#Schwarzparken vs. #Schwarzfahren – #Motonormativity

Es gibt eine Diskussion darüber, dass Schwarzfahren (Beförderungserschleichung) nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden sollte. Man muss hierbei bedenken, dass diese „Straftat“ aus dem Jahr 1935 stammt. Es geht also auf Nazis zurück und das allein deutet schon auf unlautere Motive hin.

Aber lassen wir das mal einfach weiterhin eine Straftat sein, dann stellt sich die logisch Frage, warum Schwarzparken, also Parkraumerschleichung nicht ebenfalls eine Straftat ist. Schon das Parken ohne Parkschein ist vom Sachverhalt absolut vergleichbar mit dem Fahren ohne Fahrschein. Man zahlt nicht für eine Leistung, die man in Anspruch nimmt. Beim Schwarzparken geht die kriminelle Energie aber sogar noch weiter. Da wäre Eckenparken, welche den Fußverkehrsfluss behindern und Gehende gefährden. Da wäre Rad- und Gehwegparken, das ebenfalls behindern und gefährden kann. Zumal die Bußgelder hier sogar über den 60 € für Schwarzfahren liegen. Dann hätten wir noch jene, die mal eben nebenbei Menschenleben durch zuparken von Feuerwehreinfahrten gefährden.

Wenn Schwarzfahren eine Straftat ist, muss Schwarzparken definitiv auch eine Straftat sein. Aber mit der Motonormativity bei zu vielen im Kopf, wird man bei der aktuellen Diskussion wohl kaum auf der Basis von Fakten entscheiden. Lieber lebt man wohl weiter in Nazitradition der Motonormativity.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Logport 1 wird endlich umgebaut – #LKW #Logport #Fahrrad #Duisport #Logistik

Mit Drucksache 25-0166 „Umbau der Straße Europaallee von Osloer Straße bis Gaterweg und Rotterdamer Straße in Duisburg-Rheinhausen (Logport I) durch Duisport“ will man scheinbar die Fehlplanung von Logport durch Duisport beseitigen. Für den Verkehrsfluss bedeutet dies wahrscheinlich eine Verbesserung und möglicherweise weniger absichtliche Fahrten durch Wohngebiete. Sicht kann man da nicht sein.

Vor etlichen Jahren hatte ich mal recherchiert und die Stadt hatte mir mitgeteilt, dass man keine Unterlegen hätte, in der Drucksache steht trotzdem:
„Für die Entwicklung des Gebietes Logport I hat Duisport seinerzeit Fördergelder von der EU erhalten. Mit diesen Geldern wurde u.a. auch das Straßennetz neu angelegt. Zwingende Förderauflage war hierbei, dass diese Straßen nach den Vorgaben für kommunale Straßen errichtet und nach Fertigstellung auch auf die Stadt Duisburg übertragen werden.“

Habe die Unterlagen erneut angefragt. Bin mal gespannt, was man diesmal behauptet.

Interessant auch, dass diese Drucksache mal wieder genau das bestätigt, was ich schon seit Jahren über Logport gesagt habe, dass man sowohl die Fahrbahn, wie auch die Parkbuchten zu eng gebaut hat, was die Stadt Duisburg lange geleugnet hat. Schon erstaunlich.

In der Drucksache wird auch behauptet, dass es geringe Flächenverfügbarkeit ein Hemmnis wäre, dabei hat Duisport doch die Flächen vorher genauso vermarktet.

Nun will man, wenn ich das richtig verstehe einseitig die Parkplätze entfernen und die Fahrbahn verbreitern. Allerdings werden dafür natürlich Bäume abgeholzt. Sprich eigentlich ist die Bezeichnung Europaallee damit hinfällig.

Und wenn man sich die Pläne anschaut ist da gerade beim Kreisverkehr Osloerstraße Europaallee auch einiges seltsam. Erst einmal soll der Bereich in Richtung Bahnhof Rheinhausen Ost nur Gehweg sein, obwohl das derzeit Mischweg ist und dann soll der Radverkehr auf die Fahrbahn geführt werden, wenn man vom Bahnhof Rheinhausen Ost kommt und danach soll der Weg wieder auf einen Mischweg hoch führen, wenn man allerdings geradeaus möchte stellt sich mir die Frage, warum man da nicht den Mischweg weiterführt. Denn zuerst muss man da unter Lebensgefahr auf die Fahrbahn und dann nach dem Kreisverkehr wieder auf den Mischweg. Ebenso wenn man mit dem Fahrrad aus dem Logport kommt und in die Osloer Straße abbiegen will. Da soll man auch durch den Kreisverkehr, obwohl der Gehweg als Mischweg deutlich sicherer wäre. Wobei der Radweg dann in der Osloer Straße endet und auf der anderen Seite weitergeführt wird. Die Radverkehrsführung ist an der Stelle hirnrissig, sodass man an der Stelle die Wahl zwischen Gefährdung, langen Wartezeiten und einem kleinen Verstoß gegen die Verkehrsregeln hat. Dieses Problem wird natürlich nicht beseitigt. Dabei wäre dies eine Prima Gelegenheit.

Bild von 2016, als die Stadt Duisburg noch geleugnet hat, dass die Parkbuchten zu eng wären.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Verkehrswende | 1 Kommentar

#Rheinhausen: DVG lässt Fahrgäste im Regen stehen – #Duisburg #ÖPNV

Wegen einer Baustelle hat die DVG die Haltestelle Markt, in einer Fahrtrichtung, an die Duisburger Straße verlegt. Man steht dort völlig offen auf am Rand des Marktplatz, ohne Überdachung. Die Baustelle, welche die Verlegung notwendig machte, soll noch mind. bis Mai dauern. Also noch einige Monate und entsprechend viele Niederschläge.

Wie sehr man die Fahrgäste bei der DVG wertschätzt erkennt man hier sehr deutlich daran, dass man kein temporäres Wartehäuschen oder dergleichen aufgestellt hat. Es ist doch eigentlich das mindeste, dass man seitens der DVG hierfür eine Lösung hat und direkt mitdenkt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Feuerwehr und Anleitern – #Parkplatz #Fahrrad

In 2024 gab es in Berlin eine fadenscheinige Diskussion wegen einem geschützten Radweg, wegen dem die Feuerwehr angeblich nicht anleitern könnte, weil man nicht dicht genug an die Gebäude käme. Das Hauptproblem waren da die Parkplätze, neben dem Radweg.

Das hat mich auf die Idee gebracht mal nachzufragen, wie das bei Feuerwehr in Duisburg ist. Mir wurden folgende Werte genannt:
1. Mindestabstand zum Gebäude 3,00 m
2. Bei einer Brüstungshöhe zwischen 8,00 m und 18,00 m muss der Abstand der Aufstellfläche zwischen 3,00 m und 9,00 m liegen.
3. Bei einer Brüstungshöhe zwischen 18,00 m und 21,00 m muss der Abstand der Aufstellfläche zwischen 3,00 m und 6,00 m liegen.

Wenn man sich manche Bereiche mit breitem Gehweg und Stellplätzen quer zur Fahrbahn anschaut, könnten das bereits mehr als 9 m sein. Ich frage mich gerade, ob man bei der Einrichtung von Parkplätzen diesen Punkt mitberücksichtigt oder einfach ignoriert, dass es im Brandfall Probleme gäben könnte.

Ohne den Bericht aus Berlin im Zusammenhang mit Radverkehr wäre mir das wohl auch nicht in den Sinn gekommen. Und ob in den einschlägigen Werken für den Straßenbau auch ein Hinweis auf die Anleiterabstände steht, weiß ich nicht. Möglicherweise steht da nicht einmal etwas zu den Kurvenradien von Feuerwehrfahrzeugen.

Dazu kommt auch noch, dass eine bestimmte Aufstellfläche benötigt wird. Sprich die restliche Fahrbahn muss breit genug sein. Das alles macht dies aus meiner Sicht recht kompliziert.

Es wäre jedenfalls fatal, wenn die Feuerwehr erst die Leute zum Entfernen von Fahrzeugen suchen müsste, während in einem Gebäude Menschen sterben. In gewisser Hinsicht wären auch dies Verkehrstote.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bauerngeldempfänger – #Bürgergeld

Da jetzt bald Bundestagswahl ist, kommen mir die Bauernproteste im letzten Jahr wieder in den Sinn, wo es um die Ablehnung von Klimaschutz wegen persönlicher Bequemlichkeit und wegen Gier ging.

Gleichzeitig wird von angeblich christlichen Parteien gegen Menschen mit Bürgergeld gehetzt, um davon abzulenken, dass die Reichen noch Reicher werden und sich um Steuer drücken. Wobei, wenn man mal schaut wie viele Geld Bauern vom Staat bekommen, sich die Frage stellt, ob das nicht eigentlich auch Bürgergeldbezieher sind. Man könnte natürlich auch Bauerngeldempfänger schreiben. Denn die agrarwirtschaftlichen Aufstocker können scheinbar von ihrer Arbeit nicht leben und müssen deshalb zusätzlich Bauerngeld bei der EU usw. beantragen. Während man beim Bürgergeld hier ziemlich viele Vorwürfe hört und oft pauschal von Faulheit spricht, ist dies bei Bauerngeldempfängern scheinbar nicht der Fall, obwohl sich auch hier Frage stellt, warum die Subventionen überhaupt nötig sein sollen. Da wäre Bürgergeld sicherlich günstiger, als Milliarden an Bauern zu geben. Zumal ohne die Subventionen auch die Bodenvergiftung durch Gülle und Dünger, sowie Tierquälerei verringert werden und die Preise für Fleisch auf eine reales Niveau steigen.

Traktor auf Gehweg geparkt

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Philosophisches, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Petition: Krankschreibung mit Fahrtauglichkeit – #Corona #Motonormativity

Meine Petition an den Bundestag wurde heute unter dem Titel Führerscheinwesen – Bewertung der Fahrtauglichkeit bei einer Krankschreibung mit der ID 176242 auf der Seite des Bundestages veröffentlicht.

Wie nicht anders zu erwarten ist die Motonormativity mal wieder Lautstark. Einige kapieren nicht einmal, warum man mit Corona nichts am Steuer eines KFZ zu suchen hat. Genau wie bei Alkohol überschätzen viele Menschen die eigene Fahrtauglichkeit bei Krankheiten, wie Corona, Grippe usw. nicht nur bei schweren Fällen auch bei Leichten. Am Steuer einer tonnenschweren Maschine, mit 50 km/h reicht schon eine kurze Unaufmerksamkeit, damit es tödlich endet.

Aber das verstehen natürlich einige nicht, weil es nicht in den Kram passt, an andere zu denken. Die eigen Bequemlichkeit auf dem Weg zum Arzt ist wichtiger und fürs Taxis ist man zu geizig.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , | 6 Kommentare

Wirtschaftsbetriebe und Stadtwerke Duisburg rechnen unseriös ab – #Duisburg

Jedes Jahr kommt der Schmutzwassergebührenbescheid und jedes Jahr der gleiche Mist.

Die Wirtschaftsbetriebe listen nicht auf, welche Zahlungen berücksichtigt wurden. Es steht nur eine Summe der Vorauszahlungen. Vermutlich für das Abrechnungsjahr, aber der Zeitraum wird nicht klar benannt.

Und auch Guthaben aus den Vorjahren wird in der Abrechnung nicht erwähnt und verrechnet. Das ist in meinen Augen keine seriöse Abrechnung. Würde ein Unternehmen, wo ich freiwillig Kunde bin, so agieren, wäre ich sehr schnell bei einer seriösen Alternative. Für mich ist das betrügerisch, weil man das Guthaben nicht erkennbar berücksichtigt. Es könnte also sein, dass da einiges an Geld ist, was die WBD z. B. anlegen und damit Zinsgewinne generieren. Natürlich nicht nur bei mir, sondern bei vielen. Nachvollziehen kann man den realen Kontostand nicht, weil die Abrechnung falsch ist.

Man muss wohl hier die WBD auffordern endlich seriös abzurechnen und ansonsten die Zahlungen einstellen.

Jede Kreditkartenabrechnung ist seriöser, wenn man das mal vergleicht.

Bei den Stadtwerken Duisburg ist es genauso. Die Jahresrechnung Wasser ist ebenfalls unvollständig. Und dann schreiben die allen ernstes etwas von „zuverlässige Energielieferung“ und „Energiepreisbremse“ im ersten Absatz und drucken auf der Rückseite u. a. etwas zu Gaspreisen. Wasser ist keine Energielieferung. Und dann soll man im Februar einen anderen Abschlag leisten als in den anderen Monaten, was doch völlig unsinnig ist.

