#Duisburg: Schlechte Begründung für Waffenverbotszone – #Bahnsinn #Freiheit #Grundrechte #Fahrrad

Vor kurzem hatte ich der Waffenverbotszone Duisburg HBF Widersprochen, weil die Allgemeinverfügung völlig unzureichend ist und man damit ohne brauchbare Rechtsgrundlage in den Grundrechten eingeschränkt wird. Hier insbesondere der Bewegungsfreiheit. Denn völlig unabhängig davon, ob man eine Waffe mitführt, reicht bereits die Kontrolle, dass man etwa den Anschluss verpasst.

Meine Kritik galt auch der fehlenden Begründung, die nicht zusammen mit der Allgemeinverfügung bekannt gemacht wurde, was aus meiner Sicht rechtswidrig ist. Gestern wollte ich diese dann mal per Frag den Staat anfordern und habe festgestellt, dass dies schon jemand erfolgreich gemacht hat.

Die Begründung beginnt mit allgemeinen Aussagen zu Gewalt an Bahnhöfen. Warum bei Gewaltdelikten auch Erpressung erwähnt, erschließt sich mir nicht, da diese nichts mit Waffen zu tun hat. Angeblich würde Alltagsgewalt im öffentlichen Nahverkehr Aufmerksamkeit erlangen. Auch werden Alkohol- und Drogenszene erwähnt, wobei ich weder die Unterscheidung zwischen Alkohol und anderen Drogen verstehe noch, in Hinblick auf die Begrenzung der Allgemeinverfügung auf Bahnhofsgebäude. In Düsseldorf etwa sind die Drogensüchtigen primär vor dem Bahnhof.

Dann führt man auf, wie viele Gewaltdelikte an den betroffenen Bahnhöfen insgesamt bearbeitet worden wären und dass dies angeblich eine Steigerung wäre. Schon hier fällt eine fehlende Differenzierung auf. Denn es wäre durchaus denkbar, dass es an einigen Bahnhöfen erhebliche Steigerungen gab und an anderen eine deutlich Verringerung. Außerdem wird nur mit dem Vorjahr verglichen und auch andere Gründe für eine Steigerung sind denkbar. Etwa mehr Präsenz, höhere Anzeigebereitschaft oder was auch immer. Durch einen Vergleich mit dem Vorjahr kann man keinen Trend erkennen, sodass es sich auch um normale Fluktuationen handeln könnte. Zudem müsste die Begründung aus meiner Sicht für jeden einzelnen Bahnhof verfasst werden und nicht so pauschal für alle zusammen. Man kann nicht Grundrechte an so vielen Orten einschränken auf Grundlage von pauschalisierten Aussagen. Das erfüllt nicht einmal annähernd die Anforderungen an eine brauchbare rechtsstaatliche Begründung.

Besonders abstrus wird es hier:
„Zusätzliche Recherchen im bundespolizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem ergaben für den Vergleichszeitraum der Weihnachtszeit aus dem Vorjahr 15.November 2024 bis 23. Dezember 2023 insgesamt 153 Vorgänge, die sich an den von der Allgemeinverfügung umfassten Bahnhöfe bzw. im Ein-Kilometer-Umkreis ereignet haben und bei denen die Tatverdächtigen bzw. Beschuldigten eine Waffe oder andere gefährliche Gegenstände zumindest mitführten.“
Man nimmt also den Umkreis von einen Kilometer um Bahnhöfe als Begründung dafür, dass man in den Bahnhofsgebäuden kontrolliert? Das ist klares Unrecht, denn wenn man den Umkreis mitnimmt, müsste auch in diesem alle gefährlichen Waffen kontrolliert werden inklusive KFZ. Aber genau das macht man nicht. Man steigert hier lediglich die Zahlen, weil im Umfeld, wo die Bundespolizei gar nicht zuständig ist sicherlich noch weitere Fälle hinzukommen. Sprich eine geschönte Statistik um Unrecht zu legitimieren.

Angebliche bestünde eine unmittelbare Gefahr für Reisende. In Anbetracht von tausenden Verkehrstoten mit Beteiligung von KFZ jährlich, wo also eine wirkliche Gefährdung besteht, ist das absurd. Wenn es um Prävention im Straßenverkehr geht, heißt es jedes Mal, dass dies nicht ginge, weil dort kein Unfallschwerpunkt wäre. Sprich man will nicht an der Stelle tun, weil bisher nichts passiert ist. Bei den Waffenverbotszonen in Bahnhöfen leitet man dagegen aus Einzelfällen ohne konkreten Bezug zu den jeweiligen Bahnhöfen pauschale Maßnahmen ab. Ich finde dies extrem verlogen, wenn man die Gefahren im Verkehr derartig verharmlost und die angebliche Gefahr durch Waffen derartig übertreibt.

Mit dieser Begründung könnte man im Prinzip überall Waffenverbotszonen „begründen“.

Dann geht es weiter mit
„Die Bahnhöfe […] wurden mittels Verfügung STA-180403_STA-SB_14_00043#0012# 0006 – VS-NfD vom 16. September 2024 bis zum 31. März 2025 als
gefährdete Objekte im Sinne der §§ 23 Abs. 1 Nr. 4 i.V.m. § 43 Abs. 1 Nr. 4 und § 44 Abs. 1 Nr. 4 Bundespolizeigesetz eingestuft.“
Man hat also ein eingestuftes Dokument zur Begründung herangezogen im Zusammenhang mit Terrorismus. Sprich eine Überprüfung durch die Allgemeinheit ist erschwert. Wobei VS-NfD (Verschlusssache Nur für den Dienstgebrauch) eine niedrige Verschlusssache ist. Ob die Einstufung richtig ist oder nur der Verweigerung des Zugangs dient kann man von außen nur schwerlich überprüfen. Hier müsste man schon die Veröffentlichung erklagen. Zudem ist es auch immer möglich eine nichteingestufte Version zu nutzen und nur die eingestuften Informationen nicht bekannt zu machen.

Die gesamte Begründung für einen derartige weitreichenden Grundrechtseingriff hat gerade einmal 8 Seiten und ist völlig unfundiert. Vermutlich hätte man mit einer Klage vor Gericht gute Chancen. Eine schlüssige Abwägung der Grundrechte Bewegungsfreiheit vs. Recht auf Unversehrtheit findet nicht statt. Denn mit der Begründung könnte man an vielen Stellen sehr eingreifende Maßnahmen im Straßenverkehr begründen, dies wird aber ständig verweigert. Wie kann es also sein, dass an Bahnhöfen etwas zulässig ist, was im Straßenverkehr nicht erlaubt zu sein scheint?

Auch die sofortige Vollziehung ist unbegründet. Die zuvor erwähnte Verfügung dürfte Anfang September erstellt worden sein, da sie von September bis März datiert. Das heißt dies war bereits im September bekannt und hätte im Oktober veröffentlicht werden können auch die anderen allgemeinen Behauptungen waren vorher bekannt. Der Veröffentlichungszeitpunkt deutet stark darauf hin, dass man dies aus taktischen Gründen so gewählt hat, obwohl es auch anders gegangen wäre.

Es gibt also eine Begründung, die aber nichts taugt und zudem Teile in ein eingestuftes Dokument ausgelagert hat. Insgesamt ein überaus fragwürdiges Vorgehen, was aus meiner Sicht nicht im Einklang mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht, da man eine kleine Gefährdung maßlos übertreibt, während täglich Menschen mit der Tatwaffe KFZ verletzt oder getötet werden.

Man könnte sogar mutmaßen, dass von der Nutzung des ÖPNV abgeschreckt werden soll, während man bei anderen größeren Gefährdungen nichts oder zu wenig tut. Wobei ich mich frage, ob man ein Fahrrad nicht auf als gefährlichen Gegenstand einstufen muss oder einen Koffer, denn mit beidem kann man zuschlagen bzw. erheblich verletzen, wenn man darauf aus ist.

Randnotiz den Duden beherrscht man bei der Bundespolizei offensichtlich auch nicht. So wird u.a. statt korrekt u. a. geschrieben. Das weiß inzwischen sogar ich, obwohl nicht immer besonders gut in Rechtschreibung.

Wahrscheinlich rechtswidrige Allgemeinverfügung im Bahnhof Duisburg

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#Klimaschutz: Warum Gaskraftwerke wegen Braunkohle? – #RWE #Energiewende

Überall wird derzeit behauptet, dass der Braunkohleausstieg 2030 wahrscheinlich nicht klappt, weil man nicht schnell genug neue Gaskraftwerke bauen kann. Mir ist unverständlich, warum man diese Behauptung zu Gaskraftwerken unreflektiert einfach so übernimmt ohne diese zu Hinterfragen. Man liest hier keine Stellungnahme von Energieexperten oder anderen Stellen, die Ahnung haben. Man gibt wieder, was eine aus meiner Sicht unqualifizierte Politikerin behauptet. Genau hier wäre die Aufgabe der Medien, dies zu hinterfragen.

Inzwischen ist die Sachlage zur Energiewende anders. Der Ausbau von Wind und Solar schreitet gut voran. Der Denkmalschutz behindert nicht mehr länger Klimaschutz. Warum sollten also überhaupt noch Großkraftwerke gebaut werden? Wir müssen uns ohnehin vielmehr auf Stromleitungen, Speicherinfrastruktur und ggf. BHKW konzentrieren. Die Speicherung von Strom für kurze Zeit in Batterien und längere Zeit als Wasserstoff mit Brennstoffzellen ist deutlich effizienter, als große Kraftwerke. Zumal ja ohnehin ständig Wasserstoff gepredigt wird und derzeit Windenergie abgeregelt wird, weil die Nutzung überschüssiger Energie für Wasserstoff rechtlich nicht möglich bzw. problematisch ist.

Stattdessen will man wieder diese die Landschaft verschandelnden Großkraftwerke bauen. Ich finde Windräder deutlich schöner. Schlank, ästhetisch, hell und nicht düster wie die großen Kraftwerke.

Auch Erdgas, egal wie man es nun nennt ist klimaschädlich.

Symbolbild Garzweiler Klimaschänder RWE

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#Düsseldorf: Bezirksregierung keine demokratische Instanz – #Verkehrswende #Duisburg #Anarchie

Schon länger beschäftigt mich der Sachverhalt Falschparkärztin, die immer wieder auf dem Gehweg an der Friedrich-Alfred-Straße 58 steht. Obwohl dies klar rechtswidrig ist, handelt weder die Stadt Duisburg noch die Bezirksregierung Düsseldorf. Eigentlich wäre die Bezirksregierung ja für die Aufsicht verantwortlich, allerdings scheint mir das eher eine Anarchobehörde zu sein, denn nach Recht und Gesetz wird dort nicht gearbeitet. Stattdessen behauptet man die Stadt Duisburg hätte alles vollumfänglich berücksichtigt, ohne sich davon auch nur zu überzeugen. Denn ein den Fußverkehrsfluss benachteiligender Verwaltungsakt bedarf natürlich schon allein deshalb einer Begründung. Diese Begründung liegt der Bezirksregierung Düsseldorf aber gar nicht vor, wie ich erst nach hartnäckigem Nachbohren erfuhr.

Es ist doch verwunderlich, wie eine Behörde eine Entscheidung treffen will, wenn nicht einmal die fundamentalen Grundlagen einer Entscheidung vorliegen. Das gehört eigentlich zum 1×1 des Verwaltungshandeln. Stattdessen glaubt man offensichtlich bei der Bezirksregierung einfach alles, was die Stadt Duisburg behauptet. Selbst wenn offensichtlich ist, dass man dort weder Ahnung noch rechtliche Kompetenz besitzt, schützt man lieber andere Behörden und deren Versagen, als Recht und Gesetz zur Geltung zu verhelfen. Und dann wundert man sich, dass die Menschen kein Respekt haben?

Sollten die sich nicht eher darüber wundern, dass ich in Anbetracht dieser Arroganz noch so geduldig bin?

Anarchie in Duisburg, Behörden verweigern Recht und Gesetz für Falschparkärztin

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#Exklusion bei der Bahn – #Köln #Bahnsinn

Ich nehme auch normalerweise oft schon die Perspektive von Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein, wenn man allerdings selber eingeschränkt ist, nimmt man dies sogar noch deutlicher wahr.

Das unten gezeigte Bild entstand am Kölner HBF an Gleis 1. Dort gibt es eine schmale Rolltreppe und theoretisch einen Fahrstuhl, der allerdings sehr versteckt liegt. Auf Anhieb sieht man dort keinen Fahrstuhl, der liegt nämlich im Warteraum, der zumindest beheizt ist. Allerdings war der außer Betrieb. Aus welchen Gründen auch immer. Das heißt, wäre ich da mit stärkeren Einschränkungen, wie einem Rollstuhl unterwegs gewesen, hätte ich ein echtes Problem gehabt. In der Bahnapp gibt es natürlich keinen Hinweis und auch das Hinweisschild am Bahnsteig, hin so, als stünde dort ein Aufzug zur Verfügung.

