#Dresden: Barrierefreie Haltestelle mit durchdachtem Radweg – #Inklusion #Fahrrad

In Duisburg endet der Radweg plötzlich an der Haltestelle und beim ersten Mal fragt man sich, was man korrekterweise tun soll. In Dresden hat man das anders gelöst. Aus meiner Sicht deutlich durchdachter.

Ein Radweg wird neben der Fahrbahn von gleicher Eben auf die Ebene der Haltestelle geführt.

In Dresden hat man den Radweg einfach angehoben, womit die Haltestelle barrierefrei ist, aber zeitgleich der Radverkehrsfluss nicht gestört wird bzw. nur dann wenn eine Bahn kommt. Die Kante zwischen Radweg und Fußverkehrsbereich ist so ausgeführt, dass es keine Probleme für Rollstüle geben dürfte, aber zugleich eine ausreichende Kante für Menschen mit Sehbehinderung vorhanden ist.

Wenn man das nun mit Duisburg vergleicht, wo verschiedene undurchdachte Varianten verwendet, dann ist Dresden an der Stelle richtig gut.

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#Duisburg: Ich wähle nicht Rechtsextreme und auch nicht Link! – #SPD #CDU

Für mich sind weder Sören Link noch gesichert Rechtsextreme eine Option, weshalb ich entweder ungültig Wählen könnte oder gar nicht erst hingehe. Mich nerven diese Menschen, die mir deshalb vorwerfen ich würde gesichert Rechtsextreme unterstützen. Demokratie heißt nicht, dass ich einen Nichtnazi wählen muss, weil sonst die gesichert Rechtsextremen mehr Stimmen haben. Demokratie heiß auch, dass ich keinen der Kandidaten wählen kann, weil keiner mir zusagt.

Bei den gesichert Rechtsextremen ist klar, dass die keine Option sind, aber auf Sören Link ist keine Option. Schließlich sind er und seine Partei mitverantwortlich, dass er überhaupt gegen gesichert Rechtsextreme antritt.

Im Wahlausschuss werden die Kandidaten zur Wahl zugelassen und nach § 75b der Kommunalwahlordnung NRW dürfen eigentlich zur Wahl nur Menschen zugelassen werden, welche für die freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten. Dies kann bei einer als gesichert Rechtsextrem eingestuften Partei, definitiv verneint werden. Das heißt es stellt sich die Frage warum SPD, CDU, Grüne, Linke usw. im Wahlausschuss überhaupt die gesichert Rechtsextremen zur Wahl zugelassen haben. Waren die schlecht informiert? Hatte man Angst, dass man rechtlich unterliegen könnte und aus Feigheit vor den Demokratiefeinden nichts gemacht? Oder hatte die SPD gar auf diese Konstellation spekuliert um in der Stichwahl ein besonders gutes Wahlergebnis zu erzielen? Oder hatte man Angst, dass man die gesichert Rechtsextremen stärken könnte?

Fakt ist, im Wahlausschuss hat man keine klare Kante gegen gesichert Rechtsextreme gezeigt, denn ansonsten hätte man dies im Vorfeld der Wahl erfahren. Auch hat sich keine der Parteien, welche Antraten, vorher entsprechend geäußert. Wenn man sich öffentlich für ein Verbotsverfahren ausspricht aber nicht zeitgleich auch auf kommunaler Ebene alles tut, der steht nicht mit voller Hingabe für die Demokratie ein.

Rein rechtlich könnte vermutlich sogar im Nachgang zur Wahl die Wählbarkeit aberkannt werden. Aber auch das wird nicht öffentlich diskutiert, vielleicht auch hier aus Angst zu mobilisieren.

Wählen ist eine Verantwortung und genauso ist auch die Entscheidung zu sagen, dass keiner der beiden Kandidaten eine Option ist. Der Schwachsinn, dass man Link wählen müsse, weil man gegen Rechts ist, zieht bei mir nicht. Die Gründe, welche die Linke für keine Unterstützung anführt sind andere als meine, es ist aber legitim und ich lasse mich nicht moralisch erpressen, jemanden zu wählen, hinter dem nicht einmal annähernd stehen könnte!

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#Bahnsinn: Verspätung und Infos – das Ministerium arbeitet dran

Vor einigen Tagen habe ich den Beitrag hier veröffentlicht. Inzwischen liegen mir neue Informationen vor.

Wegen der Frustration hatte ich dem Landesverkehrministerium geschrieben und erhielt von dort eine Rückmeldung, dass man an dem Thema dran wäre. Man arbeite dort auch an der Digitalisierung.

Den aus meiner Sicht wichtigsten Teil der Antwort gebe ich mal als Zitat wieder:
„Bei einem kurzfristig auftretenden Störungsfall ist die Informations- und Entscheidungskette komplex. Die Zugführerinnen und Zugführer kommunizieren mit den Fahrdienstleitungen. Die Fahrdienstleitungen sind für einzelne Streckenabschnitte und Bahnhöfe verantwortlich und müssen sich mit den Disponenten rückkoppeln. Diese wieder haben das Eisenbahnnetz in ganz Nordrhein-Westfalen im Blick. Die Disponenten empfehlen somit, welche Züge Vorrang erhalten sollen, welche warten und welche bei hohen Verspätungen ggf. früher enden und wenden sollen. Abschließend müssen die Eisenbahnverkehrsunternehmen und SPNV-Aufgabenträgerorganisationen noch eingebunden werden. Denn sie entscheiden, ob ein Zug früher enden und wenden darf, denn damit sind Einnahmeausfälle verbunden.

Die finale Entscheidung bzgl. Ausfällen oder Verspätungen muss dann über gesonderte Vorgänge in die Auskunftssysteme des ÖPNV gespielt werden, damit diese in den entsprechenden Apps ankommen.

Diese Informations- und Entscheidungsketten sind nicht vollends automatisiert. Die Informationen werden teilweise digital und teilweise telefonisch verarbeitet. Leider kann es dabei vorkommen, dass Informationen nicht so schnell wie gewünscht verarbeitet werden.“

Es ist also nicht nur die Schuld der Stellwerke, dass man oft viel zu spät die Informationen bekommen und die Informationen teilweise auch nicht stimmen. Dass da so viele Akteure beteiligt sind erklärt natürlich deutlich besser warum das nicht immer klappt. Mit einer konsequenten Digitalisierung könnte hier schon viel verbessert werden. Wenn natürlich Informationen noch telefonisch weitergegeben werden, verzögert sich die Information erheblich. Was digital nur Bruchteile von Sekunden dauert, braucht so deutlich länger.

Es beruhigt zwar, dass das Ministerium da dran ist schaut, wo man wie etwas verbessern kann, die Frage, welche sich stellt ist aber natürlich, wann man Ergebnisse wirklich spüren wird.

Und vielleicht muss man auch darüber nachdenken, die Komplexität zu reduzieren. Etwa, dass Ausfälle nicht mehr abgestimmt werden, sondern von einer Stelle entschieden werden. Über Verluste und Entschädigung kann man sich im Hintergrund streiten, Hauptsache die Pünktlichkeit und vor allen die Zuverlässigkeit der Informationen steigt.

Aber auch der Umstand, dass innerhalb der Stellwerke noch viel abgestimmt werden muss zwischen Fahrdienstleitungen und Disponenten, erscheint mir reichlich problematisch. Hier wäre eine zentrale KI, welche das Gesamtsystem im Blick hat, quasi sofort sämtliche Konsequenzen aufzeigt und jene mit den geringsten Wirkungen auswählt vorschlägt, am sinnvollsten. Ich denke so könnte man schon heute sehr viel Verspätung vermeiden. Natürlich geht das nur bei digitalen Stellwerken, die gut vernetzt sind. Bei mechanischen Stellwerken mit uralter Technik wird das schwierig. Wobei man schon heute sämtliche Züge mit Transpondern ausrüsten kann, sodass eine Zentral-KI das Gesamtsystem im Blick hat und ausgewogen steuert.

Den Eindruck hat man derzeit leider oft:
Symbolbild für die Informationsgüte der Bahn mit drei von vier Anzeigentafeln, die keine Informationen anzeigen im Bustunnel am Bahnhof Duisburg.

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#Verkehr: Klare Abgrenzung von Parkplatz und Rad-/Gehweg – #Fahrrad

Wenn man verhindern will, dass KFZ ständig aus dem Parkbereich in den Gehweg ragen, dann braucht es klare Grenzen.

Links sieht man Fahrbahn, daneben Parkbereich und abgrenzt durch einen Bordstein den Rad- und Gehweg

Wie das funktioniert sieht man sehr gut auf dem Bild. Durch den angeschrägten Bordstein merkt die Person am Steuer, wo der Parkplatz endet, es kommt aber zu keiner Beschädigung der Reifen. Zugleich wird ein Reinragen in den Gehweg wirksam verhindern. Anders als in Duisburg ist das hier gut durchdacht und wird sowohl den Bedürfnissen von Rad- und Fußverkehr gerecht, als auch denen auf Lagerung von KFZ im öffentlichen Raum.

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#Krankenversicherung durch drogensüchtige teuer?

Vor kurzem hörte ich einen Vortrag zum Thema Rauchen, Packungsjahre und Low-Dose-CT zur Früherkennnung von Lungenkrebs. Gleichzeitig gibt es eine Diskussion um Gesundheitskosten, die immer weiter wachsen. Während es die Drogen Alkohol und Nikotin überall zu kaufen gibt.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum soll man eigentlich die Kosten für Drogensüchtige mitbezahlen? Wäre es da nicht deutlich fairer, den Betrag, den die Behandlung von Drogensüchtigen kostet auf jene umzulegen, welche mit dem Drogenhandel Geld verdienen? In zwar genau in der Höhe, welche an Kosten verursacht werden?

Das wäre doch deutlich fairer, dass die Drogenkonsumenten für Erkrankungen bezahlen, welche diese sich selbst zufügen. Bei Nahrung oder Bewegungsmangel könnte man noch diskutieren, in wie weit das selbstverschuldet ist. Bei Drogenkonsum ist das definitiv selbstverschuldet, weil dies nicht notwendig ist, im Gegensatz zu irgendeiner Form der Mobilität und der Nahrungsaufnahme.

Und wer Drogen genießen will, soll auch die Folgekosten tragen.

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#Rheinhausen: Kirmes sorgt für Verkehrschaos – #Duisburg

Vor ein paar Tagen war wieder Kirmes in Duisburg Rheinhausen und man merkte mal wieder, dass die Stadt Duisburg Verkehrsregeln nicht beherrscht bzw. beim Aufstellen von Schilder nicht die Umsetzung kontrolliert.

So sah es während der Kirmes an der Haltestelle Friedrich-Alfred-Straße aus:
Bushaltestelle mit zwei unterschiedlichen Halteverbotsschildern an Friedrich-Alfred-Str. in Duisburg

Im Vordergrund sieht man ein eingeschränktes Halteverbot, was quasi ständig missachtet wird. Wegen der Kirmes hat man ein absolutes Halteverbot aufgestellt. Obwohl ein Teilbereich ohnehin ein absolutes Halteverbot ist, hat man den gesamten Bereich von der Krefelder Str. bis zur Elisabethstr. mit einem absoluten Halteverbot belegt, aber die vorhandene Beschilderung nicht abgedeckt.

Das war aber noch vergleichsweise harmlos. Viel schlimmer waren die zahlreichen KFZ, welche an der Duisburger Str. bei der Kirmes selber auf dem Gehweg standen und den Fußverkehr teilweise nicht nur erheblich behinderten sondern sogar gefährdeten. Mir scheint, dass die Stadt Duisburg sich keine Gedanken gemacht hat in Hinblick aufs Parken und schon gar nicht wurde das Fehlverhalten kontrolliert und geahndet, denn am Kirmeswochende sah es u. a. so aus:
Duisburg-Rheinhausen: Kirmesfahrzeuge blockieren den Gehweg vollständig und lassen nur den Radweg frei.

Aber es kommt noch schlimmer:
Duisburg Rheinhausen: Parken von Kirmesbesuchern blockiert den Zugang zum Zebrastreifen.

Man erkennt ganz offensichtlich, dass Ordnungsamt weder aktiv war, noch konsequent Gefährder abgeschleppt wurden. Und derartig am Zebrastreifen zu Parken ist megagefährlich, weil Autofahrende einen nicht rechtzeitig sehen können. Eigentlich sollte das kein Problem sein, denn dann müssten Autofahrende vorsichtig fahren, aber mit Autofahrenden und Verkehrsregeln klappt das nicht so.

Ich habe jetzt mal das Verkehrskonzept für die Kirmes angefordert. Man erkennt auch hier sehr deutlich, dass mit SPD und CDU das nichts mit Sicherheit und Sauberkeit wird. Denn derartiges Parkchaos sorgt für erhebliche Gefährdung für Fußverkehr.

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#Wasserschutz: RAG will mehr Grubenwasser in die Ruhr einleiten – #Duisburg

Die RAG AG möchte mehr Grubenwasser in den Harpener Teich und in die Ruhr einleiten. Dies kann man Amtsblatt 37 der Bezirksregierung Arnsberg entnehmen.

Man 2,4 Gm³ mehr in die Ruhr einleiten bei Essen und 5,3 Gm³ mehr direkt in Bochum in die Ruhr. Bei den Harpener Teichen sollen es 2,2 Gm³ mehr sein. Aus dem Harpener Teich fließt das Wasser ebenfalls in die Ruhr und dann bei Duisburg in den Rhein. Das sind Summe 9,9 Gm³ mehr als vorher, also eine signifikante Erhöhung.

Angeblich geht es um eine langfristige Sicherung der Grubenwasserhaltung. Allerdings halte ich die Einleitung für unverantwortlich, denn schließlich ist das Wasser dann schnell weg und wird nicht wieder zu Grundwasser. Das mag zwar im Sinne der RAG sein, die dann nicht so viel abpumpen muss, aber nicht im Sinne der Gesellschaft, welche einen Grundwasserspiegel erhalten will.

Man stellt sich die Frage, ob beim Einleiten berücksichtigt wird, wie der Wasserpegel von Rhein und Ruhr ist und ob die Einleitung bei Hochwasser gedrosselt oder gestoppt wird. Denn schließlich tragen die vielen Zuleitungen aus der Wirtschaft dazu bei, den Rheinpegel signifikant zu erhöhen, was die kritische Mengen sein kann, welche einen Deich zum Bruch bringt.

