Mediation an Hans-Peter Weyer gescheitert

Transparenz, auch bei politischen Prozessen ist den Piraten wichtig. Deswegen veröffentliche ich auch nachfolgenden Emailverkehr zwischen Hans-Peter Weyer und mir.
Auf dem Mediationsgespräch im Anschluss an die KMV vom 23. Juni 2012, wurde verabredet, dass ein Regelwerk erarbeitet wird für die zukünftige Zusammenarbeit. Meiner Ansicht nach, welche ich bei der Mediation auch äußerte ging es um unpiratiges Verhalten seitens Hans-Peter Weyer.

In einem Entwurf stellte ich dieses Regelwerk zusammen, um es gemeinsam mit Hans-Peter Weyer zu überarbeiten und schickte es ab.

08.07.2012 16:53

Mal in Rohform die Grundregeln, wie auf der KMV besprochen

Der Umgang miteinander muss im Tonfall angemessen sein. Das heißt der/die Pressesprecher haben eine besondere Verantwortung und in ihren Äußerungen eine besondere Zurückhaltung und Abwägung zu vollziehen. Anfeindungen sind für den Pressesprecher tabu.

Kritik an Vorschlägen muss sachlich, nachvollziehbar und konstruktiv sein.

Der/die Pressesprecher sind für die Veröffentlichung/Koordinierung aller Duisburger Termine verantwortlich. Dies umfasst NRW Info ML, Mein VZ, Facebook, Duisboard, lokale Presse mit einer Woche Vorlaufzeit.

Ablehnung von Pressemeldungen haben eindeutig und mit sehr guter Begründung zu erfolgen. Ein ist nicht gut reicht nicht aus.

Der/die Pressesprecher haben eine besondere Vorbildfunktion, der sie auch gerecht werden müssen.

Die Pressearbeit erfordert Transparenz, dies umfasst einen beständigen Bericht über die Bericht über die Aktivitäten, Anfragen (u.a. Anzahl pro Monat), alle PMs sind in die ML zu posten.

Alle Piraten sind bei der Erstellung von PM aktiv zur Beteiligung aufzurufen. Dazu gehört auch der Aufruf zu Kommentaren der Duisburger Piraten. Der Pressesprecher selber darf in weniger als drei von hundert PM zu Wort kommen und die Kommentare von anderen Piraten sollen stark gestreut sein.

Minimum an PMs pro Jahre ist 40.

Öffentlichkeitsarbeit heißt nicht an den Ständen zu stehen, wenn genügend andere da sind, sondern an Pressemeldungen zu arbeiten.

Generell gilt kurze Pressemeldungen haben mehr Erfolg als lange.

Kein Spam in der ML. Da die ML auch Teil der Öffentlichkeitsarbeit ist, hat der Pressesprecher auch die Funktion eines inoffiziellen Moderators. Das heißt erstens geht er mit Vorbild voran, zweitens postet er nicht Sachen, die auch auf anderen ML schon gepostet wurden. und drittens ruft er aktiv zur Zurückhaltung bei Threads auf.

Was mir bis jetzt so eingefallen ist.

Keine Reaktion
Erneut geschickt am 16.07.2012 06:40

Keine Reaktion
Erneut geschickt am 17.07.2012 18:43

keine Reaktion
Mit anderem Betreff und nachfolgendem Zusatztext am 12.08.2012 11:18

Möchtest du dich gar nicht zu den von mir übermittelten Regeln äußern?
Ich dachte wir sollten die vorher absprechen, bevor ich dies offiziell mache.
Ansonsten kann ich das auch einfach veröffentlichen und mitteilen, dass dies die Bedingungen sind, dafür das „Frieden“ herrscht.
Ansonsten schreibe Alexander und Michele gerne, dass ich den Eindruck habe, dass du kein Interesse hast dich an Regeln zu halten.

Durch Wahl eines anderen Betreffs kam es am 12.08.2012 11:43 zu folgender Reaktion

Du solltest am Bezreff arbeiten, bevor Du was versendest.

Wenn Du akzeptable Regeln erarbeitet hast, dann schick sie mir. Das was mir bis jetzt vorgelegt wurde ist eine Unverschämtheit und hat mit Regeln nichts zu tun. Die (Nicht)Reaktion des Landesvorstandes ist wohl ebenso eindeutig! Und da sitzt Alexander noch drin.

