#Pressefreiheit und #Presseverantwortung – #NRZ

Schon länger hat die NRZ nur noch wenig relevantes und viel Seichtes berichtet. Seiten werden mit Blitzermeldungen und unreflektierten Abdruck von Pressemeldungen der Polizei gefüllt.

Den Ausschlag für die Kündigung der NRZ war ein Artikel, bei dem die Zeitung quasi ein Kind beschuldigt hat an einem Unfall schuld zu sein, weil es nicht nach Rechts geguckt habe, obwohl man aus den Angaben ziemlich eindeutig herauslesen konnte, dass der Autofahrer die Vorfahrt genommen hat. Dies hatte ich sowohl öffentlich, wie auch im direkten Dialog mit der Zeitung kritisiert. Die Redaktion zeigte hier Null Einsicht für Fehler und damit auch Null Aussicht für eine Verbesserung für die Zukunft. Der Ombudsmann hat sich mir gegenüber gar nicht geäußert. Weshalb ich die Zeitung dann gekündigt habe.

Journalistische Verbände halten immer wieder die Pressefreiheit hoch, was auch durchaus wichtig ist, allerdings ist Pressefreiheit ohne Presseverantwortung völlig wertlos. Die Presse glaubt Behörden und teilweise auch der Politik den Unsinn, den die verzapfen und hinterfragt nicht kritisch. Man hat manchmal eher den Eindruck, dass unkritisch Informationen übernommen werden. Damit hat die Zeitung dann aber eher den Charakter eines Behörden-/Firmenblattes. Presseverantwortung heißt Dinge zu hinterfragen und tief zu graben und nicht nur Seichte lokale Stories und Pressemitteilungen abzudrucken. Dafür muss man nicht jeden Monat viel Geld bezahlen. Die Pressemitteilungen der Polizei etwa kann ich auch bei denen Nachlesen.

Pressverantwortung heißt die Informationen kritisch zu hinterfragen und wenn man dafür kein Geld investieren will, dann kann man sich das Geld für die Zeitung auch sparen. Neutral und Überparteilich ist es jedenfalls nicht.

Wer Pressefreiheit verlangt muss auch der Pressverantwortung gerecht werden und nicht nur einfach Unsinn von woanders abschreiben. Darauf kann man in der heutigen Zeit problemlos verzichten.

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#Rheinhausen: Ladesäulen Gillhausenstraße – #Duisburg #Fußverkehr #Gehweg

Seit kurzem stehen an der Gillhausenstraße in Rheinhausen vier Ladesäulen. Wie in Duisburg üblich schränkt man dafür den Fußverkehr ein. Um zu prüfen, ob hier eine Abwägung stattgefunden hat, habe ich die Stadt wegen der Genehmigung angefragt.

Die erste Reaktion war sehr verwunderlich:
„die Zuständigkeit liegt beim Netzbetreiber, für Duisburg also bei Netze Duisburg.“

Die Zuständigkeit für die Genehmigung von Ladesäulen liegt bei der Netze Duisburg? Das würde mich allerdings irgendwie schon sehr wundern, wenn ein privatwirtschaftlich organisierte kommunale Tochter-Tochter-Gesellschaft hoheitliche Aufgabe, wie Genehmigungen durchführend dürfte. Mir ist auch nichts bekannt, dass diese hoheitliche Aufgabe übertragen worden wäre.

Man hat irgendwie immer wieder den Eindruck, dass einigen Beschäftigten der Stadt Duisburg gar nicht bewusst ist, was ein Verwaltungsakt ist und was rechtlich richtig und zulässig ist. Aber dies könnte natürlich die Konsequenz sein, wenn man nur Angestellte einsetzt, die offensichtlich nicht ausreichend qualifiziert werden.

Ladesäulen engen an der Gillhausenstraße in Rheinhausen den Gehweg ein.

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#Bahnsinn: Falschanzeige in Bahnapp, aber niemand will etwas tun – #DVG #ÖPNV

In den letzten Wochen hatte ich schon mehrfach die Angabe „Verbindung fällt aus“ in der Bahnapp (DB Navigator) Fahrten mit Start Friedrich-Alfred-Straße und Ziel irgendwo außerhalb von Duisburg, welche die Linie 920 involviert. Bei der 921 wird dagegen kein Ausfall angezeigt.

Fahrplanung mit DB Navigator mit dem Hinweis, dass die Fahrt ausfallen würde.

Wenn man in die Details des Fahrverlaufs reinschaut, findet man folgendes:
Fahrtverlauf 920 mit Hinweis Halt entfällt und Zusatzhalt

Wie man deutlich sehen kann, steht bei den Haltestelle zuerst „Halt entfällt“, aber direkt danach wird die gleiche Haltestelle nur mit Angabe eines Bussteigs erneut angezeigt mit dem Hinweis „Zusatzhalt“. Zu deutsch die Fahrt findet völlig normal statt, aus unerfindlichen Gründen kapiert der Computer dies aber nicht.

Ich habe dann auch bei der Linie 921 auf der gleichen Strecke reingeschaut und auch dort findet man diese seltsamen Haltestellenausfälle und Zusatzhalte, allerdings scheint die Bahnapp dort zu kapieren, dass die Fahrt stattfindet.

Ich hatte auch schon Bahn, VRR und DVG angeschrieben, aber dort fühlt man sich nicht zuständig und schiebt sich gegenseitige die schuld zu. Statt nach Lösungen zu suchen, will man nicht handeln, wegen vermeintlicher Unzuständigkeit, denn ganz offensichtlich liegen hier sowohl Fehler bei der Datenbasis, wie auch bei der App vor. Anstatt aber miteinander zu reden, obwohl alle in Kopie beteiligt war teil man mir mit, dass man sich nicht zuständig fühle. Und dann wundert man sich, dass der ÖPNV als unzuverlässig gilt? Wenn man es nicht einmal schafft Fahrten korrekt anzuzeigen?

Mir fehlen die Worte um diesen Irrsinn richtig zu bezeichnen.

Bei der ganzen Unzuverlässigkeit braucht es echt nicht noch mehr Unzuverlässigkeit durch mangelnden Einsatz der Verkehrsunternehmen. Oder ist das gar Vorsatz um Fahrgäste zu vertreiben?

DVG schreibt:
„Leider können wir Ihnen zu Apps von anderen Anbietern nicht weiterhelfen, da wir keinen Zugriff hierauf haben.“

Bahn schreibt:
„wir haben gesehen, dass Sie Ihre Nachricht an eine ganze Liste von Adressen im CC geschickt haben – nur leider ausgerechnet nicht an den richtigen Ansprechpartner.

Die von Ihnen genannte Linie 920 in Duisburg wird nicht von DB Regio betrieben, sondern von der NIAG. Bitte richten Sie Ihr Anliegen direkt dorthin, denn bei uns sind Sie mit diesem Thema schlicht an der falschen Stelle. Wir können weder die Datenpflege noch die Fahrgastinformation der NIAG oder anderer kommunaler Busbetriebe beeinflussen. Dass die App-Anzeigen für diese Linie vielleicht nicht korrekt sind, mag sein – aber der Ursprung liegt nicht bei uns, und wir können diesen Fehler daher auch nicht korrigieren.“

Tja, was soll man nur von so viel Behördenstumpfsinn halten. Anstatt sich Problemen anzunehmen, die man vermutlich recht leicht lösen kann und dadurch den Ablauf zumindest etwas zu verbessern, soll sich der Kunde noch darum kümmern, dass die ihre Fehler korrigieren. Und da ich festgestellt habe, dass der Fahrtverlauf der 921 ebenfalls fehlerhaft ist, dort aber kein Ausfall der Verbindung angezeigt wird, liegt es definitiv auch an der Bahnapp.

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#Duisport plant CCS-Terminal – #Duisburg #Hochfeld #Klimaschutz #Greenwashing

Statt sich für echten Klimaschutz einzusetzen, will Duisport offensichtlich beim Thema CCS mitmischen und CO2 abtransportieren.

Dies kann man jedenfalls der Pressemeldung entnehmen:
Häfen in Duisburg und Rotterdam gestalten weiter gemeinsam die Energiewende

Anders als von Duisport getitelt ist das keine Gestaltung der Energiewende, sondern Sabotage von Klimaschutz. Denn nichts anderes ist CCS. Zumal CCS nichts mit Energiewende zu tun hat, denn die Energiebranche muss klimaneutral werden und nicht mit Ausrede CCS weitermachen wie bisher.

Das wenige, was ich zum Thema Klimaschutz auf der Seite von Duisport fand, ist wohl nur Greenwashing, denn wer bei CCS mitmischt ist gegen Klimaschutz.

Symbolbild, wie Duisport klimafreundlichen Verkehr behindert.
Duisport beim Falschparken auf Rad-und Gehweg am Bahnhof Rheinhausen Ost.

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#SPD: Eine antisoziale Falschparkpartei? – #München #Gehweg #Bußgeld

In den letzten Tagen las ich mehrfach, dass die SPD München einen völlig antisozialen Antrag zum Thema Gehwegparken gestellt hat. Und ja wirklich die Recherche ergab dazu ein Posting und einen Antrag:

Posting: Genug Platz für alle: Parken auf breiten Gehwegen

Antrag: Gehwegparken rechtssicher regeln

Ein Antrag um das Gehwegparken rechtssicher zu regeln? Die StVO regelt Gehwegparken bereits rechtssicher. Abweichungen vom Rechtsrahmen der StVO sind auf kommunaler Ebene nicht zulässig. Insofern ist der Antrag schon einmal rechtlich nicht zulässig. Aber offensichtlich steht man bei der SPD München nicht auf dem Boden FDGO, denn ansonsten würde man nicht einen derartig rechtswidrigen Antrag stellen.

Laut Antrag will man das Mobilitätsreferat der Stadt München mit einem Konzept beauftragen, wie man das rechtswidrig geduldete Behindern und Gefährden durch Falschparken stadtweit rechtssicher, einheitlich und pragmatisch regeln kann.

Parken kann man nur für den Einzelfall auf Gehwegen erlauben durch ein Verkehrszeichen. Das setzt eine Einzelfallprüfung und eine Abwägung für diesen Einzelfall voraus. Eine pauschale Anordnung ist immer rechtswidrig und daran wird sich auch nichts ändern. Auch die von der SPD München ins Spiel gebrachten 1,60 m ändern daran nichts. Mal abgesehen davon, dass dies nach den einschlägigen technischen Regel zu schmal ist für Begegnungsverkehr kommt hier noch hinzu, dass die konkrete Fußverkehrssituation berücksichtigt werden muss. Eine pauschale Anordnung würde bei einer Klage vom Gericht sehr schnell kassiert. Und wo keine 1,60 m möglich sind, will man „Einzellösungen“, die sicherlich auch zu Lasten des Fußverkehrsfluss gehen würden.

Die SPD verkennt, dass Barrierefreiheit aus den Grundrechten kommt, es aber kein Recht auf Parken gibt. Die Begründung für dieses in meinen Augen eindeutig antisoziale Vorhaben, wird dann richtig drollig:
„In den letzten Monaten häufen sich Fälle, in denen das Gehwegparken – selbst dort, wo es seit Jahrzehnten üblich und bisher geduldet war – mit hohen Bußgeldern geahndet wird. Diese neue Praxis sorgt vielerorts für Verunsicherung und Verärgerung bei den Anwohnerinnen und Anwohnern bis hin zu Streit in ehemals friedlichen Nachbarschaften.“

Erst einmal ist das ziemlicher Bullshit, Gehwege rechtswidrig mit dem KFZ zuzustellen ist ein Akt der Gewalt, da man gezwungen wird auszuweichen, zu warten usw. Dies heißt die Nachbarschaften waren nie friedlich und die Menschen, die sich sicher und ungehindert zu Fußbewegen wollen sind es einfach leid, die KFZ-Gewalt länger hinnehmen zu wollen. Und hohe Bußgelder sind das auch nicht. Vermutlich wird nur der Mindestsatz von 55 € genommen. Aber klingt natürlich schlimmer, wenn man von hohen Bußgelder faselt und keine konkreten Zahlen nennt. Und nur weil man Unrecht lange Zeit geduldet hast, erwachsen daraus keine Rechte. Die Falschparker sollten lieber froh sein, dass die Menschen noch an den Rechtsstaat glauben und deswegen Anzeigen.

Weiter bullshitted die SPD München:
„Gleichzeitig ist in dicht bebauten Stadtvierteln der Parkdruck hoch. Wenn dort zusätzlich das bisher geduldete Gehwegparken untersagt wird, finden viele Bürgerinnen und Bürger kaum mehr einen Stellplatz. Diese Situation führt zunehmend zu sozialen Spannungen innerhalb von Nachbarschaften. Über digitale Meldeplattformen werden ganze Straßenzüge angezeigt, was das nachbarschaftliche Miteinander massiv belastet.“

Gegen Parkdruck gibt es eine einfache und extrem effektive Maßnahme:

Parkgebühren

Wenn man diese marktwirtschaftlich so erhebt, dass Angebot an legalen Parkplätzen und Nachfrage im Einklang sind, gibt es keinen Parkdruck. Der Rest muss sich halt privatwirtschaftlich um einen Stellplatz kümmern. Es ist nicht Aufgabe der Allgemeinheit dafür zu sorgen, dass private Karre überall rumstehen dürfen. Zudem müsste man in einem ersten Schritt erst einmal überprüfen, wie viel Platz von Wohnmobilen, Firmenfahrzeugen und Anhängern blockiert wird. Oft ist das viel Platz, dann wäre da natürlich noch der Umstand, dass Garagen oft als Rumpelkammer missbraucht werden.

