:
„Ruhe bewahren und weitermachen mit der Ozeanverschmutzung mit Plastik“
auf dem oberen Schild:
„Plastic is out of control“
was heißt, das Plastik außer Kontrolle ist.

Ich habe das als Einpersonen-Demo gegen Plastikverschmutzung aufgefasst. Da gehört sicherlich einiges an Mut zu sich so hinzustellen und in der Nähe des britischen Parlaments auf Probleme hinzuweisen.

Die Einleitung auf dem einen Schild dürfte wohl der trockene britische Humor sein.

In Deutschland sieht man das selten.

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#Düsseldorf: Rheintakt ist Mist – #Rheinbahn #ÖPNV

In einem Bus wirbt die Rheinbahn mit dem Hinweis auf den seit Januar 2024 gültigen Rheintakt:
„Einfacher Umsteigen und weniger warten“

Vor der Einführung des Rheintakts habe ich bei der Ankunft in Düsseldorf ab und an den Bus zum Ziel erwischt, seit der Umstellung müsste ich deutlich länger warten.

Auf dem Rückweg ist das auch keine Verbesserung. Würde ich den nehmen und hätte der Bus auch nur den Hauch einer Verspätung, würde ich den Anschluss verpassen. Vorher fuhr der Bus früher in Richtung S-Bahn-Haltestelle aber auch ungünstig, da sehr lange Wartezeiten. Und der Bus direkt zu Feierabend wäre nie erreichbar gewesen.

Ein anderer Bus zum Flughafen ist zwar halbwegs okay erreichbar, kommt aber ungünstig am Flughafen an. So das es knapp wird oder man lange warten muss.

Ich weiß nicht auf welcher Basis man beim Rheintakt geplant hat, aber die Behauptung stimmt für mich definitiv nicht. Da laufe ich dann lieber zur S-Bahn-Haltestelle, einfach weil ich da sicher bin rechtzeitig da zu sein. Das Versprechen des Plakats ist jedenfalls eine Mogelpackung. So gelingt die Verkehrswende sicherlich nicht.

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#Lebensgefahr: Es sind viele Menschen am Steuer, die da nicht hingehören – #Prävention #VisionZero

Bei einer Recherche stieß ich auf die Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung. Herausgegeben wird das Dokument von der Bundesanstalt für Straßenwesen.

In der Zusammenfassung steht:
Die Begutachtungsleitlinien sind eine Zusammenstellung eignungsausschließender oder eignungseinschränkender körperlicher und/oder geistiger Mängel
Das heißt körperliche oder geistige Mängel, die gefährlich für andere sind. Ich führe natürlich nicht den gesamten Inhalt der Richtlinie auf sondern nur exemplarisch einige. Und es gibt sehr viele Gründe, warum Menschen nichts am Steuer zu suchen haben. Offensichtlich ist das Sehvermögen. Aber auch ein eingeschränktes Hörvermögen kann jemanden fahruntauglich machen. Herz- und Gefäßkrankheiten können fahruntauglich machen, diese können Ursache für sogenannte Internistische Notfälle sein, aber leider gibt es ja keine Gesundheitsprüfung für alle mit KFZ. Diabetes mellitus zählt ebenfalls zu den Gründen die fahruntauglich machen können. Wer würde denn mit Parkinson den Führerschein abgeben oder bei Demenz?

Auch Bewegungsbehinderungen können fahruntauglich machen, etwa, wenn die alte Person mit Krücken sich mühsam aus dem KFZ wuchtet ist wohl kaum noch die Fahreignung gegeben, deshalb ist unverständlich warum gerade solche Personen behaupten aufs KFZ angewiesen zu sein, obwohl die am Steuer nichts mehr zu suchen haben.

Offensichtlich ist „Bei Alkoholmissbrauch sind die Voraussetzungen, die an den Führer eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr gestellt werden, nicht erfüllt.“ Aber wo fängt Alkoholmissbrauch an?

Bei
„Wer in seiner intellektuellen Leistungsfähigkeit schwer beeinträchtigt ist, ist in der Regel nicht in der Lage, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen.“
fallen mir etliche ein, bei denen man die Fahreignung hinterfragen müsste.

Besonders wichtig erscheint mir:
„Wer Straftaten begangen hat, ist nach § 2 Abs. 4 StVG ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen,
-wenn sie im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder im Zusammenhang mit
der Kraftfahreignung stehen oder
-wenn sie auf ein hohes Aggressionspotenzial schließen lassen …“
Wenn man unterwegs ist begegnet man vielen mit einem hohen Aggressionspotential. Das heißt wer aggressiv z. B. gegenüber der Feuerwehr wird und verurteilt wird kann bereits heute der Führerschein entzogen werden. Man müsste bloß machen und die Straßen wären deutlich sicherer.

Bei
„Ist die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen aufgrund wiederholter oder erheblicher Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften infrage gestellt“
fallen mir insbesondere Behinderer und Gefährder ein, die ständig Falschparken. Da könnte man richtig gut mal ran.

Es gibt also viele Gründe um Menschen aus dem Verkehr zu ziehen, die allerdings offensichtlich zu selten angewandt werden. Ein Führerschein ist kein Grundrecht, die körperliche Unversehrtheit dagegen schon.

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#Duisburg: Stadt hält sich einmal mehr nicht an RSA 21 – #Baustellengrauen

Wie berichtet, behauptet die Stadt Duisburg sich an den RSA 21 zu halten. Da ist es doch ziemlich ironisch, dass ich am Freitag dann mal wieder einen Beleg für das Gegenteil sah.

Ein Teilstück der Moerser Straße in Hochemmerich ist derzeit gesperrt, weil man die Fahrbahndecke neu macht. Wie üblich hat man wieder völlig rechtswidrig Schilder auf den Gehweg gestellt. RSA 21 sag mind. 1 m. Die Gehwegplatten sind 40er, dass heißt die Gesamtbreite des Gehwegs ist gerade einmal 1,2 m und der Schilderfuß ist ist 40 cm breit. Folglich ist das ein klarer Verstoß gegen RSA 21. Auch der Radweg ist zu schmal für Schilder, also hätte das Schild nur auf der Fahrbahn oder im Vorgarten aufgestellt werden dürfen.

Man beachte im Hintergrund den abbiegenden LKW.

Ein Stück weiter wird dann durch ein weiteres Schilder der Radweg vollständig blockiert. Der Hinweis hier, dass alle Fahrzeuge nur geradeaus fahren und nach Rechts abbiegen dürfen.

Auch dies ein klarer Verstoß gegen den RSA 21.

Die Fahrzeuge werden von der Moerser Straße über die Duisburg und Werthauser Straße umgeleitet. In ihrer unglaublichen Unfähigkeit hat die Stadt Duisburg auch dieses Jahr wieder Blumenhindernisse auf den Gehweg gestellt (Vorjahr). Was wohl passieren würde, wenn man die doofen Dinger auf die Fahrbahn stellt?

Die Moerser Straße ist in Höhe Duisburger Straße mit Zeichen 250 gesperrt, obwohl in der Zeitung stand, dass Radfahrende und Gehende weiterhin durch könnte. In der StVO steht zu Zeichen 250 eindeutig, dass keine Fahrzeuge durch dürfen. Entweder hat man hier also mal wieder das Fahrrad Frei Zusatzzeichen vergessen oder kapiert mal wieder die Verkehrsregeln nicht. Vielleicht muss man auch einfach mehr zahlen um gutes Personal zu bekommen oder die Prüfung durch eine KI ersetzen, die kann es vermutlich schnell deutlich besser.

Auch auf der Homepage der Stadt Duisburg steht:
„Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann den Bereich passieren.“
Demnach hat die Stadt Duisburg hier entweder gelogen oder kennt die Verkehrsregeln nicht. Es kann natürlich auch noch sein, dass der Baustellenplan anderer Beschilderung gezeigt hat, dass hätte dann aber bei der Überprüfung auffallen müssen und gerade bei so einer problematischen Baustelle hätte man überprüfen müssen. Alles andere wäre grob fahrlässig gewesen.

Und auch der Abbiegepfeil von der Moerser in die Duisburger Straße ist ohne Freigab für Radfahrende.

An der Stelle sah ich auch einen LKW mit deutlich über Schrittgeschwindigkeit abbiegen, vermutlich hat die Polizei nicht einmal kontrolliert, ob sich Fahrzeuge ab 3,5 t hier an die Schrittgeschwindigkeit halten. Warum ich das erwähnt, weil die Konstellation, welche die Stadt hier aufgebaut hat eine Todesfalle ist. Alle KFZ biegen hier ab, wenn Radfahrende hier gerade aus fahren würden, was nach der gezeigten Beschilderung nur dann möglich wäre, wenn man weiß, dass die Stadt Duisburg das mal wieder anders gemeint hat, wäre das schlichtweg absolut erhöhte Lebensgefahr, was man bei der Stadt vermutlich nicht bedacht hat oder schlicht egal war, schließlich ist Duisburg echt fahrradfeindlich.

Gemeinsam Rad und Gehweg müssen nach RSA 21 in Baustellen mind. 2 m haben. Natürlich hat man sich auch bei der Ankündigung der Umleitung an der Moerser Straße nicht an die Verkehrsregeln gehalten. Der Rad-Geh-Weg hat hier gerade einmal 1,4 m. Der graue Sicherheitsbereich zählt nicht dazu.

Als auch hier wurde der RSA 21 nicht eingehalten und da die Abmessungen der Stadt bekannt sind kann es sich hier nur um Vorsatz handeln oder die Baustellenpläne für die Beschilderung taugen einfach nichts. Aber auch dies wäre ein Verschulden der Stadt. Man fragt sich schon, warum man sich überhaupt an Verkehrsregeln halten soll, wenn die Stadt Duisburg eh keine Ahnung von rechtskonformer Baustellenbeschilderung hat. Vielleicht sind die Schilder ja auch alle ganz anders gemeint.