Es kann doch nicht angehen, dass die Unternehmen derartig schluderig abrechnen. Zumal man ja nicht einmal wechseln kann.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Finanzlage | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Roman Suthold vom ADAC kennt nicht die Hauptursache für Stau? – #Motonormativity

Angeblich soll Roman Suthold ein Professor und Verkehrsexperte sein. Für den ADAC behauptet er in NRZ, dass die Hauptursache für Stau jahrzehntelange Versäumnisse bei Investitionen in die Infrastruktur wären. Das lässt mich an der Expertise stark zweifeln.

Hauptstauursache ist, dass zu viele KFZ zur gleichen Zeit begrenzten Raum benutzen wollen. Die Infrastruktur mag da zwar eine Rolle spielen, aber man kann die Straßen nicht so bauen, dass zu Stoßzeiten alle KFZ problemlos rollen können. Das scheitert ersten am Platz und zweitens daran, dass der Ausbau von Straßen weiteren Verkehr induziert. Sprich bessere Fahrbahnen für KFZ führen zu mehr KFZ und mehr Stau. Nur Leute die keine Ahnung von Verkehr haben behaupten, dass der Ausbau/Neubau etwas verbessern würde. Die Bekämpfung von Stau durch Ausbau funktioniert nicht.

Will man Stau wirksam und kurzfristig bekämpfen ist das möglich und ziemlich simpel. Man muss die Anzahl der KFZ so reduzieren, dass keine Überlastung mehr eintritt. Dies geht durch Anreize andere Fortbewegungsmethoden zu nutzen. Etwa besseren ÖPNV und gute Radwege. Ein Anrecht auf Homeoffice würde den Verkehr ebenfalls reduzieren. Wobei ich ja ein Verfechter von Marktwirtschaft bin. Wenn begrenzter Raum zu bestimmter Zeit von zu vielen KFZ genutzt werden soll, dann muss den Preis solange erhöhen, bis der Verkehrsfluss wieder flüssig ist. Der Rest wird andere Routen nehmen oder günstigere Uhrzeiten. Ganz simpel, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Natürlich hat Herr Suthold als Vertreter der Autolobby wohl primär die Motonormativitybrille auf.

LKW Stau Duisburg Logport

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

#Duisburg: Radpatchwork/Radflickenteppich – #Fahrrad

Bald ist wieder einmal Kommunalwahl, da sollte man nicht vergessen, dass SPD und CDU dafür verantwortlich sind, dass es in Duisburg kein durchgehendes Radwegenetz gibt. Selbst an Stellen, wo dies problemlos möglich war, ging es wenn überhaupt nur mit äußerem Druck.

Nur wenigen Stellen gibt es überhaupt Radwege, die man als solche bezeichnen kann. Ansonsten gibt es schmale Streifen, die rechtlich eigentlich keine Radwege sind und schon gar nicht nutzungspflichtig sein dürfen. Dann gibt es viel zu oft Schmutzstreifen, die nichts taugen, weil diese lediglich dazu führen, dass Autofahrende noch enger überholen. Dann muss man wieder auf Fahrbahn ohne Markierungen fahren. Dies wechselt sich dann auch noch sehr oft ab. Eine sichere und komfortable Verbindung von A nach B gibt es in Duisburg nur selten. Oft werden sichere Bereiche wegen Autoverkehr von Gefährdungen unterbrochen. Egal ob nun Todesweichen oder „nur“ Einmündungen.

Und von Baustellen muss man eigentlich gar nicht erst anfangen, denn da läuft dann so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann.

Rad- und Fußweg nicht nutzbar

Veröffentlicht unter Duisburg, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , | 3 Kommentare

#Duisburg verschwendet Geld! – #Rahmerbuschfeld #Digitaldiskriminierung #Zwangsdigitalisierung

Die Stadt Duisburg macht ernst hat am 05.02.2025 schreiben zum Bebauungsplan Nr. 1239 -Rahm- „Rahmerbuschfeld“ und Flächenutzungsplan-Änderung Nr. 7.45 -Süd- eine Mitteilung nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) verschickt. Genauer gesagt das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.

Eine Information an die Bevölkerung ist nicht schlecht, wenn man allerdings zwei Seiten auf zwei Blätter druckt, dies nicht einmal unterschreibt, obwohl man Platz für die Unterschrift lässt. Dann verschwendet man schon einmal ein Blatt Papier, was so nicht notwendig gewesen wäre und auch nicht umweltfreundlich ist. Dass man dafür dann allerdings einen großen Umschlag nutzt, der definitiv nicht notwendig gewesen wäre und diesen mit 1,80 € frankiert, obwohl ein kleiner Umschlag für 0,95 € gereicht hätte ist unverständliche Verschwendung. Natürlich spart man Geld dadurch, dass man nicht die Unterlagen zuschickt, was aber meistens ohnehin nur notwendig ist, wenn man wirklich klagen will.

Naja, das verschwenderische umweltfeindliche Verhalten der Abteilung Stadtplanung verwundert aber nicht wirklich, schließlich verschwendet das Vorhaben Rahmerbuschfeld die wertvolle Ressource Fläche und gefährdet die Umwelt. Das passt klimaschädliche Verschwendung ins Gesamtbild.

Der Inhalt des Schreibens ist dann pure Digitaldiskriminierung. Die Unterlagen können entweder unter einem Link oder per QR-Code direkt eingesehen werden oder man soll per Email einen Termin vereinbaren. Mich persönlich betrifft es zwar nicht, da ich die Methoden benutzen könnte, es ist trotzdem unverschämt, dass man keine Optionen für jene erwähnt, die nur Telefon nutzen, aus welchen Gründen auch immer. Es steht zwar die Telefonnummer auf dem Schreiben

Duisburg ist echt verschwenderisch, umweltschädlich und diskriminierend.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Finanzlage, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Arschparken: Polizei Duisburg steht mal wieder auf dem Gehweg – #Autopolizei

Immer wieder verlangt die Polizei Respekt.

Meinen die allen Ernstes, dass man eine Organisation respektieren soll, die sich nicht an Verkehrsregeln hält?

Das Bild zeigt ein Polizeifahrzeug, dass den Gehweg wohl nahezu vollständig blockiert. Weder ist dafür ein Grund erkennbar, noch vorstellbar, denn es kann einfach keinen Grund geben sich so rücksichtslos hinzustellen. Auch nicht, wenn man die oft zitierten Sonderrechte berücksichtigt. Diese Sonderrechte gelten nur eingeschränkt und erlauben auch nicht jeglichen Verstoß gegen die Verkehrsregeln. Ein derartig erheblicher Eingriff in den Fußverkehrsfluss müsste extrem gute Gründe haben und diese sind wie gesagt hier nicht vorstellbar.

Davon abgesehen Parken beim „Shared Space in Hochemmerich auch andere PKW immer wieder auf den Gehwegbereichen, womit die Polizei natürlich mal wieder der Vorbildfunktion nicht gerecht wird. Ist auch nicht das erste Mal, dass ich das Polizeiauto mit diesem Nummernschild auf dem Gehweg sah.

Mit so einer Polizei ist Verkehrswende schwierig. Der Polizei mangelt es an Respekt vor Verkehrsregeln und besonders vor den verletzlicheren Verkehrsteilnehmenden.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

#GDCh bietet André Thess eine Bühne – #Klimaschutz #Fracking

In der Februarausgabe der „Nachrichten aus der Chemie“, der Mitgliederzeitschrift der GDCh gibt es einen Pro/Contra Artikel zu Klimaschutz und Chemie. Die Zeitschrift bietet André Thess hier eine Bühne. Dieser soll angeblich Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart sein.

In dem Beitrag geht primär um Befürwortung Kohle, Fracking und AKW. Diese Ansichten von André Thess verwundern nach kleiner Recherche nicht wirklich. Er ist laut Wikipedia Mitglied der FDP und zudem im Verein Nuklearia. Ferner organisierte er eine Tagung mit Klimawandelleugnern. Dass er da Kohle und Atom fordert, ohne dies fundiert zu begründen, ist so offensichtlich, wie Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser reagiert.

Die von ihm geforderten grundlastfähigen Kohlekraftwerke verteuern die Energie, weil jemand die Kraftwerke bezahlen muss und diese sich durch die Schwankungen im Stromnetz und CO2-Bepreisung gar nicht rentieren können. Das heißt hier müsste über Steuern subventioniert werden. Das heißt die Allgemeinheit soll die Industrie subventionieren.

Und wer der Meinung ist, dass Atomkraft günstig wäre, disqualifiziert sich für einen seriösen Diskurs von selbst. AKW kosten allein schon im Bau viele Milliarden. Zudem ist ein AKW so unsicher, dass keine Versicherung diese zu vertretbaren Konditionen versichern würde. Das heißt auch hier müsste der Staat geradestehen, wenn etwas schiefgeht. Ein AKW neben einem Störfallbetrieb zu errichten, was Herr Thess vorschlägt, ist quasi eine noch höhere Wahrscheinlichkeit für eine fatale Wechselwirkung. Zumal der Bau von AKW Jahrzehnte dauert, extrem teuer wird und die Müllfrage immer noch nicht geklärt ist.

Vermutlich würde man bei näherer Betrachtung feststellen, dass die weiteren Zahlen im Artikel aus dem Zusammenhang gerissen sind oder vielleicht sogar nicht stimmen. Denn ohne massive Subventionen durch die Allgemeinheit gibt es keine billige Energie. Da ist es völlig egal, ob die Subventionen direkt in Form von Steuergeldern kommen oder über vollgelaufene Keller und andere Klimaerwärmungsfolgekosten. Bekanntlich steht die FDP für Ausbeutung und Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit.

In der Realität macht es Belgien übrigens vor, wie es mit günstiger Energie geht. Durch dezentrale Speicherung von Wind- und Sonnenenergie und effiziente durchdachte Prozesse. Statt die Energie über Leitungen zu leiten ist es besser diese in der Nähe zu speichern. Immerhin ist das Energienetz überwiegend nur zu einem niedrigen Prozentsatz ausgelastet, außer zu Spitzenzeiten. Sprich der Netzausbau verteuert Energie. Wenn man sich dagegen ein heutiges Chemiewerk anschaut, wo zentral heißes Wasser erzeugt wird, was dann über Leitung transportiert wird und zudem noch viel Energie an die Umwelt abgegeben wird, etwa warmes Wasser in Flüsse, dann kann das nicht effizient sein.

Die von Thess angeführte Firma Müller überführt Reststoffe aus der Molkerei in gewinnbringende Produkte, sprich Upcycling. Das heißt möglichst wenig Verschwendung. Wobei Müller aufgrund der Nähe zu Faschisten nicht unbedingt als gutes Beispiel taugt.

Die Forderungen von Herrn Thess sind unwissenschaftlich und unethisch. Ich verstehe nicht, warum die GDCh solchen Forderungen Raum gibt, da sie nicht auf dem Boden der wissenschaftlichen Fakten basieren. Die GDCh tut der Chemie ganz sicher keinen Gefallen solchen komischen Vorstellungen eine Bühne zu bieten. Denn schließlich wird man dadurch mit Klimawandelleugner in eine Ecke gestellt. Oder gab es ganz einfach keine seriösen Argumente gegen Klimaschutz? Denn auch die Industrie wird nicht darum herum kommen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Arschparken: Warum parkt Stroeer auf dem Gehweg? – #Duisburg #Rheinhausen #Stroeer

Am 13.01.2025 kam ich an der Asterlager Straße (Ecke Moerser Straße) in Duisburg Rheinhausen vorbei und sah ein KFZ auf dem Gehweg. Auf dem Bild kann man gut erkennen, dass dort ein neues Plakat aufgehangen wird.

Der Gehweg war vollständig blockiert, so dass Fußverkehr auf den Radweg ausweichend musste. Auf dem Rückweg dokumentierte ich, dass die Plakatwand zur Firma Stroeer gehört.

Da der Gehweg an der Stelle eine Senkung aufweist, habe ich mich früher häufiger gefragt, wie das kommt. Die Antwort, die Firma Stroeer scheint hier den Gehweg auf Kosten der Allgemeinheit zu zerstören, weil es bequemer und profitabler ist das Fahrzeug auf dem Gehweg abzustellen, als rechtskonform.

Aus meiner Sicht sollten alle Plakatwände ohne rechtskonforme Parkmöglichkeit davor entfernt werden, da dies zu genau so einem rücksichtslosen Verhalten führen.

Wobei es natürlich auch sein kann, dass das konkrete Fahrzeug zu einem Unterauftragnehmer oder Vertragspartner gehört, was aber nichts daran ändert, dass es Arschparken ist.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Hinterlasse einen Kommentar

#Motonormativity: Ob 5G-Schwurbels von RADAR an KFZ wissen?

