#Köln: Haferkater im HBF – #Bahnsinn

Vor einigen Wochen hatte ich in Köln einen Aufenthalt, weil mal wieder durch Verspätung ein Zug direkt vor der Nase abgefahren ist. Da es eher kühl war, bin ich ein wenig durch den Bahnhof spaziert und habe dort den Namen Haferkater gesehen.

Da ich Katzen mag und viel Hafer esse, wurde ich ein wenig neugierig und habe mal ein wenig auf der Homepage geschaut.

Demnach handelt es sich um eine Kette, die in Berlin gegründet wurde und überall Porridge (Haferschleim) zum Mitnehmen verkauft. Scheinbar gibt es die an vielen Bahnhöfen. Einige der Optionen sahen ganz nett aus und die lange Schlange scheint auf guten Zuspruch hinzudeuten, obwohl das Ladenlokale in dem Ladenbereich liegt, welche die beiden Hauptgänge des Bahnhofs verbindet. Also eher abgelegen.

Auf der Homepage gibt es auch einen Unnachhaltigkeitsbericht, wo vermutlich die Sachen drin stehen, die noch nicht nachhaltig sind. Demnach dürfte das eine eine Firma sein, die sich selbst auch kritisch betrachtet. Hätte ich nicht schon gefrühstückt, wäre das vielleicht sogar eine Option gewesen. Und hätte ich früher gewusst, dass es so etwas gibt, wäre ich da vielleicht auch schon mal hin, anstatt die weniger nachhaltige Verpflegung bei Reisen.

Köln HBF, Ladenlokal von Haferkater mit Kundschaft und Firmenschild.

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#Solingen: Flutwelle verboten – #Hochwasser

Bei manchen Schildern sind verschiedene Interpretationen möglich.

So auch hier:
Vor der Wupper steht ein Zaun mit einem runden Schild mit rotem Rand, stilisierter Flutwelle und einer Person.

Sagen soll das Schild vermutlich, dass man bei Hochwasser den Bereich nicht betreten darf. Aber man könnte das Schild natürlich auch so lesen, dass man keine Angst vor Wellen haben soll, dass man keine Flutwellen beschwören soll oder dass Flutwellen einfach verboten sind.

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#Bahnsinn: Züge ohne Bahnsteigangabe – #Bahn #Duisburg

Ist auch echt Klasse, man hat in der Bahnapp einen möglichen Anschluss entdeckt und sieht dort keinen Bahnsteig, wo man hin muss. Man steigt aus und schaut im Duisburger HBF wo denn der Zug halten soll und sieht auch dort keinerlei Information zum Bahnsteig und dass etwa 3 Minuten bevor der RE 44 abfahren soll.

Anzeigetafel mit den Abfahrtzeiten der Züge im Hauptbahnhof Duisburg.

Auf dem Bild sieht man auch den RE 44 in Gegenrichtung, der ebenfalls ohne Information ist.

Wie stellt sich die Bahn das eigentlich praktisch vor? Dass man sich mitten in den Bahnhof stellt und auf Information wartet? Hätte ich nicht gewusst, dass der RE 44 normalerweise von Gleis 1 fährt, wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Als wären die ganzen anderen Defizite bei den Informationen nicht schon schlimm genug, sorgt man jetzt noch zusätzlich für Chaos durch solche Maßnahmen? Ist das eine Autoverschwörung, die Bahnfahren möglichst unattraktiv machen möchte oder einfach nur Unwille/Inkompetenz/Überlastung beim Bahnpersonal?

Man hat irgendwie den Eindruck, dass die Bahn das mit Absicht macht, weil die Linien von der Konkurrenz betrieben werden.

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#Duisburg: Falschparken auf Gehweg obwohl auf der Fahrbahn genug Platz ist – #Rheinhausen #Fußverkehr

Die Atroperstr. ist derzeit wegen Bauarbeiten zumindest für Autoverkehr gesperrt und eine Umleitung für den Busverkehr führt durch die Kreuzstr. Dafür hat man einseitig ein Parkverbot in Teilbereichen eingerichtet, wobei mir nicht ganz klar ist, wie durch durchdacht dies ist.

Kreuzstr. in Rheinhausen mit viel Falschparken auf der linken Seite.

Es macht keinen Sinn hier nur einseitig ein Parkverbot zu verhängen, wobei das Parkverbot ja ohnehin eine Doppelbeschilderung darstellt, denn eigentlich ist Parken auf dem Gehweg ja ohnehin verboten. Da man in Duisburg aber eine rechtswidrige pauschale Gehwegfalschparkerlaubnis hat, muss man wohl extra ein Parkverbot ausschildern obwohl da eigentlich schon heute beidseitig ein Parkverbot gilt.

Aber das unterstützt definitiv meine These, dass es sich bei der rechtswidrigen pauschalen Falschparkerlaubnis, welche die Stadt Duisburg quasi über das gesamte Stadtgebiet verhängt hat, um einen Verwaltungsakt handelt, denn ansonsten hätte einfach abgeschleppt werden können und es wäre kein Halteverbot auszuschildern gewesen.

Auch der Umstand, dass die KFZ trotzdem immer noch auf der einen Seite rechtswidrig auf dem Gehweg stehen zeigt deutlich, das hier geltendes Recht von der Stadt Duisburg mit Füßen getreten wird.

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#Duisburg: Ob es da eine Begründung gibt? – #Verkehrt #Schilda

Gemäß StVO darf das Verkehrszeichen 239 (Gehweg) nur dann mit einem Zusatzschild für die Freigabe für den Radverkehr versehen werden, wenn die Freigabe vertretbar ist. In Anbetracht, dass die Stadt Duisburg teilweise sogar Freigaben für den Radverkehr vertretbar hält, wo man nicht einmal zu zweit vernünftig nebeneinander gehen kann, stellt sich natürlich für die Werthauserstraße in Hochfeld die Frage, ob man dort die Freigabe des Gehwegs in Gegenrichtung für den Radverkehr an einer Hauptverkehrsstraße mit hohem LKW-Anteil wirklich richtig geprüft hat.

Ich würde sehr stark vermuten, dass des hier nicht einmal eine Begründung gibt. Schon gar keine dokumentierte Abwägung der Interessen und der Verkehrssicherheit. Und eine Entschleunigung des Autoverkehrs, wie dies die StVO vorsieht (Sicherheit geht vor Flüssigkeit) kommt natürlich für die autolastige Verwaltung nicht in Frage.

Und da wundert man sich wirklich wenn Radverkehr auf den Gehwegen fährt, wenn das überall völlig konfus und nicht nachvollziehbar geregelt ist?

Duisburg ist echt verkehrt.

VZ 239 und Zusatzzeichen Fahrradfrei auf einem schmalen Gehweg in Hochfeld.

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#ÖPNV: Nahverkehrsabgabe in NRW? – #Duisburg #VCD

Auf der Seite des VCD BW gibt es diese PDF-Datei zur Nahverkehrsabgabe in Frankreich und Österreich.

In NRW dagegen stößt diese laut lokaler Presse auf eher auf Ablehnung. Angeblich würden sich Kommunen und Land gegenseitig zuschieben nicht handeln zu können, weil der rechtliche Rahmen fehlen würde. Für eine direkte Nahverkehrsabgabe mag das sogar stimmen, allerdings könnte man durchaus angemessene Parkgebühren einführen und das Geld zu einen bestimmten Anteil in den ÖPNV stecken.

Ich würde ja eher annehmen, dass man die Subventionen für KFZ nicht um eine Nahverkehrsabgabe reduzieren will. Denn schließlich wird KFZ-Verkehr massiv subventioniert.

Der Bund der Steuerzahler (Steuervermeider?) ist natürlich dagegen, zeitgleich spricht man sich gegen Parkgebühren von weniger als 1 € pro Tag in Düsseldorf aus. Und das wo an vielen Stellen gar keine Parkgebühr genommen wird.

Den meisten dürften es wohl eher um den Erhalt der massiven KFZ-Subventionen gehen. Und dann wird ÖPNV natürlich schlecht geredet und gesagt der müsse erst besser werden.

Symbolbild Busverkehr
Bücherschrank im ÖPNV bei einem Bus in Hamburg.

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#Duisburg: Was soll uns dieses Schild sagen? – #Fahrrad #Innenhafen

Viele Verkehrsschilder sind ernstzunehmende Verwaltungsakte, die zwar weniger auswendig sind, als eine Genehmigung für ein Gebäude, aber dennoch müssen die in jedem Einzelfall begründet und durchdacht sein. Zudem muss das Schild auch dem angestrebten Zweck für den Einzelfall entsprechen.

In Duisburg werden Schilder offensichtlich gewürfelt aber ganz sicher nicht in einem rechtsstaatlichen Verfahren geprüft und genehmigt. Dies sieht man an sehr vielen Stellen. So auch hier am Innenhafen:

Zwei Absperrbaken mit VZ 250 (Fahrverbot für Fahrzeuge aller Art) am Rand einer großen Fläche.

Am Innenhafen, nahe dem Kultur- und Stadthistorischen Museum, hat man mit Verkehrszeichen 250 den Weg für sämtlichen Verkehr gesperrt. Würde man diese nach StVO betrachten dürften kein Fahrrad am Innenhafen entlangfahren. Wobei das eh nicht so toll ist. Aber ich frage mich natürlich schon, was man sich dabei gedacht hat. Wenn das Fahrverbot nur in der Fläche gilt, reichen die Baken völlig aus. Ansonsten fragt man sich warum man da allen Fahrzeugen inkl. Fahrrädern die Durchfahrt verbieten will.

Da die Stadt Duisburg Verkehrszeichen sehr oft falsch bzw. sogar rechtswidrig anwendet, würde mich nicht wundern, wenn dies auch hier der Fall wäre.

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#Fahrrad im Flughafen? – #Frankfurt #VisionZero

Was mich am Flughafen Frankfurt, trotz meiner Affinität für Fahrradverkehr geärgert hat, war die Nutzung von Fahrräder im Flughafengebäude. Sowohl im Normalbereich, wie auch im Sicherheitsbereich.

Erst einmal rechnet niemand damit und reagiert adäquat, wenn das plötzlich eine Fahrradklingel ertönt. Zweitens ist an etlichen Stellen Gedrängel, sodass ein Fahrrad dort nicht angebracht ist. Ich weiß natürlich nicht, welche Vorgaben es dort für das Personal in Hinblick aufs Fahren gibt, aber so richtig gut ist diese Lösung nicht, weil Rad- und Fußverkehr hier die gleichen Flächen nutzen und Konflikte zwangsläufig sind.

Natürlich sind Entfernungen größer und man will natürlich Zeit sparen, aber aus meiner Sicht müsste es dafür getrennte Fahrbahnen für Radverkehr geben. Dass das so, wie im Flughafen Frankfurt nicht richtig funktioniert sieht man in jeder Fußverkehrszone, die für Radverkehr freigegeben sind. Auch da gibt es immer wieder Konflikte, wenn viel los ist.

Zumal in den Hallen des Flughafens noch sehr viel Platz wäre, für eine Fahrradspur in der Höhe.

Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens mit einem Fahrrad im Gebäude.

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#Lufthansa macht Flugzeuge für Reiche schwerer – #Greenwashing #Klimaschutz

Klimaschänder Flugverkehr ist sehr schädlich für die Welt. Richtig absurd wird es, wenn die Lufthansa allen ernstes hingeht und mehr als eine Tonne Blei ins Heck packt, weil die Luxussitze für Reiche viel zu schwer sind. Schon in 2024 wurde darüber hier und hier berichtet, aber am Mittwoch berichtete der WDR in Markt über konkretere Zahlen. Nach vielen Jahren, wo man einsparen wollte bei Gewichten packt man nun Blei ins Flugzeug, weil es wegen der Luxussitze für Reiche ansonsten zu schwer ist.

Warum macht die Lufthansa das? Laut WDR bringen diese Luxussitze besonders viel Gewinn. Das heißt Klimaschutz ist der Lufthansa egal, wenn es um reine Profitinteressen geht. Lufthansa ist definitiv Klimaschänder, die allenfalls Greenwashing betreiben. Aber was erwartet man auch von einer Branche, die Klimaschutz nicht interessiert bzw. nicht interessieren darf, da klimafreundlicher Flugverkehr quasi ausgeschlossen ist.