Die Bahn ist leider nicht inklusiv, sondern es findet Exklusion statt, wenn es um Menschen mit eingeschränkter Mobilität geht.

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#Motonormativity: Warum kein Spray an PKW?

An Häuserwänden bzw. Fassaden sieht man häufiger sogenannte Tags durch Sprayer. An KFZ habe ich so etwas noch nicht bemerkt. Ist irgendwie schon verwunderlich, dass kriminelle Sachbeschädiger mehr Respekt vor KFZ zu haben scheinen als vor Hauswänden.

Anders sieht dies dagegen beim ÖPNV aus, da hat man wenig Respekt vor Bahnen. Werden Gebäude und Bahnen vielleicht als Allgemeingut gesehen und KFZ nicht?

Sind die Sprayer eigentlich zu Feige auch KFZ anzusprühen, frage ich mich. Oder warum trauen die sich das bei Gebäuden und der Bahn, aber nicht an KFZ? Man könnte fasst irgendwie vermuten, dass die zur Miete wohnen und ein eigenes KFZ haben und sich deshalb nicht an anderen vergreifen. Ein anderer Grund fällt mir eigentlich nicht ein. Ferner könnte man auf die Idee kommen, dass Sprayer auch häufiger Falschparker sind. Ich mein, wer nicht vor Sachbeschädigung zurückschreckt, der hält sich bestimmt auch nicht an Verkehrsregeln.

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#Warnung: Mögliche Lebensgefahr bei Dayhome SLSKU-6/S6S entdeckt – #Pollin

Vor einigen Jahren hatte ich eine einzeln schaltbare Steckdosenleiste gekauft. Vor kurzem trat dann beim Schalten des Hauptschalters ein seltsames Blitzen auf, was ein wenig so wirkte, wie ein Lichtbogen. Keine Ahnung, was genau da los war, aber manchmal kann man dies ja reparieren.

Beim Versuch die Leiste zu öffnen, stellte ich fest, dass man hier reparaturerschwerende Schrauben verbaut hat. Also einer dieser komischen Schrauben, die mit normalen Standarddrehern nicht zu öffnen sind. Glücklicherweise habe ich auch entsprechende Alternativen.

Im Bereich des Schalters konnte ich nichts erkennen, was das Aufblitzen erklären würde. Auch der Überspannungsschutz schien okay zu sein. Vermutlich ist also der Schalter nicht mehr okay und da dieser gekapselt ist, dürfte eine Reparatur kaum möglich sein. Man könnte diesen natürlich überbrücken, aber darum geht es hier nicht. Denn nach dem Öffnen fand ich folgendes Bild vor.

Man sieht deutlich, dass ein spannungsführendes Kabel von einer Schraube beschädigt wurde. Die Schrauben sitzen zwar weit im Gehäuse und es ist eher unwahrscheinlich, dass man dort gegen kommt, allerdings ist dies auch nicht ausgeschlossen, zumal niemand damit rechnet, dass dort Spannung drauf sein könnte. Etwa bei Kindern im Haushalt, wo die eigentliche Steckdose eine Kindersicherung hat, aber die Schraube natürlich nicht.

Ich schrieb also eine Mail an die Firma und noch ein paar andere Stellen. Da ich die Firma, die groß auf dem Etikett stand Dayhome nicht finden konnte musste ich erst das Kleingedruckte mit einer Lupe vergrößern, um dort die Fa. Pollin zu entdecken. Von Pollin bekam ich als Antwort:
„Wir haben die Ware geprüft und es konnte kein Fehler festgestellt werden.“

Deswegen schrieb ich zurück, dass ich das öffentlich machen würde und so eine Behauptung sehr kritisch sehe. Man ging in der ersten Antwort nicht einmal auf das Problem ein. Es kann natürlich ein Einzelfall sein. Allerdings müsste dies bei einer guten Endkontrolle auffallen, denn dort überprüft man alle Metallteile, ob diese Spannung führen. Eine derartige Kontrolle fand entweder nicht statt oder wurde nicht richtig durchgeführt, was für mich die Frage aufwirft, welche anderen Defizite man übersehen haben könnte.

In einem zweiten Schreiben hieß es dann:
„Wir haben Ihre Reklamation an die Qualitätssicherung weitergeleitet. Der Artikel 452060 wurde 2017 von Ihnen bestellt. Mittlerweile wird der Artikel nicht mehr so verbaut. Ihr Vorfall ist ein Einzelfall. Es liegen uns keine weiteren Reklamationen vor.“
Wenn man bedenkt, dass die Firma Spezialschrauben verwendet, ist es absehbar, dass nur die wenigstens die Leiste überhaupt öffnen können. Und da Wegwerfmentalität vorherrscht werden die meisten es wegwerfen. Sprich, die Aussagekraft, dass es keine anderen Beschwerden gab, ist extrem gering.

Den Gutschein, den man mir übersandt hat, werde ich nicht nutzen. Die Produktsicherheit lässt sich nicht mit Gutscheinen erkaufen. Und ich werde bestimmt nicht von einer Firma kaufen, wo derartige Defizite auftreten, bei Produkt und Beschwerdemanagement.

Ich will jedenfalls nicht verantwortlich sein, falls angebliche „Einzelfälle“ Menschenleben kosten, weshalb ich meine persönliche Erfahrung öffentlich mache. Es kann wirklich ein Einzelfall sein oder systematische Probleme aufzeigen.

Ich habe dies natürlich auch an die zuständigen Behörden gemeldet.

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#Duisburg: PFAS auf die Deponie? – #Umweltschutz

Vor kurzem stand im Lokalteil der NRZ etwas darüber, dass man auf einer Deponie außerhalb von Duisburg einer Technik erproben will, mit der man angeblich PFAS dauerhaft sichert. Dies könnte auch auf der Deponie Lohmannsheide drohen.

Dass die Redakteure von Naturwissenschaft vermutlich nicht so viel Ahnung habe, versteht sich von selbst. Es bräuchte schon fundierte chemische Kenntnisse um zu durchschauen, dass das was die Deponiebetreiber behaupten und die Bezirksregierung Münster genehmigt zu haben scheint, nicht möglich ist.

Angeblich will man verschiedene Dichtbahnen und Sorptionsmatten nutzen. Das hält die PFAS sicherlich ein paar Jahre, vielleicht auch Jahrzehnte oder Jahrhunderte zurück, allerdings heißt das Zeug nicht ohne Grund Ewigkeitschemikalien. Die PFAS zersetzen sich nicht einfach im Boden, die sind auch noch nach Jahrhunderten, so gefährlich wie heute.

Die Dichtbahnen sind Kunststoffe, die entweder in irgendeiner Form durchlässig sind, auch wenn es lange dauern könnte oder zersetzen sich mit der Zeit, weil Weichmacher entweichen oder andere Alterungsprozesse das Material zersetzen. Dauerhaft ist dies definitiv nicht.

Da wären dann noch die erwähnten Sorptionsmatten. Das heiß Matten, die theoretisch einen Stoff aufnehmen und wenn es gut läuft nie wieder abgeben. Allerdings müsste es dazu zu einer chemischen Bindung kommen. Ansonsten verlangsamen diese Matten höchsten den Durchfluss der PFAS. Es kann zwar länger dauern, aber irgendwann sind die definitiv durch. PFAS sind deshalb so beliebt, weil diese inert sind und sowohl, Fett, wie auch Wasser abweisen. Aber ein kleiner Teil der PFAS ist natürlich trotzdem im Wasser. Dies will man zwar auffangen, aber trotzdem ist das kein sicherer dauerhafter Einschluss, sondern nur temporär.

Und dauerhaft im eigentlich Sinne des Wortes heißt, dass man die PFAS länger als Atommüll lagern muss. Wie soll das also gehen, wo man bisher nicht einmal ein Endlager hat. Und da soll so ein Zeug einfach auf eine Deponie, die nur begrenzt dicht ist? Deren Dichtung irgendwann mit extrem viel Aufwand erneuert werden muss?

Warum recycelt man nicht einfach? Das ist simpel, weil das trotz des Aufwands billiger ist, dass Zeug auf einer Deponie zu kippen und die weiteren Lagerkosten auf zukünftige Generation zu verlagern. Recycling ist einfach teurer.

Kurz gesagt: Geiz-ist-Geil-Mentalität lässt Deponien wachsen.

Zu deutsch einfach widerliche Gier, welche unseren Planeten ruiniert.

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#Duisburg: Allgemeinverfügung Waffenverbotszone HBF – #Bahnsinn #NRW #Grundrechte

In dem Versuch Sicherheit vorzutäuschen hat man diverse Bahnhöfe in NRW zu Waffenverbotszonen erklärt. Darunter auch Duisburg HBF. Die Polizeidirektion der Bundespolizei Sankt Augustin zeichnet sich hierfür verantwortlich. Bekanntgemacht wurde dies durch eine an den Bahnhöfen ausgehängte Allgemeinverfügung, die allerdings aus meiner Sicht juristische Schwachstellen hat und demnach die Bewegungsfreiheit unzulässig einschränkt. Die Allgemeinverfügung ist auch im Internet zu finden.

In Duisburg hängt die Allgemeinverfügung im Bahnhof, an einer Stelle, wo man diese leicht übersieht. Zudem ist gar nicht klar, ob man den betroffenen Bereich schon betreten hat bzw. wo dieser genau beginnt.

Da die Allgemeinverfügung für diverse Bahnhöfe gilt ist die Angabe:
„Der Geltungsbereich umfasst im oben genannten Zeitraum, die Gebäudekomplexe der Bahnhöfe inklusive der Gleisanlagen. Ausgenommen sind die U-Bahn/Stadtbahn Bereiche.“
völlig unzureichend. In Duisburg, Düsseldorf und Köln sind die Übergänge nicht klar voneinander abzugrenzen. Zudem ist der Bahnhofsvorplatz kein Gebäude und demnach würde diese Allgemeinverfügung dort nicht gelten, selbst wenn es sich hier um Bahngelände handelt. Das heißt hier besteht schon erheblicher Mangel, der nicht einfach geheilt werden kann.

Richtig suspekt wird es aber bei der Begründung
„Begründung:
Die Begründung dieser Allgemeinverfügung kann in allen Dienststellen der Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen während der allgemeinen Geschäftszeiten eingesehen werden (§ 41 Abs. 3 Satz 2 und Absatz 4 VwVfG)“

Man macht die Allgemeinverfügung im Internet bekannt, aber die Begründung ist so geheim, dass man erst persönlich vorbeikommen muss, um sich diese anzusehen? Dies ist völlig unverständlich. Besonders seriös erscheint mir dieses Vorgehen nicht. Es erhöht auch nicht gerade das Vertrauen in Behörden, wenn die Begründung verschwiegen wird. Zumal man weder sofort klagen könnte noch einen Widerspruch umfassend formulieren kann, wenn man die Begründung nicht kennt. Dies erweckt den Verdacht, dass die Begründung absichtlich zurückgehalten wird, damit die Bevölkerung nicht einfach prüfen kann, ob die Rechte unzulässig eingeschränkt werden. Zumal man sich bei der Einsicht in die Begründung sicherlich auch noch erfassen lassen muss.
Dies mag vielleicht bei Genehmigungen für irgendwelche Firmen zulässig sein, damit diese nicht einfach unbegrenzt für alle zugänglich sind, aber ganz sicher nicht bei derartig hoheitlichen Angelegenheiten.

Zudem ist der Aushang in einer Ecke im Bahnhofsgebäude keine ortsübliche Bekanntmachung. Im Amtsblatt der Stadt Duisburg konnte ich nichts finden und kann mich hier auch an keine Veröffentlichung entsinnen.

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#Bahnsinn: Fahrplanreduzierung bestätigt meine Vermutung – #Duisburg

Seite einigen Monaten wird in Duisburg an zwei Bahnsteigen gleichzeitig gearbeitet. Nun muss man in der Zeitung lesen und auch in den Nachrichten sehen, dass in NRW Verbindungen gestrichen werden um den Fahrplan zu „stabilisieren“. Sprich schlechterer Service für höhere Kosten.

Dies wirft natürlich ein anderes Licht auf die Sanierung von zeitgleich zwei Bahnsteigen im HBF Duisburg, wodurch einige Linien wegfallen. Ich hatte es vorher schon vermutet, aber nun ist es auch meiner Sicht belegt, dass es auch hier eher um eine Einsparung von der „Mangelware“ Lokführer geht, als um eine etwas schnellere Fertigstellung des HBF Duisburg.

Es ist natürlich angenehmer vorzutäuschen, dass es am Bahnhof liegt und nicht zu wenig Lokführern, aber die aktuellen Fakten sprechen aus meiner Sicht für sich. Man hat die Arbeit so begonnen, um vorzutäuschen, dass es daran läge, dass Verbindungen wegfallen. Dafür spricht auch die Weigerung des VRR die Korrespondenz offen zu legen.