Es gibt Schwurbels die alles mögliche zu 5G behauptet, was natürlich überwiegend Quatsch ist. Aber nur mal angenommen elektromagnetische Felder wären total schlimm, ob sich die gleichen Schwurbels dann dem RADAR an sehr vielen KFZ bewusst sind? Oder würden das RADAR am KFZ einfach ignorieren?

Der Sender wäre in unmittelbarer Nähe beim Einparken und die Reichweite sowie Richtung dürfte je nach KFZ variieren. Sprich man müsste sehr viel wissen, um sich in „sicherer“ Entfernung aufzuhalten.

In der Serie Better Call Saul kommt ein Charakter mit einer eingebildeten Elektroallergie vor. In Wirklichkeit vermutlich so eine Art Überlastungspsychose. Oder auch die Störung durch einen nicht eingeschalteten Funkmast für Handy.

Aber zurück zum KFZ, ich wette weil man das KFZ positiv sieht, gibt es hier keine Beschwerden, während dies bei 5G als Symptom für die moderne Welt der Fall ist. Würde mich nicht wundern wenn die gleiche Gruppe, die 5G ablehnt, Atomkraftwerke fordert, weil ionisierende Strahlung nach deren Ansicht ja so ungefährlich ist. Dazu sei gesagt, dass die schädliche Wirkung von ionisierender Strahlung auch in geringen Dosen belegt ist, die von elektromagnetischen Felder geringer stärke dagegen nicht. Dafür gibt es derzeit keinerlei Belege. Radon im Keller ist definitiv gefährlich. 5G auf dem Dach nicht, weil man ohnehin im Funkschatten ist.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Überlegung | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#Wirtschaft: Jämmerliche Industrie – #INSM #IHK

Vor kurzem gab es im Fernsehen (WDR) ein Bericht, wo sich jemand von einem Gewerbebetrieb über die hohen Energiepreise beklagte.

Mein erster Gedanke war, ob der wohl Photovoltaik auf dem Dach und Energiespeicher hat? Denn mit der Kombination dieser plus Nutzung von günstigen Börsenpreisen kann man erheblich Kosten einsparen. Wobei natürlich auch Energieeinsparung Sinn macht.

Was natürlich auch in den Sinn kommt, warum Medien die dummen unfundierten Behauptungen größerer Organisationen oder von Einzelpersonen zu selten kritisch hinterfragen.

Das ist das mit Energie das gleiche, wie mit Bürokratieabbau. Wo auch unkonkrete Forderungen in Raum gestellt werden, die vielleicht gut klingen, aber wenn man genauer hinschaut fast immer der Allgemeinheit schaden. Auch angeblich günstige Energiepreise, subventioniert über Steuern sind keine Lösung für die Industrieprobleme. Man muss einfach innovativer werden, statt heute mit der gleichen Methode, wie vor hundert Jahren zu arbeiten. Bestes Beispiel sind hier die Zuckerwerke, die mit sehr viel Energieaufwand, genauso wie vor hundert Jahren mit Wasser den Zucker aus Zuckerrüben kochen. Vielfach sogar noch fossile Energieträger.

Industrie die nicht innovativ ist, sondern nur jammert, ist nicht wettbewerbsfähig, weil man nicht innovativ ist. Das liegt nicht an den Kosten in den Deutschland, sondern an fehlendem Mut für Veränderung. Man will einfach so weitermachen, wie immer, was allerdings in einer sich ständig ändernden Welt nicht geht.

Wird eigentlich Zeit, dass man dem Industriepopolismus etwas entgegensetzt.

Diese jämmerliche Industrie ist einfach nur peinlich.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#VisionZero: Überholverbot bei Glätte und Schnee – #Verkehrssicherheit #Fahrrad

In den Nachrichten sind bei Schnee und Glätte immer wieder Überhol“unfälle“. Wobei das ja eigentlich keine Unfälle sind, sondern absehbare Ereignisse.

Das bei glatter Straße rasante Lenkmanöver, wie sie fürs Überholen notwendig sind, extrem riskant sind, ist offensichtlich. Dennoch gibt es immer wieder Bilder in den Medien von kaputten KFZ. Mein Mitleid mit solchen Rasern hält sich in Grenzen, allerdings kommen ja teilweise auch unschuldige Dritte zu Schaden.

Da die Raser von selbst nicht drauf kommen müsste die Regel gelten, dass bei Glätte und Schnee ein allgemeines Überholverbot gilt. Dadurch würden auch die Versicherungen entlastet für derartige Schäden am eigenen KFZ zu zahlen, wenn man so dumm war da einen „Unfall“ zu verursachen. Wer einen Termin hat muss dann früher losfahren und nicht sich und andere durch eine waghalsige Fahrweise gefährden.

Zumal aus meiner Sicht bei Glätte ohnehin Schrittgeschwindigkeit gilt.

Noch gefährlicher ist dies natürlich, wenn man auf einer eh schon schlechten Fahrbahn mit dem Fahrrad unterwegs ist.

Schnee auf Rad- und Gehwegen wird schnell zu Eis.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Autos fahren ständig selbstständig? Können die bei den Medien kein Deutsch? #AUTOkratie #Motonormativity #WDR #NRZ

Manchmal fragt man sich, ob die Leute bei den Medien kein Deutsch können. Ich weiß Dünnes Eis für mich, allerdings mache ich nicht so offensichtliche Fehler. Bei mir sind Objekte nicht die Akteure.

Am 28.01.2025 titelte die NRZ auf der Titelseite:
„Auto fährt in
deutsches Bahnrad-Team“
angeblich wären die Radfahrer von einem Auto schwer verletzt worden. Auf der Titelseite stand nicht mit einem Wort, dass ein 89-jähriger Fahrer am Steuer saß. Das erfuhr man erst im Sportteil. Nicht schreibt die NRZ also die Unwahrheit, denn es war kein autonomes KFZ, sondern ein sehr alter Fahrer, der laut Artikel vermutlich nicht mehr richtig gucken konnte, man lässt wesentliche Informationen einfach weg. Und das ist ja auch kein Einzelfall. Auch der WDR beherrscht die Rechtschreibung nicht und titelt:
„Auto fährt in Wohnhaus in Unna – Fahrer schwer verletzt“
weiter wird behauptet:
„Bei einem schweren Unfall in Unna ist ein Auto gegen ein Wohnhaus gerast.
Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt und kam ins Krankenhaus.“
und ebenfalls:
„Das Auto ist offenbar mit hoher Geschwindigkeit gegen die Hauswand des Bungalows gefahren. “

Es ist mir unverständlich, wie man so einen Unsinn schreiben kann. Da autonome KFZ in Deutschland noch nicht erlaubt sind und sogar der Fahrer erwähnt wird, hat dieser auch gehandelt. Niemand sonst. Der Täter sitzt am Steuer und ist nicht der Gegenstand KFZ. Offensichtlich beherrschen die Verantwortlichen in den Redaktionen nicht nur keine Rechtschreibung, sondern können auch nicht objektiv berichten.

Ist seriöse und korrekte Berichterstattung eigentlich zu viel verlangt?

Autos rasen nicht, dass sind die Fahrer.

Autos fahren nicht gegen Wände, dass sind die Fahrer.

Autos überfahren nicht Radfahrer, dass sind die Fahrer.

Zumindest in den beiden Artikel waren es Fahrer. Die Fahrer sind die Täter. Aus welchen Gründen die zu schnell oder unaufmerksam war, ist für die Überschrift erst einmal irrelevant. Es war jedenfalls deren Fehlverhalten, dass zu Sachbeschädigung oder Verletzten geführt hat.

Das Scheint beim Thema Auto eine echte Seuche zu sein, dass da plötzlich niemand mehr die Rechtschreibung beherrscht.

Niemand käme auf die Idee bei einem anderen Sachverhalt derartig wahrheitswidrig zu beschreiben. Warum macht man dies dann beim KFZ-Verkehr anders? Liegen hier die Scheuklappen bei der persönlichen Betroffenheit. Dass man selbst man Steuer hätte sitzen können und deshalb lieber schlechte Ausreden schreibt? Ganz nach dem Motto, ich bin doch gar nicht in die Wand gefahren, dass war das Auto?

Wer ein KFZ nicht so führt, dass es jederzeit unter Kontrolle ist, ist schuldig. Autos kommen auch nicht einfach von der Fahrbahn ab. Die werden zu schnell gefahren oder schlecht gesteuert. Verantwortlich ist immer die Person am Steuer, auch wenn man jemanden ausgewichen ist. Denn hätte man die Verkehrsregeln eingehalten, hätte man rechtzeitig anhalten können.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Etikettenschwindel CDU und CSU – #Antichristen #CDU #CSU #Merz #Jesus

Die CDU und CSU geben der Abkürzung nach vor christlich zu sein, wenn man allerdings mal ins neue Testament guckt steht da nichts von Abschiebung und Zusammenarbeit mit Faschisten drin. Da steht auch nichts von Erpressung und Korruption. Wenn man sich das Verhalten anschaut wäre anstelle des C eine PP angebrachter. Denn die CDU und CSU würden einen linken Rebellen wohl eher einkerkern, wie man es ja auch bei der letzten Generation sieht, wo die Rechtspopolisten dieser Partei hart ins Gericht ziehen, während man sich zu den Bauern ganz anders verhält.

Nach der Abstimmung mit Faschisten im Bundestag, sind berechtigte Zweifel daran angebracht, dass diese Partei mit dem bayrischen Anhängsel demokratisch ist. Als müsste man das D streichen und Sozial ist das bayrische Anhängsel ja auch nicht, also bleibt bei korrekter Bezeichnung eigentlich nur eine PPU (Pontius Pilatus Union). Für mich sind die vom Verhalten her Antichristen, von wenigen öffentlich erkennbaren Ausnahmen abgesehen.

Der Vorläufer der CDU die Centrumspartei hat 1933 Faschisten zur Macht verholfen. Es ist zu befürchten das sich die Geschichte wiederholt und das macht mir als Demokrat Angst. Deshalb bleibt es diesmal wohl wirklich nur eine demokratische Partei zu wählen, die eine reelle Chance hat in den Bundestag zu kommen. FDP stimmt ebenfalls mit Faschisten und fällt damit und mit der Sabotage der Ampel weg. BSW kämpft für putin und stimmt ebenfalls mit Faschisten bzw. nicht gegen diese. Aktuell bleiben da nur noch Grüne, Linke und SPD, als halbwegs akzeptable Optionen.

Anders als im Leben des Brain sage ich hier, kein Kreuz für Merz!

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Politik | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#VisionZero: Mindestbreiten von Gehwegen im Arbeitsschutz – #Fußverkehr

Zu Fuß unterwegs sein verbraucht viele Kalorien und ist gesund, allerdings ist die Infrastruktur oft suboptimal und zu schmal. In der StVO selbst gibt es keinen Vorgaben für die Breite von Gehwegen. In technischen Richtlinien gibt es zwar Vorgaben, die allerdings im Hinterzimmer ausgekaspert wurden und nicht öffentlich zugänglich sind.

Eigentlich kann man sich die Breite auch herleiten, aus der Breite der Personen bzw. für Gehweg zugelassene Fahrzeuge (Kinderwagen Rollstühle, manuelle Roller usw.) und dem Umstand, dass Begegnungsverkehr möglich sein muss.

In diesem Beitrag geht es allerdings um die Breite von Verkehrswegen für den Fußverkehr im Arbeitsschutz. Der Ansatz in der ASR A1.8 (PDF) richtet sich nach Personenzahl.

Anzahl der Personen => Mindestbreite
bis 5 => 0,90 m
bis 20 => 1,00 m
bis 50 => 1,20 m
bis 100 => 1,20 m
bis 200 => 1,20 m
bis 300 => 1,80 m
bis 400 => 2,40 m

Die Breiten sind für den öffentlichen Raum zu gering, allerdings ist das Grundprinzip richtig, da man hier aus der täglichen Personenzahl die Mindestbreite ableiten kann. Ein Weg, der nur von wenigen Personen genutzt wird, braucht nicht so breit zu sein, wie einer, wo täglich viele Personen unterwegs sind.

Die StVO bzw. die VwV-StVO müsste hier deutlich konkreter werden. Zumal die bei Radwegen längst der Fall ist. Dies irgendwelche undurchsichtigen Gremien zu überlassen, die außerhalb parlamentarischer Kontrolle einfach irgendwelche Werte festlegen, dass darf nicht sein.

Zugeparkter Gehweg ist auf jeden Fall zu schmal

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Stadt will mit Datenschutz verarschen – #Arschparken

Notgedrungen befasse ich mich nun schon einige Zeit mit dem Arschparken eines Arztfahrzeuges auf dem Gehweg, völlig ohne Grund. Auf der Fahrbahn direkt neben dem Fahrzeug wäre ausreichend Platz, derzeit ist dort allerdings ein Halteverbot. Einen Grund dafür gibt es nicht.