Man sollte die Starts und Landungen für solche unnötig schweren Flugzeuge verbieten. Zumal zusätzliches Gewicht auch ein zusätzliches Risiko für Starts und Landungen ist. Vielleicht müsste man hier mal die gegen die Zulassung durch die zuständige Behörde klagen, weil zusätzliches Gewicht auch ein Risiko darstellt.

Flugzeug beim Landeanflug am Flughafen Düsseldorf, von unten. Die Bäume sind winterlich kahl und der Himmel darüber grau.

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#Duisburg: Verkehrskonzept Lack & Chrom? – #Fahrrad

Ich hatte vor kurzem das Verkehrskonzept für die Lack und Chrom im September diesen Jahres angefragt und auch recht schnell eine Antwort erhalten.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man nur dem Radverkehr die Durchfahrt verbietet. In dem Bescheid soll stehen:
„Die Zusätze „Radfahrer frei“ in den Beschilderungstafeln der Fußgängerzone der Königstraße sind daher vor Veranstaltungsbeginn durchzukreuzen und somit unwirksam zu machen.

Hierfür ist entsprechendes Signalklebeband zu verwenden, welches rückstandsfrei und ohne Schäden an der Trägerfolie zu verursachen, unmittelbar nach Veranstaltungsende wieder zu entfernen ist.“

Allerdings bleiben etliche anderen Punkte scheinbar ungeregelt.

Da wären natürlich erst einmal der Lieferverkehr, der eingeschränkt werden muss. Denn wenn Radverkehr nicht möglich ist, dann ist dies Lieferverkehr mit KFZ erst recht nicht. Hier muss nur jemand unglücklich aufkommen und schon liegt man vor dem KFZ, welches selbst bei Schrittgeschwindigkeit je nach Situation nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden kann. Den Lieferverkehr müsste man aus meiner Sicht für genau den gleichen Zeitraum, wie den Radverkehr unterbinden. Zudem dürften auch keine Polizei und keine Ordnungsamt dort mit dem KFZ verkehren.

Die Durchfahrt für den Radverkehr wird einfach gesperrt. Und das obwohl dieser eh nur Schrittgeschwindigkeit fahren darf. Zudem ist der Punkt Veranstaltungsbeginn und Veranstaltungsende zu unspezifisch. Denn damit könnte sowohl der Gesamtzeitraum, wie auch der Zeitraum an jedem Tag gemeint sein, wo Aktivitäten stattfinden. Davor und danach sind Sperrungen für Radverkehr, weder sinnvoll noch notwendig. Denn welcher nennenswerte Fußverkehr findet dort um 1 Uhr Nachts statt? Demnach müsste das am Morgen angebracht werden, bevor die Veranstaltung startet und am Nachmittag/Abend wieder entfernt werden. Wobei sich ohnehin die Frage stellt, ob pauschale Verbote, wie im Sonnenwall gerechtfertigt sind.

Und was natürlich fehlt ist, wie Radfahrende ansonsten fahren sollen, es gibt zwar parallel Straßen, die allerdings deutlich weniger Entspannt und zudem mitunter erhebliche Umwege sind.

Mir stellt sich auch die Frage, wie die ganzen KFZ überhaupt in die Fußgehzone gelangen sollen. Auch dafür bräuchte es eigentlich ein Konzept, das weder Rad- noch Fußverkehr beeinträchtigt.

Mal ganz abgesehen von der Frage, ob eine klimaschädliche Veranstaltung, wie diese überhaupt durchgeführt werden sollte.

== Update ==

Scheinbar schränkt man auch die Lieferzeiten ein, auf 6-10:30, was allerdings nicht erklärt, warum Radverkehr vollständig gesperrt wird bzw. unklar bleibt in welchem Zeitraum Radverkehr verboten ist. Denn es wäre durchaus möglich Radverkehr in der Nacht weiterhin zuzulassen, was aber auch beim Weihnachtsmarkt m. W. nicht passierte.

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#Bahnsinn: Kann die Bahn auch verlässliche Angaben machen? – #Bahn

Die Bahn ist trotz aller Digitalisierung unfähig verlässliche Angaben am Bahnhof und in der App einzuspielen. Ein Beispiel ist der RB31, der nicht von der Bahn betrieben wird. Der wir oft als pünktlich fahrend angezeigt, auch wenn sich dieser verspätet oder gar nicht kommt.

So auch am 12.12.2025 um 13:43
Bahnsteig 6 im HBF Duisburg mit etlichen Wartenden und einem Stück der Anzeigentafel.

Wie man sieht ist 13:43 und kein Zug sichtbar. Die Anzeigetafel zeigte keine Verspätung an und die Bahnapp auch nicht. Habe aber schon öfter erlebt, dass der Zug trotz Ankündigung dann einfach ausgefallen ist, was natürlich ziemlicher Mist ist.

In dem Fall fuhr der Zug so ca. 13:47, was ja eigentlich okay, es wäre aber trotzdem schön, ausreichen vorher zu wissen, wie groß die Verspätung ist und ob es Ausfälle gibt. Mit der heutigen digitalen Technik sollte es doch eigentlich kein Problem sein, da eine Lösung zu finden, welche zuverlässig informiert.

Und wenn man sich an die Unternehmen wendet sind immer die anderen Schuld. Ist mir ehrlich gesagt völlig egal, wer Schuld hat, wichtig ist mir eine zuverlässige Information, sodass ich dann nicht unnötig rumstehe, sondern die Alternative nehmen kann.

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#Düsseldorf: Verkehrsgewalt im Mörsenbroicher Ei – #Nötigung #KFZ #Fahrrad #Fußverkehr

Wegen der Verhältnisse und der Rotlichtfahrenden im Mörsenbroicher Ei habe ich in der Vergangenheit schon mehrfach etwas geschrieben. Auch mit der Stadt Düsseldorf habe ich schon geschrieben, die aber offensichtlich nicht bereit ist die Verkehrsregeln konsequent durchzusetzen. Schutz für Rad- und Fußverkehr ist mangelhaft und nur eine Frage der Zeit, bis die autolastige Rücksichtslosigkeit zu weiteren Verletzten oder Toten führt.

Ob der Fahrer zu spät gebremst hat oder schon in der Kreuzung stand, obwohl nicht sicher war, dass er diese noch rechtzeitig verlassen kann, habe ich nicht mitbekommen. Würde aber stark vermuten zu schnell gewesen oder zu spät gebremst, da es in der Richtung eigentlich keinen Rückstau gibt.

Mich und auch die Mutter mit Kind auf dem Bild hat der Autofahrer zum Ausweichen genötigt, allerdings hätte ich Zweifel, dass die Polizei da etwas unternehmen würde, selbst wenn die Bilder vom Nummernschild etwas geworden wären.

Und der Rotlichtblitzer scheint auch immer noch nicht zu funktionieren. Auch das ist eine klimaschädliche Subvention für Autoverkehr, während klimafreundliche Verkehrsformen behindert, genötigt und sogar gefährdet werden. Das Rechtsstaatsprinzip wird durch behördliche Untätigkeit schwer verletzt.

Autofahrer blockiert an Ampel Fußverkehr vollständig und Radverkehr teilweise.

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#DOTT verhindert Winterdienst auf Radweg – #Duisburg #Ihscooter #Fahrrad

Ihscooter nerven nicht nur na vielen Stellen, die Scheißdinger sind auch mitunter lebensgefährlich für den fließenden Verkehr. Hier ein Beispiel, wie die Firma DOTT Winterdienst behindert hat.

Technisch ist eine genau Ortung der Ihscooter möglich. Technisch ist ebenfalls eine zeitnahe Beseitigung von derartigen Probleme möglich.

Am frühen Samstag Morgen hat es geschneit, also wurde danach der Schnee auf dem Radweg unvollständig geräumt, weil der Ihscooter auf dem Gehweg zum Verleih bereitgestellt wurde. Die Stadt Duisburg war bisher nicht bereit die Sondernutzung zu Regeln und deshalb mitverantwortlich für diese Verkehrsgefährdung für Radverkehr.

Auch an anderen Stelle in Duisburg haben Ihscooter den Winterdienst behindert.

Ihscooter der Firma DOTT hat den Winterdienst auf einem Radweg verhindert.

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#NRZ: Wie sich Autopresse Raserhilfe schönredet – #VisionZero

In der NRZ vom 09.12.25 schreibt der Ombudsmann allen ernstes:
„Tatsächlich erhöht die Veröffentlichung der Blitzer-Standorte die Sicherheit auf der Straße. Fahrer nehmen den Fuß vom Gas, es gibt an den den Kontrollpunkten weniger Unfälle.“

Mich wundert bei solchen absurden Behauptungen nichts mehr. Ist doch klar, dass die NRZ/WAZ Autopresse ist. Da werden dann natürlich auch solche nicht haltbaren Behauptungen als Begründung angeführt, dass Blitzerhinweise gegen Raser helfen würden. Erst einmal wird meisten nur sehr kurz überhaupt geblitzt, sodass gar keine statistische Signifikanz möglich ist, ob dadurch „Unfälle“ verhindert werden. Dies wäre nur dann möglich wenn alle paar Minuten an genau dieser Stelle ein „Unfall“ durch Rasen erzeugt würde. Dabei sind sog. Unfälle das zusammentreffen mehrerer Voraussetzungen, die so nicht exakt für eine Stelle und Uhrzeit vorhergesagt werden können. Man kann lediglich feststellen, dass bestimmte Rahmenbedingungen Gefährdungen begünstigen.

Im Endeffekt schreibt sich der Ombudmann Umbach hier mit völlig unbelegten Behauptungen, den Umstand schön, dass man die Zeitungen mit Hinweisen auf Blitzer füllen kann. Ist Material, was aufwandsarm die Zeitung füllt, statt wirklich etwas für Verkehrssicherheit zu tun.

Es ist kein Service, Kriminellen dabei zu helfen nicht erwischt zu werden. Die Hinweise auf Blitzer helfen eher dabei Bußgelder zu vermeiden, welche Gefährder aus dem Verkehr ziehen. Nicht ohne Grund kündigt die Polizei Kontrollen nicht an.

Symbolbild für Blitzer
Blitzer in Paris

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#Duisburg: Hilflose Aktion statt wirksame Maßnahmen – #Elterntaxen

An einer Schule in Rheinhausen hing letztens ein Banner der Landesverkehrswacht zu Elterntaxen.

Schulgebäude mit Banner der Landesverkehrswacht NRW davor, darauf steht: "Ohne Auto zur Schule. Frische Luft statt Elterntaxi.  Aktion: Schulweg zu Fuß"

Man könnte die Fahrbahn für die durchfahrt von KFZ sperren und den Weg so sicher machen, dass Eltern sich keine Sorgen machen müssten. Das wäre eine wirksame Maßnahme, besonders im Winter, wo die meisten Autofahrenden zu schnell unterwegs sind, wenn es morgens zu Schule geht.

Die Landesverkehrswacht und die ganzen anderen, sollten sich für wirkliche Lösungen einsetzen und nicht mit sinnfreien Appellen agieren. Die bringen gar nichts gegen Elterntaxen. Es würde schon mehr bringen, wenn die Polizei im Herbst und Winter jeden morgen an einer anderen Schule unangekündigt Kontrollen durchführen würde.

Besonders lächerlich ist die Aktion dann, wenn man sich anschaut in welchem Zustand die Weg zur Schule teilweise sind.

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#Duisburg: Stadt auf Unterlassung verklagen, weil Schnee nicht geräumt wird? – #Gehweg #Schnee #Fahrrad

Derzeit ist mal wieder Winter und man merkt, dass entweder gar nicht oder nicht rechtzeitig und richtig geräumt wird. Nur ganz selten, wird in Duisburg satzungskonform geräumt. Und das ist nicht bei Privatgrundstücken mit Gehwegen davor der Fall, sondern auch bei städtischen Grundstücken, welche ja genauso der Räumpflicht für Anlieger unterliegen.

