Bauschutt ohne Auto in #Duisburg – #Klimaschutz #Wirtschaftsbetriebe

Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bei manchen Themen reagieren und bei anderen gibt es trotz mehrfacher Nachfrage keinerlei Antwort.

Vor einiger Zeit fragte ich nach, warum die „Recycling“höfe eigentlich so umweltfeindliche Regelungen haben?

Konkret meine ich jene für Bauschutt:
Hausmüll/Bauschutt/Bauholz und A IV Holz(behandeltes Holz)
Kleinstmenge bis 0,1 m³ 2,00 Euro

Als Kleinstmenge werde hier 100 L bezeichnet, was aber nur mit dem Auto zutrifft. Wenn man eine kleinere Menge hat, weil man auf das Auto verzichtet, also zum Beispiel das Fahrrad nutzt, wäre die Situation eine andere.
Zu Fuß kann man vielleicht 10-20 L Bauschutt transportieren. Mit einem normalen Fahrrad etwas mehr. Auch mit ÖPNV dürfte es kaum mehr sein.

Vermutlich werden bei jeder Anlieferung die 2 Euro fällig. Die Wirtschaftsbetriebe haben hier keine Klarheit geschafft. Wenn man also zu Fuß jedes Mal nur 10 L transportieren würde, stiegen die Kosten auf das 10-fache. Dies diskriminiert also umweltfreundliches Verhalten. Es wird somit also nicht einmal ein Anreiz für umweltverträgliche Anlieferung geschaffen.
Etwa durch Ausgabe von Wertmarken bis zu einer Gesamtmenge oder als ein Art Gutschein. Wer sich nachhaltig und ökologisch bewegt wird von den Wirtschaftsbetrieben bestraft, weil man mehr zahlen muss. Stattdessen fördern die Wirtschaftsbetriebe die Entstehung von klimaschädlichem
Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxiden durch mehr Autoverkehr.

Ein grüner Anstrich nützt nichts, wenn man nicht auch nachhaltig denkt.

Wirtschaftsbetriebe denken anscheinend nicht daran umweltfreundliche und klimaschützende Beförderungsmethoden für den Transport zu den Müllhöfen zu fördern. Ein weiteres Beispiel für Klimaschutz, wie ihn sich SPD und CDU vorstellen. und da wundert man sich wirklich noch über wilde Müllkippen?

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2 Antworten zu Bauschutt ohne Auto in #Duisburg – #Klimaschutz #Wirtschaftsbetriebe

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