Da frage ich einmal mehr warum man nicht an Zügen arbeitet, die ohne Lokführer auskommen. Die Signale werden automatisch verarbeitet, der Weg ist vorgegeben. All die Probleme, die man im Straßenverkehr hat, fallen bei Zügen weg. Weshalb also, gibt es da noch keine Steuerung durch einen Computer? Das sollte doch deutlich simpler sein, als autonome KFZ im Straßenverkehr. Besonders auf Strecken, wo es keine problematischen Bahnübergänge gibt. Zumindest dort könnte man für den Anfang den Lokführer weglassen.

Bild der Bahn

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#Arschparken: Rad- und Gehweg vollständig blockiert – #RuntervomGehweg #Fahrrad #Düsseldorf

Mal wieder ein Beispiel für besonders dreistes Falschparken. Man sieht hier eine schöne Einfahrt zwischen Fahrbahn und Radweg, die ausreichend Platz geboten hätte das Fahrzeug dort zu beladen. Aber scheinbar war der Kerl zu bequem und/oder egoistisch und hat lieber Radfahrende und Gehende gefährdet. Auch der Regen ist aus meiner Sicht keine brauchbare Ausrede sich so zu verhalten.

Andere Falschparker werden jetzt sicher wieder behaupten, dass man da noch drum käme, allerdings müssen sowohl Rad- wie auch Fußverkehr ausweichen, was die Gefahr von Kollisionen und wegrutschen birgt. Aus meiner Sicht liegt hier eine Gefährdung, aber zumindest eine Behinderung. Natürlich gab es eine Anzeige. Soviel Dreistigkeit sollte sich auch im Geldbeutel und auf dem Punktekonto niederschlagen. Ich hoffe mal die Stadt Düsseldorf verfolgt dies auch.

Das heißt das wird mindestens 140 Euro und einen Punkt bringen. Wobei aus meiner Sicht sollte man hier Rad- und Gehweg ruhig separat betrachten und aufsummieren, also 280 Euro. Zudem habe ich eine Fahreignungsprüfung angeregt, da offensichtlich nicht die Verkehrsregeln beherrscht werden.

Eigentlich hätte man durch das Fahrzeug gehen sollen und alles was im Weg ist wegtreten. Ist mir aber leider erst jetzt eingefallen, wo ich das hier schreibe.

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#Datenschutz: Unseriöser Datenhandel bei Schober? – #Datenhehlerei #Subaru

Vor einiger Zeit bekam ich ein persönliche adressierte Werbesendung von Subaru. Als Erstes fragte ich mich, warum die Geld verschwenden, da ich definitiv nicht die Absicht habe ein KFZ zu kaufen. Als Zweites tauchte die Frage auf, woher die überhaupt meine Adresse haben. Im sehr kleingedruckten stieß ich dann auf den Datenhändler Schober, welche meine Daten nach deren Angaben von der Fa. swissad aus der Schweiz gekauft haben. Die Nachfrage dort ergab:
„Nähere Quellenangabe nicht vorhanden. Erfassungsdatum: 02/2012
Nähere Angaben können wir leider nicht machen, da zu diesem Zeitpunkt die Erfassung von Quellenangaben gesetzlich vorgeschrieben und demnach nicht üblich war.“

Ist natürlich sehr bequem, wenn man behauptet, dass die Daten irgendwann erfasst worden und man nicht mehr wüsste woher die Daten kommen und man nicht einmal einen Zustimmungsnachweis hat. Wobei der Zustimmungsnachweis vorgeschrieben ist. Das heißt, wenn dieser nicht vorliegt, sollte man annehmen, dass Unternehmen diese Daten weder kaufen noch weitergehen. Bei Schober hat man offensichtlich nicht so genau hingeschaut, ob die Daten ein seriöse Basis haben. Aus meiner Sicht qualifiziert dies als Datenhehlerei und natürlich als Umweltverschmutzung, weil man Werbemüll, um nicht zu sagen Spam versendet.

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#Duisburg: Warum Schild mitten im Gehweg? – #Rheinhausen #Autoschwurbelstadt

In Duisburg fällt einen doch immer wieder etwas Neues auf, was Fragen aufwirft. Das unten gezeigte Bild entstand am Flutweg direkt neben Lidl. Man fragt sich hier, wie die Stadt darauf gekommen ist, dass Schild so unsinnig zu positionieren. Schilder müssen zwar einen gewissen Abstand zur Fahrbahn haben, allerdings keinen so großen.

Man könnte fast meinen, dass man ursprünglich geplant hat, hier ebenfalls das Parken zu erlauben. Wenn man dann aber die Pläne geändert hat, warum hat wurde die Position des Schildes nicht auch angepasst? Hat man sich gedacht, dass das eh nur Fußverkehr ist? Ich bin immer wieder aufs Neue verwundert, ob und was man sich bei derartig skurriler Planung wohl gedacht hat. Theoretisch ist das ein schöner breiter Gehweg, aber praktisch stört das Schild erheblich, wenn man mit mehreren Personen die Breite ausnutzen wollen würde. Dies passiert ja durchaus zu Schulzeiten.

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#ÖPNV-Abgabe ist eine Anti-Stau-Abgabe – #Verkehrswende #Stau

Vor kurzem habe ich mich über die NRZ ziemlich geärgert, obwohl denen mindestens ein Leserbrief vorliegt, der sich positiv zu einer ÖPNV-Abgabe durch Autobesitzende äußert, wurden, wenn ich richtig gezählt habe, vier Leserbrief gedruckt, welche dies ablehnen. Mit den typischen Argumenten von wegen Abzocke, obwohl KFZ bekanntlich hochsubventioniert sind.

Aber selbst wenn dem nicht so wäre, sollten Autofahrende doch gerade im Ruhrgebiet ein großes Interesse an einer Verbesserung des ÖPNV haben. Aber scheinbar macht es Autofahrenden so richtig Spaß im Stau zu stehen. Jedenfalls lieber als jeden Monat ein 50 Euro gegen Stau zu zahlen. Denn ein verpflichtendes ÖPNV-Ticket als Voraussetzung zum Parken im öffentlichen Raum, würde zu einer Verbesserung des Angebots führen und damit auch zu mehr Personen, die vom Auto auf ÖPNV ausweichen. Statt hundert KFZ auf den Straßen mit je einer Person, wären es dann deutlich weniger. Denn je mehr ÖPNV nehmen, desto weniger Stau gibt. Aber offensichtlich reicht die Perspektive von Autofahrenden nicht einmal bis zur eigenen Stoßstange.

Und auch die Politik scheint hier nicht gut zu verkaufen. Natürlich hilft auch Radverkehr Stau zu reduzieren. Statt also Autobahnen auszubauen usw. muss man die Instrumente einsetzen, die zur Verfügung stehen.

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#Upcycling: Was macht man mit Brettern aus einem Lattenrost? – #Nachhaltigkeit

Wenn man ein altes Bettgestell demontiert, kann man mit den geraden Leisten noch das eine oder andere anfangen, allerdings stellt sich die Frage, was man mit den Latten macht.

Diese Latten sind ja gebogen, was eine Verwendung schwieriger macht. Da die so aussehen, als wären die mit Farbe behandelt dürfte einen Nutzung als Brennholz nicht in Frage kommen, wobei dies auch nicht wirklich Upcycling wäre. Man könnte die, wenn man genügend hat, vielleicht noch für eine Art Raumteiler nutzen, müsste dafür aber einen Rahmen basteln. Wenn man diese mit Holzanstrich für Holz im Freien behandelt, könnte man vielleicht auch eine Art stabileren Lamellenzaun daraus basteln. Man bräuchte aber natürlich eine ausreichend große Menge.

Wobei das nachhaltigste natürlich die weitere Verwendung als Lattenrost wäre. Das Problem ist hier bloß, dass die Halterungen für die Latten aus Kunststoff bestehen. Nach einiger Zeit ist der Weichmacher weg und der Kunststoff geht kaputt, wodurch die Latten nicht mehr gehalten werden. Eigentlich wäre hier schon viel gewonnen, wenn man die Elemente, als Ersatzteil bekommen würde. Etwa aus einem 3d-Drucker oder direkt von einem entsprechenden Geschäft. Natürlich müsste dies dann günstiger sein, als ein neues Lattenrost.

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#Petition: Stoppt die geplante Rodung des „Manheimer Wäldchens“! – #RWE

RWE will hier einen Wald roden um Kies für die Restseen abzubauen. Völliger Irrsinn. Deshalb unterstütze ich die Petition
Für die Rettung Manheims! Stoppt die geplante Rodung des „Manheimer Wäldchens“!

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#Duisburg: Unheilige Allianz von #Autopolizei und #Autopresse – #Automorde #NRZ #Motonormativity #Fahrrad

Wenn mich etwas ankotzt, dann sind das die kleinen Unfallartikel in der NRZ, die meisten schon mit einer falschen Überschrift anfangen. Am Freitag stand wieder so ein Artikel in der NRZ.

Der Titel war:
Transporter fährt Radfahrer (29) an

Man fragt sich da immer ob die Leute bei der Zeitung, überhaupt mal Deutsch gelernt haben. Bekanntlich kann ein Objekt nicht handeln. Zumal im Artikel klar wird, dass eine Transporterfahrerin mutmaßlich die Täterin war. Bei der Überschrift fragt man sich weiterhin, warum das Alter des Radfahrers von besonderer Relevanz sein sollte. Und hier kommt ins Spiel, dass die Presse unreflektiert allen Mist glaubt, den die Polizei als Pressemeldung einstellt. Die Pressemeldung habe ich unten angehangen. Mit den Angaben kann man sich die Stelle in Googlestreetview anschauen. Der Radfahrer war tagsüber auf einer Vorfahrtstraße unterwegs. Dieser Punkt wird allerdings weder in der PM noch im Artikel erwähnt. Man hat dies wohl „übersehen“, was ja eine beliebte Ausrede ist um das Verletzen durch Autofahrende zu verharmlosen. Oder war es „nur“ Inkompetenz bei der Polizei den wesentlich Punkt wegzulassen, dass der Radfahrer Vorfahrt hatte? Und der Zusatz, dass das Verkehrskommissariat erst noch ermitteln müsse ist doch pures Geschwaffel. Wie auch immer, die Pressemeldung gibt die Fakten falsch wieder bzw. lässt wesentliche Informationen weg.

Man kann froh sein, dass der Radfahrer nur leicht verletzt wurde und nicht noch ein Automord mehr aufgenommen werden musste.

Update, der Text wurde nach einem Hinweis angepasst.

Pressemeldung der Autopolizei Duisburg im Volltext
28. November 2024 | 10:51
Bergheim: Transporter und Fahrrad kollidieren – eine Person leicht verletzt
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg nahmen am Mittwochnachmittag (27. November, 16:30 Uhr) einen Verkehrsunfall im Einmündungsbereich der Schauenstraße Ecke Geitlingstraße auf.

Eine 55-jährige Sprinterfahrerin befuhr die Geitlingstraße und beabsichtigte, auf die Schauenstraße einzubiegen. Zeitgleich querte ein 29-jähriger Fahrradfahrer die Schauenstraße in Richtung Hochstraße. Dann soll es zu einer Kollision gekommen sein, infolgedessen sich der Zweiradfahrer leicht verletzte. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die Polizei den Einmündungsbereich.

Wie es genau zum Unfall gekommen ist, ermittelt nun das Verkehrskommissariat 21.

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#Klimaschutz: Denkmalschutz steht Solaranlagen regelmäßig nicht entgegen – #Denkmalschutz #Duisburg #Photovolatik

Wie üblich liegt die Stadt Duisburg falsch. In 2020 hat man behauptet Denkmalschutz wäre gleichrangig zu Klimaschutz. Das OVG Münster sieht dies definitiv anders und aus meiner Sicht richtig. Wieder einmal lag die Stadt Duisburg falsch.

Hier der Text der Pressemeldung:
Die Eigentümerin eines Wohnhauses in der denkmalgeschützten Düsseldorfer „Golzheimer Siedlung“ hat ebenso wie die Eigentümerin eines Baudenkmals in Siegen einen Anspruch auf eine denkmalrechtliche Erlaubnis für die Installation von Solaranlagen. Dies hat das Oberverwaltungsgericht heute in zwei Grundsatzurteilen zum nordrhein-westfälischen Denkmalrecht entschieden und darauf verwiesen, dass bei der Errichtung von Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden regelmäßig das öffentliche Interesse am Ausbau der erneuerbaren Energien die Belange des Denkmalschutzes überwiegt.

Die Eigentümerin eines Einfamilienhauses in der „Golzheimer Siedlung“ in Düsseldorf, für die eine Denkmalbereichssatzung gilt, möchte auf einer aus dem Straßenraum teilweise ein­sehbaren Dachfläche ihres Hauses eine Solaranlage errichten. Die Stadt Düssel­dorf lehnte es ab, die dafür nach dem Denkmalschutzgesetz NRW erforderliche Erlaub­nis zu erteilen. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf verpflichtete auf die Klage der Eigentümerin die Stadt, die Genehmigung zu erteilen. Demgegenüber bestätigte das Verwaltungsgericht Arnsberg in dem zweiten Fall die Entscheidung der Stadt Siegen, die der Klägerin eine denkmalrechtliche Erlaubnis für eine Solaranlage auf der weithin sichtbaren Dachfläche versagt hatte. Hierbei geht es um ein Wohngebäude, das als ehemalige Schule als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Siegen eingetragen ist. In beiden Fällen waren Solarmodule in einer denkmalschonenden Ausgestaltung gewählt worden. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts können nun beide Denkmaleigentümer die denkmalrechtliche Erlaubnis beanspruchen.

