#Bahnsinn: #Digitalisierung bei der #Bahn ist Fehlanzeige – #Verkehrswende #Fahrradfeindlich #Klimaschutz

Nachdem ich vor kurzem gefragt hatte, wie man Fernpendeln mit Fahrrad per App flexibel hinbekommen kann und gesagt bekam, dass dies mit Bahncard 100 nicht ginge, musste ich dann heute leider mehrere Plätze reservieren. Zwei für die Hinfahrt und zwei für die Rückfahrt. Leider muss man bei der Bahn auf der Strecke Duisburg Bonn immer mit Ausfällen und massiven Verspätungen rechnen. Ein Garantie, dass man dann im nächsten Fernverkehrszug mitgenommen wird, gibt es nicht.

Ausreichend Fahrradstellplätze scheint es aus nicht zu geben, denn sonst wäre ja ein flexiblere Mitnahme möglich.

Das man kurzfristig einen Fahrradplatz in einem Zug per App reservieren kann geht ja ohnehin nicht. Da die Inter- und Eurocity nicht digitalisiert zu sein scheinen. Das heißt ein Fahrradplatzbuchung, wenn der Zug bereits unterwegs ist, ist nicht möglich. Eine Online Stornierung auch nicht.

Am Schalter durfte ich mir dann etwas von unsozial anhören. Mag sein, dass es etwas unsozial ist zwei Plätze zu reservieren. Aber nach meinen bisherigen Erfahrungen ist die Bahn notorisch unzuverlässig, was gerade beim Fernpendeln unerträglich ist. Und wenn es eine bessere Lösung gebe, würde ich die gerne nutzen. Etwa ein Platz mit Mitnahmgarantie im Folgezug bei Ausfall oder ausreichend Comfortradplätze. Am besten für Pendler die nun einmal häufig die Bahncard 100 haben, wäre natürlich eine flexible spontane Lösung. Etwa Onlinereservierung in einem Zug, der noch leere Plätze hat.

Scheinbar gab es früher eine Onlinereservierung, die wegen Ausbuchung aber dann wieder gestrichen wurde. Auch hier scheint man nicht über eine Lösung nachgedacht zu haben und lieber auf abschreckende Umständlichkeit gesetzt zu haben. Ist es da ein Wunder, dass so viele lieber das Auto nutzen?

Wie soll die Verkehrswende gelingen, wenn es keine brauchbaren Lösungen gibt? Und nein der RE zwischen Duisburg und Bonn ist keine Lösungen, da deutlich länger unterwegs.

Bisher habe ich ÖPNV in Bonn und RB in Duisburg genutzt, aber das ist mir wegen Corona zu heikel. Gerade in Bonn zu den Stoßzeiten. Und mit den Anschlüssen klappt es auch meist nicht.

Also Bahn findet gangbare Lösungen, statt Fahrgäste als unsozial zu bezeichnen. Oder ist die Bahn Steinzeit?

Ich will gerne die Umwelt schützen und sozial sein, die Bahn muss die Möglichkeit dazu schaffen, die auch zum beruflichen Alltag passt.

Und Fahrradparkplätze in Bonn habe ich bereits geprüft. Die Guten sind alle ausgebucht. Also auch keine Option.

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