Wenn man darüber nachdenkt, müsste man eigentlich die Stadt Duisburg auf Unterlassung verklagen können, weil diese nicht ihrer Räumpflicht bzw. Verkehrssicherungspflicht nachkommt. Das Schnee und das daraus resultierende Glatteis eine Gefährdung für Leben und Gesundheit darstellt, steht für mich außer Frage. Zudem schränkt dies die Bewegungsfreiheit erheblich ein. auch das stört natürlich meinen Besitzstand, da ich nicht die gleich Bewegungsfreiheit habe, wie dies bei korrekter Räumung der Fall wäre.

Wenn jetzt dazu noch eine gesundheitliche Einschränkung, wie etwa ein gebrochener Fuß käme wäre es zusätzlich kritisch. Da man ohnehin schon nur schlecht laufen kann und dadurch weiter eingeschränkt wäre.

Bin natürlich interessiert an Erfahrungen und ggf. auch Urteilen, falls es dazu schon etwas geben sollte. Egal ob meiner Interpretation zustimmend oder dagegen. Ich kann diese Anarchie jedenfalls nicht weiter hinnehmen. Wenn man Regeln macht, müssen die auch eingehalten werden. Ich mein ansonsten könnte man auch Autos anzünden, damit der Schnee schmilzt, wäre dann genauso falsch.

Nicht geräumter Weg in Duisburg

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#Digitalisierung: Onlineausweis nicht mit Linux – #Bürokratie #Monopol #Windoof

Wenn man wissen will warum die Digitalisierung in Deutschland nicht klappt, muss man nur mal probieren, den Onlineausweis zu nutzen.

Erst einmal muss man den Personalausweis mit einer PIN versehen und dafür extra zum Amt gehen. Das geht ja noch, aber wenn man sich dann für die BUND-ID registrieren will findet man auf der Seite ein kompliziertes Verfahren, wo man sich fragt, was man sich dabei gedacht hat.

Erst einmal kann man nicht über die Internetseite arbeiten, sondern muss extra ein Programm installieren. Allerdings gibt es da Programm nur für Windows, Apple und Android. Zumindest offiziell:
„Der Bund stellt aktuell leider keine offiziell unterstützte Version der AusweisApp für Linux bereit. Diese Entscheidung wurde auf Grundlage der geringen Marktverbreitung von Linux und der zusätzlich starken Fragmentierung der Linux-Distributionen getroffen.“

Aha man will also lieber das Monopol der Techkonzerne unterstützen, statt die Digitalisierung voranzubringen. Wie weit ist Apple denn im Vergleich zu Linux verbreitet? Linux soll in Deutschland einen Anteil von inzwischen über 5 % haben und Mac-Rechner sollen nach einer Befragung 7 % von 6000 Befragten haben.

Natürlich gibt es einen Weg, aber das reicht nicht, wenn man den Onlineausweis auf dem Rechner benutzen will, kann man nicht einfach dort die App und das vorhandene Kartenlesegerät nutzen, nein man muss extra externe Hardware besorgen, denn auf der Seite wird mehrfach betont, dass man nur entweder das Handy oder ein USB-Kartenleser benutzen muss. Warum kann man nicht auch den eingebauten Kartenleser nutzen? Laptops haben das heute als Standard.

Man könnte fast meinen, hier sollte der Absatz von Kartenlesern gefördert und die Nutzung möglichst umständlich gestaltet werden, um potentielle Nutzende zu verschrecken. Ist natürlich klar, dass dies in einigen Fällen auch wirkt.

Zumal USB-Kartenleser und Rechner nicht reichen, man muss das aus unerfindlichen Gründen auch noch mit dem Handy koppeln. Man könnte natürlich auch das Handy als Kartenleser nutzen, wenn das Handy denn die notwendigen Fähigkeiten hätte und man den Ausweis vom Handy lesen lassen will.

Das wäre so ein Fall von unnötiger Bürokratie mit einem sehr umständlichen Verfahren, was vermutlich bei gleicher Sicherheit auch deutlich einfacher ginge, wenn die Verantwortlichen Ahnung von IT hätten. Frage mich, wie viele von denen, die sich für den Weg entschieden haben, auch das Produkt nutzen.

Jedenfalls kann man die Mehrheit nicht für etwas begeistern, wenn man dafür quasi einen Dr. der IT braucht.

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#Düsseldorf: Gehwege? Wo wir gehen gibt es die leider nicht – #Exklusion #Baustellengrauen #Fußverkehr #Fahrrad #AGFS

Die Bilder liegen schon länger bei mir auf dem Rechner, aber ich komme leider erst jetzt dazu, diese aufzubereiten für die Allgemeinheit.

Düsseldorf gibt sich nach außen teilweise vorbildlich, es gibt auch gute Stellen, aber teilweise scheint das Vorgehen dieser Stadt, wohl eher von Altbier, als von Verstand geprägt zu sein.

Baustelle blockiert Gehweg an der Immermannstraße, Radverkehr soll auf der Fahrbahn weiter und der Gehweg endet quasi an der Baumscheibe.

Erst einmal sind die Schilder nicht rechtskonform mit dem Pfeil drauf. Aber das wäre natürlich noch okay, weil sich allen erschließt was gemeint ist, aber der „Gehweg“, den man benutzten soll ist viel zu schmal und führt noch dazu durch eine Baumscheibe. Vielleicht hätte man bei der Einrichtung der Baustelle mehr Sorgfalt walten lassen sollen.

Auch das Radwegschild, was nur für nutzungspflichtige Radwege zulässig ist, ergibt keinen Sinn, denn da ist nirgendwo ein Radweg erkennbar.

Gekieste Baumscheibe als Teil eines sehr schmalen Gehwegs.

Die Baumscheibe ist zu Fuß noch machbar, aber trotzdem nicht wirklich akzeptabel. Man hat zwar nach der Baumscheibe an eine Rampe gedacht, aber nicht daran, dass man mit einem Rollstuhl da nicht vernünftig durchkommt. Sowohl von der Breite, wie auch vom Untergrund wird das schwierig, wenn überhaupt möglich. Möglicherweise muss man auch auf die Fahrbahn ausweichen.

Baumscheibe mit Kanten und Abläufen, die ein Problem darstellen könnten.

Denn es bleibt ja nicht einer Baumscheibe, sondern danach gibt es noch eine zweite, die ebenfalls Probleme macht. Man beachte die hohe Kante auf der rechten Seite. Das ist einerseits eine Stolpergefahr, aber zugleich auch ein Problem für Rollstühle. Wie so eine Baustelle für Sehbehinderte ist, kann ich mir nicht vorstellen, würde aber vermuten schwierig und zeitraubend. Zumindest am Anfang.

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#Indonesien: Vorbildliches #Tempolimit von 80 km/h – #VisionZero

Mein Eindruck in Indonesien war zwar, dass man es nicht so ganz genau mit Verkehrsregeln nimmt, aber was ich interessant fand, war das dortige Tempolimit auf Autobahnen. Wo in Deutschland die Autohorden schon bei 130 km/h jammern, fluchen und mit Mistgabeln und Fackeln anrücken würden, ist in Indonesien Tempo 80 das Limit und ich habe da keinerlei Aufstand erlebt. Es haben sich zwar vermutlich nicht immer alle dran gehalten, aber das Tempo lag deutlich unter Deutschland, was sicherlich sowohl dem Klima, als auch der Umwelt zugute kommen dürfte.

Und daneben sind die Autobahnen auch alle mautpflichtig. Für Deutschland wären PKW-Maut und Tempolimit echte Fortschritte, aber wohl eher utopisch. Vermutlich muss es erst einen wirklich heftigen Raser“unfall“ geben.

Schilder an indonesischer Autobahn, oben Tempolimit 80 km/h unten Mindestgeschwindigkeit 60 km/h

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#Duisburg: Illegale Umleitung für Radverkehr – Beherrscht man bei der Stadt keine Verkehrsregeln? – #Fahrrad

Theoretisch gelten auch in Duisburg die Verkehrsregeln, praktisch ist die Stadt Duisburg offensichtlich unwillig oder unfähig die Verkehrsregeln zu befolgen.

In Rheinhausen ist derzeit die Atroper Straße gesperrt. Man hat deshalb eine Umleitung für Busse und Radverkehr ausgeschildert, wobei man sich fragt, wer des geplant, begründet und überprüft hat. Offensichtlich waren das Menschen die nicht einmal einen Führerschein haben und ganz gewiss auch nicht in der Lage sind Gefährdungen für Radverkehr abzuschätzen.

Im Vordergrund ist eine Umleitungsschild mit Pfeil nach Links, im Hintergrund ist eine Einbahnstraße zu erkennen, die das Linksabbiegen für alle Fahrzeuge verbietet.

Wie man auf dem Bild sieht, hat man von der Kreuzstraße die Umleitung in Hochemmericher Markt ausgeschildert. Wenn man das Bild genauer betrachtet. Sieht man allerdings, dass der Radverkehr da gar nicht rein darf, weil es eine Einbahnstraße ist. Eine Einbahnstraße, welche nie freigegeben wurde. Wenn man von der Kreuzung in Hochemmericher Markt reinschaut, kann man nur ein kurzes Stück reinschauen, da die Straßen einen scharfen Knick macht. Zudem ist die Fahrbahn durch die ganzen dort gelagerten KFZ sehr eng. Es ist also davon auszugehen, dass eng und unübersichtlich wohl der Grund war, dass die Straße nicht freigegeben wurde. Da fragt man sich natürlich aus welchem Grund dies im Rahmen der Umleitung plötzlich möglich sein sollte. Zumal hier auch deutlich mehr Radverkehr unterwegs sein dürfte, als ohne die Sperrung.

Und dann heißt es wieder in den Medien, warum der Radverkehr gegen Verkehrsregeln verstößt. Das liegt ganz einfach daran, dass die Stadt Duisburg keine rechtskonformen Vorgaben macht und sogar rechtswidrige, lebensgefährliche Umleitungen ausschildert. Ganz sicher hat man auch dafür keine Begründung oder gar eine Abwägung dokumentiert. Wozu bezahlt man überhaupt jemanden zum Stempeln von Baustellenplänen mit den Verkehrszeichen, wenn eh keine Überprüfung stattfindet oder nur durch Personen geprüft wird, die nicht fahrzeugtauglich sind? Das könnte ein Stempelautomat deutlich günstiger.

Auffällig ist auch, dass die Schilder für den Busverkehr und den Radverkehr zwar an einigen Stellen dicht nebeneinander stehen, aber zwei unterschiedliche Schilderfüße haben. Könnte es hier sein, dass man uns Steuerzahlende hier abzockt durch Miete für unnötige Schilder? Darauf deutet auch hin, dass zwischen Hochemmericher Markt und Gillhausenstraße Parkverbotsschilder aufgestellt sind, obwohl dort Parkbuchten sind, es also gar keinen Grund gibt, dort Parkverbotsschilder aufzustellen. Gleiches gilt für den Bereich zwischen Gillhausenstraße und Brückenstraße, dort brächte es auch keine Parkverbotsschilder, da das Parken auf dem Gehweg eh verboten ist. Ob da schon Korruption im Spiel ist oder ist es nur völlige Inkompetenz? In Vielen Fällen könnte man sich die Schilderfüße auch sparen, wenn man die vorhanden Laternen und Schildermasten nutzen würde, was gerade bei schmalen Gehwegen eigentlich ein Muss ist.

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#Duisburg: Schmutzstreifen ohne Sinn und Verstand – #Rheinhausen #Fahrrad

Hier sieht man mal wieder ein Beispiel, wie es in Duisburg gemacht wird, was aber keinerlei Sinn macht. Durch die Mittelinsel ist der Bereich so eng, dass ein Schutzstreifen keinen Sinn ergibt.

Fahrbahn mit "Schutzstreifen" und Mittelinsel

Wenn man etwas hätte tun wollen, müsste ausreichend davor ein Überholverbot von Zweirädern aufgestellt werden und die Striche entfernen. Dies wäre dann rechtskonform, denn so wäre wirksam verhindert, dass kurz vor der Mittelinsel noch zu einem Überholmanöver angesetzt wird. Dabei müsste man für den Beginn des Verbots den Abstand vorher aus der Geschwindigkeit Fahrrad und KFZ ermitteln.

