Betrug/Abzocke: Bundesfinanzverwaltung

Vor kurzem gab es einen Anruf von der „Bundesfinanzverwaltung“ an jemanden aus der Familie. Das heißt, dass sich da eine Stelle als Behörde ausgibt, dies es gar nicht gibt, denn eine Bundesfinanzverwaltung findet sich nicht unter den bei Wikipedia aufgelisteten Bundesfinanzbehörden. Vielmehr ist Bundesfinanzverwaltung ein Sammelbegriff für die Bundesfinanzbehörden nach § 1 FVG.

Bei einer Suche stößt man zwar auch eine Seite, die allerdings nicht den Eindruck erweckt ein seriöser Internetauftritt einer Behörde zu sein. Mich wundert, dass man hier vom BMF aus nicht dagegen vorgeht, zumal man das auch als Amtsanmaßung betrachten könnte.

Im Telefongespräch wurde auch eine „Akte 88“ erwähnt. Auch das deutet nicht auf seriöse Arbeit hin, da allein schon wegen Datenschutz Finanzakten kaum am Telefon diskutiert werden dürften. Behörden kommunizieren überwiegend per Brief, nach meiner Erfahrung sogar an Stellen, wo das auch problemlos per Mail ging.

Finanzamt Hessen verweist hier auf betrügerische Anrufe in 2022. Ähnliches liest man auch aus Niedersachsen. Aus NRW liest man, dass durch Rückruf beim Pressen der 1 eine kostenpflichtige Verbindung aufgebaut wird für ähnliche Anrufe. Nach der Seite Mimikama kämen sogar mehrere Straftatbestände in Betracht.

Hinweis: Telefonnummern in Telefonbüchern sind regelmäßig der Ausgangspunkt für Betrug, da man dort sowohl Name, wie auch Anschrift und Telefonnummer findet. Gerade kurze Nummern deuten oft auf ältere Personen hin, ebenso der Umstand überhaupt im Telefonbuch zu stehen. Meine Festnetznummer, die ich nicht nutze, stand nie im Telefonbuch, außer von „Meinungsforschung“ (wenige Fälle in vielen Jahren) gab es dort bisher nie Anrufe, was ziemlich klar belegt, dass Telefonbücher bei Betrug unterstützen, egal ob nun das vorgenannte oder so Dinge wie der Enkeltrick.

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#Duisburg: Castortransporte und marode Brücken – #Jülich #Ahaus

Gestern meldete die WAZ einen erneuten Castortransport durch Duisburg über die Berliner Brücke. Natürlich war es nur eine Testfahrt, aber bekanntlich ist die Berliner Brücke nicht mehr lange haltbar und wenn man die Nachrichten verfolgt, weiß man dass die Rahmedetalbrücke deutlicher kaputter war, als man offiziell eingestanden hat. Wer weiß wie das in Duisburg aussieht.

Jeder Transport ist 130 Tonnen schwer und davon würden 152 von Jülich nach Ahaus stattfinden. Die Strahlenbelastung wenn alles gut geht dürfte sich in Grenzen halten. Auch sind die Castoren getestet, wie man auf der Seite der BAM nachlesen kann. Aber reicht ein Falltest aus 9 m Höhe aus? Wie sieht das aus, wenn die Berliner Brücke (ca. 9 m hoch) einstürzt und das Transportfahrzeug auf den Castor fällt? Die Brennelemente sind Graphitkugeln, wie stark werden diese verdichtet durch so ein Szenario? Kann es dort zu einer Kernschmelze kommen oder steigt die Strahlung nur an? Aber lassen wir mal den schlimmsten Fall. Was wäre nach einem Einsturz bei der Bergung eines Castors aus der Ruhr? Geht das überhaupt? Und wenn die Brücke nicht einstürzen sollte, wie viele schneller braucht es dann Ersatz?

Nach dem AtG legt die zuständige Landesbehörde NRW den Route fest und damit müsste man derartiges auch geprüft haben. Einblicke bekommt man aber natürlich nicht. Denn neben der Infrastruktur gibt es ja auch noch Gefahren durch Terroristen. Nicht ohne Grund war selbst bei der Probe viel Polizei beschäftigt.

Völlig grundlos plant man hier Atommüll durch die Gegend zu fahren, obwohl noch völlig unklar ist wo das Endlager hinkommt. Wäre es z. B. in Niedersachsen wäre Ahaus natürlich dichter dran, aber wäre es stattdessen in Bayern wäre dies ein erheblicher Umweg, insbesondere wenn man das Gewicht bedenkt.

Wenn keinen Menschen gefährdet werden, dann werden hier zumindest massiv Ressourcen verschwendet. Allein schon wegen Klimaschutz verbieten sich unnötige Transporte.

Unterschriften Aktion gegen diese unnötigen Transporte

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#Duisburg: Laub in Grünanlagen wichtiger als Verkehrssicherheit?

Wenn man im Herbst durch Duisburg läuft sieht man vielen Stellen Laub auf Gehwegen, auf Radwegen und in Grünanlagen. Nachdem ich mal wieder die WBD beim Laubsammeln im Park Rheinhausen erlebte, stellte sich einmal mehr die Frage, warum es wichtiger ist das Laub aus Grünanlagen zu holen, als das Laub was die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

Es ist natürlich für das Personal angenehmer in den Grünanlagen zu arbeiten, aber aus meiner Sicht geht Verkehrssicherheit eindeutig vor. Zumal das Laub auf Beeten dort sogar bleiben sollte, weil es den Boden verbessert und Humus bildet. Stattdessen entfernt man das Laub an Stellen, wo es nicht stört und lässt es an anderen liegen.

Da fragt man sich, ob man bei der Thematik Laub nicht dringen mal eine Optimierung und Prioritätensetzung durchführen müsste.

Beispiel 1 eine Art von „Schutzstreifen“ voll mit Laub:

Beispiel 2 eine Zuführung für Radfahrende in eine Einbahnstraße. Normalerweise müsste hier eigentlich regelmäßig eine Straßenreinigung durchgeführt werden

Ich könnte noch mehr Beispiele nennen, allerdings habe ich nicht alles fotografiert. Etwa der Fahrradstreifen an einer Hauptstraße, wo ein dicker Laubberg lag oder der Bereich einer Einmündung neben einem Radweg. Wobei Letzteres ja sogar positiv ist, weil auf dem Laubhaufen niemand parkt.

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Kritik an Rechtschreibung statt Inhalt – #NullArgument

Meine Rechtschreibung mag nicht immer sauber sein, dass weiß ich selbst, aber wer unperfekte Rechtschreibung als Kritikpunkt nimmt, sagt damit eigentlich nur, dass man inhaltlich nichts beitragen kann.

Wer mehr Wert auf Form als auf Inhalt legt ist schlichtweg oberflächlich, bzw. ahnungslos.

Wobei natürlich auffällig ist, dass diese Behauptung immer sehr pauschal erfolgt ohne konkret zu sagen, was angeblich alles so falsch ein soll. Eigentlich wäre dann die Rückfrage angebracht, was konkret denn eigentlich falsch sein soll.

In den meisten Fällen lohne eine Diskussion mit solchen NullArgumenten nicht, weil die inhaltlich nichts beitragen können.

Mal völlig davon abgesehen ist der Duden kein Gesetz, eine Sprache ist lebendig und wenn ich lieber davon abweiche, dann ist das künstlerische Freiheit. Ob ich gendere oder nicht, bleibt mir überlassen. Ich könnte auch ohne Punkt und Komma schreiben, wenn mir danach wäre oder alles klein.

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#Rheinhausen: LIDL am Flutweg nimmt 35 Euro Parkgebühren – #Datenschutz #Duisburg

Beim LIDL Flutweg/Kreuzacker in Rheinhausen hängt das Schild am Zaun und ragt ein kleines Stückchen in den Gehweg. Der Sinn und Zweck des Schildes an der Stelle erschließt sich mir nicht.

Würden Autofahrende dieses lesen wollen, müsste diese in der Einfahrt stehen bleiben und würden den fließenden Fußverkehr aufhalten. Falls man es denn überhaupt vom KFZ aus lesen können sollte. Rechtlich macht das Schild demnach keinerlei Sinn an der Stelle, da reicht der Hinweis, dass wenn man mehr als 90 Minuten parkt ein Bußgeld von 35 € bezahlt.

Und auch in Hinblick auf den Datenschutz stellt sich mir die Frage, ob da eine Kamera ist, welche die Nummernschilder erfasst und was dies für Fußverkehr bedeutet. Das Schild könnte also in den öffentlichen Bereich wirken und den Verkehr behindern.

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mutmaßlich russischer Angriff auf die deutsche Demokratie – #murX #russland #putin

Die russische Trollarmee ist bereits lange bekannt. Weniger bekannt sind die ständigen Angriffe auf die deutsche Demokratie. Jüngst erlebte ich persönlich einen derartigen Angriff, den ich auch auf russland zurückführe.

Beim Netzwerk murX (früher Twitter) hat Elon Musk schon länger den Schutz abgebaut, was natürlich insbesondere jenen hilft, die Demokratie verachten und vernichten wollen. russland gehört eindeutig dazu. Einer der Methoden sind Trolle, die Meinungen verbreiten und Konflikte aufbauschen. Wobei dies meist deutlich subtiler passiert, als im aktuellen Fall.

Nachfolgend ein Beispiel:

Sehr auffällig war, dass sämtliche Beiträge (ca. ein Dutzend) von amerikanischen Namen gepostet wurden in Deutsch. Typisch war die Trollnummer hinter dem Namen. Ebenfalls typisch waren seltsame Links auf unseriöse Seiten, die man besser nicht anklickt, da sie neben Propaganda auch Schadsoftware enthalten können.

Was mich etwas verwundert ist, das offensichtlich dilettantische Vorgehen. Vermutlich ist es so einfacher größere Mengen von Falschinformationen zu streuen und da murX nicht mehr richtig kontrolliert, muss man sich wohl keine Mühe mehr geben. Elon Musk fiel ja auch in der Vergangenheit schon durch Vorfälle auf, wo er eine Nähe zu antidemokratischen Tendenzen zeigte, so dass sich die Frage stellt, ob die Accounts so eingerichtet werden konnten oder murX dabei mehr half, als nur durch Wegsehen.

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#Hamas-Unterstützer RWE? – #HamasTerrorists #Braunkohle

Der Staat Katar ist über seinen Staatsfond in erheblichem Umfang beim Braunkohle Konzern RWE beteiligt. Das heißt jedes Mal wenn RWE Gewinne macht und diese über Dividenden ausschüttet geht einiges an Geld an Katar.

