Überrumplungstaktik der Stadtwerke

Plötzlich steht ein Mann vor der Tür und will einem einen neuen Zähler einbauen. Strom. Eins von diesen blöden neuen Smartdingern, wo einem jederzeit eine hohe Rechnung drohen kann, weil sobald diese ans Netz angeschlossen wird plötzlich allein für den Zähler 100 Euro mehr fällig werden. Eine echte Abzockregelung.
Abwehrrechte sieht das Gesetz nicht vor. Der Netzbetreiber entscheidet nach Gutsherrenart. Einzige Möglichkeit wäre der Wechsel.
Nachdem ich den Herren bereits zuvor wegschickte, standen diese wieder vor der Tür, obwohl ich explizit geschrieben hatte, dass vor Klärung offener Frage gar nichts getauscht wird.
Zumal man ja auch erst den Keller vorbereiten müsste.
Ich frage mich, wie das Mieter machen oder werden diese plötzlich von einer hohen Stromrechnung überrascht? An die drei Monate vorher haben sich die Stadtwerke bei der Umrüstung nicht gehalten.
Und seit meiner letzten Email auch nicht mehr gemeldet.

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2 Antworten zu Überrumplungstaktik der Stadtwerke

  1. Norbert Oertgen schreibt:

    Sicher, dass es wirklich ein sog. „Smartmeter“ ist? Oder ist es nur ein gewöhnlicher elektronischer Zähler? Es ist so, dass die herkömmlichen Ferraris-Zähler eine Eichfrist von 16 Jahren haben und zumindest einige davon gegen neue elektronische Zähler getauscht werden. Das wird allerdings einige Tage vorher angekündigt, weil es ja auch eine Stromunterbrechung über einige Minuten zur Folge hat, zumindest beim herkömmlichen System hier in Dbg. (Beim neuen eHz-System ist ein unterbrechungsfreier Wechsel möglich. In Mülheim (RWE-Gebiet) sieht man die Dinger jetzt schon häufiger. Dort auch als echte Smartmeter mit GSM-Modem, das die Daten per Mobilfunk sendet und so Fernablesung ermöglicht. Dass dafür aber vom EVU aber zusätzliche Gebühren kassiert werden, obwohl es ja deren Vorteil ist, keinen Ableser mehr rumschicken zu müssen, find ich dann allerdings auch dreist. Auf jeden Fall sollte man kurz vor dem Ausbau den alten Zähler abfotografieren, damit nicht irgendein Zählerstand vom EVU herbeiphantasiert wird. Gleiches gilt für den neuen Zähler, da der Zählerstand beim Einbau oft eben nicht „0kWh“ ist. Gerade bei den Stadtwerken ist da Vorsicht angesagt.

    • ulrics schreibt:

      Der elektronische Zähler ist die Vorstufe zum Smartmeter. In der Fachsprache wird der Zähler als moderne Messeinrichtung bezeichnet.

      Ich sehe es jedenfalls so, dass selbst der erste Schritt 3 Monate vorher angekündigt werden müsste und nicht plötzlich jemand vor der Tür steht oder einen Tag vorher so eine Karte eingeworfen wird.

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