Scheinbar gab es bereits von Juni bis August eine Offenlage zur wasserrechtlichen Erlaubnis. Und die nun offengelegten Anträge kann man vom 29.09.-28.10.2025 einsehen. Bis 28.11.2025 kann man Einwenden. Scheinbar sind auch Einwendungen per Email möglich.

Eine Betroffenheit der Niederlande sieht man offensichtlich nicht, obwohl die Auswirkungen der Einleitung von Grubenwasser zusammen mit Hochwasser wirkt. Die Schadstoffe in den Bergwerken, werden mit mehr Wasser natürlich noch stärker verdünnt in die Umwelt freigesetzt, aber ich gehe davon aus, dass dies bei RAG und Behörde keine Bedenken auslöst.

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#Duisburg: HBF neugebaut und schon beschissen – #Bahnsinn

Der Duisburg HBF wird nun seit einiger Zeit umgebaut, was zu Ausfällen von Zügen führt. Der Bahnhof soll dadurch angeblich neuer und schöner werden. Als ich vor kurzem auf dem Bahnsteigen auf einen ICE gewartet habe, fielen mir Spuren von Tauben auf.

Es gibt da offensichtlich noch offene Stellen am Dach, die mit einem Netz gesichert sind, wobei das Netz offensichtlich genauso wenig Wirkung auf die Tauben hat, wie Halteverbote auf den Autoverkehr in Duisburg.

Neues Dach von Gleis 12 und 13 im Duisburger HBF mit deutlichen Spuren von Taubenkot, Federn.

Man sieht ganz deutlich, dass bereits jetzt Tauben den Hohlraum des Daches besetzt haben und den Neubau verunreinigen. Der Boden sieht zwar sauber aus, aber anscheinend wird der nur oft genug gereinigt.

Bekanntlich ist Taubenkot ziemlich ätzend und könnte bereits jetzt die Dachkonstruktion korrodieren. Dann kann man wenn man bei Gleis 1 fertig ist, wieder von vorne Anfangen. Man fragt sich, dass die Bahn sich dabei gedacht.

Und noch dazu macht das Warten in einem Bereich, wo Taubenkot von oben kommen kann, keinen Spaß. Anstatt es von vornherein richtig zu machen, stümpert man hier scheinbar rum.

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#Düsseldorf: Ihscooter blockieren Radweg über mehrere Tage – #Fahrrad #Gehweg

Auch in Düsseldorf wird die Verkehrswende nur unzureichend gelebt. Statt gegen Falschparken konsequent vorzugehen, regelt man weiterhin die Ihscooter nur unzureichend. In einigen Bereichen gibt es zwar Parkzonen, aber ansonsten blockieren die Rad- und Gehwege in mitunter gefährlicher Art und Weise.

Links rumstehende KFZ, daneben ein sehr schmaler Radweg auf dem zwei Ihscooter quer rumstehen

Der nur 1 m breite Radweg wird zur Hälfte von Ihscootern blockiert. Obwohl es rechtswidrig ist, ist der Radweg sogar nutzungspflichtig. Durch die rumstehenden KFZ, ist es nicht möglich auf die Fahrbahn auszuweichen. Das heißt der Radverkehr wird über den Gehweg fahren und damit Fußverkehr gefährden, wenn denn Nachts die Ihscooter früh genug gesehen werden.

Paris und Gelsenkirchen haben es richtig gemacht, es gäbt natürlich auch nicht anders Möglichkeiten das zu Regeln, per Satzung, sodass Ihscooter auf Rad- und Gehwegen, wie Falschparker behandelt werden und der Halter Punkte und Bußgeld bekommt, wenn der Fahrer nicht ermittelt werden kann. Aber man will das nicht und lieber ganz bürokratisch jeden einzelnen Parkplatz regeln.

Schön heute wäre viel möglich, aber man will nicht, die Möglichkeiten des Rechtsrahmen simpel und schnell nutzen. Wobei Düsseldorf ja nicht einmal die Ahndung von Falschparken hinbekommt.

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#ÖPNV: Parkgebühren auch um 60 Euro im Jahr erhöhen! – #Deutschlandticket

Statt Forderungen im Sinne der Verkehrswende zu stellen, bedauert es Krischer nur den Preisanstieg. Was wäre verkehrt daran, den Preis an die Parkgebühren zu koppeln. Das heißt jede Erhöhung wird eins zu eins auf die Lagerung von KFZ im öffentlichen Raum umgelegt und zum Ausbau vom ÖPNV verwendet. Das würde bedeutet, aber Anfang nächsten Jahres kosten Parken überall mindestens 60 €.

Natürlich gibt es immer andere Möglichkeiten, aber scheinbar will man ÖPNV, lieber noch unattraktiver machen. Die Autolobbyisten haben sich einmal mehr durchgesetzt.

Die in der NRZ erwähnten X-Busse taugen nichts, wie ich beim X32 von Empel-Rees nach Kalkar erleben durfte. In beide Richtungen war der Umstieg sehr knapp und fast verpasst. So motiviert man auch niemanden zum Umstieg, entsprechen leer war der Bus auch.

Ständige Preiserhöhungen sind in meinen Augen auch keine Stabilität. Ganz im Gegenteil, die werden viele Menschen zurück ins Auto treiben, weil der unzuverlässige ÖPNV nur mit einem günstigen Preis akzeptabel ist. Eine Preiserhöhung um über 10 % macht einen unzuverlässigen und schlecht informierenden ÖPNV nicht attraktiv. Und das ist definitiv auch keine leichte Preiserhöhung. Wenn das so weiter geht bin ich bald wieder bei dem Preis, den ich vorher fürs Ticket 2000 bezahlt habe, wobei ich da das Fahrrad mitnehmen konnte. Und gerade für Menschen, die jeden Euro umdrehen müssen ist die Erhöhung sehr happig.

Klima- und Umweltschutz ist der SPD offensichtlich nichts wert und auch sozialer Verkehr ist denen egal. Und sich dann bei der nächsten Wahl wundern?

Bücherschrank im ÖPNV bei einem Bus in Hamburg.

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#Duisburg: Neubaugebiet ohne Radwege? – #Autoschwurbelstadt #Wedau #Fahrrad

Wie ich der Zeitung entnahm plant die Stadt Duisburg bei 6-Seen-Wedau ohne Radwege ein größeres Neubaugebiet. Schon die Baustraßen hat man fahrrad- und fußverkehrsfeindlich geplant. Nun stellt sich heraus, dass man später die gleiche verkehrssteinzeitliche Politik fortsetzen will. Verwundert irgendwie nicht bei der Autobrille von SPD und CDU.

Dabei ist absehbar, dass es durch die geplanten Schmutzstreifen zumindest gefährliche Situationen, wenn nicht sogar Tote und Verletzte geben wird. Der Artikel enthält aber bereits jetzt die Lösung für das Problem. Dort werden Parkbuchten erwähnt, spricht man streicht einfach die Parkbuchten, da es kein Recht aufs Parken gibt, und legt dafür einen Radweg an. Eine Alternative wären Einbahnstraßen für KFZ, wodurch auch genug Platz für einen ordentlichen Radweg bliebe. Die Behauptung der Stadt Duisburg man würde nach Lösungen suchen, ist offensichtlich unwahr, da es durchaus Lösungen gibt, die allerdings vielleicht nur nicht im Sinne von rumstehenden KFZ sind, allerdings ist Parken immer nachrangig zu fließenden Verkehr.

Bei Neubauten muss man auch rechtlich keinen Schmutzstreifen akzeptieren. Das heißt z. B. der BUND könnte gegen die Pläne rechtlich vorgehen, weil klimafreundliche Mobilität bewusst und vorsätzlich behindert wird, einseitig zugunsten von PKW.

Und ganz sicher wird ein Schmutzstreifen in Duisburg nicht aussehen, wie dieser Schutzstreifen in Kiel.
Ausreichend breit geplanter Schutzstreifen in Kiel

Es wird eher so aussehen, wie diese Schmutzstreifen am Flutweg in Rheinhausen.
Schmaler Schmutzstreifen beidseitig am Flutweg in Duisburg

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#Ihscooter fast richtig abgestellt – #Duisburg

Man glaubt es kaum, aber in Duisburg hat man einen Ihscooter mal fast richtig abgestellt. Nämlich, da wo die Stolperfallen hingehören, auf der Fahrbahn.

Natürlich hätte das Abstellen noch besser ausfallen können, da der Ihscooter hier ja den nach Ansicht der Stadt Duisburg einzigen richtigem Verkehr, dem KFZ-Verkehr im Weg steht.

Ich wundere mich, ob die Stadt mehr gegen Falschparken von Miet-Ihscootern tun würde, wenn diese häufiger so auf der Fahrbahn stehen würden? Vielleicht regt man sich bei der Verwaltung und Politik eher, wenn die Ihscooter Parkplätze besetzen und KFZ-Verkehr blockieren und nicht „nur“ Fußverkehr und Radverkehr. Dabei ist das Abstellen von Leih-Ihscootern oft ein gefährlicher Eingriff, denn schließlich werden immer wieder Menschen verletzt. Aber mein Eindruck ist ja, dass die „Menschenrechte von KFZ“ der Stadt Duisburg wichtiger sind, als die Rechte von Rad- und Fußverkehr.

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#Duisburg: Drängelgitter wegen Baustellenverkehr? – #DEGES #A40

In Duisburg haben KFZ immer Priorität gegenüber anderen Verkehr.

Ein Weg der durch beidseitige versetzte Gitter zur Verlangsamung von Radverkehr sorgt.

Das Bild entstand an der Baustelle für die neue Autobahnbrücke. An ganz bestimmt nutzt auch hier die Stadt Duisburg wieder die Ausrede mit einer Gefährdung durch Baustellenverkehr. Allerdings stellt sich mir die Frage, warum der Radverkehr an der Stelle permanent ausgebremst wird, wenn dort nur ab und an Baustellenverkehr stattfindet. Vermutlich sind das gar nicht so viele KFZ, sodass an dieser Stelle die Regelung eigentlich zu Lasten des Baustellenverkehrs gehen müsste. Es gibt da eigentlich keinen Grund, dies so zu handhaben. Am fairsten wäre natürlich eine Ampel, die bei Bedarf Grün für Baustellenverkehr anzeigt und ansonsten immer Grün für Radverkehr. Aber wie an anderen Stellen gibt die Autobahnbaufirma DEGES wohl nicht viel auf Rad- und Fußverkehr. Genauso, wie man einfach den Weg sperrt, verfährt man hier wohl auch.

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#Brüssel: Minibaumscheibe – #Baumschutz

In Brüssel sieht man einige absurd kleine Baumscheiben.

Eine Baumscheibe von ca. 40 x 40 cm

Hatte manchmal gedacht in Duisburg wären die schon viel zu klein, aber zumindest diese in Brüssel sind sehr klein. Da sind bei manchen Bäumen die Stämme größer.

Die Wasserversorgung dürfte da eher problematisch sein. Zumal die Bäume sich ja ausbreiten. Ich kannnicht so recht verstehen, warum man sich dafür entschieden hat.

Der Gehweg ist ziemlich breit und es stehen sogar noch KFZ darauf rum, es wäre also problemlos möglich die Baumscheiben größer anzulegen.

Möglich wäre natürlich, dass man ein derartiges Format nur gewählt hat, weil der Baum noch klein ist und man die Fläche nach und nach vergrößern wird. Das erscheint mir aber irgendwie aufwändiger, wobei das natürlich das Durchlaufen der Baumscheiben verhindern würde.

An andere Stellen hat man dagegen die Baumscheiben in Grünflächen mit einem Plastikrand umgeben. Ich nehme an, dass es hier darum den Baum besser gießen zu können.

Baumscheibe in Grünfläche mit Kunststoffumrand, ca. 30 cm hoch.

Es versteht sich von selbst, dass kleine Baumscheiben weder Starkregen gut aufnehmen noch für große Bäume sorgen, die im Sommer gut kühlen.

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#Bahnsinn: Induzierte Verspätung durch miese Arbeit in Stellwerken – #Düsseldorf

Auch hier wieder mal ein Beispiel aus dem Bahnalltag, wie man völlig unnötig dafür sorgt, dass nicht nur ein Zug verspätet ist, sondern direkt mehrere Züge.

Anzeigetafel der Bahn am Bahnhof Derendorf mit zwei verspäteten Zügen

Angekündigt werden auf der Tafel die S11 und die S6. Die S11 sollte laut Ankündigung um 11:49 fahren, fährt aber erst um 12:40. Die S6 pünktlich um 12:36 hätte fahren können, fährt deshalb angeblich um 12:40, was natürlich logisch definitiv nicht geht. Die S1, die hier nicht drauf steht, wäre um 12:43 gefahren.

Wegen einer Streckensperrung fahren S6 und S11 auf dem Streckenabschnitt die gleiche Route bis Flughafen Terminal. In Gegenrichtung war die S11 bereits mit Verspätung aus vorheriger Fahrt angekündigt. So holt man die 50 Minuten definitiv nicht raus. Es hätte schon viel bewirkt, wenn man die S11 in Düsseldorf HBF hätte enden lassen und dann direkt zurück. Stattdessen wollte man anscheinend lieber die Verspätung weiter mitschleppen und noch bei anderen Linien Verspätung induzieren. Die S1 startet derzeit am Düsseldorf HBF und hatte wegen dieser nicht nachvollziehbaren Entscheidung im Stellwerk bereits zu Beginn der Fahrt einiges an Verspätung, was sich dann natürlich weiter aufstaut.

Da wäre es, auch wenn es individuell ärgerlich ist, manchmal sinnvoller Züge vorzeitig enden zu lassen, um zumindest auf einem Teil der Strecke pünktlich zu sein. So sorgt man an vielen Stellen für mehr Verspätung, da sich das ja in der engen Taktung mitschleppt und an weiteren Stellen für Verspätung sorgt.

Solche, aus meiner Sicht, völlig unsinnigen Entscheidungen verdanken wir bei der Bahn sicherlich einiges an den täglichen Verspätungen. Verspätung wird zum Teil in den Stellwerken gemacht.

