Gedanken zu Migräne und Wetter – #Verkehr #Infraschall

Die Sendung „Macht mich das Wetter krank?“ am 21. Mai 2026 im WDR habe ich nur kurz gesehen. Es wurde über Forschung zu Wetter und Gesundheit berichtet. In dem Zeitraum, ich zuschaute kamen allerdings nicht die wesentlichen Punkte. Dabei ist die Sache eigentlich recht simpel.

Hitze hat eine Auswirkung auf den Körper, weil diese zum Verlust von Flüssigkeit führt. Und natürlich wie erwähnt die Adern erweitert. Das ist recht simple Biologie.

Weniger gut dargestellt war aus meiner Sicht dagegen die Thematik Druck bzw. Druckschwankungen. Wenn sich der Außendruck ändert reagiert der Körper darauf. Problematisch ist hier allerdings, dass der Druck mitunter sehr heftig schwankt, gerade bei einem Wetterumschwung. Und das nicht nur im einfach messbaren Bereich mit herkömmlichen Druckmessgeräten, sondern auch im Infraschallbereich. Denn bekanntlich ist Schall nichts anderes als eine Druckschwankung. Auch Infraschall ist eine Druckschwankung.

Der Blutdruck kann durch derartige Druckschwankungen ebenfalls variieren. Gerade wenn der Körper versucht sehr kurzzeitige Schwankungen zu kompensieren versucht. Dies macht Stress und kann sich dann als Migräne äußern. Ist eigentlich nicht wirklich komplex die Sache. Dies steht übrigens auch im Zusammenhang mit Verkehrslärm, der ebenfalls Druckschwankungen in weiten Bereichen verursacht und damit ebenfalls Stress verursacht. Bekanntlich ist Verkehr die Hauptquelle für künstlich erzeugten Infraschall.

Würde man die kompletten Druckschwankungen mit einem geeigneten Raum ausblenden würde in dem dargestellten Fall wohl keine Migräne auftreten.

Übrigen steht das Thema Infraschall/Druckschwankungen auch im Zusammenhang mit Vulkanen und Erdbeben. Einige Tiere werden dadurch nervös. Ebenso reagieren halt einige Menschen stärker. Die Tier merken das allerdings deutlicher, weil sie besser auf den eigenen Körper und den der Artgenossen achten. So oder so sind einige Exemplare alle Arten empfindlicher, was evolutionär auch logisch ist. Da wer rechtzeitig eine Gefahr, wie Unwetter, Erdbeben oder Vulkanausbruch mitbekommt, eine erhöhte Überlebenschance hat. Und bei Herdentieren zeigt sich natürlich zusätzlich noch der Herdeneffekt. Sodass die Nervosität einzelner sich auf alle auswirkt.

Möglicherweise könnte man bei niedrigem Blutdruck mit einer Steigerung des Blutdrucks reagieren und so Migräne vermeiden. Ich war jedenfalls früh auch recht wetterfühlig habe dies inzwischen aber einigermaßen im Griff durch Blutdrucksteigerung mit Salz. Reguläre Medikamente bei zu niedrigem Blutdruck gibt es m. W. ja nicht. Man bekämpft immer nur Bluthochdruck, ignoriert niedrigen Blutdruck aber. Dabei reagiert niedriger Druck einer Flüssigkeit auf Druckschwankungen sensibler. Und der Außendruck wird über die Haut auf den Körper übertragen und auch ans Adernsystem weitergegeben, wenn diese nicht sogar selbst unmittelbar darauf reagiert.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar