#Petition: Einfahrt von Supermärkten und Tankstellen, wie Einmündungen behandeln – #VisionZero

Nachfolgende Petition habe ich beim Bundestag eingereicht

Petition:
Der Bundestag möge beschließen, dass Einfahrten zu hochfrequentierten Einrichtungen, wie z. B. Supermärkte und Tankstellen, in Hinblick auf Parkverbote den gleichen Regelungen unterliegen wie Einmündungen.

Begründung:
Die Einfahrten von Tankstellen und Supermärkten dürfen eigentlich nur mit der gebotenen Vorsicht und Rücksicht befahren werden, die Erfahrung zeigt allerdings, dass sich viele Autofahrende dieser Regel nicht bewusst sind und rein und raus rasen. Verschärft wird dies noch dadurch, dass teilweise Parkplätze direkt vor und hinter der Einfahrt angelegt sind. Teilweise auf der Fahrbahn teilweise daneben, aber in allen Fällen besteht hier ein Sichthindernis, dass durchaus lebensgefährlich sein kann. Daraus ergibt sich für mich, dass hier mind. 5 frei bleiben müssen, damit Sichtbeziehungen gewährleistet werden, bei Radwegen vor der Einfahrt mind. 8 m. In der StVO ist dies allerdings bisher nicht so kodifiziert und wenngleich die Gefährdung offensichtlich ist gibt es z. B. in Duisburg an der Einfahrt zu einer Tankstelle Parkplätze während die Einfahrt zugleich so abgesenkt ist, dass eine schnelle Einfahrt möglich ist. Der fließende Rad- und Fußverkehr während hierdurch nicht nur behindert, sondern auch gefährdet.
Gerade bei Einfahrten von Hauptverkehrsstraßen führt der Druck der Fahrbahn zu gefährlichem Verhalten, dass überall auftritt und durch geeignete Maßnahmen kompensiert werden muss.

Diskussion:
Es gibt kein Recht auf Parken im öffentlichen Raum, denn das KFZ ist Eigentum und Eigentum verpflichtet auch dazu nicht andere zu gefährden. Wer ein KFZ besitzt muss sich halt auch eigenverantwortlich um einen legalen Lagerplatz kümmern, statt dies aus Kosten der Allgemeinheit zu tun.

Einfahrt zu einer Tankstelle mit Parkplätzen davor und dahinter. Hier ausnahmsweise mal nicht belegt.

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#Fahrrad an Haltestelle, wie es richtig geht – #Verkehrswende

Vor einiger Zeit hatte ich mal von der Haltestelle Kulturstraße in Duisburg berichtet. Auch bei anderen Haltestellen fiel die fehlende Regelung in Duisburg auf, die Radfahrende, welche sich an die Regeln halten wollen in Bedrängnis bringt.

Mein Eindruck ist, dass die Stadt Duisburg hier Geld sparen wollte und sich die Beschilderung gespart hat, dadurch aber zu rechtswidrigen Verhalten verführt.

Die Beschilderung gemeinsamer Rad- und Gehweg mag zwar auch nicht die optimale Lösung sein, aber zumindest ist klar, wie man sich zu verhalten hat. Man könnte das ja theoretisch auch auf den Boden malen. Tja woanders denkt man zumindest an der Stelle mal mit. In Duisburg stellt man den Radverkehr lieber vor die Wahl rechtswidrig auf dem Gehweg zu fahren oder auf die Fahrbahn zu wechseln, was gefährlich und umständlich ist. Verkehrswende muss man wollen und an solchen Stellen sieht man deutlich, dass die Stadt Duisburg nicht wirklich will.

Moderne Haltestelle mit dem Schild gemeinsamer Rad- und Gehweg.

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Leere Reifen, Staatsschutz ermittelt, bei beschädigten Blitzern nicht – #Tempolimit

Nazis bzw. Rechtsextreme sind bekannt dafür, dass diese gegen ein Tempolimit sind. Klimaschützer dagegen protestieren auch mal mit aus den Reifen gelassene Luft. Bei letzterem ermittelt der Staatsschutz, wegen politischer Motivation. Bei ständig beschädigten Blitzer scheint dagegen niemandem beim Staatsschutz ein politisches Motiv nahezuliegen. Dabei sind Attacken auf Blitzer in Serie sicherlich Kriminell und sicherlich auch politisch motiviert. Also warum wird im Bereich von möglicher Verkehrskriminalität so einseitig ermittelt?

Raser sind Menschen, welche andere Menschen vorsätzlich gefährden, denn die Verkehrsregeln sind bekannt und wenn diese Menschen dann noch gegen Blitzer vorgehen, dann ist das doch wohl definitiv politische Kriminalität. Wird Zeit, dass der Staatsschutz auch dort mal genauer hinsieht.

Regelmäßig beschmierter Blitzer in Duisburg Rheinhausen

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#Düsseldorf: Mangelhafte Grünpflege hebt Nutzungspflicht auf – #Fahrrad #Gehweg #VisionZero

Bei der nächsten Kommunalwahl sollte man auch in Düsseldorf im Hinterkopf haben wie ernst man es dort mit der Verkehrswende nimmt. Das düsseldorf schlecht beim ADFC Fahrradklimatest abschneidet ist logisch, wenn man sich die reale Situation anschaut.

Etwas diese hier:
Fast vollständig zugewachsener Radweg

Das schmale optisch nur schlecht vom Gehweg zu unterscheidende Band, was früher vielleicht mal rot war, soll wohl einen Radweg darstellen. Wie man hier sieht hat man in Düsseldorf für Grünpflege an Radwegen nicht so viel übrig. Während im Umfeld bei den Bäumen zwischen Parkplätzen überall der Austrieb der Bäume zurückgeschnitten wurde, hat man das Hindernis im Radweg nicht beseitigt.

Wobei das auch Vorteile hat.
Zugewachsenes Schild für nutzungpflichtigen Radweg

Denn da das Schild zugewachsen ist, kann man hier mit dem Fahrrad problemlos auf der Fahrbahn fahren. Schilder die nicht erkennbar sind, gelten so oder so nicht. Wobei die Nutzungspflicht auch unabhängig vom Bewuchs rechtswidrig und damit nichtig ist. Denn schließlich sind die Radwege zu schmal für eine Nutzungspflicht und einen Bestandsschutz gibt es nicht. Man könnte diese also problemlos wegklagen oder wohl auch einfach ignorieren. Dass die Stadt Düsseldorf dies trotz Hinweise von sich aus nicht ändert ist ein Armutszeugnis. Aber natürlich wird man mit Gefährdung auf der Fahrbahn argumentieren, wenngleich die Gefährdung nicht belegt ist und selbst wenn es diese gäbe, könnte diese kompensiert werden durch Tempolimit und weitere Einschränkungen des KFZ-Verkehr. Fahrverbote müssen immer begründet werden und auch eine Nutzungspflicht für einen Radweg ist letztendlich ein Fahrverbot. Da reicht ein: „Das ist gefährlich“ aber keineswegs aus.

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#Inklusion: Mobiles Handicap WC bei Veranstaltung – #Duisburg

Mobile-Toiletten habe ich schon auf vielen Veranstaltungen gesehen, aber das war das erste Mal, dass ich auch etwas für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bewusst gesehen hätte. Vielleicht habe ich nur nicht darauf geachtet.

Ich weiß natürlich nicht, wie das konkrete abläuft eventuell wird auf Nachfrage die Türklappe geöffnet und die Rampe ist so, dass man von der Fahrbahn dort gut hin kommt.

Die war bei einer Veranstaltung von Duisburg Kontor. Hat mich bei all den anderen Probleme, welche die Stadt im Verkehrsbereich hat, doch etwas überrascht, dass hier mitgedacht wurde. Aber finde ich gut.

Container mit Handi-Cap WC, darauf abgebildet Rollstuhlsymbol, Rollatorsymbol und Symbol für Wickeln von Kindern

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#Duisburg: Verkehrsrechtlich einfach nur lächerlich – #StVO #Parkverbot

An der Friedrich-Alfred-Straße zwischen Krefelder Straße und der Haltestelle hat die Stadt Duisburg ein dauerhaftes absolutes Halteverbot eingerichtet. Dennoch standen dort kürzlich zwei Schilder für einen Teilbereich des absoluten Halteverbots mit einem temporären absoluten Halteverbot.

Da fragt man sich welche Drogen die Verantwortlichen nehmen und ob die überhaupt geeignet sind ein KFZ zu führen. Wenn bereits ein absolutes Halteverbot besteht gibt es keinen Grund ein weiteres einzurichten. Bei Verstößen kann sofort abgeschleppt werden.

Das einzige was solche Fehlbeschilderungen zeigen ist, dass die Verantwortlichen keine Ahnung von den Verkehrsregeln haben oder gar nicht prüfen, was sie da abnicken. Dies sagt aber zugleich auch, dass Verkehrszeichen in Duisburg nur bedingt ernst genommen werden müssen, da die Behörden diese einfach zulassen, ohne eine Prüfung, ob notwendig und begründet. Es ist an der Stelle dermaßen offensichtlich, dass es kein zusätzlich absolutes Halteverbot braucht, dass man hier von Staatsversagen im Verkehrsbereich sprechen muss, denn wie soll man einer Behörde vertrauen, die solchen Bockmist veranstaltet. Man darf schließlich nicht vergessen das jedes Verkehrszeichen einen Verwaltungsakt darstellt.

Zwei mobile Halteverbotsschilder in einem bereits bestehenden Halteverbot.

Und auch an anderen Stellen stellt man Halteverbote auf, obwohl es sich um einer Feuerwehreinfahrt handelt, wo ohnehin ein absolutes Halteverbot besteht. Sollten die Leute in Behörden nicht die Verkehrsregeln beherrschen? Solche offensichtlichen Fehler dürfen nicht passieren, da es das Vertrauen in Verkehrsregeln untergräbt und diese lächerlich macht. Aber andererseits was soll man von einer Stadt erwarten, wo es eine pauschale rechtswidrige Gehwegfalschparkerlaubnis gibt.

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#Baustellengrauen: Warum immer Schilderfüße auf Gehwegen? – #NoGoArea

Egal wie eng der Gehweg ist, Schilder für Baustellen oder Umleitung werden beinahe ausnahmslos immer mit Schilderfüßen auf Gehwege gestellt, selbst wenn direkt daneben ein Mast ist.

Ist für Schilderfirmen zwar extrem bequem, aber für Fußverkehr schrecklich. Es gibt doch mit Sicherheit auch eine Befestigung, die man an vorhandenen Laternen usw. befestigen kann.

Oder noch einfach man nimmt Hohlkammerschilder und befestigt diese mit Kabelbindern. Machbar wäre dies und da genehmigt rechtlich auch zulässig. Dadurch würde der Fußverkehr nicht überall ausgebremst bzw. behindert. Zudem würden dadurch auch Kosten gespart.

Durchfahrtverbotsschild für LKW als Stolperfalle auf dem Gehweg in Duisburg Ruhrort

Umleitung für Auto-Verkehr mitten auf Gehweg zur Störung des Fußverkehrsflusses

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#Duisburg ist echt behindertenfeindlich – #Gehweg #Exklusion #NoGoArea

Schon im letzten Jahr gab es gefühlt mehr Verwahrlosung der Gehwege durch Bewuchs und auch dieses Jahr setzt sich das fort. Angeblich begehen die WBD die Straßen regelmäßig, aber offensichtlich wird Bewuchs, welcher Rad- und/oder Fußverkehr behindert nicht berücksichtigt.

Und egal, wo man unterwegs ist, fast überall im Stadtgebiet behindert stellenweise Bewuchs selbst normalen Fußverkehr oder schränkt den Gehweg ein. So sehr ich Bewuchs mag, irgendwann erschwert dies das vorankommen erheblich. Offensichtlich wird zu wenig unternommen, was Kontrolle und Ahndung angeht.

Man muss eigentlich nicht groß suchen, sondern stößt ständig darauf. Stellt sich die Frage, warum man da so wenig tut, obwohl der Fußverkehrsfluss an vielen Stellen beeinträchtigt wird. Offensichtlich funktioniert das aktuelle Verfahren nicht, ansonsten gäbe es nicht ständig neue Beeinträchtigungen, die man erst melden müsste. Weder funktionieren die regelmäßigen Begehung durch die WBD noch die Eigenverantwortung durch die Eigentümer, noch die Abschreckung durch mickrige Bußgelder. Man wartet offensichtlich einfach, bis ein Bettelbrief kommt, weil man weiß, dass es eh keine Bußgelder gibt und tut erst dann etwas. Das Porto und Arbeitszeit zahlt dann die Allgemeinheit statt die asozialen Verursachenden.

