Gefährdung durch Firma Karwat am Bahnhof Rheinhausen Ost – #Bahnsinn #Duisport #Logport #Duisburg #Verkehrswende #Autokorrektur #Fahrradalltag

Es verwundert mich sehr, dass trotz meiner Anzeige vom 12.10.2021 weder Polizei noch Ordnungsamt für eine dauerhafte Beseitigung des nach h. E. gefährlichen Hindernisses nach § 315b StGB gesorgt wurde. Die Firma Karwat blockiert hier unzulässig den Gehweg durch ihre Arbeitsstätte (gemäß ArbStättV), obwohl direkt daneben eine Schwerlaststraße verläuft. Die Blockade geht nun bereits mind. zwei Monate.

Auf dem Bild erkennt man das Fahrzeug, welches einen Teil der Arbeitsstätte darstellt und dadurch den Gehweg vollständig blockiert und den Radweg teilweise. Eine Absicherung an der Straße findet nicht statt. Damit verstößt die Baustelle zumindest gegen RSA95, die Mindestvorgaben für die Restbreiten von Gehwegen und Radwegen macht.

Auf der einen Seite donnern LKW vorbei, auf der anderen blockiert die Baustelle, dazwischen die zahlreichen Menschen, die zum Bahnhof (Gleis 2) gehen und sich dadurch zugleich auch für Klimaschutz einsetzen. Der Abstand beim Bild war groß im Vergleich zu anderen Situationen, wo der LKW nur wenige Zentimeter Abstand hatte, also noch gegen den Mindestabstand nach StVO verstieß. Der Mindestabstand gilt nach BMVI auch für Rad- und Gehwege.

Und alles nur weil die Bahn eine erkennbar unprofessionelle Firma beauftragt, welche nicht in der Lage ist eine rechtskonforme Baustelle einzurichten. Wenn es nicht anders geht muss halt die Straße gesperrt werden, denn die Sicherheit für die gefährdeten Verkehrsteilnehmenden geht immer vor. Wobei auf der anderen Straßenseite ein Parkplatz ist, aber die Firma Karwat ist wohl zu bequem am Morgen abzuladen und am Abend aufzuladen und integriert das Fahrzeug lieber als gefährliches Hindernis in die Baustelle.

Gehwege sind weder Parkplätze, noch Abstellplätze für Teile von Baustellen!

Der vorhergehende Text ging in ähnlicher Form, sowohl ans Ordnungsamt, die Polizei, die Bahn, den VRR und natürlich die Firma selber. Reaktion der Firma mir eine Link zu einem Artikel über Denunziation schicken, vermutlich ohne diesen gelesen zu haben, denn dort wird Denunziation klar von der Anzeige gefährlicher Stellen abgrenzt. Auf gemeingefährliches Fehlverhalten hinzuweisen ist keine Denunziation. Zu der Schlussfolgerung kommen höchstens Ertappte, die für ihr Fehlverhalten nicht geradestehen wollen. Die Bahn sollte hinterfragen, ob man mit solchen Unternehmen zusammenarbeitet. Wer weiß gegen welche anderen Regeln und Auflagen noch verstoßen wird, denn bei so einer Firmenkultur würde ich auch an anderen Stellen Verstöße erwarten. Also nicht dreist als Opfer aufspielen, wenn man Täter ist und es dafür klare eindeutige Belege gibt.

Update:
Inzwischen, hat man den Container versetzt, sodass scheinbar das Fahrzeug auf der Grünfläche parken kann. Nicht optimal, aber deutlich besser als vorher. Stellt sich die Frage warum nicht gleich so.

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