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#Bahnsinn: Zwei Züge zeitgleich vom selben Bahnsteig – #Duisburg #DBakel

Ein weiteres Beispiel zu Fehlinformationen der Bahn.

Laut der Anzeigetafel sollen zeitgleich der RB33 und die S1 von Gleis 5 abfahren. Es gibt natürlich Bahnhöfe wo von einem Gleis in unterschiedliche Richtungen zwei Züge bereitgestellt werden, aber das ist hier nicht der Fall. Die S1 und der RB33 halten im gleichen Bereich und fahren in gleiche Richtung aus dem Bahnhof.

Offensichtlich hat hier jemand bei der Bahn ziemlich geschnarcht, denn zwei Züge gleichzeitig auf dem Gleis ist eher eine Katastrophe, als eine reale Option. Etwas später hat man das korrigiert und RB33 fuhr wie immer von Gleis 6. Man sollte doch annehmen, dass die Software der Bahn solche falschen Anzeigen verhindert. Andererseits sind Fehlinformationen im Duisburger HBF keine Seltenheit.

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#Duisburg: Warum lügt Herr Linne den Verkehrsausschuss an? – #RuntervomGehweg #Fahrrad

In Drucksache-Nr. 24-0694 tut die Stadt Duisburg so, als würde sie meine Eingabe nach GO § 24 beantworten. Der Antwortentwurf soll am 12.09.2024 vom Verkehrsausschuss beraten werden. Wobei über ein Jahr, für eine gewagte Behauptung und viel Allgemeines, eine ziemlich lange Zeit ist.

Im Antwortentwurf stehen neben einer sinnentstellenden Verkürzung meiner Eingabe auch:
„Die Baustellenbeschilderung wird im öffentlichen Raum gemäß den „Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) sowie den „Zusätzlichen
Technischen Vertragsregelungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstätten an Straße“ (ZTV-SA) erstellt.“
Allerdings, wird bereits in meinem Antrag, die Nichteinhaltung der RSA 21 kritisiert. Belege für die Nichteinhaltung gibt es leider sehr viele. Schreibt man deswegen kommen primär Ausreden, dass man nicht alles kontrollieren könne oder die Behauptung, dass auch Dritte die Schilder bewegen würden. Dabei gibt es eine simple Methode dies zu verhindern bzw. die Aufstellpositionen zu dokumentieren.

„Laut den RSA21 ist bei Baustellen „Auf blinde, sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen sowie Kinder […] besondere Rücksicht zu nehmen.“ (RSA 21, Teil B, 2.4.1, Absatz 2)“, wie man hier nachlesen kann. In Duisburg wird das nicht eingehalten, wie diese exemplarischen Beispiele belegen:
#Duisburg: Baustellengrauen – #Exklusion #Rheinhausen #Autoschwurbelstadt
#Duisburg: Rücksichtslose Baustelle der Awo in der Innenstadt – #Exklusion
#Duisburg: Diskriminierungsfreie Baustellen? Wann? – #Inklusion #Exklusion #Gehweg #Rheinhausen
#Duisburg: Einmal mehr Baustellen-Exklusion – #Exklusion #Diskriminierung #Rheinhausen

Wie man hier (PDF) sieht, stehen im RSA 21 Mindestbreiten drin, die immer einzuhalten sind:
a) Gehwege 1,3 m; kurze Engstellen 1,0 m
b) Gehweg, die für den Radverkehr freigegeben sind 1,5 m; kurze Engstellen 1,3 m
c) Benutzungspflichtige und nicht benutzungspflichtige Radwege 1,5 m; kurze Engstellen 1,3 m
d) Radfahrstreifen 1,5 m
e) Gemeinsame geh- und Radwege 2,5 m; im Ausnahmefall 2,0 m“

Auch hier exemplarisch ein paar Beispiele, wo selbst die Mindestabmessungen nicht eingehalten werden. Radwege enden plötzlich vor einer Absperrung oder Schilder blockieren den Gehweg auf unter 1 m oder werden sogar ganz blockiert:
#Duisburg: Erneut Strafanzeige wegen Baustelle notwendig – #Rheinhausen #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg
Verkehrsanarchie bei Baustellen – #RuntervomGehweg #Duisburg
#Duisburg: Nächste Stümperbaustelle – #Rheinhausen
https://ulrics.blog/2022/09/04/duisburg-horrorbaustelle-jaegerstrasse-durch-beschilderung-bas-rheinhausen/
#Duisburg: Miese Baustellenbeschilderung durch VT Ripkens – #Rheinhausen
#Duisburg: Baustellenchaos auf der Jägerstraße – #Fahrradalltag
#Duisburg: Baustellendummplanung der Stadt – #SchwarzbuchRad #Verkehrswende #Rheinhausen
#Rheinhausen: Nächste Stümperbaustelle – #Duisburg #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg
#Baustellenärger: Gehwegblockierung durch Absperrung in Duisburg Rheinhausen – #RuntervomGehweg (Dieses Beispiel wurde von der Stadt Duisburg sogar selbst bemängelt, beim letzten Mal, als ich dort war, stand der Bauzaun noch immer dort.)

Bei Baustellen sind auch die Schilder abzudecken, welche nicht gelten. Wird nach meiner Erfahrung auch so gut wie nie gemacht.

Mal völlig davon abgesehen, dass an vielen Stellen insbesondere Radfahrende gefährdet werden bzw. ganz plötzlich nicht mehr weiter dürfen/können:
#Duisburg: Horrorbaustelle gegen Radfahrende und Gehende – #Rheinhausen
#Duisburg: Schlechte Baustelle und Radwegabsenkung – #Fahrrad #Autoschwurbelstadt
#Duisburg: Katastrophenbaustelle in #Rheinhausen, schon wieder ein – #AGFS #RuntervomRadweg

In den RSA 21 steht ganz sicher nicht, dass Radfahrende über eine Kante geführt werden sollen. Aber selbst wenn nicht, wird die Fahrbahn ganz sicher auch nicht plötzlich enden und man steht dann mit einem PKW und weiß nicht weiter.

Und der eigentliche Anlass für meinen Antrag war diese Situation, wo ein Schild erstens den Gehweg viel zu stark einengte und zweitens ein Mast vorhanden gewesen wäre, aber scheinbar setzt man lieber auf unnötige Behinderung von Fußverkehr, wobei die Position des Schildes zudem noch sehr ungünstig ist.

In den Vorgaben der RSA 21 stehen 2,5 m für einen gemeinsamen Geh- und Radweg, wobei dies offensichtlich nur für eine Richtung gilt. An der A40 in Neumühl hat man dagegen einen gemeinsamen Geh- und Radweg eingerichtet, der gerade einmal 1,5 m hat und dann noch zusätzlich für beide Richtungen genutzt werden soll. Und das obwohl auf der Fahrbahn Platz gewesen wäre.

Wenn die Stadt in der Antwort schreibt:
„Die Stadt Duisburg hat Ihre Sichtweise zur Kenntnis genommen, ist fachlich aber einer anderen Meinung.“
Kann man dazu nur sagen ‚Meinungen sind keine Fakten‘, und die Stadt lügt, wenn diese behauptet RSA 21 würde in Duisburg eingehalten. Belegbarer Fakt dagegen ist, dass die Baustellen in Duisburg Menschen im Rollstuhl oder mit anderen Einschränkungen erheblich das Leben erschweren. Die Vorgabe der RSA 21 werden hier und an vielen anderen Stellen beweisbar nicht eingehalten. Die veröffentlichten Bilder sind nur ein kleiner Teil der dokumentierten Fälle.

Die Pfähle habe ich u. a. deshalb für längere Baustellen beantragt, weil dort regelmäßig die Schilder von Autofahrenden auf den Gehweg geschoben werden, obwohl bereits ein Teil des Gehwegs Parkplatz ist und die Restbreite schon im Normalzustand unter 1,5 m ist.

Wobei man natürlich auch Baustellen quasi entsprechend der RSA 21 einrichten kann und dabei trotzdem sehr dumm handelt.

Vom Fuss e. V. gibt es diese Broschüre zum Thema Baustellen.

Zudem ist die Stadt Duisburg Mitglied in der AGFS, die sogar Leitlinien (PDF) dazu herausgebracht hat:
Wobei diese sich auch überwiegend an den Vorgaben der RSA 21 orientieren und vielleicht noch hier und da etwas darüber hinausgeht. Aber dies erwähnt die Stadt nicht einmal und wird es natürlich als fahrrad- und fußverkehrsunfreundliche Stadt auch zukünftig nicht machen.

Und nur mal zum Vergleich, in Köln stand ein Schild auf dem Gehweg und blockierte diesen. Die Stadt Köln hat das Problem sehr zügig abgestellt.

Fazit für mich im Antwortentwurf wird so getan, als würden in Duisburg der RSA 21 eingehalten, obwohl ständig das Gegenteil der Fall ist. Das ist für mich eine glatte Lüge!

Typische Duisburg vollständig blockierter Gehweg durch Dixiklo

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#Arschparken von Lime – #Ihscooter #Duisburg

An einer großen Kreuzung stellt der Anbieter Lime etliche Ihscooter auf den Gehweg, wo sich natürlich die Frage stellt, warum und wie. Denn dort kann man nicht parken. Oder haben sich beim Aufstellen etwa auf den Gehweg gestellt? Ist ja eher unwahrscheinlich, dass man die von einem legalen Parkplatz aus getragen hat und gefahren wird man wohl auch nicht sein.

Man bekommt so den Verdacht, dass die Stadt Duisburg nicht gegen Ihscooter vorgeht, um damit vom Arschparken der KFZ abzulenken.

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#Automärchen: Aufs Auto angewiesen …

Regelmäßig wird von allen möglichen Stellen wiedergekäut, dass Menschen aufs Auto angewiesen sind. Dies ist definitiv ein Automärchen.

Man sieht hier ein total versifftes KFZ, was mit Sicherheit schon länger dort steht. Solche KFZ sieht man an vielen Stellen.