Katar finanziert direkt oder indirekt die Hamas, so viel geht aus diversen Berichten hervor etwa von n-tv oder Deutschlandfunk. Damit ist davon auszugehen, dass Dividenden von RWE am Ende auch bei der Hamas landen können.

So gesehen könnte man RWE als eine Firma sehen, die indirekt Terroristen unterstützt. Stellt sich die Frage, ob das zulässig sein kann, dass derartige wie Katar Staaten erhebliche Anteile an Firmen kaufen dürfen. Wobei man nicht vergessen darf, dass RWE auch das globale Klima erheblich schädigt und damit in gewisser Hinsicht ein Klimaterrorist ist.

Klimaschänder RWE

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Warum Schulwegpläne Klimaschutz sind – #DGUV #VisionZero #Radvolution

Im September veröffentlichte die DGUV eine Pressemitteilung zu sogenannten Wegunfällen.

Man scheint die Toten und Verletzten einfach hinzunehmen bei der DGUV:

„Die vorläufigen Zahlen zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten spiegeln die Entwicklung in der Arbeitswelt nach der Pandemie wider. Die Menschen werden wieder mobiler, arbeiten nicht mehr nur im Homeoffice; das hat mehr Wegeunfälle zur Folge“, sagt Dr. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Es gibt nicht einen Hinweis in dem Artikel, wie man Tote und Verletzte vermindern könnte, obwohl die Zahlen hoch sind. Für schulpflichtige Kinder und insgesamt.

Obwohl man hier etwas tun könnte, scheint die DGUV bei Wegeunfällen nichts unternehmen zu wollen. Nicht einmal eine Forderung an Politik und Behörden endlich die Verkehrsregeln umzusetzen, dabei ließen sich viele Tote und Verletzte definitiv verhindern.

Schulwegpläne würden nicht nur die Wege für Kinder sicherer machen sondern für alle, insbesondere wenn man eine gründliche Verkehrsgefährdungsbeurteilung durchführt, statt mit Ausreden zu kommen. Bereits heute könnte man mit dem vorhandene Recht sehr viel machen, aber es wird immer wieder behauptet, dass das nicht ginge.

Aber leider steht eine autozentrierte Politik der VisionZero im Weg.

Deshalb könnte man auch böse Fragen:
Wie nennt man jemanden, der dabei zusieht, dass Kinder im Verkehr sterben?

Eine Lösung ist wohl leider:
Verkehrsminister

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Schluss mit Fußballsubventionen! – #MSV #RWE

Letztens wurde die letzte Generation aufgefordert sich nicht mehr festzukleben, weil die Polizei zum Schutz jüdischer Einrichtungen benötigt wurde. Kurz danach war ein Risikospiel von MSV und RWE

Die Polizei ist völlig überlastet, schiebt gigantische Berge von Überstunden vor sich her und kommt zu wenig zu den Dingen, die wichtig sind. Etwa Verkehrssicherheit. Aber für Fußballspiele werden immer wieder Hundertschaften aufgefahren.

Es ist mir unverständlich, warum man dies nicht den Vereinen in Rechnung stellt. Und wenn die Vereine sich das nicht leisten können, dann muss das Stadion halt leer bleiben und es wird nur gestreamt.

Mein Verständnis für Fußballsubventionen ist Null. Wenn sich Fans daneben benehmen, dann gibt es halt keine Spiele mit Zuschauern. Egal wie wichtig Brot und Spiele/Bier und Fußball auch für einige sein mag um sich von relevanten Themen abzulenken, dass rechtfertigt nicht hochqualifiziertes Personal und Steuergelder zu verschleudern.

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#Zwangsdigitalisierung bei #NRZ und #WAZ – #Exklusion

Vor einigen Wochen gab es mal wieder eine Preiserhöhung der NRZ, angekündigt in in einem „Artikel“ am Rand. Darin hieß es u. a. auch, dass Abokundschaft der gedruckten Ausgabe die digitale kostenlos bekommen würde. Da ich meinen Vertrag vor längerer Zeit abgeschlossen habe, habe ich diesen Vertragsbedingungen nicht zugestimmt. Da stellt sich also erst einmal die Frage, ob das rechtlich zulässig ist, dass ich ein angeblich kostenloses Digitalabo inkludiert bekomme. Aber primär stellt sich die Frage, wie dieses angeblich kostenlose Digitalabo finanziert wird. Server, Software usw. sind definitiv nicht kostenlos. Auch die Inhalte verursachen Kosten. Zwar werden Inhalte oft in der gedruckten Ausgabe gebracht, aber hier stellt sich die Frage, auf welchen Weg das bezahlt wird. vollständig aus der gedruckten Ausgabe? Zum Teil mit den Kosten für den digitalen Betrieb? Trägt Abokundschaft, die nur digital liest, die vollständigen Kosten für alles Digitale? Das würde heißen die Abokundschaft der gedruckten Ausgabe würde die Kosten auf die Digitale verlagern. Denn egal wie oft Unternehmen behaupten, dass etwas kostenlos wäre, dies ist immer gelogen. Irgendwo entstehen die Kosten und werden auch verrechnet. Ob man das wirklich so klar differenzieren kann, dass man behaupten kann, dass der Digitalanteil kostenlos wäre, bezweifle ich.

Da ich natürlich nicht an die Kalkulation kommen dürfte, werde ich das wohl kaum überprüfen können, ob die Behauptung von Funke stimmt.

Dazu ist auffällig, dass ständig Anzeigen sind, die einem von den Vorteilen der digitalen Ausgabe überzeugen sollen, was die mittelfristige Einstellung der gedruckten Ausgabe erkennbar macht. Wenngleich ich digital gut klar kommen und mir auch ein Tablet für die Zeitung kaufen könnte, möchte ich das nicht, weil ich schon sonst so viel digital mache. Für viele Ältere wird das aber ein Problem, da diese das wenn überhaupt nur unter erheblichen Schwierigkeiten hinbekämen. Sprich hier wird Altersdiskriminierung/Exklusion betrieben. Dies könnte man sogar als eine Gefahr für die Demokratie sehen, wenn die Älteren keinen Zugang zu Informationen mehr haben, weil zu teuer oder zu technisch.

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#Braunkohle: Auslegung der Unterlagen zur Änderung des Braunkohlenplans (Tagebaus Hambach) – #RWE #Klimaschutz

In Amtsblatt 43 informiert die Bezirksregierung Köln über Beteiligung zur Änderung des Braunkohlenplan.

Scheinbar geht es hier um den schnelleren Ausstieg, aber auch um die Restseeutopien.

Scheint da diverse Unterlage zu geben.

Offenlage ist vom 06.11.2023 – 21.12.2023 unter https://url.nrw/braunkohlenplanverfahren oder man muss nach Köln.

Stellungnahmen zum Plan/Vorhaben können in dem Zeitraum über das Beteiligungsportal NRW, per Mail usw eingereicht werden.

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Gedanken zu Greta Thunberg – #HamasTerrorists #Klimaschmutzlobby #INSM

Nachdem ich gestern Greta Thunberg bei Twitter blockiert habe und auch den einen anderen Artikel gelesen habe, stellt sich mir die Frage nach den Gründen. Schon häufiger las man etwas dazu, dass einige in der Klimabewegung abstruse Ansichten haben. Diese haben es auch ins Umfeld von Greta Thunberg geschafft. Das hat man ja auch auf der Demo von Amsterdam gesehen.

Bisher war ich davon ausgegangen, dass es ein Ausrutscher gewesen wäre das Bild mit der Krake, aber scheinbar ist es die Ansicht von Greta Thunberg, wie man in Amsterdam sieht, wo sie eine Veranstaltung mit der Thematik Klimaschutz für Palästina missbraucht. Um sie herum standen etliche, wobei es hier auch Hinweise gibt, dass davon einige zumindest eine geistige Nähe zur Hamas haben.

Nachdem was ist zu Autismus gelesen habe, ist ein Teil davon, eine gewisse ehrliche Grundhaltung, das heißt man ist eher ehrlich, aber zugleich geht man auch eher davon aus, dass andere ehrlich sind. Das heißt wenn das Umfeld von Greta Thunberg von der Hamas oder Unterstützern infiltriert wurde und diese Greta Teilinformationen eingeredet haben, wäre das eine Erklärung für das was derzeit passiert. Man könnte sogar weiter gehen und überlegen, ob hier nicht arabische Staaten sogar bewusst die Finger im Spiel haben. Denn wer würde am meisten gewinnen durch eine Zerschlagung der Klimabewegung? Natürlich jene die mit Gas und Erdöl Milliarden verdienen. Diese könnten es sich auch leisten die Klimabewegung zu infiltrieren. Zugleich wäre hier auch eine Sympathie für die Hamas zu finden. Wobei man natürlich auch russland so etwas zutrauen könnte. Schließlich nutzen die ihre Trollarmee schon länger zur Meinungsmanipulation. Da dürfte es deutlich leichter sein, eine Person zu manipulieren. So eine Art schleichende Gehirnwäsche. Fakt ist jedenfalls für den Klimaschutz sind Israel und Palästina nicht sonderlich relevant.

Was auch immer der Grund war, der Schaden ist angerichtet. Das wird die gesamte Klimaschmutzlobby freuen, weil man wieder einmal gut vom eigentlichen Thema ablenken kann.

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#Duisburg: Teiloffenlage KV-Terminal – #Duisport #Logistik #LKWProblem

In Amtsblatt 32 teilt die Stadt Duisburg mit, dass vom 15.11. bis einschließlich 14.12.2023 die Änderungen des Antrags offengelegt werden. Man kann sich ausschließlich zu diesen Änderungen äußern.

Neben Offenlage nur in der Duisburger Innenstadt, obwohl Ruhrort und Meiderich betroffen sind, soll das auch im Internet zu finden sein unter
https://www.duisburg.de/microsites/pbv/index.php# (Rubrik Aktuelles)

Der KV Terminal soll Schiene und Straße verbinden, zu deutsch also noch mehr LKW-Verkehr in Duisburg und das wo die Stadt sich beharrlich weigert den LKW-Verkehr endlich zu lenken.

Um das Verfahren möglichst bürokratisch zu machen bzw. die Bevölkerung von Einwendungen abzuhalten muss man entweder postalisch oder per umständlicher DEMail einwenden. Seltsamerweise setzt sich hier niemand Bürokratieabbau ein. Immer nur da, wo es Umwelt und Bevölkerung schadet.