Statt StVO will man etwas völlig unrealistisches:
„Eine praxisnahe und bürgerfreundliche Lösung ist daher dringend erforderlich. Ziel muss sein, eine gerechte Balance zwischen Mobilität, Barrierefreiheit und Lebenswirklichkeit zu schaffen.“

Die gerechte Balance ist nun einmal die politisch abgestimmte StVO, die ohnehin schon zum Nachteil von Rad- und Fußverkehr gestaltet ist. Statt das zu akzeptieren, will SPD München quasi durch die Hintertür Falschparken legalisieren, obwohl dies nicht zulässig ist.

Da hilft auch nichts, wenn man so schreibt:
„Selbstverständlich müssen dabei die Durchfahrtsbreiten für Rettungsfahrzeuge und die Zugänglichkeit für die Müllabfuhr jederzeit gewährleistet bleiben. Auch die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen, Kinderwägen oder Rollatoren darf nicht eingeschränkt werden.“
Natürlich wird Fußverkehr durch Falschparker eingeschränkt. Davon mal abgesehen, dass § 45 StVO sagt, dass der fließende Verkehr nur bei einer Gefährdung eingeschränkt werden darf und laut BVG zählt nun einmal auch der Fußverkehr eindeutig zum fließenden Verkehr. Es gibt keine Gefährdung, welche Parken zulässig macht. Und selbst wenn der Gehweg 3 m breit wäre, könnte Parken eine Einschränkung bedeuten. Was für jeden Einzelfall geprüft werden muss. Passiert das nicht, wäre eine Klage mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich.

Das man an anderen Stellen den Gehweg rechtswidrig einschränkt ist kein Grund dies auch fürs Falschparken zu tun:
„In anderen Bereichen – etwa bei Freischankflächen – wird eine Restgehwegbreite von 1,60 m als ausreichend betrachtet. Diese Regelung hat sich in der Praxis bewährt und sollte auch beim Gehwegparken Anwendung finden.“
Zudem sind die Freischankflächen nur kurze Bereiche und nicht die ganze Straße entlang.

Für die antisozialen:
„ist nicht nachvollziehbar, warum aktuell das Parken nur bei einer verbleibenden Gehwegbreite von über 2,50 m erlaubt wird oder in neuen Parklizenzgebieten kein Gehwegparken mehr vorgesehen ist – selbst dort, wo dies räumlich möglich wäre.“
Weil 2,50 m die Mindestbreite für uneingeschränkten Fußverkehr ist, nach heutigem Stand der Technik. Es gibt Richtlinien, wo das eindeutig hergeleitet wird, aber scheinbar ist man lieber popolistisch statt sich seriös zu informieren.

Mein Ratschlag für Betroffene von diesem SPD-Unrecht wäre jetzt schon mal den aktuellen Zustand zu dokumentieren, um dann, falls der Stadtrat diesen Verwaltungsakt beschließen sollte, rechtlich dagegen vorzugehen. Da es hier an der Begründung mangeln wird, da die Abwägung schon vom Antrag her unzureichend ist und auch bleiben wird, sehe ich da sehr gute Chancen vor dem Verwaltungsgericht. Es wäre zwar möglich, dass die Stadt dann nachbessern kann, aber auch da dürfte es klagetechnisch kein Problem bereiten. Denn schon der Ansatz einer pauschalen Anordnung ist definitiv rechtswidrig. Verkehrszeichen dürfen nur im Einzelfall angeordnet werden und auch eine indirekte Anordnung, wie in diesem Fall, wäre demnach unzulässig, weil man damit ja das reguläre Verwaltungsrecht umgehen will.

Ähnlich wie in Duisburg scheint auch der SPD München was wohl von Falschparkern mehr zu bedeuten als die ungehinderte Mobilität von Fußverkehr. Sich dann auch noch als sozial darzustellen, weil man lieber weiterhin Falschparken dulden will und damit Autoverkehr subventioniert und die Stadtkasse schädigt, ist ziemlich dreist.

Symbolbild für Falschparken
Falschparken mit vollständig blockiertem Gehweg

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#Motonormativity: Umfrage auch zu Verkehrsdiskriminierung – #Fahrrad #Gehweg #VisionZero #Inklusion

Es läuft derzeit eine Umfrage zu Diskriminierung, bei der man auch Diskriminierung wegen der Fortbewegungsart melden kann.

Die Umfrage hat einen größeren Umfang, aber es lohnt sich sicherlich hier mal die Alltagsdiskriminierung im Rad- und Fußverkehr anzugeben.

KFZ die rechtswidrig den Gehweg blockieren/einengen oder den abgesenkten Bordstein zuparken und Behörden, welche das nicht ahnden. All das ist auch Diskriminierung. Auch wenn Maßnahmen unterbleiben die Verkehrssicherheit zu verbessern ist das nach meiner Ansicht Diskriminierung.

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#Logistik: Jammern wegen Parkplätzen an Autobahnen – #Subvention #LKW #Logport #Duisport

Derzeit wird mal wieder gejammert (ADAC, WDR), weil die Logistikbranche der Ansicht ist, es gäbe zu wenig Parkplätze an Autobahnen. Aber ist das nicht einfach nur die falsche Perspektive. Vielleicht sind es auch einfach zu viele LKW, die von der öffentlichen Hand gefördert werden.

Aus meiner Sicht sollte das Problem marktwirtschaftlich und eigenverantwortlich gelöst werden und nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Das löst dann auch gleich das Problem, dass Firma öffentliche Raum als Teil des Betriebsgeländes missbrauchen, wie die NRZ berichtete.

Und natürlich zahlt man dafür am Ende vielleicht etwas mehr auf Produkte, zugleich verhindert man aber auch unnötige Transporte, welche unsere Straßen und Brücken kaputtmachen. Denn ist ja offensichtlich, dass die Maut nicht kostendeckend ist, da ansonsten ja sowohl die Infrastruktur ganz wäre und es keine Probleme mit Parkplätzen gäbe.

Und das die Polizei ein Auge zudrückt, bei Falschparken finde ich ein Unding, weil man damit Menschenleben gefährdet. Und niemand ist gezwungen sich rechtswidrig hinzustellen, es gibt immer rechtskonforme Wege, die allerdings durchaus auch einen Umweg bedeuten können. Aber den wollen die unternehmen sich natürlich sparen in ihrer Gratismentalität.

Ich bin ja ein Fan von Marktwirtschaft und Kosten da zu verorten, wo sie entstehen und nicht alle dafür zahlen lassen, damit Mr. Moneysack sich täglich einen neuen Fernseher leistet. Kann der natürlich gerne machen, dann soll der aber auch die vollen Transportkosten zahlen und nicht die Allgemeinheit, den Konsum für Reiche subventionieren.

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#Frankfurt: Warum kann man Messer im Sicherheitsbereich kaufen? – #Flughafen #Fraport

Was darf man nicht mit in den Sicherheitsbereich von Flughäfen nehmen? Genau Messer und was findet man verwunderlicherweise im Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens? Genau Taschenmesser zum Verkauf.

Regal mit Messern auf einem Bild vom Flughafen Frankfurt Main

Es ist doch irgendwie hirnrissig die Mitnahme von einem Taschenmesser zu verbieten, aber zeitgleich kein Problem damit zu haben, dass Taschenmesser nach der Kontrolle im Sicherheitsbereich käuflich erworben werden können.

Vielleicht wird man nun behaupten, dass die Messer ja verpackt wären, aber diese kann man öffnen. Mag vielleicht nicht so einfach sein, aber mit ein bisschen Vorbereitung stellt das aus meiner Sicht kein Problem dar. Im Prinzip müsste man alles, was man zum Öffnen braucht ebenfalls im Sicherheitsbereich bekommen.

Also warum hat man den Verkauf von Waffen überhaupt genehmigt? Und warum nicht auch direkt Katana?

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#CCS ist völliger Irrsinn – #Klimaschutz #Greenwashing #Radon

Beim Atommüll will man noch viele Jahrzehnte mit der Suche nach einem sehr lange sicheren Endlager verbringen und das für Abfälle, die zumindest flüssig oder fest sind. Bei CCS will man dagegen Gase in einen angebohrten Behälter nicht nur für eine Millionen Jahre, sondern im Prinzip dauerhaft lagern, also mindestens für eine Milliarde Jahre bzw. bis zum Ende der Erde. Das kann nicht funktionieren.

Lassen wir mal das Grundproblem der fehlenden Technik für Abtrennung und Leitungen beiseite, kommt man zum Problem, wie dicht ein angebohrter Hohlraum ist, denn man verschließt. Aber mit was will man verschließen, dass das dauerhaft dicht bleibt? Zumal auch bereits das Anbohren zu Undichtigkeiten und Rissen an anderen Stellen führen kann. Das Entweichen kann langsam oder schnell erfolgen. Vielleicht auch nur wenige Moleküle pro Monat, was zwar kaum nachgewiesen werden kann. Dazu müsste man ein dauerhaftes Monitoring der Lagerstätten etablieren, was mit entsprechenden dauerhaften Kosten einhergeht. Diese Kosten werden wohl kaum die Unternehmen tragen wollen oder die Abtrennung wäre entsprechend hoch, um die Ewigkeitskosten dauerhaft zu tragen.

Der Boden ist nicht dicht, wie das ständige entweichen von Radon belegt, wobei Radon ein radioaktives Edelgas ist, dass so schnell zerfällt, dass es nur wenige Tage gasförmig bleibt. CO2 bleibt aber dauerhaft ein Gas und wandelt sich nicht in einen Feststoff um.

Zudem dürfte es genau wie bei der Kohlenmonoxidpipeline in NRW Proteste, Widersprüche und Klagen geben. Es wäre also gar nicht so einfach das Gas abzuleiten. Bei einem Speicher an Land in meinem Umfeld würde ich definitiv klagen oder eine Klage unterstützen, da nicht ausreichend sicher ausgeschlossen werden kann, dass durch Risse CO2 mich tötet.

CCS ist einfach völliger Irrsinn, der gänzlich am Problem vorgeht und Greenwashing statt Klimaschutz bedeutet. Und das die Wirtschaft wieder jammern wird, werden dann wohl auch wieder massig Subventionen reingepumpt statt die vollständigen Kosten den Markt tragen zu lassen.

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#Spam: Umfragenummer 03046690017 – #Belästigung

Vor kurzem hatte ich plötzlich die Nummer +493046690017 auf meinem Handy.

Die Seite Chip schreibt dazu, dass es sich um das Unternehmen trend.test von Ipsos handeln würde.

Auf der Seite steht auch:
„Sobald eine Nummer durch ein Wählzeichen bestätigt wurde, wird sie so lange angerufen, bis jemand erreicht wird. Anrufe erfolgen auch abends oder am Wochenende“
Für mich erfüllt das den Tatbestand von Telefonterror bzw. Belästigung. Gerade Abend will ich nicht per Telefon belästigt werden. Anrufe nur dann, wenn es wichtig ist.

Mal abgesehen davon, dass es völlig unseriöse „Meinungsumfragen“ gibt, die einem irgendwelchen Dreck aufschwatzen wollen, sind auch „Seriöse“ nicht weniger lästig. Zumal man die ohne Internetsuche gar nicht unterscheiden kann.

Die meisten anderen bewerten solche „Meinungsumfragen“ ebenfalls als unseriös, wenn man auf den diversen Seiten im Netz guckt. Die meisten Leute, die den ganzen Tag viel kommunizieren, wollen Abends auch mal Ruhe haben. Entsprechend schlecht bilden solche Umfragen auch die wirkliche Meinung ab.

Ich habe die Nummer jedenfalls an meinem Handy gesperrt.

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#Duisburg: Sperrung Rad- und Gehweg bei Citibank, warum? – #Fahrrad #Fußverkehr #Rheinhausen #StVO

Wenn es um LKW-Verkehr geht schreibt die Stadt regelmäßig, dass Beschränkungen des fließenden Verkehrs nur Aufgrund einer Gefahrenlage zulässig wären, was auch in etwas so in der StVO steht.

Vor ein paar Tagen hatte ich schon mal die Sperrung an der Citibank in Rheinhausen kritisiert. Im Verkehrsportal der Stadt Duisburg steht nichts zu dieser Sperrung des fließenden Rad- und Fußverkehrs, also blieb nur eine IFG-Anfrage.

Besonders interessiert mich natürlich mit welcher Gefahrenlage man begründet, dass Nachts und am Wochenende sowohl für Rad- wie auch Fußverkehr voll gesperrt werden muss, wenn allenfalls Wochentags irgendwelche Arbeiten durchgeführt werden, wobei ich dort noch nie Arbeiten auf dem Gehweg gesehen habe. Wenn keine Arbeiten stattfinden ist nach meiner Rechtsauffassung auch keine Sperrung zulässig, da keine Gefährdung besteht und somit der fließende Verkehr nicht behindert werden darf.

Man könnte das natürlich auch so interpretieren, dass man die Absperrung am Wochenende selbstständig wegräumen darf, weil ja keine Gefährdung besteht und somit die Sperrung nichtig ist. Denn von sich aus wird die Stadt Duisburg, wie üblich nicht handeln und eine Klage wäre quasi schon durch Entfernung der Absperrung erledigt, bevor sie richtig eingereicht ist.

Duisburg ist echt fußverkehrsfeindlich!!!

Rad- und Gehweg an Krefelder Str. in Rheinhausen gesperrt ohne erkennbaren Grund.