Es nahezu 100 %ig sicher, dass es keine Begründung gibt, die erklären kann, warum dass Fahrzeug an der Stelle auf dem Gehweg stehen muss. Außer natürlich dass man bei der Stadt Duisburg nicht in der Lage ist, Fehler einzugestehen.

Das dürfte auch der Wahre Grund sein, warum man die Genehmigung ohne personenbezogene Daten nicht herausgeben wollte. Allerdings ist die Begründung der Stadt absurd. Ich hatte explizit die Genehmigung ohne personenbezogene Daten gefordert und man lehnt mit der Begründung ab, dass man das Dokument nicht herausgeben könne, weil es personenbezogene Daten enthält. Mal abgesehen davon, dass mir die Krefelder-Nummernschilder ohnehin bekannt sind, interessieren mich diese Angaben nicht und ich werde dieses Dokument wahrscheinlich ohnehin im Rahmen der Klage bekommen. Wobei es zwar nett gewesen wäre vorher den Inhalt zu kennen, es aber ohnehin keine Begründung gibt, welche ein Arzt-KFZ auf dem Gehweg notwendig macht. Man könnte den Gerichten schon allein dadurch viel Arbeit ersparen, dass die Behörden einfach sauber und korrekt arbeiten.

Peinlichkeiten erspart man sich auf diesem Wege nicht. Man macht es eher noch peinlicher und verschafft dem LDI unnötige Arbeit.

Man sieht deutlich, dass auf der Fahrbahn ausreichend Platz ist.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Feuerwehr macht keine Testfahrten – #Rheinhausen

Wenn ich unterwegs bin, sehe ich oft Kurven mit kleinen Radien, wo größere Fahrzeuge vermutlich nur schwer durchkommen, weshalb ich bei der Feuerwehr mal nachgefragt habe, wie oft man dies überprüft.

Ich bekam diese Antwort:
„Kontrollfahrten in Rheinhausen führen wir nicht durch. Öffentliche Straßen sind baurechtlich und auch aus brandschutztechnischer Sicht keine Feuerwehrzufahrten.“
Man verweist hier auf das Ordnungsamt, was allerdings nur die vorhandenen Verkehrsregeln kontrolliert. Wenn denen nicht bewusst ist, dass die Feuerwehr nicht um die Kurve käme, wie etwa an einer Stelle am Berthaplatz, wo ich ziemlich sicher bin, dass die Feuerwehr nicht rum kommen würde, dann könnte das Ordnungsamt auch nicht kontrollieren. Zumal die ohnehin nicht überall sind.

Feuerwehreinfahrten sind einfach und offensichtlich. Zumal man da auch zivilrechtlich gegen Gefährder vorgehen kann. Was ich derzeit auch in einem Fall vorbereite.

Online bekomme ich immer wieder mit, dass die Feuerwehr (nicht unbedingt in Duisburg) darum bittet nicht falschzuparken bzw. Testfahrten durchführt und dabei immer wieder feststellt, wo es Engstellen gibt. Theoretisch müsste dies natürlich bereits bei der Planung einer Straße berücksichtigt werden, aber praktisch würde ich vermuten, dass dies nicht überall klar ist. Zumal man sich bei Sperrflächen ziert.

Mal abgesehen davon wären solche Testfahrten auch eine prima Übung für die Feuerwehr durch Engstellen zu kommen bzw. die vorgenannten Problemstellen zu erkennen.

Besonders sicher fühlt man sich jedenfalls nicht, wenn die Feuerwehr nicht zu einem kommen kann, weil da ein KFZ im Weg steht.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschänder #RWE darf Sündenwäldchen bei Manheim roden, so das OVG – #Grüne #Klimschutz

Klimaschänder RWE darf nun roden. Das OVG Münster hat gegen Klima- und Naturschutz und für Klimaschänder RWE geurteilt.

Man braucht angeblich den „Abraum“ oder zu deutsch den Boden unter dem Wald um beim Braunkohleloch eine Böschung herzustellen. Dies ist das Ziel für die Restseeutopien. Gemäß PM hat das Land Nordrhein-Westfalen den Hauptbetriebsplan im Dezember 2024 zugelassen, sprich CDU und Grüne zeichnen sich hierfür verantwortlich. Ob da ein Baummassaker im Wahlkampf wirklich so gut kommt?

Mal völlig davon abgesehen, dass es hirnrissig ist Gelände zu roden, ein neues Loch zu Baggern, damit man das große Loch billig formen kann. Die Wahrheit ist, dass es hier ausschließlich um eine billige Lösung für RWE geht. Man könnte hier auch problemlos Bauschutt nutzen, den man allerdings transportieren und bezahlen müsste.

Braunkohle nein Danke

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Noch immer keine Trödelmarkttermine bekannt – #Moers #Krefeld

Während ich bereits Ende 2024 die Termine für die kommunalen Trödelmärkte in Krefeld (Sprödentalplatz) und Moers (Fußgehzone) online verfügbar fand, ist der Duisburg Kontor sehr lahm. Die vorgenannten Trödelmärkte in Krefeld und Moers sind sehr gut. Die in Duisburg waren im Vorjahr noch okay, aber nur selten. Aber die sind natürlich auch gut gelegen. Ein Trödelmarkt in der Innenstadt gibt es seit vielen Jahren nicht mehr in Duisburg. Den am Burgplatz hat man vor langer Zeit beerdigt und scheinbar lässt man die Innenstadt lieber aussterben. Und dass Trödelmärkte die erst spät angekündigt werden nicht so gut besucht werden, versteht sich auch von selbst. Besonders wenn man dann noch ungünstige Termine wählen sollte.

Irgendwie verwunderlich, dass es Moers und Krefeld schaffen und Duisburg nicht.

Wobei Ende das Jahren standen schon Termine auf der Seite der Stadt, nur waren diese von 2024, was man allerdings durch die dummer Schreibweise nicht erkennen konnte. Die Jahreszahl hat man einfach weggelassen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Duisburg | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tatwaffe KFZ – #Automorde #Verkehrssicherheit

Es ist aus ethischer Sicht verwerflich regelmäßig in Überschriften die Tatwaffe zum Täter zu machen, aber Problem geht ja leider noch viel tiefer.

In Magdeburg war die Tatwaffe ein KFZ, während man den unzureichenden Schutz kritisiert, setzt niemand bei der Tatwaffe an. Mit Geofencing könnte man derartige Taten verhindern oder zumindest erschweren. Geofencing meint, dass in bestimmten Bereichen die Geschwindigkeit automatisch verringert oder sogar ein Halt erzwungen wird. Technisch ist dies kein Problem, aber scheinbar politisch.

Vielleicht hat auch die jahrzehntelange Praxis eine Tatwaffe nicht als solche so bezeichnen dazu geführt, dass man das KFZ nicht als gefährliche Waffe betrachtet. Dabei ist jedes KFZ eine gefährliche Waffe, die dazu geeignet ist, Menschen zu töten und verletzen. Vorsätzlich aber auch Fahrlässig. Für Schusswaffen braucht man einen Waffenschein in Deutschland. Für KFZ reicht es einmal irgendwann einen Führerschein zu machen und nur in ganz extremen Fällen muss dieser abgegeben werden. Eine geistige Eignung wird vorher nicht geprüft. Auch kann scheinbar nicht dauerhaft die Fahrerlaubnis entzogen werden, während dies bei Vorstrafen für Waffen der Fall ist.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Hinterlasse einen Kommentar

Was ist mit Google? – #Musk #Bezos #Suckerberg

Immer wieder sieht man die viel zu reichen Musk, Bezos und Zuckerberg mit dem Verurteilten an der Macht. Und damit auch die dazugehörigen Firmen, die viel Macht und Einfluss haben. Was mich allerdings verwundert ist der Umstand, dass Google hier scheinbar gar nicht auftaucht, gut die Hauptfirma heißt inzwischen anders, aber selbst dies wurde bisher nicht. Ich mein die Macht ein Großteil der Smartphones zu kontrollieren, das Netzwerk Youtube zu kontrollieren und so viel mehr Kontrolle auszuüben, sowie gigantische Informationsmengen zu sammeln, da verwundert es das niemand darüber spricht.

Liegt es daran, dass die Leute angst haben oder auf Anstand hoffen? Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass eine große Firma anständig sein kann, weil Anstand und gute Geschäfte sind nicht miteinander vereinbar.

In den ganzen Diskussionen wurde Google bisher nicht einmal erwähnt obwohl Google mit undurchschaubaren Algorithmen sehr gut manipulieren kann. Die Kommunikation etlicher läuft inzwischen über Gmail. Man stellt sich die Frage, was Google wirklich alles weiß über einen, selbst wenn man die Neugierde einschränkt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Internet, EDV & Co, Privatsphäre | Verschlagwortet mit | 3 Kommentare

Die #Grünen, die #Brandmauer und die Ideen des #Merz – #Aschaffenburg

Das Friedrich Merz die Opfer von Aschaffenburg verhöhnt ist klar, wenn er Maßnahmen fordert, welche die Tat nicht verhindert hätten. Der Täter war bereits im Land, daran hätten auch geschlossene Grenzen nichts geändert. Es ist vielmehr der Bürokratiedschungel der ein Problem darstellt. Statt hier aber die Probleme zu lösen ergeht sich Merz einmal mehr in Tiraden und will sogar mit Faschisten zusammenarbeiten. Damit hat er Versprechen von früher begraben. Man kann nicht ausschließen, dass die angeblichen Christen mit Faschisten eine Koalition eingehen. Die Wahlversprechen sind dann natürlich vergessen.

Die Aktion der Grünen wäre damit eigentlich richtig und gut. Aber beim Nachdenken, ob ich unterzeichne oder nicht, kam mir in den Sinn, dass auch die Grünen nicht vor der Nutzung von faschistischen Einrichtungen zurückschrecken, wenn es ihren Zwecken dient. Zwar ist das weniger offensichtlich als die Zusammenarbeit der CDU/CSU, allerdings sind die Grünen halt noch immer im Hetzwerk X aktiv, dessen Eigentümer Musk sich im Gesamtverhalten aus meiner Sicht als faschistisch geoutet hat. Somit kann man moralisch nicht eine Brandmauer einfordern, während man zeitgleich die deutschen Faschisten allein durch die Präsenz indirekt unterstützt. Denn geringer die Aktivität im Hetzwerk X, desto schneller brechen auch andere Institutionen weg.

Wer von anderen eine Brandmauer verlangt muss, selbst auch konsequent dafür einstehen. Ansonsten ist es eine unglaubwürdige Aktion, die meiner Unterstützung nicht wert ist.

Gib dem Hetzwerk X keine Posts

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

#SPD darf man nur mit Handy wählen – #Digitalisierung #Digitaldiskriminierung

Was soll man von einer Partei halten wie der SPD? Irgendein Wahlversprecher und dann der Verweis auf einen QR-Code. Wäre da nicht Onlinewerbung sinnvoller?

Ein Plakat deren Inhalte nur für Menschen mit Handy und QR-Scanner zugänglich sind? Das erklärt natürlich sehr schön warum es mit der Digitalisierung nicht vorangeht. Die SPD hat einfach keine Ahnung davon. Einige Handy haben einen QR-Code-Scanner, andere nicht. Und es gibt auch Menschen die haben gar kein Smartphone sehen also nur eine unbelegte Behauptung. Mal völlig davon abgesehen, dass das solche QR-Links auch zu Schadseiten führen können.

Allein schon die Höflichkeit gebietet es einen Link anzugeben und nicht auf Modern zu machen, wenn man es nicht ist.

Daneben behauptet eine Partei, die angeblich für Soziales steht dann auch noch etwas von mehr Ausbeutung (Mensch/Umwelt), denn nichts anderes ist Wirtschaftswachstum.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

KFZ-Verkehr ohne Unterweisungspflicht oder Nachschulung – #VisionZero #Fahrrad #Verkehrsgewalt

Es ist schon verwunderlich, wie unterschiedlich die Sicherheit an verschiedenen Stellen gehandhabt wird. Bei ionisierender Strahlung etwa von radioaktiven Stoffen gibt es eine jährliche Unterweisungspflicht explizit in § 63 der StrlSchV. Das heißt einmal jährlich müssen alle unterwiesen werden. Insbesondere natürlich auch über relevante Änderungen der Rechtslage.

Beim KFZ, das eine lebensgefährliche Waffe sein kann und sogar unmittelbarer tötet als ionisierende Strahlung, macht man einmal den Führerschein und muss danach nie wieder eine Schulung besuchen und sich auch nicht weiterbilden. Jedenfalls steht nirgendwo eine explizite Weiterbildungspflicht.