Was dies aber zugleich behindertenfeindlich macht ist der Umstand, dass zugewachsene Gehweg für Menschen, die beim Sehen oder Gehen eingeschränkt sind, es ungleich schwerer haben. Man stelle sich mal vor, wie Menschen mit Rollstuhl auf einem Gehweg rollen sollen, der durch Bewuchs viel zu schmal ist. Oder bei einigen Stellen ist auch am Boden nichts und Menschen mit Seheinschränkung würden voll ins Gebüsch laufen. Und das sind mitunter auch Brombeerranken, welche da Wege einengen bzw. blockieren. Die öffentliche Sauberkeit wird von der Politik aber scheinbar nur für die Innenstadt diskutiert und nicht für den Alltag der Menschen.

Erst die Baumschutzsatzung abschaffen, damit mehr Bäume für KFZ gekillt werden können und dann die Gehweg zuwachsen lassen, damit die Menschen ins KFZ gezwungen werden? KFZ, die dann wiederum Gehwege, die gerade nicht zugewachsen sind blockieren. Ob das die Agenda der Baumkillerkoalition ist?

Gehweg auf der Kruppstraße in Duisburg Rheinhausen vollständig zugewachsen.

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#Duisburg: Rechtsextreme können auch den Hintereingang nehmen! – #Exklusion #Gehweg #Rheinhausen

Am Sonntag haben die gesichert Rechtsextremen die Rheinhausenhalle besetzt, scheinbar mit Mietvertrag. Natürlich gab es eine Demonstration von Nichtextremen gegen diese Veranstaltung.

Was mir allerdings, als jemand der sich für Verkehr einsetzt, nicht gefällt ist die Absperrung des Gehwegs. Da fragt man sich was Polizei oder Verwaltung da geritten hat. Die Rheinhausenhalle hat viele Eingänge. Wenn es da Probleme geben sollte wegen einer Demo, dann müssen die Rechtsextremen halt den Hintereingang nehmen. Es gibt kein Recht auf Haupteingang.

Es ist ein Unding, dass man entgegen der Verkehrsregeln einen Gehweg komplett sperrt. Die andere Straßenseite ist nicht barrierefrei, weshalb in der Mobilität eingeschränkte Menschen hier Probleme haben dürften. Zumal die Sperrung sowohl vor der Demo am Morgen, wie auch noch am späteren Nachmittag bestand. Möglicherweise sogar noch länger.

Dabei wäre das Problem recht einfach zu lösen indem man eine „Kein Haupteingang“-Klausel in den Mietvertrag für Parteien aufnimmt, sodass im Zweifelsfall einfach der Hintereingang genommen werden muss, wenn ansonsten der Fußverkehrsfluss gestört wird.

Ich bin mir rechts sicher, es gab wahrscheinlich wieder keine brauchbare Rechtsgrundlage für die Sperrung des Gehwegs. Wie halt in Duisburg üblich.

Die regierenden Parteien SPD und CDU zeigen in Duisburg wenig Engagement gegen Rechts und gegen die realen Probleme in der Stadt. Teilweise sind die Parteien sogar Verursacher von Problemen, wie etwa die CDU für NoGoArea verantwortlich ist.

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#Duisburg: Falschparkpartei CDU – #NoGoArea #Gehweg

In Hinblick auf Migration, Clankriminalität und ähnlichem Inszeniert sich die CDU gerne als Law- & Order-Partei also eine die angeblich für Rechtsstaat und Gesetze steht. Das gilt allerdings nur solange es gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen geht. Was ziemliche heuchlerisch ist, zumal die Oberbürgermeisterkandidatin Linn von der CDU vor kurzem erst behauptet hat, dass man sich für Fußverkehr einsetzen wolle. Das ist wohl eine Wahllüge.

Bei Recherchen zur Verbreitung einer Klage gegen die pauschale rechtswidrige Gehwegfalschparkerlaubnis der Stadt Duisburg bin ich auf ein interessantes Dokument aus der BV Rheinhausen gestoßen. In dieser Drucksache 02_3953 beantragt
„Die Verwaltung legt der Bezirksvertretung umgehend eine Liste vor, aus der
hervorgeht, auf welchen Gehwegen im Bezirk das „einhüftige“ Parken entgegen § 24 StVG, §§ 12 Abs. 4, 49 StVO toleriert wird.“

Um zu erkennen, was für ein absurdes Rechtsverständnis, die CDU zeigt, muss man die Begründung lesen:
„Nach dem verheerenden Vorgehen des Ordnungsamtes hat die Stadt zwar über das
Presseamt verlauten lassen, dass sie „nach wie vor“ das oben beschriebene Parken tolerieren wolle, wenn a) die Straße sehr eng ist und b) der Bürgersteig für zum Beispiel kinderwagenschiebende oder rollstuhlfahrende Mitbürger nicht blockiert wird. Andererseits hat das Ordnungsamt die bis dato geschriebenen Verwarnungen den betroffenen Autofahrern munter zugestellt. Nun ist es so, dass sich couragierte Bürger auf die Aussage der Stadt verlassen, form- und fristgerecht Widerspruch einlegen, mehr obrigkeitsorientierte Menschen indes das Verwarngeld in Höhe von 15 Euro lieber bezahlen, „als mit der Stadt Ärger zu bekommen“.
Diese, augenscheinlich von der Stadt gewollte Situation ist auf Dauer nicht
hinnehmbar, da sie a) ungerecht ist und b) das Verhältnis der Bürger zu ihrer
Kommune ohne Not belastet.“

Die CDU findet es also nicht hinnehmbar, dass Falschparker für ihre Vergehen zur Rechenschaft gezogen werden. Man will also lieber Fußverkehr behindern, als Menschen zur Rechenschaft zu ziehen, die sich klar belegbar falsch verhalten. Und Menschen die für ihre Tat geradestehen werden als „obrigkeitsorientiert“ bezeichnet. Heißt das etwa die CDU steht für Anarchie? Lehnt die CDU gar die freiheitlich demokratische Grundordnung ab, wenn man für Fehler geradestehen muss?

Scheinbar hat damals das Ordnungsamt noch durchgegriffen, was denen der CDU missfiel. Ob es da auch ein paar von der CDU selbst getroffen hat, die sich nicht an Verkehrsregeln gehalten haben? Über 20 Jahre später leidet die Bevölkerung immer noch unter dem anarchischen Ansinnen der CDU. Der Antrag selbst wurde zwar zurückgezogen, allerdings durch bekanntlich an anderer Stelle eine pauschale Duldung von Falschparken beschlossen, welche dann vom Ordnungsamt dann sogar noch unterboten wurde mit 1,2 m. Wobei es für beides keinerlei Rechtsgrundlage gibt.

Ein Herr Holz (Grüne) führte damals aus, dass es er den Antrag für rechtswidrig halte und das Ordnungswidrigkeitengesetz eine Einzelfallprüfung vorschreibe, womit er auch heute noch recht hat. Die Verfolgung liegt zwar gemäß § 47 OWiG im ermessen, allerdings ist nach VwVfG der Einzelfall zu prüfen.

Ein Herr Trappmann hat damals klargestellt, dass die Duldung nur an den Stellen gelten würde, wo dies auch früher schon der Fall war. Die heutige Anwendung scheint davon allerdings völlig unabhängig zu sein.

Herr Schlüpen (CDU) war sogar der Ansicht, dass man die Bußgelder erstatten sollen. Das Verhältnis zu Recht und Gesetz scheint in der CDU nicht besonders gefestigt, wenn es möglicherweise um die eigene Tasche geht. Und auch Herr Seidel wird erwähnt im Protokoll.

Und das sind die Konsequenzen aus dem damaligen Vorgehen:
Falschparken von Bus auf Gehweg der Kreuzstraße mit einer Restbreite von 60 cm.

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#Baustellengrauen: WBD behindern Fußverkehr am Bf Rheinhausen Ost – #Exklusion #Fahrrad #NoGoArea #Duisburg

Vom 16. bis 30.06.25 sanieren die WBD die Kruppstraße. Das ist erst einmal gut, weniger gut ist die Rücksichtslosigkeit, mit welcher die WBD dabei vorgehen bzw. vorgehen lassen. Und man hält sich dabei auch nicht an die Verkehrsregeln.

Schon am Freitag Morgen sah ich ein überflüssiges Schild auf dem Gehweg am Bahnhof Rheinhausen Ost.

Halteverbotsschild auf Gehweg an einer Stelle, wo kein Halteverbotsschild nötig ist.

Das einzige was das Schild an der Stelle verursacht ist eine Behinderung von Fußverkehr. Denn da die Fahrbahn nicht breit genug ist ist dort ohnehin ein absolutes Halteverbot und auf Rad- und Gehwegen darf ebenfalls nicht geparkt werden, wenn es nicht erlaubt ist. Verwunderlich, dass die Stadt das genehmigt hat. Außer Geldverschwendung durch unnötige Schilder bewirkt dies gar nichts. Dies belegt eindrücklich, dass da einige definitiv keine Ahnung von Verkehrsregeln haben oder gar nicht prüfen, obwohl Schilder Verwaltungsakte darstellen. Verwaltungsakte sind hoheitliche Handlungen und diese sollten immer rechtskonform sein und nicht schon durch einfachen Blick in die StVO als absurd erkannt werden können.

Schlimmer wird es dann aber am Nachmittag. Da den WBD bekanntlich der Autoverkehr wichtiger ist als Fußverkehr, hat man ein Hinweisschild auf die Sperrung aufgestellt. Grundsätzlich sprich ja auch nichts dagegen, außer man stellt ein reines Hinweisschild derartig auf, dass man den Gehweg verlassen muss, um den Weg zum Bahnhof Rheinhausen Ost fortzusetzen.

Gehweg am Bahnhof Rheinhausen Ost in Duisburg durch die WBD vollständig blockiert mit einem Hinweisschild.

Im Verkehrsportal der Stadt steht dreist: „Keine wesentlichen Beeinträchtigung des Fußverkehrs“
Wenn der Gehweg blockiert ist, ist das eine wesentliche Beeinträchtigung. Und dass nicht nur für den Fußverkehr, sondern auch für den Fahrradverkehr. Denn der Fußverkehr wird auf dem Radweg weiterlaufen. Dabei sind die Vorgaben für Baustellen eindeutig. Wenn die Restbreite nicht ausreicht und die ist bei Gehwegen an kurzen Engstellen mind. 1 m, dann darf da kein Schild hingestellt werden. Und wenn das auch nicht auf den Radweg passt, was ebenfalls nicht geht, muss es auf die Fahrbahn.

Ich habe der Stadt Duisburg und den WBD schon geschrieben und behalte mir vor das verkehrswidrige Hindernis zu beseitigen, da die Erfahrung mit anderen Baustelle leert, dass die Behörden weder reagieren noch sanktionieren. Da bleibt ja nur, dass man selbst Abhilfe schafft. Der Rechtsweg ist auch keine Option, da das rechtswidrige Hindernis bereits wieder weg ist, bevor die Klage überhaupt angenommen wurde.

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#Brüssel: Beobachtungen bei Gehwegen – #Fußverkehr #Duisburg

Nicht viel anders, als in Duisburg standen auch in Brüssel Mülltonnen auf dem Gehweg. Auch hier wurde der Weg mitunter erheblich eingeschränkt oder blockiert.

Eine groß blaue Tonne, blockiert fast den ganzen schmalen Gehweg

Bei einem Gerüst in Brüssel sah ich eine LED-Lichtschlange, wo die das Gerüst anfängt. Da durch hebt sich dies optisch deutlich ab. Vielleicht etwas für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft. Zudem fiel auf, dass das Gerüst bei weitem nicht so eng war, wie dies bei Standardgerüsten in Deutschland ist. Hier bleibt ausreichend Platz für Fußverkehr, was ich sehr gut finde.

Ein Gerüst überspannt den Gehweg und ein Arbeiter befestigt gerade eine LED-Lichtschlange

Würde ein Cafe sich so in Deutschland verhalten, würde ich mich direkt beschweren, aber da ich vermutlich nicht so schnell wieder dort sein werde, lasse ich das. Ich finde es aber dennoch sehr dreist einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) derartig stark einzuschränken nur für Tische. Ja der Platz ist knapp, das darf aber nicht zu Lasten des Fußverkehrsfluss gehen. Gerade für Ältere und Menschen mit eingeschränkter Sicht dürften sich hier schwer tun. Wobei das auch in Deutschland oft ist, dass Sachen auf den Gehweg gestellt werden, welche behindern.

Zebrastreifen und ein Gehweg der stark mit Tischen zugestellt ist. Inkl. Teile des Bereichs des Zebrastreifens

Eine Baustelle war irgendwie ziemlich konfus, denn ein Schild mit Pfeil wies in die eine Richtung, der Weg geradeaus war aber ebenfalls möglich. Es war unklar, wohin die Umleitung führt. Hat mich sehr an Duisburg erinnert. Dort hat man häufig auch derartig konfuse Baustellen, die für Rad- und Fußverkehr mal nur ärgerlich, mal gefährlich sind.