Das zeigt erstens, dass definitiv nicht jeder aufs Auto angewiesen ist. Das ist ganz offensichtlich ein Märchen. Dies zeigt zudem auch, dass Parkraum ganz offensichtlich zu billig ist. Denn würde Parkraum vernünftig bewirtschaftet, dann stünden nicht so viele KFZ lange Zeit herum.

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#RWE: Braunkohleplan #Hambach – #Braunkohle #NRW

In Amtsblatt 31 der Bezirksregierung Köln wird über den Braunkohleplan Hambach informiert und das die Öffentlichkeit beteiligt werden soll.

U. a. geht es um die Restseeutopie, die offensichtlich nun in ein Märchenbuch überführt werden soll:
„Dieser Braunkohlenplan sieht vor, dass mit der Befüllung des Tagebausees Hambach ab dem Jahr 2030 zu beginnen ist und diese möglichst bis zum Jahr 2070 abzuschließen ist.“
Man erzählt also das Märchen, dass man innerhalb von nur 40 Jahren fertig sein will, was völlig illusorisch ist.

Offenlage: 14.08.-18.09.2024 (hier)

Beteiligen mit Stellungnahmen kann man sich vom Beginn der Offenlage bis zum 18.10.2024. Im Amtsblatt ist beschrieben, was dabei zu beachten ist. Man hofft möglichst auf PDF per Email.

Braunkohle macht hässliche Löcher, die billig versteckt werden sollen

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#Duisburg: Stadt will weiterhin Schüler*innen gefährden – #Duisport #LKW #Rheinhausen

Am 22.08. soll die BV-Rheinhausen über einen Antwortentwurf zur meinem GO § 24 Antrag bzgl. u. a. Jägerstraße und Flutweg entscheiden. Ich befürchte alle in der BV werden einfach abnicken ohne Widerspruch. Insbesondere von SPD und CDU, die ja der Verwaltung hörig zu sein scheint, erwartet ich nichts als Zustimmung.

Im September soll dann noch der Verkehrsausschuss Kenntnis von der Drucksache nehmen. Das sind dann quasi 3,5 Jahre. Offizielle Ausrede hier der Umfang meines Antrages, dabei war dies nur eine Auflistung der Defizite. Die Antwort hat nur magere 6 Seiten. Eigentlicher Inhalt umfasst gerade einmal gut 3 Seiten. Der Antwortentwurf ist schon jetzt einsehen in DS 24-0698.

Man redet sich bei der Breite von Fahrzeugen damit raus, dass man nicht für seltene Maximalfahrzeuge planen könne, obwohl Fahrzeuge belegbar immer breiter werden und man einen veralteten Stand heranzieht.

Weiterhin wird behauptet, dass ein sicherer Betrieb möglich wäre. Wie Polizei und Verwaltung bei allen Defiziten darauf kommt wird nicht ausgeführt, sondern einfach behauptet. Ist also vermutlich kein knallhartes Fakt, sondern eine unfundierte Annahme.
Besonders armselig ist die Aussage:
„Bei Verkehrsteilnehmern, die sich nicht an diese Normen halten, handelt es sich schlichtweg um ein Fehlverhalten, welches nicht als Planungsgrundlage angesetzt werden kann. Es handelt es sich dabei um ein ordnungsrechtliches Problem, das bedauerlicher Weise nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort geahndet werden kann.“
Man will also keine fehlerverzeihende Infrastruktur bzw. Rahmenbedingungen, sondern lieber tote Kinder. Dies ist zudem ein Verstoß gegen die VwV-StVO, aber Recht und Gesetz interessiert die Stadt Duisburg nur marginal:
„Oberstes Ziel ist dabei die Verkehrssicherheit. Hierbei ist die „Vision Zero“ (keine Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schweren Personenschäden) Grundlage aller verkehrlichen Maßnahmen.“
Man verschwendet lieber Zeit mit Details, anstatt das große Ganze zu verinnerlichen.

Eine glatte Lüge ist dann:
„Der Flutweg ist eine uneingeschränkt dem öffentlichen Verkehr gewidmete Straße, sowie Bestandteil des Vorbehaltsnetzes der Stadt Duisburg. Weil über das Vorbehaltsnetz alle notwendigen Verkehre zügig abgewickelt werden sollen und das Straßennetz zudem Haupteinsatzstrecke des ÖPNV und der Rettungsdienste ist, gilt auf ihnen mindestens 50 km/h als Höchstgeschwindigkeit.“
Wenn man in das Grunddokument für das Vorbehaltsnetz schaut, stellt man fest, dass der Flutweg nur wegen dem ÖPNV überhaupt im Vorbehaltsnetz drin steht. Das ist der einzige Grund der bei der Einrichtung damals zählte. Scheinbar hat man die angeblich lange Zeit nicht mit einer sorgfältigen Recherche verbracht.

Der nächste Unsinn, den die Stadt schreibt:
„Da die beiden Straßen parallel zueinander verlaufen, führt eine Entlastung der einen Straße zwangsläufig zu einer Mehrbelastung der jeweils anderen Straße. Daher resultiert allein daraus, dass es ausgeschlossen ist, alleinig den Flutweg für den Lkw-Verkehr zu sperren.“
Deshalb habe ich ja auch eine Sperrung für Flutweg und Jägerstraße beantragt für LKW-Durchgangsverkehre. Hat man den Entwurf etwa unter Drogeneinfluss geschrieben?

Bei
„Dass die Sperrung der Lindenallee für den Lkw-Verkehr ausreichend sei, um die Wohnbereiche vom Lkw-Verkehr zu befreien, kann aus fachlicher Sicht nicht bestätigt werden.“
muss ich nach heutigem Stand leider zustimmen. Damals, als ich meinen Antrag einreichte, hatte man ja noch nicht den Schwachsinn am Töppersee (Borgschenweg) genehmigt. Wobei dort natürlich keine brauchbare fachliche Prüfung stattfand. Das in der Drucksache dann erwähnte „LKW-Vorrangroutennetz der Stadt Duisburg“ wurde nicht verbindlich von der Stadt beschlossen, sondern ist nur eine Empfehlung, also bindet es eigentlich auch nicht die Verwaltung. Deshalb einen ganzen Absatz in den Antwortentwurf zu schreiben, ist nur Füllmaterial ohne Wert. Zudem wird die Stadt durch fehlende LKW-Fahrverbote gerade nicht der Dualität als Logistikstandort und Wohnort gerecht. Schließlich fahren LKW absichtlich durch Jägerstraße und Flutweg, obwohl es eine vorgesehen Route gibt.

Dass die Lindenallee auch Schulweg ist, wird im Antwortschreiben natürlich nicht erwähnt. Auch auf die zahlreichen Gefährdung und rechtlichen Rahmenbedingungen wird nicht eingegangen. Offensichtlich wollte man sich nicht die Mühe machen etwas zu widerlegen zu versuchen, was man nicht widerlegen kann. Also hat man quasi nur aufgepeppte Meinungsäußerungen zusammengeschrieben.

Bizarr wird es bei der Thematik Luftreinhaltung:
„Zusammenfassend betrachtet, liegen aus Sicht der Luftreinhaltung und aktueller Grenzwerte keine konkreten Hinweise für die Notwendigkeit von Verkehrsbeschränkungen vor.“
Vorher führt man aus, dass kein Daten vorliegen, schon gar nicht für UFP (PM0,1), aber trotzdem sieht man keine Notwendigkeit zu handeln? Eine gewagte Aussage. Wenn man keine Messwerte hat, muss man für diese sorgen. Und die Behauptung zur WHO und UFP ist unwahr, denn es gibt durchaus Vorgaben für den Umgang mit UFP im Zusammenhang mit den „neuen“ Empfehlungen der WHO die derzeit partiell in EU-Recht übernommen werden.

Und der letzte Absatz trieft dann nur so vor Ironie:
„Ich bedauere, Ihnen nicht das erhoffte Ergebnis mitteilen zu können, hoffe jedoch, dass meine Ausführungen zu einem besseren Verständnis für die getroffene Entscheidung beigetragen haben.“
Welche Ausführungen? Der Antwortentwurf ist quasi das gleiche Geschwurbel, dass die Stadt ständig unfundiert behauptet. Natürlich ist es nett und fundiert klingend geschrieben, wenn man aber nüchtern die Fakten betrachtet steht da einiges unwahres drin und einiges, was man sich auch hätte sparen können. Konkret auf die Defizite eingegangen wird nicht und auch nicht begründet, warum man nicht Jägerstraße und Flutweg sperren kann. Aber dafür gibt es ja auch keinen Grund, außer das SPD und CDU weiterhin LKW-Durchgangsverkehre wollen und nicht willig oder kompetent sind die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Dabei wäre es so simpel.

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#Duisburg: Forum hat scheinbar etwas gegen queere Kundschaft – #Queer

Das Fourm in Duisburg verhält sich widersprüchlich nach diesem Artikel der Seite Queer.de.

Habe noch nie Sicherheitspersonal an den Türen stehen sehen. Vielleicht habe ich es nicht bemerkt oder man hat sich extra wegen dem CSD dahin gestellt.

Vielleicht sollte man aus Toleranz besser in Düsseldorf oder Köln einkaufen gehen.

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#Lindner und die Infrastrukturschulden – #Klimaschutz #FossilistischDestruktivePopolisten

Lindner soll angeblich Finanzminister sein, aber als solchen bezeichnen, brächte ich nicht über mich. Er scheint mir eher ein sehr seltsamer Mensch, mit einem Schuldenbremsenfetisch, wobei er Schulden gar nicht versteht. Er guckt da scheinbar wirklich nur auf die Zahlen in Geldwert und kapiert offensichtlich nicht, dass auch intakte Infrastruktur einen Wert darstellt und marode Infrastruktur heißt, da muss viel Geld ausgegeben werden und die Wirtschaft macht zudem noch Verluste, wie man etwa bei maroden Brücken sieht, die zu Umwegen führen. Das Infrastrukturschulden.

