#Hitzeverschmutzung: Heiße Bahnhofsplatte in Duisburg – #Thermobild #Hitzekrise

Auf der Bahnhofsplatte vor dem Duisburger Hauptbahnhof ist kaum Schatten und entsprechend lebensfeindlich ist dieser Bereich.

Aber man erkennt auch sofort die Fehler, welche die Stadt bei der Planung gemacht hat, sobald man einfach mal ein Wärmebild macht. Eine Platte die sehr viel Sonnenlicht im Sommer in der Hitzestadt Duisburg abbekommt zeigt dann sofort die Planungsfehler, weil man bei der Planung nicht an heiße Sommer gedacht hat.

Bahnhofsplatte Duisburg Teilausschnitt. Pflasterung in hell und dunkel

Thermobild der Bahnhofsplatte mit wärmeren und kälteren Bereichen

Im Vergleich ist deutlich erkennbar, dass das Abfallstück deutlich kühler ist. Das Kaugummi leicht dunkler ist und zu einer höheren Temperatur bei hellen Steinen führt und die hellen Stein ein paar Grad kühler sind als die dunklen Steine. Sprich man hätte bereits bei der Planung die Temperatur verringern können, die nun auf der Platte herrscht. Natürlich hätte auch Schatten die Temperatur verringert. Etwa durch ein großes Sonnensegel. Aber so ist der Eingang zur Stadt eine Hitzehölle und die Stadt Duisburg wundert sich, dass die Menschen lieber nach Essen fahren, wo der Zugang zur City deutlich besser gestaltet ist, wenngleich auch dort zu wenig grün ist.

Nun ist der Platz ja der Deckel für die Autobahn, dennoch hätte man dies deutlich besser planen können. Aber Hitzeplanung ist wohl bei Baubehörden noch nicht angekommen.

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