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#Duisburg: Deppenstadl nächster Akt – #Fußverkehr

Vor einiger Zeit war mir aufgefallen, dass die Grünphasen für Fußverkehr an der Ampel vor dem Hauptbahnhof ultrakurz sind und ich wollte deshalb die Pläne der Ampelschaltung, also der Zeiten, wann für wen Grün und Rot ist. In Düsseldorf war das kein Problem für die Schaltung am Mörsenbroicher Ei, die ich auch bereits analysiert und für gefährlich befunden habe.

Die Wirtschaftsbetriebe haben mir daraufhin einen absolut absurden Ablehnungsbescheid geschickt, bei dem man sich frage, ob der wirklich die Formerfordernisse eines Verwaltungsaktes erfüllt. Ich würde sagen nein.

Entweder hat man den Antrag so verstand, als wollte ich die elektronischen Schaltpläne für die Ampelanlage, nach der ich gar nicht gefragt habe oder man versteht das in der Ablehnung BSI-KritisV nicht richtig, denn die Pläne wann eine Ampel Grün und Rot zeigt unterliegen keineswegs der Geheimhaltung. Ganz im Gegenteil, denn diese Informationen sind ja durch Beobachtung öffentlich zugänglich. Es ist halt nur etwas aufwändiger, als in die Pläne zu gucken. Es gibt da also keinerlei Informationen, die geheimhaltungsbedürftig sind. Das hätte man durch eine einfach Rückfrage klären können, wollte aber scheinbar lieber unnötig die Gerichte beschäftigen, was natürlich völlig absurd ist. Die Gerichte haben auch so schon genug zu tun.

Man könnte natürlich auch denken, dass die Stadt Duisburg die Schaltungen deshalb nicht öffentlich machen will, weil dann bekannt würde, wie wenig Zeit man dem Fußverkehr zum Queren der Mercatorstraße einräumt. So schnell, wie die Ampel umspringt sind das wohl nur weniger Sekunden, was regelmäßig dazu führt, dass Menschen bei Rot gehen, was ich nur zu verständlich finde.

Zerbrochenes Schild Duisburg Hauptbahnhof und gepflastertem Boden

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Email auf Seiten ändern, warum Bestätigung nur an neue Email?

Wenn man irgendwo die Emailadresse ändert, wird meistens eine Email zur Bestätigung an die neue Emailadresse geschickt, aber nie an die alte Emailadresse. Da macht es doch ziemlich einfach, wenn man irgendwo das Passwort gehackt hat, den Account wegzunehmen. Wobei meisten werden die Passwortdaten ja vom Betreiber der Seiten durch Lecks verloren.

Gerade deswegen wäre es doch eigentlich sinnvoll, die Änderung der Mailadresse bei der Alten und der Neuen bestätigen zu lassen. Außer natürlich die Email wurde gehackt, aber dann wird es eh problematisch.

Was nützt es wenn man überall für Zweifaktorauthentifizierung oder so ähnlich wirbt, aber nicht die Sicherheit ganzheitlich durchdenkt. Da ist der Account dann ganz schnell weg und was dann?

Das Passwort kann noch so sicher sein, wenn die Sicherheit der Seite nichts taugt, dann ist es weg. Und noch nerviger ist es, dass man überall einen Account anlegen soll, dass wird dann selbst mit Passwortmanager anstrengend.

Wobei es auch Seiten gibt, die zumindest eine Information an die ursprüngliche Emailadresse schicken.

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#Fahrrad: Mindestabstand-Aufkleber irreführend

An etlichen Stellen sieht man Symbole, die auf den Mindestabstand hinweisen, der beim Überholen eingehalten werden soll.

Aufkleber, der auf den Mindestabstand zwischen KFZ und Fahrrad mit einem Pfeil in beide Richtungen hinweist, an einem orangen KFZ.

Ich bin nicht sicher ob alle so aussehen, wie auf dem Bild, aber der auf dem Bild ist definitiv keine so gute Umsetzung, da der Pfeil in beide Richtung zeigt und suggeriert, dass der Mindestabstand auch für Fahrradverkehr gelten würde. Besser wäre es, wenn nur ein Pfeil nach links zeigen würde, da der Abstand für KFZ gilt.

Der Aufkleber könnte vielleicht ein Grund sein, warum Autofahrende so oft der falschen Annahme sind, Radfahrende dürften nicht rechts vorbeifahren an Ampeln, obwohl das sogar explizit erlaubt ist.

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#Duisburg: Warum nutzt niemand diesen Gehweg? – #Rheinhausen #Fußverkehr

In Duisburg gibt es etliche Stellen, wo die Motonormativity der Politik und Verwaltung sehr deutlich wird.

Im Vordergrund ein zugewachsener Gehweg, daneben ein Radweg und dahinter eine Einmündung

Auf dem Bild ist so eine Stelle gezeigt. Der Gehweg ist weitestgehend zugewachsen, was nicht nur an der mangelhaften Kontrolle/Pflege durch die WBD liegt, sondern auch an der Autopolitik dieser Stadt, wo sich noch immer alles dem Auto unterordnen muss.

Die Fahrbahn hat keine sicherer Querung, ist allerdings keine 30er-Zone, sondern eine viel befahrene Straße, die u. a. zu einem Marktplatz führt. Vor einiger Zeit hat die Stadt Duisburg mal behauptet, weil dort eine Ampel wäre könnte man dort keinen Zebrastreifen hinmachen, was natürlich nicht stimmt. Es gibt sogar Zebrastreifen, die zu einer Ampel führen. In dem Fall wäre es allerdings eine völlig andere Fahrtrichtung.

Theoretisch müsste hier Abbiegeverkehr warten, sodass ein Teil der Querung problemlos wäre aber dann kommt ein Bereich mit Stoppschild, wo KFZ-Verkehr Vorrang hat und in dem Bereich ist insbesondere Wochentags viel Verkehr. Es ist ganz offensichtlich, dass die Stadt hier eine Querungsmöglichkeit schaffen müsste. Aber weil die Stadt dies nicht tut, nutzt nur wenig Fußverkehr den gezeigten Gehweg. Es ist einfach nicht sicher, bzw. man muss viel zu lange warten.

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#Duisburg: Grüne fragen nach bei Fußverkehr – #Gehweg #Gehdruck

Fußverkehr fördern ist Klimaschutz, bisher habe ich zum Thema Fußverkehr öffentlich leider zu wenig vernommen von den Grünen. Insbesondere im Verkehrsausschuss, gab es keine erkennbare Arbeit am Thema, obwohl es da ausreichend Ansätze gäbe.

In der BV-Mitte hat man jetzt nachgefragt.

DS 25-1042 „Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, hier: Gehwegparken in Duisburg-Mitte“

Die Verwaltung will das schriftlich beantworten. Ich hoffe man ist da in der nächsten Wahlperiode auch wirklich dran.

Man fragt u. a.:
– wie die Stadt auf die 1,2 m Restgehwegbreite kommen und welches Gremium dies entschieden habe. Darüber hinaus wie die Öffentlichkeit darüber informiert wurde.
– Fragen zum einhüftigen Parken und wie es da sein kann, dass das Kfz nahezu vollständig auf dem Gehweg steht.
– Dann wie das Ordnungsamt mit für den Gehweg zu schweren Kfz umgeht.
– Und was mit Kfz ist, die weit in den Gehweg ragen.

Würde ich die BV-Mitte wählen würde ich da für die Grünen stimmen, aber ich stimme in Rheinhausen ab. Wobei mich wundert, dass dies nicht auch Thema im Verkehrsausschuss ist. Denn auch dort hätte man eine derartige Anfrage stellen können. Gerade bei solchen Themenkomplexen ist die Informationsgewinnung erst einmal wichtig. Und da kann man sicherlich viele Informationen erhalten durch Nachfragen. Etwa auch, wie die Verwaltung auf die Idee kommt, dass 1,2 m ausreichen für ungehinderten Begegnungsverkehr (nach Bremer Falschparkurteil) von Rollstühlen ausreicht. Selbst, wenn man günstig kalkuliert sind Rollstühle alleine schon mind. 60 cm breit, dass aber auch nur bei sehr schmalen Menschen. Selbst da braucht es aber noch Platz um den Rollstuhl mit den Händen zu bewegen und natürlich fährt der nicht total geradlinig. Eher muss man mit über 70 cm allein für den Rollstuhl rechnen. Plus Handspielraum beidseitig ist man bei locker 90 cm. Sprich Begegnungsverkehr bräuchte mind. 1,8 m, ansonsten läge eine Behinderung vor, denn wenn jemand warten muss liegt rechtlich definitiv eine Behinderung vor. Bei 1,2 m würde sogar Fußverkehr behindert, wenn ein Rollstuhl entgegen kommt, da hier nur noch 30 cm frei wären. Das reicht einfach nicht. Und damit Kinder nicht auf die Fahrbahn laufen zwischen den rumstehenden Kfz, müssen diese an der Hand gehen auch hier bedeutet dies einiges an Platz, was Begegnungsverkehr nicht möglich macht.

Also egal wie man es dreht und wendet, die 1,2 m der Stadt Duisburg sind definitiv rechtswidrig.

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#Duisburg: Vermögensschaden durch die vorsätzliche Nichtahndung von Falschparken – #Kommunalwahl #SPD #CDU

In Duisburg ist vieles marode, weil der Kommune angeblich das Geld fehlt. So wird ständig behauptet, dass für Radverkehr und ÖPNV zu wenig Geld da wäre gleichzeitig, dulden insbesondere SPD und CDU das Falschparken auf Gehwegen vorsätzlich. Das heißt erstens entgehen der Stadt durch Nichtahndung von Fehlverhalten viel Geld, was dann natürlich an anderen Stellen fehlt. Falschparken zu tolerieren ist ein Verhalten, was zudem zu mehr Falschparken führt. Das heißt zweitens werden Gehwege erheblich geschädigt, wodurch ein zusätzlicher Vermögensschaden für die Allgemeinheit entsteht.

Durch SPD und CDU kommt es zu Flaschparken auf Gehweg, wie dieser Bus, der gerade noch 60 cm Platz lässt.

Interessanterweise wird dieser Vermögensschaden nicht öffentlich hörbar thematisiert. Auf der Duisnamo haben SPD und CDU behauptet, dass sie vieles gerne machen würden, aber das Geld fehlen würde. Wenn das Geld fehlt und CDU und SPD vorsätzlich auf Einnahmen verzichten, dann dürfte das wohl Sabotage an der Verkehrswende sein.

Es gibt Menschen die Mieten sich legal einen Parkplatz, schließlich ist das Eigenverantwortung einen Platz für das Fahrzeug zu finden. Andere beschädigen Gehwege und erschleichen sich Parkraum und die Politik, die ansonsten teilweise sehr stark nach Law and Order schreit, schaut absichtlich weg. Und dann wundert man sich, warum die Menschen das Vertrauen in die Politik verlieren. Ich mein wozu soll man sich an die StVO halten, wenn diese sogar von den Ordnungsbehörden vorsätzlich ignoriert wird? Insbesondere dann, wenn die Vorgaben der StVO einen zum Teil sogar gefährden, wenn man sich daran hält. Ich fahre mit dem Fahrrad bei Ampeln auf der Fahrbahn nicht ohne Grund mittig.

Nur um das mal zu verdeutlichen, würde man nur 1 000 falsch abgestellte KFZ pro Tag aufschreiben und das durchschnittliche Bußgeld wäre 55, wären dass 55 000 pro Tag und 20 075 000 pro Jahr, als 20 Millionen und es gibt in Duisburg deutlich mehr Falschparken und bei sagen wir mal 200 000 Kfz mit einer durchschnittlichen Parkgebühr von 50 pro Jahr, was natürlich viel zu wenig wäre, wäre man auch schon bei 10 Millionen und könnte damit zugleich auch den öffentlichen Raum fairer verteilen.

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#Baustellengrauen durch Flexihip – Blockierter Gehweg und #Exklusion – #Duisburg #Rheinhausen

An der Friedrich-Alfred-Str. 21 wird nun bereits seit langem gebaut mit längeren Pausen. Seit einigen Wochen ist nun der Gehweg, wann immer ich geguckt habe, vollständig blockiert durch einen Bauzaun.

Geh vollständig gesperrt durch Bauzaun und Fahrbahn mit allerlei Hindernissen ohne Rampe, wann

Wenn für Bauarbeiten der Gehweg gesperrt wird, muss eigentlich ein Behelfsweg auf der Fahrbahn eingerichtet werden. Absperrband mit Paletten und Baumarktwagen wirken eher wie ein Hindernis, was aufgestellt wurde, um Parkplätze freizuhalten.

Eine Regelung wurde nicht getroffen, wie Fußverkehr sich verhalten soll. Natürlich habe ich bereits vor einigen Wochen die Stadt angeschrieben, aber getan hat sich nichts. Offensichtlich toleriert man in Duisburg sämtlichen Mist, den irgendwelche Unternehmen veranstalten. Dabei müssten hier die Arbeiten eingestellt werden, bis dort der Gehweg überdacht ist oder eine andere Regelung getroffen wurde. Stattdessen habe ich nicht den Eindruck, dass überhaupt etwas gemacht wurde. Das ist wohl die „“Wertschätzung““ von SPD und CDU für Fußverkehr, die man an vielen Stellen in Duisburg bemerkt.

Angeblich ist Flexihip ein Pflegeunternehmen, aber ganz offensichtlich eines, dass keinerlei Rücksicht auf Menschen nimmt, die zu Fuß, im Rollstuhl oder mit Rollator unterwegs sind. Zumal nicht nur vor dem Gebäude der Gehweg blockiert wird, sondern auch daneben in der Rheinstraße.

Flexihip-Baustelle, Gehweg an Rheinstraße Duisburg Rheinhausen vollständig mit Material zugestellt.