Aber auch Klimaschulden und Umweltschulden scheinen ihn nicht zu interessieren. Wenn man natürlich auf die Zahlen in Euro guckt erscheint so eine Schuldenbremse und deren Einhaltung vielleicht sogar sinnvoll, wenn man allerdings die Gesamtschulden betrachtet ist das Vorgehen von Lindner völlig hirnrissig und ruinös für die Bundesrepublik Deutschland.

FDP, sieht marode Wege nicht als Schulden

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#London auf dem #Fahrrad?

Es gibt sicherlich Menschen, die London auf dem Fahrrad erkunden würden. Die Infrastruktur sah in Teilen recht gut aus, allerdings war mir das doch etwas zu heikel bei einem Verkehr der Falsch herum abgewickelt wird. Aber einfach mal ein paar Impressionen.

Geschützte Fahrradspuren sah ich einige, aber nicht alle sind geschützt. So würde ich mir das an vielen Stellen auch in Deutschland wünschen

An Ampeln gibt es teilweise Wartebereiche für Fahrräder, wie man sie auch in Deutschland kennt

Es gibt auch Bus und Fahrradspuren

Freigegebene Einbahnstraßen gab es auch

Fahrverbote für Radverkehr gibt es auch in London

An Radwege abseits der Fahrbahn kann ich mich allerdings nicht erinnern.

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#Duisburg: Lärmaktionsplanung als Farce – #Lärm #Fluglärm #Fahrrad #ADFC #Greenwashing

Noch bis zum 15.08.2024 kann man sich an der Lärmaktionsplanung der Stadt Duisburg beteiligen. Wobei der Eindruck entsteht, dass es sich um eine rein formale Beteiligung handelt, welche nur dazu dient, dass die Stadt Maßnahmen vortäuschen kann, da deutlich zum Ausdruck gebracht wird, dass man nicht handeln will.

Die Durchführung in den Sommerferien zeigt deutlich, dass die Stadt Duisburg Beteiligung eher als Problem sieht. Schulen können im Rahmen einer Projektwoche so nicht teilnehmen. Viele sind im Urlaub mit der Familie. Echte Beteiligung nimmt die Bevölkerung mit. Der Lärmaktionsplan wurde in den Ferien veröffentlicht und dann auch noch sehr versteckt. Keine Pressemeldung, keine Infokampagne, wie bei der A59.

„Durch die neue Berechnungsvorschrift kommt es stadtweit zu deutlich höheren Betroffenenzahlen, auch wenn sich die reale Situation vor Ort gegenüber der letzten Kartierung nicht oder nur geringfügig verändert hat.“
Vielleicht liegt es daran, dass einfach realistischer berechnet wird und damit die reale Belastung besser dargestellt wird. Dies wird auf Seite 15 untermauert (Ich verwende die Seitenzahlen des PDF und nicht die abweichende Nummerierung, die auf den einzelnen Seiten steht.), wo die Lärmermittlung alle in einem Gebäude als Betroffen darstellt, da ja auch alle betroffen sind und nicht nur ein statistischer Anteil an Menschen.

Die in Kapitel 1.3 definierten Lärmgrenzwerte entsprechen nicht der 16. BImschV, welche diejenigen Werte festlegt, ab denen ein gesundheitlicher Schaden auftritt. Trotz Bestandsschutz, sind für Straßen diejenigen Werte zu nutzen, aber den ein Gesundheitsschaden eintreten kann oder bereits eingetreten ist, da Lärm eine Vielzahl von Krankheiten begünstigt bzw. verursacht. Nur bei den ganz lauten Straßen aktiv zu werden, wird der realen Belastung nicht gerecht.

Die Ausführugen:
„Der Lärmaktionsplan enthält allerdings keine selbstständige Rechtsgrundlage zur Anordnung bestimmter Maßnahmen, sondern verweist auf spezialgesetzliche Eingriffsgrundlagen (bspw. §§ 17 und 24 BImSchG, § 45 Absatz 1 Nummer 3 Straßenverkehrsordnung (StVO, 2023), § 75 Absatz 2 Satz 3 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG, 2023).“
enthält nicht das wesentliche Straßenrecht, auf dessen Grundlage in Verbindung mit einem verbindlichen Maßnahmenkonzept die Lärmbelastung drastisch reduziert werden könnten. Die Lärmaktionspläne können in Teilen oder vollständig von der Politik beschlossen werden. So kann ein Maßnahmenkatalog die Grundlage für Teileinzug von Fahrbahnen sein, etwa für LKW über 7,5 t, die nur durchfahren, um abzukürzen, obwohl es laut LKW-Routenkonzept bessere Strecken gibt.

Bei
„Die Berechnungshöhe der Karten betrug gemäß den Anforderungen der EU-Umgebungslärmrichtlinie vier Meter über dem Gelände“
erfolgt keine reale Abschätzung des Verkehrslärm im Wohn- oder Esszimmer. Wobei auch Schlafzimmer auf Bodenniveau sein können. Etwa bei Wohnungen.

Die Lärmberechnungen berücksichtigen zudem nur unzureichend Einzelereignisse, deren Lärm insbesondere Nachts eine erhebliche Störung darstellt. Weiterhin wird nicht die reale Störung betrachtet, sondern ein fiktiver Straßenzustand mit idealen KFZ. In Real klappern LKW zum Beispiel deutlich lauter.

Da der LKW-Anteil nur aus den unzureichenden Erhebungen der Stadt Duisburg stammt, wird die reale Belastung nicht berücksichtigt. Die Zählung der LKW erfolgte überwiegend nur an einzelnen Tagen und spiegelt, wie man am Beispiel der Jägerstraße sieht kein realistisches Bild wieder.

Die in Abbildung 1 kartierten Straßen sind leider nicht vernünftig erkennbar.

Wenn unterschiedliche Bereiche einer Straße unterschiedliche befahren werden, wäre es logisch diese Bereiche entsprechend darzustellen. 2.3.1. verweist auf diese Tabellen aus denen man angeblich genaue Werte entnehmen könne, allerdings steht dort nur ein Intervall. Eine differenzierte Einzeldarstellung wäre hier das richtige Vorgehen.

2.2.5. ist unwahr, die Lärmwirkung mag vielleicht keine Grenzwerte überschreiten, aber eine Lärmeinwirkung findet regelmäßig statt, so ist morgens zwischen 5 und 6 Uhr oft der Frachtflieger von Köln/Bonn zu hören, in einer Lautstärke, welche den Ferienfliegern von Düsseldorf in nichts nachsteht. Wenn es Nachts richtig still ist, hört man Flugzeuge von diversen Flughäfen im Umfeld. Und auch tagsüber sind Flugzeuge anderer Flughäfen als von Düsseldorf hörbar.

Für 2.2.4. und 2.2.5. sei angemerkt, dass der Mittelwert über den Tag nicht die Störwirkung wiedergeben, wenn ein Flugzeuge über Minuten Lärm erzeugt.

Der Begriff Schwerlast (2.3.2.) wird von unterschiedlichen Stellen unterschiedliche gebraucht, hier ist eine Definition notwendig, was die Stadt Duisburg alles zum Schwerlastverkehr zählt.

Der Punkt
„Der Lkw- Verkehr hat einen wesentlichen Anteil an der Lärmbelastung durch den Straßenverkehr in Duisburg und stellt eine große Herausforderung für die Verkehrsplanung und die möglichst stadtverträgliche Abwicklung dieser Verkehre dar.“
kann ganz einfach durch ein verbindliches LKW-Routenkonzept gelöst werden. Ggf. mit zusätzlichen Maßnahmen an den LKW-Routen. Zumal LKW auch erhebliche Straßenschäden verursachen, welche die Belastung wiederum steigern. Über die Lärmaktionsplanung könnte ein verbindliches Routenkonzept beschlossen werden, aber offensichtlich will man keinen Lärmschutz für Duisburg.

Für die Darstellung der Belastungsschwerpunkte bietet sich eine Online-Datenbank an, die regelmäßig aktualisiert werden kann.

Lärmvermeidung im Straßenverkehr geht nicht nur an der Quelle, sondern auch durch eine Reduzierung der KFZ durch guten ÖPNV und gute Radwege. Eine Reduzierung kann erreicht werden in dem man rechtswidrig abgestellte KFZ nicht länger rechtswidrig toleriert, sondern Vergehen vollumfänglich ahndet. Rad- und Fußverkehr kommen in Abbildung 6 gar nicht vor, dabei gibt es hier ein großes Potential, erst im Text wird dieser aufgeführt. Die Abbildung 6 hat zudem den Fehler, dass nicht klar wird, dass es sich hier um eine Maßnahmenhierarchie handelt, bei der Vermeidung an erster Stelle und baulicher Schallschutz als letzte Möglichkeit zu sehen ist.
ÖPNV muss deutlich verbessert unbeschleunigt werden, um eine Alternative zu egoistischen Privat-PKW darzustellen.

Der Modalsplit erscheint unrealistisch, da nicht berücksichtigt wird, dass alle Wege zu Fuß beginnen und enden. Zudem gibt es oft Kombinationen mehrerer Fortbewegungsmethoden. Etwa Bus, Bahn und Fußverkehr. Wie zuvor beschrieben mangelt es an der Rechtsdurchsetzung in Hinblick auf PKW, allein hierdurch könnte der Modalsplit erheblich verschoben werden. Parkgebühren würden ebenfalls dazu beitragen. Zumal an vielen Stellen Wohnmobile Parkraum okkupieren.