Eine Baustellenbeschilderung mit einem Pfeil nach rechts aber ein Weg ist geradeaus sichtbar.

Was überall in Brüssel auffiel war die hohe Toleranz für Unebenheiten, Schlaglöcher und Schadstellen in Gehwegen. So gab es Drainagen, wo die Gitter reingefallen waren und eine 10 cm breite Rinne frei lag. Ebenfalls gab es Lichtschächte im Gehweg, die mehrere Zentimeter aus dem Gehweg hervorragen. Also Träumen darf man in Brüssel definitiv nicht, da quasi beständige Stolpergefahr besteht. Ich bin mir nicht sicher, ob das Absicht oder nur mangelhafte Kontrolle ist, es gibt auf jeden Fall sehr viele Stellen.

Zwei Gehwegplatten fehlen und wurde extrem schlecht notdürftig geflickt mit deutlich Stolperkante

An einigen Stellen gab es Überwege mit mehreren Ampeln, die ungünstig geschaltet waren, wobei in Brüssel, vielleicht auch deswegen, sich nicht viele Menschen zu Fuß an die rote Ampel halten. In einem Fall war man dann auf eine schmalen Verkehrsinsel auf einer Hauptverkehrsstraße gefangen. Nicht sonderlich angenehm.

Schmale Verkehrsinsel mitten in Hauptverkehrsstraße

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#Duisburg: Gehwege oft #NoGoArea – #Fußverkehr

In Duisburg haben wir viele kleine rechtsfreie Räume, die oft als Gehwege bezeichnet werden, aber in Wirklichkeit NoGoAreas sein und zwar im Sinne der Wortkombination. Denn die Bereiche sind nicht begehbar. Entweder, weil die Stadt vorsätzlich beim Falschparken wegsieht und nicht adäquate Maßnahmen zur Rechtsdurchsetzung ergreift oder weil die Stadt nicht für ausreichende Grünpflege sorgt.

Man kann in Duisburg quasi keinen Schritt gehen ohne auf Hindernisse im Fußverkehrsfluss zu stoßen. Und die inhaltsleeren Wahllügen von SPD und CDU sind da definitiv unglaubwürdig. Denn an den Taten bisher kann man diese eindeutig messen. Die setzen sich nicht für Recht und Gesetz ein, sondern Bequemlichkeit und NoGoArea für Fußverkehr.

Ich mein, wenn die Hecke mal ein paar Zentimeter in den Gehweg ragt, sag ich nichts, aber inzwischen sind das oft ein halber Meter und mehr, die von Hecken zugewachsen sind oder mit Gras oder anderem Bewuchs am Boden unpassierbar werden. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Rechtsdurchsetzung durch die WBD wirksam und effektiv ist. Ich möchte Gehweg nutzen können und zwar in gesamter Breite und nicht nur einem schmalen Rest.

Und ich finde die Ausrede „Parkdruck“ einfach nur zum Kotzen. Oft haben die Menschen Garagen, nutzen diese aber nur für Gerümpel. Und wenn die Autos zu breit sind, hätte man sich halt einfach eine passende Karre kaufen müssen. Macht nicht schlechtes Ausmessen oder zu viel Gerümpel zum Problem der Allgemeinheit. Zumal das wirksamste Mittel gegen angeblichen Parkdruck immer noch angemessen hohe Parkgebühren sind. Dann regel sich das alles ganz schnell von selbst.

Mit NoGoAreas muss endlich Schluss sein!!!

Falschparken von Bus auf Gehweg mit einer Restbreite von 60 cm.

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#Bahnsinn: Erst aussteigen lassen – #ÖPNV

Neulich in der S-Bahn sah ich eine Kampagne des VRR:
„Wer erst aussteigen lässt, ist schneller am Ziel!“
Hatte so etwas vor längerer Zeit mal angeregt, weil viele nicht kapieren, dass gleichzeitiges Ein- und Aussteigen nicht funktioniert und sogar für Verspätungen sorgt.

Keine Ahnung, ob es meine Anregung war oder man an anderer Stelle darauf gekommen ist. Die Frage ist natürlich was das bringt, da Menschen ja leider sehr dummegoistisch sind und nicht kapieren, dass wenn man anderer erst raus lässt, dass man da auch etwas von hat. Vielleicht bringt es ja etwas. Ich hoffe es jedenfalls.

Schild vom VRR in S-Bahn

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#Düsseldorf: Schlechtester Gehweg? – #Derendorf #Fahrrad #NoGoArea

Keine Ahnung ob das wirklich der Schlechteste ist, aber steht sicherlich sehr weit oben im Ranking. Diese Stelle befindet sich an einer Stelle nahe der Station Derendorf an einem Hotel. Auf der einen Seite hat man eine Parkbuch für Taxen eingerichtet und wegen dem Verkehr davor den Radweg verschwenkt. Das heißt man müsste hier zweimal den Radweg queren. Sowohl für Fußverkehr, wie auch Radverkehr ein schlechter Zustand. Man könnte auch theoretisch am Hotel vorbeigehen, allerdings ist der Gehweg dort sehr marode und stark abgesackt, sodass dieser zum Hotel steil ansteigt, deshalb stehen da schon länger Baken, anstatt zu reparieren.

Das Bild entstand, als ein Ihscooter den Weg am Hotel vorbei blockierte und man zusätzlich noch ein weitere gefährliches Hindernis in den Weg gestellt hat, eine Mülltonne. Eine Woche vorher standen dort ganz viele Ihscooter. Manchmal stehen auch Drogensüchtige im Eingang. Dabei wäre die Lösung so einfach. Taxihalt entfernen, die können auch in die Tiefgarage fahren und den Radweg begradigen und den Gehweg ebenfalls.

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#Arschparken: Bequemlichkeit und Egoismus – #Gehweg #NoGoArea

Menschen die Arschparken sind überwiegend sehr bequeme und egoistische Menschen. Dies wollen nicht einen Meter mehr laufen aus Bequemlichkeit und Faulheit.

Man sieht hier deutlich, dass obwohl Parkplätze zur Verfügung gestanden ist, die Person am Steuer viel zu faul war auch nur drei Meter mehr zu laufen und stattdessen lieber über den Gehweg fährt, denn anders kommt man dort nicht hin um dann direkt vor der Haustür zu entladen. Sowohl auf der Fahrbahn, wie auch neben dem Gebäude wäre ein Parkplatz zum entladen gewesen. Es war also definitiv Vorsatz und definitiv Faulheit.

Das zeigt ziemlich deutlich, wie die Menschen ticken, die sich so verhalten. Wer so egoistisch ist, sollte auf meiner Sicht den Führerschein verlieren, denn offensichtlich ist man unfähig den Punkt Rücksicht (§ 1 StVO) einzuhalten und zum Führen des KFZ ungeeignet.

KFZ steht mitten auf dem Gehweg und blockierten diesen erheblich. Ein paar Meter weiter sind legale freie Parkplätze am Fahrbahnrand. Der Kofferraum ist zum entladen geöffnet.

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#Aachen: Miese Infos von VRR und ASEAG – #ÖPNV #Bahnsinn

Nahe bei Aachen an der Grenze liegt ein belgisches Restaurant, welches bestimmte Spezialitäten anbietet. Natürlich ist man als Duisburger nicht ortskundig. Man schaut also in die VRR-App rein und bekommt dann völlig bescheuerte Informationen.

1. wird behauptet, dass der Bus gar nicht am Hauptbahnhof abfahren würde, obwohl der dort angekündigt wurde und auch tatsächlich am Hauptbahnhof abgefahren ist.
2. wird eine andere Haltestelle (Kapitelstraße) genannt, wo der Bus abfahren soll. Die Wegebeschreibung lautet:
2 Min Fußweg, 75 m insgesamt
8 m geradeaus und dann links abbiegen auf die Kasinostraße 67 m.
Schaut man auf den Stadtplan, dann liegt die Haltestelle Kapitelstraße hinter dem Hauptbahnhof, der allerdings nur einen Ausgang nach vorne hat. Würde man dort rausgehen und dann Links, landet man definitiv an der richtigen Stelle. Und auch die Wegelänge ist völlig falsch. Man muss aus dem Bahnhof raus, dann nach rechts, durch die Unterführung und dann nach Links. Würde sagen das dürften mit den ganzen Treppen usw. mind. 5 Minuten, wenn man es Barrierefrei braucht muss man sogar noch weiter laufen.

Keine Ahnung wer das falsch eingespeist hat, jedenfalls jemand ahnungsloses.

Auf dem Rückweg fuhr der Bus einen Umweg, der zwar im Bus angekündigt wurde, aber völlig unklar war, an welchen Haltestellen der Bus wirklich halten würde. Es wurde nur gesagt, dass Haltestellen entfallen würden, der HBF wurde aber weiterhin als Halt angezeigt. Wenn am Bahnhof eine Demo ist, in dem Fall glaube ich CSD, dann muss man von Seiten des Verkehrsunternehmens auch korrekt informieren, damit man weiß, wo gehalten wird. Man hätte natürlich hier an der Kapitelstraße aussteigen können, allerdings nicht, wenn der HBF weiterhin angekündigt wird und völlig unklar ist, welche Haltestellen entfallen.

Solche Fehlleistungen tragen mit zum schlechten Ansehen des ÖPNV in Hinblick auf Zuverlässigkeit bei, obwohl das nicht sein müsste. Es wäre problemlos möglich korrekt zu informieren.

Im Autoverkehr wird sogar über Blitzer und Staus informiert, beim ÖPNV stimmen nicht einmal die Basics.

Screenshot von einer Fahrplanauskunft aus der VRR-App

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#Duisburg: Fußverkehr unerwünscht am Bahnhof – #Lime #Ihscooter #NoGoArea

Nun stehen wieder die Sichthindernisse (Blumenkübel) der Stadt Duisburg. Man will offensichtlich die Fehlplanung Bahnhofsplatte etwas aufhübschen. Allerdings hat man sich natürlich keinerlei Gedanken über die realen Verkehrsflüsse gemacht und dass die Blumenkübel im Weg zum Bahnhof stehen.

Und dann denkt sich Lime noch, stellen wird mal ganz viel Ihscooter in den Weg und blockiert den Durchgang. Das mit den Ihscootern funktioniert in Duisburg einfach nicht, aber Verwaltung und Politik wollen es ja nicht anders.

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#Düsseldorf: Unfall Mörsenbroicher Ei – Autofahrer fährt gegen Ampel – #Fahrrad #Gehweg

Warum blockiert das Polizeifahrzeug dort die Verkehrsinsel, habe ich mich gefragt, als ich an der Ampel stand und auf Grün wartete.

Polizeifahrzeug blockiert Verkehrsinsel

Der Fußverkehrsbereich der Insel war durch das Polizeifahrzeug fast völlig blockiert und man musste auf den Radweg ausweichen, während man die Ampel querte und das natürlich zügig, weil die Ampeln am Mörsenbroicher Ei ziemlich beschissen geschaltet sind.

Den Mann auf der Brücke hatte ich gar nicht gemerkt. Erst als ich dann die erste Ampel überquerte wurde klar, was der Grund war für das Polizeiauto dort. Diesmal hatte es einen Grund, wenngleich es nicht notwendig gewesen wäre den Gehweg so erheblich einzuschränken, denn dadurch gefährdet man Rad- und Fußverkehr.

Der Grund war ein Unfall.

Auf dem Bild sieht man das jetzt nicht, aber der PKW war vorne von der Ampel ziemlich eingedöscht. Ein paar Tage später habe ich dann wegen eine Unfallmeldung geschaut aber nichts gefunden. Da hat die Polizei doch tatsächlich keine Unfallmeldung herausgegeben. Stellt sich die Frage warum.

Wenn ich mir die Position des KFZ anschaue und die Stelle, wo das KFZ die Ampel geknutscht hat, kommt mir als mögliche Erklärung in den Sinn, dass der Fahrer mit zu viel Schwung unterwegs war und deswegen die Fahrbahnbegrenzung überfuhrt, bremste und gegen die Ampel stieß. Oder er musste Fußverkehr ausweichen, weil es noch bei Rot über die Ampel raste, denn auch das passiert an der Stelle oft, dass Autofahrende noch bei Rot fahren und so den Fußverkehr gefährden, weil die Ampelphasen viel zu knapp sind. Wobei man dann vermutlich nach Zeugen suchen würde, also doch wohl eher ein Alleinunfall von einem Autofahrer, der nicht aufgepasst hat. Man kann von Glück sagen, dass dort gerade kein Rad- und Fußverkehr war und es ist bedenklich, dass darüber nicht berichtet wird.