Das heißt man darf mit völlig veralteten Kenntnissen eine schwere Gefährdung Dritter lenken und führen.

Die Auswirkungen von ionisierender Strahlung sind meistens langfristig und haben etwa Krebs zur Folge, wobei die Zuordnung schwierig ist. Personen, welche KFZ lenken töten dagegen täglich Menschen, was teilweise auch an Unkenntnis der Verkehrsregeln liegt, also durch beständige Nachschulung verhinderbar wäre.

Es ist mir unverständlich warum offensichtliche Gefährdungen ignoriert werden. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit muss endlich auch im Verkehr gelten.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Niemand zuständig für Prävention an Bahnsteigen? – #Bürokratie #VisionZero

Ich weiß, eigentlich ist VisionZero ein Schlagwort für den Straßenverkehr, aber auch im Bahnverkehr sterben immer wieder Menschen. Im Straßenverkehr gibt es nach Unfällen zumindest eine Untersuchung und vielleicht sogar Maßnahmen. Beim Bahnverkehr scheint dies nicht der Fall zu sein.

In 2024 wurde ein Mann im Kölner HBF vor einen ICE gestoßen und starb. Ich wollte wissen, wer den Unfall untersucht und dann für Maßnahmen zur Prävention sorgt.
Zuerst dachte ich, dass das alles klar wäre und habe mich an die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU), aber die fühlen sich scheinbar nur für Unfälle von Zügen verantwortlich und nicht die Geschehnisse in Köln.

Die Bahn selbst fühlte sich natürlich auch, wie eigentlich immer nicht zuständig. Dort verwies man auf die Bundespolizei, die aber auch allenfalls untersucht bzw. die lokale Polizei und Staatsanwaltschaft in Verantwortung sieht. Für die Untersuchung sicherlich, Strafverfolgung auch, aber nicht für die Prävention.

Es war mir demnach bisher unmöglich festzustellen, wer da Prävention betreibt. Denn die Situation in Köln ist wegen der schmalen Bahnsteige desaströs. Und zu den schmalen Bahnsteigen kommen dann noch Verkaufsbuden und -automaten, welche den Platz zusätzlich einschränken. Es war absehbar, dass da so etwas passieren würde. Und scheinbar ist niemand verantwortlich, dass das nicht erneut passiert.

Das Bundesverkehrsministerium meinte der Betreiber wäre verantwortlich, aber dort scheint man sich nicht verantwortlich zu fühlen, mal zu hinterfragen, ob die Struktur des Bahnhofs solche Vorfälle nicht begünstigt. Denn dies ist definitiv der Fall.

Aus meiner Sicht ist das grob fahrlässig keine Prävention zu betreiben.

Vieles funktioniert bei der Bahn nicht richtig, so scheinbar auch Prävention

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Hinterlasse einen Kommentar

#VisionZero: Anwendung des § 315b StGB durch die Staatsanwaltschaft – #Autojustiz #Verkehrsgewalt #Verkehrswende #Fahrrad

Die Staatsanwaltschaft tut sich schwer damit im Verkehr richtig zu handeln. Bei den Anzeigen wegen gefährlich aufgestellter Schilder wollte man nicht tätig werden. Man verweigert die Rechtsdurchsetzung. In einem Schreiben des Generalstaatsanwalt Düsseldorf wird folgendes Rechtsverständnis wiedergegeben:
„Ein Verstoß gegen die Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) stellt – seine Begehung unterstellt – nicht stets auch eine Straftat dar. Insoweit hat die Staatsanwaltschaft zutreffend ausgeführt, es bedürfe für die Annahme eines Anfangsverdachts wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gemäß § 315b StGB einer konkreten Gefahr für einen Verkehrsteilnehmer im Sinne eines Beinaheunfalls. Hierfür ergeben sich aus Ihren Anzeigevorbringen und den von Ihnen vorgelegten Lichtbilder indes keine Anhaltpunkte. Daraus geht allenfalls eine potenzielle Gefährdung von Verkehrsteilnehmern hervor. Soweit Sie in Ihrer Beschwerde ausführen, es sei auch der Versuch eines Vergehens gemäß § 315b StGB strafbar, ist dies zwar zutreffen. Ein Versuch setzt indes stets Vorsatz, d. h. ein bewusstes und zielgerichtetes Verhalten voraus. Die möglicherweise vorschriftswidrige Aufstellung der Absperrung lässt indes noch nicht den Schluss zu, der Aufsteller habe diese bewusst so aufgestellt, um anderer Verkehrsteilnehmer konkret zu gefährden.“

Diese rechtliche Auffassung teile ich definitiv nicht. Das es erst zu einem Beinaheunfall für die Annahme einer konkreten Gefahr kommen müsste ist absurd. Wenn eine Gefährdung offensichtlich ist, reicht dies aus meiner Sicht aus. Aber man merke sich, dass für zukünftige Anzeigen eine Beeinträchtigung vorliegen muss. Etwa das Stolpern über einen Schilderfuß oder die Fastkollision mit einem Schild und dass man dies auch angeben muss, damit die Justiz handelt.

Die Behauptung, des es kein bewusstes zielgerichtetes Verhalten wären, wenn man ständig Schilder falsch aufstellt, obwohl man als Schilderfirma einen Fokus auf das Aufstellen von Schildern hat und damit eigentlich auch die notwendige Fachexpertise zur richtigen Aufstellung. Wobei natürlich die Polizei hier auch einfach direkt ein Bußgeld hätte verhängen können ohne dies an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, aber scheinbar war man entweder zu bequem oder kannte sich nicht richtig aus.

Davon abgesehen gibt es noch den bedingten Vorsatz, der gar nicht erwähnt wird, sich aber in diesem Fall aus dem Kontext ableiten ließe, aber natürlich will eine überlastete Justiz lieber nur Standardfälle abarbeiten.

So oder so ist das Vorgehen der Behörden fragwürdig, wenn Baustellen rechtswidrig eingerichtet werden und dies auch noch toleriert wird.

Aus meiner Sicht eine Straftat

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | 2 Kommentare

#Duisburg: Baustelle Bergheimer Straße noch immer nicht behoben – #Rheinhausen #Baustellengrauen #Fußverkehr #Fahrrad

Am Freitag den 17.01.2025 habe ich mir die Situation vor Ort genauer angeschaut. Während Netze Duisburg bei der Baustelle an der Rheinstraße am Volkspark sofort gehandelt und eine wesentliche Verbesserung bewirkt hat, behaupten die WBD nicht zuständig zu sein, obwohl im Verkehrsportal der Stadt Duisburg eindeutig steht, dass die WBD verantwortlich sind. Also entweder sind die WBD intern schlecht informiert oder das Verkehrsportal macht falsche Angaben. Getan hat sich an der Baustelle Bergheimer Straße nichts.

Gegenüber meiner ersten Bewertung ist die Situation sogar noch schlimmer. Auf die Kreuzung zu findet man ein Sackgassenschild, was behauptet, dass Rad- und Fußverkehr passieren könnten.

Geht man allerdings weiter sieht man, dass sowohl Rad- wie auch Gehweg enden und zudem Fahrradverkehr verboten wird durch ein Fahrverbot für alle Fahrzeuge.

Es gibt dort zwar eine Ausfahrt vom Garagenhof, von dem man runterfahren könnte, allerdings auf der gegenüberliegenden Seite keine Rampe, die Rollstuhlverkehr gerecht wird (6 % Steigung). Es gibt dort nur einen hohen Bordstein.

Frühzeitig die Seite wechseln ist auch nicht möglich, da der Gehweg sich nicht in einem begehbaren und schon gar nicht von Rollstühlen befahrbaren Zustand befindet.

Man könnte allenfalls quer die Fahrbahn überqueren, was nach StVO nicht zulässig ist. Aus Sicht von Menschen mit Behinderung ist die Gestaltung der Baustelle mangelhaft.

Die Beschilderung ist widersprüchlich und für die meisten nicht nachvollziehbar. Vermutlich hat man sich gedacht, wenn man gedacht hat, dass der Radverkehr auf die andere Seite wechseln soll. Allerdings fehlt dort das Schild, was den dafür zu schmalen Radweg für beide Richtung freigibt.

Wie man an den Spuren neben der Absperrung sieht, fahren bzw. gehen die meisten nun über die Wiese.

Selbst bei einem ausgehobenen Graben gibt es keinen Grund den Weg dauerhaft zu blockieren, da es ja durchaus Brücken für Rad- und Fußverkehr gibt. An dieser Stelle sind sehr viele Fehler gemacht worden, die so weder sein müssten noch sein dürfen. Das über die Wiese gefahren wird ist die pragmatische Lösung von Menschen, die nicht kapieren, wie sie sich verhalten sollen, weil die verantwortlichen Stellen schwerwiegende Fehler gemacht haben.

Ganz ehrlich bei solchen Fehlleistungen darf man sich nicht wundern, wenn Rad- und Fußverkehr sich nicht an Verkehrsregeln halten, weil diese einfach unverständlich sind durch zu häufige Falschanwendung. Die wenigsten sind tief genug in der Materie, um zu verstehen was eventuell gemeint ist.

Es wäre aus meiner Sicht wünschenswert, dass Baustellenpläne immer im Verkehrsportal mit angehangen werden müssen, damit diese nicht immer erst mühsam erfragt werden müssen. Dadurch würde viel Zeit gespart und die Überprüfung vor Ort vereinfacht. Wäre bestimmt eine gute Forderung für die Kommunalwahl.

Von der Verkehrswende ist Duisburg mit solcher Leistung noch weit entfernt. Es mangelt hier scheinbar bereits am grundlegenden Verständnis für Verkehrsregeln und den Bedürfnissen von Rad- und Fußverkehr zumindest in Teilen der Verwaltung.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | 3 Kommentare

#Bahnsinn: Kaputte Anzeigetafel oder was?

Beim Zugang zu den U-Bahnen am HBF Duisburg hängt auch eine Tafel der Bahn. Man fragt sich dort, warum man eine Tafel betreibt, die keinerlei Mehrwert liefert, sondern einfach nur Energie verschwendet. Warum schaltet man die nicht ab?

Ich mein, wenn man am Morgen dorthin kommt und 3 von 4 Teiltafeln funktionieren gar nicht und die Vierte zeigt irgendwelche Verbindungen von 17 Uhr an, ob vom Vortag oder noch älter kann man nicht nachvollziehen, dann stellt sich die Frage, was das soll.

Wächst Strom etwa auf Bäumen? Können wird uns das leisten Energie zu verschwenden? Oder will man hier gezielt die Menschen verwirren? Das ist weder Service noch sonst etwas.

Zumal inzwischen in den einzelnen Aufgängen Monitore hängen, allerdings jeweils nur für den Bahnsteig. Da die Züge zu bestimmten Zielen von mehreren Bahnsteigen abfahren wäre eine Übersicht für jene gut, welche sich nicht auf die irreführende App verlassen wollen.

Es sind die vielen kleinen Dinge, welche die Verkehrswende verzögern.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Verkehrswende | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: LDI ist gegen den LKW-Blitzer in Rheinhausen – #Datenschutz

Wenn man dem LDI schreibt, kommt meistens die Information, dass länger dauern könne, weil man angeblich so viel zu tun habe. Jetzt weiß ich auch womit. Man verschwendet die Zeit damit den Schutz der Bevölkerung zu reduzieren. Man behauptet, dass der Blitzer auf der Friedrich-Ebert-Straße nicht zulässig wäre, wie der WDR berichtete. Zu was man nicht alles den Datenschutz missbraucht, diesmal sogar von der Behörde, die eigentlich für Datenschutz zuständig ist und wenn man sich an diese wendet für gewöhnlich nichts gegen die Stadt Duisburg unternehmen will. Aber bei einem Blitzer wird man plötzlich aktiv und treibt die Stadt Duisburg sogar vor Gericht? Man gewinnt den Eindruck, dass es hier eher um eine Ablehnung von Kontrolle im Straßenverkehr geht.

Dem WDR-Bericht ist zu entnehmen, man sähe das Problem, dass Busse und LKW mit
Ausnahmegenehmigungen betroffen seien. Das lässt sich aber ganz einfach regeln. Die Buslinien die dort fahren, könnten nur mit Fahrenden betrieben werden, die mit dem Blitzer einverstanden sind und bei der Ausnahmegenehmigung muss man halt Menschen nehmen, die sich als Bedingung für die Ausnahmegenehmigung einverstanden erklären geblitzt zu werden. Ganz simpel. Das ist einfach ein organisatorisches Problem, was mit vorheriger Zustimmung gelöst werden kann. Mit dieser Auflage könnte die Stadt arbeiten und der Datenschutz wäre eingehalten. Zumal es nur in ganz wenigen Fällen überhaupt einen Grund für eine Ausnahmegenehmigung gibt.