Gruss hpweyer

Meine Antwort am 12.08.2012 13:16

Hans-Peter,
wir sollen die Regeln gemeinsam erarbeiten! Weswegen ich dir auch den Entwurf geschickt habe.
Da du nicht reagiert hast habe ich einfach mal einen anderen Betreff gewählt, damit du zumindest rein schaust.

Was genau hat mit Regeln nichts zu tun? Das ist leider ein sehr pauschale Aussage auf deren Grundlage ich nicht weiter arbeiten kann. Bitte lege die Kritikpunkt im einzelnen genau dar, ansonsten ist mir eine Verbesserung nicht möglich.

VG

Ulrich

Reaktion am 12.08.2012 13:51

Ulrich!
Ich werde mich nicht zu solchen Sklavenregeln äussern. Du zeigst mit diesen „Regeln“ nur, dass Du Dich erstens offensichtlich noch nicht ernsthaft mit tatsächlicher Pressearbeit bei den Piraten (und darüber hinaus) beschäftigt hast und dass es Dir zweitens nicht um Regelungen für Pressesprecher geht, sondern um Gängelung meiner Person. Und dazu muss ich mich nicht äussern. Diese „Regeln“ behindern jede Öffentlichkeitsarbeit.

Meine Darstellung zu den Aufgaben der Pressepiraten habe ich in der von mir vorgelegten GO für Büropiraten deutlich gemacht. Daran können wir sachlich arbeiten, solange Gängelung ausgeschlossen ist.

Gruss hpweyer

Meine Reaktion am 12.08.2012 18:49

Hans-Peter entsinne dich Bitte mal an die „Aussprache“ zurück und was da besprochen wurde. Es ging um Regeln für deine Person und eine Zusammenarbeit mit dir.
In welche Hinsicht genau sind das „Sklavenregeln“?
Wo behindern die Regeln jegliche Öffentlichkeitsarbeit?

Vg

Ulrich

Bisher keine weitere Reaktion.

Im Sinne der Transparenz mache ich dies jetzt entsprechend öffentlich.

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13 Antworten zu Mediation an Hans-Peter Weyer gescheitert

  1. hpweyer schreibt:

    Im Sinne der Transparenz sollte auch deutlich gemacht werden, dass hier ein vermeintlicher Pirat, der am 27.08.2012 in seinem Facebook-Post noch den besonderen Wert der Privatsphäre für wichtig hielt, an dieser Stelle den privaten persönlichen Mailverkehr mit einer anderen Person ohne Rückfragen öffentlich macht. Privatsphäre gilt für Ulrics nur, wenn er selbst betroffen ist. Für andere gilt das nur, wenn er nicht grad die Daten für deren Diffamierung braucht. Und das nicht zum ersten mal und nicht nur bei mir.
    Bin ja mal gespannt ob der Post jetzt dem einseitigen Transparenz-Gebot entsprechend gelöscht wird.

    • ulrics schreibt:

      Interessant, wie ambivalent Hans-Peter Weyer Transparenz sieht. Auf der einen Seite veröffentlicht er Mails von anderen ohne Rücksprache, auf der anderen Seite mag er das nicht, wenn er dabei schlecht da steht, weil dies mit seinen Mails geschieht.
      Da wir keinen privaten Kontakt haben, kann es auch keinen privaten Mailverkehr geben. Zudem hatte ich hier schon mal geschrieben, wie das aussieht mit den Emails bei Politikern.

  2. Anonymous schreibt:

    In der Mediation können Regel für ein Miteinander von Menschen entwickelt werden. Hierbei ist es wichtig, dass beide Seiten sich selbst Regeln geben und diese einander abstimmen. Sie haben Regeln für einen Aufgabenbereich erstellt und möchten diese verpflichtend bestätigt wissen. Sie sollten noch einmal Kontakt mit dem Mediator aufnehmen – da die Aufgabenstellung nicht verstanden worden ist.

    • ulrics schreibt:

      Ich habe meine Version der Regeln erstellt und dann dem Gegenüber zugesandt zur Absprache, allerdings folgte darauf wie gesagt nicht einmal eine Reaktion.

      An die beiden Mediatoren habe ich mich im Vorfeld zu diesem Blogbeitrag gewandt. Leider keine Reaktion.

  3. Alfred Roch schreibt:

    Hi Ulrich,

    das, was da anlässlich der KMV im Grammatikoff in einer ungeeigneten Athmosphäre, mit irgendwelchen PP-Landtags-Funktionären stattgefunden hat war bei Leibe keine Mediation, nicht mal ansatzweise.

    Ich kann dies behaupten, da ich zertifizierter, praktizierender Mediator bin und weiss, wovon ich spreche.