Einwendung erheben kann man bis einschließlich 15.01.2024.

Wie üblich versucht man Masseneinwendungen zu unterbinden.

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#Duisburg: Angebliche Begründung für das Geh-/Fahrverbot – #Autoschwurbelstadt #Radvolution

Ich habe inzwischen einen Antwort von der Stadt bekommen auf meine Mail zur Sperrung von zwei Straßen in Wedau für Rad- und Fußverkehr.

Der Transparenz wegen habe ich unten den Text angehangen. Sinngemäß behauptet die Stadt, dass alles okay wäre, weil es die Widmung eine Allgemeinverfügung wäre. Ebenfalls wurde eine Begründung übermittelt.

Die Widmung der Straße für die allgemeine Öffentlichkeit mag eine Allgemeinverfügung sein. Das ist aber nicht der Punkt, die Einschränkung nur auf den KFZ-Verkehr ist nach meiner Bewertung ein davon abzugrenzender Verwaltungsakt. So verstehe ich WD 5 – 3000 – 031/20 (PDF):
Dies führt dazu, dass inhaltliche Zusätze der Widmung, die dem Wesen nach eine straßenverkehrsrechtliche Regelung bedeuten, unzulässig sind.
Mit Sicherheit ist der Ausschluss von Verkehrsarten eine straßenverkehrsrechtliche Regelung, insbesondere, wenn man die von Ihnen genannte „Begründung“ zugrundelegt:
Die Widmung erfolgte für die genannten Straßen bewusst nur für den Kraftfahrzeugverkehr, da es sich derzeit um Baustraßen ohne Nebenanlagen handelt. Da die Sicherheit für den Fußgänger- und Radverkehr dementsprechend nicht gegeben ist, wurden diese Verkehrsarten folgerichtig ausgeschlossen.
Wie bei der Autoschwurbelstadt Duisburg üblich wird dies nicht fundiert belegt, also selbst falls die Widmung in der Form rechtlich zulässig wäre, wäre das Geh-/Fahrverbot nichtig. Es gib in Duisburg viele Straßen ohne Nebenanlagen, wo es kein Verbot für Fuß- und Radverkehr gibt. Ebenso gibt es enge Straßen ohne Radweg, wie den Flugweg mit nur 7 m Breite, hoher KFZ-Zahl, Schulverkehr usw., wo Schüler sich die Fahrbahn mit LKW-Transitverkehr teilen, eine Zufahrt zu einer Baustelle ist harmlos dagegen und rechtfertigt folgerichtig keinen Ausschluss, da sowohl die Anzahl der KFZ, wie auch die Anzahl der Fahrräder deutlich geringer ist. Dass man überhaupt ermittelt hat, wie viele KFZ, Radfahrende und Gehende betroffen sind, bezweifle ich. Demnach mangelt es dem Verbot auch an Ernsthaftigkeit. Weiterhin wird, wie bereits ausgeführt, damit den auf der Baustelle tätigen die Möglichkeit genommen mit Fahrrad oder ÖPNV zur Baustelle zu gelangen, dies kommt einem Berufsverbot für Bauarbeitende gleich, die Wert auf ökologische Verträglichkeit legen. Ferner wird am Sonntag nicht gearbeitet, was also ein Fahrverbot am Wochenende nicht oder nur eingeschränkt rechtfertigen würde.

Mal abgesehen davon, wie lächerlich die Argumentation der Stadt Duisburg ist, wird diese durch den Hinweis auf die Masurenallee noch lächerlicher. Diese hat, wenn überhaupt nur auf einer Seite einen Radweg, der nicht in beide Richtungen benutzbar ist, weil viel zu schmal. Sprich Radfahrende sind auf der Masurenallee stärker gefährdet, da ja hier auch der Baustellenverkehr langrollt, plus weiterer KFZ-Verkehr. Es verwundert insofern, wie eine neue Straße gefährlicher sein kann, als eine vorhandene mit deutlich mehr Verkehr. Es wäre u. U. sogar sicherer über die neue Straße mit dem Fahrrad zu fahren, als über die Masurenallee.

Ferner ist die Straße, da neu, ganz sicher kein Unfallschwerpunkt, was die übliche Ausrede der Stadt Duisburg darstellt, wenn man nichts gegen reale Gefährdungen tun will, wieso sollte es also dann hier zulässig sein den Verkehr einzuschränken?

Darüber hinaus ist eine Sperrung nach § 45 StVO immer nur das letzte Mittel zuerst sind andere Mittel zu prüfen. Das heißt etwa eine Beschränkung der Geschwindigkeit, ein Überholverbot, die Anordnung einer Einbahnstraße. Auch diese Abwägung fand mit Sicherheit nicht statt bzw. wenn, wurde diese mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nachvollziehbar dokumentiert.

Darüber hinaus wurde es versäumt zu erwähnen, dass die Sperrung nur temporär ist. Selbst wenn also keine Begründung notwendig gewesen wäre, ist diese Information relevant für die Überlegung ob man Klagen muss, da ansonsten ein Dauerzustand eintreten würde.

Wäre schön, wenn die Stadt endlich mal sauber arbeiten würde und nicht immer nur Rad- und Fußverkehr beschränkt, weil man diesen nicht mag oder aus anderen unzulässigen Gründen und dies dann mit angeblicher Sicherheit begründet. Wer ehrlich an Sicherheit interessiert ist, trifft Maßnahmen, wer Rad- und Fußverkehr als Störenfriede betrachtet, schließt diese von der Teilnahme aus.

Wenngleich ist das für nichtig halte, prüfe ich noch eine Klage, da die Stadt scheinbar eine juristische Überprüfung und Bestätigung braucht, dass das Verwaltungshandeln nicht korrekt ist.

Schreiben der Stadt:

es handelt sich bei einer Widmungsverfügung um eine Allgemeinverfügung im Sinne von § 35 Satz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen in der z.Zt. gültigen Fassung. Entgegen Ihrer Ausführung ist der Verwaltungsakt nicht nichtig. Auf weitere Ausführungen zur Thematik Nichtigkeit gem. § 44 und Heilung von Verfahrensfehlern gem. § 45 VwVfG verzichte ich an dieser Stelle aus verwaltungsökonomischen Gründen. Einer Begründung bedarf es nach § 39 Absatz 2 Nummer 5 VwVfG insbesondere dann nicht, wenn eine Allgemeinverfügung öffentlich bekanntgegeben wird. Wie Sie ja selbst festgestellt haben, handelt es sich bei der Veröffentlichung der Widmung um eine öffentliche Bekanntmachung.

Die Widmung erfolgte für die genannten Straßen bewusst nur für den Kraftfahrzeugverkehr, da es sich derzeit um Baustraßen ohne Nebenanlagen handelt. Da die Sicherheit für den Fußgänger- und Radverkehr dementsprechend nicht gegeben ist, wurden diese Verkehrsarten folgerichtig ausgeschlossen. Nach Abschluss der Baumaßnahmen und der Herstellung der Straßen wie im Ausbauplan vorgesehen wird die Widmung erweitert werden, so dass dann eine Benutzung für die Allgemeinheit möglich ist. Bis dahin können Radfahrer und Fußgänger weiterhin die Masurenallee nutzen. Somit entbehrt auch die von Ihnen aufgestellte Behauptung einer Infrastrukturplanung ohne Rad- und Fußgängerverkehr jeder Grundlage.

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Landesverkehrswacht täuscht Prävention vor – #VisionZero #StVO #Radvolution #NRW

Mir erschließt sich nicht, warum die NRZ heute unter „Die gute Nachricht“ einordnet, dass die Landesverkehrswacht Pseudoprävention betreibt und Glitzerzeugs verteilt. Eine Aktion „NRW leuchtet“ ist ein Armutszeugnis, denn wenn man Gefährdungen bekämpfen will, muss man an der Quelle ansetzen und endlich die Verkehrsregeln durchsetzen.

StVO § 3 sagt eindeutig was zu tun. Man darf eigentlich nur so schnell fahren, dass man rechtzeitig anhalten kann. Das heißt bei Dunkelheit und Nässe muss deutlich langsamer gefahren werden. Die Behörden kontrollieren allerdings die Geschwindigkeit immer nur so, als wäre Sonnenschein.

Und davon, dass nach einem „Unfall“ durch „Übersehen“ mal ein Sehtest gemacht worden wäre las ich bisher auch noch nichts. Mit so einer Kampagne betreibt man genaugenommen sogar Täter-Opfer-Umkehr, denn man gibt den Opfern von motorisierter Gewalt die Schuld für Unfälle, weil diese nicht sichtbar genug wären, obwohl es am Fehlverhalten der Autofahrenden, sowie der Behörden und Politik liegt.

Wenn man am falschen Ende ansetzt, kann VisionZero nicht gelingen. Wie im Arbeitsschutz muss Prävention bei der Gefahrenquelle dem KFZ ansetzen und nicht bei den Gefährdeten.

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#Duisburg: Bekannte Vorverkaufsstellen?

Wenn man Veranstaltungen hat, dann heißt es immer bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet. Kaufen im Internet ist durch die EU sehr umständlich geworden, man wird quasi gezwungen Onlinebanking zu betreiben, was ich ablehne.

Früher gab es in Rheinhausen die Bücherinsel, dort bekam man Karten.

Inzwischen gibt es nur noch drei Stellen, wo es Karten nach meinen Infos geben soll:
1. Konzertkasse Lange, Sternbuschweg 261, 47057 Duisburg
2. Reisebüro Müller Duisburg GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 126, 47179 Duisburg
3. Tourist Information Duisburg, Königstr. 86, 47051 Duisburg

Die Tourist Information ist dabei die einzige Stelle, die Zentral gelegen ist, verkehrsgünstig am Hauptbahnhof.

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#Duisburg ist echt unlogisch bei Verkehrsregeln – #Autoschwurbelstadt #StVO #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg

In Duisburg ist man vor bizarren Verkehrsregelungen nirgendwo verschont.

Man sieht ein Schild, was den Bereich als Rad- und Gehweg (Mischweg) ausweist. Vom Charakter her ist das eine Seitenstraße mit baulich getrenntem Gehweg. Die Kennzeichnung ist von beiden Seiten aus mit dem gleichen Schild. Da stellt man sich natürlich die Frage, warum dort überhaupt KFZ stehen können, was auf Rad- und Gehwegen ja nicht zulässig ist, wenn man über selbige fahren muss.

