Gedanken zur Osttangentenbesessenheit der CDU – #Duisport #Duisburg #Rheinhausen

Am 13.06.2022 meldete sich Klaus Mönnicks (CDU) zu Wort und äußerte sich dahingehend, dass die Osttangente alle Probleme für die Jägerstraße lösen würde, inklusive die Gefährdung für Kinder, die mit dem Fahrrad neben hochgefährlichen nicht Abstand haltenden LKW fahren müssen. Sein Profil ist ja verlinkt, falls ihn jemand schreiben will. Im Profil gibt er Studiendirektor im Ruhestand an. Wenn mich nicht alles täuscht müsste das A15 im höheren Dienst sein, also jemand studiertes. Da sollte man eigentlich annehmen, dass solche Personen lesen können. Etwa Machbarkeitsstudien, von SPD und CDU in Auftrag gegeben und von Duisport umgesetzt, die klar sagen, dass es für die Jägerstraße keine Entlastung gibt.

Mir kommt es langsam vor als wäre die CDU aus unerfindlichen Gründen von der Osttangente besessen. Wäre dem nicht so, würde man doch die Fakten erkennen. Die Jägerstraße wird als Abkürzung zur L473n genutzt. Die L473n welche Mönnicks als gelungenes Beispiel anführt, für die Lösung von LKW-Problemen. Auch mit Osttangente wäre die Route über die Jägerstraße immer noch kürzer und günstiger.

Wenn Mönnicks die Gefähdung eingesteht, aber deswegen trotzdem nicht handeln will, frage ich mich, wie viel Nächstenliebe ihm wohl innewohnt. Er setzt wohl lieber kleine Kinder tödlichen Gefahren aus, um stur eine Straße zu fordern, als zu handeln. Eine Sperrung der Jägerstraße für LKW-Durchgangsverkehr ist die sachgerechte und zielführende Lösung. Und das von ihm erwähnte Ausweichen ginge auf der Strecke auch nur über den Flutweg. Ist also logisch diese ebenfalls gefährliche Strecke ebenfalls zu sperren.

Stattdessen will man bei der CDU lieber tote Kinder auf deren Altar für die Osttangente opfern, so bildlich gesprochen. Die Osttangente wird es die nächsten 10 Jahre definitiv nicht geben und danach höchstwahrscheinlich auch nicht.

Nach Seidelt nun auch Mönnicks bei unwahren Behauptungen erwischt. Ist es Inkompetenz, der Unwille sich mit Fakten zu beschäftigen oder lügt man einfach nur gerne? Aber warum dann so offensichtliche Unwahrheiten, die sich so einfach widerlegen lassen?

Auch in der Antwort auf meine Mail zum Thema meinte Mönnicks als Erklärung:


Im Zusammenhang mit dem Neubau der A40 Brücke erscheint mir die Osttangente die bislang vernünfstigste Lösung bei der ergebnislosen 20 jährigen Suche nach einer für alle tragbaren Lösung zu sein die mit Fertigstellung der Brücke dann endgültig verspielt ist.

Wenn man nur nach EINER Lösung sucht, geht man schon falsch an die Sache ran. Wenn man das sogar seit 20 Jahren macht ist das einfach nur peinlich. Denn bei diversen Ursachen, die Zusammen die heutigen Probleme ergeben muss man logischerweise zur Lösung erst einmal die Ursachen gründlich analysieren, dies lehnten allerdings SPD und CDU im Rat ab. Man will scheinbar nicht die LKW-Probleme für ganz Duisburg analysieren, sondern hat sich stur auf die Osttangente als Lösung aller Probleme festgelegt. Damit verzögert man die Problemlösung um viele Jahre.

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