In der mündlichen Urteilsbegründung der Urteile führte die Vorsitzende des 10. Senats aus: Das öffentliche Interesse am Ausbau der erneuerbaren Energien überwiegt in beiden Fällen die Belange des Denkmalschutzes. Nach einer im Juli 2022 in Kraft getretenen Regelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz sollen, bis die Stromerzeugung im Bundesgebiet nahezu treibhausneutral ist, die erneuerbaren Energien als vorrangiger Belang in die jeweils durchzuführenden Schutzgüterabwägungen eingebracht werden. Diese Vorgabe, für die dem Bund eine Gesetzgebungskompetenz zukommt, beeinflusst auch das nordrhein-westfälische Denkmalschutzrecht. In die ‑ weiterhin erforderliche ‑ Abwägung zwischen den denkmalschutzrechtlichen Belangen und dem Interesse am Ausbau der erneuerbaren Energien sind letztere als regelmäßig vorrangiger Belang einzustellen. Nur wenn besondere Umstände des Denkmalschutzes der Errichtung von Solaranlagen entgegenstehen, darf die Erteilung der denkmalrechtlichen Erlaubnis ausnahmsweise versagt werden. Bei der Prüfung, ob solche besonderen Umstände vorliegen, kommt es auf die Gründe an, aus denen die denkmalrechtliche Unterschutzstellung erfolgt ist.

In dem Düsseldorfer Fall wird durch die beantragte Solaranlage auf der straßenabgewandten Dachfläche nicht in einem Maß in das denkmalwerte einheitliche äußere Erscheinungsbild der „Golzheimer Siedlung“ eingegriffen, dass ausnahmsweise die Erlaubnis zu versagen wäre. Dass die Solaranlage aus dem öffentlichen Straßenraum sichtbar ist, reicht dafür grundsätzlich nicht aus. Hier sind die in die bestehende Dachstruktur eingefügten und in der Farbe angepassten Solarpaneele zudem nur am Rande, in zweiter Reihe und nur in Teilausschnitten wahrnehmbar. Die betroffene Dachfläche liegt auch nicht in einer der von der Satzung geschützten Sichtachsen und beeinträchtigt die rheinseitige Silhouette der Siedlung nicht.

Bei der ehemaligen Schule in Siegen werden die denkmalwertbegründenden Eigenschaften des Gebäudes durch die Solaranlage schon nicht beeinträchtigt. Für die Eintragung als Baudenkmal hat zwar der vorhandene Dachreiter, nicht aber die Dachfläche und ihre Gestaltung eine Rolle gespielt. In das geschützte Erscheinungsbild des Baukörpers als Kapellenschule wird durch die Solaranlage nicht eingegriffen. Ein Ausnahmefall, in dem der Denkmalschutz überwiegt, wäre bei dem konkreten Vorhaben selbst dann nicht gegeben, wenn die Schieferdachfläche als auch denkmalwertbegründend angesehen würde.

Das Oberverwaltungsgericht hat in beiden Verfahren die Revision nicht zugelassen. Dagegen kann Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

Aktenzeichen: 10 A 2281/23 (I. Instanz: VG Düsseldorf 28 K 8865/22), 10 A 1477/23 (I. Instanz: VG Arnsberg 8 K 40/22)

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#Ihscooter dürfen derzeit nicht pauschal ausgebremst werden, aber … – #Duisburg

Nachdem die Stadt Duisburg behauptet hat, es wäre nicht zulässig Ihscooter per Geofencing auszubremsen, etwa in Fußgehzonen und auf Gehwegen, habe ich mich ans KBA gewandt und mal nachgefragt.

Von dort gab es die Auskunft:
„Als Genehmigungsbehörde ist das KBA nicht zuständig […] für die Genehmigung nachträglicher Änderungen an bereits zugelassenen und im Verkehr befindlichen Fahrzeugen. Hierfür sind die nach Landesrecht bestimmten Behörden der Bundesländer zuständig, für die das KBA als Bundesoberbehörde nicht vorgesetzte Instanz ist.“

Ich verstehe den Text so, als wäre es möglich, dass die Stadt Duisburg als Zulassungsbehörde eine nachträgliche Änderung zulassen könnte. Etwa eine Schaltung, welche die Geschwindigkeit, bei Einfahrt in Fußgehzonen oder auf Gehwege automatisch reduziert. Nicht abrupt, sondern wie ein Ausrollen. Da alle anderen am Verkehr beteiligten so fahren müssen, dass sie rechtzeitig anhalten können, sehe ich hier kein Problem. Somit wäre auch eine Reduzierung auf Null möglich. Sicherlich nicht sofort, aber bei einer großen Fußgehzone geht diese durchaus, wenn man dabei die Ungenauigkeit von GPS berücksichtigt. Zumal auch bei anderen Fahrzeugen automatische Bremssysteme zulässig sind.

Weiterhin erläuter das KBA, dass das Bundesverkehrsministerium derzeit prüft, ob man eine entsprechende Regelung in die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung aufnimmt. Da bei anderen Fahrzeugen ein automatisches Bremsen zulässig ist, ist dies mit Sicherheit auch bei Ihscootern der Fall. Nur die konkrete Ausgestaltung muss noch überlegt werden.

Davon abgesehen könnte man dies auch finanziell Regeln. Man müsste nur Verbotszonen für Ihscooter definieren. In diesen wird dann eine erhöhte deutlich Gebühr genommen, sodass die Durchfahrt durch etwa Fußgehzonen unattraktiv ist. Die App zur Nutzung könnte darüber im Vorfeld informieren. Es wäre also auch heute schon problemlos regelbar, anders als die Stadt Duisburg behauptet. Habe es nicht anders erwartet.

Ihscooter stehen ständig im Weg und Gefährden

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Ein EU-Rauchverbot wäre zu begrüßen – #Drogensucht #Nikotin #Zigarette

Wie es scheint haben die Drogenhändler mal wieder den Schutz von normalen Menschen hintertrieben. Dies entnehme ich jedenfalls einem Bericht beim WDR.

Bei Facebook meinte jemand in einem Thread das man zeitgleich Cannabis erlauben würde. Ich mein, wenn die für Tabak die gleichen Einschränkungen gelten würde, wie für Cannabis wäre schon sehr viel gewonnen. Wobei man Cannabis auch ohne Rauchen konsumieren kann. Etwa als Tee oder in Gebäck.

Den Begriff normale Menschen verwende ich deshalb, weil der Begriff Nichtraucher suggeriert, dass Rauchen die Normalität wäre und das Nichtrauchen die Abnormalität. Dabei ist die Nikotin-Drogensucht das unnormale Verhalten. Ich gehe davon aus, dass der Begriff einer der fiesen Tricks der Drogenindustrie ist.

Das Argument der Drogensüchtigen, dass es hier um „Freiheit“ ginge ist für mich nichts weiter als Egoismus, den eigenen Suchttrieb ohne Rücksicht auf andere zu befriedigen. Andere zu vergiften bzw. zu schädigen ist keine Freiheit. Freiheit wäre sich jederzeit dagegen die Beeinträchtigung entscheiden zu können, ohne Umwege nehmen zu müssen oder sich an Bushaltestellen in den Regen stellen zu müssen, weil einigen die Sucht wichtiger ist, als die Rücksicht.

Theoretisch gilt in Deutschland in Bahnhöfen ein Rauchverbot, aber praktisch wird das nicht durchgesetzt und man wird überall den Schad- und Stinkstoffen ausgesetzt. Und wenn es doch eingehalten wird, muss man an den Eingängen durch den Giftnebel.

Im Prinzip sollte man spezielle Räume für Raucher einrichten, ähnlich wie die Drückerräume für andere Drogensüchtige. Dadurch würde dann auch zugleich ein anderes Problem behoben. Man hätte nicht mehr eine gigantische Umweltverschmutzung durch Zigarettenkippen. Neben Autoreifen sind Zigarettenkippen eine wesentliche Quelle von Mikroplastik. Das heißt die Verschmutzung durch Raucher geht weit über den unmittelbaren Konsum hinaus. Und da viele den Müll auf die Straße schmeißen, landet die Giftfracht aus den Kippen auch in Lebensmitteln.

Symbolbild Nikotinsucht und die Konsequenzen

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#Explosion von Klärschlamm? – #RWE #Hürth

Vor zwei Jahren habe ich mich mit einer Klärschlammverbrennung von RWE beschäftigt. Wie ich vor kurzem erfuhr, habe ich dabei einen Aspekt übersehen. Klärschlamm kann nach der Trocknung in Form von Staub explodieren.

Wobei viele Stäube explodieren können.

Aber mal ehrlich, wer kommt schon auf die Idee, dass getrockneter Klärschlamm zu einer Explosion führen kann. In den Unterlagen habe ich damals nichts gesehen, was diesen Aspekt anspricht. Da stellt sich einem natürlich schon die Frage, ob man dies bei der Genehmigung und Planung überhaupt berücksichtigt hat.

Wenn man es nicht berücksichtigt hat, würde das Fragen aufwerfen. Es kann aber natürlich auch sein, dass man diese Unterlagen gar nicht veröffentlicht hat, weil RWE zum Beispiel behauptet haben könnte, dass sie immer unter einem bestimmten Trocknungsgrad bleiben.

Aber leider ist es ja so, dass auch Behörden nicht immer alle Aspekte im Blick haben. Sollte zwar nicht sein, aber niemand ist fehlerfrei.

Vor kurzem hat jemand bei murX (früher Twitter) etwas zu einer Fabrik für Batterierecycling gepostet und vielen Einwendungen. Auch da musste ich daran denken, ob man da wohl den Explosionsschutz mitberücksichtigt hat. Eine UVP wollte man sich dort sparen. Ob gerechtfertigt oder nicht vermag ich nicht zu sagen, würde aber in Anbetracht der vielen Umweltgefahren beim Batterierecycling eher sagen, dass eine UVP nötig ist.

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#Duisburg: Warum keine Infos im HBF? – #VRR #ÖPNV #Transdev

Was mich am meisten nervt im Bahnverkehr ist der Umstand, dass nicht brauchbar informiert wird. Am Freitag den 15.11. erlebte ich das mal wieder. Diesmal von Transdev. Der RB31 sollte theoretisch um 13:08 abfahren. Die S-Bahn war ausnahmsweise mal früh genug in Duisburg, dass ich den erwischen konnte. Und dann stand der Zug an Gleis 1 verschlossen mit der Aufschrift „Nicht einsteigen“. An der Anzeigetafel im Bahnhof stand der Zug als pünktlich und fahrend. Aber selbst um 13:11 war der Zug noch immer verschlossen.

Keine Ahnung was da los war, weil ich den Bus genommen habe. Zu den ständigen Ausfällen und Verspätungen kommt eine miserable Informationslage noch oben drauf.

An einigen Stellen kann man vielleicht nicht so leicht etwas tun, aber zumindest könnte man vernünftig informieren. Es nervt einfach nur, wenn man keine Grundlage für eine Entscheidung hat. Also nimmt man den langsamen Bus oder die Bahn.
Der erste Schritt zur Zuverlässigkeit sind zuverlässige Informationen und nicht irgendwelche Anzeigen, die definitiv nicht stimmen. Egal ob nun Transdev oder die ganzen anderen Unternehmen. Eigentlich müsste man für den ganzen Ärger den man ständig hat vom 49 Euro Ticket noch 100 € zurück bekommen.

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#murX: Warum X? – #xMigration #murXit #Musk #Twitter

Wie bereits gebloggt bin ich Ende des Jahres weg bei dem was aus Twitter geworden ist.

Schon länger stellen sich einige die Frage, warum Musk so von dem X fasziniert ist. Nach den ganzen rechten Mist, den er in letzter Zeit so abgezogen hat, frage ich mich, ob er das X nicht als Ersatz fürs Hakenkreuz sieht, denn wenn man dort die Arme entfernt bleibt ein X.

Das wäre dann natürlich noch ein Grund, warum nicht mehr auf der Seite angemeldet sein sollte. Neben den vielen anderen.

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#Düsseldorf: Baustelle blockiert grundlos Rad- und Gehweg – #Baustellengrauen #Fahrrad

Schon seit sehr langer Zeit blockiert eine Baustelle für einen Neubau den Rad- und Gehweg und schränkt diesen unzulässig ein. Denn auch bei Baustellen gelten die Mindestabmessungen, die definitiv nicht eingehalten werden.