Man beachte auf dem Bild im Hintergrund das kleine Schild, was das halbseitige Parken auf dem baulichen Gehweg erlaubt, was zu der bizarren Situation führt, dass wenn man dort geht und mit dem Fahrrad unterwegs ist, dass KFZ-Fahrende trotzdem denken, dass sie Vorrang hätten. Die Fahrbahn zum Gehweg zu machen und dann darauf bewegte KFZ zuzulassen ist gelinde gesagt ziemlich gewagt. Selbst für die Autoschwurbelstadt Duisburg.

Wenn man nachfragen würde, würde man sicherlich wieder so Ausreden, wie Parkdruck hören, was ja eigentlich nur daran liegt, dass die Preis für die KFZ-Lagerung zu niedrig sind.

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Der Terrorismus von 911 tötet auch heute noch – #Asbest

Asbest ist gefährlich, lebensgefährlich und trotzdem überall um uns herum.

Vor über 20 Jahren stürzte das World Trade Center zusammen, nachdem Terroristen Flugzeuge hineinflogen. In dem Gebäude war sehr viel Asbest verbaut.

Die Belastung durch den Staub nach dem Einsturz dürfte erheblich gewesen sein, zumal noch weitere Stoffe neben Asbest dort drin waren.

Warum es bisher kaum Asbesttote gegeben hat? Das ist das fiese an diesem „Wundermineral“, die Menschen fallen nicht wie bei einem Gift sofort tot um, sondern es dauert ca. 2 bis 4 Jahrzehnte, bis sich der Krebs entwickelt hat. Lungenkrebs fällt früher auf, als das heimtückische Pleuramesotheliom, was grundsätzlich jeden Treffen kann, der Kontakt zu Asbest gehabt. Schon wenige Fasern reichen hier aus. Aber mehr Fasern erhöhen natürlich die Wahrscheinlichkeit für einen Eintritt, weshalb es es bei Arbeiten mit Asbest eigentlich hohe Sicherheitsanforderungen gibt. Wenn man nach Artikeln zu 911 geht wurde hier nicht insbesondere direkt nach dem Anschlag nicht ausreichend auf die Sicherheit geachtet ist, dass in den nächsten Jahren mit einer zunehmenden Anzahl von Asbesterkrankten und auch -toten zu rechnen ist.

Natürlich sind nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland auch heute noch viele Gebäude mit Asbest verseucht. Bei jedem Abriss kann Asbest freiwerden. Besonders Gebäude zwischen 1950 und 1993 dürften betroffen sein, aber auch ältere, die in dem Zeitraum saniert wurden.

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#Isreal: Petition keine Visa für #Antisemitismus

Eine Petition an den Bundestag

Petition
Der Bundestag möge beschließen, dass Visa für Aufenthalt und Arbeit in Deutschland nur noch erstellt werden, wenn man im Rahmen des Antrags das Existenzrecht von Israel anerkennt.

Begründung
Die aktuellen Geschehnisse in Israel zeigen, dass es mehrere Formen von Antisemitismus in Deutschland gibt. Einmal gibt es nicht wenige antisemitische Deutsche, dann Asylbewerber und schließlich noch jene mit Visa. Ob man das Asylrecht an Bedingungen knüpfen kann, weiß ich nicht. Antisemitischen Deutschen kann man nur im Rahmen des Strafrechts und durch Aufklärung begegnen. Bei Visa sollte es aber möglich sein, dass man das Existenzrecht von Israel anerkennen muss, um ein Visa zu bekommen. Dies ergibt sich allein schon daraus, dass Deutschland eine besondere Verantwortung trägt und diese Verantwortung sollte auch auf alle, die in Deutschland arbeiten, studieren und leben wollen ausgeweitet werden.

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FAQ für Flugschwurbels – #Klimaschutz #Fluglärm

Regelmäßig schreibe ich bei murX (früher Twitter):
„Christian Lindner schenkt der Flugbranche 12 Milliarden Euro durch Steuerverzicht und weitere klimaschädliche Subventionen in Hohe von insgesamt ca. 65-100 G€“
Manche wollen das nicht wahrhaben und kommen dann mit komischen Argumenten. Nachfolgenden mal Antworten dazu, weil ich keine Lust habe ständig alles neu zu tippen.

1. Keine Steuer zu erheben ist kein Geschenk
Wenn man eine Branche (teilweise) von Steuern ausnimmt, während alle anderen Steuern bezahlen müssen, dann ist das eine Subvention und eine Wettbewerbsvorteil. Während die Bahn Steuern auf Strom und Mehrwertsteuer bezahlt ist der Flugverkehr von Kerosinsteuer und Mehrwertsteuer (international) ausgenommen. Diese Nichterhebung ist ein geschenkt, weil es mehr Profit bringt auf Kosten der Allgemeinheit.

2. Bring Belege
Das ist eigentlich Allgemeinwissen, kann aber mit einer einfachen Suchanfrage gefunden werden. Für Flugschwurbels scheint eine einfache Suche allerdings zu kompliziert zu sein. Zum Beispiel hier findet sich eine Übersicht

3. Die tanken dann halt vorher voll
Auch bleibt ist die dumme Behauptung, dass die Flugzeuge dann vorher volltanken würden. Beim KFZ kann man das natürlich machen. Etwa in die Niederlande fahren und dort volltanken. Beim Flugverkehr geht das nicht. Flugzeuge haben eine Startmasse und eine Landemasse. Nicht ohne Grund wird regelmäßig die Bevölkerung mit Kerosin belastet, weil man meint, dass okay wäre Kerosin abzulassen (Kerosinregen). Der Grund dafür ist, dass bei Flugzeugen mit einem niedrigen Landgewicht gearbeitet wird und die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist.
Aber selbst wenn das ginge, könnte man den Füllstand des Tanks besteuern. Quasi als Einfuhrsteuer.

4. Dann weicht man halt auf andere Flughäfen aus
Auch das Argument ist undurchdacht. Erstens sind viele Menschen sehr bequem und wollen nicht weit fahren zum nächsten Flughafen. Aber das viel wichtigere Argument ist, dass die Flughäfen alle eine beschränkte Kapazität haben. Das heißt eine Flughafen der bereits die Kapazität ausnutzt kann nicht noch zig weitere Flüge abwickeln. Vielleicht geht das in Einzelfällen mal wenn es eine Verbindung ist, die nicht so stark genutzt wird, aber überwiegend würde das nicht klappen.

5. Die Steuerbefreiung ist eine internationales Abkommen
Und? Abkommen, Verträge uvm. kann man anpassen oder kündigen. Dies mag zwar aufwändig sein und einige Zeit dauern, aber Änderungen sind immer möglich. Man nehme als Beispiel nur mal den Brexit, war zwar negativ, aber es ging. Und wenn man den Ausstieg mit Klimaschutz begründet wäre das ein klares Zeichen.
Außerdem innerhalb von Deutschland ging das schon heute und in der EU kann man einen Antrag einbringen.

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#Münster: Seltsame Fahrradstraße – #RuntervomGehweg

In Münster gibt es so eine Art Fahrradstraße, die aber eigentlich keine ist. Denn die Schilder, welche dort aufgestellt wurden ist nicht das Symbol für eine Fahrradstraße, sondern das Verkehrszeichen 250, was die Durchfahrt für alle Fahrzeuge verbietet. Strenggenommen sind dort damit eigentlich nur Gehende zulässig.

Nun stellt sich erst einmal die Frage warum dort das Zeichen 250 anstatt Fahrradstraße steht. Da es unterschiedliche schilder gibt, haben diese natürlich auch eine unterschiedliche Bedeutung.

Wenn in dem Bereich Gehende zulässig sind, stellt sich mir ferner die Frage, welche Geschwindigkeit Fahrradfahrende hier haben dürfen. Wie auf Gehwegen, die freigegeben sind nur Schrittgeschwindigkeit?

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GO-§-24-Antrag: Wirksam gegen Bewuchs bei Rad- und Gehwegen vorgehen – #Duisburg

Nach meinem Beitrag vom 15.10.2023 habe ich festgestellt, dass an vielen Stellen die Pflege nicht richtig durchgeführt wird. Ob und wer der Eigentümer ist, interessiert mich nicht, mit interessiert nur, dass man den Geh- und Radweg durchgängig nutzen kann. Folgerichtig habe ich deshalb nachfolgenden GO-§-24-Antrag eingereicht

Es wird beantragt die Straßenreinigungssatzung so zu ändern, dass sobald der Gehweg zu mehr als 50 cm (oder !/3, je nachdem was eher zutrifft) zugewachsen ist, die Wirtschaftsbetriebe sofort handeln können und die Leistung zu marktüblichen Kosten den Eigentümern in Rechnung stellen können.
Zugleich muss das für Firmen lächerliche Bußgeld von 250€/500€ zumindest so angepasst werden, dass bei Firmen mit jedem Tag Verzug einmal das Bußgeld erhoben werden kann und auch wird.

Begründung:
In diesem Jahr waren zahlreiche Gehwege mitunter vollständig zugewachsen. Besonders oft fiel Bewuchs im Umfeld von Bereichen der Deutschen Bahn auf.

Gemäß § 4 der Straßenreinigungssatzung gehört zur Reinigungspflicht:
„Die Reinigung umfasst unabhängig vom Verursacher die Beseitigung von Unrat und auch von jeglichem Bewuchs (z. B. „Unkraut“, Moos, Algen, Flechten).“
Dieser Pflicht kommen Eigentümer immer wieder nicht nach. Teilweise ist es nur leichter Bewuchs, aber teilweise ist der Weg auch nicht mehr benutzbar. Bei leichtem Bewuchs stört das nur selten und ist sogar eine ökologische Ergänzung, bei starkem Bewuchs werden aber zumindest Rad- und Fußverkehr beeinträchtigt.

Das angehängte Bild zeigt den Bereich Kruppstraße 1 in Rheinhausen, der bereits Anfang August den Wirtschaftsbetrieben gemeldet wurde, trotzdem war das Hindernis Mitte Oktober noch immer nicht beseitigt gewesen. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen gefährdet werden, weil die Eigentümer ihren Pflichten nicht nachkommen. Eine Ursache dafür kann sein, dass die Straßenreinigungssatzung nicht ausreichend Vorgaben macht, ab wann zu handeln ist. Gerade bei schmalen Gehwegen ist Bewuchs aber schnell ein Problem.