Die ganze Kreuzung ist hochgefährlich und könnte nur zu Lasten des KFZ-Verkehrs entschärft werden. Aber das hat die Stadt Düsseldorf auf Nachfrage bereits abgelehnt.

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#Duisburg: Brücke Wanheimer Straße in beide Richtungen für Radverkehr erlauben – #Fahrrad

Ich habe vor kurzem folgenden Antrag nach GO-§-24 eingereicht:
Brücke Wahnheimer Straße für Radverkehr in beide Richtungen freigeben bis Anschluss Kulturstraße

Beim Pulp beginnt die Brücke der Wanheimer Straße über die Eisenbahngleise. Von dort führt auf dieser Seite ein Weg herunter zur Kulturstraße. Der Radweg ist bereits in diesem Bereich derartig markiert, dass hier beidseitiger Radverkehr möglich wäre. Es ist auch kein Grund erkennbar, der dagegen spricht den Radverkehr vom Rheinpark derartig zu lenken. Zumal im Zusammenhang mit der IGA hier auch mehr Radverkehr möglich ist und es eine klare Regelung braucht, die nicht mit zeitraubenden unnötigen Umwegen über mehrere Ampeln verbunden ist.

An diese Stelle kann mit wenig Aufwand der Radverkehr vereinfacht werden. Auch für Pendler über den Bahnhof Hochfeld Süd mit Fahrrad, wäre dies eine Verbesserung.

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Grenzkontrollen sind Beamtenverschwendung – #Aachen #Dobrindt #Migration

Während uns Innenminister Grenzkontrollen für besonders wichtig hält um mit viel Aufwand einige wenige Migranten abzufangen fragt man sich wer in Bahnhöfen und Flughäfen für Sicherheit sorgt. Die Bundespolizei und der Zoll haben nur einen begrenzten Personalkörper, der an anderen Stellen als bei Migration sicherlich besser und zielführender eingesetzt werden kann. Vor allen Dingen, wenn man die angebliche Messerbedrohung in Bahnhöfen bedenkt.

Innenminister Dobrindt sorgt aus meiner Sicht durch falsche Prioritätensetzung für ein vermindertes Sicherheitsniveau. Zumal die getroffenen Maßnahmen einfach nur lächerlich sind. Ein Beispiel was ich selbst erlebt habe war die Ankündigung von Kontrollen in einem ICE von Brüssel nach Köln. Die Grenzkontrollen werden in der Bahnapp angekündigt und sollen zwischen Aachen und Köln stattfinden. Stellt sich die Frage, was das bringen soll, wenn der Zug in Aachen hält, wo dann nach der Grenze einfach ausgestiegen wird. Wenn man da wirklich jemanden aufgreifen sollten, würde das überraschen. Das mal völlig unabhängig von den ganzen rechtlichen Ungereimtheiten. Die Kontrollen der bayrischen blauen CDU machen einfach keinen Sinn. Das ist pure Symbolpolitik, die zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben geht.

Vermutlich sorgt dies sogar für zusätzliche Verzögerungen im Bahnverkehr, wenn Personen auf den Gleisen laufen und gerade niemand von der Bundespolizei kann, weil Dobrindt Grenzkontrollen für wichtiger hält.

Ankündigung von Grenzkontrollen in einem ICE von Brüssel in Richtung Köln erst nach Grenzübertritt zwischen Aachen und Köln

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#Fahrrad: „Radsicherheitstraining“ der UKBW – #VisionZero #Arbeitsschutz

Die Unfallkasse Baden-Württemberg hat ein Radsicherheitstraining erstellt. Zu finden ist dieses hier auf deren Homepage. Einigen Sachen kann man da nur voll zustimmen, es sind aber auch erhebliche Fehler in der Schulung.

So wird am Anfang behauptet, dass es ein Tempolimit für Fahrräder geben würde, was nicht stimmt. Denn Radverkehr ist von den 30 km/h bzw. 50 km/h ausgenommen. Für E-Bikes gibt es dagegen Limitierungen. Nur auf rechtlichen Umwegen kann man argumentieren, dass Radfahrende nicht zu schnell fahren dürfen, allerdings müsste man da auf § 1 abstellen. Solange man sich nicht selbst und andere gefährdet kann man mit dem Fahrrad, nach meiner Bewertung, so schnell fahren, wie man will.

Es wird einmal mehr helle Kleidung und Glitzerzeugs gepredigt, obwohl es für die Wirksamkeit keinen Nachweis gibt und die häufigste Ursache für Übersehen nicht die Kleidung, sondern das Handy oder andere Unaufmerksamkeit beim Fahrer ist. Die StVO gibt keine Kleidung vor, schon aber angepasste Geschwindigkeit. Für mich läuft das unter Reflektorwahn. Gerade eine Unfallkasse sollte wissen, dass man bei der Bekämpfung von Gefährdungen nach Arbeitsschutz immer an der Quelle ansetzen muss und PSA an erster Stelle steht. Man könnte den Eindruck haben, dass die Unfallkasse den Arbeitsschutz nicht verstanden hat.

Die Klingel ist zwar fürs Fahrrad vorgeschrieben, allerdings nützt diese heute wenig, weil Autos zu gut isoliert sind.

Am schlimmsten fand ich allerdings, dass man offensichtlich nicht die Verkehrsregeln beherrscht und einen Schutzstreifen mit gestrichelten Linien als nutzungspflichtigen Radweg ausgibt. Ist ja logisch, dass ich darauf nicht reagiere.

Und das man von „Übersehen“ und „Totem Winkel“ faselt obwohl es überwiegend Unaufmerksamkeit ist, fand ich daneben. Wenn Autofahrende, wie im Training gezeigt Radfahrende überholen und direkt danach abbiegen, dass ist es nicht „Übersehen“, dann ist das vorsätzliche Gefährdung. Das sicherste ist aus meiner Sicht so mittig zu fahren, dass man nicht überholt werden kann. Dann wird man definitiv nicht übersehen, denn ansonsten verstoßen die Autofahrenden definitiv gegen die Verkehrsregeln. Davon abgesehen behindert man ja niemanden, weil legal darf nur überholt werden, wenn der Mindestabstand eingehalten wird, was eh einen Spurwechsel notwendig macht.

Die UKBW sieht sogar einen Dooringabstand von 1,5 m als notwendig an. Damit sind alle Dooringradwege in Duisburg unbenutzbar. Das wird übrigens nicht erwähnt in den Beispielen, wann ein nutzungspflichtiger Radweg nicht benutzt werden muss. Aber vielleicht kennt man dies auch nicht in Baden-Württemberg.

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#Brüssel Bikecity? – #Fahrrad

In den Souvenirshops in Brüssel findet man an vielen Stellen Magnete und Kleidung mit der Behauptung Bike-City Brüssel. Wenngleich es in Brüssel einige tolle Stellen für Radverkehr gibt, enden diese auch leider viel zu schnell wieder. Dort wird es dann wieder unschön für Fahrradverkehr.

Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie gut es im Alltag ist in Brüssel unterwegs zu sein, aber aus meinen Erfahrungen an anderen Stellen würde ich sagen, dass der Radverkehr auch in Brüssel nicht so gut klarkommen dürfte und auch mehr oder weniger gefährliche Stellen dabei sind.

Deshalb frage ich mich schon auf welcher Basis sich Brüssel als Bike-City bezeichnet, obwohl es andere Städte gibt, die deutlich besser für Radverkehr sein dürften. Etwa Amsterdam, wo die tollen Radwege nicht so schnell wieder enden. Aber vielleicht ist das auch so einen Titel ohne Inhalt, wie die Arbeitsgemeinschaft Rad- und Fußverkehrsfreundlicher Städte (AGFS) darstellt, die ja auch Städte, wie Duisburg zum Mitglied hat, die ja nun wirklich nicht sonderlich viel tun für Radverkehr. Vor allen Dingen nicht an den Stellen, wo es ginge.

Aber von Brüssel kenne ich natürlich nur Ausschnitte mit einigen tollen Stellen und anderen, die nicht so gut sind. Ich bin jedenfalls skeptisch, ob diese Bezeichnung gerechtfertigt ist.

Eine comichafte Fahrradplastik

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#Duisburg: Fußverkehrsfluss durch Schild am Bahnhof Rheinhausen Ost blockiert – #Rheinhausen #Gehweg #Fahrrad

Es ist in Duisburg doch immer wieder dasselbe. Irgendwo werden Schilder aufgestellt und niemand kontrolliert das. So auch neulich am Bahnhof Rheinhausen Ost. Das Schild steht mitten auf dem Gehweg, sodass keine ausreichende Restbreite verbleibt. Das Schild ist eine Umleitung für Autoverkehr.

Wenn man sich das Schild mal näher anschaut sieht man, dass der Schilderfuss weniger als einen halben Meter Restgehweg lässt, sodass Fußverkehr zwangsläufig auf den Radweg ausweichen muss, was zu einer Konfliktsituation führt. Wenn man noch etwas genauer hinschaut sieht man, dass man das Schild auch problemlos an den Rand mit der Betonmauer hätte stellen können, allerdings hätte dann die Schilderfirma den Bewuchs entfernen müssen, den der offensichtlich faule Reinigungsverantwortliche nicht entfernt hat. Wobei auch ohne Entfernung deutlich mehr Rücksicht auf den Fußverkehr möglich gewesen wäre. Es stellt sich die Frage, warum die Stadt Duisburg nichts tut? Vorsätzliche Duldung von Missständen? Überlastung beim Verkehr, weil Personal für unsinnige Projekte wie Seilbahnen verheizt wird oder sich Führerscheine und Zulassungen kümmern muss, obwohl die Verkehrssicherheit höherrangig ist?

Mal völlig davon abgesehen, dass Menschen mit Seheinschränkungen über den Schilderfuß stolpern könnten, wie über Ihscooter, die ja auch überall herumliegen.

Um Leitungsschild auf schmalen Gehweg

Schilderfuß im Fokus, Rechts Radweg, Links davon zugewachsener Gehweg

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#Baustellengrauen: Radweg blockiert durch Baustelle – #Duisburg #Fahrrad

Das Baustellen manchmal notwendig sind, kein Frage, aber das egal wo es eine Baustelle gibt, diese überwiegend verkehrsrechtswidrig eingerichtet werden ist ein Behördenversagen der Stadt Duisburg.

Neustes Beispiel der Radweg an der Kruppstraße bei der Gaterwegbrücke. Schlimm genug, dass neben dem Radweg Kfz stehen und diesen dadurch zum Dooringradweg machen, den man nicht wirklich nutzen kann und dass der Radweg am Ende nicht sicher auf die Fahrbahn geleitet wird. Nein man macht ein Loch in den Radweg, sperrt dieses ab und kann deutlich erkennen, dass dies nicht nur etwas Kurzes ist. Möglicherweise sogar geplant, wobei im Verkehrsportal nichts zu erkennen ist.

Schmaler Radweg in Rheinhausen an der Kruppstraße völlig von Baustelle blockiert ohne Überleitung auf die Fahrbahn

Bei den Arbeiten hat man zwar soweit gedacht, dass man ein Stück davor ein Hinweisschild aufgestellt hat, aber wie in Duisburg üblich rechtswidrig. Denn wenn die Restbreite von Rad- oder Gehweg nicht ausreichen, muss das Schild auf die Fahrbahn, was hier der Fall ist und definitiv nicht mitten in den Radweg. Eine Sichere Überleitung auf die Fahrbahn fehlt ebenfalls, was mit Sicherheit dazu führt, dass der Radverkehr auf den Gehweg ausweicht und dadurch Fußverkehr belästigt oder gefährdet.

Baustellenschild mitten auf dem schmalen Dooringradweg

Da fragt man sich schon, warum man fast egal wo auch immer eine Baustelle ist, diese nahezu mit Sicherheit nicht rechtskonform gestaltet ist. Angefangen bei der Beschilderung und nicht zuletzt bei den Verkehrsflüssen.

Ob man die Stadt wohl auf Unterlassung verklagen kann? Immer wieder diese Fehlleistungen und man muss danach nicht suchen, man stößt ständig darauf, wenn man unterwegs ist.

SPD und CDU, die maßgeblich die Ausrichtung der Verwaltung verantworten, nehme ich jedenfalls nicht die Wahlkampfbehauptungen zum Thema Rad- und Fußverkehr ab, wenn die Realität die schon heute widerlegt. Wer guten Rad- und Fußverkehr in Duisburg möchte darf nicht diese Parteien wählen.

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#Baustellengrauen: Immer wieder neue Fälle – #Fahrrad #Duisburg #Rheinhausen

Es ist offensichtlich, dass die Stadt Duisburg, als eigentlich zuständige Stelle für Recht und Gesetz im Straßenverkehr, kein Interesse daran hat die Rechte von Fußverkehr zu schützen oder durchzusetzen.