Neben dem Baumaterial sah ich dort letztens auch ein KFZ stehen. An der Rheinstraße steht wenige Meter weiter eine Einrichtung für ältere Menschen. Auch das scheint hier aber niemanden zu interessieren. Man soll hier wohl die Straße mehrfach überqueren, hat aber nicht einmal Querungshilfen eingerichtet. Scheinbar setzt man bei der Baustelle auf möglichst billig zu Lasten der Allgemeinheit. Eine Wohnung darin würde ich jedenfalls nicht nehmen, denn wenn schon solcher Mist bei den Gehwegen gebaut wird, wer weiß schon, was da sonst noch für Mist gebaut wird. Und auch was die Pflegeleistung angeht, hätte ich wenig Vertrauen in diese Firma, denn jegliche Außenwirkung von einem Unternehmen lässt Rückschlüsse auf das Innenleben zu. Auch der Umgang bei einer Baustelle mit Fußverkehr und gerade Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Und was SPD bzw. CDU angeht und deren Wahllügen von Sicherheit, so gilt dieses offensichtlich nicht vor der Wahl und schon gar nicht für Fußverkehr. Dass die Stadt hier nicht unverzüglich handelt, liegt in meinen Augen an der Stadtspitze, die nicht für Priorität für klimafreundliche Mobilität sorgt, sonder lieber Fußverkehr an vielen Stellen im Stadtgebiet behindert und gefährdet.

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#Gehweg freiklagen? Ein Versuch einer DIY-Anleitung – #Duisburg #Gehdruck

Erst einmal sei gesagt, dass eine Klage immer nur die letzte Option ist. Es gibt sicherlich Städte die von sich aus rechtskonform handeln oder zumindest auf Antrag Fehler beheben. Bei anderen Kommunen ist das leider nicht der Fall und wenn auch die Aufsichtsbehörden nicht von sich aus etwas tun, dann bleibt leider nur eine Klage.

Die einschlägigen technischen Regeln sehen eine Gehwegbreite von 2,5 m frei von Hindernissen (u. a. KFZ) vor. Ist die dies nicht gewährleistet bzw. deutlich unterschritten dürfte der Rechtsweg recht aussichtsreich sein, wenn es sich um angeordnetes Parken handelt. Also wenn dort ein Schild steht oder eine weiße Linie, die auch als Parkerlaubnis gilt. Bei geduldetem Falschparken ist es schwieriger und darauf werde ich hier nicht eingehen.

So hat der Gehweg am Sternbuschweg in Duisburg nur 1,2 m Restbreite, weil man bis dahin das Parken erlaubt hat. Selbst der Begegnungsverkehr von zwei normalen Personen ist hier nicht mehr ungehindert möglich. Man muss sich quasi aneinander vorbeiquetschen. Mit Kinderwagen, Gepäck, Hackenporsche, Rollstuhl oder Hund ist das quasi nicht mehr möglich. Das heißt der Fußverkehrsfluss wird erheblich gestört.

Man kann natürlich die Stadt bitten die Parkerlaubnis aufzuheben. Es mag Orte geben, wo das funktioniert. In Duisburg zeigt die Erfahrung, dass selbst offensichtlich rechtswidrige Parkerlaubnisse nicht freiwillig zurückgezogen werden.

Der erste Schritt wäre erst einmal eine Bestandsaufnahme mit Dokumentation des Ist-Zustands und Abfrage der Genehmigung. Da das Aufstellen eines Schildes (Verkehrszeichen) ein Verwaltungsakt ist, also ein Art von Genehmigung und dieser den Fußverkehrsfluss beeinträchtigt, braucht der Verwaltungsakt eine Begründung. Die Erfahrung in Duisburg zeigt, dass es nicht immer eine Begründung für Verkehrszeichen gibt. Die Dokumentation des Verwaltungsaktes kann man per IFG bei der Kommune einfordern. Damit hätte man dann einen deutlich Beleg für einen rechtswidrigen Verwaltungsakt. Wenn es dagegen eine Begründung gibt, so kann man diese hinterfragen.

Ferner müssen Kommunen nach StVO und VwV-StVO solche Parkerlaubnisse regelmäßig Überprüfen. Auch dies kann man bei der Kommune per IFG einfordern. In der Praxis ist Frag den Staat eine sehr hilfreiche Seite, die man ruhig auch mit einer Spende unterstützen kann.

Basierend auf den Informationen kann man bei der Kommunen einen Antrag einreichen die Parkerlaubnis aufzuheben. Nach VwVfG hat die Kommune drei Monate Zeit auf diesen Antrag zu reagieren, ansonsten kann man Klagen, ebenfalls kann man Klagen, wenn der Antrag abgelehnt wird.

Die Klage wird beim zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht, dies geht auch ohne Anwalt. Wichtig ist eine gute Darlegung warum die Parkerlaubnis nicht zulässig ist. Dazu sollte man auch die persönliche Betroffenheit darlegen und belegen können. Hilfreich sind auch Fotos von Situation, wo es eng war.

Die Stadt wird natürlich irgendwelche Gründe formulieren, warum man nicht klagen kann oder warum die Klage abgewiesen werden soll. Auf die Behauptungen kann man dann noch einmal eingehen, man kann aber nach mehrfachen Schriftwechsel um Entscheidung bitten. Ob die Stadt natürlich das Urteil anerkennt oder nicht ist dann die Frage. Dann würde das Verfahren in die nächste Instanz gehen. Natürlich könnte das Urteil auch zu Ungunsten von einem ausgehen, wobei ich das persönlich bei einem derartig klaren Sachverhalt für unwahrscheinlich halte. Eventuell besser die Kommune auch nach und ergänzt eine Begründung, wobei das sehr schwierig sein dürfte, denn da hier der Fußverkehrsfluss behindert wird, müsste gemäß § 45 StVO eine Gefährdung belegt werden, da dies bei Behinderungen des Verkehrsflusses zwingend erforderlich ist. Es gibt allerdings keine denkbare Gefährdung, welche daraus resultiert, nicht auf dem Gehweg parken zu dürfen, da es kein Anrecht auf Parken vor der Haustür gibt.

Falls man verlieren sollte in der ersten Instanz müsste man die Kosten tragen, die so bei ca. 500-1000 € liegen können. Eventuell kann man die Summe auch über Crowdfunding bekommen oder in Zusammenarbeit mit einem Verein.

Eine Folge der pauschalen Gehwegparkerlaubnis bis zu einer Restbreite von 1,2 m in Duisburg ist, dass wie hier sichtbar KFZ den Gehweg sogar noch mehr einschränken. In dem Fall ein Bus, der gar nicht auf dem Gehweg stehen darf, der nur eine Restbreite von 0,6 m lässt.

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#Duisburg: Rheinverbot lächerlich plötzlich – #SPD #Wahlkampf

Einerseits macht ein Badeverbot im Rhein Sinn, andererseits ist es lächerlich, am Ende des Sommers eine plötzliche Dringlichkeit festzustellen, die einen sofortigen Vollzug begründet. Das Wasser im Rhein dürfte angesichts der Temperaturen eh zu kalt sein, für ein Bad. Da ist ein Dringlichkeitsbeschluss wohl nur mit der Kommunalwahl zu begründen.

Veröffentlicht wurde das Verbot im Amtsblatt und gilt ab heute. Eine Begründung ist dem Amtsblatt nicht zu entnehmen, erst in der Drucksache für den Rat, der nach Wahl die Dringlichkeit nachträglich legitimieren soll.

Die Gefahr für Leib und Leben besteht seit sehr langer Zeit und jährlich sterben im Rhein Menschen. Ein Verbot wird daran nicht viel ändern, denn diejenigen, die im Rhein baden, dürften überwiegend nicht einmal wissen, dass es ein Verbot gibt. Seltsamerweise gibt es hier keine Bedenken, wie etwa bei LKW-Verboten oder anderen Stellen im Verkehr, wo es ebenfalls ständig Tote und Verletzte gibt, da sieht die SPD offensichtlich keinen Handlungsbedarf.

Grundsätzlich spricht nichts gegen das Badeverbot, allerdings ist es in Anbetracht der Art und Weise der Umsetzung lächerlich. Denn eine Dringlichkeit, nachdem man jahrzehntelang nichts getan hat, lässt sich nicht begründen. Die Bußgelder hätten vor Gericht keinen Bestand. Aber vielleicht will man hier nur Ordnung vortäuschen, während man im Straßenverkehr seit Jahrzehnten versagt.

Aus der Drucksache

Begründung der Dringlichkeit

Aufgrund der vorherrschenden Temperaturen und der geschilderten Gefahrenlage ist eine unverzügliche Entscheidung für ein sofortiges Badeverbot dringend erforderlich. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Gefahr besteht, dass Menschen weiterhin im Rhein baden und sich daher die oben beschriebenen Gefahren verwirklichen können. Da eine vorherige Einberufung des Rates oder des Haupt- und Finanzausschusses nicht kurzfristig herbeigeführt werden kann und ein Abwarten bis zur nächsten Ratssitzung am 09.10.2025 erhebliche Nachteile für die öffentliche Sicherheit und Ordnung mit sich bringen würde, ist eine Entscheidung über einen Dringlichkeitsbeschluss notwendig.

Die Gefahr besteht seit Jahrzehnten und es ist auch genauso lange bekannt, dass der Rhein tödlich sein kann. Bei Unfällen prüft man jede Stelle, ob dies ein Unfallschwerpunkt ist und wenn nicht tut man gar nichts, obwohl selbst ohne Unfälle oft gehandelt werden müsste, aber beim Rhein bestimmt man pauschal, dass überall verboten ist, ohne derartige Prüfung und behauptet dann auch noch, dass es dringlich wäre, obwohl nicht einmal Statistiken gezeigt werden, die einen plötzlichen sprunghaften Anstieg von Toten in Duisburg durch den Rhein gibt. Eine derartige Dringlichkeit ist völlig unbegründet und einfach nur lächerlich. Man wollte nur vor der Wahl noch einmal so tun, als würde man etwas tun, auch wenn man an die wirklich gefährlichen Stellen, wie etwa den Ruhrorter Kreisel nicht ran geht, weil es ja den von der SPD und CDU so geliebten Autoverkehr antasten würde.
Ein konkreter Anlass wurde auch nicht genannt, der eine besondere Eile für Duisburg begründen würde. Als Opposition würde ich ja Fragen, ob es in Duisburg dieses Jahr überhaupt Tote am Rhein gegeben hat, die nicht von woanders angeschwemmt wurden.

Und ob diejenigen, die eventuell am Sonntag am Rhein sind, überhaupt etwas davon wissen, wenn es erst zwei Tage vorher veröffentlicht wurde? Warum erst jetzt, wenn Düsseldorf dies schon vor einigen Wochen gemacht hat?

Rhein bei Duisburg bei Sonnenaufgang mit Industrie

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#Duisburg ist echt … vermoost – #Sauber #SPD

Die SPD behauptet ja, sie würden für ein sauberes Duisburg stehen, auf Wahlplakaten. Man muss nur ein wenig durch Duisburg gehen um sofort zu sehen, wie lächerlich das ist.

Unter einer Patina aus Moos oder Algen ist das Stadtwappen und anderes an einem Brückenpfeiler erkennbar.

Das Bild zeigt so ein Beispiel, wo Duisburg ganz sich nicht sauber ist. Wenn man bei einer Wahl antritt und schon seit langer Zeit regiert, dann sollte man vor der Wahl vielleicht auf solche offensichtlichen Lügen verzichten, weil das einfach nur lächerlich ist. Wer einem darauf die Hand geben will, obwohl bereits das Gegenteil definitiv belegt ist, der lügt sicherlich auch bei allem anderen.

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SPD und CDU verkleinern Gehwege noch mehr – #Fußverkehr #Duisburg

SPD und CDU stellen die Kommunalregierung der Stadt Duisburg und geben damit den Ton an. Bereits 2002 hat man Falschparken pauschal auf allen Gehweg legalisiert, wenn eine Restbreite von 1,5 m bleibt, was dann irgendwann durch die Kommunalregierung angepasst wurde.

Als wäre dies nicht genug, sorgt man nun mit Ladesäulen für weitere Einschränkungen. Es ist ganz offensichtlich, dass SPD und CDU fußverkehrsfeindlich sind, denn rechtskonform ist nichts davon. Weder die Ladesäulen mitten im Gehweg noch die ganze Toleranz für Menschen, die sich nicht an Recht und Gesetz halten, also in dem Sinne Kriminelle sind.

Ladesäulen an der Krefelderstr. in Dusiburg Rheinhausen schränken den Gehweg um mehr als 1/3 ein.

Ein weiter über 3,9 m breiter Gehweg wird um ca. 1,4 m eingeschränkt, also mehr als 1/3, weil die von der Kommunalregierung kontrollierte Verwaltung der Meinung ist, KFZ dürften in den Gehweg ragen. Nun könnte man zwar sagen, dass ja noch genügend Restbreite wäre mit nur ca. 2,1 m allerdings reicht das knapp für Begegnungsverkehr von zwei Personen im Rollstuhl.

Besser wäre es gewesen dort einige Parkplätze zu entfernen und Bäume zu pflanzen, aber Parken ist SPD und CDU heilig, Fußverkehr ist denen nur hinderlich, weshalb man alles zu Lasten des Fußverkehr nimmt.

Am 14.09. kann man die verkehrspolitische „Amokfahrt“ von SPD und CDU abwählen.

All Cars Are Bad

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#SPD Wahllügen in der NRZ – #Falschparkpartei #Duisburg

Das Zitat sagt doch genau das Gegenteil von keinem Verkehrsmittel den Vorzug zu geben.

„Wir wollen die Verkehrsarten nicht gegeneinander ausspielen, so wird bei jeder Maßnahme das Thema Parken mitgedacht.“

Mit Parken bevorzugt die SPD einseitig KFZ und dass schon seit vielen Jahrzehnten, wer sich für ÖPNV, Rad- und Fußverkehr entscheidet wird benachteiligt.

Parken wird mitgedacht, ÖPNV und Radweg nur berücksichtigt. Damit ist doch klar, dass die SPD primär Politik für KFZ gemacht hat und auch machen wird.

LKW Vorrangrouten will man weiterhin nur ausweisen, aber nicht festlegen, obwohl die damit Straßenrechtlich verbindlich gemacht werden könnten, aber auch LKW sind halt KFZ.

Und wie will man Duisburg zur Schwammstadt ausbauen, wenn zeitgleich immer mehr Vorgärten zu Parkplätzen umgebaut werden, selbst an Stellen, wo die eigentlich unter Denkmalschutz stehen.

Die SPD ist ganz klar für vollgelaufene Keller durch Förderung von KFZ inkl. Falschparken und rechtswidrig versiegelte Vorgärten.

Ein Partei, die derartig gegen Recht und Gesetz im Verkehr steht, wie die SPD in Duisburg, ist für mich unwählbar. Das gilt aber auch alle anderen Parteien, bei denen ich keinen sichtbaren Einsatz für Fußverkehr erkennen kann.

Busse blockieren Gehweg, wie in diesem Bild, weil die SPD Duisburg gegen die konsequente Ahndung von Falschparken ist.

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#Rheinhausen: Warum erzählt Ersin Erdal von der SPD Märchen? – #Leerstand #Duisburg

In einem NRZ Artikel vom 27.08.2025 behauptet Ersin Erdal: „Wir können die Vermieter leider nicht zwingen, frei stehende Ladenlokale zu angemessenen Mieten anzubieten.“ Das ist natürlich ein klares Märchen. Natürlich könnte die Politik etwas tun, wenn man denn wollte. Aber aus mir nicht ersichtlichen Gründen will man nichts tun und erzählt dann noch Märchen, um der Bevölkerung die Wahrheit zu verschweigen.

Natürlich kann man die Vermieter zur Vermietung bringen. Denn erstens setzen die den Leerstand steuerlich ab, was man unterbinden kann, wenn keine ernsthafte Vermietungsabsicht besteht. Sprich wenn zu hohe Mieten verlangt, dem geht es wohl eher ums steuerliche Absetzen von angeblichen Verlusten. Hier kann das Finanzamt bei längerem Leerstand das Absetzen streichen. Aber vielleicht haben hier ja welche von der SPD Eigentum.
Zweitens kann die Stadt Duisburg genauso wie eine Zweitwohnsitzsteuer eine Leerstandabgabe für Ladenlokale einführen. Wer also nicht vermieten will, muss eine Abgabe zahlen. Ganz simpel. Und wer wirklich keine Vermietung hinbekommt muss den Leerstand halt in Wohnraum umwandeln, denn auch das ist eine Option, die allerdings nicht genutzt wird, weil es lukrativer sein dürfte den Leerstand steuerlich abzusetzen. Und vielleicht auch, weil der bürokratische Aufwand zu hoch ist.

Wobei natürlich die Lokalpolitik mitverantwortlich ist für Leerstände durch die Genehmigung von ALDI, LIDL usw. auf der grünen Wiese und damit außerhalb von Zentrum und dann Nebenzentren usw. und dann wollten die auch noch ein FOC, womit an anderer Stelle Leerstand entstanden wäre. In Rheinhausen hat man ein neues Netto auf der Wiese direkt neben einem alten Netto genehmigt, dass Ladenlokal steht immer noch leer, was auch bereits vorher absehbar war. Im Süden will man einen Vollsortimenter unbedingt im Rahmerbuschfeld bauen, statt den vorhandenen Laden umzubauen, obwohl das möglich wäre.

Darüber hinaus kann auch die Umwandlung von leeren Ladenlokalen in Wohnraum erleichtert oder sogar subventioniert werden. So wäre es denkbar die Grundsteuer für Gebäude mit solchen umgewandelten Wohnungen oder Sozialwohnungen zu erlassen oder zu vermindern. Quasi ein Sozialrabatt.

Fakt ist jedenfalls es gäbe viel Möglichkeiten, aus irgendwelchen Gründen will man aber nicht. Genauso wie die SPD Sauberkeit verspricht, für nach der Wahl, es aber vor der Wahl nicht hinbekommt, obwohl man zusammen mit der CDU regiert, die ebenfalls Sauberkeit verspricht. Denn in dem Artikel wurde auch die mangelnde Sauberkeit in der Fußgehzone beanstandet.

Warum werden Parteien nicht mehr gewählt? Weil diese offensichtliche Lügen von sich geben und die Menschen das einfach leid sind.

Auch der Einsatz für den Klimaschutz ist bei der SPD nicht bemerkbar. Man macht hier allenfalls Quantsprünge, die bekanntlich sehr winzige Veränderungen sind.
Wahlplakat SPD: Deine Stimme für alt, jung und gutes Klima

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#Duisburg: SPD und CDU verschenken Millionen … – #Haushalt

Auf der einen Seite klafft im Haushalt der Stadt Duisburg ein riesiges Loch, auf der anderen Seite schenkt man dem Autoverkehr Millionen von Euros jedes Jahr.

In 2002 beschlossen primär SPD und CDU, dass man Falschparken auf Gehwegen nicht mehr Ahnden will, wenn noch eine gewisse Restbreite verbleibt. Das heißt SPD und CDU haben hier bewusst und vorsätzlich auf Einnahmen in Millionenhöhe verzichtet. Zugleich sorgt das Parken auf Gehwegen aber auch für Schäden, die Kosten für die Allgemeinheit verursachen. Insbesondere dann, wenn zu schwere Fahrzeuge auf Gehwegen stehen, denn das ist allenfalls nur bis 2,8 t zulässig. Sprich es wird auf Einnahmen verzichtet, während man zeitgleich Ausgaben verursacht.

In Diskussionen verweisen SPD und CDU immer wieder auf angeblichen Parkdruck. Das Argument Parkdruck ist allerdings Irrsinn, da es erstens kein Recht auf Parkplatz gibt und zweitens ein hoher Parkdruck für eine entsprechend hohe Parkgebühr spricht, um Angebot und Nachfrage an legalen Parkplätzen konsequent zu regeln. Das heißt auch hier wird auf Einnahmen durch Parkgebühren verzichtet. Das dürften weitere Millionen sein, die der Stadt seit vielen Jahren fehlen.

Natürlich gibt es auch unsinnige Ausgaben, wie etwa für Studien zu Seilbahnen. An vielen Stellen könnte die Stadt natürlich auch einsparen. Ich bin auch kein Freund der Opernehe, weil sich die Stadt Duisburg das einfach nicht leisten kann. Das sind freiwillige Leistungen, wo man einsparen könnte. Ebenso die Fahrkostenpauschale für Ratsmitglieder und Mitglieder in anderen politischen Gremien. Man sollte besser allen über die DVG das Deutschlandticket zur Verfügung stellen. So hätte die Stadt wenigstens noch etwas davon. Stattdessen lässt man die Politik auf Kosten der Allgemeinheit am Rathaus parken.

Und wenn man dann noch bei „freiwilligen Leistungen“, wie Spielplätze und Einrichtungen für Jugendliche spart, lassen diese ihrer Energie in Form von Vandalismus freien Lauf. Was natürlich auch Kosten verursacht.

Aus meiner Sicht tragen SPD und CDU die volle Verantwortung für das Haushaltsloch tun aber nicht das Notwendige.

Durch Autoverkehr beschädigter Gehweg in Duisburg Rheinhausen. Etliche Platten sind sichtbar verschoben.

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#Düsseldorf: Menschen für Antrag und Klage gegen Nachtflüge gesucht – #Klimaschutz #Fluglärm #Essen #Kaarst

Die Bürger gegen Fluglärm haben den folgenden Beitrag veröffentlicht:
Wir suchen Antragsteller und Kläger für einen Antrag zur Verschärfung der Nachtflugregelung

Aus meiner Sicht gehören Nachtflüge vollständig verboten. Ich würde sogar soweit gehen, an stillen Feiertagen sollte der Flugverkehr vollständig ruhen.

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Parkgebühren sind sozial und gerecht – #Duisburg #Falschparken #SPD #CDU

Warum dürfen KFZ als Privateigentum eigentlich Platz im öffentlichen Raum besetzen?

Die Politik faselt ständig von angeblichem Parkdruck, während man in offenen Garagen keine KFZ, sondern Gerümpel stehen sieht. Die KFZ stehen dann in Einfahren und auf der Fahrbahn.

Dazu kommen noch Wohnmobile, Anhänger und LKW, die überall rumstehen und Platz wegnehmen. Weiterhin sieht man immer wieder bei Autohändlern KFZ, die dort mit oder ohne Nummernschildern Raum einnahmen und ebenfalls lange KFZ, die weit in Gehweg ragen und den Platz von zwei PKW einnehmen.

Bei Wohnmobilen hat die Stadt Köln längst gehandelt und ebenso bei langen KFZ. In deren Parkzonen sorgt eine Längenbegrenzung dafür, dass bestimmte KFZ dort nicht mehr stehen dürfen. Sprich der Parkdruck wird erheblich verringert und wer lange zulässige KFZ will, der muss mehr zahlen. Demnach sind Parkgebühren soziale Gerechtigkeit, wo nicht Menschen mit vielen KFZ mehr Raum beanspruchen und teilweise Unternehmen ihren Fuhrpark auf die Öffentlichkeit auslagern und dadurch ebenfalls Platz beanspruchen.

Dann natürlich noch die Ungerechtigkeit beim Falschparken nimmt anderen Menschen den Platz weg, den diese zum Gehen, zum Radfahren usw. benötigen. Menschen im Rollstuhl mit Rollator oder Hackenporsche werden in ihrer Bewegung eingeschränkt oder sogar aufgehalten.

Alle Parteien, die sich gegen Parkgebühren stemmen und für Falschparken einsetzen sind weder sozial, noch gerecht. Damit sind natürlich insbesondere die Duisburger Falschparkparteien SPD und CDU gemeint.

Falschparken von Bus auf Gehweg, gefördert von SPD und CDU durch vorsätzliches Wegsehen bei Parkvergehen

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#Köln: Wenn Schilder keinen Sinn machen, werden sie ignoriert – #Fußverkehr #Gehweg

Umwege sind für Rad- und Fußverkehr schlimmer, als für Autoverkehr, weil die Anstrengungen deutlich höher sind. Will man Rad- und Fußverkehr fördern muss man dies berücksichtigen.

Ein Fußverkehr Verbotsschild vor einem Trampelpfad durch eine Fläche mit Rasen, der offensichtlich häufig benutzt wird.

In Köln am Flughafen hat man dies offensichtlich nicht gemacht. Ich weiß nicht wo der Weg hin führt, aber offensichtlich wird dieser von vielen als sicherer und oder bequemer eingeschätzt, als der legal Weg, der vermutlich ein erheblicher Umweg sein dürfte.

Nach persönlicher Erfahrung werden die Zebrastreifen dort vom Autoverkehr nicht immer beachtet. Es könnte somit auch mangelhafte Verkehrssicherheit sein, die zu dem klar sichtbaren Verstoß gegen das Gehverbot führt. Würde man dies der Stadt Köln melden, was ich natürlich nicht machen werde, dann würde man die Durchsetzung wohl eher gegen Fußverkehr richten, anstatt sich Gedanken über die Ursachen zu machen.

Das passiert bei Verkehrsplanung zu selten. So führen stark ausbremsende Ampelschaltungen zu geringerer Einhaltung bei Fußverkehr, insbesondere dann, wenn das Rot als offensichtlich unsinnig wahrgenommen wird, weil kein KFZ kommt. Für Fußverkehr sollte Dauergrün sein, solange kein KFZ kommt.

Verkehrswende und Klimaschutz fängt beim Nachdenken an.

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#Duisburg: Haltestelle Gehweg mit Fahrradfrei – #Fahrrad #Gehweg

In Duisburg tut man ein wenig für barrierefreie Bushaltestellen, insgesamt natürlich deutlich zu wenig. An und für sich ist das gut, aber ein großes Manko sind die Regelungen für Radverkehr in dem Bereich. An vielen Stellen stehen gar keine Schilder oder sind Piktogramme auf dem Boden aufgebracht. Man hat schlichtweg Anarchie, weil der Radweg plötzlich endet.

Bei dem gezeigten Bild ist es zwar ein nicht nutzungspflichtiger Radweg, allerdings darf der Radweg trotzdem nicht einfach so aufhören. Erstens tragen solche Situationen zu Gehwegfahren bei und zweitens müsste hier eine Überführung auf die Fahrbahn sein, weil Schrittgeschwindigkeit für Radverkehr zwar eine Option ist, aber man muss die Wahl haben, die hier definitiv nicht gegeben ist. Wobei die Haltestelle hier sogar breit genug wäre um den Radweg durchgängig zu machen.

Zu sehen ist das Schild für Gehweg mit Fahrradfreischild darunter für 100 m.

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#Gehweg: Ich habe Gehdruck!!! – #Ihscooter #Gehdruck #Falschparken #AllCarsAreBad

Wenn es um das Thema Falschparken auf Gehwegen geht argumentieren Politik und Behörden immer mit angeblichem Parkdruck. Was ich immer das sein soll.

Ich dagegen will mich auf Gehwegen frei bewegen können ohne KFZ ausweichen zu müssen, egal ob es nun Ihscooter, PKW oder LKW sind. Stattdessen muss man sich durchquetschen durch Engstellen, weil KFZ illegal toleriert auf Gehwegen stehen. Ein solche typische Stelle, wo man ständig Gehdruck hat, weil zu oft und zu viele KFZ rumstehen, um ungehindert zu gehen ist die Kreuzstr. in Duisburg, wo auch dieses Bild entstand:
Falschparken von Bus auf Gehweg der Kreuzstraße (Duisburg) mit einer Restbreite von 60 cm.

Meist hat man zwar etwas mehr Platz, aber für Begegnungsverkehr reicht es quasi nie. Wobei Begegnungsverkehr hier Fußverkehr meint. Bei Kinderwagen, Rollstühlen oder Hunden wird es natürlich deutlich schwerer.

Und in Duisburg gibt es sehr viele Stellen mit erheblichem Gehdruck, aber die Verwaltung, sowie die beiden Kommunalregierungsparteien SPD und CDU interessiert das nicht. Aber auch von den anderen Parteien im Rat habe ich bisher keine Initiative erlebt, diese Thematik zumindest mal zu hinterfragen. Etwa auf welcher Rechtsbasis die Stadt Duisburg ständig etwas von 1,2 m faselt, obwohl eine pauschale Duldung definitiv rechtswidrig ist.

Ich für meinen Teil werde keine Partei wählen, die nur Lippenbekenntnisse abliefert, aber keinen wirklichen Einsatz zeigt, zumindest mal zu hinterfragen. Wer aus Angst Zustimmung zu verlieren das Falsche macht, wird von allen Seiten Zustimmung verlieren.

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#Rheinhausen: SPD steht im Weg rum – #Duisburg #Falschparken

SPD und CDU haben in 2002 dafür gestimmt, dass Fußverkehr auf Gehwegen mit nur 1,5 m auskommen muss, egal ob es dort ein Schild gibt oder nicht. Man hat damit rechtswidrigem Gehwegparken eine pauschale Legitimation ohne Einschränkungen verschafft.