Die Mitgliedschaft im AGFS ist eine Alibiaktion. Die zahlreichen Baustellen und anderen Hindernisse für Rad- und Fußverkehr werden von der Stadt Duisburg, wenn überhaupt nur sehr unwillig beseitigt. So gibt es in Rheinhausen an der Friedrich-Alfred-Straße noch immer einen „Arztparkplatz“, der ohne rechtswirksame Genehmigung auf dem Gehweg geduldet wird. Dazu das rücksichtslose Verhalten von Autofahrenden im fließenden Verkehr. Manche Strecken für Radfahrende sind bereits länger gesperrt und wenn es überhaupt eine Umleitung gibt, taugt die nichts. Wie etwa bei der Brücke der Solidarität, als diese einseitig gesperrt wurde und der gesamte Verkehr auf einer schmalen Brückenseite abgewickelt werden sollte.

Sichere Querungsstellen werden regelmäßig mit absurden Begründungen abgelehnt, so jüngst meine Antrag auf Zebrastreifen über die Friedrich-Alfred-Straße. Die Antwort war sinngemäß, dass die Stahlstraße eine verkehrsberuhigte Zone wäre.

Der erwähnte Radverkehrsanlagenplan ist Online nicht in zugänglicher Form zu finden. Es gibt zwar die seite:
https://daten.geoportal.ruhr/srv/api/records/e2e81013-aaec-4229-bbd5-2d5c5835413a
allerdings sah ich dort keine Feinauflösung.
Es wurde bereits vor geraumer Zeit eine Absperrung gemeldet, die m. W. noch immer nicht entfernt ist. Zudem gibt es zu Absperrungen bereits einen Erlass vom Verkehrsministerium, der im Aktionsplan nicht erwähnt wird.

Der Antrag auf Freigabe einer Einbahnstraße in Rheinhausen als GO § 24 wurde am 12.08.2022 eingereicht, bis heute gab es hier keine Antwort. Am 10.10.2021 wurde eine Fahrradfurt für den Rheinradweg zwischen Kläranlage und Brücke der Solidarität beim Gnadenhof beantragt. Auch hier bis heute keine Entscheidung.

Der Grüne Ring ist zur Zeit nicht nutzbar, weil Teilstrecken schon weit über ein Jahr gesperrt sind.

Vom RS1 ist in Duisburg noch kein Meter gebaut und bei dem bisherigen Tempo wäre ich überrascht, wenn da etwas in nächster Zeit gebaut würde. Ferner fehlt ein Radschnellweg nach Düsseldorf, welcher über den RS1 auch die Landeshauptstadt anbindet. Für viele aus dem Duisburger Süden könnte dies ein Grund für einen Umstieg sein.

Die Abbiegegeschwindigkeit von KFZ über 3,5 t und der Mindestabstand innerorts (PKW 1,5 m , LKW 2 m und zu Kindern 2 m laut Rechtsprechung) werden in Duisburg bisher nicht kontrolliert. Dies erhöht das Unsicherheitsgefühl, was vom Radfahren abhält.

Die erwähnte Barrierefreiheit scheitert daran, dass es nicht einmal einen Plan gibt mit dem etwa Rollstuhlfahrende nutzbare Routen ermitteln können. Dazu kommt noch das von der Stadt rechtswidrig tolerierte Gehwegparken, was die Nutzung eines Rollstuhls oft erheblich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht. Schon geringe Toleranz für Gehwegparken führt dazu, dass immer stärker zugeparkt wird und im Zweifelsfall nützt es nichts, dass man behindert wird, weil man ja im Rollstuhl meistens auch nicht einfach so unterwegs ist, sondern ein Ziel hat an am Erreichen gehindert wird. Das heißt es muss Präventiv gehandelt werden. Auch Rollstuhlfahrende haben nicht die Zeit zu warten, bis sich das Ordnungsamt bequemt abzuschleppen.

Von „In der Stadt Duisburg wird Verkehrssicherheitsarbeit betrieben“ merkt man wenig bis gar nichts, da rechtswidrige Zuständige geduldet werden. Etwa Dooringradwege mit Nutzungspflicht oder illegale Fahrverbote für Radfahrende. Die mangelnde Kontrolle von Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen von KFZ größer 3,5 t führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, bei denen es oft gerade noch einmal gut geht.

Die Aufklärungsarbeit zum „toten Winkel“ setzt fälschlich beim Rad- und Fußverkehr an, obwohl das eigentliche Problem die Personen im LKW sind. Der Todeswinkel sitzt am Steuer, mit schlecht eingestellten Spiegel oder Verstößen gegen die StVO. Wobei ein verbindliches Routenkonzept die Gefährdungen durch den „toten Winkel“ erheblich verringern würde, da nicht mehr so viele LKW-Durchgangsverkehre durch Wohnbereiche fahren würden.

In Rheinhausen wird der Fußverkehr durch eine Bettelampel an der Kreuzung Krefelder Straße und Friedrich-Alfred-Straße erheblich behindert, zumal sich durch den ÖPNV die Wartezeiten teilweise noch zusätzlich verlängern. Das ist nicht fußverkehrsfreundlich.

Der ÖPNV ist schlecht und viel zu langsam. Die Linie 920 und 921 brauchen von Rheinhausen nach Duisburg HBF für ca. 6 km ca. 20-30 Minuten, also fahren die rechnerisch quasi Schrittgeschwindigkeit. Die meisten wollen nur von Rheinhausen zum HBF und zurück und teilweise an Pauluskirche oder Karl-Jarres-Straße umsteigen. Durch Anpassung der Taktung dieser Linien (nur noch 2 Mal pro Stunde) und einen Schnellbus 4 mal pro Stunde, könnten deutlich mehr Menschen fürs Pendeln mit ÖPNV gewonnen werden und es gibt sicherlich etliche Routen, wo eine Kombination aus Schnell- und Schneckenbussen förderlich wäre. Ein Hauptteil der Reisezeitverluste kommt durch die vielen Haltestellen. Meine Empfehlung für die Planer wäre öfter mal den ÖPNV zu nutzen und aktiv aufzupassen.

Beim Thema Emobilität hatte ich den Stadtwerken vor längerer Zeit einen von uns nicht genutzten Privatparkplatz angeboten, eine Reaktion erfolgte nicht.

Obwohl die Stadt Duisburg an vielen Stellen Parkdruck behauptet findet keine Parkraumbewirtschaftung statt.

Es existieren zwar nicht einzelne Logistikstandorte, allerdings gibt es Hotspots und ein theoretisches Routenkonzept. Darüber hinaus werden immer wieder neue Stellen genehmigt, obwohl dadurch zusätzliche Belastung entstehen. Wie etwa am Borgschenweg, wo der Verkehr nun zusätzlich über die Jägerstraße und die Hohenbudberger Straße läuft. Das LKW-Routenkonzept, was städtebaulich verbindlich über das Straßenrecht den LKW-Durchgangs-Verkehr regeln könnte, wird nicht beschlossen, obwohl es an vielen Stellen entlasten könnte. Es gab keinen Beschluss von Vorrangrouten, sondern nur eine unverbindliche Empfehlung an die sich Firmen wie Greiwing vorsätzlich nicht halten, weil andere Routen kürzer sind. Die Entlastung von Wohnbereichen kann nur über Fahrverbote auf Basis einer Teileinziehung nach Straßenrecht erfolgen. Die Vorrangrouten werden sich nicht durchsetzen, weil Absichtsverkehre vorsätzlich durch Wohnbereiche fahren! Die ausländischen LKW fahren zudem regelmäßig nach Google Maps, was man auch daran sieht, dass die etwa gegen Eisenbahnbrücken fahren. Die einzige Maßnahme, die eine wirkliche Entlastung bringen kann, sind LKW-Fahrverbote, die einfach und machbar sind, aber aus unerfindlichen Gründen von der Stadtspitze und SPD/CDU-Politik nicht gewünscht werden.

„Die wirksamste Maßnahme zur Verminderung von Schwerverkehrslärm stellt das Lkw-Fahrverbot dar. Dieses Verbot ist rechtlich in § 45 StVO verankert und kann von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden.“
Dies ist insofern unwahr, dass das Verbot nicht nur nach § 45 StVO, sondern auch nach Straßenrecht möglich ist. Zudem werden die Möglichkeiten durch die Novelle der StvO erweitert.
Es braucht duisburgweit LKW-Verbotszonen, die für die Durchfahrt gesperrt sind und nur für Anlieger frei gegeben werden.

Die Logistikdiagonale ist explizit zu befürworten und sollte ebenfalls verbindlich gemacht werden, um Hochfeld zu entlasten.

Die „Osttangenverlängerung“ wird auch zukünftig nicht erfolgen! Dies als Maßnahme aufzuführen ist unseriös, denn bereits der Genehmigungsversuch wird vor Gericht enden.

Der Verkehrsfluss wird an vielen Stellen nicht optimal geführt. Oft sind die Ampelphasen nicht aufeinander abgestimmt. Etwa an der Gaterwegbrücke, wo die Ampel immer nur zwei LKW durchlässt, weshalb die LKW dann durch Wohnbereiche fahren, was deutlich mehr Lärm verursacht.

Die auf Seite 54 aufgeführte Drucksache steht ohne Jahreszahl dort. Zudem sollte diese, wenn die wirklich von 2001 stammen sollte nach über 20 Jahren mal aktualisiert werden.

Auf der Karl-Jarres-Straße bzw. Rheinhauser Straße sind die Ampeln so schlecht geschaltet, dass LKW regelmäßig ausbremst werden. In der Steinschen Gasse gibt es eine Fußverkehrsampeln, die nie benutzt wird, aber zeitgleich KFZ- und Radverkehrsfluss unterbricht und Radfahrende dann an der nächsten Kreuzung mit Plessingstraße regelmäßig durch Rechtsabbieger gefährdet werden. Eine grüne Welle ohne klare Geschwindigkeitsvorgabe bringt nicht viel. Die Ampeln müssen auf das Tempolimit abgestimmt werden und wenn LKW außerhalb der Routen fahren muss deren Anfahrverhalten ebenfalls berücksichtigt werden.

Induktionsschleifen reagieren teilweise nicht richtig auf Radverkehr.