Inzwischen hat man das Gerüst abgebaut, allerdings wird der Gehweg immer noch eingeschränkt mit einer eigentlich mehr notwendigen Absperrung. Das Dixiklo könnte auch woanders hin und darf nicht zum Problem für den Fußverkehr gemacht werden. Das ist das Problem des Bauherrn. Ebenso den Gehweg in einen brauchbaren Zustand zu versetzen, denn seit Monaten gibt es dort eine Stolperfalle. Aber die Verkehrssicherungspflicht interessiert die Stadt Düsseldorf trotz meiner Hinweise offensichtlich nicht.

In diesem Bild sieht man zudem Halteverbotsschilder für KFZ, die rechtswidrig auf dem Radweg gestellt. Halteverbote für Parkplätze gehören immer auf die baulichen Parkplätze. Zudem wurde ein Hydrant aufgestellt ohne Absicherung, denn diesen sieht man nur, wenn man genau hinschaut.

Es ist wirklich verwunderlich, dass die Grünen angeblich für Rad- und Fußverkehr sein sollen in der Praxis dann aber versagen. Denn nicht anders kann man derartige Zustände interpretieren. An einer Verkehrswende und einer gleichberechtigenden Verkehrspolitik hat man offensichtlich kein Interesse. Von der Autopartei CDU erwartet man nichts anders, von den Grünen schon.

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#Düsseldorf: Dixi Klo auf Radweg – watt soll der Shit? – #Fahrrad #Gehweg

Wenn man ein asoziales Unternehmen sucht wird man offensichtlich bei Toi Toi Dixi fündig. Obwohl eine ausreichend breite Einfahrt vorhanden war, stellt diese Firma das Klo lieber auf den Radweg. Und ist ja auch nicht das erste Mal, dass diese gefährlichen Hindernisse (StGB 315b) in den Verkehrsfluss von Rad- und Fußverkehr eingreifen. Ich habe noch andere Fälle im Zusammenhang mit Dixi dokumentiert.

Das Scheißhaus ist weder mit Reflektoren ausgestattet noch beleuchtet, kann also damit im Dunkeln leicht übersehen werden, wenn man nach der Lesart diverser Stellen bzgl. Verkehrssicherheit geht.

Hätte man das Scheißhaus derartig auf der Fahrbahn abgestellt wäre längst die Polizei angerückt, wenn aber ein ohnehin schmaler nutzungspflichtiger Radweg blockiert wird, passiert scheinbar gar nichts. Eigentlich müsste man hingehen und das Scheißhaus im Rahmen der Gefahrenabwehr/Notwehr umschmeißen, sodass die Gefährdung für Rad- und Fußverkehr beseitigt wird. Denn schließlich wird ein Radfahrer sicherlich nach Rechts ausweichen auf den Gehweg, wenn das gefährliche Hindernis erst kurz vorher erkannt wird. Wenn da gerade jemand zu Fuß unterwegs ist, gibt es eine Kollision oder einen „Alleinunfall“.

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#Exklusion in #Siegburg – #Diskriminierung #Gehweg

Vom 5. zum 6. November musste ich in Siegburg übernachten. Sowohl am 5. Abends wie auch 6. Morgens standen die Gehweg mit Mülltonnen voll und haben diese unzulässig eingeschränkt. An einer Stelle war der Gehweg sogar so schmal, dass ich diesen gar nicht mehr nutzen konnte und zumindest teilweise auf die Fahrbahn gehen musste. Gefühlt waren das vielleicht 50 cm. Einmal musste ich sogar anhalten, wegen einem KFZ auf der Fahrbahn. An anderen Stellen blieben weniger als 1 m, die kritische Breite, die selbst in Baustellen bleiben MUSS. Auch mitten auf dem Gehweg standen Mülltonnen.

Scheinbar denkt man in Siegburg nicht an Gehende und insbesondere nicht an Menschen mit eingeschränkter Mobilität und stellt lieber dicke Mülltonnen auf Gehwege.

Ich bin gut zu Fuß, aber andere mit Rollstuhl oder Rollator hätten sicherlich erhebliche Probleme, bei derartiger Rücksichtslosigkeit und einem Rathaus dem das egal zu sein scheint.

Man erlebt das zwar auch in anderen Städten, aber so extrem, wie in Siegburg habe ich das bisher nicht erlebt. Und nichts sagt mehr über eine Stadt, als der Umgang mit Fußverkehr.

Die Antwort der Stadt Siegburg war sinngemäß, dass man nur die Eigentümer der Tonne bitte könnte Rücksicht zu nehmen. Wobei das unwahr ist, denn über eine Satzung kann man ein Bußgeld festlegen und zudem kann man vorher auf gucken, ob die Tonnengröße für den Bereich des Gehwegs überhaupt geht.

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#Duisburg pflegt Gehwege nicht richtig – #Fußverkehr

Auf der Homepage der WBD wird behauptet:
„Straßenkontrolleure und Straßenunterhaltungsarbeiter sorgen durch regelmäßige Begehungen und zeitnahe Beseitigung von Gefahrenstellen für einen verkehrssicheren Zustand des Straßenraumes.“

Was die WBD wohl unter regelmäßig verstehen? Einmal alle 10 Jahre? Oder schaut man sich nur die Fahrbahn an? Wenn ich an die ganzen zugewachsenen Gehwege in Duisburg denke stellt sich mir die Frage, ob das Intervall ausreichend hoch ist.

Jüngstes Beispiel:

Wie ich von anderen Stellen weiß bleiben die WBD viel zu nett. Anstatt das für die Verursacher kostenpflichtig inkl. saftigem Bußgeld zu beseitigen, schreibt man Bettelbriefe. Es ist offensichtlich, dass dies nicht funktioniert. Es wäre echt schön, wenn man Gehwege und auch Radwege nutzen könnte ohne Machete dabei zu haben. Wäre mal gespannt, wie schnell reagiert wird, wenn die Fahrbahn beeinträchtigt ist.

Weil ich neugierig bin, was man bei den WBD unter „regelmäßig“ versteht, habe ich mal den Begehungsbericht angefordert. Scheinbar hat man da alle paar Wochen „begangen“. Ob da wirklich jemand zu Fuß durch ist? der übermittelte Bericht wirkt nicht so.

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#murXit am 31.12.2024 – #Zensur #Twitter #TimeToSayGoodbye #Musk #murX

Seite der Übernahme von Twitter hat Musk den Kurznachrichtendienst ruiniert und mehr und mehr zu einem rechten Spam-Forum umgebaut. Da immer noch sehr viele nette und anständige Menschen dort sind, habe ich gezögert mit dem Ausstieg, aber jüngste Ereignisse haben mich davon überzeugt, dass es nun endgültig Zeit ist den Account zu löschen.

Die Gründe sind vielfältig und haben sich aufsummiert:
– Musk hat Trump unterstützt, mit dem Verbleib unterstützt man Faschismus
– Es wurde lange Zeit nichts gegen Spambots und Trollbots getan
– Werbung
– kostenpflichtige Accounts
– Einschränkung der Blockfunktion
– Drohung durch Vance, wenn die EU gegen murX vorgeht die NATO zu schwächen
– Wenn man Musk-kritische Links postet dann wird man eingeschränkt in der Reichweite
Der letzte Punkt hat für mich den finalen Ausschlag gegeben.

Ich hatte am 16.11. 19:28 einen Link gepostet zu einem Artikel der Musk nicht gut dastehen lässt.

48 h Stunden später hat ich plötzlich ein Label mit unklarer Bedeutung

Die angeblich Erläuterung war auch nicht hilfreich

Mein Account wurde also eingeschränkt ohne Möglichkeit des Widerspruchs oder klarer Ansage, was die Gründe sind. Dies deutet für mich daraufhin, dass das frühere Twitter nun endgültig eine faschistische Plattform ist, welche die Meinung manipuliert und kritische Meinung zensiert.

Deshalb ist am 31.12.24 Schluss. Vorher werde ich natürlich noch andere Überzeugen zu Bluesky zu migrieren.

Ergänzung
Hier der Link zum fraglichen Artikel.

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#Duisburg: Warum kein Lärmschutz an A40-Brücke? – #Fußverkehr #Fahrrad

An der neuen A40-Brücke auf der Duisburger Seite gibt es eine hohe Lärmschutzwand dann kommt in dem Bereich, wo die Rampe hochführt ein Stück ohne Lärmschutz, was ziemlich unangenehm ist und dann der Lärmschutz der Brücke. Das stellt man sich die Frage warum Rad- und Fußverkehr keinen Lärmschutz wert ist. Und natürlich dürfte auch die Bevölkerung, die in dem Bereich wohnt darunter leiden.

Scheinbar ist den Verantwortlichen alles egal solange der KFZ-Verkehr lautstark fließen kann. Da sind Lärmschutz und andere Belange wie die giftigen/krebserregenden Emissionen nebensächlich.

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#Duisburg: Grundsteuer im Finanzausschuss und Rat – #NRW

In 2025 ist Kommunalwahl und SPD und CDU entscheiden nun darüber ob Wohnen teurer wird. Die Drucksache-Nr. 24-1296 trägt den Politischer Variantenentscheid zur Festsetzung der Hebesätze für die Grundsteuer.

Gestern hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Duisburg darüber vorberaten, das Ergebnis ist meist das gleiche, wie dann auch die Parteien im Rat abstimmen. Das heißt wenn SPD und CDU dafür stimmen, dass wohnen teurer wird, wird der Rat der Stadt am 25.11.2024 vermutlich auch diese Entscheidung treffen. Die Stadt soll laut Vorschlag denn entweder die eine oder andere Variante für den Rat am Ratssitzung am 02.12.2024 aufbereiten. Dort wird dann endgültig entschieden.

Zur Auswahl stehen:
a) Grundsteuer B: 1.068 v.H.
b) Grundsteuer B
– für Wohngrundstücke: 886 v.H.
– für Nichtwohngrundstücke: 1.469 v.H.

Wir alle sollten die Entscheidung von CDU, SPD und den anderen Parteien sehr gut beobachten und dies bei der Kommunalwahl entsprechend quittieren. Wer wohnen teuer macht ist weder christlich noch sozial.

Firmen drücken eh viele Kosten auf die Allgemeinheit ab.

Vielleicht würde sich eine Demonstration gegen hohe Wohnkosten am 25.11. Anbieten.

Update
Beratungsergebnis Finanzausschuss: „Die Beschlussfassung wurde zurückgestellt.“ Zu deutsch also SPD und CDU wollten sich nicht im Fachausschuss positionieren und machen das lieber im Rat.

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#Verkehrssicherheit: Abbiegen bei Dunkelheit IMMER mit Schrittgeschwindigkeit – #Motonormativity #Autopolizei

Regelmäßig Versuchen Polizei und andere Stellen Fußverkehr darüber zu belehren, dass man doch gefälligst hellen Kleidung oder am besten noch Glitzerkleidung tragen soll. Dies dient natürlich primär dem Zweck, dass man den Gehenden hinterher die Schuld geben kann, wenn diese sich nicht so kleiden. Es erhöht möglicherweise die persönliche Sicherheit, wobei ich dafür bisher keinen Beleg gesehen habe.

Aber gehen wir mal davon aus, dass Gehende „übersehen“ werden, weil diese keine Glitzerkleidung tragen. Wenn man in § 3 StVO guckt steht dort sinngemäß, dass man nur so schnell fahren darf, dass man rechtzeitig anhalten kann. Da beim Abbiegen von KFZ der Fußverkehr Vorrang hat und man diese u. U. nicht so gut sieht bei dunkler Kleidung ist offensichtlich, dass KFZ bei Dunkelheit oder entsprechender Witterung mit geringer Sicht ausschließlich mit Schrittgeschwindigkeit abbiegen dürfen, wenn dort mit Fußverkehr gerechnet werden muss.

Ich habe noch nicht eine Stelle gesehen, die darauf hingewiesen hat. Und da m. W. die Polizei die Abbiegegeschwindigkeit von LKW nicht kontrolliert, wird diese es vermutlich auch nicht bei PKW tun, die zu schnell abbiegen. Man will offensichtlich nicht die Verkehrsregeln durchsetzen und lieber bei den Opfern von Verkehrsgewalt ansetzen. Quasi so, als würde man Frauen eine Burka empfehlen, damit diese nicht vergewaltigt werden. Also völlig falscher Ansatz.

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#Upcycling: Kunst aus Verpackungen – #Kunst

Schokolade zu Weihnachten ist oft in Alufolie eingepackt. Man kann diese natürlich einfach zusammenknüllen und in die Wertstofftonne geben oder man lässt exotische Figuren sprießen.

Das gezeigte Gebilde ist so entstanden. Man könnte hier zum Beispiel eine exotische Blume, einen Baum mit einem Vogel oder auch eine Statue erkennen. Genauso vielfältig, wie die Formen sind auch die Möglichkeiten der Interpretation. Je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel.

Man kann hier filigrane Gebilde erschaffen, die vergänglich sind oder auch diese in Kunstharz eingießen und so verewigen.