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#Düsseldorf: Radwegpflege mangelhaft – #Mörsenbroich #Fahrrad

Bin mal gespannt ob sich das etwas im Neuen Jahr getan hat, im Alten Jahr sah der Radweg jedenfalls im verwahrloster aus:
Radweg mit Laub und Gestrüpp fast vollständig bedeckt. Aufnahme aus Oktober 2025

Der ist zwar nicht nutzungspflichtig, aber dafür ist dieser auch viel zu schmal. Zusätzlich werden an der Stelle am Rande einer tiefen Baugrube auch noch die Rad- und Gehwege durch Gestrüpp und Laub eingeengt. Und der Bauzaun verbessert auch nicht gerade die Wegeführung.

Man sollte meinen, dass der Stadt dies von selbst auffällt und etwas unternommen wird, aber das war definitiv nicht der Fall. Bin mal gespannt, wie lange die Beseitigung dauert, nach meinem Hinweis.

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#Rheinhausen: Taxiwarteplatz, Haltestelle und Halteverbot? – #Duisburg #Verkehrt #Exklusion

Einmal mehr zeigen sich Indizien dafür, dass man bei der Stadt Duisburg keine Ahnung von Verkehrsregeln hat.

Wegen Bauarbeiten in der Atroperstr. ist diese gesperrt und die Busse fahren eine Umleitung und halten an der Duisburger Str. auf der einen Seite beim Altenheim. Dort hat man eine Haltestelle ausgeschildert, zugleich aber auch eine absolutes Halteverbot und einen Wartebereich für Taxen.

Ersatzhaltestelle Rheinhausen Markt an der Duisburger Str.

Scheinbar verschwendet die Stadt Duisburg gerne Geld für das Mieten von Schildern oder gibt es da enge Verbindungen mit den Schilderfirmen?

An einer Bushaltestelle besteht ohnehin ein Parkverbot und es darf auch nicht gehalten werden, wenn ein Bus kommt. Somit stellt sich die Frage, wofür man das absolute Halteverbot aufstellt, wenn dieses quasi ohnehin schon gilt. Wobei das Halteverbotsschild auch die Taxen mit einschließt. Es dürften dort also gar keine Taxen stehen auch wenn deren Schilder nicht abgedeckt sind, was ebenfalls seltsam ist, dass Taxen und Busse behindert sich. Zumal das Aussteigen aus dem Bus an der Stelle extrem schlecht ist. Eigentlich hätte man dort einen Podest hinstellen müssen, damit alle Menschen, auch jene die auf Rädern unterwegs sind, ohne Probleme aus dem Bus kommen. Und das direkt an einem Altenheim. Offensichtlich denkt man bei der Stadt auch nicht inklusiv. Man setzt wegen Baustellen einmal mehr auf Exklusion.

Duisburg ist echt verkehrt!

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#Duisburg: GO-§-24-Antrag: Aufforderung zum Handeln gegen die Bölleranarchie – #Böllerverbot #Böllerciao

Habe gestern folgenden GO § 24 Antrag bei der Stadt Duisburg eingereicht:
Aufforderung zum Handeln gegen die Bölleranarchie

Begründung:
Am 30.12.2025 gab es wieder rechtsfreie Räume in Duisburg.

• Feuerwerksangriffe am Montagabend stoppten den Straßenbahnverkehr inDuisburg-Hochfeld. Polizei und DVG reagieren mit Sicherheitsmaßnahmen -besonders für Silvester.

Aber das ist natürlich kein Einzelfall. Man verliert das Vertrauen in den Rechtsstaat, weil nicht gehandelt wird. Bereits ab Verkaufsstaat wird rumgeböllert. Als ich am 30.12.2025 unterwegs war konnte man an vielen Stellen Böllerreste sehen. Die werden natürlich wieder einmal auf Kosten der Allgemeinheit beseitigt.

Und während man bei Messerattacken sofort bereit steht mit Forderungen, ist das Beschießen von Straßenbahnen mit Explosivstoffen scheinbar kein Grund überhaupt etwas zu tun. So lächerliche Maßnahmen, wie Videoüberwachung kann man sich schenken, damit verdrängt man das Problem höchstens zu anderen Zeiten oder an andere Stellen, wie man deutlich sieht.

Es braucht endlich echte Konsequenzen. Seien es nun Böllerverbotszonen mit Kontrollen oder ein Verkaufsverbot in ganz Duisburg vor dem 31.12. Ebenfalls sinnvoll wäre eine Aufräumumlage auf Geschäfte, die Feuerwerk verkaufen. Warum soll die Allgemeinheit erst den Lärm ertragen müssen und dann auch noch für die Beseitigung des Drecks bezahlen müssen? Das ist einfach ein Unding. Man könnte auch das Böllern auf 31.12. 23:59-0:30 am 01.01. beschränken statt zwei Tage Böllerterror erleben zu müssen, bzw. mind. eine Woche, wie es derzeit Realität ist.

Bei Verstößen gegen geltendes Recht nicht zu handel erodiert den Rechtsstaat und hier sind untätige Behörden mitverantwortlich, ebenso die Politik, die offensichtlich keine Position beziehen will und lieber prokrastiniert, statt sich für die Menschen einzusetzen.

Silvester ist keine Tradition, sondern nur noch ein Anarchofest. Es ist einfach nur extrem dumm Menschen auf Drogen mit Explosivstoffen spielen zu lassen und die Allgemeinheit hinterher die Kosten tragen zu lassen. Sei es nun für appe Finger oder abgebrannte KFZ. Die Mehrheit ist aufgrund dieser Exzesse wenig geneigt Parteien zu wählen, die nichts tun, für die Allgemeinheit. Böllern passt einfach nicht mehr ins Stadtbild von heute.

Und es hilft sicherlich auch mal mit Sprengstoffspürhunden nach Feuerwerk zu suchen. Etwa Illegales, was an Buden verkauft wird.

Typisches Bild nach Silvester/Tierquälertag, die Vermüllung der Fahrbahn durch Überreste von Feuerwerk.

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#Arschparken: „Highlight“ 2025 – #Duisburg

Ich habe dieses Jahr mal wieder viel Arschparken gesehen. Arschparken ist die Steigerung von Falschparken, also wenn man gar nicht mehr durchkommt oder besonders arschig parkt.

Das „Highlight“ war eindeutig dieser Transporter.

Weißer Transporter steht an Engstelle neben Baustelle auf Gehweg.

Man fragt sich da Baff, was im Gehirn von Menschen vorgeht, die derartig arschig parken. Neben einer Baustellen, wo so niemand mehr durch kommt. Schon gar nicht Menschen mit Rollstuhl, Einkäufen, Gepäck, Rollator oder Kinderwagen. Es kann eigentlich nur Vorsatz sein und deutet darauf hin, dass man nicht zum Führen eines KFZ geeignet ist. Zumal das KFZ wohl auch über 2,8 t wiegen dürfte, also noch Gehwegschäden hinzukommen dürften.

Natürlich ist hier die Stadt Duisburg mitverantwortlich, da man beim Falschparken großzügig wegsieht, was dann folglich dazu führt, dass man sich immer mehr herausnimmt.

Eigentlich müsste man sich an solchen KFZ mit Nietenjacke vorbeiquetschen und wer Kratzer findet kann diese behalten.

Die Antichristen und die Unsozialen sind große Fans von Falschparken und primär für derartige Zustände in Duisburg verantwortlich.

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#Anticar: KFZ machen Krankenversicherung teurer – #Umweltschutz #Lärm #Gehweg #Fahrrad

Autofahrenden eigen extrem zum rumopfern, wie viel sie doch zahlen würden, dabei tragen Autofahrende nur einen Bruchteil der Kosten von KFZ-Verkehr.

In den Medien wird in letzter Zeit viel über die Gesundheitskosten diskutiert. Dabei darf man nicht außer acht lassen, wie stark KFZ zu den Gesundheitskosten beitragen:
1. Bewegungsmangel, wenn man bequem von der Toilette zum Sofa fährt, bekanntlich führt Bewegungsmangel zu Folgeerkrankungen. Und KFZ halten nicht nur die Personen im KFZ von Bewegung ab, sondern auch noch jene, die sich gerne Bewegen würden, aber nicht könnten, weil Rad- und Gehweg blockiert werden.
2. Lärm, denn Verkehrslärm führt belegbar zu Gesundheitsfolgen, wie z. B. Bluthochdruck.
3. Luftverschmutzung durch Erzeugung von Mikoplastikfeinstaub und anderer Schadstoffe.
4. Tötungen und Verletzungen durch KFZ-Verkehr.

Es würde also Sinn machen entweder beim Kauf oder über eine Abgabe diese Kosten von den Autofahrenden einzuziehen anstatt diese Kosten der Allgemeinheit über die Krankenversicherungskosten aufzulasten. Ich bin sehr für Marktwirtschaft und die Umlegung der Kosten auf die Stellen, wo diese Kosten entstehen. Ich halte gar nichts davon, wenn die Allgemeinheit alle Kosten zahlen soll, während die Verursacher günstig wegkommen. Das ist überaus unsolidarisch.

Krankenwagen blockiert Radweg und engt Gehweg ein.

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#Rheinhausen: Bargeldlieferung für Sparkasse behindert/gefährdet Fußverkehr – #Gehweg #Fahrrad

Am Samstag Morgen parkte ein schwerer Transporter mit einer Geldlieferung, die offensichtlich für die Sparkasse am Rheinhauser Markt bestimmt war mind. 13 Minuten auf dem Gehweg, was allein schon aufgrund des Gewichts des KFZ ein Unding ist. Dazu kommt noch, dass an der Stelle ein Zebrastreifen ist und Parken im 5 m Bereich nicht ohne Grund verboten ist.

Macht man sich bei der Sparkasse keine Gedanken darüber, wie die Filialen mit Bargeld versorgt werden ohne den Fußverkehr zu behindern bzw. sogar gefährden? Sollte dies bei einem kommunalen Unternehmen einer Kommune, die Mitglied in der AGFS ist nicht sogar Pflicht sein das zu berücksichtigen?

Scheinbar hat man hier nur auf die Kosten für die Miete geschielt, aber sich um die Bargeldlogistik keine Gedanken gemacht.

Es verwundert zudem, dass das KFZ dort so lange stand. Man sollte doch eigentlich meinen, dass so eine Bargeldlieferung schnell abgewickelt ist, aber dem war wohl nicht so.

Gesehen habe ich es zwar nicht mehr, aber besonders gefährlich dürfte das Rückwärtsausparken auf einen Zebrastreifen sein, denn bekanntlich gibt es besonders oft Tote und Verletzte, wenn Transportfahrzeuge rückwärts fahren. Würde mich nicht wundern, wenn das ohne Einweiser gemacht worden wäre, so rücksichtslos wie dort falschgeparkt wurde.

Und nicht zu vergessen war direkt daneben noch eine Haltestelle mit viel Betrieb.

Natürlich wurde das Vergehen bereits angezeigt, allerdings ist man sich bei der Stadt Duisburg ja nie sicher, ob man da nicht vorsätzlich wegsieht, wie das rechtswidrigerweise ja auch an anderen Stellen gemacht wird.

Falschparkender Bargeldtransporter von der Seite mit kleiner Restbreite direkt an einer Haltestelle mit viel Betrieb.

Zebrastreifen mit Bargeldtransporter am Marktplatz in Rheinhausen

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#Duisburg: Vandalismus im Stadtpark – #Rheinhausen #VisionZero

Ich finde das ein Unding, was sich einige mit KFZ erlauben im Stadtpark Rheinhausen.

Im Bereich der Spielfläche konnte ich etliche Reifenspuren entdecken. Viel Auswahl an Verdächtigen gibt es da eigentlich nicht. Der Eismann dürfte zu der Jahreszeit wohl kaum Kundschaft finden.

Ich würde hier eher auf die Wirtschaftsbetriebe tippen, aber wer auch immer die Täter waren, es handelt sich hier aus meiner Sicht um Vandalismus, da der Boden verdichtet wurde. Dies schädigt einerseits die Bäume und macht andererseits bei Starkregen Probleme. Zudem stellt matschiger Boden, wie hier auch eine Rutschgefahr dar.

Mal völlig davon abgesehen, dass es extrem rücksichtslos ist.