Ggf. reiche ich noch Anmerkungen zur noch nicht veröffentlichen Änderung der StVO nach. Gemäß dieser gibt es weitere Möglichkeiten den Verkehrslärm zu bekämpfen und weitere Optionen für LKW-Fahrverbote.

Der Ausbau der Autobahnen bringt eher mehr Lärm, weil mehr KFZ unterwegs sind. Insbesondere die A59 in Hochbauweise sollte hier thematisiert werden und die Ablehnung der Stadt Duisburg aus Gründen des Lärmschutzes, da selbst hohe Wände keinen so guten Effekt haben, wie eine Tunnellösung. Die Forderung der Stadt als Teil des Lärmaktionsplans fehlt völlig, war der Einsatz der Verwaltung/Politik etwa nur eine Täuschung?

Der Lärmschutz bei Baugenehmigungen wird in Duisburg nicht im Sinne der Bevölkerung betrieben. Man genehmigt völlig bescheuert ein weiteres Logistikzentrum am Töppersee, was zu mehr Verkehr und LKW führt, was wiederum zu mehr Lärmbelastung führt. In der Genehmigung wurde der Verkehr nicht einmal berücksichtigt, weil angeblich überall öffentliche Straßen wären. Auch der FNP berücksichtigt nicht die Weg und anderen Auswirkungen der Planungen bereits im Vorfeld.

Das Klimakonzept hat nichts mit Lärmschutz zu tun, man gewinnt den Eindruck, dass die Stadt Duisburg hier nur Füllmaterial ins Lärmschutzkonzept gekippt hat. Die Hitzestadt Duisburg sorgt durch Klimaanlagen eher für mehr Lärm. Wie etwa die Klimaanlage des Supermarktes, die unregelmäßig ziemlich laut wird. Die beste Klimaanlage mit dem geringsten Geräuschaufkommen sind immer noch Bäume.

Der Nahverkehrsplan ist, wie bereits ausgeführt, völlig am realen Bedarf vorbeigeplant, aus welchen Grünen auch immer. Vermutlich von Menschen geplant, die ÖPNV nicht zum Pendeln nutzen.

Der Luftreinhalteplan scheint auch primär als Füllmaterial zu diesen, um dem Konzept Volumen ohne wirklichen Inhalt zu geben.

Lärmblitzer als Maßnahme werden nicht erwähnt, zumindest sollten Polizei und Ordnungsamt dies erforschen, denn immer wieder sind Poser mit ihren lauten Karren unterwegs, ebenso laute Motorräder.
Gegen rechtswidrige Autokorso mit viel Lärm unternimmt die Polizei nichts, ruhige Fahrradfahrten im Rahmen einer legalen Critical Mass wird dagegen von der Polizei angehalten. Scheinbar will man lieber ruhigen Verkehr drangsalieren, anstatt etwas gegen Lärm zu tun.

Die Berechnung gibt oft nicht die reale Situation wieder, welche die Betroffenen belastet. Wenn man Störfaktoren über einen langen Zeitraum mittelt fallen diese kaum ins Gewicht, obwohl ein LKW Nachts pro Stunde durchaus den Schlaf rauben kann.

Die Lärmminderungspotentiale werden nicht ausgeschöpft.

Bei Straßenbahnen führt nicht der „Attraktive“ Innenraum zu einer besseren Nutzung, sondern die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind maßgeblich, neben der Fahrzeit. Viele sagen, dass es mit ÖPNV durch Umstiege usw. zu lange dauert, solange man diesen Faktor nicht in der Planung berücksichtigt, sind die angebliche Verlagerung zum ÖPNV nur Nebelkerzen.

Bisher sind mir Grasgleise in Duisburg nicht bekannt in Düsseldorf schon.

Die Maßnahme RRX erhöht kurzfristig den Lärm erheblich, weil SEV und unattraktive Ausfälle/Sperrungen der Alltag sind. Statt zuerst die Ratinger Weststrecke instand zu setzen, sperrt man lieber die Hauptstrecke ohne Ersatz und mit zu geringem Angebot, wie im April und Mai 2024, wo die Anbindung für Pendler von 9 Verbindungen pro Stunde auf 2 reduziert wurde, die dann auch noch massiv verspätet waren.

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#London: Britisch Essen

Wenn man in London ist, bietet sich eine Vielfalt an kulinarischen Optionen. Natürlich könnte man etwas Französisches essen oder sogar etwas Deutsches, wie German Doner oder Schnitzel. Nur eine Currywurst fand ich nirgendwo auf der Karte. Schon interessant, dass Döner für die Briten typisch Deutsch ist.

Bei den Klischees der Britischen Küche wären natürlich das auf der Karte oben bereits zu sehende Fish and Chips und Sachen mit Mint Sauce, etwa der persiflierte Wildschwein in Minzsoße bei zwei Galliern. Bei drei Tests fiel ein Hotel-Restaurant durch, weil sowohl der Fisch, wie auch die Pommes nicht gut waren. Sehr groß und lecker waren Fish and Chips dagegen bei Rock and Sole Plaice in der Nähe von Covent Garden. Die Portion war groß, deutlich größer als von der Beschreibung erwartet und der Coleslaw war frisch. Je nach Uhrzeit ist das Restaurant aber auch gut besucht. Die Pommes waren okay, hätten aber noch etwas krosser sein können. Da MI + ME an der St. Pancras Station hatte guten Fisch und gute Pommes, war aber auch etwas teurer.

Worauf nicht alle bei britischer Küche kommen ist Chinesisch oder Indisch, dabei waren Hong Kong und Indien ja mal Kolonien und selbst in den Geschichten von Sherlock Holmes kommt indisches Essen vor. Und auch schottisches Essen zählt ja zur britischen Küche. Wer Haggis probieren will, wird bei Boisdale of Belgravia fündig. Das Restaurant ist zwar deutlich teurer und fällt eher in die Nobelkategorie, dafür schmeckt es auch extrem gut. Für zwei Personen mit Nachtisch lag das Essen bei 115 €, wobei Nachtisch und Süßkram in London deutlich teurer zu sein scheint, als man es in Deutschland gewohnt ist. Im Hintergrund war sanfte Jazzmusik zu hören und die kleine Bühne zeigte, dass es zu anderen Tageszeiten auch Livemusik gibt, aber vermutlich muss man dann auch reservieren.

Der Nachtisch bei Boisdale

Das Ambiente von Boisdale

Da Hong Kong mal eine Kolonie war, kann man auch chinesisches Essen dazu zählen. Es gibt etliche Restaurants, aber nicht alle sind wirklich gut. Vom Preisleistungsverhältnis sehr gut ist Master Wei Xi’An. Dass das Essen gut ist, erkennt man daran, dass es teilweise sehr gut gefüllt ist. Natürlich muss man aufpassen, dass es nicht zu Spicy ist, wenn man Schärfe nicht so mag oder verträgt. Nicht bei allen Gerichten steht dabei, dass die scharf sind. Die vegetarischen Dumplings waren nicht scharf und schmeckten richtig lecker frisch. Aber auch andere Varianten waren lecker.

Einen Punkt muss man beachten. Teilweise wird eine Service Charge erhoben, die nicht überall auf der Karte zu stehen scheint. Diese lag bei den aufgesuchten Lokalen im Bereich von 10-15 %, die noch zusätzlich auf das Essen kommt. Zuerst hat mich das etwas irritiert, aber das ist im Prinzip wie ein eingebautes Trinkgeld. Man muss das halt einfach wissen.

Außerhalb von Deutschland ist Tap Water im Preis mit inbegriffen, wenn man ansonsten meist eh nur Leitungswasser trinkt, fährt man mit Tap Water meistens ganz gut. Dafür sind die Essenspreise halt etwas höher.

An touristischen Hotspots ist das Essen meist etwas teurer.

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#Arschparken: Taxi blockiert Ampel – #Düsseldorf #Fahrrad

Einige bezeichnen u. a. Taxifahrer als Berufskraftgefährder. Wenn man sich das hier gezeigte Verhalten eines mutmaßlich Bochumer Taxifahrers anschaut stellt sich mir die Frage, was kann jemand, der beruflich mit dem KFZ unterwegs ist, sich dabei gedacht haben. Ich mein in der Fahrschule lernt man, dass das ein absolutes No-Go ist. Warum verstößt dann jemand derartig eklatant gegen die Verkehrsregel und behindert zumindest den Rad- und Fußverkehrsfluss? Gerade wenn man beruflich unterwegs ist sollten die Regeln sogar noch präsenter sein.

Das Taxi stand zum Teil auf dem Gehweg, sodass sowohl Rad- wie auch Fußverkehr erheblich behindert wurden. Zum Überqueren musste man die Radspur queren und quasi noch daneben zum KFZ-Verkehr hin laufen. Direkt auf der anderen Seite der Kirche gibt es sogar ausreichend Taxiparkplätze, wo Taxen ganz legal stehen könnten. Eine Beichte in der Kirche hilft ganz sicher nichts, gegen ein Bußgeld und die Anzeige hat der sich nun wirklich verdient. Ganz ehrlich, ich hoffe der bekommt eine Fahreignungsprüfung, denn offensichtlich ist der Fahrer nicht geeignet.

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#London: Digitale #Exklusion – #Bargeld

In London ist vieles digitalisiert und bargeldlos. Wenn man da etwas in bar bezahlt, tun sich einige extrem schwer mit dem Wechselgeld. Das Problem ist allerdings, dass man gar nicht überall mit Bargeld bezahlen kann. So sollte man 20 Pence im Hydepark für die Toilette per Karte bezahlen. Andererseits ist es vielleicht gar nicht so schlecht nicht immer Cash zu zahlen, denn das Geld in Großbritannien ist nicht gut gemacht. Während beim Euro die Zahlen gut erkennbar sind, ist der Wert der Münzen in Großbritannien nur schwerlich zu lesen. Wenn man den Umgang nicht gewohnt ist wird es schwierig nachzuzählen. Da ist die Bezahlung mit Karte gar nicht so schlecht. In Deutschland ist das ja teilweise umgekehrt, wo es manchmal nur bar geht. Besser finde ich, wenn man beide Optionen hat.