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#Motonormativity in Film und Fernsehen

Letztens sah ich mal wieder die ersten drei Taxi-Filme. Wenn man dann so darüber nachdenkt, in wie vielen Filmen gefährliches Verhalten im Straßenverkehr verharmlost wird. Bei den Taxi-Filmen gab es keine Toten und Verletzten. Auch bei anderen Filmen bzw. Filmreihen, bei denen mehr oder weniger massiv gegen die Verkehrsregel verstoßen wird geht es gut. Teilweise macht man das Fahrzeug ja sogar zum Haupt- oder Nebendarsteller.

Mir fallen nur wenige Beispiel ein, wo dass Auto als Böse gezeigt wird. Etwa bei einigen Verfilmungen von Stephen King.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie stark die Motonormativy durch Filme und Serien mitverursacht werden. Wenn dort Regelverstöße also positiv dargestellt werden oder als cool, dann führt das sicherlich zu einer Normalisierung von Fehlverhalten.

Bei den Schlitzohrfilmen mit Burt Reynolds wurden die Polizisten sogar als Bösewichter dargestellt. Zwar alles humorvoll, aber doch im Endeffekt ein Film der zu eine bestimmten Einstellung führen kann.

Und wenn man dann Artikel liest, wo Radarfallen als „Abzocke“ dargestellt werden oder Anzeigen von Falschparken ebenfalls negativ dargestellt wird, dann stellt sich zwangsläufig die Frage, wie stark der kulturelle Einfluss hier durch Filme und Serien geprägt wurde.

Es gibt ja sogar eine Kategorie, die ohne KFZ fast nicht möglich sind. Ein Road-Movie ohne Auto oder anderes KFZ wird nur schwerlich machbar sein. Ein Road-Movie mit einer Rikscha oder einem Lastenrad, fällt mir jetzt nicht ein.

Ob den Menschen bewusst ist, wie stark die Einstellung durch die Medien beeinflusst wird. Subversiv und Unterschwellig.

Mit Fahrrad fällt einem da doch deutlich weniger ein. ET natürlich. Die Nutzung vom Fahrrad im Münster Tatort.

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#Duisburg: Noch mehr Einwohnerfragestunde – #Rheinhausen #Duisport

Was ich in dem Beitrag von Gestern nicht erwähnte, war der Umstand, dass es noch eine Einwohnerfrage von jemand anderem gab. Auch hier ging es um LKW-Verkehr, allerdings in diesem Fall konkret um die Behringstraße. Dort lag die Antwort der Verwaltung vor:
Frau Blaschke „berichtete, dass aus fachlicher Sicht ursächlich die unzureichende Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes L473n/Friedrich-Ebert-
Straße/Lindenallee identifiziert worden sei. Die Zufahrt aus Richtung „Zum Logport“ soll zukünftig mehr Freigabezeit erhalten und auch die Spuraufteilung soll geändert werden.
Durch die geplante Leistungsfähigkeitssteigerung soll ein wesentlicher Beitrag zur Verminderung der Fehlfahrten in Rheinhausen geleistet werden.
Dazu haben bereits die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR den Auftrag erhalten. Das Signalprogramm der Lichtsignalanlage soll entsprechend angepasst werden. Sobald dies geschehen ist, wird die Markierung in der Zufahrt „Zum Logport“ geändert.“

Es heißt zwar Genies denken gleich, aber die Lösung, welche die Stadt Duisburg hier vorschlägt, klingt verblüffend nach meinen Überlegungen aus dem Dezember 2023. Aber wäre ja auch nicht da erste Mal, dass die Stadt zu den gleichen Schlüssen, wie gekommen wäre. Auf welchem Weg auch immer. Die Abtrennung der Sedanstraße von der Rudolf-Schock-Straße hatte ich auch schon in einem GO § 24 Antrag thematisiert, was dann später von der Stadt umgesetzt wurde.

Wobei die Idee zur Ampeloptimierung auch schon einmal von der BV aufgegriffen worden. Ich meine das wäre 2015 gewesen. Ich stieß damals nach meinen Beobachtungen darauf. Ich konnte aber nicht ermitteln, warum dies von der BV nicht weiterfolgt wurde. Vielleicht hat man sich auch so lange nicht damit beschäftigt und den damaligen Antrag aufgegriffen.

Wäre auf jeden Fall schön, wenn sich die Situation dadurch verbessern würde.

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#Duisburg: Neues zur Einwohnerfragestunde – #Rheinhausen #Duisport #LKW

Seit dem 08.11. ist die Niederschrift BV Rheinhausen vom 22.08. Online. Dort hatte ich für die Einwohnerfragestunde einige Fragen eingereicht.

Bemerkenswert finde ich, dass die Niederschrift kein Datum der Fertigstellung trägt, wenn man diese Niederschrift also ändert, wäre dies in der Niederschrift selbst nicht erkennbar.

Im Protokoll steht zu meinen Fragen:
„Diese Antwort werde zur Niederschrift genommen und der Petent schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt.“

Etwas weiter steht dann:
„Anmerkung:
Die zweite eingegangene Einwohnerfrage wird schriftlich beantwortet und zur Niederschrift genommen. Eine Beantwortung zum Zeitpunkt der Niederschriftenerstellung lag nicht vor.“

Wenn man bedenkt, dass ich die Fragen am 11.06. eingereicht habe, dann ist es schon verwunderlich, dass man eine Beantwortung in fünf Monaten nicht schafft.

Kurz bevor man das Protokoll veröffentlicht hat, hat man mir mitgeteilt, dass es noch etwas dauern würde. Als Begründung wurde genannt:
„Der Fachbereich ist bemüht, möglichst detailliert auf Ihre Fragestellung einzugehen. Durch Personalnot und sehr hohes Arbeitsaufkommen ist dies leider nicht zeitnah umsetzbar.“

Wenn ich daran denke, was bei GO § 24-Anträngen teilweise für Antworten kommen und wie lange diese dauern, überlegt man nach meiner Ansicht wohl eher, wie man sich um eine ehrliche Antwort drücken kann. Vielleicht hat man auch Angst, dass es eine Klage gibt, weil die Stadt Duisburg nicht alle Maßnahmen ergreift, um vor LKW zu schützen. Jedenfalls deutet frühere Antworten zu den Anträgen darauf hin, dass man die Antworten innerhalb von kurzer Zeit zusammengeschrieben hat. Teilweise gehen die Antworten gar nicht korrekt auf die Fragestellungen ein und teilweise wird sogar am Thema vorbei geschrieben.

Zumal immer wieder der Eindruck entsteht, dass die Stadt LKW-Fahrverbote um jeden Preise vermeiden möchte. Insofern dürfte eine korrekte Beantwortung der Frage 1 quasi gar nicht möglich sein, wenn man zu erklären versucht warum man straßenrechtlich nicht LKW aus Rheinhausen ausschließen kann. Denn es ist möglich und auch kein Problem. Ist aber natürlich schwierig das zu erklären, wenn man lange Zeit behauptet hat, dass es nicht möglich wäre. Aber durch die Verlagerung in einem Brief, bekommt die BV Rheinhausen u. U. die Antworten nicht mit und die Rückfragen sind natürlich auch nicht möglich.

Was den Personalnotstand angeht, so dürften hier schlechte Bezahlung und Fehlverteilungen der Grund sein. Wenn man etwa viele Millionen in die Oper versenken will werden da natürlich zeitliche Ressourcen gebunden und später auch unnötig Gelder. Und wenn die Menschen schnell das Kennzeichen bekommen, fehlt anderswo das Personal. Aus meiner Sicht geht Verkehrssicherheit vor noch mehr KFZ auf den Straßen.

Aber letztendlich sind ohnehin die Menschen die Leidtragenden, welche die donnernden LKW erdulden müssen.

LKW-Probleme auf der Jägerstraße

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#London: Versiegelte Baumscheiben

In London ist mir aufgefallen, dass die Baumscheiben in Gehwegen oft versiegelt sind. Einerseits sieht dies nicht nur besser aus, man hat auch mehr Platz zum Gehen. Andererseits fragt man sich, wie das mit der Bewässerung aussieht. Ich hatte deswegen mal dem Mayor of London geschrieben und nachgefragt. In Englisch heißt das „paved-over tree grids“.

Zuständig wären die London boroughs hieß es in der Antwort und dass einige durchlässiges „resin“ oder „unbound gravel“ nutzen würden. Also scheint das tatsächlich für Wasser durchlässig zu sein. Gerade in Städten, wie in Duisburg man oft viel zu kleine Baumscheiben hat, wäre das sicherlich auch eine Möglichkeit einen gut benutzbaren Gehweg zu haben zugleich die Bewässerung der Bäume sicherzustellen. Frage mich, ob man das in Deutschland nicht kennt oder es andere Gründe gibt, warum man dies nicht benutzt.

Zudem weist das Antwortschreiben darauf hin, dass Bäume auch Wasser über die Blätter aufnehmen.

Nach den vielen Erfahrungen mit Antworten in Deutschland und insbesondere Duisburg fand ich die Antwort insgesamt doch recht erhellend.

Reisen bildet, besonders wenn man mit offenen Augen durch die Städte geht. Man kann quasi von überall her gute Ideen mitnehmen.

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#Duisburg: Stadt verfolgt Falschparken zumindest teilweise – #Falschparken

In Duisburg ist Falschparken leider Alltag, was mitunter ziemlich nervt. Insbesondere die Extremfälle zeige ich an. Etwa wenn auf dem Gehweg weniger als eine Rollatorbreite bleibt. Auch davon gibt es in Duisburg leider viel zu viele Fälle von extremen Falschparken.

Da es kein direktes Feedback gibt, ob das Falschparken verfolgt wurde oder nicht, hat man manchmal das Gefühl als würde gar nicht verfolgt. Bei der Falschparkärztin mit der rechtswidrigen „Genehmigung“ an der Friedrich-Alfred-Straße 58 wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht verfolgt würde. Schockiert natürlich immer wieder, wenn Behörden nicht rechtskonform arbeiten. Genauso wie diese ebenfalls rechtswidrige pauschale Toleranz für Falschparken.

Das aber verfolgt wird, zumindest teilweise, steht für mich fest. In einem Fall gab es eine Rückfrage von der Stadt Duisburg und in einem anderen Fall wurde ich im Oktober als Zeuge geladen. Wobei ich mich gewundert habe, denn eigentlich sagen die Fotos schon alles. Aussagen brauchte ich letztendlich nicht, weil die Klage zurückgezogen wurde, da scheinbar aussichtslos. Erfahren welches Bußgeld es gab habe ich nicht.

Symbolbild Falschparken

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#Duisburg: Geschwurbel zu Ihscootern – #Exklusion #Ihscooter

Die Drucksache 24-1114 „Umgang mit E-Tretrollern in Duisburg“ soll u. a. den Verkehrsausschuss über die Probleme mit Ihscootern in Duisburg informieren. Wobei mich verwundert, dass man diese nervigen Dinger E-Tretroller nennt. Denn es sind gerade Elektrokleinfahrzeuge und keine Tretroller, die auch auf Gehwegen zulässig sind.

Interessant fand ich, dass in der Drucksache Handynummern angegeben sind, anscheinend kann man da anrufen, wenn man sich beschweren möchte.

Die Stadtverwaltung “ hat sich zum Ziel gesetzt, mittels geeigneter Maßnahmen zu einem sicheren und harmonischen Umgang mit E-Tretrollern beizutragen.“ Sehr erfolgreich ist diese nicht damit.

Einer der Verfasser sitzt im Bereich: „Strategische Mobilitätsplanung, Geodatenbearbeitung und -visualisierung“ scheinbar hat man dort keinen Zugriff auf die Daten des Ordnungsamtes, denn dort liegen diverse Anzeige wegen Falschparken auf Gehwegen vor.

Theoretisch könnte man das alles über eine Sondernutzungssatzung regeln, wie die Stadt in der Drucksache zugibt, allerdings will man nicht. Angeblich dürfe man nicht so einschränken, dass das Angebot verhindert würde, was natürlich Quatsch ist und auch niemand fordert. Man will einfach keine Beschränkungen für Ihscooter, obwohl die überall rumliegen. Dabei wäre es problemlos möglich zu sagen, dass diese nur auf der Fahrbahn abgestellt, wo auch KFZ abgestellt werden dürfen und ansonsten eine Sondernutzungsgebühr von 100 € pro Ihscooter anfällt. Das lässt ausreichend Spielraum. Ohnehin ist es nicht zulässig, dass die Ihscooter auf Gehweg fahren und demnach können diese dort auch nicht abgestellt werden. Denn schließlich schleppt niemand diese Dinger von der Fahrbahn auf den Gehweg, sondern fährt dorthin. Dem Abstellen geht also überwiegend ein Fehlverhalten voraus. Aber davon will man in der Verwaltung offensichtlich nichts wissen.

Und im Gegensatz zu einem privaten Fahrrad werden die Ihscooter nicht nur temporär abgestellt.

