Bundesnetzagentur will die Energiewende sabotieren – #Klimaschutz

Wie ich bei T-Online erfuhr plant die Bundesnetzagentur einen massiven Schlag gegen den Klimaschutz.
https://www.t-online.de/heim-garten/energie/id_101377542/neue-gebuehr-kommt-fuer-solarbesitzer-bis-zu-90-prozent-aufschlag-fuer-pv.html
https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101274442/neue-gebuehr-fuer-solarbesitzer-hoeherer-stromgrundpreis-irritiert-pv-branche.html

Man bekommt derzeit eh schon nur Peanuts für eingespeisten PV-Strom und jetzt soll der Rest auf Null reduziert werden. Angeblich weil die Netze ausgebaut werden müssen. Das ist allerdings völliger Schwachsinn. nicht die Netze müssen ausgebaut werden, wir brauchen mehr Speicherinfrastruktur. Außerdem berücksichtigt eine pauschale Grundgebühr definitiv nicht den Verbrauch im Umfeld der jeweiligen Anlage. Bei mir im Umfeld gibt es sehr viele Wohn- und Geschäftsgebäude und nur sehr wenig Photovoltaik. Das heißt das Netz wird hier gar nicht belastet, weil der Strom im unmittelbaren Umfeld verbraucht wird. Eine derartig pauschale Belastung ist also Ungerecht. Darüber hinaus zahlt man bereits jetzt mehr als 50 % Netzgebühren über die Stromrechnung. Das ist Hauptkostenpunkt bei der Stromrechnung. Hier stellt sich natürlich auch die Frage, ob das so teuer sein muss und warum man in NRW für die Stromtrassen nach Bayer mitbezahlen soll. Ich habe vor einiger Zeit mal gehört, dass die veranschlagten Preise für Hochspannungsleitungen völlig überhöht sind und lediglich einer guten Rendite für die Betreiber dienen.

Ferner ist eine pauschale Grundgebühr unabhängig von der Größe der Anlage definitiv eine Ungerechtigkeit.

Und wenn man zukünftig über Drittanbieter verkaufen soll, kassieren die sicherlich auch noch kräftig mit.

Wenn Klaus Müller behauptet: „Das ist ein Gebot der Fairness“, dann ist das in dem beschriebenen Vorschlag definitiv gelogen, denn die Gestaltung ist bereits jetzt erkennbar unfair und höchstens dazu geeignet den Ausbau von Solarstrom abzuwürgen. Was natürlich im Sinne von Reiche ist, die ja total auf fossile Klimaerwärmung steht.

Die meisten PVA auf dem Dach speisen ein und der Strom wird im unmittelbaren Umfeld verbraucht. Da von hohen Netzkosten zu sprechen ist absurd. Und falls doch lokal mehr erzeugt wird, macht ein Speicher deutlich mehr Sinn als dickere Leitungen. Neben jeden größeren Trafo einen Speicher, der zugleich auch für Krisen die kritische Infrastruktur verbessert. Das würde Sinn machen.

Und wie soll man für einen Grundpreis bezahlen, der überall unterschiedlich ist? Denn der Stromanbieter muss nicht unbedingt der gleich sein, dem man den Strom verkauft. Diese pauschale Lösung ist pure Willkür und wird dem Sachverhalt nicht gerecht und widerspricht rechtsstaatlichen Grundsätzen.

Die Behauptung:
„PV-Betreiber nutzen das Netz, finanzieren es aber kaum“
ist belegbar unwahr und schon fast eine Verleumdung. Mal völlig davon abgesehen, dass man viel Strom für deutlich unter dem Marktwert einspeist.

Es ist offensichtlich, dass die Bundesnetzagentur nur eins will. Unnötige Bürokratie um die Energiewende zu sabotieren und die Wirtschaft zu schädigen. Man will die private Energiewende ausbremsen. Vielleicht auch im Auftrag der unwirtschaftlichen Ministerin, damit weiterhin fossile Systeme Geld machen können.

Man baut kein Netz für Engpasssituationen aus. Das wäre so als würde man die A40 auf 16 Spuren ausbauen, weil zu manchen Zeitpunkten am Tag Stau ist. Sondern man muss die Engpässe analysieren und konkrete Maßnahmen an den Stellen treffen, wo diese auftreten.

Photovoltaikanlage auf einem flachen Dach mit Begrünung

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