An anderen Stellen ist es allerdings sehr umständlich und einschränkend. So gibt es Sehenswürdigkeiten, wo man die Karten nur Online buchen kann. Etwa bei der Westminster Abby, wenn man allerdings kein Handy oder keine Internet hat wird es schwierig. Dies grenzt Menschen aus und fällt für mich unter Exklusion.

Richtig konfus war es im Restaurant Serpentine Bar & Kitchen. Am Tisch stand nur ein QR-Code über den man bestellen sollte. Wenn man ein Smartphone dabei hat und man auch Netz hat, dann klingt das ja erst einmal nicht so schlecht, dass zumindest zu probieren. Allerdings sollte man sich zuerst registrieren, bevor man bestellen kann. Keine Ahnung, was das soll und warum man den Bestellvorgang extra umständlich machen möchte. Wenn man dann das Restaurant wieder verlässt, weil das umständlich ist, kann man lesen, dass man theoretisch auch am Tresen hätte bestellen können, allerdings sollte so etwas dann natürlich auch am Tisch stehen. Wie auch immer, eine Bestellung zu digitalisieren und dabei extrem umständlich zu machen klingt eher nach Deutschland.

Wenn ich schon einen digitalen Weg benutzen muss, dann sollte dass zumindest einfach sein, aber besser ist natürlich immer auch einen Offlineweg zu haben. Nicht nur, weil man dann nicht so viele Daten hinterlässt, sondern auch weil nicht alle diese Wege nutzen können. Gerade Menschen, die sich schwer tun mit Technik haben es deutlich schwerer.

In Deutschland ist natürlich viel zu wenig digital, aber man kann es natürlich auch übertreiben.

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#London: Bewertung der U-Bahn – #Underground

Eine der Sehenswürdigkeiten von London ist sicherlich die U-Bahn. Im Vergleich zu anderen ist der „Eintritt“ auch vergleichsweise günstig. Allerdings gab es am Automaten keine Wochenkarten, soweit ich das Menü verstand und man konnte nur eine Fahrkarte für die Zonen 1-6 oder 1-9 als Tageskarte lösen. Die Zone 1-6 reicht ziemlich weit, mehr als man normalerweise braucht. Aber vielleicht sollen Touristen auch von der Nutzung abgehalten werden. Darauf deutet auch der Umstand hin, dass man im Gegensatz zu Deutschland mit der Oyster-App keine Fahrkarten buchen kann, wenn man nicht in Großbritannien lebt. Deshalb empfiehlt sich die Installation dieser datenhungrigen App nicht. Zumindest nicht, wenn man nicht häufiger in London ist und eine Oystercard braucht.

Der Verlauf der Linien ist ziemlich seltsam, wenn man diese auf der Karte betrachtet, aber man kommt vergleichsweise einfach von A nach B. An jeder Station hängt ein Fahrplan mit den Stationen, welche man erreicht. Teilweise fahren Linien mal die eine oder andere Route, da muss man dann darauf achten, welche Station an der U-Bahn steht. Ich kenne ja das deutsche System, wo verschiedene Bahnen an der selben Station abfahren, dies ist deutlich verwirrender. Die Wartezeiten an dem Samstag waren alle sehr kurz. Teilweise war es aber sehr voll.

Auch bei Umstiegen wird man sehr gut geleitet. Man muss nur dahin gehen, wo die Anschlusslinie fährt und dabei auf die Farbe achten. Teilweise fahren die U-Bahnen sogar vom gleichen Bahnsteig.

Das System mit vielen Anschlüssen und einfacher Orientierung finde ich sehr gut. Was man in Deutschland ebenfalls einführen sollte ist der Hinweis bei Zügen, dass erst Aussteigen dann Einsteigen.

Eine Einschränkung für die Fahrradmitnahme gibt es scheinbar auch.

Nur zwei erhebliche Defizite hat die Underground. Erstens viele der Wagen sind unklimatisiert und damit extrem warm. Zweites die Wagen sind extrem laut, weil wegen der Hitze die Fenster offen sind. Wenn ich da häufiger fahren würde, müsste ich mir wohl gut dämmende Kopfhörer kaufen.

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#London: Fußverkehr unerwünscht? – #Klimaschutz #Verkehrswende

London wird immer als positives Beispiel der Verkehrswende genannt. Neben Paris, wo ich im letzten Jahr war. Natürlich bietet es sich an die Stadt zu Fuß zu erkunden, sodass hier erst einmal die Perspektive Fußverkehr dargestellt wird.

Wenn man mit der Bahn anreist und das restliche Stück zum Hotel zu Fuß geht, fallen einem als Erstes die Bettelampeln auf.

An wirklich jeder Ampel sind diese Druckknöpfe dran. Keine Ahnung ob die auch auf Grün umspringen ohne, dass man den Knopf drücken muss. Dies zeigt aber schon einmal deutlich, dass Fahrzeuge in London eine höhere Priorität zu haben scheinen. Die Bettelampeln in London sind sogar schlimmer, als die in Deutschland, weil man in einen Knopf drücken muss und nicht einfach nur eine Berührung reicht. Die Wartezeit schien mir an vielen Ampeln sehr lange und da war ich nicht der Einzige. Sehr viele, vermutlich vielfach auch Einheimische, haben geguckt und sind dann bei Rot über die Ampel gegangen.

Fußverkehr wird in London offensichtlich nicht sonderlich gut behandelt. Untermauert wird dies durch Hetzampeln, welche einen Countdown einblenden, bevor die Ampel rot wird. Bei einigen Ampeln war die Grünphase sehr lange, bei anderen startete nach wenigen Sekunden der Countdown. Ein Countdown, wie lange die Rotphase noch dauert, gab es nicht.

Für Rad- und KFZ-Verkehr gab es m. W. keinen Countdown. Das heißt man will offensichtlich den Fußverkehr zur Eile anregen und lässt diesen vorher viel zu lange Warten. Es würde mich nicht wundern, wenn es hierdurch immer wieder Verletzte und Tote gäbe. Es ist also Quatsch, wenn man in London die große Verkehrswende sehen will.
Natürlich gibt es auch Überwege ohne Ampeln, etwa Zebrastreifen oder Mittelinseln, die etwas angenehmer sind.

Bei Baustellen sieht es ähnlich aus, wie in Deutschland. Die Gehwege werden erheblich eingeengt. Zu eng, wenn man deutsche Regeln anwenden würde. Keine Ahnung, wie die Regeln in Großbritannien/London sind, hätte dort mit mehr Rücksicht auf Menschen mit Behinderung, insbesondere Rollstuhl erwartet.

Wohl den vielen Touristen mit anderem PKW-Verkehr geschuldet, stehen an vielen Straßen ein Hinweis, wohin man gucken soll wegen KFZ.

Es gibt einige temporäre bzw. durchgehende Fußverkehrszonen, etwa bei Covent Garden oder in Soho.

Im Vergleich zu Duisburg waren es nur wenige Fälle von Falschparken, wobei ich das natürlich nach deutschem Recht bewertet habe. Wie das in London gesehen wird, weiß ich nicht. Auch Radfahrende und Ihscooter auf Gehwegen gab es, wobei ich auch hier die Rechtslage nicht kenne. Zum Radverkehr ein andermal mehr.

Einige Gehwege waren schön breit, aber andere viel zu schmal und oft gab es auch Hindernisse auf dem Gehweg, wie Bäume oder Aufsteller oder ähnliches von Geschäften. Beim British Museum war eine sehr lange Schlange am Haupteingang, sodass kein Platz für Fußverkehr blieb. Das ist eher suboptimal.

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#Neuschwanstein: Surreale Wurzeln – #Kunst #Fotografie #Natur

Einige Fotos schieße ich aus der Hüfte, dies werden dann manchmal auf ganz besondere Art verwackelt oder verwischt, was kaum reproduzierbar ist. Im Umfeld von Neuschwanstein sind an einigen Stellen die Wurzeln auf bizarre Art an der Oberfläche. Wie Schlangen oder ein Netz ragen sie aus dem Boden.

In dem Fall ist alles leicht verwischt, wodurch das Bild einen sehr surrealen Charakter bekommt. Als würde der Boden lebendig.

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Radfahrende kreuzen den Weg? – #Fahrrad

In einem Hotel sah ich beim Ausgang zum Gehweg das abgebildete Schild, dass Radfahrende den Weg kreuzen würden.

Im Hintergrund sieht man, dass der Radweg vom Gehweg durch einen Strich getrennt ist. Mir erschließt sich nicht, wo Radfahrende den Gehweg kreuzen bzw. auf welche Art diese kreuzen. Vermutlich soll das Schild darauf hinweisen, dass auf dem Radweg Radfahrende unterwegs sind und der Gehweg etwas schmal ist. Aber da wäre dann vielleicht ein Piktogramm durch die Stadt sinnvoller, als ein Schild, wo man sich fragt, was einem dies sagen soll.

Positiv ist ja zumindest, dass man sich hier Gedanken gemacht hat, wobei ich mich frage, ob ein Achtung Radfahrende Schild bei der Ausfahrt vom Hotel steht.

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#Kunst: Licht und Schatten – #Duisburg

Das Bild zeigt den Rad- und Wanderweg am Rheinufer bei Hochwasser in Duisburg Rheinhausen. Hier verschmelzen Licht und Schatten zu einem Gesamtbild, welche die Vielfalt des Ruhrgebiets deutlich herausstellt. Denn sowohl die Natur, wie auch die Industrie sind hier zusammen, sogar in gewisser Harmonie.

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#Arschparken: Diesmal Octeo – #Duisburg #Gehweg

Auf die Idee eine Fahrbahn zu sperren oder ein Halteverbot einzurichten für Arbeiten an einem Laternenmast oder was die Aktion genau sollte am 21.06.2024, bei der Octeo ein viel zu schweres Fahrzeug auf den Gehweg stand, ist man offensichtlich nicht gekommen.