Eine besonders schwurbeliger Punkt ist:
„Diesbezüglich wird darauf hingewiesen, dass das Beschwerdeaufkommen insgesamt grundsätzlich zurückgegangen ist. Die bei der Stadt eingegangenen Beschwerden liegen bei nur maximal einer Eingabe je Woche.“
Aus dem Umstand, dass es weniger Beschwerden gibt, leitet man ab, dass alles gut wäre. Dabei könnten die Menschen auch einfach nur resigniert haben und mit Sicherheit hat man nicht meine Anzeigen wegen Ihscootern beim Ordnungsamt miterfasst.

Eine Behauptung, die nicht durch Fakten untermauert wurde ist:
„Eine technische Sperrung von Bereichen wie etwa Fußgängerzonen oder die Einrichtung von Langsamfahrbereichen ist nicht möglich, da der entsprechende fahrzeugseitige Eingriff bei der Typzulassung seitens des Kraftfahrt-Bundesamtes aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht zugelassen wird („potenziell gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“).“
Ich hatte mit dem Herrn aus der Drucksache bereits im September Kontakt, da hat er das Gleiche behauptet. Auf Rückfrage wurde dies allerdings nicht belegt. Das weck Zweifel an der Behauptung. Zumal die Stadt Duisburg häufig Sachen behauptet, welche nicht faktisch fundiert sind.

Eine Mitteilungsvorlage, die ausschließlich zur Beruhigung dient und sinngemäß sagt, dass sich nichts ändern soll. Eine Verbesserung ist nicht erkennbar. Die Dinger stehen weiterhin überall im Weg rum.

Ihscooter im Weg

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Warum Handyverbot an Tankstellen?

Was ist der wirkliche Grund für das Handyverbot an Tankstellen, habe ich mich letztens Mal gefragt. Die Gründe, welche ich bisher gehört habe erscheinen mir alle nicht plausibel.

T-Online nennt hier zum Beispiel als Grund, dass das Handy herunterfallen könnte und dabei der Akku beschädigt werden könnte, was dann brennbare Gase entzünden könnte.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Szenario eintritt ist marginal. Das hat mehrere Gründe:
1. Handyakku sind heutzutage entweder festverbaut und zudem meistens mit einer Hülle geschützt, da ansonsten das Display beschädigt wird.
2. Auch E-Zigaretten und viele andere Dinge enthalten Akkus, sind aber nicht verboten.
3. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Auto selbst entzündet ist höher als das skizzierte Szenario ist. Das gilt nicht nur für E-Autos, sondern für alle. Zumal laut Statistik Verbrenner häufiger in Flammen aufgehen, als E-Autos.
4. Um eine Explosionsgefahr zu haben braucht es eine Zündquelle und eine explosive Mischung. Da heutzutage die Gase beim Tanken abgesaugt werden, kann es eigentlich keine explosive Mischung mehr geben. Jedenfalls dann nicht wenn die Tankstellen korrekt arbeiten. Oder muss man davon ausgehen, dass viele Tankstellen gegen die Regeln verstoßen?
5. Auch das hier erwähnte verschüttete Benzin darf nicht vorkommen. Diese Seite führt allerdings richtig aus, dass es hier nur um ein gefühltes Risiko der Betreiber geht. Typische Absicherungsmentalität ohne Nachdenken.
6. Am gefährlichsten beim Akku ist der Ladevorgang. Das heißt wenn man darüber nachdenkt E-Autos an Tankstellen zu laden aber gleichzeitig Handy verbietet, sollte man sich der Tankstelle auf keinen Fall nähern, weil man davon ausgehen muss, dass diese von jemanden betrieben wird, der keine Risikoabwägung beherrscht. Dennoch will die Bundesregierung allen Ernstes Schnellladestationen an Tankstellen vorschreiben.

Aus meiner Sicht ist das Handyverbot an Tankstellen hirnrissiger Quatsch, für den es heute keinen Grund gibt. Andernfalls müssten auch E-Autos an Tankstellen verboten werden. Insbesondere das gefährliche Aufladen.

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#Xanten: Radweg nach Kalkar – #Fahrrad

Von Xanten aus gibt es über eine weite Strecke einen Radweg von Xanten nach Kalkar auf einer ehemaligen Bahntrasse. Leider kommt man nicht ganz bis nach Xanten, da scheinbar Teile der Bahntrasse verkauft wurden.

Ab und zu wird dieser Weg von Straßen unterbrochen, aber ohne Ampeln. An einigen Stellen ist der Bewuchs etwas stark im Weg, ansonsten ist aber Begegnungsverkehr kein Problem. Durch die Lage ist die Strecke angenehmer als an der Hauptstraße.

Wobei Radweg vielleicht nicht ganz richtig ist, denn der Weg darf auch von Fußverkehr benutzt werden, was bei viel Betrieb zu Problemen führen könnte. An den Tagen, wo ich diesen Weg nutzte bestanden hier aber keine Probleme.

Bis nach Xanten kommt man mit einer Regionalbahn von Duisburg aus. Man hat hier also die ideale Möglichkeit für eine Radtour. In der Nähe der Strecke liegt auch Uedemer Hochwald.

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Beamtenhetze nervt – #Rente #Sozialversicherung #Krankenversicherung

Neulich hat mal wieder die Zeitung einen Leserbrief von jemandem aus Dinslaken abgedruckt, wo ich schon häufiger den Eindruck einer erheblichen Rechtslastigkeit hatte.

Nach dem Leserbrief wäre ein Teil der Lösung für die finanziellen Belasten, wenn Beamte auch in Sozialsysteme einzahlen würden. Es verwundert mich, warum die Zeitung derartigen platten Popolismus immer wieder abdruckt. Denn die Forderung entbehrt jeglicher Grundlage. Es ist eine pure Neiddebatte, die aus eigenen Fehlentscheidungen resultiert. Denn grundsätzlich ist es die eigene Entscheidung, wo man arbeitet oder dient. Wenn man vor vielen Jahren die falsche Entscheidung getroffen hat, sollten dafür nicht die anderen zahlen.

Rente
Verbeamtete bekommen irgendwann eine Pension, dafür wird bereits heute ein Teil der Bezüge einbehalten. Wenn man bei gleichbleibender Pension Verbeamtete in die Rentenkasse eingliedern würde müssten die Bezüge erheblich steigen, was zu deutlichen Mehrkosten für den Haushalt führen würde. Es wäre schlichtweg Unsinn, weil dadurch nichts gewonnen wäre.

Sozialversicherung
Ein Verbeamtung findet für gewöhnlich auf Lebenszeit statt. Das heißt es gibt keine Arbeitslosigkeit und damit auch keinen Grund eine Arbeitslosenversicherung zu bezahlen. Für den Fall, dass man die Verbeamtung beendet, werden die entsprechenden Beiträge auch schon in eingezahlt, kommt aber selten vor.

Krankenversicherung
Verbeamtet sind quasi gezwungen in die Mischung aus Beihilfe und Privater Versicherung einzutreten, da der Arbeitgeberanteil der gesetzlichen Versicherung nicht vom Dienstherrn übernommen würde. Ansonsten würde das sicherlich viele machen. Aus meiner Sicht dient dieses ineffiziente Doppelsystem nur dazu die privaten Versicherungen zu subventionieren, die sich ansonsten nicht tragen würden. Im Endeffekt dürft es aber teurer sein. Bei der Wirtschaftlichkeit betrachtet man die Personal- und Infrastrukturkosten für die Beihilfe nicht mit. Wenn man eine Bürgerversicherung einführen würde, wäre mir das Recht.
Allerdings würde eine Umstellung die Sozialsystem vermutlich nicht entlasten, da die derzeitigen Kosten nur anders verteilt würden. Mehr einsparen könnte man, wenn man alle Krankenkassen durch eine einheitliche ersetzen würde und dadurch die ganzen vielfachen Verwaltungskosten einsparen würde.

Also vor popolistischen Vorurteilen gegen Verbeamtet vielleicht einfach mal das Gehirn einschalten und sich über die Fakten informieren.

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#Duisburg: So fußverkehrs- und fahrradfeindlich ist die Autoschwurbelstadt – #Fahrrad #Fußverkehr #Baustellengrauen

Einmal mehr stellt sich mir die Frage warum die Stadt Duisburg Fahrrad- und Fußverkehr so sehr hasst. Weil man ohne Ankündigung kurzfristig die Unterführung der A40 gesperrt hat musste man Am Schlütershof die A40-Brücke unterqueren. Dort hat man ein die Missstände aus dem Frühjahr noch immer nicht behoben. Ein viel zu schmaler Bereich soll Rad- und Fußverkehr in zwei Richtungen aufnehmen. Ein klarer Verstoß gegen die Richtlinie für Baustellen.

Um das ganze sogar noch zu verschlimmern steht jetzt ein mit Beton ausgegossener Brunnenring auf dem ehemaligen „Radweg“ und verengt den Weg noch weiter, obwohl auf der Fahrbahn ausreichend Platz wäre. Und wenn nicht muss man halt mal die Mittelinsel entfernen. Aber nein, man beeinträchtigt natürlich mal wieder nur Rad- und Fußverkehrsfluss.

Auf dem was vom Gehweg noch vorhanden ist, hat man Baustellenbaken hingestellt, die keinerlei Funktion erfüllen und den Platz noch zusätzlich und unnötig einengen. Geh- und Radwege, insbesondere in Baustellen sind keine Lagerflächen für Gerümpel der Baufirmen! Wenn man schon eine so rechtswidrige und dumme Konstellation wählt, muss man doch zumindest den Platz der möglich ist auch voll zu Verfügung stellen. Aber nein in Duisburg geht KFZ-Verkehr über alles, sogar über Leichen.

Wofür bezahlt man die Leute, die für die Genehmigung von Baustellen verantwortlich sind, eigentlich? Fürs Rumsitzen?

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#Bahnsinn: Die unseriöse Informationspolitik der Bahn – #Verspätung #ÖPNV

Am 01. Oktober erlebte ich einmal mehr die Verspätung des RE19 von Duisburg HBF nach Düsseldorf Flughafen.

Obwohl am Bahnsteig längst eine signifikante Verspätung angekündigt war, behauptete die App um 6:12 noch dreist, dass der RE19 nur eine Minute Verspätung hätte. Da stellt sich erst einmal die Frage, warum der Duisburger HBF besser informiert ist als die Bahnapp. Hier liegt ein massives internes Informationsdefizit der Bahn vor.

Um 6:21 machte ich den nächsten Screenshot Da sollte der RE19 um 6:21 abfahren und berücksichtigte dabei nicht, dass nahezu zeitgleich der RE1 (6:23) abfahren sollte. Zudem ging die Bahn hier auch von einer völlig unrealistischen Fahrzeit von 4 Minuten von Duisburg HBF bis Flughafen aus. Selbst der Fernverkehr kann auf dieser Strecke nicht so schnell fahren, dass dieser nur vier Minuten braucht. Dass einem in der App also falsche Verspätungen angezeigt werden liegt auch an völlig falschen Grundannahmen für die Fahrzeit.

Zum Schluss noch ein Screenshot der realen Fahrtzeit von Duisburg HBF zum Flughafen Düsseldorf. Die 8 Minuten Fahrtzeit wurden zwar eingehalten, aber die Verspätung war erheblich.

Und diese absichtliche Irreführung ist bei der Bahn Standard. Denn darauf zu verweisen, dass es eine Privatbahn wäre, während der Bahnhof Duisburg längst andere Zeiten anzeigt, liegt nur an der Bahn.

Gründe für die Verspätung bei der Ankunft in Duisburg wurden natürlich nicht angegeben. Diese Informationssalamitaktik nervt sehr. Ebenso nervt es, wenn nie klar ist, welcher Zug zuerst den Bahnhof verlässt. Gerade an den größeren Stationen hat man mehrere Optionen, sodass es relevant ist mit welchem man zuerst am Ziel ankommt.

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#murX: neuste Masche der ruzzischen Trollbots – #Fahrrad #Twitter

Ab und an suche ich bei murX (früher Twitter) nach bestimmten # wie etwa #Fahrrad. Neben interessanten Beiträgen sah ich letztens auch zwei Beiträge, die gar nicht zum Thema Fahrrad passen, aber den #Fahrrad hatten und noch dazu weitere. Inhaltlich ist hier offensichtlich, dass dahinter die ruzzischen Trollfabriken stecken. Scheinbar versucht man nun die Verbreitung dieser Propaganda zu erreichen indem man willkürliche # anfügt. Der gezeigte Screenshot ist leider nur ein Beispiel. Man erkennt diese Beiträge recht schnell, aber es ist offensichtlich, dass murX zu wenig gegen die Trollfabriken unternimmt. Eigentlich müsste solche Beiträge auch eine halbwegs gut programmierte KI ohne Probleme finden.

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#Duisburg: KFZ-Drängler Verkehrsregeln offensichtlich unbekannt – #Verkehrsgewalt #Fußverkehr #Fahrrad #Automorde

In Duisburg hat man echt nirgendwo Ruhe vor Verkehrsgewalt von Personen mit KFZ. Sei es nun das ständige Falschparken oder das Bedrängen.