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Kann Funke-Medien sich keine brauchbaren Wasserhähne leisten? #Essen

Das Bild stammt von den Waschbecken bei Funke-Medien im Keller. Keine Ahnung, was man sich bei einem Wasserhahn gedacht hat, der quasi an der Kante sitzt. Da bekommt man gar nicht die Hände vernünftig drunter, um diese Waschen zu können. Und die mechanische Bedienung ist auch nicht sonderlich sauber, mal völlig davon abgesehen, dass man dadurch auch mehr Wasser verbraucht. Denn schließlich muss man aktiv abstellen, während das anderswo längst automatisch ist.

Für mich hat man hier an der falschen Stelle gespart. Zumindest der Wasserauslass, hätte mehr über dem Becken sein müssen.

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#Duisburg: Meine Teilnahme an der Befragung

Derzeit läuft eine Bevölkerungsbefragung bei der 25 000 aus Duisburg befragt werden. Abgewickelt wird die IT über die Stadtwerke. Angeblich soll die Befragung Anonym sein, allerdings würde ich aufgrund der Fragen höchstens von Pseudoanonym ausgehen.

Die Zugangsdaten sind eine einfache Ziffernfolge, sodass auch eine Fremdbeeinflussung möglich wäre. Sonderlich sicher gegen auswärtige Beeinflussung erscheint mir das nicht.

Eine Enthaltung bei einzelnen Fragen war überwiegend nicht möglich. Was bei einer Befragung zu bemängeln, da man durchaus zu einzelnen Punkte keine Meinung haben kann, sich nicht äußern möchte oder keine der möglichen Antworten zutrifft. Eine Befragung, bei der man zur Antwort gezwungen wird ist nicht sonderlich aussagekräftig. Weil man dann teilweise unzutreffende Antworten ankreuzen wird.

Bei den Fragen werde ich exemplarisch einige herausgreifen.

Bei der Frage sind die Antwortoptionen nicht aussagekräftig:
„Zunächst einmal ganz allgemein: Leben Sie gern hier in Duisburg oder würden Sie lieber woanders wohnen?
– Ich lebe gerne hier
– Ich würde lieber woanders wohnen“
Die wirkliche Situation wird gar nicht wiedergegeben.

Einige Fragen sind auch irgendwie sehr nichtssagend. Andere decken dagegen nur Teilaspekte ab oder fassen Sachen zusammen.

„Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie mit den einzelnen Lebensbedingungen in der Stadt Duisburg?
– Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten
– Ausbildungsplätze / Lehrstellen
– Öffentliche Verkehrsmittel
– Radwegenetz
– Ärztliche Versorgung und Krankenhäuser
– Park- und Grünanlagen
– Theater, Oper, klassische Kultur
– Schwimmbäder und Sportanlagen
– Sauberkeit der Luft
– Gute / preiswerte Wohnungen
– Gastronomisches Angebot / Restaurants
– Kindergärten / Kindertagesstättenteils
– Angebote der Stadtbibliothek
– Volkshochschule
– Nahversorgung (vor allem Lebensmittel)
– Freizeitangebote und Naherholung (Zoo, Landschaftspark Nord, 6-Seen-Platte o.ä.)
– Film-, Musikveranstaltungen, kulturelle Einrichtungen
– Allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen
– Einkaufsmöglichkeiten (außer Lebensmittel; bspw. Innenstadt)
– Alternative Kulturangebote (Szenelokale etc.)“

Bei einigen der Fragen könnte ich nichts passendes Antworten. Was weiß ich denn wie gut die Ausbildungsplätze derzeit in Duisburg sind. Ich könnte da höchstens den Stand für über 30 Jahren bewerten. Auch Schulen und Kindergärten betreffen mich nicht. Man kann hier allerdings nicht angeben, dass einen die Fragen nicht betreffen.

Zumindest wird nach öffentlichen Verkehrsmitteln und Radwegenetz gefragt.

Die gleichen Fragen, werden für den Stadtteil wiederholt, allerdings ohne vorher darauf hinzuweisen. Denn vielleicht wäre die Bewertung dann anders. Beim Zurückgehen werden die vorherigen Eingaben gelöscht, was schlechte Programmierung zeigt und sicherlich dazu führt, dass einige von der weiteren Teilnahme absehen.

„Was sind Ihrer Meinung nach zur Zeit die 5 größten Probleme in Duisburg?
Bitte wählen Sie maximal 5 Antworten aus.
– Lärmbelästigung
– Arbeitslosigkeit
– Kriminalität / Unsicherheit
– Armut
– Zuwanderung
– Luftverschmutzung
– Ausländerfeindlichkeit
– Zu viele Baustellen
– Schlechter öffentlicher Nahverkehr
– Hohe Mietkosten
– Mangelhafte Sauberkeit von Straßen und Grünanlagen
– Obdachlosigkeit
– Zu wenig Kindertageseinrichtungen
– Zu viel Straßenverkehr (inkl. ruhender/parkender Verkehr)
– Zu wenig Grün- und Parkanlagen
– Mangelndes Angebot an Jugendeinrichtungen
– Zu wenig Treffpunkte für Ältere
– Zu viel Leerstand (Wohngebäude)
– Zu viel gewerblicher Leerstand (Büros, Ladenflächen)
– Schäden im Straßenraum (Schlaglöcher u.a.)
– Zu wenig Senioreneinrichtungen
– Mangelndes gastronomisches Angebot: Gastronomische Highlights
– Unsicherheit auf der Straße oder öffentlichen Plätzen
– Unsicherheit an Haltestellen oder Bahnhöfen
– Unsicherheit innerhalb der Bahn oder in einem Bus
– Mangelhaftes Wohnungsangebot
– Zu wenig wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten
– Mangelndes Angebot an Ausbildungsplätzen“

Man hat hier schon den Eindruck, dass dies stark von einer politischen Vorauswahl geprägt ist. Und die Anzahl der Auswahlmöglichkeiten erschlägt einen. Dazu kommt noch, dass die Reihenfolge die Auswahl beeinflusst. Und so Punkte wie Unsicherheit sind bekanntlich sehr emotionale Themen.

Die Fragen zur wirtschaftlichen Lage finde ich an der Stelle sehr seltsam, da die gefühlte Wirtschaft einen gewissen Einfluss auf das reale Ausgabeverhalten hat.

Zumindest wird auch zur Nachhaltigen Entwicklung gefragt, wobei man hier vermutlich eher eine Ausrede sucht um weniger zu tun und auf ein schlechtes Ergebnis hofft. Dies würde ich jedenfalls bei der Politik schon SPD und CDU vermuten.

Wobei nachhaltige Entwicklung für die Stadt/Politik nur diese Themen zu umfassen scheint:
„Welche der folgenden nachhaltigen Verhaltensweisen praktizieren Sie regelmäßig?
– Mülltrennung, Plastikvermeidung
– Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Carsharing
– Kauf regionaler oder fair gehandelter Produkte
– Energiesparen (Strom, Heizung, Warmwasser)
– Weniger Konsum / bewusster Konsum
– Engagement für Menschenrechte, Gleichstellung, Vielfalt“

So richtig umfassend sind die Punkte nicht.

Auch nach dem Wohnort wird gefragt, wobei hier erstmals der Punkt:
„Ich weiß es nicht“
auftaucht.

Auch wird gefragt: „Sind Sie in Duisburg geboren?“
Etwas später wird dann gefragt, ob man in Deutschland geboren wäre. Warum dies nicht zusammen gefragt wird und die Frage nicht einfach ausgeblendet wird, wenn man ankreuzt, dass man in Duisburg geboren ist, erschließt sich mir nicht.

Angeblich soll die Befragung ja anonym sein, aber durch die vielen personenbezogenen Frage, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit genau ermitteln, wer sich hinter den Antworten verbirgt, wenn diese korrekt ausgefüllt werden. Wenn 25 000 Personen aus Duisburg ausgewählt wurden, kennt man die Daten von diesen Problemen. Wenn dann noch Wohnsituation, Wohnort, Einkommen, Schulabschluss und Geburtsjahr bekannt sind, hat man eigentlich ausreichend Informationen um genau festzustellen, wer sich hinter den Angaben verbirgt.

Verwunderlich finde ich die Frage:
„Welche Partei haben Sie bei der letzten Kommunalwahl (September 2025) für den Rat der Stadt gewählt?“
Denn die Frage ist zu unspezifisch, da mehrere Wahlen gleichzeitig stattfanden. Kann ja durchaus sein, dass OB, Ratswahl und Bezirkswahl bei unterschiedlichen Parteien landeten.

Und dann will man von der Bevölkerung wohl die Erlaubnis für eine Streichorgie:
„Die Stadt kann sich – genau wie ein Privathaushalt – nicht alles gleichzeitig leisten. Wie sollte sich die Stadt Duisburg Ihrer Meinung nach bei den folgenden Aufgaben verhalten – Geld einsparen, die Ausgaben unverändert lassen oder mehr Geld ausgeben?
– Integration/Sprachförderung von Zugewanderten
– Energiewende und Klimaschutz
– Spielmöglichkeiten für Kinder / Spielplätze
– Krankenhäuser
– Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen
– Ausbau des Straßennetzes (Straßenneubau)
– Bekämpfung der Jugendkriminalität
– Ambulante Pflege- und Sozialdienste
– Schwimmbäder
– Förderung des Ehrenamts
– Treffpunkte / Beratungsstellen für Ältere
– Schutz vor Kriminalität / öffentliche Sicherheit
– Kulturelle Einrichtungen / Veranstaltungen
– Drogenbekämpfung
– Mehr Grün in der Stadt (z.B. Hof-, Dach-. Fassadenbegrünung; Bäume am Straßenrand)
– Wirtschaftsförderung
– Altengerechtes Wohnen
– Öffentliche Verkehrsmittel
– Zustand der Straßen (Straßenunterhaltung)
– Verkehrsberuhigung in den Wohngebieten
– Kindergärten und Kindertageseinrichtungen
– Sportanlagen
– Alten- und Pflegeheime
– Sauberkeit der Stadt
– Wohnungsbau
– Allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen
– Erhalt denkmalgeschützter und stadtbildprägender Gebäude
– Ausbau des Fahrradwegenetzes
– Generationenübergreifendes Wohnen
– Stadtbibliothek
– Ausbau der Parkmöglichkeiten
– Parks und Grünanlagen
– Barrierefreie Wege / Zugänge für Rollstuhlfahrende
– Verbesserung der Luftqualität“

Wobei einige Punkte gar nicht in die Aufgaben der Stadt Duisburg fallen, wie etwa ambulante Altenpflege und andere Punkte nicht optional für die Stadt sind, wie etwa Barrierefreie Wege. Das man Parken natürlich dabei hat ist klar, bei SPD und Falschparkpartei CDU. Andere Punkte fehlen gänzlich, wie etwa das Thema Opernehe. Bei den Antworten kann auch nicht differenziert werden, wie stark gespart werden soll. Und die Option keine Ausgaben gab es auch nicht.

Insgesamt erinnert die Befragung an die vielen anderen Dinge, welche man von der Stadt so erwarten kann. Wie eine seriöse Befragung wirkt das nicht. Eher wie etwas, was sich die Verwaltung selbst ausgedacht hat. Wobei eine klare politische Handschrift dabei zu erkennen ist durch die Auswahl von bestimmten Fragen und Themen. Die Ergebnisse werden entsprechend sein. Die wirkliche Stimmung wird man so allerdings nicht erfassen.

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#Fraport: Flughafen Frankfurt die unendlich Suche nach dem Weg zum Fernbahnhof – #Fluchhafen

Manchmal lässt sich ein Flug nicht vermeiden, etwa zum Besuch der Familie. Man kann aber zumindest schauen, dass es ein möglichst kurzer Flug ist, nur leider ist die kürzeste Flugverbindung, eine die nur von Frankfurt startet und nicht vom Flughafen Düsseldorf. Zu der Bewertung des Flughafens aus meiner Sicht ein andermal mehr. Hier nur die Suche nach dem Flughafenfernbahnhof. Denn natürlich wird die Strecke von und zum Flughafen mit der Bahn gemacht.

Man kommt also übermüdet an und muss dann erst einmal endlos durch den Flughafen laufen zum Zoll und weiter zur Gepäckausgabe. Das klappte zumindest schnell, aber ab da ging es dann nicht gut. Wenn man ein Schild sieht mit Bahnhof denkt man okay, folgt man dem, nur leider war das Schild falsch und führte nur zum Nahverkehrsbahnhof und die Rolltreppe nach oben zum Zugang Fernverkehr war scheinbar defekt oder aus anderen Gründen nicht in Betrieb. Dies galt auch für eine weitere Rolltreppe im Außenbereich nach oben. Das heißt zurück in den Flughafen. Allerdings auch da waren scheinbar nur die Rolltreppen nach unten in Betrieb. Keine Ahnung warum, aber ganz schlecht fürs Vorankommen. Also ganz weit in die eine Richtung und wieder mit schwerem Gepäck auf die nächste Rolltreppe.

Dann ganz zurück bis zu der Rolltreppe zur Brücke zum Fernbahnhof. Kein Ahnung, was da los ist, dass da so viele Rolltreppen defekt oder nicht in Betrieb waren, aber das war natürlich nicht da einzige Problem. Der Weg zum Fernbahnhof war auch noch extrem schlecht ausgeschildert. Hätte ich nicht ungefähr gewusst, wo ich hin musst, hätte ich das nie gefunden. Glücklicherweise hat es zumindest mit der Bahn tadellos geklappt. Aber den Fluchhafen Frankfurt kann ich nicht wirklich empfehlen. Ist natürlich nur eine Momentaufnahme.