Die angebliche Betroffenheit von vielen ist jedenfalls falsch, was den Datenschutz angeht, aber richtig in Hinblick auf die Folgen von LKW-Verkehr. Sei es durch Rechtsabbieger mit Todesfolge oder verfrühtes Ableben durch Verkehrslärm. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit steht deutlich über dem Datenschutz.

Der Vorschlag von menschlicher Kontrolle ist aus meiner Sicht völliger Quatsch. Das funktioniert allein wegen der Kosten nicht.

Die beste Lösung wäre natürlich Halterhaftung, sodass man nur die Nummernschilder fotografiert und alles weitere in Verantwortung des Halters liege. Aber da verweigern sich die zuständigen Stellen.

Ich bin sehr für Datenschutz, aber man kann dort deutlich pragmatischer und mit Augenmaß agieren und nicht wie hier das LDI mit dem Vorschlaghammer der Bevölkerung von Duisburg schaden. Zumal sich dies ja auch auf weitere Stellen auswirkt, wo die Bevölkerung betroffen sein könnte. Etwa bei zukünftigen Verboten und der Kontrolle deren Einhaltung.

Diesen wichtigen LKW-Blitzer mag das LDI nicht, angeblich wegen Datenschutz

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Lokalpolitik, Privatsphäre | Hinterlasse einen Kommentar

Parkgebühren vs. Deutschlandticket – #Motonormativity

Das Deutschlandticket kostet jetzt 58 € im Monat, Parken fast überall weiterhin 0 €. Der Grund für die Preiserhöhung war das ein paar Milliarden fehlten. Würde man die Kosten für Parkplätze jährlich erhöhen, wie dies beim ÖPNV der Fall ist, dann würde man eine ziemlich Summe kommen.

Die Preiserhöhung von 2024 auf 2025 beträgt 9 €. Im Jahr sind dies 12 x 9 € = 108 €. Würde man diese Preiserhöhung also auch an Leute, die ihre KFZ im öffentlichen Raum lagern weitergeben, käme man hier für 50 Millionen KFZ auf einen Betrag von 5.400.000.000 €. Das heißt um eine Finanzierungslücke von 5 Milliarden € zu schließen hätte es bereits ausgereicht diese niedrige Parkgebühr zu nehmen. Es wäre dann eine Art Mobilitätsabgabe. Schließlich sind es die KFZ, welche die hohen Kosten für die Allgemeinheit verursachen ohne eine Gegenleistung für die Allgemeinheit zu erbringen. Nein im Gegenteil, es wird nicht nur keine Leistung erbracht, sondern die Allgemeinheit auch noch mit Schadstoffen und Lärm geschädigt. Und der Flächenfraß durch KFZ macht Platz rar und damit teurer. Sprich jeder „kostenlose“ Parkplatz trägt zu hohen Grundpreisen und teuren Mieten bei. Es wird Zeit, dass endlich jene zahlen, welche sich das Leben erleichtern auf Kosten der Allgemeinheit.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Hinterlasse einen Kommentar

#Böllerverbot ist Naturschutz – #Umweltschutz

MPG hat nachgewiesen, wie stark Feuerwerk Wildvögel beeinträchtigt.

Demnach werden die Wildvögel aufgeschreckt und zur Flucht getrieben.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg ist weiterhin im Seilbahnrausch – #ÖPNV #Fahrrad

Wenn man fast zwei Seiten zum Thema Seilbahn im Lokalteil der NRZ findet mit allerlei Merkmalen warum das alles so toll sein soll, fragt man sich, warum da nicht kritischer berichtet wird. Etwa bei den Dingen, was die Kritiker angeblich alles nicht wüssten.

Es gibt aus meiner Sicht kein Argument, was für einen Seilbahn spricht. Dieser Erkenntnis ergibt sich erstens aus den Erfahrungen mit ÖPNV und den Bedürfnissen, welche die Menschen haben. Möglichst schnell und unkompliziert von A nach B.

1. Die Summe, die man über Fördergelder finanzieren will, sind trotzdem Steuergelder. Sprich es ist eine Verschwendung von Steuergeldern, wenn man etwas machen will, wo die Stadt nur einen kleinen Teil selbst zahlen muss. Das ist für mich kein Argument.
2. Die Strecke von 5 km ist eine Strecke, die man deutlich günstiger mit einem Radweg erschließen kann. Insbesondere, wenn angeblich die Grundstücke bereits zur Verfügung stehen.
3. Nur weil alle das Thema Seilbahn hypen ist es nicht sinnvoller. Es muss klar sein, ob es überhaupt das überhaupt ins System passt.
4. Eine Seilbahn macht das Verkehrssystem der Stadt Duisburg nicht besser, da man vernetzt denken muss.
5. Die Ratinger Weststrecke mit 2 Stationen wäre für Wedau deutlich sinnvoller.
6. Eine Seilbahn ist kein Schienenverkehr. Somit ist das Argument hinfällig, dass die Menschen Schienenverkehr bevorzugen würden. Es ist vielmehr so, dass es schneller zu sein scheint, wobei auch Schienenverkehr nur bedingt schneller ist.
7. Bei starkem Wind dürfte der Verkehr wohl eingestellt werden müssen. Auf jeden Fall ist aber einer Windstärke Schluss und was dann? Seilbahn-Ersatz-Verkehr? Dann hätte man auch direkt mit Bussen arbeiten können.
8. Erreichbar ist eine Seilbahn nur mit einem Aufzug, diese sind bekanntlich in Duisburg häufiger kaputt, wie man an der U-Bahn sieht, also nicht barrierefrei. Und wenn man es eilig hat, bräuchte man eine Treppe.
10. Wenn nur 10 Fahrgäste reinpassen, wie soll man da zu Stoßzeiten ein Fahrrad reinbekommen? Völlig unrealistisch.
11. Man beschreibt zwar die Taktung aber nicht die Fahrzeit. Wie lange braucht man für 5 km? 30 Minuten? Mit dem Fahrrad würde man dies bei einem Radschnellweg in 10-15 Minuten schaffen.
12. Der ÖPNV ist in Duisburg undurchdacht. Man könnte ohne Mehrkosten hier extrem viel optimieren. Aus meiner Sicht müssten viel mehr Schnellbusse unterwegs sein und weniger Schneckenbusse, die überall halten. Es gibt Haupthaltestellen wo viele Menschen ein- und aussteigen. Da muss es eine gute Verknüpfung geben.
13. Nur weil es dafür Steuergelder gibt, ist ein Projekt nicht sinnvoller. Es erscheint nur günstiger, kostet aber im Endeffekt genauso viel.
14. Warum müssen Straßen ausgebaut werden? Die Erschließung muss man bereits im Vorfeld durchdenken, bevor man mit dem Bau beginnt, dann kann man dies so regeln, dass es klappt. Man kann etwa von vornherein autofrei oder autoarm planen indem die Anbindung an die Bahn passt.
15. Straßenbahnen sind auch langsam, Schnellbusse in Kombination mit einem gutem Radnetz und der Bahn brächten deutlich mehr.
16. Der Betriebsaufwand ist nur am Anfang niedrig, im Laufe der Zeit steigen die Kosten, weil Ersatzteile ein Problem sind und Verschleiß zu Sperrungen führt. Sprich die laufenden Kosten werden nicht gedeckt und irgendwann ziemlich teuer.

Technisch mag eine Seilbahn interessant sein, allerdings sind wir nicht in einer Bergregion, wo es die einfachste Option ist. Man sollte die bestehende Infrastruktur nutzen und nicht zusätzliche aufbauen, die wiederum mehr kostet.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Klimaschutz | 1 Kommentar

#Duisburg: „Vollsperrung“ Bergheimer Str. – #Fahrrad #Fußverkehr #Baustellengrauen #Rheinhausen

Nachdem ich die Baustelle an der Kreuzung Bergheimer Straße / Moerser Straße angeguckt habe irritiert mich daran vieles. Angefangen, warum man das Ganze Vollsperrung, während nach den Angaben Online Rad- und Fußverkehr angeblich nicht wesentlich beeinträchtigt würden. Das heißt es ist keine Vollsperrung, sondern höchstens eine Eindrittelsperrung, zumindest nach den Angaben.

Der Text, den man Online findet, lautet:
„Es kommt zu einer Vollsperrung der Bergheimer Straße in Höhe der Kreuzung Bergheimer Straße/Moerser Straße. Damit während der Vollsperrung ein Abbiegen von der Straße Kreuzacker auf die Moerser Straße möglich ist, wird im Bereich der Einmündung Moerser Straße/Kreuzacker eine mobile Ampel errichtet. Zudem wird die Querungsinsel in Höhe der Einmündung für den Fußgängerverkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Moerser Straße und den Kreuzacker wird ausgeschildert. Diese Umleitung wird ebenfalls vom Linienverkehr genutzt.“

Weiterhin steht dort:
Einschränkungen Fußverkehr: Keine wesentlichen Beeinträchtigung des Fußverkehrs
Einschränkungen Radverkehr: Keine wesentlichen Beeinträchtigung des Radverkehrs

Diese Beschreibung entspricht nicht der Situation vor Ort. Aus Sicht der Moerser Str. steht ein Schild, dass auf der einen Seite den Durchgang für Fußverkehr sperrt. Es liegt also eine wesentlich Beeinträchtigung vor, insbesondere wenn auf der anderen Seite der Baustelle keine Rampe mit einer rollstuhlverträglichen Neigung von kleiner gleich 6 % beidseitig aufgebaut wurde.

Der Radverkehr wird durch Verkehrszeichen 250 vollständig unterbunden. Ich nehme an, dass dies von der anderen Seite nicht anders beschildert ist. Wobei aus der anderen Richtung ist Rad- und Gehweg blockiert, sodass Radverkehr auch praktisch nicht möglich ist. Da zu behaupten, dass es keine Beeinträchtigung gäbe ist unwahr.

Es verwundert mich sehr, dass die Stadt Duisburg dies genehmigt hat, denn die Beschilderung und der Aufbau der Baustelle passt nicht zu der Beschreibung im Verkehrsportal der Stadt Duisburg.

Die Baustelle geht vom 06.01. bis 28.02.25, dass heißt der Schulverkehr zur Gesamtschule und dem Gymnasium wird beeinträchtigt, wenn nicht sogar gefährdet.

Weiterhin fällt auf, dass die Fußverkehrsampel rot zeigt, obwohl es keinerlei Grund gibt, warum der Fußverkehr dort stoppen müsste. Wenn ich dort die Straße queren müsste, würde ich auch bei rot gehen, weil es offensichtlich nichtig ist, was allerdings vielen nicht bewusst sein dürfte, weshalb man damit die Bedeutung von roten Ampeln weiter untergräbt.

Vielleicht war der Begriff Vollsperrung in diesem Fall doch nicht falsch, da nur Fußverkehr noch eingeschränkt durchkommt. Dann müsste man allerdings die Beschreibung anpassen und sollte nicht den Medien unrichtige Angaben übermitteln.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

#Rheinhausen: Fester Blitzer am Marktplatz nötig – #Duisburg #VisionZero

Wenn man den sogenannten Shared Space in Rheinhausen am Hochemmericher Markt quert wird man daran nicht nur durch rechtswidrig abgestellte KFZ gehindert, sondern auch Raser. Eigentlich bräuchte es an solchen Stellen eine Entschleunigung des Verkehrs durch einen festinstallierten Blitzer, der die drei Richtungen aus den KFZ kommen können kontrolliert.

Oft hat man auch das Gefühl die Autofahrenden fahren extra etwas schneller damit ja keine Gehenden sich ihre Rechte in diesem Bereich nehmen.

In dem Bereich ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt und da KFZ gefährliche Waffen sind muss hier besonders auf die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit geachtet werden. Und wer es nicht hinbekommt Schrittgeschwindigkeit zu fahren, der muss halt schieben.

Polizeifahrzeug parkt im SharedSpace am Hochemmericher Markt, wo ausreichend Parkraum ist

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Böllerverbot: Lokale Feuerwerksabgabe wegen Reinigung?

Die Menschen sind bequem, besonders wenn man sich zuerst Drogen reinzieht, wie Alkohol und anschließend mit Sprengstoff (Feuerwerk) spielt. Dies sieht man regelmäßig an der massiven Vermüllung.

Bei Veranstaltungen hat regelmäßig der Veranstalter für die Kosten aufzukommen. Bei Silvester muss stattdessen die Allgemeinheit die Kosten tragen. Sprich man subventioniert die Gewinne der Feuerwerkbranche durch Übernahme der Reinigung.