Neuester Fall war mal wieder die akute Unkenntnis von zwei Autofahrenden von den Verkehrsregeln zum Überholen von Fußverkehr. Der Weg von der Rheinorange zur Kaßlerfelder Str. ist schmal. Etwa so breit, wie eine einspurige Fahrbahn. Rad- und Fußverkehr kommen hier klar, weshalb das m. W. auch als Rad- und Gehweg ausgeschildert ist.

Dennoch wollten zwei KFZ mit zwei angehängten Booten unbedingt vorbei. Während der eine noch halbwegs normal war, auch wenn er die Verkehrsregeln nicht kannte, war der andere vom Typ aggressiver Autofahrer, der eigentlich gar nichts am Steuer zu suchen hat.

Also mal abgesehen, dass die KFZ in dem Bereich aus meiner Sicht nichts zu suchen hatten, kommt hier noch dazu, dass diese offensichtlich, wie üblich, nicht die Verkehrsregeln kannten.

Genauer gesagt § 5 Absatz (4) der STVO:
Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden beträgt der ausreichende Seitenabstand innerorts mindestens 1,5 m und außerorts mindestens 2 m.“
Entweder waren dort also 1,5 m oder sogar 2 m Abstand einzuhalten, was selbst dann nicht möglich gewesen wäre wenn man ganz am Rand gegangen wäre.

Radfahrende erleben Situationen mit zu geringen Überholabstand natürlich häufiger, weshalb diese in engen Bereichen eher mittig fahren. Aus Selbstschutz.

Man gewinnt den Eindruck, dass man heutzutage selbst zu Fuß eine Dashcam braucht, um aggressive Autofahrende gerichtsfest zu überführen. Das die Autoschwurbelstadt und die Autopolizei wenig bis gar nicht kontrollieren trägt sicherlich nicht dazu bei die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dass bei sämtlichen Aktionen nur Radverkehr erwähnt wird, auch nicht. Und da Autominister Wissing der Meinung ist eine Prüfung würde für immer reichen, gibt es auch eine automatischen Nachschulungen in Hinblick auf den Mindestabstand. Es bleibt aus meiner Sicht als nur weiterhin die Sache selbst in die Hand zu nehmen, auch wenn das ziemlich anstrengend ist sich mit Personen in KFZ abzugeben, die offensichtlich die Verkehrsregeln nicht kennen oder nicht beachten wollen, weil denen das eigene Vorankommen wichtiger ist, als die Verkehrssicherheit. Die Unkenntnis kann jederzeit tödlich enden

Es wird Zeit, dass man endlich gegen Verkehrsgewalt mit der gleichen Konsequenz vorgeht, wie gegen Terrorismus.

Automorde nein Danke!!!

UPDATE
Nachträglich habe ich noch Google Streetview ausgewertet. Demnach stand, wo die beiden Fahrzeuge sich befanden ein vollständiges Durchfahrtverbot für alle Fahrzeuge, außer jene der Feuerwehr. Was einerseits belegt, dass scheinbar viele in KFZ Schilder nicht lesen können oder wollen und zweitens, dass Autoschwurbelstadt Duisburg völlig hirnrissig beschildert. Denn genau über diesen Weg führt die Umleitung zur Rheinorange. Scheinbar hat man diesen Weg, nach der Sperrung des eigentlichen Weges wegen den Arbeiten am Karl-Lehr-Brückenzug nicht angepasst. Oder man kennt bei der Stadt Duisburg die Verkehrsregeln nicht.

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#Autopresse DPA – #Motonormativity #Verkehrswende #Automorde

Am Donnerstag war mal wieder ein DPA-Artikel in der NRZ, der nicht neutral zum Thema KFZ berichtete. Sowohl die Begrifflichkeiten, wie auch die Zusammensetzung des Artikel war typisch autoaffin formuliert. Es ist auffällig, dass die Qualität der DPA eher minderwertig erscheint, wenn es um das Thema KFZ geht.

Schon in der Überschrift werden Radarfallen als Ärgernis dargestellt und im Artikel wir ein Automobilclub zitiert, der Radarfallen als Abzocke darstellt. Es ging um französische Radarfallen, die auch Fehlverhalten mit Handy und Abstand erfassen sollen.

Das Problem ist, dass hier einseitig die Meinung Abzocke verbreitet wird. Dabei ist das Fehlverhalten der Personen am Lenkrad zu recht verboten und mitunter viel zu billig in Anbetracht der Lebensgefahr, die beispielsweise von der Handynutzung am Steuer ausgeht. Gefährder am Steuer sollte man zügig aus dem Verkehr ziehen. Aber leider legt man beim Verkehr nicht die gleichen Maßstab an, wie bei Terroristen. Nachweislich sterben mehr Menschen an falsch gesteuerten PKW und LKW als durch Terroranschläge.

Symbolbild Verkehrsopfer

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#Nikotinlobby und Autolobby/#Klimaschmutzlobby haben viel gemeinsam

In einem älteren Perry Rhodan Heft (70er/80er) gab es eine Anzeige, die als solche nicht gekennzeichnet wurde, sondern quasi nur Fließtext war. In den damaligen Ausgaben, gab es noch häufig Zigarettenwerbung. Überschrieben ist der Text mit: „Anti-Raucher-Urteile fragwürdig“. Es wird die Behauptung aufgestellt, dass Aggressive Rauchgegner ein Antirauchverbot fordern würden. Inhaltlich wird damals die Behauptung aufgestellt, man müsse die gesundheitliche Schädigung einfach so hinnehmen, bzw. das wäre doch alles gar nicht so schlimm.

Dies Kampagne erinnert doch sehr, was die Autolobby bzw. die Klimaschmutzlobby abzieht um Menschen und Politik zu manipulieren, mangels fachlicher Kompetenz.

In dem Text wird auch auf eine Abhandlung von einem W. Mummenhoff (möglicherweise dieser hier) verwiesen, die angeblich etwas belegen würde. Die manipulative Absicht des Textes finde ich offensichtlich. Heute werden solche Manipulationen per Internet verbreitet, aber auch durch scheinbar seriöse Medien. Man muss sich einem Gebiet recht gut auskennen, um Behauptungen einordnen und zu widerlegen können. Aber alle sollten eigentlich wissen, dass ohne Quellen mit vagen Behauptungen, die gut klingen.

So manipuliert auch putin mit seiner Trollarmee, um unsere Unterstützung für die Ukraine zu mindern. Zu viele Menschen fallen darauf herein. Scheinbar wird an Schulen zu wenig unterrichtet, wie leicht man manipuliert werden kann.

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#Petition: Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans unter Berücksichtigung des Klimaschutzes – #Klimaschutz #Verkehrswende

Wer für Verkehrswende ist muss gegen Autobahnaus- und Neubau sein.

Deshalb Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans unter Berücksichtigung des Klimaschutzes mitzeichnen.

Mein Kommentar dort:

KFZ-Verkehr wird deshalb immer mehr, weil die Infrastruktur ausgebaut. Eine LKW-/ PKW-Maut, welche die Kosten abdeckt gibt es nicht. Während man bei der Bahn also mit jedem Ticket die Schienenmaut mitbezahlt, herrscht bei Autobahnen Gratismentalität vor. Und durch Ausbau und Neubau wird der KFZ-Verkehr sogar noch erhöht.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Ausbau der A40 in NRW hat man zum Beispiel die Alternativen wie ÖPNV und Radschnellweg gar nicht berücksichtigt. Klimaschutz wurde ebenfalls nicht berücksichtigt. Sprich die Genehmigung war klimaschädlich. Kann man zwar gegen Klagen, kostet aber viel Zeit und Geld. Deshalb ist es an der Zeit das vorhanden Geld wenn überhaupt für Sanierung und Ersatz zu investieren ohne klimaschädliche Infrastruktur auch noch zu erweitern. Schließlich darf man nicht vergessen, dass Beton extrem klimaschädlich ist und je weniger verbraucht wird desto besser. Gleiches gilt für Kies, für welchen weiter Flächen der Nutzung für Nahrung und Natur entzogen werden, nur damit man weiter Kies abbauen kann. Beim Abbruch werden dafür dann riesige Deponien aufgeschüttet, welche ebenfalls nicht nachhaltig sind. Und im Endeffekt das alles nur damit die Bauwirtschaft gewinne macht? Wer egoistisch mit einem PKW/LKW fahren will soll gefälligst auch die vollen Kosten tragen! Allgemeinwohlschädliche Fortbewegung darf nicht länger subventioniert werden.

Zudem ist weitere Flächenversiegelung auch nicht mit der aus der Klimaerwärmungen resultierenden notwendigen Resilienz vereinbar. Denn je mehr Flächen versiegelt werden, desto schwerwiegender die Auswirkungen von Starkregen.

Auswirkungen, wenn Autobahnen priorität genießen.

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#Duisburg: Gehwegparken beenden! – #RuntervomGehweg #Anarchie

Nachfolgender Text ging heute als Email an die Bezirksregierung.

Am 30.09.2024 habe ich OB Sören Link aufgefordert einen rechtswidrigen Beschluss zu beseitigen. Wie nicht anders zu erwarten kam OB Sören Link der Aufforderung innerhalb der gesetzten Frist nicht nach.

In der Drucksache 3956 vom 03.05.2002 steht:
„Lediglich das einhüftige Gehwegparken wird toleriert, wo es bisher geduldelt wurde, wenn eine „Restgehwegbreite“ von 1,50 m verbleibt.“

In der Praxis hat das Ordnungsamt dies sogar auf 1,2 m abgesenkt nach eigener Aussage, obwohl bei 1,2 m definitiv kein Begegnungsverkehr ohne Störungen des Verkehrsflusses mehr möglich ist.

Die Stadt Duisburg (Politik) hat damit sinngemäß ein pauschales Gehwegparken beschlossen. Denn die Nichtahndung kommt in letzter Konsequenz einer Erlaubnis zum Gehwegparken gleich.

Die Stadt Duisburg betont regelmäßig, wenn es um Fahrverbote für LKW geht, dass Einschränkungen des fließenden Verkehrs einer Gefahrenlage bedürften. Dies ist auch korrekt und nachzulesen in § 45 StVO Abs. 9. Dieser Punkt gilt laut Bremer Fußverkehrsurteil des Bundesverwaltungsgerichtes ausschließlich für fließenden Verkehr. Nach diesem Urteil ist auch Fußverkehr fließender Verkehr, der für gewöhnlich auf dem Gehweg stattfindet.

Wenn die Stadt Duisburg also pauschal Gehwegparken erlaubt solange eine gewisse Restbreite bleibt, wird der Fußverkehrsfluss erheblich beeinträchtigt, allerdings gibt es keine begründende Gefahrenlage auf deren Basis man diese Entscheidung stützen kann. Was natürlich daran liegt, dass keine Gefahrenlage vorstellbar ist, die es notwendig macht Privat-KFZ das Abstellen auf dem Gehweg zu erlauben. Es ist also nicht nur so, dass ein rechtswidriger Beschluss getroffen wurde, sondern mehr noch so, dass die Stadt Duisburg ohne Begründung das pauschale Gehwegparken erlaubt hat. Dies resultiert in regelmäßigen Behinderungen, welche auch über die beschlossene Erlaubnis für Gehwegparken hinaus geht und teilweise deutlich unter 1 m liegt. Da die Markierungen bzw. Beschilderungen fehlen ist die Situation sogar unklarer.

Ich wende mich nun mehr an die Bezirksregierung mit der Aufforderung in Duisburg endlich für die Einhaltung von Recht und Gesetz zu sorgen. Ich lehne diese anarchischen Zustände im öffentlichen Raum zu Gunsten von KFZ ab!

Wie soll man Institutionen respektieren, die sich nachweislich nicht für Recht und Gesetz einsetzen und dadurch benachteiligen und diskriminieren?

KFZ Anarchie nein Danke!

Symbolbild Gehweg blockiert

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#Ihscooter auf festen Parkplätzen – #Augsburg

Duisburg die Bevölkerung noch unter Leihfahrzeugen und Privatfahrzeugen auf Gehwegen leiden lässt, ist Augsburg schon weiter. Dort hat man sowohl für Ihscooter, wie auch für Mofa eigene Parkplätze eingerichtet. Das hat den Vorteil, dass die nicht auf Gehwegen rumstehen.

Denn oft stehen die Fahrzeuge auf viel zu engen Gehwegen. Es wird Zeit, dass mehr Städte dem Beispiel von Gelsenkirchen folgen, denn so wie jetzt geht es nicht mehr weiter.

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#Kunst: Industriekulisse bei Hochwasser – #Duisburg

Mal wieder eine Aufnahme, die ich für besonders interessant halte, aufgrund der Struktur von Licht und Schatten, der Spiegelung der Industrie im Hochwasser und der Wolken. Die Wildheit der Natur vereint mit der Form der Zivilisation. Die Gegensätze zusammengefasst.

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