Dies Politik setzt die SPD im aktuellen Wahlkampf konsequent fort. In der Fußgehzone hat die SPD neben Dikel ein Ladenlokal in Beschlag genommen. Keine Ahnung, ob das jemandem von der SPD gehört oder gemietet ist.

Davor stand die SPD letztens und hat den schmalen Weg zwischen Spielfläche und Häuserfront nahezu vollständig blockiert.

Stehtisch mit einem Mann und einer Frau, wohl von der SPD. Stehen auf einem schmalen begehbaren Streifen und blockieren diesen weitestgehend.

Das passt lückenlos ins Gesamtbild, was sich mir von der SPD oft bietet. Voller Einsatz für rumstehende KFZ, kein echter Einsatz für Fußverkehr.

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#Düsseldorf: Hygiene und Rechtschreibung

Wenn man vor einem Restaurant in der Altstadt steht und als ausgehangene Gerichte:
„Nuddel mit Soyabonesauce und Scheineleischwuerfel und Vegetabile“
und
„Nuddel mit Soyabonesauce und Gewuerzte Scheinleischwuerfel und Vegetabile“
sieht, stellen sich einem natürlich schon Fragen.

Auf den ersten Blick ist es natürlich kurios und vielleicht sogar amüsant, dann aber stellen sich Fragen. Wenn man Deutsch so schlecht beherrscht, wie will man dann die Hygienvorschriften einhalten?

Rechtstexte sind natürlich deutlich schwerer zu verstehen und zu schreiben, als das Menü eines Restaurants. Und würde stark vermuten, dass es da ein recht umfangreiches Regelwerk gibt, damit das Essen nicht gefährlich bzw. schädlich ist. Keine Ahnung, wie man das sicherstellen will, wenn die Sorgfalt bei der Speisekarte schon nicht stimmt.

Die Abbildung zeigt ein Gericht, asiatische Schriftzeichen und den Text: "Nuddel mit Soyabonesauce und Scheineleischwuerfel und Vegetabile"

Die Abbildung zeigt ein Gericht, asiatische Schriftzeichen und den Text: "Nuddel mit Soyabonesauce und Gewuerzte Scheinleischwuerfel und Vegetabile"

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Warum dürfen Rechtsextreme überhaupt bei der Kommunalwahl antreten?

Der Kommunalwahlkampf läuft und die Zeitung berichtete vor ein paar Tagen, dass man sich Sorgen wegen eines Rechtsruck mache.

Mich wundert ja mehr, warum die überhaupt antreten dürfen. Kommunalwahlordnung NRW § 75 b Wahlvorschläge fordert für die Bewerber:
„(7) Für die Vorprüfung und die Zulassung der Wahlvorschläge gelten die §§ 27 bis 29 entsprechend. Der Wahlausschuss prüft bei den Wählbarkeitsvoraussetzungen der Bewerber auch, ob diese die nach § 65 Absatz 2 Satz 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen beziehungsweise § 44 Absatz 2 Satz 1 der Kreisordnung für das Land Nordrhein-Westfalen notwendige Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten.

Bei einer als gesichert Rechtsextrem eingestuften Partei ist diese Gewähr definitiv ausgeschlossen. Also ist es für mich sehr verwunderlich, dass dies Partei überhaupt antreten darf. Denn keiner deren Bewerber bietet diese Garantie, ansonsten wären die nicht Mitglied einer als gesichert rechtsextrem eingestuften Organisation. Wer Rechtsextrem ist tritt nicht für die FDGO ein.

Zudem wäre das Verbot von Kandidaten auch eine Möglichkeit für ein indirektes Verbotsverfahren, da man hier durch die Instanzen bis zum Verfassungsgericht gehen könnte. Ebenso wäre es aus meiner Sicht möglich die Wahl anzufechten, weil Kandidaten zugelassen wurden, die gerade nicht die oben genannte Gewähr bieten. Keine Ahnung, wie aussichtsreich es ist, hier nach der Wahl den Rechtsweg zu beschreiten. Es wäre auch möglich, dass man dies vor der Wahl hätte machen müssen und gegen die Zulassung der rechtsextremen Kandidaten hätte vorgehen müssen. Versuche von den demokratischen Parteien gab es in Duisburg m. W. nicht.

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#Rheinhausen: CDU outed sich als Verkehrsinkompetent – #Duisburg #StVO

Mit Drucksache 25-0948 beantragt die CDU ein absolutes Parkverbot in Bergheim zwischen Hausnummer 61 und Einmündung Schrootenstraße.

Das Ganze ist zwar als Prüfantrag formuliert, ich finde es aber erschreckend, wie wenig Ahnung die CDU in Rheinhausen von Verkehrsregeln hat. Das wirklich niemandem der Fehler aufgefallen ist, der in dem Antrag steckt?

Die CDU behauptet, dass der Verkehrsfluss durch ständig am rechten Fahrbahnrand parkende Fahrzeuge behindert würde. Ich war schon öfters dort und kann mich jetzt nicht an in dem Bereich rumstehende KFZ erinnern.

Die Frage ist hier natürlich erst einmal welcher Verkehrsfluss gemeint ist. Denn einmal hätten wir dort den KFZ-Verkehr auf der Fahrbahn, dann den Fahrradverkehr auf dem Radweg, wobei es durch rumstehende KFZ direkt neben dem Radweg zu keiner Behinderung, sondern einer Gefährdung für Radverkehr kommt. Zudem wäre da noch der Fußverkehrsfluss. Aber in Anbetracht des Autodenkens der CDU dürfte hier wohl ohnehin nur der KFZ-Verkehr gemeint sein.

Angeblich würde dort die Sicht durch die „Linkskurve“ beeinträchtigt und KFZ müssten auf die Gegenspur ausweichen. Dabei schwenkt hier lediglich die Straße leicht nach links und man muss auch nicht komplett in die Gegenspur lenken.

Dann wird angeblich KFZ-Verkehr dazu gezwungen eine durchgezogene Linie zu überfahren. Dabei ist hier nur ein ganz kurzes Stück an der Einmündung Schrootenstraße und hier kommen wir dann auch dazu, wie unsäglich peinlich dieser Antrag ist, den man mit Kenntnis der StVO sofort als unnötig hätte erkennen können. Erst einmal darf nicht geparkt werden, wenn deswegen eine durchgezogene Linie überfahren werden muss, steht sogar im Bußgeldkatalog und dann ist da ja ein Radweg:
StvO § 12 Halten und Parken
„(3) Das Parken ist unzulässig
1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, soweit in Fahrtrichtung rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt ist, vor Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,“

Hätte man also Ahnung von der StVO, hätte man bereits gewusst, dass an der Einmündung bereits auch so ein Parkverbot besteht. Als Falschparkpartei ist die CDU mitverantwortlich dafür, dass Falschparken überall im Stadtgebiet nicht oder nicht richtig geahndet wird. Also wenn die Sicht aus der Schrootenstr. eingeschränkt wird, ist das erst einmal ein Vollzugsdefizit. Abgesehen davon erscheint es mir eher darum zu gehen, dass jemand von der CDU nicht ausgebremst werden will. Vielleicht jemand derdiedas dort häufiger langfahren muss?

Das Problem mit dem LKW könnte man natürlich auch mit einem Fahrverbot erledigen, aber die CDU ist ja dagegen, obwohl dies zulässig und geboten wäre den LKW-Durchgangsverkehr in Duisburg in erheblichem Umfang einzuschränken, da LKW-Verkehr regelmäßig für verletzt und tote Radfahrende/Gehende verantwortlich ist. Der LKW-Durchgangsverkehr muss deshalb aus kommunalen Bereichen, wo viele Menschen leben und unterwegs sind herausgehalten werden.

Also vielleicht einfach mal einen Gang runterschalten und die Verkehrsregeln lernen, statt solche Anträge zu stellen und damit im Endeffekt den LKW-Verkehr zu beschleunigen.

Das angeblich erhebliche Gefahrenpotential ist nicht größer als an vielen anderen Stellen in Duisburg. Die Gefährdung durch LKW-Verkehr, insbesondere beim Rechtsabbiegen dagegen ist real.

Gefahrguttransport auf der Jägerstraße UN1193 Sehr brennbare Flüssigkeit

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Sind Lithiumeisenphosphatbatterien eigensicher?

Wenn man sich kritisch zu Lithiumbatterien äußert oder auch nur mal nachfragt hat man mitunter sofort eine Horde von selbsternannten Verteidigern der Lithiumbatterie am Hals.

So stellte ich vor einigen Tagen eine frage zu einem Großspeicher und wie man da für die Sicherheit gesorgt hat, also nur die Frage, wie man verhindert, dass bei einem Brand mehr und mehr Batterien in Brand geraten und mir wurde sofort vorgeworfen ich wäre dagegen. Dabei ist es unehrlich bei einer Technologie die Risiken zu verschweigen, weil das erst recht dubios wirkt.

Es ist nun einmal so das Lithiumbatterien auch von selbst anfangen können zu brennen. Dies muss man halt mitdenken, sowohl um Risiko, wie auch Auswirkungen möglichst gering zu halten. Ich denke niemand will einen riesigen Lithiumspeicher, der vollständig abbrennt und das Umfeld mit Giftstoffen usw. verseucht.

Noch schlimmer war es als ich die Behauptung das Lithiumeisenphosphatbatterien (LFP-Batterien) eigensicher wäre zu hinterfragen wagte. Dabei war das erst einmal eine Behauptung, dass diese eigensicher wären und dann stellt sich die Frage, was dieser Begriff überhaupt bedeutet. Ich meine wir leben schließlich in einer Zeit, wo Begriffe zwar mit einer Bedeutung belegt sind, die aber nicht unbedingt das bedeuten, wonach es klingt.

Eine rechtliche Definition für den Begriff im Zusammenhang mit Lithiumbatterien fand ich nicht. Lediglich eine allgemeine Definition bei Wikipedia im Zusammenhang mit Ex-Schutz. Eine Definition im Zusammenhang mit Batterien und wie sich das konkret äußert wäre für mich allerdings das relevant gewesen, dies konnte aber niemand liefern. Das heißt die Diskussion endete in Anschuldigungen der selbsternannten Batterieverteidiger, statt Fakten zu liefern.

Deshalb habe ich mal gesucht, aber keinen Beleg dafür gefunden, dass diese eigensicher wären. Hier fand ich den Satz:
„Daher werden sie oft als eigensicher bezeichnet.“
Der Satz sagt, dass es nur eine Bezeichnung ist, zumal ebenfalls unter dem Link die Information zu finden ist, dass die Gefahren geringer sein sollen, was auch plausibel dargelegt wird, aber nicht, dass sie eigensicher im Sinne des Wikibeitrags sind. Auch hier steht nur, dass die Ausprägung der üblichen Gefahren geringer wäre. Was aber auch logisch ist, denn die Energiedichte ist maßgeblich für die heftigen Reaktionen und diese soll wesentlich geringer sein bei LFP. Im Wiki steht, dass diese nicht zum thermischen Durchgehen neige, also wie auch zuvor die Wahrscheinlichkeit lediglich geringer ist, ansonsten hätte man da schreiben können, dass es nicht vorkommt.

Völlig schwurbelig wird es hier:
1. „Selbst bei hohen Temperaturen, Überladung oder mechanischer Beschädigung bleibt die Sauerstoffbindung im Kristallgitter intakt, wodurch kein freier Sauerstoff für exotherme Reaktionen zur Verfügung steht.“

Bewertung: Das klingt erst einmal ganz toll, betrachtet, sagt aber lediglich etwa über das Innere der Batterie, nur hat die Umgebung für gewöhnlich Sauerstoff. Zudem wird behauptet, dass die Kathode stabiler wäre, was aber nichts nützt, wenn sich bei hohen Temperaturen die anderen Bestandteile zersetzen.

2. „Da bei LiFePO4-Zellen kein thermisches Durchgehen möglich ist, ist auch eine Selbstentzündung praktisch ausgeschlossen. Dies wurde in zahlreichen Tests bestätigt, bei denen die Zellen extremen Bedingungen ausgesetzt wurden.“

Bewertung: Klingt für mich wie Homöopathie. Angeblich soll es Test geben, verlinkt wird aber kein Beleg. Praktisch ausgeschlossen heißt zudem, dass es durchaus vorkommen kann, halt eher unwahrscheinlich ist, wie der Alltag zeigt, gilt dies aber auch für die anderen Lithiumbatterien. Warum kein thermisches Durchgehen möglich ist, wird nicht verständlich begründet. Es wird vielleicht aus der Stabilität abgeleitet, dabei wird allerdings die Alterung außer acht gelassen.

3. „Wie bereits beschrieben, verfügen LiFePO4-Zellen über eine Berstscheibe, die bei übermäßigem internen Druck kontrolliert nachgibt. Dieses Sicherheitsmerkmal verhindert unkontrollierte Explosionen durch Gasbildung.“

Bewertung: Wenn die Zelle so stabil sein soll, wieso braucht es dann eine Berstscheibe? Mal völlig davon abgesehen, dass die freigesetzten Stoffe durch die Berstscheibe zumindest teilweise explosiv sind und ein Funke reicht um das Gas-Luft-Gemisch zur Explosion zu bringen. Das Venting ist übrigen bei allen Lithiumbatterien ein Problem. Und im normalen Alltag findet sich eigentlich immer ein Zündfunke.

4. „Tests haben gezeigt, dass LiFePO4-Zellen selbst bei einem direkten Kurzschluss nicht explodieren oder in Brand geraten. Sie erwärmen sich zwar, aber die Reaktion bleibt kontrollierbar.“

Bewertung: Auch hier wird wieder auf angebliche Tests verwiesen. Quellen und Belege fehlen. Wenn man sich die Formulierungen in den vorhergehenden Punkten anschaut wird schnell klar, dass hier ziemlich viel behauptet aber nichts wissenschaftlich belegt wird. Aus meiner Sicht erscheint das nicht seriös. Das ist so wie jene die behaupten AKW wären sicher, obwohl die Praxis das Gegenteil eindeutig belegt.

Großes Manko wie bei allen Artikeln zu diesem Thema keine Quantifizierung bei der angeblich höheren Stabilität. Zumal andere Seiten das Explosionsrisiko lediglich als gering einstufen.