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#Rheinhausen: Rad- und Fußverkehr ohne erkennbaren Grund behindert – #Duisburg #Fahrrad #Gehweg #VisionZero #Exklusion

An der Kreuzung Friedrich-Alfred-Str. Krefelder ist der eine Gehweg und auch der Radweg vollständig blockiert mit einer Absperrung, die ohne ersichtlichen Grund erfolgt. Auf dem anderen Weg blockiert ein Container den Fußverkehrsfluss, weil dieser schräg weit in den Gehweg ragt.

Container schränkt Gehweg mit viel Fußverkehr ein.

Man fragt sich einmal mehr, dass sich die Stadt Duisburg dabei denkt so etwas zu genehmigen.

Beim Radverkehr kommt noch dazu, dass es keine Überführung auf die Fahrbahn gibt. Auch wenn da zwei seltsam wirkende Baken stehen, ist keine Rampe erkennbar. Schon gar nicht sind Maßnahmen für den Fußverkehr zum queren der Fahrbahn erkennbar, etwa ein Zebrastreifen.

Ein Begründung für die Sperrung ist nicht erkennbar. Weder ist da eine Baustelle noch sind andere Arbeiten erkennbar, die eine vollständige Sperrung notwendig machen. Gerade für Menschen mit Behinderung kann eine derartige Sperrung erhebliche Umwege bedeuten.

Man erkennt einmal mehr, wie viel die Stadt Duisburg von Rad- und Fußverkehr hält.

Rad- und Gehweg an Krefelder Str. in Rheinhausen gesperrt ohne erkennbaren Grund.

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#Kunst: Morgenrot über Rheinhausen – #Duisburg

Zur Abwechselung mal ein wenig stimmungsvolles Morgenrot in Rheinhausen.

Ein fast leere Straße am Morgen, am Rande Häuser. Am Ende der Straße ist der Himmel in Rot- und Gelbtöne gehüllt.

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#Duisburg immer noch Wahlplakate – #BSW #Stadtbild

Obwohl die Kommunalwahl nun schon viele Wochen her ist, hängen immer noch Wahlplakate. Das verwundert mich nicht wirklich, wenn man nach dem Artikel vom 06.11. aus der NRZ geht. In dem Artikel bietet die Stadt Duisburg darum die noch hängenden Wahlplakate zu melden, will aber keine Bußgeld verhängen, sondern fordert dann nur zur Abnahme auf. Es steht dort sogar, dass man noch nie ein Bußgeld verhangen hätte.

Welcher Lerneffekt soll dadurch entstehen, wenn man bei Nichteinhaltung der Regeln nur eine Erinnerung bekommt? Dieser sanfte Umgang mit regelbrechenden Parteien unterminiert das Rechtsstaatsprinzip und damit die freiheitlich demokratische Grundordnung. Ich mein wozu soll man sich an Regeln halten, wenn es außer einer Ermahnung keinerlei Konsequenzen hat?

Man erzieht die Parteien so zum Fehlverhalten.

Von der Partei BSW hängen noch zahlreiche Plakate und verschandeln das Stadtbild. Von anderen sah ich noch vereinzelte. Außer meiner Sicht ist das Vorgehen der Stadt, der Grund warum die Plakate noch immer dort hängen. Wenn man für jedes nach zwei Wochen noch hängende Plakat ein Bußgeld verhängen würde, würde das nicht vorkommen, dass die Parteien gar nichts tun.

Ich werde der Stadt jedenfalls keine konkreten Stellen melden, sondern immer wieder nur darauf hinweisen, dass immer noch Plakate hängen. Der Stadt sind die genehmigten Bereiche ja bekannt. Zudem stellt sich mir die Frage um man nicht zivilrechtlich gegen Wahlplakate als Verschandelung des Stadtbilds vorgehen kann.

Wahlplakat BSW

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#Duisburg: Seltsame Behandlung von Wahleinspruch – #FDGO #Datenschutz

Im Amtsblatt stand, dass man beim Wahlleiter Einspruch gegen die Wahlen einlegen kann und zudem auch, was dabei zu beachten ist.

Ich legte einen Einspruch gegen die Wahlzulassung der gesichert Rechtsextremen ein, weil dies gegen die Wahlordnung NRW verstößt. Zugleich schrieb ich auch, dass eine Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an die gesichert Rechtsextremen nicht zulässig ist.

In den Angaben zum Einspruch stand kein Wort dazu, dass die Angaben in öffentlicher Sitzung des Wahlausschusses behandelt werden mit Nennung von Namen, trotzdem bekam ich eine Mail mit diesem Text:
„Nach Rücksprache mit der Landeswahlleitung teile ich Ihnen mit, dass alle Einsprüche in öffentlicher Sitzung unter Nennung der Einspruchsführer beraten werden. Sollten Sie aufgrund dessen Ihren Einspruch zurückziehen wollen, so teilen Sie der Stabsstelle Wahlen dieses bitte schnellstmöglich mit.“

Ich mein bei jedem Vertrag zum Verkauf wird das zumindest Nichtöffentlich behandelt. Der Geheimvertrag mit RWE ist immer noch eine nichtöffentliche Drucksache. Sogar die Anträge nach GO § 24, wo ich nichts dagegen hätte, dass mein Name dort steht werden ohne Nennung von Name ins Ratsinformationssystem gestellt. Ebenso bei Widersprüchen bei irgendwelche Vorhaben, wo das anonymisiert wird. Aber jetzt bei Wahleinsprüchen soll das alles vollständig öffentlich behandelt werden?

Tja, die Stadt Duisburg hat da allerdings ein Problem, ich habe von der Stadt wegen eines Vorfall vor einigen Jahren eine Unterlassungserklärung bzgl. Veröffentlichung meiner personenbezogenen Daten. Das teilte ich der Stadt auch so mit.

Davon abgesehen ist für die inhaltliche Behandlung des Einspruchs der Name doch völlig irrelevant. Nicht das ich nicht zu meinem Einspruch stehen würde, aber es muss auch nicht alles ins Netz.

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#Arschparken: Gehweg voll blockiert – #Düsseldorf #Gehweg #Fußverkehr

Das in Düsseldorf die Optik von Fahrradweg und Fußweg teilweise nicht unterscheidbar ist, wurde schon oft berichtet, was natürlich zu Problemen führt und den Verkehrsregeln widerspricht, die eine klare Unterscheidbarkeit von Rad- und Gehweg fordern.

Es geht aber noch schlimmer, denn in Düsseldorf hat man bei den Shadow Arkaden scheinbar einen Teil der Fahrbahn kaum unterscheidbar vom Gehweg gemacht und des Sehens nicht ausreichend mächtige Autofahrende haben sich wohl deswegen zum Arschparken entschlossen. Es gibt natürlich auch noch andere Erklärungen, warum das KFZ so völlig bescheuert abgestellt wurde und den Fußverkehr zumindest stark behindert, wenn nicht sogar gefährdet, aber am naheliegendsten ist das ignorieren von Verkehrsregeln aus Bequemlichkeit.

Natürlich war es mir ein Vergnügen ein derart dreistes Verhalten zur Anzeige zu bringen.

Renault blockiert in Düsseldorf den Gehweg

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#Duisburg: Rechtswidrige pauschale Gehwegfalschparkerlaubnis völlig ohne Rechtsgrundlage – #StVO

Was eigentlich an Verkehrsregeln gelten würde steht in der StVO. Die Stadt Duisburg hat dagegen viel Meinung, aber keine Rechtsgrundlage. Gegenüber der Presse vertritt die Stadt Duisburg regelmäßig, dass man Falschparken bis 1,2 m dulden. Erst nach längerem Nachfragen erfuhr ich, dass man dies angeblich 2007 entschieden hätte, aber diese Entscheidung läge nicht vor.

Weiterhin habe ich noch nach der Dienstanweisung für die Leute vom Ordnungsamt gefragt, aber scheinbar gibt es auch da nichts schriftliches. Auf welcher Basis, man dann die pauschale rechtswidrige Gehwegfalschparkerlaubnis nach außen vertritt erschließt sich mir nicht.

Beim Arztparkplatz auf einem Gehweg weigert man sich einen entsprechend Parkplatz auf der Fahrbahn einzurichten, weil es dafür keine Rechtsgrundlage gäbe. Das wäre nur ein Einzelfall. Aber pauschal für ganz Duisburg auf allen Gehwegen das Falschparken zu erlauben solange ein viel zu schmaler Rest von 1,2 m bleibt geht dann völlig ohne Rechtsgrundlage? Das ist irgendwie schon absurd, wie die Stadt Duisburg hier handelt. Rechtsstaatliches Handeln sieht jedenfalls anders aus.

Verstöße gegen Gesetze und Verordnungen durch Behörden sind gegen die FDGO
gerichtet und somit Antidemokratisch.

WBD parken auf einem Gehweg

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#Scheißladen 1 & 1 !!! – #Datenschutz

1 & 1 kassiert regelmäßig ab, ist vom Service aber aus meiner Sicht einfach Mist. Schon seit vielen Woche habe ich unregelmäßige Aussetzer in der Leitung, aber man reagiert nicht Emails.

Stattdessen will man Anrufen, obwohl ich gar nicht telefonieren will. Entweder wird man da zu Zeiten angerufen, wo man nicht erreichbar ist oder man soll dort anrufen und womöglich Ewigkeiten mit KI und Warteschleifen verbringen. Auf Beides habe ich keinen Bock.

Die Kontaktaufnahme per Email, geht nur mit verfizierter Email, wird einem mitgeteilt. Nachdem ich das nun versucht habe weiß ich auch warum ich das damals nicht gemacht haben:
„Für die Verifikation Ihrer E-Mail-Adresse ist eine Mobilfunknummer nötig. Leider liegt uns keine Mobilfunknummer vor, an die wir eine SMS mit dem Verifikations-Code schicken können. Bitte rufen Sie uns an unter: 0721 96 00 (kostenfrei aus dem Netz von 1&1, Festnetz- und Mobilfunkpreise anderer Anbieter ggf. abweichend)“

Für solche Fälle habe ich eigentlich eine Schrottnummer, die ich dann mal eintragen wollte, aber siehe da:
„Sie möchten Ihre Mobilfunknummer eintragen?
Leider kann diese Änderung nur telefonisch erfolgen.
Rufen Sie uns bitte jederzeit an unter: 0721 96 00 (kostenfrei aus dem Netz von 1&1, Festnetz- und Mobilfunkpreise anderer Anbieter ggf. abweichend).“

An keiner Stelle wird brauchbar begründet, wozu die Verifikation dient und warum dafür eine Handynummer notwendig ist, die noch dazu auch noch telefonisch mitgeteilt werden muss, obwohl ja eine reale Nummer verwendet werden muss wegen dem Verifikationscode.

Und für den Anruf soll man dann noch zig Angaben bereithalten, die ja Online bereits vorliegen, wozu also dann diese Umständlichkeit? Das ist nicht nachvollziehbar, wenn jemand Zugriff auf den Account hat, wäre das ein leichtes diese Daten anzugeben, es gibt also keiner logischen Grund, warum die Daten telefonisch übermittelt werden müssen, außer natürlich man will eine illegale Erlaubnis zu Werbung erzwingen oder irgendwelche Zustimmungen zu anderen Dingen.

Spricht eigentlich alles dafür den Anbieter zu wechseln, auch wenn es dann teurer wird. Dann kann man auch direkt auf Glasfaser wechseln.

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#Klimaschutz: Flugverbilligung schadet der Wirtschaft – #Fluglärm

Das Lobbygejammer hat also gefruchtet oder waren es gar irgendwelche Spenden? Gegen jeden Sinn und Verstand hat man Fliegen billiger gemacht. Angeblich für bessere Wirtschaft, obwohl das völliger Unsinn ist. Ein Großteil des Flugverkehrs findet aus touristischen Gründen statt. Die Wirtschaft in Deutschland spart bei Flügen, weil Videokonferenzen einen Teil der persönlichen Treffen ersetzt haben, was bei den Firmen Geld einspart.

Es dürften wohl eher die von der Politik verursachten unsicheren Zeiten sein, die dazu führt, dass man einfach nicht bereit ist das Geld für Flugreisen zum Fenster rauszuwerfen. Die Steuer fällt dabei kaum ins Gewicht, vielmehr ist es die Stimmung. Unsichere Zeiten führen zum Sparen und gerade in Deutschland hat die Bundesregierung versagt gegen gesichert Rechtsextreme vorzugehen und kümmert sich nicht um die Probleme, sondern handelt offensichtlich nach Lobbyinteressen und nicht im Interesse der Allgemeinheit. Man subventioniert lieber Flugverkehr statt das Deutschlandticket, also den Weg zur Arbeit. Urlaub kann man auch in Deutschland machen. Beim Weg zur Arbeit hat man die Wahl zwischen Stau und schlechtem ÖPNV, dabei wäre ein günstiges Deutschlandticket an Anreiz zum Umstieg, was auch den Stau verbessern, aber leider haben wir ein unsoziale und unchristliche Bundesregierung.

Davon abgesehen trägt Flugverkehr das Geld aus Deutschland weg. Denn die Menschen geben das Geld dann für Party auf Malle oder andere touristische Aktivitäten aus und nicht innerhalb von Deutschland.

Dann will man zeitgleich die Schienenmaut erhöhen, obwohl innerhalb Deutschlands viel Wirtschaftsverkehr stattfindet.

Flugzeug beim Landeanflug am Flughafen Düsseldorf, von unten. Die Bäume sind winterlich kahl und der Himmel darüber grau.

