#Energiewende: Fakenews in der NRZ?

In Zeitungen wird ja vieles geschrieben. Etliches ist sicherlich sorgfältig recherchiert aber manchmal wird auch Bockmist geschrieben: So etwa in einem Interview mit Jörg Hofmann (IG-Metall-Chef), wo durch die Interviewer Andreas Tyrock und Stefan Schulte behauptet wird, dass der Kohleausstieg die Strompreise steigen lassen würde.

Dies veranlasste mich einen entsprechenden Brief zu verfassen:

Sehr geehrter Herren Tyrock und Schulte,

in einem Interview sollte Fakten eine wesentliche Rolle spielen, wieso stellen Sie in Frageform die Behauptung auf, dass der Kohleausstieg die Strompreise ansteigen lassen würde? Worauf basiert diese Behauptung, außer auf Populismus?

Fakt ist, dass Solarstrom deutlich billiger ist, als Kohlestrom.

Wenn Sie für 7500 eine 3000 kWh/a PV-Anlage installieren und diese 10 Jahr läuft zahlen Sie 25 Cent pro kWh, die Wahrscheinlichkeit ist allerdings hoch, dass die Anlage auch 20 Jahre läuft, womit sich 12,5 Cent pro kWh ergeben. Zudem dürfte in einigen Jahren sogar mehr produziert werden. Wenn die Industrie eine Großanlage auf ihrem Dach errichtet gibt es sogar noch Mengenrabatt. Damit kommt man deutlich unter 10 Cent pro kWh. Mir scheint die Industrie auch hier zu schlafen.

Was meinen Sie warum ALDI auf vielen Filialen Solarstrom erzeugt. Weil es extrem wirtschaftlich ist den Strombedarf so zu decken. Die Industrie scheint nicht so innovativ zu sein und günstigen Strom zu wollen. Und für solche Schnarchnasen sollen die Verbrauchenden dann auch noch draufzahlen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Eine Antwort zu #Energiewende: Fakenews in der NRZ?

  1. Stadtzuhörer Lamtuna schreibt:

    Zentrum für Demokratie, Freiheit und Lebensqualität – Homberg + / ZDFL-Homberg plus

    Homberger gründet Selbsthilfegruppe für Duisburger Schmerzbürger im Kampf gegen die postsozialen Populisten Duisburg / pSPD.

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