    Im Rückblick auf mein Gespräch an diesem Tag mit dem merkwürdigen Pressesprecher der Duisburger Piratenpartei im Beisein der Landtagsfunktionäre war und ist mein EIndruck, dass dieser Pressesprecher einen stark unselbstständigen, obrigkeitshörigen Eindruck auf mich machte. Eloquenz – Fehlanzeige. Reflexionsmöglichkeiten – nada usw….

    Es liegt die Vermutung nahe, dass die Landtags-Funktionäre nicht allzuviel Zeit in die Duisburger Konfliktsituation stecken wollten / konnten oder vielleicht auch einfach nur keinen Bock auf Konfliktbegleitung hatten.

    Der Duisburger Pressepirat klammert sich an das Amt, er wird seine guten Gründe dafür haben.

    Man wird das erstmal aushalten müssen.

    Alfred Roch

    • frank knott schreibt:

      Ahoi ,
      Mal nee Blöde Frage der derzeitige Presse Sprecher der Duisburger Piraten ist doch gewählt worden und ist wenn ich mich nicht Täusche seit 3 Jahren im Amt . Mal nee Blöde Frage wenn er sich so wie Du glaubst sich ans Amt klammert wieso ist er noch nicht abgewählt worden – könnte es daran liegen das er gute Arbeit leistet ?
      Wenn das nicht so sein sollte- verstehe ich nicht wieso er noch im Amt ist er hätte ja schon längst eben aus dm Amt entlassen worden können nach Demokratischer Abwahl –

      • ulrics schreibt:

        Der derzeitige Pressesprecher wurde Ende 2011 gewählt, zusammen mit zwei anderen. Vorher gab es offiziell nur den/die Crewpressesprecher.
        Aufgrund der großen Agenda bei der letzten KMV und dem Abbruch ist der Punkt Abwahl Pressesprecher nicht mehr dran gekommen. Wenn auf der KMV Ende September ein KV gegründet werden sollte, fällt der Pressesprecherposten weg.

  4. frank knott schreibt:

    denke aber soweit ich weiß das der Derzeitige Pressesprecher eben auch vor seiner Wahl zum Pressesprecher 2011 eben Crewpressesprecherr war oder??

  5. hpweyer schreibt:

    Stimmt, ich war vorher nicht in der Duisburger Crew, weil die sich u.a. gleich nach der Landtagswahl wegen Untätigkeit aufgelöst hat (mit Ausnahme von Ulrics ist kein anderer der damaligen Piraten noch aktiv. Zum Teil bereits aus der Partei ausgetreten). Eineinhalb Jahre habe ich dann als einziger Pirat in Duisburg zu Stammtischen eingeladen und landesweite Aktionen der Piraten in Duisburg duchgeführt (zB. Kinderliederbücher für Kindergärten). Als einziger aktiver Pirat in der Öffentlichkeit habe ich keine Veranlassung gesehen, mich zum Pressesprecher zu wählen, sondern die notwendigen Schritte nach eigenem Gutdünken und der aktuellen Notwendigkeit durchgeführt.
    Es war schon zu dieser Zeit eher mein Bestreben zu machen, als vom Schreibtisch aus große Reden zu schwingen.

    • ulrics schreibt:

      Die Crew hat sich letztmalig am 10.08.2010 getroffen. Die Landtagswahl war am 09.05.2010. Ein Aufnahmeantrag durch HPW bestand meines Wissens zu keinem Zeitpunkt.

  6. Anonymous schreibt:

    Jungen Leuten erzählt man, sie sollen aufpassen, was sie ins Internet stellen. Spätestens bei der Berufswahl kann das böse Überraschungen geben, da auch Personal-Verantwortliche mittlerweile das Internet für sich entdeckt haben.

    Eine Charakterisierung wie sie hier durch Alfred Roch erfolgt, ist deshalb bedenklich. Entweder:
    a) Herr Roch kennt sich mit dem Internet und den Gefahren nicht aus
    b) der nimmt es billigend in Kauf
    c) oder er will die betreffende Person nicht nur politisch oder auch persönlich und beruflich schaden

    Das sowas alles in einer angeblichen demokratischen Partei geschieht; zeigt wie weit die Piratenpartei davon entfernt ist; wirklich ernst genommen zu werden.

    • ulrics schreibt:

      Was genau ist an der Charakterisierung bedenklich?
      Er gibt seinen persönlichen Eindruck wieder und steht auch zu seiner Meinung, was aber offensichtlich nicht jeder tut.

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