Warum ich auf die Wirtschaftsbetriebe komme? Die habe ich dort schon häufiger rumfahren gesehen und das auch nicht immer sonderlich schonend. Wobei ich mich auch frage, was diese Braunfläche eigentlich soll. Nackter Boden ist immer ganz schlecht für die Natur. Es könnte aber auch einen Zusammenhang zu einer Baustelle am Tiergehege geben. Schwer zu sagen, wenn man die eigentlich Tat nicht sieht.

Reifenspuren in Erdboden im Stadtpark Rheinhausen.

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#Duisburg: Kann die Verwaltung keine Schilder lesen? – #Rheinhausen #Fahrrad

Wenn man derzeit von der Duisburg Straße in die Eduardstraße will, stellt man fest, dass es sich um eine Sackgasse für Fahrzeuge handelt, dennoch hat die Stadt Duisburg hier den Gehweg zu einem Weg für Radverkehr gemacht, obwohl der Gehweg kaum breit genug ist eine Person zu Fuß, steht am Anfang der Straße ein Schild für eine Sackgasse, die sowohl Fußverkehr, wie auch Radverkehr durchlässt.

Macht man sich bei der Stadt eigentlich auch mal Gedanken, wie Radverkehr auf den engen Gehwegen fahren soll? Oder hat man nur stumpf abgestempelt und gar nicht die Abwägung durchlaufen, die für das Aufstellen eines Verkehrszeichens notwendig ist? Denn schließlich handelt es sich hier um einen verbindlichen Verwaltungsakt, der nicht einfach leichtfertig getroffen werden darf.

Im Verkehrsportal der Stadt Duisburg ist diese Baustelle nicht einmal eingezeichnet.

Radfahrenden wird ständig vorgeworfen sich nicht an Verkehrsregeln zu halten und auf Gehwegen zu fahren. Könnte das nicht viel mehr an der gigantischen Inkompetenz der Stadt Duisburg liegen Verkehrszeichen korrekt zu verwenden? Radfahrende werden dadurch so verwirrt, dass sie entweder nicht mehr wissen, was richtig und falsch ist oder es denen egal ist.

Es wird Zeit endlich überall im Stadtgebiet korrekt zu beschildern und dies vorher auch korrekt zu begründen und abzuwägen.

Sackgassenschild mit Freigabe für Rad und Fußverkehr an einer Straße in der offensichtlich gebaut wird.

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#Duisburg: Einmal mehr Hindernisse auf Gehweg – #Fußverkehr #Fahrrad

Eigentlich könnte man jeden Tag ne Klage gegen die Stadt Duisburg einreichen, weil die Stadt sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Quasi bei jeder Baustelle, aber auch bei jedem Schild nimmt die Stadt keinerlei Rücksicht auf den Fußverkehrsfluss. So auch an dieser Stelle, wo man wegen einer Umleitung zwei Schilder mit breiten Schilderfüßen auf einen ohnehin schon unterdimensionierten Gehweg stellt. Aus meiner Sicht ist hier sogar die 1 m Restbreite unterschritten, womit das Aufstellen in der Form klar rechtswidrig ist. Das heißt natürlich, dass der Fußverkehr bei Gegenverkehr oder mehreren Personen zumindest teilweise auf den Radweg ausweichen wird. Wenn ein Rollstuhl da nicht mehr vorbei kommt, wäre sogar denkbar, dass durchgängig auf den Radweg ausgewichen wird.

Duisburg ist echt fußverkehrsfeindlich

Schilder engen einen Gehweg in Rheinhausen erheblich ein

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#Rheinhausen: Mangelhafte Grünpflege mit Gefährdung – #Duisburg

Dass bei der Grünpflege in Duisburg einiges im Argen liegt, beobachte ich nun schon länger, aber dass man einen Baum beschneidet und einen Ast drin lässt, aber ich erstmalig gesehen.

Baum in dem ein abgesägter Ast hängt.

Es waren auch keine Arbeiter in der Nähe, die dort noch weiterarbeiten wollten. Es stellt sich also die Frage, was hat man sich dabei gedacht einen Ast abzutrennen und dann einfach hängen zu lassen. Der kommt ja ganz sicher irgendwann runter und selbst wenn kein Mensch oder Tier geschädigt wird, kann die Pflanze geschädigt werden durch Abriss von anderen Ästen.

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#Duisburg: RSS-Feeds

Da ich die Zeitung NRZ wegen schlechter Leistung gekündigt habe, muss ich mir einen anderen Weg suchen um lokal auf dem laufenden zu bleiben. Ein Weg dazu sind Feed-Apps und entsprechende RSS Feeds, weshalb ich mich mal auf die Suche gemacht habe, welche Feeds es gibt.

ADFC Duisburg RSS-Feed: https://duisburg.adfc.de/aktuelles/rss

Bezirksregierung Düsseldorf: https://www.brd.nrw.de/pressemitteillungen-rss-feed.xml
(Enthält auch andere Infos)

Polizei Duisburg: https://duisburg.polizei.nrw/presse/pressemitteilungen/rss/all/14556/all/all/all
(Die Meldungen der Polizei ungefiltert)

Rheinische Post: https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/feed.rss
(weitestgehend Inhaltsgleich mit WAZ/NRZ)

„Smartcity“ Duisburg hat scheinbar keinen RSS-Feed. Duisburg ist echt steinzeitlich.

Wer noch weitere Duisburg-Feeds kennt bitte als Kommentar posten, ich ergänze die dann ggf. Leider findet man bei einer Suche nur bedingt vorhandene Feeds.

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#Duisburg: Gasabsperrhahn in Gehwegparkstreifen – #Rheinhausen

Am Flugweg in Rheinhausen hat man einen ganz komischen Parkstreifen zwischen der Steilen Straße und dem Kreisverkehr angelegt. Erst einmal wäre der ohne Schild nicht eindeutig als Parkstreifen zu erkennen, weil das eigentlich nur eine gewisse Breite einnehmende weiße Band als Verkehrszeichen viel zu breit ausgeführt ist. Geparkt werden darf nach meinem Verständnis nur auf dem schwarzen Pflaster. Aber die Stadt Duisburg hat es ja nicht so mit Verkehrsregeln.

Gepflaster Boden mit zwei Abdeckungen für Wasser- und Gashahn

Man erkennt, dass der Bereich neu gemacht wurde, allerdings hat man dabei wohl mal wieder nicht nachgedacht. Statt die Haupthähne für Wasser und Gas für die jeweiligen Häuser in den Gehweg einzulassen, befinden diese sich wie auf dem Bild im Parkstreifen. Gemäß Bußgeldkatalog ist Parken auf solchen Abdeckungen m. W. nicht zulässig. Es wäre jedenfalls fatal, wenn die Feuerwehr nicht Wasser und/oder Gas im Falle eines Notfalls (z. B. Brand, undichte Gasleitung) abstellen könnte. So einen Bereich zum Parkplatz zu machen zeugt in meinen Augen nicht gerade von Weitblick.

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#CDU auch anderswo Falschparkpartei – #Frankfurt

Im Artikel
„Trotz jahrzehntelanger Duldung: Stadt Frankfurt schleppt jetzt Gehwegparker ab“
https://www.fr.de/frankfurt/sossenheim-ort904346/trotz-jahrzehntelanger-duldung-stadt-schleppt-gehwegparker-ab-94086831.html
gibt es einige Punkte, die ich verwunderlich finde.

Es ist extrem begrüßenswert, dass gegen Falschparken vorgegangen wird. Viel zu wenig setzen sich für Recht und Gesetz auf Gehwegen ein, sodass viele Gehwege inzwischen No-Go-Aera sind, weil da illegal KFZ drauf stehen. Man hat hier quasi rechtsfreie Räume und die CDU setzt sich allen ernstes dafür ein, dass das beibehalten wird? Aber eigentlich verwundern mich die Fragen aus der CDU wenig, diese Partei habe ich schon häufiger als Verteidiger von Unrecht bemerkt. Schon die Frage:
„Welche pragmatischen Alternativen bietet der Magistrat in engen Wohnstraßen an“
mutet absurd an, denn warum müsste der Magistrat eine Alternative anbieten für Leute die sich rechtswidrig verhalten? Vielmehr müssen die Menschen sich selbst rechtskonform verhalten und nach einer legalen Lösung umsehen. Etwa einen Stellplatz mieten oder das Auto verkaufen, was in einer Großstadt problemlos möglich ist. Es gibt keinen Grund KFZ auch noch mit „Lösungen“ zu subventionieren.

Wobei ich auch Herrn Siefert nicht verstehe, der von 2,2 m und 1,5 m redet, obwohl bei weniger als 1,5 m bereits eine Behinderung vorliegt und die einschlägigen technischen Regeln mind. 2,5 m vorgeben. Gesetzestreu ist das auch nicht. Überwiegend haben KFZ nichts auf Gehwegen zu suchen. Die Gehwege werden dadurch beschädigt und eine Kommune kann nicht die StVO außer Kraft setzen, die definiert die Vorsicht und Rücksicht eindeutig, da wo nicht explizit eine Freigabe für Gehwegparken besteht, ist es verboten.

Das:
„Sie fragte, wo die Menschen ihre Autos denn nun abstellen sollten, wenn das Gehwegparken nicht mehr geduldet würde.“
ist das Problem der Halter, genauso wie es das Problem von einzelnen ist eine Wohnung zu finden, Lebensmittel zu kaufen und der ganze Rest der Lebens. Warum sollte denen als bei KFZ alles auf dem Silbertablett serviert werden? Abstellen war bei rechtswidriger Duldung nie legal und somit ist das wohl eher Selbstinszenierung ganz im Sinne einer Falschparkpartei, statt im Sinne von Recht und Gesetz.

Symbolbild Falschparken
Falschparken: Weißer Transporter steht an Engstelle neben Baustelle auf Gehweg.

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#Düsseldorf: Statt die Realität zu akzeptieren beantragt der Flughafen erneut Erweiterung – #Klimaschutz #Klimaschänder #Flugverkehr #Fluglärm #Bürokratieabbau

Wie ich der Seite Bürger gegen Fluglärm entnahm, hat der Flughafen Düsseldorf erneut einen Antrag auf Erweiterung gestellt mit leichten Änderung zum alten Antrag.

Ob eine Ablehnung durch die Behörde, wie im Beitrag gefordert zulässig ist, weiß ich nicht. Wäre vielleicht auch gar nicht der richtige Weg mit der Quengelei des Billigflughafen Düsseldorf umzugehen. Flugverkehr ist wirtschaftlich kaum relevant, da es primär um Urlaubsflüge geht und damit Gelder eher der deutschen Wirtschaft entgehen. Schon gar nicht sind die Randzeiten sonderlich relevant für die Wirtschaft. Bei Flügen zu wichtigen Stellen vielleicht, aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass allzuviele Geschäfte an den Urlaubsorten in der Türkei oder auf Mallorca abgewickelt werden. Man könnte ja hingehen und sämtliche klaren Touristenrouten aus den Randzeiten raushalten, damit die Wirtschaftsverbindungen stattfinden können. Wobei der Flughafen da schon heute die Preise erhöhen könnte.

Was natürlich im Rahmen einer Genehmigung auf jeden Fall geht, ist die Auflagen anzupassen, wie ein klares Nachtflugverbot. Dies wäre kein Problem, aber mal sehen wie die Grünen sich hier positionieren, 2027 ist schließlich Landtagswahl und Krischer könnte schon jetzt handeln und sich klar positionieren. Für mich wird die Haltung zu Flugverkehr jedenfalls einer der Wahlprüfsteine sein.

Zudem muss man ja darüber nachdenken, wie es sein kann, dass Behörden offensichtlich unsinnige Anträge nicht einfach ablehnen können. Bürokratieabbau heißt schließlich auch, dass Behörden nicht mit völlig hirnrissigen Aufträgen ausgelastet werden, die eh vor Gericht landen, weil völlig unbegründet. Der Antrag des Flughafens bindet mit Sicherheit extrem viel Zeit der Behörden, die dann natürlich nicht für andere Anträge zur Verfügung stehen, obwohl zweifelsfrei klar ist, dass diese nicht genehmigungsfähig ist. Dadurch verschwendet der Flughafen Düsseldorf Zeit und schadet der Wirtschaft, weil andere Anträge liegen bleiben.