Insbesondere auch für Menschen mit Visuellen- oder Bewegungseinschränkungen stellen solche Hindernisse eine erhebliche Gefährdung dar.

Einnahmen können ja dazu verwandt werden den Service zu verbessern oder die Gebühren zu senken.

Ergänzung
Von den WBD bekam ich nach dem Einreichen des Antrags folgende Antwort (Auszug):
„wir nehmen Bezug auf Ihr Anliegen bezüglich der Überhänge im Bereich der Kruppstr. Der genannte Bereich wurde mehrfach durch unseren Fachbereich kontrolliert. Insgesamt wurde der verantwortliche Eigentümer dreimal angeschrieben und aufgefordert, einen Rückschnitt zu veranlassen. Dieser Aufforderung wurde nicht nachgegangen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR haben keine Handhabe, eine Ersatzvornahme zu veranlassen. Daher werden wir die Sachlage der Stadt Duisburg, dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement vortragen und darum bitten, die erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten.“

Busch Kruppstraße

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#Duisburg verbietet Radfahren und Gehen grundlos auf öffentlichen Straßen – #Autoschwurbelstadt #Radvolution

Man erkennt einmal mehr, dass die Alibimitgliedschaft der Autoschwurbelstadt Duisburg in der AGFS eine reine Farce ist.

In Amtsblatt 32 stehen Einträge zu folgenden Straßen-Abschnitten:
* Am Rangierbahnhof von Lummerland Straße bis Strohweg
* Lummerland Straße von Masurenallee bis Am Rangierbahnhof
Die Straße wird dem öffentlichen Verkehr gewidmet, allerdings „Die Widmung ist beschränkt auf den Kraftfahrzeugverkehr.“

Mit den beiden Einträgen verstößt die Stadt Duisburg direkt in mehrfacher Hinsicht gegen geltendes Recht.
1. Da es hier um einen für Radfahrende und Gehende erheblich benachteiligenden Verwaltungsakt geht, wäre nach VwVfG § 39 eine Begründung zwingend erforderlich gewesen. Diese Begründung fehlt natürlich. Für Nicht-KFZ sperrt man schnell mal Straßen, für LKW tut man sich dagegen extrem schwer. Dies macht zugleich den Rechtsakt nichtig, sodass man aus meiner Sicht Geh- und Fahrverbote nicht beachten muss.
2. Es ist zu vermuten, dass die Stadt mal wieder etwas von angeblicher Gefährdung schwurbelt. Dabei hat man mit Sicherheit nicht berücksichtigt, dass zuerst die Gefährdung zu minimieren ist.
3. selbst wenn man eine Gefährdung hätte, die deutlich über die „normale“ Gefährdung auf Duisburger Straßen hinausgeht, fehlt die grundrechtliche Prüfung, denn es liegt ein schwerwiegender Verstoß gegen das Grundgesetz vor. Genauer gesagt gegen die Berufsfreiheit nach Artikel 12. Denn eine Teilverbot für Rad- und Fußverkehr schränkt den Zugang ein, sodass dort ggf. beruflich tätige nicht zur Arbeit kommen. Egal ob nun der Handwerker mit Lastenrad oder der Azubi, der mit dem Bus anreist.
4. Die beiden Straßen scheinen mir in dem Gebiet zu liegen, was mal 6-Seen-Wedau werden soll. Das heißt, möglicherweise ist die Beschränkung nur temporär, aber selbst das wird nicht in der Bekanntmachung des Verwaltungsaktes erwähnt.

Wäre schön, wenn man bei der Stadt endlich mal Personal hätte, was nach Recht und Gesetz arbeitet. Keine Ahnung, ob das mangelhafte Kenntnis, mangelnde Zeit oder mangelnder Wille ist.

Ob ich Klage oder mir die Kenntnis reicht, dass das Schild ohnehin nichtig ist, weiß ich noch nicht. Jedenfalls habe ich mir schon mal die Unterlagen zur Baugenehmigung angefordert.

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Postfach der Staatsanwaltschaft Duisburg voll? – #Digitalisierung #Spam

Als ich neulich am letzten Ferienwochenende der Staatsanwaltschaft Duisburg eine Mail am Samstag Vormittag schickte, bekam ich eine Rückmeldung:
„Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch mal, Ihre Nachricht zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.“

Wie kann das sein, dass das Postfach voll ist? Ist die IT in NRW so schlecht aufgestellt, dass man nur kleine Postfächer hat? Oder hat da jemand eine Attacke durchgeführt um das Postfach zu überfüllen, sodass das andere etwas zu spät übermitteln können?

Wenn das jetzt Sonntags Nachmittag gewesen wäre, könnte ich das vielleicht noch verstehen, aber an einem Samstag Morgen? Oder war da in den Ferien niemand, der das Postfach sortiert hat?

So oder so scheint es auch hier nicht mit der Digitalisierung zu klappen.

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#Duisburg: Neue Aufkleber zum Radverkehr gesichtet – #MdRzA #Radvolution

Wie ich vor kurzem bei murX (früher Twitter) las, gibt es wieder neue Aufkleber. Ob da ein Zusammenhang zu den „Duisburg ist echt lebensgefährlich“-Aufklebern besteht, ist unbekannt.

Der eine Aufkleber zeigt einen Radfahrer, wie er sich wegen schlechter Infrastruktur hinlegt und den Spruch: … über Stock und über Steine … Duisburg per Rad – ein echtes Erlebnis.

Der zweite Aufkleber, klebt dem Bild nach an einem Laternenpfahl, der ziemlich im Weg stehende aussah. Ich dachte erst es ging um die Ampel im Duisburger Süden, die Fehlverkehrsplaner mitten im Weg aufgestellt haben. Man sieht dort das Symbol für einen Mischweg und darunter den Text: „Vollpfosten Duisburg per Rad – ein echtes Erlebnis.“

Scheinbar wird hier auf ironische Weise auf den Mist in Duisburg aufmerksam gemacht.

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Debt for Climate – Klimaschulden – #Klimaschutz

Auf einer Veranstaltung Ende September hörte ich einen Vortrag zum Thema Debt for Climate. Der Vortrag war recht eindringlich. Es geht im Prinzip darum, dass die Schulden des globalen Süden dazu führen, dass klimaschädliches bzw. umweltschädliches Verhalten erzwungen wird, um die Schulden bezahlen zu können. Ein Schuldenerlasse würde hier dazu führen, dass man gezielt den Klimaschutz fördern könnte. Dies bestätigt auch der IMF (International Monetary Fund). Gemäß dem Vortrag steht Deutschland an vierter Stelle der internationalen Gläubiger.

Dem Vortrag war auch zu entnehmen, dass diese Schulden die Länder quasi in ein Abhängigkeitsverhältnis zwingen, das man auch als Kolonialisierung durch Schulden sehen könnte. Etwas, was nicht nur durch Europa und Amerika betrieben wird, sondern bekanntlicherweise auch durch China. Wobei China dies nicht nur in Afrika macht, sondern auch in Europa.

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#Duisburg: Sonnenaufgang Bahnhof Rheinhausen Ost – #Kunst #Duisport

Manchmal gibt es Tage, da passt einfach alles für das perfekte Bild. Einen Moment für die Ewigkeit festhalten. Ein wundervoller Sonnenaufgang, der an den Wolken reflektiert wird in Farbtönen von gelb bis rot. Düstere Wolken und die unperfekte Infrastruktur der Bahn. Zugleich ein Widerschein des Sonnenfeuers auf den Gleisen, fast wie der Stahl, der früher neben dem Bahnhof produziert wurde. Zugleich auch eine Ruhe, fast menschenleere Oase. Den Lärm der LKW sieht man nicht, wodurch es fast idyllisch ist.

Zugleich könnte man den Sonnenaufgang auch als Beginn für die Verkehrswende sehen, denn solche Bilder wird man auf der Straße nicht hinbekommen. Quasi Gegenwart, Vergangenheit und Verheißungen der Zukunft eingefangen als Symphonie des Augenblicks.

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#Klimaschutz und Wasserverbrauch der Chemieindustrie

Die Chemieindustrie verbraucht extrem viel Wasser. In einem Artikel brüstete man sich damit, das ein Großteil (80-90 %) wieder eingeleitet würde. Klingt ja erst einmal sehr toll, ist es aber nicht.

Das Wasser wird aus Flüssen entnommen oder aus dem Boden (Grundwasser). Das heißt dem Boden wird Wasser entnommen, was lange Zeit braucht um wieder zu regenerieren, denn die Chemieindustrie nimmt natürlich kein Wasser mit Altlasten und bereitet dies auf, sondern nimmt Wasser aus den tieferen Grundwasserschichten. Oder stromaufwärts der Kontamination, wie sie quasi für alle älteren Industrieanlagen in Deutschland vorhanden sein dürften.

Dieses Wasser wird dann aufbereitet und entweder zur Kühlung genutzt oder für chemische Prozesse. Theoretisch sollte man annehmen, dass das Wasser im Kreislauf geführt werden könnte, dies wird aber nicht praktiziert. Denn es ist günstiger frisches Wasser zu nehmen und das kontaminierte Wasser in einen Fluss zu entsorgen. Der Trick ist dabei, dass man die Grenzwerte zwar einhält aber trotzdem Schadstoffe in Flüsse entsorgt. In Summe ergibt sich hier natürlich schon eine schädliche Gewässerveränderung, aber halt eine legale.

Im Grunde wird also nur viel Wasserverbrauch, weil Wasser zu billig ist und man so schädliche Stoffe günstiger entsorgen kann. Dabei wäre durchaus eine Kreislaufführung möglich, wenn man das Wasser aufbereitet.

Da wir mit zunehmenden Dürren rechnen müssen, ist es nicht tragbar, dass die Industrie Wasser als billige Entsorgungsmöglichkeit betrachtet.

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Lärmaktionsplanung und LKW-Fahrverbote – #Duisburg #Duisport #LKWEntscheid

Bei der Lärmaktionsplanung hat die Stadt Duisburg schon häufiger sich dahingehende geäußert, dass man die Lärmaktionspläne keinen Rechtsanspruch hätten. Wie eine aktuelle Publikation des UBA zeigt ist diese Einstellung grundfalsch. Man kann durchaus Maßnahmen im Rahmen der Lärmaktionsplanung festlegen und umsetzen. Scheinbar wollen Politik und/oder Verwaltung bloß nicht.