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#Verkehrt: Warum Parkplatz zu Wohnung? – #Verkehrswende #Parkplatz

Es ist ein völlig absurde Vorgabe, dass Kommunen fordern, dass eine bestimmte Anzahl an Parkplätzen pro Wohnung zur Verfügung gestellt wird. Das ist unnötige Bürokratie, die man schleunigst vollständig abschaffen sollte. Vielmehr sollte man die Kosten bei denen verorten, die unbedingt ein Auto haben wollen über entsprechend hohe Parkgebühren. Diese Subventionen für KFZ-Verkehr sorgen für hohe Mieten, auch für jene, die gar kein Auto haben. Denn schließlich werden die Kosten für Parkplätze an alle Mieter weitergegeben, es sei denn die Parkplätze werden vermietet, aber da funktioniert natürlich nur gut, wenn die Parkgebühren entsprechen hoch sind, dass die Marktwirtschaft zum tragen kommen kann und nicht mit dieser klimaschädlichen Subventionsplanwirtschaft für KFZ-Verkehr.

Das japanische Modell ist da viel sympathischer. Da muss man einen Parkplatz am Wohnort nachweisen, bevor man ein Auto kaufen kann. Dann würde auch nicht mehr die Allgemeinheit mit den Kosten für die individuelle Mobilitätsentscheidung belastet. Jedenfalls nicht über die Infrastruktur für die eigentliche Mobilität hinaus.

Habe bisher auch nie gehört, dass man in Hausflure einen Abstellplatz für Schuhe vorgegeben bekommt. Dabei braucht es auch Schuhparkplätze. In einigen Fällen sogar deutlich mehr als für ein KFZ. Aber da gibt es keinerlei Vorgaben. Verstehe absolut nicht, warum für KFZ immer alles anders sein soll, als für andere Mobilitätsentscheidungen. Das zutiefst unsozial und unfair.

Zudem haben Parkplätze, die vorgeschrieben sind, dass mehr Fläche versiegelt wird. Fläche die dann mitverantwortlich ist, für überflutete Keller bei Starkregen und höhere Hitzebelastung bei Hitzeperioden. Mal ganz davon abgesehen, dass die starke Flächenversiegelung für Gebäudeschäden durch Absinken des Grundwasserspiegels sorgt.

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#Wiesbaden: zigaRETTE DIE UMWELT – #Umweltsau #Zigarette #Umweltschutz #Kippen

In Wiesbaden sah ich vor einiger Zeit einige Mülltonnen mit einer Kampagne gegen Zigarettenkippen auf dem Boden. Ob es etwas bewirkt weis ich natürlich nicht. Viele Menschen, die Kippen auf den Boden schmeißen, sind aus meiner Sicht einfach nur extrem faul. Ob da eine Kampagne etwas bewirkt?

Der Spruch
Ziga-
Rette
Die
Umwelt
hat mir recht gut gefallen.

Aus meiner Sicht wirkt konsequente Ahndung besser als teure Kampagnen. Einfach hohe Bußgelder und viel Kontrolle. Mit netten Kampagnen bringt man vielleicht ein paar Menschen zum Nachdenken. Aber die Bequemen erreicht man nicht. Die machen weiterhin auf Umweltsau.

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#Solingen hat zu viel Geld und stellt unnötige Schilder auf – #Fahrrad

Woran erkennt man, dass Kommunen erstens keine Ahnung und zweitens zu viel Geld haben?

Antwort: Daran, dass solche unsinnigen Schilder aufgestellt werden:
Waldweg mit Verkehrszeichen 250, sowie ein Schild Fahrrad Frei und ein Schild Landwirtschaft frei

Das Verkehrszeichen 250 verbietet allen Fahrzeugen die Durchfahrt. Das Zeichen „Fahrrad Frei“ hebt dieses Verbot für Fahrräder wieder auf. Den gleichen Regelungsgehalt könnte man auch mit einem Verkehrszeichen erreichen, dem Zeichen 260:
„Verbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas sowie für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge“

Von den Jahreszahlen auf der Rückseite kann man schließen, dass die Schilder nicht alle zeitgleich angebracht wurden, sondern erst nach und nach. Dennoch wäre es sinnvoller gewesen, das vorhandene VZ 250 gegen ein VZ 260 auszutauschen. Aber offensichtlich, denkt man nicht wirtschaftlich. Zugleich widerspricht dies natürlich auch der StVO, die unnötige oder verwirrende Beschilderung eigentlich verbietet.

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#Krefeld: Geht es noch komplizierter mit Schildern? – #Fahrrad

Dieses Bild sah ich letztens in Krefeld.

Zu sehen sind drei Schilder, zwei davon mit Zusatzzeichen an einem langen Mast. Oben Halteverbot und absolutes Halteverbot zu bestimmten Zeiten nach Rechts. Unten absolutes Halteverbot nach Links.

Wenn man sich das in Ruhe anschaut kann man das sicherlich verstehen. Hier gilt für den Bereich nach rechts in den Zeiträumen 7-9 und 16-19 ein absolutes Halteverbot in der Zeit dazwischen ein Halteverbot.

Nun hat man bei der Suche nach einem Parkplatz meistens nicht diese Ruhe. Der Verkehr ist anstrengend durch Drängeln von Hinten und zeitgleich noch Lenken und Navigieren. Deshalb müssen Schilder auch leicht und schnell verständlich sein, was hier definitiv nicht der Fall ist. Besser wäre hier natürlich einfach ein durchgängiges absolutes Halteverbot. Das verstehen alle. Aber möglicherweise wollte man etwas für den Autoverkehr tun. Dabei hat man es nur umständlich gemacht.

Ob man da wirklich begründet hat, warum das so sein muss und das auch nur zu bestimmten Zeiten? Die Erfahrungen aus Duisburg zeigen, dass es zumindest in den von mir recherchierten Fällen keine Begründung, also auch keine Abwägung für den Verwaltungsakt gab, was aber zwingend erforderlich ist, wenn man in den fließenden Verkehr eingreift. Denn auch hier wird durch unterschiedliche Erlaubnisse in den Verkehr eingegriffen. Da dort auch Straßenbahnschienen verlaufen wird etwa Radfahren in der Nacht zumindest unangenehmer, aber wahrscheinlich gefährlicher.

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#Duisburg: Rätselhafte Beschilderung am Hochemmericher Markt – #Falschparken #Rheinhausen

Das Schild am Hochemmericher Markt und diese Schild ist gar nicht so leicht zu verstehen. Ganz sicher nicht von jemandem im KFZ, wenn man dies das erste Mal sieht.

Absolutes und darunter eingeschränktes Halteverbot mit Zeiten.

Ganz oben steht ein absolutes Halteverbot in beide Richtungen, darunter ein eingeschränktes, was Do, Fr und So bis Di gilt. Am Mittwoch und Samstag ist Markttag. Offensichtlich hat man sich hier gedacht, dass da kurzes Halten erlaubt werden soll.

Erst einmal stellt sich die Frage, ob dieses Schild überhaupt verstanden wird. Und natürlich die Frage, ob das so überhaupt zulässig ist. Wenn ein Absolutes Halteverbot besteht, darf dann ein Eingeschränktes Halteverbot dies überhaupt aufheben? Denn schließlich gilt das höherwertige Schild, was nicht in der Gültigkeit eingeschränkt wurde durchgängig. Da inzwischen sogar an Markttagen auf dem Marktplatz geparkt wird, macht das Schild auch gar keinen Sinn mehr.

Zudem ist nicht verständlich warum da überhaupt ein Parkverbot besteht. Die Straße ist breit genug, dass da auch zumindest PKW stehen könnten. Wenn die nicht dauerhaft stehen sollen, sind Parkgebühren das Mittel der Wahl, aber nicht so komische Schilder.

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#Rheinhausen: Nervige Blumen an Laternen! – #Duisburg #Exklusion #Gehweg

Die Stadt Duisburg bzw. die WBD hängen an viele Laternenmasten so komische Blumentöpfe mit irgendwelchen für Bienen völlig unbrauchbare Blumen. Teilweise stehen die in großen Pflanzkörben auch im Weg rumm. Etwa auf der Bahnhofsplatte.

Als ich vor einiger Zeit in Friemersheim unterwegs was, fiel mir noch etwas auf, was gegen die Dinger spricht. Die machen den Gehweg nach enger, weil Menschen mit halbwegs durchschnittlicher Größe sich entweder den Kopf stoßen oder zumindest mit den Blumen in Kontakt kommen.

Man fragt sich, ob sich da im Vorfeld niemand Gedanken gemacht hat, dass man damit den Fußverkehr behindert. Andererseits kann man das ja auch von Baustellen, Ladesäulen usw., dass in Duisburg keinerlei Rücksicht auf Fußverkehr genommen wird. Sollte insofern also nicht verwundern, dass diese Antifußverkehrslinie von SPD und CDU auch konsequent bei Blumen fortgesetzt werden.

Und auch werden Menschen mit visueller Einschränkung erheblich belastet. Denn die sehen das Hindernis im Kopfraum nicht rechtzeitig. Aber auch das kennt man in Duisburg, wo Hindernisse, wie Schilder rechtswidrig auf den Gehweg gestellt werden.

Blumenkübel an Laternmast. Die noch blühenden grünen Pflanzenteile hängen in den Kopfraum des Gehweges.

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#Datenschutz verhindert angeblich Infos zu Ausfällen – #Bahnsinn

Wenn man mit der Bahn kommuniziert kommen teilweise völlig abstruse Antworten, wie diese hier, warum der Ausfall eines Busse nicht nur nicht angezeigt wurde, sondern, in der Bahnapp sogar als pünktlich stand:

Verspätungen oder gar Ausfälle können nicht angezeigt werden, da wir aus datenschutzrechtlichen Gründen haben wir keine Möglichkeit der Einsichtnahme von Fahrten anderer Verkehrsunternehmen haben.

Man missbraucht mal wieder den Datenschutz als Ausrede, dabei sind Ausfälle und Verspätungen definitiv keine personenbezogenen Daten. Und davon abgesehen, bräuchte es auch keine Einsichtnahmen, sondern nur brauchbare Informationstransfernetzwerke, welche die notwendigen Infos, schnell und zuverlässig verbreiten. Derzeit haben Informationen bei der Bahn erhebliche Verspätung, was natürlich die gefühlte Unzuverlässigkeit noch zusätzlich erhöht. Würden die Informationen schneller übertragen, wäre alle deutlich besser gedient. Man hat aber nicht das Gefühl, als würde man bei der Bahn an diesem Thema mit Hochdruck arbeiten. Allenfalls im Schnecktempo.

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#Arschparken: S Bargeldlogistik GmbH – #Gehweg #Fußverkehr #Bußgeld

Anfang Oktober sah ich die folgende Situation:

Transporter der S Bargeldlogistik GmbH auf Mitten einem Gehweg stehend mit wenig Platz für Fußverkehr.

Das ist so dreist geparkt, dass es mal wieder ein Fall für die Kategorie Arschparken ist. Das Unternehmen behauptet zertifiziert und nachhaltig zu sein. Ich habe da ernsthafte Zweifel dran, dass dies den Tatsachen entspricht. Oder es werden nicht alle relevanten Parameter berücksichtigt, denn ein derartige Verhalten ist einfach nur mies.

Eventuell kann man sich noch vorbeiquetschen ohne den Radweg zu betreten. Aber so dicht bei einer Ampel ist schon schlecht. Und dann dürfte das KFZ gepanzert sein, also wahrscheinlich schwerer als 2,8 t, dem maximal Gewicht das Fahrzeuge haben dürfen, wenn Parken auf dem Gehweg erlaubt wird. Im Umfeld gibt es keinen Lieferparkplatz, was allerdings entweder an der Stadt liegt oder einem fehlenden Antrag. Zudem bietet sich bei Banken ja durchaus ein Kurzzeitparkplatz an. Aber vermutlich hat die Stadt Duisburg hier nie eine Verkehrsschau durchgeführt oder dies Punkte nicht mitgedacht, obwohl die offensichtlich sind.

Angezeigt ist das Fehlverhalten, aber beim Ordnungsamt weiß man ja nie, ob das auch geahndet wird.

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#Arbeitsschutz: Steinstaub ist krebserregend – #Krebs #Duisburg

Steinstaub bzw. Quarzstaub ist krebserregend. Details hierzu finden sich auf der Seite der BG Bau. Es ist deshalb extrem verwunderlich, dass man trotzdem ständig Baustellen sieht, bei denen nicht staubarm gearbeitet wird. Das treibt zum einen die Kosten für die Behandlung und auch die Krankenkassen in die Höhe, da nicht immer alles als Berufskrankheit anerkannt wird und zum anderen verursacht dies Fachkräftemangel und Leidensgeschichten.

Schulhof Grundschule Werthauser Str. in Rheinhausen. Man sieht deutlich eine Staubwolke von der Baustelle ausgehende.

Offensichtlich ist guter Arbeitsschutz kein Ausschreibungskriterium bei der Stadt Duisburg. Und da guter Arbeitsschutz zugleich auch das Umfeld vor Gefahren schützt, steht dies automatisch auch für Sicherheit und Sauberkeit.

Bei der Baustelle für die erneute Nutzung der Grundschule Werthauser Str. in Duisburg Rheinhausen sieht man, dass man die Gefahren durch Staub nicht ernst nimmt. Offensichtlich hat man wieder die Billigsten genommen, statt die wirtschaftlichsten. Denn wenn beim Arbeitsschutz nicht aufgepasst wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch an vielen anderen Stellen Murks gebaut wird.

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#Duisburg: Doch kein „Parkdruck“ in Rheinhausen

Wenn angeblich Parkdruck besteht man aber über mehrere Tage so ein Bild an der Friedrich-Alfred-Straße in Rheinhausen vorfindet, dann kann ganz offensichtlich kein Parkdruck bestehen.