Wenn man dagegen in die wissenschaftliche Literatur reinschaut, scheint es durchaus Thermal Runaway zu geben:
1. A comprehensive investigation of thermal runaway critical temperature and energy for lithium iron phosphate batteries
2. Revealing the Thermal Runaway Behavior of Lithium IronPhosphate Power Batteries at Different States of Charge andOperating Environment (PDF)

Einen Link, den ich vorher gefunden hatte, fand ich für diesen Beitrag aber leider nicht wieder. Darin wurden die Risiken bei unterschiedlichen Batterien quantifiziert und verglichen. Sollten, wenn ich mich recht entsinne, die Risiken bei LFP 0,5 von einer Millionen sein und bei anderen 2,5 von einer Millionen sein. Was im Endeffekt nur sagt, dass sich in dem einen Fall 5 von 2 Millionen Batterien von selbst umsetzen und im anderen Fall nur eine, aber es bleibt halt trotzdem riskant, wenn man dies nicht mitbedenkt. Und natürlich darf man nicht außer acht lassen, dass die gesamte Thematik auch von Herstellern der unterschiedlichen Batterietypen beeinflusst wird.

Fakt ist jedenfalls, wenn die LFP wirklich so viel sicherer wären, würden die Auflagen für Gefahrgut nicht für diese gelten oder es gäbe anderer Erleichterungen, als für andere Batterietypen, dies ist aber nicht der Fall. Weiterhin, sieht man bei Akkus oft nur, dass es sich um Lithiumbatterien handelt, aber nicht die konkrete Zusammensetzung. Man weiß also meistens gar nicht, was für eine Batterie man dort hat und wie sorgfältig diese gearbeitet ist. Allein schon deshalb muss man bei Lithiumbatterien das Versagen immer mitdenken unabhängig von den konkreten Materialien. Auf Sicherheitsversprechen im Netz ohne Belege gebe ich jedenfalls nichts und hinterfrage diese auch, denn ich will nicht, dass mir die Bude abbrennt oder explodiert, auch wenn das Risiko gering ist. Wenn ein Batteriespeicher, dann außerhalb des Hauses in ausreichenden Abstand, mit entsprechender Vorsicht. Auch geringe Risiken können erhebliche Auswirkungen haben. Deswegen gibt es Vorgaben für den Brandschutz in Gebäuden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Brand gering ist.

Aus meiner Sicht sind LFP nicht eigensicher, sondern es verbleibt ein signifikantes Restrisiko, was berücksichtigt werden muss.

Besonders abstrus war im Zusammenhang mit der Diskussion im Netz die Behauptung das Eisen und Stahl nicht brennen würde. Ein Stahlstück wird natürlich nur schwerlich anfangen zu brennen, allerdings einfach mal schön feines Stahlpulver anzünden. Im Prinzip ist sogar eine Stahlstaubexplosion möglich, analog zu einer Mehlstaubexplosion, wenn die ausreichende Initialenergie zugeführt wird. Reduzierte Stoffe, wie Eisen oder auch vergütet als Stahl sind halt oxidierbar. Dies kann langsam passieren oder halt schnell mit Flamme.

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#VisionZero: Falscher Ansatz statt Arbeitsschutz in DGUV Information 202-020 zum „toten Winkel“ – #Fahrrad #Gehweg

In der DGUV Information 202-020 – Der Tote Winkel – Gefahr erkannt – Gefahr gebannt stehen einige Sachen, die man aus meiner Sicht so nicht stehen lassen kann.

Also erst einmal werden nicht die Grundsätze des Arbeitsschutzes angewandt, sondern einfach die Gefährdung hingenommen und versucht an den Opfern der Gefährdungen Maßnahmen durchzuführen und das Verhalten zu ändern, obwohl der Stand der Technik klar technische Lösungen sind. Es hat eher den Charakter einer Indoktrination, dass man den „toten Winkel“ als unveränderlich gegeben hinnehmen soll.

Man solle den Aufenthalte im „toten Winkel“ meiden. Bloß liegt das leider oft nicht in der eigenen Macht, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält. Ich persönlich stelle mich an einer Ampel mittig auf die Fahrbahn, sodass ich definitiv nicht im „toten Winkel“ stehe, allerdings machen das nicht alle so.

Der Absatz stimmt nicht:
„Der Begriff „Toter Winkel“ beschreibt Bereiche rund um ein Fahrzeug, die Fahrzeugführende nicht oder schlecht über direkte und/oder indirekte Sicht (zum Beispiel Spiegel oder Kamerasysteme) einsehen können. Je größer das Fahrzeug ist, desto größer ist auch der Tote Winkel.“
Bei großen LKW gibt es zig Spiegel und genaue Vorgaben, dass nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Allerdings besteht ein erhebliches Kontrolldefizit, was die Geschwindigkeit und die Einstellung der Spiegel angeht. Zudem ist der Stand der Technik, mit entsprechenden Sensoren. Aus dem Arbeitsschutz abgeleitet müsste hier im Sinne einer Verkehrsgefährdungsbeurteilung des Ergebnis lauten, dass alle KFZ mit einer derartig erheblichen Lebensgefahr zeitnah nachzurüsten sind oder ein Fahrverbot auferlegt bekommen. Und wenn eine konkrete Lebensgefahr besteht, müssen die KFZ halt sofort stillgelegt werden. Eine derartige Forderung der Unfallversicherungen an die Politik habe ich bisher nicht mitbekommen.

Schockierend finde ich diese Aussage:
„Diese besondere Gefahr ist vie­len Radfahrenden, zu Fuß Gehenden wie auch Fahrzeugführen­den nicht immer bewusst, aber ständig präsent – trotz verbes­serter Technik und Gesetzgebung.“
Wenn man am Steuer eine tonnenschweren Maschine sitzt, von der eine konkrete Lebensgefahr ausgeht und dann nicht einmal die Regeln kennt, stellt sich doch wohl eher die Frage, warum die Person überhaupt am Steuer sitzen darf. Die ist völlig ungeeignet eine derartig gefährliche Maschine zu bedienen.

Mal davon abgesehen, dass LKW für gewöhnlich schneller als Fahrräder gefahren werden. Das heißt vor der Kreuzung überholen LKW-Fahrende Radfahrende, wenn sie danach einfach abbiegen, dann liegt es nicht am „toten Winkel“, sondern mangelhafter Konzentration und Aufmerksamkeit der Person am Steuer. Zudem wird oft mit viel zu geringen Abstand überholt und Radverkehr zusätzlich gefährdet.

Eine weitere Maßnahmen, die ich bisher nie las, war die Forderung die Kurven so zu gestalten, dass kein schnelles Abbiegen möglich ist. Dies verringert die Gefahren. Ebenso unterschiedliche Schaltzeiten.

Was den „toten Winkel“ hinter dem KFZ angeht, so gibt es auch hier klare Vorgaben in StVO § 9
„(5) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.
(6) Wer ein Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t innerorts führt, muss beim Rechtsabbiegen mit Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn auf oder neben der Fahrbahn mit geradeaus fahrendem Radverkehr oder im unmittelbaren Bereich des Einbiegens mit die Fahrbahn überquerendem Fußgängerverkehr zu rechnen ist.“

Diese werden halt nur leider sehr oft nicht eingehalten. Die Rechtsdurchsetzung im Verkehrsbereich ist mangelhaft. Der günstige Transport von Waren wird mit Menschenleben subventioniert.

Die Ratschläge, dass man auf den Vorrang verzichten soll finde ich daneben, zumal der Ratschlag fehlt, sich mittig auf die Fahrspur zu stellen, sodass ein „übersehen“ definitiv nur vorsätzlich erfolgen kann. Etwa, weil man mit dem Handy am Steuer spielt.

Was auch helfen würde wären Durchfahrverbote für LKW. In Duisburg gibt es viel Logistik, aber die Stadt will nichts unternehmen, trotz der offensichtlichen Gefahren. Dabei könnte man den Logistikdurchgangsverkehr aus Bereichen problemlos ausschließen.

Für die DGUV ist die Maßnahme jedenfalls sehr peinlich, da nur personenbezogenen Maßnahmen bei den gefährdeten vorgeschlagen werden. Natürlich ist das Bewusstsein der Gefährdung nicht unwichtig, aber Gefährdungen bekämpft man an der Quelle, also am Steuer des LKW. Ansonsten muss es technische (Sensorik) und organisatorische Maßnahmen (Fahrverbote) geben. Darüber hinaus gibt es erhebliche Defizite bei Kontrollen und Sanktionen. Würde man also wirklich die Gefährdung bekämpfen wollen, wären ganz andere Maßnahmen notwendig.

LKW beim Rechtsabbiegen in einer engen Wohnstraße.

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Duisburg: Fahrrad Frei auf viel zu schmalem Gehweg – #Fahrrad #VisionZero

Bei Siemens Energy an der Werthauser Str. in Duisburg wird ein breiter Gehweg für Fahrräder frei gegeben, dass ist bei der Breite am Anfang ja noch okay, aber dann wird der Gehweg plötzlich schmal. Natürlich wegen Parkplätzen.

Links ein leerer Parkstreifen, rechts ein schmaler Gehweg, im Hintergrund eine Bushaltestelle.

Von den Abmessungen der Steine her liegt der Gehweg bei unter 2 m und wird sogar noch weiter eingeschränkt durch einen Hydranten und dann verschwenkt wegen dem Wartehäuschen einer Bushaltestelle.

Auf welcher Basis man den Gehweg für Fahrräder frei gegeben und trotzdem dort Parkplätze erlaubt hat erschließt sich mir nicht. Wenn es auf der Fahrbahn zu gefährlich wäre oder man den LKW-Verkehr, der dort Wochentags langdonnert nicht aufhalten will, dann muss man halt auf Parkplätze verzichten und einen vernünftigen Radweg angelegen und nicht einen viel zu schmalen Weg für Radverkehr freigeben.

Wenn da KFZ abgestellt sind, wird es vermutlich noch enger.

Hinter der Bushaltestelle fängt dann plötzlich ein Schmutzstreifen an, der natürlich der viel zu schmalen Fahrbahn nicht gerecht wird. Dass man bei der Stadt Duisburg allen ernstes davon ausgeht, dass der Radverkehr auf dem Gehweg fährt, sieht man ein Stück weiter an einer Überleitung auf die Fahrbahn.

Parkplatz, Überführung von Radverkehr auf eine Fahrbahn und ein Gehweg.

Erst einmal ist die Überführung schrecklich und die Fahrbahn viel zu schmal und dort einen Fahrradstreifen anzulegen. Die Nutzungspflicht ist definitiv rechtswidrig, da man an dieser Stelle mittig in der Fahrspur fahren muss, damit die LKW, auf dem Weg vom Marientor zu Logport, einen nicht umsäbeln bzw. mit zu wenig Abstand überholen. Dies wäre übrigens eine gute Stelle, dass Überholverbot zu kontrollieren, denn wenn LKW-Fahrende nicht mit 2 m Abstand überholen können, dürfen die auch nicht überholen. Wobei das rechtlich zwar kein Überholen im Sinne des § 5 StVO ist, aber dennoch die gleichen Regeln gelten, weil die Gefährdung durch einen zu kleinen Abstand die gleiche ist.

Das ist definitiv eine Stelle mit Lebensgefahr, die nicht zum Radfahren einlädt.

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#Ihscooter: Was wäre wenn, man die Dinger auf die Fahrbahn stellen und legen würde? – #VisionZero

Als ich neulich wegen einem Ihscooter auf der Fahrbahn weitergehen musste, habe ich mir überlegt, dass es doch seltsam ist, dass die Dinger ständig den Fußverkehrsfluss stören dürfen.

Ein Ihscooter de Firma Lime Uber steht mitten auf dem Gehweg und blockiert diesen vollständig.

Man fragt sich da schon, was wären, wenn man die Dinger genauso wie sie auf dem Gehweg sind auf die Fahrbahn stellen oder legen würde. In dem Fall halt mittig auf selbige.

Würde dann die Autopolizei ankommen und von einem gefährlichen Eingriff faseln? Wobei man sich da natürlich fragen müsste, was auf der Fahrbahn gefährlicher ist, als auf dem Gehweg. Autofahrende müssen ja ständig aufpassen und sehen ein stationäres Objekt rechtzeitig, sodass sie anhalten können. Schließlich sitzen am Steuer von KFZ keinen Blinden, auch wenn man manchmal einen anderen Eindruck hat.

Auf dem Gehweg sind dagegen Menschen mit Seheinschränkungen unterwegs und für die sind Ihscooter wirklich manchmal sogar lebensgefährlich. Also wäre das schon ein echter gefährlicher Eingriff. Autopolizei würde das wohl nicht so sehen.

Aber trotzdem mal weiter gedacht. Statt einen Ihscooter nur ein wenig zur Seite zu stellen, diesen genauso auf die Fahrbahn stellen, wie er vorher auf dem Rad- oder Gehweg stand. Wie wäre da die Reaktion der Behörden und der Politik? Wäre das plötzlich eine gefährliche linksextreme Aktion? Würde so etwas gar dazu führen, dass man plötzlich Ihscooter stärker reglementiert, weil in die Autoreligion eingegriffen wird? Man kann sich eigentlich nur vorstellen, wie lächerlich die Reaktionen ausfallen könnten.

Oder die Ihscooter auf einem freien Parkplatz stapeln. Wäre dann mal wenigstens eine sinnvolle Nutzung von öffentlichem Raum.

Und was wäre, wenn Ihscooter in einer Kurve auf der Fahrbahn lägen, weil sie so auf dem Gehweg lagen. Würde LKW-Fahrende die dann auch „übersehen“ sprich nicht aufpassen?

Eine sehr interessante Überlegung, wenn man darüber so nachdenkt. Zumal der Perspektivwechsel vielleicht auch den Behörden und der Politik vor Augen führen würde, wie gefährlich und behindernd Ihscooter für Rad- und Fußverkehr sind. Aber man hat den Eindruck, dass so ein Perspektivwechsel am mangelnden Vorstellungsvermögen scheitert und der Handlungsdruck ist wohl zu gering, wenn nicht der Autoverkehr betroffen ist.

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#SPD lügt bei Schule Werthauser Straße – #Duisburg #Rheinhausen #Kommunalwahl

An der Werthauser Straße in Rheinhausen baut man die alte Grundschule Werthauser Straße um, nachdem diese zuvor für Asylbewerber genutzt wurde.