Ständig gibt es Baustellen, welche Fußverkehr benachteiligen oder den Gehweg auch mal vollständig absperren. Eine Regelung wird nur selten getroffen. Wie etwa auf dem unten gezeigten Bild, wo der Fußverkehr scheinbar auf den Radweg ausweichen soll und dass an einer sehr stark befahrenden Hauptstraße, wo der Radweg eh schon zu schmal ist.

Man stelle sich mal vor, wie die Stadt und Polizei reagieren würde, wenn man vergleichbare Baustellen einfach auf der Fahrbahn errichten würde. Da würde dann ruckzuck gehandelt. So tut man aber gar nichts und überlässt die anarchischen Zustände der Allgemeinheit, dass diese das selbst Regeln. Und sich dann wundern, dass sich niemand an Verkehrsregeln hält. Wozu denn? Schließlich hält sich auch die Stadt Duisburg als zuständig Behörde nicht dran.

An einer Ampelkreuzung ist der schmale Gehweg vollständig gesperrt durch eine Baustelle. Eine Beschilderung gibt es nicht

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#Brüssel: Ich finde die EU gut!

Mal abgesehen von den offensichtlichen Vorteilen der EU, wie eine Währung ohne lästige Wechselkurse, kein Roaming in der EU und Reisefreiheit gibt die EU auch Stärke und Gemeinsamkeit.

Natürlich könnte vieles besser sein und von mir aus dürfte es sogar noch mehr Integration sein. Also eine gemeinsame Armee. Mehrheitsprinzip, statt Einstimmigkeit und vielleicht am Ende sogar die vereinigten Staat von Europa, wobei dies wegen der Geschichte wohl noch lange dauern könnte. Demokratie gibt Stabilität und Wohlstand. Autokratien heißen stärkere Ausbeutung der Individuums und Verlust der Freiheiten.

Im Besucherzentrum des EU-Parlaments hängt u. a. auch dieser Spruch.

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#Duisburg: Satzung zur Aufhebung der Baumschutzsatzung – #Naturschutz #Umweltschutz

Neulich war ich auf der Suche nach Informationen der Stadt Duisburg stieß dabei auf die
Satzung über die Aufhebung der Baumschutz- und Baumschutzgebührensatzung

Satzungen sind kommunales Recht, mit welchen die Kommunen in kleinem Rahmen ähnliche Möglichkeiten haben, wie Landes- und Bundesebene.

Wenn Allerdings eine Satzung aufgehoben wird, bräuchte es aus meiner Sicht eigentlich nur eine Veröffentlichung im Amtsblatt, ggf. mit Rechtsbehelfsbelehrung und keine Satzung, deren einziger Regelungscharakter ist, dass man eine andere Satzung aufhebt. Ich finde das seltsam, warum diesen Weg gegangen ist. Hatte man vielleicht damals die Sorge, dass der BUND gegen die Aufhebung der Satzung klagen könnte und hat deshalb diese ungewöhnliche Form gewählt?

Andererseits kann die Bevölkerung nach VwVfG Anträge einreichen, darunter selbstverständlich auch Anträge zur Änderung einer Satzung. Mit der Satzung zur Aufhebung der Baumschutzsatzung eröffnet man aus meiner Sicht die Möglichkeit auf dem Antragsweg eine Baumschutzsatzung einzuklagen. Wie erfolgreich die Klageaussichten sind, vermag ich nicht zu sagen, aber vor dem Hintergrund, dass Duisburg ein Hotspot ist und die Bevölkerung besonders stark und der Klimaerwärmung leiden wird, dürften alle davon Betroffenen einen Recht auf Bäume haben und damit auch eine Klagerecht. Natürlich wären auch anderen Maßnahmen als Bäume denkbar, aber ein Recht auf Maßnahmen besteht definitiv. Gerade auch in Konfliktsituationen, wenn etwas zugebaut werden soll.

Sichtbar ist ein Baumstumpf, der auch der fehlenden Baumschutzsatzung zum Opfer gefallen ist.

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#Duisburg: Mobilitätsbefragung zur Kommunalwahl von VCD und ADFC

Den Beitrag kann man hier mit den einzelnen Fragen als Unterbeiträge aufrufen.

Ich bin die einzelnen Antworten der Parteien mal durchgegangen und es war aus meiner Sicht überwiegend zu unkonkretes Geschwafel, insbesondere natürlich bei SPD und CDU. Zumal die bei denen Diskrepanz zwischen realem Verhalten und Wahlbehauptungen besonders groß erscheint. So verweisen diese Parteien auch auf die „Bürgerbeteiligung“, die keine ist, was man deutlich merkt bei den Antwort der SPD- und CDU-Verwaltung zu GO § 24-Anträgen, die mitunter unwahr beantwortet werden.

Hier etwa behauptet die SPD den ÖPNV attraktiver machen zu wollen, was wenig glaubwürdig ist, da die gar keine Ahnung davon haben, was attraktiver ÖPNV ist.

Beim LKW Verkehr sagt nicht eine der befragten Parteien etwas zum Thema Abbiegegeschwindigkeit und wie dies Radverkehr gefährdet. Dass die Ordnungsbehörden hier zu wenig tun. Volt erwähnt bei der Verkehrssicherheit zumindest Dooring und das Dauerthema Baustellen. Beim Thema Gehwegparken geht niemand konkret auf die rechtswidrige Falschparkerlaubnis aus 2002 ein. Und selbst die Grünen wollen nur Gehwege mit 1,5 m Breite „Wir werden sukzessive das bislang erlaubte Gehweg-Parken einschränken, wo durch die parkenden KFZ der Gehweg mit weniger als 1,5 m Breite für dem Fußverkehr frei bleibt.“ Aufs unerlaubte rechtswidrig legalisierte geht man nicht ein. Mal völlig davon abgesehen, dass 1,5 m zu wenig ist. Die Linke gehen indirekt darauf ein, vermeiden aber den Begriff Parkgebühren. Auch Volt geht aufs Thema Falschparken etwas ein, allerdings erschließt sich mir nicht warum man das grottige Anzeigeportal der Stadt Duisburg bewerben sollte. Das ist zu umständlich und taugt nichts.

SPD und CDU wollten weiterhin keine verbindlichen LKW-Routen, ein Grund die nicht zu wählen. Und auch bei Attraktivität für ÖPNV zeigen die sich ahnungslos, kommen vermutlich zu Sitzungen mit dem Auto. Schnellbusse hat explizit niemand drin stehen. Wenn dann nur vage etwas von Beschleunigung.

Unter Klimaschutz versteht die CDU Ladeinfrastuktur, die in Duisburg Gehweg einschränkt. Und gegen Tempo 30 ist man natürlich auch, lieber ein paar Tote mehr, als ein wenig langsamer.

Drollig ist die FDP, die hier Verkehrstote vermeiden will, dabei steht die Partei für eine im Verkehr tödliche Egoismusmentalität. Die Gefährdung von Fußverkehr durch Falschparken erkennt man scheinbar bei keiner der Parteien.

Insgesamt scheinen mir Linke und Volt die besten Antworten zu haben. Da die Linke allerdings bereits im Rat usw. ist und bisher keine Aktivität zum rechtswidrigen Gehwegparken zeigt, bin ich da eher skeptisch.

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#Rheinhausen: Straßenbahn über den Rhein? – #Duisburg #ÖPNV

Eine Straßenbahn irgendwann in ferner Zukunft von Rheinhausen nach Duisburg wirft Fragen auf, die in der Machbarkeitsstudie gar nicht betrachtet wurden, aber wichtig sind.

Die realen Pendelbewegungen habe ich in der Studie nirgendwo gesehen, weshalb sich mir die Frage stellt, wie viele Menschen von Rheinhausen nach Dinslaken pendeln, dass sich da eine Verbindungen lohnen könnte. Ich würde mal mutmaßen, dass die meisten eher nach Düsseldorf oder Essen pendeln. Aber für eine sinnhafte Verbindung müsste man dieses Frage klären.

Die Vorstellung, dass die Linien 920 und 921 gekappt werden sollen und man dann zur Straßenbahn hetzen soll und mit dieser dann zum HBF fährt wirft die Frage auf, wie sich die Fahrtzeiten dadurch verändern. Schon heute könnte man durch Streichen von je 2 Verbindungen pro Stunde und Linie eine deutlich bessere Anbindung erreichen, wenn man 4 Verbindungen in Schnellbusse umwandeln würde, die nur an den Hauptumsteigepunkten halten und kürzere Routen nehmen. Nicht nur die Taktung ist für Pendler relevant, sondern auch die Fahrzeit und die Anschlüsse.

Eine Führung mit MIV, wie hier geplant wird zu Ausfällen und Verspätungen führen, wie man dies von anderen Linien in Duisburg kennt.

Was man gar nicht betrachtet hat sind Verbindungen nach Düsseldorf. Wenn man nach Düsseldorf will muss man immer Umsteigen, was mit Wartezeiten und Stress verbunden ist. Eine Verbesserung wäre eine Straßenbahn von Rheinhausen nach Düsseldorf. Oder halt eine Regionalbahn von Rheinhausen nach Düsseldorf. Umstiege sind immer mit Umwegen verbunden.

Schienenlärm wird gar nicht thematisiert, obwohl das für die Menschen in Rheinhausen ein wesentliches Thema sein dürfte. Und eine Route durch den Stadtpark Rheinhausen, wie in den Plänen dargestellten lehne ich ab.

Bild der Brücke der Solidarität ohne KFZ-Verkehr im heutigen Zustand

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#Atomschwurbels: Neue Masche? – #AKW #Halbwertszeit

Keine Ahnung, ob das eine neues Masche der Atomschwurbels ist oder einfach nur Ahnungslosigkeit. In einem Beitrag bei Bluesky behauptete jemand, der angeblich Physiker ist:
„Keine Ahnung, wie du auf solche Zahlen kommst. Der kritischste Bestandteil ist 239-Pu mit einer Halbwertszeit von 24000 Jahren. Nach 168000 Jahren sind davon über 99 % verschwunden.

Wir wissen auch schon seit 1995, wie man den Atommüll innerhalb einer Generation unschädlich machen könnte.“

Der zweite Absatz dürfte auf Transmutation abstellen, die allerdings bis heute nicht realisiert wurde. Nur weil etwas in der Theorie gut klingt, muss es nicht auch in der Praxis funktionieren. Zumal bei der Aufbereitung weiterer Atommüll anfällt.

Der erste Teil könnte zwar stimmen, aber erweckt aber den Eindruck, dass der Atommüll nach „nur“ 168 000 Jahren weg wäre. Was der angebliche Physiker hier verschweigt ist, dass beim Zerfall von Plutonium 239 ein anderes ebenfalls radioaktives Nuklid entsteht und bei dessen Zerfall ebenfalls wieder. Ich kenne jetzt nicht die konkrete Zerfallsreiche, die ist allerdings auch nicht relevant. Fakt ist allerdings, dass auch die weiteren Nuklide in der Zerfallsreihe, bis zum giftigen Metall Blei zerfallen und dabei Strahlung abgeben. Zumindest ist die Darstellung in dem Posting eine irreführende Behauptung, die einen falschen Eindruck erweckt. Und Laien, die sich nicht so gut mit Strahlung auskennen, fallen dann natürlich schnell darauf rein und glauben dann wäre alles weg.

Das Vorgehen erinnert mich an die Klimaschwurbels, die mit Halbwahrheiten versuchen die weniger informierten zu täuschen. Deshalb wollte ich darauf hinweisen, dass man in Diskussionen skeptisch bleiben sollte, wenn Atomfans Fakten derartig darstellen, aber so wesentliche Informationen weglassen. Entweder habe die selbst keine Ahnung oder lassen Fakten bewusst weg.

Antiatomdemo am AKW bei Lingen. Man sieht den Kühlturm und ein Banner.

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#Xanten: Polizei hält Zebrastreifen für gefährlichen Eingriff – #Autopolizei

Nach diesem Bericht beim WDR scheint die Autopolizei Wesel in völlig falscher Richtung zu ermitteln:
„Ein gesprühter Fake-Zebrastreifen sorgt in Xanten für Wirbel. Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Verkehr.“

Was mal wieder belegt, wie wenig Ahnung die Polizei hat. Wenn man wegen § 315b StGB ermitteln will, müsste es eine konkrete Gefahr gegeben haben, so jedenfalls behauptet dies die Oberstaatsanwaltschaft in Düsseldorf in Hinblick auf gefährliche Hindernisse auf Gehwegen. Ein falscher Zebrastreifen auf der Fahrbahn ist das Gegenteil von gefährlich. Autofahrende können einen richtigen nicht von einem falschen unterscheiden, also wären sie zum Anhalten verpflichtet und auch wenn denen klar wäre, dass es ein falscher ist, müssten sie anhalten, da sie nicht sicher sein können, dass der Fußverkehr es für einen richtigen Zebrastreifen hält. Da greift automatisch § 1 StVO (ständige Vorsicht und Rücksicht). Allenfalls könnte die Polizei hier wegen Amtsanmaßung ermitteln, weil jemand so getan hat, als hätte er die Befugnisse Verkehrszeichen anzubringen, allerdings wer würde schon jemanden, der sich für Verkehrssicherheit einsetzt ans Messer liefern. Ich jedenfalls nicht. Die Polizei täte gut daran sich um Gefährder zu kümmern, etwa Raser, statt Lappalien zu verfolgen. Schließlich wenden Behörden Verkehrszeichen sehr oft falsch an oder lassen diese falsch anwenden. Das ist mitunter gefährlich.

