#Datenschutz und QR-Codes

U. a. bei Behörden, Aktiengesellschaften und Rechnungen ist teilweise ein QR-Code enthalten. In dem QR-Code können auch personenbezogene Daten enthalten sein. Etwa die Aktionärsnummer oder ein Kassenzeichen zum Bezahlen einer Rechnung. Die Daten sind mit etwas Aufwand klar einer Person zuzuordnen, sodass man diese höchstens als pseudoanonymisiert betrachten kann.

Wobei dies natürlich nicht das wirklich Problem ist. Ohne Gerät zum Lesen des QR-Codes ist gar nicht klar, welche Informationen in diesem enthalten sind. Das heißt man müsste jedes Mal erst scannen um zu entscheiden, ob man den Code so in den Papiermüll geben kann oder doch besser schreddert.

Mir scheint hier kein Bewusstsein zu bestehen, dass sich in einem QR-Code auch höchst schützenswerte Daten befinden können. Etwa der Name in einer Rechnung im Zusammenhang mit einer Rechnung in sensiblen Zusammenhang (z. B. Arztrechnung).

Natürlich könnte man einfach alles schreddern, was aber den Aufwand und den Verschleiß erheblich erhöht. Je nach Schreiben reicht abgesehen von einigen sensiblen Stellen oft eine einfachere und schnellere Vernichtung, sodass der Zugriff ausreichend erschwert wird.

QR-Codes vereinfachen vielleicht die Abwicklung aber erhöhen den Aufwand bei der Vernichtung, wenn nicht klar ist, was sich dahinter verbirgt. Aus meiner Sicht sollten die Informationen, welche im QR-Code stecken entweder daneben stehen oder im Schriftbild klar hervorgehoben sein. Etwa spezielle Schriftart. Aber Gedanken hat sich darüber bisher wohl noch niemand Gedanken gemacht.

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