Im Hintergrund sind KFZ und eine Fahrbahn zu sehen, davor eine Parkbucht, die komplett ausgelegt ist mit Sperrmüll

Wenn der Parkdruck wirklich so groß wäre die Stadt Duisburg behauptet, hätten die Anwohnenden dies doch wohl schon von sich aus auf den Gehweg geräumt, aber ganz offensichtlich ist der Parkdruck nicht so hoch.

Keine Ahnung, ob da jemand zu früh rausgestellt hat oder einfach ohne Anmeldung den Sperrmüll hingeworfen hat. Es dauerte jedenfalls ein paar Tage bis der Haufen weg war.

Ganz nebenbei hapert es trotz Wiederwahl von Link immer noch mit der Sauberkeit. Da die Gehweg zwei Mal die Woche von den WBD gereinigt werden, hätte das eigentlich auffallen müssen.

Ob das auf dem Gehweg auch so „schnell“ gegangen wäre?

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#Falschparken ist Nötigung? – #Gehweg #Fahrrad

Dem ADAC-Artikel nach ist Nötigung:
„Bildung einer Straßenblockade (z.B. bei einer Demonstration), sodass sich dadurch ein langer Stau bildet“
Sprich wer den fließenden Verkehr blockiert, nötigt u. U.

Im StGB § 240 wird die Nötigung beschrieben:
„(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.“

Falschparken ist definitiv rechtswidrig. Ein Auto in den Weg zu stellen ist auch eine Form von Gewalt, denn man ja keine andere Wahl, als auszuweichen. Der Absatz 1 ist also schon mal voll erfüllt.

Der angestrebte Zweck, sich Parkraum zu erschleichen auf Kosten der Allgemeinheit ist definitiv verwerflich, besonders wenn dadurch der fließende Verkehr (schließt Rad- und Fußverkehr mit ein) behindert wird. Zumal ja auch die letzte Generation für ein bisschen Rumsitzen auf der Fahrbahn wegen Nötigung angeklagt wurde. Folgerichtig ist das stundenlange blockieren oder einschränken von Gehwegen, definitiv Nötigung.

Vorsatz ist es ohnehin fast immer, da durch den Führerschein die Verkehrsregeln als bekannt vorausgesetzt werden müssen.

Aus meiner Sicht ist das Nötigung:
Renault blockiert in Düsseldorf den Gehweg nahezu vollständig

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#Duisburg: Finden Verkehrsschauen statt? – #VisionZero #Gehweg #Fußverkehr #Fahrrad

Nach VWV-StVO zu § 45 Abs. 3 müsste die Stadt Duisburg und natürlich auch alle anderen Kommunen in Deutschland, spätestens alle 2 Jahre eine Verkehrsschau durchführen. Also genau hinschauen, ob der Verkehr reibungslos abläuft. Der Verkehr umfasst dabei natürlich nicht nur den KFZ-Verkehr, sondern auch alle anderen Verkehrsarten. Dazu ist eine Niederschrift anzufertigen.

Eine Suche im Internet nach Verkehrsschau blieb in Hinblick auf die Homepage der Stadt Duisburg (angeblich fahrradfreundlich) ergebnislos. Bei einer erweiterten Suche fanden sich auf der Seite Frag-Den-Staat Antworten der Stadt Duisburg.

Anfang 2020 gab es eine Antwort zum Duisburger Süden, wonach die letzten Verkehrsschauen schon eine Weil her waren und irgendwie blieb bei der Antwort unklar, ob eine Gesamte durchgeführt wurde oder nur bei einer Straße eine Verkehrsschau. Da viele Straßen in Duisburg gefährlich gestaltet sind, würde mich nicht wundern, wenn man nur eine Straße angeschaut hätte.

Eine weitere Antwort, ebenfalls aus 2020, führt als Anlage ein Protokoll der WBD auf. Das Protokoll ist aber definitiv keine Verkehrsschau, da der Verkehrsfluss nicht beurteilt wurde, sondern nur Wurzelschäden und ähnliches.

Eine Antwort aus Köln suggeriert, dass wohl oft keine Verkehrsschauen durchgeführt werden. Demnach stellt sich die Frage, wie dass wohl für Gefahrenstellen ist, wenn es dort Tote oder Verletzte gibt. Ist durch die ausbleibende Verkehrsschau im Sinne der Betreiberverantwortung, demnach nicht eine Teilschuld den Kommunen zuzuordnen? Demnach wären diese auch haftbar für jeden sog. Unfall, wenn keine Verkehrsschau durchgeführt wurde. Zwar behauptet das Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Köln es wären ständig Menschen der Stadt unterwegs, dass würde aber nicht dokumentiert. Vor Gericht zählen Beweise und nicht Märchen von Einhörnern und Drachen. Wenn es keine Dokumentation gibt, hat es auch nicht stattgefunden. So simpel ist das. Zudem ist ohne Dokumentation auch keine Entwicklung möglich und Erkenntnisse gelangen nicht in die nächsten Planungen, falls etwas geändert werden soll.

Bei den ganzen zugeparkten Gehwegen und auch bei den Dooringradwegen in Duisburg stellt sich die Frage, ob es da wohl Verkehrsschauen gab und was man ggf. dokumentiert hat. Wie ich die Stadt Duisburg kenne, wohl gar nichts. Sprich die VisionZero geht der Stadt Duisburg am Ar*** vorbei.

Dooringradweg in Duisburg mit KFZ rechts vom Radweg und Radfahrenden auf der Fahrbahn. Ein Schild weist auf die Nutzungspflicht des Radweges hin.

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#Duisburg: Medienversagen bei „Unfall“ – #NRZ #WAZ #Autopolizei #VisionZero

Ich finde es ja schon zum Kotzen, wenn Medien so einen Mist schreiben:
„Eine Elfjährige ist auf ihrem Schulweg in Duisburg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.“
Das Kind wurde mit einem Auto angefahren, nicht „von„. Autos fahren in Deutschland noch nicht selbstständig und wenn doch, müsste man erwähnen, dass es ein autonomes KFZ war. Ist einfache Rechtschreibung, Objekte handeln nicht, welche alle Zeitungen offensichtlich nicht beherrschen.

Am im Artikel wird, aus meiner Sicht, aufs Gröbste die journalistische Sorgfalt verletzt. Dort steht allen ernstes:
„Laut Polizei überquerte das Mädchen gegen 7.20 Uhr die Fahrbahn im Einmündungsbereich Homberger Straße / König-Friedrich-Wilhelm-Straße in Alt-Homberg. Dabei achtete sie offenbar nicht auf das Auto, das von rechts kam. Der 60 Jahre alte Renault-Fahrer konnte einen Zusammenprall nicht mehr vermeiden. Das Mädchen stürzte nach dem Aufprall auf den Asphalt.“

Es reicht schon, wenn man sich die Stelle auf der Karte anschaut, um sofort festzustellen, dass das so nicht stimmen kann. Die Homberger Straße ist eine Hauptstraße und damit eine Vorfahrtstraße. Das heißt die Hauptpflicht aufzupassen lag beim Autofahrer und nicht beim Kind. Im Artikel wird es so dargestellt, als wäre das Kind schuld, weil es nicht nach rechts geguckt habe. Natürlich ist das sinnvoll auch wenn man Vorfahrt hat zu gucken, ob da ein wahnsinniger Raser angeschossen kommt, aber die ständige Vorsicht und Rücksicht, wie in den späteren §§ der StVO konkretisiert. In dem Fall halt mit der Vorfahrt, die auch Autofahrer achten müssten. Dies wird aber im Artikel nicht erwähnt.

Davon abgesehen gilt auch § 3 StVO nach dem Kinder nicht gefährdet werden dürfen. Und mit 11 qualifiziert man noch als Kind. Das heißt die Beschreibung der Geschehnisse ist definitiv nicht stimmig und hätte überprüft werden müssen.

Stattdessen hat man bei Funke (WAZ/NRZ) offensichtlich bei der Polizei abgeschrieben ohne Nachdenken oder Überprüfung. Das Geld für die Zeitung kann man sich schenken, werde mein Abo dann wohl kündigen, für so einen Mist will ich nicht mehr zahlen. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass solche Fakenews zu sog. Unfällen bei Funke verbreitet werden. Wenn man es nicht vernünftig prüft, sollte man es gar nicht erst drucken/veröffentlichen oder als C&P Artikel kennzeichnen. Denn ein bisschen umformulieren ist keine journalistische Sorgfalt!

Es ist die Verantwortung der Medien Behördenversagen aufzudecken und nicht einfach nur Sprachrohr für Falschinformationen zu sein.

Tote und Verletzt im Verkehr ist zum Teil die Schuld der Behörden und zum Teil auch der Medien, weil man die Tathergänge nicht richtig darstellt und auch nicht über die Verkehrsregeln unterrichtet. Man glaubt einfach einer Polizei, die scheinbar lieber Autofahrer in Schutz nimmt, als Fakten zu verbreiten. Schon die bewusste Schwammigkeit in der Formulierung der Polizei muss doch stutzig machen. Es wird nicht beschrieben, wer wie unterwegs war.

Geisterrad (weiß angemaltes Fahrrad, als Symbolbild, für Tote und Verletzte im Verkehr

UPDATE

Inzwischen habe ich eine Antwort von der NRZ bekommen, wo man sich sehr uneinsichtig zeigte und quasi volles Vertrauen zur Polizei äußerte. Nachdem ich vor noch unsicher war habe ich jetzt die ersten Schritte zur Kündigung des Abos eingeleitet. Ich bin nicht länger bereit derartig miesen Journalismus zu unterstützen. Einen Fehler zu machen ist das eine, immer wieder die gleichen Fehler zu machen ist dumm, besonders dann wenn es derartig offensichtlich ist.

Habe die Stelle auch noch mal bei Google Streetview angeschaut. Die Seitenstraße ist eine Einbahnstraße, die Hauptstraße hat das Kind ganz sicher nicht überquert, denn ansonsten hätte nach Links geschaut werden müssen. Demnach kann sich das Kind wirklich nur auf der Hauptstraße befunden haben und der Autofahrer muss eindeutig aus der Seitenstraße gekommen sein. Dass man so etwas ungeprüft veröffentlicht ist ein völliges Versagen bei journalistischen Standards. Zumal die Fehler der Polizei derartig offensichtlich sind. Blindes Vertrauen der Medien in die Exekutive ist ein Fehler.

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#Bahnsinn: Rolltreppe im Hauptbahnhof außer Betrieb – #Exklusion #Duisburg #Verkehrswende

Das mal etwas defekt ist kann ja grundsätzlich passieren, aber wie üblich geht die Bahn damit schlecht um.

Rolltreppe Gleis 12/13 Duisburg HBF mit Kette und Schild "Außer Betrieb"

Das Schild, dass die Rolltreppe „Außer Betrieb“ ist deutlich erkennbar, was aber die Bevölkerung interessieren dürfte, wann wird die Rolltreppe wieder funktionieren und natürlich besonders, was man machen soll, wenn dann auch noch der Fahrstuhl ausfällt.

Nachdem ich gelesen habe, dass die U-Bahn für Menschen, die keine Treppen steigen mit einem riesigen schlecht ausgeschilderten Umweg verbunden ist, komme ich zu dem Schluss, dass auch bei der Bahn nicht sonderlich weit gedacht wird.

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#Duisburg: Warum wird Infrastruktur nicht genutzt? – #Verkehrswende #VisionZero #Rheinhausen #Gehweg

Wenn es einen gar nicht mal so schlechten Gehweg gibt, stellt sich die Frage, warum der fast zugewachsen ist, was nichts weiter heißt, dass dieser nicht benutzt wird.

Gehweg in Rheinhausen stark begrünt

Genauso, wie Wege, die von schlechten Architekten geplant werden und es deshalb Trampelpfade gibt, gibt es auch Wege, die nicht benutzt werden. Dies kann viele Gründe haben. Primär bevorzugen Menschen kurze Weg, die nicht massive Umweg sind. Allerdings werden auch Wege bevorzugt, die sicher sind, bei denen man keine gefährlichen oder viel befahrenden Stellen überqueren muss. Man kann die Benutzung der Infrastruktur sehr gut durch den Bewuchs sehen. Egal ob nun Trampelpfade oder die Nichtbenutzung in Form von Bewuchs.

Wenn man eine Verkehrswende erreichen will, muss man so planen, dass die Wege zum Menschen passen und nicht jemand sich was am Reißbrett ausdenkt, was toll aussieht, aber nicht zu den Wegen passt. Dennoch wiederholt man bei vielen Planungen diesen Fehler immer wieder. Egal, ob nun bei Rad- und Fußwegen oder auch beim ÖPNV. Dabei ging hier so viel mehr.

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#Düsseldorf: CDU blockiert Radverkehr – #Fahrrad #CDU

Symbolischer geht es schon gar nicht mehr. Dass die CDU Radverkehr blockiert durch Entscheidungen und Taten ist an vielen Stellen ersichtlich.

Aber so anschaulich, wie hier sieht man das selten:
Wahlplakat von Thomas Jarzombek (CDU) hängt vor einem angeschlossenen Fahrrad und blockiert den viel zu schmalen Radweg (1 m)

Der nutzungspflichtige Radweg in Düsseldorf ist auch ohne parkende Fahrzeuge und Wahlplakate schon sehr eng. Bekanntlich wird die Stadt Düsseldorf auch von der CDU regiert. Wohl auch deshalb ist ein derartiger Radweg noch immer als nutzungspflichtig ausgeschildert, obwohl zu dem Zeitpunkt, wo das Wahlplakat im Weg hing die Nutzungspflicht wohl aufgehoben gewesen sein dürfte.

