Am 22. Mai sah ich die Sperrung in der Sackgasse von In den Peschen zum ersten Mal. Am 02. Juni war diese immer noch vorhanden. Da gesamte Gehweg und die Fahrbahn waren bis auf eine schmale Brücke komplett gesperrt. Schon am 22. Mai konnte ich Laufspuren auf der Wiese neben der Absperrung sehen. Diese waren am 6. Juni natürlich deutlich ausgeprägter, was aber nicht verwundert, da zwei Schulen in der Nähe liegen.
Normalerweise kann der Schulverkehr mit dem Fahrrad durch die für Fahrräder offene Sackgasse stattfinden, was aber durch die Sperrung nicht möglich ist. Entweder müssen der Schulverkehr also illegal über Wiese bzw. Brücke stattfinden oder es muss der Umweg über den hochgefährlichen Flutweg genommen werden.
Barrierefrei ist der Weg definitiv nicht, denn die Stelle wo die Brücke ist, endet m. W. an einem Bordstein ohne Absenkung. Und eine Wiese ist definitiv nicht barrierefrei.
Die Absperrung wurde scheinbar errichtet, um dort eine Ladestation für E-KFZ auf dem Gelände es Johanniter Krankenhaus zu errichten, denn die ehemals öffentliche Straße wurde vor einiger Zeit entwidmet. Das man dafür Wege für den Schulverkehr über mehrere Wochen sperrt finde ich nicht akzeptabel. Dies dürfte aber auch mit der unspezifischen Genehmigung der Stadt Duisburg zusammenhängen, welche diese m. W. bei Ladestationen nutzt. Dabei hätte in dem Fall der Graben gezogen und direkt wieder verfüllt werden müssen. Dies ist auch kein Problem. Es gibt schlichtweg keinen Grund, warum das so lange offen sein darf, außer natürlich der mangelnde Respekt vor Rad- und Fußverkehr und die völlige Unfähigkeit/Unwilligkeit der Verwaltung Gefährdungen als solche zu erkennen.