Rechtlich erscheint mir die Sache simpel. Im Rahmen der Lärmaktionsplanung werden Belastungsschwerpunkt festgestellt und Maßnahmen festgelegt. Dies sind dann städtebauliche Gründe, die nach StVO § 45 auch Eingriffe in die allgemeine Nutzung von Straßen ermöglichen.

Konkret beschrieben ist die im Kapitel „Verkehrslenkung und Verkehrsbeschränkung“, nachfolgend ein Auszug:
„Maßnahmen zur Verkehrslenkung und -beschränkung zielen darauf ab, die Verkehrsmenge in lärmsensiblen Bereichen zu reduzieren und somit eine Lärmminderung herbeizuführen. Zu den Maßnahmen gehören z.B. Verkehrsleitsysteme, Lkw-Durch-fahrverbote, verkehrsmengenabhängige Lichtsignalanlagen oder Parkraumbewirtschaftungen.“
Auch die Möglichkeit einer Kombination erwähnt das UBA.

Somit wäre es aus meiner Sicht möglich, den LKW-Verkehr auf der Jägerstraße und dem Flutweg abgesehen von Anliegerverkehr zu verbieten. Es steht fest, dass die Grenzwerte nach 16. BImSchV § 2 dort nicht eingehalten werden. Es gibt eine Route, welche für LKW vorgesehen ist. Zudem können mehrere Methoden kombiniert werden, also nicht nur Tempo 30 in der Nacht.

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#Düsseldorf: Asiparken auf Gehweg – #RuntervomGehweg

Auf dem Bild unten sieht man einen Transporter, der nicht auf den kleinen Parkplatz vor einem Gebäude passt und deshalb den Gehweg zu mehr als der Hälfte blockiert.

Ich hatte die Stadt Düsseldorf auch bereits mal darauf hingewiesen, dass das in dem Bereich weniger heftig häufig vorkommt, aber offensichtlich hat man dort keinerlei Interesse an der Durchsetzung von Verkehrsregeln. Denn obwohl der Hinweis bereits einige Zeit zurückliegt parken immer noch KFZ mit dem Hinter- oder Vorderteil auf dem Gehweg.

Es reicht hier bereits, wenn ein Teil des Fahrzeugs über dem Gehweg ist, dazu müssen nicht einmal die Reifen drauf stehen.

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Typisch #Duisburg – Ampel für Gehende rot, obwohl keine Notwendigkeit

Vor einiger Zeit wies die Polizei Duisburg mal darauf hin, wie gefährlich es wäre bei rot über die Ampel zu gehen. Bei der Ampel des Parkhaus vom Theater am Marientor zeigte die Ampel für Gehende schon mehrfach rot, obwohl das Parkhaus zu war.

Es gab also zumindest für Gehende an dieser Stelle keinen Grund, dass man an der Ampel stoppen müsste. Ich würde hier definitiv nicht anhalten. Die rote Ampel macht hier keinen Sinn und verleitet eher dazu, auch die Verkehrsregeln an anderen Stellen nicht ernst zu nehmen.

Zudem verschwendet man hier Strom für eine Ampel, die keinerlei Sinn macht. Warum gibt es überhaupt eine Ampel für ein Parkhaus? Das ist eine Ausfahrt, da haben sich die Autofahrenden an die StVO zu halten und das heißt auf Gehende zu warten.

Einmal mehr erkennt man deutlich, wie wenig Wert die Stadt Duisburg auf klimafreundliche Mobilität legt.

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#Duisburg: Radverbindung zwischen Ruhrort und Kaßlerfeld

Die neue A40-Brücke soll einen breiten Radweg zur Verlängerung des in Duisburg nur auf dem Papier existierenden Radschnellwegs verbreitert werden. Die Verbindung soll irgendwie von der Innenstadt dorthin führen.

Im Zusammenhang mit der Sperrung der Karl-Lehr-Brückenzugs hatte ich die Stadt schon kritisiert.

Bei aller Kritik kam mir dann aber eine genial Idee, welche Duisport in der Stadt natürlich nicht so gut gefallen dürften. Wenn man die Trasse aber der A40 am Rhein entlang bis zur Rheinorange weiterführt und von dort eine permanente Fahrradbrücke über die Ruhr, den Hafen- und Vinckekanal nach Ruhrort führen würde, gäbe es eine sichere und schnelle Verbindung am Rhein entlang, welche bei Sperrung der Brücke eine sehr gute Ausweichstrecke für Radverkehr und ggf. auch Fußverkehr wäre. Zudem könnte man dadurch auch Ruhrort an den Radschnellweg anbinden und dies weiter den Rhein aufwärts führen.

Der Vorteil einer getrennten Infrastruktur sind die geringeren Kosten, da die Beanspruchung durch Radfahrende minimal ist im Vergleichen zu tonnenschweren KFZ. Ferner würde der Radverkehr gestärkt.

Da sowohl der Kaßlerfelder, wie auch der Ruhrorter Kreisel gefährlich sind für Radfahrende, weil sich LKW- und Autofahrende dort nicht an die Verkehrsregeln halten, würde so eine Alternativstrecke Menschenleben retten und angenehmer wäre das auch noch. Zumal der Logistikverkehr in dem Bereich noch zunehmen soll. Somit muss gehandelt werden um diese Gefahrenstelle zu entschärfen. Die Brücke wäre zwar teurer als ein paar Verkehrsschilder, aber da die Stadt Duisburg sich mit Einschränkungen für KFZ-Verkehr extrem schwer tut, obwohl problemlos möglich, wäre dies eine gute Alternative, die allen gerecht wird.

Wenn man dies in Richtung Mühlenweide führt, kann man von dort gut auf dem Deich weiter. Dann wäre die Brücke zwar länger, aber würde nicht die geplante Halle verhindern. Ohne die Halle wäre es natürlich einfacher. Und gut für den Tourismus wäre das auch die Radverbindung zu stärken.

Karte von Openstreetsmap

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#Oberhausen: Parkraumerschleicher aus Oberhausen beschweren sich in Zeitung über Anzeigen – #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg

Im WAZ-Artikel: „Anwohner genervt: Mann zeigt 96-mal Falschparker an“ setzen sich scheinbar „Falschparker“ in Szene und wollen davor warnen, dass man doch allen Ernstes für Fehlverhalten auch Geld zahlen soll.

Ich finde das extrem Dreist sich als Opfer zu inszenieren, obwohl man Täter ist. Wobei mich wundert, dass das eine seriöse Zeitung abdruckt. Immerhin ist „Falschparken“ kein Kavaliersdelikt, denn gerade auf Rad- und Gehwegen ist es Behinderung oder Gefährdung. Ich bezeichne das analog zur Beförderungserschleichung (umgangssprachlich Schwarzfahren), als Parkraumerschleichung. Zumal Autofahrende auch immer die ersten sind, wenn denen Raum weggenommen wird. Aber kackendreist anderen den Raum wegzunehmen.

Scheinbar gab es hier sogar eine Absprache. Wenn dem so wäre, dann war das ziemlich dumm, dies noch in der Zeitung zu äußern, denn dann wäre das klarer Vorsatz, was die Bußgelder erhöhen kann. Ich war so nett und habe die Ordnungsbehörde mal auf den Artikel hingewiesen.

Zudem deutet mir der Artikel auch auf ein mangelndes Unrechtsbewusstsein hin, weshalb ich eine Fahreignungsprüfung angeregt habe, da man nach meine Meinung auch an anderen Stellen von der Nichteinhaltung der Verkehrsregeln ausgegangen werden muss.

Wäre witzig wenn der Artikel so nach hinten los geht.

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Zwangsdigitalisierung im Finanzwesen durch EU

Neulich wollte ich Online mit Kreditkarte bezahlen. Statt, dass das einfach so ging, sollte man noch irgendetwas mit Onlinebanking machen und die Zahlung bestätigen. Da ich kein Onlinebanking mache, geht das natürlich nicht. Kann nicht verstehen was das soll.

Warum kann man die Kreditkarte nicht in den Computer schieben und dann mit der Pin authorisieren, das ginge ja noch, aber dass man zum Onlinebanking gezwungen werden soll, nur damit man Online bezahlen kann finde ich von der EU schlimm. Keine Ahnung, was man sich bei der Verordnung gedacht und ob es vielleicht doch einfach nur an der Umsetzung liegt. Auf jeden Fall erschwert es Bezahlung und Buchung von allen möglichen Dingen.

Dann dürfen sich die Stellen, die nur Online vertreiben nicht wundern, dass man dort nichts kauft. Zumal Geldeinzug oft nicht angeboten wird. Mir kommt das wie unnötige Bürokratie vor.

Wobei sich das natürlich noch steigen lässt. Meine Bank reagierte auf meine Mail ob Onlinebanking nur für die Kreditkarte ginge, mit einer Eingangsbestätigung und dann später mit einer automatischen Antwort, man sollte entweder einen Brief schreiben, in der Filiale vorbeigehen oder Anrufen. Will man etwa keine verbindlichen Auskünfte erteilen? Man soll also nicht Online Kontakt aufnehmen für Fragen zum Onlinebanking. Wird wohl Zeit doch mal eine andere Bank zu suchen.

So oder so hat die EU-Onlinebezahlung umständlicher gemacht.

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Wo befindet sich dieser Dooringradstreifen?

Man sieht hier eine gute erhaltene aber viel zu enge Fahrbahn mit einer Art „Schutzstreifen“. Ich bin mir jetzt nicht sicher, was dieser genau bedeuten soll. Ich würde es ja eher als Abstandsstreifen interpretieren, wenn ich da nicht viele Radfahrende hätte drauf fahren sehen.

Deshalb mal dieses Ratespiel, wo sich der Streifen befindet.

Bin echt gespannt ob jemand bis Ende des Monats drauf kommt.

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#Autoschwurbelstadt #Duisburg kapiert Individualverkehr nicht – #Verkehrswende

In einer Pressemeldung der Stadt Duisburg zum Karl-Lehr-Brückenzug heißt es:
„Für Fußgänger, Radfahrer und den Individualverkehr bleibt der Brückenzug voraussichtlich noch bis zum Jahresende gesperrt.“

Rad- und Fußverkehr IST Individualverkehr, wie man auch bei Wikipedia nachlesen kann, wenn das nicht auch schon so ersichtlich ist, weil man sich zu Fuß und mit dem Fahrrad individuell bewegt.