Nun stellt sich mir die Frage, da ja ein Großteil des Feuerwerks vor Ort gekauft wird, ob man von den Händlern nicht eine Reinigungsabgabe erheben kann. Sprich die Kosten werden auf die Händler umgelegt, welche diese natürlich dann an die Kundschaft weitergibt. So dass die Verursacher die Kosten tragen.

Da einige dann vielleicht lieber außerhalb kaufen wäre es natürlich gut, wenn möglichste viele Kommunen im Umfeld mitmachen, sodass man die Kosten für die Reinigung zumindest jenen aufdrücken kann, die meinen Vermüllung wäre Teil der Tradition.

Überreste von Feuerwerk findet man auch noch Tage und teilweise Wochen später nach Silvester

Veröffentlicht unter Aktuelles, Überlegung, Grundrechte | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Schon wieder Sperrung – #Düsseldorf #Duisburg

Am Donnerstag stand in der Zeitung, dass die Bahn für einen Monat die Verbindung zwischen Duisburg und Düsseldorf erheblich erschwert (20.01.-21.02.), zu den ganzen Erschwernissen, die eh schon gelten. Am vergangenen Montag hatte ich noch geguckt, was fährt und alle S-Bahnen für das ganze Jahr wurden als fahrend angezeigt. Auch am Donnerstag wurden die S-Bahn als fahrend angezeigt, allerdings mit einem Hinweis auf Baustelle. Da stellt sich direkt die erste Frage, was soll das? Kann man nicht frühzeitig informieren und dann auch direkt die Verbindungen herausnehmen?

Laut Zeitung sollen einige Nahverkehrsverbindungen nicht am Flughafen halten, wobei da wegen anderer Baustellen und Lokführermangel eher schon weniger Angebot war und jetzt verschlechtert man kurzfristig die Verbindung noch weiter. Angeblich wegen irgendwelcher Arbeiten beim S-Bahnhof-Wehrhahn. Warum dann die S-Bahnen nur bis Unterrath fahren sollen ist unverständlich. Als wäre das ganze nicht eh schon beschissen genug, dass die guten Verbindungen gestrichen sind, jetzt werden auch noch die akzeptablen Verbindungen gestrichen. Sprich noch mehr Wartezeit in der Kälte und wenn man Pech hat verpasst man auch noch die Anschlüsse. Ein Freigabe für den Fernverkehr zur Kompensation ist natürlich nicht angedacht.

Wenn wenigstens schon die Ratinger Weststrecke in Betrieb wäre. Aber so gibt es ja keine Alternative. Im Sommer geht das mit verpassten Anschlüssen noch, da man nicht in der Kälte steht, aber im Winter ist das grausam.

Aber der größte Knaller ist die schrottige Bahnapp (DB Navigator), der einen Link zu Bauinformationen angezeigt, den man aber aus der App gar nicht aufrufen kann. Auch markieren und kopieren geht nicht. Man muss umständlich die Webseite der Bahn aufrufen und dort erneut suchen. Mir wurde am Donnerstag auf der Webseite als Link https://www.zuginfo.nrw/?msg=111374 angezeigt. Diese Seite rief ich auf und fand gar nichts. Erst nach weiterer Such unter zuginfo.nrw fand ich die Information und dort war als Direktlink https://www.zuginfo.nrw/?msg=110850 angegeben.

Geht es eigentlich noch inkompetenter???

Service und Digitalisierung ist für die Bahn wohl ein Fremdwort, wäre der Fahrplan richtig programmiert, würde es einen Klick brauchen, um die Informationen zu finden, allerdings wären dann die Bahnen auch sofort als nicht fahrenden markiert. Scheinbar muss dies derzeit alles von Hand eingepflegt werden. Was eine Steinzeitdatenbank betreibt die Bahn da eigentlich, dass dies nicht automatisiert geht?

Ich hasse Autofahren, das überlasse ich eigentlich lieber Menschen die zu viel Zeit haben, aber ich habe auch keine Lust auf noch mehr Wartezeiten in der Kälte die sich durch die Unzuverlässigkeit noch zusätzlich erhöhen. Denke mehr und mehr darüber nach doch wieder ein KFZ anzuschaffen, weil die Bahn einfach nur noch Schrott ist.

Rein rechtlich stellt sich mir Frage, ob man bei ständiger Leistungsminderung nicht eigentlich auch eine Rückzahlung der monatlichen Fahrkarte bekommen müsste. Gut wäre es hier mal mit einer Sammelklage finanziellen Druck auf die Unternehmen auszuüben, da die ja scheinbar ansonsten einfach die Leistung reduzieren bei gleichem Preis.

Symbolbild für den Service der Bahn

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

#RWE: Mahnwache gegen Abholzung mit unseriöser Begründung vertrieben – #Klimaschutz #Lützerath #NRWE #Kerpen #Grüne

Der WDR berichtet, dass die Polizei eine Mahnwache beim Sündenwald (Kerpen) beendet hat.

Hintergrund ist hier, dass Klimaschänder RWE den Wald abholzen will, damit man Sand und Kies zur Verfüllung des Tagesbaus nutzen kann. Der Tagebau soll dadurch für die Restseeutopien vorbereitet werden. Während die Stadt Los Angeles brennt will RWE einmal mehr wertvollen Wald abholzen, weil es für die Firma billiger ist auf diesem Weg Füllmaterial zu besorgen, statt dieses zu kaufen. Aus reiner Gier will RWE ein weiteres Stück Natur ruinieren. Das ist einfach nur pervers.

Aber zurück zum Bericht des WDR. Als ich diesen aufrief, fand ich dort die folgende Unwahrheit:
„Trotzdem hatten die Aktivisten ihre Mahnwache dort fortgesetzt und dabei Betriebszufahrten und Rettungswege blockiert.“

Man stellt sich die Frage, welche Rettungswege dies sein sollen, da Rettungswege und ebenso Fluchtwege (ASR A2.3) nur in Hinblick auf Gebäude relevant sind. Wenn man sich den Wald anschaut sehe ich nur Wohngebäude, die allerdings eine andere Zufahrt haben.

Waren hier wieder die gleichen Leute am Werk, die im Hambacher Forst Brandschutz als Ausrede für eine rechtswidrige Räumung genutzt haben? Es macht traurig, wenn Behörden das Recht so schlecht kennen, dass sie dieses nicht durchsetzen können. Man hätte RWE den Antrag seitens der Polizei zurückschicken müssen.

Und auch die Ausrede mit der Zufahrt ist natürlich Quatsch. Da der Wald von einer Straße umschlossen ist, gibt es zu jeder Stelle zwei Zufahrten. Der Tagebau selbst scheint mir gar nicht betroffen zu sein. Zumal RWE ja selbst immer betont, wie gefährlich die Abbruchkante wäre und folglich weder „Rettungsweg“ noch Zufahrt sein kann.

Einmal mehr lässt sich die Polizei als Handlager von Klimaschänder RWE missbrauchen. Stellt sich natürlich noch die Frage, ob das freiwillig war oder von Oben angewiesen wurden.

Bedrückende Stille vernimmt man auch aus der Landespolitik, insbesondere von den Grünen, die ja eigentlich für Umwelt- und Klimaschutz sein müssten, aber einmal mehr beweisen, dass dies wohl nicht der Fall ist. Ob sich ein abgeholzter Wald so gut macht als Wahlwerbung für die Bundestagswahl?

Der BUND geht gegen die Räumung rechtlich vor und gewinnt hoffentlich, zumindest hat Klimaschänder RWE zugesagt bis Ende Januar zu warten mit der Rodung.

Zukunft statt Braunkohle, Klimaschutz statt NRWE

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

#Duisburg: Seltsame Radwegeführung – #Rheinhausen #Fahrrad

An der Haltestelle Johanniter Krankenhaus in Duisburg Rheinhausen, verläuft der Radweg sehr seltsam unintuitiv und der Gehweg ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Von der Moerser Str. kommend entlang dem Kreuzacker wird man vor der Einmündung Bergheimer Str. nach rechts auf einen Gehweg geführt. Nach Überquerung verschwenkt der Gehweg dann plötzlich nach links direkt an den Rand der Fahrbahn, während der Radweg nach rechts verschwenkt. Direkt nach der Haltestelle dann der gleiche Zirkus noch einmal in umgekehrte Richtung. Sodass Fußverkehr zweimal den Radweg queren muss.

Wenn man nicht daran denkt und intuitiv wie üblich geht steht man plötzlich auf dem Radweg oder man muss diesen zweifach überqueren. Zudem ist die Führung des Fußverkehrs durch eine Bushaltestelle ebenfalls suboptimal, da man je nach Uhrzeit nicht vernünftig durchkommt.

Sowohl für Rad- wie auch Fußverkehr ist diese Führung suboptimal.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Duisburg, Duisburger Westen, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Verkehrswende: Planung aus der Hölle? – #Fahrrad #Fußverkehr

Wenn man unterwegs ist, sieht man die absurdesten Dinge. Bei manchen kommt man nicht umhin ein Bild zu machen. So auch hier.

An einem dreiarmigen Kreisverkehr hat man einen Überweg angelegt, der vor einer Leitplanke endet. Was hat man sich dabei eigentlich gedacht. Für mich macht dies keinen Sinn, hier unnötig Steuergelder für Bau und Pflege auszugeben.

Da es hier keinen Überweg gibt, dürfte dieser gar nicht benutzt werden, trotzdem liegt kein Bewuchs vor. Das heißt, dass hier regelmäßig der Bewuchs entfernt wird, mit viel Aufwand. Da hätte man genauso gut die Versiegelung erst einmal weglassen können und dafür Rasen einsäen, das wäre nachhaltiger, denn schließlich geht so weniger Wasser in die Kanalisation. Aber durchdacht können Behörden entweder nicht, oder man hat hier wirklich sehr seltsam gedacht. Mir erschließt sich dies jedenfalls nicht. Frage mich ob das auch im Schwarzbuch steht.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Aus der Region, Grundrechte, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | 3 Kommentare

#Rheinhausen: Antrag auf Feuerwerksverbotszone am Hochemmericher Markt – #Duisburg #Böllerverbot

Am Marktplatz Rheinhausen (Hochemmericher Markt) liegt ein Altenheim. Wie in der Einrichtung der Feuerwerkverbotszone in Amtsblatt 34 (PDF)
für den Zoo Duisburg erwähnt und in § 23 Abs 1 1. SprengV stehend:
„(1) Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten.“

In der Einrichtung der Verbotszone für den Zoo Duisburg definiert die Stadt Duisburg unmittelbare Nähe pauschal als 100 m unabhängig von Bewuchs oder Gebäuden. Demnach gilt der Abstand von 100 m auch in Front des Altenheims und damit für die Fläche des Marktplatzes Rheinhausen, was einen Großteil der dortigen Fläche zur Verbotsfläche macht.

Auf der Fläche des Marktplatzes gab es Reste von Feuerwerk, demnach wurde das Verbot nicht eingehalten und vermutlich auch nicht durchgesetzt durch entsprechende Kontrollen. Weder in der Silvesternacht selber noch in dem Zeitraum davor in dem es zahlreiche Beschwerden in Hochemmerich gab.

Die Allgemeinverfügung in Amtsblatt 34 stellt zudem auf eine Brandgefahr im Zoo Duisburg obwohl es dort m. W. nie durch Feuerwerk gebrannt hat. Auch sind mir anderswo keinen Zoobrände durch Feuerwerk bekannt. Da die Stadt Duisburg die Gefahr für so erheblich hält auch ohne Eintritt selbiger ist davon auszugehen, dass auch andere Brandgefahren, die sogar belegbar sind, berücksichtigt werden müssen. Es gab Brände von 2 Heuhaufen in Duisburg, möglicherweise von Feuerwerk ausgelöst. Auf jeden Fall besteht hier eine Brandgefahr, wie die Feuer beweisen. Somit war das Verbot beim Zoo richtig, aber nicht ausreichend, da auch anderen Stellen Stroh lager und dort ebenfalls Schutzbereiche eingerichtet werden müssen. Denn niemand kennt alle Stellen an denen Stroh gelagert wird oder auch der Holzstapel am Haus für den Kamin mit gut getrocknetem Holz, wo ebenso eine Brandgefahr besteht. Auch gibt es immer wieder Brände von Wohnungen und KFZ an Silvester, womit hier sogar eine belegbare Brandgefahr besteht. Da es quasi überall Wohnungen und KFZ in Hochemmerich gibt, müsste man hier davon ausgehen, dass überall brandgefährliche Bereiche bestehen. Demnach müsste man eigentlich sogar abgesehen von speziellen kontrollierten Plätzen mit Feuerwehr überall Feuerwerk verbieten wegen der Brandgefahr.