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#Berlin: Unfallkasse behauptet Irrtümer auszuräumen und begeht den Größten – #VisionZero #Gehweg

Unter dem Link steht:
„Die Unfallkasse Berlin räumt mit häufigen Irrtümern zur Sicherheit im Straßenverkehr auf.“

Und bei Irrtum # 1 führt man Glitzerkleidung als Lösung an, obwohl dies höchstens eine Illusion von Sicherheit schafft. Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass Glitzerkleidung zu weniger Toten und Verletzten führt. Es gibt ja nicht einmal eine Angabe dazu in der Statistik welche Kleidung bei Verletzung oder Tötung mit KFZ getragen wurde.

Es ist absurd, wenn man über die drei häufigsten Irrtümer aufklären will und den größten Irrtum an erster Stelle schreibt.

Fakt ist, dass in der StVO bereits alles steht, was zu beachten ist, damit es keine Toten und Verletzten gibt, würde dies beachtet, gäbe es keine Toten und Verletzten. Bei Dunkelheit muss man halt langsamer fahren. StVO § 3 kann man sogar entnehmen, dass man bei Dunkelheit im Umfeld von Schulen Schrittgeschwindigkeit fahren muss, da eine Gefährdung durch die Person am Steuer auszuschließen ist und das unabhängig von irgendwelcher Bekleidung. Auch verlängert sich der Bremsweg bei Nässe oder gar Glätte erheblich, dass heißt um auf der gleichen Strecke anhalten zu können muss unabhängig von der Kleidung die Geschwindigkeit so weit reduziert werden, dass der Bremsweg gleich bleibt. Und wenn sich wegen Dunkelheit die Reaktion verlängert, ist auch nicht die Lösung Glitzerkleidung, sondern noch langsamer zu fahren.

Dies alles steht so eindeutig in der StVO.

Wenn man also Verkehrssicherheit will, muss man Politik und Behörden dazu bringen die Verkehrsregeln einzuhalten und durchzusetzen. Stattdessen rechtswidrige Baustellen, Duldung von Falschparken (Sichthindernis), LKW und andere KFZ die rechtswidrig nicht Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen fahren uvm. Und was nützt Glitzerkleidung, wenn man wegen der ganzen Falschparker gar nicht gesehen wird und das KFZ in eine Einfahrt gerast wird? Was ich auch immer erlebe. Sowohl im Hellen, wie im Dunkeln.

Das wird so nichts mit VisionZero, wenn man das Hauptproblem KFZ konsequent ausklammert.

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#Rheinhausen: Warum blockiert die IGMG Ahmet Yahsi Moschee den Gehweg und einen Wendekreis? – #Fußverkehr #Duisburg

Schon vor geraumer Zeit habe ich der Stadt Duisburg diese Bilder geschickt und gefragt oder das Blockieren von Wendekreis und Gehweg genehmigt war, aber nie eine Antwort erhalten.

Gehweg von einem Zelt blockiert in Rheinhausen

Wendekreis von einem Zelt blockiert

Die Szene fand ich so am 03.10.2025 morgens um 7:36 vor. Da sich die Aufbauten zur besagten IGMG Ahmet Yahsi Moschee erstreckten und es auch schon früher Verkehrsprobleme gab, die in meinen Augen im Zusammenhang mit der Moschee stehen. Hatte ich, wie geschrieben, bei der Stadt nachgefragt, was das soll. Ich traue der Stadt zu, dass die das so genehmigt haben, weil die auch in der Vergangenheit schon sehr viel Mist genehmigt haben. Mit Rechten von Fußverkehr und der Inklusion hat die Stadt Duisburg es nicht so.

Aber es wäre natürlich auch denkbar, dass die Moschee das ganz ohne Erlaubnis gemacht. Man muss sich ja nur mal ansehen, wie es dort Freitags mit dem Parken aussieht. Da könnte das Ordnungsamt innerhalb von wenigen Minuten locker die Finanzierung einer Ordnungskraft für den ganzen Tag einnehmen.

IGMG scheint nachdem was man bei Wikipedia liest und dann real vor Ort sieht nicht so wirklich auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen. Jedenfalls macht die gezeigte Besetzung von Verkehrsraum auf mich keinen guten Eindruck.

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#Rheinhausen: Warum der Gehweg Friedrich-Alfred-Str. 38 gesperrt ist – #Duisburg

Der Umgang der Stadt Duisburg mit Fußverkehr ist an vielen Stellen nicht gut.

Ein weiteres Beispiel ist seit einigen Jahren das Gebäude Friedrich-Alfred-Str. 38. Gefühlt seit Ewigkeiten steht dort ein Gerüst, was den nutzbaren Querschnitt des Gehweg stark einschränkt.

Nun hat man die Lage aber verschärft und den Gehweg ganz gesperrt. Schon am 22.11. hatte ich deshalb nachgefragt, aber erst gestern durch Blick ins Amtsblatt eine Idee bekommen, warum man Fußverkehr mal wieder benachteiligt. Eine direkte Antwort auf meine Frage bekam ich nicht.

Gehweg in Rheinhausen im Hintergrund gesperrt, im Vordergrund Falschparker auf dem Gehweg.

Im Amtsblatt 50 der Stadt Duisburg steht:
„Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg zur Beseitigung von bauordnungsrechtlichen Gefahren für Leib und Leben nach der Landesbauordnung (BauO NRW) in der zur Zeit geltenden Fassung

Hier:

Nutzungsuntersagungsverfügung des Gebäudes auf dem Grundstück Friedrich-Alfred-Straße 38 in 47226 Duisburg zu Wohn- und Aufenthaltszwecken“

Die Allgemeinverfügung betrifft natürlich erst einmal nur das Gebäude liefert aber eine Erklärung, warum der Gehweg nun gar nicht benutzbar ist. Scheinbar hat hier die Task-Force Problemimmobilien zugeschlagen und festgestellt, dass das Gebäude eine Gefährdung darstellt, aber statt die Gefährdung zu beseitigen, sperrt man lieber den Gehweg und noch dazu Parkplätze, was wieder zu neuen Gefahren führt. Denn da die Stadt zu viel duldet, nimmt natürlich gefährliches Falschparken zu.

Es stellt sich natürlich die Frage, wie lange der Gehweg jetzt gesperrt bleiben soll, obwohl es ja selbst bei der Gefahr von Hangstürzen Möglichkeiten der Sicherung gibt. Aber damit beschäftigt sich die „Task-Force Problemimmobilien“ nicht, lieber lässt man den Fußverkehr leiden. Wenn es nicht anders geht muss man das Gebäude halt abreißen. Jetzt hier ewig eine Ruine den Gehweg blockieren zu lassen geht aus meiner Sicht nicht und der/die Eigentümer haben ganz offensichtlich keine Sanierungsabsicht, denn es gab genug Gelegenheit. Das Nachbarhaus sieht dagegen richtig schickt aus.

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#Duisburg: Schmutzstreifen verhindert Mindestabstand – #Fahrrad #VisionZero

Am vergangenen Freitag war ich im Bereich der Coelve-Brücke unterwegs und sah wie ein Radfahrer den Berg hoch fuhr. Da schon einigen Autos nahten, hielt ich an und wollte mal schauen, ob man die Verkehrsregeln einhalten würde. Im Beobachtungszeitraum wurde mit zwei KFZ der Radfahrer überholt. Die erste Überholung fand mit deutlicher Unterschreitung des Mindestabstandes statt. Die zweite Überholung sah mir nach ausreichendem Abstand aus, die Sperrfläche wurde dabei aber überschritten. Sprich 100 % der Autofahrenden im Beobachtungszeitraum verstießen gegen die Verkehrsregeln beim Überholen von Radfahrenden.

Bekanntlich liegt der absolute Mindestabstand bei 1,5 m Innerorts, allerdings sagt die Rechtsprechung, dass bei Fahrten bergauf sich der Mindestabstand auf 2 m erhöht. Was ja auch logisch ist, da Radfahrende mehr pendeln.

Der Schmutzstreifen, den die Stadt Duisburg hier markiert hat, führt bei Autofahrenden zu dem Fehlschluss, dass man einfach so überholen dürfte und da die Polizei Duisburg nicht kontrolliert und sanktioniert, gibt es auch keine Aufklärung über das richtige Verhalten.

Ich könnte dies natürlich Anzeigen, aber meine Erfahrungen mit der Polizei Duisburg sind extrem schlecht, dass ich das als reine Zeitverschwendung betrachte. Bestenfalls passiert gar nicht, schlimmstenfalls bekommt man ein Schreiben, das wie ein Drohschreiben klingt. Meistens wird es wohl nur an die Staatsanwaltschaft weitergereicht, statt ein Bußgeld zu verhängen.

Die Rechtsdurchsetzung in Duisburg ist mangelhaft, obwohl es an dieser Stelle ein Leichtes wäre da sofort erkennbar ist, ob verstoßen wurde oder nicht. Bei den klaren Fällen ein Bußgeld, bei den anderen ein Gespräch über Verkehrsregeln. So ginge das. Man müsste sich halt nur in Zivil dort hinstellen und dokumentieren, während auf der anderen Seiten jemand in Uniform und mit Kelle wartet.

Aber Verkehrssicherheit steht in Duisburg nicht hoch im Kurs. Lieber behindert und gefährdet man Rad- und Fußverkehr, als für Recht und Gesetz einzustehen.

Mit einem Firmenfahrzeug wird ein Radfahrer mit erkennbar zu wenig Abstand überholt.

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#Duisburg will Grundsteuer erhöhen, aber Falschparker weiter dulden? – #Unfair

Online las ich etwas in der Art, dass man auf 12 Millionen Euro Grundsteuer nicht verzichten können. Ich glaub ein Zitat von Martin Murrack. Wie es scheint will man deswegen jetzt die Grundsteuer erhöhen und damit vor allen Dingen Haushalte mit wenig finanziellen Möglichkeiten belasten.

Mal abgesehen davon, dass das unsozial und ungerecht wäre, stellen sich mir da weitere Frage. Das Ordnungsamt brüstet sich ständig damit, dass man vorsätzlich beim Falschparken wegschauen würde, solange eine Restbreite von 1,2 m bleiben würde. Erst einmal sorgt derartiges Falschparken für kaputte Gehwege, also Mehrkosten für die Allgemeinheit, zugleich verzichtet die Stadt aber auch vorsätzlich auf viele Millionen an Einnahmen.

Eine einfach Rechnung zeigt das sehr gut. Bei nur 1000 Gehwegfalschparkern pro Tag, bei denen man wegschaut, die nur mit 55 € angesetzt würden, käme man bei 365 Tagen auf 20 Millionen. Es dürften aber deutlich mehr Falschparker sein, bei denen die Stadt Duisburg wegsieht und zudem sind die Bußgelder höher als bei Verstößen gegen Parkgebühren. Und darauf kann man freiwillig verzichten? Das heißt arme Haushalte müssen mehr bezahlen damit Falschparker ihren Mercedes auf den Gehweg stellen können? Und dann wundern sich SPD und CDU allen ernstes, dass die bei den Wählenden abstinken?

Zudem wird mit der Subvention von Falschparken auch verhindert, dass sich marktwirtschaftliche Lösungen etablieren können, die wiederum Einnahmen für die Stadt brächten. Und auch Parkgebühren sind völlig legitim. Denn warum soll ich Grundsteuer zahlen, wenn Autofahrer gar nichts zahlen fürs Parken? Obwohl sie öffentliche Fläche legal oder vielfach auch rechtswidrig besetzen? Wo ist da die Flächengerechtigkeit?

Ich bin jedenfalls nicht bereit mehr Grundsteuer zu bezahlen, solange andere gar nichts zahlen! Und die Stadt vorsätzlich auf Millioneneinnahmen verzichtet. Unter der Prämisse werde ich eventuell gegen einen Grundsteuerbescheid vorgehen.