Das passt ja zum Gesamteindruck als Autoschwurbelstadt, dass man nur PKW-Verkehr als Individualverkehr betrachtet, denn ich gehe davon aus, dass genau dieser gemeint ist. Manchmal spricht man hier auch von motorisierten Individualverkehr. Es ist also ziemlich entlarvend, wenn man nur KFZ-Verkehr als Individualverkehr betrachtet und dies dann auch noch so schreibt.

Genau so behandelt die Stadt Duisburg auch den Fuß- und Radverkehr, als extrem nachrangig zum KFZ-Verkehr. In Duisburg ist Verkehrswende als noch nicht einmal geistig angekommen.

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Warnung: Manipulation wegen #Israel bei #murX – #Hamas #USA #russland #Iran

Bei murX (früher Twitter) hatte ich gestern morgen zwei seltsame Antworten, zu einem Posting von mir zu Verkehr/Fahrrad. Zwei Profile, die mich ein wenig an Spambot Hanna erinnerten, posteten etwas bzgl. USA und Israel. Schon die Linkadresse klang unseriös und thematisch scheint es mir hier um Propaganda gegen Israel und USA zu gehen. Habe das natürlich als Spam gemeldet und blockiert.

Hier scheinen mir entweder die Hamas, selbst der Iran oder russland zu versuchen die Stimmung zu manipulieren. Ich würde auf Hamas tippen, weil die Postings ziemlich dilettantisch waren. Derartige Sachen zu verbreiten, fällt aus meiner Sicht nicht mehr unter Meinungsfreiheit, sondern ist demokratiezersetzend und müsste sofort gelöscht werden.

Deshalb dieser Warnhinweis, dass man im Internet nicht alles glauben sollte.

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Duisburger Kunstschaffende: Desirey Sarpong Agyemang – #Duisburg #Kunst

Sarpong Agyemang, Desirey; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Kunstschaffenden gibt es hier.

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#NRW: S-Pedelec-Erlass gefährdet Radfahrende – #RuntervomRadweg

Nachdem ich den Erlass bzgl. S-Pedelec nicht Online fand, habe ich diesen per Frag den Staat angefragt. Erstens, damit der für alle zugänglich ist und zweitens, weil das Verkehrsministerium NRW bei meiner Frage nach der Anzahl der gebührenpflichtigen Parkplätze auch nach langer Zeit noch nicht geantwortet hat.

Die Antwort des Ministeriums befindet sich hier.

Ich hatte es bereits im Juli befürchtet, dass der Erlass nichts taugen wird und genauso ist es gekommen. Nicht mit einem Wort wird der Mindestabstand als Kriterium erwähnt, obwohl in dem Erlass klar gesagt wird, dass S-Pedelec KFZ sind. Trotzdem will man diese außerorts auf Fahrradwegen usw. fahren lassen, obwohl hier die Geschwindigkeitsdifferenz groß ist und bei einer üblichen Breite zwischen 2 m und 2,5 der Abstand von 2m außerorts definitiv nicht eingehalten werden kann.

Zumindest geht man auf die Gefahr bei Einfahrten ein, weil Autofahrende natürlich nicht mit so schnellen „Fahrrädern“ rechnen.

Der Gesamteindruck ist, dass man S-Pedelec möglichst von der Straße verdrängen will, damit der „richtige Verkehr“ als PKW und LKW schneller fahren können.

Was das zweite Schreiben angeht, habe ich bewusst nicht per Email gefragt, weil ich bei einer Anfrage nach IFG bessere Chancen habe die Information zu bekommen. Und wie gesagt dürfte das auf für die Allgemeinheit interessant sein.

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#Düsseldorf: Lieferungen uvm. geht auch mit dem Lastenrad

Für Umweltschutz und Klimaschutz muss die Verkehrswende kommen ein Teil davon ist die Nutzung von Lastenrädern. Neulich sah ich ein derartiges Vehikel in Düsseldorf. Scheinbar nimmt hier jemand an dem Projekt Lastenrad-Test teil.

Wie ich der Seite entnahm, kann man sich dort auch bewerben für die Teilnahme am Test.

Es sind zwar nur kleine Schritte aber es tut sich etwas. Ich bin sicher da ginge noch deutlich mehr, als derzeit der Fall ist. Man könnte so viel tun. Und einige Firmen sparen sich so auch die Parkplatzsuche, die besonders in Innenstädten schwierig ist.

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#Duisburg: Warum kümmert man sich nicht um zugewachsene Gehwege? – #Rheinhausen

Egal wo lang man in Duisburg geht, immer wieder fallen frei wachsende Sträucher auf. Vermutlich wäre auch in diesem Fall der Eigentümer der Wohngebäude für die Gehwege und deren Pflege verantwortlich, was allerdings offensichtlich nicht funktioniert bei großen Wohnungsgesellschaften.

Wenn mich nicht alles täuscht könnte hier sogar die städtische Gebag zuständig sein. Falls dem so sein sollte, hat man da nicht im Blick, dass zur Reinigung der Gehwege auch die Grünpflege gehört. Natürlich sieht es bei anderen Gesellschaften nicht unbedingt besser aus. Es ist aber trotzdem bedenklich, dass so man wenig der Verantwortung gerecht wird. Wer auch immer verantwortlich ist, eigentlich müssten die WBD eine Grünpflege-Patrouille haben, welche kontrolliert und sofort Abhilfe schafft. Natürlich kostenpflichtig und mit Bußgeld.

Die Antwort könnte hier liegen.

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Der Südafrikanische Migrant – #murX

Derzeit gibt es eine Debatte über Migration und Flüchtlinge in die sich auch Elon Musk einmischte. Wenn man nach seiner Lebensgeschichte bei Wikipedia geht, ist Elon Musk ein Südafrikanischer Flüchtling, der vor dem dortigen Militärdienst floh, aber vor kurzem mit einem größeren Gewehr posierte. Und auch sonst scheint er eher Waffenfan zu sein.

Wenn er also nun gegen Flüchtlinge in Deutschland hetzt, die wirkliche Gründe für eine Flucht hatten und sich nicht nur vor dem Militärdienst drücken wollten, dann finde ich das ziemlich paradox. Oder kommt sein Hass aus seiner eigenen Vergangenheit und versucht es diese nun durch eine Überreaktion zu kompensieren?

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#Duisburg: Gefährliches Hindernis durch mangelnde Pflege – #Rheinhausen

An der Kruppstraße # 1 in 47229 Duisburg ist an einer Stelle der Gehweg immer noch zugewachsen. Bereits Anfang August hatte ich den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und der Deutschen Bahn geschrieben, da ich davon ausgehe, dass das angrenzende Grundstück der Deutschen Bahn gehört. Sicher bin ich mir da nicht.

Gemäß der Reinigungssatzung der WBD ist die Kruppstraße in Rheinhausen RKL D, dort müssen die Anlieger die Gehwege reinigen.

Gemäß § 4 der Satzung gehört zur Reinigungspflicht:
„Die Reinigung umfasst unabhängig vom Verursacher die Beseitigung von Unrat und auch von jeglichem Bewuchs (z. B. „Unkraut“, Moos, Algen, Flechten).“
Das heißt der Grundstückseigentümer hätte hier den Bewuchs sofort entfernen müssen, sodass diese Situation, wie das angehängte Bild zeigt, gar nicht hätte entstehen können.

Da gegen die Satzung verstoßen wurde und da man den Gehweg so nicht benutzen kann, sondern auf die Fahrbahn ausweichen muss, würde ich das als Gefährliches Hindernis nach § 315b StGB betrachten, für das natürlich primär der Eigentümer verantwortlich, aber sekundär auch die WBD, weil diese Kenntnis davon hatten und trotzdem keine wirksamen Maßnahmen getroffen haben, dass Hindernis unverzüglich zu beseitigen. Wie man auf dem Bild sieht, ist die Straße teilweise stark befahren.

Dies stellt nach Satzung zwar eine Ordnungswidrigkeit dar, aber die lächerlichen Geldbußen von 250/500 € schrecken ganz sicher kein größeres Unternehmen ab, wobei sich die Frage stellt, ob überhaupt etwas durch die WBD unternommen wurde. Eine Ersatzvornahme fand mit Sicherheit nicht statt.

Zugewachsene Rad- und Gehwege sind in Duisburg ferner kein Einzelfall, wobei das hier natürlich ein Extremfall ist. Mein Eindruck ist, das gerade im Umfeld von Bahnanlagen, wo dann vermutlich die Bahn verantwortlich wäre, sehr wenig Wert auf die Grünpflege gelegt wird.

Der Eigentümer der Lagereinrichtung ein Stück weiter an der Kruppstraße, hat zwar den starken Bewuchs beseitigt, der Gehweg ist aber immer noch nicht vollständig gut passierbar.

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#Asbest in Bremsbelägen? – #Duisport #Duisburg #Arbeitsschutz

Vor kurzem hörte ich einen Vortrag zum Thema Arbeitsschutz und Asbest im Rahmen einer Tagung. Im Pausengespräch wurde auch das Thema Asbest in Bremsbelegen erwähnt. Dass das früher ein Thema war ist klar. Auch deshalb findet man noch heute überall Asbestfasern. Was mir nicht bewusst war ist, dass man innerhalb der EU zwar Asbest verboten hat, dies allerdings nicht überall auf der Welt der Fall ist.

In Duisburg sind auch viele LKW aus Osteuropa, von außerhalb der EU unterwegs, vor dem russischen Angriffskrieg gab es viele aus der Ukraine. Ich kenne die Regeln der einzelnen Länder nicht, man kann Asbest aber nicht ausschließen, weshalb sich mir die Frage stellt, wer KFZ und insbesondere LKW von außerhalb der EU auf Einhaltung des Asbestverbots für Bremsbeläge kontrolliert. Zumal sogar innerhalb der EU gegen das Asbestverbot verstoßen wurde und man 2010 asbesthaltige Bremsbeläge fand.

Meines Wissens gibt es keinen Schnelltest auf Asbest und man sieht den Bremsbelägen wohl auch nicht an, ob diese Asbest enthalten. Sprich, es wäre durchaus möglich, dass es in Duisburg durch LKW erhöhte Asbestwerte gibt. Und wenn man Pech hat reichen bereits wenige Fasern um ein Pleuramesotheliom zu verursachen, was dann einige Jahre später tödlich endet.

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#Duisburg: Samidoun – #Israel

In den letzten Tagen wurde im Zusammenhang mit der Demonstration von Montag mehrfach Samidoun erwähnt. Leider gibt es hierzu keinen eigenen Eintrag in der Wikipedia. Samidoun wird allerdings hier erwähnt.