Richtiger Zebrastreifen in Düsseldorf

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#Google zensiert Bewertung der WBD – #Duisburg #Manipulation #GoogleMaps

Vor einiger Zeit schrieb ich bei den WBD folgende Bewertung:

Kommt den Aufgaben (Grünpflege) nicht nach und ist autozentriert bei Baustellenplanung. Preis-Leistung-Verhältnis ist nicht stimmig.

Nachdem ich wegen dem R(h)einladen etwas nachgucken wollte, stellte ich fest, dass diese wegen angeblicher Verstöße von Gmaps nicht veröffentlicht wurde. Verstoßen negative Bewertungen bei Gmaps etwa gegen deren Richtlinien? Könnte dies primär daran liegen, dass Gmaps mit Anzeigen Geld verdient und schlechte ehrliche Bewertungen deren Gewinn reduzieren?

Der vage Verweis auf irgendwelche Regeln ist aus meiner Sicht eine miese Masche, da man gar nicht genau weiß, was nach Ansicht der Seite der Fehler sein soll. Ehrliche Kritik wird so unterdrückt bzw. zensiert.

Ich habe dagegen Einspruch eingelegt, der dann völlig automatisiert abgelehnt wurde. Denn sowohl die Bestätigung des Einspruchs, wie auch die Ablehnung, erfolgten um 18:23, das heißt zur gleichen Zeit. Das heißt irgendeine verrückte KI kontrolliert, welche Bewertungen zulässig sind und welche nicht.

Das heißt die KI beschränkt meine Rechte ohne dies auch nur annähernd zu Begründen. Wobei sich als Begründung:
„Wird abgelehnt, weil es die Gewinne schmälern könnte“,
nicht so gut liest.

Das heißt aber auch, dass man sich auf Gmaps-Bewertungen nicht verlassen kann, weil diese definitiv manipuliert sind. Ist zwar keine staatliche Zensur, aber die Techkonzerne habe eine Macht, die an die von Staaten herankommt.

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Twitter/Hetzwerk X wegen Datenschutz verklagen mit Verbandsklage

Über den miesen Datenschutz beim Hetzwerk X habe ich mich schon hier ausgelassen.

Dass da noch einiges mehr im Argen liegt, wurde mir durch den Artikel erst bewusst, aber auch, dass man sich dagegen einer Verbandsklage anschließen kann, wenn man betroffen ist.

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#Rheinhausen: Keine Vorgaben für die Straßen von Logport – #Duisport #Duisburg

Wiederholt haben die Stadt Duisburg und Duisport behauptet, dass die Förderauflagen für Logport die Straßen vorgegeben hätten. Zuletzt habe ich darüber hier berichtet.

Einmal mehr stellt sich heraus, dass die Verwaltung der Stadt Duisburg gelogen hat. Nach dem die Stadt Duisburg behauptet hat, dass sie diese Unterlagen nicht hätten, wies mich das LDI daraufhin, dass ich diese auch direkt bei Duisport nach IFG anfragen könnte, was ich auch erfolgreich gemacht habe.

Erst einmal steht im Förderbescheid, dass dieser auch von der Stadt Duisburg als Gesamtschuldner unterzeichnet werden muss. Damit müsste die Stadt Duisburg den Förderbescheid eigentlich auch vorliegen haben, hat aber trotzdem behauptet diesen nicht zu haben. Entweder ist das gelogen oder man das Dokument verlegt oder vernichtet, was auf schlechte Verwaltungsarbeit hindeutet. An einer Stelle war die Schwärzung nicht so erfolgreich, sodass man die Fördersumme in DM erkennen kann. Eine zweistellige Millionensumme.

Was ich in den 16 Seiten allerdings nicht fand, waren Vorgaben, welche Art von Straßen zu bauen sind. Dies hat man wiederholt behauptet. Aber dort steht rein gar nichts. Was für mich nur den Schluss zulässt, dass man nicht die Wahrheit gesagt hat. Das könnte natürlich auch erklären, warum die Stadt Duisburg das Dokument nicht herausgeben wollte (falls es doch vorlag). Ich halte jedenfalls nichts davon Sachen zu behaupten, die nicht stimmen.

Schild Logport I an eine Brücke über eine der Zufahrtstraßen zu Logport I

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#Brüssel: Gutes für Fußverkehr – #Zebrastreifen

An einigen Stellen ist Brüssel in Hinblick auf Fußverkehr sehr positiv. Da könnte man für Deutschland schon etwas übernehmen.

An wirklich jeder Ampel ist ein Zebrastreifen und dazu noch weitere ohne Ampel. Gerade im konfusen Verkehr verdeutlicht der Zebrastreifen, dass hier Fußverkehr unterwegs ist. Gerade mit den vielen Linien auf Fahrbahnen in Deutschland könnte dies Menschenleben retten, wenn ganz klar ist, dass dort Fußverkehr unterwegs ist. Selbst bei Radwegen gibt es diese Zebrastreifen, sodass der Fußverkehr Vorrang hat und auch die Radfahrenden dies wissen.

Was mir erst später so richtig klar wurde, wie wertvoll die Zebrastreifen sind, wenn die Ampel mal ausfällt.

In Brüssel tritt automatisch der Zebrastreifen anstelle der ausgefallenen oder abgeschalteten Ampel. Das heißt Fußverkehr bekommt automatisch Vorrang. In Deutschland dagegen müsste man entweder lange warten oder Glück haben, dass man eine viel befahrende Kreuzung queren kann. Oder das es so ein Chaos gibt, dass der KFZ-Verkehr steht. Ansonsten wird dies mitunter extrem schwierig. Und in Deutschland hat man zudem die dumme Regelung in der StVO, dass keine Zebrastreifen in der Nähen von Ampeln sein sollen, wobei mir dafür kein Grund einfällt. Zumal sich an einigen Stellen selbst bei Ampeln Zebrastreifen anbieten würden. Ich bin sehr dafür, dass man die Methode mit den Zebrastreifen an jedem Ampelüberweg auch überall in Deutschland einführt. Erstens für den Ausfall der Ampel und zweitens zur Verdeutlichung.

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#Duisburg: #SPD für Förderung von Parken auf Kosten der Allgemeinheit – #Rheinhausen #StraßenParkplatzDuisburg #Gratismentalität

Heute will StraßenParkplatzDuisburg einen Antrag durch die Bezirksvertretung Rheinhausen bringen mit dem Titel:
„Kostenloses Parken im Marktforum Rheinhausen während der Öffnungszeiten des
Rheinhauser Wochenmarktes“

Der Antrag 25-0596 lautet inhaltlich:
„Der Marktveranstalter Duisburg Kontor wird gebeten, nach Möglichkeiten zu suchen, die Parkgebühren im Parkhaus des Marktforums während der Marktzeiten zu erlassen.“

Und wird begründet:
„Zur Steigerung der Attraktivität des Rheinhauser Marktes ist eine Verbesserung der Parksituation erforderlich.“

Zwar gibt es von der SPD auch Alibianträge, um Einsatz für Fahrrad- und Fußverkehr vorzutäuschen, aber bei diesem sehr kurzem Antrag zeigt sich deutlich, wie SPD tickt. Alles auf Kosten der Allgemeinheit. Das heißt entweder auf Kosten von uns Steuerzahlenden oder auf Kosten der Kundschaft des Marktes.

Bisher kaufe ich auf dem Markt, wenn man allerdings die Preise erhöht, um die Kosten für das „kostenlose“ Parken zu finanzieren und von irgendwo muss das Geld ja herkommen, dann war es das, dann kaufe ich gar nichts mehr auf dem Markt. Ist ja schlimm genug, dass man auch sonst überall KFZ mitfinanzieren muss.

Kapiere diese Gratismentalität der SPD nicht, denn schließlich müssen die Kosten irgendwie bezahlt werden. Und wenn man sich das Umfeld um den Markt anschaut gibt es dort massives Falschparken. Das lässt sich allerdings nicht mit Gratisparken lösen, sondern mit Kontrollen. So teuer ist das Marktforum nicht, allerdings wurden die Menschen viel zu lange zu Gratismentalität beim Parken erzogen.

Zudem wird der stark geschrumpfte Markt definitiv nicht attraktiver, wenn man die Preise noch mehr erhöht. Egal ob nun direkt oder indirekt. Zumal es bei einer derartig heimtückischen Umlage alle trifft, während dies bei direktem Bezahlen, viel fairer ist, aber natürlich nicht die Gratismentalität bedient. Dabei sollte man wissen, dass es nichts umsonst gibt.

Angebracht wäre eher in Rheinhausen großflächig Parkgebühren für Anlieger einzuführen und für benutzbare Gehweg zu sorgen. Aber SPD setzt sich halt nicht für Menschen ein, sondern für KFZ.

Bus der einen Gehweg extrem stark einschränkt in der Nähe des Marktes.

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#Duisburg: Zugewachsener Gehweg Brückenstraße 17 und 13 – #Rheinhausen #Gehweg

Vor über einen Monat habe ich wegen einem halb zugewachsenem Gehweg geschrieben. Nun ist der Gehweg noch stärker zugewachsen und gestern konnte ich beobachten, wie sich eine Frau mit Kinderwagen durchs Gebüsch quetschen musste. Ich bin auf der Fahrbahn gelaufen, die zu dem Zeitpunkt unbeparkt war, aber ein Parkverbot und ein Notgehweg auf der Fahrbahn existiert an dieser Stelle nicht. Auch wird der Weg nicht durch die WBD freigeschnitten und wohl auch kein Bußgeld verhangen. Auch andere Maßnahmen werden nicht getroffen.

Ich mag Grün, aber Gehwege müssen benutzbar bleiben. Der Gehweg war schon vor einem Monat nicht mehr von Menschen mit eingeschränkter Mobilität benutzbar, getan hat sich nichts zur Beseitigung, der Zustand hat sich sogar noch verschlimmert und das ist in Duisburg auch kein Einzelfall, trotz angeblich regelmäßiger Begehung scheint den Wirtschaftsbetrieben derartiger Bewuchs nicht aufzufallen. Vielleicht fahren die „Begeher“ aber zu schnell durch.

Derartige Bewuchs tritt überall im Stadtgebiet von Duisburg auf und die Stadt hat das definitiv nicht unter Kontrolle. Stattdessen will man nicht einmal Bußgelder verhängen oder die Missstände beseitigen. Soll man etwa demnächst mit Machete durch die Stadt laufen?

Dass Verwaltungshandeln über die Wirtschaftsbetrieb funktioniert offensichtlich nicht. Wenn man eine derartig schwerwiegende Störungen des fließenden Fußverkehrs hat, besteht die Pflicht sofort zu handeln und nicht erst höflichst bei der Mietheuschrecke zu betteln, dass man die Hecke doch zurückschneiden möge. Kurze Frist setzen, wenn nicht gehandelt wird, vollziehen und die Kosten aufdrücken mit Bußgeld. Und das für jeden einzelnen Fall. Anders wird das nichts. Dies gilt natürlich genauso für bundesweite Verkehrsunternehmen, welche deren Verpflichtungen nicht nachkommen.

Symbolbild, zeigt zugewachsenen Gehweg an der Kruppstraße von 2023, wo die WBD lange Zeit nichts wirksames unternommen haben.

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Müssen Sparkassen Rechtsextremen ein Konto geben? – #NRW

Nach der Veröffentlichung dieses Artikels habe einige behauptet, dass Sparkassen auch Extremisten annehmen müssten. Ich hatte dabei einen Artikel der Tagesschau verlinkt, der suggeriert, dass Sparkassen alle annehmen müssten. Das stimmt definitiv nicht. Anders als im Artikel der Tagesschau behauptet, gilt der Versorgungsauftrag nicht allgemein.

Ich habe mal ins Sparkassengesetz NRW geschaut.