Aber zurück zum Antrag des Feuerwerkverbots Hochemmericher Markt. Die Objekte mit Verbotsbereichen sind den Menschen nicht bekannt. Niemand kennt die brandgefährlichen Bereiche oder die in § 23 1. SprengV genannten Einrichtungen, demnach ist es die Pflicht der Stadt auf diese Hinzuweisen und zu erläutern, wo Feuerwerk verboten ist, damit alle sich daran halten können. Und die Durchsetzung muss selbstverständlich auch kontrolliert werden. Nach den Erlebnissen vom 28.-30. Dezember ist davon auszugehen, dass kein wirksame Kontrolle erfolgt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Parkdruck vs. dynamische Parkgebühren – #Verkehrswende #Verkehrsgerechtigkeit

Vor Weihnachten las ich etwas dazu, dass die Nachfrage nach innerstädtischen Parkplätzen in der Vorweihnachtszeit besonders hoch wäre. Das heißt die Nachfrage ist hoch. Da stellt sich doch automatisch die Frage, ob es bei hoher Nachfrage für Städte nicht sinnvoll wäre die Parkgebühren entsprechend der Nachfrage zu variieren. Das heißt bei hoher Nachfrage steigen diese, bei niedriger Nachfrage sinken die wieder. Damit würde auch dem Bedürfnis der Bevölkerung gerecht zügig einen Parkplatz für schnelle Besorgungen zu finden. Zugleich würde Fehlverhalten vermieden, da es unwahrscheinlich ist, dass jemand lieber 55 Euro fürs Parken auf dem Gehweg zahlt, als ein paar Euro für einen legalen Parkplatz, aber selbst wenn nicht, wäre ein Dynamik sinnvoll. Schließlich behaupten doch gerade die rechten Parteien immer, dass diese für Marktwirtschaft wären. Dann sollte man diese auch konsequent durchziehen.

Geschenke kann man mit Bus und Bahn transportieren, zumal die Mehreinnahmen des Parken in den ÖPNV fließen könnten.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | 4 Kommentare

#Ihscooter: Von wegen keine Probleme – #Duisburg

Laut dem Geschwurbel der Stadt Duisburg soll es weniger Beschwerden wegen Ihscooter geben. Wie ich Mitte Dezember mal wieder erlebte kommen die Probleme wohl nicht bei der Stadtspitze an, da man nicht zuhört, sondern lieber Ausreden verbreitet.

Was war geschehen, beim Warten auf einen Bus, was in Duisburg leider schon einmal sehr lange dauern kann, fuhren zwei Ihscooter mit drei Personen an mir vorbei. Auf dem Gehweg, entgegen der auf der Fahrbahn für diese Seite geltenden Fahrtrichtung. Als auf dem engen Gehweg eine Person entgegenkam wich man auf den lebensgefährlichen Bereich zwischen geparkten KFZ und Fahrradstreifen aus. Wie man auf dem Bild erkennt, ist dieser Bereich durch Baumwurzeln extrem uneben und schmal. Dort mit einem Ihscooter langzufahren ist schon sehr waghalsig.

Ausgehen von dieser und anderen Erlebnissen sind Verstöße weiterhin keine Einzelfall und da man offensichtlich nichts unternehmen will, habe ich jetzt zudem auch mal die Absprachen zwischen Stadt und Unternehmen angefordert, da diese von erheblichem öffentlichen Interesse sind.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , | 6 Kommentare

Ruhender Verkehr? Was soll das sein? – #Verkehr #Fahrrad #Fußverkehr

Es gibt im Verkehrsbereich Begriffe, die einfach keinen Sinn machen. Ruhender Verkehr ist so ein Begriff. Verkehr ist die Bewegung von Fahrzeugen oder Personen im öffentlichen Raum. Etwas in Bewegung kann begrifflich schon nicht ruhen.

Gemeint ist im Verkehrsbereich mit ruhendem Verkehr das Abstellen von KFZ. Bekanntlich können nur Lebewesen ruhen. Das heißt ruhender Verkehr kann eigentlich nur Fußverkehr sein, der sich auf dem Gehweg hinlegt um zu schlafen oder zu dösen. Das würde ich als ruhenden Verkehr betrachten. Quasi Siesta in der Mittagszeit. Aber abgestellte Blechkisten? KFZ sind keine Lebewesen. Vielleicht liegt hier das Grundproblem bei der Verkehrswende, dass es Menschen gibt, welche KFZ als Lebewesen betrachten anstatt als teuren Gebrauchsgegenstand.

Diese Vermenschlichung geht einher mit einer Verharmlosung, des Fehlverhaltens von KFZ. Nein! Falsch! Nicht von KFZ, sondern der Personen, welche das KFZ lenken. Die Vermenschlichung von KFZ fällt auch bei „Unfällen“ auf. Ist ja kein Wunder, dass die Information über den Sachschaden manchmal wichtiger erscheint, als die eigentlichen Fakten.

Gefährdender Falschparker Duisport, verniedlicht als Ruhender Verkehr verharmlost

Veröffentlicht unter Grundrechte, Humor, Philosophisches, Verkehrswende | Hinterlasse einen Kommentar

#Ernährung bei Krankheit – #Medizin #Gesundheit

Was mich sehr verwundert ist der Umstand, wie wenig die Ernährung in Krankenhäusern und bei Erkrankungen eine Rolle zu spielen scheint. Jedenfalls bei der Behandlung im Krankenhaus und beim Arzt.

Natürlich erhält man ab und an bei Erkältung den Hinweis auf Flüssigkeit, aber das war es auch schon.

Anfang Dezember hatte ich einen Knochenbruch. Es gab Röntgenbilder und etwas zur Stabilisierung. Einen Hinweis gegen Thrombose, aber rein gar nichts zum Thema Ernährung. Als Patient hat man ja erst einmal andere Dinge im Kopf. Eigentlich müsste eine Krankenhaus bzw. Praxis zumindest Ernährungshinweise geben, welche eine Heilung beschleunigen könnte. Und natürlich auch einen Hinweis, was vielleicht keine so gut Idee ist. Bei einen Knochenbruch fand ich als erstes diese Seite. Klingt soweit plausibel, wobei ich die Qualität der Seite nicht zu bewerten vermag. Aber eigentlich sollte man bei der Behandlung direkt auch Hinweise bekommen, was helfen könnte und was eher schädlich sein dürfte. Ich zumindest will natürlich den Heilungsprozess beschleunigen und nach der Seite mache ich schon einiges richtig. Hätte mir nur gewünscht, dass da die Medizin mitdenkt.

Das gleiche finde ich übrigens mit Krankenhausessen. Alle scheinen das Gleiche zu bekommen, vielleicht mit Variationen nach Geschmack. Eine an die Krankheit angepasste Ernährung gibt es allerdings nicht. Dabei wäre dies der Heilung sicherlich zuträglich. Es ist natürlich zu einem gewissen Grad Eigenverantwortung, aber ein Hinweis bzw. eine Unterstützung wäre schon einmal gut.

In Fernsehsendung betont man oft wie wichtig die Ernährung für die Gesundheit ist, aber zugleich vernachlässigt man dies dann dort, wo die Leistung erbracht werden müsste.

Ich finde dies schon etwas Paradox.

Currywurst Pommes Mayo, ob Gesund oder nicht ist eine gute Frage

Veröffentlicht unter Allgemeines, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

#Autopresse DPA faselt von Kostenexplosion beim Parken – #NRZ #Motonormativity

Was hat die DPA nur da wieder für Halbwahrheiten für den Artikel in der NRZ vom Montag zusammengerührt. Wieder einmal werden wesentliche Informationen bei der Thematik Auto weggelassen.
Die reißerische Überschrift ist:
„Kostenexplosion beim Bewohnerparken: Über 300 Euro in Bonn“
Ferner behauptet der Artikel, dass Parken dann Luxusgut wäre.

Fakt ist, dass fast überall gar keine Parkgebühren erhoben werden, man also den KFZ Platz schenkt, wofür alle mit Steuer bezahlen müssen. Die wenigen Bereiche mit Parkgebühren kosten seit vielen Jahrzehnten quasi nichts (30 €). Eine jährliche Erhöhung, wie im ÖPNV gibt es nicht. Die jährlichen Kosten für das Deutschlandticket wurden vor kurzem um 108 € erhöht. Auch davor wurde jährlich der Preis für ÖPNV erhöht.

Würde man für alle Parkplätze im öffentlichen Raum dies Preisdifferenz von 108 € nehmen käme genau das Geld zusammen, was beim Deutschlandticket fehlt.

Platz ist eine wertvolle Ressource, welche man allein schon aus Gründen der Marktwirtschaft nicht einfach so verschenken darf. Stattdessen sollte man sich an den Quadratmeterpreisen bei der Mieter orientieren und endlich überall Parkgebühren nehmen. Es ist Gratismentalität und Bequemlichkeit vor der eigenen Haustür auf Kosten der Allgemeinheit parken zu wollen. Zeitgleich fehlen für Wirtschaft und sicheren Verkehr der Platz.

Zudem hier etwas von sozial als Argument anzuführen ist aus meiner Sicht eine Ausrede. Wer sich eine KFZ leisten kann muss viel Geld übrig haben. Statt das KFZ also künstlich zu vergünstigen, wo man Verkehrswende als Ziel ausgegeben hat, sollte man endlich die Parksubventionen streichen. Oder man richtet Sozialparkhäuser ein, die dann aber wirklich nur für Bedürftige zur Verfügung stehen mit Nachweis usw.

Übrigens taxiert die Stadt Köln den Wert eines Parkplatzes mit 12 000 Euro jährlich.

Das den KFZ sogar noch zusätzlich Gehweg zur Verfügung gestellt werden indem man Ordnungswidrigkeiten nicht richtig kontrolliert ist zudem total unsozial, denn Gehweg sind zum Gehen da und nicht für die Bequemlichkeit und die Gratismentalität von Personen mit KFZ.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Datenschutz: Versuch einer Selbstauskunft beim Hetzwerk X – #Musk #murX

Ende 2024 habe ich meine Aktivitäten im Hetzwerk X eingestellt, das heißt keine Postings, liken, teilen usw. mehr. Ob ich den Account vollständig lösche steht noch nicht fest, allerdings will ich zuvor ohnehin eine kostenlose Selbstauskunft, wie sie einem auch bei Facebook oder der Schufa zusteht.

Die Schufa ist etwas umständlicher, aber vergleichbar zum Hetzwerk X ist, ist Facebook, wo man die Auskunft nach Anmeldung anfordern kann.

Zuerst einmal muss man in der Datenschutzübersicht die Kontaktmöglichkeit überhaupt finden. Dort hat man dann einen automatisierten Dialog, wo bestimmte Angaben abgefragt werden. Nur voreingestellte Anliegen sind möglich. Das heißt hier werden die Rechte nach DGSVO und BDSG schon einmal erheblich eingeschränkt.

Ich habe also dann die Auswahl getätigt, welche der Selbstauskunft wohl am Nächsten kommt. Ich war zu dem Zeitpunkt eingeloggt, allerdings verlangt man
„Bestätige deine Identität (erforderlich)
Lade eine Kopie eines gültigen, amtlichen Lichtbildausweises hoch, z. B. deines Führerscheins oder Reisepasses. Deine ID wird nur zur Bestätigung deiner Identität verwendet.“

Das heißt um die Informationen zu bekommen, müsste ich dem Hetzwerk X weitere Daten geben, die angeblich zur Bestätigung meiner Identität erforderlich sind, obwohl ich ja bereits durch Login eindeutig identifiziert wurde. Es wäre sogar eine Bestätigung über Handy (SMS) möglich. Trotzdem will man eine Ausweiskopie, die allerdings gar nichts aussagt. Da erstens niemand verpflichtet ist richtige Angaben zu machen und zweitens die Angaben aus dem Ausweis zuvor gar nicht erfasst werden. Man stellt sich also die Frage wozu Musk die Daten wirklich will. Oder dient diese Abfrage dazu, dass man keine Auskunft erteilen muss? Also sprich hat man hier eine Hürde aufgestellt, um abzuschrecken?

Und richtig seltsam ist dann, dies hier:
„Ich versichere an Eides statt, dass alle oben gemachten Angaben richtig sind.“
Man soll eine eidesstattliche Erklärung für eine Selbstauskunft bei einem Internetmedium abgeben? Wozu? Und ist das überhaupt rechtlich wirksam?

Ich fordere alle auf, dies mal selbst anzuschauen und dann ebenfalls Beschwerde bei der lokalen Datenschutzbehörde einzulegen. Kann doch nicht sein, dass das Hetzwerk X den Datenschutz mit Füßen tritt und um Arbeit zu vermeiden, die Hürden rechtswidrig hoch ansetzt. Ich habe mich deshalb jedenfalls ans LDI gewandt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Privatsphäre, Verkehrswende | 3 Kommentare