Aufmerksam wurde ich auf Samidoun bereits am Sonntag über ein Posting bei Twitter. Dort wurde auf ein Seminar von Samidoun bzw. deren „Deutschland Koordinator“ bei Solidarität International aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung sollte unweit des Finkenkruges stattfinden. Da in den Medien nichts dazu stand, weiß ich nicht, ob die Veranstaltung wirklich stattfand. Wenn man nach den Andeutungen auf der Seite Ruhrbarone geht, wurde diese scheinbar abgesagt. Keine Ahnung ob Solidarität International hier bewusst gehandelt hat oder denen nicht bekannt war, was hinter Samidoun steckt.

Eine andere Gruppe, ebenfalls mit Solidarität im Namen wird beim WDR erwähnt. „Palästina Solidarität Duisburg“ wurde zusammen mit Samidoun als Organisator der Demo in Duisburg Hochfeld genannt. Ob es hier einen Zusammenhang gibt, konnte ich nicht feststellen, ich kann es aber auch nicht ausschließen, auch deshalb bin ich bei kleinen Vereinen, die ich nicht kenne skeptisch.

Jedenfalls nachdem von der Veranstaltung erfuhr habe ich erst einmal ein wenig recherchiert, weil man ja nicht einfach so alles glauben kann, was im Netz steht. Nachdem ich allerdings feststellte, dass Samidoun vom Verfassungsschutz beobachtet wird, war klar, dass man die sehr skeptisch sehen muss. So kann man der Pressemitteilung des Verfassungsschutz Berlin nachfolgende Zeilen entnehmen:
„Vor allem das PFLP-Unterstützungsnetzwerk ,Samidoun‘ hat in Berlin lautstark antisemitische und israelfeindliche Positionen vertreten und so eine Beobachtung durch den Berliner Verfassungsschutz unausweichlich werden lassen.“
Die Gruppierung taucht unter Islamismus in der Pressemitteilung erneut auf:
„Dabei agierten sie gemeinsam mit nicht-islamistischen Gruppierungen, wie der PFLP und deren Unterstützungsnetzwerk „Samidoun“.“
PFLP steht dabei für Volksfront zur Befreiung Palästinas, einer vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindliche Organisation eingestufte Gruppierung.

Der Name Samidoun taucht auch im Zusammenhang mit Krawallen in Berlin auf, am 07.10.2023 berichteten u. a. Tagesspiegel und ZDF darüber.

Auf der Seite Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus gibt es einen längeren Beitrag. Hier steht auch, dass Samidoun „im Februar 2021 von der israelischen Regierung als terroristische Organisation eingestuft“ wurde.

Inzwischen wird ein Verbot von Samidoun diskutiert.

Zuletzt einen Hinweis auf einen Artikel der Seite Krautreporter, der sich mit den verschiedenen Facetten des Konflikts befasst, der vielschichtiger ist und dem auch mehr Akteure mit unterschiedlichen Interessen beteiligt sind.

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#Greenwashing: EU beschließt zu wenig #Klimaschutz im Flugverkehr

Wie ich bei Twitter las wurde vom EU Rat die Richtlinie zu Beimischungsquoten von synthetischen Kraftstoffen (SAF) in Luftverkehr angenommen.
Veröffentlicht ist diese Richtlinie bisher nicht. Inhaltlich soll es um Quoten für SAF gehen. Diese sollen 2025 2 % betragen und bis 2050 auf gerade einmal 70 % steigen. Sprich der Flugverkehr muss bis 2050 nicht einmal annähern klimaneutral werden und nur zu 70 % CO2-neutral. Das ist Greenwashing, weil es völlig unzureichend ist.

Bei Kerosin wird meist von 2/3 Nicht-CO2-Emissionen gesprochen. Das heißt wenn man von 1/3 nur 70 Prozent einspart, sind das im Endeffekt gerade einmal 23 % Gesamteinsparung. Und da Klimaschänder Flugverkehr weiterhin auf Wachstum setzt. Mein hier etwas von 4 % Wachstumsrate gelesen zu haben. Wird gegenüber heute nicht nur nichts eingespart, sondern im Gegenteil, wird sogar immer mehr CO2 emittiert. Natürlich nur, wenn diese Zahlen so eintreten.

Wenn man allerdings das Gejammer von BDL liest, wegen der angeblich hohen Kosten von SAF, dann besteht hier zumindest eine Chance, dass die Flugpreise steigen und dadurch den Wachstumskurs umkehren und die zwingend erforderliche Schrumpfung einleiten.

Traurig finde ich bei dem Artikel, dass die Grünen SAF allen ernstes als klimafreundlich bezeichnen. Scheinbar haben die keine Ahnung oder haben sich genau wie die anderen von der Klimaschmutzlobby Abteilung Flugverkehr einwickeln lassen. Denn bekanntlich ist selbst Wasserstoff nicht klimaneutral.

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#Kiel: Gutes Fahrradbeispiel im ÖPNV – #Fahrrad

Während man in Duisburg noch an sicheren Radwegen scheitert hat man in Kiel längst Elektrobusse mit erhöhter Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer. Etwa in Form von E-Spiegeln, sprich Kamera und Monitore, welche den angeblichen toten Winkel ganz sicher verhindern.

Zumal auch für Busse eigentlich die Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen gilt.

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Petition #Kerosinregen verbieten – #Umweltschutz #Klimaschutz

Da selbst das UBA unwissenschaftlichen Unsinn verbreitet, habe ich mich nun mit einer Petition an den Bundestag gewandt. Mal sehen was passiert.

Petition:
Der Bundestag möge beschließen den Treibstoffschnellablass für Flugzeuge über Deutschland zu verbieten und die dafür notwendigen internationalen Schritte einzuleiten.

Begründung:
Das Umweltbundesamt verharmlost in UBA Texte 228/2020 den Ablass von Kerosin als harmlos, arbeitet dabei aber mit einer unvollständigen Analyse der wirklichen Gefährdung.
Konkret wird gesagt, dass nur wenig am Boden ankäme, weil ein Großteil verdunsten würde. Dabei geht man von Annahmen aus, die nicht belegt sind. Angefangen bei der Tröpfchengröße bis hin zum sofortigen Abbau der Substanzen in der Luft. In der Studie wird nicht einmal darauf eingegangen, wie langsam der Abbau von organischen Substanzen in Luft in Wirklichkeit ist. Methan hat eine Halbwertszeit, die mit 12 Jahren angegeben wird. Das heißt in zwölf Jahre ist gerade einmal die Hälfte des Methans abgebaut. Nun besteht Kerosin aber aus einer „komplexen Mischung aus Alkanen, Cycloalkanen, Aromaten und Olefinen“ (gemäß Wikipedia). Das heißt der Abbau kann auch deutlich länger dauern, was man ja schon daran sieht, dass Methan deutlich reaktiver ist als Kerosin, wenn man eine Zündquelle in die Nähe bringt. Es ist also davon auszugehen, dass ein Großteil des Kerosins am Boden landet. Spätestens beim nächsten Regen kann das mit ausgewaschen werden.

Ein so eklatanter Fehler in einer Studie, deutet darauf hin, dass man einen Umstand entweder nicht sorgfältig betrachtet hat oder bewusst verharmlost. Da das mit dem Abbauraten offensichtlich ist, muss man eher letzteres Annehmen. Das suggeriert allerdings dann, dass Kerosinregen bzw. Treibstoffschnellablass deutlich gefährlicher ist, als allgemein eingestanden. Zumal auf die Thematik atmosphärische Abbau nicht mit einem Wort eingegangen wird. Man also offensichtlich bewusst das Thema ausgeklammert hat.

Fakt ist, dass es zwei weitere Möglichkeiten gibt zu landen, obwohl das Flugzeug schlecht konstruiert ist, sodass es das Gewicht bei der Landung nicht unbeschadet trägt. Erstens das Verfliegen der Treibstoffs, was zwar Verschwendung ist, aber aber „nur“ klimaschädlich und nicht auch noch Mensch und Umwelt am Boden vergiftet. Oder eine Landung mit vollem Tank, was laut UBA geht, aber dafür sorgt, dass der Flieger dann erst einmal gründlich überprüft werden muss. Sprich der Kerosinablass ist einfach nur eine Billiglösung zum Schaden für die Allgemeinheit.

Da eine Gefährdung nicht ausgeschlossen ist, gilt der Vorsorgegrundsatz. Oder ist es zulässig hunderte Menschen krebserregenden Stoffen, wie Benzol oder anderen zyklischen Aromaten auszusetzen?

Es ist davon auszugehen, dass die Fluggesellschaften bei der Wartung einsparen, weil man im Zweifelsfall das Kerosin ablassen kann und dadurch Geld spart, im Vergleich zu sorgfältiger Wartung über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Würde man den Treibstoffschnellablass verbieten, würde die Flugsicherheit erhöht, da mehr Wert auf die Verhinderung von Notlandungen gelegt würde.

Diskussion:
Es geht nicht um Flugsicherheit, sondern ausschließlich darum den Flugverkehr billig zu halten. Die Umwelt aus Profitgier zu schädigen ist nicht zulässig.

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Petition „Verkehrsinfrastruktur sanieren vor Neubau!“ – #Osttangente

Auch bei der Osttangente ging es um neue Infrastruktur statt eine Verbesserung des Bestands.

Die Mittel müssen endlich im Sinne der Verkehrswende eingesetzt werden.

Petition „Verkehrsinfrastruktur sanieren vor Neubau!“

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Ich kaufe nichts bei Firmen, die bei #murX werben – #murXit #Hanna #Spambot

Beim Netzwerk murX, früher Twitter gibt es viele gesponserte Beiträge. Nicht nur blockiere ich diese oder schalte die stumm, zumindest meistens, sondern ich würde da auch nie etwas kaufen, weil ich damit automatisch murX finanziell unterstützen würde.

Das liegt nicht nur an den abstrusen Ansichten des Eigentümers, sondern auch daran, dass er nichts gegen den Spambot Hanna unternimmt. Bzw. es wird erst etwas unternommen, wenn man die meldet, dabei ginge das auch präventiv. Die Profile enthalten immer die gleichen Bilder bzw. ähneln sich sehr. Die Links und Texte sind ähnlich bis identisch. Man kann die Identifizierung also automatisieren. Für mich erhärtet sich der Verdacht, dass man nichts unternimmt, um die Menschen bereit zu machen für kostenpflichtigen murX.

Demnächst soll man dann wohl zahlen und die ständige Belästigung mit Werbung haben.

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