Ein Beispiel für die Auswirkung der rechtswidrigen Subventionen durch die Stadt Duisburg.
Mercedes parkt auf Gehweg und blockiert mit weißen Transporter an einer Baustelle den Gehweg vollständig

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#Datenschutz bei AGFS NRW bzw. Fahrradpreis mangelhaft – #Spam #Fahrrad #ADFC

AGFS NRW ist die Organisation, welche Städten in NRW als Alibi dient, so zu tun, als wäre man rad- und fußverkehrsrfreundlich bzw. würde die anstreben. (Abkürzung AGFS NRW bedeutet: Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. )

Von dieser Organisation wird auch der Deutsche Fahrradpreis ausgerichtet.

Vor kurzem bekam ich jetzt ein Schreiben, wo man sich bei mir meldete, weil ich in der Jurymappe des Fahrpreises mit der Emailadresse stünde. Ich habe dann erst einmal recherchiert und dann festgestellt, dass die tatsächlich meine und sehr viele andere Emailadressen im Internet veröffentlicht haben.

In der Ankündigung stand dies nicht und in der Anmeldung damals wüsste ich nicht, dass das dort etwas von einer Veröffentlichung gestanden hätte. Denn ansonsten hätte ich gar nicht erst teilgenommen.

Ich habe in die aktuelle Datenschutzangaben geschaut, wo das nur sehr schwammig steht:
„Aus Sicherheitsgründen müssen wir im Vorfeld des Termins Ihren Vor- und Zunamen sowie Ihre E-Mailadresse zur Aufgabenerfüllung (Öffentlichkeitsarbeit) gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG erheben.“
Ich habe natürlich keine Ahnung mehr, was damals dort stand, aber das man eine Emailadresse aus Sicherheitsgründen veröffentlichen müsse kann aus meiner Sicht keine zulässige Verarbeitung von Daten sein. Denn welche Sicherheitsgründe könnten eine Veröffentlichung notwendig machen. Eine interne Verarbeitung sicherlich, aber eine Veröffentlichung im Internet für alle zugänglich? Zudem ist damit auch nicht klar, dass konkret gemacht

Wenn man auf der heutigen Seite schaut steht dort:
„In der Jurymappe sichtbar.“

Anmeldung für den deutschen Fahrradpreis mit unklarer Formulierung bzgl. Datenschutz

Der Satz sagt mit keinem Wort, dass diese Jurymappen ins Internet gestellt werden und für alle sichtbar sind. Inklusive Spambots.

Aus meiner Sicht klingt das alles eher wie eines dieser unseriösen Gewinnspiele, als wie ein Fahrradpreis.

UPDATE 19.12.2025
Wie ich erfuhr scheint die Veröffentlichung nicht beabsichtigt gewesen zu sein. Man habe zudem die Daten aus dem Netz genommen. Gegen die Veröffentlichung meiner Idee hätte ich nichts gehabt, nur gegen die meiner Mailadresse. Den Ärger hat man natürlich trotzdem durch mehr Spam. Theoretisch wäre ja Schadensersatz möglich, aber praktisch weiß ich nicht, ob das in dem Fall so viel bringen würde.

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#Bahnsinn: Nicht mal die Links funzen bei der Bahn – #Verkehrswende #Service

Am 09.12. habe ich in der Bahnapp geschaut, wie schrecklich die Zeit mit der Sperrung durch den Autobahnausbau wird. Dort wurde mir ein Link angezeigt, den man natürlich wieder nicht anklicken konnte, sondern mühsam aus der App kopieren musste. Und auch am Rechner kann man den Link nicht anklicken, sondern muss markieren und entweder kopieren oder über recht Maustaste öffnen.

Der Link führt zu einer Seite, die keinerlei Informationen enthielt.

Der Link war
https://www.zuginfo.nrw/?msg=125139

Erst wenn man unter Zuginfo mühsam sucht, findet man den richtigen Link:
https://www.zuginfo.nrw/?msg=125106

Allerdings ganz richtig sind die Infos dort auch nicht. Denn es wird nicht erwähnt, dass die S1 in Richtung Düsseldorf statt 15/35/55 plötzlich 15/28/55 ab Duisburg fährt, was ich völlig hinrissig finde, zumal in Gegenrichtung der normale Takt wohl beibehalten wird. Die Baustelle zwischen Essen und Duisburg kann wohl kaum der Grund dafür sein, dass genau die S-Bahn plötzlich deutlich früher fährt, denn die startet, wie die anderen in Duisburg. Also warum diese zusätzlich Belastung? Denn mit dem RB33 passt der Anschluss natürlich nicht mehr. Aber so etwas bedenkt man nicht bei der Bahn.

Kann die Bahn eigentlich auch Service? Oder durchdachte Fahrpläne, die nicht noch für weitere Zusatzbelastungen sorgen? Als wäre das alles nicht schon anstrengenden genug. Und man bekommt für die Änderung nicht einmal eine Begründung.

Screenshot aus der Bahnapp mit einem nicht nutzbaren Link, der noch dazu fehlerhaft ist.

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#Essen: Krankenwagen Abzocke – statt Bußgelder für Falschparken – #Gesundheit

Die Stadt Essen soll bei Falschparken vorsätzlich wegsehen, so berichtet zumindest die WAZ (Paywall) und auch Fuss e. V. über die Ordnungsbehörden in Essen. Das heißt es wird bewusst auf Gelder verzichtet, welche durch die Ahndung von Falschparken eingenommen würden. Sprich die Duldung ist eine Subvention für Falschparken die sicherlich die Stadt viele Millionen kosten dürfte, an entgangenen Bußgeldern, aber auch den Folgekosten von Falschparken.

Bekanntlich ist Falschparken sogar für einen Teil von im Verkehr getöteten und verletzten verantwortlich. Somit führt Falschparken auch zu Krankenwagenkosten. Dennoch hat die Stadt Essen jetzt beschlossen 267 Euro pro Krankenwagenfahrt abzuzocken. Dies berichtet u. a. der WDR.

Aber ich will natürlich nicht wissen, was die Medien schreiben und leider verlinkt der WDR auch nicht auf die Drucksache. Deshalb habe ich selbst weiter recherchiert.

Vorlage 1627/2025/3 „Änderung der Rettungsdienstgebührensatzung der Stadt Essen für die Jahre 2026 – 2027“

Das heißt erst einmal, dass die Änderung nicht sofort gilt.

In der Vorlage findet man eine sehr manipulative Grafik, bei der vorgetäuscht wird, dass es einen starken Einnahmerückgang gäbe, obwohl man dort gar nicht den vollen Balken bis 0 aufgetragen hat. Eine typische statische Manipulation. Man beobachtet einen Rückgang seit 2022, allerdings zeigt man weder die Zahlen von vor Corona, nach erwähnt man diese besonderen Umstände.

Weiterhin führt man an:
„Trotz sinkender Einsatzzahlen in den letzten Jahren, haben sich die Vorhaltekosten im Rettungsdienst deutlich erhöht.“

Eine Angabe wie viele der erwähnten Fehlfahren durch leichte Verletzungen im Verkehr und damit auch durch das vorsätzliche Wegsehen der Behörden entstehen, wird nicht aufgeführt.

Und dann kommt der Klopper:
„Dieses Vorgehen wird den zwingenden Geboten des Haushalts- und Kommunalabgabenrechts eher gerecht, als der Verzicht auf die unmittelbare Inanspruchnahme der Gebührenschuldnerinnen und Gebührenschuldner. Andernfalls liefe man als Stadtverwaltung Gefahr, sich dem Einwand treuwidrigen Umgangs im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung der öffentlichen Haushaltsmittel auszusetzen, womit gegebenenfalls strafrechtliche Verantwortlichkeiten adressiert werden.“
Sprich, wenn man vorsätzlich auf Einnahmen verzichtet, könnte man sich sogar strafbar machen. Nur scheint das seltsamerweise nur für Krankenfahrten zu gelten. Und das pauschal für alle ohne Prüfung ob das wirklich notwendig war und was der Grund für die Leerfahrten war. Es macht ja schließlich einen Unterschied, ob jemanden einen Krankenwagen wegen einer Erkältung ruft oder wegen eines ernsten Verdachts, wo man nicht zögern sollte. Etwa Herzinfarkt.

Weiter sagt die Stadt Essen damit, dass man bei Krankenfahrten auf die Einnahmen nicht verzichten könne, aber bei Bußgeldern vorsätzlich oder fahrlässig wegschaut und nicht ahndet, obwohl der Stadt dadurch zumindest viele Millionen entgehen dürften.

Rechtlich gibt es keinen Grund, die Einnahmen nicht aus anderen Quellen zu finanzieren. Körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht, Falschparken nicht. Und die körperliche Unversehrtheit wird aus meiner Sicht durch die Stadt Essen gefährdet, weil Menschen jetzt aus Angst der hohen Kosten nicht den Krankenwagen rufen werden.

Würde die Stadt Essen dagegen Falschparken konsequent ahnden, könnten die Leerfahrten problemlos finanziert werden, ohne die Allgemeinheit zu belasten, denn Gesundheit ist nun einmal Daseinsvorsorge.

Das Abstimmungsergebnis konnte ich leider nicht finden.

Da nach dem Beschluss des Rates der Stadt Essen, die geänderte Satzung in einem Amtsblatt veröffentlicht wird, handelt es sich um einen Verwaltungsakt, gegen den man klagen kann. In der Ausgabe von Freitag dem 12. Dezember stand noch nichts. Normalerweise hat man einen Monat Zeit für eine Klage. Aus meiner Sicht wäre das Vorgehen gegen die Satzung wegen dem Dulden von Falschparken aussichtsreich, würde aber zumindest auf das Thema Fairness aufmerksam machen.

Symbolbild für Falschparken aus Duisburg

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#Indonesien: Gute Idee für Verkehrssicherheit – #VisionZero

Statt bei der Verkehrssicherheit auf Schilder zu setzen an die sich nicht jeder hält, wie man das in Deutschland macht, geht man in Indonesien subtiler vor. Dort gibt es große Bremshuckel, die definitiv ihren Zweck erfüllen, aber auch kleine Warnlinien, die leicht erhaben sind und durch mehrere Linien hintereinander im Auto zu spüren sind und so vor gefährlichen Stellen warnen. Im Fall der Abbildung etwa die Warnung an einer Kreuzung aufzupassen.

Das wäre durchaus etwas, was man in Deutschland übernehmen könnte. Denn schließlich ist Leben und Gesundheit mehr wert als die leichte Abnutzung an Stoßdämpfern. Dies könnte zudem auch nächtlichen Rasern das Leben unangenehm machen und auf Landstraßen für mehr Sicherheit sorgen. Besonders dann, wenn man es so anbringt, dass das bei deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu Unannehmlichkeiten führt.

Sicht vom Beifahrersitz eines KFZ auf eine Kreuzung. Vor dem Fahrzeug sind mehrere weiße Linien, die leichte Erhebungen darstellen.

Leben und Gesundheit stehen für mich immer über Sachwerten!

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Warum genehmigt #Duisburg Fa. Ströer eine Werbetafel an einer Engstelle auf dem #Gehweg? – #Fahrrad #Exklusion

Neben der Ihscooterseuche stellte sich mir am Nikolaussamstag auch die Frage, warum die Stadt Duisburg der Firma Ströer eine Werbetafel an einer Engstelle genehmigt hat. Die Restbreite an der Stelle beträgt nicht einmal 1 m. Natürlich ist das typische für das rad- und fußverkehrsfeindliche Verhalten der Duisburger Verwaltung.

Allerdings geht es hier nicht um eine temporäre Baustelle, die auch oft rechtswidrig sind, sondern um ein dauerhaftes Hindernis im Gehweg, dass natürlich auch Auswirkungen auf den Radverkehr hat, da der Fußverkehr wohl kaum hintereinander laufen wird, sondern den Radweg benutzt.

Auch für Menschen ist mit Behinderung nahe dem HBF ist ein derartiges Hindernis nicht zu erwarten. Das wirft erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der Genehmigung auf. Mal wieder ein neues Highlight der verkehrsrechtlichen Niedertracht in Duisburg

Die Werbetafel steht am Zugang zum Goerdeler Park und der U-Bahn an der Mühlheimer Str. also quasi direkt am HBF. Wie man auf dem Bild ebenfalls sieht bekommt der Autoverkehr hier sogar zwei Fahrspuren. Während der Fußverkehrsfluss nicht ausreichend Platz hat.