Erst einmal wäre da in § 2 der allgemeine Auftrag bzgl. Bevölkerung und Wirtschaft:
„(1) Die Sparkassen haben die Aufgabe, der geld- und kreditwirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere des Geschäftsgebietes und ihres Trägers zu dienen.“

Der Versorgungsauftrag steht dann in § 5 „Kontrahierungspflichten“
„(2) Die Sparkassen sind verpflichtet, für natürliche Personen aus dem Trägergebiet auf Antrag Girokonten zur Entgegennahme von Einlagen in Euro zu führen. Eine Verpflichtung zur Führung eines Girokontos besteht nicht, wenn
a) der Kontoinhaber Dienstleistungen bei Kreditinstituten missbraucht hat,
b) das Konto ein Jahr lang umsatzlos geführt wurde,
c) das Konto kein Guthaben aufweist und der Kontoinhaber trotz Aufforderung nicht für Guthaben sorgt,
d) aus anderen wichtigen Gründen die Aufnahme oder Fortführung der Geschäftsbeziehung den Sparkassen im Einzelfall nicht zumutbar ist.
Die Ablehnung eines Antrags nach Satz 1 ist schriftlich oder elektronisch zu begründen.“

Das heißt es gibt zwar einen Versorgungsauftrag, diese umfasst allerdings nur natürliche Personen. Vereine und Parteien sind allerdings keine natürlichen Personen. Demnach muss diesen auch kein Konto gewährt werden. Zudem stehen dort auch Ablehnungsgründe, die auch wichtige Gründe aufführen. Ein gesichert Rechtsextrem Organisation, ist wie bei anderen Extremisten definitiv ein Grund kein Konto anzunehmen und bestehende Konten zu kündigen.

Selbst wenn die Politik sich weigert, kann der finanzielle Druck auf Extremisten erhöht werden indem denen einfach die Konten gekündigt werden. Und wenn die Sparkassen dies nicht von selbst machen wollen, muss man diese halt durch öffentlichen Druck, wie Demonstrationen und Aktionen davon überzeugen.

Aber natürlich könnte das Sparkassengesetz auch noch klarer gefasst werden, dass der Versorgungsauftrag nicht vom Landes- und/oder Bundesverfassungsschutz beobachtete Extremisten abdeckt. Völlig egal welche politischen oder sonstigen Ausrichtung die jetzt sind.

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#Fahrrad: Nutzungspflicht von Radwegen wegklagen – #Duisburg #Düsseldorf

Verkehrszeichen sind Verwaltungsakte und gegen die kann man rechtlich vorgehen. Seien es nun Fahrverbote für Radverkehr oder halt Nutzungspflichten von Radwegen, wenn diese erkennbar rechtswidrig sind. Nachfolgend eine Beschreibung, wie man private ohne Anwalt klagen kann, ich gebe natürlich keine Garantie, dass es immer auch klappt, aber es erhöht die Chancen, wenn man die nachfolgenden Hinweise beachtet.

1. Bei nutzungspflichtigen Radweg gucken, oder die Nutzungspflicht zulässig ist. In der aktuellen VwV-StVO stehen Gründe wann eine Nutzungspflicht angebracht sein soll. Nach dieser Regelung, aber m. W. auch den technischen Regeln muss der Radweg mindestens 1,5 m breit sein, damit dieser nutzungspflichtig sein kann. Ist der Radweg zu schmal, darf keine Nutzungspflicht besteht. Gleiches gilt auch, wenn der Radweg gefährlich ist. Etwa durch Dooring, weil direkt daneben KFZ gelagert werden oder der Zustand schlecht ist. Auch gefährliche Einfahrten von Supermärkten oder Tankstellen können eventuell gegen eine Nutzungspflicht sprechen. Oder wenn der Weg ständig zugeparkt ist.

2. Bei der Kommunalverwaltung per IFG nachfragen wegen der Begründung für die Nutzungspflicht. Nach meiner Erfahrung wird es da keine konkrete Begründung geben. Vermutlich wird nur allgemein behauptet, dass es auf der Fahrbahn zu gefährlich wäre.

3. Für eine Klage gibt es zwei Wege.
a) Man ist frisch vor Ort und erstmalig betroffen, dann kann man innerhalb eines Jahres klagen. Man kann der Stadt vorher aber Gelegenheit zur Stellungnahme geben, vielleicht beseitigt die das Schild auch von sich aus.
b) man beantragt die Beseitigung und bei Ablehnung des Antrages oder Nichtbearbeitung nach 3 Monaten kann man nach VwVfG klagen.
Bei den zuständigen Verwaltungsgerichten gibt es Stellen, die beim Einreichen der Klage unterstützen.
Wichtig ist auf jeden Fall, die eigene Betroffenheit zu dokumentieren. Etwa durch Fotos.
(Ein dritter Weg wäre es natürlich gegen ein Bußgeld vorzugehen, indem man regelmäßig gegen das Schild verstößt, was rechtswidrig ist und sich selbst anzeigt. Allerdings empfiehlt sich dies nur, wenn man wirklich sehr sicher ist.)

4. Da Verkehrszeichen rechtlich Verwaltungsakte sind, ist ein Verwaltungsgericht zuständig. Das heißt man sucht einfach die eigene Stadt und das zuständige Verwaltungsgericht. Die dortige Rechtsberatungsstelle hat bestimmte Öffnungszeiten, wo man dann mit den Unterlagen vorbeigehen kann. Nach meiner Erfahrung reicht eine einfache Ausfertigung.

5. In den Unterlagen sollte der Sachverhalt beschrieben sein und die Gründe warum das Schild nicht zulässig ist. Dazu noch eine Darlegung der Betroffenheit. Man sollte allerdings auch nicht zu viele Seiten schreiben, da die an Gerichten ja viel zu tun haben.

6. Auch wenn es viele Stellen gibt, wo man klagen könnte, sollte man sich auf eine Stelle konzentrieren.

7. Wenn man das Verfahren gewinnt, kann es sein, dass man die Gerichtskosten vorstrecken muss und dann wieder bekommt. Wenn man verliert muss man die Gerichtskosten bezahlen, plus ggf. Kosten der Gegenseite, wobei die Kommunen normalerweise keine Rechtsanwälte engagieren, sodass vermutlich nur eine Bürmaterialpauschale kommt. Ich schätze das könnten so ca. 500 € sein. Auch wegen der möglichen Kosten empfiehlt es sich vorher gut zu recherchieren. Vielleicht auch in Urteile zu schauen oder in der Fahrradgruppe zu fragen. Vielleicht hat jemand schon Erfahrungen und kann helfen.

8. Nach meiner persönlichen Erfahrung begründen die Kommunen nicht gut oder gar nicht. Deswegen könnte die Aussichten recht gut sein. Es liegt aber an einem selbst das schlüssig darzustellen. Es gab auf jeden Fall schon Urteile, wo die Nutzungspflicht weggeklagt wurde. Und wenn die Fahrbahn angeblich zu gefährlich ist, dann müsste die Stadt auch prüfen, ob man diese Gefährdung nicht verringern kann. Und bei Dooringradwegen ist die Lösung sogar noch einfacher, das Lagern von KFZ unterbinden, denn es gibt kein Recht auf Parken. In Düsseldorf kenne ich Radwege, die nur 1 m breit sind und teilweise sogar zugeparkt und zugewachsen. Dort könnte man wahrscheinlich problemlos die Nutzungspflicht wegklagen.

Mit einem ähnlichen Vorgehen kann man auch etwas gegen Fahrverbote, Sperrungen und andere Beschilderungen tun.

Nutzungspflichtiger Dooringradweg in Duisburg

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#Duisburg: Alle im Finanzausschuss einstimmig für Gehwegparken, außer CDU – #Gehweg

Die DS 02-3956 „Regelungen für die Überwachung des ruhenden Verkehrs“ mit welcher der „Haupt- und Finanzausschuss“ der Stadt Duisburg über die Legalisierung des Falschparkens bis 1,5 m entschied treibt mich weiterhin um. Gestern noch einmal, weil ich derzeit gegen die Stadt Duisburg wegen einer Genehmigung für klar rechtswidrigen Gehwegparken klage.

Von keiner Parteien im Rat oder in den BV’en ist bisher eine Initiative zu erkennen, etwas gegen diesen definitiv rechtswidrigen Beschluss zu tun.

Auf Basis diese Beschlusses bleibt das (Un)Ordnungsamt an viel zu vielen Stellen inaktiv und toleriert nach eigener Aussage sogar noch weniger Restbreiten von Gehwegen.

Ich habe jetzt noch einmal in die Niederschrift geschaut. Während der Sitzung anwesend waren etliche von der SPD und CDU, einmal Grüne und einmal PDS (heutige Linke). Dies wurde einstimmig beschlossen bei einer Enthaltung von jemanden von der CDU, der Bedenken hatte, weil die Formulierung zu schwammig war. Nach einer Rechtsgrundlage scheint man da nicht gefragt zu haben. Es stellt sich aber die Frage, warum die Grünen und die heutigen Linken dem Beschluss zugestimmt haben. Ist das die Erklärung, warum die heute nichts dagegen tun oder ist es die Feigheit vor den nächsten Wahlen?

Für mich steht jedenfalls fest, dass ich erste keine Extremisten wähle und zweitens keine Partei im Rat, die rechtswidrige Beschlüsse nicht mitgetragen hat, sondern auch heute nichts dagegen unternimmt, obwohl man sich angeblich für die Verkehrswende stark macht, aber zu mehr als Alibiaktionen mit Popupradwegen, reicht es offensichtlich nicht.

Mal abgesehen, dass man sich so klar gegen die Verkehrswende ausspricht, zeigt man so auch zugleich, dass man etwas gegen Menschen mit eingeschränkter Mobilität hat, die nie sicher sein können, ob diese durchkommen.

Falschparken mit Bus auf Gehweg Kreuzstraße

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#Brüssel: Warum 50 km?

Es gibt Schilder, die machen für mich einfach keinen Sinn. Eins davon sah ich in Brüssel. Darauf ist eine 50 und „km“ zu sehen.

Aber was soll mir das Schild sagen? Eine Geschwindigkeitsvorgabe kann das nicht sein, da das „/h“ fehlt, den Geschwindigkeit ist Weg pro Zeit. Ohne Zeitangabe ist das einfach nur eine Entfernung. Aber warum sollte man verbieten aber dem Schild 50 km zu fahren?

Da finde ich die deutsche Variante mit nur eine Zahl deutlich logischer, als ein „km“ aufs Schild zu machen.

Bei dem Schild frage ich mich, ob das eine zulässige Geschwindigkeitsvorgabe ist, denn ansonsten gilt in Brüssel fast überall Tempo 30. Dies finde ich natürlich sehr gut, denn das senkt die Wahrscheinlichkeit für schwere Kollisionen erheblich.

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#Duisburg: Ich steht drauf … trotz allem – #Brüssel

Bei der EU in Brüssel gibt es einen Bereich für Besuche. Man kann sich dort eine Ausstellung anschauen. Ein Teil dieser Ausstellung ist auch eine große Karte von Europa. Da Köln eingezeichnet ist, war es nicht sonderlich schwer Duisburg zu finden und sich darauf zu stellen. Somit stehe ich auf Duisburg.

Was natürlich den Menschen in Düsseldorf nicht gefallen dürfte ist der Umstand, dass Köln eingezeichnet ist, aber Düsseldorf fehlt.

Wenn man In Brüssel ist noch nicht so viel über die EU weiß ist diese ganz sicher einen Besuch wert. So kann man von Deutschland nach Brüssel fahren ohne Passkontrollen, ohne andere Währung und ohne Roaming. Die EU bringt aus meiner Sicht mehr Vorteile als Nachteile.

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#Duisburg: DVG rast völlig planlos in den Marathon – #ÖPNV

Am Sonntag ist Marathon. Der Termin steht mit Sicherheit schon eine längere Zeit fest, ebenso die Strecke. Diese ist bereits markiert.

Da ich am Sonntag eventuell die Bus nehmen wollte, habe ich mal nachgeschaut und musste feststellen, dass zu dem Zeitpunkt auf der Infoseite der DVG kein Hinweis auf den Marathon zu finden ist. In der Bahnapp steht keinerlei Hinweis auf den Marathon für die Linie 921 und in der VRR-App steht ein Hinweis auf den Marathon. In der App steht, auch etwas von Einschränkungen bei der Linie 921, allerdings nichts zur Endhaltestelle in Rheinhausen an dem Tag. Die 920 und 921 werden erwähnt, aber konkrete Angaben für den Tag fehlen, während für viele anderen Linien Angaben zu finden sind.

Ich finde das reichlich daneben, dass wenige Tag vor der Veranstaltung für die Menschen, welche sich für ÖPNV entschieden haben noch immer nicht feststeht, wie Busse verkehren werden. Dabei sind solche Details für eine Planung extrem wichtig. Und ich frage mich, wo hier das Problem liegen kann.