Es bleibt für mich immer wieder nur festzustellen, was die Stadt Düsseldorf in Hinblick auf Rad- und Fußverkehr abzieht ist einfach ein Unding und es verwundert nicht, dass diese Stadt ebenfalls nicht sonderlich gut abschneidet.

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#Rheinhausen: Verkehrschaos bei Kirmes, weil ohne Parkkonzept – #VisionZero #Verkehrt #Falschparken #Duisburg #Gehweg #Fahrrad

Nachdem ich am 14.09.2025 wegen der Kirmes durch Falschparken behindert und gefährdet wurde, hatte ich nach dem Parkkonzept per Frag den Staat gefragt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, was da drin stand. Die Antwort war sehr ernüchternd, es stand gar nichts drin:
„Bei der Kirmes auf dem Hochemmericher Markt handelte es sich um eine Stadtteilkirmes, deren Zulauf durch den Veranstalter mit geringer Teilnehmer- und Besucherzahl angemeldet wurde. Da es sich weder um eine „größere“ Kirmes (zugrunde liegen die Werte des Orientierungsrahmens des Ministerium des Innern für Veranstaltungen mit (erhöhtem) Gefährdungspotential) handelte, noch von einem gesteigerten Interesse auszugehen war, war die Vorlage oder das Erstellen eines konkreten Parkkonzeptes hier nicht notwendig. Das überörtliche oder gar überregionale Interesse an der Kirmesveranstaltung ist nicht gegeben und wurde nicht unterstellt.“

Entweder hat man wirklich mit einer geringen Teilnahme- und Besuchszahl gerechnet oder diese angegeben, um die Vorgaben bzgl. Gefahren nicht einzuhalten müssen. Aus dem Bauch heraus würde ich auf Letzteres tippen. Kurz hatte ich überlegt mir diese Orientierungswerte zu besorgen, falls man die überhaupt so bekommt, aber die Aussage ist auch so schon schwer verständlich.

Vielleicht müsste man hier mal schauen, welche Besuchszahlen angenommen wurden und welche dann wirklich vor Ort waren.

Verwundern tut mich hier insbesondere der letzte Satz:
„Dem Antrag des Veranstalters zur Durchführung der Kirmes nebst den verkehrlichen Anordnungen (Parkverbote auf dem Marktplatz zum Freihalten der Kirmesfläche) wurde stattgegeben Es lagen keine Gründe oder Tatsachen vor, die Anordnung zu verweigern oder mit der Auflage zur Beibringung eines Parkkonzeptes zu versehen. Im Nachgang zu der Kirmes gingen hier weder durch die Verkehrsüberwachung, noch durch den städtischen Außendienst oder die Polizei Duisburg negative/positive Mitteilungen ein.“
denn ich hatte die Verstöße zur Anzeige gebracht. Selbst die Gefährdung am Zebrastreifen war scheinbar nicht relevant genug für die Ordnungsbehörden etwas zu sagen. Oder liegt es daran, dass das von einer städtischen Firma veranstaltet wurde? Hat man bewusst bei den Gefährdungen weggesehen? Auch bei der Loveparade hat man ja weggesehen und hinterher wollte dann niemand verantwortlich sein. Wenn man das Vorgehen der Stadt Duisburg an vielen Stellen betrachtet, ist der Umstand, dass es keine Tote gab, oft nur reine Glückssache. Vielleicht muss man dann in Zukunft gegen die Durchführung der Kirmes klagen, wenn man es nicht hinbekommt die Verkehrsregeln einzuhalten.

Der Umstand, dass Parkplätze wegfallen spricht doch eigentlich schon von sich aus für ein Parkkonzept, insbesondere wenn dazu noch Besucherverkehr kommt. Die Stadt meint aber stattdessen, dass man so weiter machen könne.
„Bei einer Veranstaltung diesen Charakters kann es vermutlich auch zukünftig dazu kommen, das Ihnen Auffälligkeiten mit Falschparkern begegnen. Für die Kirmes wird der Öffentlichkeit Parkraum entzogen, der nicht kompensiert werden muss und daher einfach wegfällt.“

Dabei hätte ein Parkkonzept für die Veranstaltung aus zwei Sätzen bestehen können.

1. Der Besuchsverkehr muss das Parkhaus nutzen.
2. Das Ordnungsamt kontrolliert durchgängig und beseitigt gefährliche Situationen durch abschleppen.

Ganz simpel. Aber wenn man nichts tut, kann das natürlich durchaus dazu führen, dass die Veranstaltung zukünftig gar nicht mehr stattfindet.

Duisburg Rheinhausen: Parken von Kirmesbesuchern blockiert den Zugang zum Zebrastreifen.

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#Duisburg: Wie verlässlich sind die Zahlen beim Stadtradeln? – #Fahrrad

In der Zeitung hat sich die Stadt Duisburg damit gebrüstet, dass es mehr geworden wäre beim Stadtradeln. Ob dem wirklich so ist oder die Zahlen manipuliert sind kann niemand feststellen. Nicht einmal die Stadt selber. Das genutzte System ist totaler Anreiz zu falschen Angaben.

Die angebliche Verbesserung beim Stadtradeln basiert auf Zahlen, die alle einfach so, völlig ohne Beleg eintragen können. Da Preise winken, ist es plausibel, dass sich etliche beteiligen ohne auch nur einen Kilometer in Duisburg zurückgelegt zu haben. Oder die sind zwar in Duisburg gefahren, aber deutlich weniger. Natürlich werden auch Ehrliche dabei gewesen sein. Bloß welchen Anteil die ausmachen ist schwer zu sagen. Vielleicht haben sich auch Einzelpersonen Teams einfach ausgedacht. Oder sie haben das Klapprad in den Kofferraum gelegt und das gewertet.

Mit solchen Zahlen überhaupt irgendwelche Schlüsse zu ziehen, ist zumindest unseriös.

Und wenn man die schlechte Infrastruktur für Radverkehr in Duisburg inkl. Baustellen in Kontext setzt, dann ist offensichtlich, dass viel Radverkehr durch die Stadt verhindert wird, weil man schlecht geplante Baustellen genehmigt und die Genehmigten nicht kontrolliert. Dazu noch die ganzen Gefährdungen auf Dooringradwegen und rechtswidrige Fahrverbote.

Brücke der Solidarität mit fehlerhaftem Schild für getrennten Rad- und Fußverkehr, auf einem Weg, der keinerlei Trennung aufweist.

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#Fahrrad: Radverkehr zahlt auch Steuern – #Autoargumente #Fußverkehr

Immer wenn man zum Thema neue Radwege kommt oder bei anderen Themen zum Radverkehr häufiger, kommt das Argument, dass Radfahrer auch Steuern zahlen sollten.

Dieser vermeintliche Wunsch nach Gerechtigkeit verkennt erstes einmal die massiven Subventionen für KFZ-Verkehr. Zweitens wird dabei aber auch verkannt, dass sowohl Radfahrende, wie auch Gehende Steuer zahlen.

Sowohl beim Radfahren, wie auch Gehen braucht man Muskelkraft und die Muskeln werden mit Essen versorgt. Sprich die Steuern für Radwege werden, nach Autologik, beim Einkauf im Supermarkt bezahlt. Für Gehweg genauso. Bei E-Bikes usw. zahlt man Stromsteuer, also ebenfalls eine Steuer. Anteilig am Kilometer müsste man mal ausrechnen, wie sich das im Verhältnis zu den Kosten für Radwege verhält, inklusive der Abnutzung. Jedenfalls kann man diesen Ansatz problemlos wählen, das Autofahrende ja ständig auch behaupten, dass die „Mineralölsteuer“, die es längst nicht mehr gibt, ebenfalls eine Steuer für KFZ wäre. Sprich man muss die Kosten für die Energie und die Steuern darauf ebenfalls beim Rad- und Fußverkehr gleich betrachten. Und die mickrige KFZ-Steuer fällt kaum ins Gewicht im Vergleich zur Energiesteuer.

Ein schmal wirkender Rad-Gehweg mit niedriger Vegetation am Rande.

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#NRZ: Mein Kommentar zum Interview mit RAG Tönjes – #Wachstum #Klimaschutz

Da stellt sich also der Herr Tönjes hin und behauptet in der NRZ, dass die Kosten für Strom und CO2-Emissionen zu hoch wären. sprich er jammert für Subventionen auf Kosten der Allgemeinheit. Denn nicht die CO2-Emissionen sind zu teuer, sondern die Auswirkungen selbiger, die über Jahrhunderte in der Atmosphäre deponiert wurde. Diese Altlasten haben schon viele Sachwerte zerstört und Menschenleben gekostet. In Anbetracht der Kosten für die Allgemein sind die Preise für CO2-Emissionen eher viel zu gering. Ich bin ja eher ein Verfechter der Marktwirtschaft, dass alles von denen bezahlt wird, die es verursachen. Und wenn im Ausland nichts für CO2 bezahlt wird, dann muss diese Abgabe auf das Produkt gelegt werden.

Was den Strom angeht, so sieht man trotz der extrem günstigen Preise kaum PVA in der Industrie, obwohl es ausreichend Fläche gäbe und zudem noch Flächen im Umfeld angemietet werden könnten. Ich bin der ja eher für Eigenverantwortung, statt immer diese Gratismentalität der Industrie.

Und wer an Wachstum glaubt, hat von Physik keine Ahnung und kann auch nicht rechnen. Wenn man eine vollständige Bilanz alle Kosten aufstellt, kann nie Wachstum herauskommen. Wachstum ist im Prinzip nur ein anderes Wort für Ausbeutung. Denn anders, als durch Ausbeutung kann man nicht vortäuschen, dass es Wachstum gäbe. Es ist dabei völlig egal, ob man nun die Menschen oder die Umwelt ausbeutet. Irgendwann wird jemand die Kosten mit Zinsen bezahlen. Und bereits der zweite Hauptsatz der Thermodynamik sagt, dass man nicht mehr herausbekommen kann, als man reinsteckt.

Und bei dem Spruch auf der RAG-Homepage:
„Unser Mandat verpflichtet zur Nachhaltigkeit“ von Bernd Tönjes kann ich nur sagen, dass Wachstum niemals nachhaltig sein kann, weil man schlichtweg die Ausbeutung nicht mitbilanziert. Wie etwa die viel zu niedrigen Preise für CO2-Emissionen.

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#Bahnsinn: BahnApp spinnt völlig rum – #ÖPNV #Bahn

Keine Ahnung, was die Bahn da manchmal macht, aber einige Bugs der Bahnapp sind höchst irritierend und wenn man das meldet bekommt man zurück, dass man nicht zuständig wäre und manch sich an eine andere Stelle wenden solle. Behörde Bahn, kapiert es einfach nicht, wie Service geht.

An einem Morgen hat die Bahnapp mal völlig bizarr gesponnen. Ich wollte um 6:46 ab Friedrich-Alfred-Str. in Duisburg nach Solingen. Dies hatte ich am Vorabend gespeichert. Als ich am morgen reinschaute, behauptete die App, dass die Fahrt nicht durchführbar wäre. Nach längerem Suchen fand ich als Grund, dass die Bushaltestellen Lehmbruck Museum und HBF Westeingang in Duisburg entfalle würden, als Ersatzhaltestellen wurden die gleichen Haltestelle angezeigt. Scheinbar hat die App deshalb behauptet, dass die Fahrt nicht möglich wäre. Real fuhr der Bus wie immer und hielt auch an den beiden Haltestellen wie immer.

Auszug aus dem Fahrtverlauf der 921 mit zwei angeblich entfallenden Halten und zwei angeblich zusätzlich Halten, die allerdings identisch sind.

Die VRR-App zeigte in dem Bereich keinerlei Abweichungen an, weil es auch keine gab. War das eine Fehlprogrammierung und welche Fehler gibt es noch in der BahnApp? Ist es wirklich so schwer korrekte Informationen anzuzeigen und zu benutzen? Es gab keine Abweichung an den Haltestellen. Man hat hier Fehlinformationen verbreitet. Das kann und darf einfach nicht sein! Als wären die ganzen alltäglichen Defizite nicht schon schlimm genug, erfindet man nun auch noch welche.

Zudem wurde der reale Verlauf des RE19 auch nicht korrekt angezeigt. Zu dem Zeitpunkt, wo dieser in Duisburg abfahren sollte, war der Zug schon ab Flughafen Düsseldorf. Die Schnittstellen für die Informationsweitergabe müssen endlich deutlich besser werden. Oder waren hier gar Hacker der Autoindustrie am Werk? Vermutlich nicht, die Bahn versagt hier ganz alleine und das ist tragisch, denn vieles davon wäre so nicht nötig.

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#Niederlande: Gelbe Säcke, statt Tonne aber durchdachter

Ob das überall in den Niederlanden so ist, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls werden dort, wo das Bild entstand, die gelben Säcke an Haken gehängt, die an Laternenpfählen angebracht sind. Das hat den Vorteil, dass das Einsammeln und Aufheben entfällt und dadurch schneller geht.

An einem Laternenmast hängen viele Gelbe Säcke an kleinen Haken.

Was allerdings auffällt beim Inhalt der Säcke sind die vielen Plastikflaschen. Die oft nicht einmal platt gedrückt sind. Dabei würde man auch weniger Säcke verbrauchen, wenn man den Müll bzw. die Wertstoffe etwas verkleinert.

Etliches, was in Deutschland mit Pfand belegt wird, ist auch im Sack, allerdings verhindert das Pfand natürlich nicht die Vermüllung.