Lieber den Fußverkehrsfluss von der Petristraße in die Krefelder Straße blockieren und dabei noch den Gehweg kaputt machen.

Wie übliche agieren die städtischen Firmen „sehr vorbildlich“, wenn es um die gegenseitige Vorsicht und Rücksicht geht, welche in der StVO niedergeschrieben ist.

Man fragt sich, ob das vom Unordnungsamt nicht verfolgt wird oder was die Gründe für die häufigen Verstöße der städtischen Unternehmen sind. Möglicherweise würde ich mich als Falschparker darauf berufen, dass die Stadt es auch ständig macht und man sich nur an denen orientiert hat.

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#Autopolizei auf Gehweg – #Duisburg

Das Bild entstand am 21.06.2024 17:49 an der Ecke Hochemmericher Markt und Kreuzstraße, dort stand ein Polizeifahrzeug mal wieder auf dem Gehweg. Das Fahrzeuge stand dabei im 5 m Bereich der Einmündung und stellt zumindest ein Sichthindernis beim überqueren der Straße dar.

Soweit ich mich entsinne gab es dort sogar legale freie Parkplätze.

Man fragt sich welchen Grund man sich ausdenken könnte, der es notwendig machen könnte sich so auf den Gehweg zu stellen. Eine verdeckte Observation kann es ja wohl kaum gewesen sein, denn dazu ist das Fahrzeug zu auffällig. Vielleicht eine Pause? Aber warum rechtswidrig auf dem Gehweg?

Lernt man Falschparken als Teil der Ausbildung auf der Polizeischule? Oder warum sieht man so selten rechtskonform abgestellte Fahrzeuge?

Und kommt nicht immer mit Sonderrechten, dazu habe ich schon hier geschrieben, warum das nur in den seltensten Fällen zum Parken auf dem Gehweg berechtigen könnte, hier aber definitiv nicht.

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#Arschparken: Lekkerland mag es bequem – #Gehweg #Duisburg

Neulich sah ich am Morgen ein Fahrzeug von Lekkerland auf dem Gehweg stehen. Bekanntlich dürfen Fahrzeuge ab 2,8 t nicht auf Gehwegen stehen, da dies schneller zu Schäden führen.

Aus purem Egoismus stand das Fahrzeug hier auf dem Gehweg, obwohl es sowohl einen Parkplatz, wie auch ein Parkhaus gibt, allerdings hätte man dann natürlich weitere Wege nehmen müssen.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Lekkerland rechtswidrig den Fußverkehrsfluss behindert, schon an anderen Stellen standen deren Fahrzeuge auf Gehwegen. Etwa am Duisburger Hauptbahnhof.

Scheint wohl ein Teil der Unternehmensphilosophie, sich zu Lasten der Gehenden zu bereichern, anstatt legale Parkmöglichkeiten zu nutzen und falls es diese nicht welche einzufordern.

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#Bahnsinn: Ständig Verspätungslügen und Fehlinformationen – #DBakel

Hier mal ein weiteres Beispiel für das Versagen der Bahn bei der Informationsbereitstellung.

Der RB35 stand hier auf Gleis 1 rum. Angeblich soll er um 13:13 mit 8 Minuten Verspätung abfahren. Man beachte die Uhr, welche die korrekte Zeit 13:18 anzeigte. Der Zug stand noch immer da.

Man fragt sich da nur, was bei der Bahn los ist, dass die nicht einmal vernünftig informieren, obwohl es einfaches wäre, zumindest halbwegs verlässliche Informationen bereitzustellen, zumal die Bahn dazu eigentlich auch rechtlich verpflichtet wäre.

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Strahlenexposition im Alltag – #Strahlenschutz #AKW #Atomkraft

Die AKW in Deutschland sind glücklicherweise abgeschaltet worden. Aber vielen ist gar nicht bewusst an wie vielen Stellen im Alltag eine Strahlenbelastung bestehen kann.

Auf Bananen und Paranüsse habe ich schon hingewiesen.

Aber auch Flugverkehr heißt immer einer erhöhte Strahlenbelastung:
StrahlenschutzKOMPAKT – Strahlung beim Fliegen (PDF)

Das radioaktive Edelgas Radon kommt aus dem Boden in unsere Keller:
StrahlenschutzKOMPAKT – Strahlung durch Radon (PDF)

Natürlich gibt es in der Medizin und Röntgen und CT:
StrahlenschutzKOMPAKT – Medizinische Strahlenexposition (PDF)

Aber auch Alltagsgegenstände können ziemlich strahlen:
StrahlenschutzKOMPAKT – Radioaktivität in Alltagsgegenständen (PDF)

Will man die Strahlenbelastung niedrig halten, muss man sich den verschiedenen Quellen bewusst sein. Jedenfalls ist nicht alles so harmlos wie es scheint.

Anti-AKW-Protest

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#Krieg und Wirtschaft/#Wachstum – was ist schlimmer

Es ist erstaunlich, wie sehr angeblich manche Parteien für Wachstum und Wirtschaft sind aber gegen Krieg.

Wachstum ist ein anderes Wort für Sklaverei bzw. Ausbeutung, was letztendlich viele Tote verursacht, die allerdings in Statistiken untergehen. Krieg ist da sogar deutlich ehrlicher, weil man die Leichen direkt der Ursache zuordnen kann.

Man könnte sogar sagen:
„Töten im Krieg ist weniger problematisch, als das tägliche Töten aus Gier und Bequemlichkeit.“

Wobei die Bequemlichkeit ja auch Bereiche, wie Verkehr betrifft, wo die Bequemlichkeit ja auch regelmäßig Menschenleben kostet. Mehr als terroristische Anschläge in Deutschland.

Alles in allem betrachtet ist es heuchlerisch Krieg zu verdammen, die anderen Todesursachen nicht gleichzeitig auch zu verdammen. Ebenso heuchlerisch ist es Terroristen heftig zu bekämpfen wollen, während man der Mordmaschine KFZ, weiterhin viel zu viel Spielräume lässt.

Die ganze Welt erscheint oft wie ein bizarres Tollhaus, wo einigen Einzelereignisse zu übertriebenen Maßnahmen führen, während andere als völlig normal hingenommen werden und gar nichts geschieht, obwohl hier mit weniger Aufwand deutlich mehr gerettet werden könnte.

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#Duisburg: Warum wieder Blumenhindernisse auf Gehweg? – #Gehweg

Nachdem ich die mangelhafte Querungsmöglichkeit in Friemersheim kritisiert habe, hat man sich offensichtlich gedacht, dass da noch ein paar Sichthindernisse fehlen.

Schon im Vorjahr hat ich die Blumen an dieser Stelle und auch einer anderen kritisiert. Unverständlich, warum die Stadt dennoch erneut Fußverkehrsfluss Hindernisse aufstellt. Sollten die Blutflecken wenn jemand überfahren wird etwa nicht so auffallen? Warum stellt man die Blumendinger nicht auf Parkplätze, wo sie zumindest nicht den Fußverkehrsfluss stören?

Auch hier sieht man wieder sehr deutlich, warum die Stadt Duisburg keine fußverkehrsfreundliche Stadt ist.

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#Arschparken: Dixie/Toi Toi, was soll man anderes erwarten … – #Fahrrad #Düsseldorf

Bei einer Firma, deren Geschäft Fäkalien ist, kann man ja eigentlich nichts anders erwarten, als das die mistig parken. Unsäglich an einer Engestelle diese auch noch weiter einzuschränken. Zumal der Gehweg wegen der Baustelle ohnehin schon viel zu schmal ist und dieser durch den Kackwagen noch weiter eingeschränkt wird.

Scheinbar erledigen einige ihren Job völlig rücksichtslos und wundern sich dann, warum es eine Anzeige gibt. Ob es anders gegangen wäre? Keine Ahnung, ist mir aber herzlich egal. Soll der sich halt auf die Fahrbahn stellen und einen längeren Schlauch nehmen, wobei ich mich eh frage, warum das Klo auf dem öffentlichen Weg stehen muss und nicht auf dem Privatgrundstück, wo gebaut wird. Auch hier geht wohl Bequemlichkeit zur Lasten des Fußverkehrsfluss.

Man stellt sich die Frage, ob die Stadt Düsseldorf den Verkehr nicht im Griff hat, bei den vielen extremen Verstößen, die man dort ständig erlebt.

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#Duisburg: DVG hält auf Zebrastreifen – #Neudorf #ÖPNV

Vor kurzem noch haben sich Sören Link und einigen andere gelobt. Tja, die Realität zeigt, dass die Kreisverkehr am Hinterausgang des HBF eine für Duisburg typische Fehlplanung ist.

Als ich vor kurzem dort war, gab es zuerst das Problem, dass bei der Zufahrt, zum Pausenbereich für die Busse unter dem UCI, kein Zebrastreifen ist, sondern Busse scheinbar Vorfahrt haben.

Am Kreisverkehr selber ist dann die Haltestelle gegenüber dem UCI, wo auch die langen Busse halten. Allerdings wenn die Busse so halten wie Vorgesehen stehen die auch auf dem Zebrastreifen.

Entweder war den Planern der Stadt Duisburg das egal, oder man hat ÖPNV und Fußverkehr mal wieder nicht bis zum Ende gedacht. Oder man hat irgendwelche komischen technischen Daten aus irgendwelchen völlig veralteten Richtlinien rausgesucht und die einfach als wahr angenommen.

Wobei man annehmen sollte, dass die DVG beteiligt wurde und dies sich eigentlich hätte melden müssen, dass der Platz nicht reicht. Oder hat man sogar darauf hingewiesen aber SPD und CDU wollten keinen Parkplatz opfern, damit der ÖPNV nicht den Fußverkehr behindert. Das Bußgeld von mind. 20 € geht natürlich auf Kosten des ÖPNV.

DVG hält auf Zebrastreifen, weil die Stadt bei Planungen nicht aufpasst

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