Man gewinnt den Eindruck, dass die DVG vorsätzlich so schlecht informiert. Denn bei so einer Vorlaufzeit ist das kein Versehen und man wird auch nicht von einer plötzlichen Sperrung überrascht.

DVG KFZ, die auf dem Gehweg rumstehen als Symbolbild für die DVG

Update
Scheinbar hat man bei der DVG doch etwas mitgedacht, allerdings eine eigene Seite für den Marathon gemacht. Diese ist allerdings nicht verlinkt zu der Seite, wo normalerweise Beeinträchtigungen stehen und ebenfalls ist der Hinweis für die 921, dass NIAG-Busse bis Rheinhausen Bf fahren und DVG über die Autobahn bis HBF. Woher soll ich aus dem Fahrplan wissen, welcher bis von wem betrieben wird?

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#Natur: Spider-Snail

Schnecken nerven sehr im Garten, wenn diese einem etwas kaputtfressen, aber zugleich sind es auch faszinierende Tiere.

Es mag jetzt vielleicht so aussehen, als würde die Schnecke die Wand herunterkriechen, dies ist aber nicht der Fall. An der Unschärfe erkennt man, dass diese viel dichter ist. Dort ist auch keine Scheibe.

Die Lösung ist viel faszinierender. Scheinbar kann sich eine Schnecke an einem Schleimfaden abseilen. Also ähnlich wie eine Spinne. Man stelle sich nur mal vor, man geht durch einen Wald und von überall seilen sich plötzlich Schnecken ab. Das gäbe sicherlich einen schön schleimigen Trash-Horror-Film ab. Wie auch immer, es ist faszinierend, was man Tiere so alles können. Auch wenn man manche Tiere nicht mag muss man die Vielfalt der Natur respektieren und versuchen zu erhalten.

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#Duisburg: Warum sich Radfahrende nicht an die Regeln halten können – #Fahrrad

In Duisburg gibt es viele Stellen, wo die aufgehängten Verkehrszeichen rechtswidrig sind, aber es gibt auch völlig verwirrende Stellen, wie etwa hier an der Bushaltestelle Kulturstraße.

Wenn man entlang der Düsseldorfer Straße in Richtung Innenstadt fährt und nach Rechts in die Wachholderstraße abbiegen will, weiß man nicht, wie man dies korrekt soll. Eine Überführung auf die Fahrbahn fehlt und der Radweg führt nur geradeaus. Denn die Stadt Duisburg in ihrer verkehrlichen Inkompetenz hat sich dafür entschieden dort eine barrierefreie Bushaltestelle hinzusetzen ohne Radweg. Der Radweg fängt dann plötzlich aus dem Nichts an, aber wie verhält man sich korrekt dazwischen.

Die Verkehrsregeln sagen eigentlich, dass man auf der Fahrbahn fahren muss, wenn es keinen Radweg gibt, allerdings ist die Wacholderstraße wochentags viel befahren und gefährlich, wenn man dort auf die Fahrbahn wechseln will. Auf dem Gehweg darf man eigentlich nicht fahren. Eine Beschilderung, welche das richtige Verhalten vorgibt, gibt es nicht, obwohl das hier angebracht wäre. Also was haben sich die „Experten“ der Stadt Duisburg an dieser und an anderen Stellen gedacht, wo man doch sonst immer auf der Nutzungspflicht beharrt, selbst an Stellen, wo es klar rechtswidrig ist. Denke die Fahrbahn ist hier ähnlich gefährlich, wie an den Stellen, wo man auf die Nutzungspflicht besteht.

Absteigen und Schieben ist kein Radfahren und damit kann das ebenfalls nicht die zulässige Fortbewegung sein. Obwohl es in Duisburg auch Probleme mit Radfahrenden auf Gehwegen gibt, schafft die Stadt Duisburg neue Stellen, die geradezu zum Fahren auf den Gehweg verleiten. Man fördert durch eine sehr dumme Verkehrsführung das Fehlverhalten beim Radverkehr. Aber darüber hat wohl niemand nachgedacht.

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#Arschparken mit Hähnchengrill an Friedrich-Alfred-Str. 182 – #Kommunalwahl #Duisburg #Rheinhausen #Gehweg

In Duisburg sind Gehwege Rechtsfreie Räume, weil das Ordnungsamt den Aufgaben offensichtlich nicht nachkommt oder die mangelhafte Rechtsdurchsetzung niemanden abschreckt. Einen direkten Notruf gibt es nicht und die Polizei bringt auch nichts, wenn die überhaupt kommen, lassen die sich sehr viel Zeit. Habe ich in der Vergangenheit schon probiert. Die Folge sind solche Zustände, wo ein Hähnchenbrater den Gehweg vollständig blockiert und den Fußverkehr auf den Radweg bzw. die Fahrbahn zwingt. Dies ist auch kein Einzelfall. Immer wieder stehen dort Fahrzeuge auf dem Gehweg rum und werden sogar dort stationär betrieben.

Neben dem Gebäude ist ein großer Parkplatz, wo man legal das Fahrzeug hinstellen könnte, es scheint mir pure Bequemlichkeit zu sein, welche Fußverkehr erheblich beeinträchtigt. Aber wie gesagt in Duisburg ist Fußverkehr der Politik und den Behörden offensichtlich völlig egal. Wie man auch an der rechtswidrigen Legalisierung von Gehwegfalschparken bis zu einer Restbreite von 1,5 m in 2002 sieht, welche vom Ordnungsamt dann sogar noch rechtswidriger bis 1,2 m pauschal geduldet wird. Sagt ja eigentlich schon alles zur Grundeinstellung der Behörden und der Politik, die keinerlei Anstalten zeigt an den Zuständen etwas zu ändern. Insbesondere SPD und CDU bemühen sich sogar noch mehr Gehwegparken möglich zu machen. Dabei inszeniert sich die CDU doch sonst gerne als Ordnungspartei. Stattdessen akzeptiert man hier die totale Anarchie. Heißt das jetzt, wenn man der Verkehrsanarchie ausgesetzt ist, dass man zurückschlagen darf? Etwa Reifen zerstechen? Ich mein, wenn in Duisburg auf den Straßen eh Anarchie herrscht, dann aber richtig, oder?

Aber mal im Ernst. Also wenn man das nicht anders in den Griff bekommt müssen als die Eventlocation La Rose und die AGD Alevitische Gemeinde geschlossen werden. Dies sind jedenfalls laut Googlemaps die dort ansässigen Stellen, die möglicherweise im Zusammenhang stehen, denn eigentlich mach die Aufstellweise und die Stromversorgung nur Sinn, wenn dort eine Veranstaltung war.

Warum ist die Stadt Duisburg eigentlich Mitglied beim AGFS, wenn dort nichts fußverkehrsfreundlich ist? Man sollt Duisburg endlich rausschmeißen oder zur Einhaltung der Verkehrsregeln zwingen, denn es scheitert nicht an den Kosten, sondern am grundsätzlichen Willen, ansonsten gäbe es nicht die 1,2 m Restgehwegfalschparkerlaubnis des Ordnungsamt, die nach dem Urteil des BVG zu Bremen definitiv rechtswidrig ist. Ich befürchte die Parteien sind allesamt zu Feige, etwas dagegen zu unternehmen. Man könnte ja Wähler verärgern. Wobei ich wähle keine Parteien, die bereits im Rat und BV sitzen und die nicht für Recht und Gesetz einstehen!

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Popolistin Bärbel Bas, Fehlbesetzung – #Duisburg

In der NRZ von gestern äußerte Bärbel Bas, angeblich Ministerin für Arbeit und Soziales, dass Beamte auch in die Rentenversicherung einzahlen sollen. Das ist natürlich purer Popolismus, der aus meiner Sicht zeigt, dass Sie offensichtlich keine Ahnung hat, sondern auf Popolismus setzt. Kein Wunder, dass sie dafür Lob von Wagenknecht bekommt.

Auf den Punkt bringt das am Besten ein Teil dieses Artikels.

Ein Einbeziehen der Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung hätte zur Folge, dass die Dienstherren den Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung zusätzlich zu tragen hätten.

Zugleich müssten die Bruttobezüge der Beamtinnen und Beamten im Hinblick auf eine Beitragspflicht angehoben werden, erläuterte Silberbach. „Somit wäre eine Systemumstellung insgesamt mit enormen Kosten verbunden. Woher das Geld dafür gerade jetzt kommen soll, sagt Frau Bas nicht.“

Zudem behält man schon einen Teil der „Lohn“erhöhung für Menschen im Beamtenstatus ein, für die Pensionen. Das heißt es entweder geht es um Mehrkosten oder man will die Pensionen bei der Umstellung massiv senken, was natürlich dazu führen dürfte, dass der öffentliche Dienst unattraktiver wird. Und wenn man sich über zu viel Bürokratie wundert, könnte dies auch daran liegen, dass bei einem unattraktiven öffentlichen öfters auch Menschen genommen werden müssen, die nicht so gut ausgebildet sind. Zudem ist die Wochenarbeitszeit für Menschen im Beamtenstatus deutlich höher, was eigentlich nur temporär sein sollte.

Ich für meinen Teil würde bei einer Kürzung der Pensionen definitiv Klagen. Und wahrscheinlich auch Recht bekommen, denn das besondere Treueverhältnis des Beamtenstatus geht auch mit entsprechenden Vorteilen einher.

Mal völlig davon abgesehen, dass es wohl auch eine persönliche Entscheidung ist, wo man arbeitet oder dient. Es steht doch vielen frei ebenfalls verbeamtet zu werden, wenn sie sich anders entschieden haben, selbst schuld. Es gibt im Bereich Arbeit und Soziales viele wichtigere Baustellen. Statt mit Neiddebatten Sozialpopulismus zu füttern, sollte sie sich lieber um die wirklichen Probleme kümmern. Denn durch eine Umlegung werden nur die Kosten erhöht. Das ist kontraproduktiv.

Wo es aus meiner Sicht Sinn macht eine Mitgliedschaft vorzusehen sind Selbstständige, die irgendwann u. U. von Sozialhilfe leben. Denn Selbstständige können auch Menschen in kleinen Firmen sein, die später u. U. von Sozialhilfe leben müssen. Etwa nach einer Insolvenz.

Ergänzung
Auch ein Artikel von T-Online zeigt deutlich auf, warum das einfach nur Unsinn ist, was Bärbel Bas da fordert.

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Nieder mit der AUTOkratie – #Banksy #Motonormativity

Vor einiger Zeit war ich auf einer Ausstellung zu Banksy. Dort gab es auch eine Wand, wo man sich verewigen konnte.

Nieder mit der AUTOkratie, also der Herrschaft des KFZ, schien mir in Anbetracht der Werke von Banksy recht passend. Zu viel auf dieser Welt wird aus der Sicht der Windschutzscheibe betrachtet. Das muss Enden.

Eine Welt in der das KFZ alles dominiert, schränkt erheblich ein. Konzernen mag dies gefallen, solange sie daran verdienen, aber der Rest leidet darunter. Und Umweltverschmutzung, Klimazerstörung, Lärm, Schadstoffen und Flächenfraß. Ohne KFZ wäre an vielen Stellen die Welt besser und entschleunigter.

Wer glaubt mehr Zeit zu haben, weil von A nach B gerast wird, täuscht sich. Im Endeffekt verschwendet man viel Zeit mit Nebenaktivitäten, welcher einer vermeintlichen Bequemlichkeit dienen.

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#Ihscooter in #Brüssel

Im Gegensatz zu vielen Städten in Deutschland liegen Ihscooter in Brüssel nicht einfach so herum. Bzw. nur ganz selten sieht man Einzelne, die im Weg stehen. In den meisten Fällen sieht man einen großen Pulk von Leihfahrzeugen an stellen, wo viel Platz ist. Ich nehme deshalb an, dass man dies in Brüssel durchdacht so geregelt hat, dass die Stolpergefahr möglichst gering ist.

Es gibt sogar Stelle, wo man explizit ein Verbotsschild angebracht hat, wie bei einem Aldi-Supermarkt.

Ein Beispiel für so einen Pulk von Leihfahrzeugen sieht man hier auf der Fahrbahn.

In Deutschland könnte man das natürlich auch so machen und es wird teilweise schon so gemacht, aber der Wille zur Umsetzung ist eher gering und man scheint auch nicht bereit zu sein in Form einer Satzung das Falschparken genauso zu ahnden, wie es bei andere KFZ der Fall ist, obwohl man dies im Rahmen einer Satzung für Leihfahrzeuge natürlich problemlos so regeln könnte. Ebenso die verbotene Durchfahrt durch Fußgehzonen. Wobei das Letztere in Brüssel nicht so gut geregelt ist und gerade Touristen scheinen sich oft nicht daran zu halten.

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