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#Arschparken: Netze Duisburg fällt wieder unangenehm auf – #Duisburg

Falschparken muss bei den Beschäftigen von Netze Duisburg im Blut liegen. Aus völlig unerfindlichen Gründen stand ein langer Transporter halb auf dem Gehweg. Wie man auf dem Bild sieht, gab es gegenüber ausreichend legalen Parkraum, trotzdem stand das für Gehweg viel zu schwere KFZ sehr weit auf dem Gehweg. Wenn ich das richtige sehe, spielte der Fahrer mit dem Handy.

Selbst wenn man hier annimmt, dass der Fahrer hätte Sonderrechte in Anspruch nehmen dürfen, was hier eher nicht der Fall sein dürfte, dann hätte er auf der Parkfläche gegenüber parken müssen, da dies der weniger schwerwiegende Einschnitt gewesen wäre. Denn für Sonderrechte gilt immer StVO § 35 Abs.:
„Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.

Die gebührende Berücksichtigung war hier definitiv nicht der Fall, denn es gab freie Parkplätze. Es gab keinerlei Grund Fußverkehr zu behindern und zu gefährden, zumal dort auch gar nicht gearbeitet wurde. Dass das Fahrzeug quasi in der Einmündung abgestellt wurde verschärft die Situation für Fußverkehr zusätzlich

Passt ja zu den restlichen kommunalen Betrieben, die auch oft gegen Verkehrsregeln verstoßen. Zur Sicherheit und Ordnung gehört auch die konsequente Durchsetzung der Verkehrsregeln.

Netze Duisburg parkt auf dem Gehweg obwohl direkt daneben leere Parkplätze sind.

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#Duisburg: Sauberkeit? Nicht mit SPD und CDU! – #Stadtbild

Was im Stadtbild stört ist Vermüllung, auch jene durch die Parteien.

Laternenmast mit zwei Wahlplakaten, 1x CDU (oben) und 1x SPD (am Boden).

Aktuell wird ja viel übers Stadtbild gesprochen, weil ein unfähiger Mann nicht in der Lage ist sich klar auszudrücken. Aber wenn man schon beim Thema Stadtbild ist, fallen mir als erstes die ganzen Wahlplakate ein, welche von den Parteien teilweise auch jetzt noch nicht entfernt wurden.

Und natürlich die mangelhafte Grünpflege auf Gehwegen.

Beides trägt nicht gerade zur Sauberkeit bei.

Das liegt natürlich auch an mangelhafter Rechtsdurchsetzung gegenüber den Parteien. Schließlich sind einige von den Rechtsbrechern selbst an der Macht und wenn das Ordnungsamt Bußgelder verhängen würde, würden die bestimmt ganz schnell von der politischen Chefetage zurückgepfiffen.

Wenn man sich also wundert, warum so wenig bereit sind sich an Regeln zu halten, dann liegt das sicherlich auch am gelebten Vorbild durch die Parteien. Und ich habe so ziemlich von allen Parteien noch lange nach der Wahl Plakate gesehen. Nun sind schon fast 1,5 Monate rum und einige Plakate hängen immer nicht.

Also bevor man über Menschen im Stadtbild diskutiert, wie wäre es erst einmal den ganzen Wahlmüll zu entfernen? Und nein ich sag euch nicht, wo die hängen, die könnt ihr schön suchen. Die CDU ist jedenfalls ein Problem fürs Stadtbild

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#Klimaschutz: Soziale Marktwirtschaft muss Umweltkosten berücksichtigen! – #Hamburg

Wie nicht anders zu erwarten, wetterte die CDU gegen den Klimaentscheid in Hamburg. Man schwaffelte etwas von sozialer Marktwirtschaft, völlig verkennend, dass soziale Marktwirtschaft immer die Umweltkosten mitdenken muss, da Umweltschutz immer auch sozial ist. Und Klimaschutz ist ein wichtiger Teil des Umweltschutzes.

Die derzeit oft praktizierte „Ausbeutende Marktwirtschaft“ bzw. Kapitalismus, ist weder nachhaltig, nach dauerhaft tragfähig. Wenn man mehr Ressourcen verbraucht, als nachkommen, reicht es nicht. Wenn man CO2 in der Atmosphäre deponiert, kommen irgendwann die Kosten auf die Allgemeinheit zurück. Etwa in Form von überschwemmten Kellern, kaputten Autos und Dächern oder Verlusten in der Landwirtschaft. Die Kosten für Wasser werden teurer, weil die Landwirtschaft die Gülle aus der Viehzucht auf dem Acker verklappt. Wobei Deutschland Schweinefleisch nach China exportiert, was ja eigentlich schon alles sagt über die Produktionsbedingungen in Deutschland.

Die Ausbeutung von Menschen und Umwelt hat langfristig Konsequenzen, welche allerdings die Allgemeinheit trägt und nicht jene, welche die Konsequenzen primär verursachen. In einer sozialen Marktwirtschaft, würden die Kosten dort verbleiben, wo sie entstehen. Wenn Fliegen das Klima schädigt, muss es halt so teuer sein, wie die wirklichen Folgekosten sind. Wenn Autos Fläche fressen, da muss dies mit einer Maut in voller Kostenhöhe versehen werden. Und natürlich muss man sich endlich von Wachstum verabschieden, denn Wachstum gibt es nicht. Wachstum ist nur ein anderes Wort für Ausbeutung, weil etwa immer zu Lasten von etwas anderem geht. Wenn man in Brasilien den Urwald rodet, tragen wir auch in Europa die Folgen.

Die CDU hat es nicht oder will es nicht kapieren. Klimaschutz ist automatisch soziale Marktwirtschaft.

Vielleicht liegt es auch daran, dass die CDU eine Ausbeutungspartei ist.

Klimaschutzdemo mit Armin Laschet Ballon und der Aufschrift: Klimaschutz bei CDU/CSU? Nichts als heiße Luft!

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#Rheinhausen: Baustelle auf der Brücke der Solidarität – #Duisburg #Verkehrt #Gehweg #Fahrrad

Die Brücke der Solidarität ist für Rad- und Fußverkehr großer Mist. Während der Autoverkehr mind. eine Fahrspur je Richtung hat, ist dies für Rad- und Fußverkehr nur bedingt der Fall. Da die Wege auf beiden Seiten als Mischwege für Rad- und Fußverkehr vorgesehen sind. Gibt es immer wieder enge Begegnungen. Dazu kommen auch noch englisch Radfahrende (Geisterradler). Der Überholabstand zu Fußverkehr ist schwierig und Fußverkehr kann nicht gut nebeneinander gehen. Wenn man auf dem Fahrrad Fußverkehr überholt. Kann man nur schwerlich einen guten Abstand einhalten oder muss sehr dicht an der Fahrbahn fahren, wo auch die LKW sehr schnell langrasen mit entsprechendem Sog.

Vor einigen Wochen sah ich dann eine Baustelle auf der Brücke der Solidarität.

Ein schmaler Rad-Gehweg wird durch eine Baustelle verengt und aus dem Mischweg wird durch ein Schild ein Gehweg mit Fahrrad Frei.

Rein rechtlich wird aus dem Rad- und Gehweg ein Gehweg, auf dem Radfahrende mit Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Die Beschilderung mit Fahrrad Frei ist natürlich rechtswidrig, da ein so schmaler Gehweg, wie an der Engstelle besteht nicht für Radverkehr freigegeben werden darf.

Davon abgesehen sorgt eine Unterbrechung der Nutzungspflicht, für eine Aufheben der Nutzungspflicht über die gesamte Strecke bis zur letzten Möglichkeit ohne Anzuhalten oder sich zu gefährden auf die Fahrbahn zu wechseln. Da auf der Brücke keine Möglichkeit besteht auf die Fahrbahn zu wechseln ist die letzte Möglichkeit für diese Fahrtrichtung an der Kreuzung mit der Rudolf-Schock-Str. auf die Fahrbahn zu wechseln. Sprich ab dieser Stelle besteht aus meiner Bewertung keine Nutzungspflicht mehr, denn eine Nutzungspflicht für einen nicht durchgängig nutzbaren Radweg ist nichtig. Natürlich stellt sich die Frage, ob man sich den Mischverkehr auf der Fahrbahn mit Automenschen antun wollen, die Verkehrsregeln nicht beherrschen und deshalb mitunter sogar nötigen.

Nach der Engstelle steht dann ein Schild mit Verkehrszeichen 241:
Nach der Engstelle ein Schild mit Verkehrszeichen 241

Das heißt Links soll Radweg und Rechts ein Gehweg sein. Allerdings steht das Schild am rechten Rand. Demnach wäre der Gehweg in der Luft neben der Brücke. Völlig hirnverbrannt hier das falsche Schild hinzustellen. Das spricht einmal mehr gegen die Kompetenz der Stadt Duisburg. Entweder hat man das falsche Schild angeordnet oder nicht kontrolliert. VZ 241 macht an der Stelle keinen Sinn. Zumal der Weg vor der Engstelle mit VZ 240 als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschildert war.

Mit solch hinrissigen Beschilderungen und Fehlentscheidungen erhöht man das Vertrauen in die Beschilderung der Stadt Duisburg nicht gerade, was dann natürlich dazu führt, dass man so fährt wie man will, weil die Stadt Duisburg eh keine Ahnung hat.

Man hätte natürlich eine Fahrspur sperren können und diese mit einem ebenengleichen Podest radverkehrsfreundlich gestalten können. Aber so etwas macht die Stadt Duisburg nicht. Die Stadt ist nur zum schönen Schein Mitglied in der AGFS, aber nicht in der gelebten Praxis.

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#LIDL: Hat scheinbar auch schon Beschäftigte bespitzelt – #LIDListscheiße

Wie dem Artikel des Spiegels entnehmen kann, hat LIDL scheinbar zumindest in dem Fall auch Beschäftigte bespitzelt.

Das passt ins Gesamtbild von LIDL als Überwachungsladen, dem Grundrechte nichts gelten. Ich mein wer auf die Verweigerung von ungerechtfertigten Taschenkontrollen mit einem Hausverbot reagiert, den scheren wohl auch andere Grundrechte nicht. Da werfen sich einem schon Fragen zum Thema anderer Grundrechte auf. Etwa, wie sicher das Essen ist, was bei LIDL verkauft wird. Oder auch die Sicherheit der anderen Produkte.

Schild und Filiale von LIDL, LIDL lohnt sich NICHT

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#Duisburg: GO-§-24-Antrag: Sperrfläche Einmündung Stahlstraße an Friedrich-Alfred-Str. – #Rheinhausen #Fahrrad #VisionZero

Ich habe nun den folgenden Antrag bei der Stadt eingereicht. Wie üblich wird man wohl irgendeine Ausrede erfinden, warum man nicht handeln muss.

An der Einmündung von der Friedrich-Alfred-Straße in die Stahlstraße in 47226 Duisburg wird eine Sperrfläche eingerichtet, welche den 8-Meter-Bereich zum Schutz des Radverkehr eindeutig klarstellt.

== Begründung ==

An der Einmündung ist ein Radweg baulich angelegt. StVO § 12 (Halten und Parken) sagt dazu:
„(3) Das Parken ist unzulässig
1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, soweit in Fahrtrichtung rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt ist, vor Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,“

Der 8-Meter-Bereich neben dem Radweg wird ständig zugeparkt. Insbesondere am frühen Morgen und am Wochenende. Ich habe schon etliche extreme Fälle angezeigt, aber entweder wurden diese nicht weiterverfolgt oder haben bei dem Problem keine Abhilfe geschaffen.

Die Sichtverbindung von Abbiegenden zum Radverkehr wird dadurch verhindert. Theoretisch müssten die Autofahrenden natürlich vorsichtig sein. In der Praxis wird einfach rumgezogen. Sowohl bei Einfahrten, wie auch bei Einmündungen. Es ist absehbar, dass die Stelle gefährlich ist und ein hohes Abbiegekollisionspotential bietet, was nur deshalb nicht eingetreten ist, weil nicht so oft Autofahrende dort abbiegen.

Schon zu dem 5-Meter-Bereich ohne Radweg gibt es folgendes Urteil, was sogar sofortiges Abschleppen als zulässig bewertet:
„Vorschriftswidr. Parken im Bereich von Einmündungen/Kreuzungen (beids. 5 Meter ab Schnittkante) erschwert Einsicht, verkürzt Reaktionszeit der Verkehrsteiln. & erhöht Gefahr von Unfällen, so dass sofortiges Abschleppen geboten ist. Vgl. u.a. VG Aachen 6 K 3738/04 vom 08.02.2006“ ( https://openjur.de/u/112266.html )

Dass dort ständig KFZ falsch abgestellt werden, zeigt zu deutlich, dass die Kontrollen zu gering sind. Durch eine Sperrfläche wird es für Alle verdeutlicht, sodass dann definitiv immer von Vorsatz auszugehen ist, wobei das eigentlich auch so der Fall ist, da ja alle einen Führerschein haben. Eigentlich müsste man in solchen Fällen immer eine Fahreignungsprüfung einleiten, da die Autofahrenden offensichtlich nicht die Verkehrsregeln kennen.

Besser wäre natürlich sogar das Parken in diesem Bereich durch bauliche Hindernisse unmöglich zu machen. Etwa Fahrradbügel oder Blumenkübel.

Verkehrssicherheit geht laut einschlägiger Rechtsprechung vor dem Abstellen von KFZ. Sollte nicht gehandelt werden, wären alle Unfälle der Stadt Duisburg mit anzulasten inkl. einer Mithaftung. Wobei die Situation ja eigentlich schon bei den alle zwei Jahre durchzuführende Verkehrsschauen (VWV-StVO) hätte auffallen müssen.

Links stehen KFZ, daneben ist ein baulicher Radweg. Die KFZ stehen bis in die Einmündung.

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