Eine Werbetafel der Firma Ströer engt den Gehweg erheblich ein.

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#Bahnsinn: Nicht einmal die neuen Anzeigetafeln funzen richtig – #Duisburg

Im Hauptbahnhof Duisburg ist der Bahnsteig von Gleis 5 und 6 ganz neu gemacht. Auch die Anzeigetafeln sind neu. Aber offensichtlich hat man bei der Abnahme durch die Bahn nicht so genau hingeschaut.

Normalerweise steht der Zug, welcher als Nächstes kommt, außen zum Gleis hin, in dem Fall hier, steht die Reihenfolge andersherum, was erst einmal verwirrt und man fragt sich, warum die spätere S-Bahn vor der anderen kommen soll.

HBF Duisburg: Anzeigetafel von der Treppe her die Reihenfolge der Züge ist falsche herum.

Guckt man dagegen von der anderen Seite in Richtung Treppe, ist es genauso, wie man es gewohnt ist.

Anzeigetafel mit Blick vom Bahnsteig außen zum Gleis hin, steht der nächste Zug

Da der Bahnsteig im Rahmen des Umbaus völlig neu gemacht wurde, stellt sich die Frage, was die Bahn sich dabei gedacht hat. Oder hat man bei der Abnahmen einfach nicht aufgepasst? Wurden die Monitore vertauscht oder ist die Verkabelung einfach nur falsch herum angeschlossen.

Es verwundert jedenfalls, dass dies nicht der Bahn selbst aufgefallen ist und ich erst darauf hinweisen muss. Zumal der Bahnsteig nun schon mehrere Wochen in Betrieb ist und das eigentlich hätte auffallen müssen. Es dürfte auch keine große Sache sein, das zu ändern. Vermutlich nur das Kabel vertauschen oder vielleicht sogar nur eine Einstellung in der Software ändern.

Die Bahn weiß jedenfalls Bescheid und hat dies bei Veröffentlichung vielleicht sogar schon beseitigt.

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#Duisburg: CDU von Verkehr keine Ahnung – einfach nur peinlich – #Rheinhausen

Mit Drucksache 25-1192 hat sich die CDU mal wieder einen Klopper geleistet, bei dem man eigentlich eine Fahreignungsprüfung für die gesamte Fraktion und allen anderen, die dem zugestimmt haben einleiten müsste.

Erst einmal untypisch für die CDU, vielleicht will man ja den Ruf als Falschparkpartei loswerden, werden Halteverbote beantragt.

An zwei Stellen mag das Halteverbot sogar berechtigt sein, aber definitiv nicht hier:
„Bereich Nr. 121 bis Friemersheimer Straße: Hier parken regelmäßig Fahrzeuge am rechten Fahrbahnrand, obwohl dort eine durchgezogene Fahrbahnmarkierung verläuft. Fahrzeugführer sind somit gezwungen, die durchgehende Linie zu überfahren, was verkehrsrechtlich problematisch ist und zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit führt.“

Wenn dort eine durchgezogene Linie verläuft, dann ist die Sache ziemlich simpel, dann besteht dort bereits ein Parkverbot, wenn durch Parken ansonsten weniger als 3 m verbleiben. Findet man u. a. im Bußgeldkatalog als Tatbestand. Und da die von der CDU m. W. überwiegend mit dem Auto unterwegs sind, verwundert die Unkenntnis des bereits geltenden Fahrverbot erheblich. Man sollte doch eigentlich annehmen, dass wer ein KFZ fährt auch die Verkehrsregeln kennt, aber dies ist offensichtlich peinlicherweise nicht bei der CDU der Fall. Ist halt eine Partei, welche die Verkehrsregeln nicht richtig kennt.

Richtig wäre hier die Erkenntnis gewesen, dass das Ordnungsamt hier und an vielen anderen Stellen mehr kontrollieren müsste.

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#Düsseldorf hält wohl nichts von Fußverkehr – #Gehweg #Radweg

Wenn man einen Gehweg mit einem Sandhaufen blockiert, schreit das doch geradezu danach, diesen zu beseitigen.

Gehweg in Düsseldorf durch großen Sandhaufen auf wenige Zentimeter verengt

Ist aus meiner Sicht eine Frechheit, was sich Baufirmen teilweise erlauben insbesondere dann, wenn diese gar nicht genehmigt gewesen sein sollte.

Aus meiner Sicht kann hier eine adäquate Reaktion des Fußverkehr sein, sich einfach etwas Sand mitzunehmen. Diebstahl ist es nicht, da das einfach wie Müll auf dem Gehweg liegt und es ist auch nicht erkennbar, dass jemand diesen noch als Eigentum beansprucht. Man könnte hier natürlich auch die Straßenreinigung oder Müllabfuhr rufen, aber andererseits gibt es natürlich auch ehrenamtliche Müllsammler, die den Sand sicher sogar noch recyceln könnten.

Man hätte natürlich auch völlig legal einen Parkplatz sperren können und dort den Sand hinschütten können, aber Rücksichtnahme wird bei Baustellen weder seitens der Behörden noch durch die Baufirmen gelebt. Wobei die zuständige Behörde hier mitteilte, dass dies so nicht genehmigt wäre.

Der Sandhaufen ist zwar inzwischen weg, aber ist natürlich schon irritierend, was sich einige so erlauben. Muss wohl diese Falschparkermentalität sein.

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#Duisburg: Zeit endlich etwas gegen #Ihscooter zu tun! – #Gehweg #Fahrrad

Gestern war ich in Duisburg unterwegs und sah ein deutliches Zeichen für die Unfähigkeit von Politik und Verwaltung selbst einfache Probleme zu beheben, die einfach regelbar wären.

Wie man auf den Bildern erkennt war der Gehweg an der Mühlheimer Straße in Duisburg vollständig durch Ihscooter blockiert. Ferner kann man erkennen, dass dieser zustand länger als drei Stunden bestand. Es gab an der Straße noch zwei weitere Stellen, wo Ihscooter den Fußverkehrsfluss massiv behinderten, aber nicht ganz so extrem ausgeprägt, wie an dieser Stelle.

Überwiegend waren es die Ihscooter von Lime, aber auch Dott kann ich erkennen. Ich musste an der Stelle auf auf den Radweg ausweichen und dadurch den Radverkehr ebenfalls einschränken und alles nur, weil sich Politik und Verwaltung weigern endlich eine Satzung einzuführen, welche Ihscooter regelt. Denn diese Leihfahrzeuge stellen eine Sondernutzung dar, die man Problemlose regeln und einschränken könnte. Aber ganz offensichtlich wollen das die Parteien und die Verwaltung nicht. Man hält weiterhin an der freiwilligen Selbstverpflichtung fest, die es allen ernstes erlaubt solche Zustände 24 h beizubehalten. Was würde hier wohl passieren, wenn man hingeht und alle Ihscooter auf die Fahrbahn stellt? Vielleicht sollte man das machen, denn ein gefährlicher Eingriff kann das ja nicht sein, denn ansonsten wären Ihscooter auf Gehwegen ebenfalls ein gefährlicher Eingriff und Falschparken ebenfalls

Ich verlange, dass endlich die Ihscooter so geregelt werden, dass diese Leihfahrzeugen keine Hindernisse für Rad- und Fußverkehr mehr darstellen. Da die Bereitstellung von Leihfahrzeugen eine Sondernutzung des öffentlichen Raums ist, kann man problemlos Einschränkungen vornehmen und falls die Ihscooterfirmen nicht mehr wollen, sind die halt weg. Wäre auch nicht schade drum, wir haben auch so schon viel zu viele Hindernisse auf Rad- und Gehwegen.

Die notwendige Satzung für die Leihfahrzeuge sollte Regeln dass:
– Ihscooter nur dort abgestellt werden dürfen, wo der Gehweg mind. 2 m breit ist und dort auch nur am Rand.
– Ihscooter ausschließlich auf Extraflächen gruppiert abgestellt werden dürfen. Ansonsten muss ein Abstand von 2 m zwischen den Ihscootern bestehen.
– beim Auschecken durch die Nutzenden ein Foto gemacht werden und durch die Firmen kontrolliert werden muss.
– über GPS die Position genau ermittelt wird, um zu verhindern das ein Auschecken in Fußgehzonen und anderen zu schmalen Stellen stattfindet.
– bei Verstößen der Satzung ein Bußgeld analog zu KFZ für Falschparken auf Gehwegen erhoben wird (55/70/80) je nach schwere der Tat. Und bei Aufstellen durch die Firma das Bußgeld wegen Vorsatz verdoppelt wird. Natürlich je Ihscooter.

Technisch ist die Kontrolle per GPS kein Problem und auch dieses gruppierte Aufstellen gestern hätte die Firma Lime ohne Probleme erkennen und unverzüglich beheben können. Immer vorausgesetzt, die Firma ist nicht selbst verantwortlich dafür.

Technisch sind die oben aufgeführten Punkte kein Problem. Rechtlich ebensowenig, aufgrund des Umstandes der Sondernutzung. Auf diesem Weg könnte das Iscooterproblem deutlich reduziert werden.

Der Zustand gestern ist sicherlich kein Einzelfall und verlangt nach einem Eingriff, weil die freiwillige Selbstverpflichtung ganz offensichtlich nicht funktioniert.

Ich werde den Zustand jedenfalls nicht länger hinnehmen!

Und bitte immer im Hinterkopf behalten, wie das mit Rollator, Rollstuhl, Gepäck, Kinderwagen oder mit Einkäufen im Hackenporsche wäre.

Die Vereinbarung der Stadt mit dem Unternehmen, dass die Ihscooter auf dem Gehweg gestellt werden dürfen stellt einen benachteiligen Verwaltungsakt dar, gegen den man auch vor dem Verwaltungsgericht klagen kann.

Ihscooter blockieren einen recht breiten Gehweg vollständig durch eine große Anzahl.

Ihscooter blockieren einen recht breiten Gehweg vollständig durch eine große Anzahl.

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#Pressefreiheit und #Presseverantwortung – #NRZ

Schon länger hat die NRZ nur noch wenig relevantes und viel Seichtes berichtet. Seiten werden mit Blitzermeldungen und unreflektierten Abdruck von Pressemeldungen der Polizei gefüllt.

Den Ausschlag für die Kündigung der NRZ war ein Artikel, bei dem die Zeitung quasi ein Kind beschuldigt hat an einem Unfall schuld zu sein, weil es nicht nach Rechts geguckt habe, obwohl man aus den Angaben ziemlich eindeutig herauslesen konnte, dass der Autofahrer die Vorfahrt genommen hat. Dies hatte ich sowohl öffentlich, wie auch im direkten Dialog mit der Zeitung kritisiert. Die Redaktion zeigte hier Null Einsicht für Fehler und damit auch Null Aussicht für eine Verbesserung für die Zukunft. Der Ombudsmann hat sich mir gegenüber gar nicht geäußert. Weshalb ich die Zeitung dann gekündigt habe.

Journalistische Verbände halten immer wieder die Pressefreiheit hoch, was auch durchaus wichtig ist, allerdings ist Pressefreiheit ohne Presseverantwortung völlig wertlos. Die Presse glaubt Behörden und teilweise auch der Politik den Unsinn, den die verzapfen und hinterfragt nicht kritisch. Man hat manchmal eher den Eindruck, dass unkritisch Informationen übernommen werden. Damit hat die Zeitung dann aber eher den Charakter eines Behörden-/Firmenblattes. Presseverantwortung heißt Dinge zu hinterfragen und tief zu graben und nicht nur Seichte lokale Stories und Pressemitteilungen abzudrucken. Dafür muss man nicht jeden Monat viel Geld bezahlen. Die Pressemitteilungen der Polizei etwa kann ich auch bei denen Nachlesen.

Pressverantwortung heißt die Informationen kritisch zu hinterfragen und wenn man dafür kein Geld investieren will, dann kann man sich das Geld für die Zeitung auch sparen. Neutral und Überparteilich ist es jedenfalls nicht.

Wer Pressefreiheit verlangt muss auch der Pressverantwortung gerecht werden und nicht nur einfach Unsinn von woanders abschreiben. Darauf kann man in der heutigen Zeit problemlos verzichten.

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