Das man keinen Plan hat, wie man hier mit Elterntaxen umgehen will, macht das schon recht spannend.

Was ich allerdings nicht ab kann, wenn die SPD da ein Plakat hinhängt, was die Unwahrheit behauptet.

SPD Wahlplakat mit der Aufschrift: "Hier bauen wir eine neue Schule Hand drauf"

Da man lediglich ein altes Schulgebäude renoviert und umbaut, baut man dort keine neue Schule. Es ist aus meiner Sicht unredlich so zu tun, als würde man etwas tun, was so nicht stimmt. Zumal man die Verkehrsprobleme trotz Planung für die Öffnung bisher nicht einmal durchdacht hat. Bei einem Neubau wäre hier dann nämlich eine Bürgerbeteiligung notwendig gewesen, die es definitiv nicht gab. Es ist absehbar, dass ein erheblicher Verkehrsanteil über den Berthaplatz rollen wird, weil die Werthauserstraße durch die vielen rumstehenden KFZ nur einspurig befahrbar ist.

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#Ihscooter: Kein Checkout in Verbotszonen! – #VisionZero #Gehweg

Iscooter, die in Bereichen stehen, wo sie nicht hingehören müssten nicht sein. Man muss hier einfach nur das Checkout in bestimmten Bereichen, wie etwa Fußgehzonen oder auf engen Gehwegen unterbinden. Da die Ihscooter über GPS geortet werden und dies auch halbwegs genau möglich ist, stellt das kein Problem dar. Zusätzlich gibt es auch noch weitere Ortungstechniken, die in jedem Handy drin sind, sodass es eigentlich kein Problem sein dürfte, dass auschecken und damit auch das Parken in unerwünschten Bereichen zu verhindern.

Rechtlich scheitert dies nur an unwilligen Kommunen, den entsprechenden Rechtsrahmen in Form einer Satzung zu schaffen. In dieser Satzung könnte dann auch ein erhöhtes Entgelt für die Durchfahrt durch solche Bereiche festgelegt werden, sodass die Unternehmen entsprechende Umsetzung vornehmen können. Praktisch gibt es hier keine Probleme, außer den Willen zu einer adäquaten Rechtsdurchsetzung, welche Rad- und Fußverkehr nicht behindert oder sogar gefährdet.

Für Autofaschisten, sind Ihscooter wohl eine willkommene Ablenkung von dem Hauptproblem Autos, die rechtswidrig rumstehen oder bewegt werden.

Rundes Ihscooter-Verbotsymbol, roter Rand, roter Querbalken, weißer Hintergrund, schwarzer stilisierter Mann auf Ihscooter

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#Microsoft ist gegen Umweltschutz – #Klimaschutz #Umweltschutz #Linux #Verschwendung

Microsoft beendet den „Support“ sprich Sicherheitsupdates für Windows 10. Es gibt hier noch viele Rechner mit diesem Betriebssystem. Bei einigen ist vielleicht sogar das Upgrade auf Windows 11 möglich, bei vielen nicht. Auch ist es so, dass einige Programme nicht laufen bei einem Upgrade.

Allerdings hat Microsoft auch die Parameter so festgelegt, dass viele Rechner nicht auf Windows 11 können. Nachdem was ich gelesen habe, könnten etliche Rechner auch Windows 11 verkraften. Aber scheinbar möchte man lieber, dass sich die Leute neue Rechner kaufen. Ob Microsoft da etwas mit Hardwareherstellern am Laufen hat? Die wollen natürlich verkaufen und dadurch unnötigen Konsum bewirken. Und die Menschen sind ja bequem. Ist halt einfacher einen neuen Rechner zu kaufen, als den alten Rechner nachhaltig weiterzubetreiben. Denn auch das ist eine Option, nur halt nicht mit Windows. Habe inzwischen bereits vier Rechner auf verschiedene Varianten von Linux umgerüstet und erstens läuft das System deutlich stabiler, selbst auf sehr alten Rechnern. Zweitens man kann all das machen, was man unter Windows auch macht, mit ähnlichen oder gleichen Programmen. Dritten hat man den Vorteil, das alte Drucker plötzlich wieder ohne Probleme laufen. Scheinbar stimmt etwa mit der Software von HP oder Microsoft nicht. Denn mit Windows 10 hat der immer sehr schlecht gedruckt. Ist ja auch ein älterer Drucker. Mit Linux druckt der wieder völlig sauber mit gleicher Patrone. Das lässt auf einen ziemlich Bug schließen, wobei ich irgendwie den Verdacht habe, dass das Absicht ist, damit man sich auch hier neue Hardware kauft.

Ein weiteres Argument für den Wechsel ist, dass man dann nicht mehr die nervige Windowshinweise angezeigt bekommt, dass demnächst der Support endet.

Es ist nicht nachhaltig alte Rechner einfach wegzuschmeißen. Linux ist gelebte Nachhaltigkeit und nur die Umstellung ist temporär etwas aufwendiger. Allerdings ist der Installationsaufwand bei Linux deutlich geringer, als bei Windows.

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Primärarztsystem – Subventionen für Hausärzte? – #CDU

Die CDU will den Gang zu Fachärzten umständlicher machen, also in etlichen Fällen völlig unnötige Bürokratie einführen. Dabei sind die doch angeblich sonst immer für Bürokratieabbau. Oder gilt das nur an den Stellen, wo es zu lasten der Bevölkerung geht?

Fakt ist jedenfalls, dass das Primärarztsystem vielleicht in einigen Fällen zu einer Steuerung führen könnte, aber nicht wenn das für alle gilt, völlig unabhängig von dem gesundheitlichen Status. So müssen alle Menschen zur zahnärztlichen Kontrolle. Viele Menschen haben eine Brille und müssen immer wieder mal zur augenärztlichen Betreuung. Das gilt oft auch für Probleme mit der Haut oder bei Orthopädie. Etliche verschwindet nicht einfach. Auch psychologische Betreuung kann dauerhaft notwendig sein.

Wenn man dies mit einer dauerhaften Überweisung machen könnte, die bei einer neuen Überweisung zu jemand anderem vom gleichen Fach oder dem Wechsel der hausärztlichen Betreuung automatisch widerrufen würde, dann wäre das vielleicht noch sinnvoll, aber pauschal für alle? Das führt dazu, dass bei hausärztlichen Praxen einfach so Geld für eine Unterschrift pro Quartal kassiert wird, ohne jegliche Notwendigkeit. Das wäre dann unnötige Bürokratie und würde Menschen mit chronischen Erkrankungen oder einem dauerhaften Bedarf erheblich einschränken ohne einen Mehrwert. Zudem würde dies nicht nur zu einer Verzögerung bei Terminen führen, sondern zugleich auch noch Zeit für die Überweisung kosten. Das schränkt die Terminmöglichkeiten erheblich ein. Denn am 1. eines Quartals wird man wohl kaum einen Termin machen können, weil es sehr stressig wird. Besonders wenn man noch berufstätig ist.

Für mich klingt das jedenfalls alles so, also wollten Hausärzte einfach nur Geld verdienen. Wobei das nicht anders ist, dass der Arzt einen sehen will, obwohl sich seit Jahren am Rezept nichts geändert hat. Kosten einen nur Zeit, bringt einem aber keinen Mehrwert.

CDU-Plakat am Boden und kaputt

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#Düsseldorf: 80 cm Radweg neben vierspuriger Fahrbahn – #Fahrrad #Gehweg

Ein schmaler Gehweg, ein schmaler Radweg, der aufgemalt, aber nicht nutzungspflichtig ist und vier Spuren für Autoverkehr in die eine Richtung.

Ein schmaler Gehweg, ein schmaler Radweg, der aufgemalt, aber nicht nutzungspflichtig ist und vier Spuren für Autoverkehr in die eine Richtung.
Symbolbild für Autozentrierte Verkehrsplanung

Das Ganze zeigt deutlich, wie autozentriert man plant und geplant hat. Ein Teil des Radweg danach ist in Rot gehalten, wobei unklar ist, wie der Fußverkehr sich an der Stelle bewegen soll. Es wäre einfach nur ein wenig Farbe den Radverkehr in dem Bereich auf der Fahrbahn zu führen. Man müsste dem Autoverkehr dafür aber eine der vier Spuren wegnehmen. Dass war selbst damals, als der nur 80 cm breite Radweg zur Hälfte durch einen Hydranten blockiert wurde nicht der Fall. Man wollte es nicht. Der Autoverkehr hat also auch heute noch Vorrang und nur wenige Radfahrende wagen sich auf die Fahrbahn. Ich habe jedenfalls noch nie einen gesehen. Wobei sich das auch mit der Ampel erklären dürfte. Auf dem „Radweg“ wird man an der Ampel vorbeigeführt und muss diese nicht beachten, während man auf der Fahrbahn zwei Ampeln beachten müsste. Das tut sich Radverkehr natürlich nicht freiwillig an und gesehen habe ich das noch nie.

Aus meiner Sicht wäre es dringend erforderlich diese Symbole der Autodominanz zu schleifen. Es kann nicht sein, dass KFZ-Verkehr so viel Platz bekommt, während Rad- und Fußverkehr sich so wenig teilen muss.

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#BDL jammert für Waldbrände und überflutete Keller – #Klimaschutz

Gestern war mal wieder ein dicker Jammerartikel der Luftfahrtbranche in der NRZ. Genauer gesagt in Person von Jens Bischof als Vertreter der BDL. Der faselt da etwas von Wachstum und wie der Wirtschaftsstandort darunter leiden würde, dass weniger Billigflieger nach Malle fliegen. So richtig verstehen kann ich das nicht.

Auch nicht verstehen kann ich, dass man sich darüber wundert, dass innerdeutsch wenig geflogen wird. Ganz ehrlich, für die meisten Ziele ist die Bahn, trotz aller Defizite, die bessere Wahl, weil man durchgehend Arbeiten kann und nicht ständig in Schlangen steht, wie beim Fliegen. Zudem hat man WLAN ohne Aufpreis

Davon abgesehen dürfte die Wirtschaft sich auch gesagt haben, dass man sich die eine oder anderer Reise sparen kann durch Videokonferenzen.

In dem Artikel jammern man dann auch darüber, dass man nur 10 % Gewinn hätte, was ja nicht gerade wenig ist.

Das Ziel dieser Klimaschänderkampagne ist klar, mehr überflutete Keller und mehr Waldbrände mit stärkeren Auswirkungen, damit die Fluggesellschaften von dem Leid profitieren können.

Mal völlig davon abgesehen, dass die Deutschen Urlaub in Deutschland für sich entdeckt haben. Es muss halt nicht immer eine besonders klimaschädliche Flugreise sein.

Dass Spanien scheinbar Flugreisen deutlich stärker als Deutschland subventioniert, ist kein Grund das gleiche auch hier zu machen. Man muss nicht jede Dummheit nachmachen.

Ich für meinen Teil, vermeide das Fliegen wann immer es ein halbwegs akzeptable andere Möglichkeit gibt, selbst wenn man da etwas länger unterwegs ist. Vielleicht sehen das inzwischen auch viele andere Deutsche so, dass man weniger Fliegen sollte, wenn möglich gar nicht. Und Klimaschänder Flugverkehr unternimmt keine realistischen Anstrengungen bis 2050 auch nur annähernd klimaneutral zu werden. Das heißt jeder Flug, der nicht stattfindet, ist ein guter Flug, denn letztendlich führt das zu weniger Toten durch Extremwetter.

Flugzeug beim Landeanflug am Flughafen Düsseldorf

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#Logistik: LKW vernichten Grünfläche an Moerser Str. – #Duisburg #Duisport #Logport

In Duisburg wird alles der Logistik untergeordnet. Man gibt sich bei der Stadt und der Politik hilflos, obwohl man dies nicht ist.

Ende eines Verkehrsbereich und daneben durch Befahrung zerstörte Grünfläche

Ein Beispiel ist auf dem Bild gezeigt, wo LKW eine Grünfläche, beim Ein- und/oder Ausparken, zerstören. Die Spuren sind deutlich zu erkennen und ähneln denen im Logport.

Ob man dies bei der Stadt überhaupt bemerkt? Aber natürlich hat man meinen Antrag auf Parkgebühren für LKW und Anhänger abgelehnt, die genau solchen Zuständen wirksam vorbeugen würden. Gerade die Anhänger und Wohnmobile verschärfen an vielen Stellen in Duisburg den sog. Parkdruck, aber auch hier gibt es keine Bereitschaft der verantwortlichen Parteien SPD und CDU etwas dagegen zu tun.

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#Dresden: Straßenausbau und marode Brücken – #Fahrrad #Verkehrswende

Neulich war ich in Dresden und dort auch ein wenig unterwegs. Der Radverkehr ist dort extrem chaotisch organisiert. Teilweise Fahrrad Frei, teilweise Radwege und vielen Stellen nicht so toll für Rad- und Fußverkehr.

Aber ob eine Verbreiterung der Königsbrücker Straße da wirklich eine Verbesserung bringt darf bezweifelt werden. Da dies primär den Autoverkehr fördern würde, der auch in Dresden zu stark überwiegt.

Vorgarten mit einem Schild, welches Gegenwehr der Bevölkerung gegen den Ausbau der Königsbrücker Straße zeigt

Es gibt auch eine Homepage einer Initiative gegen den Ausbau (Königsbrücker muss Leben), keine Ahnung, ob die im Zusammenhang mit dem Schild steht, da dort keine Emailadresse oder eine URL angegeben ist. Auf der Homepage ist die letzte News von 2024, also keine Ahnung, wie der derzeitige Stand ist. Wobei ich stark vermute, dass die Ausbahnpläne erst einmal auf Eis liegen, nachdem die Carolabrücke eingestürzt ist, da diese die Verlängerung wäre.

Reststück der eingestürzten Carolabrücke die gerade abgerissen wird.

Aber vielleicht ist das auch bezeichnend für die Infrastrukturdebatte, man will lieber idiotisch die Infrastruktur für KFZ noch mehr vergrößern, als sich um den Bestand zu kümmern und diesen zu verbessern bzw. zu erhalten. Wir müssen weg vom KFZ und das ginge auch, wenn man diese nicht durch Neu- und Ausbau von Straßen subventionieren würde.

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