#Duisburg: Stadt tut nichts gegen Verkehrsverstöße auf dem Flutweg – #Rheinhausen #LKW #Logport #Fahrrad

Schon länger ist bekannt, dass LKW-Verkehr über Flutweg und Jägerstraße rollt. Zwischen Autobahn und Logport. Die Stadt Duisburg bezeichnet das fälschlich als Fehlverkehr und verweigert die notwendigen Maßnahmen mit billigen Ausreden um nicht zu sagen Lügen. Jetzt musste die Jägerstraße aber gesperrt werden für 3 Jahre. Deswegen wurde der Flutweg für LKW Verkehr gesperrt, da dort zwei Schulen sind und viel Schulverkehr. Nur halten sich die LKW-Fahrenden nicht an die Verbote, was an zu geringem Kontrolldruck und lächerlichen Strafen liegt.

Beispiel, was ich am Freitag beobachtet habe, auf dem Weg zum Einkaufen:LKW mit Anhänger mit Rhenusbeschriftung wird in den Flutweg gefahren trotz deutlich erkennbaren LKW-Verbot.

Wie ich erfuhr scheint das Tempo auf 20 km/h gesenkt worden zu sein und es soll angeblich ein Überholverbot für KFZ-Verkehr geben an das sich aber auch niemand zu halten scheint.

Wie oft verweisen Autofahrende auf die „bösen“ Radfahrenden, die sich angeblich nie an Regeln halten würden. Es gibt da so ein schönes Bibelzitat mit einem Balken im Auge. Die Verstößt sind offensichtlich. Wenn Stadt und Polizei die Regeln nicht durchsetzen muss man dies selbst in die Hand nehmen. Man hat ja keine andere Wahl, weil die zuständigen Behörden nicht das Notwendige tun. Am einfachsten wäre natürlich sich einfach immer wieder mal mit der Kamera hinzustellen und Verstöße zu dokumentieren und anzuzeigen. Wobei das viel Zeit kostet. Da der Zustand wohl noch eine Weile so sein wird, könnte man auch per Eilantrag eine vollständige Sperrung in zumindest eine Fahrrichtung einklagen. Ebenfalls wären Demos denkbar, sodass die Straße von 7 bis 17 Uhr zur Schulstraße wird für eine Woche, aber da würde man wohl auch vor Gericht müssen. Der Vorteil ist hier, dass man bei Gerichts m. W. nichts bezahlen muss. So eine Demo wäre natürlich ein starkes Symbol und könnte auch als Druckmittel gegenüber der Stadt Duisburg eingesetzt werden. Hätte ich Kinder an der Schule würde ich wohl dieses Mittel wählen. Natürlich ist es auch ein Armutszeugnis für die Autopolizei Duisburg, dass hier nicht konsequent gehandelt wird. Natürlich können Betroffene auch der Polizei schreiben und ggf. auch Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerden einlegen, wenn die Arbeit verweigert wird. Die Polizei könnte ohne Probleme die LKW-Fahrenden anhalten und Führerschein abnehmen, da offensichtlich keine Eignung besteht zum Führen eines LKW, wenn Schilder nicht beachtet werden. Der Verdacht, dass die Sehfähigkeit stark eingeschränkt ist, liegt ja nahe und damit kann man eine sofortige Sperrung von LKW-Fahrenden begründen, da Gefahr im Verzug vorliegt. Wird zwar eventuell vor Gericht gehen, aber die Firma hat erst einmal die Arbeit Ersatz zu organisieren. Da ein paar Mal konsequent durchgezogen, spricht sich ganz schnell rum. Stattdessen einmal mehr rechtsfreie Räume für KFZ-Verkehr. Gilt natürlich auch für Autofahrende, welche Radfahrende überholen. Man kann Abschlepper ja bereit halten.

Parallel kann man natürlich auch die Firmen anschreiben, deren LKW dort lang gefahren werden. Teilweise ist das ja eindeutig erkennbar. Es sollte ja im Interesse der Firma sein, dass die Regeln eingehalten werden.

Dieser Beitrag wurde unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar