#Duisburg: Noch ein Beispiel für #Dummplanung – #Verkehrswende #fahrradfeindlich

An der Kreuzung Margarethenstr./Schwarzenberger Str./ Atroper Str. war von einigen Wochen eine Baustelle der Stadtwerke. Dass diese bauen müssen hat sicherlich seine Berechtigung, dass eine Sperrung des Radweges erfolgt nicht.

Von weitem sieht man ein Hinweisschild für den Autoverkehr. Daneben ist das Schild, was einem zur Nutzung des Radweges verpflichtet. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität dürfte der Gehweg mit dort einmal 60 cm zumindest teilweise zu schmal sein. Das Schild und auch die Barke auf dem Gehweg hätte man anders stellen müssen.

Ein Stückchen weiter kurz vor der Kreuzung endet der Radweg dann einfach per Schild und Blockierung. Eine Überführung auf die Straße gibt es nicht. Der Gehweg ist ebenfalls beeinträchtigt.

Die Baustelle befindet sich nicht direkt hinter der Absperrung, sondern ein ganzes Stück weiter. An dieser Stelle wäre problemlos eine Überführung auf die Straße möglich gewesen. Sowohl auf der Margarethenstraße, wie auch der Schwarzenberger Straße gibt es Abbiegerspuren. Die auf der Schwarzenberger Straße musste ohnehin gesperrt werden. Es hätte durch geschickte Lenkung also keinerlei Grund gegeben den Radweg zu blockieren.

Schaut man sich die Baustelle selber an sieht man, dass der Radweg (gestrichelte Linie in der Absperrung) von der Baugrube nicht betroffen war. Man hätte also sogar den Radverkehr durchlaufen lassen können, völlig ohne Beeinträchtigung.

Zur besseren Veranschaulichung.

Es gab also keinerlei Grund den Radweg zu beenden oder diesen vollständig zu sperren.

Ausrede der Stadtwerke:
„Wie bei jeder Baustelle wurde auch für diese Maßnahme von dem von uns beauftragten Tiefbau-Unternehmen eine Verkehrsführungskonzept mit dem zuständigen Amt der Stadt Duisburg abgestimmt und von der behördlichen Stelle genehmigt. Die Einrichtung der Baustelle musste also auf Grundlage der vorliegenden Genehmigung wie geschehen ausgeführt werden.“

Aber das lässt sich ja klären. Aus den inzwischen übermittelten Plänen ließ sich nicht ermitteln, warum man den Radweg einfach für beendet erklärte.

Ich befürchte hier schlug wieder eine autozentrierte Planung zu.

Duisburg ist echt … fahrradfeindlich

Dabei gibt es vom Land NRW sogar eine Hilfestellung für gute Baustellenplanung „Baustellenabsicherung im Bereich von Geh- und Radwegen

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Eine Antwort zu #Duisburg: Noch ein Beispiel für #Dummplanung – #Verkehrswende #fahrradfeindlich

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